Mörderisch

Die Nacht war jung. Susan war noch jünger. Aber Gewalt ist alterlos, sie hat schon immer existiert. Susans Jugend zerbrach in dieser Nacht. Niemand half dem Mädchen, als die Männer sie ins Auto zerrten und in einer abgelegenen Hütte vergewaltigten.

Niemand sah ihre Qual, die Männer lachten nur. Als sie fertig waren verschluckte die Dunkelheit ihre Gestalten. Zurück blieb ein wimmerndes Bündel Mensch, dessen Seele zerbrochen war. Ein Waldarbeiter fand die völlig verstörte Susan, als sie halb nackt zur Straße taumelte. Polizei und Notarzt kümmerten sich um sie.

Edward, ihr Bruder, besuchte sie täglich im Pflegeheim. Aber niemand beantwortete seine Fragen. Susan nicht und die ratlose Polizei noch weniger. Und nach einigen Monaten legten sie den Fall zu den Akten.

„Es tut mir leid“, sagte der zuständige Officer. „Wir haben getan, was wir für ihre Schwester tun konnten. Aber wer immer die Täter waren, die sind längst untergetaucht. Die DNA-Analyse hat keine Treffer gebracht. Die Männer sind uns unbekannt.“

Zehn Jahre war das nun her. Jahre, die Spuren hinterlassen hatten. Edward war Alkoholiker geworden. Der Schnaps half ihm, die leeren Augen seiner kleinen Schwester zu ertragen. Als es passierte, war Susan sechzehn Jahre alt geworden. Und das war sie immer noch.

Heute hatte Edward Geburtstag, er war jetzt Dreißig. Er hatte gefeiert und mehrere Runden spendiert. Betrunken schwankte er von der Bar nach Hause. Der Besitzer hatte ihn an die Luft gesetzt.

„Komm zurück, wenn du wieder Geld hast“, klang es in seinen Ohren. Dann schickte ihn ein Tritt in die Kälte der Nacht. Edward würgte, Übelkeit ließ ihn zittern. Immer wieder übergab er sich.

Er musste eingeschlafen sein, Ein Blick auf die Uhr zeigte kurz nach Mitternacht. Edward lag in seinen eigenen Magensäften. „Fuck!“, fluchte er und rappelte sich auf, aber seine Beine zitterten. Er hielt sich an einem rostigen Tor fest, der Eingang zu einem schon lange verlassenen Haus.

„Das Marston Anwesen!“, zuckte es durch sein vernebeltes Hirn. „Dort spukt es doch, ich muss hier weg!“ Aber ein innerer Zwang trieb ihn in auf das Haus zu. Edward spürte, wie ihm ein Schauer über den Rücken lief. Die fensterlosen Scheiben wirkten wie leere Augenhöhlen, die offene Tür erinnerte an einen zahnlosen Mund.

Der Legende nach, hatte hier einst die Familie Marston gelebt. 1924 hatte Tony Marston seine Ehefrau und deren Geliebten umgebracht, als er sie in flagranti erwischte. Danach, so hieß es, habe sich Marston im Treppenhaus erhängt. Das Haus erbte Tony Marston jr., der Sohn des toten Paares. Der Junge war damals erst Vierzehn und angeblich nicht zu Hause.

Das plötzliche Licht und die angenehme Stimme des Fremden, ließ Edward an seinen Sinnen zweifeln. „Kommen Sie nur, Mr. Dillon. Warten Sie ich helfe Ihnen. So, jetzt wird es gehen.“ Eine kalter Hauch drängte Edward tiefer ins Haus, in dem nun antiquiert wirkende Möbel standen.

Ein Mann unbestimmten Alters stand vor ihm. Seine Augen machten Edward Angst. Er begann zu zittern, aber der Fremde hob beschwichtigend die Hände. „Haben Sie keine Angst, Ihnen zumindest wird heute kein Leid geschehen.“

Die Worte fraßen sich wie Säure in Edwards Kopf und trugen kaum dazu bei, ihn zu beruhigen. „Mein Name ist Marston, Tony Marston. Junior. Sie haben vielleicht schon von der Tragödie in diesem Haus gehört.“

Als Edward nickte ging Tony einen Schritt auf ihn zu. Die Kälte des Todes bohrte sich in Edwards Körper und ließ sein Herz erstarren. „Wie ich es mir dachte“, murmelte Tony. „Eine weitere Seele, die Rache sucht.“ Er lachte, aber in Edwards Ohren klang es mehr wie Donnergrollen.

„Ich habe Neuigkeiten, Mr. Dillon“, fuhr Tony fort, „bei mir sind sie an der richtigen Adresse.“ „Was …, was wollen Sie von mir?“, stammelte Edward. „Wer sind Sie überhaupt? Sie können unmöglich Tony Marston sein, der wäre heute Hundert!“

„Was sind Sie, sollte die Frage sein“, erwiderte Tony. „Ich bin kein Gespenst, aber auch kein Mensch. Wissen Sie, damals als Dad meine Mom erschoss, hat es mich auch erwischt. Also meinen Körper! Aber kann ein Dämon sterben? So bezeichnet man mich landläufig. Und ich und niemand sonst, war Moms Secret Lover.“

Er kicherte und Edwards Magem krampfte sich erneut zusammen. „Marston war nicht mein Dad, das war … NEIN, das ist eine andere Geschichte. Vielleicht fragen Sie sich, wie ich das mit dem Tod verschleierte. Das, ich muss mich wirklich dafür loben, war ein klasse Gag!

Menschen sind leicht zu beeinflussen und sehen nur, was sie sehen wollen. In diesem Fall sollen. Unter günstigen Umständen kann ich Gedanken kontrollieren.“ Er schwieg und sah Edward nachdenklich an. „Ja und lesen. Und ihre sind wirklich interessant!“

Die Kälte war noch intensiver geworden, Edward konnte seinen eigenen Atem sehen. Und dann verschwand seine Angst und er begriff seine Chance. „Warum bin ich hier?“, wollte er wissen. „Sie haben das gemacht, oder?“

„Ich habe lange auf jemand wie Sie gewartet“, erwiderte Tony. „Auf jemand, der, wie Sie, völlig verzweifelt ist und Rache sucht. Hören Sie mir gut zu, ich weiß, wer die Vergewaltiger Ihrer Schwester sind!“

Edward schloss kurz die Augen. Aber der Spuk blieb. Was er sah und fühlte war Realität. „Hilf mir und ich helfe dir!“, hörte Edward. „Gemeinsam könnten wir, nun ja, Bösewichte jagen?“ Tony lachte und Edward begriff, dass sein Gegenüber nur die halbe Wahrheit sagte. Aber es war egal. „Bösewichte, ja?“, fragte er. „Kaufe ich! Und was jetzt?“

„Jetzt“, sagte Tony und schlüpfte in Edwards Körper, „jetzt mein Freund geht es richtig los!“ Und er hielt Wort. In den nächsten Wochen veränderte sich Edwards Leben drastisch. Mit Hilfe seines neuen Freundes, der überraschend passiv blieb und nur als Stimme in seinem Kopf zu hören war, gestaltete er sein Leben völlig um.

Geschäfte gingen stets zu seinen Gunsten aus. Edward fand das anfänglich komisch. Aber er gewöhnte sich schnell an die ängstlichen Blicke seiner Geschäftspartner, wenn sie zitternd die Verträge unterschrieben. Was immer es auch war, das Tony mit ihnen machte, wirkte und war Edward egal.

In einer heißen Sommernacht stellten sie vier Männer, die, so zumindest ließ ihn Tony wissen, Susan auf dem Gewissen hatten. Einer davon war sein Cousin Tom. Edward zog eine Pistole, aber das Quartett lachte nur. Sie lachten immer noch, als er sie mit Susans Schicksal konfrontierte. „Ja, die Bitch hatte Feuer im Hintern“,  sagte Tom.

Edward schoss und erwischte drei der Männer, bevor ihn eine Kugel ins Bein auf die Knie fallen ließ. „Du blöder Idiot!“, schrie Tom. „Was soll das denn? Wegen der Schlampe machst du so ein Theater? Du hast sie doch auch schon gefickt! Wir alle haben, aber an dem Abend zickte sie rum. Na, da hatten wir dann anders Spaß!“

Die Erinnerung  brach wie eine Flutwelle über Edward. Er sah Susan, die sich nackt auf ihrem Kinderbett räkelte. Susan, die ihn lockte, Susan die ihm gehörte! Edward schrie und wollte die Waffe auf Tom richten, aber seine Finger versagten. Das Lachen in seinem Kopf erklärte warum.

Die Schüsse zerfetzten Edwards Brust. Röchelnd ging er zu Boden. „Du bringst niemand mehr um“, sagte Tom und spuckte auf den Sterbenden. Er steckte die Pistole weg und zündete sich eine Zigarette an. „Völlig richtig“, sagte Tony und stand langsam auf. „Aber ich schon.“

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Klartext: Die Meinung im Wandel der Zeit

Eigentlich sollte das mein letzter Blogeintrag werden. Aber eigentlich ist ein komisches Wort. Immerhin haben es nun 600 Beiträge an die Öffentlichkeit geschafft.

Was als harmloser Spaß begann, hat sich zu einem achtbaren Projekt entwickelt. Aktuell folgen 420 LeserInnen meinem Blog. Die wenigsten kommentieren. Aber das ist durchaus normal.

In vielen Beiträgen, habe ich ganz bewusst Reaktionen provoziert. Die Rechnung ging immer auf und prompt kamen die VerfechterInnen diverser Ligen aus der Deckung.

(D)Eine Meinung zählt!

Die eigene Meinung zu vertreten ist wichtig und gut. LeserInnen dürfen gern eine andere Meinung haben und sie mit mir teilen. Ich bitte sogar darum.

Aber wer nur (subtil) attackieren kann, wer (versteckte) Beleidigungen im sprachlichen Repertoire gepachtet hat, der sollte sich in extra dafür geschaffene Foren trollen. Dort streitet man oft und auch sehr gern.

Im Lauf der Zeit, hat sich dieser Blog und meine Meinung gewandelt. Einigen ist das suspekt. Deren Ego kann wenig mit einer Japanerin anfangen, die (ihr) Deutschland und die Deutschen kritisiert. Die rosa(rote) Brille trübt oft den Blick.

Ich kommentiere wenig, aber dafür ehrlich und sehr direkt. Und ich stellte gezielte Fragen, die man angeblich nicht verstehen (leiden) kann. Eitel Sonnenschein war gestern. Bei mir wird Klartext gesprochen.

Klartext

Klartext spreche ich auch über die Wiederwahl von Angela Merkel zur Kanzler-Kandidatin. Mangels Alternative(n). Nee, ist klar meine Damen und meine Herren von der CDU. Sie haben den sicheren (Alters)Sitz im Bundestag gewählt.

Da sonnt sich nun eine Frau im Beifall der Delegierten, auch wenn sie ein schlechtes Ergebnis eingefahren hat. Wie skrupellos muss man als Mensch sein, um so zu reagieren.

Und die Rote Karte bekommt von mir die ARD, die sich, durch das Verschweigen der Festnahme des Mörders von Maria Ladenburger, erneut an die Spitze der Lügenpresse setzt. Womit wir wieder beim Staatsfunk wären und beim programmierten Mensch. Möchte noch jemand „Verschwörungstheorie“ rufen?

Mord als Lohn der Hilfe

Maria durfte kurze 19 Jahre leben. Ein Flüchtling, hat ihr Leben ausgelöscht. Die Ironie, Marias Vater ist ein hoher EU-Beamter, der für Flüchtlingsfragen zuständig ist und Maria war als Flüchtlingshelferin tätig.

Das ist so tragisch, wie die Vergewaltigung zweier chinesischer Studentinnen durch einen Iraker in Bochum. Aber Flüchtlinge und Asylbewerber nun pauschal zu verdammen, ist völlig daneben. Das machen lediglich Populisten.

Die Masse der oft illegal nach Deutschland gekommenen Menschen ist friedlich. Dass viele nicht in dieses Land gehören, dass sie kein Recht und keine Chance auf Asyl haben, das steht dann auf einem anderen Blatt. Auch darüber muss man sprechen.

Bedürftigen zu helfen, ist nie verkehrt. Aber wer die Hand beißt, die ihn füttert, den muss man hart bestrafen. Darüber sollte man nicht nur reden, man muss es endlich tun.

Täter und Opfer in der Diskussion

Was mich massiv stört, ist die unsägliche Diskussion darüber, ob Deutsche ebenso kriminell wie „Ausländer“ sind. In der Statistik liest sich das anders. Man muss das aber sehr genau differenzieren. Und das wird oft nicht gemacht.

Von Asylbewerbern begangene Diebstähle mit Armut zu entschuldigen, ist zynisch. Entschuldigt das auch die Vergewaltigung von Frauen beim Samenstau?

Nehmen wir in Deutschland lebende Türken, die klar die Drogenkriminalität beherrschen. Zum Teil haben sie deutsche Pässe. Haben wir ein deutsches oder türkisches Problem?

Aber auch hier gilt, dass die Masse der Türken friedlich ist und keinen Ärger will. Leider ist es eine kriminelle Minderheit, die die öffentliche Meinung nicht nur beherrscht sondern auch langsam vergiftet.

Den Kardinalfehler begehen dabei aber die friedlichen Migranten, die sich nicht klar gegen ihre eigenen Leute stellen. Ganz im Gegenteil wird deren Verhalten oft noch toleriert. Auch darüber muss man reden.

Und über jedes Opfer, über jede Tat, die durch wen auch immer begangen worden ist. Und wenn es ein „Flüchtling“ war, der Oma Ernas Kaffeekasse stahl, dann wird er wieder ausgewiesen. Da gibt es keine Diskussion.

Tat und Täter

Apropos Opfer! Wer die Pressekonferenz der Polizei in Bochum gesehen hat, dem sind vielleicht einige Dinge aufgefallen. Unter anderem war die Rede von einem „gefährlichen Gegenstand“, mit dem die beiden Frauen bedroht worden sind.

Der Täter, ein Iraker, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Und ich behaupte an dieser Stelle, es war nicht seine erste Tat. Die abstruse These, dass Familienväter harmlos seien, wird damit ad absurdum geführt. Aber auch das sollte man nicht pauschalisieren.

Leider ist dies kein Einzelfall. Die männlich dominierte Gesellschaft arabischer Staaten, sieht Frauen als dem Mann untertan an. Und diese Mentalität wird auch ins Gastland transportiert. Mit allen negativen Folgen.

Wer derart gezielt seine Opfer sucht, wie der Iraker und vermutlich ein Messer benutzt, hat bereits einen kriminellen Hintergrund. Aber das hat niemand überprüft. Stattdessen Hunderttausende nach Deutschland gewunken, die eben nicht alle harmlos sind.

Mit Gewalt und Waffen kenne ich mich aus. Auch damit, wie, warum und wann Täter sie benutzen. Und ich habe im Lauf der Jahre eine sehr gute Vorstellung davon bekommen, was Kriminelle bewegt.

Ich zitiere noch einmal Professor Bassam Tibi, der in Syrien geboren worden ist und dessen Worte man für all die zugereisten Terroristen, Vergewaltiger und Mörder auslegen kann, die in Deutschland Straftaten begehen.

Wörtlich hat er gesagt: „Unter den Leuten aus meiner Heimat Syrien, die nach  Deutschland flüchten, befinden sich auch manche, die zuvor ihre Nachbarn ermordet haben – nicht alle sind Engel, Ingenieure und hochgebildete Akademiker, wie deutsche Medien suggerieren.“

Und es sind genau diese deutschen Staatsmedien mit ihrer Willkommenskultur, es ist unsere Bundeskanzlerin mit der Aushebelung deutscher Gesetze und ihrem Satz „Wir schaffen das!“, die eine indirekte Mitschuld an solchen Verbrechen haben.

Deutsche Streitkultur

Dieser Blog wird vorerst nicht geschlossen. Ich werde versuchen im gewohnten Rhythmus aus den USA zu schreiben. Neun Stunden Zeitunterschied werden das zu einer Herausforderung machen. Mit Abstand zu Deutschland werden sich Themen bestimmt wandeln. Aber wer schweigt, der macht sich schuldig.

„Ich hasse, was du sagst, und ich werde Mittel und Wege finden, dich von künftigen Diskussionen auszuschließen!“, ist das verbreitete Mittel deutscher Streitkultur.

Wenn sich nun einige LeserInnen aus diversen Gründen herausgefordert fühlen und (wieder) bei mir kommentieren möchten, so sollten sie sachlich zu bleiben. Streit (im Internet) ist nur verlorene Lebenszeit.

Man kann eine andere Meinung haben und trotzdem freundschaftlich diskutieren. Ich vermute, das haben die wenigsten gelernt. Aber verbale Attacken machen auch Zwerge groß.

JapanerInnen sind Patrioten, das ist nun mal so. Wir sind stolz auf unser Land, das wird sich niemals ändern. Ich bin doppelt stolz, denn ich habe (noch) beide Pässe.

Wem das nicht passt, wer sich und seine Herkunft als Deutscher verleugnet, wer lieber alles Fremde hofiert, den fordere ich auf zu gehen. Löscht meinen Blog aus eurem Reader, ich habe kein Problem damit.

Mir ist es gleich, ob diesem Blog fünfzig oder fünfhundert LeserInnen folgen. Ich weine niemand eine Träne nach. Qualität geht mir vor Quantität und kontroverse Sachlichkeit vor Unterstellungen.

 

 

Die Flüchtlingsindustrie

Das Wort Migration ist kein neues Wort. Migration, im Sinn von Völkerwanderung, hat es immer schon gegeben. Es waren eben diese Migranten, die dem Römischen Imperium den Untergang brachten. Aber das war vor vielen hundert Jahren und hatte einen anderen Hintergrund. Das Wort Migration im 21. Jahrhundert muss kritischer betrachtet werden.

„Aus queerfeministisch-marxistischer Perspektive – [KLICK] – sei Migration inhärent schädlich“, schreibt Jenny Künkel. „Das System Migration wird durch Rassismus, Sexismus und Kapitalismus hervorgebracht“, heißt es weiter. Und da hat Frau Künkel recht. Bemerkenswert ist ihre Kritik an den Linken. Gemeint ist damit aber keine Partei.

Jenny Künkel: „Die Liberalisierung der Migrationsgesetzgebung in den letzten Jahren führte zu einem Anwachsen von Menschenhandel, mehr toten Flüchtlingen im Mittelmeer und Armutsmigration.“ Das mag im ersten Moment schockierend klingen, wie kann ein gut gemeintes Asylgesetz schädlich sein?

Europa, aber eigentlich alle wohlhabenden Staaten dieser Welt, erleben schon seit Jahren einen Anstieg der Armutsmigration. Während sich z. B. Australien mit Kanonenbooten abschottet und Flüchtlinge nach Nauru, Papua-Neuguinea oder der Weihnachtsinsel abschiebt, sind Europas Grenzen so löchrig wie ein Stück Schweizer Käse.

Dazu beigetragen hat auch der klare Rechtsbruch der deutschen Bundeskanzlerin, die 2015 endgültig zur Despotin avancierte. Ihre (unbedachten) Worte, haben mit zu den katastrophalen Zuständen geführt. Es mag seltsam klingen und im ersten Moment paradox, aber Gewinner sind nicht die Migranten. Klar, die bekommen nun Geld vom Wohlfahrtsstaat. Aber noch mehr Geld bekommen die Schleuser.

Ja, hier geht es um jene Hintermänner, die Menschen erst in die Schlauchboote setzen. Irgendwoher müssen Flüchtlinge die bekommen. Irgendwer hat sie auch zum Mittelmeer gebracht. Die Presse verkauft uns gern Bilder von Müttern und ihren Kindern, die einen beschwerlichen Fußweg über tausend Kilometer hatten. Über die eingesetzen Busse und LKW schweigen sie. Die darf es für die Öffentlichkeit nicht geben.

Laut Presseberichten habe jeder Flüchtling Geld an Schleuser bezahlt. Von vier- bis fünfstelligen Summen ist oft die Rede. Angeblich sollen die günstigsten Mittelmeerpassagen etwa 1.000 Euro pro Person kosten. Die Frage stellt sich, wer hat so viel Geld? Dazu muss man sich vor Augen halten, was solche Summen in Afrika bedeuten. Damit lebt eine Familie dort lange und gut.

Ein Widerspruch zur These der gut verdienenden Schleuser? Flüchtling ist nicht gleich Flüchtling. Und mit Sicherheit fließt sehr viel Geld. Aber es wird auch von dubiosen Hintermännern gezahlt, um junge Frauen nach Europa zu bringen. Die Bordelle warten, der moderne Menschenhandel hat schon lange begonnen.

Vielleicht stimmen die Berichte. Vielleicht ist es auch wahr wenn Afrikaner berichten, dass sie die Überfahrt mit selbst geschürften Diamanten bezahlen. Aber es bleiben Zweifel an solchen Berichten, die man immer kritisch sehen sollte. Nicht über alles wird berichtet. Und damit macht sich auch die Presse zum Flüchtlingshelfer.

Geschwiegen wird auch über (Massen)Vergewaltigungen, denen viele Frauen auf der Flucht ausgesetzt sind. Von ihren eigenen Glaubensbrüdern. Und die haben schon die koptischen Christen ins Meer geworfen. Niemand kann mit Bestimmtheit sagen, wer im Hintergrund der Migration verdient. Sich an kruden Theorien zu beteiligen macht wenig Sinn.

Aber die Schleuser gibt es und ein Phänomen, das die Menschen im Westen gern übersehen: den Menschenhandel. So meldet die Europäische Polizeibehörde (Europol), dass 10.000 alleinreisende Flüchtlingskinder verschwunden sind. Und das sollte jedem Flüchtlingshelfer zu denken geben. Aber längst hat sich auch in Deutschland eine regelrechte Industrie um Migranten gebildet, die kräftig verdienen will.

Hotel- und Pensionsbesitzer sind nur zwei Beispiele jener Profiteure, die Flüchtlinge als Einnahmequelle entdeckt haben. Nun einen pauschalen Rundumschlag zu landen ist falsch. Aber wo (viel) Geld fließt, wird es immer Missbrauch geben. So auch bei den verschwundenen Kindern und jenen Frauen, die zur Prositution gezwungen worden sind. Während der Flucht und danach.

Auch in Deutschland verkaufen Politik und Presse der Öffentlichkeit gern, wie Flüchtlinge zukünftig in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen. Sogar von einer Absenkung des Mindestlohns ist die Rede. Und schon sollten bei jedem logisch denkenden Deutschen die Alarmsignale schrillen.

Wer billige, migrantische Dienstleistungen in Deutschland nachfragt, wird zum Helfer eines tödlichen Migrationssystems“, schreibt Jenny Künkel. „Die Nachfrage muss strafbar werden! Es ist ein Skandal, dass linke Kreise die Gewalt in der Migration seit Jahrzehnten leugnen.“ Meine Hochachtung, Frau Künkel. Solche Worte hat man lange vermisst.

Das reiche Europa, die USA und Teile Asiens müssen zwingend umdenken lernen. Millionen von Migranten aufzunehmen bringt nur für wenige Gewinn. Viele Migranten werden auch in ihrer neuen Heimat im Elend leben. Sie stattdessen ihrer alten Heimat nicht zu berauben, keine Waffen mehr an Diktatoren zu liefern, wäre ein erster Schritt. Aber dazu muss sich die ganze Welt einig sein.

Der Kampf gegen die Ursachen der Migration, gegen die Schleuer, ist die Herausforderung unserer Zeit. Wir alle, die wir im Wohlstand leben, uns in gut gefüllten Supermärkten heimisch fühlen, können dabei helfen. Vorausgesetzt wir haben die richtigen VolksvertreterInnen, die Steuergelder richtig nutzen. Und deren Politik mit einer Stimme spricht. Gegen Rassismus, gegen Fremdbestimmung durch Russland oder die USA.

Islam, Scharia, Kopftuch – Teil 2: Die Scharia gehört zu Deutschland

Zumindest in Deutschland und Europa, hat das Kopftuch noch eine andere Bedeutung. Es wird immer mehr zum Symbol für eine politische Überzeugung. Und die steht im scharfen Gegensatz zum deutschen Grundgesetz und zur Demokratie. Wer also das Kopftuch toleriert, hofiert auch die Scharia.

Und genau diese Scharia, hat sich der streitlustige Publizist Henryk M. Broder auf die Fahne geschrieben und ein Essay in der WELT verfasst.

„Wer also der Meinung ist, der Islam gehöre zu Deutschland, sollte nicht zögern, einen Schritt weitergehen und erklären: Auch die Scharia gehört zu Deutschland. Denn ohne die Scharia gibt es keinen authentischen Islam.“

Sarkastisch schreibt Broder über die Einführung der Scharia: „Es wäre auch das Ende aller Debatten – über die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, Ehe für alle, Kopftücher im öffentlichen Dienst, Gewaltenteilung in der Politik, Trennung von Staat und Kirche, Karikaturen und Satiren.“

Von Deutschen hört man oft, dass auch sie ab und zu Kopftuch tragen. Ja, zum Schutz vor Sonne oder Regen oder bei der Arbeit. Aber eben nicht als Ausdruck gelebter Religion, die übrigens Privatsache ist.

Kein normaler Buddhist käme auf die Idee nun eine Statue vor sich her zu tragen. Die Kleidung buddhistischer Mönche spielt dabei keine Rolle. Auch Pfarrer kleiden sich anders. Im Gegensatz dazu sind es normale Muslime die vehement fordern, dass sie ihre Religion zum Ausdruck bringen können.

Oft verweisen sie dabei auf christliche Nonnen, die ebenfalls „Kopftuch“ trügen. Was sie dabei vergessen, dass es im Islam keine Nonnen gibt. Das hat diese von Männern geschaffene Ideologie nie vorgesehen. Es ist nur der Mann der zählt.

Politische Befürworter des Islam verweisen gern auf die Religionsfreiheit. Aber Religionsfreiheit bedeutet nicht, dass jeder Angehörige einer Religionsgemeinschaft in Deutschland nun tun und lassen darf was er möchte. Religion ist und bleibt eine Privatsache.

Wenn sie dagegen, wie in den arabischen Ländern üblich, zur Staatsreligion erklärt, wird sie zur einer rein politischen Ideologie, mit allen damit verbundenen negativen Eigenschaften. Der Staat wird dann diese Ideologie für seine Ziele benutzen. Im Nahen Osten ist das die klare Kontrolle der Massen und Festigung der Diktaturen.

Wer den Islam kritisiert, egal ob es sich dabei um Deutsche oder Araber handelt, wird gern als Rassist gesehen. Diese schon fast reflexartige Anschuldigung ist völlig absurd und zeigt, wie wenig Menschen von Religion(en) verstehen.

Den viel zitierten „Antimuslimischen Rassismus“, gibt es nicht. Weder beim Islam noch beim Christen- oder Judentum handelt es sich um eine Rasse. Kritik am Islam kann also niemals rassistisch sein.

„Du bist ein Nazi / Rassist!“, ist ein Totschlagargument von Leuten, die keine Diskussionen führen wollen. Gleiches gilt für das Wort „Rechtspopulist“, das immer wieder abwertend gebraucht wird, um unliebsame Mahner mundtot zu machen. Ein billiger Trick, aber mittlerweile abgenutzt.

Nachfolgend ein Beispiel aus dem Koran zur Stellung der Frau in der arabischen Welt, was so viele Deutsche gern übersehen. Hinzugefügt werden muss aber der Fairness halber, dass der Koran auch Frauen lobt. Nur um sich dann selbst zu widersprechen und das Gegenteil zu fordern.

„Die Männer haben Vollmacht gegenüber den Frauen, weil Allah die einen vor den anderen bevorzugt hat. Und weil die Männer von ihrem Vermögen für die Frauen ausgeben. Die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben und bewahren die Geheimnisse ihrer Gatten, da Allah sie geheim hält. Ermahnt diejenigen, von denen ihr Widerspruch befürchtet, sperrt sie in die Schlafgemächer und schlagt sie. Wenn sie euch gehorchen, dann wendet nichts Weiteres gegen sie an. Allah ist erhaben und groß (Sure 4,38)“

Demütig und dem Mann untertan müssen Frauen also sein. Und damit sie das auch bleiben, werden sie verhüllt. Sex vor der Ehe ist nicht erlaubt, die Frau hat als Jungfrau zur Hochzeit zu gehen.

Weigert sie sich oder wird wie bereits geschehen Opfer einer Vergewaltigung, wird, wie schon mehrfach geschehen, zuerst an ihr der „Ehrenmord“ begangen und später vielleicht der Geliebte oder Täter hingerichtet. Wer diese Art zu denken toleriert, wird der Unterdrückung und Pervertierung aller Vorschub leisten.

Auf der Webseite des „Arbeitskreis der Evangelischen Allianz“ findet sich ein bemerkenswerter Beitrag zum Islam, aus dem ein Teil zitiert werden soll. Unter anderem heißt es dort:

Die Verschleierung ist weit mehr als nur ein Kleidungsstück zum Schutz der Frau.

Nach traditionell-islamischer Vorstellung ist die weibliche Sexualität destruktiv. Sie kann Chaos und Unordnung schaffen. Die Sexualität an sich wird nicht verurteilt, denn sie zählt zu den paradiesischen Vorfreuden der Muslime, aber die Weiblichkeit muss kontrolliert werden, sonst ist sie zerstörerisch.

Vor dieser Gefahr müssen die Männer sich schützen. (Kopftuch, Burka) Damit wird der Ausschluss dieses mächtigen Störpotentials aus der Öffentlichkeit gerechtfertigt. Schon Blickkontakte werden erotisch gedeutet. Millionen islamischer Frauen leben in einer Rolle, die ihnen schon seit Jahrhunderten zugeschrieben wurde. Ohne Schulbildung und ohne Möglichkeit, Geld zu verdienen, sind sie zeitlebens ökonomisch abhängig und an ihre Mutterrolle gebunden.

Naiv und geradezu Frauenfeindlich ist dann aber der Satz, dass Frauen in ihrer Mutterrolle „ihre Identität und Sicherheit gefunden hätten. Er toleriert ein System, das absolute Unterdrückung gegenüber Frauen propagiert. Wie die aussieht soll ein Beispiel zeigen.

„Nach einer Untersuchung des marokkanischen Menschenrechtsrates vom Oktober 2015 werden sechs Millionen Frauen im Land – mehr als ein Drittel – regelmäßig Opfer von Gewalt. Die meisten Übergriffe werden von Ehemännern verübt. Vergewaltigung in der Ehe stellt im marokkanischen Gesetz bislang kein Verbrechen dar.“

Nun gibt es in Deutschland Stimmen, die auch Christen des Terrors und der Gewalt bezichtigten. Ja, auch deutsche Männer schlagen Frauen oder vergewaltigen sie, das ist unbestritten. Aber im großen Stil organisierte Massenvergewaltigungen gab in unserem Land bisher nicht. Apropos „Christlicher Terror.“ Die Irisch Republikanische Armee (IRA), hat schon eine Weile nicht mehr gebombt. Sie hat sich vor mehr als 10 Jahren aufgelöst.

Zurück zu Broder und seinen provokanten Thesen. „In Deutschland“, schreibt er, „fände längst ein schädlicher Kulturkampf statt. Die weltliche Kultur müsse sich gegen zahllose Verbote mühsam durchsetzen. Dabei gehe es stets um kulturelle und religiöse Empfindlichkeiten von Muslimen. Andere Gruppen wie etwa die Sikh oder Armenier zeigten, dass es auch möglich sei, eigene Bräuche zu pflegen, ohne sie anderen aufzwingen zu wollen.“

Genau diesen Satz sollten sich Muslime auf ihre Fahnen schreiben und ihn immer wieder lesen. Oder doch von Buddhisten lernen. Die kennen weder Terror noch Scharia.

Köln und die Folgen – Teil 1: Die Nacht in der die Freiheit starb

Aus gegebenem Anlass, werde ich meine Berichte von der USA-Reise kurz unterbrechen. Ich will und werde nicht verschweigen, was ich zu Köln & Co. zu sagen habe. Hetzparolen und persönliche Angriffe, werde ich kommentarlos löschen. Mein Blog, meine Regeln. Wer nur provozieren will, der soll sich schleichen.

Köln hat betroffen gemacht. Und die Betroffenheit der Unbetroffenen ist (scheinbar) groß. Aber statt die Wahrheit zu sagen, wird die Bevölkerung von den Politikern weiter für dumm verkauft. Von „harten Maßnahmen“ wird gesprochen, das Wort Abschiebung plötzlich salonfähig gemacht. Die Willkommenskultur ist (schon lange) gekippt. Was zu erwarten war.

Die Wahrheit: in Deutschland wird so gut wie niemand abgeschoben! Und wenn sind es die Falschen. Mehrfach verurteilte Straftäter, mit Migrationshintergrund, leben nach wir vor in einem Land, dessen Gesetze sie regelmäßig mit Füßen treten. Sie lachen über lasche Gesetze und eine Justiz, die sie mit Samthandschuhen verfolgt.

Köln & Co. hat klar die Schwäche unseres Rechtsstaates gezeigt. Und das setzt sich in allen Bereichen fort. Eine personell unterbesetzte Polizei ohne Rechte, Politiker, die sich gern profilieren wollen, haben das Land in Bürgerkriegsähnliche Zustände gestürzt. Und Teile der Presse, die Multi-Kulti gern hofiert. Einzelne Polizisten, die offen ihre Besorgnis zeigen, dürfen mit disziplinarischen Maßnahmen rechnen. Offene Worte sind nicht gewollt. Ich sage es ganz offen und ohne den rosaroten Blick: Multi-Kulti hat man in Köln zu Grabe getragen. Ein Hoch auf die Parallelgesellschaften!

Der Journalist Reinhard Müller bringt es in der FAZ auf den Punkt. Der plötzliche Ruf nach Härte sei eine billige Ablenkung“, schreibt er. Um von fehlender Härte an der offenen deutschen Grenze abzulenken. Und ein Ausdruck von peinlicher Hilflosigkeit. An Regeln fehle es nicht. Und da hat der Mann völlig recht. Aber aus Angst vor der „Nazi-Keule“ des Auslands und weil eine Bundeskanzlerin auf dem Egotrip ist, strömen ungehindert meist junge Muslime in dieses Land, die mittelalterliche Vorstellungen von Frauen und Religion in ihren Gedanken tragen. Eine Katastrophe ist vorprogrammiert.

Pauschal zu sagen, dass alle diese Männer Vergewaltiger sind, ist falsch. Aber für einen Teil dieser Männer sind deutsche Frauen nur Huren, die sie unterdrücken und missbrauchen können. Und das haben sie gemacht. Und junge Frauen sind bekanntlich selbst schuld, wenn sie vergewaltigt werden, so die Meinung von Teilen der deutschen Bevölkerung. Was müssen die sich auch so aufreizend kleiden. Geht’s noch, meine Damen und Herren?

Als Japanerin bin ich starrende Männer gewohnt. Auch die Anmache, über die ich schon berichtet habe. Und doch ändert die momentane Lage alles. Ich kann mich wehren, aber plötzlich regt sich auch in mir ein ungutes Gefühl. Will ich mir, übertrieben ausgedrückt, den Weg zum Supermarkt in Zukunft täglich neu erkämpfen, durch pöbelnde Massen, die meine Frau und mich begrapschen wollen?

In Deutschland lebende Extremisten, haben Asylbewerber gezielt angeworben, um für Chaos zu sorgen. Das zu beweisen wird schwer. Die Polizei musste bisher schweigen, wenn es um straffällig gewordene Migranten geht. Solche Fälle hat man kaum verfolgt. Auf Anweisung der Politik, um Extremisten keine Munition zu liefern. Dumm nur, das Schweigen und die Vertuschungen, haben nun das genaue Gegenteil bewirkt.

Kommentare und Antwoten zu diesem Beitrag, werden erst mit der Veröffentlichung von Teil 2 freigeschaltet, der morgen erscheinen wird.

 

Die Frau als Ware – Männer kaufen Sex

Ein Suchbegriff in meinem Blog, hat meinen Widerwillen geweckt. „Wie reißt man sich als Gaijin eine Japanerin auf“, steht dort. Die Intention ist klar, da sucht ein Männchen Sex. Sex, den er in Deutschland nicht bekommt. Oder kaufen muss. Bei „willigen, naturgeilen Nymphen“, die meist aus dem Osten sind.

Dumm nur, dass es sich dabei um Zwangsprostitution handelt. Keine Frau steigt mit einem verschwitzten Fettsack ins Bett, wenn sie frei wählen kann. Und auch Japanerinnen haben Stil. Zwar gibt es die Gaijin-Jägerinnen, die bevorzugt mit „Westlern“ schlafen. Aber selbst diese Mädels haben Klasse. Und mal so eben die Beine breit für einen deutschen Rammler? Nee, liebes Männlein. So geht das nicht.

Frauen sind für viele Männer reine Sexobjekte. Mann nutzt aus, zwingt, dominiert. Oft mit Geld, aber auch mit Schlägen. Vergewaltigung der anderen Art. Aber Frauen sind keine Objekte, keine billige Ware für Mann. Frauen sind Menschen, die gleichberechtigt sind. Oder sein sollten. Leider nur ein schöner Traum.

Asiatinnen gelten als „williger“, wenn es zum Sex mit dem Westler kommt. Dabei wird Höflichkeit mit Interesse verwechselt. Und die vielen Asiatinnen eigene Scheu. Thailand und die Philippinen sind Hochburgen von käuflichem Sex. Es gibt sogar Webseiten von „(S)Experten“, die den Suchenden für einen Obulus aufklären wollen.

Männer kaufen Frauen, das ist Fakt. Ein Spiel von Macht und Geld, das so seit Jahrtausenden die Runde macht. Es gibt Fälle, die noch extremer sind. Junge Frauen, Waisen, Touristinnen, werden gezielt entführt und zu (un)willigen Sex-Sklavinnen gemacht. Spuren sie nicht, werden sie einfach getötet und als Abfall entsorgt.

Besondes pervers dabei die Filme(r), die solche Morde noch weltweit verkaufen. Kino-Filme wie „Hostel“, oder „Saw“ zeigen nur die halbe Wahrheit. Die Realität sieht völlig anders aus. In der Realität gibt es keine Helden, die Frauen im letzten Moment vor dem Tod bewahren. Die Helden sind  selbst die Täter und schneiden (nicht nur) Finger ab.

Vielleicht sollte man die (Zwangs)Prostitution auch für Männer einführen. Damit die Frau von Welt ihre Lust stillen kann. Begattet von „willigen, naturgeilen Rammlern“, denen Frau auch die Faust in den Hintern stecken kann. Das fühlt sich bestimmt gut an, meine Herren.

Männer, Machos, Chauvinisten

Sexuelle Übergiffe gegenüber Frauen sind die Regel in manchen Ländern. Und nicht immer sind die harmloser Natur. Kann Frau bei Chauvi-Sprüchen noch den Mittelfinger zeigen, so sieht das bei (Busen)Grapschern anders aus. Frau steht dem oft schockiert gegenüber und Hilfe gibt es kaum.

Aktuell wird der Fall des Automechanikers aus Nordrhein-Westfalen diskutiert, der einer Putzfrau an den Busen gegriffen hat. Dem Mann wurde fristlos gekündigt, dagegen hat er erfolgreich geklagt. Der Fall ist sogar beim Bundesarbeitsgericht gelandet. Das sah in dem Vorfall „zweifelsfrei eine verbale und körperliche sexuelle Belästigung“, hielt aber die Kündigung für unverhältnismäßig.

Aus meiner Sicht kann das nicht in Ordnung gehen. Und ich zweifle die Reue des Täters an. Auch den Verstand der Männer, die Frauen noch immer als Freiwild sehen. Man(n) stelle sich nur vor, die Frau von Welt greift jedem Kerl gleich in den Schritt. Ich glaube kaum, dass Mann das mögen wird.

Ich kenne nun das Gegenargument, dass auch Frau das angeblich macht. Das mag im Einzelfall so sein, die Masse wird so niemals handeln. Aber schaut man sich als krasses Beispiel Indien an, so ist das brutale Realität. Dort werden Frauen ständig vergewaltigt. Zum Teil getötet und verbrannt.

Es geht nicht um Schuldzuweisung, oder Mann pauschal zu diffamieren. Es geht darum aufzuzeigen, wo Frauen und Männer heute stehen. Und das ist noch immer auf zwei Seiten, was wirklich schade ist. Der Mann nimmt sich, was Frau nicht freiwillig gibt. Von Liebe reden wir später.

Vergewaltigung wird im Krieg gern als Waffe genutzt. Ist auf der Welt der Geschlechter-Krieg entbrannt? Nicht nur in Indien sieht Mann sich selbstbewussten Frauen gegenüber. Also unterdrückt er wieder mit Gewalt. Ein letztes und verlorenes Gefecht.

Frauen gebe ich mit auf den Weg sich aktiv gegen Übergriffe zu wehren. Es muss kein Schlag ins Gesicht sein, schon Worte können reichen. Wie in Japans U-Bahnen. Auch dort gibt es Grapscher. Aber Frau wehrt sich mittlerweile und Täter werden hart bestraft.

Eine neutrale Sicht der Dinge scheint schwer zu sein, zu hoch kochen die Emotionen. Und die Mehrheit der Bundesrichter sind auch nur Männer. Logisch, wie die diese Fälle sehen. Auf der anderen Seite liegt es an der Politik, die klare Vorgaben machen muss. Zum Schutz von Frau und Kindern und nicht zum Nachteil von Mann. Für eine bessere Welt. Damit Frauen und Männer endlich gleichberechtigt sind.

Vergewaltigung per Seminar

In meinem gestrigen Artikel hatte ich bereits über die Pick Up Artists (PUA) und Julien Blanc geschrieben. Bereits am Sonntag gab es dazu einen Artikel der Bloggern lesbomat, auf den ich an dieser Stelle hinweisen möchte. Ebenso auf ihren gestrigen Beitrag, wie sich Frauen gegen Übergriffe wehren sollten.

Klick 1: A really nice guy

Klick 2: Wie können sich Frauen gegen aggressive Anmache wehren?

Aber fertig mit den PUA bin ich noch lange nicht! Was diese Typen unbedarften Männern anbieten sind Seminare zur Vergewaltigung von Frauen. Ich sage das ganz bewusst auf diese Weise, denn letztlich läuft es genau darauf hinaus. Ist die Frau einmal „klar gemacht“, darf und wird Mann alles mit ihr machen. So der Tenor von Julien Blanc.

Auch in Deutschland wird 2015 ein solches Seminar abgehalten. In Hamburg vom 7. – 9. Mai. Der genaue Ort ist noch unbekannt, aber nicht der Preis. Nachwuchs-Casanovas müssen 400 Euro Anzahlung leisten. Das komplette Schwachfug-Semiar steht mit 1600 Euro bereit. Ein Schnäppchen für den Aufreißer. Muss er doch für käufliche Liebe ähnliche Summen berappen. Aber das ist ein anderes Thema, das sich hoffentlich bald erledigt hat.

In diesen Seminaren zeigt sich die ganze Erbärmlichkeit von Menschen, für die Frauen nur Objekte sind. Bei den PUA wird von sogenannten „Targets“ gesprochen. Das Ziel ist klar: Frauen ohne großen Aufwand ins Bett zu bekommen. Und da wird mir schlecht.

Kein Wort von Gefühlen, von Liebe, Romantik, oder trauter Zweisamkeit. Die Frau als Ware. Für den Neu-Aufreißer einfach wunderbar. Deren Tricks sind so wirkungsvoll wie einfach, Mann baut auf die Neugier von Frau. Mit gezielten Beleidigungen, oder gespieltem Desinteresse, wird die Aufmerksamkeit der Frau gesucht.

Aus der Sicht einer lesbischen Frau ist das gleich doppelt widerlich. Auch wir daten Frauen, aber wir beschimpfen sie nicht. Und es gibt auch keine Lesbe, die Flirt-Kurse für teures Geld anbietet. Warum bitte sollten wir das tun? Wir lieben Frauen und wir vergewaltigen sie nicht.

Meine Satire „Was Männer schon immer über Lesben wissen wollten“, hat plötzlich ein völlig neues Gewicht. Die Wahrheit schimmert gnadenlos durch. Und NEIN, dies ist KEIN Rundumschlag gegen die Spezies Mann! Aber gegen Typen wie Julien, gegen jeden Menschen, der andere Menschen benutzt und nicht respektiert.

Ich bleibe dabei: für mich und für viele andere Frauen sind die Seminare der PUA ein Aufruf zur Vergewaltigung. Noch weiß ich nicht, wie ich gegen die Typen vorgehen kann. Aber Schweigen hilft nicht weiter. Daher möchte ich zumindest möglichst viele Frauen über die Machenschaften der Truppe informieren und ihren Blick für das Wesentliche schärfen. Damit ihr auch morgen noch die normalen Männer küssten könnt.

Wenn der Flirt daneben geht

Dass Männer Frauen wollen weiß jedes Kind. Aber nicht jede Frau will einen Mann. Dem Pick Up Artist Julien Blanc war das egal. Wie die taz berichtet, hat Julien in einem Video gestanden, mit einer Frau gegen ihren Willen Sex gehabt zu haben. Und das ist eine Vergewaltigung!

Pick Up Artists sind professionelle Aufreißer, die angeblich jede Frau ins Bett bekommen. Und schon muss ich leise lachen. Auf das Phänomen der Pick Up Artists bin ich bereits vor einigen Jahren gestoßen. Selbst getroffen habe ich noch keinen. Was auch besser für einen wie Julien ist.

Was mich aber auf die Palme bringt sind Sprüche wie  „If you are a white male in Tokio, you can do whatever you want. Just grab her and she will just giggle …“ Er dürfte das gern bei mir versuchen. Es steht außer Frage, wer dann lacht.

Typen wie Julien haben kein Gewissen. Sie werden nur von ihrem Trieb gesteuert, sind dazu aber noch leidlich intelligent. Mit dem Instinkt des Raubtiers haben sie erkannt, wie sie mit ihrer Masche Geld verdienen können. Sie bieten für teures Geld Seminare an, die sie auf der ganzen Welt abhalten. Dort verkaufen sie Nachwuchs-Casanovas ihre (nutzlosen) Tipps. Merke: Aus einem Opel wird nie ein Ferrari werden.

Aber der weltweite Widerstand beginnt sich zu formieren. Und ich rufe an dieser Stelle klar zur Unterstützung auf. Denn auch meine LeserInnen haben vielleicht Töchter, die solchen Typen ausgeliefert sind. Ja, auch ihr liebe Männer, die ihr so gerne den Macho spielt.

Laut taz sammeln sich die Proteste bei Twitter. #takedownrsd und #takedownjulienblanc heißen die Hashtags dort.

Hier der Link zum Artikel der taz: Dating-Tipps von Pick Up Artists 

Auf einen Link zu youtube und Julien verzichte ich. Jeder Klick bringt diesem Schwachmat nämlich Geld. Und ich hoffe wirklich, dass die amerikanische Justiz den Fall genau untersucht. Typen wie Julien, die öffentlich mit Vergewaltigung prahlen, gehören wegesperrt. Und als Aufseherinnen wünsche ich mir Frauen, die Töchter haben.

Wenn der Kom­mi­li­to­ne fummelt

Nyah ist neu an der Uni, Nyah ist aus dem Tschad. Schon als Kind ist sie nach Deutschland gekommen und spricht die Sprache nun perfekt. Ihr Wunsch ist Jura zu studieren, da sie anderen Menschen helfen will. Nyah hat viel erlebt in ihrem Leben, auch Anfeindungen gegen ihre Person. Als Kind war sie „die Schwarze“, oder das „Mädchen aus Afrika.“

Nyah ist ein stilles Mädchen. Etwas schüchtern, aber positiv eingestellt. Ihre ersten Tage an der Uni sind spannend, sie muss hier ihren Weg erst finden. Da hilft es, wenn ältere Semester sich kümmern. Nyah ist Single, sie hat noch keinen Freund gehabt. Schule und (Aus)Bildung sind ihr wichtiger, als flüchtiger Körperkontakt.

Simon ist nicht neu an der Uni, Simon ist ein alter Fuchs. Und als seine Augen Nyah sehen, wird die Lust in ihm geweckt. Er sucht Nyahs Nähe und macht sich bekannt. Seine helfende Hand sucht immer wieder den Körperkontakt, gern fasst er die dunkle Schönheit an.

Nyah ist verunsichert. Zwar mag sie Simon, seine Hilfe, die Hände sind ihr unagenehm. Nyah hat Angst etwas zu sagen, in ihrer alten Heimat widersprechen Frauen nicht. Die Sache eskaliert, als Simon sie zur Party bittet. Um neue Kontakte zu knüpfen geht Nyah widerwillig mit. Ein Fehler, wie sie schnell bemerkt.

Kaum Frauen, aber umso mehr Männer, finden sich in dem Verbindungsheim. Prompt wird sie angestarrt und kommentiert. Nyah hat Angst, sie will nach Hause gehen. Aber Simon bittet sie zu bleiben, er habe noch eine Überrschung für sie. Und die Überrschung gibt es wirklich, als er sie in ein Nebenzimmer lotst und zu küssen versucht.

An dieser Stelle gibt es einen harten Schnitt, die Handlung wird kurz unterbrochen. Die Kriminologin Katrin List bringt es in ihrer Studie auf den Punkt. 81 Prozent der Studentinnen haben bereits sexuelle Belästigung erlebt. Vergewaltigungen seien aber selten. Lediglich 3,3 Prozent der Befragten gaben an, während ihrer Studienzeit sexuelle Gewalt im strafrechtlichen Sinne erlebt zu haben.

Ich habe diese Art der Anmache am eigenen Leib erlebt. Viele Männer interessiert es nicht, ob Frau lesbisch ist. Nur weiß ich mich zu wehren, mit Worten und zur Not mit Tat. Und auf Männerparties gehe ich nicht, ich lebe meist in einer Frauenwelt. Und Frau muss sich zwingend gegen Belästigungen wehren. So, wie ich.

In den USA gibt es weitaus mehr Übergriffe. Sexuell verklemmte Männer nehmen sich mit Gewalt, was Frau nicht freiwillig gibt. Positiv: dort wehren sich immer mehr Studentinnen mit Beschwerden gegen diese Art der Gewalt. Und die Hochschulen reagieren zögernd. Und Deutschland macht das auch.

Nyahs Fall nimmt eine positive Wendung, als ein nigerianischer Kommilitone den Raum betritt. Mit einem Blick erkennt er die Situation und stößt Simon zurück. Nyah zittert und ist kaum zu beruhigen. Anzeige gegen Simon will sie keine machen, aber ihr Retter besteht darauf. Sein Name ist Ochuko und das heißt Geschenk. Und genau das wird er für Nyah werden.

Simon wird nach § 177 StGB wegen sexueller Nötigung angeklagt und in letzter Konsequenz noch von der Uni verwiesen. Es war nicht der erste Vorfall dieser Art. Neben Nyah melden sich noch zwei weitere Studentinnen zu Wort, bei denen Simon seine Masche ebenfalls versuchte. Eine davon hat er sogar geschlagen.

Niemand weiß, wie weit Simon bei Nyah gegangen wäre. Für ihn war es ein harmloser Kuss. Für Nyah Gewalt gegen ihre Person. Und damit hat sie recht. Nach § 177 Abs. 1 StGB ist eine sexuelle Nötigung eine Nötigung, die auf die Vornahme oder Duldung sexueller Handlungen gerichtet ist, wobei der entgegenstehende Wille des Opfers durch den Täter gebeugt wird.

Ich habe Nyah vor einigen Jahren bei Freunden getroffen und sie hat mir diese Geschichte erzählt. Durch mich ist sie zum Karate gekommen und Ochuko auch. Den hat sie übrigens geheiratet. Nicht wegen der Tat, es war Liebe auf den ersten Blick. Und Ochuko darf auch bei ihr fummeln, wie sie verlegen gesteht.