Die Mutbürger kommen

Mit diesem Beitrag begebe ich mich absichtlich auf ein Terrain, das von vielen EuropäerInnen mittlerweile gemieden wird. Aus Angst als Rassisten zu gelten, verleugnen sie die eigene Kultur. Und das finde ich bedenklich.

Deine Kultur, meine Kultur

Wem es noch nicht aufgefallen ist, den kläre ich gern über meine Herkunft auf. Ich bin Japanerin und sehe weder weiß noch ansatzweise europäisch aus. Aber ich mag andere Kulturen, das ist bei den meisten Menschen so.

Was ich ablehne ist das hofieren einer Kultur, die im krassen Gegensatz zu allen westlichen steht und deren Werte und Religion verachtet. Die erzwungene Massenmigration von meist muslimischen Menschen, hat ein Ungleichgewicht im bisher überwiegend friedlichen Zusammenleben der Kulturen geschaffen. Wer das nicht sehen will ist blind.

Jede Kultur, egal ob sie aus Afrika, Indonesien oder Russland stammt, ist und bleibt einzigartig und schützenswert. Gegenseitige Anregungen sind willkommen. Selbst in Japan hat man das erkannt. Trotzdem bleiben wir Japaner. Warum also geben sich Deutsche einfach auf?

Einseitige Dominanz durch eine „überlegene Kultur (Rasse)“ war, ist und bleibt unerwünscht. Westen und Osten sollten gleichberechtigte Partner sein. Zum gegenseitigen Nutzen. Ausbeutung und Intoleranz sind widerliche Gesellen. Ebenso Rassismus. Aber den hat eine Frau Merkel absichtlich nach Deutschland importiert.

Und es gibt sie doch!

Deutschland hat mir mehr als nur die Sprache gegeben, die eine Frau Özuguz als einziges kulturelles Merkmal der Deutschen sieht. Vielleicht hat sie noch nie über Hildegard von Bingen oder Annette von Droste-Hülshoff gelesen, um nur zwei große deutsche Frauen zu nennen. Das kann vorkommen, wenn Frau lediglich Anglistik studiert.

Wenn solche Äußerungen kommen frage ich mich immer, was diese Person in Deutschland macht. Warum lebt sie hier, warum hat sie an einer deutschen Universität studiert, wenn in Deutschland offensichtlich nur Barbaren leben. Aber es ist Mode unter linksgrünen PolitikerInnen geworden, schlecht über die eigene Heimat zu sprechen.

Abgesehen von den Wirtschaftsflüchtlingen, haben sich viele Migranten Deutschland als Heimat wegen seiner einzigartigen Kultur ausgesucht. Nicht nur wegen der Sprache, liebe Frau Özuguz. Auch nicht nur wegen der Sozialleistungen, die zwar ein nettes Zubrot sind, aber ich zumindest zahle auch Steuern dafür.

JapanerInnen sind stolz auf ihre Heimat. Vor einem Jahr habe ich in einem Beitrag geschrieben: „Japan, das bin auch ich.“ Heute möchte ich dem hinzufügen: „Deutschland, das bin auch ich.“

Ich liebe dieses Land, seine Kultur und seine Menschen. Und ich kämpfe (mit Worten) dafür, dass Deutschland noch lange existiert. Eine Frau Özuguz versteht scheinbar nur das Wort ihrer Partei, der unsozialen SPD.

Vielfalt als Bereicherung

Es ist genau diese bunte Vielfalt von Völkern, Sprachen und Kulturen, die „den Fremden“ so reizvoll macht. Ein Urlaub in Italien unterscheidet sich stark von einem Besuch der Schweiz und Polen hat andere Dinge zu bieten, als die Türkei. Das sollte auch so bleiben. Wer immer nur Butterbrote isst, wird ihrer schnell überdrüssig.

Linksgrüne Gutmenschen werden nun sofort mit dem Wort „Multikulti!“ kontern und auf die positiven Aspekte kultureller Vielfalt verweisen. Und schon dreht man sich im Kreis. Warum? Die bestreitet niemand, davon spreche ich die ganze Zeit.

Ich bin in einer Umgebung aufgewachsen, die aus einem Sammelsurium der Nationen bestand. Einen türkischen Geschäftsmann, der ein Freund meiner Eltern ist, habe ich „Onkel Ahmed“ genannt und mit der farbigen (Halb)Französin Adele, habe ich Karate geübt.

Aber wer aus Selbsthass die Augen vor einer Überfremdung der eigenen Kultur verschließt, sie leugnet oder abschaffen will, wer die Schattenseiten der Massenmigration bewusst übersieht, dem sollten die WählerInnen in Zukunft die kalte Schulter zeigen.

Wahlk(r)ampf

Apropos geleugnet! Der momentane Wahlk(r)ampf hat in Deutschland Züge angenommen, die einfach widerlich sind. Der Staatsfunk, allen voran das ZDF, verbreitet seltsame Zahlen zur Ausländerkriminalität.

Das ZDF hat behauptet, dass lediglich 8,6 % der sogenannten Zuwanderer Tatverdächtige sind. Vermieden hat man, ein statistischer Trick, die Gesamtzahl zu nennen. 8,6 % sind immerhin 174.438 Menschen. Und das ist in meinen Augen viel.

Die Prozentzahl bleibt also bedeutungslos, da die Information über den Anteil der Zuwanderer an der Gesamtbevölkerung fehlt. Das hat das ZDF mal so eben vergessen oder nicht erwähnt. Aber so werden Meinungen gemacht.

Mutbürger gegen den Rest der Welt

Wer andere Zahlen möchte, wem an der Wahrheit gelegen ist, darf gern meinen Beitrag lesen, den ich vor einigen Monaten schrieb: Wie sicher ist Deutschland?

Ich spare mir an dieser Stelle eigene Zahlen und verweise auf einen Artikel von Jochen Renz, der bei Tichys Einblick erschienen ist. Dort werden die Tricks und Fakten deutlich gemacht. KLICK MICH

Otto Normalverbraucher frisst die Lügenmärchen meist. Mutbürger und ich gebrauche absichtlich genau diesen Begriff, haben das durchschaut und bereits angekündigt, dass sie ihr Wahlkreuz nun absichtlich jenseits von „Mutti“ und „Maddin“ machen. Dumm gelaufen, so kann es gehen.

Damit haben die Eliten das genaue Gegenteil dessen erreicht, wofür sie angetreten sind, nämlich die „bösen Rechten“ in die Schranken zu weisen. Ob jetzt die Verleumdungen kommen? Und dann gäbe es noch den Wahlbetrug. Wobei der normalerweise subtiler angewandt wird. So plump wie in NRW macht das heute keiner mehr.

Lügen haben kurze Beine

Plump reagiert, hat auch ein anderes politisches Schwergewicht, das Sigmar Gabriel heißt. Er, der 2012 die Regierung Merkel rückstandsfrei entsorgen wollte, kann sich heute nicht mehr daran erinnern.

Gabriel, auf einer Wahlkampfveranstaltung in Halle, auf die diesbezügliche Frage eines älteren Herrn: „Nee, das habe ich ganz bestimmt nicht gesagt. Aber es gilt das alte Motto: Nicht alles glauben, was in Sozialen Netzwerken steht.“

Ich bin keine Freundin der Staatsmedien, aber hat der Tagesspiegel damals gelogen? Und wieso kann man das auch heute noch dort nachlesen? Weil es doch die Wahrheit ist?

Wörtlich steht dort: Es gebe jetzt das gemeinsame Ziel von SPD und Grünen, nicht nur die Regierung Merkel abzulösen, sondern „rückstandsfrei zu entsorgen“, sagte Gabriel am Montag in Berlin. Er sei sicher, „dass wir gute Chancen haben, das zu schaffen“.

Hier der Link zum Artikel von 2012: SPD legt Rentenkonzept vor

Der manipulierte Mensch

Gezielte Kampagnen, Wahlauftritte, die Dauerberieselung durch die staatlichen Medien, all das bringt den (dummen) Wähler auf Kurs. Ich habe unter anderem in meinem Beitrag „Das Schweigen der Lämmer“ schon beschrieben, wie das funktioniert.

Eigentlich und das sage ich ganz offen, hatte ich in Deutschland nicht mehr wählen wollen. Aber wir haben unsere „Ausbürgerung“ verschoben, noch haben wir den deutschen Pass.

Ja, Deutschland hat mir mehr als nur die Sprache gegeben. Dafür bin ich dankbar und ich zahle das gern mit der Kritik an genau den Eliten zurück, die dieses Land und seine Menschen verachten. Ja, lieber Leser, sie verachten auch DICH!

Ich zumindest werde Dinge ansprechen, die viele der „schon länger hier Lebenden“ vermeiden. Als in Deutschland aufgewachsene Japanerin nehme ich kein Blatt vor den Mund. Und wann sprichst DU?

 

 

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Japan heute – Der Weg der Samurai

In Japan, wie auch im Westen, geht die Geburtenrate seit Jahren zurück. Hysteriker verkünden nun, das sei eine Katastrophe und der Westen brauche dringend frisches Blut. Die Lösung hieße Zuwanderung. Und da fassen sich sogar Experten an den Kopf.

Alle Experten? Nein, nur jene, die dem Kapital nicht hörig sind. Die Neoliberalen haben andere Ideen. Richtig ist, der Neoliberalismus setzt auf immer mehr Wachstum, das ist mittlerweile bekannt. Aber es kann kein unendliches Wachstum geben, auch nicht bei der Bevölkerung.

Mensch, Mensch!

Was passiert nun, wenn Deutschlands Bevölkerung im Jahr 2050 wirklich auf vielleicht 75 Millionen oder weniger schrumpft? Führt das zur Katastrophe, gehen dann die Lichter aus? Verhungern nun etwa alte Menschen und junge werden obdachlos?

Salopp und einfach ausgedrückt passiert nichts. Das liegt auch daran, dass die Statistik zur demografischen Entwicklung eine dicke Lüge ist.

Es ist unmöglich, die demografische Entwicklung eines Landes über einen längeren Zeitraum vorauszusagen. Niemand hat etwa 1950 die Wiedervereinigung Deutschlands und die EU-Osterweiterung auf dem Schirm gehabt.

Die Mär vom „letzten Deutschen“, die der Spiegel einst reißerisch verkaufte, war reiner Populismus. Ebenso die Aussage von anderen Experten, dass der Generationenvertrag gefährdet sei und die Jungen nun die Alten nicht mehr finanzieren können. Wo liegt der Fehler?

Fehler im System 

Den Fehler müsste jeder gebildete Bundesbürger sehen. Ich versuche es mit einfachen Worten zu erklären. „Ältere“ suggeriert RentnerInnen, die von den „Jüngeren“ versorgt werden müssen.

„Jüngere“ suggeriert, dass es sich dabei um Jugendliche oder BerufsanfängerInnen mit geringem Einkommen handelt. Richtig wäre es von der Gruppe der 20 bis unter 60 (65)jährigen zu sprechen, die sowohl Kinder und Jugendliche und Rentner finanzieren.

Die Hysteriker vom Statistischen Bundesamt gaukeln auf Druck der Regierung und Wirtschaft nun vor, dass die niedrigen Geburtenraten Deutschlands ein Problem darstellen, dass die Agenda 2010 ein Meilenstein zur Sicherung der Rente war und wir uns doch bitte privat (Riester Rente) absichern sollen.

And the Winner is …! 

Die Arbeitgeber, die Wirtschaft und die Versicherungsbranche, waren und sind die Nutznießer der demografischen Hysterie. Und die angeblich so soziale SPD, hat damit dem Neoliberalismus Tür und Tor aufgemacht. Vielen Dank, Herr Schröder.

In Wirklichkeit wird mit einer immer älter werdenden Bevölkerung, auch das Renteneintrittsalter steigen und die Arbeitenden werden und können ihre Kinder und Rentner auch weiterhin problemlos finanzieren.

Mit einer ungebremsten Zuwanderung von reinen Wirtschaftsmigranten in die Sozialsysteme, bekommt dieses System Risse. Einen Großteil dieser Menschen lebenslang ohne jede Gegenleistung zu versorgen, funktioniert nämlich nicht.

Aber das Thema „Demografische Veränderung“ ist zu komplex, um es in einem kurzen Beitrag aufzugreifen. Merken kann man sich, dass es sich wie meist um geschickt verdrehte Halbwahrheiten oder, salopp ausgedrückt, dicke Lügen handelt.

Ja, die Gesellschaft wird sich ändern, was auch die Arbeit betrifft. Und das möchte ich am Beispiel Japans zeigen, das keinen kulturellen Selbstmord begeht indem es Zuwanderer in Millionenhöhe über seine Grenzen lässt.

Veränderung? Nein Danke!

Sind Japaner nun rassistisch oder einfach nur weise? Japaner sind stolz auf ihr Land und ihre einzigartige Kultur. Viele Menschen mögen Japan weil es genau so ist wie es ist. Also warum soll sich Japan (völlig) ändern?

Von den Vereinten Nationen wird gern propagiert, „der demografische und kulturelle Austausch und die Abschaffung überholter Staatswesen sei die einzige Antwort, um die Wirtschaft am Laufen zu halten“. Aber Japan hat andere Ideen. Und als Japanerin sage ich klar, diese Ideen werden funktionieren.

Japan nimmt nur sehr wenige Asylbewerber auf. Viele die versuchen in Japan Fuß zu fassen scheitern sehr schnell und verlassen das Land innerhalb der ersten beiden Jahre. Vor allem die Schrift(en) und Sprachschwierigkeiten grenzen Fremde massiv aus. Drei Schriften sind für die meisten zwei zu viel.

Der Zugang

Amerikanern und Europäern fehlt oft der Zugang zur japanischen (asiatischen) Mentalität. Japaner unterscheiden sehr stark zwischen der eigenen und der fremden Kultur. Selbst ich, als Auslandsjapanerin, werde zum Teil anders behandelt. Mein Glück, dass ich in Japan geboren bin und die Sprache fließend spreche.

Demografen und Wirtschaftsexperten sagen Japan eine düstere Zukunft voraus. Eine Weile habe auch ich mir Sorgen gemacht. Aber das war eine emotionale Sache und völlig unbegründet. Als Japanerin liebe ich nun mal mein Heimatland.

Die gleichen Experten warnen davor, dass die japanische Gesellschaft überaltert sei und bald zu wenig junge Menschen an der Last der Sozialabgaben scheitern. Außerdem werde die japanische Kultur bunter sein, wenn man mehr Zuwanderer nach Japan ließe.

Aber was macht ein Land, das bereits eine bunte Kultur hat? Warum soll man sich soziale Spannungen ins Land holen, wenn die Verbrechensrate seit Jahren nach unten tendiert. So denkt der Japaner, der trotzdem gern Urlaub in Europa macht.

Japan, Korea und China sind Nationen, die zwar Kriege führten, aber ethnische Parallelen haben. Asiaten bleiben unter sich. „Wir haben lieber ein demografisches Problem, als Japan in etwas zu verwandeln, was nie wieder Japan sein wird“, hat ein Politiker gesagt.

Die Experten

Und wieder sprechen Experten von einem nationalistischen Kurs, auf den Japan zusteuere. Wobei ich mich stets frage, wer diese angeblichen Experten sind. Reicht ein Studium der Japanologie, um den Mund ganz weit aufzumachen?

In einem Bericht der FAZ fabuliert der Autor über Japans Weg zum Nationalismus, zur Pressezensur und dem Aufbau einer stärkeren Armee. Gleichzeitig merkt er an, dass es in Japan traditionell „stillen Widerstand“ gäbe. Damit hat er alles gesagt und Spekulationen sinnlos gemacht.

Aber was täten Menschen wie er, wenn es keine Japaner gäbe, die ihr Land, ihre Kultur, als Erbe für kommende Generationen sehen und entsprechend handeln. Die japanische Demokratie ist stark genug, um einen Rückfall ins alte Denken zu verhindern. Und so ein bisschen Patriotismus tut allen Menschen gut.

Islam, Scharia, Kopftuch – Teil 1: Die gescheiterte Integration

Die Debatte um Zuwanderung und den Islam in Deutschland reißt nicht ab. Fast täglich gibt es kontroverse Stimmen, die dafür oder dagegen sind. Die Naivität vieler Menschen ist dabei erschreckend. Sie, die kaum den Inhalt der eigenen Bibel kennen, hofieren den immer aggressiver auftretenden Islam. Was auch für Muslime gilt, die in Deutschland geboren worden sind.

Das Kopftuch ist dabei zum Symbol für den Kampf der Kulturen geworden. Junge Muslimas tragen es scheinbar voller Stolz. Zum Teil ist das richtig, hat aber einen besonderen Hintergrund. Vor allem junge Türkinnen sind oft auf der Suche nach ihrer Identität und fühlen sich nicht anerkannt. Genau das bestätigt eine neue Studie des Religionssoziologen Professor Dr. Detlef Pollack. Wörtlich heißt es: „Woran es aber unter den in Deutschland lebenden Türkeistämmigen mangelt, ist das Gefühl, willkommen geheißen und anerkannt zu sein.

Gut die Hälfte der Zuwanderer aus der Türkei und ihrer Nachkommen fühlen sich als Bürger zweiter Klasse, egal wie sehr sie sich anstrengen dazuzugehören. Auffällig ist die teilweise vehemente Verteidigung des Islam unter dieser Gruppe,“ so Professor Pollack. „Im scharfen Gegensatz zur Haltung der Mehrheitsbevölkerung schreiben die Türkeistämmigen dem Islam vor allem positive Eigenschaften wie Solidarität, Toleranz und Friedfertigkeit zu.

83 Prozent der Zuwanderer und ihrer Nachkommen erklären, es mache sie wütend, wenn nach einem Terroranschlag als erstes Muslime verdächtigt werden. Drei Viertel plädieren für ein Verbot von Büchern und Filmen, die die Gefühle tief religiöser Menschen verletzen. Zwei Drittel der Befragten denken, der Islam passe durchaus in die westliche Welt, während 73 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland das Gegenteil meinen.“

Die Studie steht dabei zum Teil in krassem Gegensatz zu Aussagen von Politikern, dass vor allem Türkeistämmige in Deutschland voll integriert worden sind. Die Wahrheit scheitert an den Befindlichkeiten von Muslimen, die sich stets und ständig beleidigt fühlen. Schon einfache Diskussionen über Religion sind oft kaum möglich, da ihr Allah bekanntlich über allem steht.

Genau das bestätigt auch Professor Pollack. „Seine Ergebnisse ließen einen beträchtlichen Anteil an islamisch-fundamentalistischen Einstellungen erkennen,“ so der Soziologe. „Und die ließen sich nur schwer mit den Prinzipien moderner Gesellschaften zu vereinen sind. 47 Prozent halten die Befolgung der Islam-Gebote für wichtiger als die deutschen Gesetze. Ein Drittel meint, Muslime sollten zur Gesellschaftsordnung aus Mohammeds Zeiten zurückkehren. 36 Prozent sind überzeugt, nur der Islam könne die Probleme der Zeit lösen.“

Es ist genau diese gefährliche Tendenz, die weder deutsche Politiker noch die Kirchen sehen wollen. Die eigene Ab- und Ausgrenzung vieler Muslime fängt schon bei der Wortwahl an, mit der sie den Rest der Bevölkerung bezeichnen. „Altdeutsche“ werden diese genannt. Ein Wort, das aufhorchen lässt. Professor Pollack erklärt weiter, „der Anteil derer mit verfestigtem fundamentalistischem Weltbild liege immerhin bei 13 Prozent.“

Vor diesem Hintergrund muss man das Kopftuch kritischer betrachten. Seine Trägerinnen hofieren damit zum Teil unbewusst die Scharia, die Unterdrückung ihrer Glaubensschwestern und auch die Mörderbanden des IS. Muslime sollten ihr verzerrtes Weltbild schleunigst gerade rücken. Mit leugnen stoppt man keinen Terror, der klar auf das Konto fanatischer Islamisten geht. Aber vielleicht gibt es beim IS überhaupt keine Muslime und der Feind Amerika hat hat in Brüssel und Paris gebombt.

Das Kopftuch löst keine Probleme. Im Gegenteil werden sie dadurch erst neu geschaffen und die ohnehin vorhandene Kluft zwischen Muslimen und Christen noch tiefer aufgerissen. Diese Mädchen werden dann von ihren Töchtern ebenfalls verlangen, dass sie sich verhüllen. Und so wird es immer weiter gehen. Integration Fehlanzeige. Aber es gibt auch jene Frauen, die heute noch von ihren Eltern zum Kopftuch gezwungen werden. Spuren sie nicht gibt es Strafen und Schläge. Die Scharia erlaubt das im Islam.

In „Arabien“ fehlt vielen Frauen das Wissen über ihre Rechte. Sie werden oft dumm gehalten und brutal misshandelt, wenn sie sich dem Mann verweigern. Pakistan steht dabei mit an vorderster Stelle. Auch das wird gern übersehen, wenn von dem friedlichen Islam gesprochen wird. Angeblich positive Beispiele stellen die absolute Minderheit dar. Die Frau in „Arabien“ bleibt ein Mensch zweiter Klasse.

In Teil 2 geht es um die Scharia und ob sie (bereits) zu Deutschland gehört.

Japanerinnen und Gaijin – Wenn sich Frauen trauen

Bei westlichen Männern geht die Legende, dass Japanerinnen einfach zu haben sind. Gezielt kommen Sex-Touristen nach Japan, um dort die sanfte Frau fürs Bett zu treffen. Und fahren meist enttäuscht wieder ab. So einfach ist das nicht mit der willigen Japanerin.

Woher stammt nun die Legende? Sind daran wieder Pick-Up-Artists schuld? Junge Japanerinnen sind oft anders, als es noch ihre Mütter waren. Deutlich an Europa, oder den USA interessiert, öffnen sie den Horizont für neue Kontakte. Nicht die Schenkel meine Herren. Das machen wirklich nur die Schlampen. Und die gibt es in jedem Land.

Englisch als Sprache steht in Japan hoch im Kurs. Aber die Umsetzung ist oft schwierig. Das gilt auch für Deutsch, oder Spanisch. Alles Sprachen, die für JapanerInnen nicht ganz einfach sind. Und doch kann Frau sie lernen. Und macht es mehr als Mann.

Ja, es gibt in Japan die „Gaijin-Jägerinnen.“ (Junge) Frauen, die gezielt mit westlichen Männern schlafen. Darüber möchte ich kein Wort verlieren. Irrungen und Wirrungen gibt es auf der ganzen Welt. Ich möchte von der normalen Japanerin erzählen, die vielleicht etwas mehr an Bildung hat und schon im Ausland war.

Das japanische Wort Gaijin (Mensch von draußen) wird vorwiegend für westliche (weiße) Ausländer verwendet. Niemals für einen anderen Asiaten, oder im Ausland lebenden Japaner. Laut wikipedia ist das Wort am schwinden, was ich bezweifeln möchte. Es wird noch sehr häufig genutzt. Und eigentlich heißt es Gaikokujin, wird aber immer abgekürzt.

In der Regel wirken Japanerinnen schüchtern. Was in der Tradition begründet liegt. Aber manche bringen durchaus den Mut auf und sprechen westliche Männer an. Nicht um Sex zu haben, pure Neugier steht im Vordergrund. Oft ist es auch eine völlig falsche Vorstellung von der fremden Kultur, die Japanerinnen so handeln lässt.

So gelten Italiener als romantisch, Spanier als leidenschaftlich und Deutsche werden als zuverlässig klassifiziert. In Bars, Clubs, oder Vereinen, gibt es regelmäßige Sprachabende für Lernwillige, die gern andere Menschen treffen. Alles ganz harmlos und ohne Zwang. Aber durchaus mit Konsequenzen. Liebe kennt keine Grenzen, das ist auch in Japan so.

Aber die japanische Höflichkeit verwirrt oft Männer und lässt sie die Dinge anders sehen. Ein zartes Lächeln, ein scheuer Blick, wird sofort als Versprechen für mehr genommen. Ein möglicher Kontakt zwischen Gaijin und Japanerin muss langsam wachsen. Wählt Mann sie nur wegen der Mandelaugen aus, so wird sie das schnell bemerken und jedes Interesse verlieren.

Die kulturrellen Unterschiede sind oft riesig. Und es bedarf einer Menge Toleranz, Verständnis und Respekt, um dem jeweils anderen Partner dauerhaft ins fremde Land zu folgen. Einfacher, aber nie ganz einfach, ist es im Ausland lebende Japanerinnen zu treffen und vor den Traualtar zu führen. Nur mich und Yuki nicht. Wir haben uns bereits gefunden und sind ein Ehepaar.

Fazit: Wer ein zartes, scheues Sex-Püppchen sucht, der ist in Japan falsch. Eigentlich in ganz Asien und auf der ganzen Welt. Aber das habt ihr bestimmt alles schon gewusst.

Warum ich nicht (typisch) japanisch bin

Um Japaner zu verstehen, muss man kein Japaner sein. Aber es kann helfen. Was aber, wenn selbst Japaner sich nicht mehr verstehen? Und das ist mir passiert. Bekanntlich bin ich in Japan geboren und habe dort auch vier Jahre gelebt. Ich finde keine Erinnerung an diese Zeit und kenne sie nur aus Bildern und Erzählungen meiner Eltern. Und die sind zu meinem großen Glück nicht traditionell japanisch. Warum schreibe ich das? Habe ich Probleme mit Japanern?

Um das, um mich besser zu verstehen, muss ich mehr von Japan/ern erzählen und wie Land und Leute wirklich sind. Japaner werden völlig anders erzogen, als Amerikaner, oder Europäer. Selbstlosigkeit und die Bereitschaft der Gesellschaft zu dienen, gilt noch immer als hohes Gut. Vor diesem Hintergrund muss man die alten Saumrai sehen, die todesverachtend in die Schlacht für ihren Fürsten zogen. Leider ist dieses Denken heute kontraproduktiv. Die atomare Katastrophe von Fukushima, hat die Grenzen japanischer Mentalität deutlich gezeigt. Hilfe von Fremden? Vielen Dank, wir haben alles im Griff. Nein sagt man bekanntlich nicht.

Für Japaner gilt der Grundsatz nie das Gesicht zu verlieren. Das gehört sich einfach nicht. Wer sich die stoischen Mienen japanischer Sumo-Ringer bei Sieg, oder Niederlage anschaut, der wird das klar erkennen. Wobei Sportler durchaus Emotionen zeigen, das habe ich schon mehrfach gesehen. Egal, ob beim Karate, oder Skisprung. Der Kontakt mit dem Westen hat diese Japaner geprägt und sie dadurch offener gemacht. Aber die Regel bleibt das Lächeln. Und das können Japaner gut.

Japaner stellen weder sich noch die eigene Leistung in den Vordergrund. Individualismus ist verpönt. Die eigene Leistung wird in die Firma eingebracht, die Familie, das Land. So denkt und lebt der Japaner. Und damit kann ich nicht. Nun dränge ich mich nicht in den Vordergrund, oder prahle mit meinen Schwarzen Gürteln. Ich habe sie, na und? Aber allein schon dieser Blog, die Art und Weise wie ich schreibe, sie macht mich ziemlich unjapanisch. Und Yuki damit auch.

Wer mit Japanern spricht, wird schnell die Unterschiede in der Denkweise erkennen. Viele Menschen neigen dazu, dem Gesprächspartner die eigene Meinung aufzudrängen. Wer das in Japan macht, wird niemals akzeptiert. Der Japaner glaubt in diesem Fall, als minderwertig angesehen zu werden. Dann wird der Geschäftspartner zum Gaijin. Und das wird er sehr schnell spüren. Geschäfte macht er dann keine mehr. Auch Japaner können fremdenfeindlich sein. Und das unnachahmlich.

Japaner sprechen meist neutral, um niemand zu verletzen. Und da setzte Klein-Mayumis Widerwille ein. Ich hatte (m)eine Meinung und habe sie vertreten. Und damit meine Eltern schockiert. Dieser rebellische Geist ist nicht plötzlich entstanden. Er ist langsam gewachsen und war doch schon immer da. Zum Glück haben meine Eltern es verstanden, mich sanft an der langen Leine zu führen. Sonst wären sie, oder ich, daran zerbrochen.

Trotz nahezu dreißig Jahren in Deutschland, sind meine Eltern viel japanischer als ich. Aber sie haben sich an meine Art gewöhnt und dass ich ein kleiner Wirbelwind bin. Sie haben sich aber auch selbst etwas vom typischen Japanertum entfernt. Nur Gefühle zeigen, das können sie noch immer schlecht. Auch, wenn meine Mutter sich durchaus ein Lächeln bei Freunden erlaubt, so würde sie niemals laut lachen. Das ist verpönt, so ist sie erzogen.

Klein-Mayumi hat sie vor vielen Jahren auf einem Schulfest an die Hand genommen und einen Freudentanz mit ihr gemacht. Während die Augen meines Vaters leicht zuckten, was seine Form von Lachen ist, taute meine Mutter nur langsam auf. Immerhin war ihr Lächeln dann vorhanden und das war wie Sonnenschein für mich. Ja, ich habe meine Probleme mit Japan und Japanern. Egal, ob in Deutschland, oder Übersee. Ich mag meine alte Heimat sehr, die Sprache, die Kultur. Aber ich werde immer anders sein und könnte nie in Japan leben. Zumindest nicht ohne Probleme zu bekommen. Und das wäre weniger toll.

Unser Japan-Urlaub steht nun vor der Tür. Wir haben fleißig die Regeln geübt und uns gegenseitig an die Eigenarten erinnert. Trotzdem werden wir in den einen, oder anderen Fettnapf treten. Das war schon immer so. Bei meiner Familie ist das kein Problem, die kennen mich bereits sehr gut. Für meine LeserInnen mag der Bericht sehr negativ klingen und zeigen, dass ich Japan nicht mag. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Eben weil ich Land und Leute liebe, kritisiere ich sie sanft. Auf Dauer kann auch Japan sich dem Fortschritt nicht verschließen. Und selbst wenn einige liebenswerte Eigenarten verschwinden, völlig ändern wird sich der Japaner nie. Und ich ebenfalls nicht.