Rassisten wie wir

Rassisten wie wir

Weiße, Kaukasier, speziell „alte weiße Männer“, aber auch schon das weiße Baby im Mutterleib, sind Rassisten. Mit diesem Narrativ wird zur Zeit Stimmung gemacht. Der Weiße ist an allem schuld, nur er hat die Welt so zugerichtet wie sie ist. So in etwa ist der Gedankengang von Aktivisten, die zum Teil aus Antifa-Anhängern, GRÜNEN, Linken und den sogenannten „People of Color“ bestehen.

Nach ihrer Meinung haben Weiße / Europäer die Sklaverei erfunden und das Elend über Afrika gebracht. Vermutlich glauben viele das wirklich, aber die Wahrheit sieht völlig anders aus. Afrikaner selbst, zu denen man auch Araber zählen kann, haben ihre eigenen Leute versklavt. Sklaverei gab es auch schon bei Weißen. Die geschichtlichen Fakten nachzulesen hilft.

Journalisten vom ZDF haben sich nun einen Fauxpas erlaubt, den ich nicht unkommentiert stehen lassen kann. Folgendes hat man verbreitet: „Aus gegebenem Anlass möchten wir gerne eine Sache aus dem Weg räumen: Es gibt keinen Rassismus gegen Weiße. Das, was einige hier vermutlich meinen, kann man als Diskriminierung bezeichnen. Zwar können Weiße auch als Minderheit Diskriminierung erfahren, es handelt sich jedoch nicht um ein strukturell verankertes Phänomen. Demgegenüber hat Rassismus machtstrukturelle Ursachen, ist geschichtlich verwurzelt und lässt sich auf allen gesellschaftlichen Ebenen wiederfinden. Weiterführende Informationen zum Thema Rassismus und warum es keinen Rassismus gegen Weiße gibt, findet ihr z. B. bei der Amadeo-Antonio-Stiftung.“

Ich musste diese inhaltsleere Aussage mehrfach lesen, Sinn macht sie noch immer keinen. Der oder die Verfasser offenbaren ein ideologisches Gedankengut, das brandgefährlich ist. Dass sie keine Ahnung haben, wovon sie eigentlich sprechen, steht auf einem anderen Blatt.

Der Autor Ramin Peymani bringt es in seinem Beitrag auf den Punkt:„Die Feststellung, dass alle Leben gleichermaßen zählen, wird inzwischen in die Nähe rechtsextremer Weltanschauungen gerückt.“ Dass alle Leben gleichermaßen zählen, dafür stehe ich als Asiatin, genau dafür sollte jeder stehen. Es gibt keine „überlegene Rasse“, aber jede Menge Dummköpfe auf der Welt. Beim ZDF arbeiten offensichtlich einige.

Vielleicht wäre ein Aufenthalt in Südafrika eine Idee für diese sogenannten Journalisten. Dort könnten sie lernen was Rassismus ist. Nun richtet er sich gegen Weiße. Aber ermordete oder vergewaltigte Frauen und Männer sind für das ZDF kein Problem. Man unterschlägt sie einfach der deutschen Bevölkerung. Aber das ist so bei Leuten, die der Ex-Stasi-Mitarbeiterin Anetta Kahane nahe stehen. Vielleicht sind sie auch nur dumm. Gerüchten zufolge soll das Corona-Virus Schäden am Gehirn hinterlassen. Ideologie macht das auf jeden Fall.

Weiterführende Lektüre: Sciencefiles.org – Rein-Weißer Rassismus: ZDF wird zur Außenstelle der Amadeu-Antonio-Stiftung

Der Links-Staat

Der Staat darf Steuergelder nicht einsetzen, um gezielt die Willensbildung des Volkes für oder gegen eine bestimmte politische Partei zu beeinflussen. Das darf der Staat auch nicht dadurch, dass er das nicht unmittelbar selbst tut, durch die eigenen Ministerien, sondern dass er Steuergelder an private Organisationen gibt, die dann diese Aufgabe übernehmen. (Professor Dietrich Murswiek, Rechtswissenschaftler)

Vorwort

Mit diesem Beitrag prangere ich die Verstrickungen von deutschen Behörden mit den Antifaschisten (Antifa) an, die ich in ihrer aktuellen Form für ein Krebsgeschwür im Herzen Deutschlands halte. Intellektuelle wären mit Sicherheit gesprächsbereit, die Antifa verbreitet lediglich dumpfen Hass und Gewalt. „Linke“ soll dabei lediglich zum besseren Verständnis dienen. Dass diese bewusste Spaltung der Gesellschaft von der herrschenden Klasse, die mit dem Prinzip „Teile und herrsche“ arbeitet, schon vor langer Zeit bewusst herbeigeführt worden ist, haben leider nur wenige begriffen. Aber darum geht es.

Der „Links-Staat“ ist sperrig und droht jeden Rahmen zu sprengen. Dabei kratze ich lediglich an der Oberfläche. Wer wirklich Interesse an den Fakten hat, der schaut sich auch die Video-Dokumentationen an. Das wird einige Stunden dauern, aber ist die Sache wert. Wichtig ist es, niemals nur eine Seite zu sehen.

Die in diesem Text genannten Personen und Organisationen sind keine Fiktion. Deutschland hat ein Problem. Die Partei „Alternative für Deutschland (AfD)“ wird in diesem Beitrag mehrfach erwähnt, aber nicht von mir beworben. Es geht darum aufzuzeigen, dass Steuergelder missbraucht werden, wie dieser Unrechtsstaat wirklich funktioniert. Demokratie geht anders.

Die echte Linke fehlt

Die heutige Linke besteht aus mehr oder weniger selbstgefälligen PolitikerInnen, die fett und satt geworden sind. Ihre Bürgerferne macht sich besonders in Gestalt von einigen Namen deutlich, die man täglich in den Medien sieht. Fehlender Intellekt ist offenbar die Grundvoraussetzung, um Mitglied beim linken Block zu sein.

Dass sich unter ihnen, durch politische Immunität geschützt, auch Feinde Deutschlands befinden, zeigt deutlich wohin die Reise dieses Landes gehen soll. Der Weg zu einer Diktatur war vorbereitet, aber die linke Hegemonie bröckelt. Wer an eine Besserung unter einer konservativen Regierung glaubt, den muss ich enttäuschen. Die Umverteilung der Finanzen fände trotzdem statt. Es gilt das kapitalistische System abzuschaffen, das soll aber heute kein Thema sein.

Bevor ich zu meinem Beitrag komme will ich den Link zu einem Artikel verbreiten, der schonungslos die Probleme der (Pseudo)Linken zeigt. Erschienen ist er bei achgut.com, der Web-Seite des Journalisten Henryk M. Broder: Der Text, der nicht erscheinen sollte

Wenn einer eine Meinung hat

Wer in Deutschland eine Meinung vertritt, die außerhalb des linken Spektrums liegt, wer dies sogar in der Öffentlichkeit macht, wird von Staat und Medien gnadenlos gehetzt. Dazu bedient man sich, neben Polizei und Verfassungsschutz, auch der Antifa, den Antifaschisten, die Behörden und Parteien zum Teil direkt oder über Umwege finanzieren.

Der den Deutschen eingetrichterte Schuldkomplex macht es noch immer unmöglich, eine Partei wie die AfD als legitim anzusehen. Schnell werden deren sechs Millionen WählerInnen als „Nazis“ abgestempelt und eine linke Drohkulisse aufgebaut. Die führt soweit, dass mit Gewalt gegen Andersdenkende vorgegangen wird. Die Medien schweigen darüber meist dezent. Warum wird schnell klar, denn mehr als 70 Prozent der deutschen JournalistInnen sehen sich als Linke oder GRÜNE oder haben zumindest Sympathien für diese Parteien.

Ihr Verständnis von Journalismus heißt politischer Aktivismus. Im heiligen Zorn schreiben sie gegen alles „Rechte“ an. Dass dabei auch Grenzen überschritten werden, wie etwa versteckte oder offene Aufrufe zur Gewalt, ist dabei offenbar nebensächlich. „Ich bin links, ich darf das!“, lautet die Devise. Konsequenzen hat das meist keine. Der Links-Staat schaut tatenlos zu.

(Links)Extremisten

Beginnen möchte ich mit dem rechtskräftig verurteilten (Links)Extremisten Mischa Aschmoneit , der für das „Zentrum für Aktion, Kommunikation und Kultur“ (ZAKK) in Düsseldorf tätig ist. Aschmonait gehört auch der Interventionistischen Linken an, die seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet wird und an den Krawallen beim G-20-Gipfel in Hamburg beteiligt war. Meine ehemalige Heimatstadt finanziert ZAKK mit stolzen Beträgen aus dem Steuertopf. 2015 waren es 954.368,00 Euro, 2016 noch 935.281,00 Euro und 2017 schlug mit 903.240,00 Euro zu Buche.

Im Jahr 2015 deckte eine kleine Anfrage des Abgeordneten Tischner (CDU) auf, dass der Thüringer Landtag öffentliche Zuschüsse für Fahrten zu Gegendemonstrationen bei rechten Aufmärschen zahlt. Allein die Wortwahl ist entlarvend und stigmatisiert zugleich. Während „Aufmarsch“ deutlich negativ besetzt ist, soll „Gegendemonstration“ das Gegenteil implizieren. Gute Gegendemonstranten stellen sich gegen böse Aufmarschierer.

In Stuttgart beschäftigt die Evangelische Kirche mit Jens Heidrich einen mehrfach vorbestraften (Links)Extremisten als Erzieher. Nun verdient jeder eine zweite Chance. Aber wer daran glaubt, dass Heidrich nun zum Lämmchen wird, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Vielleicht sollten sich Stuttgarter Eltern fragen welches Gedankengut er bei ihren Kindern verbreitet.

Ein Bericht von Report München zeigt die Verstrickungen der Partei „Die Linke“ mit der Antifa. Vor 2015 hat die Presse noch darüber berichtet. Auch in diesem Video, welches das wahre Gesicht der Linken zeigt. Ulla Jelpke (Die Linke) sitzt dort mit VertreterInnen der DKP vereint. Eine davon ist eine RAF-Terroristin.

Rotfront gegen den Rest

Katherina (Kathi) Schulze, die Fraktionsvorsitzende Der GRÜNEN in Bayern, hat mit der vom Verfassungsschutz beobachteten Partei MLPD und Antifa-AnhängerInnen demonstriert. Dafür hat sie im Landtag verbale Prügel bekommen.

Auf dieser Demonstration wurde offen zur Gewalt aufgerufen, Schulze hat applaudiert. Konsequenzen: Keine. Naive und ideologisch verblendete Bayern haben sie trotzdem gewählt. An der Kräfteverteilung in Bayern hat das nichts geändert. Es gab lediglich eine Wählerwanderung und die CSU kann weiter ungeniert regieren.

In Berlin gibt es die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR). Diese erhielt nach Angaben der Leiterin vom Land Berlin im Jahr 2016 stolze 675.000 Euro. Vom Bundesfamilienministerium gab es noch einmal 213.564,70 Euro hinzu. Die Politiker übersahen dabei, dass der MBR mit diesen Steuergeldern auch illegal massive Kampagnen gegen die AfD betreibt. Konsequenzen: Keine.

Staatlich finanzierte Extremisten

Gleiches gilt für die Berliner Opferberatung Reach Out, die 518.000 Euro vom Berliner Senat einstreicht. Unter der gleichen Adresse firmiert auch die Psychologische Beratung Opra, die vom Senat 111.000 Euro erhält. Beide Organisationen gehören zusammen dem Verein ARIBA e.V. Reach Out arbeitet beim Bündnis „Berlin gegen Rechts“ ganz offen mit der „Autonomen Antifa, Interventionistische Linke und Top Berlin“ zusammen, die alle vom Verfassungsschutz überwacht werden. Konsequenzen: Keine.

Last but not least sollten sich Interessierte auf der Seite „Aufstehen gegen Rassismus!“ umsehen und auf die Liste der Unterstützer schauen. Dort tummeln sich, neben der vom Verfassungsschutz beobachteten Interventionistischen Linken, auch SpitzenpolitikerInnen aller linken Parteien. Von Cem Özdemir (GRÜNE), über Katarina Barley (SPD), bis zu Petra Pau (Linke).

Nun muss jeder wissen, dass die CDU/CSU darüber vollständig unterrichtet ist. Zum Teil ist sie, wie die bayerische CSU, selbst an der Finanzierung der Antifa beteiligt. Wie etwa in München, wo eine Rot-Schwarze Koalition regiert. Im sogenannten „Kafe Marat,“ das Teil eines selbstverwalteten Kulturzentrums ist und von der Stadt München Zuschüsse erhält, trifft sich die vom Verfassungsschutz beobachtete „Antifa-NT.“  Gibt es noch Fragen?

Die linke Krake

Über vielen dieser Vereine und Organisationen gegen Rechts thront die Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS). Deren Chefin, Anetta Kahane, ist eine ehemalige Stasi-Mitarbeiterin. Auch die AAS erhält Geld aus dem Steuertopf und verwendet dieses illegal direkt und indirekt zum Kampf gegen die AfD.

Die in diesem Beitrag von Science Files verwendete Grafik zeigt, wie die Verflechtungen der AAS aussehen. Vermutlich ist das nur die Spitze des Eisbergs, der von Heiko Maas (SPD) ins Leben gerufenen Task Force gegen Hetze und Gewalt.

Wer mehr über Deutschlands linkes Problem wissen möchte, der darf gern auch diesen Beitrag von mir lesen, den ich bereits vor zwei Jahren schrieb. Wer dann immer noch an die Wiederkehr der „Nazis“ glaubt, der hat die Realität wirklich nicht gesehen.

Das grüne Monster

Kommen wir nun zu einem GRÜNEN, dessen bloße Erwähnung Zorn bei mir auslöst. Die Rede ist von Daniel Cohn-Bendit und seinen pädophilen Äußerungen. Wie so viele andere GRÜNE wusste ich lange nichts davon. Als Cohn-Bendit 1975 sein Buch „Der große Basar“ schrieb, war ich noch nicht geboren.

Ich werde die in dem Buch und alle später gemachten Äußerungen an dieser Stelle nicht wiederholen. Aber ich bitte wirklich darum der Quellenangabe am Ende des Beitrags zu folgen und sich den Artikel auf Telepolis anzusehen. Wer danach noch immer an die harmlosen GRÜNEN glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Die GRÜNEN decken diesen Mann ebenso, wie ihren Halbgott Joschka Fischer, der 1968 ebenfalls kein Kind von Traurigkeit war. Das scheint Tradition zu haben bei dieser Partei, auch Cem Özdemir und Volker Beck sind keine gesetzestreuen Bürger. Konsequenzen hat das keine, sie werden von deutschen Schlafschafen weiter gewählt.

Fazit: Wir leben in einem Unrechtsstaat, der nur scheinbar „Rechts“ oder „Links“ gewesen ist. BürgerInnen werden in Angst versetzt, unliebsame Stimmen mundtot gemacht. Stichwort: Die Morde der RAF. Aber das ist wieder ein anderes Kapitel. Man könnte diese Liste der Enthüllungen noch endlos weiterführen, aber ich belasse es dabei.

Vermutlich werden einige LeserInnen diese Infos mit einem „Na und, ist ja nur gegen Rechts“ zur Kenntnis nehmen. Was es bedeutet, wenn sich angebliche DemokratInnen mit bekennenden Feinden Deutschlands verbünden, dies bei Konfrontation noch leugnen, scheinen viele nicht zu verstehen. Also geht alles weiter wie bisher und niemand steht dagegen auf. Das ist der eigentliche Skandal.

 

Quellen:

1. Das Buch „Der Links-Staat“, von Christian Jung und Torsten Groß

2. Das Video: „Der Links-Staat“

3. Das Video: „Der Links-Staat, Teil 2“

4. Das Video: „Der Links-Staat, Teil 3“

5. Verharmloste linke Gewalt

6. Linke Gewalt

7. Linksextreme Medien

8. Daniel Cohn-Bendit

10. Eigene Recherchen

11. Mehrere Videos, die  im Text verlinkt sind

Die in den Quellen (Videos) vorkommenden politischen Aussagen stellen allein die Meinung der entsprechenden Personen dar. Sofern es sich um reine Aussagen über Links- bzw. Rechtsextremismus handelt gehe ich damit konform.

 

Die Twitter-Trolle – BILD gegen den Rest der Welt

Manche Artikel sind so gut geschrieben, dass man sie mehrfach lesen kann. Manche Artikel sind so gut geschrieben, dass man sie unbedingt teilen muss! Eine solche Perle ist mir wieder einmal über den Weg gelaufen, was viel zu selten geworden ist.

Der Autor heißt Jens Berger und schreibt für die Nachdenkseiten. „Wehe dem, der gegen den Strom schwimmt“, ist ein Meisterwerk journalistischer Kunst, das die Schmierfinken von BILD und FOCUS gnadenlos entlarvt und auch dem ZDF die Rote Karte zeigt.

Es gäbe noch eine Menge mehr zu den Herren Reichelt, Röpcke und Stritzelt zu sagen und auch über den Intendanten des ZDF. Wie eigentlich über den ganzen von der GEZ finanzierten Staatsfunk, der sich nur noch selten eine differenzierte Meinung leisten kann. Den FOCUS konnte man schon immer vergessen.

Unabhängig davon, was nun wirklich in Syrien geschehen ist, zeigt der Schnappatmer-Reflex der drei BILD-Trolle deutlich, wie dünn die Luft um den angeblichen Giftgasangriff geworden ist. Vielen Dank, Herr Berger, für diese treffende Bezeichnung.

Dünn ist übrigens auch die Auflage der BILD geworden. Immer weniger BundesbürgerInnen greifen zu diesem Schmuddelpapier. Vielleicht erklärt das den vehementen Einsatz der drei Schreiberlinge, die nun auf Twitter für mehr Aufmerksamkeit buhlen müssen.

„Noch 1,4 Millionen verkauft BILD gemeinsam mit dem Ableger Fußball-BILD, etwa ein Drittel seiner früheren Erfolgszahlen; fast 200.000 Leser haben im Vergleich zum 4. Quartal im 1. Quartal dieses Jahres auf den Kauf verzichtet.“, hat Roland Tichy recherchiert.

Ich habe schon seit Jahren eine eigene Meinung zum angeblichen Syrien-Konflikt, die sich ebenfalls nicht mit dem Bild von NATO, USA und der EU deckt. Die über den angeblichen Giftgasanschlag ähnelt durchaus der, die der nun zu Unrecht gescholtene Journalist des ZDF vorgestellt hat.

Im Gegensatz zu ihm gibt es bei mir keinen Intendant und keine Atlantik-Brücke, die mich zurück auf den Kurs des Westens schicken wollen. Aber das habt ihr bestimmt gewusst.

Die grüne Kanzlerin (Update 3)

“Ein marxistisches System erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert” – Alexander Solschenizyn

„Angela Merkel stellt sich heute dem Bundestag zur Wahl als Kanzlerin“, hat sinngemäß ein deutscher Sender berichtet. Die Aussage verkommt zur Farce, wenn man die politische Wirklichkeit kennt. Natürlich werden die GroKo-Abgeordneten für sie stimmen. Sie, die an ihren fetten Diäten kleben, haben keine andere Wahl.

Mit Frau Dr. Angela Merkel, hat Deutschland 2005 die erste marxistische Kanzlerin seiner Geschichte bekommen. Es war der vermutlich beste Schachzug ihrer politischen Karriere, als (Quoten)Frau zur CDU zu gehen. Wohl wissend, dass dort die Schalthebel der Macht zu Hause sind. Bei ihrer wirklichen Liebe, den GRÜNEN, wäre sie nur eine Stimme von vielen geblieben.

Grün ist die Heide

Die DDR-Bürgerrechtlerin und spätere Politikerin Vera Lengsfeld, hat in einem Vortrag intime Details über Angela Merkel aufgedeckt, die zum Teil bekannt waren, aber vielleicht nicht in dieser Tiefe. Frau Lengsfeld zeigt schonungslos auf, was Merkel verschleiern will. Auch wenn vielleicht einiges anders abgelaufen ist, das Bild der netten Mutti wird nachhaltig erschüttert.

Merkels Weg zur Macht zeigt auf, was Beziehungen und Fehlentscheidungen bewirken können. Helmut Kohl hätte seine damalige Umweltministerin besser entsorgt, als ihr wahres Ich zum Vorschein kam. Deutschland wäre einiges erspart geblieben.

Interessierten LeserInnen sei das in diesem Beitrag verlinkte Video empfohlen. Aufklärung ist wichtig in einer Zeit, die an Weimarer Verhältnisse erinnert. Vielleicht sind dann (noch) mehr normale BürgerInnen dazu bereit, sich gegen GroKo-Diktatur und Merkelismus aufzulehnen.

Machterhalt und Größenwahn

Der Schweizer Kolumnist Frank A. Meyer macht es und bringt treffend auf den Punkt, dass er wenig vom deutschen, durch die Medien befeuerten Größenwahn und Frau Merkel als Kanzlerin hält. Zu recht. Diese Frau ist ein Wendehals, eine machtbesessene Person, die sich willige Stiefelknechte als Hofstaat hält.

Die SPD hat sie gekauft, wie schon in den vorherigen Legislaturperioden. Viele Ministerposten und noch mehr Staatsekretäre für die Genossen sprechen eine deutliche Sprache. Wer immer noch an die gute alte SPD glaubt, lebt in einer rosa Filterblase.

Die SPD wird diese Regierung vermutlich nicht überleben und in der Bedeutungslosigkeit versinken. Was in Ordnung ist und die jetzige Führung den Kopf kosten wird. Vielleicht brauchen die GenossInnen einige Jahre Opposition, um sich wieder auf ihre alten Werte zu besinnen.

Merkel, die Alternativlose indes, sie wird uns weiter drangsalieren und nun den unberechtigten Familiennachzug für Hunderttausende forcieren. Dass weder im Irak, noch in Syrien oder Afghanistan eine durchgehende Gefährdung besteht, dass es sich bei den meisten angeblichen Flüchtlingen nur um Wirtschaftsmigranten handelt, wird der Öffentlichkeit verschwiegen.

Aber eigentlich läuft der schon. Das muss mir keine Vera Lengsfeld erzählen, das haben andere vor ihr schon gemacht. Wer sich außerhalb der Mainstream Medien informieren möchte, wer ARD und ZDF zumindest skeptisch gegenüber steht, der sollte sich eine Stunde Zeit nehmen und das folgende Video ansehen und auf dem heimischen PC für die Nachwelt sichern.

 

Siehe Update 3 am Ende des Beitrags!

 

Lügen und Lücken

Vermutlich werden die Informationen an jenen Merkel-Fans abprallen, die lieber die Tagesschau ansehen. Viele Deutsche scheinen ohnehin beratungsresistent zu sein, was Politik betrifft. Sie glauben blind, was ihnen die öffentliche Meinung erzählt. Auch, dass wir einen unabhängigen Journalismus haben, der keine „Lügenpresse“ ist.

Apropos Lügenpresse. 2015 schreibt eine Journalistin der taz, „Der Nationalsozialismus war die Hochzeit des Begriffs Lügenpresse.“ Das ist so dumm wie falsch. Zwar räumt sie noch ein, dass das Wort schon 1918 im Sprachgebrauch gewesen ist, aber an dieser Stelle ist ihr geistiger Horizont zu Ende. Wirklich? Mit Sicherheit weiß auch dieses linke Vögelchen, dass der Begriff aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammt. Aus Lügenpresse wird also Lückenpresse.

Zurück zu unserer Kanzlerin der Herzen, oder sollte ich Schmerzen schreiben? Denn Schmerzen wird Deutschland in den nächsten Jahren erleben, wenn Merkel weiterhin regiert. Vor dem nächsten Börsen- und Bankencrash wird es die Sozialsysteme treffen, von der die Physikerin absolut nichts versteht. So wenig, wie ihre linksgrünen GesinnungsgenossInnen, die vermutlich glauben, Geld vermehre sich unendlich auf der grünen Wiese.

Schwarzgrün ist die Zukunft

Merkels Ziel ist eine Regierung mit den GRÜNEN. Aber dazu müssen noch weitere aus der jetzigen Führungsriege einer Partei gehen, mit denen ich zum Teil gemeinsam auf der Straße stand. In Stuttgart vor einigen Jahren, als wir für die Eheöffnung und den Bildungsplan demonstrierten.

Damalige GegnerInnen stehen heute zum Teil auf meiner Seite, wenn ich Merkels Politik scharf kritisiere. So ändern sich die Meinungen. Die jeder haben und vertreten darf. Aber wer sie unterdrücken will, wie das Regierung und Medien versuchen, riskiert einen Aufschrei von Teilen der Bevölkerung.

Wie man den geschickt verhindert, wie man GegnerInnen denunziert, wird das Thema eines anderen Beitrags sein. Der wird aber erst erscheinen, wenn ich wieder in Deutschland bin. Wir sind auf dem Weg. Antworten können also etwas dauern. Wir lesen uns, auf „Wiedersehen.“

 

Ein Hinweis in eigener Sache: Jeder kann, sofern er das möchte, den youtube-Link zum Video selbst verbreiten. Meine Beiträge bleiben auch weiterhin von der Möglichkeit des Reblogs ausgeschlossen. Wer diskutieren möchte, wird dafür auf diesem Blog die Möglichkeit finden. Ausnahmen bleiben ExtremistInnen und Anonyme die nur beleidigen oder andere vor ihren politischen Karren spannen wollen.

Update: Das Video, in dem Frau Lengsfeld lediglich ihre Erinnerungen erzählte, ist mittlerweile von youtube gelöscht worden. Das ist Zensur pur, das NetzDG greift. Sollte jemand das Video gespeichert haben und eine Möglichkeit finden es auf eine freie Plattform zu stellen, bitte informiert mich darüber. Wir sind noch im Flieger, ich kann aber Mails empfangen. Alternativ werde ich das Video von Deutschland aus wieder einstellen.

Update 2: Leider ist es mir (vorerst) nicht möglich, das Video einzustellen. BitChute, eine Plattform die ich als frei von Zensur kenne, ist leider fehlerbehaftet und bricht den Upload ständig ab. Mir fehlt die Zeit mich weiter darum zu kümmern. Falls jemand das Video gespeichert hat und die Möglichkeit eines youtube unabhängigen Uploads kennt, bzw. einen Kanal bei BitChute hat, bitte informiert mich darüber. Danke!

Alternativ verweise ich auf die Seite von Frau Vera Lengsfeld, auf der sie bereits einige der Infos teilt, die sie im Video angesprochen hatte.

Update 3: Frau Lengsfeld hat mir mitgeteilt, dass sie selbst das Video aus dem Netz genommen hat. Ich werde das respektieren und keinen weiteren Versuch unternehmen, um es erneut einzustellen.

Drucksache Merkel – Der Fall Böhmermann

Als die Bundeskanzlerin am Freitag die Entscheidung der Bundesregierung verkündet, im Fall Böhmermann eine Strafverfolgung zuzulassen, habe ich erst einmal eine Runde im Nissan gedreht. Weniger um meine Wut abzumildern, die gibt es in diesem Fall nicht. Ich muss die neuen Ventile testen, die dem umgebauten Wagen noch mehr Leistung bringen.

Nun ist Tuning immer eine Sache für sich und ein Motor ist schnell überfordert. Wie der von Frau Merkel, deren Betriebsstunden deutliche Abriebspuren am Chassis zeigen. Und dass sie Sand im Getriebe hat ist klar. Es knirscht bei ihr ganz gewaltig.

Ich fahre vorerst mit vermindertem Ladedruck, um Schäden am Nissan zu vermeiden. Was soll ich sagen, der Wagen hält. Die Frisur sowieso, dank Pferdeschwanz und Baseballkappe. Aber zurück zu Frau Merkel, auf die der Druck immer weiter wächst.

Schon mit ihrer Einmischung im Fall Böhmermann, hat sie einen fatalen Fehler gemacht. Manchmal, liebe Frau Merkel, ist Schweigen wirklich Gold. Die im Bundeskabinett nicht einstimmig beschlossene Entscheidung zu Böhmermann, wird zu einem Sturm der Entrüstung in Deutschland führen.

Im Fall meines Nissan steigt meine Empörung, als mir Wolf den Wagen übers Wochenende abnehmen will. Er murmelt etwas von neuen Kolben, die er gern testen will. Aber vielleicht will er mich auch nur veralbern. Er lacht und winkt nur ab, als ich ihm lässig meinen Fuß vors Gesicht halte. Logisch bekomme ich den Wagen.

Im Netz herrscht Aufruhr. Schon jetzt twittert es überall und viele Journalisten kritisieren Merkel für ihren Entschluss. Aber sie wagen es nicht endlich Klartext zu sprechen und dieser Frau die Meinung zu sagen. Oder massiv die Stimme gegen Erdogans üble Machenschaften zu erheben.

Und während Wolfs Ingenieure den Ladedruck des Nissan erhöhen und am Ventilspiel arbeiten, ist mein Schreibfinger am Drücker. Nüchtern betrachtet hat sich Merkel einfach aus der Affäre gezogen und ihren Fehler dadurch korrigiert, indem sie den Ball nun der Justiz überlässt, die Recht sprechen wird.

Das kann man so sehen. Muss man aber nicht. Eine Bundeskanzlerin hat andere Aufgaben. Nun muss die Staatsanwaltschaft und eventuell ein Richter klären, ob Böhmermann wirklich eine Straftat begangen hat, ob ein Verfahren eingeleitet wird und ob das veraltete Gesetz wirklich angewendet werden kann.

Darin geht es um Majestätsbeleidigung. Und die ist wenig zeitgemäß, wenn es um den Despoten Erdogan geht. Oder sieht sich der türkische Präsident in seinem Größenwahn tatsächlich als Sultan der Osmanen?

Wolf gibt mir den erhobenen Daumen und mit breitem Grinsen fahre ich nach Hause zurück. Mit der Kraft und Schnelligkeit von nun weit über 600 PS. Der Tross von Justiz und Staatsanwälten wird sich dagegen nur langsam in Bewegung setzen. Aber wenn die wirklich noch unabhängig sind, wird der Fall eingestellt.

Einbestellt werde ich von meiner Elfe in die Küche. „Du bist mit putzen dran“, hat sie frech gesagt, sich den Nissan geschnappt und ist zu ihrer Mama gefahren. Ehekrise? Keinesfalls! Es geht um die Vorbereitung eines Familienfests. Und dafür muss ich noch etwas besorgen, das nur in unseren SUV passt.

Der unpassende Paragraf 103 wird dagegen bald abgeschafft, das zumindest kann man als positives Echo der Affäre sehen. Matthias Höhn, Bundesgeschäftsführer der Linkspartei hat das so kommentiert: „Despoten aller Länder, beeilt euch! Satire ab 2018 wieder erlaubt.“ Vielen Dank für diesen Lacher.

Wenn die Grenzen fallen – Ein Kommentar zum Schießbefehl der AfD

Die AfD hat es geschafft, wieder spricht ganz Deutschland über sie. Ganz Deutschland, oder doch nur jene Populisten, die nach einigen Gläsern Bier die Welt verändern können? In einem Interview soll Frauke Petry, die Vorsitzende der AfD gesagt haben, dass man illegal über die Grenze kommende Flüchtlinge zur Not mit Waffengewalt stoppen solle.

Und schon kommen unsere Volksvertreter aus der Deckung und wittern Morgenluft. Sigmar Gabriel ruft laut nach dem Verfassungsschutz und auch der klägliche Rest der Parteigrößen zeigt sich entsetzt. Die Hetzpresse triumphiert und schlachtet den Satz genüsslich aus. Endlich, ja endlich zeige die AfD ihr wahres Gesicht. Aber ist das wirklich so?

Die AfD ist mir suspekt, das war sie immer schon. Außer dem Thema Flüchtlingen, hat die Partei wenig anzubieten. Und doch liegt sie nach Umfragen zur Zeit bei 15 Prozent. Ein klares Signal in Richtung Berlin, ein klares Signal für Angela Merkel. Aber unsere Kanzlerin schweigt. Ja, das schafft sie.

„Er (der Bundespolizist) muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.“, hat Frauke Petry im Original gesagt. Vollständig nachzulesen hier: [KLICK MICH, ODER LASS ES].

Um es klar zu sagen, der Einsatz von Schusswaffen ist kein Mittel über dass es sich zu sprechen lohnt. Und die wenigsten Flüchtlinge sind kriminell. Aber dass wir eine klare Obergrenze brauchen sehen mittlerweile die meisten in Deutschland so.

Ich glaube auch nicht, dass Frau Petry, oder Frau von Storch wirklich Waffen gegen Flüchtlinge einsetzen wollen. Diese Aussagen zielen eindeutig auf jene Wähler ab, die ein „starkes und reines Deutschland“ wollen. Ich gehe soweit von Kalkül zu sprechen. Die Frauen wissen was sie tun.

Die (linke) Presse weiß das auch. Vereint stemmt man sich nun gegen die neuen Rechten und schreibt sie in den Boden dieser Republik. Dass dabei bewusst falsch zitiert wird und Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen werden, ist den Schreiberlingen egal.

Das ist Brandstiftung, um es klar zu sagen. Und kein bisschen besser, als die Worte der AfD-Vorsitzenden. Guter Journalismus sieht anders aus. Aber es ist Wahlkampf und Politikern samt der Presse fast jedes Mittel recht.

 

 

Rivalen unter heißer Sonne

Ein Bericht im SPON über den Beinahezusammenstoß zweier Kampfjets, hat mich spontan diesen Artikel schreiben lassen. Um wen es sich bei den „Kontrahenten“ handelt? Natürlich um die alten Rivalen China und Japan. Seit Jahren gibt es von beiden Seiten immer wieder kleine Provokationen, die ich hier in Deutschland nicht nachvollziehen kann. Sie sind und bleiben scheinbar stets „Rivalen unter heißer Sonne.“

Die Geschichte beider Länder ist lang und von Leid geprägt. Und die alten Japaner waren, nach heutigen Maßstäben gemessen, alles andere als nett. Aber das ist lange her. Halb vergessen, aber offensichtlich nicht vergeben. Und auch eine Frage der Eitelkeit. Da rasselt Mann mal wieder mit dem Säbel, egal ob er in Tokio oder Peking sitzt.

Auf der anderen Seite ist nun aber die Presse. Und bekanntlich ist im Sommer saure Gurkenzeit. Es gibt kaum News, also wird sich an Kleinigkeiten aufgehangen. Und das können die Schmierfinken gut. Natürlich haben Yuki und ich noch Familie in Japan. Daher blicken wir immer in unsere alte Heimat zurück.

Auf die angeblichen Spannungen zwischen China und Japan angesprochen winkt man dort meist ab. Alles halb so wild, heißt es. Diese Kabbeleien seien nun mal so. In Wirklichkeit verstehe man sich recht gut. Wem soll man also glauben? Cousin Ken war bereits in China unterwegs und kann nur Positives berichten. Und das finde ich gut.

Gut finde ich auch, dass ich in Deutschland lebe und hier aufgewachsen bin. Mit ganz anderen Freiheiten, als in Japan möglich. Auch in Bezug darauf, dass ich lesbisch bin. Beide Länder haben ihre guten, aber auch weniger guten Seiten. Für mich überwogen in Deutschland stets die Möglichkeiten, die ich hier habe.

Auch, wenn ich in meinem Herzen Japanerin bleibe, so werde ich stets eine Deutsche sein. Und als Kind zweier Welten möchte ich den Militaristen in Peking und Tokio mit auf den Weg geben: hört mit dem Unsinn auf! Wenn ihr euch streiten wollt, so macht das mit Gedichten, mit Literatur, oder im sportlichen Vergleich.

Und lächelt einfach, wenn ihr nicht der Sieger seid. Aber vermeidet Kämpfe. Denn das ist weise. Und auch den Schmierfinken im Sommerloch gebe ich einen Rat mit auf den Weg: springt zur Abkühlung ins kalte Wasser. Mit kühlem Kopf schreibt es sich viel besser.

Vertreibung aus dem Wunderland – Der tiefe Fall der Alice Schwarzer

Uli Hoeneß hats getan und Alice Schwarzer auch: Steuern hinterzogen. Die Gegner jubeln, die Ikonen sind gefallen. Bei Uli Hoeneß wird das eher toleriert. Der Übermensch des FC Bayern ist eine Legende. Klar gibt es Häme und Recht war es nicht. Aber nun hat sich auch Alice Schwarzer angezeigt. Natürlich hat der SPIEGEL das sofort öffentlich gemacht. Alice muss raus aus ihrem Wunderland. Zurück in die kalte Realität.

Aufklären wollen Journalisten. Und das um jeden Preis. Ohne Rücksicht auf Verluste, oder Persönlichkeitsrechte anderer Menschen. Irgendwer hat sich strafbar gemacht. Die Verletzung des Steuergeheimnisses ist kein Kavaliersdelikt. Das sollte auch der SPIEGEL wissen. Aber der blanke Hass auf Alice Schwarzer, auf die Ikone deutscher Feministinnen, hat hier eindeutig regiert. Was sind da schon im Gesetz festgeschriebene zwei Jahre Freiheitsentzug, wenn man vermutlich mit einer Geldstrafe davonkommen wird.

Mit welcher Wolllust sich die Redakteure auf Frau Schwarzer stürzten wird schnell offenbar. Endlich kann man es ihr heimzahlen, sie vielleicht endgültig vernichten. Das wird so nicht geschrieben, nur dezent verpackt. Alice mundtot machen, das wäre was! Immerhin wettert, schmimpft und fabuliert die Frau nun seit Jahrzehnten. Immer für das Recht von Frau. Aus ihrer Sicht. Aber auch, wenn Frau Schwarzer nicht immer weise war, eine bessere Alice im Wunderland hatten wir in Deutschland nicht.

Vielleicht wird sich das in Zukunft ändern. Aber ein Land, in dem selbst straffällig gewordene Politiker munter weiter auf der Bühne stehen, wird doch einer Alice Schwarzer auch verzeihen. Und Uli Hoeneß vermutlich auch. Und jedem anderen prominenten Steuersünder. Da fällt mir meine eigene Steuererklärung ein. Nur habe ich kein Konto in der Schweiz. Dafür Eltern und (m)eine Frau. Das macht mich reicher und kostet nix.

Ich finde es nicht gut, wenn Menschen Steuern hinterziehen. Aber Alice Schwarzer hat bereut und das Geld nachgezahlt. Alles legal. Der Fall war damit erledigt. Nur für die Presse nicht. Die Hetzjagd hat eine neue Qualität bekommen, den Fall der Alice S. Und den finde ich nicht gut.