Lesbisch für eine Nacht

Es gibt einen neuen Sport auf der Welt, der besonders bei Teenagern und jungen Frauen stark verbreitet ist. Sie beherrschen das Spiel mit den Gefühlen andererer nahezu perfekt. (Für eine Nacht) Lesbisch zu sen, ist plötzlich „in“ geworden. Gezielt schlafen sie mit Frau. Schon sehe ich die skeptischen Blicker meiner LeserInnen, die das für erfunden halten. Frauen, so höre ich, machen sowas nicht!

Genau an dieser Stelle muss ich lachen. Frauen sind in im Spiel der Gefühle oft nicht viel besser als Mann. Sie spielen nur anders, aber im Endeffekt mit der gleichen Konsequenz. Zurück bleibt dann ein Scherbenhaufen, der einst ein Herz gewesen ist. Aber was genau bewegt Heten dazu diesen Selbstversuch zu wagen. Oder sind die alle Bi(sexuell)?

Man könnte wirklich annehmen, dass alle diese Spielerinnen Spaß am Sex mit Frauen haben. Die Wahrheit sind völlig anders aus. Frauen haben lediglich weniger Probleme, die Nähe anderer Frauen zu suchen. Das fängt beim harmlosen Händchenhalten an und geht bis zum spielerischen (Zungen)Kuss. All das machen auch Heten. Lesbisch sind die nicht.

Was Mann nie könnte, wird Frau oft lässig hinbekommen. Den Sex mit dem gleichen Geschlecht. Aber Mayumi, höre ich schon wieder LeserInnen rufen, das machen doch die Lesben mit Heten auch! Ja, es gibt Lesben, die gezielt auf Frauenfang gehen. Wir sind nicht besser, als Männer. Nur zärtlicher, das ist doch klar.

Im Gegensatz zu heterosexuellen Spielerinnen, ist die Zahl lesbischer Spielerinnen vernachlässigbar. Immer öfter werden Lesben gezielt angebaggert. Es wird Sex gesucht für eine Nacht. Vielleicht auch für eine kurze, heftige Affäre. Mehr traut sich die Hete dann nicht. Stolz wird sie ihren Freundinnen ein Handybild präsentieren, das die schlafende Lesbe zeigt.

Heten haben queere Clubs und Bars für ihre Partystunden entdeckt. Oft bleibt das ohne Folgen. Frau will nur tanzen gehen. Problematisch wird es, wenn gezielt geflirtet wird. Und nicht wenige Lesben öffnen Herz und Bluse und geben sich den Spielerinnen hin. Wir lieben nun mal Frauen. Und das bleibt auch so.

Auf dem Schlachtfeld der Gefühle sind viele Mittel erlaubt. Das ist bei beiden Geschlechtern so. Frau flirtet aber subtiler und oft mit mehr Erfolg. Wir bestimmen, wer in unsere Betten kommt. Nun könnte man sich die Frage stellen, ob die Menschheit polyamourös geworden sind. Das kann ich klar verneinen. Sonst schliefe Mann ja auch mit Mann. Und von männlich-heterosexuellen Experimenten, habe ich noch nichts gehört.

Was nun hat dieses Verhalten bei Heten ausgelöst? Zum Teil ist es reine Neugier. Frauen machen sowas, sie beweisen wesentlich mehr Mut. Kritisch wird es, wenn gezielt geflirtet wird. „Boah ey, ich hab jetzt schon mit … Lesben was gehabt!“ Solche Sprüche gibt es. Frau wird zur Frauenjägerin. Lesben sollten sich vor diesem Typ hüten. Nur wie erkennt Frau solche Frauen?

Erfahrene Lesben werden kaum Opfer von Spielerinnen. Geschickte Fragen nach ein paar Drinks und die Hete wird sich verplappert haben. Dann spricht sie vom (Ex)Freund, oder dass sie bald heiraten wird. Lesbisch, oder schwul zu sein, ist schon lange keine Randerscheinung mehr. Wir sind ins Licht der Öffentlichkeit getreten. Und wir werden immer mehr.

Dieses (falsche) Interesse, ist leider Teil der Aufmerksamkeit, die wir immer gefordert haben. Nun zahlen wir den Preis. Und das kann teuer werden. Ein Herz ist unbezahlbar. Gefühle kauft man nicht. Ich kenne solche Fälle. Auch bei mir hat Frau das Spiel versucht. Ohne Erfolg und das wird auch so bleiben. Elfchen und ich sind lesbisch, aber nicht nur für eine Nacht.

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Die Wut der Homo-Ehe-Gegner – Wenn Argumente keine sind

Die Debatte um die Homo-Ehe ist neu entfacht. Nicht nur in der Politik wird laut gestritten, auch Volkes Zorn scheint nun erwacht. Zumindest wenn man so manche Kommentare in sozialen Netwerken und Foren zur Kenntnis nimmt. Dabei fällt immer wieder ein Argument auf, das völlig daneben ist: der Vergleich Homosexueller mit Pädophilen.

Aber Heteros scheinen noch weitaus mehr Probleme mit „Andersartigen“ zu haben, wie die Unkenntnis des Unterschiedes von Transsexuellen und Transvestiten zeigt. Während Transsexuelle lediglich im falschen Körper geboren werden und meist alles tun, um das andere Geschlecht zu bekommen, ist Transvestitismus unabhängig von der sexuellen Orientierung und kommt mehrheitlich unter Heterosexuellen vor.

„Meine Mama heißt Klaus – geht´s noch?“, hat ein Homophober in meinem Blog geschrieben und zeigt damit deutlich, wie Menschen denken. Dumm nur, die wenigsten schwulen Männer tragen Frauenkleider. Das Kind eines Männerpaares würde also zwei Väter haben. Wo ist das Problem? Den Link zum Artikel und Kommentar gibts hier: KLICK MICH, ODER LASS ES 

Homosexuelle werden auch gern mit Pädophilen gleichgesetzt. Klar, wer „anders“ ist, wird sich auch an Kindern vergehen, so die Meinung einiger Menschen. Dumm nur, dass es meist Heteros sind, die Kinder missbrauchen. Aber vermutlich finden Homo-Gegner genau den Gedanken geil und verbergen so ihre eigenen Neigungen. Denkbar wäre es. Oder warum sonst bringen sie diesen Schwachsinn aufs Papier?

Fakt ist, dass es immer mehr Kinder in Regenbogenfamilien gibt. Und denen geht es gut. Auch Yuki und ich wollen und werden Kinder haben. Unsere „Karate-Kids“, ist doch klar. Das Argument Kinder brauchen eine männliche Bezugsperson wird auch nicht greifen. Dafür sind unsere Väter da. Die streiten sich jetzt schon scherzhaft, wer wann die Kinder halten darf. Männer eben. Aber Männer, die ich mag.

Werteverfall, Aufgabe der Kultur, Abkehr von Traditionen, sind weitere (Schein)Argumente, die Gegner der Homo-Ehe vorbringen. Aber schaut man sich Kulturen an und wie diese z. B. mit Frauen umgehen, wird mir sofort wieder schlecht. In Afrika werden Mädchen noch immer grausamst verstümmelt, wenn ein offiziell verbotenes Beschneidungsritual ihre Klitoris entfernt.

In der ach so christlichen Bibel werden Menschen zu Tode gesteinigt. Auch in einigen arabischen Ländern ist das noch immer so. Ist das die Tradition, die zu erhalten ist? Sind das die Werte unserer Zeit? Dieses Verhalten ist finsterstes Mittelalter. Und in ihrer Denkweise sind Homo-Gegner davon nicht sehr weit entfernt.

Wenn alle Stricke reißen, werden noch Tiere ins homophobe Spiel gebracht. „Dann könne man auch gleich die Ehe mit Tieren erlauben“, heißt es oft. Ist das nicht ein tolles Argument? „Ich finde es widerlich, wenn sich zwei Männer küssen!“, heißt es oft von Mann. Komisch nur, als Kind hatte er damit kein Problem. Auch Homophobe haben Väter. Und diese mit Sicherheit geküsst.

„Ja, aber nicht so!“, höre ich die Gegner rufen. „Versuchs doch einfach mal“, halte ich dem entgegen. Ein Kuss kann auch unschuldig sein. Ausdruck von Freude, von tiefen Emotionen. Und so ist er gut.

Wirkliche Argumente gegen die Ehe-Öffnung gibt es keine. Lediglich einige Kirchen sehen ihr Geschäftsmodell in Gefahr. Und deshalb machen sie Front und verschweigen, dass Homosexualität in den eigenen Reihen ein großes Thema ist. Flucht nach vorn nennt man das.

Angeblich sei es von Gott gewollt, dass nur Mann und Frau heiraten dürfen, habe ich schon oft gehört. Das sei so in der Bibel vermerkt. Dumm nur, die Bibel hat kein Gott geschrieben, das waren Menschen ihrer Zeit. Steht Gott nicht für Liebe? Liebe für alle Menschen?

Beenden möchte ich diesen Artikel mit der Aussage des amerikanischen Wrestlers und Schauspielers „Stone Cold“ Steve Austin, die er zur Homo-Ehe machte und dabei die Kirche(n) ins Visier genommen hat: „Which one of these motherfuckers talked to God, and God said that same-sex marriage was a no-can-do?“ Mehr gibt es darüber nicht zu sagen. Daumen hoch, lieber Steve!

Das ist mein Leben!

Diesen Beitrag widme ich all jenen Mädchen und Frauen, die ihre Gefühle noch immer verbergen. Schon mehrfach habe ich über mein Coming Out berichtet und wie einfach es für mich gewesen ist. Aber das ist nicht die Regel. Viele lesbische Frauen haben es schwerer als ich.

Was mich so anders macht, so selbstbewusst, ist kaum mit Worten zu erklären. Zum Teil ist es meine (innere) Stärke, mein messerscharfer Verstand. Ich bin nicht das typische Girlie im Barbie-Look. Und für eine Frau bin ich doch recht aggressiv. Was kein Nachteil ist. Frauenpower braucht das Land.

Immer wieder wollen Frauen von mir wissen, wie ich mein „Lesbisch sein“ entdeckte. Aber wie kann man etwas entdecken, das schon immer da gewesen ist? Außer zu Ken und meinem Vater, habe ich niemals etwas für Mann empfunden. Und selbst als junges Mädchen war mir schon klar, dass das eine unschuldige Liebe ist.

Trotzdem war und bin ich in der Lage, auch den (Traum)Körper eines Mannes zu kommentieren. Aber ohne jede Neigung ihn jemals zu berühren. Einen schönen Körper finde ich ästhetisch. Bei Couch-Potatoes wird mir schlecht.

Frauen haben mich von jeher angezogen. Immer stärker, je älter ich geworden bin. Und doch gab es das Wort „lesbisch“ noch nicht in meiner Gedankenwelt. Sexuell bin ich die Spätstarterin. Dafür dann aber gleich mit Turbo. Und das war gut.

Täglicher Sport, Bücher, Schreiben und die Schule, waren lange mein Lebenssinn. Während andere Mädels von Männern schwärmten, haben die mich nicht umgehauen. Ich sie schon. Mit mir war nie gut Kirschen essen.

Nach dem Kuss mit Natalie und dem Gespräch mit Karin, war etwas in mir erwacht, das jahrelang geschlafen hat. Während andere Frauen von einem ungeheuerlichen Druck sprechen, der vor dem Coming Out auf ihrer Seele lastet, kannte ich diese Probleme nie. Einmal realisiert was ich bin, habe ich mich sofort mitgeteilt. Und meine Eltern damit geschockt.

Wobei Schock auch hier das falsche Wort bezeichnet. Meine Eltern wussten immer, dass ich anders bin. Aber Lesben werden in Japan quasi ignoriert. Und junge Frauen haben oft erst sehr spät den ersten Sex. Meiner war mit einer Frau. Und so war es gut.

„Sei du selbst“, möchte ich allen Mädchen und Frauen mit auf den Weg geben. „Steh zu dir und habe keine Angst. Deine Eltern werden dich auch noch lieben, wenn du dich als Lesbe erklärst. Vielleicht dauert es eine Weile, aber sie werden es akzeptieren. Und deine Geschwister und Freunde sowieso.“

So wie ich kannst auch DU leben! Offen lesbisch und mit Frau, als Partnerin. „Sei du selbst!“, möchte ich zu allen Frauen sagen. Verwirklicht euch und geht euren Weg. Egal wohin er führen mag. Hauptsache weg aus Enge und Zwang.

Neuen LeserInnen, die mehr über mich lesen möchten, empfehle ich diese Artikel:

1. – Mein Weg – mein Coming Out – Kommt Mayumi raus?

2. – Out with Dad

3. – Das Mädchen mit den blonden Haaren

4. – Die Lesbe

 

 

Liebe kennt kein Geschlecht – Teil 2

Wir sind zu Besuch bei Freundinnen. Sabine und Heike, ein wundervolles Frauenpaar. Und ein weiteres Beispiel für die Liebe und gegen Homophobie. Hier nun Teil 2 des Interviews. Viel Spaß beim lesen!

„Ich hatte damals eine Trennung hinter mir“, fährt Heike fort. „Meine Partnerin hatte mich verlassen. Und mehr als 10 Jahre hinterlassen tiefe Spuren. Aber mein Blick ging auch nach vorn. Da gab es plötzlich diesen blonden Engel. Und ich habe Hallo gesagt.“
„Ja, das hat sie wirklich“, sagt Sabine und streichelt Heikes Hand. „Ich war froh, dass jemand mit mir spricht. Aber dass sie auf Frauen steht, habe ich nach fünf Minuten schon gewusst.“
Heike ist wirklich überrascht von dem Geständnis, das ist ihr deutlich anzusehen.
„Das hast du mir nie gesagt“, schmollt sie gekonnt. Und sofort gibt ihr Sabine einen Kuss.
Wie war das noch mit den Spielchen? Frauen können das perfekt.

„Und weiter?“, will ich wissen. „Wie standest du dazu?“
„Meine beste Freundin ist lesbisch“, antwortet Sabine. „Ich kenne die Szene, weiß was passiert. In Frauenclubs war ich auch, aber nur als Begleiterin. Lesbische Frauen waren nie mein Ding. Aber sie haben mir mehr Verständnis entgegengebracht, als andere Frauen. Und ich denke nicht, weil sie mir nur ins Höschen wollten.“
Aber kann sich Frau da sicher sein?
Ich muss schmunzeln, ich weiß es gut. Aber es stimmt, nicht alle Frauen sind gleich.

„Wir hatten einen tollen Abend“, fährt Sabine fort. „Ja, ich habe mit ihr getanzt. Und ich fühlte mich plötzlich wieder begehrt, als ich ihr Interesse bemerkte. Da hat sich ein neuer Mensch für mich interessiert. Und nicht so plump, wie Mann.“
„Du hast sie verführt?“, will ich von Heike wissen, die sofort die dunkle Lockenmähne schüttelt.
„Von wegen!“, gibt sie preis. „Rate, wer mir einen Kuss zum Abschied gab?“
Und Sabine wird prompt rot.

„Ich war beschwipst“, erklärt Sabine schnell. „Und in mir war dieses tolle Hochgefühl. Heike war der richtige Mensch zur richtigen Zeit. Ich bin einfach meinem Instinkt gefolgt. Und dann habe ich von ihr geträumt.“
„Ich habe meine arme Schwester am nächsten Morgen aus dem Bett geklingelt“, sagt Heike, „um an Sabines Adresse zu kommen. Und dann habe ich mich ins Auto gesetzt und bin zu ihr gefahren. Völlig spontan und voll auf Risiko. Aber worauf sollte ich auch warten? Dass die Süße selbst in die Gänge kommt? Das wäre vermutlich nie passiert. Der Mut hatte sie bereits halb verlassen.“
Sabine nickt und holt tief Luft.
„Stellt euch nur vor, da klingelt die bei mir! Ich dachte ich müsse im Erdboden versinken vor Scham. Und was hab ich doofe Kuh gemacht? Sie reingebeten, Essen gekocht und den ganzen Tag mit ihr verbracht.“
Klassisch. Liebe geht auch durch den Magen.

„Der Tag war irre“, erzählt nun wieder Heike. „Die Süße kann sowas von gut kochen, da könnte ich glatt neidisch werden.“
„Du kochst doch auch lecker“, wird sie von Sabine gelobt. „Nur eben anders, ich musste ja immer viel Kindergerichte machen.“
„Hast du dich damals in sie verliebt?“, will ich von Heike wissen. „Oder erst im Lauf der Zeit?“
„Am Vortag schon“, gesteht Heike fast verlegen. „Ich wusste, die oder keine mehr!“
Sabines Augen schimmern feucht, als ihre Partnerin dieses Geständnis macht.
„Und du?“, frage ich. „Wie war das bei dir?“
Frauengeschichten. Ich höre sie immer wieder gern.

„Ich war geschmeichelt. Und aufgeregt. Verwundert. Auch über mich und wie, vor allem was ich fühlte. Ja, ich wollte Heikes Aufmerksamkeit. Ihre ganze Persönlichkeit hat mich zutiefst berührt. Oder besser umgehauen, das kommt der Wahrheit schon sehr nahe.“
„Aber du hattest noch nie zuvor etwas mit einer Frau?“, stelle ich klar.
„Nein“, erwidert Sabine. „Noch nicht mal einen Kuss. Aber in meinem Bauch und meinem Herz waren plötzlich Schmetterlinge. Und ich habe mich nur ganz kurz gewehrt. Meine Freundin hat sich für mich gefreut und mir sogar noch Mut gemacht. Sie kennt Heike und weiß, dass ich keine bessere Frau finden kann. Und auch keine bessere Mutter.“
„Ach nee?“, kommt es wie eine Stimme aus Yukis und meinem Mund.
Wir lachen. Ja, Sabine ist schwanger. Mit 39 ist sie noch nicht zu alt und ein zweites Kind wollte sie schon lange. Eine neue Regenbogenfamilie ist entstanden. Und Wildfang Kerstin findet das supercool. Und sie freut sich auf das neue Baby. Sie mag gern die große Schwester sein.

Ja, die Liebe kennt kein Geschlecht. Hier haben sich zwei Menschen gefunden und nicht Hete und Lesbe. Sabine hat übrigens mehrfach unmissverständlich klargestellt, dass sie nichts für andere Frauen empfindet. Nur für ihre Heike. Und so ist es gut.

Warum ich ein wilder Feger bin – Suchbegriffe im Januar

Jeden Monat neu gibt es Suchbegriffe zu bewundern. Gut, wirklich neu sind die nun wirklich nicht. Die Themen ähneln sich schon sehr. Und wer der (Be)Sucher ist, wird auch schnell klar. Zwar macht es durchaus Spaß sich lustig zu machen, aber manche Themen verdienen mehr Aufmerksamkeit. Entsprechend kommentiere ich diese. Wer’s lesen mag:

1. – nandalya / nandalya wordpress: Bookmarks liebste (du weißt schon wer)

2. – haiku familie: Haiku-Papa, Haiku-Mama, Haiku-Kind, fertig ist der Text geschwind.

3. – roboneko regenbogenblog: Der ist hier zu finden: https://robobaby.wordpress.com/ und immer einen Besuch wert. Nicht nur wegen der kleinen Kickboxerin.

4. – lesben satire: Kann ich schreiben. Soll ich?

5. – japanische lesben beim küssen: Also die machen das ebenso, wie deutsche, fanzösische, oder amerikanische Lesben.

6. – lesbensex geschichten: Gibt’s auf diesem Blog keine. Die Pornoblogs sind nebenan.

7. – hete verliebt in eine lesbe / ich habe mich auf eine heterofrau eingelassen: Zu diesem Thema habe ich schon mehrfach Stellung bezogen. Und hier sollte immer der Einzelfall gesehen werden. Pauschal zu sagen „Das funktioniert nicht“, ist daneben. Ich kenne Beispiele, die positiv endeten. Eins davon wird es in Kürze auf diesem Blog geben. Die beiden Frauen haben einer Veröffentlichung zugestimmt. Hinzufügen möchte ich noch, dass die Chance auf Erfolg nicht sehr hoch ist. Nur die wenigsten Heten werden sich dauerhaft auf eine Lesbe einlassen. Wenn, so waren sie schon vorher bi. Es gibt die „Neugier-Beziehung“, die junge Frauen gern haben. Das ist meist nur Spiel und kann tief verletzen. Gehe ich mit emotionaler Distanz zur Sache, ist alles wieder gut. Nur ist das dann keine Liebe sondern einfach Sex.

7.1 – ich weiblich habe mich in eine frau verliebt: Absichtlich habe ich den Begriff als Unterpunkt gewählt. Weiter oben ginge er unter. Ich gehe davon aus, dass „du“ vorher noch keine Erfahrung mit Frauen hattest. Das ist nicht weiter schlimm. Klar sein sollte dir, ob es sich dabei wirklich um die berühmten Schmetterlinge, oder um reine Freundschaft handelt. Schwierig wird es auch, wenn das Gegenüber die Gefühle nicht erwidert. Und das ist meistens der Fall. Aber ich würde die Flinte nicht gleich ins Korn werfen, aber blind nach vorn marschieren, ist auch verkehrt. Für mich ist es einfach zu erkennen, ob eine andere Frau Interesse hat. Achte auf ihr Verhalten, welche FreundInnen sie hat, vielleicht ein entsprechendes Tattoo, oder ein Regenbogen-Armband. Sprich beiläufig den Fall einer Bekannten an, die sich in eine Frau verliebt hat. Schau, wie sie darauf reagiert. Viel Glück!

8. – aikido lernen mit hueftproblemen: Genau mein Thema. Aber was soll ich sagen? Ich kenne die Hüftprobleme nicht. Bei fortgeschrittener Arthrose rate ich eher ab. Bei einer einfachen Fehlstellung, die kaum Probleme macht, ist Aikido eine gute Wahl. Im Zweifelsfall den Sportarzt des Vertrauens fragen.

9. scharfe maedchen: Wo?

10. – kurzgeschichten lesb: Vermutlich sollte das „lesben“ heißen. Und ja, die schreibe ich. Hoffentlich haben sie dir gefallen. Wenn nicht ist es auch egal.

11. – blonde kämpferim selbstverteidigung für frauen: Warum immer nur blond? Ich habe dunkle Haare und biete selbstverteidigung für Frauen an. Darf ich?

12. – gay tragen lippgloss: Falls damit schwule Männer gemeint sind? Ja, manche machen das.

13. – sexflaute in lesben beziehung: Mich stört das Wort „Sexflaute.“ Es impliziert, dass Lesben ständig Sex haben. Und das ist völliger Quatsch! Aus Pornos, Serien wie „The L-Word“, oder „Lip-Service“ entnimmt man(n) gern, dass alle Lesben notgeile Schlampen sind, die hemmungslos mit jeder Frau Sex haben wollen. Klar gibt es die Swingerinnen, die Aufreißerinnen, aber noch viel öfter wird Treue groß geschrieben. Bei mir zumindest. In reinen Frauen-Beziehungen überwiegen oft die gemeinschaftlichen Interessen, die innige Verbundenheit. Der reine Akt tritt oft etwas in den Hintergrund und ist nur als Krönung des Ganzen anzusehen. Wir sind keine Männer, die täglich ihre paar Zentimeter mehr in Frau stoßen müssen, um sich abzureagieren. Arm in Arm, eng umschlungen einzuschlafen, zärtliche Küsse, all das ist so viel mehr. Aber wenn absolut nichts mehr läuft bei Frau, dann gilt es das zu hinterfragen. Oft hat das nicht einmal etwas damit zu tun, dass die Liebe fehlt. Meist ist es die fehlende Kommunikation, die es auch zwischen Frauen gibt.

Und hier ist er wieder, der monatliche Höhepunkt meiner Suchbegriffe:

14. – lesbensex mit besenstiel / besenstiellesbe / sex mit besenstiel. Ich rufe nach Yuki während ich diese Zeilen tippe. Und Elfchen fliegt zu mir. Auf mich sowieso, aber das habt ihr doch gewusst.
„Schon wieder?“, ist ihr seufzender Kommentar.
Als ich nicke verschwindet sie im Flur und kommt mit dem Besen zurück.
„Los, das testen wir jetzt aus“, sagt sie lachend und drückt ihn mir in die kleine Hand. „Los Wohnung fegen, aber zackig! Du bist doch meine wilde Fegerin.“
Humor ist, wenn auch die Mayumi lacht.

Falls jemand den 1. Beitrag über „Besenstile“ lesen möchte, dem sei dieser Link ans Herz gelegt:

Lesben, Sex und Besenstile

Das Licht von Arda

Into the light

Das Licht von Arda

Meine Schritte werden kürzer. Ein langer Weg neigt sich dem Ende zu. Aber will ich ankommen, ist nicht immer der Weg auch das Ziel? Meine Reise hat mich um die ganze Welt geführt. Über sturmgepeitschte Meere bin ich gesegelt, längst vergangene Orte habe ich gesehen.

Ja, meine Augen haben gesehen. Die Königreiche der Menschen sind lange vergangen. Nur noch wenig erinnert an die Altvordere Zeit. Wir, die Erstgeborenen, wir sind noch immer hier. Einsam ist die Welt geworden, verlassen von den großen Helden. Wo sind sie, die Gefährten aus den alten Tagen? Wo, die Helden, die einst so ruhmreich gewesen sind. Vergangen sind die Tage. Nur ich bin noch immer hier.

Die Grauen Anfurten sind nicht mehr fern. Dort werde ich die Welt verlassen und in den nächsten Morgen gehen. Ein Schiff bringt mich in den Goldenen Westen, zurück nach Valinor. Arda ruft. Viel habe ich erlebt in meiner Zeit. Aber ohne Wehmut blicke ich auf jene Tage zurück. Ich höre die Gefährten lachen, scherzen. Nur noch Schatten der Erinnerung. Die Zeit hat mir alles genommen. Nur mir kann sie nichts tun. Elben leben ewiglich.

Licht und Dunkelheit

Winter in meiner Seele

Eisig weht der Wind

Hell brennt das Licht von Arda

Warm ist auch der Elfe Kuss

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Inspiriert vom Herrn der Ringe und meiner Elfe