Täglich nachgedacht: Nicht ohne meine Spritze

Täglich nachgedacht: Nicht ohne meine Spritze

In meinem letzten Haiku ging es darum aufzuzeigen, wie gefährlich die Gabe von experimentellen Medikamenten für Kinder sein kann. Aber offensichtlich sehen das Eltern anders, die ohne Verstand nach dem gemeinsamen Urlaub in der Karibik schreien. Die gleichen Eltern zwingen Kindern auch Masken auf, wenn es behördliche Anordnungen gibt.

Wahlk(r)ampf

In Deutschland hat der Wahlkampf begonnen. Die FDP, die ohnehin keiner braucht, geht in Gestalt von Christian Lindner zum Angriff über. Weniger auf die Regierung, wo käme man da hin! Nein, es wird zum Angriff auf die ohnehin leeren Geldbeutel der eigenen Wähler geblasen. Christian Lindner bei NDR-Info: „Wir geben ein Limit vor von CO2, das wir noch verbrauchen dürfen. Und jeder, der daran einen Anteil haben möchte, für Fliegen, Verbrennungsmotor, Energie, Fleisch, der muss sich seinen Anteil an diesem Budget kaufen.“

Nun bin ich anderer Meinung, wenn es un den angeblich von Menschen gemachten Klimawandel geht. Ich bin auch anderer Meinung, was die Intelligenz diverser Polit-Darsteller betrifft. Lindner hielt ich bisher für einigermaßen intelligent, mit seinem Statement hat er diesen Rang verloren. Vielleicht sollte man den Satz so abändern: „Wir geben ein Limit vor von Intelligenz, die wir noch verbrauchen dürfen. Und jeder, der daran einen Anteil haben möchte, für Reden, Toilettenbenutzung, Atmen, der muss sich seinen Anteil an diesem Budget kaufen.“ Allerdings wird die deutsche Polit-Elite bei diesem Einkauf kläglich versagen, Hohlräume aufzufüllen war schon immer schwer.

Kein einig Volk von Brüdern

Die Coronakrise hat bewiesen, wie schlecht es um Deutschlands Bürger steht. Obrigkeitshörig und zu Duckmäusern mutiert, lassen sie so ziemlich alles mit sich machen. Gleichzeitig igeln sie sich in ihrer Filterblase ein, die als Geflecht von Halbwahrheiten existiert. Querdenker werden ausgestoßen. Am Beispiel von Dr. Bodo Schiffmann, einem der besten HNO-Ärzte Deutschlands, ist das deutlich zu sehen. Jenem Mann, dessen Corona-Videos seit mehr als einem Jahr Hoffnung und Zuversicht verbreiten, hat man die Existenz in Deutschland zerstört.

CORRECTIV, Psiram und auch Wikipedia-Admins, haben Dr. Schiffmann zur Unperson erklärt. Der investigative Journalist Dirk Pohlmann deckt seit Jahren die Machenschaften von Psiram und Wikipedia auf. Man muss nicht zwangsläufig seiner Meinung über deren anonyme Hintermänner sein, aber ein Hamburger Gericht hat zumindest die üblen Machenschaften eines Wikipedia-Admins bestätigt und seine wahre Identität aufgedeckt. Das ist ein Anfang. Vielleicht wird damit dem Spuk solcher Denunzianten ein Ende gesetzt.

Nicht ohne meine Spritze

Niemand scheint aufzufallen, dass diverse hochrangige Politiker und die Eigentümer von Pharmafirmen, die sogenannte Impfung verweigern. Die ist offensichtlich nur für die Masse wichtig. Mehr verkaufte Impfdosen spülen frisches Geld in die Kassen. Nebenwirkungen sind Nebensache.

Ein TELEPOLIS-Artikel könnte zum Augenöffner werden. Aber auch nach dessen Lektüre wird es noch Menschen geben, die Merkels Corona-Politik blind hofieren. Ärzte und Polit-Darsteller, haben sich die P(l)andemie mit falsch positiven PCR-Tests schmackhaft gemacht. Vielleicht mussten sie so handeln, das wird man aufarbeiten müssen. Allerdings wird die Politik versuchen alles zu vertuschen oder den Lockdown als wirkungsvoll loben. So, wie es schon immer in Deutschland war.

Mein deutsches Leben

Mein deutsches Leben

Vor einigen Tagen las ich den Bericht einer Japanerin, die sich unwillkommen in Deutschland fühlte. Die deutsche Direktheit war für sie ebenso ein Problem, wie die mangelnde Hygiene öffentlicher Toiletten. Das erinnerte mich an den Bericht einer Deutschen, die eine Weile in Japan lebte und deren Bericht nur aus Nörgeleien über Japan bestand. Beide Frauen, das sage ich ganz offen, haben sich offensichtlich kaum mit ihrem Reiseland beschäftigt.

Mit Kinderaugen

Auch meine ersten Monate in Deutschland waren schwierig. Meine Eltern sprachen bereits Deutsch, ich konnte lediglich einige Worte. Zwar fühlte ich mich abseits meiner eigenen Kultur etwas verloren, aber meine Neugier auf alles Neue überwog. Im Unterschied zu den angesprochenen Frauen ist mein Glas stets halb voll. Wurde es leer, habe ich es wieder aufgefüllt.

Ich habe Deutschland angenommen, mir fällt kein anderes Wort dafür ein. Die Mentalität der Menschen mochte anders sein, aber ich war noch ein Kind und habe es kaum besser gewusst. Mit einem Wort: Deutschland hat mich fasziniert. Als ich älter wurde sah ich gern den Schiffen zu oder ging am Rheinufer entlang. In Düsseldorf fallen Japaner kaum auf, aber ich erinnere mich an viele freundliche Gesichter. Das Leben in Deutschland kann so einfach sein.

Der Himmel über Düsseldorf

Die Häuser, die Sprache, auch das Wetter und selbst der Himmel über Düsseldorf, das alles ist anders als in Fukuoka. Und doch ist vieles gleich. In beiden Städten leben freundliche Menschen. Meine Reise durch die Herzen vieler Deutscher stand stets unter einem guten Stern. Sie brachten mir Herzlichkeit entgegen, die ich erwidert habe. Auf meine Weise versteht sich. Innige Umarmungen waren noch nie mein Ding.

Freunde zu finden, den Kontakt mit anderen zu suchen, ist kein Problem für mich. Kinder sind ohnehin neugierig, den Rest hat mein exotisches Aussehen besorgt. Unüblich für Mädchen, habe ich selten Kleider getragen. Zum Glück haben mich meine Eltern nie als Prinzessin gesehen. Die Farbe rosa ist mir bei Kleidung ohnehin zuwider. Trotzdem gab es den einen oder anderen Disput darüber, was ich anzuziehen hatte. Gerüchten zufolge, hat meine Mutter mich dann mit Süßigkeiten bestochen. Darauf angesprochen schmunzelt sie heute noch.

Keine Kompromisse

Deutsch zu lernen, die Sprache perfekt und ohne Akzent zu sprechen, ist die vermutlich größte Leistung meines Kinderlebens. Kompromisslos für meine Freunde einzustehen, mich wo immer nötig durchzusetzen, ist ein weiterer angeblich interessanter Punkt. Ich dagegen halte es für normal, sich schützend vor andere zu stellen.

Deutschland im Sturm zu erobern, war nie mein Plan. Es hat sich einfach so ergeben. Den (Zwinker)Smiley kann sich an dieser Stelle jeder denken. Ohnehin ist mein (japanischer) Humor oft etwas schräg. Japaner haben eine Menge davon, aber das kann nun mal nicht jeder verstehen. Als Kind fand ich es durchaus lustig meinen Freundinnen japanische Schimpfworte beizubringen. Das hätte doch bestimmt jeder andere auch gemacht.

Mein Deutschland

Deutschland zu erleben, selbst Deutsche zu sein, hat mich lange Zeit glücklich gemacht. Dass wir bei der Einbürgerung etwas gemogelt haben, möge man mir bitte verzeihen. Ich hatte stets auch einen japanischen Pass. Mit der Rückgabe der deutschen Staatsbürgerschaft, habe ich ein Zeichen gegen die Politik der Regierung Merkel gesetzt. Aber vielleicht komme ich eines Tages wieder.

Deutschland in einer Zeit nach Corona wieder zu besuchen, wird vermutlich eine Weile schwierig sein. Es sei denn, dass ein wie auch immer geartetes Wunder geschieht und die Verantwortlichen der Krise auf der Anklagebank sitzen. Aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass die Öffentlichkeit weiter im Dunkeln tappen wird und der eines Tages erfolgende Durchbruch bei Corona, auf die Maßnahmen und die Impfung geschoben wird. Keine Lüge könnte größer sein.

 

Elfen, Business und Karate – Mein japanischer Alltag

Elfen, Business und Karate – Mein japanischer Alltag

WordPress ist mir fremd geworden, die neue Unübersichtlichkeit lehne ich ab. Was einfach war, ist nun kompliziert. Nur über einen Direktlink kann ich noch das alte Dashboard und / oder den klassischen Editor aufrufen. Vermutlich wird man auch diesen Link bald blocken, um uns zur Nutzung des Block-Editors zu zwingen. Dessen Classic-Look ist nur ein Schatten dessen, was der alte Editor einst war. Mir fehlt die Übersichtlichkeit.

Business as usual

In Fukuoka geht das Leben seinen normalen Gang. Wir testen Wasserstoff-Autos, unterrichten unsere Tochter und bilden Frauen als Bodyguard aus. Wer nun glaubt das sein schon alles, kennt mich wenig. Aber wie ich mein Geld verdiene bleibt privat. Allerdings habe ich immer weniger Zeit für längere Artikel, die ich oft viele Stunden recherchieren muss. Noch bin ich nämlich keine Millionärin, aber ich arbeite daran. An dieser Stelle darf sich bitte jeder einen Smiley denken.

Man, eigentlich Frau, hat mich gefragt, warum ich so viele Haiku schreibe. Die Antwort steht weiter oben. Außerdem kann wer genau hinschaut erkennen, was ich zur Zeit denke oder mache. Haiku sind für mich die komprimierte Form längerer Artikel. Aber das hat der eine oder andere bestimmt schon bemerkt. Auch, dass ich nach wie vor Karate praktiziere und gespannt bin, wie es bei den Olympischen Spielen ankommen wird.

Die Zeit der Elfen

Aus zwei sind bekanntlich drei Elfen geworden, die meist ein Herz und eine Seele sind. Aiko hat sich positiv entwickelt. Ihre Wildheit haben wir mit allerlei liebenswerten Tricks ins Karate-Training kanalisiert. Das ist kein elterlicher Zwang, wie nun vielleicht manche glauben. Sie liebt uns und will daher ein braves Mädchen sein. Außer Mann ärgert sie. Einige Jungs in ihrem Alter durften bereits den Boden genauer betrachten.

Wer nun glaubt, dass ich eine Schlägerin erziehe, hat wenig von ihrer Persönlichkeit verstanden. Wie mein Vater mich, werde ich Aiko so lange in Selbstverteidigung unterrichten, wie sie das selbst möchte. Allerdings glaube ich kaum, dass sie jemals mit Karate aufhören wird. Schon jetzt ist ihre Leidenschaft offensichtlich.

Respekt

Vor meinem Vater hat sie großen Respekt. Er ist begeistert von ihrer Auffassungsgabe und sagt ihr eine große Zukunft voraus. „Sie wird einmal besser sein als du“, neckt er mich. „Klar, Väterchen“, erwidere ich trocken. „Du wirst ihr erstes Opfer werden, wirst schon sehen.“ Sein Schmunzeln zeigt, wie egal ihm das ist. Aber niemals würde ich meinen Vater zu Boden werfen! Oder etwa doch? Wer meine Texte kennt weiß, dass wir oft und gern gemeinsam trainieren. Verlierer gibt es dabei nicht.

Aiko beim Training zuzuschauen, ihre Energie zu spüren, lässt unsere Herzen höher schlagen. Hinterher gibt es elfische Schmuseeinheiten. An der deutschen Sprache ist sie brennend interessiert. Es ist zu drollig ihr zuzuhören. Auslachen dürfen wir sie allerdings nicht. Was schwierig ist bei all den liebenswerten Fehlern. Ich könnte darauf wetten, dass sie in Deutschland die Sprache in einem Jahr erlernen würde.

Sprachlos

Was mir zunehmend auffällt, dass Yuki und ich ab und zu nach deutschen Worten suchen. Wir sprechen zu wenig und meine Texte helfen kaum dabei. Beruflich bin ich meist auf Japanisch oder Englisch unterwegs, was mein Deutsch kaum besser macht. Ab und zu versuche ich das wenige Kantonesisch oder Mandarin, wenn ich mit Chinesen spreche. Die Antwort kommt dann in Englisch oder gebrochenem Japanisch. Völkerverständigung kann so einfach sein.

Ohnehin ist das Verhältnis zwischen Japanern, Chinesen und Koreanern wesentlich entspannter, als uns die Presse dies glauben macht. Politisch sieht das wieder anders aus. Aber Politik spielt bei Geschäften kaum, bei Freundschaften überhaupt keine Rolle. So sollte das auch in Deutschland sein.

Girls, Girls, Girls

Unser Aufenthalt in Taiwan muss noch warten. Die Corona-Krise hat es uns leider vorerst unmöglich gemacht, mit meiner Freundin Lia gemeinsam den Kranich-Stil zu üben. Aber vielleicht klappt es doch noch dieses Jahr. Die California-Girls Ally und Heather leiden. „In den USA sind alle verrückt“, lässt mich Ally am Telefon wissen. „Mein Vater war bei Bidens Amtsantritt dabei. Man hat ihn und seine Soldaten sehr schlecht behandelt. Vielleicht hast du die Szene gesehen, als einige Soldaten demonstrativ ihren Rücken präsentierten. Biden hat wenig Freunde in der Armee.“

Ich habe versucht den Colonel zu interviewen, leider hat er abgelehnt. Aber was hinter den Kulissen in den USA geschieht bleibt spannend und interessant. Ebenso die Tuning-Schmiede in Schweden. Die Firma brummt, um es salopp auszudrücken. Die Entwicklungen kommen gut voran. Wolf berichtet mir fast täglich. „Ohne mich fliegst du aber nicht nach Schweden!“, sagt Yuki schmunzelnd und erinnert mich an die hübsche Buchhalterin.

Kamikaze

Die Corona-Krise scheint kein Ende zu nehmen. Aber Kamikaze, der „Göttliche Wind“ lässt scheinbar auf sich warten. Viele glauben nämlich, dass nur ein (göttliches) Wunder die Normalität wieder herstellen kann. Sie wollen oder können nicht begreifen, dass sie selbst für dieses Wunder verantwortlich sind.

Yuki und Aiko, meine beiden Wunder, warten nun auf mich. Daher möchte ich an dieser Stelle nur „Frohe Ostern!“ wünschen. Kommt zur Ruhe und genießt die freien Tage. Wer will oder kann geht auf die Straße oder klärt vielleicht mit sanften Argumenten Freunde und Familie darüber auf, dass die Welt weit mehr als nur „Corona“ zu bieten hat.