Quo vadis USA?

Quo vadis USA?

Während sich die Hälfte der Amerikaner die Wunden leckt, immerhin ist „ihr Präsident“ aus dem Amt katapultiert worden, sieht sich die andere Hälfte am Ziel. Joe Biden, ein korrupter Politdarsteller, ist der neue Präsident der USA. Er soll nun richten, was Trump angeblich falsch gemacht hat. Dessen Liste der Erfolge wird von den Medien kaum öffentlich wahrgenommen. Vermittelt wird stets das Bild eines Rüpels, der eine Schande für die Nation gewesen ist.

Der Kampf uns Weiße Haus

Die Frage ist, ob Trumps Abwehrschlacht, der „Kampf“ ums Weiße Haus, von Anfang an verloren gewesen ist. Fest steht, dass es in den Swing States Unregelmäßigkeiten gegeben hat, die Trump den Sieg gekostet haben. Tote haben dort ebenso gewählt, wie unberechtigte Jugendliche, um nur zwei Beispiele zu nennen. Die Liste reicht von offensichtlichem Wahlbetrug bis hin zu menschlichem Versagen, dem man auch Absicht unterstellen kann.

Fast alle US-Gerichte, auch das höchste US-Bundesgericht, haben Klagen gegen die Wahl abgelehnt. Die Begründung waren mangelnde Zuständigkeiten der Kläger oder formaljuristische Fehler. Die Richter haben es sich dadurch einfach gemacht, aber die tatsächlichen Beweise blieben ungeprüft. Ob das Feigheit oder eiskalte Berechnung war, kann jeder für sich selbst entscheiden.

The Show must go on

Näher auf diese Show einzugehen, ist verlorene Zeit. Gleiches gilt für den „Sturm aufs Capitol“, der laut Medien eine Schande für die Demokratie gewesen ist. Dumm nur, dass die angebliche Demokratie nie mehr als eine vorgeschobene Oligarchie gewesen ist. Im Hintergrund stehen immer die Mitglieder des CFR. Sie bestimmen was geschieht, wer um die Präsidentschaft „kämpfen“ darf und wer eine zweite Amtszeit verdient.

Ob das CFR mit Absicht zuließ, dass Trump 2016 Präsident geworden ist, oder ob man lediglich von den Nationalisten überrumpelt wurde, wird vermutlich ein Geheimnis bleiben. Fakt ist jedoch, dass sie das Russland-Gate erfunden haben und Trump so schnell wie möglich stürzen wollten. Dessen Verbündete hielten eisern dagegen, wer will schon seinen Sitz als Abgeordneter verlieren. Nun ließen sie ihn scheinbar fallen und läuten das Ende der Trumpschen Ära ein.

Die verlorene Schlacht

Vier Jahre Kampf haben bei Trump Spuren hinterlassen. Die Rede, die er vor einigen Wochen hielt, zeigte einen angeschlagenen Mann, der zumindest kämpfend abtreten wollte. Trumps Anhänger sprachen stets von „dem geheimen Plan“ und dass der Präsident „bald zurückschlagen werde.“ Um Trump den Abgang zu versüßen, hat man ihn schnell noch zum Mann des Jahres 2020 gekürt und gleichzeitig weiter an seiner Niederlage gestrickt, als er scheinbar nicht weichen wollte.

Trump hat die Farce mitgespielt und seine Anhänger zum letzten „Gefecht“ gerufen. Einige nahmen das zu wörtlich. Die Medien und amerikanische Politdarsteller überschlagen sich nun, um Trump für den „Sturm aufs Capitol“ verantwortlich zu machen. Aber hat er den gewollt? Es gibt Hinweise darauf, dass die (bezahlte) Antifa beteiligt war, was aber keine Rolle spielt. Mit diesem (geplanten) Sturm hatten die Globalisten die Schlacht gewonnen.

Seid friedlich

Mit der einseitigen Berichterstattung über vergleichsweise wenige Randalierer, wird der in der Summe friedliche Protest der Trump-Anhänger unsichtbar gemacht. Auch der sinnlose Tod der Air-Force-Veteranin Ashli Babbit, die ohne Not im Capitol erschossen worden ist. Wo bleibt der Aufschrei der Medien, die diese Tat zum Thema macht?

Die Zeit wird zeigen ob die Globalisten wirklich die Gewinner sind. Die Verlierer zumindest sind alle Amerikaner. Auch die, die für Biden stimmten. Mit ihm als schwachem Präsident kehren die USA in die Zeit des kalten Krieges zurück. Der nächste Gegner könnte wirklich China sein, was militärisch kein Problem für die USA werden wird. Trump ist es nämlich zu verdanken, dass die US-Kriegsmaschine wieder läuft.

Info Wars

Der Krieg ist noch nicht völlig vorüber, es werden noch diverse journalistische Scharmützel folgen. Trump selbst hat seine Niederlage mittlerweile eingeräumt, will aber weiterkämpfen. Es bleibt abzuwarten, was das bedeutet. Möglicherweise die Spaltung oder das Ende der Republikaner als Grand Old Party. General Flynn, der Anwalt Lin Wood und andere Unterstützer, scheinen noch immer an einen „Sieg“ ihres Präsidenten zu glauben. Immer wieder haben sie ihn gedrängt, er solle das Kriegsrecht ausrufen.

Aber was wäre dann geschehen? Hätten dann in einem Zweiten Bürgerkrieg wieder Amerikaner gegen Amerikaner gekämpft? Die US-Militärführung hat schon vor Tagen erklärt, keinen Einfluss auf die Wahl nehmen zu wollen. Damit war Trumps Schicksal geklärt. Der angebliche Verrat seines Vize ist reine Show. Pence hat getan, was man ihm aufgetragen hat. Helden sehen anders aus.

Kommentar:

Ursprünglich wollte ich kein Wort mehr über die Show verlieren, die sich seit Wochen in den USA abspielt. Das änderte sich, als Ashli Babbitt starb. Es ist zweifelhaft ob ihr „Mörder“ zur Rechenschaft gezogen wird. Hausfriedensbruch kann in den USA durchaus tödlich enden. Ihr Tod ist tragisch, niemand hat ein solches Schicksal verdient.

Wie geht es weiter in den USA? Werden wir Trump 2024 wiedersehen? Wird er vielleicht einen anderen Kandidaten ins Rennen schicken, der Mitglied (s)einer noch zu gründenden Partei ist? Dazu braucht er weiter die Unterstützung der Nationalisten, die nun angeschlagen sind. Trumps Alter könnte der entscheidende Faktor sein. Mit dann 78 Jahren wollen nur noch wenige „kämpfen.“

Fest steht, dass die USA vor großen Veränderungen stehen. Ob das wirklich der befürchtete Sozialismus ist, wage ich allerdings zu bezweifeln. Biden ist korrupt, sein Sohn ein Krimineller. Diese nüchterne Feststellung beinhaltet keinerlei Hass auf den neuen Präsidenten der USA, soll jedoch zur Vorsicht mahnen. Im Interesse Japans und Europas hoffe ich, dass die Ära Biden schnell und ohne großen Krieg vorüber geht. Aber „The Great Reset“ wird vielleicht kommen. Mit Trump unvorstellbar, daher musste er gehen.

 

 

 

Die Wahl in den USA – Ein Kommentar

Die Wahl in den USA – Ein Kommentar

Ursprünglich sollte dies lediglich ein Beitrag über amerikanische (Geo)Politik werden, der unter anderem auf einer Studie von Nana de Graaff und Bastiaan van Apeldoorn beruht. Die von den Mainstream-Medien verdrehten oder verschwiegenen Ereignisse der US-Wahl, haben mich umdenken lassen. Auch ohne Politikwissenschaftlerin zu sein ist es möglich, zumindest die Grundlagen und die Verflechtungen der amerikanischen (Außen)Politik zu überschauen. Zu behaupten man könne sie durchschauen, wäre allerdings vermessen.

Allerdings präsentiere ich einen eher harmlosen Überblick und keine Analyse. Andere Beobachter gehen wesentlich tiefer und sparen nicht mit harscher Kritik. Wer aber nun glaubt, dies sei eine Lobpreisung oder ein Abgesang auf Donald Trump, den muss ich enttäuschen. Ich versuche lediglich die wahren Hintergründe der Komödie darzustellen, die sich freie und demokratische Wahlen nennt. Ein Verlierer stand schon vor der Wahl fest, das sind die Amerikaner. Die, das habe ich schon vor Jahren geschrieben, haben kein wirkliches Mitspracherecht. Die Wahlen in den USA sind lediglich eine Farce. Warum werde ich nachfolgend erklären.

Natürlich kann ich mich irren und einige Sachverhalte falsch interpretieren. In groben Zügen sollte mein Beitrag stimmig sein. Wer es besser weiß, wer detailliertere Informationen hat, der darf, ja soll mich gern korrigieren. Bereits jetzt vielen Dank dafür.

And the winner is …?

„Wie schon 2016 war die Entscheidung, wer Präsident der Vereinigten Staaten wird, eine „Wahl“ zwischen Pest und Cholera. Die führenden Politiker der westlichen Welt und ihre Medien favorisierten den siebenundsiebzigjährigen Joe Biden, der als politisch erfahrener Retter in der Not gegen den verhassten Donald Trump auftrat. Die besonderen politischen Erfahrungen dieses korrupten und hochkriminellen ehemaligen Vizepräsidenten wurden geflissentlich verschwiegen.“

So beginnt ein Artikel von Wolfgang Bittner auf KenFM. Es stimmt, viele Deutsche, auch Leser meines Blogs, haben Trumps Auftreten und Frisur „gehasst“ oder sich über ihn lustig gemacht. Diese rein emotionalen Aussagen zeugen von wenig bis keinem Verständnis für Politik. Allerdings sind sie der Hetze deutscher Medien geschuldet, die über die sogenannte Atlantik Brücke unter dem Einfluss amerikanischer Medien stehen. Die wiederum sind fest in der Hand weniger Akteure und überwiegend gegen Donald Trump. Warum erkläre ich noch.

Auch Wolfgang Bittner macht den Fehler, allzu sehr auf Oberflächlichkeiten zu schauen. Seine Aussagen über Joe Biden sind allerdings korrekt. Biden sitzt seit 47 Jahren für die Demokraten im Kongress und war unter Obama Vize-Präsident. Mehr als ein „Zweiter Mann“ wird er auch als Präsident nie sein. Wie schon der später an Alzheimer erkrankte Ronald Reagan, wird er ganz offensichtlich von einer mächtigen Interessengruppe gelenkt. Die gilt es zumindest ansatzweise aufzudecken.

Die im Dunkeln sieht man nicht

In früheren Beiträgen über die USA und deren Eliten habe ich kaum Namen genannt, das werde ich auch in diesem Blog nur ansatzweise tun. Wichtig ist zu verstehen, wie die USA regiert werden und dass die beiden politischen Parteien keine wirklichen Gegner sind. Der an die Öffentlichkeit vermittelte parlamentarische Streit, dient meist nur der Richtungsfindung.

Die Macht in den USA geht weder vom Volk noch vom Präsidenten aus. Primär ist es das Council on Foreign Relations (CFR), das die wahre Macht „im Staate“ hat. Dort werden die Entscheidungen getroffen, dort sucht man den nächsten Präsidenten(darsteller) aus. Der Wahlkampf ist reine und sehr teure Unterhaltung für die Massen.

Offiziell sieht es so aus, dass 2020 vom CFR und den Demokraten enorme Summen aufgewendet wurden, um die Macht im Weißen Haus wieder zu erlangen. Das ist zwar einerseits Blödsinn, trägt aber doch einen Funken Wahrheit in sich. Warum das so ist, werden wir noch sehen.

Im CFR sind Mitglieder der Medien und der Parteien vertreten. Die Medien in den USA sind ohnehin in den Händen weniger, aber dafür sehr einflussreicher Menschen, die praktisch alle Mitglieder im CFR sind. Das CFR sieht es aber auch als seine Aufgabe an, die Radikalen beider Parteien in Schach zu halten. Etwa den als Sozialist geltenden Bernie Sanders, dessen Kampagnen man 2016 und 2020 bewusst torpedierte. Aber auch den „Nationalisten“ Trump, der niemals Präsident werden sollte. So hat man uns das zumindest verkauft. Anmerkung: Auch ich bin kurz darauf hereingefallen.

Die Darsteller

Wie es Trump 2016 doch schaffte als Kandidat der Republikaner durchzugehen, ist nur mit viel, nein sehr viel Geld und der Uneinigkeit innerhalb des CFR zu erklären. Mit Cambridge Analytica, hatte es dann doch eher weniger zu tun. Steve Bannon und Trumps Geldgeber Robert Mercer waren aber auf jeden Fall involviert. Fakt ist, Trump hat sich gegen seine republikanischen Rivalen um das Amt des Präsidenten durchgesetzt. Nun musste er nach offizieller Meinung nur noch Hillary Clinton schlagen. Das CFR sah dabei grummelnd zu.

Vielleicht glaubten einige CFR-Mitlieder auch, sie könnten Trump vollständig kontrollieren. Ursprünglich war ohnehin ein „Kampf“ Jeb Bush gegen Hillary Clinton geplant. Beide Familien sind Mitglied im CFR, beide unterstützen den politisch-militärischen Komplex. Vermutlich wäre 2017 aber Clinton an die Macht gekommen, die Familie Bush hat das höchste Amt der USA schon zweimal gestellt.

Trump mag vieles sein, aber er ist kein Politiker. Er selbst hat das vor Jahren in einem Interview gesagt. Seine Sinnesänderung dürfte auch ein Produkt des US-Außenhandelsdefizit mit China gewesen sein. Trump und seine Geschäftspartner wollten „Kohle“ machen. China hat sie dabei gestört. Aber um Trumps Werdegang oder Politik geht es eigentlich nicht. Man sollte verstehen, warum er in Ungnade beim CFR gefallen ist und was der ständige Kampf gegen ihn bedeutet hat.

Russia-Gate

Die Vorwürfe, dass Russland 2016 Einfluss auf die US-Wahlen hatte, waren reine Erfindung. Teile des CFR wollten Trump absetzen, als der sich nicht an die Regeln hielt und plötzlich eigene Entscheidungen getroffen hat. Trump hat sich allerdings erfolgreich gewehrt. Es ist erstaunlich, dass er diesen Dauerbeschuss vier Jahre überlebte. Man muss den Mann nicht mögen, aber für sein Durchhaltevermögen hat er zumindest Respekt verdient. Auch für einige durchaus beachtenswerte Leistungen, wie das Treffen mit dem Diktator von Nordkorea. Dazu muss man aber wissen, dass dabei auch China, Japan und Russland halfen.

Dieser Abwehrkampf hat Ressourcen gebunden und Trump vermutlich zu Fehlentscheidungen inspiriert. Ein Teilziel hat das CFR also erreicht. Diese Fehler wurden von den US-Medien gnadenlos ausgeschlachtet und auch zu den US-hörigen deutschen Medien transportiert. Linksgrüne Journalisten haben dann in einer Art und Weise auf Trump eingeprügelt, die nicht mehr feierlich ist.

Die Wut, der „Hass“ auf Trump ist der Tatsache geschuldet, dass er die transatlantischen US-Eliten entmachtet hat. Plötzlich waren die einflussreichen Netzwerker, die bereits in mehreren Regierungen dienten, von den Hebeln der Macht entfernt. Das schrie förmlich nach Gegenmaßnahmen. Allerdings bringt man heute keine Präsidenten mehr um, das wird politisch-medial erledigt. Aber das scheiterte ebenso, wie der Versuch Trump abzusetzen. Dann kam „Corona“ und der Plan nahm seinen Lauf.

Die (Wieder)Wahl

Ohne die Corona-Krise und die von den Demokraten favorisierte Briefwahl, hätte Trump bereits in den Umfragen vor jedem Kandidaten geführt. Egal, ob Sanders, Clinton oder Biden. Mit Corona, Trumps Fehlentscheidungen durch falsche Berater, dem Lockdown und schließlich dem bewusst gesteuerten Black Lives Matter Protest, hatten die Hintermänner der US-Demokraten eine neue Strategie. Den Rest besorgte ein wenig Wahlbetrug.

Trumps „Corona Erkrankung“ und die strategische Veröffentlichung der Beweise, dass Bidens Sohn Hunter unter anderem und mit Wissen seines Vaters Schmiergelder angenommen hat, kamen einerseits zu spät oder wurden von den Mainstream-Medien der USA und Deutschland verschwiegen oder zensiert. Vor allem Twitter spielte dabei eine große Rolle.

Den Versuch der Republikaner Google / Youtube, Facebook und Twitter in die Schranken zu weisen, muss man vorerst als gescheitert ansehen. Allerdings haben auch die Demokraten zum Teil verstanden, dass Monopole niemals förderlich sind. Vermutlich werden diese Giganten mittelfristig zerschlagen. Aber bis dahin haben sie ihre Schuldigkeit getan.

Lügner und Betrüger

Politiker haben ihre eigene Form der Wahrheit. Sowohl Trump wie auch Biden haben mehrfach gelogen. Wissentlich, wie bei Trump, oder unwissentlich, wie bei dem als leicht senil geltenden Biden, soll kein Thema dieses Beitrags sein. Fakt ist aber, dass das amerikanische Wahlsystem anfällig für (massiven) Wahlbetrug ist. Unregelmäßigkeiten gab es bei der Wahl 2020 eine Menge.

Die nach dem Auszählungs-Stopp am Wahltag nachträglich für Biden aufgetauchten Stimmen sind nicht nur statistisch unwahrscheinlich, sondern mathematisch unmöglich. Die Wahrscheinlichkeit, dass die präsentierten Ergebnisse richtig sind, liegt bei 0.00000189%. Es wird Klagen geben und in einigen Staaten vermutlich Nachzählungen. Was es bringt, wird man sehen.

Die Frage ist, ob Trump vor Gericht einen massiven Betrug beweisen kann. Respektive seine Anwälte, die noch immer zu ihm stehen. Die Transatlaniker jubeln bereits, sie haben ihren Feind eiskalt abserviert. Um es deutlich zu sagen, diese Transatlantiker, diese globalen Eliten, sind sowohl Demokraten wie Republikaner. Die Wahl wird lediglich für die Massen als Show inszeniert.

Wie lange sich die deutschen Medien, wie lange sich die Welt an einem Präsident Biden erfreut, ist ein anderes Kapitel. Es ist zu befürchten, dass die Demokraten (Transatlantiker) das Werk Obamas fortsetzen und die Welt erneut mit Krieg überziehen. Das lenkt von innerstaatlichen Problemen ab. Black Lives Matter wird vermutlich nach der Wahl pflichtschuldig verschwinden. Der Unterschied zu Trump würde sein, dass in den Augen der am Rockzipfel der USA hängenden Deutschen und Europäer, die USA wieder ein „verlässlicherer“ Partner sind.

Was in diesem Fall bedeuten kann, dass das US-Imperium wieder die Rolle der Weltpolizei übernimmt und keine (weniger) Truppen aus Deutschland abzieht. Die Forderung allerdings, dass Deutschland seine finanziellen Verpflichtungen gegenüber der NATO erfüllt, wird auch ein Präsident Biden stellen. Aber keine Angst, die ewige Kanzlerin schafft auch das. Vermutlich bekäme sie auch das eine oder andere Küsschen, was ihr bestimmt gut gefällt.

Die (Wieder)Wahl 2

Trumps Ex-Berater Steve Bannon, der sich scheinbar mit Trump überwarf und von diesem entlassen worden ist, steht nach wie vor hinter dem Präsidenten. Schon vor der Wahl hat er vollmundig angekündigt, dass Trump im Fall einer Niederlage 2024 erneut antreten werde. Einem jüngeren Trump wäre das durchaus zuzutrauen Aber das Alter macht auch vor einem Alphatier wie Trump nicht halt. Außerdem rechnet man mit diversen Anklagen gegen ihn, um genau das zu verhindern. Fakt ist aber, das amerikanische Establishment und das CFR haben Angst vor ihm.

„Wie schon 2016 war die Entscheidung, wer Präsident der Vereinigten Staaten wird, eine „Wahl“ zwischen Pest und Cholera“, schrieb Wolfgang Bittner. Damit hat er zum Teil recht. Der Unterschied liegt bei den nationalen Interessen Trumps und den internationalen seiner Gegner. Trump nationale Untermehmer-Elite, hat das CFR mehrfach vor den Kopf gestoßen. Dazu gleich mehr.

Einzig die Angriffe auf Syrien fand dessen halbherzige Zustimmung ebenso, wie die Ermordung des iranischen Generals Soleimani sowie seine versuchten Regimewechsel in Venezuela, Bolivien und Weißrussland. Im Unterschied zu seinen Vorgängern, hat Trump zwar keinen Krieg inszeniert, die USA haben aber weiter heimlich „böse Terroristen“ umgebracht. Trumps Eigenmächtigkeit hat ihn scheinbar aktuell die Wahl gekostet, deren Ergebnis aber noch nicht entschieden ist. Egal, was die Medien dazu schreiben.

Die Studie

De Graaff und van Apeldoorn haben leider kein wirkliches Fazit ihrer Studie geschrieben. Die Zusammenfassung ist länger als dieser kurze Artikel. Daher werde ich nur einen Teil veröffentlichen und versuchen ein eigenes Fazit zu formulieren.

Der „Hass“ auf Trump, dem ersten Präsidenten, der selbst ein Mitglied der Finanz-Eliten (FE) ist, dieser Hass ist der Tatsache geschuldet, dass er die mächtigen Transatlantiker (TA) entmachtet hat. Die Transatlantiker sind nicht gleichzusetzen mit den Finanz-Eliten, aber eng mit diesen verbunden. Die TA kann man als Politikplaner ansehen. Sie bestimmen in Absprache mit den FE, wie die Welt zu funktionieren hat, wer an der Regierung bleibt und wer abtreten muss.

De Graaff und van Apeldoorn (übersetzt) wörtlich:Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die trumpianische außenpolitische Elite schlecht in die transnationale außenpolitische Elite integriert ist, die so enge Beziehungen zu allen drei früheren Verwaltungen unterhielt. Wir beobachten also einen echten und signifikanten Bruch mit der bisherigen Elitekonfiguration der Macht. In der Vergangenheit spielten diese politischen Planungsnetzwerke eine Schlüsselrolle bei der Formulierung, Gestaltung und Verbreitung der Ideen, die in die US-Außenpolitik einflossen und dazu beitrugen, einen breit geteilten Konsens über die globale Rolle Amerikas und – trotz innerelitärer Differenzen über die Mittel – über seine außenpolitischen Ziele der offenen Tür zu formen. Die Tatsache, dass es kaum Verbindungen zwischen diesen Netzwerken und Trumps außenpolitischer Elite gibt, hat erhebliche Auswirkungen auf die Formulierung und Umsetzung der Außenpolitik unter seiner Präsidentschaft.“

Weiter heißt es: Die Beamten von Trump hatten im Gegensatz zu den Regierungen von Clinton, Bush und Obama kaum Erfahrung in bundesstaatlichen Positionen. Nur zwei der 30 führenden außenpolitischen Entscheidungsträger in unserer Stichprobe, Lighthizer und Sullivan, waren zuvor der Reagan- bzw. der Bush-Administration zugehörig, was den populären Eindruck bestätigt, dass Trumps innerer Kreis überwiegend aus Außenseitern des außenpolitischen Establishments besteht. Darüber hinaus hat seine historisch langsame und niedrige Rate der Berufung von Personen in die eher untergeordneten Ebenen des Außenministeriums diesen Mangel an Erfahrung wohl noch verschlimmert.“

The real Donald Trump

Trump war und ist kein Repräsentant des einfachen Amerikaners. Er ist ein Unternehmer, der seit vier Jahren Politiker spielt. In der Studie heißt es dazu: „Während Trump in seiner (2016!) Kampagne oft gegen eine meist nicht näher spezifizierte Elite wetterte, ernannte er tatsächlich mehr Geschäftsleute und Milliardäre in seine Verwaltung als jeder Präsident vor ihm. Abgesehen davon, dass er führende Vertreter des Großkapitals ernannt hat – zum Beispiel den langjährigen Spitzenmanager des weltgrößten Ölkonzerns ExxonMobil, Rex Tillerson als Außenminister und die Goldman-Sachs-Insider Gary Cohn und Steve Mnuchin als Leiter des Nationalen Wirtschaftsrats bzw. Finanzminister – hat Trumps Regierung nicht nur mehr außenpolitische Entscheidungsträger mit früheren Konzernzugehörigkeiten als die von uns analysierten Vorgängerregierungen der Nachkriegszeit, sondern auch zusammengenommen die höchste Zahl an Top-Konzernzugehörigkeiten.“

Tatsächlich scheint mit Trump eine besondere Art von Unternehmenselite – eine, die weniger konventionell ist und weniger im Zentrum der Elite der US-Unternehmensmacht steht – an die Macht gekommen zu sein“, schreiben de Graaff und van Apeldoorn. „Mit nur drei Verbindungen zum CFR und keiner zu transnationalen oder transnational orientierten Politikplanungsgremien wie dem TC, dem Bilderberg- oder dem Aspen Institute ist Trumps Team jedoch weitgehend von diesem Netzwerk abgekoppelt, und seine Top-Berater zeigen keine Anzeichen für die Bildung alternativer Netzwerke.“

Ich hoffe, dass nun jeder den Machtkampf in den USA einigermaßen verstanden hat. Allerdings kann niemand in die Köpfe der Beteiligten blicken und ihre Motive vollständig durchschauen. Wie gesagt ist dies nur eine eher harmlose Analyse, gewissermaßen nicht mehr als ein Überblick. Schärfer und mit etwas russischer Propaganda versehen fasst es Ivan Rodionov auf RT Deutsch zusammen. Aber die Tendenz stimmt. Wer sich das Video ansehen möchte, der darf gern hier klicken:

RT Deutsch: Was Trump-Hass über deutsches Verhältnis zu USA aussagt.

Sieg und Niederlage

Trumps erbitterter Kampf gegen die Medien, war immer auch ein Kampf gegen das CFR. Auch in seiner nun scheinbaren Niederlage bleibt Trump ein Gewinner. Andere hätten längst aufgegeben, er wehrt sich immer noch. Die wirklichen Verlierer der Wahl sind einmal mehr die normalen Amerikaner. Egal wie sehr Trump sich ihnen verbunden erklärte, ein Mann des einfachen Volkes war er nie.

Vor allem Trumps Bruch mit seinen konservativen Helfern war ein strategischer Fehler. Er zeigte Insidern aber klar, dass Trump nur auf seiner eigenen Seite steht und kein Konservativer ist. Seine Versöhnung mit diesen kam vielleicht zu spät, auch wenn Gruppierungen, wie etwa die Proud Boys, aktuell wieder auf seiner Seite stehen und nun große Demonstrationen planen.

Ich möchte kein abschließendes Urteil fällen und auch keine Voraussage machen. Aber ein Präsident Trump ist mir auch in seiner Unberechenbarkeit persönlich lieber, als ein ferngesteuerter Joe Biden. Was im Fall einer Niederlage Trumps vielleicht als Erinnerung bleibt, ist seine Fähigkeit der Selbstdarstellung und die Begeisterung der Massen für den POTUS. Viele Menschen haben wirklich an „Make America great again (MAGA) geglaubt. Die von Radikalen dominierten Demokraten könnten diese Idee mit aller Macht vernichten. Es sei denn, das CFR hält dagegen, was momentan zweifelhaft ist. Der Plan für eine neue Welt, ist nur schwer zu durchschauen.

Ausblicke

Niemand kann sagen, wie die Lage sich in den USA entwickelt. Niemand kann sagen, ob Biden im Fall seiner Wahl die vier Jahre als Präsident gesundheitlich übersteht. Der Mann ist offensichtlich schon jetzt leicht senil. Ob dann Kamala Harris Präsidentin wird und vielleicht eine Hillary Clinton von den politisch Toten aufsteht, bleibt ebenfalls abzuwarten. Immerhin haben 2020 viele Tote für Biden gestimmt, mit Geistern sollte man also Erfahrung haben.

Steve Bannons Parole „We got this!“ und die Aussagen von Trumps Juristen, dass man die Wahl anfechten und vor Gericht ziehen werde, könnten Teil einer Kampagne sein, die ihm einen würdevollen Abgang verschaffen soll. Aber zumindest zwei Bundesrichter haben noch eine alte Rechnung mit Biden und Harris offen. Beide Richter hat man zu Unrecht sexueller Übergriffe verdächtigt. Die Wortführer waren 1991 Biden und 2018 Harris. Beide haben den Richtern übel mitgespielt.

Biden gehört ins Altersheim. Nach 47 Jahren im Kongress, hat er sich diesen Ruhestand verdient. Wirklich gefährlich sind jene die ihn lenken und den Umbau der Welt nach ihrem Willen forcieren. Vielleicht wünschen wir uns den rebellischen „Nationalisten“ Trump in absehbarer Zukunft wieder zurück, wenn amerikanische Bomben „die Welt“ erneut in Schutt und Asche legen und der Rest der Menschheit als geimpfte Masken-Zombies durch die Trümmer schleicht.

Täglich nachgedacht: Der Mord der keiner war

Täglich nachgedacht: Der Mord der keiner war

Während in Deutschland täglich Menschen durch die Folgen der von der Regierung verfügten völlig unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen sterben, ist das auch in anderen Ländern der Fall. Aber es gibt noch andere Todesfälle, die, von den Medien hochgespielt, die Welt in dramatischer Weise erschüttern. Die Rede ist von dem Afro-Amerikaner George Floyd. Den, hat ebenfalls nach Medienberichten, ein böser weißer Cop „hingerichtet.“ Soweit die bisherige Berichterstattung.

They want War

Das gelenkte Resultat, die sogenannten Rassenunruhen, wird von den US-Medien zum Sturz von Donald Trump befeuert. Der reagiert, wie er reagieren muss und versucht die Ordnung wieder herzustellen. Gezeigt werden aber oft nur Bilder, wie „böse Polizisten“ gegen Demonstranten vorgehen. Die Steinwürfe, die Attacken gegen die Beamten, werden von den Medien verschwiegen. Unter Obama hätten die gleichen Medien entweder gejubelt oder neutral berichtet. Das ist Amerika. The Show must go on.

Niemand stellt die Frage, warum es diese Ghettos gibt, warum Afro-Amerikaner so viele Morde begehen. Die Medien, die US-Journalisten kennen das Problem, aber sie dürfen oder wollen darüber nicht schreiben. Ich war in Los Angeles, ich habe ein solches Ghetto gesehen. Nur einige Blocks von Glanz und Glitter entfernt, „kämpfen“ Menschen dort ums Überleben. Das ist die Schattenseite des Kapitalismus, über die keiner sprechen will. Gezeigt werden immer manipulative Bilder, um damit „linke“ oder „rechte“ Politik zu machen.

Bilder lügen nicht

Schon vor Wochen habe ich das Transcript der Bodycams gelesen, das zumindest Fragen über den Geistes- bzw. Gesundheitszustand Floyds aufwirft: Floyd Transcript. Dem nicht genug, hat man nun auch – ohne die Todesszene – die Aufnahmen der Bodycams ins Netz gestellt. Ebenso den abschließenden Obduktionsbericht. Bevor ich dazu komme, ein Hinweis. Die Links sind mir zugespielt worden und dienen lediglich der Aufklärung. Es geht darum, die falschen Angaben der Medien aufzudecken. Der Tod eines Menschen ist kein politisches Spiel. Aber genau dazu wird George Floyd missbraucht.

Es steht für mich außer Frage, dass die Polizisten unverhältnismäßig handelten. Wegen eines 20 Dollar Betruges die Waffe gegen einen Mann zu ziehen, ist schwer verständlich. Floyds folgende Reaktionen sind seiner Angst, aber auch den Drogen geschuldet. Der Mann redete wirres Zeug. Schon das hätte die Beamten stutzig machen müssen. Aber haben sie ihn wirklich umgebracht?

Hängen sollst du!

Nach neusten Erkenntnissen ist eine Überdosis Fetanyl der Grund für seinen Tod gewesen ist. Floyd wäre ohnehin erstickt, so der abschließende Bericht. Davon abgesehen fanden sich keine Spuren von Gewalteinwirkung am Hals von Floyd. Der angeklagte Polizist hat ihm also nicht die Kehle zugedrückt. Was nun, wie geht es weiter?

Vermutlich fällt die Anklage wegen Mord wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Aber die US-Medien wollen die Polizisten „hängen“ sehen, um Trump zu schaden. Meiner Meinung nach haben die Polizisten falsch gehandelt, als sie Floyd so lange am Boden fixierten. Mord war das nicht. Darüber wird nun ein Richter zu entscheiden haben. Über die Höhe der möglichen Strafe auch.

Die wahren Täter

Die wahren Täter, jene Eliten und Politiker, die seit Jahren die USA regieren, wird niemand zur Verantwortung ziehen. Es spielt keine Rolle wer US-Präsident ist, solange sich das US-System nicht ändert. Vielleicht sind die Anhörungen der Facebook-, Amazon-, Google- und Apple-Chefs ein erster Schritt, um die Macht solcher Konzerne zu brechen.

Aber wer kontrolliert die Kontrolleure? Wer stellt sicher, dass wir nicht erneut eine gigantische Show erleben, die nur der Verschleierung des nächsten „Mordes“ dient? Vielleicht wird der Sommer 2020 in die Geschichte eingehen und zum Fanal für die Freiheit der Menschen und der Welt. Aber dazu brauchen wir Menschen, die weder erpressbar noch beeinflussbar sind.

Die Arroganz der Eliten – Ein Interview zur Wahl von Donald Trump

Die USA haben gewählt und die ganze Welt schaut entsetzt. Panik will sich verbreiten und angeblich wandern viele AmerikanerInnen nun aus. Das wollte ich genauer wissen und habe am Mittwoch Ally und Heather angerufen. Einige LeserInnen werden sich erinnern, wer die beiden sind.

Die Show der Kandidaten

„Wie habt ihr den Wahltag erlebt?“, beginne ich. „Und wie ist die Stimmung in Kalifornien heute?“ „Erleichtert“, sagt Ally und lacht. „Endlich ist dieser Zirkus vorbei!“ Sie spricht damit genau das aus, was viele in den USA denken: „The Show is over. The Show must go on!“

„Aber gibt es keine kritischen Stimmen?“, frage ich. „Immerhin hat doch angeblich eine Mehrheit der WählerInnen Frau Clinton gewählt.“ „Natürlich gibt es die“, erwidert Ally. „Aber du weißt doch selbst, wie glaubhaft diese Experten sind.

Freundinnen haben angekündigt sich an Protesten zu beteiligen, die gegen eine demokratische Wahl gerichtet sind. Und das halte ich für falsch. Man sollte abwarten und nicht die Pferde scheu machen. Das ist ein Spruch, den meine Mutter immer sagt.“

„Ist Amerika wirklich so tief gespalten, wie man uns in Europa glauben machen will?“, frage ich. „Amerika war schon immer gespalten“, erwidert Ally. „Arm gegen Reich, Schwarz gegen Weiß. Donald Trumps Populismus hat das leider noch verstärkt. Und doch haben ihn die von ihm angeblich so diskriminierten Frauen und Latinos mit gewählt.“

„Wie ist das?“, bohre ich weiter, „glauben die AmerikanerInnen wirklich, was Trump verspricht?“ „Ach was“, wehrt Heather ab. „Klar erwartet man Änderungen. Aber mehr oder weniger ist das vielen egal. Sie wollen einfach ein normales Leben leben, keinen Krieg und keine Wirtschaftskrise.“

„Kennst du Leute, die nach Kanada auswandern wollen?“, will ich wissen. „Angeblich besteht doch großes Interesse daran.“ Das herzliche Lachen meiner Freundinnen lässt mich ebenfalls schmunzeln. „Das ist die typische, amerikanische Massenhysterie“, höre ich. „Warte nur ab, die ist in einigen Wochen vorbei.“

„Ist es ein Rückschritt für LGBT, dass Trump Präsident geworden ist?“, will ich wissen. „Seht ihr große Änderungen kommen?“ „Auch ein Donald Trump ist nicht allmächtig“, erwidert Ally. „Die Eheöffnung für alle bleibt. Und Kalifornien geht sowieso einen eigenen Weg. Es ändert sich also nichts.“

„Wer genau hat nun Trump gewählt?“, frage ich. „Die Oberschicht doch wohl kaum.“ „Das war ganz klar der Mittelstand“, erklärt mir nun wieder Heather. „All die Menschen, denen die Politik der Eliten fremd geworden ist. Und deren überhebliche Arroganz ihnen schon lange ein Dorn im Auge ist. Aber es waren auch viele ohne guten Schulabschluss und ohne Chance, die sich von ihm ein besseres Amerika erhoffen.“

Die Arroganz der Elite(n)

„Erwartet ihr Auswirkungen auf Europa, auf Deutschland?“, will ich weiter wissen. „Allerdings“, antwortet Ally. „Ich denke dieser neuen, konservativen Partei (gemeint ist die AfD) wird das nützen.“ (Anmerkung von mir: Ally und Heather waren vor einigen Wochen zu Besuch und Allys Mutter ist Deutsche. Sie hat daher einen großen Bezug zu Deutschland und ist immer an Neuigkeiten interessiert.)

„Damit könntest du recht haben“, sage ich. „Und auch den anderen konservativen Parteien in Europa.“ „Ach ja, eure Angst, dass diese Nazis auferstehen“, stichelt Ally. „Wir haben in den USA vermutlich mehr davon, als in allen europäischen Staaten“, fährt sie fort. „Aber unsere Demokratie funktioniert.“ Sie macht eine kurze Pause und fügt dann mit ironischem Unterton hinzu: „Okay, unsere Staatsdiktatur.“

„War Frau Clinton wirklich so unbeliebt?“, frage ich weiter. „Beide sind das“, sagt Ally. „Aber mit Trump erwarten viele nun wenigstens einige Reformen im Inland und einen Verzicht auf eine aggressive Außenpolitik.

Frau Clinton ist mit für die militärischen Konflikte verantwortlich, die viele Amerikaner nicht wollten. Trump hat in seiner Dankesrede angekündigt, dass er Amerika erneuern wolle.

Er will mehr Geld für Infrastruktur ausgeben, zur dringend notwendigen Reparatur von Brücken, Straßen und Schulen. Außerdem will er ein Programm starten, das die (Kriegs)Veteranen unterstützt, die oft ein klägliches Dasein fristen.“

„Wen habt ihr gewählt?“, frage ich und kenne die Antwort schon. „Mein Vater und Onkel sind Republikaner, meine Mutter steht den Demokraten näher“, erklärt mir Ally. „Obama hatte gute Vorsätze und einiges hat er bewirkt. Aber ich konnte Frau Clinton einfach nicht wählen, obwohl ich normal Demokratin bin.“

„Das geht mir ähnlich“, meldet sich Heather wieder zu Wort. „Aber nicht wählen ist auch falsch. Wir haben beide Trump gewählt, wenn auch mit einem ziemlich mulmigen Gefühl. Wir hoffen auf eine Veränderung, die dieses Land wirklich braucht. Auch wenn wir angeblich so dumme Amerikaner sind, wir kennen unsere Fehler im System.“

Ich hätte die beiden gern noch ausführlicher befragt, aber sie mussten leider weg. Daher zum Abschluss des Artikels noch einige eigene Worte.

Fazit:

(M)Ein Fazit zur Wahl Trumps ist einfach, dass nichts so heiß gegessen wird, wie man(n) es kocht. Zumindest die Kriegsgefahr mit Russland scheint mit seiner Wahl gebannt und die Ausdehnung der NATO nach Osten.

Seine politische Unerfahrenheit ist auch kein Manko. Er ist Geschäftsmann und weiß durchaus, wie man sich zu benehmen hat. Und diplomatische Feinheiten werden ihm von Profis vermittelt werden.

Viel wird von seiner wirtschaftlichen Inkompetenz geredet und da sage ich klar und deutlich STOP! Jeder Regierungschef hat Berater und Experten, die diese Arbeit für ihn tun. Im Endeffekt hat Trump keine absolute Macht und Vollidioten schaffen es nicht an der Spitze von Firmen zu stehen.

Wir und ich meine damit Medien, PolitikerInnen und die BürgerInnen, sollten endlich damit aufhören Menschen zu verurteilen, die noch nicht einmal im Amt und vereidigt sind. Das können wir dann immer noch machen, wenn das erste Jahr seine Bilanz aufzeigt.

Gabriel, Steinmeier und Merkel haben sich selbst einen Bärendienst erwiesen, als sie Donald Trump offen kritisierten oder, wie im Fall von Merkel, als sie Regeln für eine Zusammenarbeit aufstellt. Die Frau ist wirklich größenwahnsinnig, das steht nun hundertprozentig fest.

Für Deutschland sehe ich bei allen Schwierigkeiten auch eine große Chance durch die Wahl. Aber nur ohne Angela Merkel, die schon lange fertig hat. Vielleicht besinnen sich die jetzt noch Namenlosen in den Volksparteien und rüsten zum Sturm gegen ihre FührerInnen.

Passiert das nicht, wird die Bundestagswahl 2017 Deutschland vielleicht auf Jahre unregierbar machen. Aber ist das nicht das erklärte Ziel der Antifa? Wer mehr darüber lesen möchte, dem sei mein nächster Artikel ans Herz gelegt. Dort werde ich über Deutschlands linke Krankheit sprechen.