Die Frau und die Kitsune

Die Frau und die Kitsune

Im alten Japan gab es einst eine Frau, die jeden Tag voller Sehnsucht aufs weite Meer blickte. Oft liefen Tränen über ihr Gesicht und nässten ihren Kimono. Was war geschehen? Ihr geliebter Mann hatte auf der Nachbarinsel eine andere Frau gefunden und sie allein zurückgelassen. Ihre Freunde klopften vergeblich an ihre Tür, die Frau wollte sie nicht sehen. Stattdessen badete sie im Meer der Tränen.

Eines Tages, der kalte Winterwind pfiff um das kleine Haus, klopfte es wieder an der Tür. Eine schwache Stimme drang an das Ohr der Frau. „Bitte hilf mir, es ist bitterkalt und ich friere sehr.“ Sofort lief die Frau zur Tür und fand dort eine halb erfrorene weiße Kitsune, die sich zitternd in ihre Arme schmiegte. „Wer bist du?“, fragte die Frau erstaunt. „Du kannst mich Inari nennen“, flüsterte die Kitsune mit schwacher Stimme.

Von diesem Tag an teilte die Frau ihr weniges Essen mit der Kitsune, die nun jede Nacht an ihrer Seite schlief. Der Winter verging, die Frau vergaß ihren Kummer und freute sich über die Genesung der Kitsune. Diese wurde jeden Tag munterer und sprang vergnügt durch das kleine Haus. Zwar wunderte sich die Frau wieso eine Kitsune sprechen konnte, aber sie genoss die Unterhaltungen sehr. Ihre Trauer hatte sie fast vergessen.

Als der Frühling kam klopfte es erneut an der Tür. Diesmal öffnete sie und sah ihre Freunde dort stehen, die sich Sorgen um sie machten. Das Wiedersehen war herzlich, man hatte sich viel zu erzählen. Die Frau wollte die Kitsune rufen, um sie ihren Freunden vorzustellen. Aber die kleine Füchsin war und blieb verschwunden. Mit ihr war auch die Trauer der Frau gegangen, die nie wieder voller Sehnsucht aufs weite Meer geblickt hat. Aus Dankbarkeit hat sie einen Schrein für die Inari gebaut, der noch heute existiert.

Am Ende bleibt nur das Vermissen

Wenn Menschen sich trennen fallen sie oft in ein tiefes Loch. Die Seele trägt Trauer, das Herz ertrinkt im Schmerz. Yuki ist weg, fort, gegangen. Ein Schritt, der lange übefällig war. Ja, der Schritt war nötig. Sie hat lange gezögert und ihn immer wieder verschoben, bis es fast zu spät gewesen ist.

Unruhe erfasst mich. Die Wohnung wirkt kalt und leer. Wo ist das helle Elfenlachen? In Gedanken sehe ich Yukis Gesicht. Mandelaugen, die tief in meine Seele blickten. Aber Dinge ändern sich. Nichts bleibt wie es einmal war.

Jeder hat ein eigenes Schicksal und muss seine eigenen Wege gehen. Zwar gibt es immer wieder andere Menschen, die uns ein Stück begleiten. Aber nichts ist für die Ewigkeit. Nur die Ewigkeit ist unendlich. Und unendlich einsam bin auch ich.

Ich analysiere meine Situation. Verlassen sitze ich hier. Wie kann ich das ändern? Fast automatisch fliegen meine Augen über neue Blogeinträge, die mich kaum aufmuntern können. Dort schreibt ein Mädel über Liebeskummer, anderswo ein melancholisches Gedicht.

Durch das offene Fenster begrüßt mich die Sonne. Oder lacht sie mich nur einfach aus? Vögel zwitschern spöttisch: „Mayumi, warum so allein?“ Ich schließe die Augen und versinke in Meditation. Die trüben Gedanken verblassen. Vor mir ist nun ein helles Licht …

„Was machst du schon wieder?“, dringt Elfchens süße Stimme an mein Ohr. „Jetzt hab ich mich extra beeilt im Bad und du träumst wieder vor dich hin! Los mach hin, sonst kommen wir zu spät!“
Ich öffne die Augen und strahle Yuki an.
„Ach ich hab dich einfach vermisst mein Schatz“, gestehe ich. „Und deshalb von dir geträumt.“
Was habt ihr denn nun gedacht?

Liebe, Krieg und Frieden

Mina lächelte, wie sie es immer tat. Eine weitere Lüge, es war ihr egal. Ein großes „Hallo, schön dich zu sehen“, begrüßte die Heimkehrerin.
Seltsam verloren stand sie zwischen all den Menschen. Fremd in der eigenen Heimat. Sie war so weit entfernt. Die Uniform stand Mina gut, sie war Frau Oberleutnant. Ausgebildet an der Waffe und auch als Technikerin. 2 lange Jahre lang war sie im Krieg gewesen und hatte ihr Land tapfer verteidigt. Ihre Ehe war zerbrochen und Einsamkeit Minas Begleiterin.
Scherben eines Lebens.

Posttraumatisches Stresssyndrom war die Diagnose, die ein Truppenarzt nach dem letzten Einsatz machte. Mina hatte als Einzige überlebt, als ihre Patrouille in einen Hinterhalt geriet. Berge von Leichen umgaben sie, als man sie fand. Ein dunkler Todesengel. Nie hatten die Retter solche Augen gesehen. Man brachte sie in die Heimat zurück. Krank geschrieben auf unbestimmte Zeit. Therapien und Gespräche folgten. Aber in ihrem Kopf war Krieg.
Splitter einer Seele.

„Hey Alte, du gibst uns jetzt sofort dein Geld sonst steche ich dich ab!“
Die Worte des blonden Mädchens klangen rau, Unsicherheit lag in ihrem Blick.
Mina sah auf, sie war von drei Frauen umringt. Punks, Junkies. Sie lachte bitter. Keine Gefahr.
„Geht weg“, sagte sie leise. „Geht, solange ihr noch gehen könnt.“
Worte sind oft nicht einfach zu verstehen.

Die Blonde hörte nicht zu und Mina explodierte. Nie hatte man solche Augen gesehen.
Schreie, als die Finger des Mädchens knackend brachen. Ihre Begleiterinnen flohen entsetzt.
Das wimmernde Mädchen rührte an Minas Herz. Auch Todesengel können barmherzig sein.
„Wie heißt du?“, wollte Mina wissen. „Warum machst du das?“
„Saskia“, erwiderte die Blonde leise. „Ich … ich habe Hunger gehabt.“
Die Leere in dir.

Mina brachte Saskia selbst ins Krankenhaus.
„Es hat einen Unfall gegeben“, sagte sie dem Arzt. „Ich übernehme alle Kosten.“
Nach einer Stunde war Saskia versorgt. Zwei glatt gebrochene Finger, die gut verheilen würden.
„Wieso helfen Sie mir?“, wollte Saskia wissen. „Und wer sind Sie überhaupt?“
Mina blieb die Antwort vorerst schuldig. Aber sie nahm Saskia mit zu sich nach Haus. Das Mädchen hatte keine Unterkunft.
Wann wird man Frauen je verstehen.

Saskia hatte Schmerzen, aber die Finger waren geschient. Einige Wochen Gips und alles war gut.
„Ich war wie du“, sagte Mina leise. „Wild, zornig. Das hat mich zur Armee gebracht. Geh nicht meinen Weg. Gewalt macht einsam. Und Krieg ist niemals gut.“
Mina ließ Saskia duschen und gab ihr frische Kleider anzuziehen.
„Die gehörten meiner Frau“, sagte sie, als Saskia fragte. „Aber die wohnt nicht mehr hier. Der Krieg hat uns getrennt.“
Minas Stimme zitterte bei diesen Worten.
Deine Wahrheit, meine Wahrheit.

Saskia war ein einfaches Mädchen, das einfache Bedürfnisse hatte. Kein Schulabschluss. Leben war heute, wen kümmert schon der nächste Tag.
Aber dumm ist anders, dumm war Saskia nicht. Nur einsam mit viel zu großem Hunger auf ein besseres Leben.
„Ich nehme was ich brauche!“, war ihr Motto.
Mina nickte, als sie es ihr gestand.
„Wenn du diesen Weg gehst musst du entweder besser als alle anderen sein, oder viel Glück haben“, sagte Mina. „Aber zum Glück hast du mich getroffen. Ich werde dir nichts tun.“
Wege entstehen, wenn man sie geht.

Vertrauen ist ein Wort, das manche Menschen niemals kennen. Aber von diesem Tag an wuchs es bei Saskia zögerlich.
Sie blieb und wusste selbst nicht warum. Eine Wildkatze im Tigerkäfig.
Die Krallen beider Frauen blieben ohne Folgen füreinander. Im Gegenteil taten sie sich einfach gut. Saskia erkannte Minas Stärke an und suchte ihre Nähe. Zuerst als große Schwester und voller Unschuld im gleichen Bett. Minas Seele heilte ebenso, wie Saskias Finger. Eine Freundschaft der besonderen Art entstand.
Männer hatten Saskia nie sehr viel gegeben. Drei, vier Stöße und sie war wieder allein.
Aber Minas Wärme blieb.

„Ich war mit einer wunderbaren Frau zusammen“, erzählte Mina eines Tages. „Sie hat sich getrennt, als sie die Einsamkeit befiel. Viele tausend Meilen haben die Liebe zerstört.“
„Du bist also eine Lesbe“, stellte Saskia fest. „Finde ich okay, ist doch nichts dabei.“
Mina lächelte umd strich Saskia einige Haare aus dem Gesicht.
„Bist du dir sicher?“, fragte sie. „Dein Leben ist so schon hart genug … Und wie du weißt bin ich halb verrückt.“
Für Saskia schien ihr altes Leben nun zu enden. Liebesglück im Sommer. Möge er niemals vergehen.

Mit dem Herbst kehrte die Trauer in Minas Seele zurück.
Saskia wich keine Minute von ihrer Seite. Sie kümmerte sich, wie nie ein Mensch zuvor.
Liebe geht oft seltsame Wege. Und manche führen auf die Schule zurück.
Mina brachte ihre Freundin selbst. Danach verschwand sie aus ihrem Leben.
Der Krieg fordert immer seinen Preis.

Mina kämpfte. Gegen sich und die Dämonen ihrer Seele. Und Saskia wieder mit Algebra und Geometrie. Zeit und Entfernung ließen die Liebe fast verblassen. Am Abschlusstag stand Saskia allein. Mit starrem Blick nahm sie die Urkunde in Empfang. Niemand sollte die Trauer ihrer Seele sehen. Ein Schatten, eine hochgewachsene Gestalt. Eine Frau in Uniform bahnte sich einen Weg durch die Menge.
„Oberleutnant Mina Stolte zur Stelle“, sagte sie leise. „Herzlichen Glückwunsch, meine Süße.“
Im Fluss der Tränen.

Mina lächelte, wie sie es immer tat. Und es war keine Lüge mehr. Ein großes „Hallo, schön Sie zu sehen“, begrüßte die Geheilte bei der Truppe.
Die Uniform stand ihr gut, sie war Frau Oberleutnant. Ausgebildet an der Waffe und auch Technikerin in Uniform. 1 Jahr lang war sie im Seelenkrieg gewesen und hatte sich tapfer gegen die Dämonen verteidigt.
„Das ist meine Frau“, stellte sie Saskia vor. „Wir haben gestern geheiratet. Und ich bin nicht mehr im Krieg. Nie wieder.“
„Das stimmt so aber nicht“, flüsterte ihr Saskia frech ins Ohr. „Ich lasse mich gern von dir gefangen nehmen.“
Und das hat Mina auch gemacht.

Wenn die Seele Trauer trägt

Wer kennt nicht jene Tage an denen die Seele Trauer trägt. Die Menschen baden in ihrem Leid, ergeben sich herbstschwerer Melancholie. Vielleicht wirft sie auch ein Unglück aus der Bahn und prompt versinken sie im Sumpf. Bewusst klammere ich krankheitsbedingte Depressionen aus. Das hat eine andere Qualität, dagegen können Medikamente helfen.

Menschen, die einen Schicksalschlag erleiden, neigen oft zu emotionalen Reaktionen. Sie jammern und suhlen sich im Selbstmitleid. Andere fluchen und schimpfen den ganzen Tag und suchen einen Schuldigen, den sie verantwortlich machen können. All diesen Reaktionen gemeinsam, ist der massive Austoß an negativer Energie. Aber ist das wirklich schlecht?

„Nutze negative Gefühle, um etwas Positives zu schaffen“, habe ich einer anderen Bloggerin geschrieben. „Über Negatives zu lamentieren, sich diesen Gefühlen hinzugeben, lässt Energie in das negative Ereignis fließen und beraubt weiterer Kraft. Diese negative Energie, dieser noch flüchtige Schatten, kann sich durch die so gewonnene Energie erst manifestieren und Gewalt über dich gewinnen. Dieses Gespenst ist dann quasi ein Resonanzpunkt für das nächste negative Ereignis und und und … Erkenne diesen Schatten, lach ihm frech ins Gesicht und lenke deine Energie um.“

Während sie es verstanden hat, möchte ich auch dem Rest meiner LeserInnen diese „Technik“ erläutern. Kraft, Stärke sind grundsätzlich positiv. Man kann damit etwas bewegen. Sich selbst, aber auch anderen Menschen helfen. Das ist positiv gedacht. Für positiv Denkende, ist ein Glas stets halb voll. Und mit genügend Inhalt kann man diesen teilen. So, wie ich das seit einer Weile mache.

Im Aikido lenken wir den Angriff des Gegners zu seinem Nachteil um und schaffen eine für uns positive Lage. Wir sind (wieder) sicher, der Angreifer (die negative Energie) wird ausgenutzt. Aber wie können wir das mit Panikattacken, mit Schicksalsschlägen machen? Bei Panikattacken bin ich keine Kompetenz. Das können Psychologen besser. Aber ich weiß, wie man ihnen vorbeugen kann: mit positiven Gedankengängen und mit Sport. Und darin bin eine Meisterin.

Als Beispiel werden wir vielleicht von einem geliebten Menschen verlassen. Liebesdinge treffen viele Menschen hart. In meinem jungen Leben habe ich etlichen Freundinnen über diese Trauer geholfen. Und manchmal war ich dabei wenig zart. Die Kopfwäsche à la Mayumi ist legendär. Haare raufen? Nicht bei mir! Höchstens daran rupfen und ein Schubs. Und schon stimmt die Richtung wieder. Schwupps!

Aber was genau können wir tun, wenn wir ins Liebeschaos stürzen? Schokolade soll hilfreich sein, resultiert aber in den (un)beliebten Hüftgold-Ringen. Die sind kaum erstrebenswert und gesundheitlich gefährlich. Also lassen wir das und raffen uns lieber auf. Meine Freundin Karin hat auf diese Weise ihre Doktorin gemacht. Sie hat damals Frust und Wut am Computer ausgelebt und ihre Dissertation geschrieben. Zugegeben hatte mein jüngeres Ich seinen Anteil an diesem Werk. Ich habe ihr mehrfach die Leviten gelesen. Karin hat verstanden und mich noch mehr geliebt.

Mein Cousin Ken hat nach einer Trennung seine bisher besten Bilder geschossen. Er hat nicht gejammmert, er hat agiert! Und das kann jeder Mensch, der einen Schicksalschlag erlitten hat. Die Gespenster der Trauer, haben dann keine Macht. Im Gegenteil werden sie noch zu Verbündeten und liefern die benötigte Energie, um Positives zu erschaffen. Und das schaffst auch DU!

Wer mehr über Frau Dr. Karin (Sommer) lesen möchte, der darf gern hier klicken: Die Lesbe

Leben im Hier und Jetzt

Auf etwas zu warten, war noch nie ein Thema für mich . Ausnahmen gibt es natürlich immer, gemeint ist aber das Leben. Ich lebe im Hier und im Jetzt. Gestern ist vergangen und morgen ist ein neuer Tag.

„Früher war alles besser“, sagen manche Menschen. Zwanghaft halten sie an vergangenen Dingen fest. An ehemaliger Liebe, dem ach so perfekten Job. Sie drehen sich im Kreis, statt selbst aktiv zu werden. Witzigerweise immer mit dem Blick auf die Uhr. In einer Stunde haben sie einen Termin beim Arzt, oder müssen schnell bei einer Freundin sein. Dort wird dann wieder auf hohem Niveau gejammert und sich endlos im Kreis gedreht. Und so dreht sich die Spirale des Verlustes immer weiter, vom einen auf den anderen Tag. Das Leben aber spielt sich Hier und Jetzt ab. Nur im Jetzt erleben wir das wahre Glück.

Hauptsächlich Frauen neigen dazu sich selbst die Schuld an einem Verlust zu geben.
Sätze wie „Ach hätte ich doch damals nur,“ prägen ihr gesamtes Leben. Immer sind sie schuld, wenn ihr Partner sie verlässt. Der Zweifel am eigenen Ich überwiegt.
„Bin ich attraktiv genug? Habe ich etwas falsch gemacht?“
Diese Sätze höre ich immer wieder. Und daher manchmal nicht mehr zu.
Die Vergangenheit war gestern. Heute beginnt ein neuer Morgen, heute beginnt ein neues Glück. Aber nur dann, wenn wir unsere Augen dafür öffnen.

Vergangenes kann uns aber auch unschätzbare Dienste erweisen und ein guter Lehrmeister sein. Vorausgesetzt wir sind offen dafür. Nur dann können wir im im Schatzkästlein der Erinnerungen graben.
Und welch kostbare Dinge gibt es dort immer wieder zu entdecken!
Leider schaffen es viele Menschen nicht, mit alten Dingen abzuschließen, oder sie zu einem guten Ende zu bringen. Jahrelang trauern sie einer verlorenen Liebe hinterher und übersehen dabei einen in sie verliebten neuen Menschen. Alte Geister haben Besitz von ihnen ergriffen, der eigene Geist bleibt kalt und verwirrt.
Diesen Menschen möchte ich zurufen: Nicht das Gestern, das Heute braucht dich! Nimm es einfach an.

Ich kenne Frauen, die ihr ganzes Leben auf den nächsten Tag ausrichten. Daran ist nicht grundsätzlich alles verkehrt. Auch ich plane für eine Zukunft, aber mit Bedacht.
Zweifel sind mir fremd. Darüber habe ich bereits geschrieben. Einfach KLICKEN falls es interessiert.

Ich lege Ziele fest und gehe meinen Weg. Aktiv und ohne lange zu verharren. Und das kann jeder machen!
Wieder muss ich Miyamoto Musashi zitieren, den legendären Samurai. Es ist auch sein Buch, das mich immer wieder nach vorn bringt.
Musashi hat seine Gegner studiert und Schwachpunkte sofort erkannt.
So und nicht anderes habe ich das schon immer getan.
BWL war Klasse, aber letztlich auch ein Doktortitel nicht genug. Germanistik / Neuere deutsche Literatur, ein erstrebenswerteres Ziel.
Das bin ich knallhart angegangen und habe es bisher nie bereut.

Das berühmte „Wenn – Dann – Denken“, ist mir stets fremd geblieben. Oder ein „Was, wenn dieses und jenes passiert?“
Was soll passieren, außer sich ständig im Kreis zu drehen und auf der Stelle zu verharren?
Und das ist kein Leben, das ist und bleibt jammern auf hohem Niveau. Viel wichtiger ist es die Chancen des Augenblicks zu nutzen.
Die Zukunft einmal visualisiert sollte auch angegangen werde. So, wie Musashi seine Gegner. Dabei war ihm fast jedes Mittel Recht.
Und sollte es auch bei Menschen der Neuzeit sein.
Wir brauchen keine alten Miefesocken, oder immer nur die Schmutzwäsche von Gestern zu waschen. Und auf jede noch so dunkle Nacht, wird immer ein sonniger Morgen folgen.
Ziele festlegen heißt die Devise. Dann zurück ins Hier und Jetzt und Augen aufs fürs neue Glück.

Viel Glück dabei. Ich weiß, dass ihr es schaffen werdet!