Der Corona-Masken-Song

Der Corona-Masken-Song

Ohne viele Worte, der Corona-Masken-Song. Allerdings nicht auf Youtube, ich habe ihn auch auf BitChute gefunden. Daher wird er nicht als Video eingebettet. BitChute ist für alle Interessierten eine gute Alternative, dort gibt es keine Zensur.

 

SURGICAL MASK ON HER FACE

 

 

Starke Frauen: Alexandra

Starke Frauen: Alexandra

Mein Lied des Tages kommt von einer Sängerin, die schon lange vor meiner Geburt gestorben ist. Gehört habe ich Alexandra zum ersten Mal an einem grauen Herbsttag in Düsseldorf. Nach meiner Erinnerung saß ich mit meiner Mutter in der Küche. Im Radio liefen Oldies, die mich wenig interessierten. Meine Mutter hörte gern deutsche Sender. Sie halfen ihr die deutsche Sprache noch besser zu verstehen. Dann kam Alexandra.

War es der Text, war es ihre Stimme, ich war sofort fasziniert. Meine Mutter sagte mir später, ich hätte andächtig zugehört. Leider wusste sie nicht wer die Sängerin war, das Internet steckte damals noch in den Kinderschuhen. Jahre später lief im Fernsehen eine Dokumentation über Alexandra. Warum ich die Sendung fand, wie sie mich fand, habe ich leider vergessen. Aber da war sie wieder diese einzigartige Stimme und endlich auch ein Bild. Dass Alexandra in Wirklichkeit Doris hieß, hat mich wenig berührt. Ihr Leben schon.

Wenn berühmte Menschen früh sterben, werden sie oft zur Legende. Im Fall von Alexandra finde ich das angemessen, sie hat diesen Platz in der Hall of Fame verdient. „Mein Freund der Baum“, ist nur ein Lied von vielen, aber der Text hat es mir angetan. Vielleicht auch die Persönlichkeit der Sängerin, die sich in einem Interview als kompromisslos bezeichnet hat. Diesen Wesenszug kenne ich nur allzu gut.

Alexandras Leben erscheint mir fremdbestimmt. Ihr brennender Wunsch im Rampenlicht zu stehen, hat sie vermutlich falsche Entscheidungen treffen lassen. Das Leben eines Stars kann einsam sein. Alexandra war eine Getriebene. Von (ihren) Männern, ihren Gefühlen und vom Erfolg. Offenbar hat ihre Seele dabei Schaden genommen. Gelächelt hat sie trotzdem. Mir drängt sich die Frage auf, wer die Frau hinter der Maske gewesen sein mag. War sie stark oder einfach nur verletzlich?

Der Film über Alexandras Leben lässt viele Fragen offen und doch habe ich ihn gern gesehen. Alexandras Lebensfreude, aber auch ihre Melancholie, beides kann ich nachvollziehen. Die Erinnerung an die Sängerin lässt mich lächeln, die Tage meiner Kindheit tauchen wieder vor mir auf. Aber mein Blick geht stets nach vorn und nie zurück.

Während ich schreibe setzt sich Aiko neben mich und lauscht den für sie unbekannten Klängen. „Nicht tot!“, sagt sie plötzlich und schaut mich an. Hat sie verstanden, dass Alexandra durch ihre Lieder unsterblich geworden ist?

 

Takeda no Komoriuta – 竹田の子守唄

Es gibt Melodien, die mein Herz berühren. Das Lied „Takeda no Komoriuta“ gehört dazu. Vor allem, wenn es (m)eine Elfe singt. Und das hat sie gemacht. Für mich, für uns, für alle Frauen dieser Welt.

Ja, es ist ein trauriges Lied. Der Legende nach stammt der Text von einem kleinen Mädchen, das aus einer armen Familie stammte und hart für deren Unterhalt arbeiten musste.

Es heißt, dass sie stets ein Baby auf dem Rücken getragen habe, während sie die Hausarbeit für reiche Leute verrichten musste. Krank vor Trauer und Einsamkeit soll sie „Takeda no Komoriuta“ gesungen haben. Das ist 500 Jahre her.

Durch Zeit und Raum hat das Lied seinen Weg ins moderne Japan gefunden und gilt dort als eines der schönsten Volkslieder überhaupt. Der Film „Seven Nights in Japan“, hat das Lied auch im Westen berühmt gemacht. In Japan ist und bleibt es ein Hit.

Verschiedene KünstlerInnen haben das Lied schon gesungen. Ich habe die folgende Version ausgesucht. So klingt Japan. Viel Spaß beim hören.