Ich will!

Vor einigen Jahren, als ich noch sogenannte „Blogstöckchen“ gefangen habe, schrieb ich unter anderem über meinen Musikgeschmack. Was hört(e) eine Mayumi? Einige Bands habe ich gennant. Eine habe ich vergessen. Und die kennt jedes Kind.

Aber es geht weniger um die Band, die damals unser Haus beschallte. Vielmehr geht es um Worte und die kommem seit Tagen auch aus Istanbul. Ein schrecklich netter Mann hat sie gesagt, ein Mann den Ehrgeiz und Hass zerfressen.

Dieser nette Mann will Glaube und Vertrauen. Gleichzeitig sperrt er seine Gläubigen ein oder versteckt sie hinter Schleiern. Was Rammstein damals sangen, wird brutale Wirklichkeit. Nur ein Ende seines Auftritts ist nicht in Sicht. Wie alle Psychopathen geifert der Sultan munter weiter. Die Ärzte haben Wochenende.

Seine Vasallen rollen ihm in Deutschland noch den roten Teppich aus und wollen unsere Ruhe stören. Und die Deutschen zahlen noch dafür. Proteste? Fehlanzeige. Was seltsam anmutet, der Mann ist ein Faschist.

„Vertrauen!“, ruft er seinen Gläubigen zu und schimpft über deutsche Nazi-Methoden. Er will mehr Macht, die totale Kontrolle und vermutlich auch der neue Präsident der Alemanen sein.

„Ich will“, schallt es seit Jahren aus dem Osten. Nun ratet was das ist, es ist nicht besonders schwer. In die EU natürlich, den Vorsitz im dortigen Parlament und fette Tantiemen auch von deutschen Steuerzahlern.

Auch ich „will“ etwas und das sage ich klar in Richtung Berlin und Angela Merkel. Ich will, dass Sie diesen Mann stoppen. Ich will keine türkischen Politiker in Deutschland sehen, die Wahlkampf für einen Despoten machen.

Ich will scharfe Proteste gegen diesen Mann, der auch mich beleidigt und mein Land mit Füßen tritt. Ich will eine geschlossene Haltung aller, die gegen türkische Bevormundung stehen. Ich will diese Stimme aus dem Osten nicht mehr hören.

 

Wenn die Grenzen fallen – Ein Kommentar zum Schießbefehl der AfD

Die AfD hat es geschafft, wieder spricht ganz Deutschland über sie. Ganz Deutschland, oder doch nur jene Populisten, die nach einigen Gläsern Bier die Welt verändern können? In einem Interview soll Frauke Petry, die Vorsitzende der AfD gesagt haben, dass man illegal über die Grenze kommende Flüchtlinge zur Not mit Waffengewalt stoppen solle.

Und schon kommen unsere Volksvertreter aus der Deckung und wittern Morgenluft. Sigmar Gabriel ruft laut nach dem Verfassungsschutz und auch der klägliche Rest der Parteigrößen zeigt sich entsetzt. Die Hetzpresse triumphiert und schlachtet den Satz genüsslich aus. Endlich, ja endlich zeige die AfD ihr wahres Gesicht. Aber ist das wirklich so?

Die AfD ist mir suspekt, das war sie immer schon. Außer dem Thema Flüchtlingen, hat die Partei wenig anzubieten. Und doch liegt sie nach Umfragen zur Zeit bei 15 Prozent. Ein klares Signal in Richtung Berlin, ein klares Signal für Angela Merkel. Aber unsere Kanzlerin schweigt. Ja, das schafft sie.

„Er (der Bundespolizist) muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.“, hat Frauke Petry im Original gesagt. Vollständig nachzulesen hier: [KLICK MICH, ODER LASS ES].

Um es klar zu sagen, der Einsatz von Schusswaffen ist kein Mittel über dass es sich zu sprechen lohnt. Und die wenigsten Flüchtlinge sind kriminell. Aber dass wir eine klare Obergrenze brauchen sehen mittlerweile die meisten in Deutschland so.

Ich glaube auch nicht, dass Frau Petry, oder Frau von Storch wirklich Waffen gegen Flüchtlinge einsetzen wollen. Diese Aussagen zielen eindeutig auf jene Wähler ab, die ein „starkes und reines Deutschland“ wollen. Ich gehe soweit von Kalkül zu sprechen. Die Frauen wissen was sie tun.

Die (linke) Presse weiß das auch. Vereint stemmt man sich nun gegen die neuen Rechten und schreibt sie in den Boden dieser Republik. Dass dabei bewusst falsch zitiert wird und Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen werden, ist den Schreiberlingen egal.

Das ist Brandstiftung, um es klar zu sagen. Und kein bisschen besser, als die Worte der AfD-Vorsitzenden. Guter Journalismus sieht anders aus. Aber es ist Wahlkampf und Politikern samt der Presse fast jedes Mittel recht.