1, 2 oder 3

1, 2 oder 3

Michael Schanze habe ich nie live erlebt, Elton dagegen schon. Aber es geht nicht um eine Kindershow, deren erste Zuschauer heute Erwachsene sind. Der Titel des Beitrags bezieht sich einmal mehr auf die sogenannte „Corona-Impfung“, deren Nutzlosigkeit immer offensichtlicher wird. Aber der Bundes-Jens will davon nichts wissen. Er bietet nun die Impf-Aktionswoche(n) an.

Ein Kessel Bund(es)

Nein liebe Leser, ich habe keinen Tippfehler gemacht. Aber das wiedererwachte Sprachrohr der Nation, auch BILD genannt, hatte aus dem neuen Fußball Bundestrainer Hans(i) Flick, den Bundes-Hansi gemacht. BILD-Redakteure machen das gern, ich erinnere mich noch an den von Alexander Gerst verkörperten Astro-Alex. Vermutlich kennen nur die wenigsten diesen Mann, der im Jahr 2014 an Bord einer russischen Sojus-Rakete zur Raumstation ISS geflogen ist.

Nach den immer wirrer werdenden Aussagen von Jens Spahn, meiner Assoziation mit einem Kessel Buntes, habe ich den Millionen-Boy zum Bundes-Jens(i) gemacht. Eine Lachnummer ist er sowieso. Aber vielleicht war es seine Absicht die CDU in den Umfragekeller zu hieven, um dann mit der Impf-Aktionswoche wieder ans Tageslicht zu kommen. Allein mir fehlt der Glaube, dass diese Aktion gelingt. Die CDU dümpelt irgendwo zwischen 23 und 25%.

Ein Scholz wird kommen

Nach dem wieder in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwundenen Schulz, soll es nun der Bundes-Olaf richten. Das verkannte Finanzgenie hat zwar schon die Hansestadt Hamburg finanziell ruiniert, aber was sind schon einige Milliarden! Woher das Geld kommt, hat SPD-Politiker noch nie interessiert. Sie geben es mit vollen Händen aus.

Immerhin, da bin ich ehrlich, ist mir Scholz lieber als die Bundes-Leni. Deren offen zur Schau gestellte Ahnungslosigkeit tut mir in der Seele weh. Spiel doch bitte wieder mit deinen Kindern liebe Schwester und misch dich nicht in die Geschäfte der Erwachsenen ein. Was auch für Bundes-Robert gilt. Nur so als Tipp lieber Genosse, bei Aktionswochen könnten auch „Naturprodukte“ und geistreiche Flüssigkeiten im Angebot sein.

1, 2 oder 3

Pfiffige Leser ahnen es schon, die Überschrift bezieht sich auf die Bundes-Spritzen. Vermutlich wird Jensi die zum Vorzugspreis bekommen, Provision inklusive. Eine Villa ist bekanntlich teuer. Der Unterhalt sowieso. Aber dafür gibt es feurige Funken von der Sonne, die wärmen so manchen Bänker-Sohn. Apropos Sonne! Da soll es doch wirklich eine neue Studie geben, die den himmlischen Heizkörper als Klimakiller ausgemacht hat.

Diese epochale Neuigkeit ist vermutlich das Produkt von geistig regen Menschen, die Daten besser lesen können als die Ahnungslosen der IPCC. 1, 2 oder 3 – letzte Chance – vorbei! So wird es bald aus deutschen Flimmerkisten schallen, wenn man euch nach der Wahl erneut den Mittelfinger zeigt und den nächsten Lockdown beschließt. Gerüchten zufolge soll Elton dann die Bundeshow moderieren, die täglich aus dem Reichstag kommt. Impfungen werden dann im Dutzend angeboten. Ich wünsche viel Spaß in der bunten Republik.

Täglich nachgedacht: Der Moment der Wahrheit

Täglich nachgedacht: Der Moment der Wahrheit

Berlin, 25.08.2021. Der Bundestag hat die sogenannte „Corona-Notlage“ um weitere drei Monate verlängert. Dafür gestimmt haben 325 Abgeordnete. 253 stimmten dagegen, 5 enthielten sich.

Abgestimmt

Was im ersten Moment wie eine normale Abstimmung wirkt, sieht auf den zweiten Blick anders aus. Wird der Fokus auf die Zahl der abwesenden Parlamentarier gerichtet, kann man durchaus nachdenklich werden. 78 Stimmen fehlten der Opposition, um den Antrag zur Verlängerung der Maßnahmen zu kippen.

In den Sozialen Medien kam sofort die Frage auf, wo die fehlenden Abgeordneten waren. Warum blieben sie dieser wichtigen Abstimmung fern? Es waren genau diese fehlenden 78 Stimmen der Grünen, FDP, Linken, AfD und Fraktionslosen, die letztlich den Ausschlag gaben. Hat man sich vielleicht „abgestimmt?

Taktik

Es ist ein offenes Geheimnis, das leider nur wenige kennen, dass Abstimmungen im Bundestag reine Taktik sind. Die Regierung verlegt Abstimmungen gern auf solche Termine und Zeiten, die möglichst wenige Abgeordnete der Opposition im Bundestag sehen. Das NetzDG ist nur ein Beispiel dafür.

Mir fehlt die Kenntnis darüber, wo die einzelnen Abgeordneten bei der Abstimmung zur „Corona-Notlage“ waren. Trotzdem wäre es interessant zu wissen, ob sie absichtlich ferngeblieben sind. Vielleicht waren sie krank, im Ausland oder aus anderen Gründen verhindert. Was aber, wenn wir nur eine Show erlebten?

The Show

Ich habe schon mehrfach laut darüber nachgedacht, ob wir im Bundestag in Wirklichkeit nur eine gut vorbereitete Polit-Show sehen. In der Bundesregierung weiß man genau, wer wann an- oder abwesend ist. Abstimmungen geraten also zur reinen Farce. Aber vielleicht irre ich auch und alles war legitim. Das muss jeder für sich entscheiden.

Meiner Meinung nach ist zumindest ein Teil der Abgeordneten aller Parteien durchaus ehrlich unterwegs. Deren Führung folgt allerdings der stets gleichen Agenda. Aber vielleicht irre ich auch und alles ist ganz anders. Ich zumindest habe bei der Abstimmung den Moment der Wahrheit gesehen. Deutschland bleibt auf Kurs.

Der Kurs

Der Sänger Christian Anders hat vor vielen Jahren das Lied „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ gesungen. Aktuell hat er den Text in „Es fährt ein Zug nach Corona“ umgedichtet und macht sich über die Regierung lustig. Wobei das weniger Humor, als vielmehr massive Kritik an deren Maßnahmen ist.

Der deutsche Kurs führt nach meiner Meinung in die falsche Richtung. Das habe ich schon vor Jahren propagiert und eine Menge Hohn und Spott geerntet. Typisch für die deutsche Unkultur in Sachen Diskurs, wurde ich sogar ins „Rechte Lager“ geschoben, ohne auf meine Argumente einzugehen. Aber Totschlagargumente funktionieren nicht bei mir.

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Wir wären am 28. und 29.08. wirklich gern zum Spaziergang nach Berlin gekommen. Zwei ausländischen Frauen mit Kind wäre nichts passiert. Wenn überhaupt, hätten uns die Polizisten ein Lächeln geschenkt oder höflich zur Seite gebeten.

Nun ist Japan weit, ein Flug lang und es gibt für uns keinen Grund mehr nach Deutschland zu kommen. Wir sind keine Deutschen mehr. Aber was ist mit euch, die ihr in Deutschland lebt? Wer fährt nach Berlin? Wer tritt dort friedlich für seine Freiheit ein? Berlin ist schließlich immer eine Reise wert und ein Spaziergang in der deutschen Hauptstadt ist wunderschön.

Quellen:

Namensliste der Abstimmung

 

Täglich nachgedacht: Die Taliban-Show

Täglich nachgedacht: Die Taliban-Show

Zur Zeit läuft auf der „Bühne“ Afghanistan wieder die „Taliban-Show.“ Die war zwanzig Jahre abgesetzt und erlebt nun eine Neuauflage. Weltweit überschlagen sich die Medien und „prügeln“ unter anderem die noch Kanzlerin Merkel windelweich. In der Hauptsache aber den senilen Joe Biden, den angeblich Hauptverantwortlichen der neuerlichen Krise.

Vorhang auf

Afghanistan militärisch zu erobern, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Russland hat das ebenso erlebt, wie nun die USA und die NATO. Vor 100 Jahren sind bereits die Briten gescheitert. Was geht nun wirklich in Afghanistan vor? Was wird vor unseren Augen verborgen? Ist es vielleicht das Lithium, welches im Boden Afghanistans schlummert? Welche Rolle werden China und Russland spielen? Was geschieht in den USA, worüber die Zeitungen so eisern schweigen?

Während die FAZ von einem Saigon 2.0 schreibt, während deutsche Polit-Darsteller den Westen auf einen (möglichen) Flüchtlingsstrom (junger Männer) vorbereiten, habe ich mich außerhalb deutscher „Qualitätsmedien“ informiert. Aber ich musste nicht bei Boris Reitschuster nachlesen, um die inszenierte Machtübernahme der Taliban zu erkennen. Die Frage ist, ob sie wirklich gelingt.

Medienhysterie und (Geo)Politik

Marionetta Slomka, die Sprechpuppe des ZDF, hat Tränen in den Augen, als sie Bilder aus Afghanistan präsentiert. Darauf einzugehen lohnt nicht, den Deutschen werden einmal mehr fragmentierte Wahrheiten gezeigt. Das hat auch mit dem Wahlk(r)ampf zu tun, der Merkel in Rente und einen neuen Kanzler ins Amt hieven soll. Wer nun soll es werden? Der lasche Armin, Koboldine Annalenchen oder doch der wirklich (un)fähige Scholz.

Wieder war es die BILD, die bereits Anfang August von einem Geheimtreffen deutscher Diplomaten mit den Taliban berichtete. Alles Zufall, auf keinen Fall hat man schon damals von der quasi Kapitulation der afghanischen Armee gewusst. Oder vielleicht doch? Ich sage wie es ist, was ich darüber denke, werde aber dazu einen Blick auf den Machtkampf in den USA werfen.

Die Gedanken sind frei

Der vollständige Abzug ausländischer Truppen aus Afghanistan stand lange fest. Militäreinsätze verschlingen riesige Summen. Dieses Geld wird anderweitig benötigt. Zum Beispiel in der Corona-P(l)andemie, um nutzlose „Impfstoffe“ zu kaufen. Joe Biden, den ich in 100 Jahren nicht US-Präsident nenne, kam nur durch massiven Wahlbetrug ins Amt. Seine Hintermänner, die weder Demokraten noch Republikaner sind, wollten dem ungehorsamen Donald Trump eine Lektion fürs Leben erteilen. Das könnte man meinen. Was aber, wenn alles völlig anders gewesen ist?

Was wäre, wenn auch der Wahlbetrug absichtlich inszeniert worden ist? Immerhin war er schlampig und stümperhaft. Trump, der die US-Republikaner auch ohne jemals dafür gewählt zu sein anführt, hat seit Wochen Oberwasser. Bidens desaströse Politik erzürnt die Amerikaner. Die Grenzen sind ungesichert, der nächste Lockdown soll ebenfalls kommen. Bidens Aufruf zur Versöhnung ist lange vergessen. Vielleicht hat er es wirklich ernst gemeint, aber seine Anweisungen spalten die Nation noch mehr.

Nachwehen

Trump wartet ab, während in Arizona ein forensischer Audit der Wahlstimmen läuft. Dessen Ergebnis dürfte den Bundesstaat nachträglich für Trump anzeigen. Auswirkungen hätte das vorerst keine. Aber die Öffentlichkeit wäre einmal mehr schockiert. Andere Bundesstaaten, die ebenfalls Biden als Sieger sahen, wollen den gleichen Audit machen. Auch dort dürften die Ergebnisse ähnlich sein. Meiner Meinung nach hat Trump die Wahl 2020 haushoch gewonnen. Aber was soll dieser Beweis erbringen?

Der Supreme Court sieht solche Beweise bisher lediglich als Meinungsäußerungen an. Ob das oberste Gericht der USA  mögliche Klagen der Bundesstaaten annehmen wird ist ungewiss. Aber selbst dann müsste soweit ich das amerikanische System verstehe, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Biden eingeleitet werden. Das hätte nur Aussicht auf Erfolg, wenn auch demokratische Abgeordnete beider Häuser gegen ihn stimmen. Geschähe das, wäre allerdings Mrs. Harris neue Präsidentin. Sie müsste dann einiges / vieles anders machen.

Aber Juristen sind oft flexibel, wenn es um die Auslegung von Gesetzen gibt. Sofern sie das Signal bekommen, davon bin ich fest überzeugt, würden sie das Wahlergebnis kippen. Irgendeinen juristischen Kniff gibt es bestimmt. Vielleicht würde die Wahl auch nur wiederholt. Aber dann wäre vermutlich Trump der klare Sieger.

Aussichten

Biden soll weg. Das ist meine Vermutung. Ob Trump wieder als Präsident eingesetzt wird, bleibt ungewiss. Möglicherweise spielt „man“ ihn nur gegen seinen Rivalen aus. Die Globalisten und auch ihre nationalistischen Gegenspieler im Council on Foreign Relations (CFR)) brauchen aber einen US-Präsidenten, der zumindest klare Sätze sprechen kann und dem das Militär besser gesonnen ist. Das muss nun nicht Trump sein, aber Biden ist es auf keinen Fall. Der Streit der beiden Gruppen lähmt die USA. Wobei Streit eher mit Meinungsverschiedenheit zu ersetzen ist.

Politik ist ein schmutziges Geschäft. Einen Staatsstreich in den USA hat es noch nie gegeben. Daher glaube ich an keine militärische Intervention, um Trump wieder an die Macht zu bringen. Eher an eine mehr langfristige Strategie und den Verlust der demokratischen Mehrheit bei den Zwischenwahlen 2022. Bis dahin sollte „Corona“ kein Thema mehr sein. Die Amerikaner müssten aber wieder miteinander versöhnt werden, die Spaltung der Gesellschaft ist enorm. Man darf gespannt sein, wie das gelingen soll. Aber was hat das nun alles mit Afghanistan zu tun?

Afghanistan

Die Medien in den USA und Deutschland verkünden bereits, wer die Schuldigen der Fehleinschätzung sind. Bei der CIA aber mindestens beim deutschen BND sollen Köpfe rollen, Bauernopfer werden präsentiert. Unterdessen fordert die BILD vehement den Rücktritt von Maas und Kramp-Karrenbauer. Ich fordere auch, nämlich mit diesem Unsinn aufzuhören und hinter die Kulissen zu schauen. Die BILD teilt leider auch nur eine fragmentierte Wahrheit mit.

Afghanistan ist ein strategisch wichtiges Land. Um Menschenrechte ging es nie. Lithium mag eine gewisse Rolle spielen. Die Taliban könnten es an China verkaufen, um an Geld zu kommen. Das brauchen sie. Mit dem Verkauf von Drogen kann man keinen Staatshaushalt finanzieren. Der Westen wird versuchen indirekt Einfluss auf die Taliban nehmen. Immerhin hat man ihnen das Land quasi auf dem Silberteller präsentiert. Pakistan spielt dabei eine große Rolle. Und natürlich, wer hätte das gedacht, die CIA. Im Westen also nichts Neues. Alles bleibt wie es ist.

 

Quo vadis USA- Teil 2: Die gestohlene Wahl

Quo vadis USA- Teil 2: Die gestohlene Wahl

Nachdem nun einige Tage seit dem „Sturm aufs Capitol“ vergangen sind, nachdem immer mehr Informationen über die Beteiligung von Antifa-Aktivisten auftauchen, wird das Bild einer Inszenierung immer deutlicher. Darüber zu spekulieren ist eigentlich müßig, das haben bereits andere getan. Hunderttausende, vielleicht sogar Millionen, glauben an einen geheimen Plan und dass Donald Trump noch immer ein As im Ärmel hat.

Q! – Q?

Die Naivität dieser Menschen ist gigantisch, was auch und vielleicht besonders für die Q-Anhänger gilt. Naiv zu sein stellt keinen Makel dar. Wirre Fantasien zu verbreiten schon. In Trumps Umfeld gab und gibt es Menschen, die offenbar in einer Scheinwelt leben. Womit sie recht haben, die Wahl wurde manipuliert, egal was deutsche und amerikanische Medien dazu bringen. Wer immer „Q“ ist, er hat Trumps Anhänger auf einen falschen Weg gebracht. Sie lebten in der falschen Hoffnung, dass „etwas“ geschieht. Vermutlich leben sie dort immer noch.

Wahlbetrug hat Tradition in den USA. Aber nie war er so offensichtlich, wie bei der 2020er Wahl. Vieles von dem, was wir in den letzten Wochen hörten, waren lediglich kleine Unregelmäßigkeiten. Den Ausschluss von Wahlbeobachtern kann man kritisieren, ein Beweis für Manipulationen ist das nicht. Anders sieht es aus, wenn Tage später quasi aus dem Nichts Briefwahlunterlagen auftauchen, die dann auf den 03. November zurück datiert worden sind.

Die Lebenden und die Toten

Dass Tote wählen, sogar Briefwahlunterlagen anfordern können, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Hinzu kamen viele Jugendliche, die noch nicht wahlberechtigt sind und ehemalige Einwohner der sogenannten Swing States. Dass diese auch noch alle für Biden stimmten, mutet allerdings merkwürdig an und ist ein weiterer Hinweis auf Manipulation.

Frontal + hat dazu einen Beitrag gebracht, der auf einem Video der US-Epoch Times basiert. Telegram-Benutzer können sich ihn ansehen und ihr eigenes Urteil bilden.

Anomalien und mathematische Unmöglichkeiten

Der englische Originalbeitrag stammt von der US-Epoch Times: Klick

Ein Sturm wird kommen

Die US-Demokraten, wie auch die Mehrheit der US-Republikaner, haben Trump für den Sturm aufs Capitol verantwortlich gemacht. Natürlich wissen sie sehr gut, wie absurd dieser Vorwurf ist. Aber dieser gewollte Sturm bot ihnen endlich die Gelegenheit, den ungeliebten Präsidenten „abzusetzen.“ Es ist kein Verrat der Republikaner, wie nun viele Amerikaner glauben. Ihr Verhalten zeigt aufmerksamen Beobachtern lediglich, wie es wirklich um die Verteilung der Macht in den USA steht.

Offensichtlich glauben die Hintermänner beider Parteien, dass man das dumme Wahlvolk weiterhin belügen kann. Die ersten Abgeordneten der Republikaner haben allerdings schon eine Kostprobe dessen erhalten, was ihnen möglicherweise blüht, wenn sie den abgewählten Trump weiter diskreditieren. Salopp ausgedrückt, haben sie ihre Wiederwahl verspielt. Ihre einzige Chance liegt nun darin Trump ein „Verbrechen“ derart glaubhaft nachzuweisen, dass seine Anhänger ihm die Unterstützung entziehen.

Staatsmänner

In der direkten Nachbetrachtung der Ereignisse, hat sich Biden bereits blamiert. Während Trump den wirklichen Staatsmann gab und zur Gewaltlosigkeit aufrief, eine reibungslose Übergabe der Macht garantierte und von der Heilung der Nation sprach, stigmatisierte Biden auch die friedlichen Demonstranten als Terroristen. Viel mehr war und ist von diesem Mann kaum zu erwarten, der in den letzten Monaten meist im Keller seines Hauses saß. Vielleicht wäre er besser dort geblieben.

Viele glauben, dass ein US-Präsident über fast unbegrenzte Macht und Möglichkeiten verfügt. Das ist so lange richtig, wie er der US-Agenda folgt. Der rebellische Trump hatte diese Macht nie. Seine oft falschen Personalentscheidungen bewiesen sehr schnell, dass er kein Politiker gewesen ist. Die ihm vermutlich von anderen präsentierten Personen, haben gegen ihn gespielt oder Entscheidungen zumindest verhindert. Einzig Kriege konnte man mit Trump nicht führen.

Wer die Macht hat

Wie hilflos der angeblich nächtigste Mann der Welt agierte, als man ihn um den Wahlsieg brachte, zeigen seine Twitter-Nachrichten der letzten Wochen. Frust, heiße Luft und Durchhalteparolen waren alles, was er aufzubieten hatte. Der von einigen seiner Anhänger erwartete Staatsstreich ist ebenso ausgeblieben, wie die Verhaftungen von Biden, Clinton und Obama. Wahre Macht sieht anders aus, wahre Macht hält sich an kein System.

Trumps Problem, er war meist auf sich allein gestellt. Sein einziges Netzwerk ist seine eigene Familie. Alle seine wirklich guten Berater, wurden von der Gegenseite angeklagt und vor Gericht gestellt. Die in den letzten Wochen erfolgten Begnadigungen kamen Jahre zu spät. Vielleicht waren sie auch nur Teil einer Show, das wird man nie erfahren.

Die im Schatten stehen

Die wirkliche amerikanische Regierung, ist mehr oder weniger ein Konglomerat aus Medien, Ultrareichen, der US-Zentralbank und Mitgliedern des CFR. Ein US-Präsident folgt lediglich der vorgegebenen Agenda. Er kann allenfalls Nuancen setzen. Auch Trump war letztlich nur ein Politdarsteller, der eine Art Schattenboxen betrieben hat. Das Wunschdenken einiger, dass ausgerechnet er gegen die geballte Macht aus Medien und Großkapital vorgehen könnte, blieb ein frommer Wunsch. Trump hat allerdings seine „Nationalisten“ auf diverse Positionen gesetzt und die „Globalisten“ aus dem Amt gekickt. Damit war der Streit vorprogrammiert, die Show nahm ihren Lauf.

Aber es geht bei dieser Show weder um Biden oder Trump. Der scheinbar rebellische Trump war lediglich Teil des Systems, das ihn aus den bekannten Gründen wenig mochte. Das Imperium hat nun zurückgeschlagen und die vollständige Kontrolle der USA erneut übernommen. Die beiden neuen Marionetten an der Spitze dürfen lediglich Akzente setzen. Vielleicht wird Biden schon in absehbarer Zeit ersetzt oder zieht sich wegen „Krankheit“ aus dem Amt zurück.

Der Kampf um die USA

Die Frage ist, ob und wie der „Kampf um die USA!“ weitergehen wird. 75 Millionen Wähler, von denen viele auch Familie haben, diese Wähler sind bitter enttäuscht vom Wahlergebnis. Wenn es dem Establishment gelingt sie wieder auf ihre Seite zu bringen, geht es weiter wie bisher. Formiert sich aber eine neue Bewegung, die durchaus zur Partei werden kann, könnte das die bisherigen Strukturen zumindest durcheinander bringen.

„We the People,“ „Make America Great again“ brauchen allerdings einen wirklichen (An)Führer, den Donald Trump vermutlich nicht mehr geben wird und kann. Was die USA brauchen sind frische Gesichter, die auch Charisma haben. Wobei der Fokus auf eine Person keine Option mehr ist. Wie eine mögliche neue Partei gegen die geballte Macht der US-Eliten bestehen könnte, ist das nächste Problem. Schon jetzt werden Teilnehmer an Trump-Kundgebungen von ihren Arbeitgebern entlassen. Ohne Geld wird eine politische Karriere schwer.

Die Macht des Geldes

Die Macht genau dieses Geldes ist es, die letztlich über das Schicksal von mehr als 300 Millionen Amerikanern und auch über die halbe Welt entscheidet. Die Macht genau dieses Geldes ist es, die einen noch amtierenden US-Präsidenten, mit vorgeschobenen Argumenten in den Sozialen Netzwerken sperrt. Facebook, Twitter & Co. sind dabei lediglich die Handlanger jener Eliten, die stets im Hintergrund stehen. Willkommen im Jahr 2021, willkommen in der neuen Welt.

Täglich nachgedacht: Die Qual der Wahl

Täglich nachgedacht: Die Qual der Wahl

Richard Wolff, der Gründer von Democracy at Work, hat einen vom Rubikon-Team übersetzten Artikel geschrieben. „Keine Wahl“ heißt er dort. „Gleichgültig, wer demnächst Präsident der Vereinigten Staaten ist — es wird immer der Kapitalismus sein, der regiert. Die Zeit ist reif für eine dritte Partei.“

Den ersten Teil kann man unterschreiben, lediglich die „dritte Partei“ löst entschiedenes Kopfschütteln bei mir aus. Warum das so ist, habe ich bereits in meinem Kommentar zur diesjährigen US-Wahl geschrieben. Zusammenfassend: US-Politik wird nicht von einzelnen Parteien gemacht. Repräsentanten beider Parteien sitzen vereint im Council on Foreign Relations (CFR) und entscheiden dort, wer für die Präsidentschaft kandidiert, wie teuer / heftig die als Wahlkampf getarnte Show wird und welchen Weg das US-Imperium zum Erhalt der Weltmacht einschlagen wird. Eine dritte Partei würde lediglich dann funktionieren, wenn die Macht des CFR, der Finanzeliten, der Federal Reserve Bank und aller Medien(Eigentümer) für immer gebrochen wird. Die angebliche Radikalisierung der Demokraten ist in meinen Augen nur ein Akt der großen Show.

Aber wie sieht es mit Trumps Kampf um die Macht aus? Was sehen wir wirklich? Ist es lediglich der Versuch eines scheidenden Präsidenten, um quasi „kämpfend“ abzutreten, um dann ein Comeback zu bestreiten? Ich lege mich noch einmal fest und sage, dass wir einen Kampf der Eliten sehen. Während die eine Seite wieder mit dem Säbel rasseln möchte, ist die Fraktion um Trump viel eher zu einer sanfteren Lösung bereit. Sanft in diesem Fall, dass keine Kugeln fliegen. Am Endergebnis ändert das wenig. Das lautet immer: America first!

Trumps Gesicht als cleverer Unternehmer zeigt sich, wenn er und seine Mannen plötzlich die schnelle Impfung für alle US-Bürger favorisieren. Dahinter stecken finanzielle und politische Interessen. „Corona“ wird nach der Impfung und dem „Great Reset“ vermutlich verschwunden sein. Wer dann die USA regiert, ist nebensächlich. Möglicherweise beginnt dann ohnehin ein Massensterben durch den Ausbruch einer durch die Impfung verursachten „Pandemie.“ Big Pharma ist auf jeden Fall der Gewinner. Egal ob Trump wieder in seinem Tower oder Joe Biden im White House sitzt.

Fazit: Wolffs Artikel liest sich gut. Aber er bewegt sich auf klassischem Niveau, indem er immer noch Parteien favorisiert. Diese Nebelkerze hat ausgedient. Ebenso wie die vom CFR „gemachten“ US-Präsidenten. Dass ich trotzdem den Unternehmer Trump favorisiere, hat rein wirtschaftliche Interessen. Für mich ist ein Donald Trump berechenbarer, als ein seniler Joe Biden. Mit „Krieg“ kann ich kein Geld verdienen, als Mitglied von ASEAN im friedlichen Wettstreit schon.

Das ist Taekwondo!

Eigentlich bin ich eine treue Seele. Aber eigentlich ist so ein komisches Wort. Daher gehe ich heute ganz offen fremd und fahre einen Schmusekurs mit (Süd)Korea. Der Hintergrund ist der, dass ich wieder Taekwondo (TKD) trainiert habe. Ich wechsle gern die Stile, demnächst ist es Tai Chi. Mein Vater will mich bereits scherzhaft enterben, wenn ich wirklich den Schwarzen Gürtel im TKD mache. Aber das ist japanischer Humor, den nur wenige verstehen.

Warum TKD? Instinktiv hatte ich als junges Mädchen im Karate meine Beine auf eine Weise benutzt, die mein Vater mir nie zeigte. Als er mich fragte was das sei, habe ich nur die Schultern gezuckt und sofort zugestimmt, als er mich ins Taekwondo Training mitgenommen hat.

Und damit ist das Geheimnis gelüftet, ob mein Vater andere Kampfkünste kennt. Er kannte den dortigen Meister, der mich nun 2 x pro Woche unter seine Fittiche nahm. Der Sensei war völlig verblüfft, als ich in Rekordzeit lernte, wofür andere Jahre brauchen.

Hohe Kicks und akrobatische Sprünge lagen damals bei mir im Trend. Mein Vater war klug genug um zu erkennen, dass mein Karate dadurch besser werden wird. Er hatte recht und ich bin ihm dankbar dafür.

Später hat er geschmunzelt, als ich ihm die Tritte zeigte und mich mit einem Fußfeger von den Beinen geholt. Ich habe schnell begriffen, wo und wann ich hoch kicken kann. Bei Kickbox-Turnieren hat mich das zur Siegerin gemacht. Und das obwohl ich oft genug die Kleinste war. Niemand sprang höher als ich.

Gibt es große Unterschiede zu Karate? Die Techniken beider Stile sind fast gleich. Im TKD kickt man nur häufiger. Die Frage was besser ist vergleicht wieder Äpfel mit Birnen und übersieht, dass es auch im TKD klassisch und sportlich zugeht. Im Endeffekt ist TKD lediglich leicht abgewandeltes Shotokan-Karate, das mit Elementen von Kung Fu und dem Taekyon, einer klassischen koreanischen (Tanz)Kampfsportart, vermischt worden ist.

Taekwondo hieß zunächst Dangsudo (Tangsoodo), „Weg der (Dang-)China-Hand“, oder Gongsudo (Kongsoodo), „Weg der leeren Hand“. In beiden Fällen handelt es sich um die koreanische Aussprache dessen, was auf japanisch Karate gelesen wird. Salopp ausgedrückt ist Taekwondo also koreanisches Karate.

Im TKD gibt es wie im Karate die gleiche Diskussion um klassisch und modern. Wobei sich diese fälschlicherweise zu sehr auf die Sportvariante bezieht und das moderne Wettkampf-TKD kritisiert, das aber wirklich anders geworden ist.

Oft wird die Frage gestellt ob Karate besser als Taekwondo ist, bzw. umgekehrt. Für beide Systeme gilt, dass der jeweils besser trainierte Wettkämpfer gewinnt.

Das folgende Video zeigt neben Techniken auch viele Showeffekte, die das Publikum begeistern sollen. Aber niemand kämpft so auf der Straße. Taekwondo ist viel mehr als das. Und falls nun die Frage kommt ob ich diese Stunts ebenfalls kann, so muss ich das klar verneinen. Auf reine Show zu machen war noch nie mein Ding.

Lichter der Großstadt – Teil 4: Need for Speed

Bekanntlich sind schnelle Autos (m)eine (zweite) Leidenschaft. Früher war das anders. Im Gegensatz zu Kindern anderer Eltern, ist mein jüngeres Ich niemals Porsche gefahren. Auch mein Papa ist da eher konservativ. Er mag Lexus. Alles gut.

Als Geschenk unserer Eltern, haben wir vor einigen Jahren die A-Lizenz erworben, die uns ermöglichst Rennautos zu fahren. Ein erster Besuch im winterlichen Schweden, war damals ein Highlight in unserem automobilen Leben. Aber es dauerte noch eine Weile bis daraus mehr geworden ist.

Mehr, das sind nun schon einige Jahre Tests mit wirklich schnellen Wagen, mehr ist aber auch ein katastrophaler Crash. Der Spaß blieb, die Lust am fahren. Und heute sind wir nach Detroit unterwegs.

Motor City

Detroit, werden sich nun manch LeserInnen fragen, was ist so besonderes in dieser Stadt? Zum Beispiel die jährliche Motor Show, auf die wir es abgesehen haben. Weniger als normale Besucher, wir reisen mit klarem Auftrag dorthin.

Der Flug von Los Angeles nach Detroit dauert 4 1/2 Stunden und ist nur halb ausgebucht. Wir dösen und fliegen einer weiteren Zeitumstellung entgegen. So ist das in den USA. Motor City präsentiert sich winterlich. Zwar liegt kein Schnee, aber es ist kalt. Kein Ding, wir haben dicke Jacken mitgebracht.

Ein Taxi bringt uns zum Atheneum Suite Hotel, das Zimmer ist für uns gebucht. Vom Hotel selbst ist es nur ein Katzensprung zur Show, wir sprechen von unter einem Kilometer. Natürlich werfen wir uns in Schale und mutieren zu Business Women.

Während Yuki Rock und Bluse trägt, ist bei mir Hosenanzug angesagt. Die Pumps machen uns um Zentimeter größer. Diese Tortur muss leider sein, das wird erwartet. „Scharfer Look“, sage ich zu Elfchen und verdrehe die Augen. „Hast du nachher noch etwas vor?“ Ihr silberhelles Lachen ist Musik in meinen Ohren. Wisst ihr nun, warum ich mit ihr verheiratet bin?

Muskeln und Business

Wir haben kaum Augen für die automobilen Muskelprotze, der Termin steht. Aber wir planen einen zweiten Besuch, der viel lockerer werden wird. Wolf und Yukis Papa, haben uns mit Infos versorgt. Ich bin die Papiere im Flieger durchgegangen. Alles super, nur die Unterschrift fehlt. Nicht unsere, die von Herrn Yamasaki.

Der erweist sich als liebenswerter Herr im besten Alter, der aufgeschlossener als so mancher Japaner ist. Meine Visitenkarte wird ausgiebig analysiert, Titel sind auch in Japan wichtig. Wobei hier die Höflichkeit überwiegt. Auch seine Karte studiere ich genau.

Der Andrang zur Show ist heftig, das ist so in den USA. Gestählt durch meine Jahre an der Uni, ist das Stimmengewirr kein Problem. Auf Details des Gespräches verzichte ich, das ist kein Thema für den Blog. Aber es läuft ab, wie in Japan auch, etwas Smalltalk und der Austausch von Höflichkeiten, bevor es zur Sache geht.

Positiv, Herr Yamasaki ist sehr westlich eingestellt. Das erspart mir Peinlichkeiten. Mit gewissen Traditionen tue ich mich schwer, Yuki ist da viel japanischer. Daher fallen meine Verbeugungen oft knapper aus, was für Probleme sorgen kann. Nicht so bei Herrn Yamasaki. Der war schon in Deutschland, erzählt er mir.

Das Meeting ist eigentlich überflüssig, Herr Yamasaki hat natürlich längst eine Kopie des Vertrages. Aber gewisse Regeln müssen sein. Unser Gespräch dauert fast zwanzig Minuten und dreht sich auch um die Zukunft des Automobils. Von Tesla hält er viel. „Das müssen wir auch machen“, gibt er uns mit.

Bei solchen Meetings spielt Yuki meine Assistentin, was sie gern und ohne Probleme macht. Schon mehrfach hatte ich ihr angeboten, dass sie das Gespräch übernimmt. Aber sie schüttelt dann schnell den Kopf. „Ich bin viel zu nervös und würde Fehler machen“, hat sie gesagt. „Du bleibst immer ruhig!“

Selbstdisziplin, Routine und meine Fähigkeit Gefühle zu beherrschen, sind der Schlüssel zum Erfolg. Aber als Herr Yamasaki endlich unterschreibt, bin ich doch erleichtert. Das hat weniger mit dem Deal selbst zu tun, der stand schon vorher fest. Mir tun nur einfach die Füße weh, tragt ihr mal Pumps!

Easy living

Wir haben uns kaum verabschiedet, als ich mir die Dinger von den Füßen reiße. Yuki lacht. Sie hat in einer Tasche unsere Sneaker mitgebracht. Ein junger Amerikaner lobt uns für die Idee. „Oh Mann“, sagt er, „ich habe schon beim Anblick solcher Schuhe Schmerzen.“

Zwar ernten wir belustigte (Augen)Blicke anderer Besucher, aber denen halte ich locker stand. Trotzdem muss das jetzt nicht sein. Zurück im Hotel ziehen wir uns um und machen uns wieder auf den Weg. Lustigerweise treffen wir erneut auf den Amerikaner, der uns ebenfalls erkennt. „Yeah, that’s much better for the Show“, sagt er und hebt beide Daumen.

Schnell kommen wir ins Gespräch. Er heißt Luke, ist der Sohn eines lokalen Autohändlers, der gute Gebrauchtwagen im Angebot hat. „Ich will mir den neuen Mustang anschauen“, erzählt er uns. „Es gibt ein Facelift, wisst ihr das schon?“ Seine Freundin möge Mercedes. „Ihre Eltern sind Holländer“, fügt er hinzu.

Luke ist unaufdringlich freundlich, offen und an keinem Flirt interessiert. „Kate kommt auch“, sagt er. „Wie sieht’s aus, wollen wir zusammen die Show anschauen?“ Ich tausche einen kurzen Blick mit Yuki, die nur kurz nickt.

Kate erweist sich als völlig unkompliziert und freut sich wirklich uns zu treffen. „Super!“, sagt sie und lacht, „als ich von Düsseldorf erzähle und dass ich etwas holländisch kann, „jetzt kann ich über Luke auf holländisch herziehen.“

„What?“, fragt Luke und grinst. „Ik no spreek Nederlands!“ Der Satz sorgt für allgemeine Heiterkeit. „Ik spreek geen Nederlands“, korrigiert ihn Kate und gibt ihm einen Kuss.

Anderen gegenüber offen zu sein, war nie ein Problem für mich. Auch wenn es Männer sind. Ich mag die amerikanische Art. Vieles mag gespielt sein, Kate und Luke sind echt.

Stahlgewitter

„Let’s go to Kia if you like“, übernehme ich das Kommando und dann bestaunen wir die bunte Welt. Die Show umfängt uns mit der Macht eines Stahlgewitters. Sie ist automobile Leidenschaft pur. Meine Blicke streicheln den Kia Stinger, dort Audis Konzeptstudie Q8. Der Mercedes-AMG GT kommt protzig, der quietschgelbe VW ID Buzz lustig und schrill.

Beim Audi SQ5 mag ich nur die rote Farbe, Subaru zeigt den neuen WRX in Blau. Der Nissan VMotion weckt mein Interesse und der aufgehübschte Toyota Camry sieht auch nicht übel aus. Das gilt auch für diverse Mädels, die uns mit ihrem Lächeln verzaubern wollen. Luke bekommt prompt Kates Ellbogen in die Seite und schon schaut er nur noch nach ihr.

Wir verbringen den Tag mit dem Paar und haben wirklich Spaß. „Habt ihr auch Kinder?“, fragt Kate bei einem Snack. „Wir planen ja schon, aber vorher heiraten wir noch.“ Lukes Gesicht, als er Kates Worte hört, ist kaum mit Worten zu beschreiben. Mann eben! Was er nicht sieht, hat Frau längst bemerkt.

Ich erzähle von meiner Endometriose und Yukis Hormonproblem. „Wir wollen mindestens ein Kind, besser zwei adoptieren, füge ich hinzu. „Nur das wann, ist noch die Frage.“ „Schatzi, die beiden sind verheiratet“, erklärt Kate einem verwirrten Luke, bei dem der Groschen endlich fällt.

„Ach so, alles cool“, sagt er. „Ich will natürlich auch Kinder. Möglichst ein ganzes Football Team!“ Er lacht über seinen Witz und Kate verdreht die Augen. „Darüber reden wir noch“, sagt sie leise und zwinkert Luke schelmisch zu.

Wir lassen den Tag im Fitnessraum ausklingen. Zur Freude einiger Gäste kicken wir eine Runde. Von Luke und Kate nehmen wir einen positiven Eindruck mit. Freundliche, aufgeschlossene Menschen, auch das ist Amerika.

Im nächsten Teil wird es laut, ein Duell China – Japan ist angesagt. Und nein, es wird nicht um Karate gehen. Aber um Fengs Freundin und Allys Dad.

Tatort Istambul – Der inszenierte Putsch

Freitag, 15.07.2016. Während das deutsche Staatsfernsehen eisern schweigt, fallen in der Türkei Schüsse. Ein (angeblicher) Putsch gegen Präsident Erdogan erschüttert das Land. Im KanzlerInnenamt schrillen die Telefone, die ARD und ZDF Oberen rufen an. „Sag Mutti, was sollen wir jetzt machen?“

Natürlich ist das gelogen. Die Medien sind doch (un)frei! Es gab Tote in der Türkei. Aber das erfahren Deutsche erst Stunden später. Die BBC und CNN konnten das wie immer besser. Vielleicht zahlt man denen auch mehr Geld. Ich meine was sind schon 8 Milliarden für die Öffentlich Rechtlichen pro Jahr?

Wieder waren es die sozialen Netzwerke, die berichtet haben. Live, während die deutschen Reporter in den Betten lagen. Oder erst am nächsten Morgen gegen 9 Uhr wie Phoenix aus der Nachrichtenasche kamen. Kann ja mal passieren.

Wer steckt hinter den Schüssen? Klar, es waren natürlich böse Soldaten, die unzufrieden mit dem guten Sultan Erdogan gewesen sind. Bestimmt waren sie verblendet und Hirngewaschen. Das kennt man doch aus Filmen, wie das vor sicht geht.

Statt die Regierung festzusetzen, hat man Fernsehsender gestürmt und ein Statement verlesen. Ob die Soldaten da wohl etwas verwechselt hatten? Aber vielleicht war das nur eine Übung. Oder doch die Show mit Telefonjoker, den der fast gestürzte Erdogan nun gab. Das (Wahl)Volk als zweite Chance. Der hat’s drauf der Mann!

Man muss kein Hellseher sein um zu begreifen, wie stümperhaft die (angeblichen) Putschisten vorgegangen sind. Und welche Chance sie dem Sultan vom Bosporus nun gaben. Vor allem wie schnell der handelte und gegen wen. Tschüss ihr Kritiker, die Gefängnisse warte(te)n schon.

Auch wenn jede Show ein Ende hat, so geht die in der Türkei noch weiter. Nur die DarstellerInnen werden andere sein. Vielleicht (wieder) kurdische Frauen und Kinder, die vor Erdogans Panzern fliehen. Ihre Männer hat der Obertürke längst kalt gemacht.