The same procedure as last year – as every year?

Köln reloaded. Zumindest fast. Rund 2.000 Nafris (Nordafrikaner) haben sich auf den Weg gemacht. Auf den Weg zu was? Mit Deutschen einheitlich zu feiern, seid umschlungen in Brüderlichkeit? Nein! Diese Klientel feiert nicht, diese Klientel hat(te) anderes im Sinn.

Merkel reloaded

Was die (noch) Kanzlerin im Sinn hat weiß ich nicht. Ob sie noch bei klarem Verstand ist, werden nur ihre Ärzte wissen. Aber dass sie in einer eigenen Welt lebt, die nicht Deutschland heißt, sollte selbst der Dümmste mittlerweile begriffen haben.

„Die schwerste Prüfung ist ohne Zweifel der islamistische Terrorismus, der auch uns Deutsche seit vielen Jahren im Visier hat.“, erklärt sie uns per Neu(jahrs)sprech. Und das ist schon wieder eine Nebelkerze.

Aber es ist Silvester, da werden die billiger verkauft. Vermutlich hat sie sich schon im Vorfeld damit eingedeckt und wird sie nach und nach zünden. Die schwerste Prüfung ist keineswegs der islamische Terror, die schwerste Prüfung für Deutschland ist Merkels Politik.

Köln reloaded

Zurück zu Köln, zurück zu fast 2.000 Nordafrikanern. Immerhin war die Polizei dieses Jahr vorbereitet. Aber eigentlich war sie das schon letztes Jahr. Sie durfte aber nicht, die Politik war dagegen.

Also trat vor einem Jahr ein, was nicht sein durfte und das Gutmenschentum erhielt einem Schlag ins Gesicht. „In Köln haben wir das Problem mit nordafrikanischen Straftätern 2011 erkannt“, sagte Kriminaloberrat Thomas Schulte, im FOCUS. 2012 habe man dann speziell für diese Tätergruppe das „Analyseprojekt Nafri“ gestartet.

Das sind ganz neue Töne, die Frau Merkel bestimmt nicht hören will. Im Muttiland haben sich bekanntlich alle ganz doll lieb. In den USA versteht man unterdessen die Welt nicht mehr. „Sind die Deutschen verrückt geworden?“, will eine Afro-Afrikanerin wissen. Sie hat bis vor einem Jahr in Berlin gelebt und kennt die Zustände dort.

Eins, Zwei Polizei. Drei, Vier, Grenadier

Die Polizei hat vieles, wenn auch nicht alles richtig gemacht. Richtig waren die Kontrollen, richtig waren die Platzverweise. Mehr als 2.000 „fahndungsrelevante Personen“ seien nach Köln gereist, mehr als 1.000 seien über den Kölner Hauptbahnhof eingereist“, heißt es im Polizeibericht. Ich glaube die Amerikanerin hat recht.

Die Polizei hat mehr als 1.000 Platzverweise ausgesprochen. 650 Personen seien einer genaueren Personenüberprüfung unterzogen worden – 98 Prozent stammten demnach aus dem nordafrikanischem Raum. Wann bitte kapieren die PolitikerInnen endlich das Problem?

Ich gehe davon aus, dass die massive Polizeipräsenz eine Katastrophe verhindert hat. Die nun aufkommende „Rassismus Debatte“ ist einfach nur lächerlich. Statt sie zu führen sollten sich linkgrüne Ideologen lieber folgende Frage stellen „Was machen diese Männer (noch) hier?“

Generalverdacht

Rassismus ist ein großes Wort, die Deutschen haben bekanntlich ein Problem damit. Wer stellt eigentlich die Frage, was polizeilich bekannte Männer in Köln wollten? Wer fragt nach den Organisatoren? Auch dieser Aufmarsch war vorher abgesprochen.

Ist es also ein „Generalverdacht“, wenn vorbestraften Kriminellen, die alle aus Nordafrika stammen, der Platzverweis ausgesprochen wird? Nicht anders hätte die Polizei bei deutschen Neo Nazis gehandelt. Nur hätte die (Hetz)Presse dazu gejubelt.

Verschleiert wird auch wieder, dass Deutschland und Europa, ein massives Problem mit dieser Klientel hat, von denen nur die wenigsten Asyl bekommen. Es ist kein Generalverdacht, wenn die Polizei erklärt, dass der erneute Aufmarsch von Köln eine Provokation gewesen ist.

Man kann davon ausgehen, dass (erneut) Grenzen getestet werden sollten. Beim nächsten Mal wird man anders agieren. Davon ausgehen, dass es trotzdem wieder sexuelle Übergriffe gab, darf man ebenfalls. Die Presse wird vielleicht noch darüber berichten. Aber vielleicht schauen sich Interessierte schon vorher die Polizeiberichte aus Hamburg, Mainz, Berlin und Düsseldorf an.

 The same procedure as last year – as every year?

Ich für meinen Teil habe keine Lust, „Köln reloaded“ jährlich zu erleben. Ich habe auch keine Lust mehr auf Frau Merkel und eine Große Koalition, die auf der ganzen Linie versagt hat. Und ich habe eigentlich auch keine Lust darauf, um Deutschen wieder und wieder zu erklären, was schief läuft in diesem Land.

Aber ich werde trotzdem weiter meine Energie darauf verwenden, damit dieses Land und seine Menschen nicht zu Opfern werden. Und ich bin nicht allein! Wieder weiß ich Frauen an meiner Seite, wenn sie auch nur Schwestern im Geiste sind.

Zwei davon möchte ich nennen. Anabel Schunke, die mit ihren glühenden Artikeln bei Tichys Einblick immer deutliche Worte findet und Orit Arfa, eine amerikanisch-israelische Journalistin und Autorin, die zur Zeit in Berlin lebt und über den Terror im CICERO geschrieben hat. Wann werden endlich die deutschen Männer wach?

Die naiven Deutschen

Orit Arfa spricht von den naiven Deutschen, die sich weigern, die Politik in Frage zu stellen, besonders die Flüchtlingspolitik, die diese deutsche „Intifada“ angetrieben hat. „Dies ist Dschihad!“, hat sie zum Terror in Berlin gesagt.

So wenig wie ich nach Japan „fliehe“, so wenig wird Orit Afra zurück nach Amerika gehen. „Ich ändere meinen Kurs wieder einmal und akzeptiere einen neuen, merkwürdigen Kampf: Deutsche zu ermuntern, den Kampf aufzunehmen, denn, ehrlich gesagt, ich möchte ihn dieses Mal aussitzen.

Lasst mich Berlin genießen mit der Liebe, die vielleicht viele Angehörige meines Volkes viel länger hier hielt, als es gut für sie war. Dieses Mal müssen die Deutschen sie aufrechterhalten, ununterbrochen und für immer – für sich selbst genauso wie für mich.“

Dem schließe ich mich an. Lasst uns Deutschland genießen mit der Liebe, die dieses Land verdient. Ohne Terror und ohne Angela Merkel. Frohes neues Jahr!

Das Fake

Grinsend schaltete Stefan seinen PC an. Wer ihm wohl heute wieder auf den Leim gegangen war? Der Student wusste, was er machte und wie er Frauen manipulieren konnte. Durch Zufall war er auf das Dating Portal für Lesben gestoßen. Eigentlich hatte er einen Seitensprung gesucht. Seine türkische Freundin durfte nicht mit ihm ins Bett.

Aber Yasemins Eltern hatten Kohle und sie war total in ihn verliebt. Also spielte er weiter den zukünftigen Schwiegersohn und nahm sie nach Strich und Faden aus. „Ist ja geil!“, murmelte er, als er die Vorschaubilder der Frauen sah. Ob er eine davon rumkriegen konnte? Die 35 Euro pro Monat waren gut angelegt. Und schon am nächsten Tag schaltete ihn der Admin frei.

Er nannte sich Leyla und stellte ein Bild von Yasemin in sein Profil. Zu dumm, dass er sie bisher nur bekleidet kannte. Aber die Türkin hatte schon eine krasse Figur. Letztes Jahr im Freibad, hatte er mehr davon gesehen. Aber mehr als küssen war nicht drin. Zumindest Bilder im Bikini sollte er noch haben. Die waren Voraussetzung für den erotischen Teil von L-Finder.

Zwei Frauen meldeten sich bereits am nächsten Tag. Aber eine suchte nur nach einer Bettgespielin für ihren Ehemann. Die andere war schon über Fünfzig. Also ging Stefan selbst auf die Suche und was er schon bald zu sehen bekam, ließ seine Hose deutlich enger werden. Schwer atmend starrte er auf die oft nur leicht bekleideten Frauen. Einige waren sogar völlig nackt.

Plötzlich klappte ein Chatfenster auf und eine PantherinXy schrieb ihn an. Bisexuell sei sie, schrieb die Katze und zeigte ihm ein heißes Bild. Nun war Stefan alles andere als doof und die Blonde auf dem US Flitzer sah wenig lesbisch aus. „Blöde Fakes“, murmelte er und klickte die Pantherin weg. Aber eine Brünette mit tollen Augen, hatte es ihm angetan.

Anja hieß sie und war schon 43. Auch sie hatte ein erotisches Bild, das sie oben ohne zeigte. Wenig erotisch fand Stefan ihre unrasierten Achseln und dass sie einen Telefoncheck wollte. Eine Woche, zwei Sabines, eine Doris und eine Tanja später, hatte er dann doch Erfolg. Eine Japanerin meldete sich. Momoka hieß sie, war Studentin und lebte in Düsseldorf.

Ein wenig störte Stefan, dass sie den Schwarzen Gürtel in Karate hatte. Aber er war völlig von sich überzeugt. „Lesben brauchen nur einen richtigen Mann“, hatte ein Freund gesagt. „Ich habe schon zig von denen wieder umgedreht. Kein Ding sag ich dir!“ Also begann die falsche Yasemin mit Momoka zu flirten. Und das machte Stefan richtig gut.

Kurze zwei Tage trieb er das Spiel, dann wollte Momoka mehr. Immerhin trennten Dortmund und Düsseldorf relativ gesehen nur wenige Kilometer. Gut fand Stefan, dass sie auf keinem Telefoncheck bestand. Das hätte ihn in arge Verlegenheit gebracht. Treffen wollte man sich auf neutralem Boden. Der Kölner Hauptbahnhof war dafür wie gemacht.

Grinsend schaltete Stefan seinen PC aus. Er hatte sich richtig chic gemacht. Kondom, Viagra, Intimrasur, das Mädel würde sich wundern! Stefan wartete eine ganze Stunde, aber die einzige Asiatin auf dem Bahnhof, war eine schon ältere Wurstverkäuferin. „Shit!“, fluchte er zum wiederholten Mal und wäre fast gegen einen Japaner gerannt.

Mit einem gemurmelten „Sorry“, wollte Stefan weitergehen, aber der Japaner hielt ihn fest. „Ich hatte mir dich anders vorgestellt“, sagte er und schaute auf ein Blatt Papier, das Yasemins Bild zeigte. Stefans Magen verkrampfte sich und das Blut schoss ihm ins Gesicht. Dunkle Augen bohrten sich in seine Seele. Dann ließ der Japaner ihn los.

Sein Lächeln war so kalt, wie ein frostiger Tag im tiefsten Winter. Als er die Hand zur Kehle hob und mit den Zeigefinger ein Messer andeutete, lief Stefan los. „Nur weg hier“, dachte er, „der Kerl bringt mich sonst um!“ Auf dem Weg nach Hause gingen tausend Gedanken durch seinen Kopf. Wer war der Mann und woher kannte er Yasemin?

Die Antwort stand vor seiner Tür, eine völlig aufgebrachte Yasemin. „Du bist so ein mieser Kerl!“, beschimpfte sie ihn und verpasste Stefan eine schallende Ohrfeige. Er spürte den Schmerz kaum, das Erdbeben in seinem Kopf rüttelte ihn noch immer durch. „Was, aber wieso …“, stammelte Stefan, der sich keinen Reim auf die Sache machen konnte.

„Momoka und Masao sind Freunde von mir“, sagte Yasemin und Tränen liefen über ihr Gesicht. „Sie hat mich erkannt und sofort angerufen, als du mit ihr zu flirten begannst. Masao ist ihr großer Bruder und passt auf seine Schwester auf. Und um mich kümmert er sich ab sofort auch.“ Mit diesen Worten ging sie zur Haustür und drehte sich dann noch einmal um.

„ich habe ihm verraten wo du wohnst“, sagte sie. „Viel Spaß noch, er wird gleich bei dir sein.“ Stefan fehlten die Worte, seine Welt lag in Trümmern. Wie in Trance schloss er seine Wohnung auf und rannte zu seinem PC. Er kündigte sofort seine L-Finder Mitgliedschaft und löschte das Leyla Profil. Eine mehr als dumme Tat, denn nur fünf Minuten später klingelte es an seiner Tür …

Narrenschiff Deutschland

Die „tollen Tage“ sind vorbei, es ist Normalität im Land eingekehrt. Moment bitte, Normalität? Gut, die Pappnasen liegen zu Hause, aber einige sind noch immer aktiv. Menschen, die Köln als Mythos verleugnen und närrische Schönrednerei betreiben.

Und was ist nicht alles gesagt worden! Selbst Feministinnen haben sich erklärt und den Fokus sofort auf die deutschen Männer gerichtet und wie die mit Gewalt umgehen. Ja, das machen sie. Aber in Köln haben andere gegrabscht.

Das Geschehen in Köln sei ein symbolisches „Gespräch“ unter Männern gewesen, schreiben Dagmar Dehmer und Andrea Dernbach im Tagespiegel. [LINK] Vor allem ältere weiße Männer hätten darauf mit der Urangst reagiert, dass ihnen potente, junge, wilde Fremde, die Frauen wegnähmen. Mit der Aussage „Fremdenfeindliche Frauen hätten in Köln mit falschen Anzeigen reagiert verhöhnen sie die Opfer der Silvesternacht.

Normalerweise ist Frau Dehmer zuständig für die Umweltberichterstattung, besondere Schwerpunkte sind der Klimawandel und die Energiewende. Sie berichtet außerdem über entwicklungspolitische Themen und über Afrika, speziell Ostafrika und Nigeria. (Quelle Tagesspiegel) Wer aber Afrika kennt, der sollte nicht solche Lügen verbreiten. Aber vielleicht haben Umwelteinflüsse ihre Wahrnehmung getrübt. Das kann schon mal passieren.

Andrea Dernbach ist ein anderes Kaliber. Immerhin schreibt sie über Migration, Minderheiten, Bürgerrechte und Geschlechterpolitik. Vermutlich aus einer recht distanzierten Sicht. Oder sie denkt mit dem Schwanz, wie Henryk M. Broder formulierte. Hat der Mann vielleicht recht?

Natürlich versuchen zur Zeit alle politischen Lager, Köln für eigene Zwecke auszunutzen. Und mir graut bei dem Gedanken, die AfD in den Parlamenten zu sehen. Das Prekäre daran: die AfD ist zur Zeit die einzige Opposition gegenüber einer Politik, die immer verlogener und verworrener wird. Aber da wären ja noch „Die Linken“, die Nachfolgepartei der SED. Und in einer fernen Vergangenheit, hat es eine FDP gegeben. Und „Die Grünen“ sind auch nur noch angepasst.

Dieses Schöngerede, dieses abwiegeln, hat System. Der Öffentlichkeit werden nun verstärkt sportliche Ereignisse präsentiert, die den Blick von den offenen Grenzen lenken. Und wirksam zum Auftakt des Karnevals, hat die Polizei (mutmaßliche) islamische Terroristen entdeckt. Wie naiv muss man sein, um nicht die Absicht hinter solchen Aktionen zu sehen.

Wie tief gespalten unsere Gesellschaft ist, wie vergiftet das Gedankengut, zeigt das Interview mit der Literaturwissenschaftlerin Barbara Vinken im Deutschlandfunk. Auf die Frage, ob die Silvesternacht Deutschland verändert habe, antworte Frau Vinken mit folgendem Satz: „Nicht insofern, als es tatsächlich zu mehr Gewalt oder zu einer anderen Form von Gewalt kam und diese schon gar nicht von Flüchtlingen ausging.“ Und da fasse ich mir an den Kopf.

Natürlich hat nun keine Million Flüchtlinge Straftaten begangen. Aber die Marokkaner, Tunesier, Algerier vor Ort! Vierzig Täter hat die Polizei bisher ermittelt. Und auch wenn abgewiegelt wird, nur jeder Vierte habe einen Asylantrag gestellt, woher bitte stammt der Rest? Die wenigsten sind Deutsche, oder werden es. Warum sie noch hier sind? Ihre Heimatländer verweigern die Aufnahme ihrer abgeschobenen Staatsbürger aus Deutschland. Da frage ich mich warum.

Mehr als tausend Anzeigen liegen der Kölner Polizei nun vor. Dabei werden all die anderen Städte gern verschwiegen. Und die jeden Tag stattfindenden Übergriffe. Frau Vinken sieht das etwas anders. Sie spricht von einem Angstszenario, einem Mythos. „Unsere deutschen, milchweißen Frauen und fremde, dunkle Männer.“ Frau Vinken geht dann noch einen Schritt weiter und fühlt sich an den Raub der Sabinerinnen erinnert, der dazu führen solle „dass der Hass durch das Land brause und die Fremden vertrieben werden.“

Der Raub der Sabinerinnen war Fiktion. Köln war echt. Das hat Frau Vinken vergessen. Ich weiß nicht wie und wo diese Frauen leben. Aber sie leben nicht in meiner Welt. Und auch nicht in der Welt von Freundinnen aus Afrika und anderen Ländern, die mindestens so schockiert über Köln wie wir alle sind. Diese Frauen kannten die Gefahr. Ein Grund, warum sie aus ihrer alten Heimat flohen. Warum fragt man diese Menschen nicht?

Bundespräsident Gauck und nun auch unsere Kanzlerin machen erste Versuche eine Katastrophe abzuwenden, die Merkels Willkommenskultur angerichtet hat. Aber was bringen Worte, wenn selbst Politiker uneinig sind und SPD-Minister beim Asylgesetz nicht richtig lesen. Und mit welchem Recht hat Frau Merkel unsere Grenzen geöffnet und uns zur Lachnummer der restlichen Welt gemacht?

Der Journalist Reinhard Müller bringt es in seinem Kommentar in der FAZ auf den Punkt. Zwar habe jeder Mensch seine unveräußerlichen Rechte, die er in einem fairen Verfahren durchsetzen können müsse. Aber er müsse ein Asylverfahren nicht unbedingt in Deutschland durchlaufen und habe weder nach deutschem noch nach Europa- oder Völkerrecht einen Anspruch darauf, nach Deutschland zu kommen, oder in irgendein anderes bestimmtes Land.

Frau Merkel hat genau das vergessen. Ein klarer Rechtsbruch sagen Experten, der ihr nun eine Verfassungsklage beschert. Ausgearbeitet hat sie der Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider, der aber vermutlich damit scheitern wird. Kann ja nicht sein, dass sich eine deutsche Kanzlerin (ver)irrt! Aber irgendwer sollte diese Frau stoppen und ihre wirren Ideen. Deutsche Polizei nun an den Bosporus? Geht’s noch Frau Merkel?

Für eine befreundete japanische Familie, hat die momentane Lage alles geändert. Sie denken laut über eine Rückkehr nach Japan nach. Und das nach fast fünfzehn Jahren in Deutschland. Panik, völlig überzogen, lieber in Ruhe warten, was wann und wo passiert? Nein, nur ihre Sicht der Dinge als JapanerInnen. Denn Fremdenhass macht auch vor Klein Tokio in Düsseldorf nicht halt. Als Fremde in Deutschland darf ich dann nach allen Seiten schauen, hat mir die Frau gesagt. Da wähle sie lieber Osaka.

Aber vielleicht besinnt sich Deutschland und auch die Politik, bevor es zum offenen Bürgerkrieg kommt. Der übrigens schon lange im Szenario ausgearbeitet ist. Ebenso wie mögliche Terrorakte und die Einsatzpläne der Polizei. Das ist Deutschland, liebe LeserInnen. Ein Narrenschiff, das sich selbst versenkt.

Selbst versenkt, haben sich auch Düsseldorf und Mainz. Dort hatte man die Umzüge abgesagt. Angeblich wegen dem Wetter. Aber war das der wirkliche Grund? Nun kann ich nur über Düsseldorf berichten. Ein dunkler Himmel und einige Böen waren die einzig große Gefahr. Und meine gespielt finstere Miene, als wir zum Zuch nach Kölle gefahren sind, um richtig Spaß zu haben. Was haben wir gelacht!

Und damit zieht das Düsseldorfer Mädchen, Mayumi I., ab aus der Bütt und beendet die festliche Rede. Denn heute, am Aschermittwoch, ist alles vorbei. Und die wahren Narren servieren uns wieder Lügenbrei. Darauf ein dreifach donnerndes Alaaf und Helau!

Närrisch

Es ist beschlossen und hiermit verkündet, dass ihre Biestigkeit Mayumi I. samt Prinzessin Yuki und weiteren Hofdamen, den Kölner Karneval besuchen wird. Als Teenager war ich ein größerer Fan von solchen tollen Tagen. Heute meide ich diesen Trubel gern. Frau wird weise. Nur leise, werde ich nie.

Aber Köln hat für uns zentrale Bedeutung. Wir Frauen zeigen Präsenz und lassen uns von Grapschern nicht erschrecken. Und egal ob Minirock oder neckische Bluse, unser Körper ist allein unser Revier! Klare Ansage an diverse Narren, die in Frauen nur Huren sehen, wer uns anfasst hat ein Problem!

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig hat klare Worte gefunden. „Es ist wichtig, dass wir jetzt keine Debatte darüber anstoßen, ob Frauen ihr Verhalten ändern müssen, sondern die Männer, die übergriffig werden, müssen ihr Verhalten ändern und vor allem zur Rechenschaft gezogen werden“, hat sie gesagt.

„Die Zeiten, wo wir Frauen uns nicht frei bewegen dürfen, wo wir Frauen keine Miniröcke tragen sollen, die sind vorbei“, kam auch von ihr. Das klingt besser, als Frau Rekers Blödsinn, „Fremde auf Armlänge entfernt zu halten.“ Gut gemeint, aber naiv. Von Gewalt hat die Frau wenig Ahnung, obwohl sie schon selbst Opfer war.

Ob und wie ich mich verkleide wollt ihr wissen? Elfchen lacht frech und sagt „Als Miss Köln!“ Nun musste ich diesen Artikel wirklich unterbrechen und meiner Süßen die Leviten lesen. Also so ein bisschen, na ja fast. Weil eine Düsseldorferin bekanntlich keine Miss Köln sein kann. Das geht mal so überhaupt und niemals nicht!

In Wirklichkeit hat sie mich mit Küssen bestochen und noch Schokolade draufgelegt. Elfenglück. Liebe, die ich meine. Aber zurück zu den Kostümen. Falls wer eine Catwoman sieht, die von Batgirl begleitet wird, habt ihr eine Idee, was und wer wir sind. Und der Rest der Truppe ist auch sehr bunt.

Dieser Blog wird also bis zum Aschermittwoch Pause haben. Dann werde ich wieder berichten. Kölle wir kommen! Alaaf und Helau!

Köln und die Folgen – Teil 3: Das Kartell des (Ver)Schweigens

Ein dritter Teil von „Köln“ war nicht geplant. Aber ich muss meinem Unmut einfach Luft machen und werde nicht abwarten, oder zum Alltag übergehen.

Politiker und Medien haben immer dann Sternstunden, wenn es um das Verschweigen von Fakten geht. Wer das nach den Vorfällen in Köln noch nicht begriffen hat, dem ist kaum noch zu helfen. (Mein) NRW blamiert sich dabei ein ums andere Mal. Egal, ob in der Gestalt von Herrn Jäger, oder von Frau Kraft.

Wo die beiden leben, in welcher, der Realität fernen Welt, hat Frau Krafts peinlicher Auftritt in der Sendung „Hart aber fair“ gezeigt. „Köln“, so sagte sie, „hätte nicht passieren dürfen.“ Ein guter Satz für den sie Beifall bekam. Aber so inhaltsleer und dumm, wie das ganze rot-grüne Gefasel, das seit Jahren durch die Parlamente weht.

Das zu sagen tut mir weh. Bisher sah ich mich in dieser Ecke gut aufgehoben. Aber ich wäge meine Interessen nun gegen die aller Frauen ab. Und Frau Kraft, die Polizei in NRW, sie konnte diese Interessen nicht schützen. Ihr tut es auch weh, wie sie betroffen formuliert. Aber daher hat man ja den Polizeipräsident von Köln „rausgeschmissen.“ Das heilt das Leid der Dummen in diesem Land.

Frau Künast, von der ich einmal viel gehalten habe, hätte vielleicht einfach den Mund halten sollen. Sie hat schon die erste Frage, wem die Füße gehörten, die in Köln „getreten“ haben, nicht beantworten wollen. Um sich dann sofort in typischen, politischen Formulierungen zu verlieren und den Fokus schnell weg von den Tätern, auf die „sexuelle Gewalt in Deutschland“ zu richten. Wie arm ist das?

Liebe Frau Künast, Frau Kraft, liebe Leserinnen und Leser meines Blogs: Sexuelle Gewalt, Übergriffe gegen Frauen, sind Alltag in den arabischen Staaten. Wer das verschweigt, wer dieses Bild nicht sieht, den kann ich nur Lügner nennen. Aber Deutschlands linkes Auge, ist dafür blind. Diese jungen Männer, die gezielt gegen Frauen und ganz Deutschland agierten, haben ein anderes Bild der Welt.

„Rechte Hetze!“, höre ich schon den Ruf. Und „Das hätte ich von dir nicht erwartet!“ „Blanker Populismus, Rechtes Gedankengut!“ Diese typischen linken Totschlagargumente, sind mir seit Jahren bekannt. Alles ist sofort „Rechts“, was scheinbar gegen (Vorzeige)Moslems und den Islam aufsteht. Aber es geht nicht um Hetze gegen eine Religion, es geht um Köln, es geht um reale Gewalt. Und als Japanerin, als Migrantin, bin ich das erklärte Ziel von Rechtsextremisten.

„Aber die Hooligans von der Pegida …!“ In SWR3, ist dieses Thema heute behandelt worden. Mit Genugtuung habe ich auch von Ausschreitungen der Linken gehört, die immer bei solchen Aktionen vertreten sind. Endlich fällt die Augenklappe. Der Terror ist kein „Rechtsproblem.“ Beide Seiten wollen die Lage für eigene Interessen nutzen, um mehr Einfluss zu bekommen. Dabei hauen sie sich auch gegenseitig „die Köppe“ ein.

Frau Kraft und Frau Künasts schöne Reden können nur noch Dumme täuschen. Beide Frauen verschließen die Augen vor einer Katastrophe, die sich schon seit Jahren abgezeichnet hat. Jeder macht das, der zu Hause bequem im Sessel sitzt und Durchhalteparolen spricht. Klar, dem fasst niemand in den Schritt.

Frau Künasts einseitige Sicht der Dinge wird klar, wenn sie die Versammlung der jungen Männer von Köln sofort mit denen von „Hooligans“ kontert. Offensichtlicher kann man sich nicht mehr äußern. Es soll verschwiegen werden, was nicht mehr zu verschweigen ist. Willkommen beim Kartell des Verschweigens.

In Deutschland wird am Bürger vorbei regiert, der soll nur noch sein Kreuzchen machen. Dann wird er geschröpft und zur Kassse gebeten. Aber den wahren Preis zahlen die Mächtigen nie. Sie sitzen sicher und geschützt in Glaspalästen. Geschützt durch Verfassungsschutz und BKA.

Das Jahr 2016 wird ein Schicksalsjahr für Deutschland und Europa. Wer jetzt nur redet und nicht endlich handelt, wird das bitter erleben. Mir kann es egal sein, ich habe wieder einen japanischen Pass und kann dieses Land jederzeit verlassen. Aber mir liegt etwas an Deutschland, an seinen Menschen. Und dafür kämpfe ich mit Worten.

Kann denn Liebe Sünde sein?

Stuttgart kommt nicht zur Ruhe und auch in Köln wird demonstriert. Für Gott und gegen die anderen. Die anderen, das sind wir. Lesben und Schwule und ein Entwurf für einen Bildungsplan. Im April soll es wieder eine Demo in Stuttgart geben. Aber schon im Vorfeld wird diskutiert. Zeit für mich einen kurzen Rückblick zu machen, der das wahre Gesicht der Demonstranten zeigt.

„Gott liebt dich, aber er mag Sünde nicht“, stand auf einem Plakat. Dieser Spruch soll betroffen machen, aber er verfehlt sein Ziel. Wer sich die Demonstranten gegen den Stuttgarter Bildungsplan genau anschaut weiß schnell wessen Geistes Kind sie sind. Ja, es sind auch christliche Fundamentalisten für die ich aber jeden Respekt verloren habe. Zumindest für jene Biedermänner, die als Brandstifter durch die Straßen ziehen.

Brandstifter nun nicht im Sinn von Feuer legen, das kann man auch mit Worten tun. Allein schon die Forderung den Begriff „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ im Bildungsplan durch „Toleranz von Schwulen und Lesben“ zu ersetzen, zeigt klar wohin der Weg uns führt. Isolation statt Integration. Ausgrenzung statt friedliches Miteinander. Und das rechte Lager jubelt.

Die Protestbewegung ist ganz klar von Faschisten unterwandert, die sowieso gegen jeden und alles sind. Einmal mehr sind sie die Volksverhetzer und haben aus der Vergangenheit nichts gelernt. Dumm nur, dass die Rechten schon immer schwule Führer in den eigenen Reihen hatten. Der 1991 an AIDS gestorbene Michael Kühnen gehörte dazu.

Auffällig sind vor allem junge Menschen, wie schon bei der missglückten Kampagne des AfD. Statt Toleranz zu üben, statt für eine buntere Welt zu sein, wird mit Plakaten „zum Schutz der eigenen und meist noch ungeborenen Kinder“ demonstriert. Nichts weiter als Fanatiker, die sich einmal mehr als besorgte Gutmenschen tarnen, um über andere zu hetzen.

Die folgende Szene ist nicht erfunden. Sie geschah zwischen den Reden und der Boxernase und zeigt wie Menschen denken, wofür sie stehen. Und sie zeigt ein anderes Gesicht. Voller Angst und Intoleranz. Daher möchte ich sie im Vorfeld der neuen Demo bringen. Um aufzuklären.

Ein alter Mann weit über achtzig Jahre alt, tritt einer Gruppe von Demonstranten entgegen. Er ist Pfarrer im Ruhestand und will es nun genauer wissen.
„Was verstehen Sie unter Sünde?“, fragt er eine junge Frau. „Was ist an der Liebe falsch? Gott liebt alle Menschen. Auch jene, die unter dem Deckmantel der Religion mit solchen Plakaten durch die Gegend laufen.“
Die junge Frau wird rot, die Sache ist ihr unangenehm. Aber sie weiß nicht viel zu sagen.
Mehr Leute bleiben stehen, der alte Mann spricht weiter.
„Die menschenverachtende Haltung, die hier an den Tag gelegt wird, widerspricht allen christlichen Geboten. Sie grenzen andere Menschen aus, die wie Sie an Gott und die Kirche glauben.“

„Aber in der Bibel steht, dass Gott keine Homosexuellen will“, beginnt ein Eiferer.
Die Menge nickt und der Pfarrer holt tief Luft.
„Womit Sie nun ihr wahres Gesicht zeigen“, sagt er. „Ihnen geht es nicht um den Bildungsplan und Kinder, Sie wollen gegen Homosexuelle hetzen. Und da ist jedes Mittel recht.“

Worte fliegen, ein Disput entbrennt. Aber außer rechter Hetze und falschen Bibelsprüchen kommt von den Gegnern nichts.
Die junge Frau verschwindet schließlich in der Menge und die Gruppe löst sich auf. Gegen den alten Mann ist kein Kraut gewachsen. Und lächelnd schaut er uns an.
„Geben Sie den Menschen Zeit“, sagt er leise. „Sie haben einfach nur Angst. „Aber hüten Sie sich vor den Rechten! Ich habe einige bekannte Neo-Nazis gesehen. Und das macht mich wirklich traurig. Wissen Sie, ich bin 1932 geboren und habe als Kind den Terror erlebt. Das, was Menschen mit anderen Menschen machen. Und das darf nie mehr geschehen!“

Wir unterhalten uns, er sagt uns wer er ist.
„Buddhismus ist cool“, benutzt er die Worte seiner Enkelin, wie er uns augenzwinkernd erzählt.
„Und wir gehen auch in Kirchen“, erzähle ich. „Auch, wenn wir unseren eigenen Glauben haben, der eben etwas anders ist. So, wie wir.“
Der alte Pfarrer nickt und findet das gut.
Wo wäre auch das Problem?

Ein Mann um die Vierzig tritt auf uns zu, er hat die Diskussion verfolgt. Ohrring, Drei-Tage-Bart, freundliches Gesicht.
„Ich finde es immer witzig, wenn diese angeblichen Gegner der Bildungsreform sich ganz schnell als das outen, was sie wirklich sind“, sagt er. „Ich kann die Bedenken durchaus verstehen, keine Frage. Unser Problem liegt auch nicht auf Landesebene, es zieht sich durch die Gesellschaft fort. Und aus Berlin kommen keine klaren Zeichen.“

„Schwule Sau!“, erklingt eine Stimme und eine Gruppe junger Männer lacht. Halbe Kinder noch, keine Gefahr.
Und dann wieder doch. In diesem Alter wird die Meinung geprägt. Und die zeugt von wenig Toleranz.
„Ich glaube nicht, dass Schweine schwul sind“, erwidert der Mann und lacht dem Sprecher ins Gesicht. „Und wenn doch, wo ist das Problem?“
„Schwul sein ist unmoralisch!“, ruft der Jugendliche und die ganze Gruppe nickt.

„Ich glaube die größte Unmoral liegt in deinem verwerflichen Verhalten“, erwidert der Mann. „Wer hat dir das beigebracht? Du dir selbst, oder rechte Kreise?“
„Ich bin doch kein Nazi!“, empört sich der Junge. „Aber mein Papa sagt, dass die Schwulen nicht bestimmen dürfen, was in den Schulen geschieht. Und dass die gefälligst weg von uns bleiben sollen.“
„Und was ist mit den Lesben?“, frage ich und lächele ihn an. „Müssen wir auch draußen bleiben?“
„Was …, wie jetzt?“, stottert der junge Mann. „Nee ich … ich muss jetzt gehen.“
Auch dumme Sprüche sind eine Gefahr.

Der Drei-Tage-Bart macht eine umfassende Geste.
„Ich halte diese Demonstrationen für höchst bedenklich. Viele sind nur um zu hetzen hier. Sie zeigen aber auch eine höchst pathologische Gestörtheit, oder einen abgrundtief bösartigen Charakter. Vor solchen negativen Vorbildern sollten Kinder dringend geschützt werden.“

Der alte Pfarrer wiegt den Kopf. So ganz ist er nicht einverstanden.
„Ich sehe das nicht so radikal“, sagt er. „Aber Sie haben in gewisser Weise auch recht. Wir brauchen Vielfalt, Aufklärung, Toleranz. Wir brauchen keine Ausgrenzung anderer.
Für mich sind alle Menschen gleich. Gott liebt alle Menschen. Und Liebe kann niemals Sünde sein.“