Tatort Istambul – Der inszenierte Putsch

Freitag, 15.07.2016. Während das deutsche Staatsfernsehen eisern schweigt, fallen in der Türkei Schüsse. Ein (angeblicher) Putsch gegen Präsident Erdogan erschüttert das Land. Im KanzlerInnenamt schrillen die Telefone, die ARD und ZDF Oberen rufen an. „Sag Mutti, was sollen wir jetzt machen?“

Natürlich ist das gelogen. Die Medien sind doch (un)frei! Es gab Tote in der Türkei. Aber das erfahren Deutsche erst Stunden später. Die BBC und CNN konnten das wie immer besser. Vielleicht zahlt man denen auch mehr Geld. Ich meine was sind schon 8 Milliarden für die Öffentlich Rechtlichen pro Jahr?

Wieder waren es die sozialen Netzwerke, die berichtet haben. Live, während die deutschen Reporter in den Betten lagen. Oder erst am nächsten Morgen gegen 9 Uhr wie Phoenix aus der Nachrichtenasche kamen. Kann ja mal passieren.

Wer steckt hinter den Schüssen? Klar, es waren natürlich böse Soldaten, die unzufrieden mit dem guten Sultan Erdogan gewesen sind. Bestimmt waren sie verblendet und Hirngewaschen. Das kennt man doch aus Filmen, wie das vor sicht geht.

Statt die Regierung festzusetzen, hat man Fernsehsender gestürmt und ein Statement verlesen. Ob die Soldaten da wohl etwas verwechselt hatten? Aber vielleicht war das nur eine Übung. Oder doch die Show mit Telefonjoker, den der fast gestürzte Erdogan nun gab. Das (Wahl)Volk als zweite Chance. Der hat’s drauf der Mann!

Man muss kein Hellseher sein um zu begreifen, wie stümperhaft die (angeblichen) Putschisten vorgegangen sind. Und welche Chance sie dem Sultan vom Bosporus nun gaben. Vor allem wie schnell der handelte und gegen wen. Tschüss ihr Kritiker, die Gefängnisse warte(te)n schon.

Auch wenn jede Show ein Ende hat, so geht die in der Türkei noch weiter. Nur die DarstellerInnen werden andere sein. Vielleicht (wieder) kurdische Frauen und Kinder, die vor Erdogans Panzern fliehen. Ihre Männer hat der Obertürke längst kalt gemacht.

Japaner und der liebe Dialekt

Nachdem ich bei den spöttischen Weltmeisterschaften in Witzelen, die Titel für feinen Humor und beißenden Spott gewonnen habe, steht mein Telefon kaum noch still. Selbst die Herren Hinz und Kunz wollen ein Selfie mit mir machen. Und die EMMA natürlich auch.

Als bekannteste Auslandsjapanerin der Welt, ist das kein Wunder. Auch DSDS hat schon angefragt. Klar, wenn man so hübsch und talentiert ist wie ich. Das weiß auch der Bohlen. Nur ist bei mir nix zu holen. Das deutsch-japanische Internetradio „Kirschblüte“, hat mich dann doch zu einem Interview verführt, was in nachfolgendem Artikel resultiert.

„Guten Tag, Frau Dr. Landar“, begrüßt mich der Reporter in mittelprächtigem Japanisch und verbeugt sich vor mir.
Skeptisch schaue ich ihn an. Das habe ich schon besser gesehen.
„Wir freuen uns Sie in unserer heutigen Sendung begrüßen zu dürfen“, fährt er leicht verlegen fort und rückt seine Nerd-Brille zurecht. „Wie Sie wissen machen wir eine Reportage über Japan und stellen auch die Frage, warum Japaner so wenig Englisch sprechen. Sie als Multilinguistische Expressionistin können uns bestimmt darüber Auskunft geben.“
Das schreit sofort nach meinem Widerspruch. Dem Typen werde ich was husten!

Ich stelle mich in Pose, wie es Jackie Chan kaum besser kann.
„You’ve gotta be fucking kidding me!“, erwidere ich in breitem US-Slang. „Are you fucking serious about that?“
„Ich meinte doch auch all die anderen Japaner“, beeilt sich der Reporter zu sagen. „Ihr Englisch ist wirklich toll. Und ohne jeden Dialekt!“
„Schleimer“, entfährt es mir prompt und seine Gesichtszüge entgleisen. Das hat er nun davon.
Und der deutsche Sendeleiter schwitzt.

„Japaner verlieren nicht gern ihr Gesicht“, erkläre ich. „Und sie vermeiden Fehler, wenn es nur irgendwie geht. Europäer sehen das als schüchtern an, aber es ist einfach Teil japanischer Tradition. Stellen Sie sich nur vor, dass sie Japanisch lernen und  es im Hörfunk der Welt präsentieren sollen. Würden Sie das tun?“
„Aber ich bin doch Japaner!“, sagt der Mann verlegen. „Nur leider nicht so berühmt wie Sie.“
Ich mustere den Kerl kritisch. Für mich sieht der wenig japanisch aus, er ist eindeutig aus Hawai.
Wie war das mit den Vorurteilen?

„Na wenn Sie schon alles wissen, was wollen Sie dann von mir?“, entrüste ich mich gekonnt. „Dann könnte ich auch Sie interviewen und nach ihrem Englisch fragen. Aber Sie sind ja in Amerika geboren, also zählt das wieder nicht.“
„Also eigentlich stammt meine Familie aus Osaka“, wirft der Reporter ein. „Nur mein Vater ist Amerikaner.“
Was man auch deutlich sieht.

„Manche Japaner können nicht mal richtig japanisch“, sinniere ich und wieder wird der Kerl ganz blass.
Ja, das war richtig böse von mir. Wobei ich gestehem muss, dass Japaner gern über andere Japaner lästern. Wir klassifizieren uns und haben sogar Vorurteile. Wenn sich Japaner treffen regiert meist die Förmlichkeit. Keiner der beiden mag einen Fehler machen. Es wird versucht sich ein Bild des Gegenüber zu machen, indem man auf Sprache, Herkunft und Alter achtet. Nur gelästert wird nie. Das darf nur ich.

Ganz witzig spielt auch die Blutgruppe in Japan eine große Rolle. Egal ob A, B, AB, oder 0, jeder Blutgruppe werden Eigenarten zugeschrieben. Das ist fast so wie bei den Sternzeichen, nur lange nicht so detailliert. Japaner unterscheiden auch, ob jemand in Japan geboren ist und dort lebt. Und auch ich bin abgestempelt, als Auslandsjapanerin. Was mich wenig stört und nur noch interessanter macht.

„Japan als Insel hat es doppelt schwer in Kontakt mit Ausländern zu kommen“, sage ich. „Die jahrhundertelange Abgeschiedenheit, die Shogun-Diktatur, sie haben die Öffnung Japans lange verhindert. Und selbst heute gibt es wenig Gelegenheit, die englische Sprache umfassend zu üben. Außerdem ist sie für den normalen Japaner sehr schwer.“
Der Reporter nickt, das kann er nachvollziehen. „Japanisch selbst ist auch nicht einfach“, gesteht er mir. „Ich habe es erst als Teenager richtig gelernt, da meine Eltern in Deutschland lebten und ich spät zurück nach Japan kam. Auch mein Englisch ist nicht so besonders gut.“
Milde gestimmt nicke ich. Nun wird so einiges klar.

„Ein großes Problem für Japaner sind auch die Buchstaben „R“ und „L“, fahre ich mit der Erklärung fort. „Angeblich können Japaner diese nicht sprechen, was totaler Humbug ist. Wie Sie wissen gibt es diese Laute in der japanischen Sprache nicht. Nur einen Mischlaut, der so ähnlich klingt. Woher also soll der Japaner nun wissen, wie er Christina Aguilera ausspechen soll?“
Der Reporter nickt, das hat er verstanden.
„Chlistina Aguirela“, versucht er sich und scheitert.
Selbst der Sendeleiter lacht. Kein Wunder, der ist aus Franken.

„In meinem neuen Buch „Gebt mir ein(e) R!“, gehe ich näher auf die Problematik ein“, erkläre ich und freue mich wie ein Schnitzel, als der Sendeleiter die Augen verdreht.
Weiß der etwa, dass die BWM S 1000 R ein Motorrad ist? Immerhin kennen sich Franken mit den rollenden R gut aus.
Zumindest der Reporter ist begeistert, als er durch die weiß-blauen Seiten blättert.
„Plivat fahle ich ja Cablioret“, gesteht er mir in „broken English“, wie einst Frau Faithfull krächzte. Und das bevor sie zum „L“ für Lucy Jordan kam.
Aber um (die) Rolling Stones geht es heute nicht. Die fallen nur dem Sendeleiter vom Herz, als ich endlich gehe.
Was der Typ nur immer hat?

Im roten Z gehts zurück nach Hause. Und dort habe ich (m)eine sprachlose Elfe geküsst. Liebe hat ihren eigenen Dialekt.

Was Frauen wirklich wollen!

Was Frauen wollen, das wollen vor allem die Männer wissen. Genau das hat sich vermutlich auch der Chef von Antenne Sex gedacht. Der Sender hat den Verlust seines Star Reporters überstanden und diesmal eine Frau ins Rennen geschickt. Oder besser zum Interview mit mir, der weltbekannten Sexologin.
Ich sehe mir das Mädel an. Bestrumpfte Beine, aber schlecht rasiert. So bekommt die keinen Mann. Und auch Lesben stehen nicht auf Haare.
Wasserblaue Augen mit Schlafzimmerblick, die Bluse ist zu weit aufgeknöpft. Innerlich muss ich grinsen. Sommersprossen und Stupsnase erinnern mich an Pippi Langstrumpf. Und rote Haare hat sie auch.
„Mein Name ist Heike Huhn“, stellt sich das Mäuschen mit piepsiger Stimme vor. „Und ich bin Ihre Reporterin.“
„Angenehm, Landar“, sage ich und dehne meine Waden. „Und wie ich sehe, haben Sie auch den roten Hahn dabei.“
Sie errötet sanft und ich frage mich, Ob sie auch sonst nichts anbrennen lässt.

Umständlich kramt die Aushilfs-Pippi in einer viel zu großen Handtasche und sucht nach einem Taschentuch, mit dem sie ihre Brille putzt.
„Wissen Sie, Frau Dr. Landar“, fängt sie noch umständlicher an, „wir von Antenne Sex haben uns gedacht, dass wir eine Reportage über Frauen machen. Also darüber, was Frauen wirklich wollen!“
„Was wollen Sie denn?“, spiele ich ihr den Ball zurück. „Erzählen Sie doch mal, was Sie vom Leben so erwarten.“
Pippi wird abwechselnd rot und blass.
„Also eigentlich wollte ich Sie …“
„Papperlapapp!“, unterbreche ich sie sofort. „Sie sind Frau, Sie sagen mir jetzt sofort was SIE wollen!“
„Schokolade wäre jetzt nicht schlecht“, gibt sie verschämt zurück. „Und einen tollen Mann.“
Für manche Menschen kann das Leben einfach sein.

Pippi ist also unverheiratet, das ist nun klar. Und vermutlich auch unbemannt, kein Wunder bei dem beinigen Haar.
„Weiter“, fordere ich sie lächelnd auf. „Das kann doch kaum alles gewesen sein.“
„Kinder hätte ich gern“, flüstert sie fast verschämt. „Eine kleine Familie, ein eigenes Haus.“
Im Westen nichts Neues, fällt mir dazu sein. Das Mädel ist unbedarft, aber durchaus hübsch.
„Und wie sie es mit Geld aus?“, möchte ich wissen. „Sind Sie zufrieden mit Ihrem Gehalt?“
Pippi schüttelt sofort das rostrote Köpfchen. Die Wangen werden rosig, die Mähne fliegt.
Die Frau hat ein Problem, das wird schnell klar.

„Mein Chef zahlt noch nicht einmal Tarif“, verkündet sie. „Und unbezahlte Überstunden sind Pflicht in dieser Branche.“
„Sie suchen also einen reichen Mann, der für Ihr Leben sorgt“, stelle ich fest. „Ist das wirklich alles, was Sie wollen?“
Pippis Köpfchen wird noch rosiger, tief verlegen schaut sie auf den Boden.
„Liebe“, haucht sie. „Eigentlich suche ich nur Liebe.“
Und die, das wissen wir, ist schwer zu finden.

„Finden Sie sich hübsch?“, frage ich direkt und beuge mich zu ihr vor.
Ich kenne die Antwort, aber ich will sie von ihr persönlich hören.
„Nein“, sagt sie erwartungsgemäß. „Ich finde mich nicht besonders schön.“
„Was ist mit Sex?“, bohre ich ungerührt weiter. „Haben Sie den wenigstens ab und an? Und welchen Stellenwert nimmt er ein. Das möchte ich nun wissen.“
„Also ja“, stottert sie, „Sex … Nein, mit Männern habe ich kein Glück.“
Ich stutze. Mein Gaydar irrt nie. Sollte Pippi doch eine verkappte Lesbe sein?

Das will ich nun genauer wissen und schenke ihr einen heißen Blick.
„Hatten Sie schon einmal Sex mit Frau?“ will ich wissen und schaue sie intensiv an.
„Aber nein ich … ja … also nein. Ach, das ist kompliziert!“, lässt Pippi stotternd verlauten. „Wissen Sie Frau Dr. Landar ich habe da so meine Fantasien.“
Ich setze mich neben die Aushilfspippi und streiche ihr sanft übers hübsche Gesicht.
„Erzähl mir davon meine Süße“, flüstere ich ihr ins hübsche Ohr. „Vielleicht kann ich dir ja helfen.“
Und Pippi redet sich um Kopf und Kragen. Ich, die Sexologin, läge ihr im Magen, sagt sie mir. Und in ihr kleines Herz habe sie mich geschlossen.
Na wenn die Frau mich will, wie wunderbar!

„Dicke, was machst du?“, reißt mich Yukis liebliche Stimme aus meinen Gedanken.
„Pippi Langstrumpf lesen“, erwidere ich wahrheitsgemäß.
„Ach ja, die Pippi sagt Yuki und setzt sich mit roter Perücke und viel zu weit aufgeknöpfter Bluse neben mich. Nur Haare an den Beinen hat sie keine. Und die auf den Zähnen zählen nicht.
„Eine Frau wie Pippi ist doch genau das, was wir alle wollen. „Aber zum Glück habe ich ja dich. Wollen wir dann los?“
Mich hat sie für immer. Denn das ist es, was Frau Dr. Landar alias Mayumi wirklich will. Und auf eine Halloween-Party gehen. Nur mein Kostüm verrate ich meinen LeserInnen nicht. Aber ihr dürft dreimal raten.

Die Geschichte ist bis auf den letzten Abschnitt frei erfunden. Sie enstand am letzten Wochenende, als Yuki das Pippi Langstrumpf Outfit anzog und ich ganz verzaubert auf sie wartete. Selbst in meinen Träumen gehe ich nicht fremd. Die kann ich selbst bestimmen. Und da ist immer meine Elfe mittendrin.

Fitness mit Nandalya – Workout für mehr Lust

Wir haben es doch schon immer gewusst: trainierte Frauen haben mehr Lust. Lust Kinder zu kriegen, Lust zu kochen, Lust dem Ehemann Lust zu bereiten … STOP! Das ist irgendwie so gar nicht lustig. Ich fange noch mal an.

Frauen in diesen Tagen haben keine Lust. Das mag am Wetter und am Hüftgold liegen. Vielleicht auch an der Psyche. Dagegen hilft Sonne, oder blaues Licht. Oder ein Workout für mehr Lust. Natürlich geleitet von der Diplom Lustologin Frau Dr. libido Landar. Das Lustradio (LR) hat ein Interview mit der Sexpertin geführt.

LR: „Guten Tag Frau Dr. Landar. Wie kommt eine junge Frau wie Sie eigentlich zum Sex?“
Ich werfe dem Fragesteller einen bösen Blick zu und er schrumpft um einige Zentimeter.
LR: „Also … äh … ich meine wie sind sie zur Sexologin geworden? Und bitte erzählen Sie doch etwas über die von ihnen entwickelte Sex-Technik.“
Das klingt schon viel besser und schmeichelt meinem Ego.
Ich spreize die Finger und mache eine wichtige Mi(e)ne, die leider sofort explodiert.
„Ich bin durch andauernde Lustlosigkeit vor einigen Jahren auf die Sextinische Kapelle gestoßen. Dort gibt es die sogenannten Sextantinnen. Das sind keine Nonnen, aber durchaus geheiligte Frauen, die sich über alles lustig machen.“
„Aber Frau Dr. Landar“, wirft der Interviewer ein. „Verwechseln sie da nicht Lust mit lustig?“
Ich schaue den Fragesteller belustigt an. Der Kerl hat von nix eine Ahnung, aber davon viel.
„Wichtig für mehr weibliche Lust ist ein gesunder Beckenboden“, fahre ich ungerührt fort. „Der sollte täglich gewienert werden. Sozusagen immer gut bescheuert sein. Ein Besuch in der von mir gegründeten Lustbude hilft da sehr! Frau wird dort von meinen Sexpertinnen auf ihre täglich zu erbringende Lustigkeit vorbereitet. Natürlich bevorzugt auf den Knien.“

Der Reporter wird rot und dann leichenblass.
Habe ich etwas falsches gesagt?
„Und … und es dürfen nur Frauen in dieser … Lustbude sein?“, stammelt er und greift sich an den vermutlich zu eng gewordenen Kragen.
„Na meinen Sie Männer seien dort willkommen?“, fauche ich ihn an. „Es geht hier um lustgeplagte Frauen.“
LR: „Ja, Entschuldigung, Frau Dr. Landar. Vielleicht wollen Sie näher auf ihren Kurs eingehen?“
Ich nicke und bin schon wieder halb versöhnt.
„Meist fangen wir mit einer Aufwärmübung an“, sage ich. „Frau wird geneigt. Also vornüber gebeugt. Das fördert ihre Launenhaftigkeit. Nach einer Weile hat sie dann so richtig Bock.“
Ich mache eine kurze Pause.
Warum steht dem Reporter nun der Schweiß auf der Stirn? Ein komischer Kerl ist das.

„Wir belassen Frau etwa eine halbe Stunde in dieser Stellung. Danach wird diese in Wohlgefallen aufgelöst. Dann folgen zwei, oder auch drei Sätze Begierde. Frau steht dabei möglichst nah an einem umgebauten Herd, der ihr das Verlangen auf die roten Wangen treibt. Um ihre Lust weiter zu fördern gibt es anschließend eine kurze Pause, in der sie eiskalt duschen muss. Dabei wird sie allein gelassen. Wie von ihrem Mann. Glauben Sie mir, die Mädels stehen voll darauf!“
Der Reporter schluckt. Es geht ihm sichtlich schlecht.
Ist der Mann etwa krank?

„Es folgt dann wieder eine halbe Stunde aktive Geneigtheit. Frau muss sich launig ihren Gelüsten hingeben. Glückstaler-Schokolade liegt ständig bereit, denn ohne Glück bückt Frau sich nicht.“
Der Typ kapiert aber auch gar nix, wie seine nächste Frage beweist.
LR: „Und das ist dann wirklich schon das ganze … äh … Rezept zur Lust?“
„Nee“, erwidere ich. „Die so belustigte Frau wird nun auf den Partner losgelassen, um ihr ins Unermessliche gestiegenes Verlangen nach Ruhe zu stillen.“
Der Reporter starrt mich entgeistert an. Endlich hat er verstanden.
„Ich glaube sie haben sich lustig gemacht“, murmelt er.“
„Es war mir ein Bedürfnis“, erwidere ich sanft.
Dann gehe ich belustigt nach Hause. Natürlich auf dem Weg zur Lust.