Lesbensex und harte Tritte – Die Suchbegriffe im September 2020

Lesbensex und harte Tritte – Die Suchbegriffe im September 2020

Nach langer Pause habe ich erneut ein „Best off“ der Suchbegriffe aus 30 Tagen auf meinem Blog gemacht. Allzu krasse oder herrlich dämliche Begriffe habe ich allerdings weggelassen. Trotz meiner umfangreichen „Corona-Berichterstattung“, hat in den letzten Monaten so gut niemand bei mir danach gesucht. Das kann verschiedene Gründe haben, wie ein Shadowban von WordPress oder Google, vielleicht lag es auch am Überangebot. Dafür überwiegen erneut die Sex-Anfragen von Menschen, die offensichtlich scharf auf Lesben sind. Aber auch an Kampfkunst interessierte besuchen meine Seite. Auffällig ist, dass immer wieder „Wing Chun“ eingegeben wird. Also habe ich mir die (keine) Mühe gemacht und einige launige Antworten geschrieben. Vielleicht möchte die jemand lesen.

1. – lesben lieben männer – Aber auf jeden Fall und zwar täglich! Auch wir haben schließlich Väter, Brüder und Cousins.

2. – lesben haben eine fickerei mit männern – Träum(t) weiter.

3. – sex urlaub japan – Dumm für notgeile Touristen, käuflichen Sex in Japan gibt’s für Ausländer nur mit Frauen aus China oder Korea.

4. – wie ist der sex mit japanerin – Gut natürlich. Für nur eine Handvoll Dollar mehr gibt es intimere Details. Bitte überweisen an das Konto SEX SEX SEX bei der Typo-Geheimnisbank.

5.- können sich chinesen und japaner unterhalten – Ja, in jeder Sprache, die beide sprechen. Nur die wenigsten Japaner sprechen Kantonesisch oder Mandarin und Chinesen selten Japanisch. Zum Teil können sich beide mit den Schriftzeichen – in Japan „Kanji“ genannt – verständigen. Das ist allerdings nicht immer einfach, da es sowohl in China wie auch in Japan Reformen der Zeichen gab, die vom jeweils anderen Land nicht übernommen worden sind.

6. – kleine japanerinnen – Hallo! So klein sind wir nun auch wieder nicht!

7. – lesbische neugier – Die gibt es wirklich bei einigen Frauen. Ohne ins Detail zu gehen, diese Art von Neugier ist für beide Seiten unbefriedigend.

8. – amazonen dominieren männer – Das ist so nicht richtig. Man(n) sollte zwischen dem Matriarchat und den durch das aufkommende Patriarchat entstandenen und auch dadurch geprägten wenigen Amazonen unterscheiden. Allerdings ist nach wie vor umstritten, ob es beides gab. Ich zumindest glaube daran. Das Matriarchat hat niemand in der Art dominiert, wie es das Patriarchat noch heute macht. Jeder hatte seine Rolle, die Gemeinschaft wurde allerdings von Frauen geführt. Damals hat Frau das noch gekonnt. Heute und mit Blick auf diverse Staatsoberhäupter, bin ich mir nicht mehr sicher.

9. – warum muß sie zur strafe ihre freundinnen lecken/sexgeschichte – Vielleicht hatten die Freundinnen Honig an den Fingern? Süß waren sie bestimmt.

10. – warum haben lesben sex – Warum haben Heteros Sex?

11. – nandalya – Was wollt ihr alle von mir?

12. – der coronastaatsstreich – Den gab es meiner Meinung nach auch. Nachzulesen hier: Die Corona-Krise: Pandemie oder Staatsstreich?  

13. – kenjutsu – Kenjutsu ist der Oberbegriff der japanischen Schwertkünste. Bevor ich lange Erklärungen schreibe: Das ist Kenjutsu! 

14. karate oder kung fu besser – Es gibt keine „beste Kampfkunst.“ Jede steht für sich und so ist es gut. Aber nicht jeder hat das gleiche Talent. Daher ist es für einige schwieriger und für andere leichter, diese oder jene Kampfkunst zu lernen.

15. – japan karate dominiert – Niemand ist unbesiegbar, wenn das mit diesem Suchbegriff ausgedrückt werden soll. Allerdings gewinnen japanische Sportler sehr oft bei Karate-Wettkämpfen.

16. – leung ting kernspecht – Tausendmal erklärt, gern noch einmal. Leung Ting ist der selbsternannte Wing Chun-Großmeister aus Hongkong. Angeblich hat ihn Ip Man, der Lehrer von Bruce Lee trainiert, was noch immer unbewiesen ist. Soweit ich weiß hat er sein Wing Chun bei einem Schüler von Ip Man gelernt und führt widerrechtlich den Titel Großmeister. Keith R. Kernspecht ist von Leung Ting vor vielen Jahren in dieser Kampfkunst unterrichtet worden und hat das System dann nach Deutschland und Europa gebracht und die European Wing Tsun Organisation (EWTO) gegründet. Die EWTO steht wegen ihrer Trainingsmethoden und der Kommerzialisierung des Wing Chun seit Jahren im Kreuzfeuer der Kritik.

17, – gutes wing chun – Da ist sie wieder, die ewige Frage. Wer eine durchaus interessante Art der Selbstverteidigung lernen möchte, der kann das gern machen. Der Trainer sollte aber keinem Verband angehören. Sonst wird es teuer und der Schüler lernt fast nichts. Yuki und ich haben das System vor einigen Jahren bei einem wirklich guten Sifu gelernt. Kombiniert mit z. B. Kickboxen oder Taekwondo, kann Wing Chun durchaus brauchbar sein. Umfassender erklärt habe ich das in diesem Beitrag: Wing Chun – Der ewige Frühling

18. leung ting idiot liar – Ob Leung Ting ein Idiot ist möchte ich nicht beurteilen. Zu seiner Person habe ich bereits weiter oben etwas geschrieben.

19. – wing chun strassenkampf – Die Definition ist meiner Meinung nach korrekt.

20. – selbstverteidigung hoden unfair – Was soll daran unfair sein, wenn eine Frau sich gegen einen Angreifer mit einem Tritt in die Hoden wehrt?

21. – markus langemann club der klaren worte – Den Youtube-Kanal und die Webseite von Markus Langemann kann ich jedem empfehlen, der eine von Ideologien und Parteien unabhängige Meinung sucht.

22.- dr. landar – Frau Dr. Landar ist mein virtuelles Alter Ego. Zusammen mit meinem Kumpel Teufelchen löse ich kniffelige Fälle oder rette die Welt.

23. – gez staatsfunk – Als Staatsfunk habe ich bereits vor Jahren die deutschen von der GEZ finanzierten Medien bezeichnet, da sie meist reine Propaganda bringen.

24. – liebesbrief an frau – Nicht danach suchen, selbst schreiben! Dann freut sie sich. Punkt!

25. – auto frau – Ja, auch Frauen fahren Autos und das sehr oft sehr gut.

26. – japan wasserstoff – Japan und Korea, bzw. diverse Konzerne, forcieren die Herstellung der Brennstoffzelle. Allerdings nicht nur für Autos.

27. – queer gedacht – Zwar bin ich wirklich queer, aber ich denke das sollte quer gedacht heißen. Über die Querdenker habe ich nun schon mehrfach berichtet. Allerdings bin ich noch skeptisch.

28. – tuning chip – Ein schwieriges Thema. Vermutlich ist Chiptuning, also die Leistungssteigerung von Turbo-Motoren gemeint. Dass es etwas bringt ist unbestritten. Unsachgemäßes Tuning kann allerdings den Motor und das Getriebe schädigen. Ebenso diverse Billig-Chips, die dem Motor-Steuergerät falsche Zahlen vorgaukeln.

29. – yuki onna – Mit der Yuki-onna, der Schneefrau bin ich verheiratet. Spaß beiseite, meine Frau heißt Yuki und ist wie ich auch Japanerin. Allerdings ist sie ebenso hübsch wie die Yuki-onna der Legenden. Dafür aber weniger tödlich und kein bisschen rachsüchtig.

30. – japan china krieg – Eine aktuelle Kriegsgefahr zwischen Japan und China sehe ich nicht. Wir manövieren geschickt durch die US-Sanktionen gegen China und machen gute Geschäfte.

31. – neoliberalismus  – Der Neoliberalismus beherrscht uns seit Jahrzehnten. Zur Zeit gehen die Meinung weit auseinander. Es gibt Stimmen, die sehen ihn in den letzten Zügen. Ich sehe das anders, aber das kann ich an dieser Stelle nicht in wenigen Worten erklären. Vielleicht schreibe ich darüber einen eigenen Beitrag. Wer mehr über den Neoliberalismus lesen möchte: „Der Unsichtbare – Neoliberalismus in der Kritik“

Schweigen ist eine Blume

Schweigen ist eine Blume

Meine Tage in Schweden neigen sich dem Ende zu. Ich gebe das Zepter weiter. „Kobra, übernehmen Sie!“ Wolf lacht, als ich diese uralte Serie zur Sprache bringe, deren absoluter Fan er ist. Zusammen mit dem Team, haben wir in den letzten Tagen einige Folgen angeschaut. Eine junge Schwedin, die ich Inga nennen will, ist sichtlich enttäuscht, als ich von meiner Rückkehr nach Japan spreche. Ich habe die Studentin vor einigen Wochen als Buchhalterin engagiert, wir haben uns durch Zufall in einem Cafe getroffen. Inga ist im letzten Semester und freut sich über den (Neben)Job. Aber sie mag Frauen und hat ein Auge auf mich geworfen. Zugegeben flirte ich noch immer gern. Aber meine Elfe würde ich nie betrügen. Ingas Tränen fließen, als sie meinen Korb entgegen nimmt.

Die Firma ist gut aufgestellt, das Konzept wird funktionieren. Es sei denn, dass in Schweden eine zweite Welle rollt. Dumm nur, dass es dort nicht einmal eine erste Welle gab. Die deutsche „Qualitätspresse“ hat darüber gelogen. Ebenso wie diverse Politdarsteller. Ich könnte einiges darüber schreiben, aber das hat Peter Meyer im Rubikon besser gemacht. Besser berichtet haben ohnehin die Alternativen Medien. Vor allem der Rubikon und KenFM, haben einen ungeahnten Aufschwung erlebt. Vielleicht ist das der Funke Hoffnung, der nun neue Nahrung braucht. Ducken war gestern, nun ist Widerstand Bürgerpflicht.

Aiko ist total aufgeregt, als wir per Skype miteinander sprechen. „Wann bitte kommst du?“, will sie ständig wissen. Die Kleine wartet voller Sehnsucht schon seit Wochen. Stolz erzählt sie mir alle Neuigkeiten und dass sie eine neue Karate-Technik kann. Cousin Ken hat sich Aiko angenommen und ihr einiges beigebracht. Er lacht nur, als ich mit ihm schimpfe. Ob er noch lachen kann, wenn ich ihm aus Spaß den Hintern haue? Auch Yuki freut sich. Aber unsere Liebe kennt bekanntlich keine Grenzen. Das war schon immer so.

Ich blicke auf Deutschland. So nah und doch so fern. Erneut heißt es Abschied zu nehmen. Diesmal für immer? Bedingt durch den Aufbau der Firma in Schweden, habe ich weder die Zeit noch die Muße gefunden, um mich politisch in Deutschland zu engagieren. Wo auch, wäre die nächste Frage. Aber tun wir kurz so, als ob ich an Politik(er) glaube. Grüne, Linke und SPD halte ich für fehlgeleitet. Diese Truppe ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Mit den Linken sitzt ohnehin die umbenannte SED im Bundestag.

Die CDU ist zur reinen Partei der eigenen Machterhaltung verkommen. Die internen Rebellen der Werteunion haben keinen Einfluss (mehr) oder halten sich vornehm zurück. Die CSU wäre gern die echte AfD, aber man traut sich aus wahltaktischen Gründen nicht. Die FDP braucht niemand mehr. Die Partei hat ihr Fähnlein zu oft in die verschiedensten Richtungen geschwenkt. Die AfD ist ohnehin nur mit sich selbst beschäftigt. Die Partei muss noch reifen oder sie wird untergehen.

Woher also soll Deutschlands Veränderung kommen? Von den Querdenkern vielleicht, die für Frieden und Liebe stehen? Am 01.08.2020 haben sie eine große Demonstration in Berlin geplant. Wer will und kann geht hin. Aber schon jetzt arbeitet das linke Narrativ an Gegenmaßnahmen. Wahlweise werden die Querdenker als „Corona-Leugner“ oder „Verschwörungstheoretiker“ denunziert. Vorsicht ist also angebracht. Jedoch auch einem Staat gegenüber, der auf dem Weg in die falsche Richtung ist.

Ich könnte eine Voraussage für a. die Demonstration und b. die politische Zukunft Deutschlands machen und läge vermutlich richtig. Aber soll ich mir weiter den Kopf über eine Nation zerbrechen, die sich selbst verleugnet und Probleme mit der eigenen Identität und Geschichte hat? Japan hat seine eigenen Probleme. Vielleicht werde ich eines Tages darüber berichten. Aber bis dahin wird mein Schweigen eine Blume sein. Habt einen schönen Sommer. Wir lesen uns im Herbst.

Täglich nachgedacht: Corona – Nothing Else Matters

Täglich nachgedacht: Corona – Nothing Else Matters

Ich war noch ein Kind, als die Band Metallica die Ballade „Nothing Else Matters“ veröffentlichte. Damals habe ich diese Art Musik nicht gemocht. Heute schon, wenn ich dazu in der richtigen Stimmung bin. Aber es geht weniger um einen Song, als vielmehr um das böse Corona-Virus. Das hat, wie wir mittlerweile alle wissen, viele Millionen Menschen umgebracht … Gut, das war nun eine bewusste Falschaussage, um die Absurdität der angeblichen Pandemie zu unterstreichen.

Wer den Schaden hat

Beim täglichen Blick in die Medien könnte man nämlich noch immer graue Haare bekommen. Corona – Nothing Else Matters fiel mir zu den Schlagzeilen ein, die den Menschen in Deutschland täglich auf die Köpfe prasseln. Obwohl längst widerlegt, klammern sich die üblichen Verdächtigen weiter an ihre Aussagen. Was sollten sie auch sonst machen, der Zorn von Millionen wäre ihnen für den Irrtum sicher. Ob die zum Teil reißerischen Überschriften berechtigter Sorge entspringen oder ein Zeichen von journalistischem Unvermögen sind, darf jeder selbst für sich entscheiden, wenn er die ach so tollen Publikationen liest.

Gleiches gilt auch für die Aussagen von Politikern, die entweder Wahlkampf machen oder sich seit Monaten selbst widersprechen. Der Möchtegern-Kanzler Söder gehört ebenso dazu, wie der Lobbyist Spahn. Beide sind offenbar im Nebenjob Surfer und auf der Suche nach der perfekten Welle. Warum sonst würden sie so oft davon fabulieren. Aber vielleicht wird ihnen auch mittlerweile bewusst, welchen Schaden sie mit dem Lockdown angerichtet haben.

Die üblichen Verdächtigen

Es ist noch zu früh, um eine Bilanz aus der Corona-Krise zu ziehen. Dass es richtig teuer wird, kann ich an dieser Stelle versprechen. Den Gewinnern der Krise ist das einerlei, sie haben mit „Black Lives Matter“ schon die nächste Krise vorbereitet. Unterdessen geht beim Rubikon die Corona-Aufklärung unvermindert weiter. Der Beitrag Begründeter Verdacht hat mir gefallen. Dass zumindest einige Regierungen die Krise für ihre Ziele ausgenutzt haben, ist offensichtlich. Leider verstehen das viele Menschen noch immer nicht und hofieren eine Angela Merkel nun als kompetente Managerin.

Weniger Gefallen finde ich an dem Irrsinn der GRÜNEN, die sich nun gegen das Wort „Rasse“ im Grundgesetz stellen. Natürlich ist klar, dass man auch bei der SPD die gleiche Meinung haben muss. Dumm nur, ohne Rasse ist auch kein Rassismus möglich, was einmal mehr die absurde Logik dieser Truppe entlarvt. Vielleicht sollten einige Genossen besser nachdenken, bevor sie den Mund aufmachen. Das sonst ungehindert entweichende CO2 könnte sonst für eine Klimaerwärmung sorgen. Alternativ wäre auch eine weitere Virus-Welle möglich. Fakt ist, diese Personen sind irgendwie infiziert. Vielleicht würde eine Impfung gegen kognitive Dissonanzen helfen.

Die Guten und die Bösen

Ein gut geschriebener Beitrag von Professor Beda M. Stadler, der auf achgut.com erschienen ist, hat es mir angetan. Der emeritierte Professor für Immunologie und ehemalige Direktor des Instituts für Immunologie an der Universität Bern schreibt unaufgeregt über seine Sicht der Dinge in Sachen Corona. Wer keine Angst vor anderen Meinungen hat, der sollte diesen Beitrag lesen:  Corona-Aufarbeitung – Warum alle falsch lagen

Wie falsch jene fehlgeleiteten Amerikaner liegen, wenn es um die politische motivierte Kampagne „Black Lives Matter“ (BLM) geht, zeigen immer mehr kritische Stimmen aus der Afro-Amerikanischen Community. Der US-Sender Fox News hat ein bemerkenswertes Interview veröffentlicht. Darin hat Niger Innis, der Sprecher des Kongresses für Rassengleichheit, die Black Lives Matter-Bewegung scharf kritisiert. Innis, selbst Afro-Amerikaner, sagte: „Sie nehmen ihre Anweisungen, ihre Anleitung aus dem marxistischen Handbuch. Ich werde einige harte Wahrheiten sagen, die die Leute nicht hören wollen. Die BLM-Bewegung wurde von Alicia Garza und einer Reihe anderer Mitbegründer gegründet, die sich für eine harte marxistische und LGBT-Agenda einsetzten.“

Die Aktivisten

Nun war ich selbst einige Jahre als LGBT-Aktivistin tätig und habe unter anderem für die Ehe für alle gekämpft. Einen Fehler zuzugeben ist nicht wirklich schwer, zum Teil fühle ich mich an der jetzigen politischen Lage mit schuldig. Es ging mir nie um Sonderrechte und auf den wirren linken Feminismus kann ich gern verzichten. Daher möchte ich gern dabei helfen, das wieder in vernünftige Bahnen zu lenken. Wie das funktioniert kann man bei anderen (liberal)konservativen Frauen sehen, die alles andere als ewig gestrig sind.

Ein, wie ich finde gutes Beispiel, ist die schwarze Aktivistin Candace Owens. Sie distanziert sich klar von dem Gedanken, dass George Floyd ein Held gewesen ist. An ihrer Wand hängen Bilder von Kobe Bryant, was selbst ich gut nachvollziehen kann. Nur Irre verehren Schwerverbrecher. Man darf gespannt sein, ob sie den medialen Shitstorm unbeschadet übersteht, den ihr Video ausgelöst hat.

Der kriminelle Held

Candace listet sie die Verbrechen von Floyd auf, der durch übertriebene Polizeigewalt ums Leben kam. Wer Englisch spricht, sollte sich auch dieses Video ansehen. Vorab, auch wenn dies vornehmlich linke Medien anders darstellen und nun eine Hetzkampagne gegen die Aktivistin starten, Candace geht es auf keinen Fall um eine Rechtfertigung des Verbrechens. Sie fordert Gerechtigkeit und eine Bestrafung des Ex-Polizisten: Candace Owens – I do not support George Floyd!

Ich finde die Aussage von Candace mutig und richtig. Auch ich würde keinen Angehörigen der Yakuza hofieren, der von einem Polizisten erschossen wird. Es liegt mir fern mich in amerikanische Innenpolitik einzumischen, aber wer sich informiert und die krassen Zahlen schwarzer Krimineller sieht, der muss das Problem in den USA erkennen. Dort und nicht im Framing von Polizisten gilt es anzusetzen. Die sind selbst oft nur die Opfer eines Systems, das Reiche immer reicher und Arme immer ärmer macht.

Donald Trump nun die Schuld am Tod von Floyd, dem Justizsystem und der hohen Kriminalitätsrate bei einer Minderheit in der amerikanischen Bevölkerung zu geben, ist so dumm wie falsch. Das wird lediglich von den Medien kolportiert, um Wahlkampf zu betreiben. Jene Schreihälse, die nun dringende Reformen vom Präsidenten fordern, sitzen teilweise seit über 40 Jahren im Senat oder Kongress und haben schon Bill Clinton und Barack Obama als Präsident erlebt. Damals haben sie geschwiegen.

Was es noch zu sagen gibt

Meine Tage in Stuttgart sind gezählt. Ich werde Deutschland sehr bald wieder in Richtung Schweden verlassen. Ob und wann ich wiederkomme, mache ich von der weiteren politischen Entwicklung in Deutschland abhängig. Finde ich eine Möglichkeit mich einzubringen, bin ich zu einer Mitarbeit bereit. Die deutsche Staatsbürgerschaft kann ich jederzeit wiederhaben, die ist quasi nur auf Eis gelegt.

Vorerst muss ich mich um die neue Firma in Schweden kümmern und dort für eine Weile die Chefin sein. Geplant war das anders, aber als gehorsame Schwiegertochter folge ich natürlich der Stimme meines „Meisters.“ Das war, wie sich jeder denken kann, pure Ironie. Wenn überhaupt, erkenne ich nur eine Person als gleichberechtigte Meisterin an: Meine Yuki – Nothing Else Matters.

Die japanischen Gespräche: Teil 2

Die japanischen Gespräche: Teil 2

Hier nun der 2. Teil der japanischen Gespräche. Ungefiltert, ehrlich und direkt. Viel Spaß beim lesen.

Karin: „Wie stehst du zu der These einer Weltwirtschaftskrise oder eines baldigen Börsencrashs?“

Mayumi: „Die Krise ist schon längst da, aber der Crash wird von den Notenbanken verhindert. Wann sie die Blase endgültig platzen lassen weiß niemand so genau.“

Karin: „Du glaubst also, dass der Crash gesteuert wird?“

Mayumi: „Ich würde das so machen.“ (Die weiteren fachlichen und sehr trockenen Ausführungen haben wir weggelassen, sie würden den Rahmen dieses Beitrags sprengen)

Karin: „Einiges ist wirklich seltsam, da gebe ich dir recht. Du hast bestimmt vorgesorgt?“

Mayumi: „Wir haben nur in solche Projekte investiert, die auch nach einem Börsencrash mit Sicherheit weiterlaufen.“

Karin: „Magst du einige nennen?“

Mayumi: „Öffentliche Tipps werde ich keine geben.“

Karin: „Was hältst du von Kryptowährungen? Du hast doch auch dort schon spekuliert. Hast du keine Angst alles zu verlieren?“

Mayumi: „Ich habe schon vor Jahren in Bitcoin investiert und einen satten Gewinn gemacht. Die meisten Anteile habe ich daher wieder verkauft und in sichere Projekte reinvestiert. Einen kleineren Rest lasse ich stehen und freue mich, wenn die Währung steigt. Fällt sie ins Bodenlose, habe ich nichts verloren.“

Karin: „Würdest du kleinen Anlegern 2020 zum Einstieg in Kryptowährungen raten?“

Mayumi: „Ich werde keine Empfehlungen aussprechen. Außerdem hast du doch selbst BWL studiert und viel mehr Ahnung von Finanzen als ich!“

Karin: „Jetzt wo du es sagst … Anderes Thema: Auto. Du arbeitest doch immer noch für die Autoindustrie. Magst du erzählen was du genau machst?“

Mayumi: „Auto fahren.“

Karin: „Du bist doof!“

Mayumi: „Ich habe dich auch lieb. Aber gut. Wie du weißt setzt Japan beim Auto auch auf Wasserstoff. Ich habe einen Wasserstoff-Testwagen vor der Tür, der mit einem stets wechselnden Software-Setup gefahren wird. Es geht dabei um Alltagstauglichkeit, Reichweite und Haltbarkeit. Auch um Tuning. Wir werden bald wieder nach Kalifornien fliegen, um dort unter extremeren Bedingungen zu testen.“

Karin: „Magst du Details nennen?“

Mayumi: „Das geht leider nicht.“

Yuki: „Wir haben auch noch einen anderen Testwagen, der ganz normal mit Benzin betrieben wird. Da steht Porsche drauf.“

Karin: „Echt jetzt, ihr fahrt Porsche?!“

Mayumi: „Was ist so besonders daran? Es handelt sich dabei um einen modifizierten Porsche Cayman GT4, der wesentlich mehr PS als das Serienmodell hat. Der wird aber nur auf einer abgesperrten Strecke gefahren, da er keine Straßenzulassung hat.“

Karin: „Krass! Darf ich mal mitfahren?“

Mayumi: „Der Wagen hat leider nur einen Fahrersitz und ohne A-Lizenz darf den niemand fahren. Außerdem sind mir wegen der Versicherung die Hände gebunden.“

Karin: „Schade. Aber gut. Wie siehst du die Zukunft des Autos?“

Mayumi: „Deutschland macht den Fehler zu sehr auf die Elektromobilität zu setzen. Meiner Meinung nach ist das falsch. Wir werden aber noch eine ganze Weile auch den Verbrennungsmotor auf den Straßen sehen. Elektroautos für die Stadt, Wasserstoffautos und Verbrenner bzw. Hybridfahrzeuge für längere Strecken. Japanische und koreanische Firmen sind übrigens beim Wasserstoffauto schon sehr weit. Ich denke dass man in vier bis fünf Jahren Wasserstoffautos serienmäßig herstellen wird. Und das zu einem vernünftigen Preis.“

Karin: „Du hast, bzw. ihr habt in diese Firmen investiert?“

Mayumi: „Ja, schon vor einigen Jahren. Wie gesagt sind wir sehr breit aufgestellt und werden jede Wirtschaftskrise finanziell überleben. Mir tun nur die Leute leid, die keine Ahnung von Finanzen haben oder Betrügern aufgesessen sind.“

Karin: „Du hast BWL und VWL studiert und hast auch als Unternehmensberaterin gearbeitet. Wenn ich deine Blog-Beiträge lese frage ich mich immer, ob du dein Pulver nicht an der falschen Stelle verschießt. Du wärst doch vielleicht bei einem Online-Magazin besser aufgehoben.“

Mayumi: „Überlegt habe ich schon. Aber ich bin nun mal keine Journalistin und auf meinem Blog entscheide ich selbst, ob und wann ich etwas schreibe. Vor allem über was. Dann gäbe es da noch das klitzekleine Problem meiner geschäftlichen Aktivitäten, die immer mehr Zeit verschlingen.“

Karin: „Hält dich das von Karate ab? Du hast jetzt den 5. Dan. Und im Aikido hast du doch auch einen Schwarzen Gürtel. Reicht dir das oder möchtest du noch mehr?“

Mayumi: „Warum sollte mich die Arbeit davon abhalten? Ich kann das wunderbar miteinander kombinieren.“

Yuki: „Das musst du gesehen haben! Sie springt dann plötzlich auf und läuft eine Kata oder kickt durch die Gegend. Oder verhaut mich Ärmste. Gilt das eigentlich als Gewalt in der Ehe?“

Mayumi: „Glaub ihr kein Wort! Sie haut mir immer auf den Po. Angeblich um meine Reflexe zu testen.“

Yuki: „Ich liebe dich.“

Mayumi: „Ich dich auch.“

Karin: „…“

Doris: „…“

Mayumi: „Wo waren wir? Ach ja … Also ich brauche keine Gürtel um glücklich zu sein. Das unterscheidet mich vermutlich von diversen Großmeistern, die schon zu Lebzeiten den 10. Dan bekommen haben. Was ich aber festgestellt habe, dass ich mit einem hohen Dan-Grad mehr Gehör in der Community habe und dass es einfacher ist für Seminare gebucht zu werden. Dass ich überhaupt weitergemacht habe, hat auch etwas mit Respekt und Dankbarkeit für meinen Vater zu tun.“

Karin: „Er muss mächtig stolz auf dich sein!“

Mayumi (schmunzelnd): „Klar, daher verhaut er mich auch regelmäßig beim Training.“

Karin: „Nee, ist klar! Yuki, stimmt das?“

Yuki: „Was glaubst du?“

Karin: „Dass sie viel besser ist!“

Mayumi: „Jeder Meister ist stolz darauf, wenn ihn seine Schüler übertreffen. Dann hat er etwas richtig gemacht.“

Karin: „Sprach das japanische Orakel! Aber sag, du unterrichtest in deinem Dojo ausschließlich Frauen, nur bei den Kindern sind auch Jungs dabei. Magst du erläutern warum?“

Mayumi: „Die Kindergruppe ist durch Aiko entstanden. Sie braucht Freunde, das Geschlecht spielt dabei keine Rolle. Allerdings werde ich keine männlichen Teenager unterrichten. Spätestens mit zwölf Jahren ist Schluss. Aber bis dahin dauert es noch eine Weile und die wenigen Jungs sind alle sehr lieb. Bei den Frauen handelt es sich um eine neue Geschäftsidee, die ich zusammen mit einem befreundeten Ehepaar verwirklicht habe. Er ist Japaner und war im Vollkontakt-Karate aktiv, sie hat schon als Kind in Hongkong Kung Fu gelernt.“

Karin (verblüfft): „Eine japanisch-chinesische Ehe?“

Mayumi: „Was ist daran so seltsam? Grace stammt aus Hongkong und hat schon als Kind japanisch gelernt. Die privaten Beziehungen zwischen China und Japan sind nämlich nicht so schlecht, wie es die Presse gern verkauft. Ihr Vater war beruflich regelmäßig in Japan und hat sie und ihre Mutter oft mitgenommen. Bei einem dieser Besuche haben sie dann eine Koreanerin als Kindermädchen eingestellt, die neben ihrer eigenen Sprache auch Japanisch und Englisch sprach.

Wir haben Grace und ihren Ehemann Hitomi bei einem Karate-Turnier getroffen. Yuki und ich sprachen Deutsch, Hitomi versteht einige Worte. Er war als Kind mehrfach in Deutschland bei Verwandten. So kamen wir ins Gespräch. Die beiden betreiben eine Agentur für Bodyguards, vermitteln allerdings nur Frauen. Überwiegend sind das Chinesinnen. Aber seit wir mit im Boot sind, haben wir auch Japanerinnen und Koreanerinnen im Angebot.“

Karin: „Wie muss ich mir das vorstellen, was bringst du den Frauen bei und wer genau kann Bodyguard werden und warum nur Frauen?“

Mayumi: „Frauen deshalb, da potenzielle Angreifer meist Männer sind, die nicht mit einer weiblichen Security rechnen. Jede Bewerberin muss zwingend Vorkenntnisse in mindestens einer Kampfsportart haben und darf bei der Einstellung nicht älter als 25 Jahre sein. Grace übernimmt die taktische Ausbildung. Ich ergänze das mit Aikijujutsu, Kenjutsu und Karate. Cousin Ken ist übrigens auch dabei. Ob du es glaubst oder nicht, aber Ken kann ziemlich gemein sein, wenn es darauf ankommt. Die Frauen müssen gegen ihn oder Hitomi im Sparring antreten.“

Karin: „Das klingt brutal! Wie hoch ist die Durchfallquote?“

Mayumi: „Als Bodyguard muss man zur Not den eigenen Körper als Schutz einsetzen. Wer das nicht kann oder will, hat in diesem Beruf nichts zu suchen. Aber wir hatten bisher nur zwei Ausfälle. Eine der Frauen war schwanger und hat es nicht gewusst. Sie hat sich für das Kind entschieden, was ich absolut begrüße. Leider ist sie auch die beste Kendo-Kämpferin, die ich in meinem Leben gesehen habe und sollte nach der Ausbildung mit mir als Co-Trainerin arbeiten.“

Karin: „Besser als du?“

Mayumi: „Ich kann kein Kendo!“

Karin: „Ist klar, du haust nur so aus Spaß mit dem Schwert auf andere ein.“

Mayumi (mit gespielt finsterem Blick): „Kenjutsu ist der eigentliche Schwertkampf, Kendo ist nur der Sport. Im Kenjutsu, wie in allen traditionellen Kampfkünsten, gibt es keine Regeln. Daher gewinne ich im Sparring gegen Kendo-Schüler. Aber zurück zu deiner Frage. Wir werden das Mädel nach der Geburt wieder als Sensei sehen, zumindest ist das so abgemacht. Ein andere Frau ist beim Training mit Grace unglücklich gestürzt und hat sich das Schlüsselbein gebrochen. Leider so kompliziert, dass es vermutlich nie wieder so belastbar wie vorher werden wird. Damit ist sie als Bodyguard leider raus. Sie arbeitet aber mittlerweile als Assistentin für Grace und trainiert immer noch mit. Natürlich weniger hart als zuvor. Aber sie kann ganz toll kochen.“

Karin (lacht): „Grace hat sie doch kaum wegen ihrer Kochkünste genommen oder irre ich mich?“

Mayumi: „Sie ist ein Organisationstalent und nimmt uns viel Arbeit ab. Grace vergisst keine Freunde, darin sind wir uns ähnlich.“

Karin: „Wirst du auch als Bodyguard arbeiten? In Deutschland hast du das doch kurz gemacht.“

Mayumi: „Ich habe in wenigen Fällen für Privatpersonen gearbeitet. Das hatte aber eher wenig mit einer klassischen Bodyguard zu tun. Es war mehr Privattraining. Darin sehe ich keine Zukunft für mich. Ich habe mich finanziell in die Firma eingebracht und werde bei der Ausbildung neuer Frauen helfen.“

Karin: „Und dann nur noch Autos fahren? Warum machst du das eigentlich?“

Mayumi: „Ich finde die Abwechslung gut. Auch in der Kampfkunst. Nur mit Karate und Aikijūjutsu bzw. Aikido wäre ich nie glücklich geworden.“

Karin: „Magst du das genauer erklären?“

Mayumi: „Klassisches Karate dient der reinen Selbstverteidigung und kennt keinen Erstangriff. Allerdings hat man diese Art der Selbstverteidigung für kriegerische Auseinandersetzungen geschaffen. Als Kind hatte ich viel zu viel Energie und wollte immer kämpfen (Kumite / Sparring). Daher hat mir mein Vater erlaubt an sportlichen Wettkämpfen teilzunehmen. Das hat meine Neugier nur noch mehr geweckt und ich wollte weiter lernen.“

Karin: „Aber ist das nicht deinem eigentlichen Stil eher hinderlich?“

Mayumi: „Das genaue Gegenteil ist der Fall. Okinawa-Te, aus dem Karate entstand, ist von zwei Kung-Fu-Strömungen beeinflusst worden. Während mein Goju-Ryu vom Kranich-Stil / White Crane abgeleitet werden kann, dürfte es sich beim Shorin-Ryu um ein reduziertes (südliches) Shaolin-Kung-Fu handeln. Ich habe beides trainiert und noch einige Stile mehr.“

Karin: „Was genau meinst du mit reduziert?“

Mayumi: „Wenn du genau hinschaust, wirst du viele Ähnlichkeiten zwischen den Formen des chinesischen Kung Fu und den japanischen Kata erkennen. Man hat in Japan lediglich überflüssige Elemente eliminiert. Karate wirkt daher oft steifer, als die fließenden Bewegungen der Kung Fu-Stile. Das muss aber kein Nachteil sein.“

Karin: „Inwieweit helfen dir andere Stile bei Karate?“

Mayumi: „Obwohl Goju-Ryu-Karate meiner Meinung nach mit das beste Karate überhaupt ist, haben auch andere Stile gute Techniken. Ich schaue mir das an, vergleiche, wäge ab und nehme sie vielleicht in meinen eigenen Stil auf. Der sich genau aus diesen verschiedenen Stilen entwickelt hat.“

Karin: „Du kombinierst doch dieses Aikijūjutsu oft mit Karate wenn ich das richtig verstehe. Ist das dann quasi eine Art von Mayumi-Jūjutsu?“

Mayumi (lachend): „Wenn du es so nennen möchtest.“

Doris: „Ich habe mal Videos dieser Gracie-Familie gesehen. Die sagen und zeigen auch, dass sie jeden anderen schlagen können und ihr Brasilian JiuJitsu (BJJ) das Beste sei.“

Mayumi: „Ich möchte die Verdienste der Gracies nicht in Frage stellen, aber weder sind sie oder ihr BJJ unbesiegbar, noch haben sie bei der Auswahl ihrer Gegner besonderen Mut gezeigt. Die durften nämlich nur nach den sportlichen Regeln der Gracies kämpfen und haben daher verloren.“

Doris: „Würdest du dir einen Wettkampf mit einem Gracie-Schüler zutrauen?“

Mayumi: „Schon. Aber nach welchen Regeln soll das vor sich gehen? Ich kann kein BJJ, die können kein Karate.“

Karin: „Aber du kannst doch auch Hebel und Würfe?“

Mayumi: „Ja, klassisches Karate und Aikijujutsu sind voll davon. Aber im reinen Bodenkampf bin ich einer erfahrenden Wettkämpferin trotzdem unterlegen. Womit wir wieder bei den Regeln wären. Ohne Regeln sieht das anders aus, macht aber wegen der Gefahr einer Verletzung keinen Sinn. Wenn wir vielleicht nach Kickbox-Regeln sparren, sieht das schon wieder anders aus. Aber dann wird eine reine Judoka null Chancen gegen mich haben. Die bezieht die Prügel ihres Lebens.“

Karin: „Selbstbewusst wie immer, so kenne ich dich. Stichwort Wing Chun. Ich finde das toll. Würdest du mir zu einem Wechsel raten?“

Mayumi: „Sicher. Vor allem, wenn du darauf stehst finanziell ausgenutzt zu werden und jahrelang kein richtiges Training zu bekommen. Versteh mich nicht falsch, das System an sich ist recht gut, die Verbände und ihre Meister haben aber oft nur kommerzielle Interessen. Ich hatte vor Jahren das große Glück einem Sifu (chinesich für Meister) zu begegnen, der Yuki und mir alles vermittelt hat, was wir wissen und lernen wollten. Die klebenden Hände kannte ich bereits aus dem Goju-Ryu und durch Aikijujutsu war ich auch den Nahkampf gewohnt. Außerdem hatte ich mich schon vor Jahren auch mit Tai Chi beschäftigt, Wing Chun war daher weniger ein Problem, allerdings wird die Ausführung der Techniken nie so gut aussehen, wie bei reinen Wing Chun-Schülern.“

Karin: „Nutzt du es noch?“

Mayumi: „Die Techniken der verschiedenen Stile sind sich zum Teil so ähnlich, dass eine Unterscheidung schwierig ist.“

Karin: „Was würdest du jemand raten, der keine Lust mehr auf Karate hat?“

Mayumi: „Dass die Person sich vielleicht beim Taekwondo oder Thai Boxen umschauen soll, aber Karate trotzdem weiter praktiziert. Man kann dabei nur besser werden.“

Karin: „Ich habe aber gehört, dass man dabei die eigenen Fähigkeiten verschlechtert. Was stimmt denn nun?“

Mayumi: „Kein Meister der etwas von Kampfkunst oder -sport versteht, würde eine solche Aussage machen. Wer es doch macht, hat etwas zu verbergen oder verfolgt rein kommerzielle Interessen.“

Karin: „Gibt es einen besten Stil?“

Mayumi: „Gibt es ein bestes Auto?“

Karin: „Yumi! Jetzt sag, findest du Vergleiche zwischen den verschiedenen Stilen sinnvoll?“

Mayumi: „Kann man Sushi mit Currywurst vergleichen? Du magst kein Sushi, ich keine Currywurst. Jeder Stil, egal ob Kampfkunst oder -sport, hat seine Berechtigung und ist für sich gesehen gut.“

Karin: „Aber es gibt doch immer wieder mal Wettkämpfe mit Sportlern verschiedener Stile.“

Mayumi: „Ja, aber sportliche Wettkämpfe haben Regeln, die möglicherweise einen der beiden behindern und den anderen favorisieren. Darüber haben wir doch eben schon geredet. Nehmen wir Aikido. Dort werden hauptsächlich Partnerübungen gemacht, Wettkämpfe gibt es keine. Angenommen wir beide machen Sparring. Du schlägst und kickst ich verteidige mich mit Aikido. Was glaubst du geschieht?“

Karin (im Brustton der Überzeugung): „Du brichst mir die Finger!“

Mayumi: „Nee, ich knutsche dich zu Tode! Aber Spaß beiseite, diese Vergleichskämpfe sind einfach nur Mist und werden von geistig Unreifen gemacht.“

Karin: „Ach? Wie war das, als du diese MMA-Sportlerin vermöbelt hast?“

Mayumi: „Ich habe sie nicht vermöbelt, sondern ihr lediglich das Handgelenk leicht verstaucht.“

Karin: „Wie muss ich mir das vorstellen, da lässt eine vermutlich erfahrene MMA-Sportlerin dich so einfach gewähren? Kannte die deinen Hintergrund nicht?“

Mayumi: „Sie wusste nur von Karate und ging entsprechend überheblich an die Sache heran. Also habe ich sie in eine Falle gelockt und ihr quasi den Nahkampf angeboten. Als sie nach meiner Hand griff, habe ich gehandelt. Sie hat da schon fast geheult. Ein wenig Druck mehr und ihre Hand wäre Geschichte gewesen. Natürlich bin ich damit das kalkulierte Risiko eingegangen, dass sie ihrerseits etwas unternimmt.“

Karin: „Wie genau ging dieser Kampf weiter?“

Mayumi: „Sie hat beim nächsten Angriff meine Beine attackiert und ich habe sie mit dem Ellenbogen im Rücken … (kurze Pause) gekitzelt. Beides war gegen die sportlichen Regeln, ist aber Teil der traditionellen Kampfkünste. Da sind dann wirklich die Tränchen geflossen. Bei der dritten Attacke habe ich sie mit einem Hüftwurf zu Boden gebracht und angedeutet, was weiter geschehen kann. Danach gab sie auf.“

Karin: „Was wäre gefolgt?“

Mayumi: „Traditionelles Aikijujutsu ist für das Schlachtfeld gedacht. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“

Karin: „Ich glaube ich verstehe … Trotzdem hat es dir dein Vater beigebracht. Ist das kein Widerspruch?“

Mayumi: „Mein Vater hat stets darauf geachtet, dass ich mich in einem möglichen Ernstfall verteidigen kann. Ich muss bei einer Abwehr niemand ernsthaft verletzen. Das ist im Karate ebenso. Gezielt oder dosiert eingesetzt wirkt beides Wunder.“

Karin: „Deine gezielte Dosierung habe ich schon erlebt. Da fällt mir ein, in China gibt es diesen MMA-Typen, der klassische Kampfkünstler herausgefordert und geschlagen hat. Beweist das nicht, dass es doch einen besten Stil gibt?“

Mayumi: „Das beweist lediglich, dass ein erfahrener Wettkämpfer einen im sportlichen Zweikampf unerfahrenen geschlagen hat, was ihm herbe Kritik einbrachte. Außerdem waren seine Gegner wesentlich älter als er. Im Endeffekt hat er bereits sein Gesicht verloren und ist in der Szene unten durch.“

Karin: „Du hast mal gesagt, dass es beim Kampfsport auch immer auf den Mensch ankommt.“

Mayumi: „Ja. Ein hoher Gürtel sagt wenig aus. Der beweist oft nur, dass der Träger die Techniken erlernt hat. Es gibt Schwarzgurte, die grottenschlechte Kämpfer sind und Gelbgurte, denen das Sparring im Blut liegt. Das gilt für Kampfsport und die klassischen Stile. Wobei man der Fairness halber sagen muss, dass viele Kampfkunst-Experten zwar tolle Lehrer sind, aber in einem sportlichen Wettkampf mangels Erfahrung verlieren.“

Karin: „Was denkst du über Mixed Martial Arts (MMA)?

Mayumi: „Im Endeffekt ist MMA doch auch nur die Rückbesinnung auf die klassischen Stile, aber durch sportliche Regeln abgemildert. Ich halte nichts davon. Im Endeffekt stehen da zwei Primitivlinge im Ring und hauen sich gegenseitig die Fresse ein. Wer das toll findet, gehört in die gleiche Kategorie.“

Karin: „Das sind harte Worte, aber ich denke ähnlich. Um das Thema abzuschließen, was denkst du über diese Shaolin-Mönche? Sind die wirklich unschlagbar gut oder ist nur eine Legende?“

Mayumi: „Dazu müsste abschließend geklärt werden, ob es den echten Shaolin-Stil überhaupt noch gibt. Daran bestehen zumindest Zweifel. Unschlagbar ist übrigens niemand. Ich behaupte aber, dass z. B. ein Kickboxer gegen einen echten Shaolin-Mönch keine Chance hätte. Der Unterschied liegt auch im Zeitaufwand den beide betreiben. Der Mönch lebt Kung Fu 24 Stunden am Tag. Der Kickboxer trainiert pro Woche nur wenige Stunden. Allerdings kämpfen Mönche nicht im Ring. Die es angeblich tun sind keine, sondern von der chinesischen Regierung bezahlte Wushu-Darsteller. Klar sind die gut, die machen den ganzen Tag nichts anderes.“

Karin: „Also so wie du … Wann steigst du wieder in den Ring?“

Mayumi: „Hier und jetzt mit dir?“ (Wir müssen alle lachen)

Karin: „Jetzt mal ernsthaft, hättest du keine Lust?“

Mayumi: „Welche Aussagekraft haben Titel und Pokale? Keine! Als Jugendliche habe ich das anders gesehen. Heute muss ich niemand mehr etwas beweisen. Allerdings habe ich den Wunsch (sie schmunzelt bei diesen Worten) Weltmeisterin in der Erziehung unseres kleinen Wildfangs zu werden. Das ist Herausforderung genug für mich.“

Karin: „Ist Aiko wirklich so wild? Sie wirkt so sanft und verletzlich.“

Mayumi: „Beides ist richtig. Aber sie kann sehr böse werden, wenn man sie ärgert. Von sich aus fängt sie nie Streit an! Aber sie wehrt sich sehr effektiv. Ich muss immer darauf achten nicht zu lachen, wenn ich Zeuge davon werde. Mein Papa ist begeistert von ihr, er sagt sie habe ein großes Talent, das aber in die richtigen Bahnen gelenkt werden muss. Bei mir habe er ja bekanntlich versagt …“

Karin: „Das ist doch jetzt ein Witz?!“

Mayumi: „Du kennst doch den Humor meines Vaters.“

Karin: „Japanischer Humor ist manchmal schwer zu verstehen. Aber ich gebe mir große Mühe. Als Frau und Mutter kann ich deutlich sehen, dass ihr einen Narren an der Kleinen gefressen habt. Hat sich euer Leben stark verändert seit ihr sie kennt?“

Mayumi: „Was bitte sollte sich verändern? Wenn sie unartig ist, wird sie natürlich in den finstersten Keller gesperrt, das machen Japaner nun mal so. Sonst noch Fragen?“

Karin: „Du bist …!

Mayumi: „Die Tochter meines Vaters.“

Karin: „Yumi, bitte!“

Mayumi: „Ist ja gut. Aiko ist eine verletzte Seele, die ich Tag und Nacht beschützen will und werde. Sie wird ihren Weg gehen, das weiß ich. Eines Tages wird sie mich beschützen und die bessere Kriegerin sein.“

Yuki: „Das witzige daran, sie hängt an uns beiden. Mit Yumi kämpft sie gern und ich muss mit ihr schmusen. Das kann aber auch das genaue Gegenteil sein und sie hängt wie eine Klette an ihr.“

Karin: „Wollt ihr noch mehr Kinder adoptieren?“

„Mayumi: „Wollen wir Elfchen?“

Yuki: „Jaaaa!“

Karin: „Eine letzte Frage zu deinem Blog. Wie lange willst du noch schreiben?“

Mayumi (zögert kurz): „Eigentlich wollte ich ihn schon vor einer Weile schließen, aber ohne Blog fehlt mir was. Allerdings werde ich nur noch dann Beiträge schreiben, wenn mich ein Thema wirklich interessiert.“

Karin: „Gibt es immer noch Anfeindungen und Provokationen?“

Mayumi: „Sie sind seltener geworden, aber alle paar Monate taucht so ein Spinner bei mir auf.“

Karin: „Handelt es sich dabei nur um Männer?“

Mayumi: „Zum größten Teil. Testosteron scheint bei manchen eine ungeahnte Wirkung zu haben.“

Karin: „Was genau schreiben die dir?“

Mayumi: „Das ist unterschiedlich und reicht von Sex-Offerten bis zu persönlichen Angriffen.“

Karin: „Ich glaube ich habe das schon einmal gefragt, aber belastet dich das nicht?“

Mayumi: „Was soll mich daran belasten, wenn mir ein völlig Fremder an die Wäsche will? Das sind alles Maulhelden, die nur an der Tastatur eine große Klappe haben.“

Karin: „Und Frauen? Was schreiben dir dir so?“

Mayumi: „Das ist subtiler. Wobei einige schon richtige Zicken sind. Ich lese, lache und lösche das meist unkommentiert. Einigen bin allerdings auf die Zehen getreten. Wer wirklich diskutieren möchte, hat keine Attacken nötig. Leider gibt es in Deutschland keine richtige Streitkultur. Statt sachlich zu bleiben, werden viele persönlich.“

Karin: „Das kenne ich nur zu gut! Aber nur mal angenommen jemand steht vor deiner Tür, wie gehst du dann damit um?“

Mayumi: „Ich biete ihm vielleicht einen Tee an bevor ich ihn ins Jenseits schicke.“

Karin, Doris und Yuki im Chor: „Du bist unmöglich!“

Mayumi (lachend):  „Das habt ihr doch bereits gewusst.“

Ende

Ich hoffe, dass damit alle (Un)Klarheiten beseitigt sind, die Aiko, Yuki und mich betreffen. Vielleicht wird es irgendwann eine Fortsetzung geben. Bis dahin sage ich auch im Namen von Yuki, Karin und Doris: Vielen Dank fürs lesen.

Die japanischen Gespräche: Teil 1

Die japanischen Gespräche: Teil 1

Dieser Beitrag entstand bereits im Dezember 2019 und ist eine erneute Co-Produktion meiner besten Freundin Karin, ihrer Frau Doris, meiner Elfe und mir. Allerdings sind die Dialoge nachträglich literarisch aufgearbeitet. Die Lacher während des Gesprächs, haben ohnehin jeden Rahmen gesprengt. Primär hat meine Freundin Karin das Gespräch geführt, der das einen diebischen Spaß machte.

Karin: Während die Einreise in Japan kein Problem war, hat mich der Kulturschock doch getroffen. Die USA sind bereits heftig für eine Düsseldorferin, aber in Japan wäre ich hoffnungslos verloren. Yumi fliegt mir förmlich entgegen und drückt mich herzlich, was völlig unüblich für sie ist. „Na Große“, flachst sie, „hast du mich vermisst?“

Während sie Doris und unsere Mädchen begrüßt, kommt Yuki langsam näher. An ihrer Hand hat sie ein kleines Mädchen, das mich mit großen Augen anschaut. „Guten Tag Tante“, höre ich auf Deutsch mit deutlichem Akzent, „wie geht es dir?“ Verblüfft schaue ich Yumi an. „Wir haben ihr Deutsch beigebracht“, erklärt sie mir. „Sie war immer neugierig, wenn Elfchen und ich Deutsch gesprochen haben.“

Ich bin fasziniert von Aiko. Auch meine Frau und meine Mädchen starren die Kleine an. Ich habe wenig Ahnung vom japanischen Schönheitsideal, aber dass Aiko einmal eine bildhübsche Frau sein wird, das kann ich deutlich sehen. Nur die Augen stören dieses Bild. Ich glaube Trauer und Verletzlichkeit zu erkennen, die sie hinter ihrem Lächeln verbirgt. „Sie vermisst ihre Mutter immer noch“, flüstert mir Yumi zu, die meinen Blick gesehen hat.

„Mein Name ist Aiko“, sagt sie, „wie bitte heißt du?“ Prompt ist jedes Eis gebrochen und alle reden auf die Kleine ein, die sich lachend die Hände an die Ohren hält. Nachdem wir unser Gepäck gefunden haben geht es ins neue Elfenheim. Wir werden in den bisher ungenutzten Zimmern untergebracht. „Was hast du vor?“, will ich später wissen, „soll das ein Hort für weitere Elfenkinder sein?“ Sie lacht und ich höre ein „Das werden wir noch sehen.“

Die nächsten Tage vergehen wie im Flug und ich lerne Yumis restliche Familie kennen. Von ihrer Tante bin ich sofort begeistert. Yumi hat mir bereits mehrfach erklärt, dass in Japan die Frauen wesentlich stärker mitbestimmen, als das in den Westen transportiert worden ist. „Das war nicht immer so“, sagt sie später. „Im alten Japan galten strenge Regeln. Wir Mädels hätten damals schlechte Karten gehabt. Japanerinnen machen das aber sehr geschickt und drängen sich nie in den Vordergrund. Vorlaut, das sind immer nur die anderen.“ „Also du“, lästert Yuki und wir müssen alle lachen.

Am dritten Abend unserer Reise, die Kinder schlafen schon, sitzen wir alle zusammen. „Ich vermisse Deutschland“, erkläre ich. „Wir alle machen das. Aber die USA faszinieren mich, die Perspektiven dort sind scheinbar unbegrenzt.“

Doris: „Ich kann mich nicht oft genug bedanken, dass ihr uns beim Umzug geholfen hat. Hoffentlich kommt ihr bald wieder nach Kalifornien. Die Mädchen sind total begeistert von Santa Barbara und bringen schon den Nachbarkindern Düsseldorfer Mundart bei. Unser Englisch wird auch immer besser.“

Mayumi: „Wir werden noch eine Weile in Japan bleiben, es gibt eine Menge zu erledigen.“

Yuki (lachend): „Ja, meine allerliebste Frau geht mal wieder mit tausend Gedanken schwanger und ich Ärmste muss darunter leiden.“

Mayumi (todernst): „Schwanger, hm? Stimmt, du hast total zugenommen. Ich suche mir eine Jüngere!“

Karin: „Könnt ihr mal mit diesem Spielchen aufhören? Ich weiß nie, ob das echt ist.“

Yuki (ebenfalls todernst): „Wie jetzt? Die betrügt mich doch seit Jahren mit ihrem Blog, hast du das etwa nicht gewusst?“

Karin: „Ihr seid beide doof! Apropos Blog, wolltest du nicht auch einen schreiben?“

Yuki: „Früher wollte ich immer, aber Yumi schreibt einfach so viel besser als ich. Sie hört ein Wort, liest einen Satz und fünf Sekunden später legt sie los.“

Doris: „Aber du schreibst viel weniger, als noch vor Jahren. Gehen dir die Ideen aus?“

Mayumi: „Mein Blog war immer nur ein Nebenprodukt. Durch den Umzug nach Japan hat sich einiges verändert.“

Yuki (schmunzelnd): „Wollen wir dieses Gespräch vielleicht als Interview veröffentlichen? Dann werden wir alle berühmt.“

Mayumi: „Das haben wir doch erst vor …“

Yuki: „… drei Jahren zum letzten Mal gemacht! Du bist jetzt fällig meine Süße!“

Mayumi: „Na gut, aber bitte nur politisch korrekt!“

Karin: „Vergiss es! Aber wie Doris schon sagte, du schreibst viel weniger. Auch … wie soll ich sagen … anders?

Mayumi: „Es gibt diesen französischen Film mit dem Titel: Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss. Du kennst ihn vielleicht. Unser Leben ist im Fluss und verändert sich daher ständig. Ruhige Passagen wechseln sich mit Wildwasser ab.“

Karin: „Das ist ein toller Vergleich! Ich vermisse trotzdem deine künstlerische Seite. Du schreibst fast nur noch über Politik. Gibt es keine Haiku oder Kurzgeschichten mehr vor dir?“

Mayumi: „Es gibt einige Gründe warum das so ist. Mehrere Kurzgeschichten warten seit Monaten auf ihre Veröffentlichung. Ab und zu lese ich sie und korrigiere hier ein Wort und dort einen Satz. Dann geschieht wieder etwas auf der Welt und ich kommentiere das.“

Doris: „Aber warum?“

Mayumi: „Erinnerst du dich daran, wie du vor einigen Jahren auf der Straße von diesen Typen belästigt worden bist?“

Doris: „Ja, worauf willst du hinaus?

Mayumi: „Auf die Einmischung der beiden Jugendlichen. Wollte dieser betrunkene Kerl dich nicht küssen?“

Doris: „Das ist aber doch etwas völlig anderes! Du kannst Politik doch nicht mit ….“

Mayumi: „Doch! Ohne die Einmischung der beiden wäre vielleicht noch mehr passiert. So bist du mit dem Schreck davongekommen und der Kerl saß auf dem Hosenboden.“

Karin: „Doris Schatz, Yumi hat schon irgendwo recht. Aber können Worte wirklich viel bewirken? So viele LeserInnen hast du doch nicht.“

Mayumi: „Woher weißt du das? Kennst du meine Statistik? Die Likes sagen nichts über die Zahl der Zugriffe aus.“

Karin: „Ach so. Magst du die Zahl verraten?

Mayumi: „Wozu?“

Karin: „Treffer, versenkt. Ich würde aber schon gern wissen, warum jemand wie du, die Politik für eine Lachnummer hält, sich derart politisch auf ihrem Blog engagiert.“

Mayumi: „Weil es meine Natur ist sich einzumischen, wenn ich Ungerechtigkeiten sehe.“

Doris: „Wo siehst du dich eigentlich heute politisch, inwiefern haben sich deine Ansichten in den letzten Jahren geändert?“

Mayumi: „Würde ich an Politik glauben, dann hätte ich mich von einer links-liberalen zu einer liberal-konservativen Wählerin gewandelt.“

Karin: „Hat man dich nicht früher auch als Salonlinke bezeichnet?“

Mayumi (lachend): „Ja, das stimmt. Den linken Feministinnen passte ich nie ins Bild, da ich ihre „Genderitis“ abgelehnt habe. Ich bin eine Frau und möchte nicht das Gender-Stigma „Lesbe“ verpasst bekommen. Klar bin ich eine. Und? Macht mich das weniger zu einer Frau?“

Karin: „Da gebe ich dir völlig recht. Aber so ganz will mir die Bezeichnung liberal-konservativ nicht gefallen. Du hast doch immer noch sehr viele eher links angesiedelte Ideen. Und irgendwie wirkst du manchmal auch libertär. Kann man dich also wirklich irgendwo einordnen?“

Mayumi: „Das ist alles mehr oder weniger richtig. Ich finde, dass wir in einigen Bereichen zu viel Staat haben, aber auch zu viel Einfluss der Wirtschaft, der Konzerne. Außerdem stört mich die weltweite Aufrüstung. Wusstest du, dass Deutschland bis zu 20% des Staatshaushalts für das Militär ausgeben will? Alles auf Druck der USA versteht sich. Meine konservativen Ansichten sind auch meiner patriotischen Haltung geschuldet. Raubtierkapitalismus oder Neoliberalismus lehne ich ab.“

Karin: „Diese Aufrüstung macht mir auch Sorgen. Apropos Kapitalismus, du nutzt die Möglichkeiten des Kapitalismus doch schamlos aus. Wie verträgt sich das mit deinen sozialen Ideen?“

Mayumi: „Sehr gut sogar. Allerdings achte ich so gut es geht darauf niemand über den Tisch zu ziehen. Wo man mich einordnen kann? Auf meiner eigenen Seite. Ich habe keine Berührungsängste mit Angehörigen der verschiedenen politischen Lager. Die allerdings mit mir. Gut, mit Neo-Nazis zu reden ist verlorene Lebenszeit. Deren dumpfe Geisteshaltung liegt jenseits meiner Welt. Gleiches gilt auch für die Schlägertrupps der Antifa. Diese hirnlos-bekifften Typen sind doch lediglich bezahlte Sklaven der Regierung.“

Karin: „Du bist echt eine Marke! Aber noch mal eine Frage zu deiner Arbeit. Du hast soweit ich weiß richtig lukrative Aufträge von Firmen abgelehnt. Sogar Angebote Posten zu übernehmen. Magst du erzählen warum?“

Mayumi: „Das ist richtig. Vor einigen Jahren sollte ich eine Firma auf Kosten der Belegschaft sanieren. Stattdessen habe ich beim Management angesetzt. Das Konzept hätte prima funktioniert, aber diese Herren wollten keinen Cent vermissen. Also haben sie einen anderen Unternehmensberater engagiert, viele Mitarbeiter entlassen und sind krachend gescheitert.“

Karin: „Das war aber doch nicht alles?“

Mayumi: „Details kann ich dazu keine geben, wenn dieses Gespräch veröffentlicht werden soll. Vor Jahren hatte ich auch das Angebot einer Geschäftsführerin. Aber das hätte viele Reisen bedeutet und Yuki wäre allein geblieben. Und von Elfchen trenne ich mich nicht! Ein Anhängsel von mir muss sie auch nicht sein, wir arbeiten zusammen als Team.“

Ende des 1. Teils.

Das ganze Gespräch auf einer Seite zu bringen, war meiner Meinung nach zu viel für einen Beitrag. Daher habe ich einen Zweiteiler daraus gemacht. Im zweiten Teil geht es unter anderem um die Weltwirtschaft, Kinder, Autos und Karate.

Die Engel von Dortmund

Die Engel von Dortmund

Dortmund im Sommer vor einigen Jahren. Ein Samstagabend, es ist spät. Die Japanerin Rika ist auf dem Rückweg zu ihrem Auto. Den Tag hat sie mit einer Freundin verbracht, deren Küsse noch auf ihren Lippen brennen. Rika lächelt versonnen. „Wir werden uns bald wiedersehen“, murmelt sie. Geparkt hat Rika in einer Seitenstraße, die plötzlich völlig anders aussieht. Entschlossen geht sie den Weg zurück, als eine Stimme zu hören ist.

„Hey Kleine!“, ruft ein Mann, „wohin willst du so allein?“ Rikas Blick fällt auf einen Hauseingang. Mehrere Zigaretten glimmen. Das sieht nach Ärger aus. Rika schaut sich um, während die Männer zügig in ihre Richtung gehen. Zurück kann Rika nicht, die Männer schneiden ihr den Weg ab. Die Japanerin hat den Schwarzen Gürtel in Karate, aber ein Kampf in der schlecht beleuchteten Straße birgt Risiken. Soll sie es mit Worten versuchen?

Die Leuchtreklame einer Kneipe glimmt ein Stück entfernt. Ohne zu zögern läuft Rika los und hört, wie die Männer ihr folgen. Rika ist schnell, aber ist weglaufen die beste Idee? Ihre Verfolger kommen fluchend näher, im letzten Moment reißt Rika die Tür der Kneipe auf. Ist die Japanerin in Sicherheit?

Im Halbdunkel erkennt sie ein halbes Dutzend Biker, es riecht nach Alkohol und Zigarettenrauch. „Hilfe!“, sage sie mit fester Stimme, „ich brauche bitte Hilfe, ich werde verfolgt!“ „Was ist los?“, hört sie und ein riesiger Kerl taucht hinter dem Tresen auf, „komm rein, hier bist du in Sicherheit.“

„Ich bin auf dem Weg zu meinem Auto“, erklärt Rika wahrheitsgemäß, „aber ich habe mich in der Straße geirrt. Mindestens vier Männer sind hinter mir her.“ Der Hüne, offenbar der Wirt, kneift die Augen zusammen und schaut in die Richtung der anderen Gäste. Die nicken wie auf ein geheimes Kommando und marschieren auf die Straße.

„Du bleibst hier“, sagt der Wirt und folgt den Männern. Hart fällt die Tür ins Schloss. Während sich Rika in der Kneipe umschaut hört sie von draußen einen Disput, dem dumpfe Geräusche und Schreie folgen. Kurz darauf stehen die Biker grinsend vor Rika. „Alles gut“, sagt der Wirt, „da hatten sich welche in der Adresse geirrt.“

Die Männer winken nur ab, als Rika sich bedankt, der Wirt gibt eine Runde aus. „Komm,“ sagt er zu der Japanerin, „trink mal einen auf den Schreck.“ Rika schaut ihn an und schenkt ihm ein typisch japanisches Lächeln. „Asiaten vertragen doch keinen Alkohol“, erwidert sie, „aber ich nehme gern einen Saft.“ Wird der Mann sie verstehen?

„Stimmt“, sagt er, „sorry, war mein Fehler. Saft haben wir leider keinen, aber ich kann dir ein Ginger Ale geben.“ „Kann ich bitte die Flasche haben?“, fragt Rika und schaut ihn offen an. „Cleveres Mädchen“, sagt der Wirt anerkennend, „aber wie ich bereits sagte, hier droht dir keine Gefahr. Finde ich aber gut, dass du so vorsichtig bist. Das habe ich meiner Tochter auch beigebracht. Mein Name ist übrigens Frank.“

Rikas Anspannung löst sich, während sie aus der Flasche trinkt. Zwar hat sie stets den Ausgang im Blick, aber die Männer haben nichts Böses im Sinn. Wer sie sind ist ihr sofort klar, als sie die Kutten der Biker sieht. „Wo sind eure Motorräder?“, will Rika wissen, „oder seid ihr zu Fuß unterwegs?“ 

„Die stehen im Hinterhof“, sagt der Wirt, „willst du sie mal sehen?“ Stolz präsentieren die Männer ihre Maschinen. Im grellen Licht einer Leuchtstoffröhre sieht Rika, dass keiner der Biker unter 40 ist. „Wir sind alles normale Menschen, die Spaß am Motorradfahren haben,“ wird ihr erklärt. Das 1%-Abzeichen an ihren Kutten sagt das Gegenteil aus. Aber Rika ist keine Richterin.

Zurück in der Kneipe unterhalten sich die Männer mit ihr. „Japanerin bist du also“, sagt einer der Biker, der sich als Stefan vorgestellt hat und dem Wirt sehr ähnlich sieht. Er ist sein jüngerer Bruder wie Rika kurz darauf erfährt und hat früher auch Karate trainiert. „Glaubt man kaum“, lacht Stefan und deutet auf seinen Bauchansatz, „aber ich bin immer noch ziemlich flink!“

Er steht auf und zeigt einige fast perfekte Tritte, allein die Lederhose hindert ihn etwas daran. „Darf ich?“, fragt Rika und stellt sich neben ihn. „Schau, so ist es besser.“ Der Biker sperrt Mund und Nase auf, als Rikas Bein blitzartig zur Seite schnellt. „Super!“, hört sie, „das kannst du aber gut! Hast du den Schwarzen Gürtel?“ Rika lächelt und nickt. „Mein Papa hat mir Karate beigebracht.“

Prompt fachsimpeln die Männer über Selbstverteidigung, der Wirt fragt Rika gezielt nach einem Kampfsport für seine Tochter. „Lass sie Krav Maga lernen“, sagt Rika, „das geht schnell und ist wirklich effektiv.“ Mittlerweile ist es 02:30 Uhr. Rika ist müde und möchte nach Hause. „Kein Ding“, sagt der Wirt, „aber wir begleiten dich zu deinem Auto. Du müsstest mir nur sagen, wo es in etwa steht.“ Rika versucht sich zu erinnern und beschreibt einige Details. „Das ist eine Straße weiter“, erklärt Frank. „Los Jungs, wir bringen sie.“

Es ist ein komisches Gefühl für Rika von sechs Männern umringt zu sein, die wachsam wie Raubtiere ihre Umgebung mustern. Die Gruppe geht durch eine Querstraße, die wenig vertrauenerweckend wirkt. Ein Betrunkener übergibt sich, zwei falsche Mädels schleppen einen Touristen ab. „Der wird sich wundern, wenn die ihre Dödel auspacken“, flachst der Wirt und die Männer lachen.

Rikas Auto ist unversehrt, sie hat nichts anderes erwartet. Niemand stiehlt einen alten Toyota. „Wie, kein Sportwagen?“, fragt Frank, „ich dachte hier steht ein japanischer Flitzer.“ „Den ich warum brauche?“, fragt Rika und erntet ein dröhnendes Lachen. Die Biker verabschieden sich, Rika bedankt sich ein weiteres Mal. Plötzlich bleibt Frank stehen und kommt zu ihr zurück.

„Du hast kein bisschen Angst gehabt, oder?“, will er von Rika wissen. „Ich meine als du in die Kneipe kamst. Immerhin bist du eine Frau und wir keine wirklichen Engel.“ Rikas Lächeln lässt ihn nicken. „Das habe ich mir gedacht“, sagt er. „Was hättest du gemacht, wenn wir dir nicht geholfen hätten?“ „Um mein Leben gekämpft“, erwidert Rika wahrheitsgemäß und erntet einen anerkennenden Blick.

Rika hat weder den Wirt noch einen der anderen Biker jemals wiedergesehen. Als sie einige Monate später aus Neugier nach der Kneipe sieht, ist diese verschwunden. An ihrer Stelle hat ein Dönerladen aufgemacht.

 

Bild: Pixabay

Gedanken einer Ausländerin: Die bunte Republik

Diesen und alle meine politischen Beiträge schreibe ich unter der für die meisten Menschen geltenden Prämisse, dass wir in einer Demokratie leben, die von freien Wahlen getragen wird. Das ist meiner Meinung nach nicht der Fall. Trotzdem schreibe ich oft über die sogenannte Realpolitik, kritisiere einzelne Parteien, Personen und / oder Entscheidungen der PolitikerInnen, behalte mir aber stets Ausflüge in die Metapolitik vor.

„Deutschland ist bunt!“ und „Vielfalt statt Hass!“, tönt es aus Sprechchören, die sich, im heiligen Zorn vereint, gegen „böse Nazis“ richten. Schnell wird klar, vorausgesetzt man schaut sich neutral aufgenommene Bilder von Demonstrationen an, dass dort weder Braunhemden marschieren, noch Rotfront auf der anderen Seite steht. Ganz im Gegenteil sind es meist normale BürgerInnen, die aufgehetzt von wem auch immer, nun Front gegen den eigenen Nachbarn machen. Ich frage, ist das noch normal?

Chemnitz, Köthen und die Folgen

Natürlich gibt es immer Ausnahmen, die man auf keinen Fall verschweigen darf. Dann aber bitte mit sachlicher Berichterstattung. In Chemnitz sah das bekanntlich anders aus, die Presse hat (wieder einmal) falsch reagiert.

Man fragt sich was diese sogenannten JournalistInnen täten, gäbe es keine (vom Verfassungsschutz unterwanderten) „Nazis“ mehr. Vielleicht würden sie dann darüber schreiben, dass Japan am „rechten Rand“ der WordPress-Weltkarte liegt.

Der gern propagierten Buntheit Deutschlands hat die Berichterstattung massiv geschadet, der Zulauf zur AfD ist ungebremst. Laut US-Medien und Geheimdienstberichten, wird das Land bereits 2020 unregierbar sein. Steuern wir also auf die früher viel geschmähten italienischen Verhältnisse zu?

Metapolitik: Diese Unregierbarkeit könnte durchaus ins Konzept gewisser Teile der Eliten passen, die dann die Macht an Brüssel übergeben. Deutschland wäre dann lediglich eine Zone im Bundesstaat EU, der Nationalstaat somit abgeschafft.

Buntes Düsseldorf

Ein Zeitsprung ins Düsseldorf der 1980iger Jahre. „Klein Tokio“, wie man das Japanische Viertel liebevoll nennt, ist definitiv eine (bunte) Bereicherung für die Stadt. Als kleines Mädchen fühle ich mich dort heimisch, aber ich habe noch viel mehr von Düsseldorf gesehen. Auch die Schattenseiten.

Mit Natalie erkunde ich oft heimlich die Stadt, wobei es vermutlich nur eine Straße war. Hass habe ich nie erlebt, viele Menschen begegnen mir mit einem Lächeln. Das hat sich später geändert, als ich ein Teenager war. Gewalt hat ein fremdes Gesicht.

Meine Eltern haben mich bewusst auf eine deutsche Schule geschickt, ich sollte die Sprache und die Sitten lernen. Das habe ich gemacht und bin zur perfekten Deutschen sozialisiert. Und genau das war offenbar der Fehler, wie ich fast 30 Jahre später feststellen muss. Bei mir hat nämlich die politisch-mediale Indoktrination versagt, ich bin stets ich selbst geblieben. Wie bitte meine ich das?

Als Kind zweier Welten war ich immer in der Lage, die positiven wie negativen Seiten meiner beiden Heimatländer zu sehen. Auch Japan, das vielen Deutschen als das Land ihrer Träume gilt, ist auf keinen Fall perfekt. Ganz im Gegenteil haben auch JapanerInnen einige Fehler. Im Gegensatz zu vielen Deutschen haben sie aber ihre Identität bewahrt und sind nicht „nur zufällig“ in Japan geboren.

Nur ein Zufall!?

Ich sehe viele Dinge in Japan kritischer, als viele in der Bevölkerung. LGBT ist nur ein Beispiel dafür. Wobei ich auf keinen Fall solche Auswüchse in Japan, wie in Deutschland sehen will. Es gibt keine 60 plus Geschlechter, aber das soll an dieser Stelle kein Thema sein.

Auch will ich nicht auf alle Unterschiede zwischen Japan und Deutschland eingehen. Das haben bereits andere vor mir gemacht und ganze Bücher gefüllt. Mir geht es einzig und allein um „Patriotismus“, der in Deutschland als Nazi-Unwort gilt. In mehreren Beiträgen habe ich bereits über meine Einstellung geschrieben. Die Gegenargumente waren immer ähnlich. Analysieren wir sie.

„Warum soll ich das Land, in dem ich zufällig geboren wurde, mehr als andere lieben?“, lautet sinngemäß ein Kommentar. „Warum soll ich stolz auf Leistungen sein, die ich nicht selbst erbracht habe?“, ein anderer. Diese Fragen, so legitim sie auch sind, zeugen von purer Selbstverleugnung. Nun können diese Menschen meist nicht anders, Politik, Medien und ihre (Groß)Eltern haben ihnen das so beigebracht.

Der Widerspruch

„Deutsche und Deutschland stehen auf ewig in der Schuld für die Verbrechen, die die Nazis angerichtet haben“, lautet ebenfalls sinngemäß ein Satz, den ich schon oft gehört und gelesen habe. Mich amüsiert das meist, steht er doch in krassem Widerspruch zu den vorherigen Aussagen. Menschen ohne nationale Identität, die nur zufällig in Deutschland geboren sind, lassen sich eine deutsche Schuld einreden?

Bisher habe ich darauf verzichtet genau dieses Argument zu bringen, wenn ich über Patriotismus schrieb. Heute frage ich, warum muss sich ein zufällig in Deutschland Geborener, der sich als Europäer sieht, für die Verbrechen von Mördern schämen, die ebenfalls „nur zufällig“ in Deutschland geboren sind? Kann mir das vielleicht jemand erklären?

Als Japanerin weiß ich sehr gut was es bedeutet, wenn man über Kriegsverbrechen referiert. Wobei ich keinerlei Schuld empfinde, das geht den meisten JapanerInnen so. Warum das so ist, habe ich bereits ausgeführt. Unser Kaiser, der den JapanerInnen als Vaterfigur gilt, hat sich dafür entschuldigt und damit ist es (für seine Kinder) gut.

Bunt gegen Rechts

Für Vielfalt einzustehen heißt auch andere Meinungen zu tolerieren. Aber genau daran mangelt es den Pseudobunten. Lieschen schreit Gretchen nieder, weil die einige Dinge anders sieht und Hänschen prügelt Karlchen krankenhausreif. Die PolitikerInnen lachen, haben sie doch endlich ihr Ziel erreicht. Das Volk beschäftigt sich wieder miteinander, während die Politik Fakten schafft.

Dass man sich innerhalb dieser Truppe uneinig ist, wird damit verschleiert. Oder wie habt ihr die „Causa Maaßen“ sonst gesehen? Die, das sollte langsam jeder begreifen, ist Teil des Machtkampfs von CSU und CDU. Ist Seehofer bei Maaßen nur umgefallen oder hat er Merkel geschwächt? Es könnte auch seine Art der Rache an einer Frau sein, die ihn bereits mehrfach gedemütigt hat.

Es gibt Stimmen die sagen, dass Seehofer der neue starke Mann in Deutschland sei und Merkel nur noch im Amt dulde. Zumindest hat er sich mit Maaßen einen vermutlich loyalen Mitarbeiter ins Boot geholt. Die Verlierer sind neben Merkel auch die SPD und alle anderen Linken, aber das begreifen die so wenig, wie die Millionen Zuschauer der Tagesschau.

Metapolitik: Abgelenkt hat man geschickt vom UN-Migrationspakt, gegen den sich erster Widerstand regt.

Alle(s) gleich

Während die AfD auf Ratschlag der FPÖ und Steve Bannon das sogenannte Overton-Fenster erweitert, hat Marin Schulz, der gescheiterte Kanzlerkandidat der SPD, sich bei seiner Wutrede lediglich wie ein billiger Demagoge benommen. Sein „heiliger Zorn“ auf die AfD in allen Ehren, aber er hat der SPD damit einen Bärendienst erwiesen Die SPD hat mit diesem Personal und dieser Agenda nun mal fertig, das muss man endlich sehen. Schulz hat ihren Niedergang noch befeuert.

Europa, dieser alte Kontinent mit seinen vielen Nationen, ist bereits ein richtig bunter Fleck. Die Ungarn unterscheiden sich kulturell deutlich von den Franzosen und die italienische Lebensweise hat man immer gern mit angesehen. Warum, so fragt man sich, will man das plötzlich ändern?

Bunt ist und bleibt in meinen Augen blöd, wenn es sich dabei um die absurde Definition vieler GRÜNER handelt, deren Intelligenzquotient, durch den Konsum von allerlei Naturprodukten, offenbar deutlich gelitten hat. Als lesbische Frau schwenke ich, neben der japanischen und deutschen, auch gern die Regenbogenflagge. Diese bunte Gemeinsamkeit macht stark.

Alle(s) gleich zu machen entspringt der Ideologie des Kommunismus. Wohin der führte kann man an mehr als 100 Millionen Toten sehen, die er weltweit zu verantworten hat. Aber zynisch betrachtet hat man damit zumindest ein Ziel erreicht, im Tod sind alle Menschen gleich.

Erinnerungen an Deutschland

„Wie ist das eigentlich in die eigene Heimat auszuwandern?“, hat mich meine Freundin Karin mit Tränen in den Augen gefragt, als sie uns verabschiedet hat. Mit dieser Frage hat sie bereits verraten, was ich euch ab heute erzähle. Ich spreche von meiner (vorläufigen) Rückkehr nach Japan, dem Land in dem ich geboren worden bin. Aber geht das so einfach, finde ich mich dort zurecht? Immerhin sind die Kulturunterschiede riesig.

Viele Deutsche sind von Japan fasziniert. Auf mich wirkt das wie eine Art von mystischer Verklärung, die keine Grundlage hat. Abgesehen von der Schönheit japanischer Frauen. Ich muss das wissen, eine sitzt bekanntlich immer neben mir. Leider konnte ich sie seit einigen Jahren nicht mehr dazu überreden, auch eigene Beiträge zu verfassen. „Mach du“, hat sie gesagt. „Ich schimpfe dann, wenn du über mich schreibst.“

Natürlich ist das nur Spaß. Streit, den haben nur die anderen. „Wie ist das eigentlich in die eigene Heimat auszuwandern?“, habe ich auch Yuki gefragt und ein gespielt empörtes „Das habe ich nur wegen dir gemacht!“ als Antwort bekommen. Aus diesem Wortgeplänkel habe ich ein Interview gemacht. Viel Spaß beim lesen.

„Für ein Schwabenmädel kann Japan ein Kulturschock sein“, sagt Yuki. „Zum Glück spreche ich japanisch!“ „Ist das so?“, necke ich sie im Fukuoka Dialekt und bekomme ihre Zunge zu sehen. „Ist ja gut meine Süße“, sage ich ungerührt, „du lässt dich bestimmt gleich wieder scheiden.“

„Das hättest du wohl gern!“, höre ich und empört stemmt sie die Hände in die Hüften. „Wehe du schaust nach einer anderen Frau! Mich wirst du nämlich nicht mehr los, damit das klar ist!“ Yuki (gespielt) wütend ist eine Sensation, sie wird dann gleich noch eine ganze Spur hübscher.

Wie immer wechseln wir zwischen unseren beiden Sprachen hin und her, aber unser Verhalten wird zunehmend japanischer. „Vermisst du etwas in Japan?“, will ich wissen. „Klar doch“, erwidert Yuki, „den Ritt auf einem wilden Mann.“ Ich schenke ihr einen (gespielt) finsteren Blick, prompt folgt ihr silberhelles Lachen. „Wie du meinst“, sage ich, „morgen kaufe ich dir einen GT-R.“

Wir albern herum und packen weiter unzählige Kartons aus, die in einem Seecontainer nach Japan gekommen sind. Die Stuttgarter Wohnung haben wir verkauft und das Geld anderweitig investiert. Die Nachbarin hat uns alles Gute gewünscht. „Sind Sie und Ihre Schwester jetzt mit dem Studium fertig?“, will sie wissen. Die alte Frau hat nie verstanden wer wir wirklich sind. Kein Ding für uns, wir haben sie trotzdem gemocht.

„Was vermisst du?“, will nun Yuki wissen. „Alles und nichts“, erwidere ich. „Das Leben ist nun mal Veränderung. Und was weiß ich heute schon, ob wir für immer bleiben …“ Yuki scharf ausgestoßener Atem lässt mich schmunzeln. „Wehe du hast schon wieder etwas vor!“, höre ich.

Ich kann sie beruhigen, alle Reisen sind vorerst abgesagt. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir so viele Aufträge bekommen“, sagt Yuki. Sie spricht von unserer kleinen Zweifrau-Firma, die wir in Fukuoka gegründet haben.

Ein erstes Seminar haben wie bereits gegeben und JapanerInnen den Umgang mit Deutschen erklärt. Inklusive dem Satz „Ein Bier bitte!“ Wir haben alle herzlich über die Fehler bei der Aussprache gelacht. Humor der anderen Art, der neue Freunde schafft.

Das Interesse an Deutschland ist in Japan groß. Wie lebt man dort, was kann man unternehmen? Ist es vielleicht sogar gefährlich als Ausländer? Diese und andere Fragen beantworte ich gern. Ein Mann in meinem Alter, der kurz vor der Abreise nach Düsseldorf steht, spricht mich auf die Morde an jungen Mädchen in Deutschland an. „Ich habe eine kleine Tochter“, sagt er. „Muss ich mir Sorgen machen?“ Ich rate ihm gewisse Gegenden zu meiden. Er verbeugt sich und versteht.

„Vermisst du die USA?“, frage ich Yuki weiter, „immerhin war es recht lustig dort.“ „Japaner sind schon manchmal komisch“, erwidert Yuki, „daran muss ich mich noch gewöhnen.“ Sie spricht von der generellen Nichtbeachtung unserer Ehe, die in Japan nicht anerkannt wird.

Uns interessiert das herzlich wenig, wir gehen trotzdem Hand in Hand. Die Akzeptanz von LGBT ist in Japan noch weit von der Realität der USA und Europa entfernt, aber es wird langsam besser. Vielleicht sollte ich mich engagieren.

„Was hältst du von der politischen Lage in Deutschland?“, frage ich weiter und kenne Yukis Antwort schon. „Ich fühle mich viel sicherer hier.“ Was ich unterschreiben kann. In Fukuoka kann Frau allein durch Parks und Straßen gehen. Die Yakuza sind normalerweise wenig an Ärger interessiert, zur Not gibt es einen Mittelfinger.

Die japanische Polizei hat wenig Probleme und ist zum Teil sogar überpräsent. Tiefere Einblicke in die japanische Polizeiarbeit habe ich durch meinen Onkel bekommen. Das war sein Dank für meine Hilfe, die Yakuza hinter Gitter zu bringen.

Mit den Worten „Wir brauchen immer gute Polizisten“, beweist er Humor, „du würdest bestimmt eine gute Ermittlerin sein.“ „Klar“, fügt Ken hinzu. „Die würde sie doch alle verhauen!“ Prompt boxe ich ihm liebevoll in den Magen, er hat den Schlag nicht kommen sehen.

„Macht dir das Wetter zu schaffen?“, frage ich Yuki. „Die Sommer in Deutschland waren lange nicht so warm.“ Die Frage ist rein rhetorisch bei 80 Prozent Luftfeuchtigkeit und 34 Grad. Durchgehend versteht sich, auch in der Nacht kühlt es kaum ab. „Ach was“, erwidert Elfchen und schaut mich frech an. „Wo du bist, muss es einfach hitzig sein.“

Lesbische Fragezeichen – Suchbegriffe unzensiert

Ich habe wieder getan, was ich auf keinen Fall mehr machen wollte und einige Suchbegriffe aus den letzten 30 Tage kommentiert. Männlichen Lesern mit zartem Gemüt empfehle ich, dass sie diesen Beitrag meiden. Der ist sprachlich ziemlich unkorrekt.

Wie immer lag der Fokus auf „lesbischem Sex“ und „Sex mit Japanerin.“ Die Natur hat das Kleinhirn vieler Männer offenbar nur zur eigenen Triebbefriedigung erschaffen. Eine Alternative wäre vielleicht meinen Blog auf „Privat“ zu setzen, um solche Besucher außen vor zu lassen.

1. – was mögen lesben, was männer tun sollten – Was wäre, wenn Mann uns einfach als Frauen respektiert, die kein Interesse an (s)einem Penis haben? Oder habt ihr Sex mit eurer Schwester?

2. – regelschmerzen lesbisch – Warum sollten Lesben keine Regelschmerzen haben? Wir sind keine Mutantinnen und biologisch so normal wie jede Hete, haben also die gleichen Probleme.

3. – wo-ran-erkent-man-ob-seine-ehe-frau-lesbe-ist – Es gibt durchaus Hinweise, die aber von den meisten (Ehe)Männern kaum zu deuten sind. Ich könnte nun schreiben, dass mangelndes Interesse an Sex ein Hinweis ist. Oder ein allzu passives Verhalten. Aber das wäre ein Klischee. Auch Heten können ihren Mann / Partner aus verschiedenen Gründen ablehnen.

Einfühlsame Männer dürften aber bemerken, dass Frau vielleicht psychisch und physisch leidet, wenn ihre wahre Sexualität erwacht. Eventuell deutet es auch ihr Verhalten anderen Frauen gegenüber an. Wobei das oft lediglich ein Hinweis auf Bisexualität ist, oder völlig harmlose Hintergründe hat. (M)Ein Tipp wäre, eine erfahrene Lesbe mit funktionierendem „Gaydar“ zu fragen. Dumm wäre dann nur, wenn diese sich in genau diese (Ehe)Frau verliebt. Dann hat Mann schlechte Karten.

4. – lesbe verliebt sich in schwangere frau – Das kann passieren. Auch Lesben lieben Kinder. Ich habe darüber schon geschrieben. Die beiden sind immer noch ein Paar.

5. – ich wünschte ich wäre nicht lesbisch – Diesen Wunsch hatte ich noch nie. Aber mir ist auch klar, dass Teile der Gesellschaft noch immer homophob sind und gleichgeschlechtliche Beziehungen ablehnen. Ich rate lesbischen Frauen Mut zu haben und weiter aufrecht durchs Leben zu gehen. Die eigene Sexualität zu verbergen ist ein noch viel größerer Leidensdruck, als Anfeindungen der Gesellschaft.

6. – wenn männer lesbische frauen lieben – … dann wird das eine einseitige Liebe sein und bleiben. Oder „du“ bist ihr Vater / Bruder. Dann lieben wir „dich“ auch. Alles andere ist pure Fantasie triebgesteuerter Männer, die sich für unwiderstehlich halten.

7. – wie sehen lesbische frauen männer – Mit den Augen? Als Männer? Auf keinen Fall als Partner, falls das die Frage ist. Mann kann auch keine Lesbe von seinen Qualitäten überzeugen, Bisexuelle in einzelnen Fällen schon. Wobei zumindest ich Qualität anders definiere.

8. – lesbe fragt hete nach kaffeetrinken – Und? Falls die Frage ein mögliches und über eine harmlose Freundschaft hinausgehendes Interesse der Lesbe an der Hete impliziert, so sehe ich immer noch kein Problem darin das Angebot anzunehmen. Vielleicht wäre es aber besser höflich und bestimmt zu signalisieren, dass die Hete kein Interesse an einer lesbischen Beziehung hat. Manche Lesben haben nämlich kein gutes Gaydar. In vielen Fällen kann daraus aber eine Freundschaft entstehen. Wir sind in der Regel keine Womanizer.

9. – Intelligenz Unterschiede Rassen – Ein schwieriges Thema bei dem ich kurz nachgedacht habe, ob ich darauf eingehen soll. Warum? Eine Antwort darauf führt oft zu Missverständnissen. Aber egal. Die Mainstream-Medien versuchen uns einzureden, dass es, basierend auf der schon längst wiederlegten These von Lewontin, keine verschiedenen Rassen gäbe und alle Menschen gleich seien. Was so ziemlich das dümmste seit der flachen Erde Theorie ist, wovon ich jemals gehört habe.

Ohne in die Tiefe zu gehen kann man sagen, bei aller Verwandtschaft sind Menschen niemals gleich. Die genetische Vielfalt innerhalb der Spezies Mensch ist nahezu unendlich. Der Gleicheitsgedanke entsteht gern in den Köpfen von Kommunisten und grünen PolitikerInnen, denen es an Intelligenz und Bildung mangelt. Man hat sich allerdings darauf geeinigt, das Wort „Rasse“ zu vermeiden, um Rassismus vorzubeugen. Aber Unterschiede gibt es.

Was das nun mit Intelligenz zu tun hat? Bei der Intelligenz gibt es weltweit große Unterschiede. Europa und Asien sind mit einem IQ-Mittelwert von 99 – 108 führend, weit abgeschlagen liegt Afrika. Um Missverständnissen vorzubeugen, die folgende Tabelle stellt keine Wertung dar. Wissenschaftler sehen Dinge nüchtern: https://www.targetmap.com/viewer.aspx?reportId=2812

Intelligenz ist einerseits vererbbar, basiert aber auch auf Umwelteinflüssen. Intelligenz und Bildung sind dann wieder zwei verschiedene Dinge. Ein in Harmonie mit seiner Umwelt lebender Naturmensch muss daher keine Differentialgleichung lösen können, aber er versteht vermutlich mehr von Ackerbau, als der promovierte Mathematiker. Dass der einen höheren IQ hat ist unbestritten, wird ihm aber nicht immer zum Vorteil gereichen. Außer bei der Geschwindigkeit etwas zu lernen. Als Fazit kann man also sagen, dass es bei den verschiedenen Ethnien durchaus Unterschiede bei der Intelligenz gibt, die aber keine Aussagekraft außerhalb einer Statistik haben.

10. – ist eure frau gefügig? – Der vermutlich kognitiv suboptimierte Fragesteller dürfte einen IQ von unter 80 haben und ein Sklave seiner eigenen Triebe sein.

11 – Hannah Arendt – Hannah Arendt ist eine jüdische Philosophin, die durch ihr Buch über den Eichmann Prozess „Die Banalität des Bösen“ internationale Aufmerksamkeit erlangte. Ich mag diese Frau und ihre Sichtweise der Dinge sehr. Leider hat man sie (bewusst) missverstanden oder falsch interpretiert.

12. – Haikus Gedichte – Es heißt Haiku, die japanische Sprache kennt keinen Plural.

13. – BWL Studium sinnvoll – Über den Sinn oder Unsinn von BWL kann man Bücher füllen. Ich habe aus taktischen Gründen BWL und VWL studiert. Taktisch deshalb, um meinen Vater bei seinen Geschäften zu unterstützen und um das neoliberale System quasi von innen anzugreifen. Was naiv klingen mag, hat auf kleinem Level durchaus Früchte getragen.

14. – Japaner Mentalität – Die japanische Mentalität ist völlig anders, als die eines Deutschen oder Europäers und nur sehr schwer zu erklären. Wer meinem Blog länger folgt wird vielleicht eine Art von Humor feststellen, der sehr eigenwillig ist. Japaner lachen über Dinge, die andere nicht verstehen. Auch stehen wir Religion und Tod anders gegenüber und wir sind Patrioten. Japan, die Nation ist uns wichtiger, als der einzelne Mensch. Das ist sehr grob erklärt, wo die größten Unterschiede liegen. Wer als EuropäerIn längere Zeit in Japan gelebt hat, wird das besser verstehen.

15. – Karate machen – Kann ich nur empfehlen. Aber dann bitte klassisches Karate und keine in Europa verwässerte Form. Das stellt keine Abwertung eines Stils oder Meisters dar, aber in Japan gibt es einen Trend zum klassischen Karate, das lange Zeit ein Schattendasein fristete. Dort gibt es Hebel, Haltegriffe und Würfe, die man sonst nur aus anderen Sportarten kennt.

16. – Nissan 370Z – Mein geliebter Nissan steht leider noch immer in Los Angeles und wird bald wieder zurück nach Deutschland verschifft. Ihn nach Japan zu holen macht keinen Sinn. Vermutlich wird der Wagen verkauft oder von Wolfs Ingenieuren weiter als Testfahrzeug genutzt. Ob ich in Japan einen neuen bekomme? Wir werden sehen.

17. – Wing Chun unschlagbar – Niemand ist unschlagbar. Damit könnte man diesen Suchbegriff abhaken. Aber einige Worte sollte man noch darüber verlieren. Chinesische Kampfkünste, zu denen auch Wing Chun gehört, sind durchaus effektiv, wenn es um reine Selbstverteidigung geht. Sie sind leider vollkommen untauglich für Erstangriffe oder Wettkämpfe.

Ich weiß sehr gut, dass nun vor allem Mann gern zig Argumente bringt, um das Gegenteil zu beweisen. Einfach lassen, es macht keinen Sinn. In einem sportlichen Wettkampf, der natürlich feste Regeln kennt, wird vermutlich der darin erfahrene (Kick)Boxer jeden schlagen, der über keine Erfahrung im Ring verfügt. Man muss sich einfach anschauen, wie ein Boxkampf aussieht und welche Treffer die Sportler einstecken können. Der darin Ungeübte fällt nach dem ersten Schlag ans Kinn einfach um.

Bei einem Straßenkampf gibt es keine Regeln und nur in den seltensten Fällen wird ein (Kick)Boxer der Aggressor sein. Dort stehen sich nun also ein erfahrener Kampfkünstler und ein vielleicht angetrunkener Normalbürger gegenüber. Den außer Gefecht zu setzen ist denkbar einfach.

18. – nandalya Grünin – Da bin ich aber nun wirklich überrascht, dass jemand den von den GRÜNEN verwendeten Begriff „Grünin“ kennt. Ja, ich war eine GRÜNE und habe dieser Partei aus diversen Gründen den Rücken gekehrt. Wer Deutschland als mieses Stück Scheiße bezeichnet oder davon faselt, dass ein Volk nicht existiert, ist unwählbar für mich.

19. – Deutschland muss weg! – Die Suchanfrage eines linken Antideutschen. Für JapanerInnen kommt das einem Verrat an der Heimat gleich.

20. – Lesben Penis – Wie verblödet müssen Menschen sein, die solche Fragen stellen?

21. – Deutschland DDR 2.0 – Deutschland, oder besser gesagt die BRD, entwickelt sich zunehmend in einen totalitären Staat. Geschuldet ist das mehreren Faktoren, von denen Angela Merkels falsche Politik nur einer ist. Vielleicht ist die Frau auch „Honneckers Rache“, wie böse Zungen behauptet haben.

22. – Antifa klatschen – Gewalt gegen andere auszuüben ist falsch. Bei aller Abneigung gegenüber der Antifa käme ich nie auf diese Idee.

23. – Patriotisch radikal – Patrioten sind normalerweise friedliche Menschen, die ihre Heimat und andere Länder lieben. Nationalisten haben eine andere Qualität, aber das wird absichtlich übersehen. Leider sehe ich eine zunehmende und vermutlich gewollte Radikalisierung der patriotischen Szene. Wobei man klar sagen muss, dass sich dort auch einige Ultrarechte tummeln. Die oft fehlende Abgrenzung von diesen Personen macht patriotische Bewegungen stark angreifbar.

Mit dem NetzDG, der DSVGO, Hausdurchsuchungen und der Kündigung von Bankkonten, dem Verlust des Arbeitsplatzes, werden Patrioten in Deutschland, Österreich und England drangsaliert. Ich gehe davon aus, dass staatliche Stellen diese Radikalisierung gezielt fördern, um die einzelnen Gruppierungen und / oder Parteien zerschlagen zu können.