Gedanken einer Ausländerin: Es gibt ein Recht auf Weihnachten!

Gedanken einer Ausländerin: Es gibt ein Recht auf Weihnachten!

Viele sagen, 2020 habe sich die Welt verändert. Corona habe die Welt verändert, fügen andere hinzu. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Während sich die Lämmer hinter Masken verbergen, haben die Hirten ihre abgelegt. Die Fratze der Machtbesessenheit lacht uns nun entgegen. Wehren wir uns, werden wir eingesperrt. Geschickt wird das Volk in mehrere Lager gespalten, der Feind ist wahlweise „der Nazi von nebenan“ oder einfach „der alte weiße Mann.“

Alte weiße Männer

Ein alter weißer Mann kämpft um den Machterhalt im Weißen Haus. So zumindest scheint es. In Wahrheit tobt ein „Krieg“ hinter den Kulissen, die Mitglieder amerikanischen Machteliten packen die „Boxhandschuhe“ aus. Nationalisten vs. Globalisten, die allerdings beide im Council on Foreign Affairs zu Hause sind. Die amerikanische Bevölkerung wird durch den Trumpschen Personenkult getäuscht. Aus meiner Sicht sind die Nationalisten die bessere Wahl. Zwar stehen auch sie für „America first!“, aber sie wollen keine Kriege führen. Wer sich durchsetzt, wird man im Januar 2021 sehen.

Die USA haben China einmal mehr zum globalen Bösewicht erklärt. Alternativ noch Russland und den Iran. Das macht man so in den USA, um von den eigenen Fehlern abzulenken. Dass es weltweit Cyber-Angriffe gegen Firmen und Behörden gab, ist allerdings Fakt. Auch in Deutschland hat man vor der SolarWinds-Software gewarnt. Weltweit werden täglich unzählige Versuche aus Russland und China aufgezeichnet, um auf für beide Länder wichtige Server zu gelangen. Dezent verschwiegen wird natürlich, dass die USA das ebenso machen.

Rosige Zeiten?

Der Ausblick auf 2021 ist auf keinen Fall rosig. Die Corona-P(l)andemie und die (Zwangs)Impfung, werden uns noch eine Weile begleiten. Für mich bedeutet dass eine vorerst eingeschränkte Reisefreiheit, wenn eine Fluggesellschaft eine Impfung fordert. Meine Familie hat sich informiert, keiner wird sich mit dem mRNA-Impfstoff verseuchen lassen. Wir warten ab, ob es einen klassischen Impfstoff geben wird. Erst dann werden wir uns entscheiden. Aber wer weiß, ob „Corona“ dann noch existiert.

Weihnachten zumindest gibt es noch. Aber das Fest wird dieses Jahr quasi ins Wasser fallen. Zumindest dann, wenn man auf die Volksvertreter hört. Die fordern von ihren Wählern Abstand und Hygiene und sitzen später ohne Maske dicht an dicht in der Kantine. Vermutlich haben sie sich bei Wodka, Wein und Bier, die mutierte Corona-Variante ausgedacht. Wer es noch immer nicht begriffen hat, Viren mutieren immer! Das ist keine Neuigkeit, sondern ein alter Hut. Aber die Angst vor einer Mikrobe lähmt das Denkvermögen.

Die Grippe (Krippe) ist weg

Ich habe mit einer befreundeten Ärztin über die Grippe gesprochen, als wir mit Aiko im Krankenhaus waren. Die Kleine hatte Bauchweh, es gab für kurze Zeit den Verdacht auf eine Blinddarmentzündung. Die Heilung kam durch Liebe, Wärme und Kräutertee. Danach wollte sie wieder Karate trainieren. Was wir natürlich immer noch machen. Ohne Karate fehlt mir was. In Deutschland, so habe ich mir zumindest sagen lassen, hat man Krippen abgebaut. Bzw. nicht auf. Sind nun auch die Geistlichen der politischen Korrektheit zum Opfer gefallen?

Angeblich ist die auch die böse Grippe ein Opfer der Maskenpflicht, was besagter Ärztin ein Schmunzeln entlockte. Die Grippe ist immer noch bzw. wieder da. Allerdings heißt sie nun Corona. Nachdenken hilft. Wenn Masken gegen Grippeviren helfen, wieso sind die Menschen dann trotz Maske an Covid-19 erkrankt? Vielleicht sollten sich diverse „Experten“ vorher informieren, bevor sie solchen Unsinn verzapfen.

Traditionen

Japaner mögen Weihnachten. Mir war das Fest der Christen stets willkommen, als ich noch in Deutschland lebte. Aber auch in Japan, obwohl wir überwiegend Buddhisten und Shintoisten sind, gibt es diese Tradition. Vielleicht allzu kommerzialisiert, aber das spielt keine Rolle.

Augenzwinkernd erkennen wir Jesus als Sohn eines Gottes an. Ein Prophet zumindest war er. Clevere Menschen haben dann aus seinem Schicksal eine Religion gemacht. Auferstanden ist er dann auf dem Papier, vermutlich war das die allererste Fantasy-Geschichte.

Toleranz

Ich habe kein Problem mit Christen. Selbst normale Muslime sind stets willkommen. Normalität bedeutet für mich, dass Glaube niemals an erster Stelle steht, dass Gläubige keine gewaltbereiten Fanatiker sind. Die können mir gestohlen bleiben. Die Legende der Geburt Christi bringt die Menschen seit vielen Jahren zusammen. Vielleicht kann Glaube dabei helfen, die Dunkelheit zu überwinden.

Meine Toleranz ist dort zu Ende, wo Globalisten meine Freiheit, mein Menschsein einengen und verleugnen. Zwar spiele ich durchaus mit beim weltweiten Geld-Geschacher, aber ich baue mir keinen Elfenbeinturm. Menschen in Not zu helfen, war und ist für mich schon immer selbstverständlich.

Es gibt ein Recht auf Weihnachten!

Unverständlich bleiben die Äußerungen einer offensichtlich verwirrten Frau, die den Deutschen Weihnachten nehmen will. Margot Käßmann, die ehemalige Frontfrau der EKD, hat sich gegen Weihnachten ausgesprochen. Nachzulesen hier:

Tichys Einblick: Es gibt kein Recht auf das Weihnachtsfest

Wie die Vertreterin einer Religionsgemeinschaft einen solchen Unsinn verzapfen kann, ist mir unbegreiflich. Sollte sie nicht ganz im Gegenteil für die Menschen einstehen? Allerdings versagen die Lenker der christlichen Kirchen schon seit Jahren, wenn es um die Seelsorge ihrer Mitglieder geht. Aber so ist das mit den Wölfen, die für die Hirten eine Herde leiten. Frau Käßmann ist ein gutes Beispiel dafür.

In meinen Augen hat sie längst kein Recht mehr für Christen zu sprechen. Die sollten vielleicht zu einer Kirche gehen, die ihren Gott noch als wichtig ansieht. Wir zumindest lassen uns in Japan das Recht auf Weihnachten nicht von einer Frau vermiesen, deren Verwirrtheit sich vermutlich um den Pegel ihres Alkoholspiegels dreht.

SPIEGEL Online 2010: Bischöfin Käßmann tritt zurück

Frohe Weihnachten

2020 war für viele ein schweres Jahr. Vielleicht konnten meine Beiträge etwas Hoffnung schenken. Wenn es meine Zeit erlaubt, wird das das 2021 genau so sein. Für heute „habe ich fertig.“ Wir lesen uns! Frohe Weihnachten wünschen Yuki, Aiko und Mayumi.

Täglich nachgedacht: Intensiv nachgefragt Teil 2

Täglich nachgedacht: Intensiv nachgefragt Teil 2

Es ist offensichtlich, dass die Mehrheit in Deutschland noch immer auf der Seite der Regierung steht. Vor allem aber, haben viele Deutsche das logische Denken eingestellt. Die Angst vor einer Mikrobe bestimmt ihr Leben. Aufklärung war gestern, Deutschland erlebt einen dunklen Herbst. Wo sind die Fachkräfte für Arbeitssicherheit, warum schweigen sie so vehement? Die Antwort ist einfach, sie haben Angst vor Repressalien. Unnötigerweise!

Es spielt keine Rolle, wie oft man auf Studien zur Evidenz von Masken verweist, die meisten werden sie trotzdem tragen und fest davon überzeugt sein, dass sie schützen. Verweist man auf mögliche Gesundheitsgefährdungen, wird das sofort bezweifelt. Vor allem Kinder sind massiv gefährdet, was offensichtlich keiner begreifen will. Jedes Tier schützt seine Jungen besser, als der Mensch.

Eine Maske ist kein Kleidungsstück, sondern wird als Persönliche Schutzausrüstung definiert. Diese hat der Arbeitgeber ebenso zu stellen, wie die Untersuchung auf Verträglichkeit. Zumindest in Deutschland ist zwingend eine Gefährdungsbeurteilung vorgeschrieben, welche die Risiken für den Einzelnen untersucht.

Nach der Auffassung von Professor Dr. Martin Schwab sieht es so aus, dass das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen nicht angeordnet werden darf, ohne dass dabei die strikten Vorgaben des Arbeitsschutzrechts eingehalten werden. Es gibt verbindliche Tragezeitbegrenzungen (DGUV Regel 112-190, S. 147 ff.). §§ 5, 6ArbSchG und § 3 ArbStättV normieren zudem die Notwendigkeit, eine Personen- und Arbeitsplatzbezogene Gefährdungsbeurteilung zu erstellen und zu dokumentieren.

Darüber hinaus muss der Arbeitgeber oder bei Kindern der Schulträger dafür Sorge tragen, dass von dieser Schutzausrüstung, also von Masken gleich welcher Art, keine größeren Risiken ausgehen (Art. 4 Abs. 1 Unterabsatz 2 Nr. 1 Richtlinie 89/656/EWG). Diese Risiken bestehen in CO2-Rückatmung und in der Herausbildung von Pilzen und Bakterienkolonien im Maskeninneren. Wer das wiederlegen möchte, wer das vielleicht besser weiß, der darf sich gern an den Professor wenden. Vielleicht irrt sich der Jurist.

Kinder haben eine andere Atemfrequenz als Erwachsene und nehmen pro Atemzug weniger Sauerstoff auf. Das sollte jede Mutter, jeder Vater wissen. Masken haben einen sogenannten Totraum. Dieser wird von der Innenmaske begrenzt. Dort hinein atmet jeder Maskenträger aus. Der Totraum muss so klein wie möglich sein, da sonst dort ein großer Teil der Kohlendioxidhaltigen Ausatemluft verbleibt und mit all ihren schädlichen Folgen (Kohlendioxid) wieder eingeatmet wird. Bei Erwachsenen stellt das in den meisten Fällen kein Problem dar. Bei Kindern sieht das anders aus, der Grund steht weiter oben.

Kindern wird schneller übel, die  psychische Komponente nicht zu vergessen. Es kann nicht zur neuen Normalität werden, dass Menschen ein Leben lang ihr Gesicht verhüllen. Wer sein Kind unter eine Maske zwingt, wer zulässt dass es andere tun, der riskiert mögliche gesundheitliche Schäden.

Apropos gefährdet! In meinem vorherigen Beitrag habe ich über die angeblich steigende Belegung der Intensivbetten in Deutschland berichtet. Vielleicht ist das noch immer nicht angekommen, aber ihr werdet wieder einmal belogen. Die Aussagen von Politikern und Ärztekammer-Präsidenten bilden lediglich deren eigene Wahrheit ab. Die Wirklichkeit sieht anders aus.

Die folgende Grafik zeigt deutlich, dass es wirklich eine „Verdreifachung der Intensivbettenbelegung“ gibt, die aber lediglich von (angeblichen!) Covid-19-Patienten verursacht wird, sich aber nicht in der tatsächlichen Auslastung der Intensivbetten niederschlägt. Davon abgesehen ist seit März 2020 die Zahl der Intensivbetten verringert worden. Macht man das in einer Pandemie? Intensives Nachdenken hilft!

Schweigen ist eine Blume

Schweigen ist eine Blume

Meine Tage in Schweden neigen sich dem Ende zu. Ich gebe das Zepter weiter. „Kobra, übernehmen Sie!“ Wolf lacht, als ich diese uralte Serie zur Sprache bringe, deren absoluter Fan er ist. Zusammen mit dem Team, haben wir in den letzten Tagen einige Folgen angeschaut. Eine junge Schwedin, die ich Inga nennen will, ist sichtlich enttäuscht, als ich von meiner Rückkehr nach Japan spreche. Ich habe die Studentin vor einigen Wochen als Buchhalterin engagiert, wir haben uns durch Zufall in einem Cafe getroffen. Inga ist im letzten Semester und freut sich über den (Neben)Job. Aber sie mag Frauen und hat ein Auge auf mich geworfen. Zugegeben flirte ich noch immer gern. Aber meine Elfe würde ich nie betrügen. Ingas Tränen fließen, als sie meinen Korb entgegen nimmt.

Die Firma ist gut aufgestellt, das Konzept wird funktionieren. Es sei denn, dass in Schweden eine zweite Welle rollt. Dumm nur, dass es dort nicht einmal eine erste Welle gab. Die deutsche „Qualitätspresse“ hat darüber gelogen. Ebenso wie diverse Politdarsteller. Ich könnte einiges darüber schreiben, aber das hat Peter Meyer im Rubikon besser gemacht. Besser berichtet haben ohnehin die Alternativen Medien. Vor allem der Rubikon und KenFM, haben einen ungeahnten Aufschwung erlebt. Vielleicht ist das der Funke Hoffnung, der nun neue Nahrung braucht. Ducken war gestern, nun ist Widerstand Bürgerpflicht.

Aiko ist total aufgeregt, als wir per Skype miteinander sprechen. „Wann bitte kommst du?“, will sie ständig wissen. Die Kleine wartet voller Sehnsucht schon seit Wochen. Stolz erzählt sie mir alle Neuigkeiten und dass sie eine neue Karate-Technik kann. Cousin Ken hat sich Aiko angenommen und ihr einiges beigebracht. Er lacht nur, als ich mit ihm schimpfe. Ob er noch lachen kann, wenn ich ihm aus Spaß den Hintern haue? Auch Yuki freut sich. Aber unsere Liebe kennt bekanntlich keine Grenzen. Das war schon immer so.

Ich blicke auf Deutschland. So nah und doch so fern. Erneut heißt es Abschied zu nehmen. Diesmal für immer? Bedingt durch den Aufbau der Firma in Schweden, habe ich weder die Zeit noch die Muße gefunden, um mich politisch in Deutschland zu engagieren. Wo auch, wäre die nächste Frage. Aber tun wir kurz so, als ob ich an Politik(er) glaube. Grüne, Linke und SPD halte ich für fehlgeleitet. Diese Truppe ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Mit den Linken sitzt ohnehin die umbenannte SED im Bundestag.

Die CDU ist zur reinen Partei der eigenen Machterhaltung verkommen. Die internen Rebellen der Werteunion haben keinen Einfluss (mehr) oder halten sich vornehm zurück. Die CSU wäre gern die echte AfD, aber man traut sich aus wahltaktischen Gründen nicht. Die FDP braucht niemand mehr. Die Partei hat ihr Fähnlein zu oft in die verschiedensten Richtungen geschwenkt. Die AfD ist ohnehin nur mit sich selbst beschäftigt. Die Partei muss noch reifen oder sie wird untergehen.

Woher also soll Deutschlands Veränderung kommen? Von den Querdenkern vielleicht, die für Frieden und Liebe stehen? Am 01.08.2020 haben sie eine große Demonstration in Berlin geplant. Wer will und kann geht hin. Aber schon jetzt arbeitet das linke Narrativ an Gegenmaßnahmen. Wahlweise werden die Querdenker als „Corona-Leugner“ oder „Verschwörungstheoretiker“ denunziert. Vorsicht ist also angebracht. Jedoch auch einem Staat gegenüber, der auf dem Weg in die falsche Richtung ist.

Ich könnte eine Voraussage für a. die Demonstration und b. die politische Zukunft Deutschlands machen und läge vermutlich richtig. Aber soll ich mir weiter den Kopf über eine Nation zerbrechen, die sich selbst verleugnet und Probleme mit der eigenen Identität und Geschichte hat? Japan hat seine eigenen Probleme. Vielleicht werde ich eines Tages darüber berichten. Aber bis dahin wird mein Schweigen eine Blume sein. Habt einen schönen Sommer. Wir lesen uns im Herbst.