Ansichten eines Clowns

Das folgende Interview hat meine Freundin Linda mit dem Polizisten Frank geführt, der in BaWü zu Hause ist. Seine Antworten zeigen deutlich, wie ein Mann aus der Mitte der Bevölkerung tickt. Zu seinem Schutz,  haben wir Namen und einige Details geändert. Der Titel des Beitrags ist dem gleichnamigen Roman von Heinrich Böll entnommen.

Linda: „Wir kennen uns ja nun schon eine Weile, Frank. Danke, dass du Zeit für dieses Interview hast. Warum bist du Polizist geworden, was war deine Motivation?“

Frank: „Das geht bis in die früheste Kindheit zurück. Ich bin der Älteste von drei Brüdern. Die haben mich immer geärgert, wie kleine Brüder das nun mal machen. Da bin ich hinterher und kam irgendwann auf die Idee, dass ich jetzt Polizist sei und sie verhaften müsse.“

Linda: „Hat es funktioniert?“

Frank: „Am Anfang nicht. Also habe ich sie Spielverderber genannt, das wollten sie dann nicht auf sich sitzen lassen. Wir haben uns aber abgewechselt, wer der Polizist sein darf. Das hat auch recht gut funktioniert und wir hatten alle Spaß.“

Linda: „Kinderspiele sind eine Sache, wie war es dann in der Realität?“

Frank: „Nach dem Abi habe ich mich ganz regulär bei der Polizei beworben. Meine Noten waren gut, sportlich war ich auch, den Test habe ich locker bestanden. Also habe ich meine Ausbildung gemacht und war ganz heiß auf die ersten Einsätze.“

Linda: „Waren sie so, wie du dir das vorgestellt hast?“

Frank: „Mein erster Einsatz war eine groß angelegte Fahrzeugkontrolle. Das war ziemlich öde, wenn ich ehrlich bin. Vor allem habe ich den Sinn erst dann verstanden, als der Einsatzleiter uns erklärte, dass es primär um die Aufbesserung der Finanzen des Landes ging.“

Linda: „Du willst damit sagen, dass man Bürger zur Kasse gebeten hat, die vielleicht eine abgelaufene TÜV-Plakette hatten?“

Frank: „Auch, ja. Ich war ziemlich enttäuscht über die Aktion. Erst als ich dann bei einer Fahndung dabei war, hat es mir richtig Spaß gemacht. Wobei Spaß das falsche Wort ist. Ich glaube an Gerechtigkeit und habe alles getan, um sie durchzusetzen.“

Linda: „Was uns die Politik schon vor Jahren vermiest hat. Du weißt ja bestimmt noch warum ich damals ausgestiegen bin.“

Frank: „Ja, ich erinnere mich gut. Du warst eine tolle Polizistin. Wir hätten mehr von deinem Schlag gebraucht. Wenn ich mir die heutigen Kolleginnen so anschaue wird mir übel.“

Linda: „Ist Polizist zu sein also kein Beruf für Frauen?“

Frank: „(Grinst) Zumindest bei Gewaltdelikten, also bei Demos wo es zur Sache geht, sollten sie meiner Meinung nach nicht in vorderster Linie stehen.“

Linda: „Da ist schon was dran, wobei ich das doch anders sehe. Meine Truppe bei der Bereitschaftspolizei hat die Linie gehalten. Da waren auch Frauen dabei.“

Frank: „(Lacht) Du bist ja auch kein Maßstab!“

Linda: „Gut, lassen wir das. Sag, wie kommst du mit all den der Polizei auferlegten Regeln und Gesetzen klar? Hast du jemals daran gedacht aufzuhören?“

Frank: „Täglich! Aber was soll ich denn sonst machen? Ich bin seit 28 Jahren Polizist, ich kann nichts anderes! Also beiße ich die Zähne zusammen und mache weiter, Tag für Tag. Die Kollegen und ich versuchen aber, die Vorschriften großzügiger auszulegen. Wie du weißt, hat mir das bereits eine Disziplinarmaßnahme eingebracht.“

Linda: „Was bedeutet großzügig in diesem Zusammenhang?“

Frank: „Also wir … ich lasse mich von gewaltbereiten Demonstranten nicht attackieren. Wie du weißt habe ich gegen den ausdrücklichen Befehl der Einsatzleitung Pfefferspray eingesetzt.“

Linda: „Das waren Linksextreme, richtig?“

Frank: „Das ist korrekt.“

Linda: „Begegnest du oft Gewalt und wie gehst du allgemein damit um?“

Frank: „Ich mache seit frühester Jugend Judo. In der Ausbildung haben sie uns dann Jiu-Jitsu beigebracht. Mit diesen Kenntnissen bin ich meist in der Lage potenzielle Gewalttäter abzuwehren und dingfest zu machen. Aber wie du selbst weißt ist Sport eher die Ausnahme und nicht die Regel bei den Kollegen.“

Linda: „Ja, leider. Sag, warum bist du eigentlich vom Streifendienst zur Bereitschaftspolizei zurück?“

Frank: „Ich war ja auch ein Jahr bei der Kripo, aber das funktionierte nicht. Dort gab es die Anweisung Dealer nur zu beobachten, wirklich eingegriffen haben wir fast nie. Und ich zumindest schaue nicht dabei zu, wie Stoff an Schulkinder verkauft wird! Als Streifenhörnchen empfand ich mich als Depp vom Dienst. Gefühlt haben wir unsere Schichten mit der Aufnahme von Verkehrsunfällen verbracht. Bei der BePo fühle ich mich trotz Dauerstress einfach menschlich wohler.“

Linda: „Das kann ich durchaus verstehen. Sag, wie war das damals mit diesem Schläger, magst du darüber sprechen?“

Frank: „Ach der, ja. Da war ich noch bei der Streife. Wir sind damals in den Einsatz gerufen worden, ein Mann verprügele seine Frau hieß es. Nachbarn hatten das gemeldet. Vor dem Haus hat uns eine weinende Frau erwartet, das Gesicht völlig geschwollen, sie konnte kaum noch etwas sehen. Aus einem offenen Fenster im 1. Stock hörten wir eine Stimme, dann warf ein Mann Gläser und Flaschen aus dem Fenster.

Wir haben die Frau ins Auto gesetzt, den Notarzt verständigt und sind dann hoch. Noch auf der Treppe hat uns der Schläger erwartet. Völlig aggressiv und offenbar angetrunken. Zumindest roch er deutlich nach Alkohol. Bernd (Name ebenfalls geändert) sprach ihn also an und kassierte sofort einen Schlag. Ich konnte ihn eben noch so festhalten, sonst wäre er über das Geländer gestürzt.

Bernd war wütend und wollte seine Dienstwaffe ziehen, aber das war in der Situation unangebracht. Also haben wir die Schlagstöcke eingesetzt. Das Ergebnis war eine Anzeige wegen Körperverletzung. Es gab wochenlange Ermittlungen gegen uns, die dann aber eingestellt worden sind. Zwischendurch waren wir in den Innendienst versetzt.

Linda: „Der Mann war doch ein Boxer, richtig?“

Frank: „Ja, der Richter hat das gegen ihn ausgelegt. Uns hat er zwar Notwehr zugestanden, aber den in seinen Augen übertriebenen Einsatz der Schlagstöcke gerügt. Dabei haben wir ihm lediglich auf die Unterarme und Hände geschlagen. Gut, zwei Finger waren danach gebrochen, aber er hatte keine bleibenden Schäden. Als er dann immer noch keine Ruhe gab und nach uns getreten hat, habe ich ihm mehrfach auf den Oberschenkel und in die Kniekehle geschlagen. Er ist dann gefallen und hat sich leicht am Kopf verletzt. Aber mehr als eine harmlose Platzwunde war das nicht. Bernd hatte übrigens ein blaues Auge und eine leichte Gehirnerschütterung. Es kam mir so vor, als ob das niemand interessiert.“

Linda: „Du wirkst immer noch ziemlich angefressen, wenn du darüber sprichst.“

Frank: „Ist das ein Wunder? Kriminelle lachen über uns! Seit einigen Jahren sind es verstärkt Ausländer, die keinerlei Respekt vor uns haben. Ich bin nun bestimmt kein Freund von Gewalt, aber ich wünsche mir eine Polizei nach dem amerikanischen System. Die Kollegen dort haben viel mehr Rechte.“

Linda: „Du warst doch schon als Austausch-Beamter in New York? Welche Eindrücke hattest du?“

Frank: „Nicht alles was die Amis machen ist gut. Die haben auch jede Menge Vorschriften und Probleme. Nur zum Narren machen lassen sich die Kollegen dort nicht. Aber ich habe einen sehr positiven Eindruck ihrer Arbeit gewonnen. Wir fliegen auch jedes Jahr in die USA, um dort Urlaub zu machen. Wobei es mich da mehr in den Westen zieht. Ich könnte mir sogar vorstellen dort zu leben, auch wenn das Leben völlig anders ist. Auf jeden Fall ist mit einer deutschen Polizei auf Kuschelkurs kein Blumentopf zu gewinnen. Schau dir nur dieses unsägliche Video der Berliner Polizei an!“

Linda: „Ich weiß, das Video macht überall die Runde. Die Polizei in Berlin hat sich absolut lächerlich damit gemacht.“

Frank: „Ich schäme mich für diese Kollegen!“ (Anmerkung: Ich werde dieses Video nicht bewerben, aber wer KBNA + Berliner Polizei bei youtube eingibt, wird fündig werden)

Linda: „Dazu passt doch die nächste Frage sehr gut. Du hast dich einmal ironisch als Clown in Uniform bezeichnet. Stehst du noch dazu?“

Frank: „Absolut! Wir sind zu Witzfiguren, zu Clowns verkommen, schieben massenhaft Überstunden vor uns her und wissen manchmal kaum noch, wie unsere Familie aussieht. Das muss sich endlich wieder ändern!“

Linda: „Wie ist das mit deiner Familie, hängt der Haussegen immer noch schief?“

Frank: „Jein, aber es ist halt blöd, wenn der Ehemann und Vater nie zu Hause ist.“

Linda: „Deine älteste Tochter hat doch studiert und wollte danach zur Polizei. Oder hat sie es sich mittlerweile anders überlegt?“

Frank: „Ja, sie hat Jura studiert und macht nun ihre Ausbildung bei der Polizei. Später will sie zum LKA. Aber bis dahin werden noch einige Jahre vergehen. Ich weiß aber, dass sie es schaffen wird. Mein Sohn hadert noch, ob er ebenfalls Polizist werden will.“

Linda: „Wie stehst du zur aktuellen Politik in Deutschland, magst du dazu etwas sagen?“

Frank: „Politik interessiert mich eigentlich nicht wirklich. Ich mache meinen Job so gut es geht.“

Linda: „Du weißt aber schon, dass viele Probleme der Polizei eine Folge genau dieser Politik sind?“

Frank: „Schon, ja. Aber was soll ich dagegen machen? Gut, ich schalte keinen Fernseher mehr ein, das ist meine Form der Gegenwehr.“

Linda: „Du könntest dich politisch weiterbilden und betätigen, das geht auch als Beamter.“

Frank: „Wann denn? Nach einer Doppelschicht oder einem Nachteinsatz will ich nur noch ins Bett. Ich habe einfach keine Zeit.“

Linda: „Genau das ist ein Problem vieler Menschen.“

Frank: „Ich bekomme ja schon einiges mit durch die Arbeit. Auch die Farbverschiebungen in der Politik.“

Linda: „Ja die Farben sind schon interessant. Wenn wir schon dabei sind, gibt es wirklich so eine große rechte Szene in Deutschland?“

Frank: „Du fragst Sachen! Ja, es gibt diese Szene. Aber groß? Spielst du damit auf den Osten an? Ja, da gibt es durchaus Gruppierungen.“

Linda: „Inwiefern? Die Medien sind doch voll davon. (Ironisch gemeint)“

Frank: „Wir wissen doch beide, dass das kompletter Blödsinn ist. Es gibt in ganz Deutschland, im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung gesehen, einige wenige wirklich gefährliche Typen. Ich habe die aktuellen Zahlen nicht im Kopf, aber die halten sich mit dem linken Lager die Waage. Im Gegensatz zu denen legen die aber keine Stadt in Schutt und Asche, wenn ich an Hamburg 2017 erinnern darf.“ (Ergänzung: Laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz gab es 2017 insgesamt 29.500 Linksextremisten, von denen 9.000 als gewaltbereit einzustufen sind. Dem gegenüber stehen 24.000 Rechtsextremisten, von denen 12.700 gewaltbereit sind.)

Linda: „Du warst dort, richtig?“

Frank: „Allerdings. Ich habe schon so einiges erlebt, aber das war der Gipfel an Gewalt. Wir wurden von Hausdächern mit Steinen und Flaschen beworfen. Als wir die Autonomen festnahmen hieß es gleich, das sei Polizeiwillkür. Wir haben in der Nachbereitung des Einsatzes dann vehement Konsequenzen gefordert, um so etwas zukünftig zu vermeiden. Das hat man weder in Hamburg noch in Stuttgart hören wollen. Bei solchen Politikern und ihren Fehlentscheidungen kommt man sich veralbert vor.“

Linda: „Apropos veralbert. Was denkst du über den Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland und die Weigerung der Regierung das abzustellen?“

Frank: „Welche Flüchtlinge? Die wenigsten von denen werden zu Hause politisch verfolgt. Das sind meist reine Wirtschaftsmigranten, also junge, kräftige Männer, die in Deutschland ein besseres Leben haben wollen. Nicht wenige von denen haben schon in ihrer eigentlichen Heimat Probleme mit dem Gesetz gehabt. Ich sage nicht, dass das die Masse ist, aber schau dich doch um! Muss ich dir wirklich die aktuellen Zahlen nennen?

Migrantinnen sind übrigens auch keine Heiligen. Wir haben schon so einige bei Einbrüchen oder Diebstahl erwischt. Abgeschoben werden sie trotzdem nicht und einige Monate später landen sie wieder auf der Wache. Das macht echt keinen Spaß mehr. Es wird Zeit, dass diese Regierung verschwindet und das Asylrecht endlich richtig angewandt wird. Vor allem darf es kein Klagerecht mehr geben, sonst werden wir abgelehnte Asylbewerber nie mehr los.“

Linda: „Bist du nicht vielleicht voreingenommen? Die Presse behauptet immer noch, dass Flüchtlinge nicht krimineller als Deutsche sind.“

Frank: „Nee, ist klar! Die können nicht rechnen. Ich nehme diese Schwätzer gern mal zu einem Einsatz mit. Hinterher sind die für immer geheilt. Und voreingenommen? Wie soll ich das bewerten, wenn von zehn Straftätern acht sogenannte Flüchtlinge sind und die beiden anderen Migrationshintergrund haben? Es hilft auch nichts ständig zu wiederholen, dass auch Deutsche morden oder prügeln. Ja, das tun sie! Aber im Verhältnis zur gleichen Menge der Migranten deutlich weniger.“

Linda: „Ich weiß, meine Mädels erleben das täglich als Security. Eine andere Frage, glaubst du eigentlich an Gott und findest du, dass der Islam zu Deutschland gehört?“

Frank: „(Schnauft) Ja ich glaube an Gott, aber ich gehe in keine Kirche mehr. Gegen den Islam habe ich nichts, aber gegen Fundamentalisten. Sogenannte Gotteskrieger, die sich in die Luft sprengen und dabei selbst Muslime töten, haben in Deutschland keinen Platz. Wir wissen sehr genau, dass in vielen Moscheen Hass gepredigt wird. Die sollte man ohne mit der Wimper zu zucken schließen.“

Linda: „Das klingt sehr radikal. Bist du gegen Religionsfreiheit?“

Frank: „Religion ist Privatsache. Wer sie ausleben möchte kann das bei sich zu Hause tun. Aus Gründen der Öffentlichen Sicherheit kann ich es aber nicht tolerieren, dass es vollständig verschleierte Frauen gibt.

Linda: „Da gebe ich dir recht. Die Burka diskriminiert die Frauen. Also angenommen es gäbe eine neue Regierung. Wärst du für eine Polizeireform? Falls ja noch eine Zusatzfrage, siehst du die Gefahr eines Polizeistaates kommen?“

Frank: „Ich kann mir schon denken, was du damit meinst. Lass es mich so sagen, wir Polizisten sind so weit von den Bürgern dieses Landes entfernt, wie der Mond von der Erde. Der freundliche Schutzmann von früher ist einem nicht an die Bedürfnisse der Neuzeit angepassten Beamten gewichen. Wir hinken Kriminellen zum Teil noch immer einen Kilometer hinterher.

Davon abgesehen haben wir zu wenig Personal. Vor allem von SPD und Grünen regierte Länder, haben die Polizei zu stark abgebaut. Das rächt sich jetzt. Es ist nicht gelogen wenn ich sage, dass wir die Sicherheit auf den Straßen oft nicht mehr gewährleisten können. Allein schon vor diesem Hintergrund sehe ich keine Gefahr für einen von der Polizei dominierten Staat. Auch nicht mit einer anderen Regierung.“

Linda: „Ich schon, aber anders als die meisten denken. Die Gefahr geht mehr von den Altparteien aus und weniger von der AfD. Aber bleiben wir noch bei der Regierung. Glaubst du, dass Neuwahlen etwas ändern können?“

Frank: „Nein. Es gäbe lediglich eine neue GroKo oder eine bunte Koalition. Zur Zeit sehe ich keine Chance für eine Partei die absolute Mehrheit zu bekommen.“

Linda: „Was ist mit der AfD? Hast du Erfahrungen mit Mitgliedern der Partei? Sind das wirklich Nazis?“

Frank: „Das sind viele Fragen, die ich kurz und schmerzlos mit Ja und Nein beantworten kann. Ich halte die AfD nicht für die absolute Alternative, aber für ein notwendiges Gegengewicht in dieser Zeit. Leider sind die Partei und ihre Anhänger Schuld an meinen Überstunden.“

Linda: „Gibt es Anweisungen von oben, die sich gegen die AfD richten?“

Frank: „Für die Polizei spielt es keine Rolle, wer eine Demonstration anmeldet. Aber während die AfD-Anhänger meist friedlich sind, flippen die Linken viel zu oft aus. Mir selbst sind auch keine Anweisungen bekannt. Aber es gibt durchaus Sympathien für die Partei innerhalb der Polizei.“

Linda: „Bei diesen Linken sprichst du vom Schwarzen Block der Antifa?“

Frank: „Ja. Die kommen vermummt und werfen Steine und Flaschen, oder attackieren sogar mit Eisenstangen.“

Linda: „Du sprichst von Freiburg? Magst du dazu etwas sagen?“

Frank: „Ja und nein. Ich kann nur sagen, dass Freiburg noch ein Nachspiel für einige Leute haben wird.“

Linda: „Siehst du die Gefahr von gewaltsamen Unruhen in Deutschland und ist die Polizei darauf vorbereitet?“

Frank: „Es gibt für alle möglichen Szenarien ausgearbeitete Pläne. Weiter darauf eingehen möchte ich an dieser Stelle nicht. Und ja, auch in Deutschland sehe ich die Gefahr von Unruhen.“

Linda: „Wäre die Polizei in BaWü überhaupt in der Lage, um gegen bewaffnete Gruppen vorzugehen? Stell dir eine Masse von sagen wir 100.000 oder noch  mehr Menschen vor, wie wollt ihr die stoppen?“

Frank: „Normalerweise reicht der Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas. Wenn die ersten Reihen in Panik fliehen, folgt der Rest sehr schnell. Gegen diese Masse wären wir allerdings machtlos. Falls es sich auch noch um Bewaffnete handelt, müssten wir sehr vorsichtig agieren.“

Linda: „Wäre auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern denkbar?“

Frank: „Eigentlich ist das per Gesetz verboten. Aber du kannst davon ausgehen, dass die Bundeswehr im Notfall um Hilfe gebeten wird. Dann aber nur unter dem Oberbefehl der Polizei. Sonst richten die ein Chaos an.“

Linda: „Um solche Szenen zu vermeiden, sollte man vielleicht rechtsextreme Gruppen und auch die Antifa verbieten?“

Frank: „Zumindest alle die gewaltbereit sind. Wir kennen viele Namen, das realisieren die aber nicht. Wir brauchen eine klare Vorgabe von der Politik, was wir im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten mit solchen Chaoten machen dürfen. Die Frage ist nur, wie wir mit normalen Bürgern umgehen? Viele Polizisten werden sich die Gewissensfrage stellen: Wollen wir gegen die eigene Bevölkerung, die eigenen Nachbarn vorgehen?“

Linda: „Das könnte wirklich ein Problem sein. Aber zurück zu den Extremisten, denkst du an Umerziehung oder den Einsatz von Schusswaffen?“

Frank: „Nein, um Himmels Willen! Gummigeschosse, Wasserwerfer und Tränengas sollten reichen. Zur Not auch der Einsatz von Schlagstöcken. Aber wer will das denn? Aber es muss ein Ende mit der Indoktrination von Kindern haben, denen man wirre Ideen in die Köpfe pflanzt. Wir brauchen wieder vernünftige Volksvertreter, die nicht aus zum Teil vorbestraften Chaoten bestehen.

Normalerweise schaue ich keine Krimis, aber du hast vielleicht den (vor)letzten Polizeiruf 110 gesehen? Kollegen sind entsetzt über den FCK NZS-Aufkleber am Laptop der LKA-Beamtin. Kein Polizist würde das machen! Was die ARD hier zeigt ist pure Propaganda. Die meisten Straftaten der Antifa richten sich doch gegen uns!“ (Zum Zeitpunkt des Interviews war es noch der „letzte“ Polizeiruf.)

Linda: „(Recherchiert kurz) Krass!“

Frank: „Krass ist viel zu harmlos, das ist ein Skandal! Der aber total nach hinten losgehen wird, die Kollegen sind richtig wütend.“

Linda: „Das sind starke Worte, Frank. Ich dachte du interessierst dich nicht für Politik.“

Frank: „(grinst) Habe ich etwas gesagt? Mit dir kann ich darüber reden, aber wenn ich meine Ansichten im Dienst äußere, ist das keine gute Idee.“

Linda: „Danke, dass du es trotzdem getan hast.“

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Der Rechts-Staat

Der Titel des Beitrags ist kein Rechtschreibfehler sondern bewusst so gewählt. Dass Deutschland von 1933 – 1945 ein Staat der Rechten war wird jeder wissen. Andere werden sagen, dass es auch nach Kriegsende so geblieben ist. Ob Deutschland wirklich ein Rechts-Staat, ein Rechtsstaat oder etwas völlig anderes ist, darf jeder für sich selbst entscheiden. 

Vorwort

Dieser Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im 1. Teil geht es um die sogenannten „Rechten“, die auch nach 1945 noch überall in Deutschland existieren und angeblich in diesen Tagen einen neuen Höhenflug erleben. Im nächste Woche erscheinenden 2. Teil, werden die „Linken“ in Form der Antifaschisten (Antifa) angesprochen.

Politik und Medien vermeiden gern eine Unterscheidung von liberal-konservativen Kräften und wirklichen Rechtsextremisten. Ganz im Gegenteil wird durch die Vermischung der Worte „Rechtspopulist, Rechtsradikaler und Rechtsextremist“ das Bild eines bösen Rechten geschaffen, der Glatze, Bomberjacke und Springerstiefel trägt und bevorzugt in den neuen Bundesländern zu Hause ist. Das ist so falsch wie dumm.

Der Kampf gegen Rechts

Deutschland duckt sich nach wie vor unter dem Schatten eines Mannes, der schon seit vielen Jahrzehnten Geschichte ist. Sein Name, Adolf Hitler. Fast täglich wird die Angst vor „Braunen Horden“ befeuert, die angeblich überall in Deutschland neu entstehen.

Als Beweise werden den (un)mündigen BürgerInnen verwackelte Bilder aus Chemnitz präsentiert. Um zu untermauern, dass der Osten zutiefst Braun und Chemnitz ein Hort der Rechten ist, hat man wenige Tage später einige großmäulige Hooligans festgenommen.

Angeblich plante die mit einem Luftgewehr bewaffnete Truppe den Staatsstreich. Nachdem selbst der dümmste Pressevertreter diesen Unsinn durchschaute, hat man die Aktion nach einigen Tagen totgeschwiegen.

Werfen Aktivisten der Antifa Böller auf Polizisten, wird die Kamera schnell ausgeschaltet. Gehen die Ordnungshüter gegen diese Randalierer vor, wird gefilmt bis der Speicherchip glüht. Alternativ wird auch die Polizei mit dem Schlachtruf bedacht: „Wir sind friedlich, was seid ihr?“

Linke und Rechte

Woher die Einordnung in Linke und Rechte stammt ist vermutlich nur wenigen bekannt. Der Ursprung liegt im Frankreich des Jahres 1789 und der nach der Revolution einberufenen Nationalversammlung. Links saßen damals die Anhänger der Republik, die für alle Bürger die gleichen Rechte forderten. Auf der rechten Seite saßen jene Politiker, die gern die Monarchie erhalten wollten. In späteren Jahren hat sich aus dieser Aufteilung, der Begriff von linken und rechten Parteien geformt.

Vor allem in Deutschland ist der Begriff „Rechts“ durch die Nationalsozialisten negativ besetzt. Zum Teil wird die Einordnung in verschiedene Lager absichtlich von Politikern und Medien befeuert, um Front gegen politische Gegner zu machen.

Genau diese inflationäre Nutzung eines zum politischen Kampfbegriff gewordenen und lange überholten Wortes sorgt dafür, dass es überall auf der Welt zur Stigmatisierung von Teilen der jeweiligen Bevölkerung kommt. Ist es wirklich ein Problem, wenn jemand eine andere, eine konservative Meinung vertritt?

Alte Männer an die Macht

Wir schreiben das Jahr 1945, Nazi-Deutschland hat kapituliert. Bedingungslos versteht sich, darauf haben die Amerikaner bestanden. Es folgt die sogenannte „Entnazifizierung“, die für viele lediglich in Gesprächen und einem Stück Papier mit Stempel resultiert. Wieder andere werden hingerichtet. Vielen Alt-Nazis gelingt die Flucht nach Südamerika, in Deutschland gebliebene verbergen die eigene Vergangenheit.

Das nun (nicht) Nazifreie Deutschland erlebt ein Wirtschaftswunder, bleibt aber ein besetztes Land. Ehemalige NSDAP-Mitglieder werden (wieder) Richter, (wieder) Journalisten und sitzen als Politiker im Deutschen Bundestag. Dort lenken sie die Geschicke des Landes munter mit. Zum Teil dauert es Jahrzehnte bis man sie (offiziell) enttarnt.

Neue Parteien tauchen auf und alte werden wieder reaktiviert. 1964 entsteht die NPD. Einer der Gründer ist Adolf von Thadden, der als V-Mann für den britischen Geheimdienst MI6 tätig ist. Aber das weiß bis zu seinem Tod 1996 angeblich niemand.

Neue Nazis braucht das Land

1951 wird das Bundeskriminalamt (BKA) gegründet, das man durchaus als direkten Nachfolger des Reichssicherheitshauptamts der Nazis ansehen kann. Bis weit in die 1960er Jahre stammen viele seiner Beamten aus der SS, die sich vor allem um Paul Dickopf, den 4. Präsident des BKA scharen. Dickopf und seine Männer leiten direkt und indirekt 20 Jahre lang die Geschicke des BKA.

In den 1970er Jahren wird es ruhiger um die „Rechten“, der (linke) RAF-Terror erschüttert das Land. 2003 scheitert das erste von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat angestrengte Verbotsverfahren gegen die NPD vor dem Bundesverfassungsgericht. Der Grund: Praktisch die gesamte Führung des Nordrhein-Westfälischen Landesverbandes der NPD besteht aus V-Männern des Verfassungsschutzes (VS).

In den Jahren 2000 – 2007 ermorden Mitglieder des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zehn Menschen. Erst als Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos 2011 Selbstmord begehen, wird die Existenz der NSU (angeblich) bekannt. Die Berliner Zeitung deckt auf, dass acht V-Leute des Verfassungsschutzes und ein V-Mann des Berliner Landeskriminalamtes jahrelang Kontakt zur NSU haben.

Die Nazi-Macher

Schon 2011 vernichten Beamte des Verfassungsschutzes Akten über die NSU, was 2012 zum Rücktritt der Leiter des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) und der Landesbehörden Thüringens, Sachsens und Berlins führt. Offensichtlich hat man seit Jahren Bescheid gewusst.

Mehrere Dokumentationen zeigen klar die Verstrickungen des Verfassungsschutzes mit der Neo-Nazi-Szene. Es gibt sogar den Verdacht, der VS habe diese (mit) aufgebaut und finanziert. In den kommenden Jahren wird aufgedeckt, dass sieben Sicherheitsbehörden über Jahre 40 V-Männer im Umfeld des NSU führen. Sind die Rechten nur ein Fake?

Schon 2008 beschließt der Verfassungsschutz alle V-Leute aus der bedeutungslos gewordenen Partei „Die Republikaner“ abzuziehen. Welcher Methoden sich der Staat dabei gern bedient zeigt sich in Bayern. Dort denkt man 2016 laut über  den Einsatz von Schwerverbrechern als V-Männer nach.

Die (alten) Rechten

Dass es Rechte gibt ist unbestritten. Wer das leugnet lügt. Aber Splitterparteien wie „Die Republikaner“, die „NPD“ und „Die Rechte“ stellen keine Gefahr für Deutschland dar. Sie sind lediglich Trittbrettfahrer des auch durch die Alternative für Deutschland (AfD) neu befeuerten Patriotismus.

Aber während die AfD bundesweit an Zustimmung und Einfluss in der Bevölkerung gewinnt, bleiben die Alt-Rechten außen vor. Trotzdem marschieren sie bei Demonstrationen mit, ein gefundenes Fressen für die meist linke Presse.

Aber jene Truppe mit Glatzen und Springerstiefeln sind eine (aussterbende) Minderheit. Diese Subkultur marschierender Bierbäuche pflegt ein Image, das irgendwo zwischen Fußball und Alkoholexzessen liegt. Man feiert sich gern selbst, wirklich politisch aktiv sind nur wenige. Stattdessen träumt man von einem fiktiven Germania und verehrt Wotan als Gott.

(Ge)Rechte Lügen

Die WELT hat scheinbar fair über Extremisten aus beiden politischen Lagern berichtet, aber bei aller Kritik die falschen Schlüsse gezogen. Als Kommentar zur Polizei-Kriminalstatistik 2017, die deutliche Veränderungen zum Jahr 2016 zeigt, wird geschrieben: „Dennoch machen rechte Straftaten noch immer den Großteil aller politisch motivierten Delikte aus: Im vergangenen Jahr wurden von der Gesamtzahl von 39.505 Straftaten 20.520 Fälle Rechtsextremisten zugeordnet. Linke sind demzufolge für 9752 Taten verantwortlich.“ 

Verschwiegen wird, dass ein großer Teil rechter Straftaten lediglich geringe Verstöße sind. „Nazi-Rufe“, die ich an dieser Stelle nicht wiederholen will, der „Deutsche Gruß“, verbotene Abzeichen und Symbole, haben die hohe Zahl bei rechtsextremistischen Straftaten generiert. Auch antisemitische Attacken von Muslimen gegen Juden zählen dazu. Im Gegensatz dazu sind Hammer und Sichel bei den Linken erlaubt.

Auf Nachfrage musste die Polizei München einräumen, dass der sogenannte „Hitlergruß“ eines jungen Afghanen als „rechte Straftat“ eingeordnet wird. Wer die nachfolgende Diskussion liest, wird staunen. In anderen Bundesländern sieht das kaum anders aus. Selbst der „Hitlergruß“ eines Linken wird demnach als rechte Straftat gewertet.

Die falsche Statistik

Dietmar Woidke (SPD), der Ministerpräsident von Brandenburg, hat in einem auf Youtube veröffentlichten Interview zugegeben, dass man die Statistik für „rechte Straftaten“ geändert habe. Der (entsetzte!) Moderator hat ihn schnell unterbrochen. Sollte niemand die Wahrheit hören?

Auf die Bemerkung des Reporters, dass die Zahl der rechtsextremistisch motivierten Gewalt in Brandenburg fünfmal höher als in den westdeutschen Bundesländern ist, antwortete der Ministerpräsident etwas holprig: „Also erstmal was zur Statistik. Wir haben in Brandenburg die Statistik bei rechtsextremen Übergriffen geändert. Das heißt bei der Polizei ist erstmal jeder Übergriff, wo nicht erwiesen ist, dass er keine rechtsextreme Motivation hatte, wird in diese Statistik reingezählt.“ 

Es kann durchaus bezweifelt werden, dass „Rechte“ ohne Mithilfe deutscher Behörden in der heutigen Breite existieren würden. Aber welche Absicht hat der Verfassungsschutz über die letzten Jahrzehnte verfolgt? Eine Antwort von mehreren könnte lauten: „Wer Angst verbreitet, wer eine Gesellschaft in Lager aufteilt, kann diese einfacher kontrollieren.“

Lichter der Großstadt – Teil 6: Dunkel war die Nacht

Wir verbringen einige Tage in Los Angeles, Venice Beach ist unser Ziel. Dort wissen wir auch die Büros von Google, auf den krassen Gegensatz sind wir weniger gefasst. Obdachlose campieren am Straßenrand, ein Mann schiebt seine ganze Habe in einem Einkaufswagen vor sich her.

Auch das sind die USA, extremer Reichtum und bittere Armut gehen Hand in Hand. Compton, Watts und South Central sind jene Viertel der Millionenstadt, die der normale Amerikaner kaum betritt. Von Doris weiß ich, dass eine nächtliche Autopanne dort lebensgefährlich ist.

The Fall

Wir treffen Doris wieder und tauschen Neuigkeiten aus. „Trump macht mir Sorgen“, sagt sie, „ich hoffe er weiß was er da macht.“ Sie ist in Uniform und sitzt im Streifenwagen. „Na, Lust auf eine Tour?“, fragt sie und lacht, als wir begeistert nicken. „Dann rein mit euch, ich zeige euch mein L.A.“

Es ist nach 18 Uhr, aber der Verkehr ist noch immer dicht. Wir fahren nach East Los Angeles, die Gegend dort ist einigermaßen sicher. „Ich will euch jemanden vorstellen“, sagt Doris. „Sein Name ist Alberto, er war früher ein Gangmitglied und hat einige Jahre im Gefängnis gesessen. Heute ist er sauber und kümmert sich um Obdachlose. Er kann euch mehr von der dunklen Seite erzählen.“

Alberto ist Mitte Vierzig, beide Arme sind schwer tätowiert. Sein Gesicht ist ein Buch aus Narben, sein Lächeln ist echt. Wache Augen mustern mich. „Hallo, Lieutenant“, begrüßt er Doris, wen haben Sie heute mitgebracht?“ Doris stellt uns vor und Alberto deutet eine Verbeugung an. „Das macht man doch in Japan so, ja?“

Doris und er reden dann über Menschen, deren Schicksal und Namen keinen Platz in diesem Artikel haben. Aber ihre Geschichten sind krass. So, wie Albertos.“ „Ich war Gangmitglied seit ich denken kann“, erzählt er. „Du wirst in den Slums geboren und kommst dort kaum jemals raus. Mein Glück, ich habe keinen umgebracht. Und im Gefängnis hast du jede Menge Zeit.“

Alberto war an einem schweren Raubüberfall beteiligt, der seiner Bande fast 50.000 Dollar einbrachte. „Wir dachten damals wirklich, das große Los gezogen zu haben“, sagt er. „Wie konnten wir auch wissen, dass wir gefilmt worden sind?“ Er grinst. „Mein Gesicht war auf dem Video deutlich zu sehen. Zwei Tage später war ich verhaftet.“

„War das deine erste Haftstrafe?“, will ich wissen und Alberto schüttelt den Kopf. „Als Jugendlicher war ich einige Monate in einem sogenannten Bootcamp. Dort haben sie uns mit militärischem Drill auf den rechten Weg gebracht. Es gab dort diesen Trainer, der uns Boxen lehren wollte. Keiner hat damals begriffen, welche Chance er uns geboten hat.“

Alberto schaut mich an, plötzlich liegt ein Schatten auf seinem Gesicht. „Was ich lernte habe ich dann auf der Straße eingesetzt und den Mann damit enttäuscht. Ich wusste es damals nicht besser, Gewalt gehörte zu meinem Leben.“

Er schaut nachdenklich auf seine Hände. „Hätte ich die Disziplin, die ich heute habe, ich hätte den Wachmann nicht ins Koma geprügelt. Im Knast habe ich auch geboxt. Zu Beginn war es Selbstverteidigung, so habe ich mir Respekt verschafft. Mit der Zeit begriff ich, dass ich mich entweder ändere oder mein Leben im Knast enden wird.

Resurrection

Ich begann Bücher zu lesen und vertraute mich einem Psychologen an. Ohne ihn wäre ich vermutlich längst gestorben. Ich verdanke es seiner Fürsprache, dass ich an Kursen und Programmen teilnehmen durfte, die mir den Zugang zu meinem jetzigen Job ermöglicht haben.“

Alberto hat einen Abschluss als Sozialarbeiter gemacht und lebt diesen Beruf mit wahrer Leidenschaft. „Ich kenne die Gangs“, sagt er und sie respektieren mich jetzt.“ Ob er keine Angst habe, will ich wissen und wieder schaut Alberto auf seine Hände.

„Weißt du“, erwidert er, „ich kann wirklich ausgezeichnet boxen. Einige wollten das testen, heute sind wir Freunde.“ Er schaut mich bezeichnend an und ich verstehe. „Bei einigen führt der Weg nur über Härte“, sage ich.

„Alberto ist eine große Hilfe, wenn wir Gangmitglieder verhören“, sagt Doris. „Sie trauen uns nicht und sprechen wirklich nur mit ihm. Er packt sie bei der Ehre und sie beginnen zu reden. Nicht immer, aber oft.“

Ich kenne Slums. Irgendwie ähneln die sich alle. Robert’s Market ist noch nicht im Gangland. Ich kaufe für mehr als siebzig Dollar Lebensmittel ein und schenke sie Alberto.

„Danke! Damit retten wir Leben“, sagt er. „Ich verteile das Zeug und ihr wartet bitte im Wagen! Steiget auf keinen Fall aus, egal was passiert!“

The Dark

Wir drehen eine Runde durch Inglewood. Alberto fährt uns in seinem alten Ford. Er zeigt auf Häuser und nennt Namen. „Hier bin ich aufgewachsen“, erklärt er uns. Doris hat das Funkgerät in der Hand und sich beim Revier gemeldet. Ein Funkspruch von ihr und die Kavallerie reitet los. Aber alles bleibt friedlich.

Die Szene wirkt wie in einem Film. Eine Seitenstraße ist die Kulisse, die Lichter der Großstadt sind verblasst. Das Viertel wirkt wenig einladend auf mich. Alberto spricht mit einer Gruppe Jugendlicher, die am Straßenrand stehen.

„Yo wassup man“, höre ich und ein Afroamerikaner baut sich vor Alberto auf. Er überragt ihn locker, aber unser Guide zeigt keine Angst. Das ist auch kaum nötig, Alberto wird von allen respektiert. Ich erkenne es an der Haltung des jungen Mannes, der unseren Fahrer als höhergestellt ansieht. Als er ihm dann noch einige Lebensmittel gibt, ist die Stimmung fast ausgelassen gut.

„Das ist Aaron“, stellt ihn Alberto vor. „Ein, wie ich hoffe, bald guter Boxer im Halbschwergewicht. Ich trainiere die ganze Bande.“ Später erzählt uns Alberto, dass Sport oft die einzige Chance für solche Jugendliche ist. „Denen gibt niemand einen Job oder eine Chance. Wer aus gewissen Vierteln stammt, wird zum Aussätzigen.“

Die Nacht gibt den Straßen eine besondere Note. Gnädig verhüllt sie sie dunklen Seiten der Stadt. Unsere kleine Tour dauert knapp zwei Stunden, dann haben wir genug gesehen. Auch das sind die USA, wie sie nur wenige kennen. Alberto fährt uns zurück. „Hattest du Angst?“, will er wissen und ich schüttele den Kopf.

„Ich habe das Gefühl, dass du dich wehren kannst“, sagt er zum Abschied. „Aber komm nie auf die Idee allein in diese Gegend zu fahren!  Dort herrschen andere Gesetze. Die falsche Straße zur falschen Zeit und Los Angeles hat wieder einen neuen Toten. Frage den Lieutenant, sie weiß mehr davon.“

Keinen Toten, aber eine Art Begräbnis gibt es in der nächsten Folge, die eisig werden wird.

Lichter der Großstadt – Teil 2: Hass

Sich in der Fremde heimisch zu fühlen, ist für viele schwer. Wir sind gut darauf vorbereitet. Ein Hausmeister Service hat sich bisher um die Wohnung gekümmert. Die Möbel sind einfach, aber funktional. Telefon, Internet und Kabelfernsehen sind geschaltet. Ein kleiner Schreibtisch steht auch bereit.

„Fett wie du bist passen wir da nicht beide dran“, lästert Yuki und strahlt, als ich „Ich liebe dich auch“ sage. Wir rufen unsere Eltern an und bedanken uns (un)artig für den BMW. Unser Lachen überwindet alle Grenzen. „Immer fleißig trainieren, Tochter“, gibt mir mein Papa noch mit. „Aber verprügele nicht wieder alle Männer!“ Der Satz spielt auf einen Vorfall an, als ich einen älteren Herrn vor einem aggressiven Autofahrer rettete.

Was kann ich dafür, wenn der über seine Füße stolpert? Okay, ich gebe zu, ich habe nachgeholfen. „Halb zog sie ihn, halb sank er hin“, heißt es. Immer wieder lustig, wie sehr sich Männer überschätzen. Der alte Herr hat sich bei mir bedankt.

Die Einladung

Die Klingel reißt mich aus meinen Gedanken. Freundlich lächelnd steht Ellie vor der Tür. „Ob Sie vielleicht Lust hätten mit uns zu Abend zu essen?“, fragt sie. „Unsere Tochter kommt auch und wir würden uns wirklich freuen.“ Ich wechsele einen Blick mit Yuki und sage zu, als Elfchen nickt.

Der Tag vergeht, wir richten uns ein, die Zeitumstellung ist noch immer heftig. Auch das Wetter ist so völlig anders, als wir es von Deutschland im Winter kennen. Aber wer nun glaubt, es herrsche eitel Sonnenschein, der hat Los Angeles noch nie im Winter besucht.

Extreme Hitze? Fehlanzeige! Die Durchschnittstemperatur liegt bei circa 19 Grad. Celsius versteht sich, was habt ihr denn nun gedacht? Aber Herbst in dieser Stadt ist weitaus angenehmer, als Nebel und heftiger Wind, den Deutschland dann zu bieten hat.

Ich schaue auf meinen Blog und finde die Weihnachtswünsche. Soll ich einen neuen Artikel schalten? Vorbereitet ist er. Und mein Zorn (auf deutsche Politik) sowieso grenzenlos. Also auf ins Gefecht! Aber mir bleibt wenig Zeit zum lesen anderer Blogs.

Ohnehin habe ich mich noch in Deutschland von einigen getrennt. Verwaiste Blogs verstopfen nur den Reader. Und manche (Themen) interessieren mich nicht mehr. Normalerweise ist Internet im Urlaub tabu. Aber diese Reise ist kein Urlaub im klassischen Sinn.

Hass

Gegen 20 Uhr geht es in Richtung Nachbarwohnung. Wir haben einen Kalender mit Düsseldorfer Motiven als Gastgeschenk dabei. Davon habe ich ein Dutzend nach Amerika gebracht. Ellie hat uns gebeten auf keinen Fall Abendkleider anzuziehen. „Wir sind hier in Kalifornien“, hat sie gesagt, „da ist alles weniger formell.“

Eine blonde Frau mit harten Augen, wird uns als „Tochter Doris“ vorgestellt. „Ich bin Lieutenant“, stellt sie klar. Ihr Blick verrät sie, diese Frau hat ein Problem. „Aus Deutschland kommen Sie, ist ja interessant“, höre ich. „Ich wusste bisher nicht, dass dort auch Asiaten leben.“

„Wir sind Japanerinnen mit deutscher Staatsbürgerschaft“, stelle ich richtig, was Doris mit abfälligem Lächeln quittiert. „Es gibt doch auch viele Japaner in den USA“, setze ich nach und schaue sie freundlich lächelnd an. Das Duell der Augenblicke.

„Leider“, höre ich und Ellie wird blass, „wir haben viel zu viele Kriminelle.“ „Japanische Yakuza in Los Angeles?“, frage ich amüsiert. „Das ist kaum vorstellbar. Aber bekanntlich sehen wir alle gleich aus, bestimmt haben Sie das verwechselt.“

Yuki schaut mich warnend an und Frank ringt um seine Fassung. „Doris“, sagt er, „ich glaube kaum, dass unsere beiden Gäste das jetzt hören möchten. Hattest du nicht versprochen, die Arbeit zu Hause zu lassen?“

„Ist ja schon gut“, wehrt Doris ab und mustert mich intensiv. „Was machen Sie beruflich, wenn ich fragen darf?“ Ihre Augen werden schmal, als ich von meinem Tätigkeiten spreche und dass ich auch Karate unterrichte. „Karate, hm? Das ist doch dieser altmodische Kram, den heute niemand mehr braucht. In Los Angeles nennen wir das Kickboxen!“

„Doris hat mehrfach die Meisterschaft gewonnen“, erzählt uns Ellie stolz. „Ich war erst dagegen, dass sie trainiert. Aber Frank hat mich überzeugt. Warten Sie, ich hole schnell die Bilder!“ Bevor ich etwas sagen kann, ist sie verschwunden und kommt mit einem riesigen Fotoalbum zurück.

Karate-Kid

„Schaut ihr nur“, ruft sie und verschwindet in der Küche. „Ich muss jetzt das Essen holen gehen.“ Frank zeigt uns die entsprechenden Bilder. Wir sehen eine junge Doris, die riesige Pokale hält. „Ist eine Weile her“, ergänzt Doris meine Gedanken. „Aber ich mache das immer noch.“

Herausfordernd sieht sie mich an. Sucht sie etwa Streit mit mir? Ich weiß genau, wie tief die Worte treffen, als ich „Kickboxen ist ein guter Freizeitsport“, sage. „Ich lehre traditionelles Karate“, füge ich hinzu. „Sie kennen den Unterschied bestimmt.“

Doris Gesichtsausdruck zeigt mir, dass sie keinen blassen Schimmer hat. Zeit um aufzuklären. „Kickboxen, wie auch Sportkarate, ist lediglich die abgemilderte Wettkampf Form“, erkläre ich freundlich.“ Und das tut Doris richtig weh.

„Wie jetzt?“, will sie wissen, „glauben Sie wir machen da nur Spaß?“ „Darum geht es nicht“, erwidere ich. „Traditionelles Karate ist reine Selbstverteidigung und wird auf keinen Fall für Wettkämpfe genutzt. Das würde auch kaum funktionieren. Im Ernstfall ist der Gegner tot.“

„So ein Unsinn“, poltert Doris los. „Sie haben doch echtes Kickboxen noch nie gesehen!“ „Was ist echtes Kickboxen?“, will ich wissen. „Sprechen wir von Leichtkontakt, Vollkontakt oder Pointfighting? Welche Form haben Sie gemacht?“

„Vollkontakt natürlich!“, erklärt mir Doris mit veränderter Stimme fest. Meine Kenntnisse haben sie überrascht. Aber noch glaubt sie sich auf der Siegerstraße.“Die meisten Kämpfe habe ich gewonnen“, lässt sie mich wissen und schaut mich durchdringend an.

Ich nicke und schenke ihr ein weiteres Lächeln. „Ihr Fokus liegt also auf dem Kampf. Das genau meinte ich vorhin, Kickboxen ist weit von echtem Karate entfernt. Der Geist ging verloren, die spirituelle Seite. Echte Karateka suchen keinen Kampf, sie verteidigen sich und andere.“

Gegen jede Regel

„Haben Sie schon mal gekämpft?“, will Doris wissen. Ihre Augen werden noch härter, als ich eher beiläufig von meinen Wettkämpfen spreche. „Bis auf mein erstes Turnier, habe ich nie verloren. Und das war keine Niederlage im klassischen Sinn. Ich wurde wegen Regelverstoß disqualifiziert.“

„Tiefschlag?“, will Doris wissen und lächelt spöttisch. „Die Regeln muss man natürlich kennen!“ „Klassisches Karate kennt keine Regeln“, erwidere ich. „Das habe ich versucht zu erklären. Als Kind habe ich nur das gemacht, was ich lernte und instinktiv auf einen Angriff reagiert. Ich hatte vergessen, dass Hebel verboten sind.“

„Natürlich!“, empört sich Doris. „Wir haben feste Regeln und …“ „Verlieren deshalb eine echte Auseinandersetzung“, unterbreche ich ihr Argument. „Ich habe aus dieser ersten Erfahrung gelernt und beim nächsten Turnier gewonnen. Und auf der Straße gibt es keine Regeln.“

Ich erzähle von einigen Vorfällen und dass auch Yuki fleißig übt. Dass wir ein Paar sind interessiert hier niemand. Die Stimmung entspannt sich merklich, aber Doris ist weiter skeptisch.

Vehement versucht sie mich von (ihrem) Kickboxen zu überzeugen. Ich stoppe ihren Redefluss mit der Bemerkung „Alle, die mir bisher echtes Kickboxen zeigen wollten, habe ich zu Boden geschickt.“ Auf den Zusatz „Ich zeige es Ihnen gern“ verzichte ich. Aber die Spitze sitzt.

Manche mögens heiß

Ellie hat Truthahn auf mexikanische Art serviert. Eine Eigenkreation, die köstlich schmeckt. Wirklich scharf ist anders, mein Gaumen ist mit Wasabi gestählt. Doris ist recht schweigsam, aber in ihr brodelt es. Als sie kurz ins Bad geht raunt mir Ellie die Wahrheit zu. „Ein guter Freund und Kollege ist vor einem Jahr von einer koreanischen Gang erschossen worden. Ich hatte das vergessen.“

Doris (aufgesetztes) Lächeln, als sie wieder zu uns kommt, lässt mich Gefahr ahnen. Lächeln kann ich besser, das liegt mir im Blut. Will sie mich nur provozieren oder ist es ehrlich gemeint?

„Ich habe mich schlecht benommen“, beginnt sie. „Meine bisherigen Erfahrungen mit Asiaten sind eher negativ, das habe ich auf Sie übertragen. Ich entschuldige mich dafür. Aber vielleicht hätten sie Lust den Polizeisportverein zu besuchen und uns ihre Kunst vorzuführen?“

Meine Fähigkeiten Menschen zu durchschauen und ihnen stets einen Schritt voraus zu sein, hat mir schon oft den Hintern gerettet. Doris will mit mir kämpfen . Aber Menschen wie Doris besiegen sich selbst durch unbedachte Aktionen. Ich muss dann nur kontern. Und das mache ich hart und effektiv.

„Ob es so klug von mir wäre einen Officer zu schlagen?“, erwidere ich diplomatisch. Doris zuckt leicht zusammen. Plötzlich sieht sie nachdenklich aus. Das Handy rettet sie vor der Antwort und einer Blamage. „Ein Notfall“, entschuldigt sie sich. „Ich muss leider gehen.“

Auch wir verabschieden uns. „No hard feelings“, überrascht mich Doris und reicht mir die Hand. „Ich bin manchmal etwas forsch“, fügt sie hinzu. Haben Sie eine schöne Zeit in Los Angeles.“ Das hat sie ehrlich gemeint. Ich kann in Augen lesen.

Ehrlich sind auch die verlegenen Blicke ihrer Eltern, die ich schnell beruhigen kann. „Danke!“, flüstert mir Ellie zu. Dann entschweben wir ins in unsere Wohnung. „Ich dachte schon du verhaust die jetzt“, sagt Yuki und wirkt erleichtert. „Sie hat verstanden“, erwidere ich und gebe Elfchen einen Kuss.

Dein Freund und Helfer

Der nächste Tag beginnt viel zu schnell. Sind wir nicht eben erst zu Bett? Als wir ins Auto steigen, versperrt uns ein Polizeiwagen den Weg. Der Beamte ist zwar freundlich, aber will unsere Papiere sehen. „Wo ist das State Test Certificate (Eine Bescheinigung für den Abgastest)?“, will er wissen und runzelt die Stirn, als ich es ihm zeige.

„Gibt es ein Problem, Officer?“, frage ich. „Ist etwas nicht in Ordnung?“ „Bleiben Sie beim Wagen“, verlangt er und ruft über Funk die Zentrale. Ich kann nur die Hälfte verstehen, ahne aber, dass er uns ein Ticket schreiben will. Der Grund? Vermutlich keiner, er hat vielleicht nur sein Soll für diesen Monat nicht erfüllt.

Vielleicht liegt es auch am Wagen, ein neben uns parkender Mercedes hat auch ein Ticket bekommen. Diese Unsitte Autofahrer abzuzocken, ist leider auch in Deutschland Alltag geworden. Den Ländern fehlt Geld, das sie sich auf diese Weise holen. In unserem Fall zu Unrecht, daher will ich keine Strafe zahlen.

Auch seine Drohung, den Wagen stillzulegen beeindruckt mich wenig. Ich weiß, dass alles in Ordnung ist. Bevor die Sache eskaliert steht Frank neben mir. Er habe den Beamten schon eine Weile vom Fenster aus beobachtet, erzählt er später. Der sei bekannt für solche Sachen.

„Ich habe meine Tochter informiert“, sagt er. „Bleiben Sie ganz ruhig, sie war sowieso auf dem Weg hierher. Plötzlich grinst er. „Zufällig ist sie sein Boss“, fügt er hinzu. Der Officer zuckt zusammen, als er Franks Worte hört. „Der Lieutenant ist ihre Tochter?“

Als Doris im Freizeitlook auftaucht, versinkt er fast im Boden. Noch kleiner wird der Hüne, als sie ihn zurück auf Streife schickt. Vorher hat sie die Papiere kontrolliert, die sie in Ordnung fand. Im Wagen warten zwei blonde Mädchen, die Doris wie aus dem Gesicht geschnitten sind. Ihre Töchter, die noch zur Schule gehen.

„Alles gut“, sagt Doris, die wie ausgewechselt ist. „Noch mal sorry für gestern“, fügt sie leise hinzu. „Ich hatte einen wirklich miesen Tag. Wir wollen mit der ganzen Familie shoppen gehen. Wollen Sie vielleicht mit?“

Wir hatten andere Pläne, aber sagen spontan zu. Was uns neue FreundInnen bringt. Doris ist wirklich okay, wenn man sie näher kennt. Das hat nur seine Zeit gedauert.

Fun, fun, fun

Mit Einheimischen auf Tour zu gehen, ist in jeder fremden Stadt okay. Doris kennt viele Läden, die günstiger als der Durchschnitt sind. Ihre Töchter sind liebenswerte Kopien der dominanten Mutter. Wer hier wen im Griff hat, wird schnell klar.

Wir finden einen Laden mit queerer Mode, die Verkäuferin sieht absolut stylish aus. Um mehrere T-Shirts reicher geht es zum Walk of Fame. Zwar kennen wir den schon, aber Doris besteht darauf. In einer ruhigen Minute erzählt sie mir von ihrem Mann. Den sie rausgeworfen hat, als er sie betrog.

„Das mit der Liebe war sowieso vorbei“, sagt sie. „Wir haben nur noch zusammen gelebt. Aber mich betrügt man nicht!“ Ich muss schmunzeln, als sie mir von einem Verhältnis erzählt, das sie mit einem Kollegen hat. „Aber ich bin noch sehr unsicher, wie es weitergeht und ob.“

Sie zwinkert mir verschwörerisch zu. „Vielleicht hätte ich die Liga wechseln sollen“, sagt sie. „In Kalifornien ist das ja schon normal.“ „Du bist nicht lesbisch“, erwidere ich. „Glaub mir, ich kann das fühlen.“ Wir verstehen uns und sie lacht.

Aus Spaß und wirklich ohne Hintergedanken, habe ich sie doch im Polizeisportverein besucht und so lange über die Matte gewirbelt, bis sie lachend aufgegeben hat. Darauf mir „ihr Kickboxen“ zu zeigen, hat sie verzichtet. Sport verbindet über Landesgrenzen. Und ich bin nur manchmal ein Biest.

Kurz vor dem Jahreswechsel, haben wir uns bei Ally und Heather einquartiert. Sie und ihre Eltern wären sonst tödlich beleidigt gewesen. Außerdem haben sie viel Platz und wir waren im Handumdrehen Teil der Familie. Mit Privatsphäre, das ist klar.

Über unser (fast) normales Leben in Kalifornien, werde ich im nächsten Artikel schreiben. Und wie ich wieder zum „Tai Chi Girl“ geworden bin.

The same procedure as last year – as every year?

Köln reloaded. Zumindest fast. Rund 2.000 Nafris (Nordafrikaner) haben sich auf den Weg gemacht. Auf den Weg zu was? Mit Deutschen einheitlich zu feiern, seid umschlungen in Brüderlichkeit? Nein! Diese Klientel feiert nicht, diese Klientel hat(te) anderes im Sinn.

Merkel reloaded

Was die (noch) Kanzlerin im Sinn hat weiß ich nicht. Ob sie noch bei klarem Verstand ist, werden nur ihre Ärzte wissen. Aber dass sie in einer eigenen Welt lebt, die nicht Deutschland heißt, sollte selbst der Dümmste mittlerweile begriffen haben.

„Die schwerste Prüfung ist ohne Zweifel der islamistische Terrorismus, der auch uns Deutsche seit vielen Jahren im Visier hat.“, erklärt sie uns per Neu(jahrs)sprech. Und das ist schon wieder eine Nebelkerze.

Aber es ist Silvester, da werden die billiger verkauft. Vermutlich hat sie sich schon im Vorfeld damit eingedeckt und wird sie nach und nach zünden. Die schwerste Prüfung ist keineswegs der islamische Terror, die schwerste Prüfung für Deutschland ist Merkels Politik.

Köln reloaded

Zurück zu Köln, zurück zu fast 2.000 Nordafrikanern. Immerhin war die Polizei dieses Jahr vorbereitet. Aber eigentlich war sie das schon letztes Jahr. Sie durfte aber nicht, die Politik war dagegen.

Also trat vor einem Jahr ein, was nicht sein durfte und das Gutmenschentum erhielt einem Schlag ins Gesicht. „In Köln haben wir das Problem mit nordafrikanischen Straftätern 2011 erkannt“, sagte Kriminaloberrat Thomas Schulte, im FOCUS. 2012 habe man dann speziell für diese Tätergruppe das „Analyseprojekt Nafri“ gestartet.

Das sind ganz neue Töne, die Frau Merkel bestimmt nicht hören will. Im Muttiland haben sich bekanntlich alle ganz doll lieb. In den USA versteht man unterdessen die Welt nicht mehr. „Sind die Deutschen verrückt geworden?“, will eine Afro-Afrikanerin wissen. Sie hat bis vor einem Jahr in Berlin gelebt und kennt die Zustände dort.

Eins, Zwei Polizei. Drei, Vier, Grenadier

Die Polizei hat vieles, wenn auch nicht alles richtig gemacht. Richtig waren die Kontrollen, richtig waren die Platzverweise. Mehr als 2.000 „fahndungsrelevante Personen“ seien nach Köln gereist, mehr als 1.000 seien über den Kölner Hauptbahnhof eingereist“, heißt es im Polizeibericht. Ich glaube die Amerikanerin hat recht.

Die Polizei hat mehr als 1.000 Platzverweise ausgesprochen. 650 Personen seien einer genaueren Personenüberprüfung unterzogen worden – 98 Prozent stammten demnach aus dem nordafrikanischem Raum. Wann bitte kapieren die PolitikerInnen endlich das Problem?

Ich gehe davon aus, dass die massive Polizeipräsenz eine Katastrophe verhindert hat. Die nun aufkommende „Rassismus Debatte“ ist einfach nur lächerlich. Statt sie zu führen sollten sich linkgrüne Ideologen lieber folgende Frage stellen „Was machen diese Männer (noch) hier?“

Generalverdacht

Rassismus ist ein großes Wort, die Deutschen haben bekanntlich ein Problem damit. Wer stellt eigentlich die Frage, was polizeilich bekannte Männer in Köln wollten? Wer fragt nach den Organisatoren? Auch dieser Aufmarsch war vorher abgesprochen.

Ist es also ein „Generalverdacht“, wenn vorbestraften Kriminellen, die alle aus Nordafrika stammen, der Platzverweis ausgesprochen wird? Nicht anders hätte die Polizei bei deutschen Neo Nazis gehandelt. Nur hätte die (Hetz)Presse dazu gejubelt.

Verschleiert wird auch wieder, dass Deutschland und Europa, ein massives Problem mit dieser Klientel hat, von denen nur die wenigsten Asyl bekommen. Es ist kein Generalverdacht, wenn die Polizei erklärt, dass der erneute Aufmarsch von Köln eine Provokation gewesen ist.

Man kann davon ausgehen, dass (erneut) Grenzen getestet werden sollten. Beim nächsten Mal wird man anders agieren. Davon ausgehen, dass es trotzdem wieder sexuelle Übergriffe gab, darf man ebenfalls. Die Presse wird vielleicht noch darüber berichten. Aber vielleicht schauen sich Interessierte schon vorher die Polizeiberichte aus Hamburg, Mainz, Berlin und Düsseldorf an.

 The same procedure as last year – as every year?

Ich für meinen Teil habe keine Lust, „Köln reloaded“ jährlich zu erleben. Ich habe auch keine Lust mehr auf Frau Merkel und eine Große Koalition, die auf der ganzen Linie versagt hat. Und ich habe eigentlich auch keine Lust darauf, um Deutschen wieder und wieder zu erklären, was schief läuft in diesem Land.

Aber ich werde trotzdem weiter meine Energie darauf verwenden, damit dieses Land und seine Menschen nicht zu Opfern werden. Und ich bin nicht allein! Wieder weiß ich Frauen an meiner Seite, wenn sie auch nur Schwestern im Geiste sind.

Zwei davon möchte ich nennen. Anabel Schunke, die mit ihren glühenden Artikeln bei Tichys Einblick immer deutliche Worte findet und Orit Arfa, eine amerikanisch-israelische Journalistin und Autorin, die zur Zeit in Berlin lebt und über den Terror im CICERO geschrieben hat. Wann werden endlich die deutschen Männer wach?

Die naiven Deutschen

Orit Arfa spricht von den naiven Deutschen, die sich weigern, die Politik in Frage zu stellen, besonders die Flüchtlingspolitik, die diese deutsche „Intifada“ angetrieben hat. „Dies ist Dschihad!“, hat sie zum Terror in Berlin gesagt.

So wenig wie ich nach Japan „fliehe“, so wenig wird Orit Afra zurück nach Amerika gehen. „Ich ändere meinen Kurs wieder einmal und akzeptiere einen neuen, merkwürdigen Kampf: Deutsche zu ermuntern, den Kampf aufzunehmen, denn, ehrlich gesagt, ich möchte ihn dieses Mal aussitzen.

Lasst mich Berlin genießen mit der Liebe, die vielleicht viele Angehörige meines Volkes viel länger hier hielt, als es gut für sie war. Dieses Mal müssen die Deutschen sie aufrechterhalten, ununterbrochen und für immer – für sich selbst genauso wie für mich.“

Dem schließe ich mich an. Lasst uns Deutschland genießen mit der Liebe, die dieses Land verdient. Ohne Terror und ohne Angela Merkel. Frohes neues Jahr!

Damals in Japan – Teil 2: Yakuza

Die Familie freut sich uns zu sehen. Ich diskutiere angeregt mit meinem Onkel. Der Mann ist Polizist. Interessant sind für ihn Zahlen und Fakten zur deutschen Kriminalität. Und die ist um Welten höher, als in meinem Heimatland.

Kriminalität wird in Japan klein geschrieben. Angeblich ist sie kaum noch existent. Die Wahrheit sieht anders aus, auch in Japan gibt es Gewalt und Morde. Aber gemessen an der Zahl von 126 Millionen Japanern eher wenig. In Deutschland werden mehr Menschen umgebracht.

Dumm nur, dass die Strafverfolger in Osaka einräumen mussten, in den Jahren 2008 bis 2012 insgesamt 81.000 Verbrechen nicht in die nationale Kriminalitätsdatenbank eingetragen zu haben. Osaka ist keine sichere Stadt.

Schuld daran sind die Yakuza, auch japanische Mafia genannt. Sie beherrschen alle illegalen Geschäfte von Drogen bis zur Prostitution. Und sie sind seit Jahrhunderten Teil der japanischen Gesellschaft und oft bis in höchste Kreise mit ihr verflochten.

Genau das macht(e) es so schwer sie zu zerschlagen. Wobei sich Ausländer nicht vor ihnen fürchten müssen. Yakuza sind meist mit sich selbst beschäftigt. Aber manchmal sieht das anders aus, wie die folgende Geschichte zeigt, die einige Tage nach unserer Ankunft passierte.

Wir sind mit Ken und seinem neuen Freund Jiro im Nachtleben von Fukuoka unterwegs. Jiro ist Arzt, super nett und total verliebt. Auch Ken strahlt mit der Sonne um die Wette. Ich freue mich, mein Cousin hat das Glück verdient.

Als wir noch überlegen, ob wir lieber tanzen oder in eine Karaoke Bar gehen, gibt es in einer Seitenstraße plötzlich einen Tumult. Zwei Gaijin, die ich für Europäer halte, laufen in Panik auf uns zu. Der eine blutet aus der Nase, sein Begleiter hält sich den Bauch. „Aiuto!“, höre ich, was italienisch für Hilfe ist.

Ich wechsele einen Blick mit Ken, wir verstehen uns wie immer blind. Mein Cousin stellt sich neben mich. An dem kommt so schnell keiner vorbei. „Stop!“, rufe ich den Männern zu. „Do you speak any English?“ Sie nicken. „Yes we do …!“

Mehr Zeit bleibt uns nicht, drei Japaner laufen auf uns zu. „Yakuza!“, zischt Ken, „ich kenne die!“ Die Männer sind noch jung, vielleicht Anfang Zwanzig. Legere Kleidung, deutlich sichtbare Tattoos.

„Was wollt ihr von den Gaijin?“, frage ich. „Gibt es einen Grund sie zu verfolgen?“ Der Anführer mustert mich kalt, dann sieht er Ken. Er zögert, das ist ein halber Sieg. Ken ist bekannt bei den Yakuza. Sie wissen auch, dass er gut kicken kann.

„Die haben nicht bezahlt“, höre ich. „Sie schulden uns Geld.“ „Die Männer sagen, dass ihr die Rechnung nicht bezahlt habt, stimmt das?“, frage ich die  Italiener auf Englisch. Beide verneinen und erzählen eine andere Version.

Ein Taxifahrer habe sie in einen neuen Nachtclub gefahren. Sie hatten einige Getränke und den Striptease einer Frau. Dafür wollte man ihnen dann umgerechnet 1.000 US Dollar abziehen. Eher unüblich, aber es ist leider passiert.

„Das ist keine Werbung für Japan“, packe ich die Männer bei ihrer Ehre. „Gut, sie haben getrunken, das müssen sie auch zahlen. Da bin ich ganz bei euch. Die Frau möchte bestimmt auch Geld für ihren Tanz. Auch das ist in Ordnung. Aber vielleicht hat sich jemand bei der Summe verrechnet?“

Der Yakuza mustert mich finster. Eine Frau als Wortführerin geht über seinen Verstand. „Vielleicht willst du die Rechnung übernehmen?“, fragt er lauernd. Seine Kumpane lachen und ich mache einen Schritt auf den Sprecher zu. „Gern, wenn du meine Währung akzeptierst“, erwidere ich kalt.

Vielleicht werden mir nun einige LeserInnen Leichtsinn vorwerfen oder entsetzt die Luft anhalten. Aber wovor sollte ich mich fürchten? Die drei Witzfiguren sind keine Gegner für mich. Und vor Männern habe ich sowieso keine Angst.

„Baka!“, schimpft der Yakuza und schlägt nach mir, was ihm einen Tritt zwischen die Beine beschert. Hart geht er zu Boden und bekommt noch einen Tritt. Das mag hart und unfair klingen, aber hier geht es darum sich Respekt zu verschaffen.

Die anderen Yakuza weichen zurück. Plötzlich ein lauter Pfiff, ein Unterboss taucht auf. Ken kennt ihn gut. Er habe Bilder von den Yakuza gemacht, erzählt er später. Ein halbes Dutzend weitere Yakuza umzingeln uns, die alle ein anderes Kaliber als die drei Schläger sind.

Der martialische Auftritt ist reines Imponiergehabe. Es besteht keine Gefahr, wenn wir die Spielregeln beachten. Auch Yakuza sind nicht dumm. Der Mann nickt Ken zu. „Verschwindet ihr Affen“, sagt er zu den drei Schlägern. „Wir sprechen uns später noch.“

„Wer bist du?“, fragt er mich. „Guter Kick, hat mir gefallen.“ Er imitiert ihn und lacht, aber seine Augen bleiben dunkel. Wie meine. Eisige Schwärze übernimmt.

„Offenbar gab es ein Missverständnis mit diesen beiden Gajin“, erwidere ich. „Sie wollen bezahlen. Aber nur, was sie auch verzehrten. Und natürlich auch für den Tanz der Frau. Wie hoch war die Summe?“

„Das ist meine Cousine“, höre ich Ken sagen. „Sie hat mir viel beigebracht.“ „Ich verstehe“, erwidert der Unterboss. Sein Tonfall ändert sich, die Schultern sinken. Der Mann ist verunsichert. „Wir wollen natürlich keinen Ärger“, sagt er. „Aber die beiden müssen bezahlen!“

„Wie viel Geld habt ihr dabei?“, frage ich die Italiener. Die verängstigten Männer kramen etwa 20.000 Yen hervor, was mehr oder weniger 200 Euro sind. Ich nehme sie ihnen ab und reiche sie dem Unterboss.

„Mehr ist von den beiden nicht zu haben“, sage ich. „Von mir schon.“ „Genau die Summe, die sie uns schuldeten“, höre ich nach einem Moment bleierner Stille. Der Unterboss lächelt. „Vielleicht haben sie unsere Sprache nicht richtig verstanden.“

„Zum Glück verstehen wir uns gut“, erwidere ich. „Das ist sehr wichtig, wie ich finde. Das hilft eventuelle Missverständnisse zu vermeiden.“ Er zuckt unmerklich zusammen, hat sich aber sofort wieder im Griff und noch eine Überraschung für mich.

Er reicht mir eine VIP-Karte. „Damit habt ihr freien Eintritt in unseren Club“, sagt er und deutet eine Verbeugung an. „Wir wollen keinen Ärger. Danke, dass ihr geholfen habt.“ Die Yakuza ziehen ab. Keiner hat sein Gesicht verloren. Das war wichtig in dieser Situation.

Auf eine Konfrontation mit den Yakuza habe ich bewusst verzichtet. Jiro kann kein Karate. Yuki schon. Aber ich scheue mich davor, Elfchen einer Gefahr auszusetzen.

„Du bist unmöglich!“, sagt Yuki prompt und nimmt mich in den Arm. „Das hätte schief gehen können.“ „Für die“, erwidere ich. „Ich war doch richtig nett.“

Den Italienern gebe ich den guten Rat mit auf den Weg, sich von gewissen Etablissements fernzuhalten. „Seht es als Lehre an. Das Geld könnt ihr bestimmt verkraften.“

Wir sind zwei Tage später wirklich in den Club gegangen und hatten eine Menge Spaß, als die Polizei dort eine Razzia machte und die Yakuza dingfest machte. So ist das eben, wenn man einen Polizeibeamten als Onkel hat, der, wie ich auch, keine Yakuza mag.

Wenn der GRÜNE Vogel zwitschert

GRÜNE sind anders. Das haben wir immer schon gewusst. Da sitzen in den Parlamenten so komische Typen, die Haschisch rauchen und lange Haare haben. Und Mama Alice Grün stillt derweil ungeniert ihr Baby, dessen Vater irgendwo am Hindukusch kämpft.

Bei den GRÜNEN herrschen andere Sitten, als beim Rest der politischen Welt. So darf der Cem, Deutschtürke und Erdgoan Feind, nach korrupter Verbannung nun so eine Art Chefsprecher sein. Das macht er auch richtig gut. Vor allem seit er unter Polizeischutz steht.

Dann gibts da noch die Rote Claudia. Gut, die ist eigentlich recht blond. So wie die Renate, die immer kühn zu Twitter und Facebook hastet. Die Claudia, das ist eine Gute! Aber vermutlich doch in der falschen Partei. Vielleicht gehört sie doch in die SFPCDSU.

Aber zurück zu Renatchen, dem eigentlichen Star dieses launigen Schriebs. Die Renate, die hat nämlich am Montag einen Fauxpas gemacht. Das Vögelchen, das sie statt schwerer Hirnmasse hat, ließ sie einen tollen Text zum Attentat in Würzburg twittern.

„Tragisch und wir hoffen für die Verletzten. Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden???? Fragen!“ Nun isses ja so in Deutschland, dass die GRÜNEN grundsätzlich gegen alles sind. Aber für sich natürlich und für dicke Dienstwagen und für ein tolles Gehalt. So auch die Renate. Ja ne, IS klar!

Aber Polizisten sind ja alle Mörder, die man am liebsten alle entlassen will. Und die Bundeswehr auflösen sowieso. Damit die Grenzen endlich offen sind und der Schleier des einzig wahren Glaubens für immer über uns fällt. Dann haben sich alle ganz doll lieb und die Renate wird Familienministerin.

Der Hintergrund vom Renatischen Ausraster, ist so ein armer Kerl aus Asylantien gewesen, besser als Afghanistan bekannt. Natürlich war der traumatisiert, weil er keinen Porsche bei der Ankunft in Deutschland bekam und bei einer doofen Gastfamilie sein Leben fristen musste. Bei Wasser und Hammel versteht sich. Schweinshaxen isst selbst der GRÜN(st)E Türke nicht.

Unser Traumatisierter, der noch süße 17 Jahre zählte, war über die schlechte Behandlung im grünen Deutschland und dem Einfall chinesicher Touriterroristen so empört, dass er sich prompt eine Axt schnappte und mit Hilfe seines einzig wahren Gottes, einige massakrieren wollte.

Das muss man als (aus)gebildeter Deutscher natürlich verstehen und ihm seinen jugendlichen Zorneswillen lassen. Was ist auch schon dabei, wenn man einen von 1,5 Milliarden Chinesen killt? Und noch ein paar Deutsche gleich mit. Damit unser Traumatisierter endlich Arbeit und den versprochenen Porsche bekommt.

Aber eigentlich war das ja alles nur Spaß! Der Trauma-Asylantier, hat ja keinen umgebracht! Es war doch nur (s)ein Schrei nach Liebe. Vermutlich hat sich das auch die Renate gedacht, als ihr Vögelchen zwitscherte. Wie kann auch so ein Doofmann von Polizist, den armen Jungen einfach erschießen?

Der ist doch freundlich und mit blutverschmierter Axt, auf den Beamten und seine Kumpels zugelaufen. Damit die auch was davon haben. „Ach warte noch ein Weilchen, dann kommt der Afghane mit dem Beilchen.“

Antifa – Die verleugnete Gewalt

Den Begriff „Antifa“, hat bestimmt jeder schon gehört. Hinter diesem so harmlosen Wort verbergen sich die Antifaschisten. Und das klingt auf den ersten Blick gut. Endlich jemand, der es diesen Rechten zeigt! Nur sind die Antifa keineswegs die Guten. In Wirklichkeit hassen sie alles in diesem Land.

Die Antifa besteht primär aus aggressiven, gewaltbereiten Schlägertrupps, die man bevorzugt mit Bussen zu AfD-Kundgebungen und Pegida-Märschen karrt. Dort werfen sie Steine, oder zünden Böller. Vermummt versteht sich. Die Polizei prügelt dann auf die „Rechten“ ein und die linke Presse jubelt.

Viele Deutsche sehen nur den „Braunen Sumpf“ und machen sich damit lächerlich. In geschönten Statistiken wird bewiesen, wie gefährlich Neo-Nazis sind. Zwar ist das richtig, aber was viele nicht begreifen, die Antifa ist genau so schlimm. Quasi die RAF (Rote Armee Fraktion) reloaded. Nur die Mittel sind anders, aber ihre Zahl wächst.

Es ist auffällig, ja peinlich, wie blind die Presse auf dem linken Auge ist. Der Köln-Leugner Jakob Augstein, ist das beste Beispiel dafür. Der ätzt sofort zur rechten Seite, wenn ihm etwa eine AfD nicht passt. Kann ja nicht sein, dass eine neue, konservative Partei entsteht. Das passt vielen nicht in den Kram. Am allerwenigsten einer (pseudo)konservativen Regierung.

Das Urteil, wer gut und böse ist, maßen sich Parteien an, die wie die SPD den zweiten Fall von Kinderpornografie in nur wenigen Jahren haben. Oder der korrupte Grüne Özdemir. Aber der hat es wieder an die Spitze seiner Partei geschafft und macht Politik gegen Erdogan.

Jener faulige Atem, der dieses Land vergiftet, wird nur noch von den Linken übertroffen. Ein Abgeordneter der Linken, hat den ehemaligen RAF-Terroristen Christian Klar bei sich angestellt. Der saß wegen 9 Morden 26 Jahre im Gefängnis. Alles harmlos, der Mann sei lediglich Webdesigner, heißt es von dem Linken schnell. Alte Kameraden, Rotfront marschiert?

Wer über die Antifa recherchiert, was viele aus Bequemlichkeit nicht machen, dem wird es nach wenigen Minuten schlecht. Man findet Berichte, dass Polizei und Antifa Hand in Hand arbeiten, wenn es um sogenannte Gegendemonstrationen geht. Es finden sich auch Hinweise auf gezielte Förderung durch Stiftungen und Parteien. Ist klar, die Schlägertrupps prügeln „böse Rechte“ windelweich. Und die etablierten Parteien profitieren.

Deutsche PolitikerInnen rufen gern nach einem Verbot, wenn ihnen die Worte fehlen. Dieses durchschaubare Verhalten erscheint immer dann angebracht, um sich selbst als Gutmenschen zu profilieren. Das macht auch ein Herr Kretschmann gern. Aber der Mann muss eine Wahl gewinnen. Da braucht es Feinde.

Aber die Feinde Deutschlands kommen auch aus der linken Ecke. Noch zündet die Antifa keine Bomben, aber wer hindert sie daran? Die Mannen der Antifa sind kein Stück besser als genau jene Faschisten, die sie angeblich so energisch bekämpfen. Und am 1. Mai irgendeines Jahres marschieren sie vielleicht gegen die Genossen der IG-Metall.

Narrenschiff Deutschland

Die „tollen Tage“ sind vorbei, es ist Normalität im Land eingekehrt. Moment bitte, Normalität? Gut, die Pappnasen liegen zu Hause, aber einige sind noch immer aktiv. Menschen, die Köln als Mythos verleugnen und närrische Schönrednerei betreiben.

Und was ist nicht alles gesagt worden! Selbst Feministinnen haben sich erklärt und den Fokus sofort auf die deutschen Männer gerichtet und wie die mit Gewalt umgehen. Ja, das machen sie. Aber in Köln haben andere gegrabscht.

Das Geschehen in Köln sei ein symbolisches „Gespräch“ unter Männern gewesen, schreiben Dagmar Dehmer und Andrea Dernbach im Tagespiegel. [LINK] Vor allem ältere weiße Männer hätten darauf mit der Urangst reagiert, dass ihnen potente, junge, wilde Fremde, die Frauen wegnähmen. Mit der Aussage „Fremdenfeindliche Frauen hätten in Köln mit falschen Anzeigen reagiert verhöhnen sie die Opfer der Silvesternacht.

Normalerweise ist Frau Dehmer zuständig für die Umweltberichterstattung, besondere Schwerpunkte sind der Klimawandel und die Energiewende. Sie berichtet außerdem über entwicklungspolitische Themen und über Afrika, speziell Ostafrika und Nigeria. (Quelle Tagesspiegel) Wer aber Afrika kennt, der sollte nicht solche Lügen verbreiten. Aber vielleicht haben Umwelteinflüsse ihre Wahrnehmung getrübt. Das kann schon mal passieren.

Andrea Dernbach ist ein anderes Kaliber. Immerhin schreibt sie über Migration, Minderheiten, Bürgerrechte und Geschlechterpolitik. Vermutlich aus einer recht distanzierten Sicht. Oder sie denkt mit dem Schwanz, wie Henryk M. Broder formulierte. Hat der Mann vielleicht recht?

Natürlich versuchen zur Zeit alle politischen Lager, Köln für eigene Zwecke auszunutzen. Und mir graut bei dem Gedanken, die AfD in den Parlamenten zu sehen. Das Prekäre daran: die AfD ist zur Zeit die einzige Opposition gegenüber einer Politik, die immer verlogener und verworrener wird. Aber da wären ja noch „Die Linken“, die Nachfolgepartei der SED. Und in einer fernen Vergangenheit, hat es eine FDP gegeben. Und „Die Grünen“ sind auch nur noch angepasst.

Dieses Schöngerede, dieses abwiegeln, hat System. Der Öffentlichkeit werden nun verstärkt sportliche Ereignisse präsentiert, die den Blick von den offenen Grenzen lenken. Und wirksam zum Auftakt des Karnevals, hat die Polizei (mutmaßliche) islamische Terroristen entdeckt. Wie naiv muss man sein, um nicht die Absicht hinter solchen Aktionen zu sehen.

Wie tief gespalten unsere Gesellschaft ist, wie vergiftet das Gedankengut, zeigt das Interview mit der Literaturwissenschaftlerin Barbara Vinken im Deutschlandfunk. Auf die Frage, ob die Silvesternacht Deutschland verändert habe, antworte Frau Vinken mit folgendem Satz: „Nicht insofern, als es tatsächlich zu mehr Gewalt oder zu einer anderen Form von Gewalt kam und diese schon gar nicht von Flüchtlingen ausging.“ Und da fasse ich mir an den Kopf.

Natürlich hat nun keine Million Flüchtlinge Straftaten begangen. Aber die Marokkaner, Tunesier, Algerier vor Ort! Vierzig Täter hat die Polizei bisher ermittelt. Und auch wenn abgewiegelt wird, nur jeder Vierte habe einen Asylantrag gestellt, woher bitte stammt der Rest? Die wenigsten sind Deutsche, oder werden es. Warum sie noch hier sind? Ihre Heimatländer verweigern die Aufnahme ihrer abgeschobenen Staatsbürger aus Deutschland. Da frage ich mich warum.

Mehr als tausend Anzeigen liegen der Kölner Polizei nun vor. Dabei werden all die anderen Städte gern verschwiegen. Und die jeden Tag stattfindenden Übergriffe. Frau Vinken sieht das etwas anders. Sie spricht von einem Angstszenario, einem Mythos. „Unsere deutschen, milchweißen Frauen und fremde, dunkle Männer.“ Frau Vinken geht dann noch einen Schritt weiter und fühlt sich an den Raub der Sabinerinnen erinnert, der dazu führen solle „dass der Hass durch das Land brause und die Fremden vertrieben werden.“

Der Raub der Sabinerinnen war Fiktion. Köln war echt. Das hat Frau Vinken vergessen. Ich weiß nicht wie und wo diese Frauen leben. Aber sie leben nicht in meiner Welt. Und auch nicht in der Welt von Freundinnen aus Afrika und anderen Ländern, die mindestens so schockiert über Köln wie wir alle sind. Diese Frauen kannten die Gefahr. Ein Grund, warum sie aus ihrer alten Heimat flohen. Warum fragt man diese Menschen nicht?

Bundespräsident Gauck und nun auch unsere Kanzlerin machen erste Versuche eine Katastrophe abzuwenden, die Merkels Willkommenskultur angerichtet hat. Aber was bringen Worte, wenn selbst Politiker uneinig sind und SPD-Minister beim Asylgesetz nicht richtig lesen. Und mit welchem Recht hat Frau Merkel unsere Grenzen geöffnet und uns zur Lachnummer der restlichen Welt gemacht?

Der Journalist Reinhard Müller bringt es in seinem Kommentar in der FAZ auf den Punkt. Zwar habe jeder Mensch seine unveräußerlichen Rechte, die er in einem fairen Verfahren durchsetzen können müsse. Aber er müsse ein Asylverfahren nicht unbedingt in Deutschland durchlaufen und habe weder nach deutschem noch nach Europa- oder Völkerrecht einen Anspruch darauf, nach Deutschland zu kommen, oder in irgendein anderes bestimmtes Land.

Frau Merkel hat genau das vergessen. Ein klarer Rechtsbruch sagen Experten, der ihr nun eine Verfassungsklage beschert. Ausgearbeitet hat sie der Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider, der aber vermutlich damit scheitern wird. Kann ja nicht sein, dass sich eine deutsche Kanzlerin (ver)irrt! Aber irgendwer sollte diese Frau stoppen und ihre wirren Ideen. Deutsche Polizei nun an den Bosporus? Geht’s noch Frau Merkel?

Für eine befreundete japanische Familie, hat die momentane Lage alles geändert. Sie denken laut über eine Rückkehr nach Japan nach. Und das nach fast fünfzehn Jahren in Deutschland. Panik, völlig überzogen, lieber in Ruhe warten, was wann und wo passiert? Nein, nur ihre Sicht der Dinge als JapanerInnen. Denn Fremdenhass macht auch vor Klein Tokio in Düsseldorf nicht halt. Als Fremde in Deutschland darf ich dann nach allen Seiten schauen, hat mir die Frau gesagt. Da wähle sie lieber Osaka.

Aber vielleicht besinnt sich Deutschland und auch die Politik, bevor es zum offenen Bürgerkrieg kommt. Der übrigens schon lange im Szenario ausgearbeitet ist. Ebenso wie mögliche Terrorakte und die Einsatzpläne der Polizei. Das ist Deutschland, liebe LeserInnen. Ein Narrenschiff, das sich selbst versenkt.

Selbst versenkt, haben sich auch Düsseldorf und Mainz. Dort hatte man die Umzüge abgesagt. Angeblich wegen dem Wetter. Aber war das der wirkliche Grund? Nun kann ich nur über Düsseldorf berichten. Ein dunkler Himmel und einige Böen waren die einzig große Gefahr. Und meine gespielt finstere Miene, als wir zum Zuch nach Kölle gefahren sind, um richtig Spaß zu haben. Was haben wir gelacht!

Und damit zieht das Düsseldorfer Mädchen, Mayumi I., ab aus der Bütt und beendet die festliche Rede. Denn heute, am Aschermittwoch, ist alles vorbei. Und die wahren Narren servieren uns wieder Lügenbrei. Darauf ein dreifach donnerndes Alaaf und Helau!

Köln und die Folgen – Teil 2: Extreme

Apropos Extremisten. Ich werde stets hellhörig, wenn dieses Wort erscheint. Und als Japanerin, Lesbe und Feministin bin ich ein erklärtes Ziel der Rechten, aber im Gegensatz zur Mehrheit der Bevölkerung nicht auf einem Auge blind. Linke Hetze, die ich schon seit Jahren erlebe, ist kaum besser, als Rechtsparolen. Komisch nur, dass die Presse Straftaten von Linksfaschisten gern verschweigt.

Vom „Braunen Sumpf“ wird gern geredet und von der „Islamistischen Gefahr.“ Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes leben in Deutschland 7.500 gewaltbereite Linksextremisten. Nur hat die keiner im Visier. Ich halte diese Zahl für geschönt, um die Massen zu beruhigen. Da klingt mehr als 10.000 gewaltbereite Rechtsextremisten gleich viel besser. Und um das Zahlenspiel zu vollenden, wir haben auch 1.100 gewaltbereite Islamisten. Alles in allem zu viel Gewalt.

Die Freiheit von Frauen und ihre mühsam erkämpften Rechte sind in Köln einmal mehr gezielt mit Füßen getreten worden. Wie greifst du ein Land an, das scheinbar übermächtig ist? Du verbreitest Terror und Furcht bei denen, die sich schlechter wehren können. Du schaffst ein Klima der Angst und Unsicherheit. Genau das haben diese Männer getan. In wessen Auftrag, wird noch zu klären sein.

Aber Köln & Co. war nicht nur ein gezielter Angriff auf die Freiheit von Frauen, Köln & Co. geht jeden etwas an! In dieser Nacht ist die Freiheit jedes Bundesbürgers mit Füßen getreten worden. Egal, ob Kind, Frau, oder Mann. Wir alle sind in dieser Nacht zum Opfer geworden. Auch die wirklichen Kriegsflüchtlinge aus Syrien und Afghanistan. Vor allem die. Wer schützt die eigentlich, muss man sich wirklich fragen.

Die wahren Täter dieser Nacht wird man vermutlich niemals fassen. Die paar Hansel, die nun festgenommen werden, sind nur ein schlechtes Alibi. Liberale RichterInnen werden sie milde behandeln. Kollektivstrafen sind ohnehin unbekannt. Die Angriffe gegen die Frauen waren durchdacht. Eine Frau in Panik um ihr Leben, wird sich an keinen Einzeltäter erinnern.

Köln war geplant. Schon lange. Auch der „Aufstand“ in anderen Städten. Ich habe solche Übergriffe schon vor Wochen befürchtet, aber die Größenordnung unterschätzt. Was uns die Presse nun zögerlich präsentiert, ist nur ein Teil der Wahrheit. Und diese Presse trägt eine große Schuld! Sie hat sich dem Diktat von Politik und Geld gebeugt.

Aber wer braucht schon die Wahrheit, wenn die Auflage stimmt. Klar, die Mutter mit zwei Kindern, die aus Syrien flieht, kommt immer an. Vor allem in Fernsehen, damit die Hilfsbereitschaft wächst. Dass sie auf ihrer Reise mehrfach vergewaltigt worden ist, wird verschwiegen. Vergewaltigt von menschlichen Tieren, für die alle Frauen nur Freiwild sind.

Die Täter nun einfach nur in den Reihen von Flüchtlingen zu suchen, ist so falsch wie dumm. Nicht die Soldaten, die Offiziere gilt es (symbolisch!) auszuschalten, um einer alten Kriegsweisheit zu folgen. Dabei muss man den Blick auch auf die Politiker richten. Aber die Täter in Berlin, Brüssel und Washington wird man niemals richten. Und Moskau ist sowieso stets fern.

Der entlassende Polizeipräsident von Köln, ist nur ein Bauernopfer. Die wahren Schuldigen sitzen in der Regierung von NRW. Und diese Masse der Vertuscher und Lügner zieht sich wie ein roter Faden quer durch die ganze Republik. Die gespielte Betroffenheit der wahren Verursacher von Köln, wird schnell dem Alltag weichen. Aber bald sind Landtagswahlen. Ob dann etwas passiert?

Köln war nicht der Anfang. Den Anfang hat nicht mal Frau Merkel gemacht. Aber sie trägt die Mitschuld an Köln. Sie regiert, sie befiehlt. Alle anderen folgen. Ihre lächerlichen Auftritte und Parolen sollen nur vertuschen, dass sie nichts zu sagen hat. Die Frau ist am Ende und hangelt sich von Tag zu Tag. Die Leidtragenden sind wir. Alle!

Deutschland muss ein Beispiel setzen und endlich die muffige Trägheit beenden, mit der dieses Land sich seit Jahren lähmt. Jedem, den es nach Deutschland zieht, sollte bewusst sein, dass es hier andere Gesetze und Werte gibt. Massive Aufklärung tut Not. Wer deutsche Gesetze nicht respektiert, oder dagegen verstößt, muss Deutschland verlassen. Anerkannter Flüchtling, oder nicht.

Bei vielen Straftätern mit Migrationshintergrund, ist Abschiebung kein Problem. Die meisten stammen nicht aus Kriegsgebieten. Entsprechende Gesetze sind durchaus vorhanden. Eine Verschärfung der Abschiebepraxis wäre angebracht. Vielleicht werden Gesetze jetzt endlich angewandt. Wenn nicht, werden Frauen in Zukunft vielleicht mit Pfefferspray und Schlagstock zur Arbeit gehen. Und in „Oberüberunterhausen“, werden Flüchtlingsheime brennen. Wo bitte leben wir, muss ich mich fragen. Ist das noch mein Deutschland, oder eine Bananenrepublik.

Wenn wir schon bei den Gesetzen sind, welches Gesetz schützt uns eigentlich vor Menschen wie Frau Merkel. Darüber sollten wir uns alle Gedanken machen. Aber dazu sind wir zu bequem. Angriffe gegen Frauen, gegen die Freiheit aller Menschen, das betrifft nur „die anderen.“ Im eigenen „Heim“ wird schon nichts passieren. Und die anderen, die wohnen bekanntlich immer nebenan.