Gedanken zur Lage der (deutschen) Nation

Gedanken zur Lage der (deutschen) Nation

Den Titel dieses Beitrags habe ich in Anlehnung an den in der amerikanischen Verfassung verankerten Bericht zur Lage der Nation gewählt.

  • Der Präsident soll „den Kongress von Zeit zu Zeit über die Lage der Nation informieren und ihm zur Beratung die Maßnahmen empfehlen, die seiner Ansicht nach erforderlich und angebracht sind“.

Nun bin ich weder die Präsidentin noch die Kanzlerin Deutschlands. Doch von meiner Seite gäbe es eine Menge zur Lage der deutschen Nation zu sagen. Aber steht mir diese Meinung noch zu? Für viele vermutlich unverständlich, habe ich meine deutsche Staatsbürgerschaft abgelegt und bin „nur“ noch Japanerin. Trotzdem habe ich mir bisher stets die Freiheit genommen und weiter über Deutschland philosophiert. Das hat mir neben Freunden auch Feinde eingebracht.

Amüsant an dieser Stelle, dass mich schon vor Jahren Leser wahlweise als Rechte und dann wieder als Linke sahen. Menschen sind so einfach gestrickt. Meine Aussagen zu aktuellen Themen einem politischen Lager zuzuordnen, zeugt von einer gewissen Kleingeistigkeit oder dem Unverständnis gegenüber Politik. „Linke“ oder „Rechte“ sind Konstrukte aus der Vergangenheit und haben in der Gegenwart keinen Platz. Wenn ich doch darüber schreibe, ist das dem besseren Verständnis geschuldet. Die Rote Fahne meines Titelbildes hat dennoch eine gewisse politische Aussagekraft. Unter dem Deckmantel eines Corona-Konzeptes, wird eine Art von Neo-Sozialismus errichtet.

Was also gäbe es „heute“ zu sagen, was nicht schon zig mal durchgekaut worden ist? Corona? Nein danke! Die Labor-Pandemie wird kippen. Ob man alle Hintergründe aufdecken wird, darf allerdings bezweifelt werden. Haltet durch! Es wird noch schlimmer kommen bevor es wieder besser wird. Vielleicht könnte ich über das Klima schreiben und wie wichtig CO2 wirklich ist. Aber dann kommen wieder irgendwelche Endzeit-Jünger aus den Löchern, die ihre Rettungsringe bereits um die Hüften tragen.

Was ich bezüglich „Klima“ glaube? Ich glaube an die Profitgier der Wirtschaft, die früher schmutzige Kraftwerke baute und nun mit dem „Green Deal“ doppelt abkassieren will. Die Zeche zahlt der Steuerzahler, der sich kaum gegen Plastikverpackungen oder übermäßigen CO2-Ausstoß wehren kann. Die Aussagen verstrahlter Politikerinnen, dass Kinder zu viel CO2 produzieren und man daher keine Kinder mehr bekommen soll, gehören, wie sie selbst, auf den Müllhauefn der Geschichte. Oder wollt „ihr“ eure Kinder missen? Ich meine Aiko nicht!

Vielleicht sollte ich darüber schreiben, dass die „böse AfD“ eine Konferenz der Freien Medien abgehalten hat. Einige Beiträge sind durchaus sehenswert, wie etwa der von Professor Norbert Bolz. Aber den wird vermutlich keiner schauen. Es steckt nämlich sehr viel Wahrheit drin. Ich könnte aber auch über Herbert Marcuse schreiben, den Herr Bolz angesprochen hat. Im Gegensatz zu vielen angeblich Linken, kann ich den Mann verstehen. Das gilt auch für Horkheimer und Adorno. Wobei letzterer wirklich starker Tobak ist.

Was wichtig ist, dass man die Frankfurter Schule zwar kennt, sie aber nie als das Maß aller Dinge ansieht. Was wichtig ist, dass man neben einem Karl Jaspers auch einen Ernst Jünger oder Martin Heidegger liest, sich aber auch deren Gedanken nie völlig zu eigen macht. Ist es so schwer zu verstehen, dass man aus vielen Puzzleteilen eine eigene Weltanschauung formen kann? Viele Deutsche übernehmen die leider aus den Mainstream-Medien und sind daher nur einseitig und oberflächlich informiert.

Um die Lage der Nation zu verstehen, ist auch ein Blick auf die Wahlumfragen wichtig. Die scheinbare Allmacht der CDU/CSU bröckelt und liegt nur noch bei etwa 35%. 40% waren es, als die erste mediale Corona-Angstwelle über Deutschland schwappte. Zu überlegen wäre was geschieht, wenn bei der Union die 30% Marke wieder unterschritten wird. Ob dann „Corona“ wie durch Zauberhand verschwindet und die Klimarettung wieder einen höheren Stellenwert hat? Ich freue mich schon auf (k)ein Wiedersehen mit Greta. Dumm nur, das schwedische Modell hat doch angeblich ausgedient.

Platzt die Corona-Lüge?

Platzt die Corona-Lüge?

„Es werde Licht“, steht in der Bibel geschrieben. Auch als Buddhistin hat mir dieser Satz gefallen. Sehen wir dieses Licht zur Zeit? Hebt ein Beitrag in der ARD den Mantel ewiger Corona-Nacht? Nur die Zeit selbst, wird die Antwort auf diese Fragen geben. Bis dahin könnt ihr den folgenden Beitrag lesen und falls noch nicht bekannt, die Berichterstattung der ARD ansehen.

Boris Reitschuster: ARD zerlegt ARD-Corona-Berichterstattung 

Das ist noch nicht das Ende der Labor-Pandemie, aber vielleicht ein erster Schritt. Vermutlich wird es noch eine Weile dauern, bis wir das wirkliche Ende des Corona-Hype erleben. Aber „man“ positioniert sich, um eigene Fehler zu vertuschen. Nur die Regierung wird das noch eine Weile ignorieren. Fehler machen schließlich immer nur die anderen. Aber das habt ihr bestimmt gewusst.

Die NWO – Fiktion oder Wahrheit?

Die NWO – Fiktion oder Wahrheit?

Die Antwort auf den Kommentar eines langjährigen Lesers, ist im Lauf des Tages zu diesem Beitrag gereift. Dabei geht es um die New World Order, kurz NWO genannt. Für die einen ist sie Realität, andere können herzlich darüber lachen. Nachfolgend der Versuch (m)einer Definition.

Fiktion oder Realität?

Das Schlagwort, der Begriff „NWO, wird von vielen dazu genutzt um wirre Theorien zu entwickeln. Er füllt mittlerweile ganze Bücher. Wenn man weiß, dass die Machthaber der Welt eigentlich immer kommunizieren was sie vorhaben zu tun, verliert die NWO ihren Schrecken. Dass Ziel einer „geeinten“ Welt klingt edel. Viele glauben zu wissen, dass dem nicht unbedingt so ist, da es zu viele Interessengruppen gibt, die zum Teil nur auf den eigenen Vorteil aus sind.

Für die meisten ist die NWO ein so abstrakter Begriff, dass sie bei deren Nennung sofort abblocken. Die Menschen wollen ein normales Leben in Harmonie. Krieg, Hunger, Tod stört dieses Leben. Auch „Corona.“ Daher würde sie jeden, so absurd das auch klingt, „umbringen“, der diese Wohlfühlblase stört. In Deutschland erlebt man das erneut mit Denunzianten, die andere mit heiligem Eifer an die Behörden melden.

Grün ist der bunte Genosse

Ich hatte in Deutschland mehrfach Gelegenheit mit einigen nun ehemaligen „Genossinnen“ zu diskutieren, die alle pro Europa, unbegrenzte Zuwanderung und „Buntheit“ sind. Ihrer Meinung nach hat der Nationalstaat ausgedient, auch die deutsche Sprache. Englisch sei das neue Mittel der Kommunikation. Allein das gibt schon einen Hinweis darauf, woher der Wind der angeblichen NWO weht.

Dieser absurden Behauptung, ein Mischmasch der Völker mit nur einer Sprache sei ein Gewinn für die Welt, stehe ich ablehnend gegenüber. Bunt zu sein heißt, die Welt in all ihren Facetten zu sehen. Viele Kulturen, viele Völker mit ihren wunderbaren Traditionen, machen die Welt erst lebenswert. Ich möchte nicht „Hula Hula“ als Grundlage meiner Kultur sehen, die soll japanisch bleiben. „Hula Hula“ schaue ich mir dann dort an, wo es als Brauchtum existiert.

Braucht die Welt Eliten?

Ich sage es ganz offen, die Welt ist toll! Aber diese Welt braucht keine Eliten, die sie mit ihren Milliarden zum eigenen Wohl verändern. Zieht man alle düsteren Prognosen ab, unterstellt man Leuten wie Gates, Soros und …, dass sie zwar Visionäre aber sonst harmlose „Spinner“ sind, betrachtet man alles was geschieht nüchtern und mit einer gewissen Distanz, kann man die gute Absicht durchaus sehen.

Allein die Umsetzung ist falsch. Die wird mit „Gewalt“ und von den falschen Managern dieser Visionäre gemacht. Die Manager, das sind die bezahlten, erpressbaren Politiker. Die gilt es auszutauschen und die scheinbare Allmacht der Global Player zu begrenzen. Wobei das wieder die Gefahr eines totalitären Staates (Kommunismus) in sich birgt, der wieder nur wenigen Mächtigen dient.

Wer die Macht hat

Aber das ist in groben Zügen lediglich eine Vision von mehreren. Ich denke immer einige Schritte weiter und abstrakter. An dieser Stelle endet mein für diesen Beitrag leicht geänderter Kommentar, dem ich noch einiges hinzufügen möchte. Auf die Idee brachte mich einmal mehr „der letzte ehrliche Sozialdemokrat“ Albrecht Müller. Dessen Nachdenkseiten (NDS) gehören seit Jahren zu den mich inspirierenden Quellen. Auch, da bin ich ehrlich, wenn ich die dortigen Schlussfolgerungen nicht immer teile. Aber das spielt keine Rolle für mich.

Albrecht Müller hat ein neues Buch geschrieben, das ich dann irgendwann auch lesen muss. Zusammen mit zig anderen, aber mein Tag ist zu kurz und die Stunden mit meinen beiden „mächtigen Frauen“ sehr lang. Was wunderbar ist, die beiden geben mir viel Kraft. „Die Revolution ist fällig – Aber sie ist verboten“, lautet der Titel des Buches. Beim Freitag gibt es eine Rezension, auf die ich mich beziehe. Schauen wir kurz rein, was weiß Herr Müller über die Mächtigen?

Der Blick zurück nach vorn

Auffällig oft wird in diesen Tagen Willy Brandt zitiert, den ich als Bundeskanzler nie erleben durfte. Dafür bin ich zu spät geboren. Aber sein (Lebens)Werk kann man noch sehen. Auch wenn es spätere Genossen ad absurdum führten, da stimme ich Albrecht Müller zu. Schröder, der Medienkanzler, hat große Schuld daran. Er gehört zu jenen käuflichen Genossen, die der Macht des Geldes erlegen sind. Das gilt heute für (fast!) alle Sozialdemokraten, für die GRÜNEN sowieso. Über „Die Linke“ möchte ich kein Wort verlieren, dort weht der faulige Atem der SED.

Auch als „Neu-Konservative“, so zumindest haben mich Freundinnen im Scherz genannt, hätte ich wenig Probleme mit einem Sozialdemokraten Brandt als Kanzler. Aber seine Ideen werden von Ideologen innerhalb der SPD erstickt. Die Partei kämpft ums Überleben, so scheint es. Der Basis will ich das zugestehen. Die Parteispitze spielt ein schmutziges Spiel und hat längst ihre Seele verkauft. Daher muss sie tun, was die Lobbyisten täglich präsentieren. Auch, wenn das ein zweiter Lockdown ist, der die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer macht.

Die Macht des Geldes

„Die Staatsgewalt geht vom Großen Geld aus“, heißt es bei Albrecht Müller. Damit bringt er auf den Punkt, was viele immer noch übersehen. Die Global Player sind weder Rechts noch Links. Sie glauben nur an die Farbe des Geldes. Die Macht dieser Menschen kann nicht in einer Revolution gebrochen werden. Erneut zitiere ich mich leicht abgeändert selbst:

Merkel ist lediglich ein Rad im Getriebe der Macht. Zerbricht es, werden sich andere Räder drehen. Vergessen wir Deutschland, der Blick über den Tellerrand ist wichtig. Wir befinden uns als Schachfiguren in einem globalen Spiel. Es reicht daher nicht, die „Dame“ zu entfernen. ALLE Figuren müssen weg, das Netz des weltweiten Kapitalismus muss zerschnitten werden. Dieses Signal kann von Deutschland ausgehen und auch aus Österreich und der Schweiz kommen. Aber dazu braucht es Menschen, die sich gegen die Machthaber stellen und die auch kritisch gegenüber neuen Bewegungen sind und bleiben.

Das Spiel der Spieler

Nehmen wir kurz an, dass alle Parteien ehrenhaft und ihre Repräsentanten ehrlich wären. Nehmen wir weiter an, dass es einen (unmöglichen) Wahlsieg der AfD gäbe. Was würde sich ändern? Nichts. Was die meisten Wähler von Parteien vergessen, was offenbar kaum jemand der sich mit Politik beschäftigt begreift, es gibt immer einen Plan B. Schön zu sehen ist das bei der Klima-Hysterie. Die gleichen Firmen, die früher „schmutzige Kraftwerke“ bauten, verkaufen heute „Grüne Energie.“

Die NWO ist ein Konstrukt, das als Schlagwort aus den vermischten Interessen des Großen Geldes und seiner Handlanger entstanden ist. Die Geheimdienste, allen vorn die NSA, spielen dabei eine wichtige Rolle. Bei der NSA laufen viele Fäden zusammen, die unter anderem deren Tochter CIA spinnt. Parteien, Politiker sind willige Organe. Erpressbar? Auch. Aber vornehmlich dienen sie sich dem Geld wegen finanzieller Vorteile an. Ein krasses Beispiel ist Jens Spahn, den (noch) niemand dafür zur Rechenschaft zieht. Und dann gäbe es da noch China und Russland, die eigene Interessen haben.

Fazit: Ich glaube an keinen globalen Plan, der die Welt verändern soll. Wenn überhaupt sind es viele Pläne, die oft in die gleiche Richtung gehen. Wie etwa der Versuch der Vereinigten Staaten von Europa. Oder ein Eurasischer Block. Aber die USA werden auch weiterhin die Führung der Welt behalten. „Der Neoliberalismus“ ist ohnehin der Gewinner. Er wird sich vielleicht wieder unsichtbar machen und eine Atempause gönnen. Bis dahin regiert eine „Öko-Klima-Corona-Hygiene-Demokratur.“ Zumindest so lange, wie IHR sie regieren lasst.

 

Täglich nachgedacht: Covid-19 in Japan

Täglich nachgedacht: Covid-19 in Japan

Einige Leser mögen vielleicht glauben, dass mir die Themen ausgehen, wenn ich erneut einen fremden Beitrag teile. Aber auch mein Tag hat lediglich 24 Stunden und der Beitrag auf Swiss Policy Research hatte es mir angetan. Nur über die Übersterblichkeit in Japan kann man streiten. Aber das ist irrelevant und lediglich für Erbsenzähler interessant. Den Beitrag selbst habe ich kursiv dargestellt:

Japan ist bekannt dafür, dass es keinen Lockdown verhängt hat und dennoch bei weitem die niedrigste Rate an Covid-Todesfällen unter den G8-Ländern aufweist – 1400 offizielle Covid-Todesfälle bei einer Bevölkerung von 125 Millionen; die Übersterblichkeit ist höher, liegt aber immer noch im normalen Bereich – trotz der ältesten Bevölkerung der Welt.

Auch Japan hat sich nicht an Massen-PCR-Tests beteiligt; zum Vergleich: Deutschland testet pro Woche mehr Menschen als Japan seit April. Der höchst fragwürdige Massen-PCR-Test der Allgemeinbevölkerung kostet Deutschland und andere westliche Länder Milliarden von Dollar.

Aufgrund der niedrigen Testrate war nicht klar, wie weit das neue Coronavirus in Japan wirklich verbreitet ist; frühe Antikörperstudien wiesen auf eine Prävalenz von nur wenigen Prozent hin. Seitdem gab es jedoch eine erste Infektionswelle im April und eine zweite, stärkere Infektionswelle im Juli/August.

Eine neue Preprint-Studie von Forschern in Tokio und Boston zeigt nun, dass die kumulative Antikörper-Seroprävalenz (IgM und IgG) in Tokio von 5% im Mai auf fast 50% Ende August anstieg, als die täglichen Neuinfektionen bereits wieder zurückgingen (immer noch ohne Lockdown). Die Studie umfasste etwa 1900 gesunde Mitarbeiter eines Großunternehmens aus 11 verschiedenen Standorten in Tokio.

Wenn dieses Ergebnis repräsentativ ist, bedeutet es, dass Tokio einen hohen Grad an kollektiver Immunität mit einer minimalen Sterblichkeitsrate (etwa 300 Todesfälle bei 14 Millionen Menschen) erreicht hat, was zu einer rekordtiefen IFR von nur 0,0006% (Seite 8 der Studie) und einer sehr niedrigen Krankenhauseinweisungsrate führte.

Dieses Ergebnis bedeutet darüber hinaus, dass selbst in Japan Gesichtsmasken nicht funktionierten – sie verhinderten nicht die Ausbreitung des Coronavirus. Die sehr niedrige Sterblichkeitsrate in Japan muss also auf genetische Faktoren, gesundheitliche Faktoren (sehr niedrige Rate von Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen) oder eine bereits bestehende Immunität zurückzuführen sein.

Tatsächlich berichten japanische Forscher, dass sie ein spezifisches Immunreaktionsmuster beobachten (IgG steigt schneller an als IgM-Antikörper), das auf eine frühere Exposition gegenüber ähnlichen SARS-ähnlichen Coronaviren hinweist, die in einigen südostasiatischen Ländern vorherrschend sein könnten.

Es gibt jedoch einige Einschränkungen für diese Studie. Die Kohorte basierte nicht auf einer Zufallsstichprobe der Gesamtbevölkerung und umfasste hauptsächlich Personen im erwerbsfähigen Alter und wenige Senioren. Es ist möglich, dass die Antikörper-Seroprävalenz unter Senioren aufgrund der Selbstisolation noch geringer ist; andererseits ist die kollektive Immunität der Allgemeinbevölkerung ohnehin ihr bester Schutz.

Kommentar: Westliche Medien und Politiker werden auch diese Studie bestreiten. Das Wutgeheul wird bis nach Japan dringen. Aber wir werden es gekonnt ignorieren. Angeblich, worüber ich lachen musste, habe es laut deutschen Medien in Korea bereits eine vierte Welle gegeben. Von was träumen diese Schreiberlinge? Malen nach Zahlen habe ich letztmalig im Kindergarten gemacht.

Das Beitragsbild zeigt die japanische Realität. Masken werden freiwillig getragen, aber niemand muss es tun. Niemand wird den Blockwart spielen, wenn meine Aiko ohne Maske mit anderen Kindern spielt. SARS-CoV-2 war und ist kein Killervirus. Wir werden lernen damit zu leben, wie wir es mit Viren schon seit Ewigkeiten tun. Lernen sollte man aber vor allem in Deutschland, dass die Regierung nicht unbedingt das Beste für die Bevölkerung will. Was aber auch für viele andere Länder gilt. Der Horror hat viele Namen.

Covid-19: Weniger Langzeitbeschwerden als angenommen

Covid-19: Weniger Langzeitbeschwerden als angenommen

In der nicht verstummenden Corona-Diskussion möchte ich auf einen Artikel verweisen, der vielen Experten deutlich widerspricht. Auch mindestens einem Professor der Corona-Task Force aus Österreich, der die darin vorgestellte Studie offenbar noch nicht kannte. Vielleicht war sie ihm auch einfach zuwider.

Verweisen möchte ich auch auf den 2. Teil des Corona-Quartetts auf ServusTV. In diesem Teil war Professor Bhakdi sehr viel besser, aber immer noch zu nett. Schon in Teil 1 war ein Betonkopf aus Österreich zu Gast, der nur seine eigene Meinung als unverrückbar angesehen hat. Auch der jetzige Gast war kein Stück besser. Zum Glück gab es Professor Homburg, der Zahlen besser deuten kann.

Es ist durchaus zu verstehen, wenn Ärzte zur Vorsicht raten. Ein kurzer Lockdown von wenigen Wochen wäre vertretbar gewesen. Aber befeuert von meist linken Medien, die nur im Sinn von GRÜNEN, SPD und Linken schreiben, getrieben von den Aussagen zweier „Experten“, hat man in Deutschland riesige Fehler gemacht. Was auch für Österreich gilt.

Der Hamburger Rechtsmediziner Professor Püschel, hat viele angeblich an Covid-19 Verstorbene obduziert. Ein Risiko sich zu infizieren bestand nach seinen Angaben nicht, was den Chef-Tierarzt des RKI in Verlegenheit brachte. Der hatte Obduktionen strikt abgelehnt. So ist das, wenn Mann keine Ahnung hat.

Auffällig waren viele Thrombosen, hat Professor Püschel in Interviews gesagt, was für den Professor aus Österreich Wasser auf die Mühlen war. Das seien die Folgen von Covid-19, wollte er wissen. Richtig ist, dass bei Infektionen das Risiko erhöht ist. Aber das ist wieder nur die halbe Wahrheit.

Nun bin ich kein Arzt oder Apotheker, aber des Lesens mächtig. Professor Püschel hat auch davon gesprochen, dass die „Corona-Toten“ alle ernsthafte Vorerkrankungen hatten. Seiner Meinung nach, die auch Professor Bhakdi teilt, war das der Hauptgrund für die Todesfälle.

Warum das so vehement geleugnet wird, kann ich mir nur mit Rechthaberei erklären. Man(n) hat Fehler gemacht, die man nicht mehr korrigieren kann (will!). Die Politik-Darsteller, die Finanz-Eliten, reiben sich derweil die schmierigen Finger und fahren die Wirtschaft weiter gegen die Wand. Ein Impfstoff muss her, an dem „Big Pharma“ Milliarden verdient. Gleichzeitig wächst der Versandhandel weiter und Amazon wird zum Überriesen.

Aber zurück zum eigentlichen Thema, zurück zu den Corona-Langzeitfolgen. Was in der Studie zu lesen ist, was kein Drosten oder Wieler sehen will, klingt stark nach Influenza-Langzeitbeschwerden. Beide Erkrankungen ähneln sich so stark, dass man sie kaum (nicht?) unterscheiden kann.

Da wir schon lange mit Influenza leben, da SARS-CoV-2 kein Killervirus ist, sollten wir endlich wieder zur Normalität übergehen. Gern auch die nächsten Jahre weiter an einem „Corona-Impfstoff“ forschen, aber keine übereilten Schritte unternehmen. Wer sich in der Grippe-Saison an elementarste Regeln hält, der muss auch keine Angst vor Covid-19 haben.

Hier geht es zum Artikel: Covid-19: Weniger Langzeitbeschwerden als angenommen

 

Von Großmeistern und Geschäften – Teil 2

Von Großmeistern und Geschäften – Teil 2

Vor mehr als 6 Jahren, am 07. Mai 2014, habe ich den Beitrag „Von Großmeistern und Geschäften“ geschrieben. Darin ging es um Wing Chun, das Verfechter dieser simplen Kampfkunst für das Nonplusultra halten. Immer wieder ist in diversen Foren zu lesen, wie überlegen sie anderen Stilen ist. Auch Videos haben Sifu (Lehrer) darüber gemacht. Seitdem ist viel Zeit vergangen. Wie sieht heute meine Meinung aus?

Bevor ich diese Frage beantworte, möchte ich einen Blick auf die Zugriffe dieses Beitrags werfen. Er rangiert seit Jahren ganz oben auf meiner Liste. Offensichtlich ist das Interesse an Wing Chun noch immer hoch. Auf keinen Fall ist das ein Fehler, Wing Chun ist ein durchaus brauchbares System zur Selbstverteidigung. Wer aber Wettkämpfe bestreiten möchte, ist dort fehl am Platz. Jede Form von (Sport!)Karate, Thai- oder Kickboxen ist dafür besser geeignet. Auch das koreanische Taekwondo.

Meine Kritik, die ich bereits 2014 gegenüber den beiden Verbänden EWTO und EVTF äußerte, bleibt weiter bestehen. Nachzulesen im 1. Teil. Wer sich für reine Selbstverteidigung interessiert, ist mit Krav Maga, dem israelischen „Kontaktkampf“, auf der wesentlich besseren Seite. Krav Maga ist schnell und einfach zu erlernen. Dazu noch sehr effektiv. Wing Chun, das ich (nur für mich persönlich) für einfach halte, braucht bis zur „Meisterklasse“ viel mehr Zeit. Das gilt auch für Karate. Bis zum 5. Dan gilt man dort als besserer Schüler.

Kritiker, die es immer geben wird und soll, sehen das vielleicht anders. Aber aus einer Fliege wird nun mal kein Elefant. Hinzu kommt noch, dass diese Kritiker den Fokus stets auf die körperliche Auseinandersetzung richten. Was sie vergessen: Das ursprüngliche Karate kennt keinen Erstangriff. Man hat sich damit auf Okinawa verteidigt und den Angreifer „umgebracht.“ Auch heute kämpfen Karateka auf Okinawa kaum auf Turnieren. Ursprüngliches Karate ist für viele eine Lebenseinstellung und Philosophie. Sportkarate hat damit nichts zu tun.

2014 schrieb ich: „Ein System kämpft nicht, wenn man in einer dunklen Gasse angegriffen wird. Das macht einzig und allein der Mensch. Wing Chun wird kein magischer Helfer in der Not sein und auch keinen Notarztwagen rufen.“ Genau das ist der Fehler den viele machen, wenn sie ihren Sport, ihre Kampfkunst, als das Maß aller Dinge sehen.

Noch einmal: Es gibt kein „bestes System!“ Den Beweis dafür kann man ab und an in den Nachrichten sehen, wenn Weltmeister von normalen Menschen auf die Mütze bekommen. Es wird immer jemand geben, der einem anderen in irgendetwas überlegen ist. Das ist auch in Ordnung so. Dazu kann ich gern eine kleine Anekdote erzählen, bei der ich in Deutschland zugegen war.

Vor etwas mehr als 20 Jahren war ich mit meinem Vater in einem Dojo zu Gast. Soweit ich mich erinnere, war das kurz vor dem Ende meiner ohnehin nur kurzen Wettkampfkarriere. Der (deutsche) Sensei hatte den 2. Dan im Shotokan-Karate, unterrichtete aber auch Kickboxen. Einer seiner Schüler war ein aufstrebendes Talent. Sehr beweglich, dynamisch, kurz gesagt ein guter Sportler. Während ich mit einigen Mädels trainierte, mein Vater sich mit dem Sensei unterhielt, gab es zum Abschluss des Trainings das unvermeidliche Kumite (Sparring).

Der Sportler, nennen wir ihn Tom, wurde einem Jungen mit dem (von mir geänderten) Namen Mike zugewiesen, der offenbar ein Neuling war. Ein Braungurt stand also einem Weißgurt gegenüber. Der Ausgang des Sparrings schien klar, war doch Tom ein erfahrener Wettkämpfer, der schon Turniere für sich entschieden hatte. Entsprechend arrogant trat er auf.

Als sein erster Tritt mit einem Konter abgefangen wurde und Mikes Fuß klatschend an seinem Kopf landete, herrschte plötzlich Totenstille Entsetzte oder belustigte Blicke waren zu sehen. Tom murmelte etwas wie „… nicht aufgepasst …“ Er riss sich zusammen, ging in Kampfstellung und kassierte den gleichen Tritt, der blitzschnell über seine Deckung ging. Sein Gesicht rötete sich. Vor Wut und durch die Treffer. Ich wusste in diesem Moment, dass er verloren hatte und tauschte einen Blick mit meinem Vater aus.

Papa und ich verstehen uns in Sachen Karate blind. Das war schon damals so. Toms nächster Angriff ging ins Leere, Mike verpasste ihm zum dritten Mal den gleichen Tritt. Diesmal ging Tom zu Boden. Aber mehr aus Schock, wirklich hart durchgezogen werden solche Treffer nicht. „Ich bin heute nicht so gut drauf“, hörte ich. Dann stand Tom auf und verzog sich in eine Ecke.

Mike blieb ziemlich verlegen zurück. Weder triumphierte er, noch hatte er das gewollt. „Was habe ich denn falsch gemacht?“, fragte er den Trainer, der ihm aufmunternd auf die Schulter schlug. „Alles in Ordnung“, sagte er. „Wie wäre es, wenn du mit jemand anderem weiter trainierst?“ Das hat Tom dann gemacht. Ich habe ihn beobachtet. Er konnte, woher auch immer, nur diesen einen Tritt und hatte nie zuvor etwas mit Karate zu tun. Vielleicht hatte er sich die sogenannten „China Filme“ angeschaut.

Was aus den beiden Kontrahenten wurde weiß ich nicht. Vielleicht war Mike ein unentdecktes Talent, vielleicht auch nur eine Eintagsfliege. Dieser kleine Vorfall zeigt aber, dass ein System niemals überlegen ist. Es ist immer der entsprechende Mensch. Das sollte sich jeder auf die Fahne schreiben, der seinen Sport, seine Kunst, für unschlagbar hält. Unschlagbar gut ist ohnehin nur meine Yuki. Aber einen Gewinner oder einen Verlierer gibt es bei uns nicht. Nur Gemeinsamkeit macht stark.

Deutschland und die Demokratie – Ein Widerspruch

Deutschland und die Demokratie – Ein Widerspruch

Eigentlich, bekanntlich liebe ich dieses Wort, eigentlich wollte ich heute keinen langen Beitrag schreiben. Wenn, dann auf den Wunsch einiger Leser über Japan. Aber was ist so interessant an meinem Heimatland? Vielleicht die Möglichkeit aktuelle Probleme in Deutschland zu vergessen und die Hoffnung, dass in Japan alles besser ist? Ein Sprichwort sagt, das Gras sei immer grüner auf der anderen Seite des Ozeans. Ich habe auf beiden Seiten gelebt. Gras ist immer grün. Beim Rest kommt es immer auf die Perspektive an, auf die eigene (Un)Zufriedenheit.

Demokratie heute

Um wirklich zufrieden mit den Zuständen in Deutschland zu sein, bedarf es vermutlich einiger Mühe. Vor allem mit Blick auf die (deutsche) Demokratie, die in Wirklichkeit keine ist. Ein Beispiel von vielen, aber vermutlich ein Augenöffner, war die Einmischung der Bundeskanzlerin in die ihr nicht genehme Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen. Schon damals hätte es in einer wirklichen Demokratie den Aufstand der Demokraten geben müssen, der diese Frau endlich in die Schranken weist und / oder ihres Amtes enthebt. Passiert ist nichts. Im Gegenteil haben die angeblichen Demokraten applaudiert, als man die angeblichen AfD-Nazis in die Schranken wies.

Mit dem Wissen von heute, den durch die völlig überzogenen Corona-Maßnahmen gestiegenen Umfragewerte der CDU/CSU, regt sich ein gewisser Verdacht. Hat Merkel dem FDP-Chef eine Koalition für 2021 in Aussicht gestellt? Ist er deshalb umgefallen? Der Versuch der Presse einige Zeit später, die FDP bei stabilen 8% zu sehen, könnte ein Hinweis darauf sein. Nach dieser Rechnung gab es eine parlamentarische Mehrheit für eine solche Konstellation. Dumm nur, niemand braucht diese FDP, fast niemand wird sie wählen. Es sei denn, dass sich die Partei mit etwas profilieren kann. Zum Beispiel mit Positionen der im Niedergang befindlichen AfD, die sich zur Zeit scheinbar selbst zerlegt.

Die gesteuerte Opposition

Diese „Nazis“, das wiederhole ich bereits seit Jahren, sind ein gemachtes und geduldetes Symptom unserer Zeit. Die AfD war und ist gesteuerte Opposition. Dass sich dort durchaus der eine oder andere (rechte) Vollpfosten eingeschlichen hat, war Absicht. Schließlich wollte man die Partei nach Erfüllung ihrer Aufgabe wieder „entsorgen.“ Ein Blick auf die Gründer der AfD verrät mehr, als die Medien in der Lage sind daraus zu machen. Vielleicht wollen sie auch nicht. Dabei ist die Wahrheit glasklar zu erkennen. Aber es ist einfacher hysterisch „Nazis!“ zu brüllen, als sich mit Recherchen zu beschäftigen. Wobei man sagen muss, dass jene Brüllkinder oft wenig Grips im Oberstübchen haben.

Sich mit der AfD aufzuhalten würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen, der sich um die Demokratie in Deutschland dreht. Wer sie durch die AfD in Gefahr sieht, ist politisch naiv. Die Gefahr geht von anderen aus. Noch einmal: Deutschland ist keine wirkliche Demokratie. Demokratie und das herrschende Finanzsystem sind Gegenspieler. Das ist die Wahrheit, die keiner sehen will und vermutlich auch nicht kann. Schuld daran sind einmal mehr die Medien, die durch die GEZ und direkte Unterstützung der Regierung finanziert, auf deren Schleimspur kriechen. Damit machen sie die Macht der Finanz-Eliten unsichtbar. Wobei diese kaum noch zu verbergen ist. „Corona“ ist lediglich vorgeschoben. Aber die pure Angst lähmt das ohnehin schon marode Denkvermögen vieler Menschen, die überall böse Killerviren sehen.

Reich und reicher

Die Welt wird vom Finanzsystem gelenkt. Das ist ein offenes Geheimnis, das kaum ein Normalbürger sehen will. Indirekt natürlich. Willige Erfüllungsgehilfen sind die Regierungen, die, durch Lobbyarbeit auf Kurs gebracht, nur das Beste wollen. Ein perfektes Beispiel ist Jens Spahn. Lobbypedia weiß so einiges über den aktuellen „Herrscher Deutschlands“ zu berichten. Aber wieder will das keiner wissen. Die verängstigte Öffentlichkeit vertraut lieber einem Mann, der sich in einer Krise ein Heim für mehr als 4 Millionen Euro gönnt und die Bevölkerung unter die gegen Viren nutzlose Maske zwingt.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal auf Margareta Griesz-Brisson verweisen, die in einem Interview erneut vor den Gefahren der Maske warnt. Aber die gesteuerte Medienmacht wird auch diese Stimme ignorieren. Teilt sie, hört sie euch an! Leider und das ist wirklich ein Jammer, wird auch dieser Beitrag nur die ohnehin schon kritischen Denker erreichen. Für die Allgemeinheit werden diese Aussagen unverständlich sein. Sie werden darin wechselweise „rechte“ oder „linke“ Aussagen wittern und ihn mit dem gemurmelten Wort „Verschwörungstheorie“ abtun. Aber die Wohlfühlblase wird bald platzen. Dann werden auch die schlafenden Lämmer in die Fratze des Wolfes sehen.

Mit Corona an die Macht

Der von vielen Tagträumern gepriesene Sozialismus / Kommunismus als Heilsbringer in der Not, ist und bleibt bloße Theorie. Auch in diesen Systemen ist der Faktor Mensch der Schwachpunkt. Einige wenige herrschen, die Masse wird unterdrückt. 150 + Millionen Tote klagen an. Der Faschismus, der Zusammenschluss nationaler Strömungen, ist keinen Deut besser. Beide Systeme waren Experimente, nachdem die Religion als Mittel der Kontrolle krachend gescheitert ist.

Fakt ist, das jetzige System der parlamentarischen Demokratie ist am Ende und hält sich nur durch die Corona-Maßnahmen an der Macht. Im Hintergrund laufen die Umbaumaßnahmen, die durch die geschürte Angst verschleiert werden. Taktgeber für den Umbau sind einmal mehr die Reichen der Welt. Die Armen sterben derweil an den Folgen von „Corona.“ Nein, nicht am Virus selbst. Die Maßnahmen bringen immer mehr Menschen um. Gibt es ein Mittel dagegen und für echte Demokratie? Das müsst ihr selbst entscheiden. Aber Nachdenken allein wird nicht mehr helfen.