Der Links-Staat

Der Staat darf Steuergelder nicht einsetzen, um gezielt die Willensbildung des Volkes für oder gegen eine bestimmte politische Partei zu beeinflussen. Das darf der Staat auch nicht dadurch, dass er das nicht unmittelbar selbst tut, durch die eigenen Ministerien, sondern dass er Steuergelder an private Organisationen gibt, die dann diese Aufgabe übernehmen. (Professor Dietrich Murswiek, Rechtswissenschaftler)

Vorwort

Mit diesem Beitrag prangere ich die Verstrickungen von deutschen Behörden mit den Antifaschisten (Antifa) an, die ich in ihrer aktuellen Form für ein Krebsgeschwür im Herzen Deutschlands halte. Intellektuelle wären mit Sicherheit gesprächsbereit, die Antifa verbreitet lediglich dumpfen Hass und Gewalt. „Linke“ soll dabei lediglich zum besseren Verständnis dienen. Dass diese bewusste Spaltung der Gesellschaft von der herrschenden Klasse, die mit dem Prinzip „Teile und herrsche“ arbeitet, schon vor langer Zeit bewusst herbeigeführt worden ist, haben leider nur wenige begriffen. Aber darum geht es.

Der „Links-Staat“ ist sperrig und droht jeden Rahmen zu sprengen. Dabei kratze ich lediglich an der Oberfläche. Wer wirklich Interesse an den Fakten hat, der schaut sich auch die Video-Dokumentationen an. Das wird einige Stunden dauern, aber ist die Sache wert. Wichtig ist es, niemals nur eine Seite zu sehen.

Die in diesem Text genannten Personen und Organisationen sind keine Fiktion. Deutschland hat ein Problem. Die Partei „Alternative für Deutschland (AfD)“ wird in diesem Beitrag mehrfach erwähnt, aber nicht von mir beworben. Es geht darum aufzuzeigen, dass Steuergelder missbraucht werden, wie dieser Unrechtsstaat wirklich funktioniert. Demokratie geht anders.

Die echte Linke fehlt

Die heutige Linke besteht aus mehr oder weniger selbstgefälligen PolitikerInnen, die fett und satt geworden sind. Ihre Bürgerferne macht sich besonders in Gestalt von einigen Namen deutlich, die man täglich in den Medien sieht. Fehlender Intellekt ist offenbar die Grundvoraussetzung, um Mitglied beim linken Block zu sein.

Dass sich unter ihnen, durch politische Immunität geschützt, auch Feinde Deutschlands befinden, zeigt deutlich wohin die Reise dieses Landes gehen soll. Der Weg zu einer Diktatur war vorbereitet, aber die linke Hegemonie bröckelt. Wer an eine Besserung unter einer konservativen Regierung glaubt, den muss ich enttäuschen. Die Umverteilung der Finanzen fände trotzdem statt. Es gilt das kapitalistische System abzuschaffen, das soll aber heute kein Thema sein.

Bevor ich zu meinem Beitrag komme will ich den Link zu einem Artikel verbreiten, der schonungslos die Probleme der (Pseudo)Linken zeigt. Erschienen ist er bei achgut.com, der Web-Seite des Journalisten Henryk M. Broder: Der Text, der nicht erscheinen sollte

Wenn einer eine Meinung hat

Wer in Deutschland eine Meinung vertritt, die außerhalb des linken Spektrums liegt, wer dies sogar in der Öffentlichkeit macht, wird von Staat und Medien gnadenlos gehetzt. Dazu bedient man sich, neben Polizei und Verfassungsschutz, auch der Antifa, den Antifaschisten, die Behörden und Parteien zum Teil direkt oder über Umwege finanzieren.

Der den Deutschen eingetrichterte Schuldkomplex macht es noch immer unmöglich, eine Partei wie die AfD als legitim anzusehen. Schnell werden deren sechs Millionen WählerInnen als „Nazis“ abgestempelt und eine linke Drohkulisse aufgebaut. Die führt soweit, dass mit Gewalt gegen Andersdenkende vorgegangen wird. Die Medien schweigen darüber meist dezent. Warum wird schnell klar, denn mehr als 70 Prozent der deutschen JournalistInnen sehen sich als Linke oder GRÜNE oder haben zumindest Sympathien für diese Parteien.

Ihr Verständnis von Journalismus heißt politischer Aktivismus. Im heiligen Zorn schreiben sie gegen alles „Rechte“ an. Dass dabei auch Grenzen überschritten werden, wie etwa versteckte oder offene Aufrufe zur Gewalt, ist dabei offenbar nebensächlich. „Ich bin links, ich darf das!“, lautet die Devise. Konsequenzen hat das meist keine. Der Links-Staat schaut tatenlos zu.

(Links)Extremisten

Beginnen möchte ich mit dem rechtskräftig verurteilten (Links)Extremisten Mischa Aschmoneit , der für das „Zentrum für Aktion, Kommunikation und Kultur“ (ZAKK) in Düsseldorf tätig ist. Aschmonait gehört auch der Interventionistischen Linken an, die seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet wird und an den Krawallen beim G-20-Gipfel in Hamburg beteiligt war. Meine ehemalige Heimatstadt finanziert ZAKK mit stolzen Beträgen aus dem Steuertopf. 2015 waren es 954.368,00 Euro, 2016 noch 935.281,00 Euro und 2017 schlug mit 903.240,00 Euro zu Buche.

Im Jahr 2015 deckte eine kleine Anfrage des Abgeordneten Tischner (CDU) auf, dass der Thüringer Landtag öffentliche Zuschüsse für Fahrten zu Gegendemonstrationen bei rechten Aufmärschen zahlt. Allein die Wortwahl ist entlarvend und stigmatisiert zugleich. Während „Aufmarsch“ deutlich negativ besetzt ist, soll „Gegendemonstration“ das Gegenteil implizieren. Gute Gegendemonstranten stellen sich gegen böse Aufmarschierer.

In Stuttgart beschäftigt die Evangelische Kirche mit Jens Heidrich einen mehrfach vorbestraften (Links)Extremisten als Erzieher. Nun verdient jeder eine zweite Chance. Aber wer daran glaubt, dass Heidrich nun zum Lämmchen wird, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Vielleicht sollten sich Stuttgarter Eltern fragen welches Gedankengut er bei ihren Kindern verbreitet.

Ein Bericht von Report München zeigt die Verstrickungen der Partei „Die Linke“ mit der Antifa. Vor 2015 hat die Presse noch darüber berichtet. Auch in diesem Video, welches das wahre Gesicht der Linken zeigt. Ulla Jelpke (Die Linke) sitzt dort mit VertreterInnen der DKP vereint. Eine davon ist eine RAF-Terroristin.

Rotfront gegen den Rest

Katherina (Kathi) Schulze, die Fraktionsvorsitzende Der GRÜNEN in Bayern, hat mit der vom Verfassungsschutz beobachteten Partei MLPD und Antifa-AnhängerInnen demonstriert. Dafür hat sie im Landtag verbale Prügel bekommen.

Auf dieser Demonstration wurde offen zur Gewalt aufgerufen, Schulze hat applaudiert. Konsequenzen: Keine. Naive und ideologisch verblendete Bayern haben sie trotzdem gewählt. An der Kräfteverteilung in Bayern hat das nichts geändert. Es gab lediglich eine Wählerwanderung und die CSU kann weiter ungeniert regieren.

In Berlin gibt es die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR). Diese erhielt nach Angaben der Leiterin vom Land Berlin im Jahr 2016 stolze 675.000 Euro. Vom Bundesfamilienministerium gab es noch einmal 213.564,70 Euro hinzu. Die Politiker übersahen dabei, dass der MBR mit diesen Steuergeldern auch illegal massive Kampagnen gegen die AfD betreibt. Konsequenzen: Keine.

Staatlich finanzierte Extremisten

Gleiches gilt für die Berliner Opferberatung Reach Out, die 518.000 Euro vom Berliner Senat einstreicht. Unter der gleichen Adresse firmiert auch die Psychologische Beratung Opra, die vom Senat 111.000 Euro erhält. Beide Organisationen gehören zusammen dem Verein ARIBA e.V. Reach Out arbeitet beim Bündnis „Berlin gegen Rechts“ ganz offen mit der „Autonomen Antifa, Interventionistische Linke und Top Berlin“ zusammen, die alle vom Verfassungsschutz überwacht werden. Konsequenzen: Keine.

Last but not least sollten sich Interessierte auf der Seite „Aufstehen gegen Rassismus!“ umsehen und auf die Liste der Unterstützer schauen. Dort tummeln sich, neben der vom Verfassungsschutz beobachteten Interventionistischen Linken, auch SpitzenpolitikerInnen aller linken Parteien. Von Cem Özdemir (GRÜNE), über Katarina Barley (SPD), bis zu Petra Pau (Linke).

Nun muss jeder wissen, dass die CDU/CSU darüber vollständig unterrichtet ist. Zum Teil ist sie, wie die bayerische CSU, selbst an der Finanzierung der Antifa beteiligt. Wie etwa in München, wo eine Rot-Schwarze Koalition regiert. Im sogenannten „Kafe Marat,“ das Teil eines selbstverwalteten Kulturzentrums ist und von der Stadt München Zuschüsse erhält, trifft sich die vom Verfassungsschutz beobachtete „Antifa-NT.“  Gibt es noch Fragen?

Die linke Krake

Über vielen dieser Vereine und Organisationen gegen Rechts thront die Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS). Deren Chefin, Anetta Kahane, ist eine ehemalige Stasi-Mitarbeiterin. Auch die AAS erhält Geld aus dem Steuertopf und verwendet dieses illegal direkt und indirekt zum Kampf gegen die AfD.

Die in diesem Beitrag von Science Files verwendete Grafik zeigt, wie die Verflechtungen der AAS aussehen. Vermutlich ist das nur die Spitze des Eisbergs, der von Heiko Maas (SPD) ins Leben gerufenen Task Force gegen Hetze und Gewalt.

Wer mehr über Deutschlands linkes Problem wissen möchte, der darf gern auch diesen Beitrag von mir lesen, den ich bereits vor zwei Jahren schrieb. Wer dann immer noch an die Wiederkehr der „Nazis“ glaubt, der hat die Realität wirklich nicht gesehen.

Das grüne Monster

Kommen wir nun zu einem GRÜNEN, dessen bloße Erwähnung Zorn bei mir auslöst. Die Rede ist von Daniel Cohn-Bendit und seinen pädophilen Äußerungen. Wie so viele andere GRÜNE wusste ich lange nichts davon. Als Cohn-Bendit 1975 sein Buch „Der große Basar“ schrieb, war ich noch nicht geboren.

Ich werde die in dem Buch und alle später gemachten Äußerungen an dieser Stelle nicht wiederholen. Aber ich bitte wirklich darum der Quellenangabe am Ende des Beitrags zu folgen und sich den Artikel auf Telepolis anzusehen. Wer danach noch immer an die harmlosen GRÜNEN glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Die GRÜNEN decken diesen Mann ebenso, wie ihren Halbgott Joschka Fischer, der 1968 ebenfalls kein Kind von Traurigkeit war. Das scheint Tradition zu haben bei dieser Partei, auch Cem Özdemir und Volker Beck sind keine gesetzestreuen Bürger. Konsequenzen hat das keine, sie werden von deutschen Schlafschafen weiter gewählt.

Fazit: Wir leben in einem Unrechtsstaat, der nur scheinbar „Rechts“ oder „Links“ gewesen ist. BürgerInnen werden in Angst versetzt, unliebsame Stimmen mundtot gemacht. Stichwort: Die Morde der RAF. Aber das ist wieder ein anderes Kapitel. Man könnte diese Liste der Enthüllungen noch endlos weiterführen, aber ich belasse es dabei.

Vermutlich werden einige LeserInnen diese Infos mit einem „Na und, ist ja nur gegen Rechts“ zur Kenntnis nehmen. Was es bedeutet, wenn sich angebliche DemokratInnen mit bekennenden Feinden Deutschlands verbünden, dies bei Konfrontation noch leugnen, scheinen viele nicht zu verstehen. Also geht alles weiter wie bisher und niemand steht dagegen auf. Das ist der eigentliche Skandal.

 

Quellen:

1. Das Buch „Der Links-Staat“, von Christian Jung und Torsten Groß

2. Das Video: „Der Links-Staat“

3. Das Video: „Der Links-Staat, Teil 2“

4. Das Video: „Der Links-Staat, Teil 3“

5. Verharmloste linke Gewalt

6. Linke Gewalt

7. Linksextreme Medien

8. Daniel Cohn-Bendit

10. Eigene Recherchen

11. Mehrere Videos, die  im Text verlinkt sind

Die in den Quellen (Videos) vorkommenden politischen Aussagen stellen allein die Meinung der entsprechenden Personen dar. Sofern es sich um reine Aussagen über Links- bzw. Rechtsextremismus handelt gehe ich damit konform.

 

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Erinnerungen an Deutschland

„Wie ist das eigentlich in die eigene Heimat auszuwandern?“, hat mich meine Freundin Karin mit Tränen in den Augen gefragt, als sie uns verabschiedet hat. Mit dieser Frage hat sie bereits verraten, was ich euch ab heute erzähle. Ich spreche von meiner (vorläufigen) Rückkehr nach Japan, dem Land in dem ich geboren worden bin. Aber geht das so einfach, finde ich mich dort zurecht? Immerhin sind die Kulturunterschiede riesig.

Viele Deutsche sind von Japan fasziniert. Auf mich wirkt das wie eine Art von mystischer Verklärung, die keine Grundlage hat. Abgesehen von der Schönheit japanischer Frauen. Ich muss das wissen, eine sitzt bekanntlich immer neben mir. Leider konnte ich sie seit einigen Jahren nicht mehr dazu überreden, auch eigene Beiträge zu verfassen. „Mach du“, hat sie gesagt. „Ich schimpfe dann, wenn du über mich schreibst.“

Natürlich ist das nur Spaß. Streit, den haben nur die anderen. „Wie ist das eigentlich in die eigene Heimat auszuwandern?“, habe ich auch Yuki gefragt und ein gespielt empörtes „Das habe ich nur wegen dir gemacht!“ als Antwort bekommen. Aus diesem Wortgeplänkel habe ich ein Interview gemacht. Viel Spaß beim lesen.

„Für ein Schwabenmädel kann Japan ein Kulturschock sein“, sagt Yuki. „Zum Glück spreche ich japanisch!“ „Ist das so?“, necke ich sie im Fukuoka Dialekt und bekomme ihre Zunge zu sehen. „Ist ja gut meine Süße“, sage ich ungerührt, „du lässt dich bestimmt gleich wieder scheiden.“

„Das hättest du wohl gern!“, höre ich und empört stemmt sie die Hände in die Hüften. „Wehe du schaust nach einer anderen Frau! Mich wirst du nämlich nicht mehr los, damit das klar ist!“ Yuki (gespielt) wütend ist eine Sensation, sie wird dann gleich noch eine ganze Spur hübscher.

Wie immer wechseln wir zwischen unseren beiden Sprachen hin und her, aber unser Verhalten wird zunehmend japanischer. „Vermisst du etwas in Japan?“, will ich wissen. „Klar doch“, erwidert Yuki, „den Ritt auf einem wilden Mann.“ Ich schenke ihr einen (gespielt) finsteren Blick, prompt folgt ihr silberhelles Lachen. „Wie du meinst“, sage ich, „morgen kaufe ich dir einen GT-R.“

Wir albern herum und packen weiter unzählige Kartons aus, die in einem Seecontainer nach Japan gekommen sind. Die Stuttgarter Wohnung haben wir verkauft und das Geld anderweitig investiert. Die Nachbarin hat uns alles Gute gewünscht. „Sind Sie und Ihre Schwester jetzt mit dem Studium fertig?“, will sie wissen. Die alte Frau hat nie verstanden wer wir wirklich sind. Kein Ding für uns, wir haben sie trotzdem gemocht.

„Was vermisst du?“, will nun Yuki wissen. „Alles und nichts“, erwidere ich. „Das Leben ist nun mal Veränderung. Und was weiß ich heute schon, ob wir für immer bleiben …“ Yuki scharf ausgestoßener Atem lässt mich schmunzeln. „Wehe du hast schon wieder etwas vor!“, höre ich.

Ich kann sie beruhigen, alle Reisen sind vorerst abgesagt. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir so viele Aufträge bekommen“, sagt Yuki. Sie spricht von unserer kleinen Zweifrau-Firma, die wir in Fukuoka gegründet haben.

Ein erstes Seminar haben wie bereits gegeben und JapanerInnen den Umgang mit Deutschen erklärt. Inklusive dem Satz „Ein Bier bitte!“ Wir haben alle herzlich über die Fehler bei der Aussprache gelacht. Humor der anderen Art, der neue Freunde schafft.

Das Interesse an Deutschland ist in Japan groß. Wie lebt man dort, was kann man unternehmen? Ist es vielleicht sogar gefährlich als Ausländer? Diese und andere Fragen beantworte ich gern. Ein Mann in meinem Alter, der kurz vor der Abreise nach Düsseldorf steht, spricht mich auf die Morde an jungen Mädchen in Deutschland an. „Ich habe eine kleine Tochter“, sagt er. „Muss ich mir Sorgen machen?“ Ich rate ihm gewisse Gegenden zu meiden. Er verbeugt sich und versteht.

„Vermisst du die USA?“, frage ich Yuki weiter, „immerhin war es recht lustig dort.“ „Japaner sind schon manchmal komisch“, erwidert Yuki, „daran muss ich mich noch gewöhnen.“ Sie spricht von der generellen Nichtbeachtung unserer Ehe, die in Japan nicht anerkannt wird.

Uns interessiert das herzlich wenig, wir gehen trotzdem Hand in Hand. Die Akzeptanz von LGBT ist in Japan noch weit von der Realität der USA und Europa entfernt, aber es wird langsam besser. Vielleicht sollte ich mich engagieren.

„Was hältst du von der politischen Lage in Deutschland?“, frage ich weiter und kenne Yukis Antwort schon. „Ich fühle mich viel sicherer hier.“ Was ich unterschreiben kann. In Fukuoka kann Frau allein durch Parks und Straßen gehen. Die Yakuza sind normalerweise wenig an Ärger interessiert, zur Not gibt es einen Mittelfinger.

Die japanische Polizei hat wenig Probleme und ist zum Teil sogar überpräsent. Tiefere Einblicke in die japanische Polizeiarbeit habe ich durch meinen Onkel bekommen. Das war sein Dank für meine Hilfe, die Yakuza hinter Gitter zu bringen.

Mit den Worten „Wir brauchen immer gute Polizisten“, beweist er Humor, „du würdest bestimmt eine gute Ermittlerin sein.“ „Klar“, fügt Ken hinzu. „Die würde sie doch alle verhauen!“ Prompt boxe ich ihm liebevoll in den Magen, er hat den Schlag nicht kommen sehen.

„Macht dir das Wetter zu schaffen?“, frage ich Yuki. „Die Sommer in Deutschland waren lange nicht so warm.“ Die Frage ist rein rhetorisch bei 80 Prozent Luftfeuchtigkeit und 34 Grad. Durchgehend versteht sich, auch in der Nacht kühlt es kaum ab. „Ach was“, erwidert Elfchen und schaut mich frech an. „Wo du bist, muss es einfach hitzig sein.“

Leipziger Allerlei

Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen. (Heinrich Heine)

Warum dieses Zitat, warum die kulinarische Überschrift? Beides hat den einfachen Grund, dass wir am letzten Wochenende auf der Leipziger Buchmesse waren und fröhlich durch schier endlose Hallen gewandert sind.

Yukis üblichen Rucksack hat man(n) freundlich kontrolliert. Klar, wir sahen wenig gefährlich aus. Der Aufkleber der GRÜNEN prangt dort noch immer, die verblassende Erinnerung an eine andere Zeit. „Wehe du kaufst wieder 100 Bücher“, hat sie im Scherz gesagt. Ich gestehe, es waren (keine!) nur 99.

Verlage gegen … wen oder was?

Über die Buchmesse ist im Vorfeld viel geschrieben worden. 200 Verlage und Buchhändler haben eine Petition gegen „Rechte Verlage“ unterzeichnet. Liest man das, schaut man sich die Hype der Medien an, tauchen hunderte von Braunhemden vor dem geistigen Auge auf. Die Wahrheit sieht anders aus.

Es ist genau dieser Rauch um Nichts, den ich massiv kritisiere. Zwei Verlage, zwei Stände, die wenige Quadratmeter hatten, standen einfach da und haben mehr Aufmerksamkeit bekommen, als ein renommierter Verlag. Das war kostenlose Werbung, was also sollte das?

Die Leipziger Buchmesse ist ca. 100.000 qm groß. Die Zeitschrift COMPACT und der Antaios-Verlag, genau die bösen Verlage um die es ging, belegten einige wenige qm. Wo war nun die verbreitete Gefahr? Ach so, deren Bücher! Klar, verbrennen wir die doch!

So etwas wie moralische oder unmoralische Bücher gibt es nicht. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben. Weiter nichts. (Oscar Wilde)

Verharmlose ich? Muss man nicht „den Anfängen wehren?“ Ja, den Anfängen einer unterdrückten Meinungsfreiheit. Jeder hat das Recht seine Meinung zu vertreten, ob das nun jemand passt oder nicht. Der Öffentlichkeit das Märchen vorzugaukeln, dass massenhaft „Rechte Verlage“ auf der Messe gäbe, wirft einmal mehr ein schlechtes Licht auf die Presse. Willkommen in der deutschen Realität.

Der Samurai und die Elfen

Auf dem Parkplatz angekommen hält neben uns ein älterer Golf, den drei Elfen und ein Samurai entsteigen. Cosplayer, auch sie sind auf der Messe vertreten. „Seid ihr vielleicht Japanerinnen?“, fragt ein Mädel mit rosa Perücke hoffnungsvoll, was mir den Satz „Nix för onjot, ech bin e rechteg Düsseldorwer Mädche“, entlockt. Ob die das verstehen?

Gelächter folgt und der Satz „Mir sin us Kölle!“ „Hört nicht auf die“, meldet sich nun Yuki. „I schwätz schwäbisch, I bin a Schwobamädle.“ Die Cosplayer sind hellauf begeistert und überhäufen uns mit Fragen. Wir beschließen gemeinsam zur Messe zu gehen.

Ich war schon immer neugierig auf Menschen und bekomme problemlos Kontakt. Yuki tut sich deutlich schwerer, das ist ihre japanisch-schwäbische Art. Auch in Japan haben wir unseren Bekanntenkreis aufgestockt und haben versucht den Leuten schwäbisch beizubringen. Ich glaube die üben immer noch.

Wir verbringen etwas Zeit mit der kleinen Truppe. Sie alle lieben Japan und versuchen sich auch mit der Sprache. Wir geben Tipps und alle freuen sich. Sven, der ein selbst zusammengeschustertes Samurai-Outfit trägt, will unbedingt etwas über Schwerkampf wissen. Beiläufig hatte ich meinen Hintergrund erwähnt.

Ich demonstriere ihm, wie das Schwert richtig zu halten ist und gebe ihm noch die Adresse eines wirklich guten Dojos. Aus Dankbarkeit schenkt er mir einen Manga. Wir verabschieden uns schließlich und gehen unseren Weg, als plötzlich mein Handy klingelt.

And Simone said …

Die Anruferin ist Simone, die Enkelin von Graf Werner. Einige LeserInnen werden sich vielleicht an ihn erinnern. Simone hat ein großes Problem und keine Lösung. „Mein bester Mitarbeiter hat vor einigen Wochen auf ziemlich schäbige Art gekündigt“, lässt sie mich wissen. „Er ist mit äußerst sensiblen Daten weg.“

„Was sagt die Polizei?“, will ich wissen. „Du hast ihn doch hoffentlich angezeigt?“ „Natürlich, er hat ein Ticket nach Shanghai gebucht. Die Ermittlungen laufen noch. Aber das zu wissen hilft mir wenig, ich brauche dringend Ersatz und eine Idee, wie ich eine Katastrophe verhindern kann. Wenn die Daten in die falschen Hände gelangen …! Opa Werner sagte mir, dass du wieder in Deutschland bist und nächste Woche nach Hamburg kommst. Ob du mir vielleicht helfen könntest?“

Ich überlege kurz. Mein Termin bei Graf Werner wird am Montag sein. Es geht um die Rückübertragung der Tuning-Schmiede an Yukis Vater. Es war Graf Werner, der die Firma vor dem Konkurs gerettet hat. „Ich behalte 25 Prozent“, schlägt er vor, wir werden uns schon einig.“ „Ab Dienstag hätten wir Zeit“, sage ich.

„Das ist perfekt“, sagt Simone. Ihre Stimme klingt erleichtert. „Ich habe einige Bewerber für die Stelle und auch schon einen Profiler engagiert. Aber ich hätte dich trotzdem gern mit dabei. Du kennst dich doch mit Menschen aus.“

Profiler haben oft Psychologie studiert und setzen ihre Kenntnisse nun in der Wirtschaft ein, um geeignete BewerberInnen für hochsensible Stellen zu finden. Menschen zu analysieren hat auf den ersten Blick wenig mit BWL zu tun. Aber ich mir sicher, dass ich helfen kann. Immerhin habe ich schon mehrfach MitarbeiterInnen bewertet.

Ich informiere Yuki und sie nickt. In ihrem hübschen Köpfchen wird sie nun alles für den Trip vorbereiten. „Ich weiß genau was du wieder denkst“, sagt sie schmollend und lacht dabei, „aber eine muss ja den Überblick behalten. Sag, hast du Hunger?“

Der Freitag

Fürsorglich wie immer, hat Yuki Onigiri – japanische Reisbällchen und Mineralwasser eingepackt. „Schau mal“, sagt sie, „ist das nicht dieses Augstein-Blatt?“ „Der Freitag“, lese ich und nicke. „Magst du schauen?“ Sie schüttelt den Kopf, als wir auf drei AktivistInnen der Antifa treffen. Zumindest ihre T-Shirts weisen sie als solche aus.

„Ihr seid doch bestimmt auch gegen Nazis?“, fragt mich einer. „Oder sprecht ihr kein Deutsch? English maybe?“ Ich widerstehe der Versuchung die japanische Touristin zu geben. „Such dir eine Sprache aus“, erwidere ich nur. „Aber magst du mir bitte sagen, ob die Nazis als Zombies auferstanden sind? Ich habe noch keine gesehen.“

„Nee“, sagt mein Gegenüber, „wir meinen diesen rechten Antaios-Verlag.“ „Und was habt ihr da vor?“, will ich wissen. „Wollt ihr die mit brauner Farbe besprühen?“ Er will etwas sagen, aber verkneift es sich doch.

„Eigentlich wollen wir nur mal schauen“, sagt seine Begleiterin, „wir sind keine Aktivisten, wir sind von der SPD.“ „Das klingt schon viel besser“, erwidere ich. „Wollt ihr vielleicht mit dem Verleger diskutieren?“ Empörung pur steht nun auf ihren Gesichtern. „Wie bist du denn drauf, mit Nazis reden wir nicht!“

Alles Nazi(s)

„Die ganze Messe ist doch gegen diese Rechten“, fährt der Sprecher fort. „Jeder darf in Deutschland seine Meinung sagen“, unterbreche ich ihn. „Oder rufen die zum Massenmord an Gummibärchen auf? Die finde ich übrigens auch sehr lecker.“

„Verteidigst du die etwa?“, fragt er lauernd. „Brauchen die einen Verteidiger?“, will ich wissen. „Wer ist der Ankläger? Du?“ Er schnauft, ich habe einen ersten Sieg errungen. „Du bist doch bestimmt auch gegen Faschisten?“, versucht er eine andere Taktik. Aber die Frage hatte ich erwartet.

„Gibt es hier denn welche?“, kontere ich und deute auf seine T-Shirt. „Oder meinst du die Sturmtruppen der Antifa-SA?“ Er wird kreidebleich und schaut mich wütend an. „Wie … wie hast du uns genannt?“

„Wer vermummt sich denn feige und wirft Steine auf die Polizei“, will ich wissen. „Wer fackelt die Autos von normalen BürgerInnen ab und stellt halb Deutschland unter Generalverdacht? Wer skandiert ständig, dass es sich bei Deutschland um ein mieses Stück Scheiße handelt?“

„Das muss man aber differenziert sehen“, mischt sich nun das Mädel ein, der die Sache sichtlich unangenehm ist. „Wir haben mit dem Schwarzen Block nichts zu tun und lehnen Gewalt ab! Aber du musst doch zugeben, dass man etwas gegen diese Verlage unternehmen muss!“

„Was denn, willst du ihre Bücher verbrennen? Damit stellt ihr euch auf die gleiche Stufe, wie die Braunhemden damals. Warum versucht ihr nicht wenigstens eine Diskussion? Fällt es so schwer über den eigenen Schatten zu springen?“

Redeverbot

Meine Worte schneiden sich tief in die Seelen meiner Gegenüber. Gehe ich zu hart mit ihnen ins Gericht? „Die reden doch auch nicht mit uns“, höre ich, aber es klingt kleinlaut und wenig überzeugend. „Außerdem sind die gegen Ausländer!“

„Echt jetzt?“, frage ich amüsiert. „Wisst ihr was, wir gehen das jetzt testen. Ich wette um ein Abendessen, dass ihr auf dem Holzweg seid.“ Einhellige Ablehnung schlägt mir entgegen. „Wir … wollen das nicht.“ Das kurze Zögern erhärtet meinen Verdacht. Gibt es ein Redeverbot?

Ich erzähle von meinen Gesprächen mit AnhängerInnen der verschiedenen Parteien und das Yuki und ich vor einigen Jahren in Stuttgart mit den GRÜNEN auf der Straße gewesen sind, um für die Ehe für alle zu demonstrieren. „Ohne Diskurs hätte ich die Gegenargumente nie erfahren.“

Das Trio ist überrascht, aber wir steigen wieder merklich in ihrer Achtung. Sie wollen vorher noch zum Hanser-Verlag in Halle 4. Ein junger Mann rümpft die Nase, als wir in dem Sachbuch von Heinz Bude „Adorno für Ruinenkinder – Eine Geschichte von 1968“ blättern.

„Einfach mal reinlesen“, sage ich zu dem Naserümpfer. „Das ist mindestens so cool, wie deine COMPACT.“ Prompt wird er rot und versucht das Magazin zu verstecken. „Alles gut“, beruhige ich ihn, „wir sind keine radikalen Linken.“

Angst ist nur ein Gefühl

Er bleibt stehen, auf seinem T-Shirt prangt der preußische Adler. „Was steht denn da so drin?“, fragt er. Wir kommen ins Gespräch, er ist ein Aktivist. Seine Sprache ist gewählt, gutes Hochdeutsch mit leicht sächsischem Akzent. „Was habt ihr gegen uns?“, will er wissen.

Unsere Begleiter geben sich einen Ruck und zögernd werden Worte gewechselt. Schnell wird klar, man kennt die Ansichten des anderen nicht. Vieles bleibt vage, vieles hat man nur gehört. „Wir haben einfach Angst“, gesteht uns der junge Mann,„wir möchten unsere Heimat nicht verlieren.“

„Das ist doch schon wieder diese völkische Parole!“, giftet der Sprecher des Trios los. „Die gemeinsame Liebe zur Heimat kann genau das fehlende Bindeglied sein, um einer multikulturellen Gesellschaft den Weg in die Zukunft zu weisen“, sage ich. „Als geborene Japanerin mit deutscher Staatsangehörigkeit bin ich stolz darauf Deutsche zu sein. Ich liebe Deutschland! Das ist gesunder Patriotismus und den wird mir keiner nehmen.“

Leider bleibt es bei den wenigen Worten, das Misstrauen ist zu groß. Die Diskussion dreht sich im Kreis. Ich habe wenig Lust ständig die Vermittlerin zu spielen, gebe dem verfeindeten Quartett aber die Worte „Angst ist nur ein Gefühl“, mit. „Aber dieses Gefühl kann trügen. Trotz Angst den Diskurs zu suchen, das erfordert Mut.“

Bücherwürmer

In der Folgezeit betätigen wir uns als Bücherwürmer und laufen kreuz und quer durch die Messe. Plötzlich gibt es Gedränge vor Halle 5, die Worte fliegen. „Hier kommt keiner mehr rein!“, höre ich. Vor uns steht ein Antifa-Aktivist, der die Arme vor der Brust verschränkt. Zwar überragt er mich deutlich, aber vor Männern hatte ich noch niemals Angst.

„Dürfen wir bitte durch“, frage ich freundlich. Er fixiert mich und will mich niederstarren. Zehn Sekunden später gibt er auf. „Na geht halt“, sagt er und fügt leise hinzu „Kannst du böse schauen!“ Ja, das kann ich. Und?

„Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!“, „Nie wieder Deutschland!“, „Nazis raus!“, skandiert eine Antifa-Gruppe. „Sind die doof?“, fragt Yuki und erntet Lacher umstehender Menschen. „Aber sowas von!“, höre ich. „Denen sollte man mal den Hintern versohlen,“ sächselt ein älterer Mann. „Nein“, sage ich, „eher das Taschengeld streichen“, was mir Zustimmung einbringt.

Giftige Blicke streifen mich, aber keiner sagt ein Wort. Gegendemonstranten halten schweigend Schilder hoch, auf denen „Versager gegen Rechts“ zu lesen ist. „Was für ein Kindergarten“, meint Yuki. „Wollen wir weitergehen?“ 

Ich befürchte, dass es genau so weitergehen wird in Deutschland. Die Bestätigung kam bereits am Montag, als in Hamburg ein Teilnehmer der Anti-Merkel Demonstration krankenhausreif geprügelt worden ist. Die Polizei fahndet mit Fotos.

Bestätigt hat uns die Buchmesse einmal mehr, dass Bücher immer Spaß machen, Menschen aber noch mehr. Sie sind es, die Geschichte(n) schreiben. Vor allem wenn sie miteinander reden statt gegeneinander Parolen zu brüllen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste. (Heinrich Heine)

 

Familie ist wichtig, Freundschaft auch

Teile dieses Beitrags bilden einen Zeitraum vor unserem Abflug nach Deutschland ab.

„Familie ist wichtig“, diese Aussage bestimmt mein Leben und das vieler JapanerInnen. Auf das Land bezogen bedeutet dieser Satz, dass der Tenno der Vater ist und die BürgerInnen seine Familie. Und wieder lüfte ich ein Geheimnis wenn ich sage, dass ich die Institution des Kaisers mag. De facto hat er keine Macht. Aber äußert er sich, was selten geschieht, wird seinem Wunsch entsprochen.

China ging seine schon 1992 gemachte Entschuldigung zu den japanischen Kriegsverbrechen nicht weit genug. Die Kommunisten wollten das von der japanischen Regierung hören und haben offenbar nie verstanden, wie Japan funktioniert. Hätten die Chinesen mal besser ihren Kaiser behalten.

Mütter und Töchter

Bekanntlich kümmern wir uns seit Monaten um meine Cousine und ihre beiden Töchter. Yuki und ich haben oft die Ersatzmütter gespielt. Das hat uns einen Vorgeschmack darauf gegeben, wie sich ein Eheleben ändern kann. Ist das Kritik an der Mutterrolle, ist das Experiment gescheitert?

Nach der Trennung von ihrem Mann war meine Cousine am Boden. Wir haben sie nach Deutschland geholt und später in die USA mitgenommen. Auch in Japan waren wir oft für sie da, die Mädchen lieben uns sowieso innig. Nun die für uns schlechte Nachricht, Cousinchen geht es besser. Aber eigentlich ist das gut.

Therapie und Sport (Karate), haben, zusammen mit den neu erwachten Willen meiner Cousine, ein kleines Wunder bewirkt. Die Mädchen sind total begeistert, wenn nun auch ihre geliebte Mama mit ihnen kicken geht. Sie hat mittlerweile den ersten Gürtel bekommen und freut sich auf ihre ganz besondere Art.

Völlig untypisch für sie, unser Verhältnis war nie sehr innig, hat sich mich voller Dankbarkeit umarmt, ist fürchterlich verlegen geworden und wir alle haben dann sehr japanisch gelacht. Arzt und Psychologe sprechen vorsichtig von Heilung. Yuki und ich sind also wieder kinderlos.

„Schade“, sagt Elfchen mit lachendem Unterton, „ich hatte mich so an die Kleinen gewöhnt.“ „Vielweiberei liegt dir also“, kommentiere ich trocken und ernte Yukis berüchtigtes „Du bist doof!“ Ich weiß wie sie es meint. Aber um etwas zu trauern war nie mein Ding, ich blicke stets nach vorn.

Yuki sieht das ähnlich, ich habe sie mehrfach gefragt. Sie mag Kinder sehr, aber sie erkennt auch die Probleme. Sobald wir ein eigenes Zuhause haben, das  Land wird noch nicht verraten, werden wir das Projekt „Kinder“ in Angriff nehmen.

Ausgeflogen

„Wir könnten am Mittwoch nach Deutschland fliegen“, sage ich wie nebenbei und blättere scheinbar gelangweilt in einem Buch. Elfchen schnellt wie von der Tarantel gestochen hoch. „Bist du verrückt? Wir müssen doch erst packen! Wann hast du dir das nun wieder ausgedacht?“

Meine Spontanität mache sie regelmäßig wahnsinnig, wie sie gern erklärt. Und doch will sie keine Minute missen. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. (Das hat sie gelesen und mir die Zunge rausgestreckt.)

Auch Ken geht es längst schon wieder besser. Die Rippen sind ebenso verheilt, wie seine verletzte Seele. Ganz der Alte flirtet er aus Spaß mit Yuki und bietet an, der Vater ihrer Kinder zu werden. Wir haben ihn so lange gekitzelt, bis er um Gnade gebettelt hat.

Deutschland wir kommen! Tante Helga freut sich schon. Die beste Freundin meiner Mutter, hat auf unser Haus aufgepasst. Wir haben einiges in Deutschland zu regeln, privat und geschäftlich, das wird gut. Auch die Leipziger Buchmesse steht auf dem Programm. Ob wir es wirklich zeitlich dahin schaffen, werden wir noch sehen.

Automäßig sind wir mit dem Wagen meines Vaters versorgt, der zum Glück noch angesprungen ist. Aber heute wird es keine Reise geben, meine beste Freundin Karin ist zu Besuch. Später werden noch ihre Frau und Kinder kommen. Und während ich den letzten Satz eintippe, steht schon die nächste Freundin vor dem Haus.

Fremde Heimat

Es fühlt sich komisch an wieder in Deutschland zu sein. Und doch ist es richtig. Zwar ist unsere innere Uhr total durcheinander, aber Grüner Tee weckt die Lebensgeister.

Morgen wird es in Richtung Stuttgart gehen, Wolf und die Tuningschmiede warten schon. Und auch Linda und der Rest der Truppe, die uns unbedingt wiedersehen möchten. Ja, auch Freundschaft ist wichtig. Ich habe diese Mädels wirklich vermisst.

Meine LeserInnen müssen nun einige Stunden (Tage) ohne mich auskommen. Ich melde mich am oder nach dem Wochenende wieder.

Ein Leben lang auf Reise

Unser Leben ist zur Zeit eine große Reise. Waren wir letzte Woche noch in Fukuoka, ist nun Deutschland angesagt. Aber vorher haben wir Zeit in Los Angeles verbracht und einige wichtige Dinge geregelt.

Wie zum Beispiel die Zukunft unseres Apartments, das wir vorübergehend an ein Frauenpaar vermietet haben. Nicht ganz überraschend, haben sich Riko und Madison bei uns gemeldet, die beiden Mädels vom Dina Shore. Sie sind seid Juni in Los Angeles und haben Probleme mit ihrer Wohnung bekommen.

„Wir haben keine Nacht geschlafen, so laut war es dort“, erzählt Madison, als wir uns treffen. Der Vermieter macht Ärger und besteht auf dem Vertrag. Aber Riko ist Anwältin und weiß was sie machen muss. Sie sind schon auf der Suche nach einer neuen Bleibe und wohnen in einem günstigen Motel.

Mir kommt eine Idee, die ich mit Yuki per Augenkontakt abstimme. „Wir können euch unser Apartment überlassen“, biete ich den beiden an, wir werden einige Monate nicht in Los Angeles sein.“ „Vermutlich kommen wir erst im September wieder“, fügt Yuki hinzu, „aber das wissen wir noch nicht.“

Unsere beiden neuen Freundinnen sind total aus dem Häuschen vor Glück. Vor allem, als ich ihnen den Preis nenne und die Lage. Klar ist es teurer als ihr jetziges Motel, aber ich verlange keinen Wucherpreis. Und Sicherheiten haben beide.

Sicher im Flieger, hat uns unser Weg über Düsseldorf nach Stuttgart geführt. Wir waren auch in Hamburg, haben kurz Berlin unsicher gemacht und sind dann nach Frankfurt geeilt. Zur Zeit besuchen wir in Holland Freunde und fahren in Kürze wieder nach Düsseldorf. Und im August ruft wieder Japan.

Yuki nehmen die Reisen mehr mit, als sie eingestehen will. Ich bemerke es und spreche es an. „Alles gut“, sagt sie und strahlt mich an, „wenigstens ist mit dir das Leben nie öde. Die Mama deiner Kinder kann ich später noch spielen.“ Seht ihr nun das wahre Biest?

Eher milde gestimmt, rauscht das politische Leben scheinbar unbeachtet an mir vorbei. Ich verfolge die Neuigkeiten mit Interesse, aber nehme absichtlich Abstand davon. Habe ich aufgegeben?

Fast könnte man das glauben, haben wir doch immerhin unseren bisher größten Sieg errungen. „Wir“, das ist die deutsche LGBT-Community. Wahltaktisch klug von der SPD eingefädelt, wird sie kein Kapital aus der Eheöffnung für alle schlagen. Ohne Merkels Zustimmung, wäre die Sache geplatzt.

„Aber sie hat doch dagegen gestimmt!“, höre ich meine LeserInnen sagen. Ja, das hat sie. Aber sie hat die Abstimmung möglich gemacht. Und da sie das positive Endergebnis vorher kannte, hat sie dagegen gestimmt.

Dieser so einfach, wie geniale Schachzug, hätte auch von einer Japanerin kommen können. Auch wenn ich Merkel nicht mag, das hat sie klug gemacht. Reicht das schon zur erneuten Kanzlerschaft?

Ist das nun der endgültige Durchbruch für Homosexuelle oder doch nur ein weiterer Meilenstein? Ich rechne mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht und einer Grundgesetzänderung. Mich stört das wenig, Yuki war schon immer meine Frau.

Die Politik muss vorerst ohne meine Kommentare leben. Und auch  dieser Blog wird vorerst stiller werden. Momentan fehlen mir Zeit und Lust dafür.

Dabei gäbe es eine Menge zu erzählen. Etwa wie ich kurz im MMA unterwegs gewesen bin oder der unschöne Zwischenfall mit einer Koreanerin in Fukuoka.

Ich könnte auch von dem Waisenhaus berichten und wie uns dort die Kinderherzen zugeflogen sind. Aber wir haben entschieden in Zukunft weniger Privates zu zeigen. Auch davon wird der nächste Beitrag handeln. Bis dahin dürft ihr den Sommer genießen. Wir lesen uns. Bis bald!

 

 

 

 

Entschuldigung, dass ich Deutsche(r) bin!

Schon mehrfach, habe ich über die deutsche Identitätskrise geschrieben, wie ich sie sehe und wie man ihr begegnen kann. Heute möchte ich erneut einen Teilaspekt aufgreifen, der mir in den letzten Jahren immer wieder aufgefallen ist.

Es handelt sich um die Abschwächung der eigenen Meinung, die aus einem guten Argument nur noch ein laues Lüftchen macht. Das folgende Beispiel hat einen realen Hintergrund. Ich habe es in dieser Form vor einigen Jahren auf der Demonstration für den umstrittenen Bildungsplan in Stuttgart erlebt.

„Ich finde es total falsch, dass Lesben und Schwule heiraten und Kinder haben dürfen, aber das ist jetzt nicht irgendwie als Angriff auf Sie gemeint!“, hat mir eine ältere Dame gesagt und mir verlegen ins Gesicht gelächelt.

Unabhängig davon, dass ich diese Meinung daneben finde, hat sie jedes Recht sie zu vertreten. Witzig in diesem Zusammenhang fand ich lediglich den letzten Teil, in dem sie sich quasi bei mir dafür entschuldigt.

Daran erinnert worden bin ich durch ein Gespräch mit einer Afroamerikanerin, die genau dieses Phänomen mehrfach beobachtet hat. Tyna hat zwei Jahre in München gelebt und war dort auch in Sachen Liebe unterwegs.

„Das klingt jetzt bestimmt wie ein Klischee“, lässt sie mich wissen, „aber ich liebe nun mal blonde Frauen!“ Sie strahlt über das ganze Gesicht bei diesen Worten und zeigt mir Bilder von ihrer Freundin.

Erika ist aus München und arbeitet dort als Hotelmanagerin. Aber die Beziehung kriselt, daher ist Tyna in die USA zurückgekehrt. „Ich habe diese ständigen Entschuldigungen nicht mehr ertragen“, erzählt Tyna weiter. „Wenn du eine Meinung hast, dann vertritt sie doch!“

„Um was ging es konkret?“, hake ich nach und werde von der Antwort überrascht. „Um die Hautfarbe, um Schwarze generell und wie sie sich zum Teil benehmen. Und glaub mir eins, ich bin keine Freundin davon!“

Tynas Augen schießen Blitze, sie hat sich in Rage geredet und kritisiert scharf das Verhalten dunkelhäutiger, amerikanischer Jugendlicher und Gangmitglieder, die ein falsches Bild auf alle werfen.

„Aber wenn Erika darüber sprach, hat sie sich immer dafür bei mir entschuldigt! Baby, habe ich zu ihr gesagt, mit mir kannst du offen sprechen!“ Sie schaut mich an. „Du hast doch lange in Deutschland gelebt, ist dir dieses Verhalten auch schon aufgefallen?“, will sie wissen?

Ich muss kaum überlegen und nicke fast sofort. Unzählige Beispiele fallen mir dazu ein und auch der Grund, warum sich Deutsche fast immer entschuldigen. Das ist oft weniger der Höflichkeit geschuldet, als vielmehr der Angst als Rassist zu gelten oder eine politisch unkorrekte Meinung zu vertreten.

Ich erkläre Tyna etwas zur deutschen Geschichte und dem eingehämmerten Schuldbewusstsein der Deutschen. „Die haben also Angst sie selbst zu sein?“, fragt sie nach und schüttelt die Rasta-Mähne. „Aber du würdest mir die Wahrheit sagen?“

„Darauf kannst du wetten, Süße“, sage ich. „Und jetzt schwing‘ deinen schwarzen Hintern ans Telefon und ruf deine Freundin an. Und wenn du mir morgen nicht erzählst, dass ihr wieder zusammen seid, dann verhaue ich ihn dir!“

Tynas schallendes Lachen hat ansteckend  gewirkt. „Sorry“, hat sie aus Spaß gesagt“, das ist mir jetzt so rausgerutscht.“

Die Narren sind los – Zwischen Karneval und Fasching

Wer in Düsseldorf oder Köln das Wort „Fasching“ auszusprechen wagt, wird sofort mit schiefen Blicken bedacht. Ich mache mir seit Jahren einen Spaß daraus und habe stets über die (gespielte) Aufregung gelacht.

2017 hatten wir weder Fasching noch Karneval auf dem Plan, eigentlich sollten wir noch in Los Angeles sein. Aber Wolfs Hilferuf und die Krise der Tuningschmiede, hat uns über Schweden zurück nach Deutschland gebracht.

In den letzten Tagen habe ich Düsseldorf unsicher gemacht und alte Freundinnen besucht. Natürlich auch meine Eltern, wo glaubt ihr wohnten wir? Meine Mutter hat sich riesig gefreut uns zu sehen und auch mein Vater war begeistert. Zumindest kann man sein Lächeln so deuten.

Vier Farben Schwarz

Er hat eine Überraschung für mich, die mir fast die Sprache verschlägt. Und ganz (un)typisch Mayumi habe ich ihn dafür umarmt. „Die Wartezeit für den 4. Dan im Karate ist für dich von 4 auf 3 Jahre verkürzt worden“, so die Nachricht. Nun werde ich üben müssen. Die Prüfung selbst ist kein Problem.

„Wir haben eine Wohnung für euch gefunden“, erklärt mir der liebenswerte Patriarch und schon regt sich Widerspruch bei mir. Ein Blick in Yukis strahlendes Gesicht lässt mich wieder lächeln. „Das sehen wir noch“, erwidere ich sanft. „Aber wehe du fragst wann es endlich Enkel gibt, dann werden wir in Holland  wohnen! Du hast doch kein Problem damit.“

Ich liebe diese kleinen Streitigkeiten und bin vermutlich die einzige Person, die meinen Vater jemals schallend lachen hörte. So ist es beschlossen und verkündet, dass Stuttgart vorerst kein Thema mehr sein wird.

Zwar fällt uns der Abschied schwer, aber jede Veränderung bietet auch positive Effekte. Nur den Fasching (!) werden wir dieses Jahr wieder im Süden verbringen. Schauen wir mal, was dort so geht.

Die Narren sind los

Aber während die Narren nur eine kurze Saison für ihren Auftritt haben, sieht das bei PolitikerInnen ganz anders aus. Deren Narreteien erleben wir das ganze Jahr.

Da wird ein Spesenbetrüger Kanzlerkandidat und verbreitet linken Nebel, der weder Substanz noch irgendeine Zukunft hat. Schulz, der Merkels Politik voll unterstützt, ist für mich der größte Clown von allen. Aber viele Deutsche kapieren das mal wieder nicht. Schulz hat vielleicht noch mehr Dreck am Stecken, als der GRÜNE Özdemir.

Schulz erhielt als Parlamentspräsident ganz automatisch ein Tagegeld von 304 Euro und zwar an 365 Tagen im Jahr. Darauf von einem Reporter angesprochen, hat Schulz „Nein“ gesagt. Dumm nur, dass der SWR die Beweise für jene 110.960 Euro hat, die Schulz steuerfrei bekam. Wofür stand der Mann noch gleich?

Aber mit der Wahlpropaganda „Wir räumen die Agenda 2010 nun endlich auf“, wird er die GEZ-Verdummten blenden. Die, das wissen wir, sehnen sich nach einem Regierungswechsel. Und Angela, die Unbeliebte, muss bekanntlich weg.

Büttenreden und eine Wahl

Vielleicht schafft Schulz das Wunder und schickt die Frau in Rente. Rot-Rot-Grün schafft dann Deutschland endgültig ab und wir werden Zone D im EU-Bundesstaat. Aber bis zu diesem Punkt schiebt der heilige Thomas noch schnell einige Afghanen ab, um Platz für gut ausgebildete Spitzenkräfte aus Absurdistan zu schaffen.

Was wie eine Büttenrede klingt ist kein Hirngespinst. Anders als für die Narren, ist am Aschermittwoch in der Politik noch lange nicht Schluss. Deutschlands Erwachen wird nach der nächsten Bundestagswahl kommen. Den Eliten ist egal, ob ein vermerkelter Schulz nun Kanzler wird oder Mutti uns weiter regiert. Sie haben die Notfall Koffer längst gepackt.

Gepackt hat mich nun der närrische Virus, was eine Woche Pause vom Blog bedeuten wird. Vielleicht kommentiere ich ab und zu, aber dies wird bis zum Aschermittwoch mein vorerst letzter Beitrag sein.

Ob Narren oder Jecken nun Karneval, Fastnacht oder Fasching sagen oder ob nun Alaaf oder einfach nur Helau der Ausruf ist, wünschen dürft ihr alle euch ein nächstes Thema, das 1. Die nackte Dyke oder 2. Spätzle im Spitzenhöschen ist.

In diesem Sinn Alaaf und Helau von einer närrischen Mayumi!

Ausgesucht

Nach einigen Monaten Pause, habe ich mich wieder den Suchbegriffen auf meinem Blog gewidmet. Glanzlichter fehlen völlig, der Sex dominiert. Viele Suchbegriffe drehen sich um Sex (mit Japanerin). Und das ist ziemlich erbärmlich. Die meisten dieser dunklen Perlen, habe ich meinen LeserInnen erspart.

Immerhin gab es durchaus gute Anfragen, die ich auch gern näher betrachte. Ansonsten gilt wie immer, wer Sex bei mir sucht, der liegt falsch. Natürlich musste ich einige Suchbegriffe launig kommentieren. Ich kann nicht anders, das ist wie ein innerer Zwang.

1. – leung ting kernspecht getrennt – Gemeint sind die beiden (selbsternannten) Wing Chun Großmeister, die eine einfache Wushu (Kung Fu) Art, als Maß aller Dinge verkaufen. Ob sich der Stolperer (Leung Ting) vom Grafen (Keith Ronald Graf von Rothenburg Kernspecht, besser bekannt als Keith R. Kernspecht) getrennt hat, ist mir völlig egal. Den beiden Herren ging es nur darum möglichst viel Geld mit ihrem System zu machen, was ihnen über die letzten 40 Jahre auch gelungen ist.

2. – kann ein japaner chinesisch lesen – Nein, wenn es sich dabei um lateinische Buchstaben handelt. Zum Teil, wenn wir von Kanji-Zeichen sprechen. Leider haben sich die Zeichen im Lauf der Jahrhunderte geändert, bzw. die Bedeutung für die sie stehen. Auch gab es Reformen in beiden Ländern, die einseitig gewesen sind. Ganz hilflos werden weder Chinesen noch Japaner im jeweils anderen Land nicht sein. Aber es wird lustige Missverständnisse geben.

3. – verschwörungstheorie flüchtlingsindustrie – Man kann geteilter Meinung darüber sein, ob es sich bei den vielen Flüchtlingen um eine Migrationswaffe oder das Ergebnis von Armut, Krieg und Geschäftemacherei handelt. Vielleicht ist von allem etwas dabei. Die Zeit wird es zeigen.

4. – warum wollen lesben keinen mann – Da ist schon wieder (fast) der Klassiker aller Missverständnisse. Wir (Lesben) wollen deshalb keinen Mann, weil wir Frauen lieben. Ist das für Männer wirklich so schwer zu verstehen? Männer wollen doch auch keine Männer.

5. – amazonen und männer – Sofern es sie wirklich gab und ich glaube daran, hatten die Amazonen auch Männer. Vielleicht waren einige Amazonen lesbisch, aber die Masse vermutlich nicht. Vielleicht hassten einige auch Männer. Zumindest aber gingen sie anders mit ihnen um. Im Gegensatz zum Patriarchat, basiert das Matriarchat auf anderen Werten.

6. – antifa gewalt – Die Antifa – Antifaschisten – sind die am meisten unterschätzte und verharmloste Gruppierung in Deutschland. Ich habe bereits über die Antifa geschrieben. Wer den Artikel noch nicht kennt und lesen mag, der kann HIER klicken.

Zur Antifa noch eine Zahl aus dem Jahr 2015: Die po­li­tisch mo­ti­vier­te Kri­mi­na­li­tät zeigt Rechte vorn. Aber bei der politisch motivierten Gewalt sieht es anders aus. 2246 linken Gewalttaten stehen 1485 rechte gegenüber. (Quelle Professor Klaus Schroeder + Die WELT) Und diese linken Gewalttaten werden von der Antifa begangen.

7. – was sagt es aus wenn frauen sportliche autos fahren – Dass sie schneller unterwegs sind.

8. – gehorsame japanische lesbische frauen – Vermutlich existieren die in Graf Pornos feuchter Fantasie.

9. – wie fühlt sich scissoring an – Sag „DU“ es mir. Vielleicht könnte man auch die (heterosexuellen) Darstellerinnen in „lesbischen Pornos“ fragen.

10. – japanerin ins bett bekommen – Dazu bedarf es (bei mir) nur eines Lächelns. Von meiner Frau vor dem Schlafengehen. Was habt ihr denn nun gedacht?

11. – dominante lesben – Die Dominatrix aus der Matrix? Ach …

12. – wir machten einen dreier mit einer lesbe – Wo? Im Feuchtgebiet von Fantasien?

13. – sultan vom bosporus – So habe nicht nur ich den türkischen Präsidenten genannt, der sich immer mehr zu einem Diktator verändert.

14. – hiroyuki sanada kenjutsu – Hiroyuki Shimosawa, so sein richtiger Name, ist ein japanischer Schauspieler (und) / Actionfilm Darsteller. Er hat (Grund)Kenntnisse in Karate und Kendo / kenjutsu, aber zum größten Teil ist er Schauspieler und Tänzer. Sprich er hat das Talent und die Beweglichkeit, aber er ist kein richtiger Kampfsportler oder – künstler. Viele Darsteller, auch ein Jacky Chan, hatten diese klassische Ausbildung mit Gesang, Ballet und Kampfkunst.

15. – maennerhasserinnen hoden – Also ich bin davon überzeugt, dass auch Männerhasserinnen keine Hoden haben. Vielleicht den Hang in diese zu treten. Könnte ja sein.

16. – vor den bad duschen japan – Ein Bad ist für JapanerInnen normalerweise Entspannung. Gereinigt wird sich vorher unter der Dusche.

17. – die vernunft kann nur das an der natur erkennen was sie vorher in sie hineindenkt – Der Satz stammt von Kant. Zu finden aber auch bei mir. Wen es interessiert, der darf gern HIER klicken.

18.- von hetero zu lesbisch – Eher unwahrscheinlich. Meist outen sich lesbische Frauen nur spät und haben bereits mit Mann gelebt. Ich schließe aber nicht aus, dass sich eine Hete in genau ihre Lesbe verliebt und nur für sie „lesbisch“ ist. Technisch gesehen ist das aber bisexuell.

19. – elfchen buddha – Nix da! Elfchen ist gertenschlank. Aber immerhin erleuchtet. Das hat sie von mir.

20. – verhalten von lesben gegenüber hetero frauen – Wie sollen wir uns denn gegenüber Heten verhalten? Ist klar, die Kleider vom Leib reißen und … Oh Mann! Es kann natürlich vorkommen, dass sich eine Lesbe in eine Hete verliebt, was eigentlich immer in die Hose geht. Ansonsten „verhalten“ wir uns völlig normal. Was viele nicht begreifen, dass wir uns zwar in Frauen verlieben, aber eben nicht in jede.

21. – strapon expertin – Logisch habe ich als Kampfkünstlerin auch den „Schwarzen Dildo.“ Der kleidet mich ungemein gut

22. – insidioustrilogie deutschland – Für Hollywood ganz passable Horror Filmchen.

23. – herr teufel bamberg – Ach der ist umgezogen? Ich dachte immer, dass Teufelchen bei mir im Heizungskeller wohnt. KLICK MICH

24. – japanerin karate lesbe – Ich! Yuki! Und bestimmt noch einige mehr. Und was machen wir nun damit?

25. – deutsche japanerin – Ich habe (wieder) beide Staatsangehörigkeiten. Eigentlich hatte ich die immer. Nur mein japanischer Pass war abgelaufen. Allerdings erkennt Japan keine zwei Staatsangehörigkeiten an. Strafen / Konsequenzen gibt es keine. Es wird schweigend akzeptiert. Ansonsten gibt es einige „deutsche Japanerinnen.“

26. – stuttgart, gesucht willige japanerin für ins bett – Also ich bin total willig „für dir in den Allerwertesten zu treten!“ Magst „Du“ auch meine getragenen Höschen? Die sind (nicht mal!) für ’nen Fuffi zu haben. Den Tritt gibt es kostenlos.

27. – einsame herbstwege – Ich mag diese Stunden in Wald und Feld. Wir tragen Mützen und dicke Jacken und albern herum. Vielleicht bewerfen wir uns auch mit Laub. Auf jeden Fall  haben wir immer Spaß. Nur einsam sind wir auf diesen Wegen nicht.

28. – leben als mann mit einer lesbischen frau – Das stelle ich mir für beide Seiten äußerst schwierig vor. Diese Fälle gibt es. Vermutlich wird man sich auch gesellschaftlichen Gründen nicht trennen oder wegen der gemeinsamen Kinder. Nur Sex wird es in dieser Konstellation nicht (mehr) geben.

29. – meine frau ist japanerin – Was für ein Zufall, meine auch!

30. – handynummer von lesben – Ruf JETZT an!

31. – schwule geber und nehmer – Falscher Blog.

32. – afrikas männer sind das problem – … für ihre Frauen? Zumindest aber die Regierungschefs diverser (aller?) afrikanischer Staaten, die mehr oder weniger brutale Diktatoren sind. Und ja, das ist wirklich ein Problem.

The Sound of Silence

Manchmal muß Frau schweigen, um einen bestimmten Klang zu hören. Und genau das habe ich in den letzten Tagen getan. Berlin, Leipzig, Hamburg und zurück nach Stuttgart. Tausend Kilometer und mehr im neuen Audi R 8 V10 +. 610 nicht aufgeladene PS schieben den Wagen brachial nach vorn. Turbo war gestern, das ist ein reiner Saugmotor.

Und aus den Fingern gesaugt, wird zur Zeit auch die (deutsche) Eurpapolitik. Aber eigentlich ist die ebenso abgeschafft, wie Merkels Durchhalteparolen. Man fragt sich wirklich, wie lange diese Frau noch so weitermachen will. Oder wie lange man(n) sie lässt.

Warum ich das schreibe? Ich habe ihr zugehört. Immer. Und stets auf Besserung gehofft. Aber was Audi so brillant designte, hat Merkel nie geschafft. Ihre Sprachlosigkeit, ihre fehlenden Ideen, gehen einher mit ihrem stark gealterten Gesicht.

Frisch und jung wirkt dagegen der Audi, dessen rassige Formen mich im Himmel schweben lassen. Prompt knufft mich Yuki, die gespielt eifersüchtig ist. Eifersüchtig wacht auch die Kanzlerin über ihre Macht, die sie fast täglich mehr verliert.

Gewonnen habe ich den Audi. Als Testwagen leider nur. Und gelassen bin ich zur Arbeit gefahren, die hat mich nun wieder. Und der Osten auch. Von Regierungsvertretern als „Pack“ beschimpft, habe ich ein anderes Bild der Menschen vor mir.

Der schnelle Audi fällt in Berlin kaum auf, er ist nur ein weiterer Vertreter seiner Art. Auffällig dagegen, wie sehr sich das Bild der Städte verändert hat. Ist das noch mein Deutschland?

Während der Motorsound mir fast die Tränen in die Augen treibt, wird an der Kasse der dm-Drogerie Pfefferspray verkauft. Zur Abwehr von Tieren versteht sich. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. In Köln kämpft ein 12jähriger Junge um sein Leben und auf dem Münchner Oktoberfest grabscht Mann wieder.

Lachend lese ich, dass eine junge Schweizerin Mann einen Tritt verpasste. Gut gemacht sage ich da nur. Gut gemacht hat es auch Audi. Mal wieder. Der R 8 ist ein echter Überflieger. Über 200.000 Euro ist der Wagen wert und liegt damit mehr als fünfmal über meinem Z. Dafür fährt er sich anders.

Besser? Eher ähnlich wie der GT-R, dessen Hauptkonkurrent er werden dürfte. Aber auch dieser Nissan kostet weniger. Zugegeben klingt der V10 Motor wesentlich besser. Ich glaube ich habe mich neu verliebt. Elfchen lacht, als ich das Lenkrand streichele. „Hast du Fieber?“, fragt sie frech und fasst an meine Stirn.

Aber Fieber ist anders, mein Verstand ist gewohnt kühl. Was auch besser ist, dieser Bolide fährt mehr als 300 km/h. Anthrazitschwarze Aluminium-Schmiederäder im 10-Speichen-Y-Design lassen den Wagen wie ein Brett auf der Straße liegen. Und natürlich sein Fahrwerk, das schon fast außerirdisch ist.

Nicht von dieser Welt ist auch Deutschland in diesen Tagen. Und eine Regierung, die sich nur noch selbst gefällt. Merkels Macht schwindet, die AfD marschiert. Nicht durch oder davon, aber sie sorgt für Wind im Blätterwald. Deutschland im Herbst. Wie geht es weiter?

Was so harmlos klingt, ist harte Arbeit für mich.Auf öffentlichen Straßen fahre ich zahm. Auf diversen Rennstrecken sieht das anders aus. Selbst ein Allrad Auto kann driften, wenn dort der Name Audi steht.

Per Radar-App checkt Yuki den Verkehr. Punkte will ich mir nicht leisten, mein Gewissen bleibt rein. Nicht rein ist der CO2-Außstoß des Wagens, der ist unterirdisch schlecht. Ebenso der Benzinverbrauch. Aber darüber reden wir später.

Geredet habe ich mit Yuki. Dies ist der vermutlich letzte Autotest. Unsere Tage sind gezählt, wir wollen sie nicht vergeuden. Es gilt Abschied zu nehmen. Von FreundInnen und einem Land, das lange unsere Heimat war. Während der V10 schreit, knurrt und röchelt, denke ich an Japan zurück. An unsere Reise, die so ganz anders gewesen ist.

Auch in Japan haben wir FreundInnen besucht. Und auch Großvater Satoshi. Dem alten Mann geht es gut. Er wirkte viel frischer, als im letzten Jahr. Frischen Wind bräuchte auch Deutschland, das seit Jahren Sepukku begeht. Schuld daran hat nicht allein Frau Merkel. Aber sie ist nun mal die „Flüchtlingskanzlerin.“

Flüchtig ist auch der Audi, als er den anderen Wagen die Endrohre zeigt. Schon eilt das Wochenende heran und mit ihm unsere neuen Freundinnen aus den USA. Ich mache mir den Spaß und fahre mit dem Audi, um Ally und Heather abzuholen. Und Yuki folgt mir mit dem SUV.

Das Wiedersehen ist herzlich. Und auch die Überraschung, dass beide nun offiziell verheiratet sind. Meinen (Ver)Folgern möchte ich an dieser Stelle sagen, dass in den nächsten 14 Tagen wenig von mir zu erwarten ist. Wir werden Deutschland bereisen oder was davon noch übrig ist. Manchmal muß Frau schweigen. Und so ist es gut.