Gedanken einer Ausländerin: Deutschland von Sinnen

Gedanken einer Ausländerin: Deutschland von Sinnen

Deutschland ist von Sinnen. Mehr fällt mir zum aktuellen Polit-Theater nicht mehr ein. Wahlkampf statt unbürokratischer Hilfe. Dieser Eindruck entsteht, wenn man das Geschwätz deutscher Polit-Darsteller sieht, die nun „besorgt“ in die vom Hochwasser verwüsteten Gebiete eilen. Aber statt selbst anzupacken oder das Kommando zu übernehmen, suchen sie nach Ausflüchten um das staatliche Versagen schön zu reden. Man kann von der BILD halten was man mag, aber zumindest bei den Fakten haben die Journalisten ihren Job gemacht. „Bereits am 10. Juli 2021 hat das EU-Flutwarnsystem (Efas) Deutschland vor „extremem Hochwasser“ durch Starkregen gewarnt. Doch von Bund und Ländern kommt keinerlei Reaktion.“ (Quelle BILD)

BILD Bericht

Die fehlende Reaktion ist ein Nährboden für Verschwörungstheorien: „Die Politik habe die Menschen absichtlich nicht gewarnt“ heißt es. Oder „Politiker wollten sich als Retter in der Krise präsentieren.“ An diese Absicht kann ich nur schwer glauben. Meiner Meinung nach handelt es sich um reine Schlamperei. Armin Schuster, Chef des Bundesamtes für Katastrophenschutz (BBK) weist jede Schuld zurück. „Man habe die Bevölkerung schließlich mit der Warn-App #NINA vor dem Hochwasser gewarnt.“

Diesen Schwachsinn muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, um ihn dann sofort wieder auszuspucken. Selbst als ich noch in Deutschland lebte, hatte ich noch nie etwas von dieser App gehört. Das geht vermutlich den meisten Deutschen so. Ein Radio und einen Fernseher hat allerdings fast jeder. Und dann gäbe es da noch Sirenen, die, wie wir wissen, ab und zu nicht funktionieren, aber doch vorhanden sind. THW, Feuerwehr und Polizei hätten mit Lautsprecherdurchsagen warnen können, wenn man sie von staatlicher Seite informiert hätte. Aber Innenminister Seehofer hatte bestimmt wieder an seiner Modelleisenbahn gebastelt und das Telefon gekonnt ignoriert. Das macht er gern in Krisen.

Ausgerechnet die AfD, hatte 2018 einen Antrag zum Hochwasserschutz in NRW gestellt, der von den Altparteien abgelehnt worden ist. Am 19. März 2021 stellte die AfD-Fraktion im Bundestag den Antrag, ein SMS basiertes Warnsystem einzuführen. Auch das wurde von allen Parteien abgelehnt. Nun „denkt die Regierung darüber nach“, dieses System doch einzuführen. Natürlich betreibt die AfD mit der Veröffentlichung dieser Fakten ebenfalls Wahlkampf. Andererseits waren es durchaus vernünftige Vorschläge, die aber von der „falschen Seite“ kamen und deren Ablehnung nun zum unnötigen Tod von Menschen führten.

Apropos falsche Seite! Tagesschau, WELT und andere dem System hörige Medien, verunglimpfen zur Zeit Dr. Bodo Schiffmann, der Menschen in Not helfen will. Selbst wenn der Mann ein „Corona Leugner“ wäre oder eine Vorstrafe wegen was auch immer hätte, was ist daran falsch Menschen in Not zu helfen? Soll ein Ertrinkender also in Zukunft nach der politischen Meinung des Rettungsschwimmers fragen, bevor er sich retten lässt?

Ihr GRÜNEN, Linken, SPD, FDP, CDU und AfD-Politiker, hört in der Stunde der Krise einmal damit auf euch gegenseitig zu beschuldigen! Handelt schnell, handelt jetzt, bevor die nächste Katastrophe kommt. Aber hört auf damit Wahlkampf auf dem Rücken von Toten zu betreiben. Das gilt auch für die Chefredakteure der Medien. Klärt gemeinsam das Staatsversagen auf und arbeitet einmal alle zusammen. Für Deutschland, für die Menschen in Not!

Gedanken einer Ausländerin: Hier kommt die Flut

Gedanken einer Ausländerin: Hier kommt die Flut

„Land unter!“, verkünden deutsche Qualitätsmedien, als in Rheinland-Pfalz und NRW die Wassermassen kommen. Mehr als 100 Menschen hilft das wenig. Sie sind vermisst oder tot. „Die von Menschen gemachte Klimaveränderung ist schuld!“, wissen GEZ finanzierte Experten sofort. „Nun müsse man wirklich etwas gegen den CO2-Ausstoß tun.“ Diesen Schwachsinn glauben höchstens bekiffte Spatzenhirne, wie man sie im vorgeblich linken Spektrum gern sieht.

Als Ex-Grüne kenne ich diese ideologischen Wirrköpfe ebenso gut, wie „Die Linke“ Mauerschusspartei der SED. Von der SPD ganz zu schweigen, die gern für „menstruierende Männer Mülleimer in Öffentlichen Toiletten aufstellen will. Vermutlich unter einem Gendersternchen, das finden linksgrüne Entitäten nämlich gut.

Nun bin ich in Düsseldorf aufgewachsen und wie es der Zufall will, kenne ich die dortigen Hochwassermarken. Der Klimawandel fand demnach bereits vor einigen hundert Jahren statt. Vermutlich ausgelöst durch Dampfplauderer und den Klabautermann. Vielleicht ist auch der fliegende Holländer schuld. Oder darf es doch die Sonne sein? In deutschen Talkshows wird bestimmt auch darüber gestritten.

Die ewige Kanzlerin wird irgendeinen Wandel noch erleben. Von ihrer Abschiedsvorstellung bei der US-Fake-Regierung, ist sie schnell ins Hochwassergebiet geeilt. Bestimmt um dort die vom Staat in Aussicht gestellten 300 Euro pro betroffenem Haushalt zu verteilen. Eine Summe übrigens, die kaum lächerlicher sein kann. Aber so ist das im besten Deutschland aller Zeiten, wenn dort eine Kanzlerin zu mehr privaten Spenden aufruft. Ist klar bei einem SPD-Finanzminister, der bekanntlich nicht besonders gut rechnen kann.

Dr. Bodo Schiffmann, dessen unermüdlicher Einsatz für Aufklärung und gegen die Corona-Maßnahmen kaum zu toppen ist, hat sich auch im Hochwassergebiet engagiert. Während das THW untätig auf dem Parkplatz steht, die Polizei mit einer Hundertschaft anrückt um eine nicht existente „Querdenker Demonstration“ zu verbieten, hat Dr. Schiffmann „in die Hände gespuckt“ und weit über 300.000 Euro für die Flutopfer gesammelt. Die deutsche Hetzpresse hat daraus sofort einen Artikel gemacht und wittert die Veruntreuung von gespendetem Geld. Armseliger und Menschenverachtender geht es kaum. Hilfe sollte unbürokratisch und ohne politisches Kalkül erfolgen. Dabei ist es egal, ob jemand pro oder contra „Impfung“ oder Corona ist.

Auch in Berlin wartet man auf eine Flut aus Menschen. Aber kann es die Wiederholung vom 01. August 2020 geben? Wünschenswert wäre es. Aber vielleicht stehen deutsche Schlafschafe lieber zur „kreativen Impfung“ an und jammern hinterher über Nebenwirkungen. Die gibt es immer häufiger, aber die Qualitätspresse schweigt dezent darüber. In Japan steht die Nachrichtenflut der Olympischen Sommerspiele kurz bevor. Ganz ohne Publikum und unter strengen Corona-Auflagen. Dafür haben Regierung und Presse gesorgt, die einen bisher recht entspannten Umgang mit dem „Killervirus“, mit einer Portion Angst befeuert haben.

Ich werde weiter Sommerpause machen, Karate leben und unseren Frechdachs erziehen. Wir lesen uns. Bis die Tage, macht es gut.

Die Corona-Krise: Ein Jahr „Pandemie“ – Mein Zwischenfazit

Die Corona-Krise: Ein Jahr „Pandemie“ – Mein Zwischenfazit

Am 27. März 2020 habe ich den Beitrag: Die Corona-Krise: Pandemie oder Staatsstreich? geschrieben. Die meisten meiner damaligen Aussagen gelten auch heute noch. Interessant ist es, die Kommentare einiger Leser zu sehen. Trotz „Pandemie“ und „Killervirus“ lebt ihr immer noch.

The German Angst

Natürlich war es (nicht!) der Lockdown, (nicht!) das Kontaktverbot und vor allem (nicht!) die Masken, die Leben gerettet haben. Merkel, Spahn und Wieler haben (k)einen tollen Job gemacht. So sehen das die Deutschen, so wird es von den Medien ans Wahlvolk transportiert. Mit großem Erfolg, bei Umfragen zur Bundestagswahl lag die CDU im Jahr 2020 bei knapp 40%. Das ist allerdings Geschichte.

Nach einem Jahr Corona-Krise, nach einem Jahr Chaos und Angst, nach diesem Jahr werden täglich immer mehr Fehler bekannt, die von der bisher unfähigsten Bundesregierung aller Zeiten begangen worden sind. Gesteht man Merkel & Co. zu, dass sie zu Beginn einen Fehler machten, haben sie diesen in der Folgezeit schamlos ausgenutzt und aus politischem Kalkül „The German Angst“ verbreitet.

Fehler

Gesteht man der Regierung zu, dass sie falsch reagierte, auf die falschen Berater hörte, vielleicht sogar Angst ums eigene Leben und dass der Bürger hatte, wäre spätestens im Herbst 2020 Zeit für eine Entschuldigung und das Ende der Maßnahmen gewesen. Unverzeihlich ist die Tatsache, dass es einen sich quasi im Wochentakt verschärfenden zweiten Lockdown gab und immer neue Grundrechtseinschränkungen. Es existierten bereits 2020 genügend Fakten, dass SARS-CoV-2 kein Killervirus ist.

Was immer es war, dass 2020 ein Umdenken der Politik verhindert hat, es muss zwingend ans Licht der Öffentlichkeit kommen. Es reicht nicht mehr, wenn die Verantwortlichen jetzt halbherzig Fehler eingestehen. Diese Menschen gehören vor Gericht! Mit ihnen die Professoren Drosten und Wieler, diverse Journalisten und Faktenchecker, die das Corona-Narrativ befeuert und angebetet haben.“

Heilung

Deutschland ist krank, eigentlich viele vor allem westliche Nationen. Ebenso Teile Asiens. Das Krebsgeschwür des Neoliberalismus, auch Raubtierkapitalismus genannt, hat viele Länder befallen. Zerfressen von der Gier nach wirtschaftlicher Macht, nach immer mehr und neuen Profiten, ist ein System entstanden, das Reiche immer reicher und Arme immer ärmer macht.

Die „wohlgemeinten“ Ideen eines Klaus Schwab, Bill Gates und anderer Superreicher, ihre Visionen von einer (für sie!) besseren Welt, diese Ideen sollten nichts weiter als Visionen bleiben. Sie funktionieren in der Realität ebenso wenig, wie der Kommunismus von Karl Marx.

Parteien

Von (Tages)Politik halte ich wenig, für mich ist einzig Geopolitik interessant. Aber geht man davon aus, dass wir in Deutschland verschiedene Parteien haben, die unterschiedlicher Meinung sind, glaubt man an die parlamentarische Demokratie, wird das Verhalten der einzelnen Fraktionen im Bundestag verständlicher.

In der FDP wird gemunkelt, dass die AfD indirekt für einige merkwürdige Abstimmungsergebnisse verantwortlich sei. Man will bei den „Liberalen“ auf keinen Fall (zu oft!) der gleichen Meinung wie die „Schmuddelkinder“ sein. Daher enthält man sich oder stimmt dagegen. Gleiches gilt auch für die Fraktion der Partei „Die Linke“, die möglicherweise anderer Meinung als die der Sozialdemokraten ist. Statt über den eigenen Schatten zu springen, statt pro Deutschland und seine Menschen zu sein, wird zu deren Schaden taktiert.

Verschwörungstheorien

Es gibt eine Menge Wirrköpfe auf der Welt, das erlaube ich mir an dieser Stelle zu sagen. Von der Flacherde bis hin zu uns kontrollierenden Außerirdischen ist alles dabei, was die Palette der kruden Theorien zu bieten hat. Was „Corona“ betrifft, so hatten die von Politik und Medien diskreditierten Wissenschaftler recht, als sie die Gefahr als minimal ansahen. Covid-19 war und ist mit herkömmlichen Medikamenten gut behandelbar. Die sogenannte „Impfung“ macht dagegen alles noch viel schlimmer.

Dr. Claus Köhnlein, dessen Interview offensichtlich kaum jemand interessiert, der vermutlich in den Augen vieler auch nur ein Verschwörungstheoretiker ist, hat bereits vor einem Jahr das Gleiche wie heute gesagt. Aber Deutschland duckt sich noch immer voller Angst. Mein Fazit ist, dass der Lockdown für viele Tode in Deutschland verantwortlich ist. Ebenso Fehlbehandlungen Kranker durch Mediziner, die Covid-19 nicht von Influenza unterscheiden können.

Keine Evidenz

Die Masken haben ebenfalls keine Leben gerettet. Im Gegenteil sind sie Brutstätten von Bakterien, wenn man sie unsachgemäß benutzt. Hand aufs Herz, wo bewahrt ihr eure Maske auf?  Ich habe sie in Deutschland am Rückspiegel von Autos, in Hosen- und Handtaschen gesehen.

Kindern FFP2-Masken aufzuzwingen ist grob fahrlässig und sollte ebenso verboten sein, wie deren (nutzlose!) Impfung. Auch der PCR-Test zur Bestimmung einer angeblichen Infektion ist blanker Hohn, das haben Forscher bereits mehrfach festgestellt. Möchte jemand die neue Studie lesen? Aber wer weiß, auch die ist bestimmt wieder falsch und die Experten in den Schreibstuben der Medien wissen es besser.

Corona-Labortests allein ungeeignet als Entscheidungsgrundlage für Pandemie-Maßnahmen

In Schweden gab es keinen Lockdown und keine Maskenpflicht. Ebenso wenig eine Übersterblichkeit. Allerdings hat man dort zu Beginn der „Krise“ einige Fehler gemacht. Mit dem heutigen Wissen, hätte es die nicht gegeben und Schwedens Weg wäre ein noch heftigerer Schlag ins Gesicht der restlichen Welt gewesen.

Zwischenfazit

Ich gehe davon aus, dass die P(l)andemie noch eine Weile dauern wird. Die Deutschen sollten sich daher wieder mit Klopapier eindecken, das bekanntlich gegen Viren hilft. Alternativ schaut man Fußball und wundert sich, wenn der Lockdown im Herbst erneut verlängert wird. Man könnte auch von einem Eigentor sprechen.

Um beim Fußball zu bleiben, ob dann vielleicht der Videobeweis hilfreich wäre? In Ermangelung von „Schiedsrichtern“ wohl kaum. Diese Funktion hat der Bundestag im Jahr 2020 fahrlässig abgeschafft.

Täglich nachgedacht: Die Qual der Wahl

Täglich nachgedacht: Die Qual der Wahl

Richard Wolff, der Gründer von Democracy at Work, hat einen vom Rubikon-Team übersetzten Artikel geschrieben. „Keine Wahl“ heißt er dort. „Gleichgültig, wer demnächst Präsident der Vereinigten Staaten ist — es wird immer der Kapitalismus sein, der regiert. Die Zeit ist reif für eine dritte Partei.“

Den ersten Teil kann man unterschreiben, lediglich die „dritte Partei“ löst entschiedenes Kopfschütteln bei mir aus. Warum das so ist, habe ich bereits in meinem Kommentar zur diesjährigen US-Wahl geschrieben. Zusammenfassend: US-Politik wird nicht von einzelnen Parteien gemacht. Repräsentanten beider Parteien sitzen vereint im Council on Foreign Relations (CFR) und entscheiden dort, wer für die Präsidentschaft kandidiert, wie teuer / heftig die als Wahlkampf getarnte Show wird und welchen Weg das US-Imperium zum Erhalt der Weltmacht einschlagen wird. Eine dritte Partei würde lediglich dann funktionieren, wenn die Macht des CFR, der Finanzeliten, der Federal Reserve Bank und aller Medien(Eigentümer) für immer gebrochen wird. Die angebliche Radikalisierung der Demokraten ist in meinen Augen nur ein Akt der großen Show.

Aber wie sieht es mit Trumps Kampf um die Macht aus? Was sehen wir wirklich? Ist es lediglich der Versuch eines scheidenden Präsidenten, um quasi „kämpfend“ abzutreten, um dann ein Comeback zu bestreiten? Ich lege mich noch einmal fest und sage, dass wir einen Kampf der Eliten sehen. Während die eine Seite wieder mit dem Säbel rasseln möchte, ist die Fraktion um Trump viel eher zu einer sanfteren Lösung bereit. Sanft in diesem Fall, dass keine Kugeln fliegen. Am Endergebnis ändert das wenig. Das lautet immer: America first!

Trumps Gesicht als cleverer Unternehmer zeigt sich, wenn er und seine Mannen plötzlich die schnelle Impfung für alle US-Bürger favorisieren. Dahinter stecken finanzielle und politische Interessen. „Corona“ wird nach der Impfung und dem „Great Reset“ vermutlich verschwunden sein. Wer dann die USA regiert, ist nebensächlich. Möglicherweise beginnt dann ohnehin ein Massensterben durch den Ausbruch einer durch die Impfung verursachten „Pandemie.“ Big Pharma ist auf jeden Fall der Gewinner. Egal ob Trump wieder in seinem Tower oder Joe Biden im White House sitzt.

Fazit: Wolffs Artikel liest sich gut. Aber er bewegt sich auf klassischem Niveau, indem er immer noch Parteien favorisiert. Diese Nebelkerze hat ausgedient. Ebenso wie die vom CFR „gemachten“ US-Präsidenten. Dass ich trotzdem den Unternehmer Trump favorisiere, hat rein wirtschaftliche Interessen. Für mich ist ein Donald Trump berechenbarer, als ein seniler Joe Biden. Mit „Krieg“ kann ich kein Geld verdienen, als Mitglied von ASEAN im friedlichen Wettstreit schon.

Gedanken zur Lage der (deutschen) Nation

Gedanken zur Lage der (deutschen) Nation

Den Titel dieses Beitrags habe ich in Anlehnung an den in der amerikanischen Verfassung verankerten Bericht zur Lage der Nation gewählt.

  • Der Präsident soll „den Kongress von Zeit zu Zeit über die Lage der Nation informieren und ihm zur Beratung die Maßnahmen empfehlen, die seiner Ansicht nach erforderlich und angebracht sind“.

Nun bin ich weder die Präsidentin noch die Kanzlerin Deutschlands. Doch von meiner Seite gäbe es eine Menge zur Lage der deutschen Nation zu sagen. Aber steht mir diese Meinung noch zu? Für viele vermutlich unverständlich, habe ich meine deutsche Staatsbürgerschaft abgelegt und bin „nur“ noch Japanerin. Trotzdem habe ich mir bisher stets die Freiheit genommen und weiter über Deutschland philosophiert. Das hat mir neben Freunden auch Feinde eingebracht.

Amüsant an dieser Stelle, dass mich schon vor Jahren Leser wahlweise als Rechte und dann wieder als Linke sahen. Menschen sind so einfach gestrickt. Meine Aussagen zu aktuellen Themen einem politischen Lager zuzuordnen, zeugt von einer gewissen Kleingeistigkeit oder dem Unverständnis gegenüber Politik. „Linke“ oder „Rechte“ sind Konstrukte aus der Vergangenheit und haben in der Gegenwart keinen Platz. Wenn ich doch darüber schreibe, ist das dem besseren Verständnis geschuldet. Die Rote Fahne meines Titelbildes hat dennoch eine gewisse politische Aussagekraft. Unter dem Deckmantel eines Corona-Konzeptes, wird eine Art von Neo-Sozialismus errichtet.

Was also gäbe es „heute“ zu sagen, was nicht schon zig mal durchgekaut worden ist? Corona? Nein danke! Die Labor-Pandemie wird kippen. Ob man alle Hintergründe aufdecken wird, darf allerdings bezweifelt werden. Haltet durch! Es wird noch schlimmer kommen bevor es wieder besser wird. Vielleicht könnte ich über das Klima schreiben und wie wichtig CO2 wirklich ist. Aber dann kommen wieder irgendwelche Endzeit-Jünger aus den Löchern, die ihre Rettungsringe bereits um die Hüften tragen.

Was ich bezüglich „Klima“ glaube? Ich glaube an die Profitgier der Wirtschaft, die früher schmutzige Kraftwerke baute und nun mit dem „Green Deal“ doppelt abkassieren will. Die Zeche zahlt der Steuerzahler, der sich kaum gegen Plastikverpackungen oder übermäßigen CO2-Ausstoß wehren kann. Die Aussagen verstrahlter Politikerinnen, dass Kinder zu viel CO2 produzieren und man daher keine Kinder mehr bekommen soll, gehören, wie sie selbst, auf den Müllhauefn der Geschichte. Oder wollt „ihr“ eure Kinder missen? Ich meine Aiko nicht!

Vielleicht sollte ich darüber schreiben, dass die „böse AfD“ eine Konferenz der Freien Medien abgehalten hat. Einige Beiträge sind durchaus sehenswert, wie etwa der von Professor Norbert Bolz. Aber den wird vermutlich keiner schauen. Es steckt nämlich sehr viel Wahrheit drin. Ich könnte aber auch über Herbert Marcuse schreiben, den Herr Bolz angesprochen hat. Im Gegensatz zu vielen angeblich Linken, kann ich den Mann verstehen. Das gilt auch für Horkheimer und Adorno. Wobei letzterer wirklich starker Tobak ist.

Was wichtig ist, dass man die Frankfurter Schule zwar kennt, sie aber nie als das Maß aller Dinge ansieht. Was wichtig ist, dass man neben einem Karl Jaspers auch einen Ernst Jünger oder Martin Heidegger liest, sich aber auch deren Gedanken nie völlig zu eigen macht. Ist es so schwer zu verstehen, dass man aus vielen Puzzleteilen eine eigene Weltanschauung formen kann? Viele Deutsche übernehmen die leider aus den Mainstream-Medien und sind daher nur einseitig und oberflächlich informiert.

Um die Lage der Nation zu verstehen, ist auch ein Blick auf die Wahlumfragen wichtig. Die scheinbare Allmacht der CDU/CSU bröckelt und liegt nur noch bei etwa 35%. 40% waren es, als die erste mediale Corona-Angstwelle über Deutschland schwappte. Zu überlegen wäre was geschieht, wenn bei der Union die 30% Marke wieder unterschritten wird. Ob dann „Corona“ wie durch Zauberhand verschwindet und die Klimarettung wieder einen höheren Stellenwert hat? Ich freue mich schon auf (k)ein Wiedersehen mit Greta. Dumm nur, das schwedische Modell hat doch angeblich ausgedient.

Die NWO – Fiktion oder Wahrheit?

Die NWO – Fiktion oder Wahrheit?

Die Antwort auf den Kommentar eines langjährigen Lesers, ist im Lauf des Tages zu diesem Beitrag gereift. Dabei geht es um die New World Order, kurz NWO genannt. Für die einen ist sie Realität, andere können herzlich darüber lachen. Nachfolgend der Versuch (m)einer Definition.

Fiktion oder Realität?

Das Schlagwort, der Begriff „NWO, wird von vielen dazu genutzt um wirre Theorien zu entwickeln. Er füllt mittlerweile ganze Bücher. Wenn man weiß, dass die Machthaber der Welt eigentlich immer kommunizieren was sie vorhaben zu tun, verliert die NWO ihren Schrecken. Dass Ziel einer „geeinten“ Welt klingt edel. Viele glauben zu wissen, dass dem nicht unbedingt so ist, da es zu viele Interessengruppen gibt, die zum Teil nur auf den eigenen Vorteil aus sind.

Für die meisten ist die NWO ein so abstrakter Begriff, dass sie bei deren Nennung sofort abblocken. Die Menschen wollen ein normales Leben in Harmonie. Krieg, Hunger, Tod stört dieses Leben. Auch „Corona.“ Daher würde sie jeden, so absurd das auch klingt, „umbringen“, der diese Wohlfühlblase stört. In Deutschland erlebt man das erneut mit Denunzianten, die andere mit heiligem Eifer an die Behörden melden.

Grün ist der bunte Genosse

Ich hatte in Deutschland mehrfach Gelegenheit mit einigen nun ehemaligen „Genossinnen“ zu diskutieren, die alle pro Europa, unbegrenzte Zuwanderung und „Buntheit“ sind. Ihrer Meinung nach hat der Nationalstaat ausgedient, auch die deutsche Sprache. Englisch sei das neue Mittel der Kommunikation. Allein das gibt schon einen Hinweis darauf, woher der Wind der angeblichen NWO weht.

Dieser absurden Behauptung, ein Mischmasch der Völker mit nur einer Sprache sei ein Gewinn für die Welt, stehe ich ablehnend gegenüber. Bunt zu sein heißt, die Welt in all ihren Facetten zu sehen. Viele Kulturen, viele Völker mit ihren wunderbaren Traditionen, machen die Welt erst lebenswert. Ich möchte nicht „Hula Hula“ als Grundlage meiner Kultur sehen, die soll japanisch bleiben. „Hula Hula“ schaue ich mir dann dort an, wo es als Brauchtum existiert.

Braucht die Welt Eliten?

Ich sage es ganz offen, die Welt ist toll! Aber diese Welt braucht keine Eliten, die sie mit ihren Milliarden zum eigenen Wohl verändern. Zieht man alle düsteren Prognosen ab, unterstellt man Leuten wie Gates, Soros und …, dass sie zwar Visionäre aber sonst harmlose „Spinner“ sind, betrachtet man alles was geschieht nüchtern und mit einer gewissen Distanz, kann man die gute Absicht durchaus sehen.

Allein die Umsetzung ist falsch. Die wird mit „Gewalt“ und von den falschen Managern dieser Visionäre gemacht. Die Manager, das sind die bezahlten, erpressbaren Politiker. Die gilt es auszutauschen und die scheinbare Allmacht der Global Player zu begrenzen. Wobei das wieder die Gefahr eines totalitären Staates (Kommunismus) in sich birgt, der wieder nur wenigen Mächtigen dient.

Wer die Macht hat

Aber das ist in groben Zügen lediglich eine Vision von mehreren. Ich denke immer einige Schritte weiter und abstrakter. An dieser Stelle endet mein für diesen Beitrag leicht geänderter Kommentar, dem ich noch einiges hinzufügen möchte. Auf die Idee brachte mich einmal mehr „der letzte ehrliche Sozialdemokrat“ Albrecht Müller. Dessen Nachdenkseiten (NDS) gehören seit Jahren zu den mich inspirierenden Quellen. Auch, da bin ich ehrlich, wenn ich die dortigen Schlussfolgerungen nicht immer teile. Aber das spielt keine Rolle für mich.

Albrecht Müller hat ein neues Buch geschrieben, das ich dann irgendwann auch lesen muss. Zusammen mit zig anderen, aber mein Tag ist zu kurz und die Stunden mit meinen beiden „mächtigen Frauen“ sehr lang. Was wunderbar ist, die beiden geben mir viel Kraft. „Die Revolution ist fällig – Aber sie ist verboten“, lautet der Titel des Buches. Beim Freitag gibt es eine Rezension, auf die ich mich beziehe. Schauen wir kurz rein, was weiß Herr Müller über die Mächtigen?

Der Blick zurück nach vorn

Auffällig oft wird in diesen Tagen Willy Brandt zitiert, den ich als Bundeskanzler nie erleben durfte. Dafür bin ich zu spät geboren. Aber sein (Lebens)Werk kann man noch sehen. Auch wenn es spätere Genossen ad absurdum führten, da stimme ich Albrecht Müller zu. Schröder, der Medienkanzler, hat große Schuld daran. Er gehört zu jenen käuflichen Genossen, die der Macht des Geldes erlegen sind. Das gilt heute für (fast!) alle Sozialdemokraten, für die GRÜNEN sowieso. Über „Die Linke“ möchte ich kein Wort verlieren, dort weht der faulige Atem der SED.

Auch als „Neu-Konservative“, so zumindest haben mich Freundinnen im Scherz genannt, hätte ich wenig Probleme mit einem Sozialdemokraten Brandt als Kanzler. Aber seine Ideen werden von Ideologen innerhalb der SPD erstickt. Die Partei kämpft ums Überleben, so scheint es. Der Basis will ich das zugestehen. Die Parteispitze spielt ein schmutziges Spiel und hat längst ihre Seele verkauft. Daher muss sie tun, was die Lobbyisten täglich präsentieren. Auch, wenn das ein zweiter Lockdown ist, der die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer macht.

Die Macht des Geldes

„Die Staatsgewalt geht vom Großen Geld aus“, heißt es bei Albrecht Müller. Damit bringt er auf den Punkt, was viele immer noch übersehen. Die Global Player sind weder Rechts noch Links. Sie glauben nur an die Farbe des Geldes. Die Macht dieser Menschen kann nicht in einer Revolution gebrochen werden. Erneut zitiere ich mich leicht abgeändert selbst:

Merkel ist lediglich ein Rad im Getriebe der Macht. Zerbricht es, werden sich andere Räder drehen. Vergessen wir Deutschland, der Blick über den Tellerrand ist wichtig. Wir befinden uns als Schachfiguren in einem globalen Spiel. Es reicht daher nicht, die „Dame“ zu entfernen. ALLE Figuren müssen weg, das Netz des weltweiten Kapitalismus muss zerschnitten werden. Dieses Signal kann von Deutschland ausgehen und auch aus Österreich und der Schweiz kommen. Aber dazu braucht es Menschen, die sich gegen die Machthaber stellen und die auch kritisch gegenüber neuen Bewegungen sind und bleiben.

Das Spiel der Spieler

Nehmen wir kurz an, dass alle Parteien ehrenhaft und ihre Repräsentanten ehrlich wären. Nehmen wir weiter an, dass es einen (unmöglichen) Wahlsieg der AfD gäbe. Was würde sich ändern? Nichts. Was die meisten Wähler von Parteien vergessen, was offenbar kaum jemand der sich mit Politik beschäftigt begreift, es gibt immer einen Plan B. Schön zu sehen ist das bei der Klima-Hysterie. Die gleichen Firmen, die früher „schmutzige Kraftwerke“ bauten, verkaufen heute „Grüne Energie.“

Die NWO ist ein Konstrukt, das als Schlagwort aus den vermischten Interessen des Großen Geldes und seiner Handlanger entstanden ist. Die Geheimdienste, allen vorn die NSA, spielen dabei eine wichtige Rolle. Bei der NSA laufen viele Fäden zusammen, die unter anderem deren Tochter CIA spinnt. Parteien, Politiker sind willige Organe. Erpressbar? Auch. Aber vornehmlich dienen sie sich dem Geld wegen finanzieller Vorteile an. Ein krasses Beispiel ist Jens Spahn, den (noch) niemand dafür zur Rechenschaft zieht. Und dann gäbe es da noch China und Russland, die eigene Interessen haben.

Fazit: Ich glaube an keinen globalen Plan, der die Welt verändern soll. Wenn überhaupt sind es viele Pläne, die oft in die gleiche Richtung gehen. Wie etwa der Versuch der Vereinigten Staaten von Europa. Oder ein Eurasischer Block. Aber die USA werden auch weiterhin die Führung der Welt behalten. „Der Neoliberalismus“ ist ohnehin der Gewinner. Er wird sich vielleicht wieder unsichtbar machen und eine Atempause gönnen. Bis dahin regiert eine „Öko-Klima-Corona-Hygiene-Demokratur.“ Zumindest so lange, wie IHR sie regieren lasst.

 

Die Destabilisierung Deutschlands

Die Destabilisierung Deutschlands

Einleitung

Der folgende Beitrag hat sich beim Schreiben selbstständig gemacht. Leider fehlt mir die Zeit ihn wieder und wieder zu überarbeiten. Yuki, die oft dabei hilft, ist aktuell in Japan und hat anderes zu tun. Ursprünglich sollten es nur einige Gedanken sein. Aber über Politik zu schreiben ist schwierig. Vor allem dann, wenn man wie ich nicht mehr daran glauben kann und viele Politiker für gut bezahlte Akteure in einer Seifenoper hält. Aber tun wir so, als ob es Linke und Rechte gäbe. Persönlich halte ich beide Bezeichnungen für Relikte aus grauer Vorzeit, die endlich ersetzt werden sollten.

Im November 2018 hatte ich einen Beitrag mit dem Titel „Der Links-Staat“ geschrieben. Wie damals geht es mir auch heute nicht um Werbung für eine bestimmte Partei. Als nur noch Japanerin dürfte ich ohnehin nicht mehr in Deutschland wählen. Mir geht es darum jene Strukturen aufzudecken, die sich seit Jahren heimlich oder ganz offensichtlich entwickelt haben und die nur ein Ziel verfolgen, die Demokratie – besser herrschende Ordnung – in Deutschland zu destabilisieren. Die meisten Menschen sind dafür blind und reagieren mit Unverständnis oder Aggressivität, wenn man sie aus ihrer rosa Filterblase reißt. Wechselweise wird der Aufklärer dann als „Spinner“, „Verschwörungstheoretiker“ oder „Nazi“ beschimpft.

Die Parteien

Verschiedener Meinung zu sein kann förderlich für eine Diskussion sein, die zu einem guten Ergebnis führt. Hitzig, aber sachlich zu streiten, mit Leidenschaft für eine Sache oder Meinung einzustehen, sollte niemals in persönlicher Feindschaft oder der gezielten Abwertung anderer Menschen enden. Leider neigen die Menschen dazu sich ein Feinbild zu erschaffen. Was viele vergessen, der Bundestag ist eine große Show. Sind die Kameras ausgeschaltet, gehen die Abgeordneten viel ziviler miteinander um.

Schaut man auf die Geschichte und Gründung der einzelnen Parteien zurück, findet sich spannender Lesestoff für viele Stunden. Mir gefällt die lange Geschichte der SPD sehr gut, aber auch die Biografie einzelner Personen. Weniger gut gefällt mir, wohin sich die ehemalige Volkspartei entwickelt hat. Das aktuelle Personal der SPD ist ein intellektuelles Armutszeugnis, das nur noch von den GRÜNEN und den Linken übertroffen wird.

Die CDU taumelt unter Merkel in alle Richtungen. Getrieben von Geistern, denen man nicht mehr Herr werden kann. Die CSU wäre gern anders, aber ihre Vorsitzenden trauen sich nicht. Unter Strauß wäre eine AfD obsolet gewesen. Vermutlich hätte Strauß seine Partei mit großem Erfolg bundesweit aufgestellt und dadurch auch die CDU auf Kurs gehalten. Die FDP braucht keiner mehr. Der Spagat zwischen AfD und CDU ist völlig daneben.

Apropos AfD. Mit der AfD hat man für die Deutschen ein Feindbild geschaffen, auf das hemmungslos eingeprügelt werden kann. Die Partei groß werden zu lassen, war erklärte Absicht in der CDU. Strategisch geschickt nennt man die AfD nun in einem Atemzug mit der NPD und bezeichnet ihre Mitglieder als Nazis oder Faschisten. Darüber zu diskutieren macht keinen Sinn. Wer sich über die Partei ereifert folgt genau dem Plan und verschließt die Augen vor dem, was wirklich vor sich geht.

Quer – Queer – Links

Ein durchaus hoher Prozentsatz der LGBT-Szene sind Linke, GRÜNE oder anderweitig Verstrahlte. Ich selbst habe mich bis vor einigen Jahren zu den GRÜNEN gezählt, wenn auch aus taktischen Gründen. Auf keinen Fall werde ich deren ideologischen Experimente unkommentiert lassen, seit Jahren leiste ich durchaus aktiven Widerstand gegen diese Truppe. Wobei dieses „Links“ nur ein Synonym für die eigentlichen Bestrebungen jener ist, die die totale Macht anstreben. Es ist das Großkapital, jene zum Teil namenlosen Gestalten, denen es um Macht, Profit und noch mehr Einfluss geht. Zum eigenen Wohl versteht sich. Aber das haben bisher nur wenige geblickt.

Was wir zur Zeit in den USA sehen, die inszenierte Show um „Black Lives Matter (BLM)“, hat auch einen wahltaktischen Hintergrund. Die sogenannten Demokraten wollen die Marionette Trump von den Fäden der Macht abschneiden. Aber für jeden Faden den sie entfernen, wachsen bei Trump scheinbar zwei Fäden nach. Vielleicht erleben wir auch nur eine gigantische Hollywood-Inszenierung und Trump ist ein Schauspieler, der den Menschen etwas vorgaukeln soll. Ich behaupte, dass er von der amerikanischen Hochfinanz ins Amt eingesetzt worden ist, aber aus der Reihe tanzt. Black Lives Matter hat marxistische Wurzeln, die Gründer geben das unverblümt zu. „Die Pseudo-Linke“, jenes Konglomerat antidemokratischer Kräfte, hat ihre Chance gewittert, um weltweit loszuschlagen. Vielleicht hat man sie auch dazu mit Geld animiert.

Immer wieder wird die Frage gestellt, ob es bei den Linken einen Lenker im Hintergrund gibt. Das zu beantworten ist fast unmöglich. Meiner These nach gibt es ein weltweites Netzwerk „linker“ Gruppen, die alle eine ähnliche Ideologie verfolgen. Sie wollen Chaos und Anarchie, haben aber selbst nur wenig zu bieten, wenn es um eine neue Form der Gesellschaft geht. Wie das endet, hat man nun in Seattle gesehen: Im Chaos. Nach einigen Wochen war mit der autonomen Zone Schluss.

Der tiefe Staat

Die nur zögerlich verfolgten Ausschreitungen der Antifa in Deutschland, die zum Teil offene Duldung, hätte in jedem anderen Land der Erde den Menschen die Augen geöffnet. Anders in Deutschland. Deutschlands dunkle Jahre, das Gespenst Adolf Hitler, der eingeimpfte Schuldkomplex in Verbindung mit durch die GEZ finanzierten Medien, haben eine tiefe Abneigung gegen „Rechte“ geschaffen, deren Existenz oft nur vom Verfassungsschutz (VS) aufrecht erhalten wird. Es gibt genug Beweise dafür, dass der VS rechte Parteien und Gruppierungen infiltriert oder sogar aktiv gefördert hat. Wird das aufgedeckt, waren es immer nur „einzelne Mitarbeiter“, die einen Fehler begangen haben. Gleiches gilt auch für die Rolle des VS in Verbindung mit der Roten Armee Fraktion (RAF). Fakt ist, der VS hat „Dreck am Stecken.“ Vom „Tiefen Staat“ zu sprechen, ist also durchaus legitim.

Es stellt sich die Frage ob es DEN VS überhaupt gibt oder ob er in Teilen selbst unterwandert worden ist und wirklich einzelne Sektionen ihr eigenes Süppchen kochen. Aktuell wird das sächsische Landesamt für Verfassungsschutz von einem Skandal erschüttert. Dessen nun abgesetzter Präsident hat veranlasst, Abgeordnete der AfD abzuhören. Dazu gab es keinen Grund, die AfD wird Klage erheben und vor Gericht vermutlich gewinnen. Die Aktion des VS wirft Fragen auf. Sollte das Vorgehen des VS an die Öffentlichkeit kommen? Immerhin fordern linke Parteien, den VS abzuschaffen. Ich sehe das kritischer. Leider brauchen wir solche Dienste, aber vielleicht sollte der Name nicht mehr Verfassungsschutz sein.

Für Hans-Georg Maaßen, den in den Vorruhestand geschickten ehemaligen Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, habe ich eine gewisse Sympathie entwickelt. Mit vielem was er sagt gehe ich konform. Aber wer ist dieser Mann? Arbeitet er vielleicht noch immer als Geheimagent? Hört man ihm zu, ist das schwer zu glauben. Er ist ein guter Beamter mit einer durchaus interessanten Sicht der Dinge. Auch seiner Meinung nach, wird Deutschland seit Jahren von linken Kräften von innen heraus zersetzt. Bevorzugtes Ziel sind dabei die Sicherheitsbehörden. Nun könnte man diese Aussage als Konter werten, als Racheakt für seine auch durch die SPD erzwungene Entlassung. Schaut man sich jedoch das Gesamtbild an, ist seine Aussage nachvollziehbar.

Die alten weißen Männer

Die Angriffe von Farbigen auf Weiße, werden zum Teil von dafür bezahlten Aktivisten ausgeführt. Diese Aktivisten hetzen mit ihren Aktionen wieder andere People of Color auf, die weniger Chancen im Leben haben. Plötzlich wendet sich der Afro-Amerikaner Joe gegen seinen weißen Nachbar Sam und verprügelt ihn auf offener Straße. Der Grund war vielleicht ein unbeabsichtigter Rempler im Supermarkt, als Sam mit vollen Händen zum Ausgang strebte. Dafür verantwortlich ist indirekt auch ein George Soros, der wegen seines hohen Alters ohnehin fast unangreifbar ist. Vermutlich sind Männer wie er so weit von der Realität normaler Menschen entfernt, wie die Sonne von der Erde.

Soros, Gates, Buffet und wie sie alle heißen, sind nicht das Böse in Person. Sie wollen lediglich ihre Visionen umsetzen und glauben etwas Gutes zu tun. Das Problem sind die angerichteten Kollateralschäden. Was empfinden diese Männer, wenn sie die Bilder von brennenden Städten sehen oder wenn tausende Migranten im Mittelmeer ertrinken? Nehmen sie das Leid der Menschen noch wahr oder sind das für sie einfach nur Opfer, die für den weltweiten Umbau gebracht werden müssen. Ein Umbau der wem nützt? Allen Menschen oder doch nur den im Vergleich zur Masse wenigen Reichen, die schon jetzt die Gewinner der Corona-Krise sind.

Die Linke fehlt

In meinem Beitrag zum gleichnamigen Buch „Wenn die Linke fehlt“, bin ich umfassender auf das Thema eingegangen. Meiner Meinung nach, ist die ursprüngliche linke Bewegung längst unterwandert oder sogar gekapert worden. Die einzelnen Aktivisten haben davon keine Ahnung. Sie folgen blind dem, was ihnen ihre Führer auf die Fahnen schreiben. Mal huldigen sie Greta, hüpfen fürs Klima, nun wird die Polizei als Buhmann ausgemacht. Gleichzeitig werden immer noch die alten weißen Männer als Feinde der Gesellschaft angesehen. Ein Narrativ, das mittlerweile auf alle Weißen übertragen wird. Warum ist nur wenigen klar. Es sind nämlich genau diese „alten weißen Männer“, die verantwortlich für den weltweiten Aufruhr sind.

An dieser Stelle muss ich weiter ausholen, das Thema ist komplex. Einige Mitglieder der Hochfinanz sind Visionäre. Im Gegensatz zu normalen Arbeitnehmer, haben sie den Vorteil von sehr viel Geld. Geld, das ihnen hilft ihre Visionen zu verwirklichen. Dabei treten anderen auf die Füße, was vermutlich ohne böse Absicht geschieht. Trotzdem sind die Motive fragwürdig, mit denen zum Beispiel die Migration von Afrikanern gefördert wird. Wäre es nicht sinnvoller, diese gigantischen Vermögen gezielt vor Ort einzusetzen?

Die Linke fehlt 2

Kritische Linke, die zwar hitzig aber ohne Schaum vorm Mund mit politischen Gegnern diskutieren und nicht sofort zum Schlagstock greifen, diese kritischen Linken fehlen fast völlig in jedem Land. Stattdessen hat man die Antifaschisten geschaffen, die jeden niederprügeln der anderer Meinung ist. Zwar mag der Schwarze Block zum Teil nur aus Primitivlingen bestehen, seine Führer sind allerdings alles andere als dumm und zum Teil militärisch ausgebildet.

In den USA gibt es das Projekt VERITAS. Dort werden regelmäßig Leaks veröffentlicht, die von Google, Facebook und nun auch der amerikanischen Antifa stammen. Stimmt es, was man dort als Video-Footage präsentiert, werden Antifa-Aktivisten gezielt in Selbstverteidigung ausgebildet. Provozieren, schmerzhaft zuschlagen und nach Möglichkeit sofort weglaufen ist die Devise. Anders als in Deutschland, gibt es in den USA aktiven und auch gewaltsamen Widerstand gegen diese Aktivisten. Ob das sinnvoll oder nützlich ist, muss jeder für sich entscheiden. Aber Gewalt kann niemals die Lösung von Konflikten sein.

Linke Strategien

Black Lives Matter, die geheuchelte Anteilnahme am Tod des Afro-Amerikaners Floyd, das Ansehen der Polizei und aller Sicherheitsbehörden in der Bevölkerung abzuwerten, all das sind Strategien der Linken. Vermischt mit den gesteuerten Interessen des Großkapitals, das Gewinner jeder Krise ist.

Ein kleines Szenario: Nehmen wir an, dass es den Polizeibeamten Heinrich Gutbürger gibt. Heinrich ist 32 Jahre alt, Mitglied der Bereitschaftspolizei in BaWü, verheiratet mit zwei Kindern und wohnt in einem noch nicht bezahlten Haus. Der Oberkommissar ist seit fast fünf Jahren an jedem Wochenende unterwegs. Stichwort Flüchtlingskrise, G20-Gipfel, diverse rechts-links Demonstrationen. Heinrich ist SPD-Wähler, hat aber auch kein Problem mit GRÜNEN. Als Beamter hat er sich im Dienst ohnehin neutral zu verhalten. Die AfD ist ihm zwar suspekt, aber er schützt die Mitglieder trotzdem vor Übergriffen.

Im Frühling 2020 wird alles anders, die Corona-Pandemie befällt die Welt. 12 Stunden Dienste werden eingeführt, Heinrich hat Angst um seine Familie. Plötzlich schießen überall erneute Demonstrationen wie Pilze aus dem Boden, Heinrichs Wochenenden sind wieder gestrichen. Zusätzlich muss er dafür sorgen, dass Bürger den Mindestabstand wahren und eine Maske tragen. Seine Frau muss ihren Job als Verkäuferin aufgeben, um zu Hause auf die Kinder aufzupassen. Ihr Gehalt fehlt, die Finanzierung des Hauses ist in Gefahr. Zusätzlich kriselt es in der Ehe.

Als der Afro-Amerikaner Floyd in den USA zu Tode kommt, schwappt BLM auch auf Deutschland über. Bei einer Kundgebung, wird Heinrich von Demonstranten beleidigt und körperlich attackiert. Als er sich verteidigt und einen Angreifer zu Boden schlägt, geht ein Video viral, das lediglich seinen Faustschlag zeigt. Die Antifa veröffentlicht seinen Namen und die Adresse. Von nun an erhält er fast täglich Drohungen. Zusätzlich wird ihm eine dienstliche Rüge für übermäßigen Einsatz von Gewalt verpasst, Heinrich versteht die Welt nicht mehr.

Linke Strategien 2

Beim Feierabend Bier, aus dem schnell ein halbes Dutzend Gläser werden, diskutiert Heinrich mit Kollegen über die Lage. Sie fühlen sich von der Politik verraten und allein gelassen. Ein Kollege bringt es auf den Punkt. „Ich werde meine Partei nicht mehr wählen!“ „Aber wen dann?“, fragt Heinrich fast verzweifelt. „Warum sind alle gegen uns?“ An dieser Stelle unterbreche ich die fiktive Geschichte. Was wird mit Heinrich geschehen? Wird er vielleicht zu den „Rechten“ wechseln oder nie mehr wählen? Wird er vielleicht entlassen und die Polizei aufgelöst? Wird er seinen Job hin und sucht sich einen anderen? Was geschieht mit Deutschland und seinen Bürgern, wenn niemand mehr Vertrauen zu den Sicherheitskräften hat? Was geschieht, wenn immer mehr Polizisten ihren Job quittieren?

Im Rot-Rot-Grün regierten Berlin kann man das deutlich beobachten. Mit dem dort verabschiedeten Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) soll das Ansehen der Polizei beschädigt werden. Der Plan ist klar, die Linken wollen mittelfristig die Macht in Deutschland übernehmen. Möglicherweise sogar mit Gewalt. Dass sie damit nicht ihre eigene Agenda umsetzen, begreifen viele Aktivisten nicht. Die Gewinner werden erneut andere sein. Die Pseudo-Linken braucht dann niemand mehr. Vermutlich werden sie selbst eingesperrt oder abgeschafft. Jede Revolution frisst irgendwann ihre eigenen Kinder.

Deutschland vs USA vs Russland vs China

Wenn es um die Frage geht, an wen sich Deutschland stärker binden sollte, bin ich hin und her gerissen. Persönlich habe ich keine Probleme mit anderen Nationen, mit deren Außenpolitik schon. Deutschland, eigentlich ein großer Teil von Europa, hat die gleichen oder ähnliche Werte wie die USA. Andererseits muss man die Rolle der USA, ihren Auftritt als Hegemon und Weltpolizist kritisieren. Ich zumindest mache das. Japan und China verbindet eine eigene, wenn auch leidvolle Geschichte. Den dortigen „Kommunismus“ lehne ich vehement ab. Allerdings befürchte ich, dass eine Demokratie, wie wir sie kennen, dort kaum funktionieren wird.

Im Gegensatz zu diversen deutschen Politikern, die entweder wieder engere Beziehungen zu den USA wollen oder sich mehr Nähe zu Russland wünschen, sehe ich Deutschlands Rolle neutral. Warum kann man nicht mit beiden Seiten gute wirtschaftliche und politische Beziehungen haben? Aber dann bitte ohne jede militärische Besatzer oder der Mitgliedschaft in einem Bündnis. Dass Russland Deutschland oder Europa militärisch bedroht, halte ich für ausgeschlossen. Diese Gefahr war vielleicht nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs vorhanden, hat sich aber im Lauf der letzten Jahrzehnte von selbst erledigt. Dass Russland auch nach der Verfassungsänderung gern Einfluss auf den „Westen“ nehmen würde, halte ich für real. Aber dagegen kann man sich friedlich wehren.

Auch von China geht keine militärische, aber eine wirtschaftliche, bzw. ideologische „Gefahr“ für den Westen aus. China will mittel- bis langfristig die Rolle der USA als führende Wirtschaftsmacht übernehmen. Bisher hat Chinas Aufstieg deshalb gut funktioniert, da auch die deutsche Wirtschaft Teile ihrer Produktion entweder nach China verlagert hat oder dort billig produzieren lässt. Deutschlands einseitige Abhängigkeit vom Reich der Mitte, ist zwar nicht unumkehrbar, wird aber unmöglich von heute auf morgen zu beenden sein. Andernfalls droht der Verlust von mehreren hunderttausend Arbeitsplätzen.

Corona vs Politik vs Finanz-Eliten

Die Corona-Krise ist meiner Meinung nach künstlich erschaffen worden. Das Virus ist vorhanden, aber mehr oder weniger „ungefährlich“ für die Masse. Der Lockdown, die drastischen Maßnahmen, waren unnötig. Verschiedene Gruppen innerhalb der globalen und nationalen Eliten nutzen die Krise allerdings für ihre Zwecke aus. Eine Bevölkerung in Angst kann man problemloser lenken. Allerdings offenbart sich innerhalb der oft nur mittelmäßigen Politdarsteller auch eine gewisse Hilflosigkeit, wie man mit einer echten oder falschen Krise umzugehen hat. Das gilt für alle im Bundestag vertretenen Parteien. Was ich von denen halte, habe ich schon oft und breit erklärt. Einzelne Politiker verdienen diese Bezeichnung noch. Leider sind sie auf verschiedene Parteien verteilt.

Die Wirtschaftsbosse, das weltumspannende „Netz“ der Hochfinanz, das jetzige Geldsystem, die Macht der Notenbanken, sind salopp ausgedrückt die Ursache vieler Probleme. Unsere Vorfahren waren früher oft Piraten und Räuber, die andere mit mehr „Ressourcen“ überfallen und bestohlen haben. In einer zivilisierten Gesellschaft wird das anders gemacht. Heute tragen die Piraten keinen Dreispitz mehr, sie sitzen stattdessen im teuren Anzug an Computern. So wenig wie es einen Robin Hood gab, soweit ich mich erinnere entstand seine Legende durch die Vermischung von Taten mehrerer Personen, wird heute für das Wohl der Allgemeinheit Politik gemacht. Jene Almosten, die man dem Volk überlässt, sind oft zu wenig um damit gut zu leben.

Der Links-Staat oder die Destabilisierung Deutschlands

Ich schweife ab, das mache ich gern, da ich die Welt mit anderen Augen sehe. Jede Art von Politik ist mir zuwider. Mein Fokus ist meine Familie, die ich aber auch vor äußeren Einflüssen schützen muss. Das war einer der Gründe warum wir Deutschland verlassen haben. Einem „Kampf“, einem kaum fassbaren Gegner für eine Weile auszuweichen, macht durchaus Sinn. Aber niemand sollte glauben, dass ich deshalb geschlagen bin.

Auch Deutschland kann sich wieder erholen. Die Menschen müssen nur endlich begreifen, wie die Welt wirklich aussieht. Zumindest aber sollten so viele aufwachen, dass es eine Veränderung gibt. Allerdings prognostiziere ich, dass es einige Jahre schlimmer werden wird, bevor sich wirklich etwas ändert. Wie sich eine Weltwirtschaftskrise auf den Einzelnen auswirkt, ist schwer zu sagen. Das überlasse ich diversen Crash-Propheten, die darüber Bücher schreiben. Bücher, die durchaus lesenswert sind und ein gutes Stück möglicher Wahrheiten enthalten.

Deutschlands Weg wird, so vermute ich, noch eine Weile weiter nach „links“ führen. Es wird dabei auch auf den Nachfolger von Merkel ankommen und wie dieser sich positioniert. Eine Voraussage zu machen, wie eine neue Regierung in Deutschland aussehen wird, wäre an dieser Stelle vermessen. Rot-Rot-Grün wäre allerdings die absolute Katastrophe.

 

Gedanken einer Ausländerin: Die undemokratische Republik

Gedanken einer Ausländerin: Die undemokratische Republik

Dieser Beitrag könnte unter vielen Überschriften laufen. Er soll einerseits zum eigenen Nachdenken anregen, ist aber auch (m)eine kleine Hommage an eine Frau, die ich seit Jahren schätze: Sahra Wagenknecht. Vielleicht werden sich nun einige LeserInnen verblüfft die Augen reiben oder fassungslos nach Luft ringen. Aber wo ist das Problem? Warum sollte es ein Fehler sein auf eine kluge Frau zu hören, deren Gedanken meinen oft sehr ähnlich sind?

Deine Partei, meine Partei

Die alte Parteienlandschaft hat ausgedient. Heutige Parteien sind zum Selbstzweck für jene Individuen verkommen, die lediglich an die Fleischtöpfe wollen. Diese Individuen haben keinen wirklich politischen Charakter, es geht ihnen lediglich um finanzielle Unabhängigkeit. Erkauft wird diese allerdings mit der Abhängigkeit von Lobbyisten, die sie offen oder heimlich finanzieren. Das gilt für jede Partei im Bundestag. Auch eine AfD ist davon nicht ausgenommen. Wer wirklich glaubt, die AfD sei Deutschlands „letzte Chance“, dem kann ich Wunschdenken attestieren.

Gleiches gilt für jene grünen Öko-Faschisten, deren „Coming Out“ offensichtlich ist. Satt und zufrieden sitzen sie seit Jahren in den Parlamenten und drehen ihr Fähnlein nach dem Wind. Mal ist es das Klima und der Diesel, dann wird gegen Kriege gehetzt. Um dann doch einem Einsatz der Bundeswehr im Ausland zuzustimmen, der mehr oder weniger wirtschaftliche Interessen vertritt. Sind sie in der Regierung, nicken die GRÜNEN alles ab. Als Opposition sind sie zwar dagegen, aber tragen trotzdem vieles mit.

Que(e)r gedacht

Würde ich wirklich an Politik glauben, könnte man mich als eine Art von sozial-liberal-konservativen Geist einordnen. Ich vertrete allerdings auch queere und feministische Ideen, aber ohne den links-grünen Genderismus. Was ein Übermaß an Staat anrichten kann, haben Faschismus und Kommunismus aufgezeigt. Die jetzige Staatsform, ist allerdings nur wenig besser. Der Neoliberalismus hat sie schon lange unterwandert. „Gott Geld“ regiert die Welt, das ist die Wahrheit und keine Verschwörungstheorie.

Womit wir auch schon bei einem Wort angekommen sind, dass wie „Nazi“ oder „Rechter“, zur Zeit inflationär die Runde macht. Diskurs-Verweigerer, die weder Intellekt noch Argumente haben, machen damit Kritiker der herrschenden Ordnung mundtot. Meist plappern diese Kleingeister nur nach, was ihnen die Medien in den Mund gelegt haben. Selbst denken war gestern, heute wird von als Journalisten getarnten politischen Aktivisten für den (un)mündigen Bürger gedacht.

Verschwörer wie wir

Ich musste herzlich lachen, als ich Sahra Wagenknechts neues Video sah. Unter anderem sprach sie dort von Verschwörungstheorien, die wirklich absurd und abwegig sind. Wobei ich das Wort weggelassen hätte. Wer möchte darf an eine „flache Erde“ glauben oder dass „Aliens in der Regierung sitzen.“ Wenn sogenannte „Reichsbürger“ in den eigenen vier Wänden an die „BRD-GmbH“ glauben, dann ist das allein deren Angelegenheit. Tragen sie diese Meinung jedoch mit Waffen(gewalt) nach außen, haben sie ein juristisches Problem.

Ein Staat, der die freie Meinung seiner Bürger unterdrückt, ist ein großes Problem. In der Corona-Krise wird offensichtlich, dass die Demokratie schon längst verloren hat. Böse Zungen sprechen bereits von einer „Demokratur.“ Nun ist es wirklich so, dass die Kritiker von Staat und Politik aus allen Löchern kriechen. Das Problem der breiten Masse: Wem können, wem sollen sie vertrauen? Für die meisten Bundesbürger ist die Antwort klar: Der Tagesschau oder dem Heute-Journal. Ich für meinen Teil blicke über deren Tellerrand.

Die Alternativen

Mit einer Sahra Wagenknecht zu diskutieren, wäre kein Problem für mich. Ich könnte mir sogar vorstellen mit dieser Frau zu arbeiten, wenn sie an einer Querfront-Regierung beteiligt wäre. Konstruktive Streitgespräche inklusive, aber keine persönliche Antipathie. Vielleicht müsste ich sie einbremsen, wenn es zu „marxistisch“ wird und über Geldpolitik kann man auch trefflich streiten. „Linke“ geben leider gern jenes Geld aus, das sie nicht haben. Das weiß ich etwas besser, das üben wir dann nochmal.

Ich „mag“ Frau Wagenknecht und ihre Sicht der Dinge. Die Partei „Die Linke“ sollte sie jedoch verlassen. Die Linke ist lediglich die umbenannte SED, deren undemokratische Herrschaft in der DDR offenbar viele vergessen haben. Ich erinnere an den Schießbefehl an der Berliner Mauer. An der Spitze einer reformierten SPD, wäre eine Sahra Wagenknecht meiner Meinung nach besser aufgehoben. Ein schöner Traum, das ist mir durchaus bewusst.

Die Extremisten

Zu meiner Lektüre gehört unter anderem „Der Freitag“, aber auch die „Junge Freiheit.“ Stellt man die Gedankengänge der jeweiligen Autoren einander gegenüber, wird offensichtlich, dass beide Seiten – Stichwort Hufeisentheorie – sich oft ähnlicher sind, als sie das selbst wahrhaben wollen. Vermieden werden sollte von den Journalisten die Auseinandersetzung auf der persönlichen Ebene. Wohin das führt, haben linksextremistische Angriffe der Antifa gezeigt.

Dass Deutschland ein Problem mit Extremisten hat, ist seit Jahren bekannt. Der viel zitierte „Braune Sumpf“ ist dabei nur ein kleines Problem, die wirkliche Gefahr liegt in der instrumentalisierten Antifa. Die feigen Täter von Stuttgart, die einen Mann ins Koma prügelten, müssen einerseits die ganze Härte des Gesetzes spüren, andererseits muss aber zwingend aufgedeckt werden, warum sich Menschen der Antifa anschließen. Gleiches gilt auch für die Ultras der Rechten, die mindestens so verblödet wir ihr Pendant auf der linken Seite sind.

Die undemokratische Republik

„Du übertreibst mal wieder!“, werden sich vielleicht einige LeserInnen denken, wenn sie den Titel meines Beitrags sehen. Damit haben sie recht. Aber wie sonst sind Menschen noch zu erreichen, deren geistiger Gartenzaun vielleicht ständig in die Höhe wächst? „Fest gemauert in der Erden …“, schrieb einst Friedrich Schiller als Einleitung seines Gedichts. Aber Zäune kann man einreißen, Mauern ebenso. Vielleicht reicht schon ein kleines Loch, ein zaghafter Schritt nach draußen, um eine andere Sicht auf diese Republik zu bekommen. Vielleicht wird dann eine bürgerliche Revolution aus der Mitte dafür sorgen, dass es eine wirklich demokratische Ordnung gibt.

Die Alternative ist ein totalitärer Staat, der sich bereits in Ansätzen unter dem Deckmantel von Corona-Maßnahmen zeigt. Aber vielleicht sehnt man sich in Deutschland wieder nach starken Führern. 1933 – 1945 war es ein gewisser Hitler, seit 2005 ist es (das System) Merkel. Deren Chancen auf eine weitere Amtszeit übrigens zur Zeit deutlich steigen. Armes Deutschland, wenn diese Frau weiterhin die Führerin ist.

Sahra Wagenknecht: Alles Verschwörungstheorien?!