Nicht ohne meine (Enkel)Tochter!

Nicht ohne meine (Enkel)Tochter!

Was macht Frau, wenn sie 17 Stunden im Flieger sitzt? Sie schreibt Artikel für den Blog. Ich hatte schon vorab Notizen gemacht und auch meine WordPress Inbox geleert. Dort hat noch mehrfach ein gewisser „Rick“ gewütet, der sich als (hoch aggressiver) Buddhist und Dr. phil. geoutet hat und meinen Beitrag „Abenteuer Internet“ offenbar allein auf sich bezogen hat. Das in Japan für Ausländer durchaus noch gebräuchliche Wort „Gaijin“ hat bereits ausgereicht, um diesen angeblich friedlichen Menschen zur Furie werden zu lassen. Soviel zum Thema Experte. Einem wahren Meister der Kampfkunst wäre das nicht passiert.

Nicht ohne meine (Enkel)Tochter!

Apropos Karate! Papa Sensei ist mit von der Partie, angeblich muss er Aiko unterrichten. Ich sei viel zu beschäftigt, fügt er schmunzelnd hinzu. „Damit deine Firma vor dem Konkurs zu retten!“, ist mein Konter. „Wer hat sich denn zur Ruhe gesetzt und mich zur Geschäftsführerin gemacht?“ Mama hat gelächelt, sie kennt unsere nie ernst gemeinten Streitereien seit Jahren. Ich bin meinen Eltern wirklich dankbar, dass sie mit auf die Reise kommen. Selbstverständlich ist das nicht.

Aiko findet das natürlich toll und spannend. Allerdings braucht sie auch Kinder in ihrem Alter. Schon jetzt vermisst sie ihren kleinen Freund. Zum Glück haben die Ingenieure der Tuningschmiede ihre Familien mit nach Schweden gebracht. Einige haben bereits jetzt erklärt, dass sie für immer in Schweden bleiben. Die Germanen kehren also in ihre ursprüngliche Heimat zurück. Ob dann bald wieder die Wikinger nach Süden fahren?

Batman forever

Während Hollywood an der nächsten Auflage der Batman-Legende strickt, deutet sich im Fall von Corona, das Ende der Fledermaus an. Es wird immer wahrscheinlicher, dass SARS-CoV-2 ein künstlich hergestelltes Virus ist. Ich kann nicht sagen, ob es sich dabei um Propaganda handelt. Eine Menge Dinge deuten aber darauf hin, dass die Pandemie geplant worden ist. Bei BionTech hat man schon Ende 2019 dafür die Weichen gestellt. Lesen, anschauen und staunen: Pandemie Vorbereitungen schon Ende 2019

Es gibt noch andere Theorien, die man durchaus diskutieren kann. Eine ist, dass es kein SARS-CoV-2 Virus gibt. Wissenschaftlich ist das übrigens korrekt, da kein Land der Welt ein vollständig isoliertes Virus vorweisen kann. Wer sich nun fragt woran die Menschen vor der sogenannten Impfung starben, könnte bei einer aggressiveren Influenza-Variante fündig werden. Die nun Erkrankten, waren zum größten Teil doppelt geimpft. Ein durch die experimentellen Medikamente zerstörtes oder geschwächtes Immunsystem, wird dann auch bei einer normalen Erkältung versagen. Ergebnis: Schwere Verläufe oder Tod.

Ausgegrenzt

In Deutschland werden Ungeimpfte massiv unter Druck gesetzt und ausgegrenzt. Der Vergleich mit Hitlerdeutschland und Juden(Stern) bietet sich förmlich an. In Australien werden bereits Lager für Ungeimpfte errichtet. Der Gesundheits-Faschismus marschiert. Wann werden die ersten Verweigerer erschossen? Die schon vor Jahren von der Regierung weitestgehend entwaffnete Bevölkerung Australiens wehrt sich zwar, wird aber von der eigenen Polizei brutal niedergeknüppelt. Auch diese, dem Staat hörigen Diener, wird man eines Tages zur Rechenschaft ziehen.

Zwar wird auch in Schweden die Impfung gegen Corona eingesetzt, bisher allerdings auf freiwilliger Basis. Bis auf einige grüne Öko-Spinner, sind die Schweden völlig entspannt. Unterdessen bereitet man sich in Deutschland auf 4 weitere Jahre Chaos vor. Die Grünen wollen endlich mitregieren. Zwar werden sie keinen Kanzler stellen, aber als Vize lebt es sich auch ganz ungeniert. Immer mit einem Auge auf Christian Lindner, der FDP-Chef ist den Grünen suspekt. Ich finde es zum Schreien komisch, wenn sich diese Neo-Marxisten und Neo-Liberalen gegenüber stehen. Gewinner wird einmal mehr die globale Finanzelite sein.

Der Fall Kimmich

Lauterbach tobt, Experten schäumen, ein deutscher Nationalspieler verweigert sich der Impfung! Ich warte schon darauf, dass man ihn als „Nazi“ deklariert und aus der Mannschaft wirft. Dabei sind seine Gründe nachvollziehbar verständlich: „Weil ich warten will, was Langzeitstudien angeht. Ich glaube, es gibt auch ein paar andere Menschen zu Hause, die einfach ein paar Bedenken haben, was auch immer die für Gründe haben. Und ich finde, auch das sollte man respektieren.“ So sieht das auch Oskar Lafontaine.

Genau diesen Respekt vermisse ich bei den Polit-Darstellern und den GEZ-Medien. Man sollte sie genau im Auge behalten und sofort den Alarmknopf drücken, wenn „plötzlich“ ein Ehemaliger zu BionTech oder Pfizer wechselt. Der Fall Kimmich ist nichts weiter als eine Nebelkerze, die einerseits die Spaltung der Gesellschaft fördert und andererseits die Entscheidungen der Regierung verschleiern soll.

Fahren wir!?

Yuki und ich werden bald diverse Neuentwicklungen fahren, solage das in Schweden noch möglich ist. Nach diesen ersten Tests müssen wir aber auf den Winter warten. Fahreinsätze in extremer Kälte, haben deutlich mehr Aussagekraft. Bis dahin werden wir eine Art Arbeitsurlaub machen und schwedische Köstlichkeiten (ver)naschen. Hoffentlich hat jeder den Gag erkannt.

Auf meinem Blog wird es daher ruhiger werden, aber zumindest gute Musik kann ich mit euch teilen. Momentan sind wir alle ziemlich erschlagen, die Zeitumstellung schlaucht. Aber selbst Aiko bleibt tapfer wach. Sie erinnert sich an Schweden und möchte auf Entdeckungsreise gehen. (M)Ein rotes Auto wartet vor der Tür.  Wolf hat wirklich den 370Z nach Schweden gebracht. Langjährige Leser erinnern sich bestimmt. Schweden, wir kommen!

Der Besuch der alten Dame

Als Ursel an diesem Morgen aufstand tat ihr jeder Knochen weh. Mit 60 Jahren ist das Leben oft weniger beschwingt. Barfuß schlich sie ins Badezimmer, sie spürte die kalten Fliesen kaum. Ein Blick in den Spiegel zeigte die Realität, die Jahre waren nicht spurlos vergangen.

„Zum Friseur müsste ich“, murmelte sie. „Ich sehe ja schrecklich aus mit diesen Fransen!“ Sie liebte es, wieder in der alten Heimat zu leben. 40 Jahre war sie weg gewesen. In Kanada, um genau zu sein. Dort hatte sie mit ihrem John gewohnt.

John war vor einem Jahr gestorben. Friedlich eingeschlafen, ohne Grund. Herzversagen meinte der Arzt und hatte die Schultern gezuckt. Vermutlich angeboren, das passiert. Ursels Tochter war schon als Teenager ausgeflogen. Sie hatte nie wieder etwas von ihr gehört. Schuld war John gewesen, der ihr „das lesbisch sein aus dem Leib prügeln wollte.“

Ursel hatte viel geweint in dieser Zeit, der Verlust von Maria traf sie tief. Aber sie liebte John und so verging ihr Leben im fremden Land. Ursel war lange nicht in Deutschland gewesen. Ihr Elternhaus war auf lange Zeit verpachtet. Aber vor einigen Monaten gaben die Mieter auf.

In Ursels Kopf legte sich ein Schalter um. Sie verkaufte Hab und Gut und eilte nach Deutschland zurück. Kaum angekommen überschwemmten sie Erinnerungen an damals, als alles anders war. Erneut schaute Ursel in den Spiegel. Dann rief sie im Friseursalon an. „14:30 Uhr haben wir noch einen Termin frei, Frau McAllister“, hörte sie die Inhaberin sagen. Und natürlich ging Ursel hin.

Besuche beim Friseur sind auf der ganzen Welt die gleiche Prozedur. Schwatzen und Neuigkeiten tauschen. „Aus Kanada kommen Sie! Das ist aber toll! Wie, Sie stammen aus … das ist ja hochinteressant. Meine Schwester lebt in München. Das ist auch irgendwie Ausland, wissen Sie,“ plapperte die Friseurin munter.

„Entschuldigen Sie bitte“, störte eine Frauenstimme den frisierenden Redefluss. Ursel hielt die Luft an, als sie in warme Augen blickte. „Kann es sein, dass wir uns von früher kennen?“, fragte die Frau. Ursels Bauch kribbelte, ihr Herz hüpfte wie verrückt. Und die Schleusen öffneten sich zum Tränenfluss.

„Tinchen …, bis du das?“, flüsterte Ursel. „Was …, wie, ich kann’s nicht fassen!“ Ein herzliches Lachen, eine alte Dame schwebte durch den Raum. Pure Eleganz, die Augen schimmerten feucht. „Guten Tag Frau Dr. Hallstein“, beeilte sich die Friseurin zu sagen und strahlte die alte Dame freundlich an. „Sie kennen sich wohl von früher …“

Ja, Ursel und Martina kannten sich. Sie waren zusammen aufgewachsen. Beste Freundinnen, die alles geteilt hatten. Auch den allerersten Kuss. „Mit 16 weißt du nicht, was Liebe ist“, sagte Martina später. Die Frauen schlenderten durch den Park. Fast so, wie früher.

Ursel nickte und schaute verlegen auf die Zehenspitzen. „Ich habe mich nie wieder mit einer anderen Frau getraut“, gab sie zu. „Und wie war das bei dir?“ Martina lächelte und holte ein Bild aus der Tasche. „Das ist Maria“, sagte sie. „Wir haben 20 glückliche Jahre verbracht. Gegen alle Regeln, gegen Homophobie. Der Tod hat sie mir genommen.“

Ursel taumelte, der Stich ins Herz konnte kaum heftiger sein. Das Bild zeigte das Gesicht ihrer Tochter! Was Ursel nie erfahren hatte, Maria war damals mit 18 nach Deutschland geflohen. In die Heimat ihrer Mutter. Dort lief ihr Martina über den weg. Es war Liebe auf den ersten Blick. Ein Klischee vielleicht, aber wahr.

„Maria ist an Herzversagen gestorben“, erzählte Martina später, als Ursel im Krankenhaus wieder zu sich kam. „Der Arzt sagte, das sei vermutlich angeboren und passiere irgendwann. „Aber dass sie deine Tochter ist …! Ich wusste deinen neuen Namen nicht, du hattest dich nie wieder gemeldet.“

Ursel brauchte eine Weile, um sich wieder zu erholen. Martina kam jeden Tag nach der Praxis. Sie war Frauenärztin, die beste in der Stadt. „Ich habe eine Menge Mädels aus der Szene“, erzählte Martina stolz. „Sie vertrauen mir und ich kann helfen. Auch mit Adressen von Samenspendern. Kinder wollen die fast alle.“

In Ursels Kopf kreisten die Gedanken. Und immer wieder tauchte jene Szene im Umkleideraum auf, als Martina sie küsste. Nein, mit 16 weißt du nicht, was Liebe ist. Oder war es doch nur Feigheit gewesen? Eine Flucht in die Sicherheit. Unfähig den Zeigefinger der Menschen zu ertragen.

Ursel hatte diesen Kuss niemals vergessen. Auch nicht, wenn sie mit John zusammen war. Sie hatte seine Härte genossen. Aber Zärtlichkeit ist anders. Eines Tages wurde John impotent und Ursel blieb allein.

„Ich habe dir Marzipankugeln mitgebracht“, durchbrachen Martinas Worte die Mauern der Erinnerung. „Die mochtest du doch früher immer gern.“ Schon schmeckte Ursel die Süße in ihrem Mund. „Jetzt oder nie!“, durchzuckte ein Gedanke ihren Kopf. Und ehe sie wieder klar denken konnte, hatte sie Martina marzipansüß geküsst.

„Das fühlt sich gut an“, flüsterte Martina und holte tief Luft. „Ich sollte dich öfter besuchen. Und du mich.“