Die Mutbürger kommen

Mit diesem Beitrag begebe ich mich absichtlich auf ein Terrain, das von vielen EuropäerInnen mittlerweile gemieden wird. Aus Angst als Rassisten zu gelten, verleugnen sie die eigene Kultur. Und das finde ich bedenklich.

Deine Kultur, meine Kultur

Wem es noch nicht aufgefallen ist, den kläre ich gern über meine Herkunft auf. Ich bin Japanerin und sehe weder weiß noch ansatzweise europäisch aus. Aber ich mag andere Kulturen, das ist bei den meisten Menschen so.

Was ich ablehne ist das hofieren einer Kultur, die im krassen Gegensatz zu allen westlichen steht und deren Werte und Religion verachtet. Die erzwungene Massenmigration von meist muslimischen Menschen, hat ein Ungleichgewicht im bisher überwiegend friedlichen Zusammenleben der Kulturen geschaffen. Wer das nicht sehen will ist blind.

Jede Kultur, egal ob sie aus Afrika, Indonesien oder Russland stammt, ist und bleibt einzigartig und schützenswert. Gegenseitige Anregungen sind willkommen. Selbst in Japan hat man das erkannt. Trotzdem bleiben wir Japaner. Warum also geben sich Deutsche einfach auf?

Einseitige Dominanz durch eine „überlegene Kultur (Rasse)“ war, ist und bleibt unerwünscht. Westen und Osten sollten gleichberechtigte Partner sein. Zum gegenseitigen Nutzen. Ausbeutung und Intoleranz sind widerliche Gesellen. Ebenso Rassismus. Aber den hat eine Frau Merkel absichtlich nach Deutschland importiert.

Und es gibt sie doch!

Deutschland hat mir mehr als nur die Sprache gegeben, die eine Frau Özuguz als einziges kulturelles Merkmal der Deutschen sieht. Vielleicht hat sie noch nie über Hildegard von Bingen oder Annette von Droste-Hülshoff gelesen, um nur zwei große deutsche Frauen zu nennen. Das kann vorkommen, wenn Frau lediglich Anglistik studiert.

Wenn solche Äußerungen kommen frage ich mich immer, was diese Person in Deutschland macht. Warum lebt sie hier, warum hat sie an einer deutschen Universität studiert, wenn in Deutschland offensichtlich nur Barbaren leben. Aber es ist Mode unter linksgrünen PolitikerInnen geworden, schlecht über die eigene Heimat zu sprechen.

Abgesehen von den Wirtschaftsflüchtlingen, haben sich viele Migranten Deutschland als Heimat wegen seiner einzigartigen Kultur ausgesucht. Nicht nur wegen der Sprache, liebe Frau Özuguz. Auch nicht nur wegen der Sozialleistungen, die zwar ein nettes Zubrot sind, aber ich zumindest zahle auch Steuern dafür.

JapanerInnen sind stolz auf ihre Heimat. Vor einem Jahr habe ich in einem Beitrag geschrieben: „Japan, das bin auch ich.“ Heute möchte ich dem hinzufügen: „Deutschland, das bin auch ich.“

Ich liebe dieses Land, seine Kultur und seine Menschen. Und ich kämpfe (mit Worten) dafür, dass Deutschland noch lange existiert. Eine Frau Özuguz versteht scheinbar nur das Wort ihrer Partei, der unsozialen SPD.

Vielfalt als Bereicherung

Es ist genau diese bunte Vielfalt von Völkern, Sprachen und Kulturen, die „den Fremden“ so reizvoll macht. Ein Urlaub in Italien unterscheidet sich stark von einem Besuch der Schweiz und Polen hat andere Dinge zu bieten, als die Türkei. Das sollte auch so bleiben. Wer immer nur Butterbrote isst, wird ihrer schnell überdrüssig.

Linksgrüne Gutmenschen werden nun sofort mit dem Wort „Multikulti!“ kontern und auf die positiven Aspekte kultureller Vielfalt verweisen. Und schon dreht man sich im Kreis. Warum? Die bestreitet niemand, davon spreche ich die ganze Zeit.

Ich bin in einer Umgebung aufgewachsen, die aus einem Sammelsurium der Nationen bestand. Einen türkischen Geschäftsmann, der ein Freund meiner Eltern ist, habe ich „Onkel Ahmed“ genannt und mit der farbigen (Halb)Französin Adele, habe ich Karate geübt.

Aber wer aus Selbsthass die Augen vor einer Überfremdung der eigenen Kultur verschließt, sie leugnet oder abschaffen will, wer die Schattenseiten der Massenmigration bewusst übersieht, dem sollten die WählerInnen in Zukunft die kalte Schulter zeigen.

Wahlk(r)ampf

Apropos geleugnet! Der momentane Wahlk(r)ampf hat in Deutschland Züge angenommen, die einfach widerlich sind. Der Staatsfunk, allen voran das ZDF, verbreitet seltsame Zahlen zur Ausländerkriminalität.

Das ZDF hat behauptet, dass lediglich 8,6 % der sogenannten Zuwanderer Tatverdächtige sind. Vermieden hat man, ein statistischer Trick, die Gesamtzahl zu nennen. 8,6 % sind immerhin 174.438 Menschen. Und das ist in meinen Augen viel.

Die Prozentzahl bleibt also bedeutungslos, da die Information über den Anteil der Zuwanderer an der Gesamtbevölkerung fehlt. Das hat das ZDF mal so eben vergessen oder nicht erwähnt. Aber so werden Meinungen gemacht.

Mutbürger gegen den Rest der Welt

Wer andere Zahlen möchte, wem an der Wahrheit gelegen ist, darf gern meinen Beitrag lesen, den ich vor einigen Monaten schrieb: Wie sicher ist Deutschland?

Ich spare mir an dieser Stelle eigene Zahlen und verweise auf einen Artikel von Jochen Renz, der bei Tichys Einblick erschienen ist. Dort werden die Tricks und Fakten deutlich gemacht. KLICK MICH

Otto Normalverbraucher frisst die Lügenmärchen meist. Mutbürger und ich gebrauche absichtlich genau diesen Begriff, haben das durchschaut und bereits angekündigt, dass sie ihr Wahlkreuz nun absichtlich jenseits von „Mutti“ und „Maddin“ machen. Dumm gelaufen, so kann es gehen.

Damit haben die Eliten das genaue Gegenteil dessen erreicht, wofür sie angetreten sind, nämlich die „bösen Rechten“ in die Schranken zu weisen. Ob jetzt die Verleumdungen kommen? Und dann gäbe es noch den Wahlbetrug. Wobei der normalerweise subtiler angewandt wird. So plump wie in NRW macht das heute keiner mehr.

Lügen haben kurze Beine

Plump reagiert, hat auch ein anderes politisches Schwergewicht, das Sigmar Gabriel heißt. Er, der 2012 die Regierung Merkel rückstandsfrei entsorgen wollte, kann sich heute nicht mehr daran erinnern.

Gabriel, auf einer Wahlkampfveranstaltung in Halle, auf die diesbezügliche Frage eines älteren Herrn: „Nee, das habe ich ganz bestimmt nicht gesagt. Aber es gilt das alte Motto: Nicht alles glauben, was in Sozialen Netzwerken steht.“

Ich bin keine Freundin der Staatsmedien, aber hat der Tagesspiegel damals gelogen? Und wieso kann man das auch heute noch dort nachlesen? Weil es doch die Wahrheit ist?

Wörtlich steht dort: Es gebe jetzt das gemeinsame Ziel von SPD und Grünen, nicht nur die Regierung Merkel abzulösen, sondern „rückstandsfrei zu entsorgen“, sagte Gabriel am Montag in Berlin. Er sei sicher, „dass wir gute Chancen haben, das zu schaffen“.

Hier der Link zum Artikel von 2012: SPD legt Rentenkonzept vor

Der manipulierte Mensch

Gezielte Kampagnen, Wahlauftritte, die Dauerberieselung durch die staatlichen Medien, all das bringt den (dummen) Wähler auf Kurs. Ich habe unter anderem in meinem Beitrag „Das Schweigen der Lämmer“ schon beschrieben, wie das funktioniert.

Eigentlich und das sage ich ganz offen, hatte ich in Deutschland nicht mehr wählen wollen. Aber wir haben unsere „Ausbürgerung“ verschoben, noch haben wir den deutschen Pass.

Ja, Deutschland hat mir mehr als nur die Sprache gegeben. Dafür bin ich dankbar und ich zahle das gern mit der Kritik an genau den Eliten zurück, die dieses Land und seine Menschen verachten. Ja, lieber Leser, sie verachten auch DICH!

Ich zumindest werde Dinge ansprechen, die viele der „schon länger hier Lebenden“ vermeiden. Als in Deutschland aufgewachsene Japanerin nehme ich kein Blatt vor den Mund. Und wann sprichst DU?

 

 

Die Vorbeterin

Selbst in Schwedens Norden, hat(te) mich die Politik eingeholt. Und eine Kanzlerin, die zur Vorbeterin der Nation geworden ist. Wie sonst soll man ihren Auftritt bei Anne Will erklären, der mehr einer protestantischen Predigt glich.

Christoph Schwennicke, der Chefredakteur des Magazins Cicero, hat interessante Fakten geliefert. Die Kanzlerin habe das Wort ich, inklusive der Spielarten mein, mir, mich, 257 Mal in ihrer Rede genutzt. Also alle 14 Sekunden.

Man muss keine Psychologin sein, um klar narzisstische Grundtendenzen bei Merkel zu bemerken. Diese Frau hat den Blick für die Realität schon längst verloren. Sie hat keinen Plan, den hatte sie nie. Nur einen eisernen Willen und ein Durchhaltevermögen, mit dem sie ihre GegnerInnen stets verblüffte.

Mir stellt sich seit einer Weile die Frage, wer Merkel leitet. Woher bezieht sie ihre wirren Ideen? Vor allem Merkels Kehrtwende in Sachen Migration und Flüchtlingspolitik gibt dabei Rätsel auf. „Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!“, hat Angela Merkel 2010 gesagt. Kann jeder nachlesen, der es nicht glaubt.

Horst Seehofer stieß ins gleiche Horn. „Wir als Union treten für die deutsche Leitkultur und gegen Multikulti ein – Multikulti ist tot.“ Aber Seehofer ist nur ein Schmusetiger. Er springt hoch ab und landet weich als Bettvorleger.

Merkel rein menschliche Motive zu unterstellen, ist so falsch wie dumm. Die Bundesmutti weiß genau was Europa braucht. Etwa den Islam, der bekanntlich zu Deutschland gehört. Oder (billige) Arbeitskräfte, um den ungeliebten Mindestlohn wieder zu kippen.

Mit Entsetzen schauen Millionen schlecht bezahlter Menschen nach Berlin, wenn sie solche Vorschläge hören. Die, die man jahrelang allein gelassen hat, sehen sich nun plötzlich noch der Konkurrenz von Millionen Neuankömmlingen gegenüber. Plötzlich sprudeln Milliarden für Menschen, von denen deutsche Langzeitarbeitslose nur zu träumen wagten.

Die AfD frohlockt und sammelt weiter Punkte. Nun ist die AfD alles andere, als mein Favorit. Aber die Block-Parteien brauchen ihre Lektion. Wer noch immer für die Etablierten ist, wählt Merkels falschen Kurs. Er stimmt ihm zu und signalisiert einer starrsinnigen Frau, dass sie alles richtig macht.

Aber Merkels Experiment, Europa auf Kurs zu bringen, ist klar gescheitert. Im Bundestag träumt sie von 90 Prozent der Deutschen, die ihren Kurs unterstützen. Das ist wie immer schön gerechnet, die Wahrheit sieht anders aus.

Wie man Statistiken schönt, hat jeder BWL Student schon früh gelernt. Und das wird überall und ständig gemacht. Ich kann nur vermuten woher diese 90 Prozent stammen. Vielleicht sind es alle deutschen Dackel, die gern Muttis selbstgemachte Häppchen essen. Wie schwer die auf Jahre hinaus im Magen liegen, wird sich bald zeigen. Ich wünsche einen „Guten Appetit.“

Der neue Ostblock macht unterdessen die Grenzen zu und lässt sich von Deutschland nicht länger erpressen. Griechenland in Gestalt seines Ministerpräsidenten tobt. Wäre er ehrlich, er würde es Merkel-Doktrin nennen. Schon der durchsichtige Versuch beim letzten EU-Gipfel mit Blockade zu drohen, deutete auf Merkels Handschrift hin.

Gut, vielleicht irre ich. Aber die Kader-Prinzessin weiß, wie sie manipulieren kann. Das hat sie in der DDR gelernt. Und so wird sie unbeirrbar weiter ihre Thesen predigen und die Gläubigen an ihren Lippen kleben. Bis der letzte Vorhang fällt.