The Lancet – COVID-19: Die Stigmatisierung der Ungeimpften ist nicht gerechtfertigt

The Lancet – COVID-19: Die Stigmatisierung der Ungeimpften ist nicht gerechtfertigt

Deutschland marschiert erneut in eine Art Faschismus. Eigentlich sollten es die Deutschen besser wissen, haben aber offenbar aus ihrer Vergangenheit nichts gelernt. Vermutlich lachen Goebbels und Hitler in der Hölle, wenn sie die erfolgreiche Corona-Propaganda sehen. Studien und Fakten werden ignoriert, die Hetze gegen „Ungeimpfte“ ist unerträglich. Spitzenreiter sind einmal mehr der Bayernherrscher Söder, gefolgt vom Volksverhetzer Montgomery und dem Wirrkopf Lauterbach.

Und vergib uns unsere Schuld 

Schuld und Sühne sind Begriffe aus der Bibel. Als Buddhistin ist mir beides ebenso fremd, wie der Begriff Vergebung. Buddhisten können (böse) Taten nicht bereuen, sondern nur durch tätige Einsicht wieder gut machen. Aber deutschen Polit- und Journalisten-Darstellern zu vergeben, würde mir selbst als Christin unmöglich sein. Sie haben Schuld auf sich geladen, die gesühnt werden muss.

Ich bin nur eine Frau, aber ich bin nicht allein. Hinter mir stehen Millionen, die alle den gleichen Gedanken haben: Die Pandemie der Lügen endlich zu beenden und wieder eine harmonische Gesellschaft zu schaffen. Das wird schwer, aber durchaus möglich sein. Unschöne Bilder inklusive. Aber wer Frieden will, muss manchmal andere Saiten aufziehen.

Die Versager

Schon mehrfach wurde ich gefragt, warum ich mich als Japanerin so vehement für Deutschland einsetze. Der Grund ist einfach, ich habe die meiste Zeit meines Lebens in Deutschland verbracht und Land und Leute lieb gewonnen. Leider hat der Großteil der Deutschen, besonders aber die sogenannte Elite komplett versagt, als die „Pandemie“ ausgerufen worden ist.

Geldgierige Konzerne bestimmen den Alltag. Lobbyisten diktieren den Polit-Darstellern, was zu tun und zu lassen ist. Es ist nur noch ein kurzer Schritt und der „Ungeimpfte“ wird zum Volksschädling erklärt. Vielleicht kommen dann die Internierungslager.

Reden wir!?

Wieder miteinander zu reden, die Spaltung zu beenden, war lange mein erklärtes Ziel. Allein mir fehlt mittlerweile der Glaube daran. Seit Jahren fordere ich den Diskurs in Sachen „Flüchtlingskrise“ und auch in der „Pandemie.“ Aber niemand will reden. Stattdessen wird gegen Andersdenkende gehetzt.

Auch ich bin scheinbar leiser geworden. In Wirklichkeit war ich noch nie so laut. Aber die Stimmen diverser Journalisten-Darsteller verstummen hoffentlich bald, wenn sie ohne Job auf der Straße sitzen. Ebenso die Stimmen all jener, die ihre Schwestern und Brüder denunzieren. Vielleicht sollten sie am eigenen Leib erfahren was es heißt ausgegrenzt zu sein.

Nach diesem (kontrolliert) emotionalen Ausbruch, die Übersetzung eines Lancet-Artikels:

„In den USA und in Deutschland haben hochrangige Beamte den Begriff „Pandemie der Ungeimpften“ verwendet und damit angedeutet, dass Menschen, die geimpft wurden, für die Epidemiologie von COVID-19 nicht relevant sind. Die Verwendung dieses Begriffs durch Beamte könnte einen Wissenschaftler zu der Behauptung veranlasst haben, dass „die Ungeimpften die Geimpften mit COVID-19 bedrohen“. Diese Ansicht ist jedoch viel zu einfach.

Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass geimpfte Personen weiterhin eine wichtige Rolle bei der Übertragung spielen. In Massachusetts, USA, wurden im Juli 2021 bei verschiedenen Ereignissen insgesamt 469 neue COVID-19-Fälle festgestellt. 346 (74 %) dieser Fälle traten bei Personen auf, die ganz oder teilweise geimpft waren, 274 (79 %) davon waren symptomatisch. Die Schwellenwerte für den Zyklus waren bei vollständig geimpften Personen (Median 22-8) und ungeimpften, nicht vollständig geimpften Personen oder Personen mit unbekanntem Impfstatus (Median 21-5) ähnlich niedrig, was auf eine hohe Viruslast auch bei vollständig geimpften Personen hinweist. In den USA wurden bis zum 30. April 2021 insgesamt 10 262 COVID-19-Fälle bei geimpften Personen gemeldet, von denen 2725 (26-6 %) asymptomatisch waren, 995 (9-7 %) ins Krankenhaus eingeliefert wurden und 160 (1-6 %) starben.

In Deutschland waren 55-4 % der symptomatischen COVID-19-Fälle bei Patienten im Alter von 60 Jahren oder älter bei vollständig geimpften Personen aufgetreten4 , und dieser Anteil steigt jede Woche. In Münster, Deutschland, traten bei mindestens 85 (22 %) von 380 vollständig geimpften oder von COVID-19 genesenen Personen, die eine Diskothek besuchten, neue COVID-19-Fälle auf.5 Geimpfte Personen haben ein geringeres Risiko einer schweren Erkrankung, sind aber immer noch ein relevanter Teil der Pandemie. Es ist daher falsch und gefährlich, von einer Pandemie der Ungeimpften zu sprechen. In der Vergangenheit haben sowohl die USA als auch Deutschland negative Erfahrungen mit der Stigmatisierung von Teilen der Bevölkerung aufgrund ihrer Hautfarbe oder Religion gemacht. Ich fordere hochrangige Beamte und Wissenschaftler auf, die unangemessene Stigmatisierung von Ungeimpften, zu denen unsere Patienten, Kollegen und andere Mitbürger gehören, zu beenden und zusätzliche Anstrengungen zu unternehmen, um die Gesellschaft zusammenzuführen.“

Zum Originalbeitrag geht es hier:

COVID-19: stigmatising the unvaccinated is not justified

(Danke an Oli, der mir den Link schickte.)