Von Lesern und Kommentaren – (M)Ein aktuelles WordPress-Problem

Von Lesern und Kommentaren – (M)Ein aktuelles WordPress-Problem

Lieber Leser meines Blogs,

an dieser Stelle möchte ich einige persönliche Worte an euch richten. Die meisten kennen mich bereits seit Jahren und tauschen sich mehr oder weniger regelmäßig mit mir aus. Immer wieder, auch bedingt durch kontroverse Themen, verschlägt es neue Leser auf diese Seite. Das freut mich natürlich. Vor allem dann, wenn diese Leser etwas beizutragen haben. Auf Provokationen oder Hetze reagiere ich ohnehin nicht.

WordPress hat allerdings eigene Ideen, wie es mit Kommentaren umzugehen hat. Einige dieser neuen, aber auch langjährige Leser landen im Spam-Ordner, was mich immer stutzig macht. Ich spreche an dieser Stelle nicht von den fast täglichen Spam-Kommentaren irgendwelcher Bots. Die es schaffen durchzukommen, werden ohne Ansicht gelöscht. Ich spreche von Lesern, die offensichtlich über von WordPress ungeliebte Domains oder IP-Adressen kommen. Da ich nicht täglich in den Spam-Ordner schaue, werden diese Kommentare nach etwa 14 Tagen vom System gelöscht.

Nun ist es durchaus so, dass neue Leser über diverse Suchmaschinen zu uralten Beiträgen von mir finden. Auf aktuelle Ereignisse von zum Beispiel 2016 einzugehen, finde ich schwierig. Vielleicht ist demjenigen auch einfach nur entgangen, wie alt ein Beitrag ist. Was mir ebenfalls auffällt sind neue Leser, die offenbar ihre Reichweite erhöhen wollen, indem sie bereits veröffentlichte eigene Beiträge bei mir als Kommentar einstellen. Explizit spreche ich dabei solche Blogger an, die kaum Follower haben. Wer Reichweite möchte sollte gute Beiträge bringen. Dann klappt es auch mit den „Nachbarn.“

Gleiches gilt für 1:1 übernommene und bei mir als „Kommentar“ eingestellte Pressemitteilungen großer Medien, auf denen ein Urheberrecht liegt. Auch solche „Kommentare“ lösche ich ohne Rückmeldung. Wer etwas zu einem Thema zu sagen hat, der sollte bitte eigene Worte verwenden. Wo ist das Problem? Anders sieht es aus, wenn der Beitrag zum Thema passt und unter einer freien Lizenz steht. Dann reicht aber auch ein Link.

Eine letzte Sache, die mir aber wichtig ist. Nachdem WordPress einige Updates eingespielt hat und auch die Browser-Hersteller neue Versionen bringen, habe ich ein kleines, aber feines „Like-Problem.“ Der Support weiß darüber schon Bescheid, dort ist das als „Cookie-Problem“ bekannt. Eine Fix steht noch aus. Aktuell habe ich folgende Probleme:

Im Dashboard funktioniert die Glocke zur Benachrichtigung von neuen Kommentaren nicht mehr. Klicke ich sie, wird eine leere Seite angezeigt, die ewig lädt. Neue Benachrichtigungen kann ich zur Zeit nur auf „Meine Startseite“ sehen. Dort funktioniert die Glocke wie gewohnt. Den Broswer-Cache löschen, eine ältere Version zu installieren und einen anderen Laptop zu nutzen, hat keine Abhilfe gebracht.

Wenn ich eine Webseite öffne und dort den Like-Button klicke, passiert nichts. Lediglich ein neues Fenster geht auf und schließt sich dann wieder. Mein „Liken“ wird bei euch nicht angezeigt. Liken kann ich ebenfalls nur noch auf „Meine Startseite“ im „Reader.“ Dort kann ich auf das kleine Sternchen klicken. Leider weiß ich nicht, ob das bei euch als Like erscheint / zählt. Es ist also keine böse Absicht, wenn ich scheinbar eure Beiträge nicht lese / like.

Die oberen Zehntausend

Die oberen Zehntausend ist ein alter Film. Ein Musical. Im Original heißt er „High Society.“ Dazu zähle ich mich nicht. Aber Zehntausend ist nicht nur eine Zahl von vielen. Nach genau 9 Monaten, habe ich sie als Zugriffe auf WordPress erreicht. Und dafür möchte ich mich bedanken. Über 100 Leser folgen meinem Blog, was ich nie erwartet hätte.

Nandalya Landar ist (m)ein Name aus der virtuellen Welt von Second Life. Ich hatte ihn mit der Zeit so liebgewonnen, dass ich ihn spontan für diesen Blog verwendet habe. WordPress kam mir als Plattform  in den Sinn, da viele Second Lifer auch hier bloggen. Und die Idee war gut.

Vor einer Weile habe ich über meinen Blog nachgedacht und in welche Richtung er gegangen ist. Dort, wo ich jetzt stehe, wollte ich nie sein. Er sollte im Zeichen des Regenbogens stehen, zum Austausch von Frau mit Frau. Aber es gibt schon zu viele Szeneseiten. Also schreibe ich lieber über die Szenen meiner Ehe und versorge mich mit Blogkost nicht nur aus dem Lesbomat.

Die Klicks, die Zugriffe sind mir egal. Natürlich freue ich mich, wenn ich gelesen werde. Wer nicht? Die Lust am Wort, am Schreiben steht dabei jedoch im Vordergrund. Und die habe ich durch wunderbare Menschen wieder gefunden. Ohne eine gewisse poetische Berlinerin, hätte ich vielleicht nie wieder ein Haiku geschrieben. Und meine Kung Fu-Schwester aus Hong Kong, verzaubert mich täglich mit ihrer Poesie.

Konträre Worte mag ich ebenso, wie meinen zweiten Vater Alec hier im Web. Und auch giftig Blond darfs manchmal sein. Vor allem aber Wortverspielt und sehr verwegenversig. Das bringt Knoblochsche Würze in den Tag. Durch meinen Blog bin ich auch zur Perlenliebhaberin geworden. Der kleineren Ausgabe davon versteht sich.

Richtig spannend war und bleibt es bei den Regenbogenfamilien und ihrem langen Weg zum ersten Kind. Ich mag euch starke Mädels richtig gern! Und Fröhlichkeit ist nicht nur Frauensache, auch Männer haben diesen netten Spleen. An dieser Stelle liebe Grüße an eine gewisse Miss, die mir nicht immer grün gewesen ist. Aber lieb sein ist anders. Ich bleibe ehrlich, offen, direkt. Alles gut.

Nicht zu vergessen all die lieben Seelenschnipsel, die Alltagsheldinnen und freien Liberalen. Ich bin ins Morgenrot mit Steinen an die Tanke Wolkenverreist und habe einen dichtenden Schwan(er) getroffen. Sogar einem 豹 (Leopard) bin ich begegnet, mit dem man richtig gut diskutieren kann. Ein Igel hat mich aufgescheucht und auch theologisch vermixt ist es bei mir geworden. Lernen durfte ich, dass es in der Schweiz nicht nur Charlotten gibt, sondern auch Kung Fu. Hamburger Derns schreiben oft mehr als 500 Wörter die Woche. Und das sogar nackt in Berlin und über ihre Lebensschnipsel im Zwielicht mit Fotospaß.

Ich bin auch sozialpädagogischen Schwestern und einer liebenswerten Jurisprudenz Zombine begegnet. Und irgendwann bin ich kunterbunt im lila Sumpf versunken und  las so manches maximale Gedicht. Im Buchstabenmeer ist mir von der Emma gepredigt worden, wofür ich danke Baby sage. Mit einem schwarzen Charly habe ich in dubio Prosecco getrunken und im Toyota Food aus München gefuttert. Mit einer schreibenden Sandra bin ich dann über Red Skies ins Paradies gehüpft und habe dort nach der Heftfroman-Prinzessin gesucht.

Begleitet von Frida und Sec’s Notizen bin ich mit Silberperlen in nicht meiner Muttersprache zu Aka Teraka gewandelt, um mit ihm und der lieben Moma Pustekuchen zu essen. Fortlaufend war ich mit dem vierten Tiger bei Lesegut und träumte seelig auf Michis Blog. All diese Leute und noch so viele mehr, haben mich zum Bleiben bewogen. Denn das Wort ENDE, war schon getippt. Damals im November, als der Blues die Blogs befiel. Aber ich bin durch diese graue Mauer gebrochen, viele Grüße auch an dich.

Bedanken möchte ich mich bei allen meinen Lesern, die ich selbst nicht regelmäßig lesen kann. Und nun lasst uns feiern, anstimmen auf die nächsten Zehntausend, und auf ein neues Jahr. Wenn es dann heißen wird: Zwanzigtausend Klicks unter dem Meer. Oder über den Wolken, wo die Freiheit noch grenzenlos ist.

E-Mail von Dir

Normalerweise bleibe ich von unerwünchten E-Mails – Spam – weitgehend verschont. Das liegt daran, dass ich meine Adresse(n) nur an Freunde weitergebe. Aber als „Öffentliche Person“ bei WordPress kann man(n) mir natürlich E-Mails schicken. Genau das ist heute Morgen geschehen. In meinem Postfach fand sich die E-Mail eines ganz offensichtlich homophoben Mannes in der er sexistisch-vulgär vom Leder zog.

In sehr drastischen Worten führte er aus, was er von mir und meiner sexuellen Orientierung hält. Sein wirres Gestammel ist geprägt von Hass auf Frauen. Offensichtlich hat der Ärmste keine. Verständlich, liest man das Geseier. In schonungsloser Weise wird mir erklärt, was er mit mir und meiner Frau gern machen würde. Und dass es nur eines richtigen Mannes bedürfe damit ich meine Überzeugung ändere.

Die Palette reichte vom Gebrauch seines dritten Beins bis hin zu Schlägen und Elektroschocks. Yuki hat nur den Kopf geschüttelt, als ich ihr davon erzählte. Ich solle die Mail löschen und mir keine Gedanken machen. Sonst habe der Verfasser sein Ziel erreicht. Nun allerwertester Schreiber dieser Zeilen, ich kann dir versichern dass genau das nicht der Fall ist. Erreicht hast du lediglich mir Stoff für einen Artikel zu liefern. Vielen Dank dafür.

Die scheinbare Anonymität im Netz habe ich einmal mit dem Verhalten auf den Autobahnen verglichen. Auf beiden Highways tobt es! Mit rasender Geschwindigkeit geht es vorbei an anderen Fahrern, sie werden bedrängt und geschnitten. Bußgelder gibt es im Internet  keine, aber es ist auch kein rechtsfreier Raum. Nun bin ich weder Juristin noch bei der Polizei. Daher habe ich lediglch ein (Täter)Profil erstellt.

Mein Schreiberling benutzt alte Rechtschreibung. Seine Wortwahl ist eher einfach und etwas umständlich. Sein Geburtsjahr dürfte demnach vor mehr als einem halben Jahrhundert gewesen sein. Er ist sexuell frustriert. Single, oder in einer unglücklichen Beziehung. Seine Ängste treiben ihn an. Der krankhafte Zwang sich über andere zu erheben. Vermutlich leidet er an einer verzerrten Wahrnehmung. Ich tippe auf eine dissoziale Persönlichkeitsstörung.

Er muss eine sehr einsame, verlorene Seele sein. Getrieben von Ängsten und Zwängen. Sklave der eigenen Lust. Frustbeladen versucht er nun diese auf andere zu reflektieren. Er weidet sich an Angst, wird groß, wenn er andere klein schreiben kann. Lieber Schreiber der E-Mail:  Vermutlich bist du von größerer Statur als ich. Das ist dann schon alles was dich über mich erhebt.