Gedanken einer Ausländerin: Die Manipulation der Massen

Gedanken einer Ausländerin: Die Manipulation der Massen

Zur Zeit herrscht helle Empörung in den Sozialen Netzwerken. Zwei Videos haben dafür gesorgt, die Polizisten bei ihrer „Arbeit“ zeigen. Mit großer Härte und völlig unverhältnismäßig gehen die (jungen) Beamten gegen Menschen vor, die in ihren Augen Ordnungswidrigkeiten begangen haben.

Die Empörung folgt auf dem Fuß, der Riss in der Gesellschaft wird noch größer. Schuld daran sind einerseits die Verbreiter solcher Videos, aber auch die bewusst eskalierende Polizei. Was mich erstaunt sind emotionale Reaktionen von Menschen, die es besser wissen sollten.

Die Manipulation der Massen

Bilder erzeugen Emotionen, gegen die wir uns kaum wehren können. Die eher harmlose Werbung für Autos, Butter oder den Urlaub unter Palmen ist nur eine Seite der Medaille. In meinem Beitrag „Der programmierte Mensch“, habe ich die Manipulationen schon vor Jahren vorgestellt. Nachfolgend liste ich die zum Teil aufeinander aufbauenden Beiträge noch einmal auf, die vielleicht für neuere Leser meines Blogs interessant sein können.

1. Der programmierte Mensch

2. Hier spricht der Staatsfunk!

3. Das Schweigen der Lämmer

4. Der Unsichtbare – Neoliberalismus in der Kritik

5. Die Politiklüge oder die Manipulation der Massen

6. Das Imperium schlägt zurück oder die Angst der Eliten

Einiges in diesen Beiträgen mag überholt sein, die Kernaussagen stimmen immer noch. Was mich zur Polizeitaktik bringt, der Demonstranten gegenüberstehen.

Taktik 1

Ganz offensichtlich herrscht eine allgemeine Unkenntnis darüber, dass in Deutschland die Polizeiführung nach politischen Kriterien / Parteibuch ausgesucht wird. Die Polizei selbst ist übrigens (Bundes)Ländersache, wurde aber von genau diesen Ländern, die meist linke Regierungen haben, destabilisiert. Zum Teil mit massiven Stellenstreichungen oder wie in Berlin mit dem Anti-Diskriminierungs-Gesetz. Allerdings sollte man „Linke“ besser mit „Ideologen“ ersetzen.

Die Polizei handelt immer nach einer Taktik, die vor einem Einsatz festgelegt wird. Zum Beispiel wird man bei zahlenmäßiger Unterlegenheit – Stichwort Großdemonstration – gezielt gegen Einzelne vorgehen. Zum Teil mit extremer Härte. Dazu gibt es sogenannte Greiftrupps, die auch aus Polizisten in Zivil bestehen können. Diese bewusste Eskalation soll Angst verbreiten. Diese Angst führt zu Wut bei den Bürgern, die dann selbst „Straftaten“ begehen, was bei der Polizei durch den Einsatz von Tränengas und Wasserwerfern beantwortet werden kann oder wird.

Taktik 2

Eine weitere sehr erfolgreiche Taktik während der Corona-Krise ist die zur Zeit übliche Einkesselung der Demonstranten, die dann keine Abstände mehr einhalten können, was dann zum Abbruch der Demonstration führt. Zum Teil wird auch außerhalb von Demonstrationen gegen Einzelne vorgegangen. Wieder geht es darum Angst und Wut zu erzeugen. Das gelingt auch sehr gut, wie die Empörung in den Sozialen Netzwerken zeigt. Die Spaltung, der Riss zwischen Bürger und Polizei wird dadurch verstärkt.

Die Polizeiführung hat allerdings einen Tunnelblick, wenn es um Politik geht. Sie geben lediglich Befehle weiter, ohne sie zu hinterfragen. Damit werden sie zu den willigen Befehlsempfängern, die Politiker brauchen. Der einzelne Beamte ist selbst Opfer. Meist bemerkt er das selbst nicht oder hat Angst um den Job und damit seine Familie. Er wird „uns“ also lieber niederknüppeln, statt den Befehl zu verweigern. Womit wir beim Totalitarismus sind.

Spaltung

Das seit Jahren vorherrschende Meinungs- und Empörungsmanagement hat ganze Arbeit geleistet. Egal ob Migrations- oder Corona-Krise, eine Einigung bei den diversen Oppositionsgruppen ist nicht in Sicht. Man streitet sich um Kleinigkeiten oder ist selbst (un)wissentlich in die Nähe staatlicher Propaganda gerückt. Das fängt bereits beim Streit um die nutzlosen Masken an und endet bei der angeblich kritischen Intensivbettenbelegung. Dazwischen wird erbittert um die Über- oder Untersterblichkeit während der Corona-Krise gestritten.

Die „No-Covid-Sekte“ im Kanzleramt hat frohlockt, als in den ersten Wochen des Jahres endlich mehr Menschen starben, als in den Jahren zuvor. Allen voran der (G)Eiferer Lauterbach, dem man dafür bestimmt einen Orden verleihen kann. Prompt fühlten sich auch andere Corona-Jünger dazu berufen, mit dem Finger auf die Kritiker zu zeigen. Vielleicht hätten sie das nicht gemacht, wenn sie Zahlen richtig lesen könnten. Aber wenden wir uns nun den zur Eindämmung der P(l)andemie verordneten Masken zu.

Maskerade 1

Eine Studie der Stanford University vom November 2020 zeigt erneut auf, wie nutzlos Masken gegen Infektionen sind:

Stanford Studie

Die Studie kommt zu dem Schluss: „Sowohl medizinische als auch nicht-medizinische Gesichtsmasken seien unwirksam, um die Übertragung von Viren von Mensch zu Mensch zu verhindern. Dafür gäbe es keine ausreichenden wissenschaftlichen Beweise. In den Mainstream Medien bleibt das zumeist unerwähnt. Ausreißer werden sofort „bestraft“ bzw. mundtot gemacht, oder widerrufen bereits am nächsten Tag ihre Aussagen.

Weiter heißt es in der Studie: Das Tragen von Gesichtsmasken habe nachweislich erhebliche nachteilige physiologische und psychologische Auswirkungen wie Hypoxie, Hyperkapnie, Kurzatmigkeit, Aktivierung der Angst- und Stressreaktion, Anstieg der Stresshormone, Immunsuppression, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Abnahme der kognitiven Leistungsfähigkeit, Prädisposition für virale und infektiöse Erkrankungen, chronischer Stress, Angst und Depression.

Maskerade 2

Vor einigen Monaten hat mich eine mittlerweile pensionierte Krankenschwester angeschrieben und mich darüber belehrt, dass sie während ihres Berufslebens öfter Masken getragen habe. Negative Auswirkungen habe sie keine bemerkt. Ich lasse dieses eher naive Argument unkommentiert. Wer kurz nachdenkt, wird den Fehler finden.

In der Stanford-Studie heißt es weiter: „Langfristige Folgen des Tragens von Gesichtsmasken können eine Verschlechterung des Gesundheitszustands, die Entwicklung und das Fortschreiten chronischer Krankheiten und einen vorzeitigen Tod verursachen.“

Der Streit um die Zahlen

Samuel Eckert, dem ich an dieser Stelle ganz herzlich für seine Arbeit danke, ist eine unerschöpfliche Quelle für Fakten und Zahlen. Auf Youtube oft zensiert, ist er mittlerweile auch auf Odysee und Telegram zu finden. Wer also Statistiken sucht, wird dort fündig werden. Alternativ kann jeder selbst recherchieren. Vielleicht auch darüber, was eine Corona-Impfung anrichten kann. Professor Hockertz findet dazu erneut klare Worte. Nachzulesen auf Basel Express.

Während man sich also noch streitet, hat das erweiterte Infektionsschutzgesetz den Bundestag passiert. Die Enthaltung der GRÜNEN hat das möglich gemacht. Die wollen nämlich Kanzler sein, das Annalenchen frohlockt schon in ihrer Kobold-Runde und wird dann als (Vize)Kanzlerin den in der Steckdose gespeicherten Strom an Bedürftige verschenken.

Impfen ist (nicht) alternativlos

Die zur Zeit beworbene (Zwangs)Impfung gegen Corona, ist ein medizinisches Experiment, das verheerende Schäden anrichten kann. Dazu findet sich zumindest bei BitChute (noch) das gut gemachte Video eines Berliner Arztes, das auf Youtube sofort gelöscht worden ist: Dr. Josef Thoma – Impfen oder Corona – Was ist gefährlicher?

Ein Beitrag über die Nebenwirkungen von Impfungen findet sich hier: Impfnebenwirkungen

Dieser Beitrag bietet viel Stoff zum Nachlesen und -schauen an. Vielleicht kann er dabei helfen, zumindest den Diskurs wieder anzuregen, die Angst zu nehmen und für Aufklärung zu sorgen. Das wünsche ich mir und euch an dieser Stelle.

Gedanken einer Ausländerin: Die manipulierte Wahrheit

Gedanken einer Ausländerin: Die manipulierte Wahrheit

„Eine Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger für sie reif ist“, hat der Dichter Christian Morgenstern einst aufgeschrieben. Die deutsche Gesellschaft ist leider alles andere als bereit für diese Wahrheit. Eine (schlafende) Mehrheit will sich nicht ändern, Formel 1 und Fußball sind vielen wichtiger, als die Beschäftigung mit der eigenen Meinung. Die, das ist offensichtlich, kommt bei vielen Deutschen nur aus den GEZ-Medien und der BILD. Statt selbst zu denken, werden die (Halb)Informationen aus der Presse nachgeplappert. Der schlechte Witz dabei: Man bezahlt sogar dafür.

Freiheit! Freiheit?

“Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein.” (Johann Wolfgang von Goethe)

Politiker, von mir (wenig) liebevoll als Politdarsteller klassifiziert, arbeiten mit rhetorischen Nebelkerzen. Wie das funktioniert, warum „die Lämmer schweigen“, hat Professor Rainer Mausfeld schon vor Jahren ausgeführt. Ich kann nur immer wieder auf ihn verweisen, wenn es um eine andere Sicht der Dinge geht. Wem der gute Professor zu sperrig ist, den schicke ich gern zu meinem eigenen Artikel: Das Schweigen der Lämmer

Wie schon Albrecht Müller, die Macher des Rubikon, Professor Mausfeld, Ken Jebsen und Henryk M. Broder, reihe ich mich damit in die Phalanx der „Verschwörungstheoretiker“ ein. Zumindest aus Sicht der System-Journalisten, die mit aller Macht versuchen uns mundtot zu machen. Hilfe bekommen sie dabei von indoktrinierten oder kognitiv suboptimierten Deutschen, die, im kalten Licht Merkelscher Corona-Glaubensgrundsätze, Zeter und Mordio schreien, wenn es gegen die schlechteste Kanzlerin aller Zeiten geht.

Grenzenlos

„Merkel“, so der allgemeine Tenor, „hat doch so viel Gutes für Deutschland gemacht!“ So grenzenlos falsch diese Aussage ist, so grenzenlos ist auch das generelle Unverständnis vieler Menschen, wenn es um Zahlen und Fakten geht. Merkels Kanzlerschaft kann nur als Indoktrination der Alternativlosigkeit bezeichnet werden. Weder hat sie eine nachhaltige, noch eine vorausschauende Vision für Deutschland geschaffen. Auch wenn die Bahnhofsklatscher vom Herbst 2015 das vermutlich anders sehen, Merkel wird als „Kanzlerin der Schmerzen“ in den Geschichtsbüchern stehen.

Merkel baut auf das (Ur)Vertrauen ihrer deutschen Kinder, die gern „die Mutti“ in ihr sehen. Aber Merkel hat keine Kinder. Diese Frau ist machtbesessen und regiert mit eiserner Hand. Die Drecksarbeit machen natürlich andere, wie die ihr hörige Presse nur zu gern beweist. Dann gäbe es noch den einen oder anderen (Bundes)Minister, der ohne Merkel längst kein Amt mehr hätte. Wie etwa Horst Seehofer, dessen politisches Schicksal sich seit Jahren um den Fixstern Merkel dreht. Aber auch Fixsterne verglühen irgendwann.

Wahrheiten

Zurück zur Wahrheit, zurück zu den geschickten Manipulationen, denen niemand entkommt. Auch ich nicht, allerdings bin ich mir dessen zumindest bewusst. In der Zeit der sogenannten „Corona-Krise“, werden die Bürger mit den üblichen Mitteln in die Irre geführt. Die ständige Wiederholung „Der / die ist ein „böser Rechter / Nazi / Linker / Terrorist / Verschwörer“, zeigt irgendwann Wirkung beim (dummen) Bürgerlein. Er, sie oder auch es plappert munter nach, was selbst ernannte Experten von sich geben. Wer braucht schon eine eigene Meinung, wenn die schon in der Zeitung steht.

Die Manipulation der Massen, durch das Erzeugen von Angst, ist der Regierung Merkel perfekt gelungen, wie eigentlich vielen Regierungen auf der Welt. „Angst essen Seele auf“, ist zum Begriff geworden und wird von vielen Alternativen Medienvertretern zitiert. Menschen sperren sich in kreatürlicher Angst selbst zu Hause ein und verhungern lieber, als unter ihre „verseuchten Nachbarn“ zu gehen.

Fazit

Vielleicht wird es noch einige Jahre, vielleicht aber nur noch wenige Monate dauern, bis ein neuer Morgen als Fanal der Wahrheit vor den Deutschen steht. Welche Wahrheit das sein wird, ist euch selbst überlassen. Euer Widerstand gegen das Regime Merkel, gegen die Einschränkung der Grundrechte, gegen Impfzwang, kann und wird entscheidend für eure und die Zukunft eurer Kinder und Enkel sein. Wann wacht ihr endlich auf?

Das Overton-Fenster

In diesem Beitrag möchte ich erneut die Manipulation der BürgerInnen durch den Staat ansprechen, wie ich es unter anderem in meinem Beiteag „Das Schweigen der Lämmer“ getan habe. Während ich damals explizit auf kognitive Techniken des Meinungsmanagements eingegangen bin, geht es heute um eine Technik zur Verhinderung von Widerspruch einer vorgegebenen Meinung.

Das Overton-Fenster

Vermutlich haben nur die wenigsten jemals von dem 2003 verstorbenen Soziologen Joseph P. Overton gehört und wissen, was das nach ihm benannte Overton-Fenster ist oder was es für den politischen Diskurs bedeutet. Nur innerhalb dieses Fensters werden Dinge diskutiert, die für die breite Öffentlichkeit akzeptabel sind. Stichwort: Öffentliche Moral.

Was akzeptabel ist bestimmt die herrschenden Klasse, die Regierung und die Medien. Wer dagegen verstößt, wird sofort geächtet. Genau das erleben wir seit Jahren. Schaut man sich die gleichgeschaltete Presse an, die unterwürfig die Vorgaben der Regierung abnickt, der jede Kritik an Entscheidungen der Politik fremd geworden ist, hat man eine erste Idee wovon dieser Beitrag handelt. Auch im privaten Bereich gibt es Overton-Fenster, wie jeder am eigenen Leib erfahren wird, wenn er sich der von einer Gruppe vorgegebenen Meinung widersetzt.

Das weltweit und nicht nur von PolitikerInnen angewandte Overton-Fenster kann erweitert werden. Um das zu erreichen werden Tabus gebrochen. Was gestern noch undenkbar war, wird am nächsten Tag durch radikale Äußerungen nach und nach akzeptabel gemacht, soll heißen man spricht nun darüber. Im Lauf dieses Prozesses kristallisiert sich dann vielleicht heraus, dass genau dieser Diskurs sinnvoll ist, das Thema wird aktuell und somit letztlich zur (Staats)Politik. Das war die Kurzform, die hoffentlich jeder verstanden hat.

Die Macht der Eliten

Im politisch linken Spektrum und von den herrschenden Eliten, werden die beschriebenen Techniken seit Jahren erfolgreich angewandt. Als Beispiel kann man die Diskussion um den Islam, Zuwanderung oder das Kopftuch, bzw. die (Voll)Verschleierung nennen, die beliebtesten Themen unserer Zeit. Man könnte auch über die neue Weltordnung, die Bilderberger oder Illuminaten sprechen, die Konter wären ähnlich.

Im Overton-Fenster gibt es unter anderem die Aussage, dass der Islam zu Deutschland gehört. Damit hat man schon vor Jahren versucht, die Deutschen auf die kommende Zuwanderung einzustimmen. So ganz gelungen ist dieser Vorstoß aber nicht, wie man unschwer erkennen kann. Eine Mehrheit der Deutschen lehnt diese Aussage noch immer ab. Sie wird aber immer wieder aufgegriffen, um langfristig den Erfolg, sprich die Erweiterung des Overton-Fensters zu garantieren.

Wer dagegen spricht, wird gern als Fremdenfeindlich oder Rassist denunziert. Das sind bewusste Falschaussagen, aber sie haben bisher blendend funktioniert. Warum ist einfach zu erklären, der Staat hat absolute Macht. Wer befürchten muss mit einem Mausklick seine Existenz zu verlieren, wird ein braver Bürger Deutschlands sein. Wer das bestreitet darf gern an Demonstrationen gegen Merkels Politik teilnehmen. Selbst deutsche StaatsbürgerInnen mit Migrationshintergrund hat man bereits als „Nazis!“ denunziert.

Mit dem Wort Verschwörungstheoretiker, einem von der CIA geschaffenen Begriff, um weitere Untersuchungen rund um das Kennedy-Attentat abzublocken, werden noch heute Aufklärer mundtot gemacht, die allzu deutlich über die Finanzeliten berichten. Der nette Sprecher von der Tagesschau, dem die Masse in ganz Deutschland blind vertraut, wird dann Berichte über die Bilderberger mit einem Lächeln als absurde Spekulationen abtun. Damit ist die Sache für die breite Öffentlichkeit vom Tisch. Youtube-Videos, die zu sehr in die Tiefe gehen, werden prompt gelöscht.

Fenster auf – Fenster zu!

Wenn nun Regierung und Medien bei unliebsamen Äußerungen Andersdenkender Zeter und Mordio schreien, geht es meist nur darum, das sich vergrößernde Overton-Fenster wieder zu verkleinern, um die Diskussion über diese Themen schon im Keim zu ersticken. Sie würden das auch bei einer Diskussion über Kannibalismus machen, es geht immer um das Prinzip und die Erhaltung der Macht.

Man stelle sich nur vor was geschähe, wenn die Deutschen plötzlich offen über Schusswaffen für alle oder die Vorteile des Wasserstoffantriebs für Autos sprächen. Auch diese Erweiterung des Overton-Fensters muss mit aller Macht verhindert werden. Geschickt wird man der Öffentlichkeit nun Filme und Dokumentationen präsentieren, die Mordopfer oder die Gefährlichkeit von Wasserstofftanks zum Thema haben. Eine Vermischung beider Themen tut es auch. Dann schießt der Täter auf einen Wasserstofftank.

Zur Zeit wird die Diskussion um „Flüchtlinge“ unterdrückt, die in der Mehrzahl WirtschaftsmigrantInnen sind. Daher stoße ich das Overton-Fenster ganz bewusst ein Stück weiter auf, denn diese Diskussion ist lebenswichtig. Ein Teil dieser MigrantInnen ist hochkriminell, wie Vergewaltigungen und Morde zeigen. Nachzulesen in der aktuellen Polizeikriminalstatistik (PKS). Zwar ist auch die unvollständig, aber bietet ein erschreckendes Bild.

Man darf also sagen, dass in Deutschland lebende Ausländer krimineller als Deutsche sind. Auch das zeigt die PKS. Ca. 12% der Gesamtbevölkerung sind nach PKS bei manchen Straftatbeständen für über 50% der Straftaten zur Verantwortung zu ziehen. Und das ist mehr als deutlich, meine Damen und Herren.

Gekonterte Konter

Diskussionsunwillige verschanzen sich nun sofort hinter der Aussage, dass man nicht alle Flüchtlinge über einen Kamm scheren darf. Das ist völlig richtig, soll aber in den meisten Fällen eine Diskussion verhindern und das Overton-Fenster wieder schließen. Kurz gesagt es ist ein oft bewusst eingesetztes Totschlagargument.

Auch die Aussage, dass es sich bei den Morden, Vergewaltigungen um Einzelfälle handelt ist nur zum Teil korrekt. Man darf daraus keinen Generalverdacht gegen eine bestimme Gruppe ableiten. Allerdings darf man klar belegbar sagen, siehe die aktuelle PKS, dass die Häufigkeit zur Gewalt in gewissen Gruppen von Ausländern um ein vielfaches höher ist, als bei Deutschen. Man darf und muss auch sagen, dass Angela Merkel dafür mitverantwortlich ist.

Die mit einem statistischen Trick präsentierte Behauptung, dass die Zahl der Straftaten 2017 gesunken sei, ist der Tatsache geschuldet, dass Regierung und Medien den Sprung ins digitale Zeitalter verschlafen haben. Nun schnell mit Holzhammer und rostigen Nägeln morsche Bretter vors Overton-Fenster zu nageln, wird von frei erhältlichen Brechstangen aus Edelstahl, den „Alternativen Medien“ zunichte gemacht. Zur Not schlagen Interessierte einfach die Scheibe ein.

Vielleicht kann dieser Beitrag dazu beitragen und all jenen die Augen öffnen, die noch immer unkritisch durchs Leben gehen. Er soll keine politische Richtung vorgeben, aber die Tendenz aufzeigen, wohin eine manipulierte Meinung letztlich führen kann. Das gilt für jedes politische Spektrum. Vielleicht kann er einigen auch als Hilfsmittel zum Widerstand gegen eine Regierung dienen, die das eigene Volk mit Füßen tritt. Treten wir zurück.

Die Politiklüge oder die Manipulation der Massen

Es gibt nur drei Beweggründe und Antriebsmotoren für Politik. Das ist 1. Macht, 2. Macht und 3. Macht. (Roland Baader, Ökonom)

Vor einigen Monaten hatte ich eine kleine Reihe von Beiträgen begonnen, die unter anderem die Manipulation der Massen als Thema hatten und den Neoliberalismus als Mitverursacher entlarvte. Es ging auch um Demokratie und dass sie lediglich eine große Lüge ist. An dieser Stelle werden viele die Stirn in Falten legen und „Mich manipuliert niemand!“, sagen. Und genau das ist der große Irrtum unserer Zeit.

Agrumentum ad nauseam

Wird eine These, eine Behauptung ständig wiederholt, wird sie stets ein Stück glaubhafter und irgendwann zur „Wahrheit“ werden. „Alle Chinesen sind gelb“ oder „Alle Muslime sind Terroristen.“ Beides ist falsch und völlig daneben. Aber wer sich mit BILD (s)eine Meinung bildet, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Die Mehrheit der Deutschen ist politisch eher ungebildet. Sie plappern nach, was die Medien verbreiten. Getreu dem Motto: „Es war im Fernsehen und muss daher die Wahrheit sein.“ Aber ist das wirklich so? Der Journalist Peter Hahne (ZDF), hat, als er in einem Interview zum Thema „Lügenpresse“ befragt wurde, folgendes dazu gesagt:

„Der Begriff ist Quatsch, schlimmer als eine Lügen- ist jedoch eine Lückenpresse, die einfach Themen und Thesen unter den Tisch fallen lässt. Wenn dann Justizminister Maas mit Blick aufs Internet das damit begründet, dass der Konsument ja nicht mündig genug sei, dann ist das ein elitärer Hochmut.“

Professor Dr. Rainer Mausfeld hat gut auf den Punkt gebracht, wie PolitikerInnen über uns denken: „Lass das Volk reden. Wir müssen dem Volk sagen, was es reden soll und dann machen wir das, was das Volk uns sagt, was wir ihm gesagt haben was es machen soll.“ Hat das jeder verstanden? Für Politik und Wahlkampf bedeutet das, die WählerInnen werden permanent manipuliert.

Der (un)freie Wille

„Aber wieso denn“, könnte nun der Einwand kommen, „ich kann doch frei entscheiden welche PolitikerInnen ich wählen will!“ Diesem Irrglauben verfallen viele Menschen. Vielmehr ist so, dass die KandidatInnen einen Auswahlprozess ihrer Partei durchlaufen und erst dann zur Wahl aufgestellt worden sind. Die BürgerInnen haben darauf keinen Einfluss und wählen nur das fertige Produkt. Um zu verstehen wie sich Meinungen bilden und wozu Parteien geschaffen worden sind, der darf gern auf die Links am Ende dieses Beitrags klicken.

Wie wir manipuliert werden, dazu hat Professor Dr. Rainer Mausfeld gesagt: „Soft Power ist das gesamte Spektrum von Techniken, die öffentliche Meinung zu manipulieren. Vermittlungsinstanzen für diese Formen der Machtausübung sind – unterstützt durch Stiftungen, Think Tanks, Elitenetzwerke und Lobbygruppen – insbesondere private und öffentliche Medien, Schulen und der gesamte Erziehungs- und Ausbildungssektor sowie die Kulturindustrie.

Die Wirkungen von Soft Power-Techniken sind für die Bevölkerung weitgehend unsichtbar; es ist also kaum mit Protesten gegen diese Formen der Indoktrination zu rechnen.“ Nachzulesen sind diese Techniken unter anderem in dem 2005 erschienenen Buch „Soft Power“ von Joseph S. Nye und dem 2009 erschienenen Buch „Nudge“ von Cass Sunstein und Richard H. Thaler.“ Ich kann jedem Interessierten raten genau das zu tun. Hard Power, um das noch kurz zu erklären, wäre die Ausübung von Zwang / Gewalt.

Manipulation im Alltag

Jeder kann jeden manipulieren und macht das auch. Angenommen ich möchte nach Bali in Urlaub fliegen und Yuki in die Dominikanische Politik, so werde ich versuchen meine Meinung durchzusetzen, indem ich die Vorzüge von Bali mit mächtigen Bildern erläutere und dadurch Yukis Emotionen manipuliere. Mache ich das geschickt und oft genug, wird sie, um keinen Streit vom Zaun zu brechen und den für die meisten Menschen idealen Zustand des „Status Quo“ aufrecht zu halten, zustimmen. Umgekehrt funktioniert das auch. Das ist die sogenannte symmetrische Manipulation.

Eliten bedienen sich anderer Mittel, die zwar ähnlich, aber auf ihren Vorteil ausgerichtet sind. Angenommen Yuki und ich vertreten die gleichen Interessen, wir wollen beide nach Bali fliegen. Eine gute Freundin, die uns in den Urlaub begleiten möchte, ist noch unentschlossen und weiß nicht so recht was sie will. Yuki und ich bilden also eine Interessengruppe und fangen damit an dieser Freundin Mails mit wunderschönen Bildern aus Bali zu schicken.

Funktioniert das nicht und die Freundin bleibt resistent, werden wir ihr den Urlaub vielleicht finanzieren, wir laden sie einfach ein. So entsteht eine Lobbygruppe, wir bekommen eine Begleiterin. Das ist die sogenannte asymmetrische Manipulation, diese Freundin ist (finanziell) zu schwach, um nun uns zu manipulieren. Bezogen auf Wirtschaft und Politik bedeutet das, dass Unternehmen viel Geld in den Wahlkampf einer Partei stecken, um diese an die Macht zu bringen oder deren Macht zu erhalten.

Die scheinbare Veränderung, die bezogen auf die Politik, eine SPD gegenüber einer CDU zu bieten hat, sie soll immer das eigentliche Ziel der Eliten verschleiern. Die WählerInnen, in diesem Fall „Linke“ und „Rechte“, werden auf- und gegeneinander gehetzt. Politisch ungebildet, wir erinnern uns, reden sich ihre Anhänger die Köpfe am Stammtisch heiß oder überfluten die Sozialen Netzwerke mit nachgeplapperten Thesen.

Macht macht Macht!

„Nur durch Kontrolle der Meinung lässt sich die Mehrheit der Nichtbesitzenden von den Besitzenden regieren“, hat Professor Mausfeld in einem Vortrag gesagt. Das Ziel der Eliten war und ist stets der Machterhalt. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Nun leben wir in einer Zeit, die Krieg gegen Völker (Hard Power) nur noch selten kennt. Ausnahmen, wie die von den USA und dem Westen inszenierten „Aufstände“ im Nahen und Mittleren Osten oder Afrika, dienen ebenfalls nur der Umsetzung eigener Ziele.

Das aktuelle deutsche Wahlergebnis stand im Prinzip schon vorher fest. Es spielt keine Rolle, ob Partei A oder B an der Regierung ist. Die regierenden PolitikerInnen haben wenig zu sagen. Sie werden von anderen „auf Kurs“ gebracht. Aber wer sind diese „anderen?“ Geheime Zirkel, die Illuminati? Wir sprechen von Machtstrukturen, die jeder Kontrolle entzogen sind und die keine Rechenschaft darüber ablegen, warum sie etwas tun.

Ich zitiere aus meinen Beitrag – Das Imperium schlägt zurück oder die Angst der Eliten: „Wer sind nun diese mysteriösen Eliten? Handelt es sich dabei um Geheimgesellschaften, die in wallende Gewänder gehüllt durch düstere Hallen schreiten? Wenn überhaupt, so sprechen wir vom internationalen Kapital, den Banken, Großkonzernen und Lobbyisten, die sich PolitikerInnen als Handlanger halten.“

Die PolitdarstellerInnen

(Allen) PolitikerInnen vorzuwerfen, dass sie Teil der Eliten seien, ist unfair und auch falsch. Zu Beginn ihrer Karriere sind sie BürgerInnen wie „du“ und „ich“ und werden erst im Verlauf ihres Reifeprozesses auf Kurs gebracht. Einerseits von der eigenen Partei und wenn sie ein Amt bekleiden, von den für die Masse unsichtbaren Lobbyisten.

Nun erinnern wir uns wieder an den „Status Quo“, den Yuki und ich miteinander haben. Wir wollen Harmonie und Frieden. Alle einfachen Menschen wollen das. Wobei „einfach“ keine Abwertung ist, aber ein Großteil der Menschen hat kein Standesbewusstsein mehr. Die Eliten, die „Reichen“, hatten das schon immer.

Als Beispiel möchte ich die eigentlich abgeschafften Adelstitel in Deutschland nennen. Eigentlich deshalb, da das die „Adeligen“ kein Stück interessiert. Sie bleiben „Prinzen“ oder „FürstInnen.“ Und wir bleiben das gemeine Volk. Diesem Volk, nennen wir es Arbeiterklasse, hat man nach und nach die Identität genommen. Dazu später mehr.

Man darf, ja muss davon ausgehen, dass nicht alle PolitikerInnen Teil der Eliten sind. Einige bleiben ehrlich und dem einfachen Bürger verbunden. Und doch sind sie Teil eines Systems, das sich zum Selbstläufer entwickelt hat und von oben herab regiert. Diese Politiker werden dann „entsorgt“, um ein aktuelles Schlagwort zu benutzen. Das kann mit Soft oder Hard Power geschehen. Da gibt es einige Beispiele in den letzten Jahren.

Kritik und Verschwörungstheorien

Eine weitere Schutzmaßnahme der Eliten zum eigenen Machterhalt, war und ist die Kontrolle der Medien. Schaut man sich den Aufsichtsrat von ARD und ZDF an, weiß man um die durch die GEZ-Gebühr von mehr als 8 Milliarden finanzierten Medien, sollte jeder begreifen, wer wirklich das Sagen hat. Informiert man sich nun noch über die sogenannte „Atlantik Brücke“, wird bei vielen ein „Aha-Effekt!“ entstehen. Aber selbst wenn die Pläne der Eliten in der Zeitung stehen, werden es die wenigsten glauben. Warum? Wegen dem „Status Quo.“ Harmonie geht Menschen über alles.

Satt und zufrieden ist der deutsche Wohlstandsbürger, was interessiert ihn schon ein ferner Krieg. Die Bundeswehr soll in Absurdistan eingreifen? Ja macht doch, solange es gegen „Terroristen“ geht! Ich frage: „Die wer geschaffen oder erfunden hat?“ Darüber nachzudenken vermeidet unser Bürger. Das überlässt er der von ihm gewählten Partei. „Die“, so hofft er, „regeln das schon.“

Die wenigen Aufrechten, die Interessierten, die sich Meinungen noch eigenständig bilden, unliebsame Forscher und Wissenschaftler, werden mit einem einfachen Trick mundtot gemacht. Die Medien behaupten nun einfach, dass der den Eliten nicht genehme (Name der eigenen Wahl einsetzen) ein „Verschwörungstheoretiker“ sei und wiederholen das ständig.

Wie wir schon gelernt haben: „Wird eine These, eine Behauptung ständig wiederholt, wird sie stets ein Stück glaubhafter und irgendwann zur „Wahrheit“ werden, agrumentum ad nauseam.“ Diesen Trick, diesen Abwehrmechanismus, konnte man besonders deutlich in den letzten beiden Jahren sehen. Von den Eliten aufgehetzte Massen, haben sich als „Nazis“ und „Linksfaschisten“ tituliert und Gewalt gegeneinander ausgeübt. Das Ergebnis war die von den Eliten gewünschte Verschärfung der Gesetze.

Die unsichtbare Regierung

Wen wir wählen bleibt sich letztlich gleich. Selbst eine kommunistische Regierung würde wenig in Deutschland ändern. Auch Kommunisten müssen Geld verdienen. Und wie wir wissen, ist auch das Experiment „Kommunismus“ weltweit längst gescheitert. Also probiert man nun etwas anderes aus.

Die „Vereinigten Staaten von Europa“ sind nur eine Etappe, das wahre Ziel heißt Weltregierung. Was niemand sagen kann oder will, ob die Weltbevölkerung durch neue Kriege und Seuchen auf ein „erträgliches Maß“ geschrumpft wird. Eine Milliarde Menschen kann man leichter versorgen (kontrollieren).

Das Gegenargument vieler Kritiker ist immer gleich. „Globalisierung bringt allen Vorteile!“ Schaut man sich an, wie sie vorangetrieben wird, sollten erhebliche Zweifel auftreten. Mit Gewalt schafft man keinen Frieden.

Gegenwehr

„Was kann ich als Einzelner schon gegen die Manipulationen unternehmen“, werden nun viele sagen und resigniert die Schultern hängen lassen. Einer allein ist machtlos. Eine Gruppe kann mehr erreichen. Wobei in einer Gruppe stets die Gefahr der Einflussnahme von „oben“ besteht, die Unterwanderung durch eingeschleuste „Agenten.“ Viele Menschen, viele Meinungen, ist das andere Problem. Ist man sich nicht einig, werden wir weiter manipuliert.

Sich gegen Manipulationen zu wehren ist niemals einfach. Schon dieser Artikel könnte Teil einer Kampagne gegen die Meinung meiner LeserInnen sein, die, das wissen wir, unbeeinflussbar durchs Leben gehen. Wie einfach Menschen zu manipulieren sind, habe ich mit verschiedenen provokanten Aussagen und Themen mehrfach bewiesen. Die Trigger haben immer funktioniert.

Die Sozialen Netzwerke sind ein Spiegelbild der manipulierten Gesellschaft. Ja, auch ich könnte ihr Opfer sein! Vielleicht haben mir japanische Tentakelmonster die Hirnwindungen verdreht und mich zur willigen Erfüllungsgehilfin Außerirdischer Propaganda umerzogen. Aber vielleicht halte ich den Menschen nur einen Spiegel vor.

Klassenkampf

Wie einfach Gegenwehr ist und wie einfach uns dieser Erfolg aus den Händen genommen werden kann, hat Professor Mausfeld mit seinen Ausführungen zur Arbeiterbewegung, die er „Entstehung verschiedener Lobbygruppen“ nannte, beschrieben. Die Arbeiterbewegung, als Gegenstück zu den Wirtschaftsbossen und -verbänden, war recht erfolgreich und im Begriff immer mehr Macht zu gewinnen. Das mussten die Eliten verhindern und haben das sehr erfolgreich seit den 1920er Jahren gemacht.

Spekulieren könnte man nun darüber, ob die Faschisten Teil dieser Strategie gewesen sind, oder ob diese Strömung aus dem Ruder lief. Beweisbar ist die Schaffung sogenannter „Firmenidentitäten“, die eine Abkehr von der Arbeiterbewegung sind.

Der Arbeiter war plötzlich Teil eines Ganzen und kein graues Gesicht in der anonymen Masse. Im natürlich mit Firmenlogo bestickten Overall, hat er für Ford und VW Autos gebaut. Dank Weihnachtsgeld und Bonuszahlungen, mit durch Firmenrabatt verbilligten Karossen, hat er brav funktioniert und nicht mehr rebelliert. So einfach und erfolgreich können Manipulationen sein.

„Ja, aber das ist doch nicht verwerflich!“, könnte ein Gegenargument lauten. „Ist doch schön, wenn es Menschen besser geht.“ Niemand sagt etwas dagegen. Aber geht es wirklich allen besser? Kennt jemand die neue Armutsstudie für Deutschland und die Kontroversen darüber? Die gestrichenen Passagen? Nein? „Selbst eine so banale Erkenntnis wie die, dass zumindest sehr Reiche politisch einflussreicher als Arme sind, sorgte für Konfliktstoff zwischen den Regierungsparteien.“ (Christoph Butterwege) Einflussreiche Reiche, wer hätte das gedacht!

Die Identifizierung mit dem hergestellten Produkt der Firma, hat zum Verlust der eigenen Identität der Arbeiter geführt. Erreicht hat man das mit dem Nachfolger der Propaganda, die als Public Relations in den Geschichtsbüchern steht. Propaganda, das wissen wir alle, hat natürlich nur Herr Goebbels angewandt. Wirklich?

Die Autorin Elisabeth A. Fones-Wolf hat ein bemerkenswertes Buch geschrieben, das Interessierte lesen sollten: Selling Free Enterprise: The Business Assault on Labor and Liberalism, 1945-60. Danach gehen vielen vermutlich die Augen auf. Oder sie schlafen weiter. Merke: Nur gemeinsam sind wir stark!

Identitätsverlust

„Du redest wie eine Kommunistin!“, haben FreundInnen zu mir gesagt, als ich für die Umverteilung der Geldmittel war und bei einer Firmensanierung, statt Arbeiter zu entlassen, den Managern die Gehälter kürzte. Auch im Marxismus gibt es durchaus gute Ideen.

Jede Ideologie und sei sie noch so theoretisch, hat ihre guten und ihre schlechten Seiten. Dabei kommt es immer auf den Standpunkt an und wer „gut“ oder „schlecht“ definiert. Im herrschenden Neoliberalismus wird meist nur genommen, eine wirkliche Umverteilung findet nicht mehr statt. Die Gier der Eliten, immer mehr Geld zu verdienen und das bei schwindenden Ressourcen, wird von Jahr zu Jahr größer.

Das „Wir-Gefühl“ der Menschen, ist besonders in Deutschland unerwünscht. Bedingt durch einige dunkle Jahre deutscher Geschichte, liegt die deutsche Kultur und Identität am Boden. Das ist meiner Meinung nach ziemlich dumm, aber Teil des perfiden Plans der Umerziehung eines ganzen Volkes. Das „faschistische Experiment“, wenn wir die Naziherrschaft so nennen wollen, hat nicht funktioniert. Also setzt man nun Fußballvereine als neue Leitbilder ein. Versteht jeder, was ich damit sagen will?

„Linke“ und „Rechte“, „Bayern Fans“ und AnhängerInnen von „Borussia Dortmund“, „Christen“ und „Muslime“, die man alle gegeneinander hetzt, dienen nur dem Vorteil der Eliten. Die Flüchtlingsströme sind ebenfalls ein Teil davon. Professor Mausfeld: „Es gibt eine Gier nach Identitäten, nämlich Falschidentitäten.“ Die hat man unserer Konsumgesellschaft aufoktroyiert.

Die „Linken“, in Gestalt der SPD und GRÜNEN, um ein Beispiel aus der deutschen Politiklandschaft zu nennen, sind dem Neoliberalismus auf den Leim gegangen und von ihm vereinnahmt worden. Besonders deutlich wird das bei den GRÜNEN, die nur noch ein Zerrbild ihrer früheren Ideen sind. Wie schon erwähnt muss man davon ausgehen, dass zumindest einzelne PolitikerInnen ehrlich/er geblieben sind, aber die bemerken ihr eigentliches Fehlverhalten schon lange nicht mehr.

Einfluss und Achtsamkeit

Wir alle können uns mit mehr Achtsamkeit zum Teil gegen Manipulationen schützen. Nicht völlig, das ist ausgeschlossen. Aber eine Aussage, eine Meinung zu hinterfragen, ausländische Quellen hinzuzuziehen, all das kann bei der eigenen Meinungsfindung helfen. „Ja, wie denn das, wer sagt denn, dass die nicht auch manipulieren?“ Klar machen sie das. Daher braucht man mehr als nur zwei Quellen.

„Bist du unbeeinflusst?“, werde ich oft gefragt. Nein, aber als in Japan geborene Frau mit deutscher Staatsbürgerschaft, habe ich eine andere Sichtweise auf Dinge, die mich persönlich betreffen. Daher erlaube ich mir gelegentlich eine emotional gefärbte Meinung. Ich kann alles mit kühler Logik und erklären, aber auch wie ein Rohrspatz schimpfen.

Letzteres findet sich oft in politischen Artikeln, die jenseits der Metaebene geschrieben worden sind. Auch eine Mayumi spricht durchaus „mit der Stimme des Volkes“, wenn es um eine illegale Grenzöffnung geht. Aber ich kann sie auch erklären und jedem sagen, dass Frau Merkel ebenfalls ein Opfer gewesen ist. Sie ist ein Bindeglied zwischen den Eliten und den PolitdarstellerInnen. Ihre wirkliche Rolle wird man vermutlich nie erfahren.

Realität und Theorie

Nur die wenigsten LeserInnen werden diesem Beitrag vollumfänglich zustimmen und mich vielleicht endgültig zu meinem Freund „Teufelchen“ wünschen. Andere werden nicken und Verständnis zeigen, aber so weiterleben wie bisher. „Wie das Land, so das Jever“, wird weiter ihr Wahlspruch sein und Sprockhövel Deutscher Fußballmeister.

Aber vielleicht können diese Zeilen zumindest das Bewusstsein einiger schärfen, wenn sie Nachrichten schauen oder die Reden von PolitikerInnen hören. Vielleicht hilft es zu wissen, dass „Vorsprung durch Technik“ nur ein Werbeslogan ist und eine Kanzlerin niemals „alternativlos.“ Andere Mütter haben auch schöne Töchter.

Zum Ende meines Beitrags möchte ich noch einmal Professor Dr. Rainer Mausfeld zitieren. Wörtlich sagte er: „Die gegenwärtige Machtsituation in der wir uns befinden, ist keine Folge irgendwelcher Naturgesetze. Sie ist eine Folge menschlicher Entscheidungen. Menschliche Entscheidungen können korrigiert und zurückgenommen werden. Auch die Entstehung dieser unsichtbaren Machtstrukturen ist eine Folge menschlicher Entscheidung.

Wenn uns unser Leitideal einer menschenwürdigen, gerechten, solidarischen Gesellschaft noch etwas bedeutet, dann ist es unsere vordringliche Aufgabe, diese Korrekturen durchzuführen. Und dabei müssen wir uns immer vor Augen halten, dass wir nicht nur verantwortlich sind für das was wir tun, wir sind auch verantwortlich für das, was wir nicht tun.“

Weiterführende Links zum Thema:

1. Der programmierte Mensch  

2. Hier spricht der Staatsfunk!

3. Das Schweigen der Lämmer

4. Der Unsichtbare – Neoliberalismus in der Kritik

 

 

Das Imperium schlägt zurück oder die Angst der Eliten

Dieser Beitrag knüpft nahtlos an „Der programmierte Mensch“, „Hier spricht der Staatsfunk!“, „Das Schweigen der Lämmer“, und Der Unsichtbare – Neoliberalismus in der Kritik“ an. Wer diese Artikel nicht kennt, sollte sie vorher in genau in dieser Reihenfolge lesen.

Anders als zuvor, werde ich mit den vorliegenden Fakten stärker auf den durch die Eliten geschaffenen politischen Zeitgeist eingehen, diesen kritisch beleuchten und auch die angebliche Medienkompetenz in Frage stellen.

Dabei geht es weniger darum LeserInnen „auf Kurs zu bringen“ oder von meiner Meinung zu überzeugen. Einzelne Punkte kann man immer anders sehen. Aber in der Summe sollte eine kritischere Weltsicht hilfreicher sein, als die völlige Teilnahmslosigkeit.

Die Welt im Krieg

Dass sich die Welt im Krieg befindet, habe ich am Beispiel der USA bereits hinreichend belegt. Diese Kriege dienen ausschließlich amerikanischen Interessen. Das geflügelte Wort von „humanitärer Hilfe“ ist ein schönes Märchen.

Weder der Einsatz in Libyen noch in Syrien, haben der Welt mehr Sicherheit und Stabilität gebracht. Es geht um die knapper werdenden Ressourcen. Wer Gas und Öl kontrolliert, der kontrolliert auch mögliche Gegner. So einfach ist das.

Hinter diesem offenen Krieg, der auch als „Hard Power“ bezeichnet wird, gab es stets den unsichtbaren Krieg, den auch die Geheimdienste ausfechten. Deren Methoden basieren sowohl auf „Hard Power“ (Gewalt), wie auch der „Soft Power“, dem Meinungsmanagement.

Dass es daneben noch einen Krieg „von oben nach unten“, sprich von Eliten gegen das eigene Volk gibt, wird erfolgreich verschleiert. Aber ruft man sich die Entwicklung der letzten Jahre ins Gedächtnis, an dieser Stelle muss man für Deutschland die Agenda 2010 nennen, wird vielleicht deutlich worum es geht, die Umverteilung des Kapitals.

Trotz sprudelnder Steuereinnahmen, haben wir eine hohe Arbeitslosigkeit. Offizielle Zahlen, die das Gegenteil beweisen, sind durch statistische Tricks entstanden. Jeder BWL-Student lernt schon früh, wie das funktioniert.

Steuererleichterungen, Investitionen für Bedürftige, das alles bleibt ein schöner Wunsch. Aber wenn die USA mehr Geld für Rüstung fordern, wird das sehr schnell abgenickt.

Wissen ist Macht

„Das was wichtig ist erfahren wir nicht und was wir erfahren ist nicht wichtig“, lautet ein Satz, über den es sich nachzudenken lohnt. Trotz Internet und Rundfunk kommen viele Informationen bei der Masse nie oder nur fragmentiert an.

Man sollte sich davor hüten, Fernsehnachrichten als repräsentativen Querschnitt der Wirklichkeit zu sehen. Aber in Unkenntnis von Empörungs- und Meinungsmanagement glaubt „Otto Normalbürger“ lieber jenen Medien, die ihm täglich eine weichgespülte Realität präsentieren.

Nehmen wir als Beispiel die Tagesschau. Dort werden in 15 Minuten ausgesuchte und meist negative Neuigkeiten präsentiert. Aber interessieren wir uns wirklich dafür? Wer kennt noch alle Neuigkeiten von gestern oder letzter Woche? Keiner? Das ist schwach.

Fernsehen und Radio laufen oft nur nebenbei und doch werden wir dauerberieselt. Zwar können wir uns nicht an die Nachrichten erinnern, aber das negative Bild von was auch immer bleibt.

Bild dir (d)eine Meinung

Ich möchte, dass jeder nun folgenden Test für sich macht.

  1. An eine Banane denken.
  2. An die Sonne denken.
  3. An das Meer denken.
  4. An einen Polizisten denken.
  5. An einen Terroristen  denken.

Hat jeder die Bilder gesehen? Wen sehen wir, wenn wir an einen „Terroristen“ denken? Ist es Guy Fawkes, der vor einigen Jahrhunderten das englische Parlament sprengen wollte oder vielleicht ein bärtiger Muslim mit AK 47 Sturmgewehr, der „Allahu akbar!“ ruft und Menschen massakriert?

Medien und Eliten haben mit gezieltem Meinungsmanagement dafür gesorgt, dass wir spätestens seit 9/11 (Terroranschlag in New York) Muslime als Terroristen, sprich Gegner sehen. Dass die meisten friedlich sind, wird dabei verschleiert.

Die USA brauchen Gegner, um ihre Rüstungsindustrie anzukurbeln und um, wie bereits erwähnt, Gas und Öl zu kontrollieren. Zufällig liegt das meiste davon in muslimischen Staaten. Und schon ruft man zum Kampf der Religionen auf.

Religion als Waffe

Unabhängig davon, wie man selbst zu Religionen steht, Christentum und Islam werden aufeinander gehetzt. Das ist recht einfach, beide Formen haben radikale Elemente und es gibt alte Vorurteile, die durch Meinungs- und Empörungsmanagement wieder aufgebrochen sind.

Während das Christentum eine Reformation erlebte und durch die Aufklärung in der Summe toleranter wurde, ist das beim Islam noch nicht geschehen. Daher ist es viel leichter gläubige Muslime in einen Krieg zu hetzen, den eigentlich niemand will. Außer den USA, die davon profitieren.

Dass es dabei zu Selbstläufern kommen kann, steht auf einem anderem Blatt. Einmal losgelassen, wird ein scharf gemachter Kettenhund jeden beißen.

Großbritannien hat Indien lange beherrscht. Nicht durch eigene militärische Stärke, aber durch geschickte Geopolitik. Man hat verfeindete Fürsten gegeneinander aufgewiegelt. Genau das machen auch die USA. Und Religionen sind dazu perfekt.

Im Westen ist das anders. Dort werden uns „Beweise“ präsentiert, dass es im Irak Chemiewaffen gab und durch irakische Soldaten in Kuwait Säuglinge getötet worden sind. Beides war gelogen, hat aber zum Erfolg (Krieg) geführt.

Die Kontrolle

Wie erfolgreich die Masse kontrolliert wird, soll eine Umfrage vom Oktober 2016 zeigen. Anhänger der Volksparteien sind zu 55% bis 60% zufrieden mit der Regierung.

Einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen vom September 2016 zufolge, würden 68% der Bürger die Volksparteien CDU/CSU, SPD und GRÜNE wählen. Der größte Teil des Staatsvolkes ist also der Auffassung, dass Wohl des Volkes sei bei den gegenwärtigen politischen Parteien in guten Händen.

Es handelt sich dabei um eben jenes Volk, das weitere muslimische Zuwanderung zu 53 % ablehnt und die Altparteien für die gegenwärtige politische Situation (Terroranschläge) verantwortlich macht.

Einen Großteil der Bevölkerung scheint es nicht zu interessieren, dass der Sozialstaat zertrümmert wird, die Kanzlerin geltende Gesetze aushebelt und 50 Milliarden Volksvermögen in die Bankenrettung gesteckt worden sind. Von den Krediten für Griechenland ganz zu schweigen.

Andererseits ist bereits die Fragestellung eine Manipulation. „Gegenwärtig“ impliziert natürlich sozialen Wohlstand, den noch existierenden Mittelstand und Meldungen zu sprudelnden Steuereinnahmen. Dass diese Einnahmen nicht zur Entlastung der BürgerInnen beitragen, wird unsichtbar gemacht.

Die Gehirnwäsche

Ich habe in einem anderen Beitrag vom linken Virus gesprochen, den man den Deutschen eingepflanzt hat. Wobei Ideologien austauschbar sind. Besonders Frauen hat man gezielt auf Kurs gebracht und durch die Vermittlung von Emotionen zu glühenden Verfechterinnen des linken Spektrums gemacht.

Hämmere ich 70 Jahre lang fast täglich das Wort „Schuld“ auf eine Nation, zeige ich immer und immer wieder die gleichen Bilder, ist das eine extreme Form der Manipulation. Im Endeffekt nichts weiter als Propaganda, die man „sanft“ einsetzt.

Dazu Professor Dr. Rainer Mausfeld: „Soft Power ist das gesamte Spektrum von Techniken, die öffentliche Meinung zu manipulieren. Vermittlungsinstanzen für diese Formen der Machtausübung sind – unterstützt durch Stiftungen, Think Tanks, Elitenetzwerke und Lobbygruppen – insbesondere private und öffentliche Medien, Schulen und der gesamte Erziehungs- und Ausbildungssektor sowie die Kulturindustrie. Die Wirkungen von Soft Power-Techniken sind für die Bevölkerung weitgehend unsichtbar; es ist also kaum mit Protesten gegen diese Formen der Indoktrination zu rechnen.“

Nachzulesen sind diese Techniken unter anderem in dem 2005 erschienenen Buch „Soft Power“ von Joseph S. Nye und dem 2009 erschienenen Buch „Nudge“ von Cass Sunstein und Richard H. Thaler. Nye ist ein einflussreicher Politologe, Politiker und Mitglied zahlreicher Think Tanks. Der Clou dabei, diese Informationen sind für jeden einsehbar. Aber fast niemand kümmert sich darum. Auch das ist gewollt.

Der amerikanische Politikwissenschaftler und Propagandatheoretiker Harold D. Lasswell (1902 – 1978) hat schon 1930 in der „Encyclopedia of the Social Sciences“ folgendes auf den Punkt gebracht: „Meinungsmanagement ist kostengünstiger als Gewalt, Bestechung oder irgendeine andere Kontrolltechnik.“ Sind die Linken also nur ein Trick?

Die Parteienlüge

Man könnte durchaus sagen, dass es aktuell weder echte Linke noch Rechte gibt und diese Schlagworte lediglich die neoliberale Ideologie verschleiern, der wir alle unterworfen sind. Natürlich mit offiziellen Unterschieden. Das macht man so, um dem Volk die Illusion der Wahl zu lassen.

Emotional aufgeladene Menschen, die sich zu aktiven Gruppen versammeln, werden oft geschickt von charismatischen Figuren instrumentalisiert und für die Zwecke der Eliten in eine bestimmte Richtung gelenkt.

Nur wenige Menschen erkennen das sofort, die meisten folgen blind. Und wenn es in der Zeitung steht, wenn der nette Tagesschausprecher darüber schwadroniert, dann muss es doch die Wahrheit sein.

Kritisch betrachtet sind es genau diese Massenmedien, die Parteien seit Jahrzehnten in verschiedene Lager stecken, die gegeneinander ausgespielt werden. Und plötzlich entsteht aus der ursprünglich hohen Motivation zum Guten, der Nährboden für extremistische Entwicklungen.

Die so geschaffenen Linken und Rechten, die beide zur gleichen gesellschaftlichen Gruppe gehören, werden vom bestehenden sozialökonomischen System materiell ausgebeutet. Statt mit- kämpfen sie nun gegeneinander. Sieger gibt es auf dieser Ebene keine, die wahren Sieger sitzen anderswo.

Aber sind die Politdarsteller (Parteien) nun selbst Mitglied der Eliten oder wie im Fall des ehemaligen Bundespräsidenten Gauck nur Handlanger? Joachim Gauck, am 19. Juli 2016: „Die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem.“

Dazu wieder Professor Mausfeld: „Nur damit keine Missverständnisse entstehen: Der Bundespräsident gehört nicht zu den Machteliten, sondern zum Personal der Machteliten.“

Spurt er nicht, wird er ausgetauscht. Zwei (drei) Beispiele hatten wir bereits. Und das kann man auch mit Regierungen machen. Die USA haben einige Übung darin.

Direkte Demokratie

Der Verfassungsrechtler Professor Dr. Hans Herbert von Arnim gilt als scharfer Kritiker von Staat und Parteien. Nachzulesen in seinem 2008 erschienen Buch „Die Deutschlandakte.“ Aber auch das hat natürlich wieder niemand gemacht.

Professor von Arnim geht unter anderem hart mit der ständigen Erhöhung der Diäten ins Gericht. Wer seinen Worten folgt könnte das auch Selbstbedienung nennen. Aber es geht weniger um Geld, als vielmehr darum keine Wahl als BürgerIn zu haben, wenn es um die Kandidaten geht.

Nicht die Bürger, die Parteien entscheiden, wer in Land- oder Bundestag kommt. Der Wähler hat nur brav sein Kreuz zu machen und wird dann von oben nach unten zu Tode regiert. Direkte Demokratie sieht völlig anders aus. Unsere ist schon lange zu Grabe getragen.

Warum wählt das Volk keinen Bundespräsidenten? Auch das haben nur wenige auf dem Tablett. „Die da oben machen das schon“, wird meist gesagt und die nächste Flasche Bier geköpft.

Professor von Arnim: „Das Grundübel unserer Demokratie liegt darin, dass sie keine ist. Das Volk, der nominelle Herr und Souverän, hat in Wirklichkeit nichts zu sagen. Besonders krass ist es auf Bundesebene entmündigt, obwohl gerade dort die wichtigsten politischen Entscheidungen fallen.

Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde. Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen.“

Verschwörung oder Wahrheit?

Vermutlich werden nun einige LeserInnen skeptisch sein und / oder den Beitrag als „typische Verschwörungstheorie“ abtun. Aber wer Fakten ignoriert, wer sich keine eigenen Gedanken macht, wer nur nachplappert, was ihm der durch Zwang finanzierte (GEZ) Staatsfunk präsentiert, sollte sich kein vorschnelles Urteil erlauben.

Professor Mausfeld: „Der Soziologe C. Wright Mills stellte schon in den 60er Jahren in seinem Klassiker „The Power Elite“ fest: „Der öffentliche Diskurs, der zur Demokratie gehört, ist mittlerweile ersetzt worden durch eine skrupellose psychologische Kriegsführung.

Die Techniken dieser psychologischen Kriegsführung gegen die Bevölkerung sind in den seither vergangenen 50 Jahren in einer für den einzelnen kaum noch überschaubaren Weise weiterentwickelt und verfeinert worden.

Dadurch verfügen die Eliten über ein profundes und umfassendes Wissen über die Eigenschaften unserer Psyche und unseres Geistes, die sich für Manipulationen eignen, während das Manipulationsobjekt, das Volk, nicht einmal eine auch nur halbwegs angemessene Vorstellung davon hat, welche ‚Schwachstellen‘ des menschlichen Geistes in welcher Weise von den Eliten für eine Manipulationen von Meinungen und Gefühlen genutzt werden.“  

Auch das wird nur wenige überzeugen, haben sie doch ihren freien Willen. Aber es ist fraglich wie frei der wirklich ist, wenn Menschen schon als Kind programmiert worden sind. Was wäre, wenn mehr Leute genau darüber nachdenken würden? Der Artikel „Der programmierte Mensch“ zeigt in Teilen, wie manipuliert werden kann.

Professor Mausfeld spricht vom „Kopf in Ketten“, ein Vergleich der wirklich treffend ist. Aber wer sagt uns, dass nicht auch er oder ich (falsch) konditionierte Lämmer sind? Niemand. Aber dann sollten Kritiker und Zweifler dazu in der Lage sein eigene Fakten vorzulegen.

Die neue Welt

Manipulation durch die Eliten gab es schon in der Antike. Eigentlich überall dort, wo eine kleine Gruppe über die Masse herrscht. Nur die Methoden haben sich geändert. Was früher nur mit „Hard Power“ (Gewalt) möglich war, wird heute „soft“ betrieben.

Ich möchte das am Beispiel Deutschlands, der Massenzuwanderung und dem sich ausbreitenden Islam(ismus) demonstrieren. Seit einigen Jahrzehnten ist Deutschland immer mehr zu einem Einwanderungsland geworden. Als aus Japan stammende Deutsche muss ich das wissen, ich bin schließlich auch hier angekommen.

Um nun die Bevölkerung geschickt auf die großen Veränderungen vorzubereiten, wird uns das Bild vom hochqualifizierten „Ausländer“ präsentiert, den man in Deutschland aufgrund des Geburtenrückgangs dringend benötigt. Dass auch das nur die halbe Wahrheit ist, hat fast niemand hinterfragt.

Als sich diese Maßnahme als unzureichend erwies, hat man uns 2015 die Bilder weinender Kinder und Frauen gezeigt, die vor (vom Westen selbst angezettelten) Kriegen (Syrien, Libyen, Afrika) nach Deutschland fliehen müssen. Bemerkt jemand den Fehler?

Für die auf diese Weise emotional konditionierte Bevölkerung bleiben die Verursacher der Kriege unsichtbar. Salopp ausgedrückt war auch der „heilige Obama“ nur ein Kriegsverbrecher. Zweifler schauen sich bitte die Zahl der Toten während seiner Präsidentschaft an.

Der „Staatsterror“ der USA legitimiert sich mit dem Argument, dass man gegen den “ internationalen Terrorismus“ vorgehe. Zwar hat man den oft genug selbst geschaffen, aber das bleibt für den „dummen Bürger“ unsichtbar. Der sieht nur hungernde Menschen und weinende Kinder. Und schon öffnet sich das Portemonnaie.

Heutige Kriege haben einen Grund, die Umverteilung der Ressourcen und die Zerschlagung der alten, nationalen Staatsgebilde. Der (scheinbare) Kampf „Links“ gegen „Rechts“ könnte dabei ebenso gesteuert sein, wie alles was die Eliten planen.

Bewusst schreibe ich „könnte“, da hier gewisse Zweifel bestehen. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, auch die sogenannten „Rechten“ sind entweder Teil der Machteliten oder deren Handlanger. Nur ein Teil ihrer Motive ist anders.

Wir erleben also möglicherweise einen „Krieg der Eliten“, die um die Vorherrschaft ringen. Am Endergebnis wird sich nichts ändern. Beide wollen (haben) die totale Macht. (Kontrolle)

Wer sind nun diese mysteriösen Eliten? Handelt es sich dabei um Geheimgesellschaften, die in wallende Gewänder gehüllt durch düstere Hallen schreiten? Wenn überhaupt, so sprechen wir vom internationalen Kapital, den Banken, Großkonzernen und Lobbyisten, die sich PolitikerInnen als Handlanger halten.

Kontrolle durch Denunziation

Wem das zu abstrakt ist, wer diesen Gedanken nicht folgen möchte, für den breche ich es von der Metaebene auf ein allgemeines Beispiel herunter, am Beispiel der AfD und der deutschen Regierung. Regierung deshalb, da es zwischen den Koalitionspartnern keine nennenswerten Unterschiede gibt.

Die AfD ist ein Dorn im Auge der Herrschenden. Wir haben bereits gelernt, dass wir durch „Soft Power“ manipuliert und konditioniert werden. Man könnte auch von kognitiver Mentalvergiftung sprechen.

Dass die greift wird an den hasserfüllten Kommentaren deutlich, die sich wie ein roter Faden durch die sozialen Netzwerke ziehen. Es geht auch weniger um Parteien, die AfD ist lediglich als Beispiel zu sehen. Denunziation funktioniert immer und überall.

Dazu wieder Professor Mausfeld: „Eine weitere Klasse kognitiver Mentalvergiftung stellen Denunziationsbegriffe und Diffamierungsbegriffe dar. Unter solchen Begriffen erfreuen sich gegenwärtig Begriffe wie ‚Querfront‘, ‚Verschwörungstheorie‘, ‚Antiamerikanismus‘, oder ‚Populismus‘ besonderer Beliebtheit bei den Macht- und Funktionseliten. Diese Begriffe haben eine perfide Logik:

Sie beruhen auf einer bestimmten Form einer gedanklichen Verklammerung unterschiedlicher Themenbereiche, durch die suggeriert wird, zwei gänzlich unabhängige Themenbereiche seien gleichsam ihrem Wesen nach miteinander verwoben.

Auf diese Weise sollen speziell Themen, deren öffentliche Diskussion die Machteliten und die sie stützenden Elitengruppen als unerwünscht und abträglich für ihren Status ansehen, dadurch in Diskredit gebracht werden, dass sie mit Themen verklammert werden, die geächtet sind oder als anrüchig gelten – wie etwa rechtsextreme oder rassistische Auffassungen.

Durch eine solche Verklammerung können sich die Machteliten und Funktionseliten vor Kritik immunisieren, indem sie bestimmte Themenbereiche aus dem öffentlichen Diskussionsraum verbannen.“ Kommt das wem bekannt vor?

Störenfriede werden also gezielt und mit oft subtilen Mitteln diskreditiert. Dabei reicht schon ein Wort, wie ich es bereits in einem anderen Beitrag am Beispiel der im normalen Sprachgebrauch verwobenen Worte „Rechtsradikal“ und „Rechtsextrem“ dargestellt habe.

Kaum hören Menschen das Wort „Rechts“, wird blindwütig ausgeteilt. Die Unterschiede verwischen. Das „rechte Parteien“ einst ganz normal zum Sprachgebrauch und dem politischen Spektrum gehörten, hat man durch Manipulationen unsichtbar gemacht.

Jeder macht bitte den Versuch erneut und denkt an:

  1. Banane
  2. Sonne
  3. Meer
  4. Polizist
  5. Wikinger
  6. Putin

Was als Bild bei Nummer 5 (Der falsche gehörnte Helm) auftaucht, hat man uns eingepflanzt. Und niemand kann sich dagegen wehren. So funktioniert Meinungsmanagement. Diese Beispiele kann man beliebig austauschen, das kann jeder testen.

Was habt ihr bei dem Wort „Putin“ gedacht? Böser Russe? Alles klar. Das kann man auch mit dem Wort „Rechter“ machen. Schon stürmen die Glatzen mit den Stiefeln. Oder ist es doch wieder „der Führer“, der niemals totzukriegen ist. Und bei „Linker“ taucht Karl Marx, Che Guevara oder doch nur Frau Wagenknecht auf?

Kontrolle durch Verschleierung

Am Beispiel „Antiamerikanismus“ möchte ich zeigen, mit welchen Tricks gearbeitet wird. Das Wort ist reine Propaganda und von den amerikanischen Eliten selbst geschaffen.

Sie, die ganz offen sagen dass sie die dominierende Macht der Welt sind, beschweren sich im gleichen Atemzug, wenn es Proteste gegen die amerikanische (Expansions)Politik gibt.

Wenn es (scheinbare) Kritik gibt, kann alles nicht so tragisch oder wahr sein. Kritik, so glaubt man, impliziere auch eine gewisse Art von Kontrolle. Und das ist völliger Quatsch. Niemand kontrolliert die USA. Sie kontrollieren die Welt.

Dick Cheney schreibt in seinem Buch Exceptional – Why the world needs a powerful America: „Wir sind nicht lediglich eine weitere Nation auf der Weltbühne. Wir sind für den Fortschritt der Freiheit unerlässlich gewesen. Wir sollten nie vergessen, dass wir in der Tat außergewöhnlich sind.“

So außergewöhnlich, dass 10 amerikanische Flugzeugträger die Meere beherrschen. Kein anderes Land der Welt verfügt über diese Menge. So außergewöhnlich, dass Häftlinge mit Waterboarding (Folter) gefügig gemacht werden und was auch immer gestehen.

Zu den Leidtragenden gehört auch die amerikanische Bevölkerung, die wie kaum eine andere manipuliert und ausgebeutet wird. Kritiker werden denunziert oder ihr Leben ganz legal zur Hölle gemacht.

Supermacht USA

Auch die Nationalsozialisten waren Teil der Eliten. Die Frage ist, auf welcher Ebene. Hat man Hitler nur benutzt und er ist aus dem Ruder gelaufen?  Zumindest eine Weile waren die Nazis als „Bollwerk gegen den Kommunismus“ nützlich und die USA haben sie massiv unterstützt. Nicht offiziell, aber z. B. über die Firma Opel, die eine Tochter von General Motors war.

Die Weltkriege könnten die bereits im „Schweigen der Lämmer“ angesprochene Konsolidierung der Eliten gewesen sein. Die Eliten des Ostens gerieten dabei ins Hintertreffen. Zwar auf den ersten Blick siegreich, haben sie später an Einfluss verloren.

Schaut man sich nun die Entscheidungen des Krieges auf der Seite der Alliierten an, als sie zeitweise die Bombardements der deutschen Rüstungsindustrie einstellten, kann man durchaus Zweifel daran hegen, ob alles wirklich so war wie man es als „wahre Geschichte“ schrieb.

Mit den heutigen Informationen über amerikanische Pläne wird schnell klar, warum zum Beispiel Wiesbaden kaum zerstört worden ist, aber Mainz zu 80 Prozent. Es liegt am Flughafen Erbenheim, den die Amerikaner sofort nach dem Ende des Krieges nutzten. Fakt ist, der amerikanische Plan ging nach dem gewonnen Krieg auf und die Supermacht USA, das neue Imperium war geboren.

Dazu erneut Professor Mausfeld: „US-Truppen oder anderes Militärpersonal operieren in 160 Ländern. Die USA kontrollieren, wie George Friedman, einflußreicher Politikberater und Gründer des Think Tank STRATFOR, 2015 hervorhob, alle Ozeane der Welt, was nie zuvor eine Macht erreicht habe. Das habe, so Friedman, den Vorteil, dass die USA in andere Länder einfallen könnten, diese jedoch nicht bei ihnen, was eine schöne Situation sei. (George Friedman (STRAFOR), 5. April 2015, Chicago Council on Global Affairs)

Diese „schöne Situation“ beruht auch darauf, dass die USA über 800 Militärbasen in etwa 80 Ländern verfügen. Großbritannien verfügt über ungefähr 7, Frankreich über 5 Militärbasen in ehemaligen Kolonien, Russland über etwa 8 in ehemaligen Sowjetrepubliken und 1 in Syrien. Die USA verfügen also über etwa 95% aller weltweit vorhandenen Militärbasen (mit Gesamtkosten von über 150 Milliarden Dollar pro Jahr).“

Flugzeugträger Deutschland

Deutschland ist seit 1946 ein wichtiger Brückenkopf der USA. Von Flughäfen im Rhein-Main Gebiet, haben die USA unzählige geheime Einsätze in Richtung Osten gestartet. Und dann gäbe es da noch Ramstein. Nicht die Band, der Flughafen ist gemeint. Ohne Ramstein gäbe es viel weniger Drohneneinsätze, mit denen die amerikanische Politik weiter für ihre Ziele „kämpft.“

Nun ist das aber so ein Problem mit „diesen Deutschen“, deren Umerziehung nur zum Teil erfolgreich war. Die meisten deutschen Regierungen waren willige Handlanger amerikanischer Expansionspolitik. Notgedrungen versteht sich. Was soll man auch machen, als besetztes Land?

Selbst heute noch haben wir amerikanische Militärstützpunkte. Wie viele hat Deutschland in den USA? Keine? Komisch, oder? Aber Ramstein ist schließlich ausschließlich zur „humanitären Hilfe“ da.

Schaut man sich das Bruttoinlandsprodukt der USA an – KLICK MICH -, wird auch der Dümmste verstehen, warum sich niemand mit den USA anlegen kann. Alle folgen ihrem Kurs. Alle?

Einige wenige PolitikerInnen, haben sich in Teilbereichen widersetzt. Der schwedische Ministerpräsident Olof Palme gehörte ebenso dazu, wie Helmut Schmidt oder Gerhard Schröder. Zwar hat letzterer angeblich keine Soldaten in den Golf geschickt, aber Flugzeuge der CIA durften weiter ungehindert starten und landen. Und die deutschen Minenräumer im Golf, haben dort „nur ein Manöver gemacht.“

Die bösen Russen

Wir haben es schon immer gewusst, dass die Russen böse und wir die Guten sind. Wirklich? Woher stammt diese Meinung? Wäre es vielleicht denkbar, dass man sie uns nur eingeimpft hat? Wem nutzt es, wenn Deutsche (wieder) auf Russen schießen?

Die Eliten der USA fürchten sich vor einem Pakt, der zwischen Deutschland und Russland entstehen kann. Deutsches Wissen (Technik) und russische Ressourcen, wären ein Problem für die Supermacht. Addiert man dann noch China, gerieten die USA ganz schnell ins Hintertreffen.

Im Juni 2016 steht in der WELT: Studie – Putin hat den Krieg in der Ukraine angezettelt. Das ist nicht nur falsch, es ist ein weiteres Fragment. Weniger bekannt ist die Aussage eines Ex-CIA-Mitarbeiters, dass „der Westen“ den Regierungswechsel in der Ukraine zu verantworten hat.

„Den Krieg in der Ukraine haben Scharfschützen ausgelöst, die gezielt auf Demonstranten und Polizisten schossen. Bis heute weiß niemand, wer sie waren. Als Schuldigen hat man den damaligen Präsidenten präsentiert, der nicht der NATO beitreten wollte.“ Komisch nur, der neue möchte.

Die Besetzung der Krim durch russische Truppen, war Putins logische Konsequenz. Zwar hat er dabei gelogen, aber das hat man im Westen auch. Unsere Medien berichten immer noch von einer Annexion der Krim durch Putin. Dabei wird vergessen, dass dort schon immer russische Soldaten waren und es einen Volksentscheid gab. Aber was im Kosovo akzeptiert wird, ist bei den „bösen Russen“ tabu.

Schaut man sich an, wo die NATO mittlerweile steht, wird man sie an Russlands Grenzen sehen. Gäbe es Krieg, die Bundeswehr wäre gezwungen auf Russen schießen. Und schon ginge der Plan der USA erneut auf. So werden Feindbilder erzeugt, so wird (Geo)Politik gemacht.

The American Way of Life

Der größte Aggressor dieser Welt sind die USA, das habe ich bereits im „Schweigen der Lämmer“ dargestellt. Schon 1957 stellte der deutsche Schriftsteller Arno Schmidt in Bezug auf die Sowjetunion (1914 – 1979) die Frage: „Wer hat wen eingekreist?!“  

Schmidt weiter: „Die Antwort läßt sich, damals wie heute, mit einem Blick auf die Weltkarte leicht geben: „- ein Blick auf die Weltkarte genügt: Denn da sucht man vergebens die bedrohlichen sowjetischen Stützpunkte auf den Bermudas, auf Kuba, in Mexiko Alaska Kanada Grönland – wohl aber findet man amerikanische, von Norwegen, über die Bundesrepublik, Griechenland Türkei und Pakistan bis hin zu den Kurilen!

(Aber die ‚absolute Mehrheit‘ des westdeutschen Volkes wollte diese Orientierung nach dem Wilden Westen: so sei es denn: aber klage Keiner dann, später, wenn es wieder ‚passiert‘ ist!)“

Die Realität im Jahr 2017 zeigt eine sich nach Osten ausbreitende NATO und einen „bösen Putin“, der angeblich die Welt ins Unglück stürzen will. Aber Moment, ist Putin etwa kein Mitglied der Elite(n)? Diese durchaus spannende Frage kann nicht mit einem einfachen „Ja“ oder Nein“ beantwortet werden.

Ich halte Putin für keine Marionette. Aber auch er ist vom Kapital abhängig. Nur seine Politik ist konträr zur USA-Doktrin. Also geht man (vorerst) mit „Soft Power“ dagegen vor. Das wurde bisher mit der Hilfe sogenannter NGO (Non-Governmental Organizations) gemacht.

Dazu wieder Professor Mausfeld: „Russland ist seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion (*) und den Bemühungen der USA, einen geeigneten ‚Systemwechsel‘ herbeizuführen, ein bevorzugtes Operationsfeld für US-geförderte NGOs. Mit dem Russian Democracy Act of 2002 intervenierten die USA ganz offiziell in innere Angelegenheiten Russlands und förderten 65.000 NGOs in Russland.“

Für den wahnsinnigen Plan mit „Hard Power“ gegen Russland vorzugehen, würde Europa das (atomare) Schlachtfeld sein und mit Mann und Maus geopfert werden. Dabei spielt es keine Rolle, wer amerikanische Politik macht. Am Beispiel Bush – Obama, wird hat das besonders deutlich. Obama hat lediglich die Wahrheit geschickter verschleiert.

Dabei hilft vielleicht ein Blick auf die mächtigsten und einflussreichsten Familien der USA. Eine gewisse Familie „Bush“ steht in der Rangliste ganz weit oben. Aber das nur nebenbei.

*= Der Zusammenbruch der Sowjetunion war vermutlich der bisher größte Coup der USA. Salopp ausgedrückt, haben sie „die Russen“ zu Tode gerüstet.

The Rise

Zurück zur Metaebene und der Unzufriedenheit der Eliten mit dem Volk. Professor Mausfeld: „Foreign Policy (28.6.2016), eine der führenden meinungsbildenden Publikationen im Bereich der US-amerikanischen Außenpolitik: „It’s time for the elites to rise up against the ignorant masses.“

Es sei also an der Zeit, dass sich die Eliten gegen die ‚ignoranten Massen‘ erheben. Die Eliten rufen zur Revolte gegen das ignorante Volk auf. Das ist umso eigenartiger, als wir uns seit mindestens vier Jahrzehnten bereits in einem Krieg der Eliten gegen das Volk in Form eines immer aggressiver werdenden Klassenkampfes „von oben“ befinden.

Offensichtlich sind die Eliten, die die Herde bislang halbwegs auf dem gewünschten Kurs halten konnten, zunehmend darüber beunruhigt, dass ‚das Volk‘ in seinen Wahlentscheidungen nicht immer so will, wie es wollen soll.

Es muß als paradoxe Situation erscheinen, dass die Mehrheit des Volkes das Vertrauen in seine Hirten trotz aller von diesen herbeigeführten Desaster nicht verloren hat, die Eliten jedoch mit dem ‚ignoranten Volk‘ unzufrieden sind oder gar zum Aufstand gegen das Volk aufrufen.“

An dieser Stelle könnte ich meinen Artikel beenden und sagen, dass sich über dessen Aussagen jeder selbst Gedanken machen kann. Ja, das könnte sogar mein letzter Beitrag sein, macht er doch Diskussionen über einzelnen Parteien und Personen überflüssig. Denn egal ob Schulz oder Merkel, Petry oder Wagenknecht, wer von denen ist authentisch?

Aber das wäre zu einfach und viel zu abgefahren. Zwar halte ich Teile der herrschende Politklasse durchaus für Marionetten und die WählerInnen für manipuliert, aber völlig machtlos sind wir nicht. Wir müssen das nur wieder erkennen.

Politikverdrossenheit und Lethargie als Waffe

Wieder möchte ich Professor Mausfeld zitieren, der das wie folgt beschreibt: „Ein wirksamer Weg, das Volk davon abzuhalten, überhaupt politische Überzeugungen auszubilden, besteht in der Erzeugung von politischer Lethargie. Daher überrascht es nicht, dass die Leitintellektuellen der Machteliten politische Lethargie als geradezu unverzichtbar für eine Demokratie preisen und über Techniken nachdenken, wie sie sich am besten erreichen läßt.

Nur zwei prominente Stimmen aus der reichen Literatur hierzu: Robert Michels (1876 – 1936), ein bedeutender deutscher Soziologe, schrieb 1911 in seinem Klassiker Zur Soziologie des Parteiwesens in der modernen Demokratie: Das unterscheidende und wertvollste Element der Demokratie ist die Bildung einer politischen Elite (Parteien) im Konkurrenzkampf um die Stimmen einer hauptsächlich passiven Wählerschaft.

In ähnlicher Weise sah Leo Strauss (1899 – 1973) – einer der einflussreichsten politischen Philosophen der USA, scharfer Aufklärungsgegner, radikaler Verteidiger einer Elitenherrschaft und Hausphilosoph der Neokonservativen – die politische Lethargie des Volkes als eine notwendige Voraussetzung, ohne die Demokratie (im Sinn der Eliten) nicht funktionieren könne.“

Wir (er)leben diese Lethargie täglich. Die Medien überschütten uns mit Propaganda in Form meist negativer Schlagzeilen, um uns weiter zu konditionieren. Scheinbar hitzige Diskussionen im Fernsehen, Bundestag oder Foren / Blogs, ist letztlich nur der Kampf gegen Strohmänner, das eigentliche Problem (Eliten) bleibt dabei unsichtbar.

Daher ist es sachlich falsch von einer „Lügenpresse“ zu sprechen. Auch wenn das Wort Volkes Stimme ist und gut klingt. Fakt ist, die Presse verkauft uns viel zu oft Fragmente (Teilwahrheiten) und ist schon längst vor dem Kapital eingeknickt. Gemeinsam mit der Politik bilden sie den politisch-medialen Komplex, den wir tagtäglich erleben.

Es bleibt fraglich,wie authentisch die weltweit auftretenden Protestparteien sind. Folgt man den Studien der Wissenschaftler, hat man die uns lediglich als „Alternative“ präsentiert, um dem Volk (k)eine Wahl zu lassen.

Sie könnten also das gesteuerte, letzte Aufgebot sein, um als Konsequenz den totalen Überwachungsstaat auszurufen. Und der Einsatz der Bundeswehr im Inneren, wird vermutlich nach den nächsten Wahlen abgenickt. Gegen wen die marschieren soll bleibt offen.

Der politisch-mediale Komplex

Informationen werden uns stets häppchenweise vorgesetzt. Wer genau hinschaut wird bemerken, dass dahinter System steckt. Es geht dabei weniger um Begriffe wie „Lügen- oder Lückenpresse“, damit wird nur das eigentliche Problem unsichtbar gemacht.

Unsere Medien werden zum größten Teil von nur drei globalen Nachrichtenagenturen gefüttert, mit Sitz in New York, London und Paris. Kein Redakteur einer Lokalzeitung war also jemals vor Ort in Kriegsgebieten oder hat mit einem Staatschef ein Interview geführt.

Daher sind die Überschriften oft nicht nur ähnlich, sie sind so identisch, als ob es sich um eineiige Zwillinge handelt. Eine Untersuchung  der Syrien-Berichterstattung von je drei führenden Tageszeitungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz illustriert diese Effekte deutlich: 78% aller Artikel basieren ganz oder teilweise auf Agenturmeldungen, jedoch 0% auf investigativer Recherche.

82% aller Kommentare und  Interviews sind USA/NATO-freundlich, während Propaganda ausschließlich der Gegenseite zugeordnet wird. So werden Meinungen gemacht, das neue Feindbild entsteht.

Die Namen der drei Agenturen kennt jeder: AP (Associated Press), mit weltweit über 4.000 Mitarbeitern und Sitz in New York. AP versorgt rund 12.000 Medien weltweit und erreicht so die Hälfte der Weltbevölkerung.

AFP (Agence France Press), mit Sitz in Paris, ist der zweite Kandidat. Auch hier man rund 4.000 Mitarbeiter beschäftigt und teilt sich den restlichen Markt mit Reuters in London, die etwas mehr als 3.000 Mitarbeiter hat.

DPA, SDA (Schweizerische Depeschenagentur), ADA (Austria Presse Agentur) sind nur relativ kleine (nationale) Lichter, wobei die Deutsche Presse Agentur führend ist und noch rund 1.000 eigene KorrespondentInnen unterhält.

Wenn man jetzt noch weiß, dass das amerikanische Pentagon mehr als 27.000 PR-Spezialisten beschäftigt, diese über ein jährliches Budget von rund 5 Milliarden Dollar verfügen, diese Spezialisten nichts anderes tun, als Geschichten zu verbreiten, ahnt man vielleicht das ganze Ausmaß der Manipulation.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, niemand bezichtigt das Pentagon der Lüge, aber sie liefern Informationen an die drei Agenturen, die niemand nachprüfen kann. Also schlagen vielleicht „russische Rakten“ in Syrien ein und implizieren einen russischen Aggressor.

Dass die Raketen von den Rebellen stammen, sieht die Öffentlichkeit natürlich nicht. Und kein Journalist prüft es nach. Keiner? Wer es doch wagt, wer vielleicht arabisch spricht, wer eine andere Meinung propagiert, wird sofort als Lügner und Verschwörer abgestraft. Damit Putin „der Böse“ bleibt.

Asian Power

Kein „Gott“, egal wie man „ihn“ nennen mag, wird die momentane Entwicklung stoppen. Das können nur Menschen, also wir. Asien hat eine Chance, wenn man sich zusammenrauft. Aber auch dort gibt es natürlich Eliten und es ist eine Illusion zu glauben, dass die besonders menschenfreundlich sind.

China könnte (wird) sehr wohl ein Faktor werden, der das Gleichgewicht auf der Welt verändert und die USA zum (ideologischen) Rückzug zwingt. Nicht militärisch. Bei all seinen Menschenmassen, hat Chinas Armee den (noch) technisch überlegenen Amerikanern nichts entgegenzusetzen. Wirtschaftlich sieht das anders aus.

Japan hat das scheinbare Problem des Geburtenrückgangs und einer überalterten Bevölkerung. Den Fehler, der auch für Deutschland gilt, sehen manche wieder nicht. Welche Rolle spielt es, wenn eine Bevölkerung schrumpft? Gibt es dann Chaos oder bleiben „die Renten doch sicher?“

Es gibt weniger Wachstum, weniger Tantiemen für die Eliten! Das ist der eigentliche Grund, warum Bevölkerungszahlen stabil bleiben sollen und ein weiterer Faktor für Zuwanderung, die als Flüchtlingshilfe verschleirt wird. Japan wird auch dieses Problem meistern. Den Artikel dazu gibt es bald.

Ob der Neoliberalismus auch die nächsten Jahre überlebt oder einer neuen Wirtschaftsform Platz machen muss, haben die Menschen selbst in der Hand. Was voraussetzt, dass sie bewusster leben. Und eine deutsch-russisch-chinesische Kooperation (Eurasien) könnte ein Gewinn für alle Beteiligten sein. Nur nicht für die USA.

(K)Eine Lösung

Ich habe keine offizielle Lösung für die momentane Lage. Ich will auch keine Ängste wecken. Dieser Beitrag enthält rein private Gedanken, die allerdings auf der Grundlage von Studien basieren. Jeder kann selbst darüber nachdenken, wie richtig oder falsch die sind.

In Bezug auf Medien und Meinungsmanagement, ist die Antwort einfach. Wie erhalten wir Informationen? Richtig, sie werden uns täglich präsentiert. Wir sind also passiv und genau das ist der entscheidende Fehler. Es gibt sie noch, die unabhängigen Quellen. Es liegt an uns gezielt danach zu suchen und unseren Verstand zu benutzen.

So gibt es zum Beispiel auch die Möglichkeit der Programmbeschwerde, die ZuschauerInnen immer dann nutzen können, wenn sie offensichtliche Falschinformationen oder Unterlassungen bei Nachrichten bemerken.

Zur Zeit machen das leider noch zu wenige, die meisten ZuschauerInnen sind bekanntlich auf dem medialen Auge blind. Steigt aber die Zahl der konstruktiven Beschwerden massiv an, wird es früher oder später ein Umdenken geben müssen.

Was wir tun könnten, auch das ist nur ein emotional gefärbter Satz, ist die Verantwortung für unser Leben wieder stärker in die Hand zu nehmen, kritischer im Umgang mit Medien und PolitikerInnen zu sein und vielleicht selbst wieder (politisch) aktiv(er) zu werden, ohne selbst ein „Politdarsteller“ zu sein, der nach einem Drehbuch handelt.

Ob das die Pläne der Eliten stoppt oder nur verlangsamt, wird man sehen. Aber alles ist besser, als lethargische Dekadenz zu pflegen. Das machen nur die schweigenden Lämmer. Ich bleibe „laut.“ Danke fürs lesen.

Das Schweigen der Lämmer

Mit meinen beiden Artikeln „Der programmierte Mensch“ und „Hier spricht der Staatsfunk!“, habe ich bewusst für Widerspruch gesorgt. Mir war schon vor der Veröffentlichung klar, welche Argumente (nicht) kommen. Und ich hatte recht.

Heute, mit etwas Abstand zu den Artikeln, werde ich erneut über Manipulation schreiben und wie uns die (politische) Elite an der Nase herumführt. Genau genommen, wird das schon immer gemacht und ist im Lauf der Zeit lediglich verfeinert worden.

Wir leben in (k)einer Demokratie

Wir leben in einer Demokratie. Kurze Pause. Schon an dieser Stelle müssten gut informierte LeserInnen lachen. Warum? Wir leben nicht in einer Demokratie. Das wird uns nur seit Jahrzehnten so verkauft. Spätestens seit Frau Merkels Alleingang in der Flüchtlingspolitik sollte klar geworden sein, wie Entscheidungen getroffen werden. Wobei ich mir noch immer nicht sicher bin, ob es Merkels freier Wille war oder nur der Wille des (Ersten) Mannes aus den USA. Dazu später mehr.

Den BürgerInnen Deutschlands werden täglich Bilder und Neuigkeiten präsentiert. Und was die Presse schreibt, das stimmt! Der Trick dabei ist einfach. Wiederholt man etwas lange genug, wird es als Wahrheit angesehen. „Rechtspopulist“ ist so ein Wort. Ist dieses Stigma erst einmal vergeben, wird man es so schnell nicht mehr los.

Das Wort an sich, ist kaum der Rede wert. Aber es wird stets in einem gewissem Kontext und damit wertend gebraucht. LINKE, GRÜNE und SPD sind übrigens Linkspopulisten. Aber dass schreibt (fast) keiner.

Damit die Massen sich nicht erinnern oder besser weiter schweigen, werden ihnen gezielt Halbwahrheiten oder Lügen präsentiert. Oder anders gesagt Fakten als Meinung verkauft. Wobei es keine Lüge ist, dass in Aleppo Menschen sterben. Die Lüge ist meist wer das ist. Zivilisten, klar! Wirklich? Assad vernichtet also die eigene Bevölkerung?

Die Medien präsentieren uns auf Druck (Stichwort GEZ + Verwaltungsrat) der politischen Elite nur eine fragmentierte Wahrheit. Diese Bruchstücke dienen dazu, den wahren Sachverhalt unsichtbar zu machen. In Syrien tobt ein Kampf um die Macht. Assad ist Alawit und repräsentiert damit nur 8% der syrischen Bevölkerung.

Ob er gut oder schlecht ist, soll nicht bewertet werden. Auch er hielt und hält sich durch Manipulation an der Macht. Und durch die Unterstützung von bis zu 70.000 Kämpfern aus dem Iran. Aber das haben informierte LeserInnen bestimmt schon gewusst. Dem Regime im Iran geht es nicht um Assad. Sie schützen lediglich ihre Interessen. Assad ist austauschbar, die Machtverhältnisse nicht.

Deutsche und auch zum Teil ausländische Medien verkaufen uns den sogenannten Islamischen Staat als Oberbösewicht in Syrien. Auch das ist wieder nur ein Fragment, um die Realität zu verschleiern. Ja, es gibt den IS. Aber er ist in Syrien nur eine Randerscheinung. Die wahren Rebellen sehen anders aus.

Im Westen (USA + Europa), braucht man nach 9/11 und dem Tod von (Fake) Osama bin Laden, neue Schuldige, um die Waffenindustrie bei Laune zu halten. Deren sprudelnde Gelder versickern zwar irgendwie, aber das zu bewerten spielt hier keine Rolle.

Die fragmentierte Wahrheit

Das Fragment „Russland ist böse“ und „Putin ist ein Monster“, wird immer wieder gern präsentiert. Natürlich ist Putin kein Heiliger, welcher Politiker ist das schon. Aber ist er wirklich der grausame Despot und Kriegstreiber, als den man ihn im Westen sieht? Hat nicht die NATO bestehende Zusagen gebrochen und sich nach Osten ausgedehnt?

Die Besetzung der Krim durch die Russen, ja da hat Putin anfangs geflunkert, war nur logische Konsequenz. 1. wollte und musste er russische BürgerInnen schützen und 2. den Zugang zum Schwarzen Meer. Und dass dort amerikanische Black Ops, deutsche KSK und britische SAS gegen russische Speznas standen, hat nur Eingeweihte interessiert.

Mit all diesen Fragmenten, die aus dem Zusammenhang gerissen niemals klare Bilder geben, wird Meinung und Stimmung gemacht. Mit großem Erfolg, wie „Umfragen“ zeigen. So hat unsere Kanzlerin bei ihrer Politik angeblich die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich und Präsident Obama ist der neue Messias. Wirklich?

Zurück zu den unsichtbar gemachten Sachverhalten. Wer steckt dahinter und für wen wird das gemacht? Wir, das Volk, werden von Politikern gern als „Pack“ bezeichnet. Im eigentlichen Sprachgebrauch sind wir „die Herde.“ Und die schweigt besser still. Die Masse ist das, was den Eliten Angst einflößt. Unsere irrationalen Handlungen müssen verhindert werden.

Leider funktioniert das nicht immer. Der weltweit aufkommende Nationalismus scheint das zu bestätigen. Plötzlich erstarken (wieder) überall die Konservativen, die dafür reflexartig als „Rechte“ bezeichnet werden. Allerdings könnte man nun ausführen, dass das nur ein Trick sei, um „Rot Front“ zu verhindern.

Das Schweigen der Lämmer

Für die Eliten ist es wichtig, dass sie auch das Schweigen der Massen richtig interpretieren. (Zumbrunnen, J.G., Silence and Democracy. Athenian Politics in Thucydides’ History, 2008.) Der damalige Präsident Richard Nixon, hat das Schweigen seiner Lämmer als Zustimmung für den Krieg in Vietnam interpretiert.

John Zumbrunnen stellt in seinem Werk die Thesen des Griechen Thucydides vor. Der Einfachheit halber werde ich die englische Schreibweise benutzen. Der giechische Flottenkommandant und Historiker wusste sehr genau um die menschlichen Schwächen und hat sie klar formuliert.

Nach Thucydides zeigt die Masse eine verstärkte Neigung zu Affekten und Leidenschaft. Seiner Meinung nach werden Politische Führer von ihrem Verlangen nach Macht geleitet, um den eigenen Ehrgeiz zu befriedigen. Schaut man sich die Mächtigen an, wird man schnell fündig werden. Erdogan und Merkel sind dabei nur zwei Namen, die austauschbar sind.

Jede gute Organisationsform einer Gesellschaft muss den Schwachstellen der menschlichen Natur Rechnung tragen. Auch das hat Thucydides gesagt und damit nicht die Demokratie gemeint. Zwar schlug er vor, dass es zumindest dem Namen nach eine Art Demokratie sein solle, aber in Wirklichkeit die „Herrschaft des weisen bzw. Ersten Mannes.“ Fallen wem Beispiele dazu ein? Ach die Herren Putin und Obama, ist klar.

Die erodierte Demokratie

Schon Aristoteles sah in der Demokratie eine Gefahr. Er bevorzugte die Timokratie (Herrschaft der Angesehen und Besitzenden). Ihre Verfallsform sei die Demokratie. So könne es in einer Demokratie passieren, dass die Armen, weil sie die Mehrheit bildeten, das Vermögen der Reichen unter sich teilten. Und das sah der gute Mann als Unrecht an.

Wer die amerikanische Verfassung kennt, wird vielleicht stutzig werden, wenn er folgende Passage liest, die von James Madison stammt: The primary of government is to protect the minority of the opulent against the majority. Jede Regierungsform muss so gestaltet sein, dass sie die Minorität der Reichen gegen die Majorität (der Armen) schützt.

Dieser Schutz zieht sich wie ein Roter Faden durch die Geschichte. Eine Minderheit (Der Adel) herrscht, die Masse leidet Hunger. Kontrolliert durch eben jenen Adel, bzw. heute die Elite/n, die das wieder mit Mitgliedern aus der einfachen Masse tun und ihnen Sonderleistungen vergibt. Sprich Medien (GEZ, Zangssteuer) und Polizei / Soldaten, die man geschickt per Eid auf Kurs einschwört.

Madisons Lösungsvorschlag war einfach. Man solle eine repräsentative Demokratie mit oligarchischen Strukturen zur Eigensicherung der Interessen der „Minority“ schaffen. Und genau das hat man dann auch gemacht. Die Kaiser und Könige hat man dabei zwar vordergründig abgelöst, aber zumindest in Europa regiert im Hintergrund noch immer der Adel mit.

Wir, Deutsche, Europäer, Amerikaner, werden vom Großkapital regiert. Spätestens mit TTIP sollte das jedem klar geworden sein. Warum nun Trump plötzlich dagegen ist? Vielleicht ist er vom Kapital unabhängig. Der Mann ist Milliardär. Oder er hat andere Ideen. Die spannende Frage hierbei lautet, ist er nur Teil des Systems oder sein schärfster Widersacher.

Unsere scheinbare Demokratie ist alles andere als das. Eigentlich verdient sie diesen Namen nicht. Die Herrschenden haben dieses Wort nur gewählt, um ihre Herrschaft zu legitimieren. Stichwort: Wahl und Wähler. Eine Diktatur kennt das nicht.

Der amerikanische Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler Reinhold Niebur schrieb dazu: „Die Idee der Demokratie gehöre zu den notwendigen Illusionen, welche von herrschenden Eliten in der Bevölkerung erzeugt werden müssten, um eine Stabilität des gegenwärtigen Zustands zu gewährleisten.

Gleichzeitig bemühen sich die (jeweils) herrschenden Eliten darum, demokratische Strukturen in einer für die Bevölkerung möglichst unsichtbaren Weise zu erodieren.“ Wieder als Beispiel TTIP, die Weltbank, der Griechenland Rettungsschirm (Troika). Man kann auch die Flüchtlingskrise so sehen. Bei der Diskussion (Fragment!), wird die eigentliche Ursache verschleiert und so das Gesamtbild nicht gesehen.

Die Herrschaft der Eliten

Mit dieser Erodierung, wird das Risiko einer Demokratie minimalisiert. Schaut man sich die momentane Entwicklung an, werden uns Stück für Stück die Freiheiten genommen. Das Justizministerium in Gestalt von Heiko Maas, lässt die Ex-Stasi Mitarbeiterin Kahane Zensurmaßnahmen durchführen. Oder ist auch das nur (r)eine Verschwörungstheorie?

Nach einer Studie von Gilens und Page sind westliche Demokratien in Wahrheit Oligarchien, also die Herrschaft einer kleinen Gruppe (des Ersten Mannes). Besonders deutlich wird das in den USA. Arend Oetker, Konzernchef, Lobbyist und ehemaliger Chef der Atlantik-Brücke hat dazu folgenden Satz gesagt: „Die USA wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben.“

Die Atlantik-Brücke wurde 1952 als private, überparteiliche und gemeinnützige Organisation mit dem Ziel gegründet, eine wirtschafts-, finanz-, bildungs- und militärpolitische Brücke zwischen der Siegermacht USA und der Bundesrepublik Deutschland zu schlagen. Zu ihren Mitgliedern zählen heute über 500 führende Persönlichkeiten aus Bank- und Finanzwesen, Wirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft. Die Atlantik-Brücke fungiert als Netzwerk und privates Politikberatungsinstitut. (Quelle Wikipedia)

Gilens und Page haben auch untersucht welchen Einfluss die Stimme eines normalen Amerikaners auf die Politik hat. 70% der (armen) Bevölkerung haben demnach keinerlei Einfluss auf politische Entscheidungen. Das sieht in Deutschland ähnlich aus. Mit dem wegbrechenden Mittelstand, wird sich diese Zahl noch erhöhen. Der Einfluss geht also gegen Null.

Demokratie ist nur zulässig, solange die Wirtschaft (Der Neoliberalismus) von demokratischen Entscheidungsprozessen verschont bleibt, hat sinngemäß Milton Friedman gesagt. Eine Demokratie darf also keine sein, wie wir immer öfter sehen. Falls wir wollen. Aber genau das wollen wir nicht!

Wir wollen lieber vor der Glotze sitzen und unserer Sportgesellschaft huldigen. Kontrolliert und zensiert von den Eliten, die sich in Reichtum und Wohlstand sonnen. Oma Lieschen wird dagegen aus der Wohnung geklagt. So macht man das aus Eigenbedarf.

Apropos Glotze, die uns gern die sogenannte Zuschauerdemokratie verkauft. Auch mit dem Fernsehen und mit schnellem Internet, ist eine weitgehend entpolitisierte und von Apathie und Zynismus befallene Gesellschaft geschaffen worden. Und das trifft genau den berühmten Punkt.

Der Bevölkerung werden (durch die Medien) gezielt Ängste vermittelt. Flüchtlingskrise, Terror, Krieg, um nur drei Schlagworte zu nennen. Man könnte sie auch mit fehlender finanzieller Altersvorsorge und Gesundheitsrisiko austauschen. Angst bleibt Angst. Und Angst lähmt die Menschen. Sie werden apathisch und noch leichter manipulierbar.

Nachzulesen ist das in „The Crisis of Democracy, Report of the Tirlateral Commission.“ Veröffentlicht 1975, also schon eine Weile her. Nur weiß das wieder keiner, die Fragmentierung der Realität greift auch hier. Wieder fällt mir dazu nur der Begriff „Brot und Spiele“ ein. Futter für die Massen. Ja.

Die Geister der Technik

„Die ich rief, die Geister, werd‘ ich nun nicht los!“, schrieb Goethe schon im Zauberlehrling. Wir haben die Technik gerufen und zugelassen, dass sie uns täglich mehr dominiert. Der intelligente Kühlschrank, der eigenständig beim billigsten Anbieter die fehlende Butter bestellt, ist nur noch eine Frage der Zeit.

Gleichzeitig werden wir mit Meinungstechniken weiter manipuliert. „Meinungsmanagement ist billiger als Gewalt“ hat Harold Dwight Lasswell, ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler und Kommunikationstheoretiker gesagt. Und wir in Deutschland finanzieren dieses Meinungsmanagement per GEZ.

Das bedeutet im Klartext, dass eine (Schein)Demokratie Vorteile gegenüber einer Diktatur aufweist, die oft auf Gewalt basiert. Mit ein Grund sie auch (scheinbar) in Russland einzusetzen. (Zar) Putin regiert dort schon und vermutlich noch sehr lange.

Die Aussage von Edward L. Bernays, einem Neffen Sigmund Freuds, der als Vater der Public Relations gilt und in Deutschland nahezu unbekannt ist, trifft es wunderbar. „Die bewusste und intelligente Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften.

Organisationen die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie bilden eine unsichtbare Regierung (Konzerne), welche die wahre Herrschermacht unseres Landes sind.“ Gemeint waren natürlich die USA und Bernays beschreibt einen Ist-Zustand seiner Zeit, nämlich 1928. Geändert hat sich daran bis heute nichts. Ganz im Gegenteil.

Wie ich bereits erwähnte, sind die Massenmedien für solche Manipulationen erste Wahl. Paul Felix Lazarsfeld, ein österreichisch-amerikanischer Soziologe, beschreibt das so: „Man muss die Bürger mit einer Flut von Informationen überziehen, so dass sie die Illusion der Informiertheit haben.“

Die Informationsdroge

Wie macht man das? „Man“ informiert sich bereits zum Frühstück per Handy App über das Wetter und die Aktienkurse von Tokio, hört sich im Autoradio neue Horrormeldungen an, liest in der Mittagspause (heimlich) per Firmen PC den SPON, Focus und BLÖD und verdummt sich dann am Abend noch mit Tagesguck und Beute Journal. Hurra, wir wissen endlich wie die Welt funktioniert!

In Wirklichkeit wissen wir nichts. Man hat uns wieder nur mit Fragmenten befeuert, die den Blick auf die Realität vernebeln. So, wie Frau Merkel das gern macht, wenn sie ihre Nebelkerzen zündet und die Bundesmutti gibt. „Die Bürger müssten von dem Gefühl der Informiertheit derart überwältigt sein“, schreibt Lazarsfeld, „dass sie die Krankheit an der sie leiden nicht einmal mehr erkennen können.“

Die Massenmedien dienen als soziale Narkotika. Und das machen sie richtig gut. Hilfreich dabei sind jene Menschen, die ich Gläubige nennen möchte, die jedes, jemals von der Presse gedruckte Wort vehement verteidigen und für die ARD und ZDF heilige Kühe sind. Stichwort: „Es steht doch in der Zeitung!“

Schaut man sich die ehemaligen und nun geächteten Chefs und Mitarbeiter einiger Medien an, kann einem mulmig werden. Ein falscher Satz, ein NEIN und die Karriere ist beendet. Schon bleiben die Fleischtöpfe verschlossen und der ehemals geachtete Journalist, wird nun als Verschwörungstheoretiker gehandelt.

Witzigerweise hat man das auch schon bei mir versucht. So gelte ich als arrogant, dickköpfig, nationalistisch und anders sowieso. Mann und Frau haben es schon immer gewusst, dass „diese Lesben“ komisch sind. Ja, ja, so ist das im postfaktischen Deutschland des Jahres 2016. Merke: die Droge hat gewirkt.

Die meisten Menschen fischen in aller Regel lieber nach Informationen, die ihre Weltsicht stützen, als nach solchen, die sie ins Wanken bringen. Ich habe das Gegenteil gemacht und bin von der bösen BWL abgerückt und benutze sie nur noch um Leben zu retten. Aber das nur nebenbei.

Wie nun funktioniert Meinungsmanagement? Man zeigt Menschen genau das, was sie sehen / lesen / hören wollen. Wie eine Kanzlerin vor der Kulisse bayrischer Alpen, die mit ausgebreiteten Armen dort steht und einem lässig auf einer Bank sitzenden Präsident Obama, die heile Muttiwelt erklärt. Das Bild suggeriert, das alles in besten Händen ist.

Das ist auf den ersten Blick nicht verwerflich und auch durchaus legitim. Schlimm wird es, wenn das Meinungsmanagement gezielt dafür benutzt wird, um einen Krieg vorzubereiten oder gravierende Entscheidungen zu treffen, die die öffentliche Sicherheit gefährden. (Flüchtlingskrise, Import von Terror, Mord und Vergewaltigung)

Wir haben bereits gelernt, dass Angst ein wichtiger Bestandteil des politischen Geschäfts ist. (Siehe John J. Mearsheimer, Why leaders lie) Mutti hat uns Angst gemacht und wird sie uns nun (erneute Kandidatur, mehr Abschiebung, Euro Rettung) wieder nehmen. Prompt jubeln ihr die Massen zu. Aber es ist wieder nur eine Nebelkerze, die das eigentliche Problem verschleiert und nicht löst.

Kognitive Techniken des Meinungsmanagements

Im Anschluss zeige ich gängige und einfache Techniken des Meinungsmanagements.

1. deklariere Fakten / Tatsachen als Meinungen.

2. fragementiere die Darstellung eigentlich zusammenhängender Fakten so, dass der Sinnzusammenhang (z. B. geschichtliche Kontinuität) verloren geht.

3. dekontextualisiere Fakten. Mit dieser Methode werden Fakten aus dem Zusammenhang gerissen, der allein ihr Verständnis erlaubt. Somit werden sie zu isolierten Einzelfällen ohne politische oder moralische Implikationen.

4. rekontextualisiere Fakten. Mit dieser Methode werden Fakten in einen fremden Sinnzusammenhang eingebettet, der sie als etwas anderes erscheinen lässt, als sie tatsächlich sind. Als Beispiel kann man hier Folter und Menschenrechtsverletzungen (der USA) nennen, die durch den Kampf gegen den weltweiten Terror legitimiert worden sind. Aber Folter bleibt Folter. Sie macht keinen Unterschied.

Diese vier Techniken sind hinreichend bekannt und es bedarf dazu keiner Psychologie. Psychologisch wird es, wenn die „Troika“ von den reformunwilligen Griechen spricht und die Presse das täglich wiederholt. Prompt wird es wahr. Aber stimmt es wirklich? Wenn ich Dinge wiederhole steigt der gefühlte Wahrheitsgehalt. Selbst wenn es eine Lüge ist. Das hat man in Studien bereits getestet.

Nicht jeder ist ein Experte auf jedem Gebiet. Mein Gebiet ist BWL und Karate. Da kenne ich mich aus. Aber bei theoretischer Informatik müsste ich passen und mir aus vielen Meinungen ein Urteil bilden. Da ich die Qualität dieser Meinungen nicht beurteilen kann, würde ich sie als gleichberechtigt ansehen. Und das wäre ein großer Fehler.

Bei einer Meinung oder These filtern wir allzu extreme Dinge und suchen instinktiv nach der goldenen Mitte, die uns besser passt. Die Wahrheit kann also durchaus in der extremen Meinung liegen, aber die mögen wir nicht.

Also gibt es weiter Massenvernichtungswaffen in (Land der Wahl einsetzen) und der freie Journalist hat keine Ahnung, wenn er das Gegenteil schreibt. Zwar war er vor Ort, aber er gilt als Vertrauter Putins und kann also nur ein Lügner sein. Aber was wenn nicht? (Siehe Mahmoodi, Bang, Olsen, Frith et al. / Equality bias impairs collective decision-making across cultures.)

Das Resultat des Meinungsmanagements

Keine Wirkung ohne Nebenwirkung, ist ein bekannter Spruch. Und das stimmt auch beim Meinungsmanagement. Dass es wirkt ist unbestritten. Wir haben es alle schon bewusst oder unbewusst erlebt. In diesem Fall ist die Nebenwirkung die gewünschte Wirkung und eine Nation wird für einen Krieg gegen den Terror eingestimmt.

Als in Paris die Bomben explodierten, hat die französische Luftwaffe Stellungen des IS bombardiert. Sofort starten amerikanische Bomber, wenn irgendwo ein Amerikaner durch Terror stirbt. Und Tagesguck präsentiert seinen Gläubigen perfekte Bilder, wie … was eigentlich explodiert?

Was ich damit sagen will ist einfach. Die Eliten haben die Massen (die BürgerInnen) derart manipuliert, dass die auch einem Völkermord zustimmen. Die Mehrheit sähe es also als legitim an, z. B. Damaskus dem Erdboden gleich zu machen. Egal, ob dabei 100.000 Unschuldige zu Tode kämen. Hauptsache der Schlächter Assad und seine Schergen wären weg.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Israel brandneue F35 Flugzeuge bekommen hat. Und Syrien ist nur einen Steinwurf entfernt. Es ist auch ein offenes Geheimnis, dass die Israelis gern den Iran bombardieren würden, sie es aber bisher nicht durften. Die USA (Der Erste Mann) haben das bisher verhindert.

Ich habe das Beispiel Israels willkürlich und doch bewusst gewählt. Zulässig wäre auch jedes andere Land. Aber Israel befindet sich praktisch immer im Krieg. Der Tod gehört dort zum Geschäft.

Aber wenn Nationen im Namen der Menschlichkeit morden, ist das ebenfalls ein Resultat des Meinungsmanagements. Die Eliten (Medien), haben Fakten / Folgen unsichtbar gemacht. Und diese Fakten sind Tod, Elend, Zerstörung und vielleicht eine neue Flüchtlingskrise.

Wir neigen dazu allzu abstrakte Dinge, wie strukturelle Gewalt, zu übersehen, sie werden quasi unsichtbar. Wenn überall in der Presse steht, dass die Weltbank in Afrika Armutsviertel niederwalzt und das zum Teil noch ohne Warnung, werden nur wenige irritiert schauen. Die Weltbank, das ist auch so ein abstrakter Begriff, dass ihn nur die wenigsten deuten können. Aber das Resultat haben wir nun vor der eigenen Tür. Und die Angst durch Mutti.

Bei konkreter Gewalt fällt die Verschleierung schwerer. Als Beispiel dient Saudi Arabien und Usbekistan. Die Saudis köpfen mal so eben öffentlich Frauen, hacken Diebe die Hände ab und in Usbekistan wird gefoltert. Zu beiden Staaten pflegt Deutschland wirtschaftliche Beziehungen.

Zwar berichtet die Presse, aber nicht wirklich scharf. Wichtiger ist der Blick aufs eigene Gehalt und die Worte des Außenministers (Steinmeier), „der die Dinge gern differenzierter sieht.“ Da nickt der Journalist und schweigt.

Der Zaubertrick

In mehreren Büchern und Dokumentationen ist belegt (Siehe z. B. Tirman, 2011, The deaths of others: the fate of civilans in America’s wars), dass die USA seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs für den Tod von mehr als 20 Millionen Menschen verantwortlich sind. Man spricht sogar von bis zu 30 Millionen.

Aber die Welt schweigt, wir schweigen. Also meistens. Die Zeit der Friedensbewegung ist längst vorbei, die Eliten haben per Meinungsmanagement gesiegt. Heute ballern schon Jugendliche mit virtuellen Gewehren auf Zombies am PC. Was also macht es für einen Unterschied, wenn in irgendwelchen Staaten richtige Menschen durch Bomben sterben. Das bleibt abstrakt und wird unsichtbar.

Nelson Mandela und Martin Luther King waren Menschen, die den Vorhang des Schweigens lüfteten. Mandela hat man ins Gefängnis gesteckt, was so abstrakt war, dass man es zwar in der Zeitung las, aber die Realität dahinter niemals realisierte. Herrn King hat man erschossen. Das macht man in Amerika so. Man hat ihn dadurch unsichtbar gemacht.

Die Öffentlichkeit ignoriert Fakten, die sie nicht selbst betrifft. Das Abendessen und der neue Stürmer beim FC sind wichtiger, als tote Kinder im Mittelmeer. Diese Fragmente, dieses unsichtbar machen von Fakten, wird gezielt eingesetzt, um die Meinung der Öffentlichkeit zu kontrollieren und zu unterdrücken. Im Vietnam Krieg ging das schief, seitdem haben die USA (Eliten) dazu gelernt.

Indem man z. B. das Wort Terrorstaat (Wiederholung) ständig benutzt, wird eine für die Regierung positive Meinung gebildet. Und schon können die Bomben fallen und wir alle schauen weg. Geht das schief, ja das  passiert, benutzt man gern das Empörungsmanagement. Plötzlich werden Fakten präsentiert, die auf die Tränendrüsen drücken und alles rechtfertigen können. (Massenvergewaltigungen, Chemische Waffen)

Das plötzlich unliebsame (Assad, Gaddafi) Regime, wird vielleicht für „Terror“ verantwortlich gemacht. Aber was ist Terror überhaupt? Terrorismus ist nicht legitimierte Gewalt, um die Bevölkerung in Schrecken zu versetzen und um politische und ideologische Ziele zu erreichen.

Nichts anderes machen die USA und die EU (NATO). Sie destabilisieren im Namen der Menschlichkeit andere Länder und benutzen dabei terroristische Techniken. (Drohnen, Morde durch Agenten) Der Unterschied zum „Terrorregime“ ist der, dass wir, die nach unserer Definition die moralisch Guten sind, diese Taten nun begehen und den „Tod“ damit unsichtbar machen.

Wir unterstützten natürlich auch „Freiheitskämpfer“ (Syrien, Ukraine), die zwar Gräueltaten begehen, aber „nur“ gegen Feinde. Sterben doch Zivilisten, wird das schöngeredet oder der Gegenseite in die Schuhe geschoben. Genannt wird das „Counter Terrorism“ und auf diese Weise legalisiert (unsichtbar gemacht).

Um das zu realisieren müssten wir die impliziten Prämissen unserer Begrifflichkeit untersuchen. Wir müssten fragen welche Art von Vorannahmen darin stecken. Aus Bequemlichkeit (Apathie) und bedingt durch das gezielte Meinungs- und Empörungsmanagement, wird das nicht gemacht.

Dinge unsichtbar zu machen funktioniert auch mit dem Zaubertrick der Umbenennung. Es klingt viel besser von Aufstandsbekämpfung zu sprechen, als von Maßnahmen gegen Proteste. Aufständische sind in diesem Fall jene Bösewichte, die aus Sicht der (einer) Regierung gegen etwas kämpfen.

Kämpfen nun Menschen gegen eine verfeindete Regierung, werden sie zu Freiheitskämpfern. Aber sie bleiben trotzdem Mörder und Terroristen. Nur wird das unsichtbar gemacht. Beide Worte, Aufstandsbekämpfung und Terrorismus, sind zutiefst ideologisch getränkte Begriffe, die gezielt zur Manipulation benutzt werden.

Die Tötungsmaschinenerie

Krieg zu führen, ist für die USA normal. Die Waffenindustrie lebt davon. Um das Wort Krieg zu vermeiden und keinen Aufstand der Bevölkerung zu riskieren, werden nun „Drohnen“ eingesetzt, die gezielte Aktionen gegen „Terroristen“ durchführen können. Schon wird der Tod wieder unsichtbar und wir spielen weiter Pokemon.

Es ist vor allem der amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA, der beim Counter Terrorism, dem Empörungsmanagement und der Aufstandsbekämpfung eine besondere Rolle spielt. Wer sich darüber informieren möchte, sollte sich nach „JSOC – Joint Special Operations Command“ umsehen. Vielleicht gehen dann einigen die Augen auf.

Die New York Times schreibt 2013 von einer „globalen Tötungsmaschinerie“, die weltweit Menschen (Zivilisten) schlachtet. Und obwohl es doch in der Zeitung steht, ist der Begriff CIA schon wieder so abstrakt, dass die Masse (Mehrheit) ihn ignoriert. Football und das Familienfest ist wichtiger. Das kann man sehen, fühlen und begreifen.

Im Vietnam Krieg gab es die sogenannte Tiger Force. Die im Einsatz durchschnittlich rund 45 Mann starke Teilgruppe existierte von 1965 bis 1970 und verübte von Mai bis November 1967 in den südvietnamesischen Provinzen Quảng Ngãi und Quảng Tin nahe der Demarkationslinie am 17. Breitengrad eine Reihe von Kriegsverbrechen.

Die Zahl ihrer Opfer lag im dreistelligen, möglicherweise vierstelligen Bereich. Hinweise auf diese Gräueltaten führten zu armeeinternen Nachforschungen, die sich von Februar 1971 bis Juni 1975 hinzogen – die längste Ermittlung während des Vietnamkrieges.Von den tatverdächtigen Mannschaften und Offizieren wurde niemand angeklagt.(Quelle Wikipedia)

Diese Einheiten waren keine Einzelfälle. Auch wenn sie immer wieder (Fragmentierung) als Einzelfälle dargestellt worden sind. Aber so funktioniert Meinungsmanagement. Aus freigegebenen Dokumenten ist mittlerweile bekannt, dass der damalige amerikanische Oberbefehlshaber, General Westmoreland, diese Schlachtfeste angeordnet hat.

Vielleicht werden sich nun einige LeserInnen über diese Fakten empören. Das ist zwar gut, aber reicht nicht aus. Übersehen wird dabei vielleicht die geschichtliche Kontinuität solcher Ereignisse. Im Klartext, sie fanden und finden immer noch statt. Durch die Fragmentierung wird das unsichtbar gemacht.

Übersehen wird auch, dass Teile des Empörungsmanagements privatisiert worden sind. Über das warum darf sich jeder selbst Gedanken machen. Ein Name fällt dabei immer wieder auf, er lautet Burson & Marstaller, die dieses Geschäft schon seit den 1970er Jahren betreiben und auch mit für die Ukraine verantwortlich sind.

(Siehe dazu den Artikel in Spiegel-Online, bezogen auf die Ukraine, über „Robert Helvey: Der Umsturzhelfer“, 21.11.2005 (Helvey, ehemaliger CIA-Agent, der Handbücher für bunte Revolutionen geschrieben hat).

Unterstützung bekommen die Eliten (in den USA) z. B. von der American Psychologial Assocication (APA), der größten Psychologen Organisation der Welt. So will die APA neue Methoden entwickelt haben, mit denen man die Bevölkerung gezielt täuschen und damit manipulieren kann.

Diese Psychologen wissen um die Schwachstellen des menschlichen Geistes und erforschen genau, wie man sie ausnutzen und dadurch den Mensch manipulieren kann. (Siehe dazu „The Art of Deception“m ein Manual des britischen Geheimdienstes GCHQ (Government Communications Headquarters). Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Techniken mit dem Ziel, Menschen so zu täuschen, dass sie nicht bemerken getäuscht zu werden.)

Wichtig dabei ist, dass selbst wenn wir wissen, wie diese Techniken funktionieren, wir nicht gegen sie gefeit sind. Diese Dinge laufen unbewusst, unsichtbar für uns ab, wir schaffen es nicht, ihnen zu entgehen. Und wer nun glaubt, nach der Lektüre dieses Artikels gegen solche Dinge gewappnet zu sein, der liegt falsch. Jeder kann jederzeit manipuliert werden, wenn man die richtige Karte spielt.

Der Schutz

Völligen Schutz gibt es nicht. Weder gegen das Wetter noch gegen Eliten, die uns gezielt manipulieren. Aber wenn wir aufmerksam sind, wenn wir die Mechanismen aufdecken, wenn wir uns immer wieder bewusst machen, dass wir in einem Manipulationskontext sind und diesen Kontext aktiv vermeiden, haben wir eine Chance, uns zu schützen.

Sapere Aude – Wage es, zu erkennen!, sollte (wieder) unsere Losung sein. Das ist keine leichte Aufgabe. Aber wir haben keine andere Wahl, wenn wir nicht völlig verblöden wollen. Jeder hat die freie Entscheidung sich zu informieren und vielleicht dadurch etwas zu verändern. Sonst werden wir weiter der Illusion der Informiertheit verfallen und sie über die Wahrheitsfindung stellen.

Dieser Beitrag basiert zum größten Teil auf einem Vortrag von Professor Dr. Rainer Mausfeld von der Christian Albrechts Universität in Kiel. Als Quelle möchte ich auch die Nachdenkseiten nennen. Der Rest sind eigene Recherchen. Danke fürs lesen.

Der programmierte Mensch

Die meisten Fernsehzuschauer glauben, dass Unterhaltung wirklich nur reine Unterhaltung ist. Aber der tolle Spielfilm über Liebe, das Ehedrama, diverse Seifenopern, all das folgt einem perfiden Plan. Bedeutende Ereignisse des täglichen Lebens, werden durch das Fernsehen beworben. Der Zuschauer wird konditioniert.

Erreicht wird das durch die Verankerung von emotionalen Szenen im Gehirn. Im Gegensatz zu logischen Fakten, werden Emotionen direkt ins Unterbewusstsein eingebrannt. Und schon sind „wir“ auf einem für die Macher richtigen Weg angekommen. Der Mensch wird ferngesteuert.

Die Emotion als Waffe

Der Trick dabei sind die nicht vorhandenen Filter. Emotionen werden sofort und meist ungefiltert aufgenommen. Ein krasses Beispiel sind Bilder von Kriegen und Flüchtlingsströmen. Immer wieder werden dem Zuschauer verletzte oder tote Frauen und Kinder präsentiert. Schon fließen die Tränen und die Türen gehen auf. Und mit ihnen fallen die natürlichen Grenzen.

Fernsehmacher und Politiker setzen auf Techniken, die Sozialwissenschaftler entworfen haben. Diese Techniken dienen der Kontrolle von großen Menschenmassen, wie sie bei Konzerten oder Sportveranstaltungen zu finden sind.

Zum Teil geht diese Idee auf den Schriftsteller H. G. Wells zurück, der schon vor 100 Jahren von Stadien sprach in die vor allem Männer gehen sollten. Er sprach auch vom sogenannten „Stammesdenken“, das diese Männer verbindet.

Nun ist die Idee der Kontrolle von Massen nicht so neu, wie Wells Biografen und Wissenschaftler meinen. Schon im alten Rom und noch davor, hat es „Brot und Spiele“ gegeben. Gladiatoren kämpften für Kaiser und Volk und angeblich für die eigene Befreiung vom Sklavenjoch.

Dass die meisten dieser Kämpfer nur trainierte Sportler waren, hat man erst vor einiger Zeit herausgefunden. Kein Herrscher konnte es sich auf Dauer leisten ständig neue Kämpfer auszubilden. Und auch die alten Samurai führten lediglich rituelle Kämpfe aus. Das Schlachten begann erst später.

Im Unterschied zu Rom, das zwar groß, aber nicht weltumspannend war, hatte Wells die Vision von Stadien auf der ganzen Welt und einer Sportkultur für alle Männer. Das mag im ersten Moment noch harmlos klingen. Aber die Idee hat ihren Zweck erfüllt. Fast. Gäbe es da nicht Menschen wie die Hooligans, die stets unbelehrbar sind. Aber auch sie sind konditioniert.

Stammesdenken

Das menschliche Stammesdenken resultiert aus grauer Vorzeit. Und noch immer wählen wir unsere Stammesführer. Jene Übermütter oder -väter, die fortan unser Stammesgeschick lenken. Aber ist es wirklich noch unser freier Wille, der uns diese Wahl treffen lässt? Oder werden uns diese Führer nicht auch von einer gebildeten Elite präsentiert.

Nicht jeder Mensch hat den gleichen Intellekt. Die meisten Menschen sind eher durchschnittlich und einfach gestrickt, um es salopp auszudrücken. Und gegen genau diese richtet sich Kontrolle durch Sportkultur. Der Arbeiter wird also nicht mit anderen Arbeitern paktieren, um einen Aufstand anzuführen. Das machen dann die Gewerkschaften im Rahmen fest gesetzter Möglichkeiten. Oder glaubt wirklich jemand, dass ein Streik nicht vorher abgesprochen ist?

Die Welt, wie wir sie kennen, ist anders als sie sich uns täglich präsentiert. Es gibt Eliten die uns regieren und das machen sie meist sehr geschickt. Unterstützt werden sie dabei sehr oft von den Medien, wie man das in Deutschland sieht. Zumindest wer es sehen will. Die Zwangssteuer der GEZ lässt wieder grüßen.

Der Mann, aber auch verstärkt die Frauen und nun auch noch die Kinder, werden täglich neu und weiter konditioniert. Hilflos lauschen sie dem großen Bruder, der in Deutschland eine große Mutter ist. Sie trifft die Entscheidungen, das Volk nickt vieles gläubig ab.

Das ganze Volk? Nein! Da gibt es diesen Stamm der Sachsen, der plötzlich aufmüpfig wird. Und vielleicht breitet sich von diesem Teil Deutschlands eine Veränderung aus, die uns allen zu Gute kommt. Falls wir aufhören in die Glotze zu starren und die dort präsentierten Lügen hinterfragen.

Denn egal ob Ukraine oder Syrien, die Medien haben uns gekonnt belogen. Das gilt ebenso für den Irak und seine Massenvernichtungswaffen, für Libyen und den arabischen Frühling. Wer wirklich die Fäden zieht, ist nicht schwer auszumachen. Vorausgesetzt „man“ macht endlich die Augen auf.

Wenn die Glotze hilflos macht

Zurück zum Stammesdenken, der Sportkultur und den dadurch hilflos gemachten Männern. Hilflos im Sinn von Eigenverantwortlichkeit und scharfem Denken. Man hat ihnen eine Stammesgruppe präsentiert, die wahlweise aus Fußballmannschaften oder Formel 1 Teams besteht und der man(n) bei Erfolgen zujubeln konnte. Oder auch nicht.

Wieder hat man damit den Mensch an seinen Emotionen gepackt. Euphorische Weltmeister denken nicht mehr an morgen. Sie glauben an Mutti und den Weihnachtsmann. Weil der ja auch im Fernsehen spricht.

Gezielt werden über Jahrzehnte Schauspieler eingesetzt, die stets die gleiche Rolle spielen. Sie präsentieren väterlich, was uns steuern soll. Und es funktioniert. Es war im Fernsehen und ist damit wahr. Würde uns der liebe „Vater“ denn belügen?

Nehmen wir die Werbung für Alkohol und Zigaretten. Junge Menschen trinken und lachen. Die kaputte Leber zeigt niemand. Und der Cowboy stirbt trotzdem an Krebs. Aber nur heimlich. Im Film sieht er immer super aus.

Die gleiche Figur wird uns viele Jahre unseres Lebens begleiten und neue und vielleicht kontroverse Themen vermitteln. Die wöchentlichen Talkshows sind ein gutes Beispiel dafür.

In einer Expertenrunde wird eine Meinung gebildet und dem Zuschauer auf dem Silbertablett präsentiert. Er selbst kommt nicht von selbst auf den Gedanken, man hat sie ihm erneut eingepflanzt. „Putin ist böse und Trump gefährlich.“ Haben „die Experten gesagt!“ Aber stimmt das wirklich?

Der konditionierte Mensch ist zunehmend entrechtet worden. Experten haben ihm die Entscheidungen abgenommen. PolitikerInnen führen ihn, WissenschaftlerInnen erklären ihm die Welt. Was bleibt ist Sport und das ebenfalls beworbene Feierabend Bier.

Frühe Radiosendungen und später das Fernsehen, haben stets der Kontrolle der Massen gedient. Wer gut unterhalten wird, der führt keinen Krieg. Es sei denn man heißt Stalin oder Hitler. Beide Seiten haben die Menschen aufgehetzt. Auch das mit Emotionen. „Du Nazi! Du Kommunist!“

Im Fernsehen wird uns gern eine heile Welt verkauft, die so nirgendwo existiert. Und schleichend werden wir mit geschickt in Filmen oder Werbung verpackten Botschaften, auf die nächsten Jahre programmiert. Wer das nicht glaubt und die „olle Japanerin“ nun für völlig meschugge hält, der darf das gern machen. Oder nachdenken. Die Fakten sind noch da.

Das hypnotische Fernsehen und heute das Internet, zieht immer mehr Menschen in seinen Bann. Menschen, die alles glauben, was dort gezeigt und geschrieben steht. Auch meine Worte. Aber die sind nicht gelogen. Es gab und gibt eine Kulturindustrie, die uns „für dumm“ verkaufen will.

Der programmierte Mensch

Der Mensch vergangener Zeiten, hat vielleicht am Herdfeuer und später auf seiner Veranda gesessen und hat sich mit anderen über alltägliche Dinge unterhalten. Wie das Wetter, das ihm noch kein Klimaforscher launig erklären konnte.

Der Mensch im 21. Jahrhundert verliert langsam seine Menschlichkeit. Sie wird vom blauen Leuchten der Bildschirme verdrängt. Dort sitzen wir dann und schauen fern. Was in der Nachbarschaft passiert, das übersehen wir dann nur zu gern.

Wir sind besseres Schlachtvieh für die Eliten, die mit uns alles machen können. Wenn es dann nicht immer wieder Querulanten gäbe, die aus dem System ausgerissen sind. Oder ist auch das alles nur ein Trick, um uns zu verwirren?

Wer russisch kann oder arabisch, wer echte Quellen in der Ukraine, Russland oder Syrien hat, der kennt vielleicht eine andere Wahrheit, als die der (deutschen) Medien.

Der Mensch ist wie ein Computer, den man mit Daten füttert. Beide nehmen sie meist ungefiltert an. Aber wer sich die Mühe macht und den Hintern wieder bewegt, wer nicht nur Staatsfunk und Staatszeitungen als Quelle nimmt, wer vielleicht wieder die Diskussion mit echten Menschen sucht, der kann sich eine eigene Meinung bilden.

Wer kennt wirklich noch seinen direkten Nachbarn und unternimmt etwas mit ihm? Oder ist „der Typ da oben“ nicht einfach nur suspekt? Weil der ja dieses komische Auto fährt und lange Haare hat. Das ist doch alles verkehrt!

Aber wer sich die Mühe macht und ihn kennenlernt, der wird in ihm vielleicht einen Kernphysiker finden. Oder einen Journalisten. Und vielleicht ist sein Aussehen nur ein stummer Schrei um Hilfe. Schüchtern zu sein ist noch immer ein Problem.

Worte können ein System durchbrechen, das Sozialwissenschaftler erfunden haben. Das Problem dabei, die meisten Menschen heutzutage plappern nur nach, was ihnen hochbezahlte Journalisten als Wahrheit präsentieren.

Vielleicht ist es an der Zeit aufzuwachen, die Glotze abzustellen und der Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Oder einer Wahrheit, von der es immer mehrere gibt. Vielleicht hebt das die Programmierung wenigstens teilweise auf.

Wir sind die Matrix

Die Alternative sind regelmäßige Updates durch die Eliten, wie sie in der IT-Branche bei Computern üblich sind. Mit ihnen gelingt dann die Veränderung eines ganzen Staates, wie man deutlich sieht. Nur Gutmenschen glauben noch an die Märchenstunde aus Berlin.

Wie Updates und -grades funktionieren, kann man im Fall neuer politischer Strömungen gut sehen. „Das sind braune Horden!“, heißt es schnell. Und „Heil der Antifa!“ Die Masse stimmt natürlich zu, das macht man so im Stamm. Und schon haben die Eliten gesiegt.

Den Mensch selbst trifft dabei keine Schuld. Zumindest wenn er nichts von seiner Programmierung weiß. Er teilt lediglich die ihm eingepflanzte Information mit anderen, denen man sie ebenfalls vermittelt hat. „Die Band ist toll, hast du das Lied schon gehört? Und mein neues Auto hat 400 PS!“

Der Mensch, als Teil des Stammes, will nicht ausgeschlossen sein. Er will Teil des Ganzen bleiben. Aber so funktioniert eigenständiges Denken nicht. Ich für meinen Teil denke anders und que(e)r. Aber das habt ihr bestimmt gewusst.

Einmal aufgewacht, sollten Menschen sich für die Techniken der Propaganda und Werbung interessieren. Noch ist das möglich und die Infos zu finden ist auch nicht wirklich schwer.

Vielleicht sollte man sich auch für Herrn Zbigniew Brzeziński interessieren und seine Rolle in der (amerikanischen) Welt. Und für seine Aussage, dass die Bevölkerung schon bald nicht mehr in der Lage sein werde selbst zu denken. Sie erwarte dann die Meinung von Experten. (Die wir täglich im Staatsfunk sehen.)

Krass ausgedrückt sind wir genau auf diesem Weg. Schon heute gieren die Menschen nach immer neuen Sensationen und vergessen dabei den sozialen Kontakt. Pokemon & Co. ist ein weiteres Beispiel dieser Strategie. Spiele für die Massen, die Verblödung wächst.

Aber vielleicht kann dieser Artikel zumindest einige Menschen erreichen, die dann endlich wieder Dinge hinterfragen und nicht nur stumpfsinnige Parolen wiederholen. Oder um es mit Frau Merkels Worten zu sagen: „Eine Alternative gibt es nicht.“

Die Manipulation der Presse – Von Urteilen und Volkes Zorn

Als ich zum ersten Mal vom Missbrauch an Dylan Farrow hörte, war ich schlichtweg entsetzt. Mein Kämpferinnenherz erwachte und ich wollte Herrn Allen in den Hintern treten. Und wer mich kennt weiß, dass ich das kann. Nun ist Woody Allen sicher in den USA und ich werde kaum einen Mann wie ihn verprügeln. Was hätte ich davon? Aber symbolisch und mit Worten kann ich ihn attackieren.

Das aber habe ich bisher nicht im großen Stil getan. Im Gegenteil habe ich versucht mich zu informieren und wollte Hintergründe wissen. Denn schon einmal gab es Farrow gegen Allen, vor genau 21 Jahren. Damals die Trennung von Mia and Woody, mit anschließender Schlammschlacht. Absurd und widerlich. Ich war damals 9 Jahre alt und hatte andere Interessen. Aber wer sucht, der wird finden. Und das habe ich getan.

Meine LeserInnen wissen, dass ich keine Freundin des SPIEGEL bin und so meine Probleme mit deren Hetzkampagnen habe. Aber den Ausschlag dieses Artikels gab wieder ein Bericht im SPIEGEL, „Farrow vs. Allen: Schuld und Bühne“, von Frank Patalong. Den kenne ich schon eine Weile. Was er schreibt hat meist Hand und Fuß, selbst wenn auch er letztlich nur ein Sprachrohr des SPIEGEL ist.

Es geht mir bei diesem Artikel auch weniger um Woody Allen, sondern primär darum, wie manipulierbar wir doch alle sind. Emotionen sind von der Presse schnell geweckt. Jeder halbwegs gute Schreiber kann dies bei Lesern erreichen. Und wenn Emotionen regieren, dann handeln wir anders. Dann wird nicht nachgedacht, dann spricht „Volkes Zorn.“ Und der ist durchaus gefährlich.

Als Meisterin im Karate und Aikido weiß ich wovon ich spreche. Werde ich bei einem Gegner wütend verliere ich das Duell. Nur, wenn ich die Übersicht behalte kann ich siegen. Siegen kann bei Farrow gegen Allen keine Seite. Sowohl Mia, Dylan, wie auch Woody, haben längst verloren: die Unschuld eines reinen Herzens. Das nämlich ist besudelt mit dem Dreck, den sie gegenseitig aufeinander werfen.

Ich weiß nicht, ob es in dieser Sache einen Schuldigen gibt. Natürlich tendiere ich rein emotional zu Dylans Version, Fälle von Missbrauch sind mir bekannt. Und Gewalt gegen Frauen ist mir ein Gräuel! Da sehe ich Rot, aber gezielt! Blindwütig schlage ich niemals zu. Was gern vergessen wird bei solchen Diskussionen, dass auch Frauen Täterinnen sein können.

Aber schaut man sich die Kriminalstatistik des BKA an, so ist die recht aufschlussreich. Viele Frauen kommen da nicht vor. Wirklich nur, weil alle schweigen? Aber es gibt sie, diese Frauen, die Kinder missbrauchen, Pädophilie hat kein Geschlecht.

Ein gewisser Alexander Markus Homes hat darüber sogar ein Buch geschrieben. Dem geht es aber mehr darum, die spätere Täterrolle von Mann zu entschuldigen, der von der eigenen Mutter missbraucht worden ist. Logisch für Homes, dass Mann dann pädophil wird. Und wie kann Frau dann Mann noch verdammen, wenn “sie” es selbst tut?

Frank Patalong schreibt, dass wir zu Mitspielern einer medial vermittelten Manipulation werden. Und damit hat er natürlich Recht! Nur was macht er, was macht der SPIEGEL? Manipuliert letztlich nicht auch er? Ist es überhaupt möglich neutral zu bleiben, wenn es um Vergewaltigungen und Missbrauch bei Frauen und Kindern geht?

Ich war noch nicht geboren, als Marianne Bachmeier 1981 den Mörder ihrer Tochter erschossen hat. Als Teenager habe ich zum ersten Mal bewusst von dem Fall gehört. Ich war 13 Jahre alt und tief betroffen. War es das verletzte Herz einer Mutter, oder eiskalter Mord? Ich weiß es nicht.

Mia Farrow hat Woody Allen nicht erschossen. Und auch Dylan nicht. Aber alle Seiten sind bis an die Zähne mit Worten bewaffnet und wir als Zuschauer auf dem Schlachtfeld mit dabei. Männer, die Kinder missbrauchen, haben von mir keine Gnade zu erwarten. Sollten Yuki und ich jemals Kinder haben, werden wir sie auf diese Welt vorbereiten. Und auf die Lust von Mann. Aber auch, auf die Manipulation der Presse. Und darauf, die Dinge kritisch zu hinterfragen.

„Stellung zu beziehen, Meinungen zu bilden, Urteile zu fällen und Steine zu werfen, ist oft gerade dann die einfachere Option, wenn die Entscheidungsgrundlage fehlt“, schreibt Frank Patalong. Und da pflichte ich ihm bei. Wie er weiß ich nicht, wem man bei Farrow gegen Allen glauben kann. Daher fällt es mir schwer ein Urteil zu fällen. Das sollte wenn, die alte Dame Justitia machen. Aber die ist leider blind.