Anonyme Besucher und Kommentare

Seit ich diesen Blog betreibe, werde ich immer wieder mit anoymen Kommentaren beglückt. Oder Spam. Auch nette Mails habe ich bekommen. Vornehmlich von homophoben Spinnern, die sich gern über andere erheben. Wobei ich das bereits kannte, im Netz bin ich schon eine Weile unterwegs.

Ja, schon immer bin ich im Internet auf Menschen gestoßen, die dessen scheinbare Anonymität für eigene Zwecke benutzen. In Literaturforen wird das gern gemacht, um unliebsame Schreiber zu diskreditieren. Dazu wird ein Zweitaccount erstellt und der Text so richtig fertig gemacht.

Zum Teil mit bösartigen Worten, zum Teil mit ätzender Kritik. Gern werden auch persönliche Angriffe, meist unter der Gürtellinie, ausgeteilt. Damit der Kritiker sich wie ein richtig Großer fühlen kann. Enter Taste drücken und ab dafür. „Der / dem habe ich es nun gezeigt …!“

Bei politischen, oder religiösen Themen, ist es oft noch schlimmer. Da kommen die wirklichen Fanatiker zum Zug. Und natürlich in Sachen Homosexualität. Online-KriegerInnen profilieren sich dabei besonders gern. Mit Feuer, Schwert und heiligem Buch, wird die unliebsame Person zur Schnecke gemacht.

Für Diskussionen zum Thema bin ich immer offen. Spam, Beleidigungen, oder Hetze lehne ich ab. Und subtile Provokationen. Das wird sofort gelöscht. Auch Werbung für kommerzielle Seiten. Könnt ihr anderweitig machen.

Von Besuchern erwarte ich Fairness und Höflichkeit. Aber wer meinen Blog vermummt betritt, wird auf wenig Gegenliebe treffen. Oder tragt ihr auch im normalen Leben Masken?

Ich bin nicht sonderlich empfindlich und meist lache ich nur über Drohungen, die gegen mich ausgesprochen werden. Mir tun selbst diese Online-KriegerInnen leid, die kostbare Lebenszeit bei Streitereien vergeuden. Habt ihr nichts besseres zu tun?

Mein Blog, meine Regeln. Wer die nicht mag, der soll sich schleichen. Und wer nichts zu sagen hat, dem empfehle ich ein Dieter Nuhr Zitat: Einfach mal die Fresse halten. Alles klar?

 

 

Spam ist nicht nur Dosenfleisch

Wir alle kennen SPAM, denn SPAM ist für uns alle da. Täglich kommen wir in seinen unverlangten Genuss. Und auch ich bin nicht verschont. Die Herkunft des Wortes liegt in grauer Vergangeheit und ist bereits im Jahr 1936 entstanden. SPAM war ein Markenname für Dosenfleisch, das sogenannte Spiced Ham.

WordPress beschützt mich eigenmächtig vor allzu scharf gewürzten Kommentaren. Leider erwischt es auch oft mir bekannte Blogger. Und nicht immer bemerke ich das sofort. In meinem yahoo-Postfach tummeln sich ganz andere Fleischprodukte. Und um die soll es heute gehen.

Die „scharfe Mandy“ beispielweise, lädt zum versauten Parkplatz-Date. Lasziv räkelt sich die gefärbte Blonde. Und der falsche Busen steht. Isabel dagegen wirbt seriöser. Mit ihrer „Omma“, wie man im Ruhrpott sagt. Die soll laut Isabel € 3.000 pro Woche machen. Mit wenig Arbeit und am PC.

Lena outet sich als Flirtchance um 18:00 Uhr. Noch heute will sie sich zum Kaffee treffen. Dumm nur, dass mir Tee lieber ist. Dringender wird es bei Ulrich. Er braucht mich unbedingt in seinem Bett. Schreibt er zumindest. Ob ich mir einen Strapon hole? Offenbar steht Mann auf diese Spiele. Oder liege ich da verkehrt?

Dr. Walter bietet mir Sofortkredite. Bis zu € 20.000 jetzt und gleich. Ich muss ihm dafür nur meine Bankdaten geben. Die Buchung erfolge dann sofort. Auch im Lotto habe ich gewonnen! Komisch nur, dass die Adresse in Griechenland ist. Ich dachte die wären pleite? Das kann ich jetzt besser verstehen!

Ein Herr Ushindi aus Nairobi hat sich auch gemeldet. Eindringlich bittet er um Hilfe. Auch er will meine Kontonummer, um € 7.000.000 „kurz zu überweisen.“ Er verspricht mir eine stattliche Summe für den Gefallen. Das ist doch mal was, ich lasse die Sektkorken knallen!

Samira hat mir eine Rechnung geschickt. Für eine Bestellung, die ich niemals machte. Für nur € 200 will sie mich zur Millionärin machen. Aber reich bin ich schon. Was kann wertvoller, als (m)eine Elfe sein, von der ich niemals genug (Spam) bekomme.