Täglich nachgedacht: Die gespaltene Gesellschaft

Täglich nachgedacht: Die gespaltene Gesellschaft

Weltweit hat die Gesellschaft in der Corona-Krise versagt. Die Polit-Darsteller haben psychologische Taktiken benutzt, um die Bevölkerung in Angst vor einem Virus zu versetzen, das ohne Tests als saisonale Grippe durchgegangen wäre. Wissenschaftlich / juristisch ist SARS-CoV-2 noch immer nicht nachgewiesen. Das Bild des „Kugelvirus“ ist ein Computermodell.

Geld regiert die Welt

Geldgierige Eliten, die sich zum Beispiel hinter den Investmentgesellschaften Vanguard und BlackRock verstecken, die wieder an den Pharmariesen beteiligt sind, bestimmen über NGOs und Lobbyismus unser aller Leben. Plötzlich ist das Herbstfeuer für die Umwelt schädlich und Windräder, die ihrerseits die Fauna schädigen, liefern nun „grüne Energie.“ Theoretisch zumindest. Bleibt der aus, stehen diese still.

Die Menschen, denen man schon vor Beginn der „Plandemie“ mit der sogenannten „Flüchtlingskrise“ einen Streitpunkt gab, werden von einer korrupten Minderheit weiter gespalten. Bestes Beispiel sind die „Querdenker.“ Angeblich zerlegen sich diese selbst. Richtig ist, dass es in deren Reihen „Unzufriedene“ gibt, die möglicherweise für den Verfassungsschutz arbeiten und die Bewegung spalten sollen.

Kritik unerwünscht

Kritische Stimmen werden mit subtilen Mitteln entweder offen oder versteckt attackiert. Aber während mich das wenig tangiert, geben andere entnervt auf. Wie etwa der ursprünglich aus Russland stammende Kinderarzt Eugen Janzen. Vor 1 1/2 Jahren begann er mit seinen Warnungen über die Schädlichkeit von „Masken“ bei Kindern. Eine von ihm angedachte Studie, wurde torpediert und abgelehnt.

Die Presse und selbst Kollegen haben ihn nach seinen gut gemeinten Videos gnadenlos diskreditiert. Tief enttäuscht hat Dr. Janzen seine Praxis geschlossen und Deutschland verlassen. Sein letztes Video auf Telegram spricht Bände. So macht der deutsche Staat unliebsame Kritiker mundtot, die allzu forsch in der Öffentlichkeit stehen.

Deine Meinung, meine Meinung

In der Corona-Krise sind die Fronten verhärtet. Obwohl immer offensichtlicher wird, dass die experimentellen Medikamente versagen und immer mehr „doppelt Geimpfte“ erkranken, wird die nutzlose und hochgefährliche „Impfung“ fortgesetzt. Statt Merkel sind es nun die Ministerpräsidenten der Bundesländer, die von härteren Maßnahmen bis zum Lockdown für „Ungeimpfte“ sprechen.

Die verquere Logik Gesunde wegzusperren um die zu schützen, die durch die „Impfung“ angeblich geschützt worden sind, ist und bleibt unverständlich. Auch der Verzicht auf altbewährte Maßnahmen, die in der kalten Jahreszeit seit Jahrzehnten im Einsatz sind. Dazu gehört Bewegung an der frischen Luft ebenso, wie gesunde Ernährung oder die zusätzliche Gabe von Vitaminen. Peer-Review Studien, welche die Wirksamkeit von Ivermectin gegen Viren belegen, werden ignoriert oder einfach abgelehnt.

Streitbare Demokraten

Verschiedene Meinungen, der sachliche Streit, sollte in einer Demokratie das sogenannte Salz in der Suppe sein. Wo ist das Problem, wenn ich eine andere politische Auffassung vertrete? Vor einigen Jahren / Jahrzehnten war das unter Freunden problemlos möglich. Man / Frau hat sich über Sachfragen „gestritten“, das aber nie an der Person festgemacht. Heute gilt als „Klimaleugner“, wer auf die natürliche Klimaschwankung hinweist.

Hinter „Corona“ steckt ein perfider Plan, der nur ansatzweise zu durchschauen ist. Wir sind Schachfiguren im globalen „Spiel“ von Menschen, denen die eigene Menschlichkeit abhanden gekommen ist. Corona und Klima, das soll für heute mein Fazit sein, lenken uns lediglich von anderen Dingen ab, die abseits der Öffentlichkeit beschlossen werden.

Seid umschlungen Millionen!

Zum Abschluss dann doch noch eine Meldung die vermutlich nie in die Mainstream Berichterstattung gelangen wird. Report24: „In Großbritannien regt sich inzwischen Widerstand gegen die Massentestungen in der Bevölkerung mittels RT-PCR-Tests. Diese seien zu teuer. Aber nicht nur das: sie sind auch mehr oder weniger völlig nutzlos.“ Noch Fragen?

Report24: UK-Wissenschaftler: PCR-Testungen nutzlos und reine Geldmacherei

 

Eine andere Wahrheit

Eine andere Wahrheit

Prominent zu sein hat Vor- aber auch Nachteile. Normalos schauen gern zu Prominenten auf und hören, was sie zu diversen Themen sagen. Es darf allerdings bezweifelt werden, ob das immer hörenswert ist. Polit-Darsteller bedienen sich genau dieser Menschen, um sie als Influencer für ihre Ziele zu benutzen. Schauspieler oder Sänger sind darauf angewiesen, dass eine Mehrheit ihre Filme sieht und ihre „Schallplatten“ kauft. Daher spielen sie oft mit. Viele mögen aber wirklich an die ihnen vorgegebenen Ziele glauben.

Deine Meinung mag ich nicht!

In jedem Land gibt es Menschen, die dem Staat die kalte Schulter zeigen. Ausgenommen vielleicht China. Dort sagt vermutlich niemand „Nein!“, wenn die Partei zur Verbreitung von staatlicher Propaganda ruft. Die es trotzdem machen, werden sehr schnell aus der Öffentlichkeit entfernt. Im „goldenen Westen“ wird das subtiler gemacht. Dort hat man die sogenannten „Faktenchecker“ geschaffen, die vom staatlichen Narrativ abweichende Meinungen sofort diskreditieren.

Aber es geht noch wesentlich einfacher. Der Masse werden einfach Begebenheiten aus dem Leben des Promis präsentiert, die den Widerwillen einiger Menschen wecken. Auf diese Weise wird der Inhalt einer Aussage unsichtbar gemacht. Befürworter und Gegner streiten sich nur noch über die Person. Auch auf Blogs, in den Kommentaren, ist diese Unsitte weit verbreitet. Der Autor muss sich dann gegen die Angriffe von Lesern wehren, die oft beleidigend sind.

Eine andere Wahrheit

Andere Wahrheiten, speziell bei brisanten Themen, werden sofort vom politisch-medialen Komplex geächtet. Dabei ist es herzlich egal, ob jemand an die flache Erde oder Außerirdische in allen Regierungen der Welt glauben möchte. Deren Politik kann man in einigen Fällen allerdings als durchaus weltfremd bezeichnen. Bei „Corona“ ist das so. Und schon sind wir wieder beim Reizthema Nr. 1 angelangt, das in den USA und diversen Vasallenstaaten für Furore sorgt.

Zwei Lager stehen sich unversöhnlich gegenüber und bekämpfen sich bis aufs Blut. Zum Glück nicht im wörtlichen Sinn, das wird per Twitter und Facebook gemacht. Wissenschaftlicher „Streit“ ging bisher anders. Im Normalfall haben Wissenschaftler hart aber fair miteinander diskutiert. Es mag Angst sein, die zur Zeit das Denken vieler beherrscht, aber auch die erkannte Chance sich zu profilieren. Das wird zum eigenen Vorteil schamlos ausgenutzt.

Die Corona-Show

Covid-19 sei eine Inszenierung, davon sind mittlerweile immer mehr Menschen überzeugt. Es handele sich entweder um ein seit Jahren existierendes Coronavirus oder die altbekannte Influenza. Richte man den Fokus noch auf „normale Erkältungen“, benutze einen für klinische Diagnosen untauglichen Test, baue gleichzeitig die Zahl der Intensivbetten ab, habe man die gewünschte Pandemie. Der Hintergrund sei die Schädigung der chinesischen Wirtschaft, die sonst bereits 2020 die amerikanische überholt hätte. Letzteres stimmt in der Tat. Es ist im Interesse der USA, dass die eigene Wirtschaft wächst.

Andere Stimmen sprechen von einem amerikanischen Biowaffenangriff, der sich ebenfalls primär gegen China richtet. Kollateralschäden im eignen Land oder bei Verbündeten werden bei militärischen Operationen in Kauf genommen, das war schon immer so. Nach dem ersten amerikanischen Atombombenabwurf auf Hiroshima galt die Hauptsorge der japanischen Militärführung dem Kriegsgerät. Schiffe, Flugzeuge, Soldaten waren einsetzbar, die toten Zivilisten interessierte niemand.

Propaganda

Die meisten Menschen sind Opfer staatlicher Propaganda. Eine deutsche Freundin berichtete mir am Telefon, dass eine andere Freundin erst vom Südwestrundfunk (SWR) erfahren habe, dass es für „Ungeimpfte“ keine Lohnfortzahlung bei einem positiven Corona-Test und anschließender Quarantäne mehr geben solle. Auf die gleiche Meldung bei den Alternativen Medien hingewiesen, die darüber bereits lange vorher berichtet hatten, habe sie mit der Bemerkung abgewehrt, sie lese diese Fake-News nicht.

Propaganda ist es was wir täglich erleben, wenn wir in die Glotze sehen. Nun hat niemand die absolute Wahrheit für sich gepachtet. Aber warum soll man nicht über die Möglichkeit diskutieren dürfen, dass es kein „Killervirus“ gibt? Was ist so falsch an den Aussagen des amerikanischen Virologen Dr. Derek Knauss, der 1.500 angebliche Corona-Proben genauer untersuchte und statt SARS-CoV-2 lediglich Influenza A vorfand? Dass die Grippe gefährlich ist bleibt unbestritten. Eine experimentelle Impfung sowieso, die das Spikeprotein erst erzeugt und das Immunsystem aggressiv dagegen vorgehen lässt.

Krieg der Welten

Die USA und China „kämpfen“ seit Jahren um die wirtschaftliche Vorherrschaft. Chinas Wirtschaft zumindest zu schädigen, ist durchaus Amerikas Ziel. Das ist vorerst gelungen. Man weiß in den USA genau wie China reagiert, wenn dort ein Virus auftritt: Stichwort Null-Covid-Strategie. Also warum nicht einen Labor Unfall provozieren und Influenza zu Covid-19 umdeuten. Dann richtet man den Fokus auf Figuren wie Schwab, Gates und Drosten, die WHO besorgt den Rest. Willige Polit-Darsteller ebenso, die Test-Pandemie ist ausgerufen.

Atemwegserkrankungen, das sollte jeder Mediziner wissen, werden oft von verschiedenen Viren ausgelöst, die zusammen auftreten. Was wäre also, wenn wir einen Corona-(Influenza)-Rhino „Angriff“ erleben? Der kann in Verbindung mit Bakterien durchaus für eine Lungenentzündung sorgen. Und schon ist Covid-19 am Start. Dumm nur, SARS-CoV-2 ist noch immer nicht als isolierter Erreger nachgewiesen. Studien, die das angeblich berichten, sind fehlerhaft. Keine erfüllt Kochs Postulate zu 100%.

Geopolitik

Im Jahr 2021 befinden wir uns mitten in einem Handelskrieg und der strategischen (Fehl)Entscheidungen. Opa Bidens angebliche Unkenntnis über den Durchmarsch der Taliban in Afghanistan ist schwer zu glauben, aber möglich. Die CIA hat schon immer ein eigenes Spiel gespielt. Andererseits – Zitat Dirk Pohlmann – sind hochrangige Führungskräfte in den USA nur Deppen. Die Intelligenten müssen schweigen oder betätigen sich als Whistleblower.

Die spannende Frage bleibt, inwieweit der jeweilige US-Präsident eingeweiht ist. Q-Anhänger glauben, dass „ihr Präsident“, dass Donald Trump hinter allem steckt und er wie Phönix aus der Asche aufsteigen wird. Bei allem Respekt für andere Meinungen, aber Trump ist nur eine (unbequeme) Schachfigur. Ob er noch einmal ins Amt zurückkehren darf, wird von der Kooperation mit seinen Hintermännern abhängig sein.

Die weiteren Aussichten

Mehr als 80 Prozent der angeblichen Corona-Toten hatten lediglich einen (falsch) positiven PCR-Test. Gestorben sind sie an ihren Vorerkrankungen, was aber statistisch nicht zählen durfte. Auch aktuell wird weiter falsch getestet, um die oft verfassungswidrigen Maßnahmen aufrecht zu halten. Der bürokratische Unsinn, Masken zum Schutz von Viren zu tragen, macht ohnehin nur in Beamtenhirnen Sinn.

Als Symbol der Unterwerfung sind Masken dagegen wichtig. Der Untertan zeigt damit an, dass er sich den Herrschenden bedingungslos unterwirft. Auch als doppelt Geimpfter, der dann auf seine weiterhin fehlenden Freiheiten angesprochen, mit Wut oder Hilflosigkeit reagiert. Die nächste Erkältungssaison wird kommen, daran führt kein Weg vorbei. Ob dann vorrangig doppelt Geimpfte oder „Impfverweigerer“ mit oder ohne Maske sterben, spielt keine Rolle mehr. Der politisch-mediale Komplex wird jeden Toten zum Corona-Opfer machen.

 

Täglich nachgedacht: Die Gedanken sind frei

Täglich nachgedacht: Die Gedanken sind frei

Das deutsche Grundgesetz ist die vielleicht beste Verfassung der Welt. Es garantiert Meinungsfreiheit, die lediglich in den USA noch besser geregelt ist. Scheinbar zumindest. Was Meinungsfreiheit außerhalb der sogenannten politischen Korrektheit (noch!) wert ist, zeigen die letzten Jahre. Bei „Corona“ ist das kaum anders. Ein Teil der deutschen Bevölkerung ist offenbar der Meinung, dass ein „Killervirus“ sie schon morgen ausrotten wird. Diese Menschen werden daher in blinder Angst alles tun, um sich zu schützen. Die Frage ist wovor.

Die von Politik und Medien präsentierten „Fakten“ sind fehlerhaft. Zahlen werden ohne Bezug genannt und angeblich positive PCR-Testergebnisse als Krankheit dargestellt. Ungesundes Halbwissen kombiniert mit Panik sorgt dafür, dass die menschliche Urangst das logische Denken ausschaltet. Einkaufen ohne Maske sieht dann etwa so aus:

 

Dieser Ausschnitt aus dem Film „Die Körperfresser kommen“ lässt erahnen, was sich zur Zeit in deutschen Supermärkten und / oder Schulen abspielt. Statt Logik hat die Angst übernommen. Ja, es ist meine Meinung, dass wir keine Pandemie haben. Das noch immer nicht isolierte SARS-CoV-2-Virus und die dadurch verursachte Erkrankung Covid-19, ist nach Meinung der besten Virologen der Welt nicht mehr, als eine mittelschwere Grippe. Genau das belegen sämtliche Zahlen, die allerdings von Politik und Medien falsch vermittelt werden.

Es ist müßig erneut und immer wieder darauf einzugehen. Ich habe es schon zig Mal erklärt. Nun bin ich keine Medizinerin, aber lesen kann ich. Nachdenken auch und das völlig ohne Angst. Bei mir (uns) lebt ein kleines Mädchen, das gesund und ohne Maske ist. Masken in Asien sind ohnehin meist nur ein Gebot der Höflichkeit oder der eingebildete Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen. Vor Viren schützen einfache Stoffmasken nicht. Selbst die in Krankenhäusern verwendeten Masken bieten davor keinen Schutz. Sie sollen dazu dienen, dass bei Operationen keine Keime in die offenen Wunden gelangen.

Die Politiker in Deutschland verfolgen einen perfiden Plan, der leider auch auf andere Länder übergegriffen hat. Es geht um Macht und Geld und Geld und Macht. Mehr muss man darüber nicht wissen. Es spielt auch keine Rolle wer dahinter steckt, die Namen sind Schall und Rauch. Die vor Angst erstarrte Bevölkerung geht sich derweil selbst an den Kragen und prügelt abwechselnd aufeinander ein. Herzlichen Glückwunsch, die Spaltung hat perfekt funktioniert.

Während also auf der einen Seite Menschen für die eingeschränkten Grundrechte demonstrieren, dies aber von Politik und Medien durch die Fokussierung auf die (nutzlosen) Masken unsichtbar gemacht wird, schreien andere ihre Angst vor Krankheit und Tod in die Welt hinaus. Einsperren solle man sie, habe ich nun schon öfter in diversen Sozialen Medien gelesen. Diese Aussagen kommen von den gleichen Menschen, die sonst vehement gegen Polizeigewalt und die Todesstrafe aufstehen und sich entsetzt darüber zeigen, wenn diese bei Morden von einer wütenden Menge gefordert wird.

Niemand muss die gleiche Meinung wie ein anderer haben. Wer aber eine andere Meinung hat, der sollte eigene Argumente und Fakten vorbringen und nicht ungeprüft nachplappern, was die Medien ihm vermitteln. Die meisten Medien zeigen lediglich ein fragmentiertes Bild der Wahrheit, die politisch korrekt zu sein hat. Wer sich besser und umfassender über Politik und / oder „Corona“ informieren möchte, der sollte auch die Freien Medien konsumieren. Mit einigem Nachdenken kommt man dann vielleicht zu anderen Ergebnissen.

Zu einem Ergebnis der besonderen Art ist man nun in Japan gekommen. Eine Studie zeigt, dass es in meiner Heimat auch ohne Lockdown geht. Sogar besser noch, als in Schweden. Michael Klein, der Betreiber von ScienceFiles, hat sich der Studie angenommen und sie auf seiner Seite präsentiert und analysiert. Vielleicht sollte Herr Spahn das Ergebnis laut im Bundestag vorlesen, wenn er aus der Quarantäne darf:

ScienceFiles – Studie zeigt: Lockdown nicht nur überflüssig sondern schädlich, Japan als Gamechanger

Mit vielen Aussagen von Herrn Klein gehe ich konform, seine Spekulation zur Maske sehe ich dagegen kritisch. Was aber kein Problem darstellt, er kennt nun mal nicht die asiatischen Sitten. Auch die Aussagen zu den beiden Wellen sind eine Sache für sich. Eine wirkliche Gefahr war und ist SARS-CoV-2 auf jeden Fall nicht. Das kann natürlich jeder anders sehen und sich starr vor Angst in einen Atomschutzbunker setzen. Sterben wird er auch dort.

Vielleicht noch abschließend einige Gedanken zu den angeblich gestiegenen Fallzahlen. Liebe Leute, es ist Oktober! Im Oktober beginnt die Viren-Saison und Rhino- und bereits bekannte Coronaviren, geben sich mit Grippeviren ein Stelldichein. Wie gefährlich die Influenza ist, welche Gefahr von anderen Viren und Koinfektionen ausgeht, habe ich bereits in einem anderen Beitrag erklärt. Die Politik wird das in diesem Winter vermutlich anders sehen. Schließlich stehen diverse Wahlen vor der Tür. Nachdenken hilft. Auch gegen „Corona.“

Ich bin dann mal weg

Ich bin dann mal weg

Die Hoffnung einiger, dass „die olle Japanerin“ endlich ihr freches Mundwerk hält, diese Hoffnung wird sich nicht erfüllen. Ich bin lediglich aus Schweden weg. Vorerst, ich habe nämlich eine Idee. Die nächsten Tage, vielleicht werden es auch Wochen sein, werden entscheiden, ob die Umsetzung gelingt. Gelingen wird auf jeden Fall die Einreise nach Deutschland. Das funktioniert ab sofort wieder ohne Quarantäne. Meine alte Heimat Düsseldorf wartet schon auf mich. Aiko ist aufgeregt, sie will unbedingt „Doitsu(r)land“ sehen. Das „R“ auszusprechen fällt ihr noch schwer und sorgt für Heiterkeit bei Yuki und mir.

Es ist Krieg!

Weniger heiter ist der aktuelle Info-Krieg im Internet und in den herkömmlichen Medien. Jeder will die Wahrheit kennen oder andere denunzieren. Leider haben das noch viel zu wenige Bundesbürger begriffen. Aber ist eine Aussage richtiger, wenn sie von einem Minister kommt? Auch er ist nur ein Mensch, auch er kann sich irren. Wie etwa Horst Seehofer, der gütig lächelnd über der „privaten Meinung“ (s)eines BMI-Mitarbeiters steht und einfach mal anderer Auffassung ist. Weitere Erklärungen? Fehlanzeige! Er weiß: „Mir kann und wird nichts passieren.“ Aber was wäre, wenn sich auch Politiker für ihre Entscheidungen rechtfertigen müssten?

Das ehemalige „Sturmgeschütz der Demokratie“, die Rede ist vom Relotius-SPIEGEL, feuert aus allen Rohren gegen das „rechtskonservative Magazin“ von Roland Tichy. Zum Glück sind es nur Platzpatronen, schon das Wort „rechtskonservativ“ ist so falsch wie lächerlich. Es dient der Stigmatisierung eines ungeliebten Konkurrenten. Wer aber gut recherchierte Beiträge lesen will, dem wird bei Tichys Einblick geholfen. Wobei man nicht zwingend die Meinung des Verfassers teilen muss. Aber manchmal hilft eine andere Sicht der Dinge, um klarer zu sehen.

Steinigt sie!

Aktuell läuft eine üble Hetz-Kampagne, die unter anderem den freien Journalisten Ken Jebsen betrifft. Nachdem ihre ersten Angriffe keine große Wirkung erzielten, haben die GEZ-Medien nun Brandbomben aus dem Keller geholt. Während sich das schleichende Gift der Denunziation langsam durch die Adern der Abtrünnigen frisst, brennen ihre Häuser lichterloh. Sinnbildlich versteht sich. Der Gegenschlag ist diffiziler, aber nicht minder effektiv. Scharfschützen der Alternativen Medien werden jeden eliminieren, der ihnen vor die Mündung kommt. Ein erstes Opfer ist der SPD-Mann Johannes Kahrs, dessen Rücktritt nicht so ganz freiwillig gewesen ist.

Weniger kriegerisch, dafür aber durchaus selbstbewusst, zeigen sich deutsche Professoren und Wissenschaftler. Sie stehen gegen den „Corona-Wahn“ und die Maßnahmen der Regierung. Auch ohne eine mögliche politische Agenda zu teilen, begrüße ich ausdrücklich das Engagement dieser tapferen Truppe um Professor Sucharit Bhakdi. Schon früh hat er vor den Folgen des Lockdowns gewarnt. Auf ihn gehört hat niemand. Professor Bhakdi ist so wenig ein Corona-Leugner wie ich es bin. Wir sehen die Dinge nur anders. Kritischer. Wir können nämlich die Statistiken lesen, die ganz offiziell vom Robert-Koch-Institut (RKI) verbreitet worden sind. Warum dessen Leiter stets andere Zahlen und Fakten nennt, muss er mit seinem Gewissen ausmachen.

Malen nach Zahlen

Was „Malen nach Zahlen“ bedeutet, dürfte jedem bekannt sein. Vielleicht nicht ganz treffend, aber genau diese Bezeichnung fiel mir ein, als ich die ersten falsch analysierten Zahlen des RKI gesehen habe. Entweder folgten die Rechenkünstler einer politischen Agenda oder sie sind einfach nur doof. Im letzeren Fall sollten sie erneut die Schulbank drücken. Nachzurechnen ist nicht wirklich schwer. Immer mehr Mathematiker, Statistiker und Physiker haben sich genau diese Mühe gemacht. Mit zum Teil niederschmetternden Ergebnis für die Aussagen von Politik und RKI.

Leider ist eine Masse von 14 Millionen Bundesbürgern auf die Tagesschau fixiert und glaubt jedes Wort, das dort gesprochen wird. Nachdenken war gestern, das Bier am Feierabend ist viel wichtiger. Natürlich auch, wie sich die Nachbarn während der Pandemie verhalten. „Die Maiers von nebenan sind ohne Maske im Garten, die zeigen wir mal besser an.“ Der Blockwart vergangener Tage lässt grüßen. In den USA gilt die ARD als Propaganda-Sender. Das ist interessant in einem Land zu hören, das zig eigene davon hat.

Gesichter des Todes

Der Tod, so sagt man, habe viele Gesichter. Ein Gesicht soll Corona / Covid-19 heißen. Aber ist das richtig? Was wäre, wenn die durch Politik und Medien verbreitete Angst, das wahre Gesicht des Todes ist? Schaut man sich Zahlen ohne Angst und dadurch ausgelöste Panik an, ergibt sich ein ganz anderes Bild der aktuellen Lage.

In Deutschland sterben täglich (statistisch) ca. 2.500 Menschen. Das sind in drei Monaten 225.000. Mit Corona haben diese Zahlen nichts zu tun! An / mit dem Virus sind Stand 16.05.2020 lediglich 8.000 Menschen gestorben. Die meisten waren 80 – 89 Jahre alt. Von einer Pandemie kann also keine Rede sein. Ohnehin dürften viele dieser Toten aus ganz anderen Gründen gestorben sein. Eine Pandemie wäre es, wenn an / mit Corona 225.000 oder mehr gestorben wären.

Lockdown: Für und wider

Befürworter der Corona-Maßnahmen kommen mit dem Argument, dass der Lockdown Menschenleben gerettet habe. Die Aussage kommt meist von medizinischen Laien und wird als die Wahrheit aus den Medien nachgeplappert. Viele Mediziner sehen das anders. Corona / Covid-19 ist für eine Minderheit gefährlich. Die galt und gilt es zu schützen. Die Masse wird, soll und muss bei Kontakt mit dem Virus, eine Immunität aufbauen. Zu Hause, in den eigenen vier Wänden, kann sie das nicht. Die Lösung: Ein Impfstoff muss her! Dämmert langsam was?

Zur Zeit sterben in Deutschland Menschen an den Folgen des Lockdowns. Die Selbstmordrate steigt, alte Menschen sterben vor Einsamkeit. Die Verantwortung dafür tragen Drosten, Merkel und das RKI. Aber die sture Haltung der ewigen Kanzlerin ändert sich nicht. Sie fährt das Land weiter an die Wand. Es wird Zeit diese Frau zu stoppen und kein GEZ-Fernsehen mehr zu schauen.

Hass? Nein danke!

Mir wird oft vorgeworfen, dass ich Frau Merkel abgrundtief hasse. Ich wähle lediglich absichtlich scharfe Worte, um Reaktionen zu provozieren. Als Privatperson ist mir Frau Merkel einerlei, als Privatperson ist sie nur eine von mehr als 80 Millionen. Aber Angela Merkel ist nun mal keine Privatperson, sie ist die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Als solche trifft sie Entscheidungen, die noch immer mich betreffen. So hat der Lockdown dafür gesorgt, dass ich eine abenteuerliche Reise von Japan nach Schweden machen musste, um eine Firma vor dem Ruin zu retten. Mehr als ein Dutzend langjährige Mitarbeiter standen vor der Arbeitslosigkeit.

Wolf, der Chefingenieur, den ich als väterlichen Freund sehr schätze, hatte angekündigt im Sommer in Rente zu gehen. Die Flausen habe ich ihm wieder ausgetrieben. Kurz und knapp: Wir schließen den Standort in Deutschland und verlegen die Firma nach Schweden. Mit Kalifornien und Japan sind wir dann wieder gut aufgestellt. Der eigentliche Grund nach Schweden zu gehen sind die Autotests, das erspart lange Anfahrtswege. Einige Ingenieure haben bereits mit ihren Familien telefoniert und vorsichtig nach einem Umzug in Richtung Schweden gefragt. Wir werden sehen, ob das funktioniert. Menschen überzeugen kann ich gut.

Reisetanten

Einmal mehr werden wir zu Reisetanten. Ob, wie und von wo ich mich in den nächsten Wochen melde, ist aktuell unklar. Vor uns liegen einige Herausforderungen. Eine davon ist Aiko bald in die Schule zu bringen. Sie braucht dringend andere Kinder. Eine Option wäre, dass Yuki sie wieder mit nach Japan nimmt. Das wäre dann unsere erste Trennung seit vielen Jahren. Natürlich könnte ich den Blog Yuki und Aiko überlassen. Wie lustig Aiko das deutsche Wort „Schule“ ausspricht, würde bestimmt Lachanfälle erzeugen. Ich nehme gern Mutmaßungen dazu an.

Wer aber mehr über Politik lesen möchte, der könnte sich diesen Artikel von Dushan Wegner ansehen und auch den Links darin folgen:

Tichys Einblick: Angst vor der Corona-Debatte?

Vielleicht und mit einiger Verspätung fällt dann auch die neue Berliner Mauer, die die Merkel-Regierung um die Köpfe der Menschen errichtet hat.

Meine zweite und letzte Empfehlung ist die Webseite „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V“

Ich zumindest, werde Professor Bhakdi unterstützen. Der Freiheit und der Liebe zu Deutschland wegen. Aber auch weil ich es kann.

 

Gedanken einer Ausländerin: Die manipulierte Wahrheit

Gedanken einer Ausländerin: Die manipulierte Wahrheit

„Eine Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger für sie reif ist“, hat der Dichter Christian Morgenstern einst aufgeschrieben. Die deutsche Gesellschaft ist leider alles andere als bereit für diese Wahrheit. Eine (schlafende) Mehrheit will sich nicht ändern, Formel 1 und Fußball sind vielen wichtiger, als die Beschäftigung mit der eigenen Meinung. Die, das ist offensichtlich, kommt bei vielen Deutschen nur aus den GEZ-Medien und der BILD. Statt selbst zu denken, werden die (Halb)Informationen aus der Presse nachgeplappert. Der schlechte Witz dabei: Man bezahlt sogar dafür.

Freiheit! Freiheit?

“Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein.” (Johann Wolfgang von Goethe)

Politiker, von mir (wenig) liebevoll als Politdarsteller klassifiziert, arbeiten mit rhetorischen Nebelkerzen. Wie das funktioniert, warum „die Lämmer schweigen“, hat Professor Rainer Mausfeld schon vor Jahren ausgeführt. Ich kann nur immer wieder auf ihn verweisen, wenn es um eine andere Sicht der Dinge geht. Wem der gute Professor zu sperrig ist, den schicke ich gern zu meinem eigenen Artikel: Das Schweigen der Lämmer

Wie schon Albrecht Müller, die Macher des Rubikon, Professor Mausfeld, Ken Jebsen und Henryk M. Broder, reihe ich mich damit in die Phalanx der „Verschwörungstheoretiker“ ein. Zumindest aus Sicht der System-Journalisten, die mit aller Macht versuchen uns mundtot zu machen. Hilfe bekommen sie dabei von indoktrinierten oder kognitiv suboptimierten Deutschen, die, im kalten Licht Merkelscher Corona-Glaubensgrundsätze, Zeter und Mordio schreien, wenn es gegen die schlechteste Kanzlerin aller Zeiten geht.

Grenzenlos

„Merkel“, so der allgemeine Tenor, „hat doch so viel Gutes für Deutschland gemacht!“ So grenzenlos falsch diese Aussage ist, so grenzenlos ist auch das generelle Unverständnis vieler Menschen, wenn es um Zahlen und Fakten geht. Merkels Kanzlerschaft kann nur als Indoktrination der Alternativlosigkeit bezeichnet werden. Weder hat sie eine nachhaltige, noch eine vorausschauende Vision für Deutschland geschaffen. Auch wenn die Bahnhofsklatscher vom Herbst 2015 das vermutlich anders sehen, Merkel wird als „Kanzlerin der Schmerzen“ in den Geschichtsbüchern stehen.

Merkel baut auf das (Ur)Vertrauen ihrer deutschen Kinder, die gern „die Mutti“ in ihr sehen. Aber Merkel hat keine Kinder. Diese Frau ist machtbesessen und regiert mit eiserner Hand. Die Drecksarbeit machen natürlich andere, wie die ihr hörige Presse nur zu gern beweist. Dann gäbe es noch den einen oder anderen (Bundes)Minister, der ohne Merkel längst kein Amt mehr hätte. Wie etwa Horst Seehofer, dessen politisches Schicksal sich seit Jahren um den Fixstern Merkel dreht. Aber auch Fixsterne verglühen irgendwann.

Wahrheiten

Zurück zur Wahrheit, zurück zu den geschickten Manipulationen, denen niemand entkommt. Auch ich nicht, allerdings bin ich mir dessen zumindest bewusst. In der Zeit der sogenannten „Corona-Krise“, werden die Bürger mit den üblichen Mitteln in die Irre geführt. Die ständige Wiederholung „Der / die ist ein „böser Rechter / Nazi / Linker / Terrorist / Verschwörer“, zeigt irgendwann Wirkung beim (dummen) Bürgerlein. Er, sie oder auch es plappert munter nach, was selbst ernannte Experten von sich geben. Wer braucht schon eine eigene Meinung, wenn die schon in der Zeitung steht.

Die Manipulation der Massen, durch das Erzeugen von Angst, ist der Regierung Merkel perfekt gelungen, wie eigentlich vielen Regierungen auf der Welt. „Angst essen Seele auf“, ist zum Begriff geworden und wird von vielen Alternativen Medienvertretern zitiert. Menschen sperren sich in kreatürlicher Angst selbst zu Hause ein und verhungern lieber, als unter ihre „verseuchten Nachbarn“ zu gehen.

Fazit

Vielleicht wird es noch einige Jahre, vielleicht aber nur noch wenige Monate dauern, bis ein neuer Morgen als Fanal der Wahrheit vor den Deutschen steht. Welche Wahrheit das sein wird, ist euch selbst überlassen. Euer Widerstand gegen das Regime Merkel, gegen die Einschränkung der Grundrechte, gegen Impfzwang, kann und wird entscheidend für eure und die Zukunft eurer Kinder und Enkel sein. Wann wacht ihr endlich auf?

Täglich nachgedacht #11

Täglich nachgedacht #11

Die angebliche Corona-Krise wird hoffentlich bald Geschichte sein. Es ist an der Zeit die Falschinformationen über das Virus aufzudecken. Investigative Journalisten und (pensionierte) Wissenschaftler haben bereits die Fährte aufgenommen. Die Frage ist nur, ob das die die breite Öffentlichkeit überhaupt interessiert. So wie ich die Deutschen kenne, wird wieder dezent weggeschaut. Auch mit Maulkorb lebt man weiter ungeniert.

Politik? Nein danke! 

Ganz ungeniert kommen auch immer weitere Milliardäre aus der Deckung und präsentieren ihre Ideen von einer besseren Welt. So, wie unsere (Groß)Mütter vielleicht einst auf die Schlagzeilen aus den Königshäusern blickten, schaut heute der deutsche Untertan auf Bill Gates oder Elon Musk. Sie sind die neuen (alten) Stars von Menschen, die ihrer Regierung sklavisch hörig sind. Was ich von dieser Regierung und der großen Vorsitzenden Merkel halte, habe ich schon oft genug erwähnt. Aber es liegt nicht an mir beide möglichst schnell abzuwählen, die WählerInnen seid ihr.

Falsch gewählt haben offensichtlich einige LeserInnen, die meine politische Ausrichtung anzweifeln. Wie oft muss ich noch wiederholen, dass Politik nur ein Kasperletheater für mich ist? Ich interessiere mich vielmehr für die sogenannten Global Player. Sie sind die eigentlichen Drehbuchautoren und Regisseure des weltweiten Theaters, das von gut bezahlten Schauspielern aufgeführt wird. Das zu durchschauen macht auf dem Finanzsektor durchaus Spaß. Die Global Player verdienen und ich verdiene mit. Aber nur um das Geld dann gegen die Interessen der Eliten einzusetzen. Spielt jemand mit?

Politik? Ja bitte!

Als ich noch in Deutschland lebte, war ich aus taktischen Gründen eine GRÜNE. Stichwort: Ehe für alle. Mein Blog richtet sich daher an alle, die selbst und kritisch denken wollen. Wen ihr wählt, ist mir herzlich egal. Trotz aller Ablehnung von Politik werde ich mich immer wieder dazu äußern. Mir macht es nämlich Spaß, die eine oder andere Klüngelei aufzudecken. Wie im Fall von Greta und der Klima-Diskussion. Nun ist es eben Corona, auch an dem „bösen“ Virus beiße ich mich fest.

Auf diesem Blog ist jeder gern gesehen, der den Diskurs sucht und nicht unter der Gürtellinie argumentiert. Geistig minderbemittelte Faschos, die noch immer in der Zeit des GröFaZ leben und Deutschland gern wieder unterm Hakenkreuz sähen, sind auf diesem Blog ebenso wenig willkommen, wie die antideutschen Vollpfosten der Antifa. Lebt eure radikalen Ideen vorzugsweise in einem Mixed Martial Arts Käfig aus. Dort könnte ihr euch nach Herzenslust gegenseitig auf die hohle Birne klopfen.

Die Polizei, dein Freund und Helfer!?

Schockierende Bilder von prügelnden Bütteln gehen zur Zeit durchs Netz, die deutsche Polizei geht gegen die eigenen BürgerInnen vor. Deren Vergehen ist oft der fehlende Abstand zum Nebenmann oder ein mitgeführtes Grundgesetz. Buhrufe anwesender Passanten helfen wenig, an die Alternative Presse verteilte Videos des Geschehens vielleicht schon. Mich packt kalte Wut, wenn ich von mehreren Beamten zu Boden gerissene Frauen sehe. Niemand sollte das bei mir versuchen.

Allerdings dürften die Beamten zur Zeit in einer gewaltigen Zwickmühle stecken. Einerseits müssen sie den Anweisungen ihrer Vorgesetzten folgen, Leute verprügeln dürfen sie dagegen nicht. Aber vielleicht zeigt sich hier endlich das wahre Gesicht von Menschen, die ihre Uniform nur zur Selbstdarstellung tragen. „Ey ich bin Bulle, das ist voll krass!“  Auf der anderen Seite sollte man aber bedenken, dass der Staat möglicherweise Reaktionen provozieren will, um mit noch größerer Härte gegen seine Bürger vorzugehen. Dann erst lohnen sich Notstandsgesetze.

Netzfunde

Die Überflutung mit Informationen kann zum Problem für viele Menschen werden, deren einziges Fenster zur Realität die Medien sind. Oder Blogs wie dieser hier, der (m)eine kritische Meinung vertritt. In einem vorherigen Beitrag hatte ich Webseiten „beworben“, die zu meiner täglichen Lektüre gehören. Was nun nicht bedeutet, dass ich deren Meinung bin. Verschiedener Meinung zum Klima sind auch Dirk Pohlmann und Markus Fiedler, die trotzdem zusammen den manipulativen Administratoren von Wikipedia den Kampf angesagt haben. Freundschaften halten auch unterschiedliche Meinungen aus.

Es spielt keine Rolle, ob man Heiko Schrang, Rubikon oder Henryk M. Broder zu seinen Favoriten zählt, wichtig ist die Essenz der Informationen. Die kann man zum Teil auch noch immer aus den GEZ-Medien ziehen, dazu müsste man aber eigenständig denken. Das scheint offenbar Mangelware zu sein in diesen Tagen. Wer es aushält kann sich auch bei sogenannten „radikalen“ Quellen Infos holen. Wobei das oft wirklich starker Tobak ist, was dort verbreitet wird.

Alternativen

Wer keine Angst vor Herrn Putin und russischen Spionen hat, der kann sich auf Telegram und vk.com wesentlich freier bewegen, als auf Facebook oder Twitter. Mangels Zeit und noch immer eingeschränkter Reisefreiheit, aktuell hat Aiko leichtes Fieber, möchte ich heute einen Youtube-Kanal verbreiten, den mir die liebe Ulrike von Leselebenszeichen zugespielt hat. Noch einmal vielen Dank dafür. Kinder sind nun mal öfter kränklich, mit Corona hat das nichts zu tun. Eher damit, dass der kleine Wildfang kaum im Zaum zu halten ist und schon mal Mützchen und Jacke vergisst. Yukis schmunzelnder Kommentar: „Du und deine Erziehung!“  Was die nur will, ich habe nix falsch gemacht.

Aber Spaß beiseite und zurück zu den Alternativen. Markus Langemann ist kein Unbekannter in der journalistischen Szene. Wer seine Videos sieht und in der Lage ist zu denken, dem sollten die Augen aufgehen. Mein Tipp: Ladet euch die Videos auf den heimischen PC, die GEZ-Medien werden vielleicht zum Angriff gegen den „Nestbeschmutzer“ blasen. Teilt wo immer es möglich ist die kritischen Stimmen, aber lasst euch vor keinen Karren spannen.

Zum selbst nachdenken: Club der klaren Worte

Entschuldigung, dass ich Deutsche(r) bin!

Schon mehrfach, habe ich über die deutsche Identitätskrise geschrieben, wie ich sie sehe und wie man ihr begegnen kann. Heute möchte ich erneut einen Teilaspekt aufgreifen, der mir in den letzten Jahren immer wieder aufgefallen ist.

Es handelt sich um die Abschwächung der eigenen Meinung, die aus einem guten Argument nur noch ein laues Lüftchen macht. Das folgende Beispiel hat einen realen Hintergrund. Ich habe es in dieser Form vor einigen Jahren auf der Demonstration für den umstrittenen Bildungsplan in Stuttgart erlebt.

„Ich finde es total falsch, dass Lesben und Schwule heiraten und Kinder haben dürfen, aber das ist jetzt nicht irgendwie als Angriff auf Sie gemeint!“, hat mir eine ältere Dame gesagt und mir verlegen ins Gesicht gelächelt.

Unabhängig davon, dass ich diese Meinung daneben finde, hat sie jedes Recht sie zu vertreten. Witzig in diesem Zusammenhang fand ich lediglich den letzten Teil, in dem sie sich quasi bei mir dafür entschuldigt.

Daran erinnert worden bin ich durch ein Gespräch mit einer Afroamerikanerin, die genau dieses Phänomen mehrfach beobachtet hat. Tyna hat zwei Jahre in München gelebt und war dort auch in Sachen Liebe unterwegs.

„Das klingt jetzt bestimmt wie ein Klischee“, lässt sie mich wissen, „aber ich liebe nun mal blonde Frauen!“ Sie strahlt über das ganze Gesicht bei diesen Worten und zeigt mir Bilder von ihrer Freundin.

Erika ist aus München und arbeitet dort als Hotelmanagerin. Aber die Beziehung kriselt, daher ist Tyna in die USA zurückgekehrt. „Ich habe diese ständigen Entschuldigungen nicht mehr ertragen“, erzählt Tyna weiter. „Wenn du eine Meinung hast, dann vertritt sie doch!“

„Um was ging es konkret?“, hake ich nach und werde von der Antwort überrascht. „Um die Hautfarbe, um Schwarze generell und wie sie sich zum Teil benehmen. Und glaub mir eins, ich bin keine Freundin davon!“

Tynas Augen schießen Blitze, sie hat sich in Rage geredet und kritisiert scharf das Verhalten dunkelhäutiger, amerikanischer Jugendlicher und Gangmitglieder, die ein falsches Bild auf alle werfen.

„Aber wenn Erika darüber sprach, hat sie sich immer dafür bei mir entschuldigt! Baby, habe ich zu ihr gesagt, mit mir kannst du offen sprechen!“ Sie schaut mich an. „Du hast doch lange in Deutschland gelebt, ist dir dieses Verhalten auch schon aufgefallen?“, will sie wissen?

Ich muss kaum überlegen und nicke fast sofort. Unzählige Beispiele fallen mir dazu ein und auch der Grund, warum sich Deutsche fast immer entschuldigen. Das ist oft weniger der Höflichkeit geschuldet, als vielmehr der Angst als Rassist zu gelten oder eine politisch unkorrekte Meinung zu vertreten.

Ich erkläre Tyna etwas zur deutschen Geschichte und dem eingehämmerten Schuldbewusstsein der Deutschen. „Die haben also Angst sie selbst zu sein?“, fragt sie nach und schüttelt die Rasta-Mähne. „Aber du würdest mir die Wahrheit sagen?“

„Darauf kannst du wetten, Süße“, sage ich. „Und jetzt schwing‘ deinen schwarzen Hintern ans Telefon und ruf deine Freundin an. Und wenn du mir morgen nicht erzählst, dass ihr wieder zusammen seid, dann verhaue ich ihn dir!“

Tynas schallendes Lachen hat ansteckend  gewirkt. „Sorry“, hat sie aus Spaß gesagt“, das ist mir jetzt so rausgerutscht.“

Die Bankrotterklärung der deutschen Diskussionskultur

„Den deutschen Debatten fehlt es generell an Toleranz“, hat der der Historiker Heinrich August Winkler gesagt. Statt sich auf intellektueller Ebene sachlich auszutauschen, wird der Deutsche oft persönlich, wie das folgende Beispiel zeigen soll.

Im Plenarsaal eines fiktiven Landtages, hält ein stark übergewichtiger Mann eine Rede. Er ist von der Opposition, die natürlich an die Regierung will. Die unvorteilhafte Kleidung des Mannes sticht sofort ins Auge. Er hat schüttere Haare, schwitzt sehr stark und die Hornbrille lässt ihn unsympathisch wirken.

Niemand mag ihn, aber gut reden kann er. Seine Thesen passen und er punktet bei den WählerInnen. Medien und Regierung stehen dem zunächst hilflos gegenüber, bis einer eine brillante Idee zu haben scheint. „Wir machen die fette Sau lächerlich!“

Und schon beginnt eine Hetzkampagne, die in offenen und verstecken Angriffen gipfelt. Journalisten machen sich lustig, zerpflücken Versprecher und werten diesen Politiker menschlich ganz bewusst ab. Wo immer er auftaucht gibt es Pfiffe und selbst ein faules Ei findet seinen Weg.

Soweit die Geschichte, die zum Teil auf wahren Begebenheiten beruht und kein gutes Licht auf das angeblich so debattierfreundliche Deutschland wirft. Dabei darf jeder in diesem Land (s)eine Meinung haben und diese auch frei äußern. Sachlich und ohne Polemik versteht sich, was auch für Kritiker gilt.

Und die finden sich immer, wenn zu einem Thema Stellung bezogen wird. So sind Feministinnen meist total entrüstet, wenn Mann ihrer Meinung nach sexistische Sprüche über Frauen macht. Leider reagieren sie oft emotional bei ihrer durchaus berechtigten Kritik, was diese abschwächt oder unglaubwürdig macht.

Die Meinung anderer und damit vielleicht eine Diskussion, ein Thema unglaubwürdig zu machen, ist ein beliebtes Stilmittel von Kritikern selbst. Durch absichtliche Provokationen, wird der Fokus auf Nebensächlichkeiten gesetzt oder (gezielt) am eigentlichen Thema vorbei diskutiert.

Welchen (schlechten) Einfluss Kritiken und Kommentare auf die Qualität eines durchaus sachlich verfassten, aber in der breiten Öffentlichkeit als kritisch angesehen Themas – in diesem Fall Marihuana – nehmen können, haben Kommunikationsforscher der Universität Hohenheim untersucht. [KLICK]

Das zweite Beispiel zeigt den Kommentar zu einem Autotest. Ein Leser argumentierte, dass Sportwagen völlig dekadent und wegen des hohen Benzinverbrauchs nicht mehr zeitgemäß seien. Schon gab es heiße Debatten über Ressourcen und Klimaschutz. Über das neue Auto sprach keiner mehr.

Gern wird auf ein Thema auch mit „Ja, aber …“, geantwortet. Scheinbare Zustimmung, um dann so richtig loszulegen. Worte prasseln wie Geschosse, es regnet buchstäbliche Kanonenkugeln, aber kein sachliches Argument.

Voltaires Aussage „Ich hasse, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst“, ist in Deutschland schon lange in Vergessenheit geraten. Hier gilt: „Ich hasse, was du sagst, und ich werde Mittel und Wege finden, dich von künftigen Diskussionen auszuschließen!“

Dieser Satz zeigt dabei klar, die Bankrotterklärung der deutschen Diskussionskultur. Nüchtern betrachtet regiert bei diesem Satz kein Verstand. Oft hat blinde Wut die Kontrolle übernommen, was im Extremfall zu handfesten Auseinandersetzungen führen kann.

Nun sollte man annehmen, dass eine gute Diskussionskultur auch mit der Bildung steigt. Aber leider wird gutes diskutieren an keiner Universität gelehrt. Zwar darf und soll man dort miteinander reden, für Studenten ist es wichtig, (fast) alles zu hinterfragen, nur das „wie“ haben sie nie erlernt.

Wer Argumente benutzt, der sollte auch die Unterschiede kennen. Es gibt zwei Arten davon, die sich unterscheiden. Grundsätzlich können Argumente unterschiedliche Komponenten besitzen, die informationelle oder wertende Komponente.

Eine Information ist entweder richtig oder falsch und sollte stets klar bewiesen werden können. Fakten sprechen immer für sich. In beiden Fällen gilt es auf persönliche Angriffe zu verzichten. Kein Mensch ist weniger wert, wenn er eine andere Meinung vertritt.

Dem gegenüber stehen die wertenden Argumentaspekte, die moralischer, ethischer oder weltanschaulicher Art sein können. Diese Art von Argumenten stellen moralische Positionen oder persönliche Werte dar, die lediglich offen gelegt werden können. Zu beweisen oder widerlegen sind sie nicht.

Gute Diskussionen zeichnen sich durch ein hohes Maß an Sachlichkeit ab. Die Redner vermeiden übertriebene Emotionen. „Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, die Ringelsockenpartei hält die Besteuerung von Karosocken für falsch, da … an dieser Stelle sollten echte Argumente stehen“, kommt besser an, als der Satz „Das ist ja mal wieder typisch für diese abgehalfterte Regierung! Einmal mehr zeigen Sie fachliche Inkompetenz … etc.“

Wesentlich krasser und persönlicher, wird im Internet gestritten. Tiernamen haben dort Hochkonjunktur. Zum Teil hagelt es aber auch subtile Beleidigungen, die auf den ersten Blick kaum zu erkennen sind. Die Intention dahinter ist stets fraglich. Sie reicht von Persönlichkeitsstörungen bis hin zu nie gelernter Diskussionskultur. Dazwischen liegen noch (bezahlte) Kritiker, die kontroverse Themen im Auftrag zerschreiben.

Schaut man zurück in der Geschichte, war das Selbstzerfleischen schon ein germanisches Problem. Statt miteinander gegen gemeinsame Feinde Front zu machen, haben die alten Recken sich gegenseitig umgebracht. Die Römer fanden das gut, das Ergebnis ist bekannt.

Bei Diskussionen ist es wichtig niemals auf Provokationen einzugehen. Wer nur attackieren will, egal ob offen oder versteckt, stellt sich selbst ins Abseits. Und das gibt im Fußball einen Pfiff. Freistoß für die Gegenseite. Und dann fällt vielleicht ein (Eigen)Tor.

Dagegen gibt es im Kampfsport immer mehrere Möglichkeiten einer Reaktion. Den Gegner immer wieder sanft ins Leere laufen zu lassen, ist nur eine davon. Sehr schnell gibt der dann auf. Punkt, Satz und Sieg, wer braucht schon einen Krieg.

„Das ist doch völlig absurd und lächerlich!“, ist der vermutlich meist benutzte, erste Satz bei emotional geführten Debatten, gefolgt von  „Sie haben doch überhaupt keine Ahnung wovon Sie reden!“ Beide Sätze sind stark wertend und lassen die nötige Sachlichkeit vermissen.

Ein Kernphysiker, der bei einer Debatte einen Laien mit den brüsken Worten abstrafte „Halten Sie doch Ihren Mund! Sie haben keine Ahnung davon!“, sollte sein Verhalten zwingend überdenken. Auch ein Laie ist vielleicht Vater von Kindern und macht sich Sorgen um mögliche Strahlenbelastung.

Vielleicht hatte der Mann eine gute Note in Physik oder einfach nur eine blendende Idee, die dem Fachmann entgangen ist. Merke: Persönlich werden, andere mundtot machen ist daneben. Reden wir fair miteinander, das ist wahres Leben.

Warum ich nicht (typisch) japanisch bin

Um Japaner zu verstehen, muss man kein Japaner sein. Aber es kann helfen. Was aber, wenn selbst Japaner sich nicht mehr verstehen? Und das ist mir passiert. Bekanntlich bin ich in Japan geboren und habe dort auch vier Jahre gelebt. Ich finde keine Erinnerung an diese Zeit und kenne sie nur aus Bildern und Erzählungen meiner Eltern. Und die sind zu meinem großen Glück nicht traditionell japanisch. Warum schreibe ich das? Habe ich Probleme mit Japanern?

Um das, um mich besser zu verstehen, muss ich mehr von Japan/ern erzählen und wie Land und Leute wirklich sind. Japaner werden völlig anders erzogen, als Amerikaner, oder Europäer. Selbstlosigkeit und die Bereitschaft der Gesellschaft zu dienen, gilt noch immer als hohes Gut. Vor diesem Hintergrund muss man die alten Saumrai sehen, die todesverachtend in die Schlacht für ihren Fürsten zogen. Leider ist dieses Denken heute kontraproduktiv. Die atomare Katastrophe von Fukushima, hat die Grenzen japanischer Mentalität deutlich gezeigt. Hilfe von Fremden? Vielen Dank, wir haben alles im Griff. Nein sagt man bekanntlich nicht.

Für Japaner gilt der Grundsatz nie das Gesicht zu verlieren. Das gehört sich einfach nicht. Wer sich die stoischen Mienen japanischer Sumo-Ringer bei Sieg, oder Niederlage anschaut, der wird das klar erkennen. Wobei Sportler durchaus Emotionen zeigen, das habe ich schon mehrfach gesehen. Egal, ob beim Karate, oder Skisprung. Der Kontakt mit dem Westen hat diese Japaner geprägt und sie dadurch offener gemacht. Aber die Regel bleibt das Lächeln. Und das können Japaner gut.

Japaner stellen weder sich noch die eigene Leistung in den Vordergrund. Individualismus ist verpönt. Die eigene Leistung wird in die Firma eingebracht, die Familie, das Land. So denkt und lebt der Japaner. Und damit kann ich nicht. Nun dränge ich mich nicht in den Vordergrund, oder prahle mit meinen Schwarzen Gürteln. Ich habe sie, na und? Aber allein schon dieser Blog, die Art und Weise wie ich schreibe, sie macht mich ziemlich unjapanisch. Und Yuki damit auch.

Wer mit Japanern spricht, wird schnell die Unterschiede in der Denkweise erkennen. Viele Menschen neigen dazu, dem Gesprächspartner die eigene Meinung aufzudrängen. Wer das in Japan macht, wird niemals akzeptiert. Der Japaner glaubt in diesem Fall, als minderwertig angesehen zu werden. Dann wird der Geschäftspartner zum Gaijin. Und das wird er sehr schnell spüren. Geschäfte macht er dann keine mehr. Auch Japaner können fremdenfeindlich sein. Und das unnachahmlich.

Japaner sprechen meist neutral, um niemand zu verletzen. Und da setzte Klein-Mayumis Widerwille ein. Ich hatte (m)eine Meinung und habe sie vertreten. Und damit meine Eltern schockiert. Dieser rebellische Geist ist nicht plötzlich entstanden. Er ist langsam gewachsen und war doch schon immer da. Zum Glück haben meine Eltern es verstanden, mich sanft an der langen Leine zu führen. Sonst wären sie, oder ich, daran zerbrochen.

Trotz nahezu dreißig Jahren in Deutschland, sind meine Eltern viel japanischer als ich. Aber sie haben sich an meine Art gewöhnt und dass ich ein kleiner Wirbelwind bin. Sie haben sich aber auch selbst etwas vom typischen Japanertum entfernt. Nur Gefühle zeigen, das können sie noch immer schlecht. Auch, wenn meine Mutter sich durchaus ein Lächeln bei Freunden erlaubt, so würde sie niemals laut lachen. Das ist verpönt, so ist sie erzogen.

Klein-Mayumi hat sie vor vielen Jahren auf einem Schulfest an die Hand genommen und einen Freudentanz mit ihr gemacht. Während die Augen meines Vaters leicht zuckten, was seine Form von Lachen ist, taute meine Mutter nur langsam auf. Immerhin war ihr Lächeln dann vorhanden und das war wie Sonnenschein für mich. Ja, ich habe meine Probleme mit Japan und Japanern. Egal, ob in Deutschland, oder Übersee. Ich mag meine alte Heimat sehr, die Sprache, die Kultur. Aber ich werde immer anders sein und könnte nie in Japan leben. Zumindest nicht ohne Probleme zu bekommen. Und das wäre weniger toll.

Unser Japan-Urlaub steht nun vor der Tür. Wir haben fleißig die Regeln geübt und uns gegenseitig an die Eigenarten erinnert. Trotzdem werden wir in den einen, oder anderen Fettnapf treten. Das war schon immer so. Bei meiner Familie ist das kein Problem, die kennen mich bereits sehr gut. Für meine LeserInnen mag der Bericht sehr negativ klingen und zeigen, dass ich Japan nicht mag. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Eben weil ich Land und Leute liebe, kritisiere ich sie sanft. Auf Dauer kann auch Japan sich dem Fortschritt nicht verschließen. Und selbst wenn einige liebenswerte Eigenarten verschwinden, völlig ändern wird sich der Japaner nie. Und ich ebenfalls nicht.