Islam, Scharia, Kopftuch – Teil 3: Im Zeichen der Burka

Vor einigen Monaten, hatte ich zwei zum Teil kontrovers diskutierte Artikel über den Islam, die Scharia und das Kopftuch geschrieben, die sich einerseits auf Studien stützen und zum Teil meine eigene Meinung sind.

Wie immer haben Gutmenschen das weitgehend ignoriert. Das macht man so, als Linke(r). Diskussionskultur Fehlanzeige. Aber das hatten wir alles schon. Wer sie noch nicht kennt und / oder erneut lesen mag:

TEIL 1

TEIL 2

An meiner damaligen Meinung hat sich nichts geändert. Sie hat sich im Gegenteil noch verschärft. Vor allem nach diversen Versuchen junger Muslimas, nun auch die Burka als offizielles Kleidungsstück im Schulunterricht durchzusetzen.

Einen kleinen Lichtblick im Meer der Absurditäten, hat es an der Stuttgarter Universität gegeben. Nachdem studierende Muslime die Bibliothek als Betraum benutzten und anderen Studenten den Zugang verweigerten, hat der Rektor klargemacht, dass die Uni kein Ort zum Beten sei.

Ein Sprecher der Universität wörtlich: „Die Universität ist ein säkularer Lernort. Möglichkeiten zum Beten bestehen in Räumen der Stille am ökumenischen Zentrum und in den campusnahen Kirchen und Moscheen.“

Die Lüge von der Selbstbestimmung

Ich stehe seit Jahren für sie Selbstbestimmung von Frauen. Und ich erwarte einfach, dass Mann das akzeptiert. Aber was hat eine Frau hinter einem Schleier mit Selbstbestimmung zu tun? Dieser Schleier wird von alten Männern gefordert, die eine überholte Ideologie verehren und ihre Frauen und Töchter unter die Knute der Burka zwingen.

Nun sehe ich schon die (G)Eiferer in die Hände spucken und heftige Worte gegen mich finden oder mich als böse Ketzerin mit dem Tod bedrohen. Wende ich mich doch gegen die Worte ihres allmächtigen Gottes. Dumm nur, dass der nicht existiert.

Dumm auch, dass der Koran niemals eine Verschleierung forderte. Die entsprechende Sure ist Auslegungssache und nach Ansicht moderner Muslime schon lange nicht mehr zeitgemäß.

„Wenn Gott gewollte hätte, dass wir (Frauen) uns völlig verschleiern, hätte er das dann nicht explizit im Koran geschrieben?“, hat eine junge Türkin gefragt und für Entsetzen bei ihrer Familie gesorgt.

„Kopftuch, Burka, Niqab sind Symbole, die aus einer altvorderen Zeit und Denkweise stammen“, hat sie weiter gesagt und dafür sowohl Applaus wie Drohungen bekommen. Sie geht in die Moschee, aber frömmelt nicht. Und sie zwingt keinem ihren Glauben auf.

Ins gleiche Horn stieß vor einigen Jahren die mittlerweile umstrittene Lamya Kaddor. In einem Artikel für das Goethe Institut stellte sie die Frage, ob die im Koran geforderte Verschleierung des Kopfes noch ihren ursprünglichen Zweck erfülle.

Der Zweck sei (damals) gewesen, die Frauen vor den Begehrlichkeiten der Männer zu schützen. Im Deutschland der Gegenwart erfülle die Verschleierung den ursprünglichen Zweck des Schutzes nicht mehr. Sie sorge sogar eher für das Gegenteil dessen, was Gott beabsichtigt habe, indem sie ihre Trägerin Nachteilen, etwa durch Diskriminierungen, aussetze.

Der Koran und die Verschleierung

Wie sehr muss es radikale Muslime und deutsche Gutmenschen getroffen haben, als Scheikh Khaled Omran von der Universität Kairo in einem Interview der ARD sagte:

„Ein Kleidungsstück darf nicht körperbetont, nicht enthüllend und nicht eng anliegend sein. Das sind die drei Kriterien. Dazu kommt jedoch, dass die Kleidung die Hände und das Gesicht nicht bedecken darf.

Zwar seien die Frauen des Propheten Mohammed laut Omran dazu verpflichtet gewesen, einen Gesichtsschleier zu tragen. Doch diese Ausnahmen würden keine Rechtfertigung für Nachahmung bieten. Vollverschleierung sei lediglich eine Tradition.“

Lamya Kaddor schreibt zur Verschleierung: „Aus Sicht einer gläubigen Frau bedeutet das, jene Bereiche des weiblichen Körpers, die hinsichtlich möglicher Sexualkontakte heutzutage elektrisierend wirken, nach wie vor ordentlich unter der heute üblichen Kleidung zu bedecken.

Was wiederum ordentlich, angemessen oder anständig ist, ist der Vernunft jeder einzelnen mündigen Bürgerin unterworfen, da es für die Gegenwart keine konkreten Vorgaben seitens der islamischen Quellen gibt.“

Und damit ist die Lüge der Vollverschleierung bereits entlarvt, die lediglich der Macht von Männern über Frauen dient. Aber jeder darf eine andere Meinung haben. Aufzwingen sollte er sie anderen aber nicht.

Leider tun das viel zu viele Muslime, bei jungen Frauen gibt es einen deutlichen Gruppenzwang. Sie werden von Freundinnen zum Kopftuch gedrängt. Weigern wird mit Ächtung bestraft, der absolute Horror für eine Frau.

Besonders hervor tun sich einmal mehr deutsche Konvertiten, die alles besser wissen und am frömmsten sind. Diese Menschen verraten ihr eigenes Land und wenden sich einer Götzenverehrung zu, die noch immer am Rand der Steinzeit lebt.

Tradition und Moderne

Niemand hat etwas gegen Traditionen. Ich weiß von türkischen Freundinnen, dass sie in der Moschee Kopftuch tragen. Sie besuchen sie aber oft nicht aus religiöser Überzeugung, sondern „weil man das eben so macht.“ Wie die Christen, die auch oft nur widerwillig in die Kirche gehen.

Ich will noch einmal Onkel Ahmed zitieren, den alten, türkischstämmigen Ladenbesitzer aus Düsseldorf, den ich schon fast mein ganzes Leben kenne. Er, der schon lange nicht mehr wirklich gläubig ist, geht trotzdem ab und zu in die Moschee.

„Ich treffe dort alte Freunde“, sagt er und lacht verschmitzt. „Und hinterher trinken wir ein Bier.“ Auf meine Bemerkung hin, dass Alkohol doch verboten sei, hat er die Augen verdreht.

„Die meisten von uns sehen das nicht so eng“, sagt er. „Bier ist gesund und die Moschee für uns nur eine Ort der Begegnung. Wir reden über alte Zeiten, Fußball und haben Spaß, weil der Iman für eine andere Mannschaft schwärmt.“

Was so einfach klingt, ist auch für Onkel Ahmed ein Reifeprozess gewesen. Ich habe ihn dazu befragt und einen Artikel darüber verfasst, den ich in den kommenden Wochen veröffentlichen werde.

Schleier über Deutschland

Über Deutschland liegt ein Schleier, der schon in den Köpfen mancher Menschen beginnt. So hat der Kulturausschuss des niedersächsischen Landtags einer 16jähringen Schülerin erlaubt, mit Niqab, der Vollverschleierung, am Unterricht teilzunehmen.

Damit hebelt der Ausschuss das Landesschulgesetz aus. Zwar betonte man, dass es sich dabei lediglich um eine einmalige Ausnahme handele, aber der Schaden für ganze Deutschland ist bereits angerichtet.

Alexander Marguier, Chefredakteur beim Magazin CICERO, hat es klar formuliert. „Natürlich sei es bereits eine Groteske, die Vollverschleierung im Unterricht mit dem Hinweis auf den Integrationsprozess zu rechtfertigen. Denn sowohl Niqab wie auch Burka seien augenfällige Symbole einer totalen Integrationsverweigerung – deren staatliche Duldung der Desintegration gewaltigen Vorschub leiste.

Sie müsse nämlich als eine Ermunterung an sämtliche in Deutschland lebenden islamischen Fundamentalisten verstanden werden, ihre Töchter ebenfalls in einem Gewand zur Schule zu schicken, das sie zu Außenseiterinnen stigmatisiere und ihnen darüber hinaus eine aktive Teilnahme am Unterricht praktisch unmöglich mache“

Dieses Mädchen hat damit einen Sieg für eine Ideologie errungen, die dem mittelalterlichen Denken alter Männer entspricht. Zwar hat sie sich scheinbar selbst verwirklicht, aber ist das wirklich so? Hat sie nicht vielmehr als williges Instrument gehandelt, das sich langsam radikalisiert?

Aber Deutschland schaut gern weg, wenn es um die Befindlichkeiten von Islamisten geht. Aydan Özoguz, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, hat sogar „Augenmaß beim Umgang mit Islamisten“ gefordert. Ist die Frau noch normal? Sieht niemand, wie sehr die deutsche Politik bereits von Muslimen unterwandert ist, die ihre kruden Thesen gezielt vertreten?

Die Herrschaft der Alten

Als Kinder lernen wir, die Eltern zu ehren. Die Eltern hießen früher „die Ältern / Aeltern.“ Das Wort stammt aus dem 8. Jahrhundert und lautete dort Eltiron / Altiron. Und vor diesen Älter(e)n haben Menschen stets Respekt. Gelten sie doch als gütig und weise.

In meinen Augen sind das viele Ältere nicht. Das mag Teil meines rebellischen Geistes sein oder ist meinem Alter geschuldet. Wie kann es weise sein Frauen in schwarze Säcke zu stecken?

In kriegerischen Zeiten, vor tausend und noch mehr Jahren, als der Trieb die Moral bestimmte und der Mann seine „Blume“ (Frau / Tochter) vor den Augen Fremder schützte, mag ein Kopftuch oder ein verhüllendes Gewand angebracht gewesen sein. Ein Sack war das nie.

Aber kein Gott hat das gefordert, das waren klar Menschen ihrer Zeit. Menschen haben Talmud, Bibel und den Koran geschrieben und dann Religion damit „gemacht.“ Das wäre alles gut, wenn diese Religion immer friedlich wäre.

Aber so wenig wie Menschen miteinander in Frieden leben können, wird es „ein rachsüchtiger Übervater“ tun. Menschen haben ihn und seine Worte erfunden und benutzt, um die Massen zu beherrschen. Der Buddha hat das nicht gemacht.

Es sind diese Alten, die eine Jugend verhetzen, die ohne Identität aufwächst. Es sind diese Alten, die junge Mädchen Zeit ihres Lebens mit einem Ziel erziehen, gläubige, gottesfürchtige (Ehe)Frauen zu sein. Natürlich dem Willen des Mannes untertan, der sie nach Lust und Laune benutzen kann.

Der Staat und die Religion

Der deutsche Staat, die Behörden, die PolitikerInnen, alles duckt sich vor dem politischen Islam. Die Entscheidung aus Niedersachsen ist Munition für die rechte Szene und weckt bei vielen Deutschen Unverständnis.

Diese Schülerin wird vielleicht ihren Abschluss machen. Was danach mit ihr passiert? Nicht mehr viel. Sie wird keine Stelle finden, niemand wird sie als Studentin akzeptieren. Es sei denn, dass ganz Deutschland langsam verblödet und zum Islam konvertiert.

Erste Schritte scheint es bereits zu geben. Das Schweinefleisch in Schulen und Kindergärten ist verpönt, christliche Lieder werden zum Teil nicht mehr gesungen, wenn Muslime in der Gruppe sind. Christliche Würdenträger nehmen die Kreuze ab, wenn sie eine Moschee betreten. Und die Polizei zieht dort bei einer Razzia die Stiefel aus.

Weigert sich aber ein deutscher Schüler eine Moschee zu betreten, wird ihm von der Schule ein Bußgeld auferlegt. Irgendetwas stimmt nicht mehr in diesem Land. Der Rechtsstaat führt sich weiter ad absurdum, wie er das bereits seit Jahren macht. Quo vadis Deutschland, wohin führt dich dein Weg?

 

 

 

 

 

 

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Warum Amerikaner gut und Russen immer böse sind

Russland gilt seit vielen Jahren als „Reich des Bösen.“ Militärische Konflikte und Diktatoren, haben viel zu diesem Bild beigetragen. Und heute „Zar Putin.“ Aber ist der russische Präsident wirklich so böse, wie ihn uns die USA und die Presse verkaufen?

Schaut man sich das Bild vom Russen aus den letzten paar Jahrzehnten an, wird sich schnell das Klischee vom mit dem Säbel rasselnden Bolschewiken durchsetzen, der die ganze Welt erobern will. Für Mütterchen Russland und den Kommunismus versteht sich. Vorwärts, die Rote Front marschiert!

Der Amerikaner, ein Patriot und Freiheitskämpfer, hat sich bekanntlich von England abgesetzt und mit ein wenig (viel!) preußischer Hilfe gegen dessen Militärmacht durchgesetzt. Ein paar Indianer, die den Weg nach Westen versperrten, hat er so nebenbei zur Seite geräumt. Das macht man dort so und heute irgendwie immer noch.

Der „Ami“, wie ihn Europäer liebevoll nennen, hat gleich zweimal die Deutschen verhauen. Und die Japaner gleich mit. Nur weg mit den Achsenmächten! So wirklich klar verständlich ist dieses Handeln aber nicht, sollten die Deutschen doch „das Bollwerk gegen den Kommunismus“ sein.

Den „Ami“, den kennen wir auch aus den Western und dort meist in Gestalt von John Wayne. Der war zwar ein Rassist, aber seine Filme waren schön. Sagt Mann zumindest und der muss es ja wissen. Der „Russe“ hat unterdessen eine Mauer in Berlin gebaut und einen „Eisernen Vorhang“ im Osten gewebt.

Gut, das ist alles schon eine Weile her und selbst den KGB hat das Ende der UdSSR kalt erwischt. Dessen Ex-Agenten sind heute entweder reiche Oligarchen, noch reichere Verbrecher oder sogar russischer Präsident. Womit wir schon beim „bösen Zaren Putin“ wären, der die Welt das Fürchten lehrt.

Und schon habe ich ein gewaltiges Problem, der letzte Satz ist nämlich eine glatte Lüge. Genau diese Lüge, aus Misstrauen, Hass und hörigem, staatlich finanziertem und gelenktem Journalismus entsprungen, verfolgt uns seit geraumer Zeit. Und sie überdeckt jede Berichterstattung, die aus dem neuen Reich des Bösen kommt.

Nein, ich bin keine Linke und werde niemals eine sein. Aber ich stamme aus einem Land, das noch östlicher als Russland liegt. Vielleicht hat mir das eine andere Sichtweise beschert, die nicht aus dem guten Ami und dem bösen Russen besteht. Beide Begriffe sind so dumm wie falsch.

Die USA verfolgen seit Jahrzehnten ihre eigene Politik, die sie zur absoluten Supermacht und Weltpolizei machte. Ihrem Verständnis von Demokratie mussten alle anderen folgen. Taten sie das nicht, wurden sie eiskalt abserviert. Die USA als Chef der NATO steht nun Gewehr bei Fuß vor Russlands Tür. Die Frage ist warum machen die das?

Wenn wir auf Putins 1. und 2. Amtszeit blicken, werden wir unzählige Signale in Richtung Westen sehen. Seine Rede im Bundestag ist legendär. Gebracht hat sie Deutschland und Russland leider nichts. Die Dummheit deutscher PolitikerInnen, der Druck der USA, hat eine deutsch-russische Wirtschaftsunion verhindert.

Die Gefahr einer russischen Dominanz, eine pro-russische Diktatur in diesem Land, ist so total aus der Luft gegriffen, dass man schreien möchte. Russland (Putin) hat zwar durchaus Interesse an Europa, sprich hier seinen Einfluss auszuweiten, aber das muss nicht mit jenen negativen Konsequenzen verbunden sein, die uns Presse und Amerika gern erzählen.

Die guten USA, das wissen wir, hören bekanntlich nur die Kanzlerin ab, spioniert(en) ungehindert bei deutschen Unternehmen, operieren von Ramstein aus mit Drohnen, die in „Arabien“ Menschen töten und stationieren nun sogar wieder Atomwaffen in Deutschland. Oder waren die immer noch da?

Die guten USA und die noch besseren Europäer, sind auch so ein bisschen in Syrien einmarschiert. Also so quasi, irgendwie, mit Bombern und dafür ausgebildeten Kurden, die sogar gegen den (von den USA und den Saudis unterstützten) IS kämpfen.

Den bösen Russen ist dann irgendwann der Kragen geplatzt und sie haben Teile von Syrien in die Steinzeit gebombt. Klar, da Putin und Assad doch dicke Freunde sind. An der Stelle sollte weltweit ein riesiger Lacher folgen, denn Putin und den meisten Russen, ist Assad ziemlich egal.

Aber die Russen wissen im Gegensatz zum größten Teil der (freien) Welt, was Instabilität bedeutet, wenn eine Union, ein Staat zerfällt. Und sie haben Interessen an der Region, um sie vor noch mehr Terror zu schützen, der dann auch in Richtung Russland marschiert.

Also haben sie eingegriffen und versuchen zu stoppen, was eigentlich nur ein mittelalterlicher Glaubenskrieg zwischen den verschiedenen Strömungen des noch immer nicht reformierten Islam ist. Eine Lösung ist nicht in Sicht und Gewalt (gegen Zivilisten) ist sowieso falsch.

Aber statt Tagesschau und Heute-Journal zu verfolgen und deren gelenkte Lügen anzusehen, sollten sich die BürgerInnen Deutschlands lieber fragen, wer von diesem Krieg wirklich profitiert. Und wer die Fernsehbilder liefert, die immer dann erscheinen, wenn es um (russische) Bomben gegen gute Syrer geht.

Auch wenn ich Assad nicht besonders traue, welcher Politiker ist schon ehrlich, seine Gegenfrage während eines Interviews, wieso die syrische Armee denn bitte den Eingeschlossenen von Aleppo die Nahrung verweigere, die Waffenlieferungen dort aber ungehindert ankämen, sollte jeden kritischen Bürger nachdenklich machen.

Russland, Putin ist so wenig böse, wie die USA die Guten sind. Vielleicht hätte es bei mehr Freundschaft mit Russland, die aktuellen Probleme nie gegeben. Vielleicht hieße dann das Reich des Bösen Amerika.

 

Die Gewalt im Buddhismus

Schon die Überschrift wirkt provokant. Gewalt im Buddhismus, wie soll das gehen? Ist der Buddhismus nicht absolut friedlich und ruft zu Güte und Achtsamkeit auf? Die Antwort liegt auch hier nicht an der Oberfläche sondern ist wie bei vielen Dingen im Detail versteckt.

Um die Frage wirklich zu beantworten muss man sich zwingend auch mit den beiden großen, monotheistischen Religionen beschäftigen, die ihren Herrschaftsanspruch mit dem Glauben an einen „einzig wahren Gott“ begründen. Wobei Herrschaft durchaus wörtlich zu nehmen ist.

Konflikte zwischen Christentum und dem Islam waren also vorprogrammiert. Im Namen ihres Gottes schlagen sich beide Parteien seit vielen Jahren die Köpfe ein. Darauf angesprochen kommen Verfechter beider Lager gern aus der Deckung und zeigen mit dem Finger auf Japan und das alte China. Haben dort Buddhisten nicht auch Menschen umgebracht?

Ja, das haben sie. Auf grausamste Art und Weise. Aber niemals im Namen Buddhas. Es ging stets um politische und wirtschaftliche Interessen. Vielleicht auch um Antipathie. Die verfeindeten Brüder Japan und China haben sich nie wirklich gemocht.

In der Bibel und dem Koran gibt es zahlreiche Stellen, die explizit zur Gewalt aufrufen. Gegen Verbrecher oder Andersgläubige, die Grenzen bleiben fließend. Der Buddhismus dagegen verbreitet keine Gewalt in seinen Schriften. Wenn Buddhisten töten, hat das meist einen weltlichen Hintergrund.

Und schon wird nahezu hämisch der Finger gehoben und auf Birma – Myanmar gezeigt. Die Presse hat mehrfach darüber berichtet. So ist unter anderen auf ZEIT Online ein Artikel mit der reißerischen Überschrift „Der Zorn der Mönche“ erschienen Wer ihn lesen mag klickt HIER.

Nun muss man wissen, dass Myanmar stets eine Sonderstellung in der buddhistischen Welt hatte. Vor Jahrhunderten bildete sich innerhalb der buddhistischen Gemeinde Birmas allmählich eine strikte Hierarchie heraus, die kaum der von Buddha festgelegten Gleichberechtigung aller Mitglieder entsprach.

Es gab dort einen „Wächter der Religion“, was starke Ähnlichkeit mit dem islamischen Glauben hat. Dieser Wächter, der von bis zu zwölf weiteren, älteren Mönchen unterstützt wurde, befand sich in direktem Austausch mit dem König. Aber die Mönche waren mehr, als nur reine Befehlsempfänger. Sie haben auch den König kontrolliert.

Dabei ging es nicht immer um die Einhaltung des Glaubens, die Mönche traten auch als Sittenwächter auf. Vom König wurden sie als Diplomaten eingesetzt, sie kontrollierten Steuerzahlungen und die Einhaltung der Gesetze. Auch das Schulwesen lag in ihrer Hand.

Jeder männliche Einwohner Birmas inklusive des Königs, musste einen Teil seiner Jugend im Kloster verbringen. Dort brachten die Mönche den Kindern Schreiben bei und unterrichteten sie in religiösen Themen. Diese gegenüber anderen Ländern großen Unterschiede hoben die Grenzen zwischen den Menschen auf. Der Bauer wurde zum Teilzeit-Mönch. Ein Effekt, der im Islam noch immer vorherrscht.

Dieser enorme Einfluss der Mönche hat sich nie ganz abgeschwächt. Selbst heute spielen sie noch eine entscheidende Rolle, wenn es um die politische Entwicklung des Landes geht. Die Motive der mordenden Mönche sind eher politisch, vielleicht sogar persönlich-rassistisch. Der Buddhismus wird dabei nur vorgeschoben.

Gleiches gilt für die christlichen Kreuzzüge und späteren Glaubenskriege des Islam. Da spielte die Gier nach Macht keine unwesentliche Rolle. Natürlich ist es nicht entschuldbar, wenn Menschen getötet werden. Aber in dem Artikel wird nicht zwischen Glauben und den (wahren Motiven) Menschen unterschieden.

Der Artikel auf ZEIT Online ist auch lediglich ein Auszug aus einem Buch, das sich viel tiefgehender mit der Problematik beschäftigt hat. Auch mit den vielen Minderheiten des Landes, die stets Probleme miteinander hatten. Wer Fragen zu dem Konflikt hat, wer mehr über die Hintergünde und Motive erfahren möchte, darf sich gern an die Regierung von Myanmar wenden oder vielleicht den Dalai Lama kontaktieren. Zu geistlichen Fragen wird anderswo auch ein Priester befragt.

Wirklich interessant und aufschlussreich ist die Verbreitungsgeschichte der Religionen. Während Christentum und Islam sich auf dem Wege von Kolonisation und Zwangsmissionierung weltweit verbreitet haben, hat der Buddhismus neue Länder meist gewaltlos für sich gewonnen.

Meist deshalb, da Herrscher ihn durchaus „gewaltsam“ durchgesetzt haben. Aber hier ist von einer Doktrin die Rede und nicht von echter Gewalt. Den Buddhismus dann anzunehmen war stets ein freiwilliger Akt. Und kein Mensch hat sich dabei jemals wehgetan.

Nun gibt es die These, dass vom Buddhismus stark geprägte Gesellschaften deutlich weniger zu Gewalt und Kriegen neigen. Als Beispiele werden die Mongolei und Tibet angeführt, die beide vor Annahme des Buddhismus höchst expansive Mächte waren.

Japan bildet, wie so oft, die Ausnahme, was an der besonderen Sicht- und Denkweise der JapanerInnen liegt. Der Buddhismus in Japan ist staatlichen Interessen untergeordnet worden und war nie wirklich prägend für die Gläubigen.

Man hat ihn angenommen und trotzdem den Shintoismus weiter gepflegt. Und wenn die Fürsten Krieg befahlen, hat man sich gegenseitig umgebracht. In nur wenigen Fällen ging es dabei um innerreligiöse Gründe. Auf keinen Fall sind sie mit den verheerenden früheren Religionskriegen des Abendlandes zu vergleichen.

Vergeblich wird man daher nach Quellen suchen, die dem Buddhismus Gewalt attestieren. Vergleicht man seine Geschichte mit den monotheistischen Religionen bis hin zur Neuzeit, wird der Unterschied noch deutlicher. Selbst heute noch wird im Namen des „einen Gottes“ gefochten.

Die Sicht vieler Gläubiger war und ist dabei erschreckend. Allein die Vorstellung, dass ein Gott eines Blutopfers bedarf, um Sünde vergeben zu können, zeugt von einem perversen, in jedem Fall aber infantilen Gottesbild. Buddha hat Tieropfer stets abgelehnt. Für ihn war das reiner Aberglaube.

Es ist daher auch heute kaum vorstellbar, dass Buddhisten mit Feuer und Schwert ihren Glauben verbreiten. Buddha eignet sich dafür einfach nicht. Seine Lehren sind friedlich. DIE Gewalt im Buddhismus gibt es also nicht. Sie geht immer von Menschen aus, die eigene Motive verfolgen. Würden das die Anhänger von Christentum und Islam auch endlich erkennen, die Welt wäre ein friedlicherer Ort.

Die kommerzialisierte Gewalt

Freudenhaus Europa im Jahr 2016. Die Säulen wanken, die Erde bebt. Auslöser sind keine Naturkatastrophen, die Erschütterungen haben einen politischen Hintergrund. Angezettelte Kriege, verschleierte Waffenlieferungen in Krisengebiete und die Schlacht ums Öl.

Gewalt wohin das Auge blickt. Selbst Kinder bleiben davon nicht (mehr) verschont. Dabei geht es weniger um Missbrauch, der leider auch vorhanden ist. Die Rede ist von Computerspielen, der Seuche unserer neuen Zeit.

Beim normalen Erwachsenen äußert sich Gewalt anders. Gebannt stiert Mann auf seine Helden, die sich im Boxring die Köpfe blutig schlagen. Diese zunehmende Verrohung im Sport sollte nachdenklich stimmen.

Staaten(lenkerInnen) gehen wieder anders mit Gewalt um. Sie transportieren sie in Krisengebiete, die sie oft selbst erschaffen haben. Man denke dabei nur an die USA, deren Masterplan für fast alle Kriege der Neuzeit steht. Und auch der (islamistische) Terror, ist auf deren Mist gewachsen.

Wobei die Ideologie des Islam sowieso ein williges Werkzeug der Mächtigen ist. Dieses Steinzeitdenken braucht nur minimale Gründe, um zu explodieren. Aber auch die frühe christliche Kirche in Form von Päpsten und Pfaffen, hat früher Gewalt gepredigt.

Im Namen eines toten Gottes sind Soldaten nach Jerusalem marschiert. Um die Seelen der Gläubigen vor den Muslimen zu retten. In Wirklichkeit ging es, wie bei den meisten Kriegen, meist nur um politische Macht.

Die Verfechter der politisch geprägten Ideologie des Islam hielten natürlich dagegen und schon man hat sich gegenseitig massakriert. Die Gewinner waren jene Herrscher, die behütet in ihren Gemächern saßen. Wer hätte das gedacht.

Im angeblich so kriegerischen Japan gab es niemals Glaubenskriege. Auseinandersetzungen hat man im frühen Mittelalter völlig anders gelöst. In meist rituellen Kämpfen trafen die beiden besten Samurai der verfeindeten Parteien aufeinander. Und nicht immer ging ein Kampf gleich bis zum Tod.

Das Schlachten begann erst später, als mongolische Invasoren den massenhaften Tod nach Japan brachten. Und dann haben auch Japaner, die kommerzialisierte Gewalt für sich entdeckt. Und perfektioniert. Das ist japanische Art.

Die buddhistische Lehre ist friedlich, wenn auch nicht völlig frei von Gewalt. Aber (kommerzialisierte) heilige Kriege mit allein-seelig-machendem Anspruch gegenüber Un- oder Andersgläubigen waren und sind dem Buddhismus fremd.

„Eine besondere Herausforderung bestehe in der Kommerzialisierung von Gewalt“, hat der buddhistische Professor Samdhong Rinpoche gesagt. Der Mann hat recht. Es ist mehr als offensichtlich, dass sich um Gewalt ein eigener Markt gebildet hat.

Nennen wir diesen Markt beim Namen, es ist die globale Rüstungsindustrie. Mit Waffen ließen sich schon immer gute Geschäfte machen. Die Faszination am Schlachten, an (falschen) Helden wird schamlos ausgenutzt.

Kommerzialisierte Gewalt heute findet kein Ende mehr. Ist ein Konflikt gelöst, wird von den Mächtigen ein neuer geschaffen. Das Ziel ist Kontrolle, Macht und Geld. Und vielleicht rottet man so nebenbei noch einen Teil der Menschheit aus. Damit die Eliten weiter in Sicherheit und Wohlstand leben können.

Friede sei mit euch – Der Islam und die Gewalt

Japanische Buddhisten haben keine Berührungsängste mit anderen Religionen. Glaubenskriege gab es in Japan noch nie. Anders als in Europa und den arabischen Staaten, hat man in Japans Kriegen nie einen Gott fürs töten Tausender bemüht. Es waren immer politische Gründe.

Deutschlands Geschichte ähnelt der Japans sehr. Mit dem (f)einen Unterschied, dass man in Deutschland im Namen eines Gottes Menschen erschlug. Verantwortlich waren die damaligen Machthaber der noch unreformierten katholischen Kirche. Mit Religion und wahrem Glauben, hatte das wenig zu tun.

Apropos Religion! Theologen hinterfragen auch die Existenz von Jesus. War er nur ein Mythos, oder doch eine historische Gestalt? Ich habe kein Problem mit seiner Existenz. Für mich war Jesus ein jüdischer Prediger, der buddhistische Thesen in leicht abgewandelter Form verbreitet hat.

Den jüdischen Priestern war das ein Dorm im Auge. Daher haben sie ihn bei den römischen Besatzern angeschwärzt und man hat ihn umgebracht. Der Rest ist bloße Legende. Auferstanden ist Jesus nie. Ketzerei? Nur meine Sicht der Dinge, die ich ohne Todesdrohung sagen darf.

Die Trennung von Staat und Kirche, war für Deutschland ein Segen. Und natürlich Martin Luther, der mit seinen Thesen kanpp dem Tod entging. Die Vorstellung lässt schaudern, was im Fall von Luthers Ermordung geschehen wäre. Wäre Deutschland dann ein Gottesstaat?

In der islamischen Welt ticken die Uhren noch immer anders. Deren Ideologie steckt im siebten Jahrhundert fest. Worte wie Scharia und Dschihad lassen selbst westlich geprägte Muslime noch verstummen. Sie ducken sich vor einem überholten System.

Aus dessen Mitte kommen jene Gotteskrieger, die mit Mord und Feuer durch die Lande ziehen. Das Problem aller friedlichen Muslime liegt in ihrem Verständnis des Islam. Als Menschen gelten demnach nur Muslime. Andere Religionen sieht man als minderwertig an. Islam, das heißt übersetzt Unterwerfung. Und nach diesem Prinzip wird seit Jahrhunderten gehandelt.

Dumm nur, dass sich im Koran viele Zitate zu biblischen Texten finden. Und die Bibel, das wissen wir, hat einen jüdischen Hintergrund. Allah heißt auch nur Gott, das vergessen Muslime gern. Und ihre Gebetsschnur entspricht dem christlichen Rosenkranz. Und die haben ihn den Buddhisten und Hinduisten abgeschaut.

Die Arroganz des einzig wahren Glaubens besaßen einst auch Katholiken. Dank Luther, ist das längst vorbei. Nicht so im unreformierten Islam. Dort gelten lange überholte Werte. Arabische Terroristen können sich daher oft problemlos unter ihresgleichen verstecken. Einen Moslembruder verrät man nicht.

Weder das Christentum noch der Islam können als friedlich und gewaltlos bezeichnet werden. Wobei im Islam alles noch viel schlimmer ist. Gläubige Muslime dürfen demnach Ungläubigen den Kopf abschneiden und handeln damit im Einklang mit Allah. Solche Taten sind Mord. Und Schriften die das tolerieren Volksverhetzung.

Die Doppelmoral vieler Muslime wird besonders deutlich, wenn der Zentralrat der Muslime Deutschlands seine Stimme erhebt. Meist in Gestalt seines Vorsitzenden versteht sich, der alle seine Glaubensbrüder nun als Sündenböcke sieht, wenn die Rede auf Köln und die Vorfälle an Silvester kommt.

Da helfen auch keine Worte wie „unislamisches Verhalten“, die er zu den Tätern sagt. Was fehlt ist die klare Abgrenzung zur allgegenwärtigen Gewalt im Islam. Stattdessen grenzen sich Muslime oft in Parallelgesellschaften aus, die Brutstätten für radikale Islamisten sind.

Aber man muss den Koran und seine Ideologie kritisch betrachten. Und genau diese Kritik lassen Fanatiker nicht zu. Schon geringste Zweifel an Mohammed werden mit dem Tod bestraft. Die Beispiele sind bestimmt bekannt.

Es ist bei Strafe verboten Mohammed in Zweifel zu ziehen, oder negativ über den Islam zu sprechen. Schließlich, so denken Muslime, ist der Koran das von Allah an den Propheten gegebene Wort, das auf keinen Fall verändert werden darf.

Mohammed war kein friedlicher Mann. Er war ein Feldherr, der seine Ideologie mit dem Schwert verbreitet hat. Der Einwand vieler Muslime, auch Christen hätten Glaubenskriege geführt ist zwar richtig, aber nach Luther haben sie damit langsam aufgehört.

Wie unterschiedlich die beiden Ideologien sind, wird am Fall einer Ehebrecherin deutlich. „Der werfe den ersten Stein, der ohne Sünde hat“, sagt Jesus. Mohammed dagegen „Steinigt sie!“ Buddha hat lediglich vor den Konsequenzen gewarnt, die durch den Ehebruch entstehen.

Aber Mohammed, das sagen mittlerweile selbst Islamwissenschaftler, hat den Koran keinesfalls allein verfasst. Wie schon bei den Evangelien der Bibel, haben andere vieles nach dem Tod von Jesus und Mohammed aufgeschrieben und dabei stets den momentanen Zeitgeist gespiegelt. Und vermutlich eigene Interessen.

Zwar gehen Wissenschaftler davon aus, dass der heutige Koran zun größten Teil mit dem Text identisch ist, den Mohammed einst verfasste, aber so ganz sicher sind sie nicht. Mehrere Versionen des Werks, verschwundene Suren, sprechen eine andere Sprache. Wer die Bibel schrieb das weiß ich nicht. Aber es war kein Gott, das waren Menschen ihrer Zeit.

Unterscheiden muss man im Islam, wie im Christentum auch, zwischen dem theologischen und volkstümlichen (Aber)Glauben. Einfache Menschen bilden Mythen um Götter und legen viele Dinge anders aus. Das ist durchaus normal. Auf keinen Fall normal ist die Verbreitung einer Ideologie mit Feuer und Schwert.

In diesem Kontext muss man auch das Handeln von Christen kritisch betrachten. Die waren auch nicht immer nett. Mit dem feinen Unterschied, dass, bewusst übertrieben ausgedrückt, in islamischen Ländern keine christlichen Fanatiker durch die Straßen ziehen, um dort ihren Glauben zu verbreiten. Im Gegenteil werden Christen dort meist als Menschen zweiter Klasse unterdrückt, wie das Beispiel der Kopten in Ägypten zeigt.

Bewusst verzichte ich beim Islam auf den Begriff Religion. Er ist eine politisch geprägte Ideologie, die den Anspruch hat die Welt zu beherrschen. Wobei das Wort Welt mit Vorsicht zu betrachten ist, wie alles in solch alten Schriften. Die Welt von Jesus und Mohammed war recht klein.

Bibel und Koran sind archaische Dokumente aus einer Zeit, die lange vergangen ist. Und mit ihr die Menschen, die diese Schriften erst verfassten. Oft waren es Fanatiker, aber mit Sicherheit hat es auch friedliche Gläubige gegeben. Nur hat man die offenbar vergessen.

Die Sprüche „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, der Bibel und „Tötet die Ungläubigen wo ihr sie findet“, aus dem Koran, müssen zwingend vor dem Hintergrund der damaligen Zeit gesehen und verstanden werden. Daraus nun „Heilige Kriege“ abzuleiten ist total daneben.

Islamischen Terroristen ist das egal. Sie ermorden im Namen Allahs Ungläubige. Was fehlt sind dann scharfe Verurteilungen dieser Taten von jenen Staaten, die den Islam als Staatsideologie haben. Und da haben wir erneut die Doppelmoral. Warum protestiert bei Terroakten nicht die friedliche islamische Welt?

Mit dem Zustrom von (Wirtschafts)Flüchtlingen nach Europa, könnte das Gewaltproblem des Islam weiter eskalieren. Wir wir mittlerweile wissen, haben sich unter ihnen Fanatiker und Terroristen versteckt. Einer der Attentäter von Paris, hat in deutschen Flüchtlingsheimen gelebt.

Es ist ein gefährlicher Irrglaube, dass immer mehr Moslems in christlichen Ländern, für Frieden und Verständnis der Kulturen sorgen. Genau das Gegenteil ist der Fall. Schuld daran sind zum größten Teil Politiker, die, übertrieben ausgedrückt, den Kniefall machen, wenn Muslime sich beleidigt fühlen und auf die Straße gehen, oder gewalttätig werden.

„Muslime sollten Rücksicht auf die Grundprinzipien der freien Welt nehmen, wenn sie darin leben wollen“, habe ich in einer Diskussion gehört. Wobei ich „sollten“ durch „müssen“ ersetze. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus.

In öffentlichen Debatten werden nur jene Menschen verdammt, die Gebrauch von ihren Freiheiten machen. Der Gewalttäter wird mit Nachsicht behandelt, stammt er doch aus einem zerbombten Land. Die Meinungsfreiheit wird geopfert und der eigene Bürger niedergemacht.

Schon jetzt warnt das BKA vor einer Radikalisierung muslimischer Migranten, die willige Rekruten für gewaltbereite Islamisten sind. Paradoxerweise die gleichen Islamisten, vor denen sie (angeblich) aus ihrer Heimat flohen. Willig deshalb, da es wenig Perspektiven für sie geben wird. Sie sind Versprechungen gefolgt, die niemand erfüllen kann und will.

Nun ist es nicht so, dass niemand Muslime in Europa haben will. Ich sehe Multikulti noch immer als Bereicherung. Aber nur bis zu einem gewissen Maß. Oder randalieren Japaner in Düsseldorfs Straßen, um ihren Zwist mit Chinesen wegen irgendwelcher Inseln auszutragen?

Was der Islam, was die Welt braucht, sind endlich Zugeständnisse islamischer Geistlicher, den Koran nicht mehr wörtlich zu nehmen. Was die islamische Welt braucht sind Veränderungen, die ehrlich und nicht nur halbherzig sind. Aber wer Menschen noch immer öffentlich enthauptet, hat wenig dazu gelernt.

Nur wenn es progressiven Kräften im Islam gelingt, die Oberhand zu erlangen, wenn die Fanatiker endlich in ihre Schranken gewiesen werden, wenn die Masse der Moslems akzeptieren kann, dass auch andere Menschen einen Glauben haben, ist der Weg zur friedlichen Koexistenz aller Religionen frei.

 

Der Sultan vom Bosporus

Ich kann es langsam nicht mehr lesen und Religionsfreiheit hin oder her, keine andere Religion beschäftigt die Welt in einem Maß, wie die im Mittelalter steckende Ideologie des Islam. Bomben, Mord, beleidigte Visagen, wenn es gegen ihren Propheten geht. Humor sieht anders aus.

PolitikerInnen aus Europa und der ganzen Welt, haben das Problem salonfähig gemacht. Sie hofieren Diktatoren, die Menschenrechte mit Füßen treten. Der Grund ist klar, es geht ums Öl, das zufällig saudischen Bettlakenträgern gehört. Aber um die Saudis geht es heute nicht. Heute schimpfe ich auf Erdogan.

Mir fehlen noch immer die Worte, wenn ich Erdogans erneute Attacke gegen die Pressefreiheit in Deutschland sehe. Dieser Despot, der Kurden massakriert und türkische Journalisten ins Gefängnis steckt, ist mit seiner Anzeige gegen den Journalisten Böhmermann klar zu weit gegangen.

Ohnehin ist es erstaunlich, wie ein Vorbestrafter zum Präsidenten eines Landes werden kann. Aber das ist in der Politik kein Hindernis um Karriere zu machen und gehört auch in Deutschland zum guten Ton. Wir sind ohnehin auf dem Weg zur Bananenrepublik. Da macht das alles wieder Sinn.

Was die Öffentlichkeit gern vergisst, Erdogan war (ist!) Islamist und 1999 von einem türkischen Gericht wegen Volksverhetzung und schüren religiösen Hasses verurteilt worden. „Die Minarette sind unsere Bajonette und die Gläubigen unsere Soldaten“, hat er zitiert. Und das sieht er auch noch heute so.

1999 war die Türkei anders. Damals gab es noch die strikte Trennung von Religion und Staat. Erdogan hat das in seiner Amtszeit gezielt zunichte gemacht. Vermutlich sieht er sich bereits als Sultan vom Bosporus, der den einzigen und wahren Glauben über Europa bringt.

Als Buddhistin stehe ich anderen Religionen zwar tolerant gegenüber, aber der Islam wird mir mehr und mehr suspekt. Was vornehmlich an dem Gewaltproblem liegt, das der Islam ganz klar hat. Aber darüber darf niemand reden. Noch nicht einmal als Satire. Macht er es doch, wird er streng bestraft.

Aber bekanntlich gehört der Islam bereits zu Deutschland. Das zumindest haben die Berliner Gauckler gesagt. Der Anruf von Bundesmutti beim türkischen Ministerpräsidenten, hat für Empörung und Unverständnis bei vielen Deutschen gesorgt. Ist die Frau noch zu retten?

Mir zeigt es deutlich, wie blank ihre Nerven liegen. Merkel hat fertig. Jahrelang konnte sie ihr Unvermögen Politik zu machen gut vertuschen. Die Kohlen haben andere für sie aus dem Feuer geholt. Das ist nun Geschichte.

Griechenland, das schon wieder Milliarden braucht, die Flüchtlingskrise und nun der Sultan von Bosporus, werden ihr den Gnadenstoß versetzen. Aber vorher zahlt Deutschland noch dafür.

Fußballtrainer werden oft schon nach wenigen Wochen wieder entlassen, wenn ihre Mannschaft stets verliert. Das Bundesverfassungsgericht lehnt aber Beschwerden gegen Merkel ab. Die klar ohne Mandat handelt und Deutschland ausverkauft.

Erdogan weiß all das. Und wenn nicht, so wissen es seine Juristen. Der Despot wittert nun seine Chance, die Tür nach Europa weit aufzustoßen. Der Fall Böhmermann ist nur ein weiterer Test um zu sehen, wie weit er mit seinen Forderungen gehen kann.

Gibt man ihm nun nach, wird er noch mehr und weiter fordern. Aber vielleicht ist genau das der Plan in einer Zeit, in der die Europäer immer weniger Kinder bekommen und das Geschäftsmodell der Christen auf der Kippe steht.

Vielleicht brauchen wir nun potente junge Männer, die uns den wahren Glauben und den deutschen Frauen wieder Babys bringen. Und wie das im Islam durchaus üblich ist, zur Not auch mit Gewalt.

Die Heuchler

Was CDU bedeutet weiß jedes Kind. CDU, das ist die Christlich Demokratische Union. Diese Christen regieren Deutschland und verkaufen uns eine heile Welt. Die SPD besteht bestimmt auch aus Christen. Und die Grünen vielleicht auch. Alle für Deutschland, das „brüderlich“ zusammen hält.

Glaube, Liebe, Hoffnung, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Recht, sind christliche Werte. Klingt super, auf den ersten Blick! Aber irgendetwas haben die alten Christen falsch verstanden. Die haben nämlich der Welt ihren Glauben mit Feuer und Schwert gebracht. Kein Ding, das hat man damals so gemacht.

Natürlich ist das Vergangenheit. Kein christlicher Politiker wird jemals Menschen töten lassen. Er wird auch keine Waffen an Länder verkaufen, die ihre Bürger brutal unterdrücken. Täten sie das, so wären sie keine Christen und leisteten Beihilfe zum Völkermord.

Zurück zum christlichen Deutschland, oder besser noch Europa, das die gleichen Werte teilt. Dort leben die Christen in Frieden und Harmonie. Allen geht es gut und der Euro rollt. Wohlstand, wohin das Auge blickt. Kein Krieg, nur glückliche Menschen.

Zwar gibt es ein bisschen Jugendarbeitslosigkeit und ein paar Millionen Arbeitslose. Alles halb so wild, die streichen Christen schnell aus der Statistik weg. Um mit Saudi Arabien weiter Megadeals zu machen. Denn, die Saudis, das wissen wir, sind richtig tolle Menschenfreunde.

Gut, die tragen Bettlaken und Sonnenbrillen. Aber das liegt an der Hitze dort, die macht die Menschen anders. In Wirklichkeit sind die Saudis richtig schlau! Die kaufen mit ihren Öl-Milliarden Waffen und klimatisierte Luxus Automobile bei den Christen ein.

Damit fahren sie dann zu Massenhinrichtungen, die man dort im Fernsehen überträgt. Der christliche Westen schaut dann weg. Geht ja so mal überhaupt nicht, sich in die Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen. Das macht man heimlich, wenn man in Syrien und der Ukraine operiert.

Also ich mag Christen! Das sind so tolle Menschen! Die lügen nie, die sind immer hilfsbereit. Vor allem die Berliner Loge, um Pfarrer Gauck und die heilige Angela. Die Angela, das ist nämlich eine ganz Liebe! Die ist so christlich, dass sie sogar die Bundespolizei zu den Saudis schickt.

Ist klar warum, oder? Damit dort endlich Recht und Ordnung herrscht! Saudische Polizisten werden darin ausgebildet, wie man gezielt gegen Terroristen vorzugehen hat. Die üben dann zwar an der eigenen Bevölkerung, aber das finden die saudischen Prinzen ganz toll.

Die Angela hat vor einigen Jahren den Oberscheich der Saudis getroffen. Die beiden haben sich prima unterhalten! Danach hat dann der europäische Rüstungskonzern EADS den Auftrag bekommen, die 9.000 Kilometer lange Grenze der Saudis mit einer „Mauer“ abzuschotten.

Dumm nur, dass dort zum Teil noch Menschen lebten. Aber dafür war schnell eine Lösung parat! Auch mit aus Deutschland gelieferten Tornados, haben die Saudis die einfach weg gebombt! Für die toten Frauen und Kinder, hat sich niemand interessiert.

Aber so ist das nun mal mit in Europa. Dort wird nur empört geschaut, wenn plötzlich von den freundlichen Saudis bezahlte Selbstmörder, vor der eigenen Haustür friedliche Christen umbringen.

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Wir machen ab heute Urlaub. Daher werde ich Kommentare erst nach Ostern freischalten.

Anonyme Besucher und Kommentare

Seit ich diesen Blog betreibe, werde ich immer wieder mit anoymen Kommentaren beglückt. Oder Spam. Auch nette Mails habe ich bekommen. Vornehmlich von homophoben Spinnern, die sich gern über andere erheben. Wobei ich das bereits kannte, im Netz bin ich schon eine Weile unterwegs.

Ja, schon immer bin ich im Internet auf Menschen gestoßen, die dessen scheinbare Anonymität für eigene Zwecke benutzen. In Literaturforen wird das gern gemacht, um unliebsame Schreiber zu diskreditieren. Dazu wird ein Zweitaccount erstellt und der Text so richtig fertig gemacht.

Zum Teil mit bösartigen Worten, zum Teil mit ätzender Kritik. Gern werden auch persönliche Angriffe, meist unter der Gürtellinie, ausgeteilt. Damit der Kritiker sich wie ein richtig Großer fühlen kann. Enter Taste drücken und ab dafür. „Der / dem habe ich es nun gezeigt …!“

Bei politischen, oder religiösen Themen, ist es oft noch schlimmer. Da kommen die wirklichen Fanatiker zum Zug. Und natürlich in Sachen Homosexualität. Online-KriegerInnen profilieren sich dabei besonders gern. Mit Feuer, Schwert und heiligem Buch, wird die unliebsame Person zur Schnecke gemacht.

Für Diskussionen zum Thema bin ich immer offen. Spam, Beleidigungen, oder Hetze lehne ich ab. Und subtile Provokationen. Das wird sofort gelöscht. Auch Werbung für kommerzielle Seiten. Könnt ihr anderweitig machen.

Von Besuchern erwarte ich Fairness und Höflichkeit. Aber wer meinen Blog vermummt betritt, wird auf wenig Gegenliebe treffen. Oder tragt ihr auch im normalen Leben Masken?

Ich bin nicht sonderlich empfindlich und meist lache ich nur über Drohungen, die gegen mich ausgesprochen werden. Mir tun selbst diese Online-KriegerInnen leid, die kostbare Lebenszeit bei Streitereien vergeuden. Habt ihr nichts besseres zu tun?

Mein Blog, meine Regeln. Wer die nicht mag, der soll sich schleichen. Und wer nichts zu sagen hat, dem empfehle ich ein Dieter Nuhr Zitat: Einfach mal die Fresse halten. Alles klar?

 

 

Ich bin gut und du bist böse!

Gut und Böse sind Werte, die schon unsere Vorfahren kannten. Die Nacht ist dunkel und bringt den Schrecken. Der Tag aber die warme Sonne zurück. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Dort verbrennt eine gnadenlose Sonne Mensch und Tier, die sich davon im schützenden Mantel der Nacht erholen.

Von Freundinnen bin ich oft als „Biest“ bezeichnet worden. Für (manche) Männer bin ich ein Albtraum auf zwei Beinen. Aber reicht das aus, um mich zu einem bösen Menschen zu machen? Ich selbst halte mich ganz selbstbewusst für gut.

Der Buddhismus kennt keinen weltimmanenten Dualismus von Gut und Böse. Dort kämpft kein „Teufel“ gegen einen „Gott.“ Der Mensch ist von Natur aus weder gut noch schlecht. Der Mensch ist das Produkt seiner karmischen Konditionierung. Im Positiven wie im Negativen.

Einzig die Menschen haben beide Wertbegriffe geschaffen. Keine überirdische Macht hat sie dabei geleitet. In manchen Religionen werden diese Werte absichtlich ausgenutzt, um klare (Feind)Bilder zu schaffen. Und plötzlich schlagen sich „Brüder“ die Köpfe ein.

Angeblich „gute Götter“ verlangen Blutopfer. Allein die Vorstellung, dass irgendein Gott eines Blutopfers bedarf, um Sünde vergeben zu können, zeugt von einem perversen, in jedem Fall aber infantilen Gottesbild. Das haben klar Menschen ihrer Zeit erschaffen. Viel geändert hat sich daran bis heute nichts.

In der Philosophie gibt es keine einheitliche Definition für Gut und Böse, da es sich um subjektive Wahrnehmungen handelt. Und Menschen können beides sein. Der strahlende Held, der als Arzt täglich Leben rettet und abends seine Frau verprügelt, die als Hausfrau gut ist und in Wirklichkeit (bösen) Sex mit der Nachbarin hat.

Der französische Philosoph Jean-Jacques Rousseau, hat es anders ausgedrückt. Für ihn ist der Mensch von Natur aus gut. Seiner Meinung nach ist die Gesellschaft und der Eigensinn, die zum Bösen führen. Ganz vorn: das Eigentum. Karl Marx hat es dann abgeschafft. Prompt sind Teile der Welt im (bösen) Staatsterror versunken.

Immanuel Kant sieht das auf seine Weise. „Der Mensch besitze die Freiheit, sich für das Gute oder das Böse zu entscheiden“, hat er gesagt. „Indem er sich für das Böse entscheide, verstoße er gegen das Sittengesetz, das mit Vernunft erkannt werden könne.“

„Das Böse“ hat mehrere Gesichter und tritt in vielerlei Gestalten auf. Sie heißen Lug, Trug und Mord und tanzen lachend um die Feuer. Der Mensch hat daraus den Teufel gemacht. Klar, es ist immer einfacher, die Schuld bei anderen zu suchen. Niemand will ein Mörder sein. Dieses Prädikat verdienen jene Politiker, die Krieg gegen andere führen. Um „Gutes“ zu tun, ist klar.

Religion als Waffe

Im Namen von Göttern, haben Menschen schon immer andere Menschen verfolgt. Sie haben Kreuzzüge gegen ihre Schwestern und Brüder geführt. Buddhisten sind kein Stück besser, als andere Religionen. Man denke nur an die Kriege in Asien.

Mit dem Unterschied, dass es dabei selten um den Glauben ging. Politische Interessen, die Suche nach Rohstoffen, haben Japans Samurai nach China gebracht. Die Chinesen nach Korea und und und …

Wer anders ist, wird gern verfolgt. „Und willst du nicht mein Bruder sein …“, stand auf so mancher Fahne. Auch in der heutigen Zeit ist das kaum besser. Die Welt brennt noch immer. Verbohrte Greise predigen Hass und schicken die Jugend in den Tod. Mit Bomben, Attentaten und Lügen. „Das Paradies erwartet euch!“

Angeblich haben sie mit „Gott“ gesprochen und der hat den Weg gezeigt. Jede Seite sieht sich als die einzig wahre an. Dabei bedeutet das Wort „Allah“ auch nur „Gott.“ Christen, Juden und Moslems streiten schon immer, weil (falsche) Prediger es so wollen. Aber Religion ist für alle Menschen da. Und ein Gott verbreitet keinen Hass.

Ein Missbrauch von Religion(en), ist so alt wie die Götter selbst. In ihrem Namen werden Wahrheiten verkündet, die Menschen aufgeschrieben haben. Diese Wahrheiten kosten andere Menschen das Leben. So, wie in Israel, Indonesien und dem Sudan. In Wirklichkeit geht es stets um weltliche Interessen. Um Rohstoffe, Macht und sehr viel Geld.

Dafür brennen Städte in Syrien, dafür sterben Menschen in der Türkei. Die Attentäter sterben mit. Ganze Generationen sind bereits verblutet. Politische Konstrukte, wie der Islamische Staat (IS), verbreiten Angst und Schrecken. Kein Gott hat das gewollt. Der Sinn des Lebens ist zu leben. Friedlich. Punkt!