Gedanken zu Weihnachten: Alles was Recht(s) ist

Gedanken zu Weihnachten: Alles was Recht(s) ist

Heute begebe ich mich erneut in die Niederungen der Tagespolitik, von mir auch gern Kasperletheater genannt, um einen Mann zu hofieren, den viele als AfD-Sympathisant abstempeln und in die rechte Ecke stellen. Nun ist Hans-Georg Maaßen ungefähr so „rechts“ wie die Verfasserin dieser Zeilen, auch wenn das grüne Hysteriker gern anders sehen.

Es sind diese GRÜNEN, die ich einige Jahre als Mittel zum Zweck hofierte, LGBT in Deutschland war mir lange wichtig, deren Ideologie eine wirkliche Gefahr darstellt. Anders als etwa Helga Zepp-LaRouche, die schon 1982 vor dem „grünen Faschismus“ warnte, lehne ich diesen wie auch den Begriff der Neo-Marxisten ab und benutze letzeren lediglich zum besseren Verständnis bei Diskussionen.

Allerdings, und an dieser Stelle muss ich Frau Zepp-LaRouche doch beipflichten, trifft ihre damalige Analyse der GRÜNEN genau den Punkt. Zitat: Die absolute Intoleranz gegenüber Andersdenkenden, auch wenn sich diese in der Mehrheit befinden, die Betonung des „gesunden Volksempfindens“, die mystische Verehrung der Natur, die romantische Weltflucht bis zum vorindustriellen Leben auf der Ökofarm, die Verherrlichung eines übersteigerten rauschhaften Lebensgefühls, der dionysische Charakter der Rock- und Drogenkultur dies alles sind ganz typische Merkmale einer faschistischen Massenbewegung.

Streicht man das Wort „faschistischen“, trifft die Analyse durchaus zu. Auch wenn ich Frau Zepp-LaRoches sonstige Ansichten nicht unbedingt teile, bei den GRÜNEN hat sie durchaus recht. Recht haben will auch ein gewisser Markus Lanz, der sich gern Talkmaster nennt. Da sitzt also ein Mann mit Nickelbrille vor einem GEZ-finanzierten Schwätzer, der ihn der Falschaussage überführen will. Man muss Markus Lanz nicht mögen um zu verstehen, dass er Herrn Maaßen geistig unterlegen ist. Aber der Moderator bemüht sich, hat er doch einen gut bezahlten Auftrag zu erfüllen, der ihm allerdings gründlich misslingt.

Maaßens souveräne Antworten auf die dümmlichen Fragen von Markus Lanz, haben ihn auch an diesem Abend zu Sieger gemacht. Überhaupt finde ich jeden Auftritt des Mannes famos. Er bleibt stets sachlich und korrekt und wäre mein Wunschkandidat als Innenminister. Dass die Fraktion der deutschen Neo-Marxisten das auf keinen Fall möchte, steht wieder auf einem anderen Blatt.

Überhaupt ist das mit diesem Recht(s) so eine Sache. Die, die sich gern „linke Demokraten“ nennen, haben es angeblich gepachtet. Nun sollte schon die Bezeichnung „linke Demokraten“ einen Lachanfall bei all jenen auslösen, die des Denkens mächtig sind. Sozialismus und Demokratie vertragen sich nun mal nicht.

Alles was Rechts ist, also alles jenseits einer nach links gerückten CDU/CSU, wird sofort in die Nazi-Ecke geschoben und erbarmungslos drangsaliert. Wer heute wirklich Rechte sehen will, der muss sich alte Filme der Nazi-Diktatur anschauen. Jene armseligen Glatzenkrieger, auch Neo-Nazis genannt, haben denkbar wenig mit jenen Gespenstern der Vergangenheit zu tun. Sie sind zum Teil nur große und ziemlich dumme, allerdings vom Verfassungsschutz hofierte Kinder, die, im Gegensatz zu den extremen Linken, in der Minderheit sind.

Dass man auf der Welt keine wie auch immer gearteten Extremisten benötigt, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Aber der von den globalen Finanzeliten geschürte Hass auf alles Konservative, vernebelt den Deutschen seit Jahren den Blick und den Verstand.

In der gefühlten Realität deutscher Gutmenschen massakrieren grölende Primaten jene Wirtschaftsmigranten, die als lukratives Geschäftsmodell von Schlepperbanden dienen. Wer allerdings wen im wiederholten Einzelfall massakriert, „messert“ oder einfach nur mit Todesfolge zu Boden wirft, soll kein Gegenstand dieses Beitrags sein. Darüber haben schon andere geschrieben. Merke: Die Wahrheit kommt trotz als „Hassrede“ getarnter Zensur ans Licht.

Apropos Licht, steht doch das (christliche) Weihnachten endlich vor der Tür. Allerdings haben einige deutsche Medien berichtet, die Entchristlichung des Weihnachtsfestes liefe auf Hochtouren weiter und haben dabei die Verbannung einer Krippe im Ruhrgebiet im Sinn. So gern ich auch Weihnachten mag, die „christliche Komponente“ darin hat die Kirche erfunden, um die Massen zu manipulieren. Weihnachten ist das altnordische Julfest, das in Skandinavien immer noch gefeiert wird.

Mich stört es wenig, ob das sogenannte „Christkind“ oder Santa Claus in Wirklichkeit der Gott Odin ist, der mit seinem achtbeinigen Pferd Sleipnir durch die Lüfte ritt. Mir ist es auch egal, dass rote Weihnachtskugeln vielleicht nur das an Bäumen aufgehängte Fleischopfer der alten Wikinger sind.

Fakt ist, dass sich viele Mythen, Sagen und Legenden zum heutigen Weihnachten verwoben haben und die, die sich Christen nennen, eigentlich noch immer durchaus liebenswerte Heiden sind. Aber wichtiger als jeder Gott war und ist die Liebe zur eigenen Familie und auch zu anderen Menschen. Wer Hass sät, wird letztlich auch Hass ernten. Solche Menschen tun mir leid.

Für antireligiöse Neu-Marxisten ist das natürlich Nazi-Sprech und muss sofort geächtet und schon bald verboten werden! Sie huldigen lieber der heiligen Gretel, die 1. Klasse mit dem Zug durch Deutschland fährt. Zwar wenig CO2-neutral, aber das ist schon okay für eine Göre, die lediglich eine Marionette ihrer Eltern und diverser Finanzeliten ist. Marionetten sind auch jene US-Demokraten, die Donald Trumps Amtsenthebung einfordern wollen. Die Medien fordern natürlich fleißig mit und pflanzen Hass in unbedarfte Lämmerhirne, die Donald Trump schon in der Gosse sehen.

Wer dann in einigen Jahren belämmert auf die Scherben eines Landes blickt, das einst eine führende Rolle in Europa spielte, wird sich auch durch die Geburtenrate entscheiden. Zur Zeit sieht die für Deutsche wenig rosig aus. Was wäre dabei, wenn dieses Land endlich wieder mehr Kinder bekäme? Dann fiele es einer Angela Merkel schwer, als Todesengel über Europa zu schweben.

Unser kleiner Engel sitzt unterdessen mit großen Augen rechts von mir auf Yukis Schoß und denkt sich vermutlich „Was macht Tante Yumi da bloß?“ Die Antwort ist einfach und kommt direkt: Wir drei Elfen machen Urlaub im Schnee. Frohe Weihnachten ihr da draußen! Es grüßen herzlich und lachen verschmitzt, Yuki, Mayumi und Aiko, in deren Mandelaugen ein Lächeln blitzt.

 

Bild: Pixabay

Elfenwinter

„Winter, das ist wie eine Endzeit. Ohne das Wissen um den Frühling stirbt der Mensch.“

Die Reise nach Sapporo dauert zwei Stunden. Gut gelaunt kommen wir in der Partnerstadt von München an. Vom Herbst in den Winter, auf Japans nördlichster Halbinsel ist es kalt. Natürlich sind wir gerüstet, Yuki hat an alles gedacht. „Sich Schneefest machen“, nennt sie das und lacht, als wir uns in dicke Jacken hüllen. Der Mietwagen ist wintertauglich, ein Subaru mit Allradantrieb muss es sein.

Bild: Sapporo, Airport.

Nach dem Stress der letzten Wochen wollten wir allein sein. Zeit füreinander zu haben ist uns schon immer sehr wichtig. Was viele nicht verstehen, wie wir Beruf und Privates trennen. „Ihr seid doch ständig zusammen!“ Wo ist das Problem?

Yuki und ich beruflich sind ein eingespieltes Team und voll auf die jeweilige Aufgabe konzentriert. Aber wir wissen beide, wie wichtig Abstand vom Alltag ist.

Bild: Winter in Japan (Sapporo)

Diesmal führt uns die Reise in einen Winter, der einzigartig ist. Japan in dieser Jahreszeit zu erleben, ist völlig neu für uns. Aber wir haben diese Chance bekommen und nutzen sie. Wer weiß wo wir das nächste Jahr (er)leben.

Vor dem Sapporo Tourist Center erwartet uns ein Ninja, der allerlei Faxen macht. Der junge Mann imitiert irgendwelche Fantasiegebärden, die er vermutlich in einem Film gesehen hat. Das muss ich natürlich genauer wissen und bleibe kurz stehen.

Ninja

„Original Ninja Kleidung!“, nuschelt er durch seine Maske, „ganz billig und nur hier bei uns!“ Wieder imitiert er etwas, das ihn bedrohlich aussehen lassen soll. Soll ich ihn blamieren?

„Untersteh dich!“, flüstert Yuki und zieht mich weiter. „Lass ihm doch den Spaß.“ Den haben dann einige Amerikaner, die begeistert von seinem Auftritt sind. Vermutlich kaufen sie nun „echte Ninja Kleidung“, um damit zu Hause anzugeben.

Prompt fällt mir Großvater Satoshi ein. Wie es ihm wohl geht? Ich werde ihn anrufen und vielleicht klappt auch noch ein kurzer Besuch. Ob es den Jungen interessiert hätte, dass ich echte „Ninja“ in meiner Familie habe? Aber eigentlich heißen die Shinobi, das hat nur mal wieder keiner gewusst.

Es weihnachtet sehr

Sapporo hat einen deutschen Weihnachtsmarkt, der gut besucht und mit allerlei Köstlichkeiten überladen ist. Wir begegnen KoereanerInnen, die überall in Japan anzutreffen sind. Es gibt keine Vorurteile, aber oft lustige Neckereien. Sapporo im Winter ist schön, Japan hat Weihnachten für sich entdeckt.

„Fast wie in Deutschland“, sagt Yuki und schmiegt sich in meinen Arm. „Ja, aber hier sind zu viele Japaner“, erwidere ich auf Deutsch, was mir ein lachendes „Du bist unmöglich!“ von ihr einbringt. Wie gut dass Frau Spaß versteht.

Zwei junge Japaner suchen auffällig oft Blickkontakt zu einer Gruppe junger Mädchen. Sie sind angetrunken und plappern dummes Zeug. Als wir uns zu den Teenagern gesellen, drehen die Männer ab. Sehe ich so bedrohlich aus?

Die drei Mädchen entpuppen sich als in den USA lebende Japanerinnen, die Verwandte in Sapporo besuchen. „Wir sind Schwestern“, sagen sie und lachen. Die Ähnlichkeit ist verblüffend.

Sie entschuldigen sich für ihr holpriges Japanisch. „Zu Hause sprechen wir fast nur noch Englisch!“ Wir erzählen von Deutschland und sie hören begeistert zu. Sie winken zum Abschied, als ihre Eltern kommen.

(Nicht barfuß!) Im Park

Ein Tag später, der Onuma Quasi-National Park wartet schon auf uns. Auch dort treffen wir auf ein Sammelsurium an Menschen. Mandarin, Englisch, Koreanisch, Deutsch identifiziere ich locker. Wir schweigen und lächeln auf japanisch.

Ich könnte viel erzählen, wie ich etwa die Inari traf. Aber für die meisten Menschen war dort nur ein Fuchs zu sehen. Natürlich weiß ich das alles viel besser. Immerhin bin ich mit der „Yuki-onna“ liiert. Aber das habt ihr schon gewusst.

Die folgenden Bilder sind auf dem Weg durch den Park entstanden. Und wir haben wirklich ein Mädel mit kurzem Rock gesehen! Das ist so typisch japanisch, wie der Gang zum Frauenarzt im Winter.

Ich habe darauf verzichtet Bilder von Menschen zu machen. Wer in dieser Einsamkeit unterwegs ist, der bleibt gern privat. Auch wir. Das ist unser Elfenwinter, von dem ich lediglich Schnappschüsse teile.

Die wenigen Tage vergehen wie im Flug. Aber wir haben neue Kraft und Ruhe mitgenommen. Japan, ich gewöhne mich an dich. Im Traum erscheint mir wieder die Inari und stupst mich mit ihrer feuchten Nase an. Ich folge ihr und Yuki kommt mit.

 

Deutschland im Herbst – Der etwas andere Jahresrückblick

An dieser Stelle sollte (m)ein Jahresrückblick 2016 stehen. Er war weniger scharf, als die folgenden Zeilen. Für Yuki und mich war 2016 positiv. Unsere Pläne haben alle funktioniert. Nicht funktioniert haben die Nebelkerzen und Durchhalteparolen von Frau Merkel. Der Terror hat 2016 Deutschland erreicht.

Im Gegensatz zu deutschen Medien, denen man nur Totalversagen vorwerfen kann, hat die ausländische Presse stets besser berichtet. Vor allem schneller.

Beim zwangsfinanzierten Staatsfunk hat man meist (bewusst) gepennt. Aber das passt ins fragmentierte Bild der heutigen Zeit, die uns die Eliten als heile Welt verkaufen. Aber heile Welt war gestern. 2016 wird das Jahr der Wahrheit werden. Fraglich nur, wer die hören will.

Ihr Kinderlein kommet

Als dieser Beitrag entsteht, ist (noch) Herbst in Deutschland. Kalendarisch zumindest. Politisch sieht das ganz anders aus. Bei den immer hitzigeren Debatten um echte Flüchtlinge und Scheinasylanten, hat man sich wie im Hochsommer gefühlt. Kühl präsentierte Zahlen vom November 2016 belegen klar, um wen es sich dabei wirklich handelt.

Im Zeitraum Januar – November 2016 waren 73,7 % der Asylerstantragsteller jünger als 30 Jahre. Fast zwei Drittel aller Erstanträge (702.492 ) wurden von Männern gestellt. (Quelle BAMF) Was es bedeutet, wenn man so viele junge Männer aus dem arabischen Kulturkreis nach Deutschland einreisen lässt, war angeblich nicht abzusehen.

Bedenken haben Gutmenschen und die Erste Frau des Staates vom Tisch gefegt. Angela „Die Unfehlbare“ Merkel, hat bekanntlich immer recht! Nach der Silvesternacht war vieles anders. Die Kritik wuchs, die Zensur auch. Heiko hat auch „dich“ im Griff!

Linker Mainstream, grünes Geschwafel und eine manipulierte Öffentlichkeit, haben ehrliche Diskussionen verhindert. Und ehrlich müssen wir sein, wenn wir von Menschen sprechen, die nur das Geld nach Europa lockt.

Der Tod fährt LKW

Noch im Training, habe ich von der blutigen Tat in Berlin erfahren. Das Entsetzen meiner Schülerinnen war groß. Erst flossen Tränen, dann kam die Wut. Keine ist gegangen, was mich stolz auf diese Frauen macht. Ein Gedanke geht mir durch den Kopf, als wir nach Hause fahren. Bezahlt Deutschland Merkels Politik mit Blut?

Emotionale Distanz schützt mich vor unbedachten Reaktionen. Wenn ich handele, ist das überlegt. Über Berlin weiß ich zu wenig. Ich analysiere Fakten und bereite diese schriftlich auf. Übergriffe auf Frauen sind Fakten. Darüber müssen wir sprechen. Auch wer die Täter sind und aus welchen Ländern sie kommen und warum.

Dumm nur, schon vor einem Jahr warnten die Behörden vor Terroristen, die sich unter die massiv nach Europa strömenden Menschen mischten. Seit Paris weiß das auch die Öffentlichkeit. Geändert hat das wenig. Paris ist weit und wo liegt Nizza noch? Und Würzburg ist doch kaum der Rede wert.

Die Welt zeigt Anteilnahme mit den Opfern und ihren Angehörigen. Aber was ist mit all den anderen Toten auf der Welt, die an Krankheit und Hunger sterben? Werden für die auch Lichterketten aufgehängt?

Aber Hauptsache es ist Weihnachten, Hauptsache so ein bisschen heile Welt. Ja, morgen Kinder wird’s was geben! Dann brennen Frankfurt und Schwerin.

Ursache und Wirkung

Bei allem Entsetzen sollte man stets einen kühlen Kopf bewahren und eine Infrarotbrille gegen jene Nebelschwaden tragen, mit denen Hintergründe schon immer verschleiert worden sind. Der Fokus muss auch zwingend auf jenen politischen Hardlinern liegen, die gern die Gunst der Stunde nutzen.

„Ausnahmezustand“ und „Einsatz der Bundeswehr im Inneren“ sind dabei nur zwei der Punkte, die schon lange vorbereitet sind. Die totale Kontrolle des Bürgers rückt näher. Kommt sie, wird die Facebook Zensur nur eine Lachnummer sein. Aber noch ist es Zeit, auch die unangenehmen Fragen zu stellen. Und das habe ich schon immer gemacht.

So berechtigt ein Fingerzeig auf Frau Merkel auch ist, die Kanzlerin trifft keine alleinige Schuld an der Flüchtlingskrise. Die sehe ich ganz klar weit im Westen, die sehe ich bei den USA.

Die aggressive, amerikanische Politik, die kaum jemals zur Kenntnis genommen wird, hat dafür gesorgt, dass sich dieses Land ständig im Krieg befindet. Dabei geht es weniger um die Zeit ab 1945, das Imperium USA strebt schon lange nach der absoluten Macht.

Die direkte oder indirekte Beteiligung der USA an Kriegen, haben viele Menschen zu Opfern gemacht. Die wenigsten davon waren Terroristen. Sie hatten lediglich das Pech in Libyen oder dem Irak zu leben. Bomben kennen keine Unterschiede und haben schon immer Unschuldige umgebracht.

Deutschland im Herbst

Deutschlands Herbst, ist der Herbst der ganzen Welt. Und diese Welt wird sich massiv verändern. Noch steuern die Eliten, noch halten sie die Massen unter Kontrolle. Die Frage ist, wie lange noch. Werden die BürgerInnen weiter schweigen, wenn noch mehr Tote die Grundfesten der Hauptstädte erschüttern?

Und was sind das für Menschen, die, statt die Hintergründe von Morden zu beleuchten, vor dem „politischen Gegner“ warnen und dass man dort nun auch Berlin als Wahlkampfthema nutzen könne. Das mutet nicht nur zynisch an, es ist genau das! An die Opfer wird immer zuletzt gedacht.

Aber vermutlich ist das der Champion Bonus, der angeschlagenen Boxweltmeistern zugestanden wird, damit sie den „allerletzten Kampf“ gewinnen. Aber Frau Merkel hat bereits verloren. Sie weiß es nur noch nicht.

Ja, an dieser Stelle sollte (m)ein anderer Jahresrückblick 2016 stehen. Aber ich schaue lieber nach vorn und werde hoffentlich 2017 den Rücktritt von Frau Merkel sehen. Und hoffentlich auch den all jener MinisterInnen, die ihrer Doktrin so willig folgten. Vielleicht gibt es dann für Deutschland einen neuen Frühling, der zu einem echten Sommermärchen wird.

Ich verabschiede mich an dieser Stelle und melde mich im Januar aus den USA zurück. Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.

Abschied von Gestern – Aufbruch ins Morgen

Am Ende eines Jahres haben Menschen die Angewohnheit rührselig zu werden. Immerhin steht das Fest der Liebe vor der Tür. Mir als Buddhistin fällt der kommerzielle Rummel von Weihnachten besonders auf. Sich ihm völlig zu entziehen, ist selbst mir unmöglich. Ich mag Weihnachten. Auch, wenn es für mich eine andere Bedeutung hat.

Soll ich nun einen weiteren Jahresrückblick schreiben, gar seufzen über ein vergangenes Jahr? Oder doch besser in die Zukunft schauen. Ins Morgen, in einen neuen Tag. Aber Zukunft baut nun mal auf vergangenen Dingen auf. Ohne sie gäbe es uns alle nicht.

Menschen streben nach Wissen, nach neuen Dingen. Nur die Methoden haben sich geändert. Wobei ich mir da manchmal nicht so sicher bin, wenn ich aktuelle Bilder schaue. Krieg, als Basis für Veränderungen? Hat das jemals wirklich funktioniert?

Nehmen wir Europa, die (alten) Sachsen, die Wikinger, die Goten. Der Hunger dieser Völker war gewaltig und sie haben auf ihre Weise Wissen angehäuft. Primär ging es um Schätze, Reichtum, Macht. Um neue Ländereien, die sie in Frankreich und England fanden.

Der Traum dieser Menschen hat sich erfüllt. Über die Methoden kann man geteilter Meinung sein. Aber wir können und dürfen die Moral von heute niemals mit der von damals vergleichen. Schon Kinder sind früher mit Gewalt und Sex aufgewachsen. Das Schlachten eines Tieres, war für sie normal. Und ein Menschenleben galt wenig.

Auch ich strebe nach Wissen, auch ich lerne gern Dinge dazu. Gut, ich töte keine Menschen. Das machen die Killer in meinen Geschichten. Wie die alten Völker, habe auch ich Pläne im Leben und setze Segel nach Westen, um das Land hinter dem Horizont zu sehen. Symbolisch meist, aber dieses Mal konkret.

Aktuell führt mein Weg in die USA. Wir sind schon weg, Wenn diese Zeilen sich in eure Pupillen brennen. Weg heißt, wir machen Urlaub bis zum nächsten Jahr. Die Stadt der Engel hat gerufen. Und ein Onkel, den ich dort besuche. Der Onkel ist ein Geschäftsfreund meines Vaters und ich kenne ihn schon seit vielen Jahren.

Los Angeles ist für uns mehr als nur eine Reise. Die Frage stellt sich, ob wir dort vielleicht auf Dauer leben wollen. Die Sprache ist kein Problem. „Ei schpiek Inglisch fluäntlie, gell?“ Auf jeden Fall wird es Veränderungen in unserem Leben geben. Ein Abschied von Gestern, ein Aufbruch ins Morgen. Ich werde berichten. Oder auch nicht.

Moderiert wird dieser Blog erst im Januar 2016 wieder. Erst dann werde ich Kommentare freischalten und antworten können. Bloggen im Urlaub? No way! Das wars für heute und für morgen. Bis bald ihr da draußen und auf Wiedersehen. „FROHE WEIHNACHTEN“, von Yuki  und  mir.

Weihnachten zu Hause

Wir, die wir im Wohlstand leben, werden an Weihnachten zu Hause sein. Aber wo ist „zu Hause“ überhaupt? Viele Menschen haben auch dieses Jahr ihr Heim, ihr Land verloren. Hilflos irren sie durch fremde Länder und werden kaum anerkannt. Ohnmächtig, ohne Geld und Sprache, schauen sie auf die für sie Reichen dieser Welt.

Wieder einmal, wie schon seit Jahrhunderten, wird Religion für Krieg benutzt. Machthungrige Patriarchen überziehen die Welt mit Feuer und Schwert. Und das ist falsch. Alte Männer opfern einmal mehr die Jugend der Welt. Und der Teufel lacht, um es mit christlicher Symbolik zu sagen.

„Kriege entstehen aus dem Scheitern, das Menschsein der Anderen zu verstehen“, hat der Dalai Lama gesagt. Ich sage, dass es billigste Machtgier ist, um dem eigenen Ego zu schmeicheln. Um Geld und Ressourcen anzuhäufen.

Die Mächtigen der Welt spielen ein böses Spiel. Es ist Schach mit dem Glauben der Menschen. Bauernopfer inklusive. Die Leidtragenden sind die Menschen, die hilflos vor dem Terror fliehen. Sie haben ihr Zuhause verloren, sie sind an Weihnachten allein. Rechte Hohlköpfe stehen nun in Deutschland auf, um Front gegen „Ausländer“ zu machen. Gegen den Islam, gegen Menschen die anders sind.

Anders als wer, frage ich? Wir alle, die wir satt und sicher in unseren Heimen sitzen, sind AusländerInnen in einem anderen Teil der Welt. Das sollten wir nie vergessen, wenn wir rührselig in weihnachtliche Stimmung verfallen und dicke Geschenke unser eigen nennen.

Auch ich werde Weihnachten im Kreis der Familie verbringen. Meine Eltern sind bereits hier. Wir sind in Deutschland zu Hause. Wir, dir wir aus Japan sind. Aber wir geben immer ein Stück von unserem Glück weiter. Und zur Not kämpfen wir auch dafür. Auch für die, die anders sind. Macht ihr das auch?

Wir, die wir im Wohlstand leben, sollten aufhören zu jammern. Wen interessiert es angesichts des Elends auf der Welt, ob der Zweitwagen von Familie Neureichoberprotz, einen Reifenschaden hat. Reicht denen die Hand, die alles verloren haben. Das wünsche ich mir für dieses Weihnachten, für das kommende Jahr. Und weniger Jammerblogs, auf allerhöchstem Niveau.

Schließen möchte ich diesen Beitrag mit den Worten von Charles Dickens: „Und ich werde an Weihnachten nach Hause kommen. Wir alle tun das oder sollten es tun. Wir alle kommen heim oder sollten heimkommen. Für eine kurze Rast, je länger desto besser, um Ruhe aufzunehmen und zu geben.“  

In diesem Sinn wünsche ich allen meinen LeserInnen friedliche und frohe Weihnachten. Wir lesen uns bald wieder. Nie angepasst und immer kämpferisch.

Fest der Liebe – Fest der Einsamkeit?

Weihnachten ist vorbei und damit hoffentlich so manche trübe Stimmung. Und in diesem Jahr fiel mir die besonders auf. Die Welt, die Menschen sind alle trübselig geworden. Und ich frage mich warum. Aber noch etwas fällt mir immer wieder auf, der Hang zur Gewalt. Das ausgerechnet von mir, der „Karate-Chick“ zu hören, muss so manchem Leser seltsam erscheinen. Aber weder bin ich aggressiv, noch selbstzerstörerisch. Ich lasse mir lediglich wenig gefallen und mische mich gern ein.

Das ist nun kein Blogeintrag über Gewalt. Nur über die Einsamkeit von Menschen. Und was daraus entsteht. Um es gleich zu sagen: Blogs sind großartig! Ich mag diese Form der Kommunikation sehr. Wie sich mein Blog entwickelt hat dagegen nicht. Aber das ist eine andere Sache über die ich noch referieren werde.

Mir als Buddhistin gibt dieses Fest schon immer sehr viel. Und auch meinen Eltern. Wir mögen diese Tradition und pflegen sie seit vielen Jahren. Intensiv und fröhlich. So, wie es sich gehört. Aber damit stehen wir oft allein auf weiter Flur. Der oft trübe, sonnenlose Herbst überzieht die Menschen mit dem „Blues.“ Ohne Sonne werden sie melancholisch, bissig, gereizt. Und dann kommt noch dieses Weihnachten …

Viele schreien nun ihre Einsamkeit in die Foren und Blogs dieser Welt. Suhlen sich im Selbstmitleid und heischen nach Zuwendung ihrer Online-Freunde. Jeden Tag werden die Einträge düsterer, trauriger. Und das Meer der Tränen tiefer. Ist es nicht toll, wie so mancher darin baden kann? Der Mangel an Liebe, Sex, Gefühlen macht die Leute wirr. Mann und Frau greift zur Pille, oder dem Alkohol. Oder einer Kombination. Zugedröhnt bis über beide Ohren wird die Welt erträglicher.

Dann gibt es die Clowns. Die, die (scheinbar) immer lustig sind.
„Schaut, wie gut ich drauf bin!“, schreiben sie. „Mir geht es prima, alles ist supergut.“
Bullshit, sage ich. Dieser Typ ist der wahre Künstler. Alles nur Lüge, alles nur Fassade. Denn immer macht der (Grund)Ton auch die Musik. Und ich kann zwischen den Zeilen lesen.
Warum auch immer, haben sie die Hölle der Einsamkeit gewählt und verlernt, sich sinnvoll zu beschäftigen. Statt den Kontakt mit der Außenwelt zu suchen sitzen sie nur vor dem Computer. Tippen wirre Zeilen.

Einsamkeit ist ein selbst gemachtes Mangelgefühl. Die Menschen verharren in Agonie. Unfähig sich zu bewegen. Und ich frage mich warum?
Das ist nur jammern auf hohem Niveau!
„Geht raus in die Welt“, möchte ich rufen. „Helft denen, die wirklich Hilfe brauchen!“
Egal ob Obdachlose, oder Waisenkinder. Das sind die wirklich Bedürftigen dieser Welt. Nicht vor Selbstmitleid triefende Egozentriker.

Die Menschen sollten nicht immer danach fragen, was sie brauchen. Fragt nach, was andere Menschen brauchen! Bringt euch ein. Bewegt euren Hintern weg von der Couch. Wer Zuwendung möchte sollte vor allem lernen, sie auch selbst zu geben. GEBEN! Okay? Denn wer gibt, der wird bekommen. Und wenn es nur das strahlende Lächeln eines Kindes ist. Aber ist das nicht schon genug?

Ich weiß, das waren harte, aber ehrliche Worte. Gewöhnt euch besser daran. Fangt 2014 mit einem Lächeln an. Das wünsche ich mir. Guten Rutsch ihr da draußen. GUT, hört ihr?

Wenn zwei Mädels shoppen gehen

Wir haben uns schon einige Wochen auf diesen Tag vorbereitet und hart trainiert dafür. Lange Spaziergänge durch Parks und Felder, haben unsere Beine gestählt. Ebenso Kampfsport und ausgedehnte Joggingstunden. Auch unsere Geldbeutel sind gut trainiert, gefüllt mit allerlei buntem Papiergeld. So gerüstet stürzen wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück in den Weihnachtswahn. Ohne Toyota. Dafür mit dem Bus. Kämpfen werden wir hoffentlich nicht müssen. Auch, wenn der Gang durch die Menge durchaus eine Art Kampf sein mag.

Weihnachten bedeutet mir schon immer sehr viel. Und Yuki auch. Trotz unserer japanischen Wurzeln sind wir auch typische Kinder des Westens. Und auch wenn wir (auf dem Papier) Buddhisten sind, so mögen wir diesen Brauch sehr. Ich tauche gern in diese magische Zeit der Besinnung ein. Nur mit dem Kommerz kann ich nicht. Und dem Winterblues der Menschen.

Die Lichter der Großstadt stechen mir in die Augen. Weihnachtlich bunt, grell. Mit allerlei Tand überladene Tannen an jeder Ecke. Schnell sind wir im Weihnachtsstress.
Menschen hasten an uns vorbei. Einigen steht die Verzweiflung im Gesicht geschrieben.
„Die last minute Käufer“, murmele ich und Yuki nickt.
Wir haben unsere Geschenke schon lange gekauft.
„Hey, Karate-Chick!“, dröhnt eine burschikose Stimme an mein Ohr.
Eine Freundin im Tomboy-Look bahnt sich einen Weg durch die Menge und drückt uns die Luft aus den Rippen.
„Na ihr Süßen“, sagt sie. „Was treibt euch in den Wahnsinn?“
„Du, wenn du mich nicht gleich loslässt“, sage ich und kitzele sie frech.
Sie lacht und lässt uns gehen.
„Ich warte auf meine Frau“, verkündet sie. „Sie hatte heute Dienst und wir müssen für ihre Mutter noch ein Geschenk besorgen.“
Wir wünschen ihr viel Spaß und frohe Weihnachten.
„Bis bald im Training“, ruft sie uns nach.

Tapfer marschieren wir durch die Massen. Wie Königinnen fühlen wir uns nicht. Auch, wenn der Straßenname dies gern hätte.
Im Glaspalast der Galeria-Kaufhof lockt reduzierte Unterwäsche. Aber davon haben wir genug. Karierte Schlafanzüge und Söckchen wecken unser Interesse.
„Sexy Look“, haucht Yuki mir neckend ins Ohr. „Darin bist du bestimmt unwiderstehlich.“
Ich werfe mich in Pose. Das Mädel neben uns lacht.
„Mein Freund mag sowas nicht“, sagt sie und ihr Blick verdüstert sich kurz. „Ich kaufe ihn trotzdem. Umtauschen kann ich ihn immer noch.“
„Ja, das solltest du wirklich machen“, erwidere ich.
Sie hat verstanden und presst die Lippen zusammen. Glücklich ist sie nicht.
Die wenigsten Menschen scheinen das momentan zu sein. Ich kann es spüren. Warum das so ist, habe ich nie verstanden. Sollte Weihnachten nicht ein Fest der Freude sein?
Das Mädel hat sich entschieden und strebt zur Kasse. Sie zögert, kommt zurück.
„Danke“, sagt sie mit Tränen in den Augen.
Wieder draußen im Gewühl schaut mich Yuki fragend an.
„Was war das denn?“, will sie wissen. „Glaubst du wirklich, sie trennt sich?“
„Ja“, sage ich. „Sie hat eben eine Entscheidung getroffen.“

Wir bummeln weiter.
Yuki zieht mich in eine Douglas-Filiale.
Nur Minuten später taumeln wir halb betäubt nach draußen und ringen verzweifelt nach Luft.
„Das war keine gute Idee“, sagt Yuki. „Tut mir echt Leid.“
Wir gehen weiter.
„Schon okay, Elfchen“, sage ich. „Ich finde dich auch ohne Parfüm dufte.“
Der saure Duft nach Glühwein beißt in meine Nase.
Yuki würgt.
Mit angehaltenem Atem retten wir uns in ein Juweliergeschäft.
Sofort sind wir von süßen Weihnachtsklängen und dem nicht minder klebrigen Lächeln eines Anzugträgers umgeben. Um unsere Ruhe zu haben spielen wir das Touristenspiel und sprechen Japanisch.
Der Anzug ist verwirrt und fragt auf Deutsch nach unseren Wünschen.
Wir antworten mit absichtlich schlechtem Englisch.
Er versteht uns nicht und wir haben Zeit gewonnen.
In Ruhe schauen wir uns um. Die Preise in dem Laden sprengen unser Budget. Nach 5 Minuten verbeugen wir uns freundlich und gehen. Gekauft haben wir nichts.

Wir beschließen auch weiterhin japanische Touristen zu spielen. Nur die leckeren Zimtwaffeln bestellen wir auf Deutsch.
Ein älteres japanisches Ehepaar spricht uns an. Sie sind aus Tokio und hocherfreut heimische Worte zu hören.
Wir unterhalten uns eine Weile. Sie sind schon zum vierten Mal in Deutschland.
„Ein Vorteil, wenn man Rentner ist“, sagt der Mann.
Ich mustere ihn genauer.
„Ja, ich bin schon 69“, sagt er und lacht.
Die Frau bemerkt die Eheringe an unserer Hand.
Unsere Blicke treffen sich. Sie versteht.
„Meine Nichte lebt in Kalifornien sagt sie leise. „Mit ihrer Frau.“
Der Mann wirkt kurz überrascht und schaut uns abwechselnd an. Dann lächelt er wieder.
„Wir haben leider keine Kinder“, sagt er. „Aber ich wäre stolz darauf solch mutige Töchter zu haben.“
Seine Worte tun mir gut. Und Yuki auch.
Nach einem Abschiedsbild verschwindet das Paar im Weihnachtstrubel.
„Nette Leute“, sagt Yuki. „Schade, dass meine Großeltern nicht so aufgeschlossen sind.“

„Wohin jetzt?“, will ich wissen.
Meine Stimme klingt fremd. Gepresst. Ganz plötzlich ist meine Stimmung auf einem Tiefpunkt angelangt.
Yuki bemerkt es sofort.
„Weg hier“, sagt sie bestimmt. „Wir müssen raus aus diesem Irrsinn.“
Wir retten uns in ein Cafe. Am Fenster und bei heißer Schokolade prallt der Trubel von uns ab. Irgendwie hatten wir uns den Tag anders vorgestellt. Aber auch wir können uns dem allgemeinen Wahnsinn nicht entziehen. Leider.
Zwei angetrunkene Jugendliche taumeln ins Cafe. Älter als Vierzehn sind sie nicht. Sie gröhlen und verlangen nach Bier und Schnaps.
Die Bedienung weist sie ab und auf das Jugendschutzgesetz.
Ich ahne, was nun kommt und eile ihr zu Hilfe. Yuki ist neben mir.
Wir verfrachten die pöbelnden Teenager nach draußen. Dank Aikido kein großes Problem. Einen Tritt in den Hintern bekommen sie von mir noch mit. Das musste einfach sein.
Unter dem Beifall der anderen Gäste gehen wir zu unserem Tisch zurück.
Mein Tag ist gerettet. Yuki verdreht die Augen und lacht.
„Vielen, vielen Dank!“, sagt die Bedienung sichtlich erleichtert. „Wie … wie haben Sie das gemacht?“
„Wir machen Kampfsport“, antworte ich wahrheitsgemäß.
„Kann ich das auch lernen?“, will sie wissen. „Wir haben leider oft Probleme mit solchen Gästen.“
Ich erzähle ihr von Wen-Do und schreibe ihr Lindas Adresse auf.
Wir trinken aus und wollen zahlen. Aber die Bedienung winkt nur ab.
„Geht aufs Haus,“ sagt sie. „Frohe Weihnachten für sie Beide.“

„Wollen wir noch schnell in die Drogerie und dann vielleicht auf unserem Wanderweg spazieren gehen?“, fragt Yuki, als wir zurück im Trubel sind. „Und heute Abend ins Kino?“
„Gute Idee“, erwidere ich. „Und wer weiß, vielleicht treffen wir das Christkind unterwegs.“
Yuki schmiegt sich an mich.
„Da bin ich mir ganz sicher“, sagt sie leise. „Erzähl mir davon, ja?“
Ich überlege kurz.
„Es war einmal …“, fange ich an.

Und 2014 erzähle ich vielleicht in meinem Blog weiter. Fohe Weihnachten, Frieden und einen guten Rutsch ins Jahr 2014. Bis bald ihr da draußen, vergesst mich nicht.