Karate, Kicks und Kumite

Karate, Kicks und Kumite

Dieser Beitrag ist zum größten Teil zwischen dem Herbst 2019 und Frühling 2020 entstanden. Durch „Corona“ und unseren Aufenthalt in Schweden, hatte sich die Fertigstellung verzögert. Aktuell trainiere ich natürlich wieder mit meinem Vater. Ohne Maske versteht sich, um unsere finsteren Blicke zu sehen. Das war natürlich Spaß. Aber Papa behauptet stets, dass ich unlautere Mittel anwende und ihn zum Schmunzeln bringen kann. Meine Schilderung mag scheinbar disziplinlos sein, das Gegenteil ist der Fall. Karate ist Disziplin in Vollendung.

Mein Vater war sieben Jahre alt, als sein Vater begann ihn in Gōjū-Ryū-Karate zu unterrichten. Gōjū-Ryū ist ein Karate-Stil mit lang zurückreichender Tradition, der besonders viele Elemente des ursprünglichen chinesischen Boxens des 17. bis 19. Jahrhunderts enthält und auf den sogenannten Kranich-Stil aus China zurückgeht. (Daitō-ryū) Aikijūjutsu, die Urform des Aikido, lernte er einige Jahre später. Ebenso Kenjutsu, den Schwertkampf. Wie mein Vater mich, hat auch mein Großvater ihn in Zen unterrichtet. Aber still zu sitzen und zu meditieren, war schwierig für mich. Musik half. Papa hatte mich unruhigen Geist „besiegt.“ Zumindest für einige Minuten. Danach soll ich ihm angeblich wieder Löcher in den Bauch gefragt haben.

Aikijūjutsu diente als waffenlose Selbstverteidigung der Samurai und war für das Schlachtfeld gedacht. Entsprechend hart sind seine Techniken. Verlor der Samurai sein Katana, wurde er durch einen Schlag entwaffnet, hat er sich natürlich zu verteidigen versucht. Dafür war Aikijūjutsu gedacht. Wie sinnvoll oder effektiv es ist sich unbewaffnet gegen einen Schwertkämpfer zu stellen, steht auf einem anderen Blatt. In Filmen geht das, in der Realität verliert man mindestens die Finger oder Hand.

Mein Vater hat mir viel von meinem Großvater erzählt, der leider viel zu früh gestorben ist. Das Schicksal geht oft eigene Wege, aber vermutlich hätte ich den Mann gemocht. „Dich nicht zu mögen ist schwer“, hat mein Vater mir einmal gesagt. „Auch wenn du alles dafür tust.“ Meine Antwort ist wenig druckreif, aber Papa hat auf sehr japanische Art gelacht. Für Japaner ist Karate viel mehr als „Prügel“ und „Gewalt.“ Leider scheint man das im Westen kaum zu verstehen. Viele verschwenden ihr Leben mit einer Suche, um die allerletzte Weisheit im (Stil der eigenen Wahl einsetzen) zu erlangen. Sie suchen den Zweikampf, die Auseinandersetzung und glauben, dass der „Sieg“ über einen Kontrahenten Ruhm und Ehre bringt.

Das Gegenteil ist der Fall. Ich lehne Gewalt ab und wollte mich als Kind niemals prügeln. Und doch habe ich die eine oder andere Auseinandersetzung gehabt. Eine ist mir ganz besonders in Erinnerung geblieben, der ich den Titel „Wer die Nachtigall stört“ gab. Vielleicht zeigt diese Szene ansatzweise, wie ich wirklich bin. Teenager zu sein, hat mich zum Agent Provocateur werden lassen. Ich habe keinen Streit gesucht, aber auch keinen vermieden. Heiße Ohren hatte ich stets im Sonderangebot. Meist blieb es bei scharfen Worten, die auch heute noch hilfreich sein.

Mein Vater hat mich in einer Mischform aus Karate und Aikido unterrichtet hat. Anfangs spielerisch sind die Techniken im Lauf der Zeit härter und komplexer geworden. Aus dem eher sanften Aikido, das lediglich freundschaftliche Partnerübungen kennt, ging es nahtlos in die zum Teil schmerzhaften Techniken des Aikijūjutsu über. Wer nun glaubt mein Vater habe mir Schmerzen zugefügt, der kennt ihn schlecht. Andererseits bin ich wenig empfindlich, wenn es im Training zu Kontakten kommt. Schon als Kind habe ich dadurch meinen Körper abgehärtet. Mein Vater ist ein Vertreter des klassischen Karate. Er lebt und atmet diese Kunst. Trotzdem wagt er den Blick über den Tellerrand, hat aber, im Gegensatz zu mir, keine anderen Kampfkünste aktiv trainiert. Überrascht bin ich immer, wenn er doch Antworten auf Techniken anderer Stile kennt. Auch mit fast Sechzig, ist er immer noch sehr gut und ein ausgezeichneter Lehrer.

Leider erinnere ich mich nicht mehr an die unzähligen Stunden in Keller-Dojo. Lediglich Einzelheiten tauchen aus dem Nebel der Erinnerung auf. Ab und zu waren auch andere Kinder zu Besuch, dann wurden wir gemeinsam unterrichtet. Es muss wohl durchaus spaßig gewesen sein, wenn wir mit einem Schaumstoff-Katana aufeinander losgegangen sind. Eine Szene ist mir im Gedächtnis geblieben, als wir Kinder meinen Vater „verprügeln“ durften. Wir haben so laut gelacht, dass auch meine Mutter in den Keller kam und ihn vor uns „gerettet“ hat. Hinterher gab es leckeren Kuchen. Läuft das eigentlich unter Bestechung?

Im Normalfall wird Aikido erst ab dem 14. Lebensjahr gelehrt, was durchaus sinnvoll ist. Mein Karate kennt Nah- und Bodenkampf. Das habe ich mit Aikijūjutsu kombiniert und meinen eigenen Stil entwickelt. Kyokushin-Karate, Taekwondo, Tai Chi, Hung Gar und Wing Chun, habe ich später gelernt. Ein Ausflug in den Kranich-Stil wird folgen. Um jedem Missverständnis vorzubeugen und die Frage zu beantworten, ob es einen „besten Stil“ gibt, werde ich es noch einmal erklären. Jeder Stil ist gut. In jedem Stil wird es hervorragende Kampfkünstler oder -sportler geben.

Im Schwertkampf ist mir mein Vater ab und zu noch überlegen. Als Kind hatte ich so meine Probleme damit. Ich erinnere mich an eine Szene, als wir die Zweischwert-Techniken übten. Ich hatte zwei Plastikschwerter, auf die ich mächtig stolz gewesen bin. Aber mein Vater schlug sie mir stets aus der Hand. Mayumi „wütend“ ist kein Spaß. Mit einem lauten Schrei habe ich das kürzere Schwert nach ihm geworfen. Miyamoto Musashi, Japans größter Samurai, hat das bei einem seiner legendären Zweikämpfe ebenfalls gemacht. Papa war überrascht und mir tat es sofort wieder leid. Ich habe mich danach doppelt angestrengt.

Aikijujutsu kennt kein Sparring. Wie in dem daraus entstandenen Aikido, werden dort lediglich Partnerübungen ausgeführt. Alles andere wäre viel zu gefährlich. Statt der weit ausholenden Aikido-Bewegung, wird eine Aktion im Aikijujutsu „kurz“ ausgeführt, was im Ernstfall zu Verletzungen bei einem Angreifer führt. Spaßig wird es, wenn wir eine Mischung aus Judo und JiuJitsu trainieren. Dabei geht es nie darum wer gewinnt oder verliert. Allerdings ärgert er mich gern, was meine Gegenreaktion provoziert. Aber egal wer zum Schluss am Boden liegt, im Endeffekt gewinnen wir beide.

Außenstehende verwechseln oft Kampfkunst und -sport. Im Sport geht es um Punkte, um den Sieg, um Preisgelder und Medaillen. Ein Sieg in der Auseinandersetzung zweier Kampfkünstler wäre eine Niederlage für beide. Der Gewinner würde sein Gesicht verlieren, der Verlierer wäre „tot.“ Sich aber auf freundschaftlicher Ebene auszutauschen, dem anderen Respekt zu zollen, ist legitim. Es sollte niemals so enden, wie das Erlebnis mit einem Karateka aus Okinawa zeigt.

Dazu noch ein Hinweis. Wer ursprüngliches Karate lernen möchte, der geht ohnehin nach Okinawa. Die dortigen Meister sind eine Klasse für sich, haben aber manchmal auch verschrobene Ideen. Wir hatten ein solches Exemplar vor einigen Monaten zu Gast. Der Mann ist über 70 Jahre alt und lehrt seinen eigenen Stil, den er vermutlich mit ins Grab nehmen wird. „Karate sollte man erst mit zwanzig Jahren lernen“, sagt er im Brustton der Überzeugung, als er uns mit Aiko trainieren sieht. „Sollten nicht schon Kinder Disziplin und Ausdauer lernen?“, kontere ich. „Genau dafür bietet sich Karate an.“

Der Meister, den ich Sensei Masada nennen möchte, schaut mich mit ausdruckslosen Augen an. In Aikos Gesicht lese ich Widerwillen. Tapfer bringt sie das Training zu Ende und geht dann mit Yuki nach Hause. Europäische Kinder hätten dem Sensei zum Abschied vielleicht die Zunge gezeigt, Aiko belässt es bei ihrem finstersten Blick. Mein Vater erzählt Sensei Masada stolz von meinen sportlichen Erfolgen und warum ich den 5. Dan bekommen habe. „Sportkarate verwässert die Tradition“, meint der alte Mann. Er deutet auf ein Bild von mir, das mich bei einem gesprungenen Drehkick zeigt.

„Ohne Kickboxen und Sportkarate, wäre das klassische Karate längst tot“, erwidere ich. „Vielleicht nicht ausgestorben, aber es hätte sich nie weltweit verbreitet.“ „Ist es erstrebenswert, dass die ganze Welt nun falsches Karate kann?“, will der Sensei wissen. „Sportkarate hat doch erst die Neugier auf die Tradition geweckt“, gebe ich zu bedenken. Japan, die ganze Karate-Welt besinnt sich zurück, der alte Weg wird wiederkommen. Ich stimme jedoch zu, dass klassisches Karate einer gewissen geistigen Reife bedarf. Wenn es an der Zeit ist, werden wir Aiko auch in Zen unterrichten.“

„Karate ist für Kinder zu gefährlich“, widerspricht der Sensei. „Sie haben noch keine Kontrolle über sich, wie leicht könnten sie andere verletzen. Ihnen fehlt der eiserne Wille, der zur Meisterung von Karate wichtig ist. Die Gefahr, dass sie das Erlernte falsch einsetzen ist groß.“ „Was wäre die Alternative?“, frage ich.Judo wäre für Kinder die bessere Wahl“, höre ich. Womit Sensei Masada durchaus recht hat. Was er nicht weiß, dass wir auch Würfe unterrichten. Noch weniger weiß er allerdings, dass unser Frechdachs jeden Wurf perfekt ausführen kann. Einige Jungs haben das schon am eigenen Leib erlebt.

Der Sensei hat einen Schüler mitgebracht, den ich Sasuke nennen möchte. Seine überhebliche Art weckt sofort meinen Widerwillen. Wir laufen einige Kata, es folgt das unvermeidliche Kumite. Sasuke ist größer und schwerer als ich. Ich ahne mehr als ich weiß, dass er seine körperliche Überlegenheit ausspielen will. Wir beginnen mit Sport Kumite. Dort werden Treffer lediglich angedeutet. Aber Sasuke will davon nichts wissen und sucht absichtlich den Kontakt.

Einen Zweikampf nur mit Worten zu beschreiben kann schwierig sein. Selbst im Video sieht er wesentlich schlechter aus, als in diversen Filmen. Dort wird ohnehin nur eine Art „Ballett“ gezeigt. Auf der Straße entscheiden etwa 9 Sekunden über „Leben und Tod“, um es salopp auszudrücken. Sasuke erweist sich als regelrechte Kampfmaschine. Unaufhörlich marschiert er nach vorn, es hagelt Tritte und Schläge, denen ich kaum ausweichen kann.

Als Frau bin ich gegenüber der Physis eines Mannes natürlich im Nachteil. Pure Kraft kann ich nur mit Schnelligkeit ausgleichen. Trifft mich ein harter Tritt, gehe ich zu Boden und / oder bin (schwer) verletzt. Hollywood- oder sogenannte „China-Filme“ zeigen nicht die Realität, wenn weibliche Hauptdarstellerinnen brutale Schläge von Männern verkraften können. Allerdings kann man durch Körperkontrolle, die Wucht eines Treffers abmildern.

Sasukes Grinsen verstärkt sich, als ein zu harter Tritt meine Bauchmuskeln trifft. Als Antwort kicke ich im Reflex ebenso hart in die Innenseite seines Oberschenkels, was ihm überhaupt nicht gefällt. Das versteinerte Gesicht meines Vaters spricht Bände. Ich sehe, wie sich seine Hände zu Fäusten ballen. Fast unmerklich schüttele ich den Kopf und provoziere Sasuke mit Worten. Seine Antwort ist ein sogenannter „Roundhouse-Kick“, der jedem anderen vermutlich die Rippen gebrochen hätte. Dieser Mann ist nicht reif für Karate, das beweise ich ihm sofort.

Ich bin im (Sport)Karate, was man beim Boxen eine Konterboxerin nennt. Meine Antwort auf Sasukes Tritt, ist ein gesprungener (Kyokoshin)Drehkick zu seinem Kopf, der das Duell abrupt beendet. Sasuke liegt benommen am Boden, Sensei Masadas Lippen werden schmal. Er ringt mit sich, der Vorfall ist ihm sichtlich unangenehm. „Das hätte auf keinen Fall geschehen dürfen“, sagt er. Wortlos geht er auf den noch immer benommenen Sasuke zu und hilft ihm auf die Beine zu kommen. Dann verlässt er mit ihm den Raum.

Sensei Masada hat meinem Vater später einen langen Brief geschrieben und sich in aller Form entschuldigt. Auch bei mir. „Geistige Reife“, schrieb er, „hat offensichtlich doch weniger mit dem Alter zu tun, als ich bisher angenommen habe. Das Verhalten meines ehemaligen Schülers fällt auf mich zurück, ich habe als Lehrer versagt.“ Soweit ich informiert bin, hat der Sensei sein Dojo mittlerweile geschlossen. Sasuke hat er noch am Tag des Vorfalls verstoßen.

Um ansatzweise deutlich zu machen wovon ich schrieb, habe ich ein Video aus dem Netz gesucht, das Kyokushin-Kicks in Vollendung zeigt. Diese Tritte habe ich vor Jahren beim Training mit meinem Cousin gelernt. Zarte Gemüter seien gewarnt. Solche Treffer können schmerzhaft für Leib und Seele sein.

 

 

Lesbensex und harte Tritte – Die Suchbegriffe im September 2020

Lesbensex und harte Tritte – Die Suchbegriffe im September 2020

Nach langer Pause habe ich erneut ein „Best off“ der Suchbegriffe aus 30 Tagen auf meinem Blog gemacht. Allzu krasse oder herrlich dämliche Begriffe habe ich allerdings weggelassen. Trotz meiner umfangreichen „Corona-Berichterstattung“, hat in den letzten Monaten so gut niemand bei mir danach gesucht. Das kann verschiedene Gründe haben, wie ein Shadowban von WordPress oder Google, vielleicht lag es auch am Überangebot. Dafür überwiegen erneut die Sex-Anfragen von Menschen, die offensichtlich scharf auf Lesben sind. Aber auch an Kampfkunst interessierte besuchen meine Seite. Auffällig ist, dass immer wieder „Wing Chun“ eingegeben wird. Also habe ich mir die (keine) Mühe gemacht und einige launige Antworten geschrieben. Vielleicht möchte die jemand lesen.

1. – lesben lieben männer – Aber auf jeden Fall und zwar täglich! Auch wir haben schließlich Väter, Brüder und Cousins.

2. – lesben haben eine fickerei mit männern – Träum(t) weiter.

3. – sex urlaub japan – Dumm für notgeile Touristen, käuflichen Sex in Japan gibt’s für Ausländer nur mit Frauen aus China oder Korea.

4. – wie ist der sex mit japanerin – Gut natürlich. Für nur eine Handvoll Dollar mehr gibt es intimere Details. Bitte überweisen an das Konto SEX SEX SEX bei der Typo-Geheimnisbank.

5.- können sich chinesen und japaner unterhalten – Ja, in jeder Sprache, die beide sprechen. Nur die wenigsten Japaner sprechen Kantonesisch oder Mandarin und Chinesen selten Japanisch. Zum Teil können sich beide mit den Schriftzeichen – in Japan „Kanji“ genannt – verständigen. Das ist allerdings nicht immer einfach, da es sowohl in China wie auch in Japan Reformen der Zeichen gab, die vom jeweils anderen Land nicht übernommen worden sind.

6. – kleine japanerinnen – Hallo! So klein sind wir nun auch wieder nicht!

7. – lesbische neugier – Die gibt es wirklich bei einigen Frauen. Ohne ins Detail zu gehen, diese Art von Neugier ist für beide Seiten unbefriedigend.

8. – amazonen dominieren männer – Das ist so nicht richtig. Man(n) sollte zwischen dem Matriarchat und den durch das aufkommende Patriarchat entstandenen und auch dadurch geprägten wenigen Amazonen unterscheiden. Allerdings ist nach wie vor umstritten, ob es beides gab. Ich zumindest glaube daran. Das Matriarchat hat niemand in der Art dominiert, wie es das Patriarchat noch heute macht. Jeder hatte seine Rolle, die Gemeinschaft wurde allerdings von Frauen geführt. Damals hat Frau das noch gekonnt. Heute und mit Blick auf diverse Staatsoberhäupter, bin ich mir nicht mehr sicher.

9. – warum muß sie zur strafe ihre freundinnen lecken/sexgeschichte – Vielleicht hatten die Freundinnen Honig an den Fingern? Süß waren sie bestimmt.

10. – warum haben lesben sex – Warum haben Heteros Sex?

11. – nandalya – Was wollt ihr alle von mir?

12. – der coronastaatsstreich – Den gab es meiner Meinung nach auch. Nachzulesen hier: Die Corona-Krise: Pandemie oder Staatsstreich?  

13. – kenjutsu – Kenjutsu ist der Oberbegriff der japanischen Schwertkünste. Bevor ich lange Erklärungen schreibe: Das ist Kenjutsu! 

14. karate oder kung fu besser – Es gibt keine „beste Kampfkunst.“ Jede steht für sich und so ist es gut. Aber nicht jeder hat das gleiche Talent. Daher ist es für einige schwieriger und für andere leichter, diese oder jene Kampfkunst zu lernen.

15. – japan karate dominiert – Niemand ist unbesiegbar, wenn das mit diesem Suchbegriff ausgedrückt werden soll. Allerdings gewinnen japanische Sportler sehr oft bei Karate-Wettkämpfen.

16. – leung ting kernspecht – Tausendmal erklärt, gern noch einmal. Leung Ting ist der selbsternannte Wing Chun-Großmeister aus Hongkong. Angeblich hat ihn Ip Man, der Lehrer von Bruce Lee trainiert, was noch immer unbewiesen ist. Soweit ich weiß hat er sein Wing Chun bei einem Schüler von Ip Man gelernt und führt widerrechtlich den Titel Großmeister. Keith R. Kernspecht ist von Leung Ting vor vielen Jahren in dieser Kampfkunst unterrichtet worden und hat das System dann nach Deutschland und Europa gebracht und die European Wing Tsun Organisation (EWTO) gegründet. Die EWTO steht wegen ihrer Trainingsmethoden und der Kommerzialisierung des Wing Chun seit Jahren im Kreuzfeuer der Kritik.

17, – gutes wing chun – Da ist sie wieder, die ewige Frage. Wer eine durchaus interessante Art der Selbstverteidigung lernen möchte, der kann das gern machen. Der Trainer sollte aber keinem Verband angehören. Sonst wird es teuer und der Schüler lernt fast nichts. Yuki und ich haben das System vor einigen Jahren bei einem wirklich guten Sifu gelernt. Kombiniert mit z. B. Kickboxen oder Taekwondo, kann Wing Chun durchaus brauchbar sein. Umfassender erklärt habe ich das in diesem Beitrag: Wing Chun – Der ewige Frühling

18. leung ting idiot liar – Ob Leung Ting ein Idiot ist möchte ich nicht beurteilen. Zu seiner Person habe ich bereits weiter oben etwas geschrieben.

19. – wing chun strassenkampf – Die Definition ist meiner Meinung nach korrekt.

20. – selbstverteidigung hoden unfair – Was soll daran unfair sein, wenn eine Frau sich gegen einen Angreifer mit einem Tritt in die Hoden wehrt?

21. – markus langemann club der klaren worte – Den Youtube-Kanal und die Webseite von Markus Langemann kann ich jedem empfehlen, der eine von Ideologien und Parteien unabhängige Meinung sucht.

22.- dr. landar – Frau Dr. Landar ist mein virtuelles Alter Ego. Zusammen mit meinem Kumpel Teufelchen löse ich kniffelige Fälle oder rette die Welt.

23. – gez staatsfunk – Als Staatsfunk habe ich bereits vor Jahren die deutschen von der GEZ finanzierten Medien bezeichnet, da sie meist reine Propaganda bringen.

24. – liebesbrief an frau – Nicht danach suchen, selbst schreiben! Dann freut sie sich. Punkt!

25. – auto frau – Ja, auch Frauen fahren Autos und das sehr oft sehr gut.

26. – japan wasserstoff – Japan und Korea, bzw. diverse Konzerne, forcieren die Herstellung der Brennstoffzelle. Allerdings nicht nur für Autos.

27. – queer gedacht – Zwar bin ich wirklich queer, aber ich denke das sollte quer gedacht heißen. Über die Querdenker habe ich nun schon mehrfach berichtet. Allerdings bin ich noch skeptisch.

28. – tuning chip – Ein schwieriges Thema. Vermutlich ist Chiptuning, also die Leistungssteigerung von Turbo-Motoren gemeint. Dass es etwas bringt ist unbestritten. Unsachgemäßes Tuning kann allerdings den Motor und das Getriebe schädigen. Ebenso diverse Billig-Chips, die dem Motor-Steuergerät falsche Zahlen vorgaukeln.

29. – yuki onna – Mit der Yuki-onna, der Schneefrau bin ich verheiratet. Spaß beiseite, meine Frau heißt Yuki und ist wie ich auch Japanerin. Allerdings ist sie ebenso hübsch wie die Yuki-onna der Legenden. Dafür aber weniger tödlich und kein bisschen rachsüchtig.

30. – japan china krieg – Eine aktuelle Kriegsgefahr zwischen Japan und China sehe ich nicht. Wir manövieren geschickt durch die US-Sanktionen gegen China und machen gute Geschäfte.

31. – neoliberalismus  – Der Neoliberalismus beherrscht uns seit Jahrzehnten. Zur Zeit gehen die Meinung weit auseinander. Es gibt Stimmen, die sehen ihn in den letzten Zügen. Ich sehe das anders, aber das kann ich an dieser Stelle nicht in wenigen Worten erklären. Vielleicht schreibe ich darüber einen eigenen Beitrag. Wer mehr über den Neoliberalismus lesen möchte: „Der Unsichtbare – Neoliberalismus in der Kritik“

Gedanken einer Ausländerin: It’s in the Water

Gedanken einer Ausländerin: It’s in the Water

Während Deutschland bereits unter sommerlicher Hitze leidet und Klima-Hysteriker immer offener über eine CO2-Abgabe faseln, herrschen in Santa Barbara angenehme 24 Grad. Vermutlich hat das etwas mit den Bemühungen des Bundesstaates Kalifornien zu tun, ein grünes Klima zu schaffen. An dieser Stelle sollte sich jeder einen Zwinker Smiley denken, er hat allerdings keinen Platz in meinem Text. Sicherlich werden sich einige meiner LeserInnen die Frage stellen, was die Japanerin in den USA so macht. Die Antwort gibt es einfach und schnell, ich teste ein neues Automobil. Das übrigens mit Wasserstoff angetrieben wird. Strom war gestern, aber das begreift selbst Kanzlerin Merkel nicht. Wie könnte sie auch, die Frau war bekanntlich ausgetrocknet. Wie wichtig Wasser auch für eine zitternde Kanzlerin ist, hat man nach mehreren Gläsern gesehen. Leider hat sie der Öffentlichkeit verschwiegen, was noch im Wasser gewesen ist.

Wasser marsch!

Ob die Designer von Toyota auch zu wenig Wasser hatten oder Schnaps die Ursache für den hässlichen Mirai gewesen ist, werden wir vermutlich nie erfahren. Im Unterschied zu diesem steht ein schmucker Renner vor mir. 450 PS katapultieren ihn in unter 5 Sekunden auf Tempo 100. Mehr ist momentan unmöglich, Schuld daran ist das noch zu hohe Gewicht. Aber der Wagen ist lediglich ein Prototyp. Weder Motor noch PS-Zahl stehen felsenfest. „Wir könnten auch auf 700 PS erhöhen“, hat mir Wolf augenzwinkernd erzählt. „Aber teste erst mal die kleinere Variante.“ Mit Wolf ist übrigens jener Chefingenieur aus der Firma von Yukis Vater gemeint, der mir seit Jahren ein väterlicher Freund und Begleiter ist.

Während ich erste Runden drehe und langsam ein Gefühl für den Wagen bekomme, schaltet Yuki die verschiedenen Modi des Soundboosters um. Natürlich ist das V8-Setup mein Favorit, der Wagen selbst hat nur 6 Cylinder. Was keine wirkliche Rolle im Alltag spielt. Einzig der Verbrauch ist wichtig, der je nach Fahrweise zwischen 0,7 bis 1,3 kg Wasserstoff liegt. Wirklich preiswert ist das auf keinen Fall. Noch ist die Herstellung von Wasserstoff teuer und verbraucht eine Menge CO2, was viele Argumente der Klima-Hysteriker unbrauchbar macht. Mir sind die ohnehin herzlich egal, ich sehe kommende Veränderungen sportlich. Während Schule schwänzende Kinder gläubig hinter Greta Thunberg stehen und die Öl-Lobby darin das personifizierte Böse sieht, habe ich schon lange auf beiden Seiten investiert.

Muskelmänner

Während der Wagen mit kreischenden Reifen aus der Schikane kommt, muss ich an einen jungen Amerikaner denken, der mir vor einigen Tagen in einem Einkaufszentrum über den Weg gelaufen ist. Der kalifornische Schönling mit blendend weißen Zähnen war derart von sich eingenommen, dass er meinen warnenden Blick einfach übersehen hat. „Wen haben wir denn da“, setzt er sich in Szene. Himmelblaue Augen strahlen mich an, seine durchtrainierte Brust schwillt um mehrere Zentimeter. Ob er absichtlich unsere „Lesbian-Pride“ T-Shirts ignoriert oder nur einfach selten dämlich ist, spielt für diesen Beitrag keine Rolle.

„Du verschwendest deine Zeit“, sage ich noch einigermaßen höflich aber bestimmt. „Und jetzt lass uns einfach in Ruhe.“ Aber der Schönling will es wissen und macht einen Schritt auf mich zu. „Schau Prinzessin, du bist im Leben nicht lesbisch. Wenn dann höchstens bisexuell. Wir treffen uns später bei mir und danach bist du geheilt, versprochen“, verkündet er. „Von mir aus bringst du auch deine kleine Freundin mit“, fügt er nach einem Blick auf Yuki hinzu. „Ich werde dich mit Sicherheit treffen, versprochen“, erwidere ich und schenke ihm mein schönstes Lächeln. Sofort ist mein Gegenüber siegesgewiss. „Wusste ich es doch! Wann?“, will er wissen. „Die Frage ist wo“, erwidere ich trocken und lasse meinen Fuß in seine Richtung schnellen. Fluchend springt er zurück. „Hey hast du sie noch alle?“, ruft er empört. „Komm näher und finde es raus“, sage ich noch immer freundlich und sehe einen riesenhaften Wachmann in unsere Richtung laufen.

Mehr als „Ich werde …“ kann der Blondschopf nicht mehr sagen, dann hat ihn der schwarze Amerikaner wie einen Hasen im Genick gepackt. „… jetzt ganz schnell nach Hause gehen“, grollt der Hüne mit tiefer Stimme, seine Muskeln sprengen fast sein Hemd. Kreidebleich sackt der Schönling in sich zusammen, was leider auch für unseren starken Prototypen gilt. Ein Problem mit einem Überdruckventil hat den kompletten Wasserstoff entweichen lassen, aber das ist völlig ungefährlich und weder schädlich noch schlimm. Während die Techniker den Wagen reparieren denke ich noch einmal an die Szene im Einkaufszentrum zurück. Natürlich habe ich mich artig bei dem Wachmann bedankt. Aber der hat nur gelacht, die Augen verrollt und mich „Karate-Girl“ genannt. „Ich kann es nun mal nicht leiden, wenn solche Typen Frauen anmachen“, lässt er uns zum Abschied wissen. „Außerdem habe ich selbst zwei Mädchen zu Hause und ihnen Karate beigebracht.“

Pool Boys and Girls

Zurück auf der Strecke vergehen die Stunden wie im Flug, Runde um Runde spult der Wagen ab, Yuki liest mir aus Deutschlands Medienpool vor. Dort hat der Wahlkampf längst begonnen, die Parteivorsitzenden haben sich bereits positioniert. Ein schmollender Ex-Generalsekretär, der zurück ins Rampenlicht will und sein gut bezahltes Gnadenbrot im Verteidigungsministerium frisst, hat den feigen Mord an einem CDU-Politiker für seine Zwecke genutzt und will bösen Rechten die Grundrechte entziehen. Den gleichen Schnappatmer Reflex habe ich schon mehrfach gesehen, wenn halbgebildete PolitdarstellerInnen etwas verkünden wollen, wovon sie offensichtlich keine Ahnung haben. Thüringens CDU-Chef Mohring hat das sofort begriffen und Taubers Vorschlag abgelehnt. „Der einschlägige Grundgesetzartikel (GG Artikel 18) sei von eher symbolischer Natur“, hat er gesagt, „sein rechtlicher Gebrauchswert tendiere gegen Null.“ Hut ab, offenbar gibt es doch noch kluge Männer.

Zunehmend unklug zeigt sich dagegen Angela Merkels Nachfolgerin im Amt der Parteivorsitzenden. Ehrlich gesagt halte ich die Frau für völlig inkompetent. Vielleicht sollte sie ihre Vorstellungen besser wieder im Saarland geben, ihre feuchtfröhlichen Auftritte als Putzfrau begeisterten das dortige Publikum. Für durchaus clever und würdig an der Spitze der CDU zu stehen sehe ich nach wie vor Hans-Georg Maaßen, den ehemaligen Präsidenten des Verfassungsschutzes. Aber der ist nach Meinung linker Wirrköpfe bekanntlich ebenso ein „Nazi“, wie jeder, der eine andere Meinung als der Mainstream hat. Maaßens Spiel zu durchschauen ist schwierig, aber ich habe bereits vor Monaten gesagt, dass von ihm noch mehr zu hören sein wird. Nur von meiner Seite ist heute Schluss. Ein neuer Tag und meine Elfe im Pool warten schon auf mich, was dem Titel meines Beitrags eine völlig neue Bedeutung gibt.

Wenn der Stalker kommt

Wenn der Stalker kommt

„Stalking, juristisch Nachstellung, ist das willentliche und wiederholte Verfolgen oder Belästigen einer Person, deren physische oder psychische Unversehrtheit dadurch unmittelbar, mittelbar oder langfristig bedroht und geschädigt werden kann. Stalking ist in vielen Staaten ein Straftatbestand und Thema kriminologischer und psychologischer Untersuchungen.“ (Quelle Wikipedia)“

Nicht erst seit es das Internet gibt sind Frauen, natürlich auch Männer, vom sogenannten Stalking betroffen. Allerdings nutzen Stalker häufiger die digitale Welt, um ihren Opfern nachzustellen. Der Trend geht zur E-Mail oder zur Whats-App-Nachricht, während es früher nur Anrufe waren. Wikipedia schreibt dazu: „Cyberstalking oder Cyber-Mobbing bezeichnet die Belästigung und das beharrliche Nachstellen einer Person unter Anwendung und Zuhilfenahme von modernen technischen Hilfsmitteln wie Handy oder Internet.“

Die Nacht des Jägers

Wer sich als Frau im Internet outet, hat also eine große Chance verfolgt zu werden. Laut Polizeistatistik kennen die Betroffenen in 75% der Fälle die stalkende Person. 80 % der Opfer sind Frauen. Warum Mann sich Frau als Opfer wählt ist einfach zu erklären. Oft handelt es sich um gekränkte Eitelkeit nach einer gescheiterten Beziehung, oder den krankhaften Wunsch, die Frau erst für sich zu gewinnen. Aber auch Frauen stalken. Allerdings ist dort oft Rache ein Motiv, wenn Mann sie hat sitzen lassen.

Während ein Stalking-Opfer im Internet also noch relativ sicher ist, zumindest soweit es die körperliche Unversehrtheit betrifft, sieht das außerhalb des Netzes anders aus. Dort kann es durchaus zu regelmäßigen Kontakten mit dem Stalker kommen, der natürlich (nicht!) rein zufällig auf sein Opfer trifft. In beiden Fällen können Frauen verletzt werden und Angst empfinden, was vollkommen verständlich ist. Das hat auch der deutsche Gesetzgeber nach langen Jahren des Schweigens begriffen und Stalking unter Strafe gestellt.

Stalking in der Rechtsprechung

Im Strafgesetzbuch wird Stalking, sprich Nachstellung, nach Paragraph 238 (§ 238 StGB) bestraft. Unter dem Begriff „Nachstellung“ werden sämtliche sich wiederholende Verhaltensweisen verstanden, die in die Lebensgestaltung des Betroffenen eingreifen. Einzelne Verhaltensweisen werden dabei unterschiedlich sanktioniert und sind einzeln im Strafgesetzbuch aufgeführt. Typische strafbare Verhaltensweisen können sein: Beleidigung § 185 StGB, Hausfriedensbruch § 123 StGB, Körperverletzung § 223 StGB, Bedrohung § 241 StGB, Nötigung § 240 StGB, Verleumdung § 187 StGB. Lücken, die in den genannten Gesetzen nicht geregelt sind, sollen durch den § 238 StGB geschlossen werden. (Quelle: Jura.org)

Laut Zona (1993) ist Stalking als ein obsessives und anormal langes Muster von Bedrohungen durch Belästigung zu sehen, das sich gegen ein bestimmtes Individuum gerichtet. Den oft psychisch kranken Täter schrecken Gesetze und Strafen kaum ab. Er kann die Tragweite seines Handelns nicht mehr erkennen, was ihn für die Betroffenen brandgefährlich macht. Dabei geht es weniger um ausgeübte körperliche Gewalt. Auch durch die wiederholte, willentliche Verfolgung und Belästigung wird die psychische Unversehrtheit des Opfers geschädigt oder bedroht.

Welche Art Mann

Die folgenden Tätertypen beruhen auf der Forschungsarbeit von Paul E. Mullen, Michael Pathé und Rosemary Purcell und gelten als die gängigsten Stalkertypologien:

1. Der zurückgewiesene Stalker
2. Der ärgerliche/wütende Stalker
3. Der Intimität begehrende Stalker
4. Der inkompetente Verehrer
5. Der räuberische/habgierige Stalker

Anderen, mit welcher Absicht auch immer nachzustellen, ist unentschuldbar. Zwar sind alle aufgeführten Tätertypen gefährlich, ein besonderes Augenmerk gilt es auf den krankhaften oder erotomanen, morbiden Stalker zu richten. Er legt es darauf an Dominanz und Kontrolle zu erlangen und ist zumeist eine psychopathische Persönlichkeit. Dabei ist ihm vor allem im Internet jedes Mittel recht. Die Verbreitung von Lügen, Gerüchten oder Verleumdungen gehört zum Alltag dieser Menschen.

Auf Computerbetrug.de findet sich der Hinweis, dass in jüngster Zeit beim Cyberstalking eine gewisse Professionalisierung festzustellen sei. Wörtlich heißt es: „Die Täter betreiben ihr sozialschädliches Handwerk, um Menschen aus rein geschäftlichen Interessen heraus zu schaden – oder werden von Dritten dafür bezahlt, um Konkurrenten oder andere unliebsame Menschen einzuschüchtern.“

Wenn der Stalker kommt

Während meiner Jahre im Internet durfte auch ich mich schon an mehreren männlichen, durchaus auch rassistischen Stalkern erfreuen, die meist Sex und / oder Aufmerksamkeit von mir wollten. Das geht ja mal überhaupt nicht, dass Frauen lesbisch sind. Da muss der Herr mit dem Prügel kommen, um es der Lesbe kräftig zu besorgen. Mit dieser von mir abgemilderten Wortwahl, hat sich mir vor einiger Zeit sinngemäß ein Stalker vorgestellt, der einen krankhaften Hass auf lesbische Frauen hatte. In mehreren ellenlangen Kommentaren hat er mich wütend beschimpft und sich im letzten Absatz als Opfer einer verschmähten Liebe dargestellt. Kurz: Seine Frau ließ sich scheiden und forderte Unterhalt. Ich habe den Unsinn kommentarlos gelöscht und den „Besorger“ ignoriert.

Ein anderer hat auf meine Auto-Beiträge reagiert und mich wochenlang mit Kommentaren beglückt. Der Tenor war immer, dass er mich bei einem Autorennen „zersägen“, also bei einem Straßenrennen schlagen wolle. Die Polizei hat nach meinem Hinweis, den ohne TÜV-Zulassung getunten Boliden stillgelegt. Blöd ihn auf einer Webseite mit erkennbarem Nummernschild zu bewerben. Aber es gab auch scheinbar harmlose Kontaktversuche, die trotzdem unter Stalking fallen. So hat mich vor Jahren ein Leser meines Blogs mehrfach um Hilfe bei der Selbstverteidigung gebeten. Ich habe ihm ein gutes Dojo genannt und mit Tipps geholfen. Aus reiner Dankbarkeit, ich bitte die Ironie zu beachten, bot er mir ein kostenloses (Profi)Fotoshooting an. Nackt versteht sich und mit ebenfalls nackter Elfe im Arm. Die Intention dahinter war offensichtlich. Das hat er so lange versucht, bis ich seine E-Mail sperrte. Womit ich zum Kern meines Beitrags komme, der Gegenwehr.

Wehrt euch!

Sich als Frau gegen Mann zu wehren ist oft schwer, wenn körperliche Gewalt eine Rolle spielt. Auch psychisch fangen Frauen an zu zittern, wenn der nächste Kommentar eines Stalkers auf ihrer Web-Präsenz erscheint. Betreiber wie Facebook oder Twitter helfen Betroffenen wenig, oft genug bleiben die Opfer mit ihrer Angst allein. Nun habe ich keinerlei Probleme mich einem Stalker zu stellen. Ich kämpfe nun mal für mein Leben gern. Meist aber lösche und blockiere ich Stalker, nur ab und an werfe ich ihnen ein Stöckchen hin, das sie  auch willig benutzen.

Genau dieses Vorgehen sollten andere Frauen und Männer unbedingt vermeiden! Ihr seid nicht ich, ihr könnt weder (Wort)Aikido noch Karate. Ignoriert Stalker im Internet, aber sichert die Beweise. Geht nicht auf Kontaktversuche ein, bietet ihnen keine Möglichkeit euch mental zu verletzen. Blockieren ist einfach und ab dafür. Die Polizei wird sich bei einer Anzeige ebenfalls über gesicherte Beweise freuen. Weitere Handlungsmöglichkeiten finden sich z. B. hier: KLICK MICH

Fazit: Keine Angst zu zeigen, dem Stalker keine Möglichkeit zum Kontakt zu bieten, ihn vielleicht sogar bloßstellen und die Behörden zu informieren, können Maßnahmen zur Selbsthilfe sein. Trotzdem ist Vorsicht geboten, Psychopathen sind zu allem fähig. Ihre Obsession lässt sie aber oft Fehler machen, die es auszunutzen gilt.

 

Beitragsbild: Pixabay

Geschichten aus dem Dojo

Diese kleine Anekdote ist quasi die Vorgeschichte zu einem Beitrag, den ich vor einigen Jahren schrieb. Vielleicht mag ihn jemand lesen: KLICK MICH. Ich hatte sie zwar aufgeschrieben, aber dann einfach vergessen. Aber manche Dinge wollen erzählt werden und tauchen irgendwann wieder auf. Viel Spaß beim lesen.

Robert: „Du sagst also, dass du als Frau auch Männer schlagen kannst. Genau das glaube ich nicht! Ich als Mann bin viel größer und stärker als du. Also nichts für ungut, ich bin Kickboxer und wenn ich dich einmal treffe bist du platt.“

Mayumi: „Kann es sein, dass du meine Aussage falsch verstanden hast? Worum geht es bei Selbstverteidigung, wer ist der mögliche Aggressor? Andere Kampfsportler? Meist werden Frauen von völlig normalen Männern attackiert, die eventuell noch betrunken sind.“

Robert: „Ach so, verstanden. Das ist dann eine andere Sache. Aber was wenn du nun doch einem erfahrenen Kickboxer, Boxer oder von mir auch aus Judoka gegenüber stehst?“

Mayumi: „Warum sollte mich so jemand angreifen und woher weiß ich wer was ist?“

Robert: „Also nur mal angenommen du wirst plötzlich von hinten gewürgt, was machst du?“

Mayumi: „Die Chance dass mir jemand so nahe kommt geht gegen Null. Aber ein Tritt auf die Zehen wirkt wahre Wunder.“

Robert: „Okay, angenommen es handelt sich um einen Boxer. Der kommt bekanntlich von vorn.“

Mayumi: „Werde ich attackiert versuche ich natürlich zu deeskalieren. Gelingt mir das nicht, werde ich vielleicht weglaufen. Ist auch das unmöglich muss ich cleverer als der Angreifer sein.“

Robert: „Was wäre, wenn er ein Kickboxer ist?“

Mayumi: „Was wäre, wenn er keiner ist?“

Robert: „Nee, also jetzt nur mal angenommen jemand kickt nach dir.“

Mayumi: „Versuch es.“

Robert: „Äh … lassen wir das. Aber wenn ich der Weltmeister im MMA (Mixed Martial Arts) wäre, was machst du dann?“

Mayumi: „Dich um ein Autogramm bitten.“

Ansichten eines Clowns

Das folgende Interview hat meine Freundin Linda mit dem Polizisten Frank geführt, der in BaWü zu Hause ist. Seine Antworten zeigen deutlich, wie ein Mann aus der Mitte der Bevölkerung tickt. Zu seinem Schutz,  haben wir Namen und einige Details geändert. Der Titel des Beitrags ist dem gleichnamigen Roman von Heinrich Böll entnommen.

Linda: „Wir kennen uns ja nun schon eine Weile, Frank. Danke, dass du Zeit für dieses Interview hast. Warum bist du Polizist geworden, was war deine Motivation?“

Frank: „Das geht bis in die früheste Kindheit zurück. Ich bin der Älteste von drei Brüdern. Die haben mich immer geärgert, wie kleine Brüder das nun mal machen. Da bin ich hinterher und kam irgendwann auf die Idee, dass ich jetzt Polizist sei und sie verhaften müsse.“

Linda: „Hat es funktioniert?“

Frank: „Am Anfang nicht. Also habe ich sie Spielverderber genannt, das wollten sie dann nicht auf sich sitzen lassen. Wir haben uns aber abgewechselt, wer der Polizist sein darf. Das hat auch recht gut funktioniert und wir hatten alle Spaß.“

Linda: „Kinderspiele sind eine Sache, wie war es dann in der Realität?“

Frank: „Nach dem Abi habe ich mich ganz regulär bei der Polizei beworben. Meine Noten waren gut, sportlich war ich auch, den Test habe ich locker bestanden. Also habe ich meine Ausbildung gemacht und war ganz heiß auf die ersten Einsätze.“

Linda: „Waren sie so, wie du dir das vorgestellt hast?“

Frank: „Mein erster Einsatz war eine groß angelegte Fahrzeugkontrolle. Das war ziemlich öde, wenn ich ehrlich bin. Vor allem habe ich den Sinn erst dann verstanden, als der Einsatzleiter uns erklärte, dass es primär um die Aufbesserung der Finanzen des Landes ging.“

Linda: „Du willst damit sagen, dass man Bürger zur Kasse gebeten hat, die vielleicht eine abgelaufene TÜV-Plakette hatten?“

Frank: „Auch, ja. Ich war ziemlich enttäuscht über die Aktion. Erst als ich dann bei einer Fahndung dabei war, hat es mir richtig Spaß gemacht. Wobei Spaß das falsche Wort ist. Ich glaube an Gerechtigkeit und habe alles getan, um sie durchzusetzen.“

Linda: „Was uns die Politik schon vor Jahren vermiest hat. Du weißt ja bestimmt noch warum ich damals ausgestiegen bin.“

Frank: „Ja, ich erinnere mich gut. Du warst eine tolle Polizistin. Wir hätten mehr von deinem Schlag gebraucht. Wenn ich mir die heutigen Kolleginnen so anschaue wird mir übel.“

Linda: „Ist Polizist zu sein also kein Beruf für Frauen?“

Frank: „(Grinst) Zumindest bei Gewaltdelikten, also bei Demos wo es zur Sache geht, sollten sie meiner Meinung nach nicht in vorderster Linie stehen.“

Linda: „Da ist schon was dran, wobei ich das doch anders sehe. Meine Truppe bei der Bereitschaftspolizei hat die Linie gehalten. Da waren auch Frauen dabei.“

Frank: „(Lacht) Du bist ja auch kein Maßstab!“

Linda: „Gut, lassen wir das. Sag, wie kommst du mit all den der Polizei auferlegten Regeln und Gesetzen klar? Hast du jemals daran gedacht aufzuhören?“

Frank: „Täglich! Aber was soll ich denn sonst machen? Ich bin seit 28 Jahren Polizist, ich kann nichts anderes! Also beiße ich die Zähne zusammen und mache weiter, Tag für Tag. Die Kollegen und ich versuchen aber, die Vorschriften großzügiger auszulegen. Wie du weißt, hat mir das bereits eine Disziplinarmaßnahme eingebracht.“

Linda: „Was bedeutet großzügig in diesem Zusammenhang?“

Frank: „Also wir … ich lasse mich von gewaltbereiten Demonstranten nicht attackieren. Wie du weißt habe ich gegen den ausdrücklichen Befehl der Einsatzleitung Pfefferspray eingesetzt.“

Linda: „Das waren Linksextreme, richtig?“

Frank: „Das ist korrekt.“

Linda: „Begegnest du oft Gewalt und wie gehst du allgemein damit um?“

Frank: „Ich mache seit frühester Jugend Judo. In der Ausbildung haben sie uns dann Jiu-Jitsu beigebracht. Mit diesen Kenntnissen bin ich meist in der Lage potenzielle Gewalttäter abzuwehren und dingfest zu machen. Aber wie du selbst weißt ist Sport eher die Ausnahme und nicht die Regel bei den Kollegen.“

Linda: „Ja, leider. Sag, warum bist du eigentlich vom Streifendienst zur Bereitschaftspolizei zurück?“

Frank: „Ich war ja auch ein Jahr bei der Kripo, aber das funktionierte nicht. Dort gab es die Anweisung Dealer nur zu beobachten, wirklich eingegriffen haben wir fast nie. Und ich zumindest schaue nicht dabei zu, wie Stoff an Schulkinder verkauft wird! Als Streifenhörnchen empfand ich mich als Depp vom Dienst. Gefühlt haben wir unsere Schichten mit der Aufnahme von Verkehrsunfällen verbracht. Bei der BePo fühle ich mich trotz Dauerstress einfach menschlich wohler.“

Linda: „Das kann ich durchaus verstehen. Sag, wie war das damals mit diesem Schläger, magst du darüber sprechen?“

Frank: „Ach der, ja. Da war ich noch bei der Streife. Wir sind damals in den Einsatz gerufen worden, ein Mann verprügele seine Frau hieß es. Nachbarn hatten das gemeldet. Vor dem Haus hat uns eine weinende Frau erwartet, das Gesicht völlig geschwollen, sie konnte kaum noch etwas sehen. Aus einem offenen Fenster im 1. Stock hörten wir eine Stimme, dann warf ein Mann Gläser und Flaschen aus dem Fenster.

Wir haben die Frau ins Auto gesetzt, den Notarzt verständigt und sind dann hoch. Noch auf der Treppe hat uns der Schläger erwartet. Völlig aggressiv und offenbar angetrunken. Zumindest roch er deutlich nach Alkohol. Bernd (Name ebenfalls geändert) sprach ihn also an und kassierte sofort einen Schlag. Ich konnte ihn eben noch so festhalten, sonst wäre er über das Geländer gestürzt.

Bernd war wütend und wollte seine Dienstwaffe ziehen, aber das war in der Situation unangebracht. Also haben wir die Schlagstöcke eingesetzt. Das Ergebnis war eine Anzeige wegen Körperverletzung. Es gab wochenlange Ermittlungen gegen uns, die dann aber eingestellt worden sind. Zwischendurch waren wir in den Innendienst versetzt.

Linda: „Der Mann war doch ein Boxer, richtig?“

Frank: „Ja, der Richter hat das gegen ihn ausgelegt. Uns hat er zwar Notwehr zugestanden, aber den in seinen Augen übertriebenen Einsatz der Schlagstöcke gerügt. Dabei haben wir ihm lediglich auf die Unterarme und Hände geschlagen. Gut, zwei Finger waren danach gebrochen, aber er hatte keine bleibenden Schäden. Als er dann immer noch keine Ruhe gab und nach uns getreten hat, habe ich ihm mehrfach auf den Oberschenkel und in die Kniekehle geschlagen. Er ist dann gefallen und hat sich leicht am Kopf verletzt. Aber mehr als eine harmlose Platzwunde war das nicht. Bernd hatte übrigens ein blaues Auge und eine leichte Gehirnerschütterung. Es kam mir so vor, als ob das niemand interessiert.“

Linda: „Du wirkst immer noch ziemlich angefressen, wenn du darüber sprichst.“

Frank: „Ist das ein Wunder? Kriminelle lachen über uns! Seit einigen Jahren sind es verstärkt Ausländer, die keinerlei Respekt vor uns haben. Ich bin nun bestimmt kein Freund von Gewalt, aber ich wünsche mir eine Polizei nach dem amerikanischen System. Die Kollegen dort haben viel mehr Rechte.“

Linda: „Du warst doch schon als Austausch-Beamter in New York? Welche Eindrücke hattest du?“

Frank: „Nicht alles was die Amis machen ist gut. Die haben auch jede Menge Vorschriften und Probleme. Nur zum Narren machen lassen sich die Kollegen dort nicht. Aber ich habe einen sehr positiven Eindruck ihrer Arbeit gewonnen. Wir fliegen auch jedes Jahr in die USA, um dort Urlaub zu machen. Wobei es mich da mehr in den Westen zieht. Ich könnte mir sogar vorstellen dort zu leben, auch wenn das Leben völlig anders ist. Auf jeden Fall ist mit einer deutschen Polizei auf Kuschelkurs kein Blumentopf zu gewinnen. Schau dir nur dieses unsägliche Video der Berliner Polizei an!“

Linda: „Ich weiß, das Video macht überall die Runde. Die Polizei in Berlin hat sich absolut lächerlich damit gemacht.“

Frank: „Ich schäme mich für diese Kollegen!“ (Anmerkung: Ich werde dieses Video nicht bewerben, aber wer KBNA + Berliner Polizei bei youtube eingibt, wird fündig werden)

Linda: „Dazu passt doch die nächste Frage sehr gut. Du hast dich einmal ironisch als Clown in Uniform bezeichnet. Stehst du noch dazu?“

Frank: „Absolut! Wir sind zu Witzfiguren, zu Clowns verkommen, schieben massenhaft Überstunden vor uns her und wissen manchmal kaum noch, wie unsere Familie aussieht. Das muss sich endlich wieder ändern!“

Linda: „Wie ist das mit deiner Familie, hängt der Haussegen immer noch schief?“

Frank: „Jein, aber es ist halt blöd, wenn der Ehemann und Vater nie zu Hause ist.“

Linda: „Deine älteste Tochter hat doch studiert und wollte danach zur Polizei. Oder hat sie es sich mittlerweile anders überlegt?“

Frank: „Ja, sie hat Jura studiert und macht nun ihre Ausbildung bei der Polizei. Später will sie zum LKA. Aber bis dahin werden noch einige Jahre vergehen. Ich weiß aber, dass sie es schaffen wird. Mein Sohn hadert noch, ob er ebenfalls Polizist werden will.“

Linda: „Wie stehst du zur aktuellen Politik in Deutschland, magst du dazu etwas sagen?“

Frank: „Politik interessiert mich eigentlich nicht wirklich. Ich mache meinen Job so gut es geht.“

Linda: „Du weißt aber schon, dass viele Probleme der Polizei eine Folge genau dieser Politik sind?“

Frank: „Schon, ja. Aber was soll ich dagegen machen? Gut, ich schalte keinen Fernseher mehr ein, das ist meine Form der Gegenwehr.“

Linda: „Du könntest dich politisch weiterbilden und betätigen, das geht auch als Beamter.“

Frank: „Wann denn? Nach einer Doppelschicht oder einem Nachteinsatz will ich nur noch ins Bett. Ich habe einfach keine Zeit.“

Linda: „Genau das ist ein Problem vieler Menschen.“

Frank: „Ich bekomme ja schon einiges mit durch die Arbeit. Auch die Farbverschiebungen in der Politik.“

Linda: „Ja die Farben sind schon interessant. Wenn wir schon dabei sind, gibt es wirklich so eine große rechte Szene in Deutschland?“

Frank: „Du fragst Sachen! Ja, es gibt diese Szene. Aber groß? Spielst du damit auf den Osten an? Ja, da gibt es durchaus Gruppierungen.“

Linda: „Inwiefern? Die Medien sind doch voll davon. (Ironisch gemeint)“

Frank: „Wir wissen doch beide, dass das kompletter Blödsinn ist. Es gibt in ganz Deutschland, im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung gesehen, einige wenige wirklich gefährliche Typen. Ich habe die aktuellen Zahlen nicht im Kopf, aber die halten sich mit dem linken Lager die Waage. Im Gegensatz zu denen legen die aber keine Stadt in Schutt und Asche, wenn ich an Hamburg 2017 erinnern darf.“ (Ergänzung: Laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz gab es 2017 insgesamt 29.500 Linksextremisten, von denen 9.000 als gewaltbereit einzustufen sind. Dem gegenüber stehen 24.000 Rechtsextremisten, von denen 12.700 gewaltbereit sind.)

Linda: „Du warst dort, richtig?“

Frank: „Allerdings. Ich habe schon so einiges erlebt, aber das war der Gipfel an Gewalt. Wir wurden von Hausdächern mit Steinen und Flaschen beworfen. Als wir die Autonomen festnahmen hieß es gleich, das sei Polizeiwillkür. Wir haben in der Nachbereitung des Einsatzes dann vehement Konsequenzen gefordert, um so etwas zukünftig zu vermeiden. Das hat man weder in Hamburg noch in Stuttgart hören wollen. Bei solchen Politikern und ihren Fehlentscheidungen kommt man sich veralbert vor.“

Linda: „Apropos veralbert. Was denkst du über den Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland und die Weigerung der Regierung das abzustellen?“

Frank: „Welche Flüchtlinge? Die wenigsten von denen werden zu Hause politisch verfolgt. Das sind meist reine Wirtschaftsmigranten, also junge, kräftige Männer, die in Deutschland ein besseres Leben haben wollen. Nicht wenige von denen haben schon in ihrer eigentlichen Heimat Probleme mit dem Gesetz gehabt. Ich sage nicht, dass das die Masse ist, aber schau dich doch um! Muss ich dir wirklich die aktuellen Zahlen nennen?

Migrantinnen sind übrigens auch keine Heiligen. Wir haben schon so einige bei Einbrüchen oder Diebstahl erwischt. Abgeschoben werden sie trotzdem nicht und einige Monate später landen sie wieder auf der Wache. Das macht echt keinen Spaß mehr. Es wird Zeit, dass diese Regierung verschwindet und das Asylrecht endlich richtig angewandt wird. Vor allem darf es kein Klagerecht mehr geben, sonst werden wir abgelehnte Asylbewerber nie mehr los.“

Linda: „Bist du nicht vielleicht voreingenommen? Die Presse behauptet immer noch, dass Flüchtlinge nicht krimineller als Deutsche sind.“

Frank: „Nee, ist klar! Die können nicht rechnen. Ich nehme diese Schwätzer gern mal zu einem Einsatz mit. Hinterher sind die für immer geheilt. Und voreingenommen? Wie soll ich das bewerten, wenn von zehn Straftätern acht sogenannte Flüchtlinge sind und die beiden anderen Migrationshintergrund haben? Es hilft auch nichts ständig zu wiederholen, dass auch Deutsche morden oder prügeln. Ja, das tun sie! Aber im Verhältnis zur gleichen Menge der Migranten deutlich weniger.“

Linda: „Ich weiß, meine Mädels erleben das täglich als Security. Eine andere Frage, glaubst du eigentlich an Gott und findest du, dass der Islam zu Deutschland gehört?“

Frank: „(Schnauft) Ja ich glaube an Gott, aber ich gehe in keine Kirche mehr. Gegen den Islam habe ich nichts, aber gegen Fundamentalisten. Sogenannte Gotteskrieger, die sich in die Luft sprengen und dabei selbst Muslime töten, haben in Deutschland keinen Platz. Wir wissen sehr genau, dass in vielen Moscheen Hass gepredigt wird. Die sollte man ohne mit der Wimper zu zucken schließen.“

Linda: „Das klingt sehr radikal. Bist du gegen Religionsfreiheit?“

Frank: „Religion ist Privatsache. Wer sie ausleben möchte kann das bei sich zu Hause tun. Aus Gründen der Öffentlichen Sicherheit kann ich es aber nicht tolerieren, dass es vollständig verschleierte Frauen gibt.

Linda: „Da gebe ich dir recht. Die Burka diskriminiert die Frauen. Also angenommen es gäbe eine neue Regierung. Wärst du für eine Polizeireform? Falls ja noch eine Zusatzfrage, siehst du die Gefahr eines Polizeistaates kommen?“

Frank: „Ich kann mir schon denken, was du damit meinst. Lass es mich so sagen, wir Polizisten sind so weit von den Bürgern dieses Landes entfernt, wie der Mond von der Erde. Der freundliche Schutzmann von früher ist einem nicht an die Bedürfnisse der Neuzeit angepassten Beamten gewichen. Wir hinken Kriminellen zum Teil noch immer einen Kilometer hinterher.

Davon abgesehen haben wir zu wenig Personal. Vor allem von SPD und Grünen regierte Länder, haben die Polizei zu stark abgebaut. Das rächt sich jetzt. Es ist nicht gelogen wenn ich sage, dass wir die Sicherheit auf den Straßen oft nicht mehr gewährleisten können. Allein schon vor diesem Hintergrund sehe ich keine Gefahr für einen von der Polizei dominierten Staat. Auch nicht mit einer anderen Regierung.“

Linda: „Ich schon, aber anders als die meisten denken. Die Gefahr geht mehr von den Altparteien aus und weniger von der AfD. Aber bleiben wir noch bei der Regierung. Glaubst du, dass Neuwahlen etwas ändern können?“

Frank: „Nein. Es gäbe lediglich eine neue GroKo oder eine bunte Koalition. Zur Zeit sehe ich keine Chance für eine Partei die absolute Mehrheit zu bekommen.“

Linda: „Was ist mit der AfD? Hast du Erfahrungen mit Mitgliedern der Partei? Sind das wirklich Nazis?“

Frank: „Das sind viele Fragen, die ich kurz und schmerzlos mit Ja und Nein beantworten kann. Ich halte die AfD nicht für die absolute Alternative, aber für ein notwendiges Gegengewicht in dieser Zeit. Leider sind die Partei und ihre Anhänger Schuld an meinen Überstunden.“

Linda: „Gibt es Anweisungen von oben, die sich gegen die AfD richten?“

Frank: „Für die Polizei spielt es keine Rolle, wer eine Demonstration anmeldet. Aber während die AfD-Anhänger meist friedlich sind, flippen die Linken viel zu oft aus. Mir selbst sind auch keine Anweisungen bekannt. Aber es gibt durchaus Sympathien für die Partei innerhalb der Polizei.“

Linda: „Bei diesen Linken sprichst du vom Schwarzen Block der Antifa?“

Frank: „Ja. Die kommen vermummt und werfen Steine und Flaschen, oder attackieren sogar mit Eisenstangen.“

Linda: „Du sprichst von Freiburg? Magst du dazu etwas sagen?“

Frank: „Ja und nein. Ich kann nur sagen, dass Freiburg noch ein Nachspiel für einige Leute haben wird.“

Linda: „Siehst du die Gefahr von gewaltsamen Unruhen in Deutschland und ist die Polizei darauf vorbereitet?“

Frank: „Es gibt für alle möglichen Szenarien ausgearbeitete Pläne. Weiter darauf eingehen möchte ich an dieser Stelle nicht. Und ja, auch in Deutschland sehe ich die Gefahr von Unruhen.“

Linda: „Wäre die Polizei in BaWü überhaupt in der Lage, um gegen bewaffnete Gruppen vorzugehen? Stell dir eine Masse von sagen wir 100.000 oder noch  mehr Menschen vor, wie wollt ihr die stoppen?“

Frank: „Normalerweise reicht der Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas. Wenn die ersten Reihen in Panik fliehen, folgt der Rest sehr schnell. Gegen diese Masse wären wir allerdings machtlos. Falls es sich auch noch um Bewaffnete handelt, müssten wir sehr vorsichtig agieren.“

Linda: „Wäre auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern denkbar?“

Frank: „Eigentlich ist das per Gesetz verboten. Aber du kannst davon ausgehen, dass die Bundeswehr im Notfall um Hilfe gebeten wird. Dann aber nur unter dem Oberbefehl der Polizei. Sonst richten die ein Chaos an.“

Linda: „Um solche Szenen zu vermeiden, sollte man vielleicht rechtsextreme Gruppen und auch die Antifa verbieten?“

Frank: „Zumindest alle die gewaltbereit sind. Wir kennen viele Namen, das realisieren die aber nicht. Wir brauchen eine klare Vorgabe von der Politik, was wir im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten mit solchen Chaoten machen dürfen. Die Frage ist nur, wie wir mit normalen Bürgern umgehen? Viele Polizisten werden sich die Gewissensfrage stellen: Wollen wir gegen die eigene Bevölkerung, die eigenen Nachbarn vorgehen?“

Linda: „Das könnte wirklich ein Problem sein. Aber zurück zu den Extremisten, denkst du an Umerziehung oder den Einsatz von Schusswaffen?“

Frank: „Nein, um Himmels Willen! Gummigeschosse, Wasserwerfer und Tränengas sollten reichen. Zur Not auch der Einsatz von Schlagstöcken. Aber wer will das denn? Aber es muss ein Ende mit der Indoktrination von Kindern haben, denen man wirre Ideen in die Köpfe pflanzt. Wir brauchen wieder vernünftige Volksvertreter, die nicht aus zum Teil vorbestraften Chaoten bestehen.

Normalerweise schaue ich keine Krimis, aber du hast vielleicht den (vor)letzten Polizeiruf 110 gesehen? Kollegen sind entsetzt über den FCK NZS-Aufkleber am Laptop der LKA-Beamtin. Kein Polizist würde das machen! Was die ARD hier zeigt ist pure Propaganda. Die meisten Straftaten der Antifa richten sich doch gegen uns!“ (Zum Zeitpunkt des Interviews war es noch der „letzte“ Polizeiruf.)

Linda: „(Recherchiert kurz) Krass!“

Frank: „Krass ist viel zu harmlos, das ist ein Skandal! Der aber total nach hinten losgehen wird, die Kollegen sind richtig wütend.“

Linda: „Das sind starke Worte, Frank. Ich dachte du interessierst dich nicht für Politik.“

Frank: „(grinst) Habe ich etwas gesagt? Mit dir kann ich darüber reden, aber wenn ich meine Ansichten im Dienst äußere, ist das keine gute Idee.“

Linda: „Danke, dass du es trotzdem getan hast.“

Lesbische Fragezeichen – Suchbegriffe unzensiert

Ich habe wieder getan, was ich auf keinen Fall mehr machen wollte und einige Suchbegriffe aus den letzten 30 Tage kommentiert. Männlichen Lesern mit zartem Gemüt empfehle ich, dass sie diesen Beitrag meiden. Der ist sprachlich ziemlich unkorrekt.

Wie immer lag der Fokus auf „lesbischem Sex“ und „Sex mit Japanerin.“ Die Natur hat das Kleinhirn vieler Männer offenbar nur zur eigenen Triebbefriedigung erschaffen. Eine Alternative wäre vielleicht meinen Blog auf „Privat“ zu setzen, um solche Besucher außen vor zu lassen.

1. – was mögen lesben, was männer tun sollten – Was wäre, wenn Mann uns einfach als Frauen respektiert, die kein Interesse an (s)einem Penis haben? Oder habt ihr Sex mit eurer Schwester?

2. – regelschmerzen lesbisch – Warum sollten Lesben keine Regelschmerzen haben? Wir sind keine Mutantinnen und biologisch so normal wie jede Hete, haben also die gleichen Probleme.

3. – wo-ran-erkent-man-ob-seine-ehe-frau-lesbe-ist – Es gibt durchaus Hinweise, die aber von den meisten (Ehe)Männern kaum zu deuten sind. Ich könnte nun schreiben, dass mangelndes Interesse an Sex ein Hinweis ist. Oder ein allzu passives Verhalten. Aber das wäre ein Klischee. Auch Heten können ihren Mann / Partner aus verschiedenen Gründen ablehnen.

Einfühlsame Männer dürften aber bemerken, dass Frau vielleicht psychisch und physisch leidet, wenn ihre wahre Sexualität erwacht. Eventuell deutet es auch ihr Verhalten anderen Frauen gegenüber an. Wobei das oft lediglich ein Hinweis auf Bisexualität ist, oder völlig harmlose Hintergründe hat. (M)Ein Tipp wäre, eine erfahrene Lesbe mit funktionierendem „Gaydar“ zu fragen. Dumm wäre dann nur, wenn diese sich in genau diese (Ehe)Frau verliebt. Dann hat Mann schlechte Karten.

4. – lesbe verliebt sich in schwangere frau – Das kann passieren. Auch Lesben lieben Kinder. Ich habe darüber schon geschrieben. Die beiden sind immer noch ein Paar.

5. – ich wünschte ich wäre nicht lesbisch – Diesen Wunsch hatte ich noch nie. Aber mir ist auch klar, dass Teile der Gesellschaft noch immer homophob sind und gleichgeschlechtliche Beziehungen ablehnen. Ich rate lesbischen Frauen Mut zu haben und weiter aufrecht durchs Leben zu gehen. Die eigene Sexualität zu verbergen ist ein noch viel größerer Leidensdruck, als Anfeindungen der Gesellschaft.

6. – wenn männer lesbische frauen lieben – … dann wird das eine einseitige Liebe sein und bleiben. Oder „du“ bist ihr Vater / Bruder. Dann lieben wir „dich“ auch. Alles andere ist pure Fantasie triebgesteuerter Männer, die sich für unwiderstehlich halten.

7. – wie sehen lesbische frauen männer – Mit den Augen? Als Männer? Auf keinen Fall als Partner, falls das die Frage ist. Mann kann auch keine Lesbe von seinen Qualitäten überzeugen, Bisexuelle in einzelnen Fällen schon. Wobei zumindest ich Qualität anders definiere.

8. – lesbe fragt hete nach kaffeetrinken – Und? Falls die Frage ein mögliches und über eine harmlose Freundschaft hinausgehendes Interesse der Lesbe an der Hete impliziert, so sehe ich immer noch kein Problem darin das Angebot anzunehmen. Vielleicht wäre es aber besser höflich und bestimmt zu signalisieren, dass die Hete kein Interesse an einer lesbischen Beziehung hat. Manche Lesben haben nämlich kein gutes Gaydar. In vielen Fällen kann daraus aber eine Freundschaft entstehen. Wir sind in der Regel keine Womanizer.

9. – Intelligenz Unterschiede Rassen – Ein schwieriges Thema bei dem ich kurz nachgedacht habe, ob ich darauf eingehen soll. Warum? Eine Antwort darauf führt oft zu Missverständnissen. Aber egal. Die Mainstream-Medien versuchen uns einzureden, dass es, basierend auf der schon längst wiederlegten These von Lewontin, keine verschiedenen Rassen gäbe und alle Menschen gleich seien. Was so ziemlich das dümmste seit der flachen Erde Theorie ist, wovon ich jemals gehört habe.

Ohne in die Tiefe zu gehen kann man sagen, bei aller Verwandtschaft sind Menschen niemals gleich. Die genetische Vielfalt innerhalb der Spezies Mensch ist nahezu unendlich. Der Gleicheitsgedanke entsteht gern in den Köpfen von Kommunisten und grünen PolitikerInnen, denen es an Intelligenz und Bildung mangelt. Man hat sich allerdings darauf geeinigt, das Wort „Rasse“ zu vermeiden, um Rassismus vorzubeugen. Aber Unterschiede gibt es.

Was das nun mit Intelligenz zu tun hat? Bei der Intelligenz gibt es weltweit große Unterschiede. Europa und Asien sind mit einem IQ-Mittelwert von 99 – 108 führend, weit abgeschlagen liegt Afrika. Um Missverständnissen vorzubeugen, die folgende Tabelle stellt keine Wertung dar. Wissenschaftler sehen Dinge nüchtern: https://www.targetmap.com/viewer.aspx?reportId=2812

Intelligenz ist einerseits vererbbar, basiert aber auch auf Umwelteinflüssen. Intelligenz und Bildung sind dann wieder zwei verschiedene Dinge. Ein in Harmonie mit seiner Umwelt lebender Naturmensch muss daher keine Differentialgleichung lösen können, aber er versteht vermutlich mehr von Ackerbau, als der promovierte Mathematiker. Dass der einen höheren IQ hat ist unbestritten, wird ihm aber nicht immer zum Vorteil gereichen. Außer bei der Geschwindigkeit etwas zu lernen. Als Fazit kann man also sagen, dass es bei den verschiedenen Ethnien durchaus Unterschiede bei der Intelligenz gibt, die aber keine Aussagekraft außerhalb einer Statistik haben.

10. – ist eure frau gefügig? – Der vermutlich kognitiv suboptimierte Fragesteller dürfte einen IQ von unter 80 haben und ein Sklave seiner eigenen Triebe sein.

11 – Hannah Arendt – Hannah Arendt ist eine jüdische Philosophin, die durch ihr Buch über den Eichmann Prozess „Die Banalität des Bösen“ internationale Aufmerksamkeit erlangte. Ich mag diese Frau und ihre Sichtweise der Dinge sehr. Leider hat man sie (bewusst) missverstanden oder falsch interpretiert.

12. – Haikus Gedichte – Es heißt Haiku, die japanische Sprache kennt keinen Plural.

13. – BWL Studium sinnvoll – Über den Sinn oder Unsinn von BWL kann man Bücher füllen. Ich habe aus taktischen Gründen BWL und VWL studiert. Taktisch deshalb, um meinen Vater bei seinen Geschäften zu unterstützen und um das neoliberale System quasi von innen anzugreifen. Was naiv klingen mag, hat auf kleinem Level durchaus Früchte getragen.

14. – Japaner Mentalität – Die japanische Mentalität ist völlig anders, als die eines Deutschen oder Europäers und nur sehr schwer zu erklären. Wer meinem Blog länger folgt wird vielleicht eine Art von Humor feststellen, der sehr eigenwillig ist. Japaner lachen über Dinge, die andere nicht verstehen. Auch stehen wir Religion und Tod anders gegenüber und wir sind Patrioten. Japan, die Nation ist uns wichtiger, als der einzelne Mensch. Das ist sehr grob erklärt, wo die größten Unterschiede liegen. Wer als EuropäerIn längere Zeit in Japan gelebt hat, wird das besser verstehen.

15. – Karate machen – Kann ich nur empfehlen. Aber dann bitte klassisches Karate und keine in Europa verwässerte Form. Das stellt keine Abwertung eines Stils oder Meisters dar, aber in Japan gibt es einen Trend zum klassischen Karate, das lange Zeit ein Schattendasein fristete. Dort gibt es Hebel, Haltegriffe und Würfe, die man sonst nur aus anderen Sportarten kennt.

16. – Nissan 370Z – Mein geliebter Nissan steht leider noch immer in Los Angeles und wird bald wieder zurück nach Deutschland verschifft. Ihn nach Japan zu holen macht keinen Sinn. Vermutlich wird der Wagen verkauft oder von Wolfs Ingenieuren weiter als Testfahrzeug genutzt. Ob ich in Japan einen neuen bekomme? Wir werden sehen.

17. – Wing Chun unschlagbar – Niemand ist unschlagbar. Damit könnte man diesen Suchbegriff abhaken. Aber einige Worte sollte man noch darüber verlieren. Chinesische Kampfkünste, zu denen auch Wing Chun gehört, sind durchaus effektiv, wenn es um reine Selbstverteidigung geht. Sie sind leider vollkommen untauglich für Erstangriffe oder Wettkämpfe.

Ich weiß sehr gut, dass nun vor allem Mann gern zig Argumente bringt, um das Gegenteil zu beweisen. Einfach lassen, es macht keinen Sinn. In einem sportlichen Wettkampf, der natürlich feste Regeln kennt, wird vermutlich der darin erfahrene (Kick)Boxer jeden schlagen, der über keine Erfahrung im Ring verfügt. Man muss sich einfach anschauen, wie ein Boxkampf aussieht und welche Treffer die Sportler einstecken können. Der darin Ungeübte fällt nach dem ersten Schlag ans Kinn einfach um.

Bei einem Straßenkampf gibt es keine Regeln und nur in den seltensten Fällen wird ein (Kick)Boxer der Aggressor sein. Dort stehen sich nun also ein erfahrener Kampfkünstler und ein vielleicht angetrunkener Normalbürger gegenüber. Den außer Gefecht zu setzen ist denkbar einfach.

18. – nandalya Grünin – Da bin ich aber nun wirklich überrascht, dass jemand den von den GRÜNEN verwendeten Begriff „Grünin“ kennt. Ja, ich war eine GRÜNE und habe dieser Partei aus diversen Gründen den Rücken gekehrt. Wer Deutschland als mieses Stück Scheiße bezeichnet oder davon faselt, dass ein Volk nicht existiert, ist unwählbar für mich.

19. – Deutschland muss weg! – Die Suchanfrage eines linken Antideutschen. Für JapanerInnen kommt das einem Verrat an der Heimat gleich.

20. – Lesben Penis – Wie verblödet müssen Menschen sein, die solche Fragen stellen?

21. – Deutschland DDR 2.0 – Deutschland, oder besser gesagt die BRD, entwickelt sich zunehmend in einen totalitären Staat. Geschuldet ist das mehreren Faktoren, von denen Angela Merkels falsche Politik nur einer ist. Vielleicht ist die Frau auch „Honneckers Rache“, wie böse Zungen behauptet haben.

22. – Antifa klatschen – Gewalt gegen andere auszuüben ist falsch. Bei aller Abneigung gegenüber der Antifa käme ich nie auf diese Idee.

23. – Patriotisch radikal – Patrioten sind normalerweise friedliche Menschen, die ihre Heimat und andere Länder lieben. Nationalisten haben eine andere Qualität, aber das wird absichtlich übersehen. Leider sehe ich eine zunehmende und vermutlich gewollte Radikalisierung der patriotischen Szene. Wobei man klar sagen muss, dass sich dort auch einige Ultrarechte tummeln. Die oft fehlende Abgrenzung von diesen Personen macht patriotische Bewegungen stark angreifbar.

Mit dem NetzDG, der DSVGO, Hausdurchsuchungen und der Kündigung von Bankkonten, dem Verlust des Arbeitsplatzes, werden Patrioten in Deutschland, Österreich und England drangsaliert. Ich gehe davon aus, dass staatliche Stellen diese Radikalisierung gezielt fördern, um die einzelnen Gruppierungen und / oder Parteien zerschlagen zu können.

Das ist Taekwondo!

Eigentlich bin ich eine treue Seele. Aber eigentlich ist so ein komisches Wort. Daher gehe ich heute ganz offen fremd und fahre einen Schmusekurs mit (Süd)Korea. Der Hintergrund ist der, dass ich wieder Taekwondo (TKD) trainiert habe. Ich wechsle gern die Stile, demnächst ist es Tai Chi. Mein Vater will mich bereits scherzhaft enterben, wenn ich wirklich den Schwarzen Gürtel im TKD mache. Aber das ist japanischer Humor, den nur wenige verstehen.

Warum TKD? Instinktiv hatte ich als junges Mädchen im Karate meine Beine auf eine Weise benutzt, die mein Vater mir nie zeigte. Als er mich fragte was das sei, habe ich nur die Schultern gezuckt und sofort zugestimmt, als er mich ins Taekwondo Training mitgenommen hat.

Und damit ist das Geheimnis gelüftet, ob mein Vater andere Kampfkünste kennt. Er kannte den dortigen Meister, der mich nun 2 x pro Woche unter seine Fittiche nahm. Der Sensei war völlig verblüfft, als ich in Rekordzeit lernte, wofür andere Jahre brauchen.

Hohe Kicks und akrobatische Sprünge lagen damals bei mir im Trend. Mein Vater war klug genug um zu erkennen, dass mein Karate dadurch besser werden wird. Er hatte recht und ich bin ihm dankbar dafür.

Später hat er geschmunzelt, als ich ihm die Tritte zeigte und mich mit einem Fußfeger von den Beinen geholt. Ich habe schnell begriffen, wo und wann ich hoch kicken kann. Bei Kickbox-Turnieren hat mich das zur Siegerin gemacht. Und das obwohl ich oft genug die Kleinste war. Niemand sprang höher als ich.

Gibt es große Unterschiede zu Karate? Die Techniken beider Stile sind fast gleich. Im TKD kickt man nur häufiger. Die Frage was besser ist vergleicht wieder Äpfel mit Birnen und übersieht, dass es auch im TKD klassisch und sportlich zugeht. Im Endeffekt ist TKD lediglich leicht abgewandeltes Shotokan-Karate, das mit Elementen von Kung Fu und dem Taekyon, einer klassischen koreanischen (Tanz)Kampfsportart, vermischt worden ist.

Taekwondo hieß zunächst Dangsudo (Tangsoodo), „Weg der (Dang-)China-Hand“, oder Gongsudo (Kongsoodo), „Weg der leeren Hand“. In beiden Fällen handelt es sich um die koreanische Aussprache dessen, was auf japanisch Karate gelesen wird. Salopp ausgedrückt ist Taekwondo also koreanisches Karate.

Im TKD gibt es wie im Karate die gleiche Diskussion um klassisch und modern. Wobei sich diese fälschlicherweise zu sehr auf die Sportvariante bezieht und das moderne Wettkampf-TKD kritisiert, das aber wirklich anders geworden ist.

Oft wird die Frage gestellt ob Karate besser als Taekwondo ist, bzw. umgekehrt. Für beide Systeme gilt, dass der jeweils besser trainierte Wettkämpfer gewinnt.

Das folgende Video zeigt neben Techniken auch viele Showeffekte, die das Publikum begeistern sollen. Aber niemand kämpft so auf der Straße. Taekwondo ist viel mehr als das. Und falls nun die Frage kommt ob ich diese Stunts ebenfalls kann, so muss ich das klar verneinen. Auf reine Show zu machen war noch nie mein Ding.

Gegen jede Regel

Schon mehrfach habe ich über das (gute) Verhältnis zu meinem Vater geschrieben. Von ihm habe ich die eiserne Disziplin geerbt. Dafür redet er weniger und ich umso mehr. Darin bin ich ihm überlegen. Aber das habt ihr bestimmt gewusst.

Dezember 2017. Wir sind im Dojo und trainieren, als mein Vater erwähnt, dass im Januar 2018 ein kleines Karate-Turnier auf dem Programm stehe und er mich gern als Teilnehmerin sähe.

„Das wäre unfair“, wehre ich auf Deutsch ab und sehe ihn schmunzeln. „Was hast du vor?“, will ich sofort wissen, „deine eigene Tochter als Fallobst präsentieren?“

Jedem anderen wäre mein Vater nun vermutlich böse, aber ich konnte schon immer mit ihm machen was ich will. Was sich auch beim Training äußert. Alle tragen den klassischen Karate-Gi nur Yuki und ich sind bunt.

Unsere farbigen Kampfsportjackem stammen aus dem Taekwon-Do und sind sogenannte Schlupfjacken mit V-Auschnitt. Der Vorteil beim Training oder Kumite, sie können sich nicht öffnen.

Väterchens Mundwinkel zucken verräterisch, nur Yuki und er haben mich verstanden. Ich analysiere die Lage und schaue mir die TeilnehmerInnen an. Wir haben einige riesige Talente, die deutlich jünger als meine Biestigkeit sind. Können die mich schlagen?

Mit Ausdauer

Wer die Vorbereitung auf einen Boxkampf kennt weiß, wie hart ein Sportler dafür trainieren muss. Ohne Ausdauer hat man keine Chance. Das gilt auch für Sportkarate, Kickboxen oder Taekwon-Do.

Drei bis vier Trainingseinheiten pro Woche, jeden Tag dehnen, ab und zu Fitness Studio oder Kendo (Schwertkampf), vielleicht auch leichtes Joggen, ist unser Normalprogramm. Aber das ist noch immer zu wenig für ein wirkliches Turnier.

Hinzu kommt der Faktor Zeit,  der Berufstätigen oft als Hindernis im Wege steht. Nicht umsonst sind oft StudentInnen die besten SportlerInnen der Welt.

„Macht dich das Alter langsamer?“, höre ich die Frage kommen. Anfälliger für Verletzungen, wäre eine mögliche Antwort. Wobei ich in dieser Hinsicht keine Probleme habe. Aufwärmen ist bei mir Pflicht.

Alter schützt vor Torheit nicht

Bin ich schon zu alt für Turniere? Für die Olympischen Spiele auf jeden Fall, aber das sehe ich ganz gelassen. Sportkarate war lediglich eine kurze Phase in meinem Leben.

Verloren habe ich nie. Lediglich eine Disqualifikation habe ich zu vermelden. Was darf ich, wie weit kann ich gehen innerhalb der Regeln. Genau da liegt nun auch aktuell mein Problem.

Ich lasse mich überreden und auch Yuki macht mit. Das wird spannend! „Wehe du verhaust mich!“, sagt sie im Scherz, „das wäre Gewalt in der Ehe.“ „Ist klar“, erwidere ich trocken, „wie war das noch mit deiner Hand auf meinem Po?“

Elfchen und ich necken uns bekanntlich gern, aber keine schlägt die andere wirklich. Nur Außenstehende könnten eine Balgerei zwischen uns wirklich falsch verstehen. Noch echter wirkt allerdings ein (gespielter!) Fight mit Cousin Ken, der regelmäßig in Lachanfällen endet.

Kunst gegen Sport

Nun bin ich seit mehr als 10 Jahren ohne Praxis, was sportliche Wettkämpfe betrifft. Wird meine Kunst helfen, wenn es um punktgenaue Treffer geht? Aber ich habe einen Plan und der hat noch immer funktioniert.

Zum besseren Verständnis erkläre ich noch einmal den Unterschied  von Kampfkunst und -sport. Klassisches Karate kennt keinen Erstangriff und dient ausschließlich der Selbstverteidigung. Block, Schlag / Tritt, Gegner tot (besiegt!), um es salopp auszudrücken.

Im Sportkarate werden Treffer gesetzt, die unterschiedlich gewertet werden. SportlerInnen müssen also angreifen lernen. Ich habe meist abgewartet und meine GegnerInnen ausgekontert. Das hat immer funktioniert.

Die Tage vergehen, in jedem Training wird nun fleißig Kumite geübt. Ich zeige wenig und weiche meist nur aus. Tai Chi gegen Karate, das macht mir Spaß. Oder ich überrasche mit hohen Taekwon-Do Kicks, die unerfahrene Karateka oft vor Probleme stellen.

Siebzehn Jahr, dunkles Haar …

Ein siebzehnjähriges Mädchen, das ich Yuna nennen möchte, ist der heimliche Star der kleinen Truppe. Sie stammt aus Okinawa und hat dort Shitō-Ryū Karate trainiert. Ihren Wunsch an Turnieren teilzunehmen, haben ihre Eltern respektiert. Nun trainiert sie bei meinem Vater.

Schnelligkeit und Aggressivität zeichnen Yuna aus, sie ist wirklich gut! Meist trainiert sie mit einem Jungen, der ihr hoffnungslos verfallen ist. Mein Kennerblick kann das sofort sehen. Auch der Teenager ist gut, hat aber keine Chance (bei ihr). Ob ich ihm helfen soll?

„Untersteh dich!“, flüstert Yuki, „die beiden machen das schon.“ „Na gut“, erwidere ich, „dann lege ich eben beide flach.“ Rein sportlich versteht sich! Yuki zuliebe und um niemand zu blamieren, habe ich darauf verzichtet. Bis zum Turnier.

Gegen jede Regel

Yuki schlägt sich tapfer, aber ihr fehlt jede sportliche Kampferfahrung. Daher scheidet sie schon in der ersten Runde aus. „Zum Glück!“, gesteht sie mir später, „Sportkarate ist überhaupt nicht mein Ding!“

Mein Blick über den Tellerrand von Karate, hat mir den Weg zu einem Stil geöffnet, der intuitiv, blitzschnell und hochdynamisch ist. Gegen Kicker gehe ich in den Nahkampf oder hole reine Faustkämpfer von den Beinen.

Auch Yuna gewinnt und kickt im letzten Kampf ihren Verehrer von der Matte. Das Mädel ist wirklich gut! Wer wird die neue Königin?

Yuna hat zwar den 1. Dan, aber keinerlei Wettkampferfahrung. Zwar ist ihr Shitō-Ryū ein guter Stil, aber Zweikämpfe werden von Menschen entschieden.

Mein selbstbewusstes Lächeln ist der erste Punkt (m)ein nicht regelkonformer Wurf das frühe Aus für mich. Aber so ist das Leben, manchmal muss Frau gegen jede Regel sein.

Mein Vater verdreht die Augen und Yuna verbeugt sich noch vor der Siegerehrung vor mir. Keine Ahnung, was das nun wieder bedeuten soll.