Meilenweit

Endlose Straßen

Meilenweit der Weg zum Glück

Der Elfen Sommer

 

Bild: Pixabay

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Zurück in die Zukunft

Japan, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2018. Dies sind die Abenteuer von Elfe und Biest, die in trauter Zweisamkeit nun 4 Wochen unterwegs sein werden, um fremde Länder zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Kilometer von Deutschland entfernt dringen die beiden Heldinnen in Sphären vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

So oder ähnlich könnten nun meine neuen (Reise)Berichte beginnen. Aber es wird keine (mehr) geben, Ätsch! Höre ich etwa auf zu bloggen? Nö! Mir fehlen momentan Lust und Zeit dazu. Ein Leben am Limit, an der Grenze zur Erschöpfung, endlose und glühend heiße Tage, auch Superheldinnen brauchen eine Pause.

Wohin die Reise geht? Die USA sind wieder angesagt. Los Angeles, Santa Barbara, wir kommen! Ally und Heather sind aus dem Häuschen, als wir sie informieren. „Wir holen euch vom Airport ab!“ Auch Fan Fan und Feng freuen sich auf uns, wir haben sie viel zu lange nicht mehr gesehen.

Schon sehe ich die Neider wieder das Näschen rümpfen und fragen „Wie die Japanerin sich das nur immer leisten kann?“ Sie kann, mehr gibt es darüber kaum zu sagen. Das richtige Studium und viel Eigeninitiative, haben das möglich gemacht.

Was werden wir in den nächsten Wochen machen? Geplant sind Rundreisen durch die USA, wir möchten Land und Leute besser kennen lernen. Wer nun die Stirn kraus zieht und „Nachtigall, ick hör dir trapsen!“, ruft, dem kann ich nur versichern, dass niemals etwas endgültig bei mir ist. Außer einer Sache, nicht mehr in Deutschland zu leben.

Das hat auch etwas mit der politischen Lage zu tun, ist aber primär meiner Neugier geschuldet. Wie in der Kampfkunst brauche ich immer wieder den berühmten Blick über den Tellerrand und möchte gern neue Dinge erleben. Ein längerer Aufenthalt in den USA ist also immer eine Option. Natürlich werde ich immer wieder auch Deutschland besuchen, solange man mich dort noch haben will.

Gibt es etwas zur (deutschen) Politik zu sagen bevor ich gehe? Es gäbe wirklich eine Menge zu verkünden, was aber doch nur wieder auf taube Ohren und Unverständnis stößt. Vor allem dann, wenn ich auf der Metaebene bleibe. Ich könnte zum Beispiel über Horst Seehofers Taktik schreiben und wie er die Kanzlerin in die Enge getrieben hat. Politik ist eben etwas mehr, als nur stupide den Staatsfunk zu schauen.

Aber ich werde (vorerst) schweigen und vielleicht im Herbst wieder (politisch) aktiver sein. Bis dahin wünsche ich allen meinen LeserInnen einen wunderschönen Sommer. Bleibt gesund und vergesst mich nicht.

 

Lesben sind die besseren Frauen

Dass ich die bekannteste Lesbe Deutschlands bin, haben meine LeserInnen schon immer gewusst, hat diese Tatsache doch längst zur Allgemeinbildung gehört. Vor einiger Zeit habe ich mir in den Kopf gesetzt noch bekannter zu werden. Dazu ist göttlicher Beistand angesagt, Eva Gott, die große Mutter, ist mir noch einen Gefallen schuldig.

Per Himmelsdrache, den ich mir vom japanischen Kaiserhof ausgeliehen habe, geht es schnurstracks nach oben zur Sonne, zur Freiheit und zum Licht. Vorbei an einem verblüfften Petrus, der schon wieder Probleme mit der Schließanlage hat.

Nun ist Frau Gott natürlich zeitlos, vielleicht hat sie deshalb so wenig davon. „Du nun wieder“, seufzt sie leise, um Adam nicht zu wecken. Der liegt ermattet auf dem Sofa, er hat mit Teufelchen „Ärgere die Menschheit“ gespielt.

Wir beraten kurz, was bei Göttern immer kritisch ist. „Mach dir mal keine Gedanken mein Kind“, sagt Eva, „ich habe dich vorübergehend zeitlos gemacht.“ „1000 Jahre soll sie leben“, höre ich Teufelchen zur Melodie der japanischen Nationalhymne singen, was ihm einen strafenden Blick seiner Mutter einbringt.

Und wirklich beraten wir 900 Jahre lang und laben uns zwischendurch an Manna. In den Pausen übe ich mit Teufelchen Schwing Um und lege den Kleinen immer wieder flach. Spielerisch natürlich! An meine zarte Haut kommt nur meine Frau, die mich natürlich begleitet hat.

In den nächsten 100 Jahren habe ich ein neues Buch geschrieben, das unter dem provokanten Titel „Lesben sind die besseren Frauen“ steht. Natürlich werden Himmelsjahre ganz anders gemessen, als ihr irdisches Pendant. Für Erdlinge war ich nur einige Tage weg.

Nach der Rückkehr in die lesbische Normalität, hat mich, neben der längst überfälligen Nennung im Time Magazine und der Verleihung des goldenen Bleistifts am gekräuselten Strumpfband, der allseits unbeliebte Laberus Schranz in seine Talkshow eingeladen.

Untermalt von Hardtechno Klängen betreten die DiskussionsteilnehmerInnen den Raum. Meine Biestigkeit sitzt neben Eva Gottlieb und ihrem als Frau verkleideten Erstgeborenen Lucie Ferrer. Natürlich weiß Schranz nicht wer die beiden wirklich sind und ich werde einen Teufel tun ihn darüber aufzuklären.

Offiziell, so hat es ihm Eva ins Stammhirn gesetzt, ist sie meine Verlegerin und Lucie meine langjährige Agentin. Biggi Schneller und Ally Weißlich sind auch mit von der Partie. Die beiden Ikonen des Überfeminismus in Deutschland dürfen niemals fehlen, wenn es um konterkarierte Ansichten geht.

„Wie schön alle hier zu sehen“, beginnt die Laberbacke und schaut lüstern auf die bestrumpfte Runde. Aber während Lucie mit den Wimpern klimpert, zeigt ihm Ally nur den Mittelfinger. „Frau Landar,“ wendet er das Blatt, „lassen Sie uns doch über das neue Buch sprechen. Wie nur kamen Sie auf einen solchen Titel?“

„Ich habe mir Debatten im Bundestag angeschaut“, antworte ich wahrheitsgemäß. „Was dortige Dämlichkeiten vom Stapel lassen, hat mein Kleinhirn animiert. Und so gab ein Wort das andere und formte sich zu kreativen Sätzen.“

Schranz nickt und versucht einen Blick in Lucies Ausschnitt zu erhaschen, was ihm böse Blicke von Biggi einbringt. Die, und das ist ein offenes Geheimnis, hat noch jeden Mann vernascht. Verbal natürlich, das aber mit Macht, was habt ihr denn nun gedacht.

„Lesben“, fahre ich fort, „sind Heten gegenüber im Vorteil. Die wollen nur ihren Männchen gefallen und ständig deren Kinder kriegen. Wir aber zeigen, dass es anders geht. Apropos anders, Herr Schranz. Ob sie wohl eine Spermaprobe für mich hätten?“

Ich mache eine Kunstpause und lasse die Worte wirken. Schranz wird blass und stottert, „Das … das war doch jetzt nur Spaß?“ „Ja“, erwidere ich mir süffisantem Lächeln. „Sie werden nie erfahren, wie man Lesben macht.“

Schranz blättert nervös in seinen Unterlagen. „Sie schreiben“, fährt er fort, „dass Lesben kreativer in allen Bereichen des täglichen Lebens sind und dort ihren Mann …, also die Frau stehen! Haben Sie einige Beispiele dafür?“ „Sehen Sie hier etwa Männer?“, frage ich. „Sie sind doch nur ein Schranz.“

Er schluckt, das war starker Tobak für den Ärmsten. „Ihr Buch steht schon auf Platz Sex der ewigen Erotikliste“, versucht er einen Konter. Eva schüttelt nur den Kopf und merkt kurz an. „Soeben hat Frau Landars Buch die Bestsellerliste gesprengt. Wollen Sie mal sehen?“

Sie gewährt dem Verblüfften einen Blick auf ein explodierendes Gebäude, die Gebühreneinzugszentrale GEZ. In den Medien wird darüber am nächsten Tag stehen, eine radikalisierte Schauspielerin habe diese mit dem Ruf „Metoo“ zum Einsturz gebracht. Auch eine Form der Wahrheit, das kann ja mal passieren.

„Was ich noch immer nicht verstehe“, geht Schranz in die finale Runde, „wieso Lesben nun so viel besser als andere Frauen sind.“ Er schaut mich triumphierend an. „Immerhin haben wir noch keine lesbische Bundeskanzlerin.“

„Na die Knitterbacke will doch selbst der Teufel nicht in der Hölle haben“, mischt sich Lucie ein und verzaubert den Schranz mit magischem Blick. „Frau Landar dagegen, die kann wirklich alles besser. Und in Sachen Liebe hat sie den 107. Dan.“

Natürlich ist es müßig zu sagen, dass die Sendung ein mittelschweres Gravitationsbeben in der Milchstraße hervorgerufen hat und sich der Ereignishorizont fast aller Schwarzen Löcher zu meinen Gunsten verschob. Im Galaktischen Boten, der Zeitschrift für Götter und SuperheldInnen, wird darüber stehen, man habe ein wahrhaft erschütterndes Coming Out gesehen.

Mein Buch hat in Überlichtgeschwindigkeit das bekannte Universum erobert und Teufelchen dazu bewogen nun immer öfter die Lucie zu geben. „Du musst unbedingt einen zweiten Teil schreiben, Frau Landar!“, lässt sie mich wissen. „Ich habe mich total in die Biggi verliebt!“

„Wie jetzt“, gebe ich mich verwundert. „Die ist zwar Feministin, aber steht total auf Männer.“ „Ja eben!“, mault Lucie, „daher schlage ich als Titel Männer sind die besseren Frauen vor.“ Muss ich erwähnen, dass Teufelchen daraufhin zur Hölle gefahren ist?

 

Alice und die große Sause

Deutschland verkommt zum Tollhaus in diesen Tagen. Während der ZweKa (Zwergenkanal) die Dokumentation einer jungen Liebe zeigt, bei der der männliche Protagonist in Windeseile um drei Jahre altert, hat man im Klarland nun durch Handwurzel Lesungen ein anderes Bild von 35 Prozent der eingereisten Zwerge bekommen.

Des Rätsels Lösung wird durch die beiden Wissenschaftler Rawking und Dreistein erklärt. Zeitreisen sind auf der Erde möglich, endlich haben wir den Durchbruch geschafft! Man(n) muss nur vom Hindukusch nach Europa kommen und ist prompt um 15 Jahre jünger. Die Frage ist, ob das auch für Zwerginnen gilt.

Die breite Öffentlichkeit nimmt das natürlich gelassen. Sie, die schon länger hier wohnen, schauen gebannt aufs politologische Kasperletheater. Dort, so weiß man, wird es bald Korrelationsverbandlungen geben. Die „Große Sause“ kommt, Hurra!

Das muss ich natürlich genauer wissen und habe meinen Kumpel Teufelchen um Hilfe gefragt. „Wie jetzt, Frau Landar“, sagt er keck, „du willst wirklich zurück in die Zukunft reisen?“ „Kannst du das oder soll ich Gabriel McFly um Hilfe fragen?“, will ich wissen, „der ist mit seinen Red Socks schon überall hin.“

„Bist du doof?“, imitiert der Höllische meine Yuki, „das lasse ich jetzt nicht auf mir sitzen. Reich mir das eiskalte Händchen mein spätes Mädchen.“ Prompt fällt einige Lichtsekunden später mein Blick auf Alice aus dem weiten Land.

Teufelchen hat sich in eine Grinsekatze verwandelt und streicht ihr sofort um die Beine. „Hallo mein Häschen“, begrüßt mich Alice lüstern, „wieso kommst du schon vor den Iden des März?“ Leider unterbricht ihre Herzkönigin jeden weiteren Versuch mir den Bauch zu pinseln.

Merkwürdigerweise kann ich sogar als Hoppelhäschen sprechen, aber nur Teufelchen will mich verstehen. Während Alice sich mit Prinz Alexander über den Bestseller „Leben in Alternativen Universen“ unterhält, möchte ich meine Gegenwart wiedersehen. „Nee“, flüstert Teufelchen sofort, „wir sind gekommen um noch eine Weile zu bleiben.“

Notgedrungen füge ich mich und schaue einem Faktum zu, das kichernd über den doppelten Boden hüpft. „Man hat es zum Unwort des Jahres gewählt“, lässt mich Teufelchen wissen. „Nun will es bewiesen werden, aber wer macht das heute schon.“

„Silencium!“, ruft Alice plötzlich und schaltet den NoKo-Kanal der Glotze ein, „es folgt die Erika Merker Show. Heute gesteht sie dem Horstl ihre Affäre, das wird bestimmt total semantisch!“ Aber ein bärtiger Mann mit halber Glatze kündigt an, dass das Theaterstück leider ausfallen muss. „Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage.“

„Credo equidem, nec vana fides, genus esse deorum!“, murmelt Teufelchen ins wunderliche Rund. „Ja, mich dünkt, und es ist kein Wahn, er ist göttlichen Ursprungs.“ „Wie bitte passt der ins Bild?“, will ich wissen. Teufelchen grinst und sagt „Der hat doch einen Rahmenvertrag mit Axel dem Springer.“

Wie die Geschichte endet wollt ihr nun wissen? Die und das wird bitter, hat der rote Robin schon bald neu aufgedeckt, mit viel Fratzen bei Gewitter.

Fremde Heimat – Rückblicke und Ausblicke 2017

2017 hat endgültig eine Weltreisende aus mir gemacht. Japan, Schweden, China, USA, die Meilen schienen endlos zu sein. Aber ich bin schon lange in meiner Heimat angekommen.

Angekommen sind 2017 wieder sogenannte Flüchtlinge in Deutschland. Zumindest wird das noch immer gern von diversen Medien propagiert. Dass es sich bei 43 Prozent der unbegleiteten Jugendlichen um Erwachsene handelt, wird gern verschwiegen. KLICK MICH

Die CDU/CSU hat sich auf eine flexible Obergrenze von 200.000 verständigt, die schon lange überschritten ist. Aktuell müssten eine halbe Million Menschen Deutschland wieder verlassen. Bleiben sie, ist das Wasser auf die Mühlen der Populisten.

Die vorherrschende Diskussion um Bleiberecht und Asyl verschleiert, dass viele keine Flüchtlinge sind. Ganze Clans haben sich schon vor 2015 auf den Weg gemacht und sind vorübergehend in anderen arabischen Staaten untergekommen. Frau Merkels „Grenzöffnung“ bot ihnen die Chance, ins gelobte Land zu kommen.

Familie(nnachzug) ist wichtig

Deutschlands linke Parteien sind sich ausnahmsweise einig, der Familiennachzug ist wichtig! Ohne Sinn und Verstand wollen sie weiter Hunderttausende ins Sozialparadies holen. Vielleicht um im Austausch in deren Länder auszuwandern.

Warnende Stimmen werden als Außenseiter diffamiert. Die „Nazi-Keule“ droht noch immer. KLICK MICH Von den Medien Verblödete klatschen selbst dann noch im Takt, wenn die eigene Haustür aufgebrochen wird.

Die Ausländerkriminalität in Deutschland ist explodiert. Das BKA hat berichtet. Täglich lesen wir von Übergriffen. Allein der Deutsche schweigt verschämt. „Ach das passiert doch alles  nur anderswo!“ „Mit dem Terror leben lernen“, hat der Bundesinnenminister propagiert. Dümmer geht es nimmer.

JapanerInnen und die anderen

Man hat mir vorgeworfen, dass auch JapanerInnen in Deutschland nie wirklich angekommen sind. „Ihr lebt doch wie auf einer Insel!“ Ihren Fehler sehen diese Menschen nicht. JapanerInnen sind eine Bereicherung und sie arbeiten hier.

Als Kind zweier Welten, habe ich stets die Schwierigkeiten erkannt. Während ich perfekt integriert bin, haben sich andere nie darum gekümmert. Sie pflegen Bräuche, die schon im europäischen Mittelalter einer kulturellen Steinzeit zuzuordnen waren.

Holt man nun weiter solche Menschen ins Land, wird es noch mehr Parallelgesellschaften geben. Schon brennen israelische Flaggen in Berlin. Fanatische Muslime haben sie angezündet. Wann brennen (wieder) die Synagogen?

Es hilft wenig, wenn nun PolitikerInnen ihr Bedauern und ihre Solidarität ausdrücken. Dieser Akt ist ein Fall für die Justiz. Aber Muslime genießen in Deutschland Sonderrechte. Man duckt sich vor dem politischen Islam.

Daher sage ich klar: Hilfe für wirklich Verfolgte ja, aber nicht mit unbegrenzten Mitteln. Reine WirtschaftsmigrantInnen sind keine Bereicherung für ein Land. Wer das leugnet sollte den Blick auf Schweden richten, das massive Probleme mit Migranten hat.

Deutschland muss sich endlich für ein Einwanderungsgesetz entscheiden, das diesen Namen auch verdient. Alles andere ist Selbstmord auf Raten und gibt denjenigen recht, die davor seit Jahren warnen.

Religion(en)

Japan ist zum größten Teil buddhistisch. Augenzwinkernd werden aber auch Elemente anderer Religionen übernommen. Wir mögen christliche Bräuche und Feiertage. Selbst Weihnachten hat es nach Japan geschafft.

Aber niemand in Japan versteht, warum Europa von Menschen eines Kulturkreises geflutet wird, die eine altvordere Lebensweise mit sich bringen. „Warum gibt man in Deutschland die Freiheit auf?“, hat mich mein Onkel gefragt.

Er meinte damit die Diskussion(en) um Scharia und andere islamische Bräuche, die in krassem Gegensatz zur Aufklärung und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung Europas stehen. Das wäre undenkbar in Japan. Wir geben uns niemals auf.

Aber der Islam war niemals eine Religion. Er ist und bleibt eine politisch motivierte Ideologie mit dem Ziel der Weltherrschaft. Die Schriften des Islam sind von Menschen geschrieben. Kein Gott hat deren Hand geführt.

Politik

„The Show must go on!“, heißt es in der Politik. Und diese Show erleben wir seit Wochen. Aber während die AfD immer mehr punkten kann, bauen die anderen Parteien weiter ab. Vieles mag inszeniert oder persönlichen Befindlichkeiten geschuldet sein. Und was interessiert PolitdarstellerInnen schon das Geschwätz von gestern.

Wie ich wirklich über Politik denke, habe ich bereits ausführlich geschrieben. Daher nur kurz: Bezahlte Schafhirten führen die Lämmer. Die Eigentümer der Herde bleiben unsichtbar.

Deutsche  Medien haben noch immer Donald Trump im Visier, der im Gegensatz zu anderen US-Präsidenten, viele seiner Wahlversprechen hält. Dass sich an der amerikanischen (Außen)Politik wenig ändert, bleibt den meisten verborgen. „America first!“, war schon immer die Devise der USA.

Politisch (un)korrekt

Politische Diskussionen in Deutschland sind von Hass und Populismus geprägt. Die alten Feinde „Links“ und „Rechts“, erleben eine Wiedergeburt. Aber woran liegt das?

Mitte der 1960er Jahre hat es einen „linken Aufbruch“ gegeben, der Deutschland und Europa überrollte. Langsam aber stetig hat er die Macht übernommen und Land und Leute tief geprägt.

Aber die Linken haben fertig, ihre Zeit ist um. Unfähig sich an die Neuerungen anzupassen, hat sich eine SPD unter Schröder an die Wirtschaft verkauft. Diesen Fehler zu korrigieren schaffen die millionenschweren GenossInnen nicht und halten eisern an den lieb gewonnenen Fleischtöpfen fest.

Ebenso wie an ihren alten Zielen, die „Freiheit“ und „soziale Gleichheit“ für den einfachen Arbeiter wollen. Aber das sind die Thesen von gestern. Der Blick nach vorn ist angesagt.

Das Kernproblem der Linken ist einfach zu erkennen, ihre eigentliche Klientel bricht immer weiter weg. Die Globalisierung hat dafür gesorgt, dass viele „ArbeiterInnen“ ihren Job verloren haben oder von Lohndumping und Kurzarbeit betroffen sind. Und der Mittelstand existiert bald nur noch auf dem Papier.

SPD und GRÜNE haben dagegen noch kein Konzept gefunden. Und die LINKEN sind auch nur als trauriges Zerrbild eigener Ideologien anzusehen. Gleichzeitig hat sich die CDU unter Merkel von Mitte-Rechts nach Links verschoben und so den Neo-Konservativen Platz gemacht.

Mit dem Wegfall der politischen Mitte erstarken naturgemäß die Ränder. Aber während die linksgrünen Antifaschisten nur Steine werfen und Parolen brüllen, hat es die Alternative für Deutschland in den Bundestag geschafft.

Die bürgerliche Mehrheit

Zwar haben CDU/CSU massiv verloren, aber FDP und AfD dadurch gestärkt. Nur wenige wagen die Tatsache auszusprechen, dass das bürgerliche, liberal-konservative Lager seit der Bundestagswahl 2017 eine Mehrheit hat, diese aber aus persönlichen Befindlichkeiten (noch) nicht nutzen will.

Ob und wie lange die AfD in der jetzigen Form (noch) existiert, hängt von mehreren Faktoren ab, über die ich bereits mehrfach geschrieben habe. Merke, „die AfD“ gibt es nicht. Die Partei besteht aus mehreren Flügeln, die miteinander um die Macht ringen.

Dass dies, anders als von den Medien dargestellt, durchaus im normalen Rahmen geschieht, wird gern übersehen. Ebenso wie der „Rechtsruck“ der FDP, die der österreichischen FPÖ auf den politischen Fersen ist.

Wem gehört die Welt

Die momentanen Ereignisse in der Welt sind alles andere als positiv zu sehen. Der Kampf um die Ressourcen nimmt groteske Züge an, dem ganze Länder zum Opfer fallen. Die Brandspur zieht sich durch den Nahen Osten und hat nun Nordkorea im Ziel.

„Arabien“, der Nahe Osten, schwimmt in zig Milliarden Petro-Dollar. Trotzdem gibt es dort noch immer Armut und Krieg. Das Geld landet nur bei der Elite. Europa liefert Waffen und zahlt nun einen hohen Preis.

Dahinter steckt ein System, das schwer zu durchschauen ist. Falsche Informationen werden oft gezielt gestreut, um die Wahrheit zu verdecken. Da hilft es auch wenig, wenn man diplomatische Kontakte hat. Die reden um den heißen Brei oder werden selbst für dumm verkauft.

Fakt ist, dass hinter vielen Aktionen das vom Großkapital angetriebene Imperium USA steckt. Diese unheilige Symbiose strebt nach absoluter Weltherrschaft, um alles und jeden zu kontrollieren.

Vielleicht sollten sich die Unterdrückten der Dritten Welt und die medial Verblödeten der Industrienationen endlich besinnen und die herrschende Klasse zum Teufel jagen, um es salopp und wenig damenhaft auszudrücken. Zeit wäre noch.

Blog

Mein Blog hat turbulente Zeiten durchgemacht. Ohne mit der Wimper zu zucken, habe ich mich auch 2017 von diversen LeserInnen getrennt. Machos, Schlangen und Xanthippen sind und bleiben unerwünscht. Und an einigen (Blogs), habe ich das Interesse verloren.

„Mehr Politik!“, hat man von mir gefordert, andere haben das feine Näschen gerümpft und mich prompt für kritische Beiträge geächtet. Nun kümmert mich wenig, was andere denken. Das ist mein Blog, hier gelten meine Regeln. Wer nur provozieren will, der fliegt.

Ich erwarte, dass sich LeserInnen an die Grundregeln der Höflichkeit halten. Attacken sind daher verpönt und landen sofort im Abfalleimer. Inklusive der VerfasserIn. Da hilft es auch wenig, den Namen (des Blogs) zu ändern.

Zukunft

Deutschland ist mir fremd geworden. Ich schließe momentan aus, in absehbarer Zeit wieder dort zu leben. Ob Los Angeles (Santa Barbara) oder Fukuoka, wird sich noch entscheiden.

Entschieden haben wir uns im Frühjahr 2018 in die Wudang-Berge (China) zu gehen. Im Gegensatz zu vielen anderen, wird das keine Suche für mich sein. Ich sehe Tai Chi als Bereicherung und Erweiterung meiner Kunst.

Noch ist unklar, ob es sich lediglich um einen Kurztrip oder doch um einen längeren Aufenthalt handeln wird. Auch wenn ich natürlich (k)eine Millionenerbin bin, das Geld wächst niemals auf den Bäumen. Hat jeder den Spaß erkannt?

Beruf(ung)

Ich sei „Sponsored bei Papa“, habe ich mir angehört und darüber herzlich gelacht. Eher das Gegenteil ist momentan der Fall. Meine Biestigkeit führt seit einer Weile alle Geschäfte meines Vaters. Die aber und auch das sage ich ganz selbstbewusst, mit Erfolg.

Väterchen kann sich daher ausschließlich seiner Berufung (Karate) widmen. Ich regiere so nebenbei die familiär-finanzielle Welt und ärgere Manager und Firmeninhaber, wenn ich bei der Sanierung von Firmen zuerst ihre Gehälter kürze.

Auch in der Autobranche bin ich weiter tätig und habe mir schon im Sommer und just for fun, einen Mitsubishi Lancer Evolution angeschafft. Der Wagen gehörte einem älteren Japaner, der ihn kaum gefahren ist.

Herr Nagase ist ein alter Freund der Familie, schon 89 Jahre alt und hat mir den Wagen unter der Bedingung überlassen, ihn niemals zu verkaufen. Das habe ich versprochen.

Familie

Meine beiden Nichten sind mir ans Herz gewachsen. Ich sehe den Wunsch auch in Yukis Augen, sie weiter zu bemuttern. Wir beide schaffen das, da bin ich mir völlig sicher.

Meine Cousine wird auf unabsehbare Zeit nicht in der Lage sein zu arbeiten oder sich in Vollzeit um die Mädchen zu kümmern. Die Depression hat sie noch immer im Würgegriff.

Noch gibt es keinen konkreten Plan, aber Yuki und ich haben nach einer kurzen Diskussion unsere Hilfe angeboten. Auch Ken wäre involviert, er wird seine Schwester weiter unterstützen.

Im Klartext könnte das bedeuten, dass wir das Sorgerecht oder die Vormundschaft übernehmen. Inklusive der Betreuung meiner Cousine. Und den Ersatzvater spielt dann Ken. Familie ist wichtig. Aber das habt ihr schon gewusst.

Die einzige Frage wäre der Ort. Aber Los Angeles hat allen gefallen. Wir entscheiden das, wenn wir zurück aus China sind. Leider können die Mädchen nicht dorthin mit.

Karate

Mein Vater versucht mich noch immer sanft zu überreden, doch eine gehorsame Tochter zu sein. Augenzwinkernd versteht sich! Warum er das sagt ist eine ganz andere Geschichte und hat mit Karate und meiner Dan-Prüfung zu tun.

Ich habe auf einen Bericht verzichtet, worüber hätte ich schreiben sollen? Die Fachbegriffe sind nur für Kenner interessant. Dan-Grade sind unwichtig für mich. Aber auch ich musste erkennen, dass sie mir einen gewissen Vorteil bringen, wenn es um Training und die eventuelle Eröffnung eines eigenen Dojo geht.

„Den nächsten (Schwarzen) Gürtel mache ich im Taekwon-Do“, necke ich meinen Vater, als er mir den Gürtel überreicht. „Ich kann sowieso viel höher kicken als du.“ Habe ich schon erwähnt, dass nur ich meinen Vater zum Lachen bringen kann?

(Wochen)Ende

Aus Japan zu bloggen ist schwerer, als ich angenommen hatte. Plus 8 Stunden Zeitunterschied machen spontane Antworten oft unmöglich. Außerdem sind wir viel unterwegs.

Japan im Winter zu sehen ist Pflicht! Daher werden wir uns am Freitag auf die Reise nach Sapporo und dem Onuma Park machen. Der Flug ist gebucht, die Reise dauert 2 Stunden.

Ich melde mich dann wieder nächste Woche, wenn wir nicht erfroren sind. Wobei wir die japanische Unsitte mit Miniröckchen durch den Schnee zu stapfen, den verrückten Mädels aus Tokio überlassen.