Gedanken einer Ausländerin: Der unsichtbare Protest

Gedanken einer Ausländerin: Der unsichtbare Protest

Wir schreiben das Jahr 2020. In Deutschland beginnt bald der Herbst. Und das leider im wörtlichen und übertragenen Sinn. Am Samstag den 29.08.2020 ist die Demokratie unter den Knüppeln der Polizei in Berlin gestorben. Während die dem Staat hörigen Medien von nur 30.000 Demonstranten sprechen, hört sich das bei den Veranstalten ganz anders an. Wie schon am 01.08.2020 spielt es keine Rolle, ob in Berlin nun 300.000 oder 500.000 Menschen waren. Wichtig ist zu begreifen, dass die Medien falsche Informationen verbreiten.

Falsch berichtet wird auch, wenn es um den angeblichen „Sturm des Reichstags“ geht. Schon die Wortwahl zeigt die bewusste Fokussierung auf das Dritte Reich. Man will mit Gewalt eine „Rechte Szene“ schaffen, um die Demonstration in ein bestimmtes Licht zu rücken. Dass es in Berlin nicht eine sonder zig Demonstrationen gab, wird allerdings verschwiegen. Die Querdenker um Michael Ballweg, hatten mit den „Stürmern“ nichts zu tun. Aber waren das wirklich alles Reichsbürger und Nazis?

Die Falle

Bevor ich den Beitrag weiterschreibe, muss ich eine Zwischenbemerkung machen. Die Querdenker sind in eine taktische Falle der Behörden gelaufen. Wie die Organisatoren der Demonstration hatte man dort mehrere Wochen Zeit, um sich auf den 29.08.2020 vorzubereiten. Genau das hat man auch gemacht. Ballweg & Co. werden mit ihren angemeldeten Demonstrationen nicht mehr viel erreichen. Der Staat hat diese längst unterwandert und Gegenmaßnahmen getroffen.

Polizeiführung und Innensenator werden weiter für gezielte Provokationen sorgen und dafür auch einzelne Beamte quasi verheizen. Die Querdenker wären gut beraten, wenn sie einerseits Struktur in ihre Bewegung bringen und andererseits taktischer vorgehen. Sonst werden sie als kleines Häufchen Aufrechter enden und vielleicht noch in 5 Jahren auf der Straße stehen.

Die Fahne flattert

Ob es klug ist eine Fahne zu schwenken, die viel zu oft von Wirrköpfen benutzt worden ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Verboten ist diese Fahne nicht. Aber mit deutschen Fahnen hat diese Regierung ohnehin ein Problem. Unvergessen der Auftritt der Kanzlerin bei einem Wahlabend vor einigen Jahren, als sie einem Mitarbeiter die BRD-Fahne abgenommen hat. Deutlicher konnte diese Frau nicht zeigen, wie sehr sie diese Farben hasst. Deutlicher kann auch die fast gleichgeschaltete Politik kaum zeigen, wie sehr sie ihr eigenes Volk fürchtet und verachtet. Von „Bannmeile“ wird nun gesprochen und wie unerträglich der Anblick der alten Fahne gewesen ist.

Nun macht die Fahne des Kaiserreichs noch keinen Nazi. Meines Wissens sind die alten Nazis seit vielen Jahren tot. Auch der GröFaZ ist nicht wieder auferstanden und hat seine braunen Horden angeführt. Was sich auf den Stufen des Bundestags wegen der Falschinformation versammelte, dass Donald Trump dort sei, war eine bunte Mischung aus Chaoten, normalen Bürgern und einigen wenigen ewig Gestrigen. Die waren weder bewaffnet, noch wollten sie die Regierung stürzen. Stattdessen wurden mit den Handys Selfies gemacht. Brandgefährlich, in der Tat.

Gewalt ist (k)eine Lösung

Gab es Gewalt? Ja, aber die ging überwiegend von den Polizisten aus, die drohend ihre Schlagstöcke schwangen. Gegen wen oder was ist eine andere Frage. Vielleicht haben sie zu viele Martial Arts-Filme gesehen. Der Auftritt der Beamten war absurd und lächerlich. Was mich noch einmal zum Thema Provokation und Strategien bringt, die die Querdenker noch immer nicht verstanden haben. Man hat sie einmal mehr strategisch vorgeführt, das ist mein Fazit für diesen Tag. Die Berichte über den Reichstag verdecken die komplette Demonstration und schüren bewusste Angst bei der Bevölkerung. Die ohnehin durch die Corona-Pandemie verunsichert ist. Aber das Thema hatten wir schon.

Ich bin keine Deutsche mehr, aber ich mag die deutsche Tradition. Meine Heimat Japan hat noch immer einen Kaiser. Zumindest einige Deutsche erinnern sich daran, dass auch sie einst ein Kaiserreich waren. Mehr symbolisiert die alte Fahne in meinen Augen nicht. Dumm nur, dass sie quasi „verbrannt“ ist, da sie in der Vergangenheit von diversen „Rechten“ exzessiv benutzt worden ist. Aber Politik und Presse brauchen diese Bilder, um die wachsende Protestbewegung unsichtbar zu machen. Leider ist ihr das zum Teil auch gelungen, wie ich aus Deutschland erfahren habe. Das ist schade, aber kaum zu ändern.

Veränderungen

Fakt ist aber, dass Deutschland, dass die Bundesrepublik diese Veränderung braucht. Nein, nicht durch Nazis! Aber noch weniger durch Antifa und grüne Chaoten, die bereits die Finger nach möglichen Ministerposten ausstrecken. Was Deutschland braucht ist weniger Staat und mehr Mitbestimmung durch die Bürger. Was Deutschland auch braucht ist endlich echte Unabhängigkeit. Zur Zeit ist das Land nur ein Anhängsel der USA. Wie leider auch Japan, aber wir wehren uns dezent.

Wir schreiben das Jahr 2020. In Deutschland beginnt bald der Herbst. Und das leider im wörtlichen und übertragenen Sinn. Am Samstag den 29.08.2020 ist die Demokratie unter den Knüppeln der Polizei in Berlin gestorben. Aber wer weiß, vielleicht steht sie bei der nächsten Demonstration schon wieder auf. Die, das sollten sich die Querdenker dann auf Schwarz-Rot-Goldene Fahnen schreiben, schon bald kommen und ein Erfolg werden muss. Sonst weht über Deutschland vielleicht bald die Rote Fahne der neuen SED.

Täglich nachgedacht: Der Mord der keiner war

Täglich nachgedacht: Der Mord der keiner war

Während in Deutschland täglich Menschen durch die Folgen der von der Regierung verfügten völlig unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen sterben, ist das auch in anderen Ländern der Fall. Aber es gibt noch andere Todesfälle, die, von den Medien hochgespielt, die Welt in dramatischer Weise erschüttern. Die Rede ist von dem Afro-Amerikaner George Floyd. Den, hat ebenfalls nach Medienberichten, ein böser weißer Cop „hingerichtet.“ Soweit die bisherige Berichterstattung.

They want War

Das gelenkte Resultat, die sogenannten Rassenunruhen, wird von den US-Medien zum Sturz von Donald Trump befeuert. Der reagiert, wie er reagieren muss und versucht die Ordnung wieder herzustellen. Gezeigt werden aber oft nur Bilder, wie „böse Polizisten“ gegen Demonstranten vorgehen. Die Steinwürfe, die Attacken gegen die Beamten, werden von den Medien verschwiegen. Unter Obama hätten die gleichen Medien entweder gejubelt oder neutral berichtet. Das ist Amerika. The Show must go on.

Niemand stellt die Frage, warum es diese Ghettos gibt, warum Afro-Amerikaner so viele Morde begehen. Die Medien, die US-Journalisten kennen das Problem, aber sie dürfen oder wollen darüber nicht schreiben. Ich war in Los Angeles, ich habe ein solches Ghetto gesehen. Nur einige Blocks von Glanz und Glitter entfernt, „kämpfen“ Menschen dort ums Überleben. Das ist die Schattenseite des Kapitalismus, über die keiner sprechen will. Gezeigt werden immer manipulative Bilder, um damit „linke“ oder „rechte“ Politik zu machen.

Bilder lügen nicht

Schon vor Wochen habe ich das Transcript der Bodycams gelesen, das zumindest Fragen über den Geistes- bzw. Gesundheitszustand Floyds aufwirft: Floyd Transcript. Dem nicht genug, hat man nun auch – ohne die Todesszene – die Aufnahmen der Bodycams ins Netz gestellt. Ebenso den abschließenden Obduktionsbericht. Bevor ich dazu komme, ein Hinweis. Die Links sind mir zugespielt worden und dienen lediglich der Aufklärung. Es geht darum, die falschen Angaben der Medien aufzudecken. Der Tod eines Menschen ist kein politisches Spiel. Aber genau dazu wird George Floyd missbraucht.

Es steht für mich außer Frage, dass die Polizisten unverhältnismäßig handelten. Wegen eines 20 Dollar Betruges die Waffe gegen einen Mann zu ziehen, ist schwer verständlich. Floyds folgende Reaktionen sind seiner Angst, aber auch den Drogen geschuldet. Der Mann redete wirres Zeug. Schon das hätte die Beamten stutzig machen müssen. Aber haben sie ihn wirklich umgebracht?

Hängen sollst du!

Nach neusten Erkenntnissen ist eine Überdosis Fetanyl der Grund für seinen Tod gewesen ist. Floyd wäre ohnehin erstickt, so der abschließende Bericht. Davon abgesehen fanden sich keine Spuren von Gewalteinwirkung am Hals von Floyd. Der angeklagte Polizist hat ihm also nicht die Kehle zugedrückt. Was nun, wie geht es weiter?

Vermutlich fällt die Anklage wegen Mord wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Aber die US-Medien wollen die Polizisten „hängen“ sehen, um Trump zu schaden. Meiner Meinung nach haben die Polizisten falsch gehandelt, als sie Floyd so lange am Boden fixierten. Mord war das nicht. Darüber wird nun ein Richter zu entscheiden haben. Über die Höhe der möglichen Strafe auch.

Die wahren Täter

Die wahren Täter, jene Eliten und Politiker, die seit Jahren die USA regieren, wird niemand zur Verantwortung ziehen. Es spielt keine Rolle wer US-Präsident ist, solange sich das US-System nicht ändert. Vielleicht sind die Anhörungen der Facebook-, Amazon-, Google- und Apple-Chefs ein erster Schritt, um die Macht solcher Konzerne zu brechen.

Aber wer kontrolliert die Kontrolleure? Wer stellt sicher, dass wir nicht erneut eine gigantische Show erleben, die nur der Verschleierung des nächsten „Mordes“ dient? Vielleicht wird der Sommer 2020 in die Geschichte eingehen und zum Fanal für die Freiheit der Menschen und der Welt. Aber dazu brauchen wir Menschen, die weder erpressbar noch beeinflussbar sind.

Gedanken einer Ausländerin: Der Himmel über Berlin

Gedanken einer Ausländerin: Der Himmel über Berlin

„Wer schreit, der lügt. Die Wahrheit hat immer eine leise Stimme“, lautet ein Zitat. Am Samstag, den 01.08.2020, haben viele in Berlin geschrien. Meist die Medien und einige „Omas gegen Rechts.“ Auch etwa 300 Verdi- und SPD-Mitglieder, wollen einen Zug von lauter Rechten gesehen haben. Dumm nur, auf der Demonstration liefen meist normale Menschen wie du und ich. Etwa zwei Stunden vor dem offiziellen Abbruch der Massendemonstration meldeten die Online-Dienste vieler Medien bereits den Abbruch. Woher haben sie das gewusst? Nachdenken hilft! Wo blieb der Aufschrei der Medien, als der Schwarze Block der Antifa am Abend durch die Straßen gezogen ist? Stattdessen wurden die dort verletzten Polizisten, den „Corona-Leugnern“ zugeschrieben.

Wahrheit und Lüge

Der Flug war lang, als Japanerin ist mir die Einreise in meine Heimat nicht verboten. Ich bin im Kreis meiner Lieben, das Wiedersehen ist herzlich. Krank ist niemand. Vielleicht ein wenig vor Sehnsucht. Aber Küsse machen alles wieder gut. Aus aktuellem Anlass breche ich mein Schweigen und schreibe einen Bericht zur Demonstration am 01.08.2020 in Berlin, über die in den Massenmedien dreist gelogen wird. Zunehmend nervöser werdende Journalisten-Darsteller, haben sich einmal mehr lächerlich gemacht. Lediglich 17 -20.000 Menschen sollen in Berlin gewesen sein. Diese Zahl hat die Berliner Polizei verbreitet.

Noch ist die tatsächliche Zahl der Teilnehmer unbekannt, aber der Wiener Logistik-Experte Alexander Ehrlich sprach von 50.000 bestätigten Anfragen bei Reisebus-Unternehmen. Viele davon hätten für mehrere Personen buchen wollen. Aus juristischen Gründen wollte er aber die Zahl der tatsächlich beförderten Personen vorerst nicht nennen. Es gibt noch unbestätigte Meldungen, die von mindestens 500.000 bis zu 1,3 Millionen Demonstranten sprechen. Das mag übertrieben sein.

Wer sich die Bilder anschaut und die Videos verfolgt, dem fällt die Diskrepanz zwischen der offiziellen Zahl und dem was zu sehen ist sofort auf. Auch Mathematik spielt eine Rolle. Siehe die Entfernung zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule, bzw. Ernst-Reuter-Platz. Die Menschen hielten durchaus einen gewissen Abstand, es gab also kein Gedränge wie etwa bei der Love-Parade. Aber 20.000 Menschen sehen anders aus. In Berlin waren deutlich mehr. Das Bild der Tagesschau und anderer Medien, entstand nach Recherchen zum Sonnenstand, bereits um 13 Uhr, also 2 Stunden vor der Veranstaltung. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Covidioten

Berlins regierender Bürgermeister zeigt sich entsetzt. Auf seine offiziellen Worte einzugehen ist müßig. Der Mann hat Panik. Er weiß was Sache ist. Ebenso wie der Rest der Politdarsteller, die nun schnell „härtere Strafen“ gegen Masken-Verweigerer fordern und sogar das Versammlungsverbot einschränken wollen. Was übrigens durch die Ewigkeitsklausel im Grundgesetz verhindert wird. Wo bleibt der sofortige Widerstand der Medien? Warum bringen sie das unkommentiert?

Mit solchen Äußerungen glauben Politiker den Menschen die Lust am demonstrieren zu nehmen. Dass das nicht mehr funktioniert, hat man in Berlin gesehen. Die Polizei war nicht in der Lage, die Masse der Menschen zu verscheuchen. Wäre es zu einer versuchten Räumung gekommen, die Welt hätte live in das sich wandelnde Gesicht eines ehemals stolzen Landes geblickt. Und stolz können alle Teilnehmer sein, die in Berlin gewesen sind.

Die Demonstranten als „Nazis“ oder „Covidioten“ zu bezeichnen, mag von der Meinungsfreiheit gedeckt sein. Anwälte sehen das kritischer und fordern deshalb zu Strafanzeigen auf. Eine Saskia Esken, ihres Zeichens (noch!) SPD-Vorsitzende, zeigt auf Twitter geifernd ihr wahres Gesicht. Einige Wochen zuvor hat sie Black Lives Matters Demonstranten noch gelobt, die weder Abstand hielten noch Maske trugen. Ohne Konsequenzen versteht sich. Z. B. nachzulesen HIER.  Die Katastrophe wird auch nach dieser Demonstration ausfallen. Es sei denn, dass die PCR-Tests verzehnfacht werden und viele falsch positive Ergebnisse zeigen. Gegen diesen Test wird zur Zeit in den USA Klage erhoben.

Es werde Licht

Der Rubikon hat einmal mehr tolle Arbeit geleistet und Videos von der Demonstration auf einer Seite zusammengefasst. Nein, man muss nicht mit allen Rednern auf der Demo einverstanden sein. Aber man kann, das nennt sich Toleranz. Es spielt keine Rolle, wer dort aufgetreten ist. Wichtig ist, dass es Stimmen für die Selbstbestimmung und die Freiheit waren.

„Rechts“ oder „Links“ spielt dabei keine Rolle. In Berlin waren die Menschen eine große Familie, der Widerstand gegen die Maßnahmen der Regierung hat alle vereint. Die Rolle der Polizei, der einzelnen Beamten, war schwierig. Auch sie haben Angst, auch sie haben durchaus Mitgefühl. Aber noch verstecken sie sich hinter ihren Befehlen. Wächst der Protest, bleibt er weiter friedlich, wird das schwieriger sein. Vielleicht erleben wir noch einige „Helden in Uniform.“

Die kritische Masse

Bei allem Lob den Querdenkern gegenüber, gibt es auch leise Kritik. Die aber konstruktiv sein soll und vielleicht als Hinweis für Demonstranten dienen kann. Ich war bereits auf mehreren LGBT-Demonstrationen. Niemals allein, wir waren stets eine Gruppe. Wir haben aufeinander geachtet, wir hatten auch Verpflegung und Getränke dabei. Die Menschen in Berlin kamen meist unvorbereitet, sie kamen relativ spontan zur Demonstration. Die Querdenker haben diese Masse offensichtlich nicht erwartet und waren entsprechend schlecht vorbereitet. Leider auch den Maßnahmen der Polizei gegenüber. Liebe Leute, was bitte habt ihr gemacht?

Ich mag Michael Ballweg. Seine ruhige Art, die unaufgeregten Reden, haben Hoffnung geweckt. Ebenso die Videos von Dr. Bodo Schiffmann. Samuel Eckert, der junge IT-Unternehmer, gehört zur gleichen Kategorie Mensch. Auch die Rechtsanwälte Markus Haintz und Ralf Ludwig. Zu einer Demonstration aufzurufen, aber auf Eventualitäten nicht vorbereitet zu sein, zeugt von einer gewissen Naivität der Veranstalter.

Widerstand wo bist du?

Was fehlte, war die Kommunikation mit der Menschenmenge. Warum gab es diese nicht? Woher sollten die Demonstranten am Ende der Menge wissen, was auf der Bühne geschieht? Stattdessen sind einige quasi ins offene Messer gelaufen, als die Polizei Einzelne verhaftet und weggetragen hat. Was fehlte waren deutlich mehr Rechtsanwälte und Ärzte, war Verpflegung inklusive Wasser.

Welchen Sinn macht es, eine solche Masse über Stunden durch brütende Hitze zu lotsen, um dann hilflos vor einigen Polizisten zu kapitulieren, die die Demonstration aufgelöst haben? Ich habe fassungslos auf die Bilder gesehen, als der Einsatzleiter, seine Aufforderung machte. Liebe Querdenker, warum habt ihr die Beamten auf die Bühne gelassen? Vor euch standen viele tausend Menschen, die euch geschützt hätten. Warum habt ihr keinen Schutzwall gebildet?

Kluge Reden 

„Was hättest du getan, Mayumi?“, werden mich vielleicht Leser fragen. „Was willst du gegen Polizisten unternehmen?“ Das sind die falschen Fragen. Die Frage sollte lauten „Was wollen die Polizisten gegen dich (die Menschen!) unternehmen?“ Es geht dabei nicht um Selbstverteidigung. Die Bilder, wie kräftige Männer gegen Frauen, gegen die eigenen Bürger vorgehen, diese Bilder wären um die Welt gegangen. Als Ausländerin, hätten sie mich aber höchstens zur Seite gebeten. Wetten wir darauf?

Widerstand zu rufen und ihn aktiv zu leben, muss Teil dieser Bewegung sein. Sie braucht keine Schläger! Sie braucht Menschen, die für ihre Freiheit stehen! Nehmt euch bei der Hand, schließt die Reihen immer wieder, wenn einzelne Personen aus der Kette gerissen werden. Wo ist das Problem? Auf Deeskalation zu setzen war klug, die Bühne zu räumen dagegen nicht. Noch dümmer war die Spaltung der Versammlung, als ein Teil zum Reichstag und Kanzleramt gegangen ist.

Natürlich kann und muss man auch die Möglichkeit berücksichtigen, dass die Querdenker die Bilder von Berlin genau so haben wollten. Auch daran habe ich gedacht. Aber die Art und Weise, wie die Veranstalter reagierten, beweist mir eher das Gegenteil. Sie waren überrascht. Aus Fehlern kann man lernen. Diese kleine Niederlage war trotzdem ein Sieg. Ein Sieg, der aber allzu leicht in einer verheerenden Niederlage enden kann.

Der Himmel über Berlin

Der Himmel über Berlin darf sich nie wieder rot färben, nie wieder darf Blut vergossen werden. Aber wer in keiner digitalen Hygiene-Diktatur leben will, wer seine Arbeit behalten und sein kleines Unternehmen weiterführen möchte, der sollte seinen Hintern auf die Straße bewegen und für Freiheit und Selbstbestimmung aufstehen. Wer aber seine Kinder lieber maskiert zur Schule schickt, wer Angst vor unsichtbaren Feinden hat, der sollte sich vielleicht für alle Ewigkeit im dunklen Keller verschanzen.

Nach Berlin muss vor Berlin sein. Nutzt die Bilder von Berlin als göttlichen Wind, um Schritt für Schritt nach vorn zu gehen. Wobei Berlin stellvertretend für andere Städte steht. Verspielt ihr diese einmalige Chance, wird euer Gegner euch langsam „vernichten.“ Das ist ganz einfach und bedarf nur wenig Anstrengung. Die Politik muss keine Demonstration verbieten. Über die Medien werden einfach verschärfte Auflagen zu Demonstrationen verbreitet und Bußgelder angedroht. Ob dann noch viele Menschen kommen, ist mehr als fraglich.

Täglich nachgedacht #19

Täglich nachgedacht #19

Wie „Fake-News“ produziert werden, zeigt der sogenannte Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Kantar wöchentlich für Bild am Sonntag erhebt. Angeblich hätte eine schwarz-gelbe Koalition nach fünf Jahren erstmals wieder eine Mehrheit im deutschen Bundestag. Im ersten Moment klingt das durchaus glaubhaft und schürt Hoffnung bei den Anhängern dieser Konstellation. Dumm nur, bei den meisten anderen Meinungsforschern liegt die FDP zwischen 3 und 5%. Aber bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt und Christian Lindner darf auch mangels Alternativen noch eine Weile FDP-Chef sein. Vizekanzler vermutlich nicht.

Unterdessen bleiben in Deutschland die Kontaktverbote weiter bestehen, der „Maskenball“ geht also weiter. Damit werden Bilder von „Protesten“ wie in den USA verhindert, der Deutsche ist kein wirklicher Revoluzzer. Meine (unsere) Tage in Deutschland sind ohnehin gezählt. So schwer die Trennung fallen wird, Yuki wird bald mit Aiko zurück nach Japan fliegen. Mein Weg führt vermutlich Mitte Juni wieder nach Schweden, mein Schwiegervater hält gute Nachrichten bereit. Während Wolf sich um die (neuen) Mitarbeiter kümmert, darf ich mir neue Autos ansehen. Wir haben einen New Deal gemacht, der für alle Seiten, inklusive normalen Autofahrern, „profitabel“ sein wird.

Corona-News

Jens Lehrich vom Rubikon, hat einmal mehr Dr. Wodarg interviewt. Absichtlich verweist mein Link auf „Dailymotion“, da Youtube zur Zeit stark zensiert und kritische Videos oft nach kurzer Zeit löscht. Ich vertraue Dr. Wodargs Worten, das habe ich allerdings schon vor Monaten gemacht. Die „Fake-News“ der Regierung dienen einem anderen Zweck. Angeblich ist nämlich der R-Wert schon wieder angestiegen … Ist klar, irgendwo in China ist bestimmt ein Sack mit Reis umgefallen, was für eine Erschütterung im Denkzentrum gewisser RKI-Mitarbeiter sorgte.

Rubikon: Ein Menschheitsverbrechen

Die gute Nachricht, Querdenken 711 macht in Stuttgart weiter. Ich war kurz da und habe mir die Menschen angesehen. Nazis waren dort keine, aber noch viel zu wenig Demonstranten. Das verhindern die Stuttgarter Behörden mit der absurden Begründung, dass eine Demonstration mit vielen Menschen, ein möglicher Hotspot ist. Auch das ist wieder eine Falschinformation. Es geht nur darum den Protest zu unterdrücken. Wie lange, werden wir noch sehen.

Alles Gender – oder was?

Die „Sternchen“ gehen um in Deutschland. Diese Gespenster, aus den seelischen Abgründen links-grüner (Pseudo)Feministinnen, sind dabei die Berliner Republik zu erobern. Zwar bezeichne auch ich mich als „Feministin“, aber mein Glaube an unzählige Geschlechter, war noch nie existent. Ebenso wenig mag ich „Sternchen.“ Auch, da bin ich ehrlich, wenn ich gern von „LeserInnen“ schreibe.

Aber das war es dann auch schon. Womit ich zur Mehrheit der Deutschen gehöre. Die lehnt nämlich die sogenannte „Gender-Sprache“ ab. Das ergab eine Umfrage, die „Welt am Sonntag“ bei Infratest-Dimap in Auftrag gegeben hat. Nun bin ich bekanntlich keine Deutsche mehr, was mich nicht im geringsten stört. Ein Störenfried (!) deutscher Politik werde ich trotzdem bleiben.

They want war!

Amerika „brennt“, die Gewalt eskaliert auf den Straßen der Nation. Aber hat sie wirklich der Tod eines Afro-Amerikaners ausgelöst oder sitzen die Ursache tiefer? Übertriebene Polizeigewalt ist eine Sache. Sie zu dulden wäre grundverkehrt. Dagegen haben organisierte Proteste mit gezielten Plünderungen eine andere Qualität. Vielleicht spielen die Auswirkungen der Corona-Krise ebenfalls eine Rolle und offenbaren nun mit brutaler Deutlichkeit, das Gefälle zwischen Armen und (Super!)Reichen in den USA. Plünderungen oder Gewalt gegen weiße Amerikaner rechtfertigt das auf keinen Fall.

Der von den Medien viel geschmähte US-Präsident Trump hat die Antifa als Verursacher ausgemacht und sie per Twitter zur Terrororganisation erklärt. Das Problem: Es gibt „die Antifa“ nicht. Ein Verbot würde nur einzelne Gruppen treffen. Trotzdem ist die Äußerung des Präsidenten ein wichtiges Zeichen im Kampf gegen diese Aktivisten. Wann werden wir dieses Zeichen in Deutschland sehen?

Endspiel?

Man könnte angesichts der Corona-Krise und der Aufstände in den USA den Eindruck bekommen, dass Ende des bisherigen Zeitalters stünde bevor. Auch in der deutschen Regierung geht die Angst um, das wage ich an dieser Stelle offen auszusprechen. Aber wir sind in keinem Spiel, wir sind auch keine Superhelden. Trotzdem hat jeder Einzelne gewisse Talente, die er zum jetzigen Zeitpunkt einbringen kann.

Aber wenn wir beim Spiele-Narrativ bleiben, so heißt der Endgegner nicht allein Angela Merkel. Die ewige Kanzlerin ist ohnehin schwer zu besiegen, dafür ist ihre Abwehr zu hoch. Nur gezielte Nadelstiche und Attacken auf die sie umgebende Kanzler-Garde, können und werden die Frau nachhaltig schwächen. Dazu bedarf es aber auch der Presse, die endlich alle Ideologen zum Teufel jagen sollte, um wieder investigativen und unabhängigen Journalismus zu machen.

 

Täglich nachgedacht #11

Täglich nachgedacht #11

Die angebliche Corona-Krise wird hoffentlich bald Geschichte sein. Es ist an der Zeit die Falschinformationen über das Virus aufzudecken. Investigative Journalisten und (pensionierte) Wissenschaftler haben bereits die Fährte aufgenommen. Die Frage ist nur, ob das die die breite Öffentlichkeit überhaupt interessiert. So wie ich die Deutschen kenne, wird wieder dezent weggeschaut. Auch mit Maulkorb lebt man weiter ungeniert.

Politik? Nein danke! 

Ganz ungeniert kommen auch immer weitere Milliardäre aus der Deckung und präsentieren ihre Ideen von einer besseren Welt. So, wie unsere (Groß)Mütter vielleicht einst auf die Schlagzeilen aus den Königshäusern blickten, schaut heute der deutsche Untertan auf Bill Gates oder Elon Musk. Sie sind die neuen (alten) Stars von Menschen, die ihrer Regierung sklavisch hörig sind. Was ich von dieser Regierung und der großen Vorsitzenden Merkel halte, habe ich schon oft genug erwähnt. Aber es liegt nicht an mir beide möglichst schnell abzuwählen, die WählerInnen seid ihr.

Falsch gewählt haben offensichtlich einige LeserInnen, die meine politische Ausrichtung anzweifeln. Wie oft muss ich noch wiederholen, dass Politik nur ein Kasperletheater für mich ist? Ich interessiere mich vielmehr für die sogenannten Global Player. Sie sind die eigentlichen Drehbuchautoren und Regisseure des weltweiten Theaters, das von gut bezahlten Schauspielern aufgeführt wird. Das zu durchschauen macht auf dem Finanzsektor durchaus Spaß. Die Global Player verdienen und ich verdiene mit. Aber nur um das Geld dann gegen die Interessen der Eliten einzusetzen. Spielt jemand mit?

Politik? Ja bitte!

Als ich noch in Deutschland lebte, war ich aus taktischen Gründen eine GRÜNE. Stichwort: Ehe für alle. Mein Blog richtet sich daher an alle, die selbst und kritisch denken wollen. Wen ihr wählt, ist mir herzlich egal. Trotz aller Ablehnung von Politik werde ich mich immer wieder dazu äußern. Mir macht es nämlich Spaß, die eine oder andere Klüngelei aufzudecken. Wie im Fall von Greta und der Klima-Diskussion. Nun ist es eben Corona, auch an dem „bösen“ Virus beiße ich mich fest.

Auf diesem Blog ist jeder gern gesehen, der den Diskurs sucht und nicht unter der Gürtellinie argumentiert. Geistig minderbemittelte Faschos, die noch immer in der Zeit des GröFaZ leben und Deutschland gern wieder unterm Hakenkreuz sähen, sind auf diesem Blog ebenso wenig willkommen, wie die antideutschen Vollpfosten der Antifa. Lebt eure radikalen Ideen vorzugsweise in einem Mixed Martial Arts Käfig aus. Dort könnte ihr euch nach Herzenslust gegenseitig auf die hohle Birne klopfen.

Die Polizei, dein Freund und Helfer!?

Schockierende Bilder von prügelnden Bütteln gehen zur Zeit durchs Netz, die deutsche Polizei geht gegen die eigenen BürgerInnen vor. Deren Vergehen ist oft der fehlende Abstand zum Nebenmann oder ein mitgeführtes Grundgesetz. Buhrufe anwesender Passanten helfen wenig, an die Alternative Presse verteilte Videos des Geschehens vielleicht schon. Mich packt kalte Wut, wenn ich von mehreren Beamten zu Boden gerissene Frauen sehe. Niemand sollte das bei mir versuchen.

Allerdings dürften die Beamten zur Zeit in einer gewaltigen Zwickmühle stecken. Einerseits müssen sie den Anweisungen ihrer Vorgesetzten folgen, Leute verprügeln dürfen sie dagegen nicht. Aber vielleicht zeigt sich hier endlich das wahre Gesicht von Menschen, die ihre Uniform nur zur Selbstdarstellung tragen. „Ey ich bin Bulle, das ist voll krass!“  Auf der anderen Seite sollte man aber bedenken, dass der Staat möglicherweise Reaktionen provozieren will, um mit noch größerer Härte gegen seine Bürger vorzugehen. Dann erst lohnen sich Notstandsgesetze.

Netzfunde

Die Überflutung mit Informationen kann zum Problem für viele Menschen werden, deren einziges Fenster zur Realität die Medien sind. Oder Blogs wie dieser hier, der (m)eine kritische Meinung vertritt. In einem vorherigen Beitrag hatte ich Webseiten „beworben“, die zu meiner täglichen Lektüre gehören. Was nun nicht bedeutet, dass ich deren Meinung bin. Verschiedener Meinung zum Klima sind auch Dirk Pohlmann und Markus Fiedler, die trotzdem zusammen den manipulativen Administratoren von Wikipedia den Kampf angesagt haben. Freundschaften halten auch unterschiedliche Meinungen aus.

Es spielt keine Rolle, ob man Heiko Schrang, Rubikon oder Henryk M. Broder zu seinen Favoriten zählt, wichtig ist die Essenz der Informationen. Die kann man zum Teil auch noch immer aus den GEZ-Medien ziehen, dazu müsste man aber eigenständig denken. Das scheint offenbar Mangelware zu sein in diesen Tagen. Wer es aushält kann sich auch bei sogenannten „radikalen“ Quellen Infos holen. Wobei das oft wirklich starker Tobak ist, was dort verbreitet wird.

Alternativen

Wer keine Angst vor Herrn Putin und russischen Spionen hat, der kann sich auf Telegram und vk.com wesentlich freier bewegen, als auf Facebook oder Twitter. Mangels Zeit und noch immer eingeschränkter Reisefreiheit, aktuell hat Aiko leichtes Fieber, möchte ich heute einen Youtube-Kanal verbreiten, den mir die liebe Ulrike von Leselebenszeichen zugespielt hat. Noch einmal vielen Dank dafür. Kinder sind nun mal öfter kränklich, mit Corona hat das nichts zu tun. Eher damit, dass der kleine Wildfang kaum im Zaum zu halten ist und schon mal Mützchen und Jacke vergisst. Yukis schmunzelnder Kommentar: „Du und deine Erziehung!“  Was die nur will, ich habe nix falsch gemacht.

Aber Spaß beiseite und zurück zu den Alternativen. Markus Langemann ist kein Unbekannter in der journalistischen Szene. Wer seine Videos sieht und in der Lage ist zu denken, dem sollten die Augen aufgehen. Mein Tipp: Ladet euch die Videos auf den heimischen PC, die GEZ-Medien werden vielleicht zum Angriff gegen den „Nestbeschmutzer“ blasen. Teilt wo immer es möglich ist die kritischen Stimmen, aber lasst euch vor keinen Karren spannen.

Zum selbst nachdenken: Club der klaren Worte

Ansichten eines Clowns

Das folgende Interview hat meine Freundin Linda mit dem Polizisten Frank geführt, der in BaWü zu Hause ist. Seine Antworten zeigen deutlich, wie ein Mann aus der Mitte der Bevölkerung tickt. Zu seinem Schutz,  haben wir Namen und einige Details geändert. Der Titel des Beitrags ist dem gleichnamigen Roman von Heinrich Böll entnommen.

Linda: „Wir kennen uns ja nun schon eine Weile, Frank. Danke, dass du Zeit für dieses Interview hast. Warum bist du Polizist geworden, was war deine Motivation?“

Frank: „Das geht bis in die früheste Kindheit zurück. Ich bin der Älteste von drei Brüdern. Die haben mich immer geärgert, wie kleine Brüder das nun mal machen. Da bin ich hinterher und kam irgendwann auf die Idee, dass ich jetzt Polizist sei und sie verhaften müsse.“

Linda: „Hat es funktioniert?“

Frank: „Am Anfang nicht. Also habe ich sie Spielverderber genannt, das wollten sie dann nicht auf sich sitzen lassen. Wir haben uns aber abgewechselt, wer der Polizist sein darf. Das hat auch recht gut funktioniert und wir hatten alle Spaß.“

Linda: „Kinderspiele sind eine Sache, wie war es dann in der Realität?“

Frank: „Nach dem Abi habe ich mich ganz regulär bei der Polizei beworben. Meine Noten waren gut, sportlich war ich auch, den Test habe ich locker bestanden. Also habe ich meine Ausbildung gemacht und war ganz heiß auf die ersten Einsätze.“

Linda: „Waren sie so, wie du dir das vorgestellt hast?“

Frank: „Mein erster Einsatz war eine groß angelegte Fahrzeugkontrolle. Das war ziemlich öde, wenn ich ehrlich bin. Vor allem habe ich den Sinn erst dann verstanden, als der Einsatzleiter uns erklärte, dass es primär um die Aufbesserung der Finanzen des Landes ging.“

Linda: „Du willst damit sagen, dass man Bürger zur Kasse gebeten hat, die vielleicht eine abgelaufene TÜV-Plakette hatten?“

Frank: „Auch, ja. Ich war ziemlich enttäuscht über die Aktion. Erst als ich dann bei einer Fahndung dabei war, hat es mir richtig Spaß gemacht. Wobei Spaß das falsche Wort ist. Ich glaube an Gerechtigkeit und habe alles getan, um sie durchzusetzen.“

Linda: „Was uns die Politik schon vor Jahren vermiest hat. Du weißt ja bestimmt noch warum ich damals ausgestiegen bin.“

Frank: „Ja, ich erinnere mich gut. Du warst eine tolle Polizistin. Wir hätten mehr von deinem Schlag gebraucht. Wenn ich mir die heutigen Kolleginnen so anschaue wird mir übel.“

Linda: „Ist Polizist zu sein also kein Beruf für Frauen?“

Frank: „(Grinst) Zumindest bei Gewaltdelikten, also bei Demos wo es zur Sache geht, sollten sie meiner Meinung nach nicht in vorderster Linie stehen.“

Linda: „Da ist schon was dran, wobei ich das doch anders sehe. Meine Truppe bei der Bereitschaftspolizei hat die Linie gehalten. Da waren auch Frauen dabei.“

Frank: „(Lacht) Du bist ja auch kein Maßstab!“

Linda: „Gut, lassen wir das. Sag, wie kommst du mit all den der Polizei auferlegten Regeln und Gesetzen klar? Hast du jemals daran gedacht aufzuhören?“

Frank: „Täglich! Aber was soll ich denn sonst machen? Ich bin seit 28 Jahren Polizist, ich kann nichts anderes! Also beiße ich die Zähne zusammen und mache weiter, Tag für Tag. Die Kollegen und ich versuchen aber, die Vorschriften großzügiger auszulegen. Wie du weißt, hat mir das bereits eine Disziplinarmaßnahme eingebracht.“

Linda: „Was bedeutet großzügig in diesem Zusammenhang?“

Frank: „Also wir … ich lasse mich von gewaltbereiten Demonstranten nicht attackieren. Wie du weißt habe ich gegen den ausdrücklichen Befehl der Einsatzleitung Pfefferspray eingesetzt.“

Linda: „Das waren Linksextreme, richtig?“

Frank: „Das ist korrekt.“

Linda: „Begegnest du oft Gewalt und wie gehst du allgemein damit um?“

Frank: „Ich mache seit frühester Jugend Judo. In der Ausbildung haben sie uns dann Jiu-Jitsu beigebracht. Mit diesen Kenntnissen bin ich meist in der Lage potenzielle Gewalttäter abzuwehren und dingfest zu machen. Aber wie du selbst weißt ist Sport eher die Ausnahme und nicht die Regel bei den Kollegen.“

Linda: „Ja, leider. Sag, warum bist du eigentlich vom Streifendienst zur Bereitschaftspolizei zurück?“

Frank: „Ich war ja auch ein Jahr bei der Kripo, aber das funktionierte nicht. Dort gab es die Anweisung Dealer nur zu beobachten, wirklich eingegriffen haben wir fast nie. Und ich zumindest schaue nicht dabei zu, wie Stoff an Schulkinder verkauft wird! Als Streifenhörnchen empfand ich mich als Depp vom Dienst. Gefühlt haben wir unsere Schichten mit der Aufnahme von Verkehrsunfällen verbracht. Bei der BePo fühle ich mich trotz Dauerstress einfach menschlich wohler.“

Linda: „Das kann ich durchaus verstehen. Sag, wie war das damals mit diesem Schläger, magst du darüber sprechen?“

Frank: „Ach der, ja. Da war ich noch bei der Streife. Wir sind damals in den Einsatz gerufen worden, ein Mann verprügele seine Frau hieß es. Nachbarn hatten das gemeldet. Vor dem Haus hat uns eine weinende Frau erwartet, das Gesicht völlig geschwollen, sie konnte kaum noch etwas sehen. Aus einem offenen Fenster im 1. Stock hörten wir eine Stimme, dann warf ein Mann Gläser und Flaschen aus dem Fenster.

Wir haben die Frau ins Auto gesetzt, den Notarzt verständigt und sind dann hoch. Noch auf der Treppe hat uns der Schläger erwartet. Völlig aggressiv und offenbar angetrunken. Zumindest roch er deutlich nach Alkohol. Bernd (Name ebenfalls geändert) sprach ihn also an und kassierte sofort einen Schlag. Ich konnte ihn eben noch so festhalten, sonst wäre er über das Geländer gestürzt.

Bernd war wütend und wollte seine Dienstwaffe ziehen, aber das war in der Situation unangebracht. Also haben wir die Schlagstöcke eingesetzt. Das Ergebnis war eine Anzeige wegen Körperverletzung. Es gab wochenlange Ermittlungen gegen uns, die dann aber eingestellt worden sind. Zwischendurch waren wir in den Innendienst versetzt.

Linda: „Der Mann war doch ein Boxer, richtig?“

Frank: „Ja, der Richter hat das gegen ihn ausgelegt. Uns hat er zwar Notwehr zugestanden, aber den in seinen Augen übertriebenen Einsatz der Schlagstöcke gerügt. Dabei haben wir ihm lediglich auf die Unterarme und Hände geschlagen. Gut, zwei Finger waren danach gebrochen, aber er hatte keine bleibenden Schäden. Als er dann immer noch keine Ruhe gab und nach uns getreten hat, habe ich ihm mehrfach auf den Oberschenkel und in die Kniekehle geschlagen. Er ist dann gefallen und hat sich leicht am Kopf verletzt. Aber mehr als eine harmlose Platzwunde war das nicht. Bernd hatte übrigens ein blaues Auge und eine leichte Gehirnerschütterung. Es kam mir so vor, als ob das niemand interessiert.“

Linda: „Du wirkst immer noch ziemlich angefressen, wenn du darüber sprichst.“

Frank: „Ist das ein Wunder? Kriminelle lachen über uns! Seit einigen Jahren sind es verstärkt Ausländer, die keinerlei Respekt vor uns haben. Ich bin nun bestimmt kein Freund von Gewalt, aber ich wünsche mir eine Polizei nach dem amerikanischen System. Die Kollegen dort haben viel mehr Rechte.“

Linda: „Du warst doch schon als Austausch-Beamter in New York? Welche Eindrücke hattest du?“

Frank: „Nicht alles was die Amis machen ist gut. Die haben auch jede Menge Vorschriften und Probleme. Nur zum Narren machen lassen sich die Kollegen dort nicht. Aber ich habe einen sehr positiven Eindruck ihrer Arbeit gewonnen. Wir fliegen auch jedes Jahr in die USA, um dort Urlaub zu machen. Wobei es mich da mehr in den Westen zieht. Ich könnte mir sogar vorstellen dort zu leben, auch wenn das Leben völlig anders ist. Auf jeden Fall ist mit einer deutschen Polizei auf Kuschelkurs kein Blumentopf zu gewinnen. Schau dir nur dieses unsägliche Video der Berliner Polizei an!“

Linda: „Ich weiß, das Video macht überall die Runde. Die Polizei in Berlin hat sich absolut lächerlich damit gemacht.“

Frank: „Ich schäme mich für diese Kollegen!“ (Anmerkung: Ich werde dieses Video nicht bewerben, aber wer KBNA + Berliner Polizei bei youtube eingibt, wird fündig werden)

Linda: „Dazu passt doch die nächste Frage sehr gut. Du hast dich einmal ironisch als Clown in Uniform bezeichnet. Stehst du noch dazu?“

Frank: „Absolut! Wir sind zu Witzfiguren, zu Clowns verkommen, schieben massenhaft Überstunden vor uns her und wissen manchmal kaum noch, wie unsere Familie aussieht. Das muss sich endlich wieder ändern!“

Linda: „Wie ist das mit deiner Familie, hängt der Haussegen immer noch schief?“

Frank: „Jein, aber es ist halt blöd, wenn der Ehemann und Vater nie zu Hause ist.“

Linda: „Deine älteste Tochter hat doch studiert und wollte danach zur Polizei. Oder hat sie es sich mittlerweile anders überlegt?“

Frank: „Ja, sie hat Jura studiert und macht nun ihre Ausbildung bei der Polizei. Später will sie zum LKA. Aber bis dahin werden noch einige Jahre vergehen. Ich weiß aber, dass sie es schaffen wird. Mein Sohn hadert noch, ob er ebenfalls Polizist werden will.“

Linda: „Wie stehst du zur aktuellen Politik in Deutschland, magst du dazu etwas sagen?“

Frank: „Politik interessiert mich eigentlich nicht wirklich. Ich mache meinen Job so gut es geht.“

Linda: „Du weißt aber schon, dass viele Probleme der Polizei eine Folge genau dieser Politik sind?“

Frank: „Schon, ja. Aber was soll ich dagegen machen? Gut, ich schalte keinen Fernseher mehr ein, das ist meine Form der Gegenwehr.“

Linda: „Du könntest dich politisch weiterbilden und betätigen, das geht auch als Beamter.“

Frank: „Wann denn? Nach einer Doppelschicht oder einem Nachteinsatz will ich nur noch ins Bett. Ich habe einfach keine Zeit.“

Linda: „Genau das ist ein Problem vieler Menschen.“

Frank: „Ich bekomme ja schon einiges mit durch die Arbeit. Auch die Farbverschiebungen in der Politik.“

Linda: „Ja die Farben sind schon interessant. Wenn wir schon dabei sind, gibt es wirklich so eine große rechte Szene in Deutschland?“

Frank: „Du fragst Sachen! Ja, es gibt diese Szene. Aber groß? Spielst du damit auf den Osten an? Ja, da gibt es durchaus Gruppierungen.“

Linda: „Inwiefern? Die Medien sind doch voll davon. (Ironisch gemeint)“

Frank: „Wir wissen doch beide, dass das kompletter Blödsinn ist. Es gibt in ganz Deutschland, im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung gesehen, einige wenige wirklich gefährliche Typen. Ich habe die aktuellen Zahlen nicht im Kopf, aber die halten sich mit dem linken Lager die Waage. Im Gegensatz zu denen legen die aber keine Stadt in Schutt und Asche, wenn ich an Hamburg 2017 erinnern darf.“ (Ergänzung: Laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz gab es 2017 insgesamt 29.500 Linksextremisten, von denen 9.000 als gewaltbereit einzustufen sind. Dem gegenüber stehen 24.000 Rechtsextremisten, von denen 12.700 gewaltbereit sind.)

Linda: „Du warst dort, richtig?“

Frank: „Allerdings. Ich habe schon so einiges erlebt, aber das war der Gipfel an Gewalt. Wir wurden von Hausdächern mit Steinen und Flaschen beworfen. Als wir die Autonomen festnahmen hieß es gleich, das sei Polizeiwillkür. Wir haben in der Nachbereitung des Einsatzes dann vehement Konsequenzen gefordert, um so etwas zukünftig zu vermeiden. Das hat man weder in Hamburg noch in Stuttgart hören wollen. Bei solchen Politikern und ihren Fehlentscheidungen kommt man sich veralbert vor.“

Linda: „Apropos veralbert. Was denkst du über den Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland und die Weigerung der Regierung das abzustellen?“

Frank: „Welche Flüchtlinge? Die wenigsten von denen werden zu Hause politisch verfolgt. Das sind meist reine Wirtschaftsmigranten, also junge, kräftige Männer, die in Deutschland ein besseres Leben haben wollen. Nicht wenige von denen haben schon in ihrer eigentlichen Heimat Probleme mit dem Gesetz gehabt. Ich sage nicht, dass das die Masse ist, aber schau dich doch um! Muss ich dir wirklich die aktuellen Zahlen nennen?

Migrantinnen sind übrigens auch keine Heiligen. Wir haben schon so einige bei Einbrüchen oder Diebstahl erwischt. Abgeschoben werden sie trotzdem nicht und einige Monate später landen sie wieder auf der Wache. Das macht echt keinen Spaß mehr. Es wird Zeit, dass diese Regierung verschwindet und das Asylrecht endlich richtig angewandt wird. Vor allem darf es kein Klagerecht mehr geben, sonst werden wir abgelehnte Asylbewerber nie mehr los.“

Linda: „Bist du nicht vielleicht voreingenommen? Die Presse behauptet immer noch, dass Flüchtlinge nicht krimineller als Deutsche sind.“

Frank: „Nee, ist klar! Die können nicht rechnen. Ich nehme diese Schwätzer gern mal zu einem Einsatz mit. Hinterher sind die für immer geheilt. Und voreingenommen? Wie soll ich das bewerten, wenn von zehn Straftätern acht sogenannte Flüchtlinge sind und die beiden anderen Migrationshintergrund haben? Es hilft auch nichts ständig zu wiederholen, dass auch Deutsche morden oder prügeln. Ja, das tun sie! Aber im Verhältnis zur gleichen Menge der Migranten deutlich weniger.“

Linda: „Ich weiß, meine Mädels erleben das täglich als Security. Eine andere Frage, glaubst du eigentlich an Gott und findest du, dass der Islam zu Deutschland gehört?“

Frank: „(Schnauft) Ja ich glaube an Gott, aber ich gehe in keine Kirche mehr. Gegen den Islam habe ich nichts, aber gegen Fundamentalisten. Sogenannte Gotteskrieger, die sich in die Luft sprengen und dabei selbst Muslime töten, haben in Deutschland keinen Platz. Wir wissen sehr genau, dass in vielen Moscheen Hass gepredigt wird. Die sollte man ohne mit der Wimper zu zucken schließen.“

Linda: „Das klingt sehr radikal. Bist du gegen Religionsfreiheit?“

Frank: „Religion ist Privatsache. Wer sie ausleben möchte kann das bei sich zu Hause tun. Aus Gründen der Öffentlichen Sicherheit kann ich es aber nicht tolerieren, dass es vollständig verschleierte Frauen gibt.

Linda: „Da gebe ich dir recht. Die Burka diskriminiert die Frauen. Also angenommen es gäbe eine neue Regierung. Wärst du für eine Polizeireform? Falls ja noch eine Zusatzfrage, siehst du die Gefahr eines Polizeistaates kommen?“

Frank: „Ich kann mir schon denken, was du damit meinst. Lass es mich so sagen, wir Polizisten sind so weit von den Bürgern dieses Landes entfernt, wie der Mond von der Erde. Der freundliche Schutzmann von früher ist einem nicht an die Bedürfnisse der Neuzeit angepassten Beamten gewichen. Wir hinken Kriminellen zum Teil noch immer einen Kilometer hinterher.

Davon abgesehen haben wir zu wenig Personal. Vor allem von SPD und Grünen regierte Länder, haben die Polizei zu stark abgebaut. Das rächt sich jetzt. Es ist nicht gelogen wenn ich sage, dass wir die Sicherheit auf den Straßen oft nicht mehr gewährleisten können. Allein schon vor diesem Hintergrund sehe ich keine Gefahr für einen von der Polizei dominierten Staat. Auch nicht mit einer anderen Regierung.“

Linda: „Ich schon, aber anders als die meisten denken. Die Gefahr geht mehr von den Altparteien aus und weniger von der AfD. Aber bleiben wir noch bei der Regierung. Glaubst du, dass Neuwahlen etwas ändern können?“

Frank: „Nein. Es gäbe lediglich eine neue GroKo oder eine bunte Koalition. Zur Zeit sehe ich keine Chance für eine Partei die absolute Mehrheit zu bekommen.“

Linda: „Was ist mit der AfD? Hast du Erfahrungen mit Mitgliedern der Partei? Sind das wirklich Nazis?“

Frank: „Das sind viele Fragen, die ich kurz und schmerzlos mit Ja und Nein beantworten kann. Ich halte die AfD nicht für die absolute Alternative, aber für ein notwendiges Gegengewicht in dieser Zeit. Leider sind die Partei und ihre Anhänger Schuld an meinen Überstunden.“

Linda: „Gibt es Anweisungen von oben, die sich gegen die AfD richten?“

Frank: „Für die Polizei spielt es keine Rolle, wer eine Demonstration anmeldet. Aber während die AfD-Anhänger meist friedlich sind, flippen die Linken viel zu oft aus. Mir selbst sind auch keine Anweisungen bekannt. Aber es gibt durchaus Sympathien für die Partei innerhalb der Polizei.“

Linda: „Bei diesen Linken sprichst du vom Schwarzen Block der Antifa?“

Frank: „Ja. Die kommen vermummt und werfen Steine und Flaschen, oder attackieren sogar mit Eisenstangen.“

Linda: „Du sprichst von Freiburg? Magst du dazu etwas sagen?“

Frank: „Ja und nein. Ich kann nur sagen, dass Freiburg noch ein Nachspiel für einige Leute haben wird.“

Linda: „Siehst du die Gefahr von gewaltsamen Unruhen in Deutschland und ist die Polizei darauf vorbereitet?“

Frank: „Es gibt für alle möglichen Szenarien ausgearbeitete Pläne. Weiter darauf eingehen möchte ich an dieser Stelle nicht. Und ja, auch in Deutschland sehe ich die Gefahr von Unruhen.“

Linda: „Wäre die Polizei in BaWü überhaupt in der Lage, um gegen bewaffnete Gruppen vorzugehen? Stell dir eine Masse von sagen wir 100.000 oder noch  mehr Menschen vor, wie wollt ihr die stoppen?“

Frank: „Normalerweise reicht der Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas. Wenn die ersten Reihen in Panik fliehen, folgt der Rest sehr schnell. Gegen diese Masse wären wir allerdings machtlos. Falls es sich auch noch um Bewaffnete handelt, müssten wir sehr vorsichtig agieren.“

Linda: „Wäre auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern denkbar?“

Frank: „Eigentlich ist das per Gesetz verboten. Aber du kannst davon ausgehen, dass die Bundeswehr im Notfall um Hilfe gebeten wird. Dann aber nur unter dem Oberbefehl der Polizei. Sonst richten die ein Chaos an.“

Linda: „Um solche Szenen zu vermeiden, sollte man vielleicht rechtsextreme Gruppen und auch die Antifa verbieten?“

Frank: „Zumindest alle die gewaltbereit sind. Wir kennen viele Namen, das realisieren die aber nicht. Wir brauchen eine klare Vorgabe von der Politik, was wir im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten mit solchen Chaoten machen dürfen. Die Frage ist nur, wie wir mit normalen Bürgern umgehen? Viele Polizisten werden sich die Gewissensfrage stellen: Wollen wir gegen die eigene Bevölkerung, die eigenen Nachbarn vorgehen?“

Linda: „Das könnte wirklich ein Problem sein. Aber zurück zu den Extremisten, denkst du an Umerziehung oder den Einsatz von Schusswaffen?“

Frank: „Nein, um Himmels Willen! Gummigeschosse, Wasserwerfer und Tränengas sollten reichen. Zur Not auch der Einsatz von Schlagstöcken. Aber wer will das denn? Aber es muss ein Ende mit der Indoktrination von Kindern haben, denen man wirre Ideen in die Köpfe pflanzt. Wir brauchen wieder vernünftige Volksvertreter, die nicht aus zum Teil vorbestraften Chaoten bestehen.

Normalerweise schaue ich keine Krimis, aber du hast vielleicht den (vor)letzten Polizeiruf 110 gesehen? Kollegen sind entsetzt über den FCK NZS-Aufkleber am Laptop der LKA-Beamtin. Kein Polizist würde das machen! Was die ARD hier zeigt ist pure Propaganda. Die meisten Straftaten der Antifa richten sich doch gegen uns!“ (Zum Zeitpunkt des Interviews war es noch der „letzte“ Polizeiruf.)

Linda: „(Recherchiert kurz) Krass!“

Frank: „Krass ist viel zu harmlos, das ist ein Skandal! Der aber total nach hinten losgehen wird, die Kollegen sind richtig wütend.“

Linda: „Das sind starke Worte, Frank. Ich dachte du interessierst dich nicht für Politik.“

Frank: „(grinst) Habe ich etwas gesagt? Mit dir kann ich darüber reden, aber wenn ich meine Ansichten im Dienst äußere, ist das keine gute Idee.“

Linda: „Danke, dass du es trotzdem getan hast.“

Der Rechts-Staat

Der Titel des Beitrags ist kein Rechtschreibfehler sondern bewusst so gewählt. Dass Deutschland von 1933 – 1945 ein Staat der Rechten war wird jeder wissen. Andere werden sagen, dass es auch nach Kriegsende so geblieben ist. Ob Deutschland wirklich ein Rechts-Staat, ein Rechtsstaat oder etwas völlig anderes ist, darf jeder für sich selbst entscheiden. 

Vorwort

Dieser Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im 1. Teil geht es um die sogenannten „Rechten“, die auch nach 1945 noch überall in Deutschland existieren und angeblich in diesen Tagen einen neuen Höhenflug erleben. Im nächste Woche erscheinenden 2. Teil, werden die „Linken“ in Form der Antifaschisten (Antifa) angesprochen.

Politik und Medien vermeiden gern eine Unterscheidung von liberal-konservativen Kräften und wirklichen Rechtsextremisten. Ganz im Gegenteil wird durch die Vermischung der Worte „Rechtspopulist, Rechtsradikaler und Rechtsextremist“ das Bild eines bösen Rechten geschaffen, der Glatze, Bomberjacke und Springerstiefel trägt und bevorzugt in den neuen Bundesländern zu Hause ist. Das ist so falsch wie dumm.

Der Kampf gegen Rechts

Deutschland duckt sich nach wie vor unter dem Schatten eines Mannes, der schon seit vielen Jahrzehnten Geschichte ist. Sein Name, Adolf Hitler. Fast täglich wird die Angst vor „Braunen Horden“ befeuert, die angeblich überall in Deutschland neu entstehen.

Als Beweise werden den (un)mündigen BürgerInnen verwackelte Bilder aus Chemnitz präsentiert. Um zu untermauern, dass der Osten zutiefst Braun und Chemnitz ein Hort der Rechten ist, hat man wenige Tage später einige großmäulige Hooligans festgenommen.

Angeblich plante die mit einem Luftgewehr bewaffnete Truppe den Staatsstreich. Nachdem selbst der dümmste Pressevertreter diesen Unsinn durchschaute, hat man die Aktion nach einigen Tagen totgeschwiegen.

Werfen Aktivisten der Antifa Böller auf Polizisten, wird die Kamera schnell ausgeschaltet. Gehen die Ordnungshüter gegen diese Randalierer vor, wird gefilmt bis der Speicherchip glüht. Alternativ wird auch die Polizei mit dem Schlachtruf bedacht: „Wir sind friedlich, was seid ihr?“

Linke und Rechte

Woher die Einordnung in Linke und Rechte stammt ist vermutlich nur wenigen bekannt. Der Ursprung liegt im Frankreich des Jahres 1789 und der nach der Revolution einberufenen Nationalversammlung. Links saßen damals die Anhänger der Republik, die für alle Bürger die gleichen Rechte forderten. Auf der rechten Seite saßen jene Politiker, die gern die Monarchie erhalten wollten. In späteren Jahren hat sich aus dieser Aufteilung, der Begriff von linken und rechten Parteien geformt.

Vor allem in Deutschland ist der Begriff „Rechts“ durch die Nationalsozialisten negativ besetzt. Zum Teil wird die Einordnung in verschiedene Lager absichtlich von Politikern und Medien befeuert, um Front gegen politische Gegner zu machen.

Genau diese inflationäre Nutzung eines zum politischen Kampfbegriff gewordenen und lange überholten Wortes sorgt dafür, dass es überall auf der Welt zur Stigmatisierung von Teilen der jeweiligen Bevölkerung kommt. Ist es wirklich ein Problem, wenn jemand eine andere, eine konservative Meinung vertritt?

Alte Männer an die Macht

Wir schreiben das Jahr 1945, Nazi-Deutschland hat kapituliert. Bedingungslos versteht sich, darauf haben die Amerikaner bestanden. Es folgt die sogenannte „Entnazifizierung“, die für viele lediglich in Gesprächen und einem Stück Papier mit Stempel resultiert. Wieder andere werden hingerichtet. Vielen Alt-Nazis gelingt die Flucht nach Südamerika, in Deutschland gebliebene verbergen die eigene Vergangenheit.

Das nun (nicht) Nazifreie Deutschland erlebt ein Wirtschaftswunder, bleibt aber ein besetztes Land. Ehemalige NSDAP-Mitglieder werden (wieder) Richter, (wieder) Journalisten und sitzen als Politiker im Deutschen Bundestag. Dort lenken sie die Geschicke des Landes munter mit. Zum Teil dauert es Jahrzehnte bis man sie (offiziell) enttarnt.

Neue Parteien tauchen auf und alte werden wieder reaktiviert. 1964 entsteht die NPD. Einer der Gründer ist Adolf von Thadden, der als V-Mann für den britischen Geheimdienst MI6 tätig ist. Aber das weiß bis zu seinem Tod 1996 angeblich niemand.

Neue Nazis braucht das Land

1951 wird das Bundeskriminalamt (BKA) gegründet, das man durchaus als direkten Nachfolger des Reichssicherheitshauptamts der Nazis ansehen kann. Bis weit in die 1960er Jahre stammen viele seiner Beamten aus der SS, die sich vor allem um Paul Dickopf, den 4. Präsident des BKA scharen. Dickopf und seine Männer leiten direkt und indirekt 20 Jahre lang die Geschicke des BKA.

In den 1970er Jahren wird es ruhiger um die „Rechten“, der (linke) RAF-Terror erschüttert das Land. 2003 scheitert das erste von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat angestrengte Verbotsverfahren gegen die NPD vor dem Bundesverfassungsgericht. Der Grund: Praktisch die gesamte Führung des Nordrhein-Westfälischen Landesverbandes der NPD besteht aus V-Männern des Verfassungsschutzes (VS).

In den Jahren 2000 – 2007 ermorden Mitglieder des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zehn Menschen. Erst als Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos 2011 Selbstmord begehen, wird die Existenz der NSU (angeblich) bekannt. Die Berliner Zeitung deckt auf, dass acht V-Leute des Verfassungsschutzes und ein V-Mann des Berliner Landeskriminalamtes jahrelang Kontakt zur NSU haben.

Die Nazi-Macher

Schon 2011 vernichten Beamte des Verfassungsschutzes Akten über die NSU, was 2012 zum Rücktritt der Leiter des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) und der Landesbehörden Thüringens, Sachsens und Berlins führt. Offensichtlich hat man seit Jahren Bescheid gewusst.

Mehrere Dokumentationen zeigen klar die Verstrickungen des Verfassungsschutzes mit der Neo-Nazi-Szene. Es gibt sogar den Verdacht, der VS habe diese (mit) aufgebaut und finanziert. In den kommenden Jahren wird aufgedeckt, dass sieben Sicherheitsbehörden über Jahre 40 V-Männer im Umfeld des NSU führen. Sind die Rechten nur ein Fake?

Schon 2008 beschließt der Verfassungsschutz alle V-Leute aus der bedeutungslos gewordenen Partei „Die Republikaner“ abzuziehen. Welcher Methoden sich der Staat dabei gern bedient zeigt sich in Bayern. Dort denkt man 2016 laut über  den Einsatz von Schwerverbrechern als V-Männer nach.

Die (alten) Rechten

Dass es Rechte gibt ist unbestritten. Wer das leugnet lügt. Aber Splitterparteien wie „Die Republikaner“, die „NPD“ und „Die Rechte“ stellen keine Gefahr für Deutschland dar. Sie sind lediglich Trittbrettfahrer des auch durch die Alternative für Deutschland (AfD) neu befeuerten Patriotismus.

Aber während die AfD bundesweit an Zustimmung und Einfluss in der Bevölkerung gewinnt, bleiben die Alt-Rechten außen vor. Trotzdem marschieren sie bei Demonstrationen mit, ein gefundenes Fressen für die meist linke Presse.

Aber jene Truppe mit Glatzen und Springerstiefeln sind eine (aussterbende) Minderheit. Diese Subkultur marschierender Bierbäuche pflegt ein Image, das irgendwo zwischen Fußball und Alkoholexzessen liegt. Man feiert sich gern selbst, wirklich politisch aktiv sind nur wenige. Stattdessen träumt man von einem fiktiven Germania und verehrt Wotan als Gott.

(Ge)Rechte Lügen

Die WELT hat scheinbar fair über Extremisten aus beiden politischen Lagern berichtet, aber bei aller Kritik die falschen Schlüsse gezogen. Als Kommentar zur Polizei-Kriminalstatistik 2017, die deutliche Veränderungen zum Jahr 2016 zeigt, wird geschrieben: „Dennoch machen rechte Straftaten noch immer den Großteil aller politisch motivierten Delikte aus: Im vergangenen Jahr wurden von der Gesamtzahl von 39.505 Straftaten 20.520 Fälle Rechtsextremisten zugeordnet. Linke sind demzufolge für 9752 Taten verantwortlich.“ 

Verschwiegen wird, dass ein großer Teil rechter Straftaten lediglich geringe Verstöße sind. „Nazi-Rufe“, die ich an dieser Stelle nicht wiederholen will, der „Deutsche Gruß“, verbotene Abzeichen und Symbole, haben die hohe Zahl bei rechtsextremistischen Straftaten generiert. Auch antisemitische Attacken von Muslimen gegen Juden zählen dazu. Im Gegensatz dazu sind Hammer und Sichel bei den Linken erlaubt.

Auf Nachfrage musste die Polizei München einräumen, dass der sogenannte „Hitlergruß“ eines jungen Afghanen als „rechte Straftat“ eingeordnet wird. Wer die nachfolgende Diskussion liest, wird staunen. In anderen Bundesländern sieht das kaum anders aus. Selbst der „Hitlergruß“ eines Linken wird demnach als rechte Straftat gewertet.

Die falsche Statistik

Dietmar Woidke (SPD), der Ministerpräsident von Brandenburg, hat in einem auf Youtube veröffentlichten Interview zugegeben, dass man die Statistik für „rechte Straftaten“ geändert habe. Der (entsetzte!) Moderator hat ihn schnell unterbrochen. Sollte niemand die Wahrheit hören?

Auf die Bemerkung des Reporters, dass die Zahl der rechtsextremistisch motivierten Gewalt in Brandenburg fünfmal höher als in den westdeutschen Bundesländern ist, antwortete der Ministerpräsident etwas holprig: „Also erstmal was zur Statistik. Wir haben in Brandenburg die Statistik bei rechtsextremen Übergriffen geändert. Das heißt bei der Polizei ist erstmal jeder Übergriff, wo nicht erwiesen ist, dass er keine rechtsextreme Motivation hatte, wird in diese Statistik reingezählt.“ 

Es kann durchaus bezweifelt werden, dass „Rechte“ ohne Mithilfe deutscher Behörden in der heutigen Breite existieren würden. Aber welche Absicht hat der Verfassungsschutz über die letzten Jahrzehnte verfolgt? Eine Antwort von mehreren könnte lauten: „Wer Angst verbreitet, wer eine Gesellschaft in Lager aufteilt, kann diese einfacher kontrollieren.“

Lichter der Großstadt – Teil 6: Dunkel war die Nacht

Wir verbringen einige Tage in Los Angeles, Venice Beach ist unser Ziel. Dort wissen wir auch die Büros von Google, auf den krassen Gegensatz sind wir weniger gefasst. Obdachlose campieren am Straßenrand, ein Mann schiebt seine ganze Habe in einem Einkaufswagen vor sich her.

Auch das sind die USA, extremer Reichtum und bittere Armut gehen Hand in Hand. Compton, Watts und South Central sind jene Viertel der Millionenstadt, die der normale Amerikaner kaum betritt. Von Doris weiß ich, dass eine nächtliche Autopanne dort lebensgefährlich ist.

The Fall

Wir treffen Doris wieder und tauschen Neuigkeiten aus. „Trump macht mir Sorgen“, sagt sie, „ich hoffe er weiß was er da macht.“ Sie ist in Uniform und sitzt im Streifenwagen. „Na, Lust auf eine Tour?“, fragt sie und lacht, als wir begeistert nicken. „Dann rein mit euch, ich zeige euch mein L.A.“

Es ist nach 18 Uhr, aber der Verkehr ist noch immer dicht. Wir fahren nach East Los Angeles, die Gegend dort ist einigermaßen sicher. „Ich will euch jemanden vorstellen“, sagt Doris. „Sein Name ist Alberto, er war früher ein Gangmitglied und hat einige Jahre im Gefängnis gesessen. Heute ist er sauber und kümmert sich um Obdachlose. Er kann euch mehr von der dunklen Seite erzählen.“

Alberto ist Mitte Vierzig, beide Arme sind schwer tätowiert. Sein Gesicht ist ein Buch aus Narben, sein Lächeln ist echt. Wache Augen mustern mich. „Hallo, Lieutenant“, begrüßt er Doris, wen haben Sie heute mitgebracht?“ Doris stellt uns vor und Alberto deutet eine Verbeugung an. „Das macht man doch in Japan so, ja?“

Doris und er reden dann über Menschen, deren Schicksal und Namen keinen Platz in diesem Artikel haben. Aber ihre Geschichten sind krass. So, wie Albertos.“ „Ich war Gangmitglied seit ich denken kann“, erzählt er. „Du wirst in den Slums geboren und kommst dort kaum jemals raus. Mein Glück, ich habe keinen umgebracht. Und im Gefängnis hast du jede Menge Zeit.“

Alberto war an einem schweren Raubüberfall beteiligt, der seiner Bande fast 50.000 Dollar einbrachte. „Wir dachten damals wirklich, das große Los gezogen zu haben“, sagt er. „Wie konnten wir auch wissen, dass wir gefilmt worden sind?“ Er grinst. „Mein Gesicht war auf dem Video deutlich zu sehen. Zwei Tage später war ich verhaftet.“

„War das deine erste Haftstrafe?“, will ich wissen und Alberto schüttelt den Kopf. „Als Jugendlicher war ich einige Monate in einem sogenannten Bootcamp. Dort haben sie uns mit militärischem Drill auf den rechten Weg gebracht. Es gab dort diesen Trainer, der uns Boxen lehren wollte. Keiner hat damals begriffen, welche Chance er uns geboten hat.“

Alberto schaut mich an, plötzlich liegt ein Schatten auf seinem Gesicht. „Was ich lernte habe ich dann auf der Straße eingesetzt und den Mann damit enttäuscht. Ich wusste es damals nicht besser, Gewalt gehörte zu meinem Leben.“

Er schaut nachdenklich auf seine Hände. „Hätte ich die Disziplin, die ich heute habe, ich hätte den Wachmann nicht ins Koma geprügelt. Im Knast habe ich auch geboxt. Zu Beginn war es Selbstverteidigung, so habe ich mir Respekt verschafft. Mit der Zeit begriff ich, dass ich mich entweder ändere oder mein Leben im Knast enden wird.

Resurrection

Ich begann Bücher zu lesen und vertraute mich einem Psychologen an. Ohne ihn wäre ich vermutlich längst gestorben. Ich verdanke es seiner Fürsprache, dass ich an Kursen und Programmen teilnehmen durfte, die mir den Zugang zu meinem jetzigen Job ermöglicht haben.“

Alberto hat einen Abschluss als Sozialarbeiter gemacht und lebt diesen Beruf mit wahrer Leidenschaft. „Ich kenne die Gangs“, sagt er und sie respektieren mich jetzt.“ Ob er keine Angst habe, will ich wissen und wieder schaut Alberto auf seine Hände.

„Weißt du“, erwidert er, „ich kann wirklich ausgezeichnet boxen. Einige wollten das testen, heute sind wir Freunde.“ Er schaut mich bezeichnend an und ich verstehe. „Bei einigen führt der Weg nur über Härte“, sage ich.

„Alberto ist eine große Hilfe, wenn wir Gangmitglieder verhören“, sagt Doris. „Sie trauen uns nicht und sprechen wirklich nur mit ihm. Er packt sie bei der Ehre und sie beginnen zu reden. Nicht immer, aber oft.“

Ich kenne Slums. Irgendwie ähneln die sich alle. Robert’s Market ist noch nicht im Gangland. Ich kaufe für mehr als siebzig Dollar Lebensmittel ein und schenke sie Alberto.

„Danke! Damit retten wir Leben“, sagt er. „Ich verteile das Zeug und ihr wartet bitte im Wagen! Steiget auf keinen Fall aus, egal was passiert!“

The Dark

Wir drehen eine Runde durch Inglewood. Alberto fährt uns in seinem alten Ford. Er zeigt auf Häuser und nennt Namen. „Hier bin ich aufgewachsen“, erklärt er uns. Doris hat das Funkgerät in der Hand und sich beim Revier gemeldet. Ein Funkspruch von ihr und die Kavallerie reitet los. Aber alles bleibt friedlich.

Die Szene wirkt wie in einem Film. Eine Seitenstraße ist die Kulisse, die Lichter der Großstadt sind verblasst. Das Viertel wirkt wenig einladend auf mich. Alberto spricht mit einer Gruppe Jugendlicher, die am Straßenrand stehen.

„Yo wassup man“, höre ich und ein Afroamerikaner baut sich vor Alberto auf. Er überragt ihn locker, aber unser Guide zeigt keine Angst. Das ist auch kaum nötig, Alberto wird von allen respektiert. Ich erkenne es an der Haltung des jungen Mannes, der unseren Fahrer als höhergestellt ansieht. Als er ihm dann noch einige Lebensmittel gibt, ist die Stimmung fast ausgelassen gut.

„Das ist Aaron“, stellt ihn Alberto vor. „Ein, wie ich hoffe, bald guter Boxer im Halbschwergewicht. Ich trainiere die ganze Bande.“ Später erzählt uns Alberto, dass Sport oft die einzige Chance für solche Jugendliche ist. „Denen gibt niemand einen Job oder eine Chance. Wer aus gewissen Vierteln stammt, wird zum Aussätzigen.“

Die Nacht gibt den Straßen eine besondere Note. Gnädig verhüllt sie sie dunklen Seiten der Stadt. Unsere kleine Tour dauert knapp zwei Stunden, dann haben wir genug gesehen. Auch das sind die USA, wie sie nur wenige kennen. Alberto fährt uns zurück. „Hattest du Angst?“, will er wissen und ich schüttele den Kopf.

„Ich habe das Gefühl, dass du dich wehren kannst“, sagt er zum Abschied. „Aber komm nie auf die Idee allein in diese Gegend zu fahren!  Dort herrschen andere Gesetze. Die falsche Straße zur falschen Zeit und Los Angeles hat wieder einen neuen Toten. Frage den Lieutenant, sie weiß mehr davon.“

Keinen Toten, aber eine Art Begräbnis gibt es in der nächsten Folge, die eisig werden wird.