Gedanken einer Ausländerin: Angela und das Spiel des Todes

Noch immer erschüttert der abscheuliche Mord an Susanna die Republik. Zumindest aber die Herzen von normal denkenden Menschen, welche die wahre Ursache erkennen. Umso entsetzter reagierten GegnerInnen von Merkels Politik, als eine Schweigeminute der AfD kaltherzig unterbrochen worden ist. Soweit die vorläufige Instrumentalisierung, jetzt wird Klartext gesprochen.

Die Akteure

Ali B. oder wie immer er auch wirklich heißen mag, ist als angeblich politisch Verfolgter nach Deutschland gekommen. Zumindest in seinem Fall hat das BAMF die Lüge erkannt und den Asylantrag des Wirtschaftsmigranten abgelehnt. An dieser Stelle wäre seine Geschichte schon zu Ende, wenn Deutschland funktionierende Asylgesetze hätte.

Die sogenannte Grenzöffnung Merkels, ihr Putsch gegen Deutschland und den Bundestag, haben es Menschen wie Ali B. erst ermöglicht, sich auf die Reise nach Deutschland zu machen und problemlos die Grenze zu passieren. Was viele dezent übersehen, woher hatte die Familie das Geld dafür? Welchem Zweck diente die Reise wirklich, ging es um massiven Sozialbetrug? Nun, 3 Jahre später, ist die Familie wieder ausgereist. Wieder hat sie viel Geld dafür bezahlt, das dieses Mal vermutlich vom deutschen Steuerzahler stammt.

Es wird viel spekuliert, die Hetze bei alternativen Medien und in Foren des sogenannten patriotischen Widerstands ist groß. Und selbst die BILD prügelte scheinbar auf die Kanzlerin ein. Aber auch auf die Polizei, deren Vertreter sich hinter Paragrafen versteckten. Zumindest den internationalen Haftbefehl hat ein Richter nach der Identifizierung von Susannas Leiche blitzschnell ausgestellt und damit nahm die Inszenierung ihren Lauf.

Die Suche nach der Wahrheit

Nachdem die Medien groß und breit über die Flucht des mutmaßlichen Täters und seiner Familie berichtet haben, schnell wurden noch mehr angebliche Details hinter sogenannten Paywalls versteckt, nachdem auch Horst Seehofer Betroffenheit zeigte und man schon das Ende der Regierung Merkel kommen sah, immerhin war Susanna Jüdin, gab es noch in der Nacht eine überraschende Wendung des Falls. Kurdische Sicherheitskräfte, hieß es, haben Ali B. im Nordirak festgenommen.

Sofort schwenkt die BILD um, nun wird die Festnahme bejubelt und die gute Zusammenarbeit der Kurden mit der Bundespolizei gelobt. Wieder wird zum Teil hinter Paywalls versteckt darüber spekuliert, wie es in diesem Fall weitergeht. Ali B., so die schockierende Erkenntnis, könnte im Irak straffrei ausgehen, da dort für Mord die Todesstrafe droht. Die deutsche Justiz würde in diesem Fall keine Anklage erheben, ein Auslieferungsabkommen mit dem Irak gäbe es nicht.

Nachdem man unseren „Astro-Alex“ in den Weltraum katapultierte und über die Trennung von Lilly und Boris Becker berichtet hat, wird der nach Vergeltung dürstenden deutschen Öffentlichkeit eine neue Wendung des Falls präsentiert. Aber zwischendurch hat man bei der Presse noch einen „Eklat im Bundestag“ gesehen, als ein Abgeordneter der AfD seine Redezeit für eine Schweigeminute zum Gedenken an Susanna nutzte. Einfach unglaublich, nicht wahr?

Die PolitdarstellerInnen

Claudia Roth, diensthabende Budestagsvizepräsidentin, hat die Schweigeminute des Abgeordneten unterbrochen und aus den Reihen des Bundestages kamen scheinbar empörte Zwischenrufe. Nüchtern betrachtet hat Frau Roth richtig gehandelt, der AfDler hat gegen die Geschäftsordnung verstoßen und den Tod des Mädchens instrumentalisiert. Das kann man so sehen, es geht aber auch anders.

Für Claudia Roth, deren Eignung für dieses Amt mehr als zweifelhaft ist, wäre es eine Leichtigkeit gewesen, den Trauerakt mit dem Hinweis zu unterbrechen, dass die Schweigeminute im Anschluss an die Debatte stattfinden wird. Damit hätte sie der AfD die Munition genommen und wahre Größe gezeigt. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hätte es dazu der Zustimmung der anderen Fraktionen bedurft, aber hätten die sich dem verweigert?

Nun könnte der Einwand kommen, dass auch das eine Instrumentalisierung sei, dem muss ich aber widersprechen. Claudia Roth gehört zwar den GRÜNEN an, aber als Bundestagsvizepräsidentin ist sie zur Neutralität verpflichtet. Andererseits ist sie nicht intelligent genug, um eine solche Taktik anzuwenden. Ich kann gern noch deutlicher werden.

The Show must go on

Ali B., so erfahren wir am Samstagnachmittag, wird nach Deutschland ausgeliefert. Vermutlich mit Zustimmung der iranischen Regierung, haben ihn die Kurden der deutschen Bundespolizei überstellt. Die Öffentlichkeit ist damit zufrieden, der Täter wird bestraft. Man wendet sich also wieder dem Fußball zu und pfeift Gündogan und Özil aus.

Was keiner begreift, oder nicht begreifen will, Regierung und Justiz haben die Deutschen einmal mehr verarscht, um es salopp auszudrücken. Grenzöffnung, BAMF-Skandal und Polizeiversagen werden mit diesem Handstreich einkassiert. Alle Augen schauen nun gebannt auf den kommenden Prozess. Wie viele Jahre wird der Täter bekommen?

Vorausgesetzt er ist wirklich erst 20 Jahre alt, wird Ali. B. nach Jugendstrafrecht verurteilt werden. Seine Strafe wird also geringer ausfallen, als bei einem erwachsenen Täter. Ob es danach lebenslange Sicherheitsverwahrung gibt, oder ob er dann abgeschoben wird, kann zur Zeit niemand wissen. Susanna wird davon nicht mehr lebendig.

Offene Fragen

Wie inszeniert die Verhaftung war wird offensichtlich, wenn man einige Fragen dazu stellt. 2015 war es also unmöglich weitere Hintergründe über Ali B. zu bekommen? Alter und Vorstrafen, um nur zwei zu nennen. Plötzlich ist das alles kein Problem mehr und mit einem Mausklick wird der Aufenthaltsort des jungen Mannes festgestellt? Böse Zungen fragten bereits, ob man ihn hat laufen lassen. Aber das ist nun wirklich ein Gerücht.

Wenn es also so einfach ist, warum werden solche Informationen beim Verdacht auf Betrug und bei schweren Straftaten nicht früher eingeholt? Das eigene Versagen hinter Paragrafen zu verstecken macht in meinen Augen keinen Sinn. Warum werden Gefährder immer wieder auf freien Fuß gesetzt und nicht in Abschiebehaft genommen? Einspruch beim abgelehnten Asylantrag hin oder her, jemand der sich ständig prügelt oder ein Messer bei sich trägt, ist festzusetzen.

Ich prophezeie an dieser Stelle, dass Seehofer auch Susannas Tod werbewirksam nutzen wird, um seine Ideen von mehr Sicherheit durchzusetzen. Was das bringen soll, ob die Politclowns aller linken Parteien das auch so sehen dürfen, wird die nahe Zukunft zeigen. Momentan wehren sie sich vehement gegen eine Verschärfung des Abschieberechts.

Horst der Kämpfer

Seehofer habe gereizt auf die SPD-Minister reagiert, die gegen eine schnellere Abschiebung sind, heißt es. Die spielen ihre Rolle wirklich gut, wenn sie weiterhin alles blockieren und stets für noch mehr Familiennachzug von Messerkämpfern plädieren.

Politshow hin oder her, so eiskalt wie sie tun sind nicht alle Akteure. Wenn Merkel und Seehofer am Redepult stehen stelle ich mir oft selbst die Frage, was ich anders, was ich besser machen würde. Möglichkeiten gäbe es, aber die hat noch keiner ausprobiert. Eine Minderheitsregierung ohne SPD und GRÜNE wäre mein erster Schritt.

Seehofer, der für seine CSU natürlich Wahlkampf machen muss, nutzt Susannas Tod unverfroren aus. Auch, und das sollte bitte jeder begreifen, zu einer möglichen Verschärfung der Gesetze. Die treffen dann auch die Deutschen, so bekommt man (s)ein Volk locker in den Würgegriff. Kapiert endlich, wohin die Reise geht.

Angela und die Grenze

Einmal mehr ist es Anne Will, die die Bundeskanzlerin befragen darf. „Der Fall zeigt doch, wie wichtig es ist, dass die Menschen, die keinen Aufenthaltsstatus haben, schnell ihr Verwaltungsgerichtsverfahren bekommen und schnell wieder nach Hause geschickt werden können“, tönt Merkel in die Kamera. Ein Schlag ins Gesicht für die Hinterbliebenen. Sie verschleiert politisch geschickt, dass die unkontrollierte Einreise für den Mord verantwortlich ist. Also geht auch Susanna auf das Konto von Merkel.

„Angeschlagenes Vertrauen der Menschen in ihre Flüchtlingspolitik“, hat die Kanzlerin erkannt. Eine politisch-korrekte Formulierung für pure Ablehnung. „Dies lasse sich nur zurückgewinnen, indem man es jetzt besser macht, mit schnelleren Verfahren und besserer Abstimmung zwischen Bund und Ländern.“ Aber hier kommt die SPD ins Spiel.

„Dieser Fall ist schrecklich!“, hört man von der Kanzlerin. Ich frage: „Frau Merkel, warum haben Sie bei all den anderen Fällen geschwiegen? Könnte ihr Auftritt der Tatsache geschuldet sein, dass Susanna Jüdin ist? Sind in Deutschland geborene Menschen weniger wert? Was wäre, wenn es eine Japanerin getroffen hätte? Hätten sie auch um mich getrauert?“

In der festen Überzeugung, sie habe alles richtig gemacht, wird Merkel dazu schweigen. Aussitzen nennt man das. Wird Susannas tragischer Tod eine Veränderung bringen, wird der deutsche Michel endlich wach?

Puppenspieler und Marionetten

Altparteien und Opposition benutzen natürlich gern solche Gelegenheiten, um sich im rechten Licht zu sonnen. Unterstützt von den Medien versteht sich, bei denen die BILD noch immer Vorreiterin ist. Zwar schrumpft die Printausgabe ständig, aber man führt trotzdem noch die Verkaufszahlen an.

Diese Politshow von Sprechpuppen und Marionetten wäre in Ordnung, wenn das Volk nicht darunter zu leiden hätte. Aber nachdem die Regisseure in den USA offenbar müde geworden sind und keine weiteren Drehbücher zur Seifenoper Deutschland schreiben wollen, taumelt man hilflos durch jeden Fauxpas. Vielleicht werden wir aber auch Zeuge einer neuen Pervertierung, die ich „Das Spiel des Todes“ nennen will. Brot und Spiele, der Deutsche nimmt bekanntlich alles hin.

Noch gelingt es der Regierung Merkel, die Öffentlichkeit im Zaum zu halten. Die kommende WM bietet dafür die passende Gelegenheit, erwartet werden wunderbare Fußballbilder. Zwar hetzt man in der ARD munter gegen Russland, versteckt das aber geschickt hinter der Kritik an Bauunternehmern und Behörden.

Die Lebenden und die Toten

So tragisch es klingen mag, Susanna wird man im Fußballrausch vergessen. So wie Maria, Mia und Mireille. Oder erinnert sich noch wer an die Toten vom Breitscheidplatz? Oder an alle anderen Opfer, die für ihr Leben gezeichnet sind? Kommt wieder der Satz von ganz Linksaußen, dass man nicht alle über einen Kamm scheren darf? Vermutlich, etwas anderes sagen können diese Gutmenschen nicht. Ihr seid neben Merkel die wahren MörderInnen junger Frauen, ihr opfert eure Zukunft und eure eigenen Kinder.

Jene Aufrechten, die wie in Mainz, Dresden und Berlin den toten Mädchen gedenken, die friedlich gegen eine falsche Asylpolitik demonstrieren, auch Eltern, Verwandte und Freunde der Opfer, werden von der Antifa als „Nazis!“ tituliert und in Grund und Boden gebrüllt. Ja, die Verblödung und der Schuldkult greifen. Deutschland, du tust mir leid.

Geben wir den Toten unsere Stimme, lasst uns für die ermordeten Mädchen und Frauen sprechen, die eine verfehlte Politik der Eliten zu namenlosen Opfern machen will. Ich zumindest schäme mich nicht es laut zu sagen: „Mein Name ist Susanna, bitte vergesst mich nicht.“ 

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Gedanken einer Ausländerin: Die Nazis kommen! – Ein deutsches Medienmärchen

Fast täglich senden mir besorgte Freundinnen „Lageberichte“, die mich über Merkels Politik und deren Folgen informieren. Einhelliger Tenor: „Deutschlands Zukunft wird geopfert, um den Willen einer Frau durchzusetzen.“ Ich sehe das anders. Zwar erleben wir Merkels Willen, die Deutschland im Sinn einer Staatsratsvorsitzenden regiert, aber auch sie ist nur eine Marionette.

Sozialromantiker vs Realos

Boris Palmer und Sahra Wagenknecht sind die einzigen „Linken“, mit denen ich noch einigermaßen konform gehen kann. Aber sie sind isoliert und werden als „Verräter“ bezeichnet. Das wirklich böse Wort „Nazi!“ auszusprechen, hat bisher noch keiner gewagt. Das sparen sich linke SozialromantikerInnen für AfD-PolitikerInnen und normale BürgerInnen, die aus Angst um ihre Kinder demonstrieren.

Ein Teil meiner FreundInnen sind GRÜNE oder Linke. Im Gegensatz zu den weltfremden Abgeordneten im Bundestag zählen sie zur Realo-Fraktion. Auch wir wollen wirklichen Flüchtlingen helfen. Aber unser Fokus liegt auf Angehörigen der LGBT-Community und Christen, die ihre sexuelle Orientierung und ihren Glauben verbergen mussten.

Als überwiegend lesbische Frauen, haben wir den unkontrollierten Zustrom junger Männer schon im Herbst 2015 kritisiert. Warum ist klar, das Frauenbild im Islam ist archaisch. Wir haben, im Gegensatz zu vielen unserer Hetero-Schwestern, die Gefahr sofort erkannt. Nur wenige haben auf uns gehört, den Preis dafür zahlt Deutschland täglich.

Mediale Gleichschaltung

Der Journalist Matthias Mattusek findet auf der Leipziger Buchmesse deutliche Worte zur Flüchtlingskrise und Willkommenskultur. Ganz offen spricht er von einer „gespenstischen, selbst auferlegten Gleichschaltung der Medien, die sich in einer Weise konformistisch verhalten hätten, wie die DDR-Presse.“ Wer Beweise fordert sollte die Studie der Otto-Brenner-Stiftung lesen. Demnach haben fast 83 Prozent der deutschen Medien im Sinn der Regierung über die Krise berichtet.

Der erste Schock kam mit der Kölner Silversternacht, danach begann diese Phalanx langsam zu bröckeln. Aber noch immer schreibt ein Großteil der Presse positiv über Deutschlands Sonderrolle. Getreu dem Motto „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.“ Das haben mehrere deutsche Mädchen mit dem Leben bezahlt.

Zwar hat die linke Presse noch gejubelt, als endlich ein Deutscher der Täter im Fall der erst 14 Jahre alten Keira war, aber diese Freude ist unter den Messerstichen eines Afghanen gestorben, der nun in Flensburg Mireille ermordet hat. Wie viele sogenannte Einzelfälle müssen folgen, bis die Politik endlich Konsequenzen zieht?

Vermutlich werden nun erneut handverlesene und eilig in Talkrunden geholte ExpertInnen erklären, dass auch dieser Täter traumatisiert durch Bürgerkrieg und Flucht gewesen ist. Der deutsche Michel wird das so lange glauben, bis es die eigene Tochter trifft. Vielleicht sollte man besser auf einen wirklichen Experten hören, der genau dieses Thema angesprochen hat.

„In der Psychologie werde angenommen, dass die Persönlichkeit eines Menschen spätestens bis zum 20 Lebensjahr, aber eigentlich schon bis zum 12 Lebensjahr ausdifferenziert sei“, hat der Psychiater Dr. Christian Peter Dogs. „Charakter, Temperament und Persönlichkeit seien danach kaum noch zu verändern.“

 

 

Lückenpresse

Anke (Name geändert), die schon bei der ersten Demonstration in Kandel war, ist auch  am 03.März dabei und hat sich  die „Nazis“ angesehen. Offizielle Zahlen sprechen von 4.500 Menschen. Natürlich durchweg Rechtsextreme. Kurze Pause, harter Schnitt.

Polizeibericht Kandel: „Etwa 4.500 Personen demonstrierten nach Schätzungen der Polizei am Samstagnachmittag bei vier Versammlungen in Kandel. Das polizeiliche Einsatzkonzept sah vor, mögliche Ausschreitungen zwischen gewaltbereiten Demonstranten aus der rechten und linken Szene bereits bei der Anreise zu verhindern und das Versammlungsrecht für alle Teilnehmer zu gewährleisten.“ Das klingt nüchtern und besser, als es die Systempresse verlauten lässt.

„AfD und Rechtsextreme demonstrieren in Kandel“, schreibt t-online. Unverständnis bei Anke, der ich die Schlagzeile maile. „Das ist eine absolute Frechheit!“, schreibt sie. „Ich bin doch kein Nazi!“ „Waren AfD-PolitikerInnen dort?“, will ich wissen, was Anke bejaht. „Wo ist das Problem?“, fragt sie. „Werden Morde mit der politischen Meinung aufgerechnet? Auch Linke haben ihre Opfer schon immer instrumentalisiert.“ Was absolut der Wahrheit entspricht, aber bekanntlich bestimmen die (Wahl)Sieger was in einem Land geschieht.

Bevor es weitergeht eine Analyse der Überschrift, die nur als manipulativ und suggestiv zu bezeichnen ist. Sie impliziert ganz im Sinn eines linken Hetzblattes, dass in Kandel AfD-Mitglieder und Rechtsextreme gemeinsame Sache machen und stellt sie damit auf eine Stufe.

Der SWR schießt den Vogel ab und behauptet unter der Überschrift Flagge zeigen gegen Rechts: „Rund 3.500 Rechtsextreme haben am Wochenende in Kandel (Kreis Germersheim) gegen die Flüchtlingspolitik demonstriert …“ Eine glatte Lüge. Wie war das noch mit den fast 83 Prozent?

Die Radikalen

Anke ist Lehrerin mit Hauptfach Sozialkunde und Deutsch und verneint vehement, dass es dort lediglich Rechtsextreme gab. Dazu gleich mehr. Videos zur Demo in Kandel finden sich haufenweise. Sie zeigen deutlich, dort demonstrierten überwiegend normale BürgerInnen. Aber vermutlich hat der SWR nur das Wort rechtsextrem nicht verstanden. So wenig wie Malu Dreyer, die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Nachhilfe kommt vom Verfassungsschutz:

In der politischen Auseinandersetzung werden die Begriffe „rechtsextrem“ bzw. „rechtsradikal“ häufig synonym verwendet. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die Abgrenzung zwischen (Rechts-)Radikalismus und (Rechts-)Extremismus klar definiert.

„Als extremistisch werden die Bestrebungen bezeichnet, die gegen den Kernbestand unserer Verfassung – die freiheitliche demokratische Grundordnung – gerichtet sind. Über den Begriff des Extremismus besteht oft Unklarheit. Zu Unrecht wird er häufig mit Radikalismus gleichgesetzt. So sind z.B. Kapitalismuskritiker, die grundsätzliche Zweifel an der Struktur unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung äußern und sie von Grund auf verändern wollen, noch keine Extremisten.

Radikale politische Auffassungen haben in unserer pluralistischen Gesellschaftsordnung ihren legitimen Platz. Auch wer seine radikalen Zielvorstellungen realisieren will, muss nicht befürchten, dass er vom Verfassungsschutz beobachtet wird; jedenfalls nicht, solange er die Grundprinzipien unserer Verfassungsordnung anerkennt.“

Zurück zu Kandel, zurück zu den angeblichen Extremisten. „Waren viele davon da?“, will ich wissen. „Nein“, schreibt mir Anke. „Wie schon bei der letzten Demo, habe ich einige komische Gestalten gesehen, die Parolen gerufen haben. Aber das war wirklich nur kurz, die Mehrheit der Demonstranten waren normale Bürger!“ Ja was bitte stimmt denn nun? Vielleicht sollte ich beim nächsten mal selbst nachschauen und darüber berichten.

Märchenstunde

Maria, Mia und nun Mireille stehen stellvertretend für alle deutschen Opfer der Flüchtlingskrise. Und deren Zahl steigt weiter an. Das ist keine Lüge und vor allem keine Hetze, die Übergriffe sind traurige Realität. Es ist die Qualität der Straftaten, die Migranten von deutschen Tätern unterscheiden. Das Messer sitzt nun einmal locker in einer Kultur, die auf Gewalt und Stärke basiert.

Das Märchen der hochqualifizierter Flüchtlinge, hat schon der aus Syrien stammende Professor Bassam Tibi ad absurdum geführt. Wörtlich sagte er 2016: „Ich habe sicherlich in den letzten eineinhalb Jahren mit mehreren Tausend Syrern gesprochen, ob in Göttingen, Frankfurt, Berlin, München. Die meisten von ihnen, habe ich am Dialekt festgestellt, sind keine Städter, sondern vom Land. Und unter ihnen gibt es viele Antisemiten. Dieser Kultur habe ich mich sehr entfremdet. Unter all den Leuten, die ich sprach, war übrigens kein einziger Arzt und auch kein Ingenieur.“

In einem Essay, das ganz bezeichnend nicht in der deutschen Presse erschien, geht Professor Tibi noch einen Schritt weiter. „Unter den Leuten aus meiner Heimat Syrien, die nach Deutschland flüchten, befinden sich auch manche, die zuvor ihre Nachbarn ermordet haben – nicht alle sind Engel, Ingenieure und hochgebildete Akademiker, wie deutsche Medien suggerieren.“

Noch bevor Robin Alexanders Buch „Die Getriebenen“ erschienen ist, habe ich vor Merkels Politik der offenen Grenzen gewarnt. Als Beispiel nenne ich meinen im Oktober 2016 veröffentlichten Beitrag „Die Diktatur des Narrativs“, der mir neben Zustimmung auch offene Ablehnung einbrachte. Heute, im März 2018, frage ich, wo all die KritikerInnen geblieben sind.

Gewalt hat einen Namen

Dass vielleicht doch die völlig andere Kultur, die soziale Prägung ein Grund dieser Morde ist, auf diese Idee wollen nur wenige in Deutschland und in der Regierung Merkel kommen. Stattdessen werden KritikerInnen als „Fremdenfeindlich“ und „Rassisten“ denunziert. Aber der Islam ist keine Rasse und Islamismus kein herausgelöstes Teil. Sonst hätte es auch einen Christianismus gegeben und der hat als Begriff niemals existiert.

Christen wie Muslime haben seit jeher im Namen ihres unbeweisbaren Schöpfergottes Gräueltaten ausgeführt, die meist einen politischen Hintergrund hatten. Aber während Christen die Aufklärung kennen, ist die im Islam noch immer unbekannt.

Der marxistische Wissenschaftler Hartmut Kraus, der die Ideologie des Islam heftig kritisiert, wird von seinen GegnerInnen zum „Nazi“ abgestempelt, was viel über den Intellekt jener verrät, die er in nüchterner Gelassenheit als „Pseudolinke“ bezeichnet. Warum, so fragt man sich, darf das Christentum kritisiert werden, der angeblich so friedliche Islam dagegen nicht.

Götter und Rassisten

Zum größten Teil liegt das an jenen Fanatikern, die den Koran als Wort ihres unbeweisbaren Gottes ansehen. Ich kenne in Deutschland geborene Muslime, die den Kopf darüber schütteln und den Koran für eine Art Märchen aus 1001 Nacht halten. Den Koran hat kein Gott geschrieben, das waren Menschen ihrer Zeit. Diese haben eine politische Ideologie geschaffen haben, die „Unterwerfung“ heißt.

Fanatiker, die es in allen Kulturen gibt, haben den Koran für ihre politischen Zwecke missbraucht, um andere zu unterdrücken. Am einfachsten geht das natürlich bei den eigenen Frauen, die nur noch Menschen zweiter Klasse sind. Iran, Afghanistan und Saudi-Arabien sind erschreckende Beispiele dafür. Aber deutsche Feministinnen bejubeln das Kopftuch als Befreiung. Wer das kritisiert gilt als „Rassist!“

Bei jedem Opfer, egal ob Frau oder Mann, das einem feigen Mord zum Opfer fällt, werde ich zorniger. Ebenso bei jedem Aufmarsch der Antifa, die normale  BürgerInnen beschimpfen und „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ rufen. Und doch wäre ich an ihrer Seite, wenn es wirklich gegen Nazis ginge.

Dumm nur, die sind schon lange tot. Die Glatzen mit den Springerstiefeln sind eine (vom Verfassungsschutz geführte) Minderheit. Wer das bezweifelt, der darf sich gern über die Geschichte der NPD informieren. Einer ihrer Gründer, Adolf von Thadden, war ein V-Mann des britischen Geheimdienstes MI6.

Deine Meinung – Meine Meinung – Eine Meinung?

Das Kandeler Frauenbündnis, das nach der Ermordung Mias gegen sexuelle Gewalt protestiert, sieht sich massiver Kritik gegenüber, die auch von anderen Frauen kommt. Angesichts der vielen Morde fällt Neutralität schwer. Hier hilft intensive Recherche. Thematisiert haben die Gegnerinnen des Kandeler Bündnisses:

„Es ist kein Bündnis für Frauen. Es ist eine perfide Art und Methode, offener Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Frauenfeindlichkeit einen Schafspelz überzuziehen. Hier wird nicht sexualisierte Gewalt angeprangert, hier wird ein existentielles Thema für fragwürdige politische Zwecke instrumentalisiert.“

Natürlich ist es legitim eine Meinung zu haben, aber wer ein „existentielles Thema für fragwürdige politische Zwecke instrumentalisiert“ ist offensichtlich. Wo ist die Bereitschaft zum Diskurs, dem gemeinsamen Schulterschluss? Das Bündnis hat sich zu den Vorwürfen geäußert und mit Humor die wahren Frauenfeinde entlarvt. Gut finde ich, dass die Kandeler Frauen nun auch die sexuelle Gewalt von Deutschen ansprechen. Diesen Vorwurf hatte ich vor einer Weile der Aktion #120db gemacht, die nicht explizit darauf verwiesen hat.

Wohin Ausgrenzung führen kann, was es bedeutet, wenn sich die mediale Macht auf normale BürgerInnen stürzt, darf jeder im Selbstversuch praktizieren, indem er sich zum Schein als AfD-WählerIn zu erkennen gibt. Ungefährlich ist anders. Ich prognostiziere gewisse Probleme und das ist noch harmlos ausgedrückt.

Audiatur et altera pars

„Audiatur et altera pars – Man höre auch die andere Seite“, ist ein Grundsatz römischen Rechts, das seine Entsprechung im deutschen Grundgesetz findet: „Vor Gericht hat jedermann Anspruch auf rechtliches Gehör.“  Oft verweigern Linke dieses Recht. In vielen Diskussionen, die ich im Kreis meiner linksgrünen FreundInnen führte, habe ich diese Unsitte festgestellt. Was leider auch für viele Rechte gilt, die auch nur Parolen brüllen.

Wobei das kein exklusives Problem politischer AktivistInnen ist, wir sprechen von einem deutschen Problem. Voltaire hat einmal (sinngemäß) gesagt: „Ich hasse, was du sagst, aber ich werde mich immer dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ In Deutschland heißt der Satz anders: „Ich hasse, was du sagst, und ich werde Mittel und Wege finden, dich von künftigen Diskussionen auszuschließen!“

„Den deutschen Debatten fehlt es generell an Toleranz“, sagte der der Historiker Heinrich August Winkler. Genau so habe ich in den letzten Jahren viele Kommentare erlebt. Persönliche Angriffe und / oder Beleidigungen statt wirklicher Argumentation sind ein Armutszeugnis.

Fazit: Sich sachlich zu streiten, den Austausch zu suchen, all das kann belebend für die eigene Meinung sein. Aber selbst im Zeitalter von Globalisierung und Internet, ist Hegels Philosophie der Dialektik noch immer (wieder!) weitgehend unbekannt. Ein erneutes Armutszeugnis.

Vielleicht versteht der Konservative im Diskurs die Motive eines Linken besser, wenn der das Kapital kritisiert und gegen den Faschismus wettert. Und vielleicht werden weltoffene Linke einen Verbündeten bei einem Konservativen finden, wenn es gegen den Neoliberalismus und Gewalt gegen Andersdenkende geht.

Vielleicht erkennen nach einer Weile beide, dass man wirklichen Kriegsflüchtlingen auch weiter helfen kann, aber die unkontrollierte Einwanderung von reinen Wirtschaftsmigranten zur Überforderung der Gesellschaft und enormen Spannungen führt. Die Bombe tickt beständig.

Ganz bestimmt muss sich dafür einiges in Deutschland (Europa) ändern. Den Anfang haben nun Autoren, Publizisten, Künstler und Wissenschaftler mit einer gemeinsamen Erklärung gemacht. Vielleicht ist das der zaghafte Neubeginn für ein Umdenken in Politik und Presse.

Quo vadis Feminismus?

„Ein Problem der Feministinnen und mit ein Grund warum ich sie oft meide, ist die Uneinigkeit, der Kampf miteinander“, habe ich als Antwort auf den Kommentar einer Leserin geschrieben. Heute erkläre ich warum.

Die doppelte Moral

Viele meist linke Feministinnen frönen einer schizophrenen Doppelmoral. Auf der einen Seite betonen sie den Zusammenhalt unter Frauen, um sofort die Einschränkung zu machen, dass nur jene gemeint sind, die ihre Ansichten (Ideologie) und Moralvorstellungen teilen. Wagt es eine auszubrechen, wird sie (verbal) bis aufs Blut bekämpft.

Aktuell reitet ein Großteil der Feministinnen auf der #metoo-Kampagne und schießt einmal mehr übers Ziel hinaus. Gleich alle Männer unter Generalverdacht zu stellen, ist ziemlich daneben.

Sexuelle Übergriffe auf Frauen anzusprechen ist wichtig! Wer schweigt macht sich schuldig. Das absurde Argument linker Feministinnen, dem „politischen Gegner“ durch Schweigen keinen Vorteil zu gewähren, entlarvt sie als Heuchlerinnen.

Der (fehlende) Aufschrei

Konnte Frau zu Beginn der #aufschrei-Kampagne im Jahr 2013 noch nicken, nahm diese in der Folgezeit absurde Züge an. Auch die #metoo-Kampagne wirkt zum Teil aufgesetzt und dem Mainstream-Feminismus geschuldet. Dass AmerikanerInnen etwas seltsam in Beziehungsfragen sind, habe ich selbst erlebt.

Es ist genau diese neue Prüderie, die der von mir so genannte „Zentralrat der Feministinnen“ in die Gesellschaft einbringt. Ein erstes Opfer sind bereits die leicht bekleideten Grid-Girls der Formel 1 geworden, die nun alle ihren Job verlieren.

Bisher dachte ich, dass Feminismus für die Selbstbestimmung der Frauen steht. Offenbar war das ein Fehler. Feminismus wird offensichtlich von der Pseudomoral einer Gruppe frustrierter Frauen neu definiert, die vielleicht neidisch auf das Aussehen dieser Grid-Girls sind, um es vorsichtig zu formulieren.

Bekanntlich setzen sich deutsche Feministinnen gern für muslimische Frauen und deren Recht ein, das Kopftuch zu tragen. Darüber und ob das wirklich aus freien Stücken geschieht, wird heftig gestritten.

Dass die Feministinnen damit eine aggressive politische Ideologie unterstützen, zur Schaffung von Parallelgesellschaften beitragen, übersehen sie ebenso, wie die mutigen Iranerinnen, die in ihrer Heimat gegen den Kopftuchzwang protestieren.

Der rechte Weg

Als vor einigen Tagen die Initiative #120db (120 Dezibel) das Tageslicht erblickte, war die linke Szene konsterniert. (120 Dezibel ist die Lautstärke eines handelsüblichen Taschenalarms, der von der Polizei nach anhaltenden Übergriffen von Migranten auf deutsche Frauen empfohlen worden ist.)

Vorzeige- und Möchtegern-Feministinnen beeilten sich zu erklären, wie widerlich diese Kampagne sei, die sich in rassistischer Weise gegen Ausländer richte und dass es sich bei #120db um eine „rechte Gruppierung“ handele.

Kein Wort von Solidarität, kein Angebot zum Schulterschluss, stattdessen nur die übliche Häme. Die Opfer werden erneut vergessen. Leider begeht #120db den Fehler, dass nur „importierte“ männliche Gewalt gegen Frauen angesprochen wird. Was ist mit einheimischer (ehelicher) Gewalt, hat Frau die übersehen?

Seid laut!

Die Identitäre Bewegung (IB), die hinter #120db steckt, habe ich schon eine Weile im Blick. „Nazis“, wie uns die Medien vermitteln, sind das keine. Eher eine Art Jugendbewegung, die der FPÖ (Österreich) und AfD (Deutschland) nahe steht. Leider wird die Kampagne genau dadurch weniger Gewicht bei der Bevölkerung bekommen. Die linken Medien sorgen schon dafür.

Anders als diese Mainstream-Feministinnen, werde ich die explodierende Gewalt durch eine Minderheit der Migranten ansprechen. Auch wenn ich dazu ungewöhnliche Verbündete suchen muss. Für mich ist das Ergebnis wichtiger, als der „politisch korrekte Weg.“ Und dieses Ergebnis kann nur lauten „Finger weg!“ Das gilt dann für alle Männer, die ein „Nein!“ noch als Einladung verstehen.

All jenen, die erst jetzt auf den Zug des Feminismus und der neuen Kampagnen springen, muss ich die Fragen stellen: „Wo wart ihr gestern? Warum habt ihr geschwiegen, als die beste Freundin eurer Tochter mit auffälligen blauen Flecken zur Schule kam. Warum habt ihr erst dann Betroffenheit geheuchelt, als vielleicht genau dieses Mädchen Selbstmord beging, da sie (vom deutschen Stiefvater) jahrelang missbraucht worden ist?“

The Good, the Bad and the Ugly

Aber vielleicht wart (seit!) ihr selbst die TäterInnen, die zu Hause mit harter Hand regieren. Den prügelnden Ausländer zu blamieren ist somit für viele einfacher, als eigene Fehler einzugestehen, wenn man das eigene Kind schon wieder geohrfeigt hat.

Das große Problem jeder Initiative ist ihre Instrumentalisierung durch politische Bewegungen und die oft emotional ausgetragene Auseinandersetzung vieler Frauen miteinander.

Der Aufschrei über #120db verschleiert natürlich auch die eigene Ohnmacht und Hilflosigkeit der Feministinnen: „Warum sind wir nicht auf diese Idee gekommen?“ und „Die Rechten haben unser Terrain besetzt!“, schallt es aus ihren Reihen. Frau sieht die Deutungshoheit des Begriffs „Gender“ und „Feminismus“ in Gefahr und ortet bereits eine Bedeutungsverschiebung.

Das muss natürlich in aller Ausführlichkeit ausdiskutiert werden, Frau muss klare (neue!?) Positionen finden, um sich von Populisten abzugrenzen. Das geht schon eine ganze Weile so, mit zweifelhaftem Ergebnis. Ihr, die ihr lieber das Kopftuch als „Befreiung der Frau“ verteidigt, habt euch und die feministische Bewegung schon lange überlebt. Für mich seid ihr „The Ugly“, ihr habt euch und uns verraten.

Für die Opfer!

Solange ich denken kann, habe ich mich gegen Ungerechtigkeit eingesetzt. Niemand wird sich ungestraft an einem anderen vergreifen, wenn ich in der Nähe bin. Dabei spielt es keine Rolle wer die Täter sind.

Wir alle, egal ob Frauen oder Männer, könnten schon morgen ein Opfer von Gewalt werden. Der Protest dagegen ist kein Rassismus. Aber wenn nun wiederholt Migranten deutsche Frauen ermorden, muss das ebenso ein Thema sein, wie der Missbrauch eines Jungen durch deutsche Pädophile.

Es wäre eine tolle Sache, Sahra Wagenknecht neben Alice Weidel und Andrea Nahles auf einer Demonstration gegen sexuelle Gewalt zu sehen. Stellvertretend für die verfeindeten Lager. Ich könnte fast darauf wetten, dass sie sich in dieser Sache gut verstehen. Über Sachthemen streiten können sie später.

Das schweigende Volk

Der Mord in Kandel, an der erst 15-jährigen Mia, ist den meisten noch in frischer Erinnerung. Seit mehr als einer Woche warte ich nun auf den Aufschrei in Deutschland. Darauf, dass endlich etwas geschieht. Stattdessen herrscht meist Schweigen. Warum ruft keiner „Wir sind Mia!“

Psychologen erklären uns die Gründe, warum immer wieder junge Migranten zu Tätern werden. Demnach sind die meisten stark traumatisiert und natürlich von einem anderen Frauenbild geprägt. Von dem Opfer oder wie es den Hinterbliebenen geht, spricht keiner.

Alterslos

Ich weiß nicht, wie alt dieser Afghane wirklich ist, aber es spielt eine große Rolle. Wer sich wie der Mörder von Maria Ladenburger als 17-jähriger ausgibt, aber zum Tatzeitpunkt schon 32 Jahre alt war, den muss die ganze Härte des Erwachsenenstrafrechts treffen.

Mias Mörder wirkt zumindest deutlich älter, als er selbst angegeben hat. Das muss zwingend festgestellt werden. Auch gegen der Willen des Täters. Und es müssen endlich bundesweit Konsequenzen aus all diesen Vorfällen gezogen werden, bei denen sich angebliche Jugendliche Leistungen erschleichen.

Aber die SPD bastelt bereits heimlich am Familiennachzug für Migranten und kann sich der Stimmen der GRÜNEN und der LINKEN sicher sein. Sie alle, die keine Identität mehr haben, bringen damit Deutsche weiter in Gefahr. Aber wieder bleibt der Aufschrei aus, die Lämmer schauen weg.

Wer nun doch aufbegehrt, dem wird mit dem Schlagwort „Humanitäre Hilfe“ gekontert. „Das wohlhabende Deutschland habe die moralische Pflicht …“ Die Wahrheit sieht anders aus.

Die Flüchtlingsindustrie

Längst hat sich rund um die sogenannten Flüchtlinge eine Industrie gebildet, die kräftig am nicht enden wollenden Strom der Menschen verdient. Untermauern kann man das locker mit seriösen Quellen, wie diesem Artikel in der FAZ, der schon im August 2015 veröffentlicht worden ist. KLICK MICH

Vielleicht dämmert es nun vielen LeserInnen, warum keine Grenzen geschlossen werden, warum auch Asylbetrüger ins Land der Dichter und Denker gelassen werden und warum die Gewalt in Deutschland explodiert.

Zugegeben liegt es auch an der satten Zufriedenheit der Deutschen, die man seit mehr 70 Jahren umerzieht. Am Beispiel Schweden kann man gut erkennen, welches Schicksal bald auch Deutschland droht.

Schweden und das ist beachtlich, hat es in die Öffentliche Meinung Japans geschafft. Mit völligem Unverständnis blickt man in Japan auf die dortigen Zustände und kann nicht verstehen, wie sich ein ehemals stolzes Volk selbst abschaffen kann. Wer es noch nicht weiß, Schweden hat ein riesiges Migranten Problem.

Die linke Hegemonie

„Aus queerfeministisch-marxistischer Perspektive sei Migration inhärent schädlich“, hat Jenny Künkel geschrieben. „Das System Migration wird durch Rassismus, Sexismus und Kapitalismus hervorgebracht“, heißt es weiter. Und da hat Frau Künkel recht. Bemerkenswert ist ihre Kritik an den Linken. Gemeint ist damit aber keine Partei.

Jenny Künkel: „Die Liberalisierung der Migrationsgesetzgebung in den letzten Jahren führte zu einem Anwachsen von Menschenhandel, mehr toten Flüchtlingen im Mittelmeer und Armutsmigration.“

Es sind genau diese Linken, zu denen man auch Frau Merkel zählen kann, die zum Teil aus wirklicher Überzeugung, aber auch aus ideologischer Verblendung, Deutschland für immer verändern wollen.

Sie, die keine Identität mehr haben, sprechen sie auch allen anderen ab. Das war bei den alten Linken anders, dort war man durchaus stolz auf das eigene Land.

Mit ohne Stolz

Ich war immer stolz darauf einen deutschen Pass zu haben. Und ja, ich war eine Linke. Überrascht? Aber und auch das muss ich betonen, politisch schon immer (sozial)liberal-konservativ eingestellt. Das macht mich eher zu einer SPD-Anhängerin oder doch zum CDU-Mitglied.

Aber meine Welt waren die GRÜNEN, denen ich lange viel verziehen habe. Damit ist Schluss. Es sind diese GRÜNEN, es sind Frauen wie Roth, Künast, Göring-Eckardt und Peter, denen ich den politischen Krieg erklärt habe.

Genau diese GRÜNEN braucht niemand mehr! Diese, vom System korrumpierten Gestalten, die träge in ihren Sesseln im Bundestag sitzen und über 52 verschiedene Geschlechter diskutieren. Da schüttele selbst ich den Kopf.

Wenn der Flüchtling kommt …

… wird kräftig verdient. Aber das Thema hatten wir schon. Was die meisten nicht verstehen, junge Männer haben keine Frauen. Sie wollen sie erst in Deutschland finden. Hier, so heißt es, seien diese willig und leicht zu haben.

Erste Tests sogenannter Antänzer, haben wir ab Silvester 2015 gesehen. Danach stiegen die sexuellen Übergriffe dramatisch. Inklusive Mord, wenn Mann seinen Willen nicht bekommt, der kein Jugendlicher sondern schon über Dreißig ist.

All das hätte man vermeiden können. Statt pro Monat bis zu  € 5000 für einen (angeblichen) unbegleiteten Jugendlichen auszugeben, wäre diese Summe in dessen Heimatland viel besser aufgehoben. Damit kann man zig Menschen gut und reichlich ernähren. Aber das bringt der Flüchtlingsindustrie kein Geld.

Der FOCUS präsentiert bereits den Handschlag von Schulz und Merkel, um die Wählerinnen auf die neue GroKo einzustimmen. Vier weitere Jahre Mutti werden folgen und Deutschland schafft sich weiter ab.

 

Und jährlich grüßt das Murmeltier

2017 ist fast vergangen, das Jahr schien gewaltfrei zu Ende zu gehen. Gut, da gab es einige unbedeutende und meist regionale Übergriffe auf deutsche Kartoffeln, die meist auf das Konto von Traumatisierten gehen. Die Tagesschau hat nicht berichtet. Aber sonst war alles gut.

Unsere Angela ist noch immer die Kanzlerin der Herzen und freut sich, dass der Horst nun bald in Rente geht. Der Siggi spielt den Linksaußenminister und das macht er wirklich gut. Vielleicht sollte er im Ausland bleiben, dort braucht man fähige Köpfe wie ihn.

Sankt Martin, sein alter Genosse aus Brüsseler Tagen, hat 2017 seine Unschuld verloren. Das bisschen Bereicherung, ist doch alles nicht so schlimm! Nur Hochprozentiges war gestern. Vielleicht ist 2018 ein Gang in den Keller angesagt.

Die AfD ist nun doch ins deutsche Parlament gekommen, was dem FDP-Chef große Sorgen macht. Was soll er seinen WählerInnen nun verkünden, was nicht schon im Parteiprogramm der Populisten steht. Vielleicht mehr Mut zum ehrlichen Gesicht. Lange Bärte waren gestern.

Ein greiser Papst spricht von der Intelligenz des Teufels. Worüber sollte sich der Mann auch sonst Gedanken machen? Vielleicht über das Alter von jugendlichen Mördern, die nur zufällig auf ihre Opfer treffen. Mit Küchenmesser versteht sich, das macht Mann in Absurdistan so.

Unterdessen boomt in Deutschland seit Jahren ein Beruf, der sich psychopathologisch gestörter Erklärer nennt. Der Erklärer, meist ein scheuer Vertreter seiner Art, kommt immer dann aus der selbst gewählten Deckung, wenn es zum Schlachtfest geht.

Populär bleibt nach wie vor das Studienfach der Jurisprudenz, das (Be)Richter in Massen produziert. Die sind, seit der Senkung des Numerus clausus Oculus, auf beiden Augen blind. Auch 2017 im Westen nichts Neues. Und jährlich grüßt das Murmeltier.

Los Angeles reloaded

Urpsrünglich sollte an dieser Stelle (m)ein Reisebericht nach Los Angeles stehen. Dort sind wir nach mehr als 14 Stunden Flugzeit angekommen. Aber worüber soll ich schreiben, wenn der Flug normal bis langweilig ist? Alles schon gesehen. Wirklich?

In Gedanken bin ich noch in Düsseldorf und Herne. Deutschland 2017, die Morde werden mehr am Horizont. Da schlachtet ein 19 Jahre alter Deutscher ein Kind und (s)einen Kumpel und wird nun genüsslich von der Presse fertig gemacht.

„Der Staatsanwalt kündigte bereits an, Marcel Heße psychiatrisch begutachten zu lassen“, schreibt SPON. Komisch, von dem Düsseldorfer Axttäter wusste die Polizei sofort, dass er gestört ist. Vermutlich hat man dort hellseherische Qualitäten.

Endlich, ja endlich war es ein Deutscher, der eine böse Tat begangen hat. Es jubelt der SPIEGEL, die linke Presse geifert im Chor. Wie lange der junge Mann das überleben wird steht in den Sternen. Die Bandidos haben bereits Front gemacht.

Kaum ein Wort in der Presse über Düsseldorf. Klar, der Täter war Asylbewerber. Das entschuldigt die Tat und auch das Maß der Berichterstattung. Hat jeder den Sarkasmus bemerkt?

Ein verblödeter Facebook User stellt ein Video vom blutverschmierten Bahnsteig ein und bezeichnet sich als „Augenzeugen.“ Vielleicht sollte er in die Türkei ausreisen, dort sind „Schlachtfeste“ die Normalität.

Kurz Aufregung im Flugzeug, als über die Festnahme in Essen geredet wird. Ein deutscher IS-Kämpfer soll der Drahtzieher sein. Aber ein Pass ist noch kein Garant für die friedliche Gesinnung. Ein alter Mann schüttelt immer nur den Kopf. „Das ist doch nicht mehr Deutschland“, höre ich ihn sagen, „wohin soll das alles noch führen?“

Vorgeführt wird Europa zur Zeit aus der Türkei. Der Sultan schimpft und wettert, wenn seine MinisterInnen nicht mehr für ihn werben dürfen. Deutschland sucht den diplomatischen Weg, hat sich Frau Merkel doch erpressbar gemacht.

Wovor hat man in Berlin Angst hat, ist Thema einer kleinen Runde. „Die haben doch alle keine Eier in der Hose“, sagt ein junger Mann. „Was soll passieren, will der uns etwa den Krieg erklären?“ Die Worte gefallen mir, aber Diplomaten denken anders.

„Hoffentlich lassen die uns einreisen“, sagt Yuki zum wiederholten Mal. Sie macht sich Sorgen, dass Trumps Präsidentschaft unsere Pläne durchkreuzt. „Mach dir keinen Kopf“, beruhige ich sie. „Zur Not rufe ich Onkel Jiro an.“

Der Blick meiner Mutter hängt mir nach. Für einen kurzen Augenblick habe ich Traurigkeit bemerkt. Und auch Papa Sensei hätte mich gern länger gesehen. Zumindest habe ich versprochen fleißig Karate zu üben, damit der 4. Dan kein Reinfall wird.

Aber bis dahin werden noch einige Monate vergehen und wir die USA unsicher machen. Ally und Heather freuen sich auf uns und ich werde den armen Feng erneut zum Spaß „verprügeln.“ Deutschland werde ich weiterhin im Fokus haben und mich zu Wort melden, wenn mir danach ist.

In Los Angeles angekommen, ist die Einreise kein Problem. Uns erwarten zwei sonnige Gemüter und wunderbare 27 Grad! Sommer, wir kommen! Müde, aber glücklich, tauschen wir Neuigkeiten aus. Die nächsten Tage werden wir in unserem Apartment verbringen.

Los Angeles reloaded trifft es gut. Wir sind wieder im Land der nahezu unbegrenzten Möglichkeiten. Frau Merkel ist auch fast auf dem Weg. Es sei denn, dass auch ihr die Einreise verweigert wird und Präsident Trump nun Deutschland zu keinem sicheren Herkunftsland erklärt. Hat man alles schon gesehen. Wirklich.

Klartext: Die Meinung im Wandel der Zeit

Eigentlich sollte das mein letzter Blogeintrag werden. Aber eigentlich ist ein komisches Wort. Immerhin haben es nun 600 Beiträge an die Öffentlichkeit geschafft.

Was als harmloser Spaß begann, hat sich zu einem achtbaren Projekt entwickelt. Aktuell folgen 420 LeserInnen meinem Blog. Die wenigsten kommentieren. Aber das ist durchaus normal.

In vielen Beiträgen, habe ich ganz bewusst Reaktionen provoziert. Die Rechnung ging immer auf und prompt kamen die VerfechterInnen diverser Ligen aus der Deckung.

(D)Eine Meinung zählt!

Die eigene Meinung zu vertreten ist wichtig und gut. LeserInnen dürfen gern eine andere Meinung haben und sie mit mir teilen. Ich bitte sogar darum.

Aber wer nur (subtil) attackieren kann, wer (versteckte) Beleidigungen im sprachlichen Repertoire gepachtet hat, der sollte sich in extra dafür geschaffene Foren trollen. Dort streitet man oft und auch sehr gern.

Im Lauf der Zeit, hat sich dieser Blog und meine Meinung gewandelt. Einigen ist das suspekt. Deren Ego kann wenig mit einer Japanerin anfangen, die (ihr) Deutschland und die Deutschen kritisiert. Die rosa(rote) Brille trübt oft den Blick.

Ich kommentiere wenig, aber dafür ehrlich und sehr direkt. Und ich stellte gezielte Fragen, die man angeblich nicht verstehen (leiden) kann. Eitel Sonnenschein war gestern. Bei mir wird Klartext gesprochen.

Klartext

Klartext spreche ich auch über die Wiederwahl von Angela Merkel zur Kanzler-Kandidatin. Mangels Alternative(n). Nee, ist klar meine Damen und meine Herren von der CDU. Sie haben den sicheren (Alters)Sitz im Bundestag gewählt.

Da sonnt sich nun eine Frau im Beifall der Delegierten, auch wenn sie ein schlechtes Ergebnis eingefahren hat. Wie skrupellos muss man als Mensch sein, um so zu reagieren.

Und die Rote Karte bekommt von mir die ARD, die sich, durch das Verschweigen der Festnahme des Mörders von Maria Ladenburger, erneut an die Spitze der Lügenpresse setzt. Womit wir wieder beim Staatsfunk wären und beim programmierten Mensch. Möchte noch jemand „Verschwörungstheorie“ rufen?

Mord als Lohn der Hilfe

Maria durfte kurze 19 Jahre leben. Ein Flüchtling, hat ihr Leben ausgelöscht. Die Ironie, Marias Vater ist ein hoher EU-Beamter, der für Flüchtlingsfragen zuständig ist und Maria war als Flüchtlingshelferin tätig.

Das ist so tragisch, wie die Vergewaltigung zweier chinesischer Studentinnen durch einen Iraker in Bochum. Aber Flüchtlinge und Asylbewerber nun pauschal zu verdammen, ist völlig daneben. Das machen lediglich Populisten.

Die Masse der oft illegal nach Deutschland gekommenen Menschen ist friedlich. Dass viele nicht in dieses Land gehören, dass sie kein Recht und keine Chance auf Asyl haben, das steht dann auf einem anderen Blatt. Auch darüber muss man sprechen.

Bedürftigen zu helfen, ist nie verkehrt. Aber wer die Hand beißt, die ihn füttert, den muss man hart bestrafen. Darüber sollte man nicht nur reden, man muss es endlich tun.

Täter und Opfer in der Diskussion

Was mich massiv stört, ist die unsägliche Diskussion darüber, ob Deutsche ebenso kriminell wie „Ausländer“ sind. In der Statistik liest sich das anders. Man muss das aber sehr genau differenzieren. Und das wird oft nicht gemacht.

Von Asylbewerbern begangene Diebstähle mit Armut zu entschuldigen, ist zynisch. Entschuldigt das auch die Vergewaltigung von Frauen beim Samenstau?

Nehmen wir in Deutschland lebende Türken, die klar die Drogenkriminalität beherrschen. Zum Teil haben sie deutsche Pässe. Haben wir ein deutsches oder türkisches Problem?

Aber auch hier gilt, dass die Masse der Türken friedlich ist und keinen Ärger will. Leider ist es eine kriminelle Minderheit, die die öffentliche Meinung nicht nur beherrscht sondern auch langsam vergiftet.

Den Kardinalfehler begehen dabei aber die friedlichen Migranten, die sich nicht klar gegen ihre eigenen Leute stellen. Ganz im Gegenteil wird deren Verhalten oft noch toleriert. Auch darüber muss man reden.

Und über jedes Opfer, über jede Tat, die durch wen auch immer begangen worden ist. Und wenn es ein „Flüchtling“ war, der Oma Ernas Kaffeekasse stahl, dann wird er wieder ausgewiesen. Da gibt es keine Diskussion.

Tat und Täter

Apropos Opfer! Wer die Pressekonferenz der Polizei in Bochum gesehen hat, dem sind vielleicht einige Dinge aufgefallen. Unter anderem war die Rede von einem „gefährlichen Gegenstand“, mit dem die beiden Frauen bedroht worden sind.

Der Täter, ein Iraker, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Und ich behaupte an dieser Stelle, es war nicht seine erste Tat. Die abstruse These, dass Familienväter harmlos seien, wird damit ad absurdum geführt. Aber auch das sollte man nicht pauschalisieren.

Leider ist dies kein Einzelfall. Die männlich dominierte Gesellschaft arabischer Staaten, sieht Frauen als dem Mann untertan an. Und diese Mentalität wird auch ins Gastland transportiert. Mit allen negativen Folgen.

Wer derart gezielt seine Opfer sucht, wie der Iraker und vermutlich ein Messer benutzt, hat bereits einen kriminellen Hintergrund. Aber das hat niemand überprüft. Stattdessen Hunderttausende nach Deutschland gewunken, die eben nicht alle harmlos sind.

Mit Gewalt und Waffen kenne ich mich aus. Auch damit, wie, warum und wann Täter sie benutzen. Und ich habe im Lauf der Jahre eine sehr gute Vorstellung davon bekommen, was Kriminelle bewegt.

Ich zitiere noch einmal Professor Bassam Tibi, der in Syrien geboren worden ist und dessen Worte man für all die zugereisten Terroristen, Vergewaltiger und Mörder auslegen kann, die in Deutschland Straftaten begehen.

Wörtlich hat er gesagt: „Unter den Leuten aus meiner Heimat Syrien, die nach  Deutschland flüchten, befinden sich auch manche, die zuvor ihre Nachbarn ermordet haben – nicht alle sind Engel, Ingenieure und hochgebildete Akademiker, wie deutsche Medien suggerieren.“

Und es sind genau diese deutschen Staatsmedien mit ihrer Willkommenskultur, es ist unsere Bundeskanzlerin mit der Aushebelung deutscher Gesetze und ihrem Satz „Wir schaffen das!“, die eine indirekte Mitschuld an solchen Verbrechen haben.

Deutsche Streitkultur

Dieser Blog wird vorerst nicht geschlossen. Ich werde versuchen im gewohnten Rhythmus aus den USA zu schreiben. Neun Stunden Zeitunterschied werden das zu einer Herausforderung machen. Mit Abstand zu Deutschland werden sich Themen bestimmt wandeln. Aber wer schweigt, der macht sich schuldig.

„Ich hasse, was du sagst, und ich werde Mittel und Wege finden, dich von künftigen Diskussionen auszuschließen!“, ist das verbreitete Mittel deutscher Streitkultur.

Wenn sich nun einige LeserInnen aus diversen Gründen herausgefordert fühlen und (wieder) bei mir kommentieren möchten, so sollten sie sachlich zu bleiben. Streit (im Internet) ist nur verlorene Lebenszeit.

Man kann eine andere Meinung haben und trotzdem freundschaftlich diskutieren. Ich vermute, das haben die wenigsten gelernt. Aber verbale Attacken machen auch Zwerge groß.

JapanerInnen sind Patrioten, das ist nun mal so. Wir sind stolz auf unser Land, das wird sich niemals ändern. Ich bin doppelt stolz, denn ich habe (noch) beide Pässe.

Wem das nicht passt, wer sich und seine Herkunft als Deutscher verleugnet, wer lieber alles Fremde hofiert, den fordere ich auf zu gehen. Löscht meinen Blog aus eurem Reader, ich habe kein Problem damit.

Mir ist es gleich, ob diesem Blog fünfzig oder fünfhundert LeserInnen folgen. Ich weine niemand eine Träne nach. Qualität geht mir vor Quantität und kontroverse Sachlichkeit vor Unterstellungen.

 

 

Kinder des Zorns

Nach Würzburg und München hat sich Deutschland erneut verändert. Der Terror ist endgültig in unserer Heimat angekommen. Medien(vertreterInnen) überschlagen sich, um einem breiten Publikum alles live zu präsentieren. Fast hat man das Gefühl, der Reporter warte nur auf einen Anruf des Bösewichts, um exklusiv den nächsten Mord zu präsentieren.

Was wir in Würzburg gesehen haben, war ein klares Versagen offizieller Stellen. Noch immer ist das Alter des Täters ungeklärt, ob er nun aus Afghanistan oder Pakistan eingereist ist und mit welchem Ziel. Es ist kaum möglich sich innerhalb weniger Tage zu radikalisieren. Dieser Prozess dauert wesentlich länger. Was auch für den (präsentierten) Täter von Nizza gilt, um kurz nach Frankreich abzuschweifen.

Aber nun war München. Und noch während die Polizei nach dem Motiv des psychisch kranken Täters forscht, scheinbar unwissende Eltern befragt und dann doch einen mutmaßlichen Komplizen findet, wird die Stadt Ansbach von einem islamistischen Attentat erschüttert. Auch dieser Täter soll „psychisch labil“ gewesen sein. Und wäre es nicht Bayern, die meist klarere Worte finden, man hätte es der Presse genau so verkauft.

Deutschland im Krieg

Sehen wir der Tatsache ins Auge, dass sich Deutschland im Krieg befindet. Was in Deutschland im späten Mittelalter und nach blutigen Glaubenskriegen, als Reformation seinen Ursprung fand, ist in der muslimischen Kultur niemals angekommen. Dort werden Kritiker noch immer umgebracht.

Der IS und eigentlich dürfte man nicht als Staat von diesen Mördern sprechen, hat allen Ungläubigen den Krieg erklärt. Militärisch mehr oder weniger geschlagen, schicken sie ihre Selbstmordattentäter in die ganze Welt. Zumindest aber ihr ideologisches Gift, das bei jungen Muslimen auf einen dankbaren Nährboden trifft.

Die zunehmende Radikalisierung, das frömmeln junger Muslime, die ihre eigene Identität hinterfragen, sollte nachdenklich machen. Es hilft nichts, wenn der Verfassungsschutz salafistische Hassprediger nur beobachtet, ihre Moscheen aber offen lässt. Als klare Maßnahme müssen solche Orte sofort geschlossen werden, was auch aufgeklärte Muslime fordern.

Dr. Abdel-Hakim Ourghi, der Leiter des Fachbereichs Islamische Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, dazu wörtlich: „Moscheen, in denen ein erzkonservativer Islam durch verfassungsfeindliche Predigten zur Radikalisierung beiträgt, müssen durch Gerichte geschlossen werden.“

Der Islam in der Kritik

Liberale und aufgeklärte Muslime, wie Dr. Bassam Tibi und Dr. Abdel-Hakim Ourghi, sind leider noch in der Minderheit. Sie, die klar vor Radikalisierung und Terror warnen, können das so nur im Westen tun.

So winkt Dr. Ourghi nur ab, wenn er Sätze wie „Der Islam gehört zu Deutschland gehört. Ja, sagt er, dass sei Balsam für die in Deutschland lebenden Muslime, um sofort seine Kritik zu formulieren. Dr. Ourghi wörtlich: „Ein Islam ohne Islamkritik gehört nicht zu Deutschland, und ein Islam als Ideologie der Macht ist in Europa zum Scheitern verurteilt.“

Deutschland, Europa, aber vor allem die arabische Welt braucht Menschen, die endlich für Reformen sorgen. Religionsfreiheit hin oder her, wer nur Hass predigen kann, hat in Europa nichts zu suchen.

Dr. Ourghi warnt in diesem Zusammenhang auch vor den konservativen muslimischen Dachverbänden in Deutschland. Diese seien noch meilenweit von einem aufgeklärten Islam entfernt. Vor allem aber repräsentieren sie nicht die wirklich friedlichen Muslime sondern nur eine absolute Minderheit.

Die Kultur der Wut

Was waren die Motive des jungen Münchners, wie werden sie uns präsentiert? Ein psychisch Kranker, der Ballerspiele mochte und nun völlig ausgerastet ist? Oder doch ein Kind des Zorns, ein junger Mensch, der nie ganz in Deutschland angekommen ist. Und davon gibt es leider zu viele.

Eine wirkliche Integration von meist muslimischen Ausländern findet nicht statt, was besonders bei türkischstämmigen zu sehen ist. Das liegt mit am Unterschied der Kulturen, die nicht wirklich kompatibel sind.

Der dänische Psychologe Nicolai Sennels hat sich durch seine Arbeit mit Muslimen ein gutes Bild von deren Kultur gemacht. „Wut, Zorn wird dort als Stärke gesehen“, schreibt er. „Westliche Kulturen sehen Zorn als Schwäche und Wut auszudrücken ist ein Weg, sozialen Status zu verlieren.“

Nicolai Sennels weiter: „Innerhalb der westlichen Kultur wird es allgemein als ein Zeichen von Ehre und Selbstvertrauen angesehen, wenn wir in der Lage sind, Kritik entweder mit einem Achselzucken (wenn wir nicht einverstanden sind) oder mit einem „Ich glaube, Sie haben Recht – Danke, dass Sie mir geholfen haben, mich zu verbessern“ zu behandeln. In der muslimischen Kultur ist es ehrenwert, sich gegen Kritik mit Aggression zu verteidigen und Mut zu zeigen, körperliche Konfrontation zu riskieren – egal ob die Kritik wahr ist oder nicht.“

Kinder des Zorns

Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass die muslimische Kultur ein Gewaltproblem hat. Eigentlich schon immer hatte, was bereits zur Zeit Mohammeds offensichtlich geworden ist. Vielleicht sollte man die drei Attentäter auch vor diesem Hintergrund sehen. Sie haben ihren Zorn, ihre Wut, auf die einzige Weise ausgedrückt, die sie kannten. Mit eben jener zornigen Gewalt, die stets in Mord und Terror endet.

Es fällt schwer zu glauben, dass psychisch Kranke dertart unauffällig sind und niemand etwas von ihren Plänen gemerkt haben soll. Zumindest Eltern oder Geschwister sollten etwas mitbekommen haben. Und was ist mit den Psychiatern? Aber das sind Fragen, die nur die Zeit beantworten kann. Sofern man das gestattet und nicht wieder die Hälfte verschweigt.

Nicolai Sennels findet klare Worte, wenn es um die Unterschiede der Kulturen geht. „Islam kann nicht verteidigen, Islam kann nur angreifen. Aus diesem Grund hören wir nur sehr selten Muslime ihre Religion durch Logik oder Vernunft verteidigen, jedoch fast immer mit Einschüchterung und Gewalt: Es spielt keine Rolle, wer Recht hat, es kommt darauf an, wer der Stärkste ist. Aus der Perspektive der traditionellen muslimischen Kultur ist das westliche Konzept der Ehre unehrenhaft. Es macht, dass wir erbärmlich und ängstlich aussehen, und für eine Religion, die im Grunde imperialistisch und aggressiv ist, ist es eine Einladung zum Angriff.“

Der Terror ist nebenan

Es mutet fast zynisch an, wenn Vertreter aus Politik und Regierung sagen, dass sich Deutschland an den Terror gewöhnen müsse. Die „Welcome Kultur“ wird nun bestraft. Aber vermutlich wird auch das nur wieder schöngeredet. Die Berliner Riege schafft auch das.

Der Täter aus Anbach war Syrer. Sein Asylantrag war abgelehnt, aber er durfte natürlich trotzdem in Deutschland bleiben. Natürlich gibt es Gründe für eine Duldung. Jemanden in ein Kriegsgebiet abzuschieben wäre Mord.

Aber es gibt auch andere arabische Staaten, die im Frieden leben. Nur ist das deutsche Sozialsystem natürlich viel attraktiver, als ein Leben in Nordafrika. Fast könnte man ebenfalls zynisch sagen, dass Deutschland für den Terror bezahlt.

Egal ob nun der Terror politisch motiviert, religiöser Natur oder lediglich die Tat von geistig verwirrten Menschen war, übereifrige PolitikerInnen werden nach den Anschlägen sofort die Messer wetzen und nach mehr Staat und Überwachung plärren.

Mit Sicherheit wird man auch die Waffenbesitzer ins Visier nehmen. Dumm nur, dass die meisten Mordwaffen noch immer Haushaltsgegenstände sind und die wahren Schuldigen in der Regierung sitzen. Aber das hat irgendwie noch keiner so richtig bemerkt.

Friede sei mit euch – Der Islam und die Gewalt

Japanische Buddhisten haben keine Berührungsängste mit anderen Religionen. Glaubenskriege gab es in Japan noch nie. Anders als in Europa und den arabischen Staaten, hat man in Japans Kriegen nie einen Gott fürs töten Tausender bemüht. Es waren immer politische Gründe.

Deutschlands Geschichte ähnelt der Japans sehr. Mit dem (f)einen Unterschied, dass man in Deutschland im Namen eines Gottes Menschen erschlug. Verantwortlich waren die damaligen Machthaber der noch unreformierten katholischen Kirche. Mit Religion und wahrem Glauben, hatte das wenig zu tun.

Apropos Religion! Theologen hinterfragen auch die Existenz von Jesus. War er nur ein Mythos, oder doch eine historische Gestalt? Ich habe kein Problem mit seiner Existenz. Für mich war Jesus ein jüdischer Prediger, der buddhistische Thesen in leicht abgewandelter Form verbreitet hat.

Den jüdischen Priestern war das ein Dorm im Auge. Daher haben sie ihn bei den römischen Besatzern angeschwärzt und man hat ihn umgebracht. Der Rest ist bloße Legende. Auferstanden ist Jesus nie. Ketzerei? Nur meine Sicht der Dinge, die ich ohne Todesdrohung sagen darf.

Die Trennung von Staat und Kirche, war für Deutschland ein Segen. Und natürlich Martin Luther, der mit seinen Thesen kanpp dem Tod entging. Die Vorstellung lässt schaudern, was im Fall von Luthers Ermordung geschehen wäre. Wäre Deutschland dann ein Gottesstaat?

In der islamischen Welt ticken die Uhren noch immer anders. Deren Ideologie steckt im siebten Jahrhundert fest. Worte wie Scharia und Dschihad lassen selbst westlich geprägte Muslime noch verstummen. Sie ducken sich vor einem überholten System.

Aus dessen Mitte kommen jene Gotteskrieger, die mit Mord und Feuer durch die Lande ziehen. Das Problem aller friedlichen Muslime liegt in ihrem Verständnis des Islam. Als Menschen gelten demnach nur Muslime. Andere Religionen sieht man als minderwertig an. Islam, das heißt übersetzt Unterwerfung. Und nach diesem Prinzip wird seit Jahrhunderten gehandelt.

Dumm nur, dass sich im Koran viele Zitate zu biblischen Texten finden. Und die Bibel, das wissen wir, hat einen jüdischen Hintergrund. Allah heißt auch nur Gott, das vergessen Muslime gern. Und ihre Gebetsschnur entspricht dem christlichen Rosenkranz. Und die haben ihn den Buddhisten und Hinduisten abgeschaut.

Die Arroganz des einzig wahren Glaubens besaßen einst auch Katholiken. Dank Luther, ist das längst vorbei. Nicht so im unreformierten Islam. Dort gelten lange überholte Werte. Arabische Terroristen können sich daher oft problemlos unter ihresgleichen verstecken. Einen Moslembruder verrät man nicht.

Weder das Christentum noch der Islam können als friedlich und gewaltlos bezeichnet werden. Wobei im Islam alles noch viel schlimmer ist. Gläubige Muslime dürfen demnach Ungläubigen den Kopf abschneiden und handeln damit im Einklang mit Allah. Solche Taten sind Mord. Und Schriften die das tolerieren Volksverhetzung.

Die Doppelmoral vieler Muslime wird besonders deutlich, wenn der Zentralrat der Muslime Deutschlands seine Stimme erhebt. Meist in Gestalt seines Vorsitzenden versteht sich, der alle seine Glaubensbrüder nun als Sündenböcke sieht, wenn die Rede auf Köln und die Vorfälle an Silvester kommt.

Da helfen auch keine Worte wie „unislamisches Verhalten“, die er zu den Tätern sagt. Was fehlt ist die klare Abgrenzung zur allgegenwärtigen Gewalt im Islam. Stattdessen grenzen sich Muslime oft in Parallelgesellschaften aus, die Brutstätten für radikale Islamisten sind.

Aber man muss den Koran und seine Ideologie kritisch betrachten. Und genau diese Kritik lassen Fanatiker nicht zu. Schon geringste Zweifel an Mohammed werden mit dem Tod bestraft. Die Beispiele sind bestimmt bekannt.

Es ist bei Strafe verboten Mohammed in Zweifel zu ziehen, oder negativ über den Islam zu sprechen. Schließlich, so denken Muslime, ist der Koran das von Allah an den Propheten gegebene Wort, das auf keinen Fall verändert werden darf.

Mohammed war kein friedlicher Mann. Er war ein Feldherr, der seine Ideologie mit dem Schwert verbreitet hat. Der Einwand vieler Muslime, auch Christen hätten Glaubenskriege geführt ist zwar richtig, aber nach Luther haben sie damit langsam aufgehört.

Wie unterschiedlich die beiden Ideologien sind, wird am Fall einer Ehebrecherin deutlich. „Der werfe den ersten Stein, der ohne Sünde hat“, sagt Jesus. Mohammed dagegen „Steinigt sie!“ Buddha hat lediglich vor den Konsequenzen gewarnt, die durch den Ehebruch entstehen.

Aber Mohammed, das sagen mittlerweile selbst Islamwissenschaftler, hat den Koran keinesfalls allein verfasst. Wie schon bei den Evangelien der Bibel, haben andere vieles nach dem Tod von Jesus und Mohammed aufgeschrieben und dabei stets den momentanen Zeitgeist gespiegelt. Und vermutlich eigene Interessen.

Zwar gehen Wissenschaftler davon aus, dass der heutige Koran zun größten Teil mit dem Text identisch ist, den Mohammed einst verfasste, aber so ganz sicher sind sie nicht. Mehrere Versionen des Werks, verschwundene Suren, sprechen eine andere Sprache. Wer die Bibel schrieb das weiß ich nicht. Aber es war kein Gott, das waren Menschen ihrer Zeit.

Unterscheiden muss man im Islam, wie im Christentum auch, zwischen dem theologischen und volkstümlichen (Aber)Glauben. Einfache Menschen bilden Mythen um Götter und legen viele Dinge anders aus. Das ist durchaus normal. Auf keinen Fall normal ist die Verbreitung einer Ideologie mit Feuer und Schwert.

In diesem Kontext muss man auch das Handeln von Christen kritisch betrachten. Die waren auch nicht immer nett. Mit dem feinen Unterschied, dass, bewusst übertrieben ausgedrückt, in islamischen Ländern keine christlichen Fanatiker durch die Straßen ziehen, um dort ihren Glauben zu verbreiten. Im Gegenteil werden Christen dort meist als Menschen zweiter Klasse unterdrückt, wie das Beispiel der Kopten in Ägypten zeigt.

Bewusst verzichte ich beim Islam auf den Begriff Religion. Er ist eine politisch geprägte Ideologie, die den Anspruch hat die Welt zu beherrschen. Wobei das Wort Welt mit Vorsicht zu betrachten ist, wie alles in solch alten Schriften. Die Welt von Jesus und Mohammed war recht klein.

Bibel und Koran sind archaische Dokumente aus einer Zeit, die lange vergangen ist. Und mit ihr die Menschen, die diese Schriften erst verfassten. Oft waren es Fanatiker, aber mit Sicherheit hat es auch friedliche Gläubige gegeben. Nur hat man die offenbar vergessen.

Die Sprüche „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, der Bibel und „Tötet die Ungläubigen wo ihr sie findet“, aus dem Koran, müssen zwingend vor dem Hintergrund der damaligen Zeit gesehen und verstanden werden. Daraus nun „Heilige Kriege“ abzuleiten ist total daneben.

Islamischen Terroristen ist das egal. Sie ermorden im Namen Allahs Ungläubige. Was fehlt sind dann scharfe Verurteilungen dieser Taten von jenen Staaten, die den Islam als Staatsideologie haben. Und da haben wir erneut die Doppelmoral. Warum protestiert bei Terroakten nicht die friedliche islamische Welt?

Mit dem Zustrom von (Wirtschafts)Flüchtlingen nach Europa, könnte das Gewaltproblem des Islam weiter eskalieren. Wir wir mittlerweile wissen, haben sich unter ihnen Fanatiker und Terroristen versteckt. Einer der Attentäter von Paris, hat in deutschen Flüchtlingsheimen gelebt.

Es ist ein gefährlicher Irrglaube, dass immer mehr Moslems in christlichen Ländern, für Frieden und Verständnis der Kulturen sorgen. Genau das Gegenteil ist der Fall. Schuld daran sind zum größten Teil Politiker, die, übertrieben ausgedrückt, den Kniefall machen, wenn Muslime sich beleidigt fühlen und auf die Straße gehen, oder gewalttätig werden.

„Muslime sollten Rücksicht auf die Grundprinzipien der freien Welt nehmen, wenn sie darin leben wollen“, habe ich in einer Diskussion gehört. Wobei ich „sollten“ durch „müssen“ ersetze. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus.

In öffentlichen Debatten werden nur jene Menschen verdammt, die Gebrauch von ihren Freiheiten machen. Der Gewalttäter wird mit Nachsicht behandelt, stammt er doch aus einem zerbombten Land. Die Meinungsfreiheit wird geopfert und der eigene Bürger niedergemacht.

Schon jetzt warnt das BKA vor einer Radikalisierung muslimischer Migranten, die willige Rekruten für gewaltbereite Islamisten sind. Paradoxerweise die gleichen Islamisten, vor denen sie (angeblich) aus ihrer Heimat flohen. Willig deshalb, da es wenig Perspektiven für sie geben wird. Sie sind Versprechungen gefolgt, die niemand erfüllen kann und will.

Nun ist es nicht so, dass niemand Muslime in Europa haben will. Ich sehe Multikulti noch immer als Bereicherung. Aber nur bis zu einem gewissen Maß. Oder randalieren Japaner in Düsseldorfs Straßen, um ihren Zwist mit Chinesen wegen irgendwelcher Inseln auszutragen?

Was der Islam, was die Welt braucht, sind endlich Zugeständnisse islamischer Geistlicher, den Koran nicht mehr wörtlich zu nehmen. Was die islamische Welt braucht sind Veränderungen, die ehrlich und nicht nur halbherzig sind. Aber wer Menschen noch immer öffentlich enthauptet, hat wenig dazu gelernt.

Nur wenn es progressiven Kräften im Islam gelingt, die Oberhand zu erlangen, wenn die Fanatiker endlich in ihre Schranken gewiesen werden, wenn die Masse der Moslems akzeptieren kann, dass auch andere Menschen einen Glauben haben, ist der Weg zur friedlichen Koexistenz aller Religionen frei.

 

Killerehre

Mikke atmete tief durch. Es war getan und es war gut. Der Tote, hatte keine Bedeutung mehr. Nur ein lebloser Körper, eine Hülle. Mikke ging in die Hocke und sah in die gebrochenen Augen. Tote hatten ihre eigene Faszination.

„Ich brauche einen Beweis“, hatte die Stimme am Telefon gesagt. „Bringen Sie ein Souvenir mit. Dann gibt es das restliche Geld.“ Mikke steckte die Pistole ins Holster und zog ein Messer aus der Tasche. Er überlegte kurz und schnitt dem Toten den Ringfinger ab.

Zwei Tage früher …

„Ja, ja, besorgs mir!“, verlangte der Blonde, als Mikke ihn hart von hinten stieß. Er war die Art Callboy, den Mikke mochte. Keine Fragen und immer ein guter Fick. Das summende Handy nervte, aber Mikke kam noch zum Schuss.
„Fuck!“, fluchte er und drückte eine Taste. „Mikke  hier, was gibts?“
„Musst du schon gehen?“, wollte der Blonde wissen und entsorgte Mikkes Kondom. Er lachte, als er das viele Sperma sah. „Du musst es echt nötig …“
Mit einem Schritt war Mikke neben ihm und stoppte das Geplapper mit einem gezielten Schlag. Der Anruf war zu wichtig.
Wenn das Schweigen regiert.

Wer auch immer Mikke unter dieser Nummer anrief, wollte spezielle Dienste in Anspruch nehmen. Mord meist, das war Mikkes Spezialität. Seit zwanzig Jahren war er der Beste in seinem Fach. Viele Leichen gab es auf seinem langen Weg.
„Ich habe einen Auftrag für Sie“, sagte die Männerstimme. Etwas heiser, das musste ein ehemaliger Boxer sein.
Mikke konnte Menschen perfekt analysieren. Ein Talent, das einzigartig war.
„Sie müssten einen Mann für mich erledigen, sind Sie interessiert?“
Fragen, die das Leben stellt.

Der Callboy kauerte verstört auf dem Boden. Tränen liefen über sein Gesicht. Aber er schwieg, er kannte Mikke. Der würde gut für den Schlag bezahlen. Das tat er immer so. Aber an diesem Tag waren zwei Kugeln der einzige Lohn. „Sorry Süßer, aber du weißt einfach zu viel.“
Ohne Regung verließ Mikke den Toten. Niemand hatte ihn kommen sehen.
„Ich will, dass sie Lars Overbeck für mich töten“, hatte die heisere Stimme gesagt. „Lars Overbeck, den Chef der Norge Pharma GmbH.“
Schon der Gedanke war Selbstmord auf Raten. Aber Mikke lachte nur.
Der Tod kommt stets auf leisen Sohlen.

Lars „Lasse“ Overbeck, war kein angenehmer Mensch. Seine Karriere war auf Leichen erbaut. Schlächter hatten böse Zungen, den ehemaligen Armeearzt genannt. Durch eine reiche Heirat war er zu Geld und Macht gekommen. Dann hatte er seinen Schwiegervater beerbt. Tierversuche und umstrittene Medikamente gegen Aids, hatten Lasse Overbeck zum Multimilliardär gemacht. Der Mann war reicher, als Bill Gates.
Verdirbt Geld auch den Charakter?

„Wer sind Sie?“, hatte Mikke den Anrufer gefragt. „Sie kennen meine Regeln. Ihr Geheimnis ist sicher bei mir.
„Ich bin Ole Svensson“, kam die Antwort sofort. „Sie wissen wer ich bin.“
Mikke pfiff leise durch die Zähne. Ja, den Namen kannte er gut. Ole war genau 10 Jahre der Weltmeister im Mittelgewicht gewesen. Nie hatte Mikke jemand härter schlagen sehen. Bis eine positive Dopingprobe seine Karriere zerstörte.
„Lasse hat mich über die Klinge springen lassen“, erzählte der Boxer leise. „Ich war in seine Frau verliebt … wir haben uns geliebt! Aber mein Halbbruder duldet keine Konkurrenten!“
Deine Wahrheit, meine Wahrheit.

„Ist Loisa nicht bei einem Autounfall …?“
„Quatsch, Unfall!“, unterbrach Ole Mikkes Frage. „Er hat sie umgebracht! Und unser Kind, Loisa war im vierten Monat von mir schwanger.“
Mikke nickte. Die Gründe waren ihm egal. Was zählte war ein gutes Motiv. Und Oles klang für ihn okay.
„Ich mache es“, sagte er. „50.000 Dollar sofort und weitere 50.000 …“
„Wenn ich einen Beweis habe“, unterbrach Ole wieder. „Bringen Sie ein Souvenir mit. Dann gibt es das restliche Geld.“
Trau, schau wem!

Mikke traf Ole in dessen Haus. Den Plastikbeutel mit dem Finger hatte er dabei.
Ole, mittlerweile Anfang Vierzig, sah stark gealtert aus. Keine Spur mehr von dem durchtrainierten Boxer früherer Tage. Dieser Mann war nur noch fett.
„Danke“, sagte er und musterte den Finger. „Wie haben Sie es getan?“
„So“, sagte Mikke und schoss Ole zwei Kugeln in den Kopf.
Geld regiert die Welt.

Mikke atmete tief durch. Es war getan und es war gut. Der Tote, hatte keine Bedeutung mehr. Nur ein lebloser Körper, eine Hülle. Mikke ging in die Hocke und sah in die gebrochenen Augen. Tote hatten ihre eigene Faszination.
So auch der tote Callboy, dessen Finger in der Tüte war. Mit dem Ring von Lasse, der stets besser zahlte.
Killerehre. Was will Mann mehr?