Kanonendonner

Schweigende Münder

Die Welt rüstet auf zum Krieg

Kanonendonner

Sinnlos sterbende Jugend

Nur die Erinnerung bleibt

 

 

Bild: Pixabay

 

 

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Drei

„Drei sind einer zuviel“, heißt es. Aber ich mochte diese Zahl schon immer. Und das obwohl mir Zweisamkeit über alles geht und ich meist mit 6 Zylindern durch die Gegend brause. Aber in der 6 steckt die Zahl 3 gleich doppelt drin. Soll das ein Zeichen sein?

Drei Freundinnen, die alles teilten, sind durch Düsseldorf und die Universität marschiert. Aber erst im dritten Anlauf bin ich zu BWL gekommen. Die Zahl 3 scheint also ein Teil von mir zu sein.

Drei Schwarze Gürtel im Karate, haben ein erstes Zeichen gesetzt. Auch in der Numerologie hat die Zahl 3 eine besondere Bedeutung. Angeblich haben Menschen mit der Lebenszahl 3 bis zu ihrem 33. Lebensjahr Probleme, den eigenen Weg zu finden.

Mit 3 Berufen und meiner Selbstständigkeit widerlege ich diese These. Auch wenn sich Pläne durchaus ändern können. Aber nur so bleibt das Leben spannend. Wer will schon auf ewig langweilige Runden drehen?

Eine TV-Serie mit mindestens 3 Staffeln darf als durchaus erfolgreich gelten. Gute DrehbuchautorInnen vorausgesetzt, wird daraus dann schnell mehr. Aber nichts ist für die Ewigkeit, nichts bleibt wie es war. Nur das Biest aus Düsseldorf, ist noch lange da.

Genau 3 Jahre gibt es meinen Blog, der am 8, Mai 2013 als „mein Baby“ geboren worden ist. Und es sind deutlich mehr als nur drei Beiträge geworden, die ich in dieser Zeit geschrieben habe. Aufregende Zeiten liegen hinter mir und mein Leben hat sich in diesen Jahren verändert.

Wenn ich heute meine ersten und noch recht flapsig verfassten Texte erneut lese, muss ich schmunzeln. Das ist Chatsprache mit Smilies gespickt, die Generation Internet lässt grüßen. Sehr schnell hat sich mein Stil (wieder) geändert. Von klaren Worten bis hin zur reinen Poesie. Lange Texte sind kurzen Sätzen gewichen.

Kühl, knapp, präzise, das bin ich. Vor mir liegt die Zukunft. Ich schrieb sie auf ein Blatt Papier. Dann habe ich es weggeworfen und sie neu geschrieben. Und ihr seid alle mit dabei. So wie meine Elfe und Ehefrau. Danke für drei Jahre. Sie haben Spaß gemacht.

 

 

 

 

Mein Ich von A bis Z

Frau Lila, bei der ich mich an dieser Stelle herzlich für die Anregung bedanke, hat mich auf die Idee zu (m)einem Alphabet gebracht. Noch während  ich ihren Beitrag las, kamen mir eigene Worte in den Sinn. Prompt habe ich sie notiert. Kritisch beäugt von Elfchen, die bekanntlich nie eifersüchtig ist. Außer ich schreibe über Frauen. Dann wird sie (spaßig) wild. Natürlich kann ich nur einige Stichworte bringen. Alles aufzuzählen würde im Buchformat enden.

A: Auto(s), Amazone, Aikido, Alpha. Anime. Ausländer. A-Lizenz. Nicht in der Reihenfolge, aber fast. Schnelle Autos liebe ich, Tests inbegriffen. Als Amazone sehe ich mich. Aikido kann ich. Und als Alpha bin ich geboren. Nur bei Yuki bin ich zahm. Anime muss ich kaum erklären, oder doch? Ich bin selbst „Ausländerin“ und habe die negativen Seiten erlebt. Und doch bin ich nicht jedem gegenüber aufgeschlossen. Der Grund sind Übergriffe junger Männer, die Frauen als Freiwild betrachten. Ich habe vor Jahren die „A-Lizenz“ erworben und kann / darf somit auch Autorennen fahren.

B: Boxen, Biest, Blog. BWL. Buddha. Bücher. Blog. Komische Begriffe? Ja, ich schaue mir auch Boxkämpfe an und analysiere die Technik. Biest ist mein Spitzname, der auch auf meinem Blog zu finden ist. Und BWL hilft mir durchs Leben als Unternehmensberaterin. Buddhistin bin ich. Bücher liebe ich. Meinen Blog schreibe ich.

C: China. Ein interessantes Land, aus dem Japan(erInnen) viel übernommen hat. Und 80 % der Kanji-Zeichen sind noch immer gleich. Also fast, so ungefähr. Chaos. Nie in meinem Kopf. Ich ordne auch das, der anderen. Chauvinismus, ist mir zuwider. Computer, die für mich Mittel zum Zweck geworden sind. Sie sind meine Sprache, mein Archiv.

D: Deutschland, Dan, Dummheit. Gegen letzere stehe ich immer auf. Deutschland ist Heimat für mich. Hier leben meine Freunde. Und doch bleibe ich Japanerin und habe wieder einen japanischen Pass. Am nächsten Dan (Schwarzer Gürtel) arbeite ich. Doris Lessing, deren Bücher eine Offenbarung für mich sind. Düsseldorf, die Stadt in der ich aufgewachsen bin.

E: Elfe. Elfchen kommt bei mir an erster Stelle. Sie ist mein Leben, ich liebe sie. Eltern, denen ich alles verdanke. Englisch. Kann ich recht gut. Ein Besuch in den USA ist geplant. Los Angeles, wir kommen! Emotionen. Kann ich perfekt unterdrücken. Empathie, habe ich.

F: Filme. (M)Eine große Leidenschaft. Von Anime zu Horror, Komödien, Martial Arts, Liebe und Fantasy, ist alles dabei. Faust, die ich zu nutzen weiß. Und ein wirklich „cooles“ Buch von Goethe. Frauen. Selbsterklärend. Feminismus, ist Teil meines Lebens. Ich vertrete ihn auf meine Art. Immer kämpferisch, aber auch sanft. (M)Ein Lächeln besiegt jeden Gegner.

G: Gedichte. Gerechtigkeit. Gegensätze. Schon als Teenager, habe ich Haiku geschrieben. Und Gerechtigkeit liegt mir im Blut. Gegensätze sind so eine Sache. Yuki komplettiert mich und ich sie. Wir sind eins und kein Gegensatz. GT-R / Godzilla. Das beste jemals in Japan gebaute Auto, dessen Spitzname Godzilla ist.

H: Heimat, die in zwei Ländern ist. Haiku. Hiragana. Haiku schrieb ich auch in Hiragana. Homophobie. Dagegen stehe ich auf und kämpfe. Damit alle Menschen Schwestern und Brüder sind. Horror(filme), die ich oft zum Schreien komisch finde. Vor allem, wenn Elfchen dabei vor Schreck kreischt. Humor, von dem es heißt, dass ich keinen habe. Was denkt ihr, ist das wirklich so?

I: Ideale. Die habe ich und lebe sie auch. Vielleicht schreibe ich noch einen gesonderten Artikel dazu. Inari, eine japanische Göttin, die gern als weiße Füchsin dargestellt wird. Internet, das ich für ein faszinierendes Medium halte. Aber auch die Gefahren erkenne. Ironie, die ich gern und oft benutze. Gepaart mit Sarkasmus und Spott.

J: Japan. Dort liegen meine Wurzeln. Aber ich stehe Japan auch kritisch gegenüber. (M)Ein Grund dort nicht ständig zu leben. Jiu-Jitsu, Judo. Kann ich ansatzweise. Mein Sport ist das nicht. Jugend. Ich mag und unterrichte gern Kinder.

K: Ken, mein Cousin, Freund und „großer Bruder.“ Karate, meine Leidenschaft. Karin, die seit vielen Jahren beste Freundin und Wegbegleiterin ist. Kämpferin, die ich seit Kindertagen bin. Kanji-Zeichen, die ich mag. Katakana. Eine weitere japanische Schrift Kung Fu (Wushu), dem ich aufgeschlossen gegenüber stehe. Krav Maga. Selbstverteidigung, die einfach und genial zu nutzen ist. Kunst, die mich stets zu verzaubern weiß. Katana. Ein japanisches Schwert zu führen hat Tradition in meiner Familie. Kinder, die ich leider noch nicht habe.

L: Liebe, die mich vor Jahren schon gefunden hat. Sie heißt Yuki und ist meine Frau. Lesbisch. Literatur. Leben. LGBT. Lesbisch bin ich und ich lese auch gern lesbische Literatur. In der LGBT-Szene bin ich aktiv. Meist im Freundeskreis. Direkte Hilfe kommt besser an, als Zeit bei Events zu vergeuden. Logik, die ich gern und oft anwende. Zum Entsetzen von Mann.

M: Mutter, von der ich wenig schreibe und die ich doch über alles liebe. Motorsport, der mich immer wieder fasziniert. Vor allem, wenn ich ich selbst am Steuer sitze. Männer, auf die ich nicht immer gut zu sprechen bin. Musik, die meine Seele klingen lässt. Egal, ob Metal, Balladen, Trance, Musik bestimmt immer meinen Tag. Miyamoto Musashi, Japans größter Samurai. Manga, die mich oft schmunzeln lassen. Das ist typisch Japan und purer Spaß. Europäer / Amerikaner haben oft Probleme mit dieser Kunst. Der Japaner sieht das anders. „Es sind doch nur Comics“, heißt es oft. Das echte Leben ist anders. Matriarchat. Eine Form der Gesellschaft, die leider vergangen ist.

N: Natalie. Meine viel zu früh verstorbene beste Freundin, der ich den Namen „Nandalya“ gewidmet habe. Neugier, die zu mir gehört. Ninja. Siehe Shinobi.

O: Okinawa, die Heimat von Karate. O-Sensei (Ueshiba Morihei), ist der Begründer des mordernen Aikido.

P: Philosophie, mit der ich mich oft beschäftigt habe. Herrn Kant fand ich genial. Politik, die ich für schmutzig und verlogen halte. Patriarchat, das ich ablehne und im Einzelfall bekämpfe. PS. Wer mich kennt weiß, dass ich gern schnelle Autos fahre. Auch beruflich. Viel PS macht für mich Sinn. Aber dabei geht es nicht immer um Rekorde. Zur Zeit entwickeln wir einen Hybrid und einen Gasantrieb.

Q: Querdenkerin. Ich denke quer und bin queer. Mein Weg, den ich mit Yuki gehe.

R: Reisen, sind Teil meines Seins. Andere Menschen, Kulturen, Sprachen, sind hochinteressant für mich. Rechtsradikal(e). Es ist ein großer Unterschied national eingestellt zu sein, oder dumpfe Parolen zu gröhlen. Regenbogen. Er ist mein Symbol und meine Flagge. Und die zeige ich stolz. Rot, ist meine Farbe. Sie ist so feurig wie ich.

S: Sensei (Lehrer, Meister). Shaolin-Mönche, deren Leben faszinierend ist. Samurai. Ich entstamme einer langen Linie von Samurai, deren Stammbaum bis ins Mittelalter reicht. Shinobi. Ein Zweig meiner Familie sind Shinobi, die wir auch als Ninja kennen. Sport, ohne den ich niemals leben kann. Stuttgart. Dort leb(t)e ich mit Elfchen. Selbstbewusstsein. Habe ich. Selbstdisziplin, ist meine große Stärke.

T: Tai Chi, Tradition, Tanka, Texte. Tuning. Die weichen Formen des Tai Chi, habe ich vor vielen Jahren gelernt. Tradition ist gut. Aber darin zu verharren bringt den Tod. Ganz offen kritisiere ich Japan dafür, das in seinen Traditionen erstarrt. Tanka und Texte sind meine Form mich mitzuteilen. Immer auf meine eigene Art. Ich mag getunte Autos. Sie sind und bleiben Teil meines Lebens.

U: Universität. Die Zeit dort habe ich genossen. USA, die ich bald besuchen werde. Unbeugsam, ist mein Wille. Ungerechtigkeit dulde ich nicht. Ich gehe wo immer ich kann dagegen an.

V: Vater, der mich auf den Weg gebracht hat und den ich von Herzen liebe. Er mag ein liebenswerter Patriarch sein. Aber meine Mama ist „der Chef“ im Haus. Sie hat sogar mich im Griff. Geformt mit sanfter Frauenhand.

W: Weg, Wing Chun. Auf meinem Weg konnten mir nur wenige Menschen folgen. Wing Chun hilft mir dabei mich selbst zu finden. Wendo, der Weg der Frauen und auch eine gute Art der Selbstverteidigung. Wildfang. Das war und bin ich.

X: Xavier Naidoo, den ich für einen guten Sänger halte. X-Chromosom. Habe ich und bin stolz darauf. Xena, die Kriegerprinzessin. Eine alte Serie, die ich vor Jahren entdeckte. In gewisser Weise bin ich eine Xena.

Y: Yuki, meine Elfe. Yokai / Yuki-onna, ist eine Yokai und die Schneefrau der japanischen Legenden. Eine faszinierende Figur für mich, die ich gern in meinen Texten sehe. Yokai sind japanische Geister / Dämonen, die gern allerlei Schabernack mit Menschen treiben.

Z: Unser Auto, ein roter 370 Z (Nissan). Zen(Buddhismus), den mein Vater mir vermittelt hat. Zatoichi. Eine japanische Kultserie, um einen blinden Masseur. Seine Schwertkunst ist tödlich. Die alten Filme mit Shintarô Katsu sind Legende und noch immer sehenswert. Wobei viel in der Übersetzung verloren geht. Ich empfehle das japanische Original.