Die Politiklüge oder die Manipulation der Massen

Es gibt nur drei Beweggründe und Antriebsmotoren für Politik. Das ist 1. Macht, 2. Macht und 3. Macht. (Roland Baader, Ökonom)

Vor einigen Monaten hatte ich eine kleine Reihe von Beiträgen begonnen, die unter anderem die Manipulation der Massen als Thema hatten und den Neoliberalismus als Mitverursacher entlarvte. Es ging auch um Demokratie und dass sie lediglich eine große Lüge ist. An dieser Stelle werden viele die Stirn in Falten legen und „Mich manipuliert niemand!“, sagen. Und genau das ist der große Irrtum unserer Zeit.

Agrumentum ad nauseam

Wird eine These, eine Behauptung ständig wiederholt, wird sie stets ein Stück glaubhafter und irgendwann zur „Wahrheit“ werden. „Alle Chinesen sind gelb“ oder „Alle Muslime sind Terroristen.“ Beides ist falsch und völlig daneben. Aber wer sich mit BILD (s)eine Meinung bildet, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Die Mehrheit der Deutschen ist politisch eher ungebildet. Sie plappern nach, was die Medien verbreiten. Getreu dem Motto: „Es war im Fernsehen und muss daher die Wahrheit sein.“ Aber ist das wirklich so? Der Journalist Peter Hahne (ZDF), hat, als er in einem Interview zum Thema „Lügenpresse“ befragt wurde, folgendes dazu gesagt:

„Der Begriff ist Quatsch, schlimmer als eine Lügen- ist jedoch eine Lückenpresse, die einfach Themen und Thesen unter den Tisch fallen lässt. Wenn dann Justizminister Maas mit Blick aufs Internet das damit begründet, dass der Konsument ja nicht mündig genug sei, dann ist das ein elitärer Hochmut.“

Professor Dr. Rainer Mausfeld hat gut auf den Punkt gebracht, wie PolitikerInnen über uns denken: „Lass das Volk reden. Wir müssen dem Volk sagen, was es reden soll und dann machen wir das, was das Volk uns sagt, was wir ihm gesagt haben was es machen soll.“ Hat das jeder verstanden? Für Politik und Wahlkampf bedeutet das, die WählerInnen werden permanent manipuliert.

Der (un)freie Wille

„Aber wieso denn“, könnte nun der Einwand kommen, „ich kann doch frei entscheiden welche PolitikerInnen ich wählen will!“ Diesem Irrglauben verfallen viele Menschen. Vielmehr ist so, dass die KandidatInnen einen Auswahlprozess ihrer Partei durchlaufen und erst dann zur Wahl aufgestellt worden sind. Die BürgerInnen haben darauf keinen Einfluss und wählen nur das fertige Produkt. Um zu verstehen wie sich Meinungen bilden und wozu Parteien geschaffen worden sind, der darf gern auf die Links am Ende dieses Beitrags klicken.

Wie wir manipuliert werden, dazu hat Professor Dr. Rainer Mausfeld gesagt: „Soft Power ist das gesamte Spektrum von Techniken, die öffentliche Meinung zu manipulieren. Vermittlungsinstanzen für diese Formen der Machtausübung sind – unterstützt durch Stiftungen, Think Tanks, Elitenetzwerke und Lobbygruppen – insbesondere private und öffentliche Medien, Schulen und der gesamte Erziehungs- und Ausbildungssektor sowie die Kulturindustrie.

Die Wirkungen von Soft Power-Techniken sind für die Bevölkerung weitgehend unsichtbar; es ist also kaum mit Protesten gegen diese Formen der Indoktrination zu rechnen.“ Nachzulesen sind diese Techniken unter anderem in dem 2005 erschienenen Buch „Soft Power“ von Joseph S. Nye und dem 2009 erschienenen Buch „Nudge“ von Cass Sunstein und Richard H. Thaler.“ Ich kann jedem Interessierten raten genau das zu tun. Hard Power, um das noch kurz zu erklären, wäre die Ausübung von Zwang / Gewalt.

Manipulation im Alltag

Jeder kann jeden manipulieren und macht das auch. Angenommen ich möchte nach Bali in Urlaub fliegen und Yuki in die Dominikanische Politik, so werde ich versuchen meine Meinung durchzusetzen, indem ich die Vorzüge von Bali mit mächtigen Bildern erläutere und dadurch Yukis Emotionen manipuliere. Mache ich das geschickt und oft genug, wird sie, um keinen Streit vom Zaun zu brechen und den für die meisten Menschen idealen Zustand des „Status Quo“ aufrecht zu halten, zustimmen. Umgekehrt funktioniert das auch. Das ist die sogenannte symmetrische Manipulation.

Eliten bedienen sich anderer Mittel, die zwar ähnlich, aber auf ihren Vorteil ausgerichtet sind. Angenommen Yuki und ich vertreten die gleichen Interessen, wir wollen beide nach Bali fliegen. Eine gute Freundin, die uns in den Urlaub begleiten möchte, ist noch unentschlossen und weiß nicht so recht was sie will. Yuki und ich bilden also eine Interessengruppe und fangen damit an dieser Freundin Mails mit wunderschönen Bildern aus Bali zu schicken.

Funktioniert das nicht und die Freundin bleibt resistent, werden wir ihr den Urlaub vielleicht finanzieren, wir laden sie einfach ein. So entsteht eine Lobbygruppe, wir bekommen eine Begleiterin. Das ist die sogenannte asymmetrische Manipulation, diese Freundin ist (finanziell) zu schwach, um nun uns zu manipulieren. Bezogen auf Wirtschaft und Politik bedeutet das, dass Unternehmen viel Geld in den Wahlkampf einer Partei stecken, um diese an die Macht zu bringen oder deren Macht zu erhalten.

Die scheinbare Veränderung, die bezogen auf die Politik, eine SPD gegenüber einer CDU zu bieten hat, sie soll immer das eigentliche Ziel der Eliten verschleiern. Die WählerInnen, in diesem Fall „Linke“ und „Rechte“, werden auf- und gegeneinander gehetzt. Politisch ungebildet, wir erinnern uns, reden sich ihre Anhänger die Köpfe am Stammtisch heiß oder überfluten die Sozialen Netzwerke mit nachgeplapperten Thesen.

Macht macht Macht!

„Nur durch Kontrolle der Meinung lässt sich die Mehrheit der Nichtbesitzenden von den Besitzenden regieren“, hat Professor Mausfeld in einem Vortrag gesagt. Das Ziel der Eliten war und ist stets der Machterhalt. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Nun leben wir in einer Zeit, die Krieg gegen Völker (Hard Power) nur noch selten kennt. Ausnahmen, wie die von den USA und dem Westen inszenierten „Aufstände“ im Nahen und Mittleren Osten oder Afrika, dienen ebenfalls nur der Umsetzung eigener Ziele.

Das aktuelle deutsche Wahlergebnis stand im Prinzip schon vorher fest. Es spielt keine Rolle, ob Partei A oder B an der Regierung ist. Die regierenden PolitikerInnen haben wenig zu sagen. Sie werden von anderen „auf Kurs“ gebracht. Aber wer sind diese „anderen?“ Geheime Zirkel, die Illuminati? Wir sprechen von Machtstrukturen, die jeder Kontrolle entzogen sind und die keine Rechenschaft darüber ablegen, warum sie etwas tun.

Ich zitiere aus meinen Beitrag – Das Imperium schlägt zurück oder die Angst der Eliten: „Wer sind nun diese mysteriösen Eliten? Handelt es sich dabei um Geheimgesellschaften, die in wallende Gewänder gehüllt durch düstere Hallen schreiten? Wenn überhaupt, so sprechen wir vom internationalen Kapital, den Banken, Großkonzernen und Lobbyisten, die sich PolitikerInnen als Handlanger halten.“

Die PolitdarstellerInnen

(Allen) PolitikerInnen vorzuwerfen, dass sie Teil der Eliten seien, ist unfair und auch falsch. Zu Beginn ihrer Karriere sind sie BürgerInnen wie „du“ und „ich“ und werden erst im Verlauf ihres Reifeprozesses auf Kurs gebracht. Einerseits von der eigenen Partei und wenn sie ein Amt bekleiden, von den für die Masse unsichtbaren Lobbyisten.

Nun erinnern wir uns wieder an den „Status Quo“, den Yuki und ich miteinander haben. Wir wollen Harmonie und Frieden. Alle einfachen Menschen wollen das. Wobei „einfach“ keine Abwertung ist, aber ein Großteil der Menschen hat kein Standesbewusstsein mehr. Die Eliten, die „Reichen“, hatten das schon immer.

Als Beispiel möchte ich die eigentlich abgeschafften Adelstitel in Deutschland nennen. Eigentlich deshalb, da das die „Adeligen“ kein Stück interessiert. Sie bleiben „Prinzen“ oder „FürstInnen.“ Und wir bleiben das gemeine Volk. Diesem Volk, nennen wir es Arbeiterklasse, hat man nach und nach die Identität genommen. Dazu später mehr.

Man darf, ja muss davon ausgehen, dass nicht alle PolitikerInnen Teil der Eliten sind. Einige bleiben ehrlich und dem einfachen Bürger verbunden. Und doch sind sie Teil eines Systems, das sich zum Selbstläufer entwickelt hat und von oben herab regiert. Diese Politiker werden dann „entsorgt“, um ein aktuelles Schlagwort zu benutzen. Das kann mit Soft oder Hard Power geschehen. Da gibt es einige Beispiele in den letzten Jahren.

Kritik und Verschwörungstheorien

Eine weitere Schutzmaßnahme der Eliten zum eigenen Machterhalt, war und ist die Kontrolle der Medien. Schaut man sich den Aufsichtsrat von ARD und ZDF an, weiß man um die durch die GEZ-Gebühr von mehr als 8 Milliarden finanzierten Medien, sollte jeder begreifen, wer wirklich das Sagen hat. Informiert man sich nun noch über die sogenannte „Atlantik Brücke“, wird bei vielen ein „Aha-Effekt!“ entstehen. Aber selbst wenn die Pläne der Eliten in der Zeitung stehen, werden es die wenigsten glauben. Warum? Wegen dem „Status Quo.“ Harmonie geht Menschen über alles.

Satt und zufrieden ist der deutsche Wohlstandsbürger, was interessiert ihn schon ein ferner Krieg. Die Bundeswehr soll in Absurdistan eingreifen? Ja macht doch, solange es gegen „Terroristen“ geht! Ich frage: „Die wer geschaffen oder erfunden hat?“ Darüber nachzudenken vermeidet unser Bürger. Das überlässt er der von ihm gewählten Partei. „Die“, so hofft er, „regeln das schon.“

Die wenigen Aufrechten, die Interessierten, die sich Meinungen noch eigenständig bilden, unliebsame Forscher und Wissenschaftler, werden mit einem einfachen Trick mundtot gemacht. Die Medien behaupten nun einfach, dass der den Eliten nicht genehme (Name der eigenen Wahl einsetzen) ein „Verschwörungstheoretiker“ sei und wiederholen das ständig.

Wie wir schon gelernt haben: „Wird eine These, eine Behauptung ständig wiederholt, wird sie stets ein Stück glaubhafter und irgendwann zur „Wahrheit“ werden, agrumentum ad nauseam.“ Diesen Trick, diesen Abwehrmechanismus, konnte man besonders deutlich in den letzten beiden Jahren sehen. Von den Eliten aufgehetzte Massen, haben sich als „Nazis“ und „Linksfaschisten“ tituliert und Gewalt gegeneinander ausgeübt. Das Ergebnis war die von den Eliten gewünschte Verschärfung der Gesetze.

Die unsichtbare Regierung

Wen wir wählen bleibt sich letztlich gleich. Selbst eine kommunistische Regierung würde wenig in Deutschland ändern. Auch Kommunisten müssen Geld verdienen. Und wie wir wissen, ist auch das Experiment „Kommunismus“ weltweit längst gescheitert. Also probiert man nun etwas anderes aus.

Die „Vereinigten Staaten von Europa“ sind nur eine Etappe, das wahre Ziel heißt Weltregierung. Was niemand sagen kann oder will, ob die Weltbevölkerung durch neue Kriege und Seuchen auf ein „erträgliches Maß“ geschrumpft wird. Eine Milliarde Menschen kann man leichter versorgen (kontrollieren).

Das Gegenargument vieler Kritiker ist immer gleich. „Globalisierung bringt allen Vorteile!“ Schaut man sich an, wie sie vorangetrieben wird, sollten erhebliche Zweifel auftreten. Mit Gewalt schafft man keinen Frieden.

Gegenwehr

„Was kann ich als Einzelner schon gegen die Manipulationen unternehmen“, werden nun viele sagen und resigniert die Schultern hängen lassen. Einer allein ist machtlos. Eine Gruppe kann mehr erreichen. Wobei in einer Gruppe stets die Gefahr der Einflussnahme von „oben“ besteht, die Unterwanderung durch eingeschleuste „Agenten.“ Viele Menschen, viele Meinungen, ist das andere Problem. Ist man sich nicht einig, werden wir weiter manipuliert.

Sich gegen Manipulationen zu wehren ist niemals einfach. Schon dieser Artikel könnte Teil einer Kampagne gegen die Meinung meiner LeserInnen sein, die, das wissen wir, unbeeinflussbar durchs Leben gehen. Wie einfach Menschen zu manipulieren sind, habe ich mit verschiedenen provokanten Aussagen und Themen mehrfach bewiesen. Die Trigger haben immer funktioniert.

Die Sozialen Netzwerke sind ein Spiegelbild der manipulierten Gesellschaft. Ja, auch ich könnte ihr Opfer sein! Vielleicht haben mir japanische Tentakelmonster die Hirnwindungen verdreht und mich zur willigen Erfüllungsgehilfin Außerirdischer Propaganda umerzogen. Aber vielleicht halte ich den Menschen nur einen Spiegel vor.

Klassenkampf

Wie einfach Gegenwehr ist und wie einfach uns dieser Erfolg aus den Händen genommen werden kann, hat Professor Mausfeld mit seinen Ausführungen zur Arbeiterbewegung, die er „Entstehung verschiedener Lobbygruppen“ nannte, beschrieben. Die Arbeiterbewegung, als Gegenstück zu den Wirtschaftsbossen und -verbänden, war recht erfolgreich und im Begriff immer mehr Macht zu gewinnen. Das mussten die Eliten verhindern und haben das sehr erfolgreich seit den 1920er Jahren gemacht.

Spekulieren könnte man nun darüber, ob die Faschisten Teil dieser Strategie gewesen sind, oder ob diese Strömung aus dem Ruder lief. Beweisbar ist die Schaffung sogenannter „Firmenidentitäten“, die eine Abkehr von der Arbeiterbewegung sind.

Der Arbeiter war plötzlich Teil eines Ganzen und kein graues Gesicht in der anonymen Masse. Im natürlich mit Firmenlogo bestickten Overall, hat er für Ford und VW Autos gebaut. Dank Weihnachtsgeld und Bonuszahlungen, mit durch Firmenrabatt verbilligten Karossen, hat er brav funktioniert und nicht mehr rebelliert. So einfach und erfolgreich können Manipulationen sein.

„Ja, aber das ist doch nicht verwerflich!“, könnte ein Gegenargument lauten. „Ist doch schön, wenn es Menschen besser geht.“ Niemand sagt etwas dagegen. Aber geht es wirklich allen besser? Kennt jemand die neue Armutsstudie für Deutschland und die Kontroversen darüber? Die gestrichenen Passagen? Nein? „Selbst eine so banale Erkenntnis wie die, dass zumindest sehr Reiche politisch einflussreicher als Arme sind, sorgte für Konfliktstoff zwischen den Regierungsparteien.“ (Christoph Butterwege) Einflussreiche Reiche, wer hätte das gedacht!

Die Identifizierung mit dem hergestellten Produkt der Firma, hat zum Verlust der eigenen Identität der Arbeiter geführt. Erreicht hat man das mit dem Nachfolger der Propaganda, die als Public Relations in den Geschichtsbüchern steht. Propaganda, das wissen wir alle, hat natürlich nur Herr Goebbels angewandt. Wirklich?

Die Autorin Elisabeth A. Fones-Wolf hat ein bemerkenswertes Buch geschrieben, das Interessierte lesen sollten: Selling Free Enterprise: The Business Assault on Labor and Liberalism, 1945-60. Danach gehen vielen vermutlich die Augen auf. Oder sie schlafen weiter. Merke: Nur gemeinsam sind wir stark!

Identitätsverlust

„Du redest wie eine Kommunistin!“, haben FreundInnen zu mir gesagt, als ich für die Umverteilung der Geldmittel war und bei einer Firmensanierung, statt Arbeiter zu entlassen, den Managern die Gehälter kürzte. Auch im Marxismus gibt es durchaus gute Ideen.

Jede Ideologie und sei sie noch so theoretisch, hat ihre guten und ihre schlechten Seiten. Dabei kommt es immer auf den Standpunkt an und wer „gut“ oder „schlecht“ definiert. Im herrschenden Neoliberalismus wird meist nur genommen, eine wirkliche Umverteilung findet nicht mehr statt. Die Gier der Eliten, immer mehr Geld zu verdienen und das bei schwindenden Ressourcen, wird von Jahr zu Jahr größer.

Das „Wir-Gefühl“ der Menschen, ist besonders in Deutschland unerwünscht. Bedingt durch einige dunkle Jahre deutscher Geschichte, liegt die deutsche Kultur und Identität am Boden. Das ist meiner Meinung nach ziemlich dumm, aber Teil des perfiden Plans der Umerziehung eines ganzen Volkes. Das „faschistische Experiment“, wenn wir die Naziherrschaft so nennen wollen, hat nicht funktioniert. Also setzt man nun Fußballvereine als neue Leitbilder ein. Versteht jeder, was ich damit sagen will?

„Linke“ und „Rechte“, „Bayern Fans“ und AnhängerInnen von „Borussia Dortmund“, „Christen“ und „Muslime“, die man alle gegeneinander hetzt, dienen nur dem Vorteil der Eliten. Die Flüchtlingsströme sind ebenfalls ein Teil davon. Professor Mausfeld: „Es gibt eine Gier nach Identitäten, nämlich Falschidentitäten.“ Die hat man unserer Konsumgesellschaft aufoktroyiert.

Die „Linken“, in Gestalt der SPD und GRÜNEN, um ein Beispiel aus der deutschen Politiklandschaft zu nennen, sind dem Neoliberalismus auf den Leim gegangen und von ihm vereinnahmt worden. Besonders deutlich wird das bei den GRÜNEN, die nur noch ein Zerrbild ihrer früheren Ideen sind. Wie schon erwähnt muss man davon ausgehen, dass zumindest einzelne PolitikerInnen ehrlich/er geblieben sind, aber die bemerken ihr eigentliches Fehlverhalten schon lange nicht mehr.

Einfluss und Achtsamkeit

Wir alle können uns mit mehr Achtsamkeit zum Teil gegen Manipulationen schützen. Nicht völlig, das ist ausgeschlossen. Aber eine Aussage, eine Meinung zu hinterfragen, ausländische Quellen hinzuzuziehen, all das kann bei der eigenen Meinungsfindung helfen. „Ja, wie denn das, wer sagt denn, dass die nicht auch manipulieren?“ Klar machen sie das. Daher braucht man mehr als nur zwei Quellen.

„Bist du unbeeinflusst?“, werde ich oft gefragt. Nein, aber als in Japan geborene Frau mit deutscher Staatsbürgerschaft, habe ich eine andere Sichtweise auf Dinge, die mich persönlich betreffen. Daher erlaube ich mir gelegentlich eine emotional gefärbte Meinung. Ich kann alles mit kühler Logik und erklären, aber auch wie ein Rohrspatz schimpfen.

Letzteres findet sich oft in politischen Artikeln, die jenseits der Metaebene geschrieben worden sind. Auch eine Mayumi spricht durchaus „mit der Stimme des Volkes“, wenn es um eine illegale Grenzöffnung geht. Aber ich kann sie auch erklären und jedem sagen, dass Frau Merkel ebenfalls ein Opfer gewesen ist. Sie ist ein Bindeglied zwischen den Eliten und den PolitdarstellerInnen. Ihre wirkliche Rolle wird man vermutlich nie erfahren.

Realität und Theorie

Nur die wenigsten LeserInnen werden diesem Beitrag vollumfänglich zustimmen und mich vielleicht endgültig zu meinem Freund „Teufelchen“ wünschen. Andere werden nicken und Verständnis zeigen, aber so weiterleben wie bisher. „Wie das Land, so das Jever“, wird weiter ihr Wahlspruch sein und Sprockhövel Deutscher Fußballmeister.

Aber vielleicht können diese Zeilen zumindest das Bewusstsein einiger schärfen, wenn sie Nachrichten schauen oder die Reden von PolitikerInnen hören. Vielleicht hilft es zu wissen, dass „Vorsprung durch Technik“ nur ein Werbeslogan ist und eine Kanzlerin niemals „alternativlos.“ Andere Mütter haben auch schöne Töchter.

Zum Ende meines Beitrags möchte ich noch einmal Professor Dr. Rainer Mausfeld zitieren. Wörtlich sagte er: „Die gegenwärtige Machtsituation in der wir uns befinden, ist keine Folge irgendwelcher Naturgesetze. Sie ist eine Folge menschlicher Entscheidungen. Menschliche Entscheidungen können korrigiert und zurückgenommen werden. Auch die Entstehung dieser unsichtbaren Machtstrukturen ist eine Folge menschlicher Entscheidung.

Wenn uns unser Leitideal einer menschenwürdigen, gerechten, solidarischen Gesellschaft noch etwas bedeutet, dann ist es unsere vordringliche Aufgabe, diese Korrekturen durchzuführen. Und dabei müssen wir uns immer vor Augen halten, dass wir nicht nur verantwortlich sind für das was wir tun, wir sind auch verantwortlich für das, was wir nicht tun.“

Weiterführende Links zum Thema:

1. Der programmierte Mensch  

2. Hier spricht der Staatsfunk!

3. Das Schweigen der Lämmer

4. Der Unsichtbare – Neoliberalismus in der Kritik

 

 

Das Schweigen der Lämmer

Mit meinen beiden Artikeln „Der programmierte Mensch“ und „Hier spricht der Staatsfunk!“, habe ich bewusst für Widerspruch gesorgt. Mir war schon vor der Veröffentlichung klar, welche Argumente (nicht) kommen. Und ich hatte recht.

Heute, mit etwas Abstand zu den Artikeln, werde ich erneut über Manipulation schreiben und wie uns die (politische) Elite an der Nase herumführt. Genau genommen, wird das schon immer gemacht und ist im Lauf der Zeit lediglich verfeinert worden.

Wir leben in (k)einer Demokratie

Wir leben in einer Demokratie. Kurze Pause. Schon an dieser Stelle müssten gut informierte LeserInnen lachen. Warum? Wir leben nicht in einer Demokratie. Das wird uns nur seit Jahrzehnten so verkauft. Spätestens seit Frau Merkels Alleingang in der Flüchtlingspolitik sollte klar geworden sein, wie Entscheidungen getroffen werden. Wobei ich mir noch immer nicht sicher bin, ob es Merkels freier Wille war oder nur der Wille des (Ersten) Mannes aus den USA. Dazu später mehr.

Den BürgerInnen Deutschlands werden täglich Bilder und Neuigkeiten präsentiert. Und was die Presse schreibt, das stimmt! Der Trick dabei ist einfach. Wiederholt man etwas lange genug, wird es als Wahrheit angesehen. „Rechtspopulist“ ist so ein Wort. Ist dieses Stigma erst einmal vergeben, wird man es so schnell nicht mehr los.

Das Wort an sich, ist kaum der Rede wert. Aber es wird stets in einem gewissem Kontext und damit wertend gebraucht. LINKE, GRÜNE und SPD sind übrigens Linkspopulisten. Aber dass schreibt (fast) keiner.

Damit die Massen sich nicht erinnern oder besser weiter schweigen, werden ihnen gezielt Halbwahrheiten oder Lügen präsentiert. Oder anders gesagt Fakten als Meinung verkauft. Wobei es keine Lüge ist, dass in Aleppo Menschen sterben. Die Lüge ist meist wer das ist. Zivilisten, klar! Wirklich? Assad vernichtet also die eigene Bevölkerung?

Die Medien präsentieren uns auf Druck (Stichwort GEZ + Verwaltungsrat) der politischen Elite nur eine fragmentierte Wahrheit. Diese Bruchstücke dienen dazu, den wahren Sachverhalt unsichtbar zu machen. In Syrien tobt ein Kampf um die Macht. Assad ist Alawit und repräsentiert damit nur 8% der syrischen Bevölkerung.

Ob er gut oder schlecht ist, soll nicht bewertet werden. Auch er hielt und hält sich durch Manipulation an der Macht. Und durch die Unterstützung von bis zu 70.000 Kämpfern aus dem Iran. Aber das haben informierte LeserInnen bestimmt schon gewusst. Dem Regime im Iran geht es nicht um Assad. Sie schützen lediglich ihre Interessen. Assad ist austauschbar, die Machtverhältnisse nicht.

Deutsche und auch zum Teil ausländische Medien verkaufen uns den sogenannten Islamischen Staat als Oberbösewicht in Syrien. Auch das ist wieder nur ein Fragment, um die Realität zu verschleiern. Ja, es gibt den IS. Aber er ist in Syrien nur eine Randerscheinung. Die wahren Rebellen sehen anders aus.

Im Westen (USA + Europa), braucht man nach 9/11 und dem Tod von (Fake) Osama bin Laden, neue Schuldige, um die Waffenindustrie bei Laune zu halten. Deren sprudelnde Gelder versickern zwar irgendwie, aber das zu bewerten spielt hier keine Rolle.

Die fragmentierte Wahrheit

Das Fragment „Russland ist böse“ und „Putin ist ein Monster“, wird immer wieder gern präsentiert. Natürlich ist Putin kein Heiliger, welcher Politiker ist das schon. Aber ist er wirklich der grausame Despot und Kriegstreiber, als den man ihn im Westen sieht? Hat nicht die NATO bestehende Zusagen gebrochen und sich nach Osten ausgedehnt?

Die Besetzung der Krim durch die Russen, ja da hat Putin anfangs geflunkert, war nur logische Konsequenz. 1. wollte und musste er russische BürgerInnen schützen und 2. den Zugang zum Schwarzen Meer. Und dass dort amerikanische Black Ops, deutsche KSK und britische SAS gegen russische Speznas standen, hat nur Eingeweihte interessiert.

Mit all diesen Fragmenten, die aus dem Zusammenhang gerissen niemals klare Bilder geben, wird Meinung und Stimmung gemacht. Mit großem Erfolg, wie „Umfragen“ zeigen. So hat unsere Kanzlerin bei ihrer Politik angeblich die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich und Präsident Obama ist der neue Messias. Wirklich?

Zurück zu den unsichtbar gemachten Sachverhalten. Wer steckt dahinter und für wen wird das gemacht? Wir, das Volk, werden von Politikern gern als „Pack“ bezeichnet. Im eigentlichen Sprachgebrauch sind wir „die Herde.“ Und die schweigt besser still. Die Masse ist das, was den Eliten Angst einflößt. Unsere irrationalen Handlungen müssen verhindert werden.

Leider funktioniert das nicht immer. Der weltweit aufkommende Nationalismus scheint das zu bestätigen. Plötzlich erstarken (wieder) überall die Konservativen, die dafür reflexartig als „Rechte“ bezeichnet werden. Allerdings könnte man nun ausführen, dass das nur ein Trick sei, um „Rot Front“ zu verhindern.

Das Schweigen der Lämmer

Für die Eliten ist es wichtig, dass sie auch das Schweigen der Massen richtig interpretieren. (Zumbrunnen, J.G., Silence and Democracy. Athenian Politics in Thucydides’ History, 2008.) Der damalige Präsident Richard Nixon, hat das Schweigen seiner Lämmer als Zustimmung für den Krieg in Vietnam interpretiert.

John Zumbrunnen stellt in seinem Werk die Thesen des Griechen Thucydides vor. Der Einfachheit halber werde ich die englische Schreibweise benutzen. Der giechische Flottenkommandant und Historiker wusste sehr genau um die menschlichen Schwächen und hat sie klar formuliert.

Nach Thucydides zeigt die Masse eine verstärkte Neigung zu Affekten und Leidenschaft. Seiner Meinung nach werden Politische Führer von ihrem Verlangen nach Macht geleitet, um den eigenen Ehrgeiz zu befriedigen. Schaut man sich die Mächtigen an, wird man schnell fündig werden. Erdogan und Merkel sind dabei nur zwei Namen, die austauschbar sind.

Jede gute Organisationsform einer Gesellschaft muss den Schwachstellen der menschlichen Natur Rechnung tragen. Auch das hat Thucydides gesagt und damit nicht die Demokratie gemeint. Zwar schlug er vor, dass es zumindest dem Namen nach eine Art Demokratie sein solle, aber in Wirklichkeit die „Herrschaft des weisen bzw. Ersten Mannes.“ Fallen wem Beispiele dazu ein? Ach die Herren Putin und Obama, ist klar.

Die erodierte Demokratie

Schon Aristoteles sah in der Demokratie eine Gefahr. Er bevorzugte die Timokratie (Herrschaft der Angesehen und Besitzenden). Ihre Verfallsform sei die Demokratie. So könne es in einer Demokratie passieren, dass die Armen, weil sie die Mehrheit bildeten, das Vermögen der Reichen unter sich teilten. Und das sah der gute Mann als Unrecht an.

Wer die amerikanische Verfassung kennt, wird vielleicht stutzig werden, wenn er folgende Passage liest, die von James Madison stammt: The primary of government is to protect the minority of the opulent against the majority. Jede Regierungsform muss so gestaltet sein, dass sie die Minorität der Reichen gegen die Majorität (der Armen) schützt.

Dieser Schutz zieht sich wie ein Roter Faden durch die Geschichte. Eine Minderheit (Der Adel) herrscht, die Masse leidet Hunger. Kontrolliert durch eben jenen Adel, bzw. heute die Elite/n, die das wieder mit Mitgliedern aus der einfachen Masse tun und ihnen Sonderleistungen vergibt. Sprich Medien (GEZ, Zangssteuer) und Polizei / Soldaten, die man geschickt per Eid auf Kurs einschwört.

Madisons Lösungsvorschlag war einfach. Man solle eine repräsentative Demokratie mit oligarchischen Strukturen zur Eigensicherung der Interessen der „Minority“ schaffen. Und genau das hat man dann auch gemacht. Die Kaiser und Könige hat man dabei zwar vordergründig abgelöst, aber zumindest in Europa regiert im Hintergrund noch immer der Adel mit.

Wir, Deutsche, Europäer, Amerikaner, werden vom Großkapital regiert. Spätestens mit TTIP sollte das jedem klar geworden sein. Warum nun Trump plötzlich dagegen ist? Vielleicht ist er vom Kapital unabhängig. Der Mann ist Milliardär. Oder er hat andere Ideen. Die spannende Frage hierbei lautet, ist er nur Teil des Systems oder sein schärfster Widersacher.

Unsere scheinbare Demokratie ist alles andere als das. Eigentlich verdient sie diesen Namen nicht. Die Herrschenden haben dieses Wort nur gewählt, um ihre Herrschaft zu legitimieren. Stichwort: Wahl und Wähler. Eine Diktatur kennt das nicht.

Der amerikanische Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler Reinhold Niebur schrieb dazu: „Die Idee der Demokratie gehöre zu den notwendigen Illusionen, welche von herrschenden Eliten in der Bevölkerung erzeugt werden müssten, um eine Stabilität des gegenwärtigen Zustands zu gewährleisten.

Gleichzeitig bemühen sich die (jeweils) herrschenden Eliten darum, demokratische Strukturen in einer für die Bevölkerung möglichst unsichtbaren Weise zu erodieren.“ Wieder als Beispiel TTIP, die Weltbank, der Griechenland Rettungsschirm (Troika). Man kann auch die Flüchtlingskrise so sehen. Bei der Diskussion (Fragment!), wird die eigentliche Ursache verschleiert und so das Gesamtbild nicht gesehen.

Die Herrschaft der Eliten

Mit dieser Erodierung, wird das Risiko einer Demokratie minimalisiert. Schaut man sich die momentane Entwicklung an, werden uns Stück für Stück die Freiheiten genommen. Das Justizministerium in Gestalt von Heiko Maas, lässt die Ex-Stasi Mitarbeiterin Kahane Zensurmaßnahmen durchführen. Oder ist auch das nur (r)eine Verschwörungstheorie?

Nach einer Studie von Gilens und Page sind westliche Demokratien in Wahrheit Oligarchien, also die Herrschaft einer kleinen Gruppe (des Ersten Mannes). Besonders deutlich wird das in den USA. Arend Oetker, Konzernchef, Lobbyist und ehemaliger Chef der Atlantik-Brücke hat dazu folgenden Satz gesagt: „Die USA wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben.“

Die Atlantik-Brücke wurde 1952 als private, überparteiliche und gemeinnützige Organisation mit dem Ziel gegründet, eine wirtschafts-, finanz-, bildungs- und militärpolitische Brücke zwischen der Siegermacht USA und der Bundesrepublik Deutschland zu schlagen. Zu ihren Mitgliedern zählen heute über 500 führende Persönlichkeiten aus Bank- und Finanzwesen, Wirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft. Die Atlantik-Brücke fungiert als Netzwerk und privates Politikberatungsinstitut. (Quelle Wikipedia)

Gilens und Page haben auch untersucht welchen Einfluss die Stimme eines normalen Amerikaners auf die Politik hat. 70% der (armen) Bevölkerung haben demnach keinerlei Einfluss auf politische Entscheidungen. Das sieht in Deutschland ähnlich aus. Mit dem wegbrechenden Mittelstand, wird sich diese Zahl noch erhöhen. Der Einfluss geht also gegen Null.

Demokratie ist nur zulässig, solange die Wirtschaft (Der Neoliberalismus) von demokratischen Entscheidungsprozessen verschont bleibt, hat sinngemäß Milton Friedman gesagt. Eine Demokratie darf also keine sein, wie wir immer öfter sehen. Falls wir wollen. Aber genau das wollen wir nicht!

Wir wollen lieber vor der Glotze sitzen und unserer Sportgesellschaft huldigen. Kontrolliert und zensiert von den Eliten, die sich in Reichtum und Wohlstand sonnen. Oma Lieschen wird dagegen aus der Wohnung geklagt. So macht man das aus Eigenbedarf.

Apropos Glotze, die uns gern die sogenannte Zuschauerdemokratie verkauft. Auch mit dem Fernsehen und mit schnellem Internet, ist eine weitgehend entpolitisierte und von Apathie und Zynismus befallene Gesellschaft geschaffen worden. Und das trifft genau den berühmten Punkt.

Der Bevölkerung werden (durch die Medien) gezielt Ängste vermittelt. Flüchtlingskrise, Terror, Krieg, um nur drei Schlagworte zu nennen. Man könnte sie auch mit fehlender finanzieller Altersvorsorge und Gesundheitsrisiko austauschen. Angst bleibt Angst. Und Angst lähmt die Menschen. Sie werden apathisch und noch leichter manipulierbar.

Nachzulesen ist das in „The Crisis of Democracy, Report of the Tirlateral Commission.“ Veröffentlicht 1975, also schon eine Weile her. Nur weiß das wieder keiner, die Fragmentierung der Realität greift auch hier. Wieder fällt mir dazu nur der Begriff „Brot und Spiele“ ein. Futter für die Massen. Ja.

Die Geister der Technik

„Die ich rief, die Geister, werd‘ ich nun nicht los!“, schrieb Goethe schon im Zauberlehrling. Wir haben die Technik gerufen und zugelassen, dass sie uns täglich mehr dominiert. Der intelligente Kühlschrank, der eigenständig beim billigsten Anbieter die fehlende Butter bestellt, ist nur noch eine Frage der Zeit.

Gleichzeitig werden wir mit Meinungstechniken weiter manipuliert. „Meinungsmanagement ist billiger als Gewalt“ hat Harold Dwight Lasswell, ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler und Kommunikationstheoretiker gesagt. Und wir in Deutschland finanzieren dieses Meinungsmanagement per GEZ.

Das bedeutet im Klartext, dass eine (Schein)Demokratie Vorteile gegenüber einer Diktatur aufweist, die oft auf Gewalt basiert. Mit ein Grund sie auch (scheinbar) in Russland einzusetzen. (Zar) Putin regiert dort schon und vermutlich noch sehr lange.

Die Aussage von Edward L. Bernays, einem Neffen Sigmund Freuds, der als Vater der Public Relations gilt und in Deutschland nahezu unbekannt ist, trifft es wunderbar. „Die bewusste und intelligente Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften.

Organisationen die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie bilden eine unsichtbare Regierung (Konzerne), welche die wahre Herrschermacht unseres Landes sind.“ Gemeint waren natürlich die USA und Bernays beschreibt einen Ist-Zustand seiner Zeit, nämlich 1928. Geändert hat sich daran bis heute nichts. Ganz im Gegenteil.

Wie ich bereits erwähnte, sind die Massenmedien für solche Manipulationen erste Wahl. Paul Felix Lazarsfeld, ein österreichisch-amerikanischer Soziologe, beschreibt das so: „Man muss die Bürger mit einer Flut von Informationen überziehen, so dass sie die Illusion der Informiertheit haben.“

Die Informationsdroge

Wie macht man das? „Man“ informiert sich bereits zum Frühstück per Handy App über das Wetter und die Aktienkurse von Tokio, hört sich im Autoradio neue Horrormeldungen an, liest in der Mittagspause (heimlich) per Firmen PC den SPON, Focus und BLÖD und verdummt sich dann am Abend noch mit Tagesguck und Beute Journal. Hurra, wir wissen endlich wie die Welt funktioniert!

In Wirklichkeit wissen wir nichts. Man hat uns wieder nur mit Fragmenten befeuert, die den Blick auf die Realität vernebeln. So, wie Frau Merkel das gern macht, wenn sie ihre Nebelkerzen zündet und die Bundesmutti gibt. „Die Bürger müssten von dem Gefühl der Informiertheit derart überwältigt sein“, schreibt Lazarsfeld, „dass sie die Krankheit an der sie leiden nicht einmal mehr erkennen können.“

Die Massenmedien dienen als soziale Narkotika. Und das machen sie richtig gut. Hilfreich dabei sind jene Menschen, die ich Gläubige nennen möchte, die jedes, jemals von der Presse gedruckte Wort vehement verteidigen und für die ARD und ZDF heilige Kühe sind. Stichwort: „Es steht doch in der Zeitung!“

Schaut man sich die ehemaligen und nun geächteten Chefs und Mitarbeiter einiger Medien an, kann einem mulmig werden. Ein falscher Satz, ein NEIN und die Karriere ist beendet. Schon bleiben die Fleischtöpfe verschlossen und der ehemals geachtete Journalist, wird nun als Verschwörungstheoretiker gehandelt.

Witzigerweise hat man das auch schon bei mir versucht. So gelte ich als arrogant, dickköpfig, nationalistisch und anders sowieso. Mann und Frau haben es schon immer gewusst, dass „diese Lesben“ komisch sind. Ja, ja, so ist das im postfaktischen Deutschland des Jahres 2016. Merke: die Droge hat gewirkt.

Die meisten Menschen fischen in aller Regel lieber nach Informationen, die ihre Weltsicht stützen, als nach solchen, die sie ins Wanken bringen. Ich habe das Gegenteil gemacht und bin von der bösen BWL abgerückt und benutze sie nur noch um Leben zu retten. Aber das nur nebenbei.

Wie nun funktioniert Meinungsmanagement? Man zeigt Menschen genau das, was sie sehen / lesen / hören wollen. Wie eine Kanzlerin vor der Kulisse bayrischer Alpen, die mit ausgebreiteten Armen dort steht und einem lässig auf einer Bank sitzenden Präsident Obama, die heile Muttiwelt erklärt. Das Bild suggeriert, das alles in besten Händen ist.

Das ist auf den ersten Blick nicht verwerflich und auch durchaus legitim. Schlimm wird es, wenn das Meinungsmanagement gezielt dafür benutzt wird, um einen Krieg vorzubereiten oder gravierende Entscheidungen zu treffen, die die öffentliche Sicherheit gefährden. (Flüchtlingskrise, Import von Terror, Mord und Vergewaltigung)

Wir haben bereits gelernt, dass Angst ein wichtiger Bestandteil des politischen Geschäfts ist. (Siehe John J. Mearsheimer, Why leaders lie) Mutti hat uns Angst gemacht und wird sie uns nun (erneute Kandidatur, mehr Abschiebung, Euro Rettung) wieder nehmen. Prompt jubeln ihr die Massen zu. Aber es ist wieder nur eine Nebelkerze, die das eigentliche Problem verschleiert und nicht löst.

Kognitive Techniken des Meinungsmanagements

Im Anschluss zeige ich gängige und einfache Techniken des Meinungsmanagements.

1. deklariere Fakten / Tatsachen als Meinungen.

2. fragementiere die Darstellung eigentlich zusammenhängender Fakten so, dass der Sinnzusammenhang (z. B. geschichtliche Kontinuität) verloren geht.

3. dekontextualisiere Fakten. Mit dieser Methode werden Fakten aus dem Zusammenhang gerissen, der allein ihr Verständnis erlaubt. Somit werden sie zu isolierten Einzelfällen ohne politische oder moralische Implikationen.

4. rekontextualisiere Fakten. Mit dieser Methode werden Fakten in einen fremden Sinnzusammenhang eingebettet, der sie als etwas anderes erscheinen lässt, als sie tatsächlich sind. Als Beispiel kann man hier Folter und Menschenrechtsverletzungen (der USA) nennen, die durch den Kampf gegen den weltweiten Terror legitimiert worden sind. Aber Folter bleibt Folter. Sie macht keinen Unterschied.

Diese vier Techniken sind hinreichend bekannt und es bedarf dazu keiner Psychologie. Psychologisch wird es, wenn die „Troika“ von den reformunwilligen Griechen spricht und die Presse das täglich wiederholt. Prompt wird es wahr. Aber stimmt es wirklich? Wenn ich Dinge wiederhole steigt der gefühlte Wahrheitsgehalt. Selbst wenn es eine Lüge ist. Das hat man in Studien bereits getestet.

Nicht jeder ist ein Experte auf jedem Gebiet. Mein Gebiet ist BWL und Karate. Da kenne ich mich aus. Aber bei theoretischer Informatik müsste ich passen und mir aus vielen Meinungen ein Urteil bilden. Da ich die Qualität dieser Meinungen nicht beurteilen kann, würde ich sie als gleichberechtigt ansehen. Und das wäre ein großer Fehler.

Bei einer Meinung oder These filtern wir allzu extreme Dinge und suchen instinktiv nach der goldenen Mitte, die uns besser passt. Die Wahrheit kann also durchaus in der extremen Meinung liegen, aber die mögen wir nicht.

Also gibt es weiter Massenvernichtungswaffen in (Land der Wahl einsetzen) und der freie Journalist hat keine Ahnung, wenn er das Gegenteil schreibt. Zwar war er vor Ort, aber er gilt als Vertrauter Putins und kann also nur ein Lügner sein. Aber was wenn nicht? (Siehe Mahmoodi, Bang, Olsen, Frith et al. / Equality bias impairs collective decision-making across cultures.)

Das Resultat des Meinungsmanagements

Keine Wirkung ohne Nebenwirkung, ist ein bekannter Spruch. Und das stimmt auch beim Meinungsmanagement. Dass es wirkt ist unbestritten. Wir haben es alle schon bewusst oder unbewusst erlebt. In diesem Fall ist die Nebenwirkung die gewünschte Wirkung und eine Nation wird für einen Krieg gegen den Terror eingestimmt.

Als in Paris die Bomben explodierten, hat die französische Luftwaffe Stellungen des IS bombardiert. Sofort starten amerikanische Bomber, wenn irgendwo ein Amerikaner durch Terror stirbt. Und Tagesguck präsentiert seinen Gläubigen perfekte Bilder, wie … was eigentlich explodiert?

Was ich damit sagen will ist einfach. Die Eliten haben die Massen (die BürgerInnen) derart manipuliert, dass die auch einem Völkermord zustimmen. Die Mehrheit sähe es also als legitim an, z. B. Damaskus dem Erdboden gleich zu machen. Egal, ob dabei 100.000 Unschuldige zu Tode kämen. Hauptsache der Schlächter Assad und seine Schergen wären weg.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Israel brandneue F35 Flugzeuge bekommen hat. Und Syrien ist nur einen Steinwurf entfernt. Es ist auch ein offenes Geheimnis, dass die Israelis gern den Iran bombardieren würden, sie es aber bisher nicht durften. Die USA (Der Erste Mann) haben das bisher verhindert.

Ich habe das Beispiel Israels willkürlich und doch bewusst gewählt. Zulässig wäre auch jedes andere Land. Aber Israel befindet sich praktisch immer im Krieg. Der Tod gehört dort zum Geschäft.

Aber wenn Nationen im Namen der Menschlichkeit morden, ist das ebenfalls ein Resultat des Meinungsmanagements. Die Eliten (Medien), haben Fakten / Folgen unsichtbar gemacht. Und diese Fakten sind Tod, Elend, Zerstörung und vielleicht eine neue Flüchtlingskrise.

Wir neigen dazu allzu abstrakte Dinge, wie strukturelle Gewalt, zu übersehen, sie werden quasi unsichtbar. Wenn überall in der Presse steht, dass die Weltbank in Afrika Armutsviertel niederwalzt und das zum Teil noch ohne Warnung, werden nur wenige irritiert schauen. Die Weltbank, das ist auch so ein abstrakter Begriff, dass ihn nur die wenigsten deuten können. Aber das Resultat haben wir nun vor der eigenen Tür. Und die Angst durch Mutti.

Bei konkreter Gewalt fällt die Verschleierung schwerer. Als Beispiel dient Saudi Arabien und Usbekistan. Die Saudis köpfen mal so eben öffentlich Frauen, hacken Diebe die Hände ab und in Usbekistan wird gefoltert. Zu beiden Staaten pflegt Deutschland wirtschaftliche Beziehungen.

Zwar berichtet die Presse, aber nicht wirklich scharf. Wichtiger ist der Blick aufs eigene Gehalt und die Worte des Außenministers (Steinmeier), „der die Dinge gern differenzierter sieht.“ Da nickt der Journalist und schweigt.

Der Zaubertrick

In mehreren Büchern und Dokumentationen ist belegt (Siehe z. B. Tirman, 2011, The deaths of others: the fate of civilans in America’s wars), dass die USA seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs für den Tod von mehr als 20 Millionen Menschen verantwortlich sind. Man spricht sogar von bis zu 30 Millionen.

Aber die Welt schweigt, wir schweigen. Also meistens. Die Zeit der Friedensbewegung ist längst vorbei, die Eliten haben per Meinungsmanagement gesiegt. Heute ballern schon Jugendliche mit virtuellen Gewehren auf Zombies am PC. Was also macht es für einen Unterschied, wenn in irgendwelchen Staaten richtige Menschen durch Bomben sterben. Das bleibt abstrakt und wird unsichtbar.

Nelson Mandela und Martin Luther King waren Menschen, die den Vorhang des Schweigens lüfteten. Mandela hat man ins Gefängnis gesteckt, was so abstrakt war, dass man es zwar in der Zeitung las, aber die Realität dahinter niemals realisierte. Herrn King hat man erschossen. Das macht man in Amerika so. Man hat ihn dadurch unsichtbar gemacht.

Die Öffentlichkeit ignoriert Fakten, die sie nicht selbst betrifft. Das Abendessen und der neue Stürmer beim FC sind wichtiger, als tote Kinder im Mittelmeer. Diese Fragmente, dieses unsichtbar machen von Fakten, wird gezielt eingesetzt, um die Meinung der Öffentlichkeit zu kontrollieren und zu unterdrücken. Im Vietnam Krieg ging das schief, seitdem haben die USA (Eliten) dazu gelernt.

Indem man z. B. das Wort Terrorstaat (Wiederholung) ständig benutzt, wird eine für die Regierung positive Meinung gebildet. Und schon können die Bomben fallen und wir alle schauen weg. Geht das schief, ja das  passiert, benutzt man gern das Empörungsmanagement. Plötzlich werden Fakten präsentiert, die auf die Tränendrüsen drücken und alles rechtfertigen können. (Massenvergewaltigungen, Chemische Waffen)

Das plötzlich unliebsame (Assad, Gaddafi) Regime, wird vielleicht für „Terror“ verantwortlich gemacht. Aber was ist Terror überhaupt? Terrorismus ist nicht legitimierte Gewalt, um die Bevölkerung in Schrecken zu versetzen und um politische und ideologische Ziele zu erreichen.

Nichts anderes machen die USA und die EU (NATO). Sie destabilisieren im Namen der Menschlichkeit andere Länder und benutzen dabei terroristische Techniken. (Drohnen, Morde durch Agenten) Der Unterschied zum „Terrorregime“ ist der, dass wir, die nach unserer Definition die moralisch Guten sind, diese Taten nun begehen und den „Tod“ damit unsichtbar machen.

Wir unterstützten natürlich auch „Freiheitskämpfer“ (Syrien, Ukraine), die zwar Gräueltaten begehen, aber „nur“ gegen Feinde. Sterben doch Zivilisten, wird das schöngeredet oder der Gegenseite in die Schuhe geschoben. Genannt wird das „Counter Terrorism“ und auf diese Weise legalisiert (unsichtbar gemacht).

Um das zu realisieren müssten wir die impliziten Prämissen unserer Begrifflichkeit untersuchen. Wir müssten fragen welche Art von Vorannahmen darin stecken. Aus Bequemlichkeit (Apathie) und bedingt durch das gezielte Meinungs- und Empörungsmanagement, wird das nicht gemacht.

Dinge unsichtbar zu machen funktioniert auch mit dem Zaubertrick der Umbenennung. Es klingt viel besser von Aufstandsbekämpfung zu sprechen, als von Maßnahmen gegen Proteste. Aufständische sind in diesem Fall jene Bösewichte, die aus Sicht der (einer) Regierung gegen etwas kämpfen.

Kämpfen nun Menschen gegen eine verfeindete Regierung, werden sie zu Freiheitskämpfern. Aber sie bleiben trotzdem Mörder und Terroristen. Nur wird das unsichtbar gemacht. Beide Worte, Aufstandsbekämpfung und Terrorismus, sind zutiefst ideologisch getränkte Begriffe, die gezielt zur Manipulation benutzt werden.

Die Tötungsmaschinenerie

Krieg zu führen, ist für die USA normal. Die Waffenindustrie lebt davon. Um das Wort Krieg zu vermeiden und keinen Aufstand der Bevölkerung zu riskieren, werden nun „Drohnen“ eingesetzt, die gezielte Aktionen gegen „Terroristen“ durchführen können. Schon wird der Tod wieder unsichtbar und wir spielen weiter Pokemon.

Es ist vor allem der amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA, der beim Counter Terrorism, dem Empörungsmanagement und der Aufstandsbekämpfung eine besondere Rolle spielt. Wer sich darüber informieren möchte, sollte sich nach „JSOC – Joint Special Operations Command“ umsehen. Vielleicht gehen dann einigen die Augen auf.

Die New York Times schreibt 2013 von einer „globalen Tötungsmaschinerie“, die weltweit Menschen (Zivilisten) schlachtet. Und obwohl es doch in der Zeitung steht, ist der Begriff CIA schon wieder so abstrakt, dass die Masse (Mehrheit) ihn ignoriert. Football und das Familienfest ist wichtiger. Das kann man sehen, fühlen und begreifen.

Im Vietnam Krieg gab es die sogenannte Tiger Force. Die im Einsatz durchschnittlich rund 45 Mann starke Teilgruppe existierte von 1965 bis 1970 und verübte von Mai bis November 1967 in den südvietnamesischen Provinzen Quảng Ngãi und Quảng Tin nahe der Demarkationslinie am 17. Breitengrad eine Reihe von Kriegsverbrechen.

Die Zahl ihrer Opfer lag im dreistelligen, möglicherweise vierstelligen Bereich. Hinweise auf diese Gräueltaten führten zu armeeinternen Nachforschungen, die sich von Februar 1971 bis Juni 1975 hinzogen – die längste Ermittlung während des Vietnamkrieges.Von den tatverdächtigen Mannschaften und Offizieren wurde niemand angeklagt.(Quelle Wikipedia)

Diese Einheiten waren keine Einzelfälle. Auch wenn sie immer wieder (Fragmentierung) als Einzelfälle dargestellt worden sind. Aber so funktioniert Meinungsmanagement. Aus freigegebenen Dokumenten ist mittlerweile bekannt, dass der damalige amerikanische Oberbefehlshaber, General Westmoreland, diese Schlachtfeste angeordnet hat.

Vielleicht werden sich nun einige LeserInnen über diese Fakten empören. Das ist zwar gut, aber reicht nicht aus. Übersehen wird dabei vielleicht die geschichtliche Kontinuität solcher Ereignisse. Im Klartext, sie fanden und finden immer noch statt. Durch die Fragmentierung wird das unsichtbar gemacht.

Übersehen wird auch, dass Teile des Empörungsmanagements privatisiert worden sind. Über das warum darf sich jeder selbst Gedanken machen. Ein Name fällt dabei immer wieder auf, er lautet Burson & Marstaller, die dieses Geschäft schon seit den 1970er Jahren betreiben und auch mit für die Ukraine verantwortlich sind.

(Siehe dazu den Artikel in Spiegel-Online, bezogen auf die Ukraine, über „Robert Helvey: Der Umsturzhelfer“, 21.11.2005 (Helvey, ehemaliger CIA-Agent, der Handbücher für bunte Revolutionen geschrieben hat).

Unterstützung bekommen die Eliten (in den USA) z. B. von der American Psychologial Assocication (APA), der größten Psychologen Organisation der Welt. So will die APA neue Methoden entwickelt haben, mit denen man die Bevölkerung gezielt täuschen und damit manipulieren kann.

Diese Psychologen wissen um die Schwachstellen des menschlichen Geistes und erforschen genau, wie man sie ausnutzen und dadurch den Mensch manipulieren kann. (Siehe dazu „The Art of Deception“m ein Manual des britischen Geheimdienstes GCHQ (Government Communications Headquarters). Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Techniken mit dem Ziel, Menschen so zu täuschen, dass sie nicht bemerken getäuscht zu werden.)

Wichtig dabei ist, dass selbst wenn wir wissen, wie diese Techniken funktionieren, wir nicht gegen sie gefeit sind. Diese Dinge laufen unbewusst, unsichtbar für uns ab, wir schaffen es nicht, ihnen zu entgehen. Und wer nun glaubt, nach der Lektüre dieses Artikels gegen solche Dinge gewappnet zu sein, der liegt falsch. Jeder kann jederzeit manipuliert werden, wenn man die richtige Karte spielt.

Der Schutz

Völligen Schutz gibt es nicht. Weder gegen das Wetter noch gegen Eliten, die uns gezielt manipulieren. Aber wenn wir aufmerksam sind, wenn wir die Mechanismen aufdecken, wenn wir uns immer wieder bewusst machen, dass wir in einem Manipulationskontext sind und diesen Kontext aktiv vermeiden, haben wir eine Chance, uns zu schützen.

Sapere Aude – Wage es, zu erkennen!, sollte (wieder) unsere Losung sein. Das ist keine leichte Aufgabe. Aber wir haben keine andere Wahl, wenn wir nicht völlig verblöden wollen. Jeder hat die freie Entscheidung sich zu informieren und vielleicht dadurch etwas zu verändern. Sonst werden wir weiter der Illusion der Informiertheit verfallen und sie über die Wahrheitsfindung stellen.

Dieser Beitrag basiert zum größten Teil auf einem Vortrag von Professor Dr. Rainer Mausfeld von der Christian Albrechts Universität in Kiel. Als Quelle möchte ich auch die Nachdenkseiten nennen. Der Rest sind eigene Recherchen. Danke fürs lesen.