Täglich nachgedacht: Covid-19 in Japan

Täglich nachgedacht: Covid-19 in Japan

Einige Leser mögen vielleicht glauben, dass mir die Themen ausgehen, wenn ich erneut einen fremden Beitrag teile. Aber auch mein Tag hat lediglich 24 Stunden und der Beitrag auf Swiss Policy Research hatte es mir angetan. Nur über die Übersterblichkeit in Japan kann man streiten. Aber das ist irrelevant und lediglich für Erbsenzähler interessant. Den Beitrag selbst habe ich kursiv dargestellt:

Japan ist bekannt dafür, dass es keinen Lockdown verhängt hat und dennoch bei weitem die niedrigste Rate an Covid-Todesfällen unter den G8-Ländern aufweist – 1400 offizielle Covid-Todesfälle bei einer Bevölkerung von 125 Millionen; die Übersterblichkeit ist höher, liegt aber immer noch im normalen Bereich – trotz der ältesten Bevölkerung der Welt.

Auch Japan hat sich nicht an Massen-PCR-Tests beteiligt; zum Vergleich: Deutschland testet pro Woche mehr Menschen als Japan seit April. Der höchst fragwürdige Massen-PCR-Test der Allgemeinbevölkerung kostet Deutschland und andere westliche Länder Milliarden von Dollar.

Aufgrund der niedrigen Testrate war nicht klar, wie weit das neue Coronavirus in Japan wirklich verbreitet ist; frühe Antikörperstudien wiesen auf eine Prävalenz von nur wenigen Prozent hin. Seitdem gab es jedoch eine erste Infektionswelle im April und eine zweite, stärkere Infektionswelle im Juli/August.

Eine neue Preprint-Studie von Forschern in Tokio und Boston zeigt nun, dass die kumulative Antikörper-Seroprävalenz (IgM und IgG) in Tokio von 5% im Mai auf fast 50% Ende August anstieg, als die täglichen Neuinfektionen bereits wieder zurückgingen (immer noch ohne Lockdown). Die Studie umfasste etwa 1900 gesunde Mitarbeiter eines Großunternehmens aus 11 verschiedenen Standorten in Tokio.

Wenn dieses Ergebnis repräsentativ ist, bedeutet es, dass Tokio einen hohen Grad an kollektiver Immunität mit einer minimalen Sterblichkeitsrate (etwa 300 Todesfälle bei 14 Millionen Menschen) erreicht hat, was zu einer rekordtiefen IFR von nur 0,0006% (Seite 8 der Studie) und einer sehr niedrigen Krankenhauseinweisungsrate führte.

Dieses Ergebnis bedeutet darüber hinaus, dass selbst in Japan Gesichtsmasken nicht funktionierten – sie verhinderten nicht die Ausbreitung des Coronavirus. Die sehr niedrige Sterblichkeitsrate in Japan muss also auf genetische Faktoren, gesundheitliche Faktoren (sehr niedrige Rate von Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen) oder eine bereits bestehende Immunität zurückzuführen sein.

Tatsächlich berichten japanische Forscher, dass sie ein spezifisches Immunreaktionsmuster beobachten (IgG steigt schneller an als IgM-Antikörper), das auf eine frühere Exposition gegenüber ähnlichen SARS-ähnlichen Coronaviren hinweist, die in einigen südostasiatischen Ländern vorherrschend sein könnten.

Es gibt jedoch einige Einschränkungen für diese Studie. Die Kohorte basierte nicht auf einer Zufallsstichprobe der Gesamtbevölkerung und umfasste hauptsächlich Personen im erwerbsfähigen Alter und wenige Senioren. Es ist möglich, dass die Antikörper-Seroprävalenz unter Senioren aufgrund der Selbstisolation noch geringer ist; andererseits ist die kollektive Immunität der Allgemeinbevölkerung ohnehin ihr bester Schutz.

Kommentar: Westliche Medien und Politiker werden auch diese Studie bestreiten. Das Wutgeheul wird bis nach Japan dringen. Aber wir werden es gekonnt ignorieren. Angeblich, worüber ich lachen musste, habe es laut deutschen Medien in Korea bereits eine vierte Welle gegeben. Von was träumen diese Schreiberlinge? Malen nach Zahlen habe ich letztmalig im Kindergarten gemacht.

Das Beitragsbild zeigt die japanische Realität. Masken werden freiwillig getragen, aber niemand muss es tun. Niemand wird den Blockwart spielen, wenn meine Aiko ohne Maske mit anderen Kindern spielt. SARS-CoV-2 war und ist kein Killervirus. Wir werden lernen damit zu leben, wie wir es mit Viren schon seit Ewigkeiten tun. Lernen sollte man aber vor allem in Deutschland, dass die Regierung nicht unbedingt das Beste für die Bevölkerung will. Was aber auch für viele andere Länder gilt. Der Horror hat viele Namen.

Von Großmeistern und Geschäften – Teil 2

Von Großmeistern und Geschäften – Teil 2

Vor mehr als 6 Jahren, am 07. Mai 2014, habe ich den Beitrag „Von Großmeistern und Geschäften“ geschrieben. Darin ging es um Wing Chun, das Verfechter dieser simplen Kampfkunst für das Nonplusultra halten. Immer wieder ist in diversen Foren zu lesen, wie überlegen sie anderen Stilen ist. Auch Videos haben Sifu (Lehrer) darüber gemacht. Seitdem ist viel Zeit vergangen. Wie sieht heute meine Meinung aus?

Bevor ich diese Frage beantworte, möchte ich einen Blick auf die Zugriffe dieses Beitrags werfen. Er rangiert seit Jahren ganz oben auf meiner Liste. Offensichtlich ist das Interesse an Wing Chun noch immer hoch. Auf keinen Fall ist das ein Fehler, Wing Chun ist ein durchaus brauchbares System zur Selbstverteidigung. Wer aber Wettkämpfe bestreiten möchte, ist dort fehl am Platz. Jede Form von (Sport!)Karate, Thai- oder Kickboxen ist dafür besser geeignet. Auch das koreanische Taekwondo.

Meine Kritik, die ich bereits 2014 gegenüber den beiden Verbänden EWTO und EVTF äußerte, bleibt weiter bestehen. Nachzulesen im 1. Teil. Wer sich für reine Selbstverteidigung interessiert, ist mit Krav Maga, dem israelischen „Kontaktkampf“, auf der wesentlich besseren Seite. Krav Maga ist schnell und einfach zu erlernen. Dazu noch sehr effektiv. Wing Chun, das ich (nur für mich persönlich) für einfach halte, braucht bis zur „Meisterklasse“ viel mehr Zeit. Das gilt auch für Karate. Bis zum 5. Dan gilt man dort als besserer Schüler.

Kritiker, die es immer geben wird und soll, sehen das vielleicht anders. Aber aus einer Fliege wird nun mal kein Elefant. Hinzu kommt noch, dass diese Kritiker den Fokus stets auf die körperliche Auseinandersetzung richten. Was sie vergessen: Das ursprüngliche Karate kennt keinen Erstangriff. Man hat sich damit auf Okinawa verteidigt und den Angreifer „umgebracht.“ Auch heute kämpfen Karateka auf Okinawa kaum auf Turnieren. Ursprüngliches Karate ist für viele eine Lebenseinstellung und Philosophie. Sportkarate hat damit nichts zu tun.

2014 schrieb ich: „Ein System kämpft nicht, wenn man in einer dunklen Gasse angegriffen wird. Das macht einzig und allein der Mensch. Wing Chun wird kein magischer Helfer in der Not sein und auch keinen Notarztwagen rufen.“ Genau das ist der Fehler den viele machen, wenn sie ihren Sport, ihre Kampfkunst, als das Maß aller Dinge sehen.

Noch einmal: Es gibt kein „bestes System!“ Den Beweis dafür kann man ab und an in den Nachrichten sehen, wenn Weltmeister von normalen Menschen auf die Mütze bekommen. Es wird immer jemand geben, der einem anderen in irgendetwas überlegen ist. Das ist auch in Ordnung so. Dazu kann ich gern eine kleine Anekdote erzählen, bei der ich in Deutschland zugegen war.

Vor etwas mehr als 20 Jahren war ich mit meinem Vater in einem Dojo zu Gast. Soweit ich mich erinnere, war das kurz vor dem Ende meiner ohnehin nur kurzen Wettkampfkarriere. Der (deutsche) Sensei hatte den 2. Dan im Shotokan-Karate, unterrichtete aber auch Kickboxen. Einer seiner Schüler war ein aufstrebendes Talent. Sehr beweglich, dynamisch, kurz gesagt ein guter Sportler. Während ich mit einigen Mädels trainierte, mein Vater sich mit dem Sensei unterhielt, gab es zum Abschluss des Trainings das unvermeidliche Kumite (Sparring).

Der Sportler, nennen wir ihn Tom, wurde einem Jungen mit dem (von mir geänderten) Namen Mike zugewiesen, der offenbar ein Neuling war. Ein Braungurt stand also einem Weißgurt gegenüber. Der Ausgang des Sparrings schien klar, war doch Tom ein erfahrener Wettkämpfer, der schon Turniere für sich entschieden hatte. Entsprechend arrogant trat er auf.

Als sein erster Tritt mit einem Konter abgefangen wurde und Mikes Fuß klatschend an seinem Kopf landete, herrschte plötzlich Totenstille Entsetzte oder belustigte Blicke waren zu sehen. Tom murmelte etwas wie „… nicht aufgepasst …“ Er riss sich zusammen, ging in Kampfstellung und kassierte den gleichen Tritt, der blitzschnell über seine Deckung ging. Sein Gesicht rötete sich. Vor Wut und durch die Treffer. Ich wusste in diesem Moment, dass er verloren hatte und tauschte einen Blick mit meinem Vater aus.

Papa und ich verstehen uns in Sachen Karate blind. Das war schon damals so. Toms nächster Angriff ging ins Leere, Mike verpasste ihm zum dritten Mal den gleichen Tritt. Diesmal ging Tom zu Boden. Aber mehr aus Schock, wirklich hart durchgezogen werden solche Treffer nicht. „Ich bin heute nicht so gut drauf“, hörte ich. Dann stand Tom auf und verzog sich in eine Ecke.

Mike blieb ziemlich verlegen zurück. Weder triumphierte er, noch hatte er das gewollt. „Was habe ich denn falsch gemacht?“, fragte er den Trainer, der ihm aufmunternd auf die Schulter schlug. „Alles in Ordnung“, sagte er. „Wie wäre es, wenn du mit jemand anderem weiter trainierst?“ Das hat Tom dann gemacht. Ich habe ihn beobachtet. Er konnte, woher auch immer, nur diesen einen Tritt und hatte nie zuvor etwas mit Karate zu tun. Vielleicht hatte er sich die sogenannten „China Filme“ angeschaut.

Was aus den beiden Kontrahenten wurde weiß ich nicht. Vielleicht war Mike ein unentdecktes Talent, vielleicht auch nur eine Eintagsfliege. Dieser kleine Vorfall zeigt aber, dass ein System niemals überlegen ist. Es ist immer der entsprechende Mensch. Das sollte sich jeder auf die Fahne schreiben, der seinen Sport, seine Kunst, für unschlagbar hält. Unschlagbar gut ist ohnehin nur meine Yuki. Aber einen Gewinner oder einen Verlierer gibt es bei uns nicht. Nur Gemeinsamkeit macht stark.

Karate, Kicks und Kumite

Karate, Kicks und Kumite

Dieser Beitrag ist zum größten Teil zwischen dem Herbst 2019 und Frühling 2020 entstanden. Durch „Corona“ und unseren Aufenthalt in Schweden, hatte sich die Fertigstellung verzögert. Aktuell trainiere ich natürlich wieder mit meinem Vater. Ohne Maske versteht sich, um unsere finsteren Blicke zu sehen. Das war natürlich Spaß. Aber Papa behauptet stets, dass ich unlautere Mittel anwende und ihn zum Schmunzeln bringen kann. Meine Schilderung mag scheinbar disziplinlos sein, das Gegenteil ist der Fall. Karate ist Disziplin in Vollendung.

Mein Vater war sieben Jahre alt, als sein Vater begann ihn in Gōjū-Ryū-Karate zu unterrichten. Gōjū-Ryū ist ein Karate-Stil mit lang zurückreichender Tradition, der besonders viele Elemente des ursprünglichen chinesischen Boxens des 17. bis 19. Jahrhunderts enthält und auf den sogenannten Kranich-Stil aus China zurückgeht. (Daitō-ryū) Aikijūjutsu, die Urform des Aikido, lernte er einige Jahre später. Ebenso Kenjutsu, den Schwertkampf. Wie mein Vater mich, hat auch mein Großvater ihn in Zen unterrichtet. Aber still zu sitzen und zu meditieren, war schwierig für mich. Musik half. Papa hatte mich unruhigen Geist „besiegt.“ Zumindest für einige Minuten. Danach soll ich ihm angeblich wieder Löcher in den Bauch gefragt haben.

Aikijūjutsu diente als waffenlose Selbstverteidigung der Samurai und war für das Schlachtfeld gedacht. Entsprechend hart sind seine Techniken. Verlor der Samurai sein Katana, wurde er durch einen Schlag entwaffnet, hat er sich natürlich zu verteidigen versucht. Dafür war Aikijūjutsu gedacht. Wie sinnvoll oder effektiv es ist sich unbewaffnet gegen einen Schwertkämpfer zu stellen, steht auf einem anderen Blatt. In Filmen geht das, in der Realität verliert man mindestens die Finger oder Hand.

Mein Vater hat mir viel von meinem Großvater erzählt, der leider viel zu früh gestorben ist. Das Schicksal geht oft eigene Wege, aber vermutlich hätte ich den Mann gemocht. „Dich nicht zu mögen ist schwer“, hat mein Vater mir einmal gesagt. „Auch wenn du alles dafür tust.“ Meine Antwort ist wenig druckreif, aber Papa hat auf sehr japanische Art gelacht. Für Japaner ist Karate viel mehr als „Prügel“ und „Gewalt.“ Leider scheint man das im Westen kaum zu verstehen. Viele verschwenden ihr Leben mit einer Suche, um die allerletzte Weisheit im (Stil der eigenen Wahl einsetzen) zu erlangen. Sie suchen den Zweikampf, die Auseinandersetzung und glauben, dass der „Sieg“ über einen Kontrahenten Ruhm und Ehre bringt.

Das Gegenteil ist der Fall. Ich lehne Gewalt ab und wollte mich als Kind niemals prügeln. Und doch habe ich die eine oder andere Auseinandersetzung gehabt. Eine ist mir ganz besonders in Erinnerung geblieben, der ich den Titel „Wer die Nachtigall stört“ gab. Vielleicht zeigt diese Szene ansatzweise, wie ich wirklich bin. Teenager zu sein, hat mich zum Agent Provocateur werden lassen. Ich habe keinen Streit gesucht, aber auch keinen vermieden. Heiße Ohren hatte ich stets im Sonderangebot. Meist blieb es bei scharfen Worten, die auch heute noch hilfreich sein.

Mein Vater hat mich in einer Mischform aus Karate und Aikido unterrichtet hat. Anfangs spielerisch sind die Techniken im Lauf der Zeit härter und komplexer geworden. Aus dem eher sanften Aikido, das lediglich freundschaftliche Partnerübungen kennt, ging es nahtlos in die zum Teil schmerzhaften Techniken des Aikijūjutsu über. Wer nun glaubt mein Vater habe mir Schmerzen zugefügt, der kennt ihn schlecht. Andererseits bin ich wenig empfindlich, wenn es im Training zu Kontakten kommt. Schon als Kind habe ich dadurch meinen Körper abgehärtet. Mein Vater ist ein Vertreter des klassischen Karate. Er lebt und atmet diese Kunst. Trotzdem wagt er den Blick über den Tellerrand, hat aber, im Gegensatz zu mir, keine anderen Kampfkünste aktiv trainiert. Überrascht bin ich immer, wenn er doch Antworten auf Techniken anderer Stile kennt. Auch mit fast Sechzig, ist er immer noch sehr gut und ein ausgezeichneter Lehrer.

Leider erinnere ich mich nicht mehr an die unzähligen Stunden in Keller-Dojo. Lediglich Einzelheiten tauchen aus dem Nebel der Erinnerung auf. Ab und zu waren auch andere Kinder zu Besuch, dann wurden wir gemeinsam unterrichtet. Es muss wohl durchaus spaßig gewesen sein, wenn wir mit einem Schaumstoff-Katana aufeinander losgegangen sind. Eine Szene ist mir im Gedächtnis geblieben, als wir Kinder meinen Vater „verprügeln“ durften. Wir haben so laut gelacht, dass auch meine Mutter in den Keller kam und ihn vor uns „gerettet“ hat. Hinterher gab es leckeren Kuchen. Läuft das eigentlich unter Bestechung?

Im Normalfall wird Aikido erst ab dem 14. Lebensjahr gelehrt, was durchaus sinnvoll ist. Mein Karate kennt Nah- und Bodenkampf. Das habe ich mit Aikijūjutsu kombiniert und meinen eigenen Stil entwickelt. Kyokushin-Karate, Taekwondo, Tai Chi, Hung Gar und Wing Chun, habe ich später gelernt. Ein Ausflug in den Kranich-Stil wird folgen. Um jedem Missverständnis vorzubeugen und die Frage zu beantworten, ob es einen „besten Stil“ gibt, werde ich es noch einmal erklären. Jeder Stil ist gut. In jedem Stil wird es hervorragende Kampfkünstler oder -sportler geben.

Im Schwertkampf ist mir mein Vater ab und zu noch überlegen. Als Kind hatte ich so meine Probleme damit. Ich erinnere mich an eine Szene, als wir die Zweischwert-Techniken übten. Ich hatte zwei Plastikschwerter, auf die ich mächtig stolz gewesen bin. Aber mein Vater schlug sie mir stets aus der Hand. Mayumi „wütend“ ist kein Spaß. Mit einem lauten Schrei habe ich das kürzere Schwert nach ihm geworfen. Miyamoto Musashi, Japans größter Samurai, hat das bei einem seiner legendären Zweikämpfe ebenfalls gemacht. Papa war überrascht und mir tat es sofort wieder leid. Ich habe mich danach doppelt angestrengt.

Aikijujutsu kennt kein Sparring. Wie in dem daraus entstandenen Aikido, werden dort lediglich Partnerübungen ausgeführt. Alles andere wäre viel zu gefährlich. Statt der weit ausholenden Aikido-Bewegung, wird eine Aktion im Aikijujutsu „kurz“ ausgeführt, was im Ernstfall zu Verletzungen bei einem Angreifer führt. Spaßig wird es, wenn wir eine Mischung aus Judo und JiuJitsu trainieren. Dabei geht es nie darum wer gewinnt oder verliert. Allerdings ärgert er mich gern, was meine Gegenreaktion provoziert. Aber egal wer zum Schluss am Boden liegt, im Endeffekt gewinnen wir beide.

Außenstehende verwechseln oft Kampfkunst und -sport. Im Sport geht es um Punkte, um den Sieg, um Preisgelder und Medaillen. Ein Sieg in der Auseinandersetzung zweier Kampfkünstler wäre eine Niederlage für beide. Der Gewinner würde sein Gesicht verlieren, der Verlierer wäre „tot.“ Sich aber auf freundschaftlicher Ebene auszutauschen, dem anderen Respekt zu zollen, ist legitim. Es sollte niemals so enden, wie das Erlebnis mit einem Karateka aus Okinawa zeigt.

Dazu noch ein Hinweis. Wer ursprüngliches Karate lernen möchte, der geht ohnehin nach Okinawa. Die dortigen Meister sind eine Klasse für sich, haben aber manchmal auch verschrobene Ideen. Wir hatten ein solches Exemplar vor einigen Monaten zu Gast. Der Mann ist über 70 Jahre alt und lehrt seinen eigenen Stil, den er vermutlich mit ins Grab nehmen wird. „Karate sollte man erst mit zwanzig Jahren lernen“, sagt er im Brustton der Überzeugung, als er uns mit Aiko trainieren sieht. „Sollten nicht schon Kinder Disziplin und Ausdauer lernen?“, kontere ich. „Genau dafür bietet sich Karate an.“

Der Meister, den ich Sensei Masada nennen möchte, schaut mich mit ausdruckslosen Augen an. In Aikos Gesicht lese ich Widerwillen. Tapfer bringt sie das Training zu Ende und geht dann mit Yuki nach Hause. Europäische Kinder hätten dem Sensei zum Abschied vielleicht die Zunge gezeigt, Aiko belässt es bei ihrem finstersten Blick. Mein Vater erzählt Sensei Masada stolz von meinen sportlichen Erfolgen und warum ich den 5. Dan bekommen habe. „Sportkarate verwässert die Tradition“, meint der alte Mann. Er deutet auf ein Bild von mir, das mich bei einem gesprungenen Drehkick zeigt.

„Ohne Kickboxen und Sportkarate, wäre das klassische Karate längst tot“, erwidere ich. „Vielleicht nicht ausgestorben, aber es hätte sich nie weltweit verbreitet.“ „Ist es erstrebenswert, dass die ganze Welt nun falsches Karate kann?“, will der Sensei wissen. „Sportkarate hat doch erst die Neugier auf die Tradition geweckt“, gebe ich zu bedenken. Japan, die ganze Karate-Welt besinnt sich zurück, der alte Weg wird wiederkommen. Ich stimme jedoch zu, dass klassisches Karate einer gewissen geistigen Reife bedarf. Wenn es an der Zeit ist, werden wir Aiko auch in Zen unterrichten.“

„Karate ist für Kinder zu gefährlich“, widerspricht der Sensei. „Sie haben noch keine Kontrolle über sich, wie leicht könnten sie andere verletzen. Ihnen fehlt der eiserne Wille, der zur Meisterung von Karate wichtig ist. Die Gefahr, dass sie das Erlernte falsch einsetzen ist groß.“ „Was wäre die Alternative?“, frage ich.Judo wäre für Kinder die bessere Wahl“, höre ich. Womit Sensei Masada durchaus recht hat. Was er nicht weiß, dass wir auch Würfe unterrichten. Noch weniger weiß er allerdings, dass unser Frechdachs jeden Wurf perfekt ausführen kann. Einige Jungs haben das schon am eigenen Leib erlebt.

Der Sensei hat einen Schüler mitgebracht, den ich Sasuke nennen möchte. Seine überhebliche Art weckt sofort meinen Widerwillen. Wir laufen einige Kata, es folgt das unvermeidliche Kumite. Sasuke ist größer und schwerer als ich. Ich ahne mehr als ich weiß, dass er seine körperliche Überlegenheit ausspielen will. Wir beginnen mit Sport Kumite. Dort werden Treffer lediglich angedeutet. Aber Sasuke will davon nichts wissen und sucht absichtlich den Kontakt.

Einen Zweikampf nur mit Worten zu beschreiben kann schwierig sein. Selbst im Video sieht er wesentlich schlechter aus, als in diversen Filmen. Dort wird ohnehin nur eine Art „Ballett“ gezeigt. Auf der Straße entscheiden etwa 9 Sekunden über „Leben und Tod“, um es salopp auszudrücken. Sasuke erweist sich als regelrechte Kampfmaschine. Unaufhörlich marschiert er nach vorn, es hagelt Tritte und Schläge, denen ich kaum ausweichen kann.

Als Frau bin ich gegenüber der Physis eines Mannes natürlich im Nachteil. Pure Kraft kann ich nur mit Schnelligkeit ausgleichen. Trifft mich ein harter Tritt, gehe ich zu Boden und / oder bin (schwer) verletzt. Hollywood- oder sogenannte „China-Filme“ zeigen nicht die Realität, wenn weibliche Hauptdarstellerinnen brutale Schläge von Männern verkraften können. Allerdings kann man durch Körperkontrolle, die Wucht eines Treffers abmildern.

Sasukes Grinsen verstärkt sich, als ein zu harter Tritt meine Bauchmuskeln trifft. Als Antwort kicke ich im Reflex ebenso hart in die Innenseite seines Oberschenkels, was ihm überhaupt nicht gefällt. Das versteinerte Gesicht meines Vaters spricht Bände. Ich sehe, wie sich seine Hände zu Fäusten ballen. Fast unmerklich schüttele ich den Kopf und provoziere Sasuke mit Worten. Seine Antwort ist ein sogenannter „Roundhouse-Kick“, der jedem anderen vermutlich die Rippen gebrochen hätte. Dieser Mann ist nicht reif für Karate, das beweise ich ihm sofort.

Ich bin im (Sport)Karate, was man beim Boxen eine Konterboxerin nennt. Meine Antwort auf Sasukes Tritt, ist ein gesprungener (Kyokoshin)Drehkick zu seinem Kopf, der das Duell abrupt beendet. Sasuke liegt benommen am Boden, Sensei Masadas Lippen werden schmal. Er ringt mit sich, der Vorfall ist ihm sichtlich unangenehm. „Das hätte auf keinen Fall geschehen dürfen“, sagt er. Wortlos geht er auf den noch immer benommenen Sasuke zu und hilft ihm auf die Beine zu kommen. Dann verlässt er mit ihm den Raum.

Sensei Masada hat meinem Vater später einen langen Brief geschrieben und sich in aller Form entschuldigt. Auch bei mir. „Geistige Reife“, schrieb er, „hat offensichtlich doch weniger mit dem Alter zu tun, als ich bisher angenommen habe. Das Verhalten meines ehemaligen Schülers fällt auf mich zurück, ich habe als Lehrer versagt.“ Soweit ich informiert bin, hat der Sensei sein Dojo mittlerweile geschlossen. Sasuke hat er noch am Tag des Vorfalls verstoßen.

Um ansatzweise deutlich zu machen wovon ich schrieb, habe ich ein Video aus dem Netz gesucht, das Kyokushin-Kicks in Vollendung zeigt. Diese Tritte habe ich vor Jahren beim Training mit meinem Cousin gelernt. Zarte Gemüter seien gewarnt. Solche Treffer können schmerzhaft für Leib und Seele sein.

 

 

Lesbensex und harte Tritte – Die Suchbegriffe im September 2020

Lesbensex und harte Tritte – Die Suchbegriffe im September 2020

Nach langer Pause habe ich erneut ein „Best off“ der Suchbegriffe aus 30 Tagen auf meinem Blog gemacht. Allzu krasse oder herrlich dämliche Begriffe habe ich allerdings weggelassen. Trotz meiner umfangreichen „Corona-Berichterstattung“, hat in den letzten Monaten so gut niemand bei mir danach gesucht. Das kann verschiedene Gründe haben, wie ein Shadowban von WordPress oder Google, vielleicht lag es auch am Überangebot. Dafür überwiegen erneut die Sex-Anfragen von Menschen, die offensichtlich scharf auf Lesben sind. Aber auch an Kampfkunst interessierte besuchen meine Seite. Auffällig ist, dass immer wieder „Wing Chun“ eingegeben wird. Also habe ich mir die (keine) Mühe gemacht und einige launige Antworten geschrieben. Vielleicht möchte die jemand lesen.

1. – lesben lieben männer – Aber auf jeden Fall und zwar täglich! Auch wir haben schließlich Väter, Brüder und Cousins.

2. – lesben haben eine fickerei mit männern – Träum(t) weiter.

3. – sex urlaub japan – Dumm für notgeile Touristen, käuflichen Sex in Japan gibt’s für Ausländer nur mit Frauen aus China oder Korea.

4. – wie ist der sex mit japanerin – Gut natürlich. Für nur eine Handvoll Dollar mehr gibt es intimere Details. Bitte überweisen an das Konto SEX SEX SEX bei der Typo-Geheimnisbank.

5.- können sich chinesen und japaner unterhalten – Ja, in jeder Sprache, die beide sprechen. Nur die wenigsten Japaner sprechen Kantonesisch oder Mandarin und Chinesen selten Japanisch. Zum Teil können sich beide mit den Schriftzeichen – in Japan „Kanji“ genannt – verständigen. Das ist allerdings nicht immer einfach, da es sowohl in China wie auch in Japan Reformen der Zeichen gab, die vom jeweils anderen Land nicht übernommen worden sind.

6. – kleine japanerinnen – Hallo! So klein sind wir nun auch wieder nicht!

7. – lesbische neugier – Die gibt es wirklich bei einigen Frauen. Ohne ins Detail zu gehen, diese Art von Neugier ist für beide Seiten unbefriedigend.

8. – amazonen dominieren männer – Das ist so nicht richtig. Man(n) sollte zwischen dem Matriarchat und den durch das aufkommende Patriarchat entstandenen und auch dadurch geprägten wenigen Amazonen unterscheiden. Allerdings ist nach wie vor umstritten, ob es beides gab. Ich zumindest glaube daran. Das Matriarchat hat niemand in der Art dominiert, wie es das Patriarchat noch heute macht. Jeder hatte seine Rolle, die Gemeinschaft wurde allerdings von Frauen geführt. Damals hat Frau das noch gekonnt. Heute und mit Blick auf diverse Staatsoberhäupter, bin ich mir nicht mehr sicher.

9. – warum muß sie zur strafe ihre freundinnen lecken/sexgeschichte – Vielleicht hatten die Freundinnen Honig an den Fingern? Süß waren sie bestimmt.

10. – warum haben lesben sex – Warum haben Heteros Sex?

11. – nandalya – Was wollt ihr alle von mir?

12. – der coronastaatsstreich – Den gab es meiner Meinung nach auch. Nachzulesen hier: Die Corona-Krise: Pandemie oder Staatsstreich?  

13. – kenjutsu – Kenjutsu ist der Oberbegriff der japanischen Schwertkünste. Bevor ich lange Erklärungen schreibe: Das ist Kenjutsu! 

14. karate oder kung fu besser – Es gibt keine „beste Kampfkunst.“ Jede steht für sich und so ist es gut. Aber nicht jeder hat das gleiche Talent. Daher ist es für einige schwieriger und für andere leichter, diese oder jene Kampfkunst zu lernen.

15. – japan karate dominiert – Niemand ist unbesiegbar, wenn das mit diesem Suchbegriff ausgedrückt werden soll. Allerdings gewinnen japanische Sportler sehr oft bei Karate-Wettkämpfen.

16. – leung ting kernspecht – Tausendmal erklärt, gern noch einmal. Leung Ting ist der selbsternannte Wing Chun-Großmeister aus Hongkong. Angeblich hat ihn Ip Man, der Lehrer von Bruce Lee trainiert, was noch immer unbewiesen ist. Soweit ich weiß hat er sein Wing Chun bei einem Schüler von Ip Man gelernt und führt widerrechtlich den Titel Großmeister. Keith R. Kernspecht ist von Leung Ting vor vielen Jahren in dieser Kampfkunst unterrichtet worden und hat das System dann nach Deutschland und Europa gebracht und die European Wing Tsun Organisation (EWTO) gegründet. Die EWTO steht wegen ihrer Trainingsmethoden und der Kommerzialisierung des Wing Chun seit Jahren im Kreuzfeuer der Kritik.

17, – gutes wing chun – Da ist sie wieder, die ewige Frage. Wer eine durchaus interessante Art der Selbstverteidigung lernen möchte, der kann das gern machen. Der Trainer sollte aber keinem Verband angehören. Sonst wird es teuer und der Schüler lernt fast nichts. Yuki und ich haben das System vor einigen Jahren bei einem wirklich guten Sifu gelernt. Kombiniert mit z. B. Kickboxen oder Taekwondo, kann Wing Chun durchaus brauchbar sein. Umfassender erklärt habe ich das in diesem Beitrag: Wing Chun – Der ewige Frühling

18. leung ting idiot liar – Ob Leung Ting ein Idiot ist möchte ich nicht beurteilen. Zu seiner Person habe ich bereits weiter oben etwas geschrieben.

19. – wing chun strassenkampf – Die Definition ist meiner Meinung nach korrekt.

20. – selbstverteidigung hoden unfair – Was soll daran unfair sein, wenn eine Frau sich gegen einen Angreifer mit einem Tritt in die Hoden wehrt?

21. – markus langemann club der klaren worte – Den Youtube-Kanal und die Webseite von Markus Langemann kann ich jedem empfehlen, der eine von Ideologien und Parteien unabhängige Meinung sucht.

22.- dr. landar – Frau Dr. Landar ist mein virtuelles Alter Ego. Zusammen mit meinem Kumpel Teufelchen löse ich kniffelige Fälle oder rette die Welt.

23. – gez staatsfunk – Als Staatsfunk habe ich bereits vor Jahren die deutschen von der GEZ finanzierten Medien bezeichnet, da sie meist reine Propaganda bringen.

24. – liebesbrief an frau – Nicht danach suchen, selbst schreiben! Dann freut sie sich. Punkt!

25. – auto frau – Ja, auch Frauen fahren Autos und das sehr oft sehr gut.

26. – japan wasserstoff – Japan und Korea, bzw. diverse Konzerne, forcieren die Herstellung der Brennstoffzelle. Allerdings nicht nur für Autos.

27. – queer gedacht – Zwar bin ich wirklich queer, aber ich denke das sollte quer gedacht heißen. Über die Querdenker habe ich nun schon mehrfach berichtet. Allerdings bin ich noch skeptisch.

28. – tuning chip – Ein schwieriges Thema. Vermutlich ist Chiptuning, also die Leistungssteigerung von Turbo-Motoren gemeint. Dass es etwas bringt ist unbestritten. Unsachgemäßes Tuning kann allerdings den Motor und das Getriebe schädigen. Ebenso diverse Billig-Chips, die dem Motor-Steuergerät falsche Zahlen vorgaukeln.

29. – yuki onna – Mit der Yuki-onna, der Schneefrau bin ich verheiratet. Spaß beiseite, meine Frau heißt Yuki und ist wie ich auch Japanerin. Allerdings ist sie ebenso hübsch wie die Yuki-onna der Legenden. Dafür aber weniger tödlich und kein bisschen rachsüchtig.

30. – japan china krieg – Eine aktuelle Kriegsgefahr zwischen Japan und China sehe ich nicht. Wir manövieren geschickt durch die US-Sanktionen gegen China und machen gute Geschäfte.

31. – neoliberalismus  – Der Neoliberalismus beherrscht uns seit Jahrzehnten. Zur Zeit gehen die Meinung weit auseinander. Es gibt Stimmen, die sehen ihn in den letzten Zügen. Ich sehe das anders, aber das kann ich an dieser Stelle nicht in wenigen Worten erklären. Vielleicht schreibe ich darüber einen eigenen Beitrag. Wer mehr über den Neoliberalismus lesen möchte: „Der Unsichtbare – Neoliberalismus in der Kritik“

Die Frau und die Kitsune

Die Frau und die Kitsune

Im alten Japan gab es einst eine Frau, die jeden Tag voller Sehnsucht aufs weite Meer blickte. Oft liefen Tränen über ihr Gesicht und nässten ihren Kimono. Was war geschehen? Ihr geliebter Mann hatte auf der Nachbarinsel eine andere Frau gefunden und sie allein zurückgelassen. Ihre Freunde klopften vergeblich an ihre Tür, die Frau wollte sie nicht sehen. Stattdessen badete sie im Meer der Tränen.

Eines Tages, der kalte Winterwind pfiff um das kleine Haus, klopfte es wieder an der Tür. Eine schwache Stimme drang an das Ohr der Frau. „Bitte hilf mir, es ist bitterkalt und ich friere sehr.“ Sofort lief die Frau zur Tür und fand dort eine halb erfrorene weiße Kitsune, die sich zitternd in ihre Arme schmiegte. „Wer bist du?“, fragte die Frau erstaunt. „Du kannst mich Inari nennen“, flüsterte die Kitsune mit schwacher Stimme.

Von diesem Tag an teilte die Frau ihr weniges Essen mit der Kitsune, die nun jede Nacht an ihrer Seite schlief. Der Winter verging, die Frau vergaß ihren Kummer und freute sich über die Genesung der Kitsune. Diese wurde jeden Tag munterer und sprang vergnügt durch das kleine Haus. Zwar wunderte sich die Frau wieso eine Kitsune sprechen konnte, aber sie genoss die Unterhaltungen sehr. Ihre Trauer hatte sie fast vergessen.

Als der Frühling kam klopfte es erneut an der Tür. Diesmal öffnete sie und sah ihre Freunde dort stehen, die sich Sorgen um sie machten. Das Wiedersehen war herzlich, man hatte sich viel zu erzählen. Die Frau wollte die Kitsune rufen, um sie ihren Freunden vorzustellen. Aber die kleine Füchsin war und blieb verschwunden. Mit ihr war auch die Trauer der Frau gegangen, die nie wieder voller Sehnsucht aufs weite Meer geblickt hat. Aus Dankbarkeit hat sie einen Schrein für die Inari gebaut, der noch heute existiert.

Gedanken einer Ausländerin: Die Corona-Zauberer

Gedanken einer Ausländerin: Die Corona-Zauberer

Jeder kennt vermutlich den Zauberer von Oz. Als Kind war ich begeistert, als ich das alte Musical zum erstem Mal sah. Die folgenden Personen Zauberer zu nennen, wäre allerdings des Guten zuviel. Während der Zauberer von Oz ein sympathischer Scharlatan gewesen ist, handelt es sich bei Markus Söder und Jens Spahn allenfalls um Zauberlehrlinge. Ja, um es vorweg zu sagen, ich mag die beiden nicht. Jens Spahn löst Übelkeit bei mir aus, dieser Mensch ist mir zuwider. Als Bloggerin darf ich das schreiben, echte Journalisten hätten das vermutlich weniger drastisch formuliert.

Fakten!?

Der Selbstdarsteller Söder mogelt sich mit Halbwahrheiten oder reinen Lügen durch die angebliche Corona-Pandemie. Seine „zweite Wellen“ sind reine Fantasieprodukte. Gleiches gilt für die im Hauruck-Verfahren aufgebauten Test-Stationen. Pleiten, Pech und Pannen wäre die Übertreibung des Jahrhunderts, wenn man die dortigen Zustände beschreiben will. Gäbe es einen tödlichen Virus, wäre SARS-CoV-2 eine wirkliche Gefahr, in Bayern und ganz Deutschland würden sich bereits Leichenberge türmen. Aber der PCR-Test misst nun mal alles, von Rhino- bis zu für Menschen harmlosen Corona-Viren. Die hatte der ach so tolle PCR-Test bei der Fleischfabrik Tönnies gefunden. An Covid-19 ist dort keiner erkrankt.

Ich schreibe es an dieser Stelle noch einmal, auch wenn es niemand glauben möchte: PCR-Tests sind für Diagnosen ungeeignet! Die Hersteller dieser Tests verbreiten das explizit. Allein die Zauberlehrlinge wollen das nicht glauben und ihre willigen Helfer messen weiterhin falsch positiv. Der von sogenannten „Faktenfindern“ diskreditierte Professor Sucharit Bhakdi hat in einem Interview gesagt, dass durch die massiven Tests in Deutschland, ein sogenanntes „Grundrauschen“ falsch positiver Tests zu sehen ist. Die Empörung war groß und die Politik hat ihre Kettenhunde auf den Professor losgelassen. Die Behauptung dieser sogenannten Faktenfinder, dass der Professor nicht mehr auf dem neuesten Stand der Wissenschaft sei, kommt einem Todesstoß gleich. Einen solchen Unsinn habe ich selten gehört.

Nichts als die Wahrheit

Nun ist es leider so, dass Politik und Medien die Deutungshoheit für sich reklamieren und Millionen gebannt an ihren Lippen hängen. Keiner denkt darüber nach, was solche Aussagen bedeuten. Glauben diese Typen wirklich, dass ein Wissenschaftler so einfach in Rente geht und seine Zeit mit Angeln oder Schach verbringt? Ganz im Gegenteil sind auch ältere Wissenschaftler noch immer auf der Höhe der Zeit. Nun, da sie aus dem Lehrbetrieb herausgenommen sind, können sie sich noch einfacher und umfassender informieren. Glaubt ihr nicht? Dann nehmen wir das Beispiel meines Vaters, der vielleicht irgendwann sein Dojo schließen wird. Kann er dann kein Karate mehr? Die Grundlagen der Medizin, der Wissenschaft, haben sich nicht geändert. Was auch für Karate gilt. Professor Bhakdi weiß also wovon er spricht. Dem gegenüber haben die Faktenfinder keine Ahnung. Sie sind bezahlte Schreiberlinge, die eine verdächtige Nähe zu Antifa und / oder der Regierung haben. Vielleicht sind sie auch einfach nur blöd.

Aber zurück zu den Zauberlehrlingen, die stümperhaft und offensichtlich ahnungslos in der angeblichen Corona-Krise sind, diese aber für ihre politische Karriere weiter inszenieren. Von Jens Spahn zu sprechen ist müßig. Selbst wer nur fünf Minuten recherchiert, wird fündig werden und über diverse Ungereimtheiten im Leben dieses Menschen stolpern. Ein Beispiel von vielen ist der Kredit einer Sparkasse, der Spahn von 2009 bis 2015 als Verwaltungsrat angehörte. Ein Schelm der Böses dabei denkt. Darüber, dass in einer Wirtschaftskrise der Kauf einer Luxusvilla kein gutes Licht auf den Käufer wirft, muss man kaum reden. Mehr als 4 Millionen Euro können die wenigsten Deutschen für ein (unrenoviertes) Eigenheim ausgeben.

Blick zurück nach vorn

Vielleicht irre ich, aber die Summe der Neuigkeiten ergibt für mich das klare Bild, dass man die Deutschen weiter und noch schärfer in eine Art Geiselhaft nehmen will. Mit verbreiteter Angst vor einem Grippe-Virus, der so oder ähnlich schon Jahre existiert, werden die Grundrechte eingeschränkt und weiter ungeniert regiert. Die Umfragewerte für die CDU/CSU bestätigen den Kurs. Schwarz-GRÜN wird zur Option und einem drohenden Schreckgespenst. Allerdings spielt es keine Rolle, Rot-Rot-GRÜN wäre ebenso schlimm. Wer die Zeit hat, der bewegt seinen Hintern am 29.08.2020 nach Berlin und versucht dort Flagge gegen die Maßnahmen zu zeigen. Ich bin gespannt was die Berliner Regierung inszenieren wird, um auch diese Demonstration zu „sprengen.“ Wird es wieder die völlig absurde Maskenpflicht sein?

In Asien, in Japan, tragen viele Menschen Masken, wenn die Erkältungszeit naht. Manche das ganze Jahr. Das ist relativ sinnfrei, ein normaler Mund-Nasen-Schutz schützt vor Viren nicht. Die in Deutschland (mehrfach!) von einer verängstigten Bevölkerung getragenen Masken haben den Effekt eines Maschendrahtzauns, der einen Schwarm Obstfliegen abwehren soll. Und das ist noch untertrieben. Aber das ist nur ein Punkt von vielen, der die Sinnlosigkeit von Masken zeigt. Vor allem dann, wenn man sie mehrfach trägt. Selbst der Zauberlehrling Söder trägt sie achtlos in der Tasche, warum will das keiner sehen? Gäbe es eine Gefahr, wäre Söder schon längst tot. Die Gefahr für den Träger geht allerdings von mehrfach verwendeten Masken aus, die voller Keime sind. Stichwort Bakterien, die im Vergleich zu Viren sehr viel größer sind und durchaus von der Maske aufgehalten werden. Als Vergleich dienen Ameise (Virus) und Elefant (Bakterium).

Wer immer noch an das Märchen von „Maske schützt gegen Viren“ glaubt, dem sei ein Blick auf Japan empfohlen. Trotz Maske gibt es in meiner Heimat Grippewellen. Die Maske in Japan ist ohnehin nur ein Produkt übertriebener Reinlichkeit. Niemand in meiner Familie macht diesen Masken-Unsinn mit. Die inszenierte Pandemie hat lediglich den Zweck Wahlen zu gewinnen, die Wirtschaft umzubauen und die Agenda 2030 problemlos durchzusetzen. Ist alles auf den Weg gebracht, wird die Maske fallen. Im übertragenen und im wörtlichen Sinn.

Täglich nachgedacht: Der Sommer der Wahrheit

Täglich nachgedacht: Der Sommer der Wahrheit

Am 06. August 1945 um 08:15, ist eine Atombombe auf Hiroshima gefallen und hat viele tausend Menschen in den Tod gerissen. Das war ein klares Kriegsverbrechen und eine absolut unnötige Tat. Die japanische Regierung war längst zur Beendigung des Krieges bereit, aber es ging darum nicht das Gesicht zu verlieren. Das aber wäre durch die von den Amerikanern geforderte bedingungslose Kapitulation geschehen.

Bomben für den Frieden!?

Die Bomben auf Hiroshima und Nagasaki haben den Krieg nicht beendet. Den Militärs waren diese Bomben völlig egal. Im Hauptquartier stellte man lediglich Fragen zur Einsatzfähigkeit der Truppen und der Beschädigung bzw. dem Verlust von Kriegsgerät. Allerdings gaben diese Bomben der Regierung die Möglichkeit, nun ohne Gesichtsverlust zu kapitulieren. Dies geschah mit dem Hinweis auf die Opfer, die man vermeiden wolle. In Wirklichkeit war Japan einfach am Ende seiner Ressourcen. Andernfalls hätte man bis zur völligen Vernichtung gekämpft.

Ende 2019, Anfang 2020, schlug eine neue Bombe ein. Nicht nur in Japan, nein auf der ganzen Welt. Ein angeblich neuartiges Virus würde möglicherweise Millionen töten, hieß es von der Seite der WHO. SARS-CoV-2 mag in der Tat „neu“ sein. Nach Aussagen renommierter Wissenschaftler könnte es sich dabei um eine Mutation eines bereits bekannten Corona-Virus handeln. Was übrigens bedeutet, dass die meisten Menschen (kreuz)immun dagegen sind und bei einem möglichen Kontakt keine oder milde Symptome zeigen. Wissenschaftler und Ärzte wiesen mehrfach, eigentlich immer wieder darauf hin. Vergeblich. Die Welt hat auf Panik gemacht.

Genug ist genug

Der 01. August 2020 ist noch immer in aller Munde. Noch immer versuchen die Medien, die Zahl der Demonstranten nach unten zu korrigieren. Aber es geht nicht um Berlin, einmal mehr schreibe ich nun über jene „Covidioten“, die offensichtlich in der deutschen Regierung sitzen. Dass Deutschland von Unfähigen regiert wird, scheinen nur wenige zu begreifen. Sie verorten lieber Lügner bei diversen Demonstranten, die zu Recht ohne Maske oder Abstand demonstrieren gehen. Dem gegenüber steht zum Beispiel Finnland. Finnland hat als erstes Land in Europa die Corona-Beschränkungen aufgehoben. Es gibt keinen Beweis für eine weitere Ausbreitung des Virus, begründet Mika Salminen, Chef der staatlichen Gesundheitsbehörde THL diesen Schritt. Das Virus ist besiegt.

Aber in Deutschland scheint sich ein anderes Virus auszubreiten. Nennen wir es Stümpertum, nennen wir es Mittelmaß oder Dummheit. Vielleicht auch Vorsatz, das gilt es herauszufinden. Wo sind die aufrechten Wissenschaftler, die Anwälte, die zu tausenden aufstehen? „Angela, dein / das Volk ist da“, haben die Demonstranten letzten Samstag gesungen. Singt weiter, dann ist diese Frau bald weg! Kommt alle am 29.08.2020 zur neuen Demo nach Berlin. Vielleicht schaffe ich es auch und komme zurück. Mich, darauf wette ich, wird niemand aufhalten oder verhaften! Als Ausländerin genieße ich in Deutschland Artenschutz. Yuki lacht, als ich das schreibe und Aiko will auch wieder „Doitsu“ sehen.

Richtig oder falsch

Warum Merkel & Co. tun was sie tun, darüber habe ich bereits ausführlich geschrieben. Leider noch immer mit geringer Resonanz. Noch immer glauben viele Menschen, das SARS-CoV-2 ein böses Killervirus sei. Verstört und ängstlich tragen sie selbst unter freiem Himmel ihre nutzlosen Masken, die für den einmaligen Gebrauch hergestellt worden sind. Niemand glaubt, dass das Virus bereits seit April nicht mehr nachzuweisen ist. Die massiven Tests zeigen a. falsch positiv gesteste Menschen und b. reagieren sie auf andere, für Menschen harmlose Corona-Viren, bzw. c. reagiert der Test auch auf Rhino-Viren. Herr Drosten muss das wissen, auch der Chef-Tierarzt vom RKI. Aber sie können oder dürfen ihr Narrativ nicht ändern, die Politiker haben anderes im Sinn.

„Du hast doch keine Ahnung, Mayumi!“, höre meine Kritiker rufen. „Schau doch nur die vielen Toten!“  Dass es diese „vielen Toten“ nie gab, begreifen sie nicht. Aber was haben wir wirklich gesehen? Ein wie jedes Jahr überlastetes, regional begrenztes, italienisches, spanisches, amerikanisches Gesundheitssystem. Gleiches gilt für viele andere Staaten. Wir haben Menschen gesehen, die man zu Tode behandelt und / oder beatmet hat. Schaut nach Schweden, schaut nach Vietnam, nach Japan oder Süd-Korea. wer Zahlen lesen kann, vor allem dies auch möchte, wird die Wahrheit erkennen.

Corona forever!?

Richtig ist, dass dieses Virus nicht mehr verschwinden wird. Vermutlich war es schon seit Jahren so oder ähnlich vorhanden. Was, wie ich bereits schrieb, im Umkehrschluss bedeutet, dass die meisten Menschen immun dagegen sind und entweder keine oder milde Symptome hatten und haben werden. Bei Risikogruppen ist das anders. Die kann man schützen. Wie jedes Jahr, wenn die Influenza kommt. Aber nicht indem man sie einsperrt und die Wirtschaft eines Landes ruiniert.

Professor Sucharit Bhakdi, den ich in Deutschland für einen der besten Wissenschaftler halte, diesem Mann zuzuhören ist wie ein Sonnenaufgang. Plötzlich überstrahlt das Licht der Wahrheit jene düsteren Prognosen, die wie schwarzes Gift aus den Mündern der Politikern quellen. Dieses Gift, dieser faulige Atem, hat bereits Millionen von Menschen infiziert, die in kreischender Angst nun lieber ihre Nachbarn denunzieren, statt das eigene Denkvermögen einzuschalten.

Meinungen

Hetzer wie Correctiv, SPON, taz und wie sie alle heißen, verbreiten im Auftrag pure Angst. Lest den Kram einfach nicht! Meidet diese Seiten und sie hören irgendwann mit dem Unsinn auf. Lieber lese ich wieder über Greta, was aber mindestens so schwachsinnig wie Corona ist. Einige mögen glauben, dass Professor Sucharit Bhakdi keine Ahnung mehr hat oder lediglich sein Buch verkaufen will. Jeder hat dieses Recht, es gibt in Deutschland viele Hobby-Virologen. Ich glaube ihm seit der ersten Stunde. Im Gegensatz zu den Corona-Jüngern, weiß der Mann wovon er spricht.

Berlin kann ein Signal für die Welt sein, ihr habt es in der Hand etwas zu verändern. Wir brauchen die Bilder von friedlichen Menschen, die für Freiheit und Selbstbestimmung aufstehen. Wovor ich warne sind Menschen, die diese „Krise“ ausgenutzt oder sogar verursacht haben. Sollte sich herausstellen, dass Politiker wider besseres Wissen ihre Länder in den Lockdown zwangen, gehören diese Menschen vor Gericht. Mit einer Entschuldigung ist es nicht mehr getan. Die hätte im April oder spätestens im Mai noch ausgereicht. Aber vielleicht muss nun die Bombe der friedlichen Revolution „explodieren“, um ein Umdenken auszulösen. Ohne Gesichtsverlust, liebe Frau Merkel, geht es allerdings für Sie nicht.

Wem es möglich ist und wer dies vor allem möchte, der teilt und verbreitet das folgende Video. Vielleicht kann es dabei helfen, den Menschen die Angst zu nehmen und Licht in die Dunkelheit von Corona zu bringen. Ich danke dafür. Sollte das Video gelöscht werden, ich habe eine Kopie davon, die ich bei Bitchute hochladen kann.

Video: Prof. Sucharit Bhakdi im Außerparlamentarischer Corona Untersuchungsausschuss

Schweigen ist eine Blume

Schweigen ist eine Blume

Meine Tage in Schweden neigen sich dem Ende zu. Ich gebe das Zepter weiter. „Kobra, übernehmen Sie!“ Wolf lacht, als ich diese uralte Serie zur Sprache bringe, deren absoluter Fan er ist. Zusammen mit dem Team, haben wir in den letzten Tagen einige Folgen angeschaut. Eine junge Schwedin, die ich Inga nennen will, ist sichtlich enttäuscht, als ich von meiner Rückkehr nach Japan spreche. Ich habe die Studentin vor einigen Wochen als Buchhalterin engagiert, wir haben uns durch Zufall in einem Cafe getroffen. Inga ist im letzten Semester und freut sich über den (Neben)Job. Aber sie mag Frauen und hat ein Auge auf mich geworfen. Zugegeben flirte ich noch immer gern. Aber meine Elfe würde ich nie betrügen. Ingas Tränen fließen, als sie meinen Korb entgegen nimmt.

Die Firma ist gut aufgestellt, das Konzept wird funktionieren. Es sei denn, dass in Schweden eine zweite Welle rollt. Dumm nur, dass es dort nicht einmal eine erste Welle gab. Die deutsche „Qualitätspresse“ hat darüber gelogen. Ebenso wie diverse Politdarsteller. Ich könnte einiges darüber schreiben, aber das hat Peter Meyer im Rubikon besser gemacht. Besser berichtet haben ohnehin die Alternativen Medien. Vor allem der Rubikon und KenFM, haben einen ungeahnten Aufschwung erlebt. Vielleicht ist das der Funke Hoffnung, der nun neue Nahrung braucht. Ducken war gestern, nun ist Widerstand Bürgerpflicht.

Aiko ist total aufgeregt, als wir per Skype miteinander sprechen. „Wann bitte kommst du?“, will sie ständig wissen. Die Kleine wartet voller Sehnsucht schon seit Wochen. Stolz erzählt sie mir alle Neuigkeiten und dass sie eine neue Karate-Technik kann. Cousin Ken hat sich Aiko angenommen und ihr einiges beigebracht. Er lacht nur, als ich mit ihm schimpfe. Ob er noch lachen kann, wenn ich ihm aus Spaß den Hintern haue? Auch Yuki freut sich. Aber unsere Liebe kennt bekanntlich keine Grenzen. Das war schon immer so.

Ich blicke auf Deutschland. So nah und doch so fern. Erneut heißt es Abschied zu nehmen. Diesmal für immer? Bedingt durch den Aufbau der Firma in Schweden, habe ich weder die Zeit noch die Muße gefunden, um mich politisch in Deutschland zu engagieren. Wo auch, wäre die nächste Frage. Aber tun wir kurz so, als ob ich an Politik(er) glaube. Grüne, Linke und SPD halte ich für fehlgeleitet. Diese Truppe ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Mit den Linken sitzt ohnehin die umbenannte SED im Bundestag.

Die CDU ist zur reinen Partei der eigenen Machterhaltung verkommen. Die internen Rebellen der Werteunion haben keinen Einfluss (mehr) oder halten sich vornehm zurück. Die CSU wäre gern die echte AfD, aber man traut sich aus wahltaktischen Gründen nicht. Die FDP braucht niemand mehr. Die Partei hat ihr Fähnlein zu oft in die verschiedensten Richtungen geschwenkt. Die AfD ist ohnehin nur mit sich selbst beschäftigt. Die Partei muss noch reifen oder sie wird untergehen.

Woher also soll Deutschlands Veränderung kommen? Von den Querdenkern vielleicht, die für Frieden und Liebe stehen? Am 01.08.2020 haben sie eine große Demonstration in Berlin geplant. Wer will und kann geht hin. Aber schon jetzt arbeitet das linke Narrativ an Gegenmaßnahmen. Wahlweise werden die Querdenker als „Corona-Leugner“ oder „Verschwörungstheoretiker“ denunziert. Vorsicht ist also angebracht. Jedoch auch einem Staat gegenüber, der auf dem Weg in die falsche Richtung ist.

Ich könnte eine Voraussage für a. die Demonstration und b. die politische Zukunft Deutschlands machen und läge vermutlich richtig. Aber soll ich mir weiter den Kopf über eine Nation zerbrechen, die sich selbst verleugnet und Probleme mit der eigenen Identität und Geschichte hat? Japan hat seine eigenen Probleme. Vielleicht werde ich eines Tages darüber berichten. Aber bis dahin wird mein Schweigen eine Blume sein. Habt einen schönen Sommer. Wir lesen uns im Herbst.