Täglich nachgedacht: Der Sommer der Wahrheit

Täglich nachgedacht: Der Sommer der Wahrheit

Am 06. August 1945 um 08:15, ist eine Atombombe auf Hiroshima gefallen und hat viele tausend Menschen in den Tod gerissen. Das war ein klares Kriegsverbrechen und eine absolut unnötige Tat. Die japanische Regierung war längst zur Beendigung des Krieges bereit, aber es ging darum nicht das Gesicht zu verlieren. Das aber wäre durch die von den Amerikanern geforderte bedingungslose Kapitulation geschehen.

Bomben für den Frieden!?

Die Bomben auf Hiroshima und Nagasaki haben den Krieg nicht beendet. Den Militärs waren diese Bomben völlig egal. Im Hauptquartier stellte man lediglich Fragen zur Einsatzfähigkeit der Truppen und der Beschädigung bzw. dem Verlust von Kriegsgerät. Allerdings gaben diese Bomben der Regierung die Möglichkeit, nun ohne Gesichtsverlust zu kapitulieren. Dies geschah mit dem Hinweis auf die Opfer, die man vermeiden wolle. In Wirklichkeit war Japan einfach am Ende seiner Ressourcen. Andernfalls hätte man bis zur völligen Vernichtung gekämpft.

Ende 2019, Anfang 2020, schlug eine neue Bombe ein. Nicht nur in Japan, nein auf der ganzen Welt. Ein angeblich neuartiges Virus würde möglicherweise Millionen töten, hieß es von der Seite der WHO. SARS-CoV-2 mag in der Tat „neu“ sein. Nach Aussagen renommierter Wissenschaftler könnte es sich dabei um eine Mutation eines bereits bekannten Corona-Virus handeln. Was übrigens bedeutet, dass die meisten Menschen (kreuz)immun dagegen sind und bei einem möglichen Kontakt keine oder milde Symptome zeigen. Wissenschaftler und Ärzte wiesen mehrfach, eigentlich immer wieder darauf hin. Vergeblich. Die Welt hat auf Panik gemacht.

Genug ist genug

Der 01. August 2020 ist noch immer in aller Munde. Noch immer versuchen die Medien, die Zahl der Demonstranten nach unten zu korrigieren. Aber es geht nicht um Berlin, einmal mehr schreibe ich nun über jene „Covidioten“, die offensichtlich in der deutschen Regierung sitzen. Dass Deutschland von Unfähigen regiert wird, scheinen nur wenige zu begreifen. Sie verorten lieber Lügner bei diversen Demonstranten, die zu Recht ohne Maske oder Abstand demonstrieren gehen. Dem gegenüber steht zum Beispiel Finnland. Finnland hat als erstes Land in Europa die Corona-Beschränkungen aufgehoben. Es gibt keinen Beweis für eine weitere Ausbreitung des Virus, begründet Mika Salminen, Chef der staatlichen Gesundheitsbehörde THL diesen Schritt. Das Virus ist besiegt.

Aber in Deutschland scheint sich ein anderes Virus auszubreiten. Nennen wir es Stümpertum, nennen wir es Mittelmaß oder Dummheit. Vielleicht auch Vorsatz, das gilt es herauszufinden. Wo sind die aufrechten Wissenschaftler, die Anwälte, die zu tausenden aufstehen? „Angela, dein / das Volk ist da“, haben die Demonstranten letzten Samstag gesungen. Singt weiter, dann ist diese Frau bald weg! Kommt alle am 29.08.2020 zur neuen Demo nach Berlin. Vielleicht schaffe ich es auch und komme zurück. Mich, darauf wette ich, wird niemand aufhalten oder verhaften! Als Ausländerin genieße ich in Deutschland Artenschutz. Yuki lacht, als ich das schreibe und Aiko will auch wieder „Doitsu“ sehen.

Richtig oder falsch

Warum Merkel & Co. tun was sie tun, darüber habe ich bereits ausführlich geschrieben. Leider noch immer mit geringer Resonanz. Noch immer glauben viele Menschen, das SARS-CoV-2 ein böses Killervirus sei. Verstört und ängstlich tragen sie selbst unter freiem Himmel ihre nutzlosen Masken, die für den einmaligen Gebrauch hergestellt worden sind. Niemand glaubt, dass das Virus bereits seit April nicht mehr nachzuweisen ist. Die massiven Tests zeigen a. falsch positiv gesteste Menschen und b. reagieren sie auf andere, für Menschen harmlose Corona-Viren, bzw. c. reagiert der Test auch auf Rhino-Viren. Herr Drosten muss das wissen, auch der Chef-Tierarzt vom RKI. Aber sie können oder dürfen ihr Narrativ nicht ändern, die Politiker haben anderes im Sinn.

„Du hast doch keine Ahnung, Mayumi!“, höre meine Kritiker rufen. „Schau doch nur die vielen Toten!“  Dass es diese „vielen Toten“ nie gab, begreifen sie nicht. Aber was haben wir wirklich gesehen? Ein wie jedes Jahr überlastetes, regional begrenztes, italienisches, spanisches, amerikanisches Gesundheitssystem. Gleiches gilt für viele andere Staaten. Wir haben Menschen gesehen, die man zu Tode behandelt und / oder beatmet hat. Schaut nach Schweden, schaut nach Vietnam, nach Japan oder Süd-Korea. wer Zahlen lesen kann, vor allem dies auch möchte, wird die Wahrheit erkennen.

Corona forever!?

Richtig ist, dass dieses Virus nicht mehr verschwinden wird. Vermutlich war es schon seit Jahren so oder ähnlich vorhanden. Was, wie ich bereits schrieb, im Umkehrschluss bedeutet, dass die meisten Menschen immun dagegen sind und entweder keine oder milde Symptome hatten und haben werden. Bei Risikogruppen ist das anders. Die kann man schützen. Wie jedes Jahr, wenn die Influenza kommt. Aber nicht indem man sie einsperrt und die Wirtschaft eines Landes ruiniert.

Professor Sucharit Bhakdi, den ich in Deutschland für einen der besten Wissenschaftler halte, diesem Mann zuzuhören ist wie ein Sonnenaufgang. Plötzlich überstrahlt das Licht der Wahrheit jene düsteren Prognosen, die wie schwarzes Gift aus den Mündern der Politikern quellen. Dieses Gift, dieser faulige Atem, hat bereits Millionen von Menschen infiziert, die in kreischender Angst nun lieber ihre Nachbarn denunzieren, statt das eigene Denkvermögen einzuschalten.

Meinungen

Hetzer wie Correctiv, SPON, taz und wie sie alle heißen, verbreiten im Auftrag pure Angst. Lest den Kram einfach nicht! Meidet diese Seiten und sie hören irgendwann mit dem Unsinn auf. Lieber lese ich wieder über Greta, was aber mindestens so schwachsinnig wie Corona ist. Einige mögen glauben, dass Professor Sucharit Bhakdi keine Ahnung mehr hat oder lediglich sein Buch verkaufen will. Jeder hat dieses Recht, es gibt in Deutschland viele Hobby-Virologen. Ich glaube ihm seit der ersten Stunde. Im Gegensatz zu den Corona-Jüngern, weiß der Mann wovon er spricht.

Berlin kann ein Signal für die Welt sein, ihr habt es in der Hand etwas zu verändern. Wir brauchen die Bilder von friedlichen Menschen, die für Freiheit und Selbstbestimmung aufstehen. Wovor ich warne sind Menschen, die diese „Krise“ ausgenutzt oder sogar verursacht haben. Sollte sich herausstellen, dass Politiker wider besseres Wissen ihre Länder in den Lockdown zwangen, gehören diese Menschen vor Gericht. Mit einer Entschuldigung ist es nicht mehr getan. Die hätte im April oder spätestens im Mai noch ausgereicht. Aber vielleicht muss nun die Bombe der friedlichen Revolution „explodieren“, um ein Umdenken auszulösen. Ohne Gesichtsverlust, liebe Frau Merkel, geht es allerdings für Sie nicht.

Wem es möglich ist und wer dies vor allem möchte, der teilt und verbreitet das folgende Video. Vielleicht kann es dabei helfen, den Menschen die Angst zu nehmen und Licht in die Dunkelheit von Corona zu bringen. Ich danke dafür. Sollte das Video gelöscht werden, ich habe eine Kopie davon, die ich bei Bitchute hochladen kann.

Video: Prof. Sucharit Bhakdi im Außerparlamentarischer Corona Untersuchungsausschuss

Schweigen ist eine Blume

Schweigen ist eine Blume

Meine Tage in Schweden neigen sich dem Ende zu. Ich gebe das Zepter weiter. „Kobra, übernehmen Sie!“ Wolf lacht, als ich diese uralte Serie zur Sprache bringe, deren absoluter Fan er ist. Zusammen mit dem Team, haben wir in den letzten Tagen einige Folgen angeschaut. Eine junge Schwedin, die ich Inga nennen will, ist sichtlich enttäuscht, als ich von meiner Rückkehr nach Japan spreche. Ich habe die Studentin vor einigen Wochen als Buchhalterin engagiert, wir haben uns durch Zufall in einem Cafe getroffen. Inga ist im letzten Semester und freut sich über den (Neben)Job. Aber sie mag Frauen und hat ein Auge auf mich geworfen. Zugegeben flirte ich noch immer gern. Aber meine Elfe würde ich nie betrügen. Ingas Tränen fließen, als sie meinen Korb entgegen nimmt.

Die Firma ist gut aufgestellt, das Konzept wird funktionieren. Es sei denn, dass in Schweden eine zweite Welle rollt. Dumm nur, dass es dort nicht einmal eine erste Welle gab. Die deutsche „Qualitätspresse“ hat darüber gelogen. Ebenso wie diverse Politdarsteller. Ich könnte einiges darüber schreiben, aber das hat Peter Meyer im Rubikon besser gemacht. Besser berichtet haben ohnehin die Alternativen Medien. Vor allem der Rubikon und KenFM, haben einen ungeahnten Aufschwung erlebt. Vielleicht ist das der Funke Hoffnung, der nun neue Nahrung braucht. Ducken war gestern, nun ist Widerstand Bürgerpflicht.

Aiko ist total aufgeregt, als wir per Skype miteinander sprechen. „Wann bitte kommst du?“, will sie ständig wissen. Die Kleine wartet voller Sehnsucht schon seit Wochen. Stolz erzählt sie mir alle Neuigkeiten und dass sie eine neue Karate-Technik kann. Cousin Ken hat sich Aiko angenommen und ihr einiges beigebracht. Er lacht nur, als ich mit ihm schimpfe. Ob er noch lachen kann, wenn ich ihm aus Spaß den Hintern haue? Auch Yuki freut sich. Aber unsere Liebe kennt bekanntlich keine Grenzen. Das war schon immer so.

Ich blicke auf Deutschland. So nah und doch so fern. Erneut heißt es Abschied zu nehmen. Diesmal für immer? Bedingt durch den Aufbau der Firma in Schweden, habe ich weder die Zeit noch die Muße gefunden, um mich politisch in Deutschland zu engagieren. Wo auch, wäre die nächste Frage. Aber tun wir kurz so, als ob ich an Politik(er) glaube. Grüne, Linke und SPD halte ich für fehlgeleitet. Diese Truppe ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Mit den Linken sitzt ohnehin die umbenannte SED im Bundestag.

Die CDU ist zur reinen Partei der eigenen Machterhaltung verkommen. Die internen Rebellen der Werteunion haben keinen Einfluss (mehr) oder halten sich vornehm zurück. Die CSU wäre gern die echte AfD, aber man traut sich aus wahltaktischen Gründen nicht. Die FDP braucht niemand mehr. Die Partei hat ihr Fähnlein zu oft in die verschiedensten Richtungen geschwenkt. Die AfD ist ohnehin nur mit sich selbst beschäftigt. Die Partei muss noch reifen oder sie wird untergehen.

Woher also soll Deutschlands Veränderung kommen? Von den Querdenkern vielleicht, die für Frieden und Liebe stehen? Am 01.08.2020 haben sie eine große Demonstration in Berlin geplant. Wer will und kann geht hin. Aber schon jetzt arbeitet das linke Narrativ an Gegenmaßnahmen. Wahlweise werden die Querdenker als „Corona-Leugner“ oder „Verschwörungstheoretiker“ denunziert. Vorsicht ist also angebracht. Jedoch auch einem Staat gegenüber, der auf dem Weg in die falsche Richtung ist.

Ich könnte eine Voraussage für a. die Demonstration und b. die politische Zukunft Deutschlands machen und läge vermutlich richtig. Aber soll ich mir weiter den Kopf über eine Nation zerbrechen, die sich selbst verleugnet und Probleme mit der eigenen Identität und Geschichte hat? Japan hat seine eigenen Probleme. Vielleicht werde ich eines Tages darüber berichten. Aber bis dahin wird mein Schweigen eine Blume sein. Habt einen schönen Sommer. Wir lesen uns im Herbst.

Gedanken einer Ausländerin: Willkommen in Deutschland!?

Gedanken einer Ausländerin: Willkommen in Deutschland!?

Düsseldorf im Mai 2020. Alles ist anders und doch seltsam vertraut. Ist das wirklich noch die Stadt in der ich aufgewachsen bin? Normalerweise ist man als Japanerin quasi unsichtbar, aber schon bei der Einreise ernte ich böse Blicke. An meinem Outfit kann es kaum liegen und auch Yuki und Aiko sehen wie immer aus. Allerdings halten wir uns demonstrativ an den Händen und einen Mundschutz tragen wir auf der Straße nicht. Wie erwartet bleiben wir unbehelligt. AusländerInnen genießen in Deutschland Artenschutz.

Little China Girls

„Die halten uns vermutlich für Chinesinnen“, lästere ich, was Yuki zum schmunzeln bringt. „Was ist Chinesinnen?“, will Aiko wissen und schaut mich fragend an. „Chinesinnen sehen fast so aus wie wir, aber reden anders“, erwidere ich. Aiko schaut mich skeptisch an und deutet auf drei asiatische Mädchen, die sich auf Deutsch unterhalten. „Warum sprechen Doitsu?“, will sie in der für sie ungewohnten Sprache wissen und fährt dann auf japanisch fort. „Bitte, warum?“ Yuki schmunzelt und zwinkert mir dann zu. „Sieh zu wie du ihr das erklärst“, soll das heißen. Kein Problem für Mayumi Sensei, ich schaffe das (nicht)!

Angriff war noch immer die beste Verteidigung, also spreche ich die Mädchen einfach an. „Nimén hao (Hallo / Wie geht es euch)?“, will ich wissen. „Gut, danke“, antworten sie wie auf Kommando. „Wir sprechen aber kein Mandarin“, fügt eine leicht verlegen hinzu. „Das trifft sich gut“, erwidere ich“, mein Deutsch ist nämlich sehr viel besser.“ Wir müssen alle lachen und unterhalten uns kurz. Die drei Schwestern leben in Bonn und sind zu Besuch in Düsseldorf. „Wir haben uns irgendwie verlaufen“, höre ich. „Kein Ding, ich bin hier aufgewachsen“, sage ich und erkläre ihnen den Weg. Ich ahne mehr als ich weiß, dass die drei „Mädchen“ alle über Zwanzig sind, was sie mir auch bestätigen. Vorurteile gegen Japaner haben sie keine, an Aiko haben sie sofort einen Narren gefressen. Leider haben wir keine Zeit, um uns länger zu unterhalten.

Schwedenträume

Der Aufenthalt in Düsseldorf bleibt kurz. Stuttgart wartet, aber wir brauchen ein Auto für die Reise. Das hat uns Yukis Vater zur Verfügung gestellt. Bevor wir fahren rufe ich noch bei „Onkel Ahmed“ an. Er geht ihm gut, er freut sich meine Stimme zu hören. „Wir werden dich auf der Rückfahrt besuchen“, verspreche ich. „Hol schon mal die Philosophie aus dem Keller.“ Er lacht und antwortet „Frech wie immer, ich freue mich auf euch.“ Aiko schläft auf der Fahrt. Der SUV bringt uns komfortabel in südlichere Gefilde. Yuki liest mir Schlagzeilen aus der deutschen Presse vor. Fazit: Die Alternativen Medien berichten wie immer viel besser.

Meine Idee, die Tuning-Firma nach Schweden auszulagern, trifft auf wenig Gegenliebe bei den Frauen der Ingenieure. Nur drei sind spontan für einen Umzug bereit, der Rest zögert oder lehnt sofort ab. Die Alternative ist allerdings Arbeitslosigkeit. Alle Männer sind über Fünfzig, aber deutsche Firmen stellen lieber junge (billige) Arbeitskräfte ein. Yukis Vater unterstützt meinen Plan. Während ich in Stuttgart bin, ist er in Schweden. Als klassischer Tuner hätten wir Probleme uns dort anzusiedeln, aber die Firma arbeitet an der Entwicklung von Wasserstoff-Motoren mit.

Alternativen

Kurz überlege ich, ob pendeln zwischen Schweden und Deutschland eine Alternative für die Ingenieure wäre. Das Risiko explodierender Preise ist allerdings zu hoch, um wöchentlich nach Hause zu fliegen. Aus Schweden kommen positive Signale, die dortigen Behörden mögen unseren Plan. Was wir brauchen sind Familien-Unterkünfte und eine Halle. Schweden-Häuser sind nicht wirklich teuer. Sie aber neu zu bauen, wäre eine Millionen-Investition. Während mein Schwiegervater noch sucht, finde ich die passenden Worte. Drei Wochen Arbeit, eine Woche frei, mehrere Teams und einige neue Ingenieure, sind das alternativlose Ergebnis der Gespräche. Nun gilt es weitere Fachkräfte zu finden. Aber das wird nicht meine Aufgabe sein.

Nach dieser Woche sind wir fast am Ende unserer Kräfte. Kaum Sport. wenig Schlaf, nur Aiko hält sich tapfer. Die Kleine ist bei meiner Freundin Linda in guten Händen. Es braucht oft wenig Worte, um sich richtig zu verstehen. In Lindas kleinem Dojo ist endlich wieder Training möglich. Zwar darf sie offiziell noch nicht öffnen, was uns aber wenig interessiert. Zum Spaß halten wir uns Masken vors Gesicht, was in einem mittleren Lachanfall der Mädels endet. Leider hat fast die Hälfte der kleinen Truppe aus Angst vor einer Infektion aufgegeben. Zum Teil seien heftige Worte gefallen, hat Linda mir gesagt. Die Enttäuschung darüber steht ihr im Gesicht geschrieben. „Ich bin am Ende“, sagt sie leise und Tränen laufen über ihr Gesicht.“

The Rich

Die Schlagzeile „American billionaires got $434 billion richer during the pandemic“, ist am 21. Mai auf der Webseite von CNBC zu lesen. „Billion“ ist das englische Wort für „Milliarde.“ Der Amazon-Chef Jeff Bezos hat schlappe 34,6 Milliarden Dollar gut gemacht und der Facebook-Chef Mark Zuckerberg immerhin noch 25 Milliarden. Schon eine Milliarde ist für die meisten Menschen unvorstellbar viel Geld. Vor allem in einer Zeit, die weltweit Firmen und Existenzen vernichtet. Während Menschen voller Verzweiflung den Freitod suchen, Q-Anon weiter von bevorstehenden Verhaftungen der Clintons und Obama orakelt, muss ich eine weitere Entscheidung treffen. Warum müssen Frauen weinen, wenn sie glücklich sind?

Freundinnen haben mich einst auch Miss Iceberg genannt und kalte Wut auf die Reichen dieser Welt füllt mich auch heute aus. Es ist kein Neid, kein Hass, aber mein Unverständnis über diese Menschen wächst. Facing Finance hat die Machenschaften der Bill und Melinda Gates Stiftung aufgedeckt. Ein angeblicher Menschenfreund, der unter anderem an Waffengeschäften beteiligt ist? Diese Doppelmoral ist abscheulich. Vermutlich weiß Bill Gates davon, aber es interessiert ihn nicht. Dem Mann geht es um Geld und Macht und Macht und Geld. Das ist sein Gott, dem er immer dienen wird.

Die Gewalt

Noch immer ermittelt die Polizei im Fall der Verletzten bei einer Stuttgarter Demonstration. Feige Schläger haben Teilnehmer krankenhausreif geprügelt. Der Staatsschutz ist eingeschaltet, was auf eine politische Tat hindeutet. Waren es erneut Antifa-Aktivisten? Bekanntlich ist Deutschland auf dem linken Auge blind. Gewalt ist niemals eine Lösung. Wer Gewalt einsetzt, sucht keinen Diskurs. Gleiches gilt für deutsche Behörden, die willkürlich Demonstranten verhaften lassen. Vor allem die Berliner Polizei steht in der Kritik. Freunde und Helfer sehen anders aus. Wiederholt sich in Deutschland 1933?

Gewalt gegen die eigene Bevölkerung, wird auch weiter von den Politikern ausgeübt. Das Virus war nur ein Vorwand, um alte Pläne zu forcieren. Die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen, ist Mittel zum Zweck. Die politischen Lager zeigen sich weitgehend hilflos und überrascht. Nun versucht man sich neu zu positionieren, zum Ende der Krise wird wieder Wahlkampf gemacht. Als Japanerin habe ich kein Stimmrecht mehr, aber meine Stimme darf ich noch immer erheben. Allerdings kann ich auch schweigend in der Menge stehen. Das habe ich am Wochenende gemacht.

Alternativ vs Querdenken

Sind Demonstrationen der richtige Weg, um etwas zu erreichen? Der falsche Weg sind Äußerungen wie die von Gerhard Schröder, der in den Protesten eine „soziale Gefährdung der demokratischen Substanz“ sieht. „Idioten gab es immer“, wird der Altkanzler zitiert. Ich überlege kurz und denke an die Fehlleistungen des Mannes zurück. Ja, werter Herr Schröder. Idioten gab es immer. Einige davon habe ich in Stuttgart gesehen. Der Verfassungsschutz warnt vor einer „völkisch-nationalen Revolution.“ Angeblich seien die Demonstrationen von NPD-Anhängern unterwandert.

Bestimmt sind diese Wirrköpfe vor Ort, aber ebenso V-Männer des Verfassungsschutzes. In der Summe demonstrieren jedoch normale Bürger, die endlich wieder ohne Einschränkungen leben wollen. Dem politisch-medialen Komplex ist das egal. Merkels Machtwort, ist des Teufels Beitrag in der Krise. Die ewige Kanzlerin beherrscht dieses Land. Der Links-Staat marschiert. Aber auch dafür sind die meisten Deutschen blind.

Stuttgart im Mai 2020. Alles ist anders und doch seltsam vertraut. Ist das wirklich noch die Stadt in der ich einige Jahre lebte? Ist das noch mein Deutschland? Der Schock sitzt tief, als ich die brutale Realität erkenne. Hat man frei denkende Menschen gegen hirnlose Zombies ausgetauscht?

Das verflixte 7. Jahr

Das verflixte 7. Jahr

Fast hatte ich es vergessen, aber die freundliche Mail von WordPress hat mich an den Start dieses Blogs vor genau 7 Jahren erinnert. Es ist eine Menge geschehen in dieser Zeit. Viele kontroverse und provokative Beiträge haben ebenso das Licht der Welt erblickt, wie Haiku, Tanka und Kurzgeschichten. Über Politik schreibe ich oft mit boshafter Freude. Dass Reaktionen darauf auch heftig und persönlich ausfallen stört mich wenig. Wer nicht diskutieren kann, der fliegt.

Quo vadis, Mayumi?

Wohin ich gehe weiß oft nur der Wind. Ich entscheide spontan, wenn es die Umstände erfordern. So vor einigen Wochen geschehen, als wir uns in der „Corona-Pandemie“ auf eine abenteuerliche Reise nach Schweden machten. Verbunden mit Tests und Fieber messen haben wir Grenzen überschritten. Manchmal ist es gut, wenn man diplomatische Beziehungen hat. Die Firma ist vorerst gerettet, wird aber im Sommer in Deutschland die Pforten schließen. Zwei Ingenieure konnte ich für die USA gewinnen, Wolf hat leider abgelehnt. Aber vielleicht kriege ich ihn noch rum.

Zur Zeit schrauben die Jungs am letzten noch verbliebenen Auto, einem Audi TT. Ein Bauteil für den Turbolader fehlte, das wird am Wochenende eingebaut. Danach geht auch dieser Wagen auf seine vermutlich letzte Reise, die Firma kann das Geld gut brauchen. Der Verkauf (fast) aller Testwagen war leider die einzige Möglichkeit das Jahr zu überleben. Zum Glück haben wir in den USA und Japan noch andere stehen.

Schöne Aussichten

„Worüber willst du eigentlich in Zukunft schreiben?“, hat mich Yuki heute gefragt. „Du hast doch alles schon gesagt.“ „Über unser Liebesleben“, erwidere ich mit ernstem Gesicht und ernte einen vernichtenden Blick. Als Aiko erschrocken schaut, fangen wir beide an zu lachen und der kleine Wildfang lacht mit. Liebe kann so einfach sein.

Wir müssen eigentlich dringend nach Deutschland, aber dazu brauche ich einen weiteren diplomatischen Gefallen. Auf die 14-tägige Quarantäne habe ich nämlich keine Lust. Dieser Unsinn hat hoffentlich bald ein Ende. Ebenso wie Angela Merkels unselige Kanzlerschaft. Aiko schnappt täglich mehr deutsche Worte auf, die sie drollig (falsch) ausspricht. Leider auch ein weniger schönes Wort, das bei ihr wie „Seisi“ klingt. Wer hat ihr das nur wieder beigebracht?

Die große Acht

Vor Yuki und mir liegen große Herausforderungen. „Mit 40 will ich Millionärin sein“, habe ich einst im Scherz verkündet und das doch ernst gemeint. Ich will mich in absehbarer Zukunft nur noch um Karate kümmern, dabei hilft finanzielle Unabhängigkeit. „Und was mache ich?“, hat Yuki gefragt und mir einen Handkuss zugeworfen, als ich „Kinder kriegen“ zur Antwort gab.

Was immer es sein wird im achten Jahr meiner Blogger-Reise, ob Freudenschreie oder tiefe Trauer, so schnell werdet ihr mich nicht mehr los. Ganz im Gegenteil wird es bald eine Art Interview mit mir geben, das primär wieder meine beste Freundin Karin führte, als sie uns in Japan besuchte. Seid gespannt auf (keine) intime Details, auf (keine) Dramen und eine ganze Menge japanischen Humor.

Die Gedanken sind frei – Mein Kommentar zum 08. Mai

Die Gedanken sind frei – Mein Kommentar zum 08. Mai

Die (nicht existierende) Corona-Pandemie ist quasi zu Ende und schon zerbricht die kurzfristige Einigkeit oppositioneller Kräfte. Erst vor wenigen Wochen zugeschüttete Gräben werden vom in die Augen gestreuten Sand befreit und das verbale Sturmgewehr aus dem Waffenschrank genommen. „Durchladen, anlegen, Feuer frei!“, ist nun wieder die Devise. Rotfront marschiert gegen die SA. Aber Moment, wir schreiben doch nicht 1933 oder habe ich etwas verpasst? Ist es also schon wieder verboten in Deutschland seine Meinung zu sagen, wenn sie nicht zum Narrativ des Mainstreams passt?

Die Lebenden und die Toten

Aktuell entzünden sich die Gemüter am „bösen“ Herrn Gauland, dem Mitbegründer der noch „böseren“ AfD. Gauland natürlich (k)ein klarer Faschist, hat mal wieder in die Vollen gegriffen und das Overton-Fenster ganz weit aufgerissen. Ich überlege wie das in Japan ist, ob wir auch den Tag unserer Niederlage feiern. Der vorherige Kaiser, der trotz gegenteiliger Meinung im Westen, noch immer die höchste Autorität in Japan ist, hat sich schon vor Jahrzehnten für die Kriegsverbrechen entschuldigt und auch sein Sohn und Nachfolger hat tiefe Reue gezeigt. Damit ist für Japan(er) das Thema abgeschlossen, was man im Westen wieder nicht versteht.

Der Tenno ist für Japaner eine Art Vaterfigur, er steht für die Nation. Machtlos oder nicht, einem auch nur indirekt ausgesprochenen Wunsch, wird sofort Folge geleistet. Das ist in Japan nun mal so. Japaner, quasi die Kinder des Tenno, orientieren sich an dessen Verhalten. Das Kind muss sich also nicht für eine Tat des Großvaters entschuldigen, wenn dies dessen Sohn und / oder Enkel bereits macht. Wer dies anders sieht, dem kann ich nicht helfen. Aber mir zum Beispiel vorzuwerfen, dass ich schuldig an Kriegsverbrechen des Zweiten Weltkriegs sei, ist ziemlich daneben. Zustimmung von meiner Seite gibt es, wenn die japanischen Kriegsverbrechen als Fehler angesehen werden. Allerdings hat Japan dafür bereits mit den Toten von Hiroshima und Nagasaki bezahlt.

Schuld und Sühne

Warum müssen es immer westliche Stimmen sein, die vor einem „neuen Nationalismus“ in Japan warnen? Sind die Japaner zu dumm oder verblendet, um die Entwicklung nicht zu sehen? Dass Japan „aufrüstet“, ist kaum von der Hand zu weisen. Primär haben wir das wirtschaftlich gemacht, was vor einigen Jahrzehnten in brutalen wirtschaftlichen Sanktionen der USA geendet ist. Im Westen haben das nur Finanz-Experten und Politiker erkannt, Japan hat trotzdem überlebt. In meiner Heimat ticken die Uhren nun mal anders. Ob das auch nach Corona so bleibt und die LDP weitere Jahrzehnte regiert, werden wir bald sehen. Wirkliche Alternativen sehe ich noch nicht.

Im von den eigenen Bürgern ungeliebten Deutschland, wird seit Jahrzehnten erbittert über die deutsche Erbschuld gestritten, die vermutlich noch tausend weitere Generationen gelten soll. Nun sehe ich das anders, darüber habe ich bereits vor Jahren mit LeserInnen debattiert. Auch aktuell sehe ich keinen Grund zum Jubel. Jeder Krieg ist falsch, aber die Verbrechen der Sieger ebenso. Gaulands Äußerungen sehe ich durchaus kritisch. Vielleicht wird der alte Politfuchs doch langsam senil. Allerdings bringt er damit die AfD wieder in die Medien, das hat mal wieder keiner der Kritiker gesehen.

Die Gewaltigen

Der absolut nicht neutrale SPD-Bundespräsident Steinmeier spricht in seiner Rede zum 08.Mai von der Faszination des Autoritären, die viele gern wieder sähen. Ob er damit die der Regierung hörigen GEZ-Medien meint? Was ist mit der seit Jahren verschwiegenen Gefahr durch antifaschistische Truppen, kurz Antifa genannt? Wird deren Terror weiter geduldet? Warum wollen die deutschen Lämmer nicht begreifen wie egal es ist, ob sie „Linke“ oder „Rechte“ wählen? Das Ergebnis bleibt immer gleich und heißt letztlich totalitärer Staat. Wer den verhindern möchte, sollte sich lieber Schulter an Schulter mit dem politischen Gegner stellen und geschlossen dagegen protestieren. Streiten kann man sich später immer noch. Dann aber bitte sachlich und ohne persönlich abwertendes Vokabular.

Die Mitglieder von Widerstand 2020 als Spinner abzutun, zeugt von einem schlechten Demokratieverständnis. Herr Dr. Schiffmann mag politisch naiv sein, dumm ist er trotzdem nicht. Aber diese Naivität teilt er mit Millionen anderer, die täglich Tagesschau und Heute-Journal konsumieren. Vielleicht scheitert seine „Partei“, vielleicht kann sie sich auch etablieren oder den Druck auf Führerin Merkel erhöhen. Vielleicht ist alles nur ein abgekartetes Spiel, um der Masse etwas vorzugaukeln. Möglich ist alles. Als politische Strategin hätte ich es so oder ähnlich gemacht.

Ein bisschen Frieden

Meiner Meinung nach sollte man am 08. Mai weniger politische Parolen skandieren und lieber für den Frieden Werbung machen. Ein Land aber, dass nur sklavisch amerikanische Interessen vertritt und seine Militärausgaben weiter nach oben schraubt, dieses Land, bzw. seine politischen Vertreter, sollten vielleicht den Mund nicht allzu weit aufmachen. Sonst könnte es sein, dass Corona doch noch den einen oder anderen mit ins Jenseits nimmt. Dort könnten sie dann mit den Monstern Stalin und Hitler Reigen tanzen und deren Opfer zählen.

Bevor nun wieder ein Aufschrei durch die Reihen meiner LeserInnen geht und der Scheiterhaufen für mich entzündet wird, möchte ich auf den sehr guten Beitrag von Bernhard Trautvetter im Rubikon hinweisen. Er bringt auf den Punkt, was viele übersehen. Vielleicht lüftet das für einige den Vorhang für das politische Schmierentheater. Aber jeder darf das gern anders sehen.

Rubikon: Die Internet-Inquisition