Täglich nachgedacht #10

Täglich nachgedacht #10

Auffällig ist, wer sich in der sogenannten Corona-Krise plötzlich (wieder!) aus der Deckung wagt. Auffällig sind auch zum Teil neue Gesichter, die aus verschiedenen politischen Lagern stammen. Scheinbar jeder hat etwas zu sagen, scheinbar jeder spielt irgendwie mit. Schlimm an der momentanen Situation ist das gezielte Verwirrspiel. Wem kann man glauben und wem nicht?

Fake News

Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt heute vor der möglichen Verbreitung von Fake-News ausländischer Geheimdienste, hat aber in Deutschland keine Hinweise darauf. Böse Zungen könnten nun behaupten, dass diese Verbreitung überhaupt nicht nötig ist. Die deutsche Presse wird nämlich überwiegend über die Atlantik-Brücke aus den USA gelenkt.

Fond-Manager, haben zu Beginn der Krise zugeschlagen und mit ihrem Insiderwissen viel Geld gemacht. Ein Robert Kennedy jr. positioniert sich gegen Bill Gates und dessen weltweite Impfpflicht-Idee. Gräbt man tiefer, wird man auch Herrn Kennedy nicht mehr unbedingt zu den Guten zählen. Und so geht es in einer Tour weiter.

Merkel-Dämmerung

Wie von mir erwartet denken erste Politiker über eine mögliche, weitere Amtszeit Merkels nach. Gezielte Staatspropaganda verhilft der CDU/CSU zu einem Höhenflug. Der Tenor: Angela Merkel ist die erfolgreiche Managerin der Corona-Krise! Als nur noch Japanerin kann es mir egal sein, ob Deutschland seinen Untergang wählt. Immerhin hat man einige Übung darin.

Ein gut versteckter Beitrag auf BILD-Online ließ mich schallend lachen. Der Reporter will China, Brasilien und Serbien als die Länder mit dem größten Behördenversagen in der Corona-Krise sehen, während doch die BILD am Sonntag allen Widersprüchen eine Plattform gibt. (Un)Kritische Deutsche zitieren gern staatliche Medien, wenn diese in ihr Weltbild passen. Was sie offenbar noch immer nicht verstehen, dass dort viel zu oft nur Propaganda verbreitet wird.

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen …!

Es scheint fast unmöglich jene Mauern zu durchdringen, die der politisch-mediale Komplex um die Köpfe der Deutschen aufgebaut hat. Aber jede Mauer ist zu bezwingen. Nicht mit Gewalt, aber Stück für Stück. China musste das ebenso erkennen, wie das Regime der DDR. Eure Mauern könnt ihr aber nur selbst einreißen. Das Werkzeug habt ihr in der Hand.

Unerträglich für mich sind weinerliche Stimmen, die bereits den Untergang Deutschlands sehen und sich selbst im geistigen Exil eingesperrt haben. Lieber verhungern sie dort, als sich zum Nachbar zu bewegen und um Nahrung zu bitten. Das Argument, auf dem Weg dorthin könnte man von einem Auto überfahren werden, ist völlig absurd.

Meine heutige Empfehlung ist erneut ein Beitrag aus dem Rubikon, den ich gern gelesen habe. Schaut ihn euch an und wacht endlich auf!

Rubikon: Die Coronoia 

Die Corona-Krise: Pandemie oder Staatsstreich?

Die Corona-Krise: Pandemie oder Staatsstreich?

Mauern haben die Funktion, Bereiche räumlich zu trennen bzw. zu begrenzen. Damit verbunden ist meist eine ordnende oder eine Schutz-Funktion, wie Windschutz, Sichtschutz, Schutz vor Flucht, Schutz vor Einbrechern, Schutz vor militärischem Angriff oder Gewalt, Schutz vor wilden Tieren, Schutz vor Hochwasser oder anderen Naturgewalten usw … (Quelle Wikipedia)

Wenn ich das Wort „Mauer“ höre, muss ich spontan an die Chinesische und die Berliner Mauer denken. Erst an dritter Stelle rangiert „The Wall“, das Konzept-Album der Musikgruppe Pink Floyd. Während die Chinesen mit der großen Mauer den Ansturm der Mongolen aufhalten wollten, haben die DDR-Behörden ihre Bürger dahinter eingesperrt. Wer fliehen wollte, den hat man erschossen. Aktuell bauen die USA an der Grenze zu Mexiko die Mauer aus und auch in Griechenland schichtet man nach Jahren des Untätigkeit Steine auf. In beiden Fällen wird damit (Wirtschafts)Migranten und Glücksrittern der Grenzübertritt verwehrt, beide Fälle zeigen die negativen Folgen des Raubtierkapitalismus.

Hinter Mauern

Nun sind Mauern überwiegend nützlich, sieht man von den geistigen Mauern gewisser Ideologen und denen um die Köpfe der deutschen Bundesregierung ab. Unerschütterlich in Stahlbeton gegossen verharrt die ewige Kanzlerin, um auch die sogenannte Corona-Krise auszusitzen. Aber was wäre, wenn es keine Corona-Pandemie gäbe und Ärzte und Wissenschaftler wie schon bei SARS nur panisch überreagieren?

Ich für meinen Teil finde die Aussagen des Infektiologen und Mikrobiologen Prof. Dr. Sucharit Bhakdi (1) wesentlich interessanter, als die mediale Panikmache. Was auch für Professor Dr. Stefan Hockerts (2) Aussage gilt, dass Corona genauso gefährlich oder ungefährlich sei, wie eine normale Influenza-Grippe. Das sei nicht Ebola, das sei kein Krieg, so der Professor. Anstatt die Grund- und Freiheitsrechte außer Kraft zu setzen, solle man die Risikogruppe stärker schützen.

Vielleicht liegen die beiden Professoren falsch und Corona ist wirklich so gefährlich, wie uns Politik und Medien einreden wollen. Aber warum schalten sich dann immer weitere Kritiker in die Diskussion um das Virus ein? Sind die vielleicht lebensmüde oder hören sich nur einfach gern reden? So wie etwa Professor Dr. John P. A. Ioannidis, der einen Beitrag mit der Überschrift „A fiasco in the making“ schrieb. (3) Warum zweifelt man in dem vermutlich renommiertesten medizinisch-wissenschaftlichen Magazin „The New England Journal of Medicine“, die absolute Gefährlichkeit von Covid19 an? (4)

Fest gemauert

Berlin, die ewige Kanzlerin und diverse Experten, haben sich auf die Pandemie festgelegt. „Nun ist das Virus halt mal da!“, dürfte deren einhellige Meinung sein, die sie mit allen Mitteln verteidigen. Kritiker werden von selbsternannten „Faktenfindern“ – meist linke Journalisten -, mit finanzieller Rückendeckung des GEZ-Polsters, diskreditiert.

Einige Alternative Medien und Regierungskritiker machen meiner Meinung nach den Fehler, sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Zwar schrieb auch ich bereits von der Staatsratsvorsitzenden Merkel, was aber eher ironisch zu verstehen war. Die Gefahr aber, dass Notstandsgesetze tiefe Eingriffe in die Grundrechte bedeuten, dass die Kontrolle der Massen nicht zurückgenommen wird, diese Gefahr besteht. Die GRÜNEN dürften dazu applaudieren.

Eingesperrt

Menschen einzusperren führt selten bis nie zum gewünschten Erfolg. Gefängnisse vermutlich ausgenommen. Die völlig untauglichen und überzogenen Methoden der deutschen Bundesregierung lassen zumindest Zweifel an deren Kompetenz aufkommen, ein Land wie Deutschland sicher zu führen. Man könnte auch sagen, Covid-19 habe die Inkompetenz der Regierung Merkel einmal mehr entlarvt.

Damit die deutsche Wirtschaft weiter stark bleibt, hat man dicke Rettungspakete in Berlin geschnürt. Im Zeitalter offener Grenzen, hat Corona damit die Grenzen des Geldflusses wieder geöffnet, endlich darf Deutschland wieder Schulden machen. Ein kleines Virus erzielt also einen großen Effekt, der mich an folgende Zeile eines Lieds erinnert: Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttsozialprodukt! 

Angst macht krank

Die Angst vor dem Virus dürfte größer sein, als die Möglichkeit ernsthaft an Corona zu erkranken. Allerdings hat sich das Virus dank Globalisierung und Merkels Politik der offenen Grenzen seit Januar ungehindert in Deutschland verbreiten können. Ohnehin gibt die Naivität vieler Menschen Rätsel auf, wenn es um die Verbreitung von Viren geht. Den Kontakt mit einem aktuell kränkelnden Zeitgenossen zu vermeiden ist zwar lobenswert, hat man diesen aber bereits vor den Symptomen getroffen, ist man mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls „infiziert.“ In Deutschland dürften das locker einige Millionen sein.

Wer nun nach meiner letzten Aussage zum Arzt seines Vertrauens rennt und einen Corona-Test machen will, der sollte das besser lassen. Wer zu keiner Risikogruppe gehört, keine Vorerkrankung(en) hat, wird vermutlich nie etwas bemerken. Und wenn doch, hat ihn vermutlich eine normale Erkältung erwischt.

Ein Gegenmittel, ein Königreich für ein Gegenmittel!

Als Japanerin habe ich natürlich gut reden, wenn es um Viren und Medikamente geht. Das nicht unumstrittene japanische Grippemittel Avigan (Handelsname Favipiravir), soll angeblich auch gegen Corona helfen. Nebenwirkungen inklusive, aber darüber will keiner sprechen. Auch nicht über mögliche (Aktien)Gewinne, wenn ein chinesicher Arzt die Wirksamkeit von Avigan lobt und China das Medikament nun als Generika produziert. Egal ob Avigan oder das Malariamittel Chloroquin (Handelsname Resochin), das ebenfalls gegen Corona helfen soll, wie einst mit dem nutzlosen Grippemittel „Tamiflu“ wird viel Geld verdient.

Wer keine Vorerkrankung hat, wer sich gesund ernährt, wer Sport treibt und sich an der frischen Luft bewegt, wird kaum eine Erkältung bekommen. Meiner Familie geht es übrigens gut, uns machen höchstens Corona-Falschmeldungen und an einen totalitären Staat erinnernde Maßnahmen betroffen. Werden die nach der Krise wieder aufgehoben oder weiter als (Druck)Mittel gegen die Bevölkerung genutzt? Wäre ich noch Deutsche, ich würde mir Gedanken darüber machen, wenn ein SPD-Politiker von der Verstaatlichung eines Automobilkonzerns spricht oder die (linke) Presse (taz, Spiegel), plötzlich den „starken Staat“ einfordert.

Ironie des Schicksals, dass aktuell ausgerechnet die von allen Parteien verteufelte AfD als einzige Oppositionspartei ihre parlamentarische Arbeit erledigt, während Linke, FDP und GRÜNE schweigen oder Beifall für eine unfähige Regierung klatschen. Aber wer weiß, vielleicht wird man die „bösen Nazis“ nun schnell per Notstandsgesetz verbieten und Merkel wird zur Chefin der NED (Neue Einheitspartei Deutschlands).

Wenn die Mauer fällt

Geistige Mauern Stück für Stück abzutragen, war stets mein Ziel auf diesem Blog, seit ich mit dem politisieren begann. Nicht jeder muss meine Sicht der Dinge teilen, aber darüber nachzudenken könnte vielleicht helfen, die geistige Mauer im eigenen Kopf einzureißen und eine klarere Sicht der Dinge zu bekommen. Zum Beispiel auf Herrn Spahn, der gern (Vize)Kanzler werden will und sich nun als Retter der Kranken präsentiert. Vielleicht sollte jemand Spahns langjährige Verbindungen zur Pharma-Industrie durchleuchten und welche Summen eine gesetzliche Masern-Impfpflicht für gewisse Konzerne bringt.

Vielleicht sollte man Herrn Spahn und alle seine Vorgänger auch fragen, warum es keine wirklichen Vorsorgemaßnahmen gegen eine Pandemie gegeben hat. Die Rede ist von Schutzanzügen und Masken, die erst in diesen Tagen eilig bestellt worden sind. Lieber Herr Spahn, hat da jemand seine Hausaufgaben vergessen? Dass als Nebeneffekt der „Krise“ CDU und SPD in der Gunst der Wähler steigen, ist keine Überraschung für mich.

Die Krise

Wie hoch die geistigen Mauern in Deutschland wirklich sind, wird an der blinden Zustimmung des Ausgangs- und Kontaktverbots offensichtlich. Die Regierung Merkel kann sich einmal mehr die Hände reiben, der Test mit der deutschen Bevölkerung hat prima funktioniert. Nun weiß das politische Berlin, wie weit man in Zukunft problemlos gehen kann, wenn die nächste „Krise“ kommt.

Dass die kommt steht außer Frage. Seit Wochen beobachte ich die Anzeichen einer möglichen weltweiten Rezession und habe entsprechend vorgesorgt. Mir tun nur all jene leid, die keine Ahnung von Finanzen haben und denen eine solche Krise die Existenz vernichtet. Inklusive Omas kleinem Häuschen, das dann nicht mehr abgezahlt werden kann.

 

Quellen:

(1)  Prof. Sucharit Bhakdi erklärt warum die Maßnahmen sinnlos und selbstzerstörerisch sind

(2) Professor Dr. Stefan Hockerts: Das Virus macht uns nicht krank, die Angst davor schon

(3) Professor Dr. John P. A. Ioannidis: A fiasco in the making?

(4) The New England Journal of Medicine: Covid-19 – Navigating the Uncharted

Zwanzigtausend ist mehr als eine Zahl

Dass Zahlen Bedeutungen haben, ist in der Numerologie schon lange bekannt. So soll die 2 partnerschaftlich, anpassungsfähig, rücksichtsvoll, vermittelnd, ausbalanciert, empfangend und kooperativ, Yin, Mond, bedeuten. Die Bedeutung der Zahl 0 ist völlig anders. Für sich allein steht sie für Leere, Stille, Ewigkeit und Einssein. Zusammen mit anderen einstelligen Ziffern verstärkt sie deren Charakter. Aber was mag dann die Zahl 20.000 bedeuten?

Die Lösung ist recht einfach: Es sind die Zugriffe auf meinen Blog. Erst im Februar hatte ich die Zehntausender-Marke erreicht. Und das ist noch nicht wirklich lange her.
„Du bist eine Gipfelstürmerin“, sagt Yuki und lacht.
Der Satz klingt lange in mir nach. Ich sehe steile Gipfel vor mir. Unüberwindliche Klippen und sturmgepeitschte Berge.
Will ich dort wirklich hin?

Ich bin keine Bergsteigerin, das ist für mich keine erstrebenswerte Kunst. Und ich mag auch keine Rekorde. Mein Blog steht für sich und ich bin einfach die, die ich bin.
Und doch hinterfrage ich wohin ich gehen will. Was kann ich mit diesem Blog bewirken? Erreiche ich die Menschen, die ich auch erreichen will?
Auf keinen Fall sind meine Gedanken ein Weg zur Selbstfindung. Ich weiß schon lange wer ich bin. Vielleicht sind sie ein Zeichen meiner extrovertierten Art, meines oft ungezügelten Wesens. Schneller, höher, weiter. Ja, das mag ich gern.

Als Heldin habe ich mich nie gesehen. Noch weniger als Prinzessin hoch oben im Elfenbeinturm. Helden sterben einsam und Prinzessinnen oft auch. Meist, weil sie den Schlüssel zum Turm verloren haben und nun für immer gefangen sind. Gleiches mag auch für die Bergsteiger gelten. Einmal angekommen finden sie oft den Rückweg nicht. Und dann verharren sie in Agonie, oder stürzen sich verzweifelt in grundlos erscheinende Schluchten hinab.

Noch mehr Gipfel zu stürmen ist kein Ziel für mich. Aber Mauern einzureißen schon. Stück für Stück, Stein für Stein. So lange, bis alle Mauern gefallen sind und der Regenbogen für alle Menschen leuchtet. Bis Toleranz nicht immer nur ein Wort, sondern gelebte Normalität geworden ist.