Mein japanisches Leben – Teil 1: Der Frust des Gaijin

Mit diesem Beitrag will ich eine Reihe beginnen, die unser Leben in Japan zeigt. Dabei wird es nicht ständig nur um unsere Personen gehen. Ich werde auch über alltägliche Dinge schreiben und die Unterschiede zwischen Deutschland und Japan ansprechen. Vielleicht auch über japanische Politik, die aber wenig spannend ist.

„In Japan zu leben hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.“ Dieser Satz ist der Gipfel der Enttäuschung eines jungen Amerikaners, der in Japan heimisch werden wollte und schon nach wenigen Monaten frustriert die Koffer packte. Was war passiert?

Wir haben Brian über meinen Cousin Ken kennengelernt. Wie Ken ist auch Brian Fotograf und hat mehrfach mit ihm gearbeitet. „Ich habe mich schon als Junge für Japan interessiert“, lässt Brian uns wissen, hocherfreut dass wir Englisch sprechen. „Für das Land oder seine Menschen?“, frage ich, „viele Amerikaner sind doch nur an schnellem Sex mit Frauen interessiert.“

Brian zuckt zusammen und wird tatsächlich rot. Während Elfchen schnell die Hand vor den Mund hält um ihr Lachen zu verbergen, feixt Ken völlig ungeniert. Brian gibt sich einen Ruck. „Ich mag Asiatinnen schon“, sagt er, „aber das war nicht mein eigentliches Ziel. Mir gefällt einfach die japanische Kultur. Wir Cowboys haben davon nicht sonderlich viel.“

„Bist du doof?“, will ich wissen, „natürlich haben auch Amerikaner ihre Kultur. Viele stammen doch ursprünglich aus Europa, hast du nie nachgeforscht woher deine Ahnen sind?“ Brian lacht, Ken hatte ihn bereits vor meiner direkten Art gewarnt. „Meine Vorfahren sind aus Dänemark“, erzählt er uns. „Ich war sogar schon dort. Aber ich habe nichts empfunden, es war einfach nur ein fremdes Land.“

„Ich habe 30 Jahre lang in Deutschland gelebt“, erwidere ich. „Aber ich habe Japan immer als meine Heimat angesehen.“ „Aber das kannst du doch so nicht vergleichen!“, empört Brian sich, „ich fühle mich als weißer Amerikaner sogar fremd in meinem eigenen Land.“ „Und woran liegt das?“, will ich wissen und kenne die Antwort schon. „Schwarze und Latinos hassen uns“, sagt er bedrückt, „wir werden zur Minderheit im eigenen Land.“

„Wer lässt denn zu, dass das passiert?“, lege ich den Finger auf eine Wunde, die Brian noch nicht einmal gesehen hat. Begreift er was im Westen vor sich geht? „Wie meinst du das jetzt?“, fragt er verwirrt. „Es passiert einfach.“ „Nein!“, erwidere ich, „ihr Weißen lasst es zu! Ihr lasst euch einreden, wie in Deutschland auch, dass ausschließlich Weiße für das Elend auf der Welt verantwortlich sind und kriecht z. B. vor der Black Lifes matters Kampagne.“

„Ja, aber wir haben doch die Schwarzen erst versklavt“, erklärt uns Brian. „Wir haben sie aus Afrika geholt.“ Yuki hält es nicht mehr aus, sie die normalerweise mir gern die Gesprächsführung überlässt, funkelt den Amerikaner an. „Es waren Afrikaner selbst, die andere Afrikaner versklavten. Und zwar Jahrhunderte vor der Ankunft des ersten Weißen in Afrika. Sklaverei gab es in allen Hochkulturen, weiße Europäer haben sie lediglich fortgesetzt.

Es ist genau diese Legende von der alleinigen Schuld der Weißen, die ihr so willig schluckt. Jedes Leben zählt, hörst du? Natürlich war das falsch Afrikaner zu versklaven! Aber Aussagen, dass allein Weiße an ihrem Elend schuld seien, lenken doch auch vom eigenen Unvermögen ab. Afrika ist ein reiches Land, mit leider oft korrupten Regierungen. Die unterdrücken die Bevölkerung und verkaufen sich aus Geldgier dem Kapitalismus. Der übrigens auch in China existiert, das wirtschaftlich sehr aktiv in Afrika ist.“

„Die Massenmigration aus Afrika sehe ich allerdings als Gefahr“, füge ich hinzu. „Aber für beide Seiten. Daher finde ich es gut, dass Trump sich gegen unkontrollierte Einwanderung stellt. Dieser Traum von einer Umverteilung des Geldes, den Demokraten in den USA und ihre Gegenstücke in Europa träumen, wird niemals funktionieren. Das ist auch so nicht wirklich gewollt. Man will lediglich Angst und Unruhe auf der Welt verbreiten, um die eigentlichen Ziele in Ruhe zu verfolgen.“

Brian ist sichtlich verwirrt. Ich begreife schnell, dass er ein zwar netter Bursche, aber auch ein ziemlich einseitig informierter Einzelgänger ist, dem es schwer fällt Kontakte zu knüpfen. Seine Ausrede, es läge an der Sprache, durchschaue ich sofort. Japaner werden sich große Mühe geben, um die Sprachbarriere zu  überwinden. Daher liegt es allein an ihm.

Als wir ihn einige Tage später wiedersehen, hat er sich umfassend über die Sklaverei informiert. „Wir Amerikaner sind wirklich blöd“, gesteht er zerknirscht. „Uns kann man alles erzählen.“ Er holt tief Luft und gesteht uns dann, dass er sich nun der Alt-Right-Bewegung in den USA angeschlossen habe. Fraglich nur, ob er den Sprung vom Lamm zum Wolf verkraftet. Mir ist es egal.

In der Folgezeit treffen wir ihn immer wieder in Kens Gefolge, aber er sieht zunehmend unglücklicher aus. Das hat weniger etwas mit Politik, als mit Frauen zu tun, wie wir erfahren. „Ich habe mich in eine Japanerin verliebt“, gesteht er uns, „aber sie will einfach nichts von mir wissen. Nie ruft sie an oder meldet sich, immer ist sie irgendwie beschäftigt.“

„Das liegt daran, dass sie es ist und Arbeit und Privatleben trennt. Es heißt nicht kein Interesse zu haben, aber für sie kommst du erst an zweiter oder dritter Stelle. Japanerinnen sind nun mal keine dich anschmachtenden Liebchen.“ Für Brian bleibt diese Haltung unverständlich. Er betrinkt sich in der Folgezeit häufig und bekommt prompt Ärger mit der Polizei. Vor einigen Tagen ist er überstürzt abgereist.

„In Japan zu leben hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.“ Dieser Satz gilt teilweise auch für Yuki und mich. Japan wird niemals Deutschland sein, hier gehen die Uhren anders. Egal wie westlich sich Japaner nach außen geben mögen, sie werden stets einzigartig sein. Und so ist es gut.

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Der hegemoniale Zyklus – Wie die Welt wirklich funktioniert

Heute will ich eine kleine Märchenstunde halten. Zumindest werden viele das so sehen, die nichts von Ökonomie verstehen. Und eigentlich, ich liebe dieses Wort, ist es nur eine Interpretation von Ideen, die andere vor meiner Geburt aufgeschrieben haben.

Ein gewisser Robert Gilpin, den vermutlich nur ÖkonomInnen kennen, hat mit seiner Theorie des hegemonilalen Zyklus, die Weltpolitik auf eine wunderbare Art und Weise erklärt, die sich durchaus zur Interpretation der aktuellen wie der vergangenen Weltlage eignet. Gilpins Ansatz ist dabei nur einer von vielen, der aber hervorragend passt.

Elitär

Schon mehrfach habe ich darauf hingewiesen, dass wir von Eliten beherrscht und geleitet werden. Die PolitdarstellerInnen spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Wenn überhaupt, so sind sie Angestellte der Eliten. Auch eine Frau Merkel und ein Herr Macron.

Ebenfalls habe ich schon mehrfach geschrieben, dass es keine Kapuzenträger gibt, die durch dunkle Gänge marschieren und dubiose Rituale abhalten. Der wirkliche Herrscher der Welt ist das Kapital (Wirtschaft, Neoliberalismus), das im Besitz einiger – im Verhältnis zur Gesamtzahl der Weltbevölkerung – weniger wirklich reicher Menschen (Familien / Konzerne) ist.

Aber Bilderberger und Illuminaten, Freimaurer und Tempelritter eigenen sich gleich viel besser, wenn es um die Darstellung abstrakter Theorien geht. Mitglieder der Politkaste sind dabei durchaus Mitglieder solcher Gruppierungen. Wirklichen Einfluss haben sie trotzdem nicht. Sie führen lediglich Befehle aus.

Die Mächtigen

Wer hat nun wirklich die „Macht im Staate?“ Zur Zeit ist es das transnationale Kapital. Tolle Neuigkeiten, oder? Weil, das haben wir doch alles schon gewusst. Wirklich? Bisher glaubten viele, dass „die USA“ die führende Macht gewesen sind und sich alles auf eine Neue Weltordnung (NWO) zubewegt.

Das stimmte auch und es stimmt immer noch. Mit dem Unterschied, dass „die USA“ ebenfalls nur den Interessen des Kapitals untergeordnet sind. Internationale Hegemonie ist demzufolge heute nicht mehr so sehr auf das Engagement eines weltweit führenden Nationalstaats, sondern in weitaus stärkerem Maße auf die Interessen und Strategien sozialer Kräfte, in vorderster Linie des transnationalen Kapitals zurückzuführen.

Die Nationalstaaten zu zerschlagen, einem Irrsinn der mit Europa praktiziert werden soll, wird ebenso die USA beinhalten. Und dagegen wehrt sich ein Herr Trump. Er, das darf bitte niemand vergessen, ist ebenfalls Mitglied der Eliten. Die Frage ist nur an welcher Position.

Sklaven des Geldes

Für ihn kommt wirklich „America first!“ Das versucht er umzusetzen, wird dabei aber von Gegenspielern innerhalb der (eigenen) Eliten torpediert und quasi eingenordet. Gibt es sie also doch, die geheimen Zirkel? Ja, aber so geheim sind die eigentlich nicht. Wir sprechen von den Vorständen transnationaler Konzerne, die mit einem Federstrich alles kaufen können. Wir sprechen von Spekulanten, von Hedge-Fonts, die wie Heuschrecken durch alle Länder ziehen und nur Gerippe von Firmen übrig lassen.

Auch den „tiefen Staat“ gibt es, aber selbst die Geheimdienste arbeiten nur im Sinn derer, die das transnationale Kapital vertreten. Die spannende Frage, ob diese Menschen ebenfalls Sklaven des Geldes sind, kann man eindeutig bejahen. Die Eigendynamik des Marktes treibt sie voran. Sie opfern bedenkenlos Staaten, die sich ihren Interessen entziehen oder überziehen sie mit Krieg, den sie der durch Meinungsmanagement verdummten Bevölkerung als alternativlosen Einsatz gegen „Terrorregime“ verkaufen.

Dazu bedient man sich der jeweiligen PolitikerInnen, die zum Teil wirklich an ihre Sache glauben, die man aber längst über die Wirtschaft (Arbeitsplätze) erpressbar gemacht hat. Ein nie enden wollender Kreislauf, der natürlich auf ständiges Wachstum setzt. Das aber von Ressourcen abhängig ist, sprich wie lange reicht noch das „Öl?“

Die aktuelle Dieselpolitik in Deutschland ist ein untrügliches Warnsignal, das nur wieder keiner versteht. Ist etwa das Ende des Ölzeitalters gekommen? Noch nicht, aber endlos wird es so nicht mehr weitergehen. Daher bereitet man sich schon, wenn auch zaghaft, auf eine andere Zukunft vor und enteignet quasi die deutschen AutofahrerInnen.

Der hegemoniale Zyklus

Der hegemoniale Zyklus nach Gilpin – Aufgearbeitet von Prof. Dr. Max Otte, kommentiert und ergänzt von mir.

1. Überlegenheit einer Macht aufgrund von politischen / ökonomischen / gesellschaftlichen Vorteilen – Rom, Großbritannien, USA, …? Man könnte ergänzend hinzufügen, dass „Rom“ in Form der Kirche/n noch immer (mit)regiert, was auch durchaus richtig ist.

Wie Roms Macht entstand und wie man sie erhalten hat, wird jeder wissen. Auch bei Großbritannien war das so. Mit dem durch den Zweiten Weltkrieg verursachten Niedergang Großbritanniens, haben sich die USA endgültig als Hegemon durchgesetzt.

2. Hegemoniale Phase – der Hegemon (USA) legt weitgehend die Regeln fest, aber (fast) alle profitieren (legitime Ordnung)

In den USA, mit ihrem nicht sonderlich ausgeprägten Sozialsystem, ticken die Uhren anders als in Europa und Deutschland. Der immer offener auftretende Neoliberlaismus in den USA beutet dort die Menschen immer mehr aus, viele Bürger sind hochverschuldet. Die soziale Marktwirtschaft in Deutschland, von der man sich in den letzten Jahren schleichend verabschiedet hat, milderte den Raubtierkapitalismus eine Weile ab.

3. Der Hegemon gewöhnt sich an seine Privilegien, neue Mächte steigen auf (Japan, China)

Ist ein Mensch satt, hat er vielleicht als Sportler alles erreicht, wird er oft träge. Das ist normal, niemand kann immer auf Hochtouren laufen und auch Motoren brauchen Pausen. Die Eliten der USA sind übersättigt und streiten sich nur noch untereinander, bzw. mit ihren Gegenstücken auf der anderen Seite der Welt.

4. Der Hegemon verteidigt seine Rolle immer aggressiver – Genau in dieser Phase befinden wir uns. Zwar angeschlagen, wie ein Boxer kurz vor dem Knockout, beißt der Hegemon nach allen Seiten um sich, wird sich aber nicht selbst retten können. Die schwindenden Ressourcen in der Welt wecken Begehrlichkeiten. Um den eigenen Lebensstandard zu erhalten, wird z. B. auf Sibirien geschielt. Der von einigen Kritikern propagierte „Kampf gegen die eigene Bevölkerung“ findet wirklich statt. Die Umverteilung des Geldes ist kaum noch zu verbergen.

5. Multipolarität, Instabilität, Krieg? – Wenn es China / Russland / Japan oder einer (Euro)Asiatischen Allianz gelingt die USA als Hegemon abzulösen, wird alles von vorn beginnen. Vorausgesetzt, dass ein (Atom)Krieg vermieden wird. Die Chancen stehen gut, die USA wackeln bedenklich.

Wann der alte Hegemon ab- und der neue auftritt, ist nicht in wenigen Jahren zu messen. Wir werden eventuell noch Zeugen von Umbrüchen werden, die hoffentlich keinen Krieg bedeuten. 

An dieser Stelle endet meine kleine Märchenstunde. Ob alles genau so ist wie ich es beschrieb, ob ich vielleicht nur Fantasien verbreitet habe, darf jeder für sich selbst entscheiden. Ich behaupte aber ganz selbstbewusst, dass man vieles genau so sehen kann.

Zurück in die Zukunft

Japan, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2018. Dies sind die Abenteuer von Elfe und Biest, die in trauter Zweisamkeit nun 4 Wochen unterwegs sein werden, um fremde Länder zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Kilometer von Deutschland entfernt dringen die beiden Heldinnen in Sphären vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

So oder ähnlich könnten nun meine neuen (Reise)Berichte beginnen. Aber es wird keine (mehr) geben, Ätsch! Höre ich etwa auf zu bloggen? Nö! Mir fehlen momentan Lust und Zeit dazu. Ein Leben am Limit, an der Grenze zur Erschöpfung, endlose und glühend heiße Tage, auch Superheldinnen brauchen eine Pause.

Wohin die Reise geht? Die USA sind wieder angesagt. Los Angeles, Santa Barbara, wir kommen! Ally und Heather sind aus dem Häuschen, als wir sie informieren. „Wir holen euch vom Airport ab!“ Auch Fan Fan und Feng freuen sich auf uns, wir haben sie viel zu lange nicht mehr gesehen.

Schon sehe ich die Neider wieder das Näschen rümpfen und fragen „Wie die Japanerin sich das nur immer leisten kann?“ Sie kann, mehr gibt es darüber kaum zu sagen. Das richtige Studium und viel Eigeninitiative, haben das möglich gemacht.

Was werden wir in den nächsten Wochen machen? Geplant sind Rundreisen durch die USA, wir möchten Land und Leute besser kennen lernen. Wer nun die Stirn kraus zieht und „Nachtigall, ick hör dir trapsen!“, ruft, dem kann ich nur versichern, dass niemals etwas endgültig bei mir ist. Außer einer Sache, nicht mehr in Deutschland zu leben.

Das hat auch etwas mit der politischen Lage zu tun, ist aber primär meiner Neugier geschuldet. Wie in der Kampfkunst brauche ich immer wieder den berühmten Blick über den Tellerrand und möchte gern neue Dinge erleben. Ein längerer Aufenthalt in den USA ist also immer eine Option. Natürlich werde ich immer wieder auch Deutschland besuchen, solange man mich dort noch haben will.

Gibt es etwas zur (deutschen) Politik zu sagen bevor ich gehe? Es gäbe wirklich eine Menge zu verkünden, was aber doch nur wieder auf taube Ohren und Unverständnis stößt. Vor allem dann, wenn ich auf der Metaebene bleibe. Ich könnte zum Beispiel über Horst Seehofers Taktik schreiben und wie er die Kanzlerin in die Enge getrieben hat. Politik ist eben etwas mehr, als nur stupide den Staatsfunk zu schauen.

Aber ich werde (vorerst) schweigen und vielleicht im Herbst wieder (politisch) aktiver sein. Bis dahin wünsche ich allen meinen LeserInnen einen wunderschönen Sommer. Bleibt gesund und vergesst mich nicht.

 

Erinnerungen an Deutschland

„Wie ist das eigentlich in die eigene Heimat auszuwandern?“, hat mich meine Freundin Karin mit Tränen in den Augen gefragt, als sie uns verabschiedet hat. Mit dieser Frage hat sie bereits verraten, was ich euch ab heute erzähle. Ich spreche von meiner (vorläufigen) Rückkehr nach Japan, dem Land in dem ich geboren worden bin. Aber geht das so einfach, finde ich mich dort zurecht? Immerhin sind die Kulturunterschiede riesig.

Viele Deutsche sind von Japan fasziniert. Auf mich wirkt das wie eine Art von mystischer Verklärung, die keine Grundlage hat. Abgesehen von der Schönheit japanischer Frauen. Ich muss das wissen, eine sitzt bekanntlich immer neben mir. Leider konnte ich sie seit einigen Jahren nicht mehr dazu überreden, auch eigene Beiträge zu verfassen. „Mach du“, hat sie gesagt. „Ich schimpfe dann, wenn du über mich schreibst.“

Natürlich ist das nur Spaß. Streit, den haben nur die anderen. „Wie ist das eigentlich in die eigene Heimat auszuwandern?“, habe ich auch Yuki gefragt und ein gespielt empörtes „Das habe ich nur wegen dir gemacht!“ als Antwort bekommen. Aus diesem Wortgeplänkel habe ich ein Interview gemacht. Viel Spaß beim lesen.

„Für ein Schwabenmädel kann Japan ein Kulturschock sein“, sagt Yuki. „Zum Glück spreche ich japanisch!“ „Ist das so?“, necke ich sie im Fukuoka Dialekt und bekomme ihre Zunge zu sehen. „Ist ja gut meine Süße“, sage ich ungerührt, „du lässt dich bestimmt gleich wieder scheiden.“

„Das hättest du wohl gern!“, höre ich und empört stemmt sie die Hände in die Hüften. „Wehe du schaust nach einer anderen Frau! Mich wirst du nämlich nicht mehr los, damit das klar ist!“ Yuki (gespielt) wütend ist eine Sensation, sie wird dann gleich noch eine ganze Spur hübscher.

Wie immer wechseln wir zwischen unseren beiden Sprachen hin und her, aber unser Verhalten wird zunehmend japanischer. „Vermisst du etwas in Japan?“, will ich wissen. „Klar doch“, erwidert Yuki, „den Ritt auf einem wilden Mann.“ Ich schenke ihr einen (gespielt) finsteren Blick, prompt folgt ihr silberhelles Lachen. „Wie du meinst“, sage ich, „morgen kaufe ich dir einen GT-R.“

Wir albern herum und packen weiter unzählige Kartons aus, die in einem Seecontainer nach Japan gekommen sind. Die Stuttgarter Wohnung haben wir verkauft und das Geld anderweitig investiert. Die Nachbarin hat uns alles Gute gewünscht. „Sind Sie und Ihre Schwester jetzt mit dem Studium fertig?“, will sie wissen. Die alte Frau hat nie verstanden wer wir wirklich sind. Kein Ding für uns, wir haben sie trotzdem gemocht.

„Was vermisst du?“, will nun Yuki wissen. „Alles und nichts“, erwidere ich. „Das Leben ist nun mal Veränderung. Und was weiß ich heute schon, ob wir für immer bleiben …“ Yuki scharf ausgestoßener Atem lässt mich schmunzeln. „Wehe du hast schon wieder etwas vor!“, höre ich.

Ich kann sie beruhigen, alle Reisen sind vorerst abgesagt. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir so viele Aufträge bekommen“, sagt Yuki. Sie spricht von unserer kleinen Zweifrau-Firma, die wir in Fukuoka gegründet haben.

Ein erstes Seminar haben wie bereits gegeben und JapanerInnen den Umgang mit Deutschen erklärt. Inklusive dem Satz „Ein Bier bitte!“ Wir haben alle herzlich über die Fehler bei der Aussprache gelacht. Humor der anderen Art, der neue Freunde schafft.

Das Interesse an Deutschland ist in Japan groß. Wie lebt man dort, was kann man unternehmen? Ist es vielleicht sogar gefährlich als Ausländer? Diese und andere Fragen beantworte ich gern. Ein Mann in meinem Alter, der kurz vor der Abreise nach Düsseldorf steht, spricht mich auf die Morde an jungen Mädchen in Deutschland an. „Ich habe eine kleine Tochter“, sagt er. „Muss ich mir Sorgen machen?“ Ich rate ihm gewisse Gegenden zu meiden. Er verbeugt sich und versteht.

„Vermisst du die USA?“, frage ich Yuki weiter, „immerhin war es recht lustig dort.“ „Japaner sind schon manchmal komisch“, erwidert Yuki, „daran muss ich mich noch gewöhnen.“ Sie spricht von der generellen Nichtbeachtung unserer Ehe, die in Japan nicht anerkannt wird.

Uns interessiert das herzlich wenig, wir gehen trotzdem Hand in Hand. Die Akzeptanz von LGBT ist in Japan noch weit von der Realität der USA und Europa entfernt, aber es wird langsam besser. Vielleicht sollte ich mich engagieren.

„Was hältst du von der politischen Lage in Deutschland?“, frage ich weiter und kenne Yukis Antwort schon. „Ich fühle mich viel sicherer hier.“ Was ich unterschreiben kann. In Fukuoka kann Frau allein durch Parks und Straßen gehen. Die Yakuza sind normalerweise wenig an Ärger interessiert, zur Not gibt es einen Mittelfinger.

Die japanische Polizei hat wenig Probleme und ist zum Teil sogar überpräsent. Tiefere Einblicke in die japanische Polizeiarbeit habe ich durch meinen Onkel bekommen. Das war sein Dank für meine Hilfe, die Yakuza hinter Gitter zu bringen.

Mit den Worten „Wir brauchen immer gute Polizisten“, beweist er Humor, „du würdest bestimmt eine gute Ermittlerin sein.“ „Klar“, fügt Ken hinzu. „Die würde sie doch alle verhauen!“ Prompt boxe ich ihm liebevoll in den Magen, er hat den Schlag nicht kommen sehen.

„Macht dir das Wetter zu schaffen?“, frage ich Yuki. „Die Sommer in Deutschland waren lange nicht so warm.“ Die Frage ist rein rhetorisch bei 80 Prozent Luftfeuchtigkeit und 34 Grad. Durchgehend versteht sich, auch in der Nacht kühlt es kaum ab. „Ach was“, erwidert Elfchen und schaut mich frech an. „Wo du bist, muss es einfach hitzig sein.“

Little China Girls

Japan zu Besuch in China, auch das könnte die Überschrift dieses Beitrags sein. Aber eigentlich war alles ganz anders. Ein kurzer Bericht folgt nun davon.

Alles begann mit einem Anruf vor einigen Monaten. Am Telefon Lia, auch bekannt als „Girl of Tai-Chi.“ Über Landesgrenzen und Zeitverschiebung haben wir stets Kontakt gehalten. Oft kamen Bilder ihrer beiden adoptierten Töchter, im Hintergrund Peter ihr schwuler (Schein)Ehemann.

Was Lia mir zu erzählen hat lässt mich die kleinen Fäuste ballen. „Peter“, sagt sie, „hat mich wegen einem anderen Mann verlassen.“ Dass Peter einen Freund hatte war Teil der Ehe, nicht aber dass er das gemeinsame Konto plündert und mit dem Geld untertaucht. „Tante Betty hat ihn dann gestellt.“

Was ich niemals für möglich gehalten hätte, die herzensgute Betty Wu hat Ohrfeigen verteilt. Sie war es, die Peter aufgestöbert und zur Rede gestellt hat. Mit Konsequenzen. Niemand greift ungestraft eine Tai-Chi-Meisterin an! „Das meiste Geld habe ich wieder“, fährt Lia fort, aber Peter will ich nicht mehr als Freund. Er hat mich tief enttäuscht und mein Vertrauen missbraucht, nie hätte ich das gedacht!“

Lia erzählt mir, dass sie England verlassen wird. „Das ist kein sicherer Ort mehr für Frauen. Wir werden zurück nach Taiwan gehen, dann wohne ich praktisch um die Ecke.“ Wir müssen beide lachen, die Flugzeit beträgt wirklich nur etwas mehr als 2 Stunden.

Sifu Wu hat noch immer ein Haus in Taiwan, um das sich eine Cousine gekümmert hat. Es bietet genügend Platz für die vier Frauen, von denen zwei noch immer Mädchen sind. Lea und Mia nehmen die Trennung von Peter schwer, sie haben ihn wirklich gern gemocht. Aber das Leben ist nun mal Veränderung.

Eine schwere Erkrankung Lias hat uns vor zwei Wochen Hals über Kopf nach Taiwan geholt. Niemals lasse ich meine Freunde im Stich. Sifu Wu vertraut keinen normalen Ärzten, das hat sie noch nie gemacht. Sie kennt einen guten, aber privaten Spezialisten, der Lia wieder auf die Beine bringt. Bei der Rechnung haben wir geholfen. Geld ist kein Thema, wenn man ein Leben retten kann.

Lia ist noch immer schwach, aber auf dem Weg der Besserung. Ein Magendurchbruch ist nun mal kein Pappenstiel. „Du wirst das Geld natürlich wieder bekommen“, verspricht sie mir, während Tränen über ihrer Wangen laufen. „Bist du doof?“, wollen Yuki und ich gemeinsam wissen und alles hat gelacht.

Wer nun einen Reisebericht und Bilder von Sehenswürdigkeiten erwartet, den muss ich enttäuschen. Außer dem Dojo haben wir kaum etwas von Taiwan gesehen. Sifu Wu ist es auch, die mir von Wudangshan abgeraten hat. Durch die Blume hat sie mir erklärt, der dortige Kung Fu-Stil sei etwas für ruhigere Persönlichkeiten. Yukis frecher Kommentar war „Schade, ich hätte dich so gern ruhig gestellt gesehen.“ Mein Konter war „Ich liebe dich auch“, und vier Frauen und zwei Mädchen haben herzlich gelacht.

Gedanken einer Ausländerin: Der Merkel Putsch

Es ist der  22. November 2005. Angela Merkel wird mit 397 der 611 gültigen Stimmen aller Abgeordneten des 16. Deutschen Bundestages zur Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Dies waren 51 Stimmen weniger, als die Koalitionsparteien Mandate besaßen. Ahnten diese Abweichler damals schon, was 10 Jahre später folgen wird?

In Merkels Regierungszeit sind Bankencrash, der Euro-Rettungsschirm für Griechenland und der Atomausstieg gefallen. Die Flüchtlingskrise 2015 ist nur der traurige Höhepunkt ihres Versagens als Kanzlerin dieser Republik. Merkel selbst hat keinerlei politische Visionen. Sie ist und bleibt eine Sprechpuppe, die nur hohle Phrasen von sich gibt.

Die Globalisten

Schon in den 1960er Jahren haben linke Studenten die USA zum Feind erklärt. Diese Bewegung haben staatliche Kräfte schnell gekapert und für eigene Zwecke ausgenutzt. Nicht die USA sind der Feind, auch wenn sie der Hegemon dieses Zeitalters sind. Der Feind, wenn man überhaupt dieses Wort benutzen möchte, sind Geostrategen wie Zbigniew Brzeziński, die eine neue Weltordnung erschaffen möchten. Wenn ich also in diesem Beitrag von „den USA“ spreche, sind eben jene Strategen gemeint, ohne die auch ein Donald Trump keinen Fuß auf die Erde bekommt. Man findet sie unter anderem bei den Bilderbergern, aber das ist ganz bestimmt (k)eine Verschwörungstheorie.

Auch wenn es schwer zu glauben ist, diese Menschen haben große Macht. Sie sind es, die Regierungen beraten und Vordenker der Finanzeliten sind. Seit 9/11 haben sie ihre Anstrengungen verdoppelt und die Eliten haben kräftig am Krieg verdient. Die den USA sklavisch hörigen Europäer, es ist lachhaft von einem unabhängigen Europa zu sprechen, waren kaum in der Lage dagegen aufzustehen. Deutschland auf keinen Fall, dieses Land war niemals souverän.

Man schaue sich an, was in Ex-Jugoslawien und der Ukraine geschehen ist. Die USA befehlen und die Europäer zündeln mit. Nur wenige wollen sehen, dass sie dabei quasi das Haus des eigenen Nachbarn niederreißen. Wobei man den Blick mehr in den Nahen Osten richten sollte und was uns dort als „humanitäre Hilfe“ verkauft worden ist. Das Ergebnis dieser Hilfe, die Zerschlagung souveräner Staaten, erleben wir seit einigen Jahren. Mit allen negativen Konsequenzen. Tragisch daran, die USA kündigen ihre Pläne immer an. Nur der normale Bürger bekommt das selten mit.

Mit der Hilfe von „Soft Power“, also den Medien, werden sie gezielt auf Kurs gebracht. Sportliche Großereignisse eigenen sich besonders gut. Ab und zu verteilt man auch Almosen in Form von gesenkten Steuern, die durch die Hintertür wieder erhoben werden. Bombenangriffe gegen souveräne Staaten, werden der eigenen Bevölkerung als Kampf gegen den Terror verkauft. Einen Terror, den man selbst in diesen Ländern geschaffen hat.

Die Flüchtlingslüge

Die deutsche Bundesregierung war schon Jahre vor der Flüchtlingskrise über jene Massen informiert, die sich in der Türkei und anderen arabischen Staaten sammelten. In der Türkei, den dortigen Flüchtlingslagern, wird Deutschland seit Jahren um sehr viel Geld gebracht. Mit zum Teil erfundenen Zahlen, hat sich die Türkei massiv bereichert. Das wird geduldet, da die Türkei ein Mitspieler ist.

Wenn ein Krieg vorbereitet werden soll und um die Verluste bei der Zivilbevölkerung so gering wie möglich zu halten, wird eine große Masse Menschen durch gezielte Terrorangriffe in Bewegung gesetzt. Das hat strategische Bedeutung. 1. wird das vorgesehene Kriegsgebiet entvölkert, einer Invasion oder flächendeckenden Bombenangriffen steht nun nichts mehr im Weg. 2. wird der Gegner massiv geschwächt. Dazu später mehr. 3. können diese Flüchtlinge auch dazu dienen, um andere Staaten zu destabilisieren, bzw. dort das politische Klima zu verändern.

Deutschland / Europa verfügte über genügend Finanzmittel, um den Ansturm von „Flüchtlingen“ zu stemmen, deren Heimat man niederbomben wollte. Das Problem für die Geostrategen, einige Staaten spielten dieses Spiel nicht mit und zeigten ihnen demonstrativ den Mittelfinger. Spieler haben immer Gegenspieler und auch Russland ist immer mit im Boot. Dessen Einfluss im Osten wächst, man stemmt sich gegen die Pläne der USA. Deren Drohgebärde ist der NATO-Aufmarsch im Baltikum, als Antwort lässt Russland neue Panzer und Raketen bauen.

Der Plan

Was nur wenige wissen, aber viele bereits ahnen, hinter der aktuellen Flüchtlingskrise stecken die USA, Katar, die Türkei und Saudi Arabien. Wie immer geht es um Geld, der Antrieb der meisten Menschen dieses Planeten. Assads „Nein“ zur Gas-Pipeline aus Katar, hat ihm den Krieg beschert.

Ausgelöst wurde dieser Krieg durch die CIA, finanziert von deren arabischen Verbündeten und der Türkei. Der IS spielt dabei nur die Rolle des Sündenbocks, um die Wahrheit zu verschleiern. Unter dem Deckmantel des Islam, einer dafür sehr gut geeigneten Ideologie, werden Menschen umgebracht.

Apropos Islam! Im Westen glaubte man vermutlich wirklich, dass man die nach Europa strömenden Muslime mit Hilfe der Imame kontrollieren kann. Das hat sich als Trugbild herausgestellt. Was aber keine Rolle für den Gesamtplan spielt, so zumindest denkt man dort.

Deutsche Medien, die über die Atlantik-Brücke mit den USA verbunden sind, haben ganz im Stil von Onkel Sam berichtet. Dass Deutschland die Gelder für die UN-Flüchtlingshilfe massiv kürzte und damit die Menschen erst in Bewegung setzte, haben sie dezent zu erwähnen vergessen. Merkels scheinbarer Fehler war, siehe auch diesen Beitrag „Die Schuldigen – Eine Analyse der Flüchtlingskrise“, dass sie zu viele Menschen ohne jede Kontrolle ins Land gelassen hat. Vor allem die falschen, reine Wirtschaftsmigranten waren in dieser Höhe nicht eingeplant.

Ihr, einer Frau die große Angst vor schlechten Umfrageergebnissen hat, ist Deutschland und die schon länger hier lebenden, ohnehin herzlich egal. Daher hat sie ihren Fehler auch nicht mehr korrigiert und nun schnell „Wir schaffen das!“ gesagt. Aber das stimmt nicht so ganz, wie ich gleich erklären werde. Danach kam das Märchen vom Fachkräftemangel. Im Großen und Ganzen ist der alte Beitrag noch immer korrekt. Jetzt kommt die Ergänzung.

Die Fachkräftelüge

Merkels Auftraggeber, die Finanzeliten, haben durch den Ansturm der Massen die einmalige Chance gewittert, das Lohnniveau in Deutschland dauerhaft nach unten zu drücken. Die Gier nach mehr Profit und kein humanitärer Aspekt, hielt die Grenzen offen. Vor diesem Hintergrund kann man den Satz von Martin Schulz, „Flüchtlinge seien wertvoller als Gold“ vielleicht besser verstehen. Aber Moment, Herr Schulz gehört doch zur SPD!

Was wir in Berlin und anderen Hauptstädten erleben, ist ein reiner Komödiantenstadl. Dort agieren lediglich Politdarsteller, die wirklichen Entscheidungen werden anderswo gefällt. Im Zusammenspiel mit der gleichgeschalteten Presse und den anderen Blockparteien, nahm also das Schauspiel „Deutschland wird bunt“ seinen Lauf. Dabei ist es völlig egal, wer nun an der Regierung ist. Das Endergebnis ist immer gleich.

Auch darüber, dass überwiegend junge, kräftige Männer den Weg nach Deutschland fanden, hat die Bundesregierung natürlich Bescheid gewusst. Das war sogar gewollt. Vielleicht dann weniger die explodierende Gewalt durch jene, von denen nur ein kleiner Prozentsatz echte Verfolgte sind. Flüchtling ist sowieso keiner, der über einen sicheren Drittstaat einreist. Syrer machen nur ein Viertel aus, 75 Prozent kommen aus anderen Ländern.

Auch der nun aufgedeckte BAMF-Skandal ist lediglich eine Show. Natürlich hat die damalige Bundesregierung schon frühzeitig Bescheid gewusst, durch den erfolgten Umbau des BAMF hat man erst die Grundlage dafür geschaffen. Wer das nachlesen möchte, dem sei unter anderem dieser Link empfohlen: KLICK MICH. Der Autor hat sich große Mühe gegeben, um alles genau zu beleuchten. Wer das nicht glauben möchte, schaut weiter die politisch korrekte Tagesschau.

Seid umschlungen Millionen!

Es wäre eine Leichtigkeit gewesen, den wirklich Verfolgten im Nahen Osten über die UN-Flüchtlingshilfe zu helfen und hätte nur einen Bruchteil jener astronomischen Summe gekostet, die nun für die Massen aufzuwenden ist. Aber hier kommt nun auch die UN mit ihrem unsäglichen Plan ins Spiel, Millionen von Afrikanern nach Europa umzusiedeln. Vielleicht lenkt der auch nur von Syrien ab. Könnte doch sein.

Der Bürgerkrieg in Syrien ist so gut wie beendet, was von westlichen Medien verschwiegen wird. Man hofft nun durch Verhandlungen und politischen Druck Präsident Assad zu stürzen. Aber Russland sitzt mit am Tisch und sagt regelmäßig „Njet!“ , was die USA auf die Palme bringt.

Schon 2015 hat Wikileaks-Gründer Julian Assange in einem Interview gesagt, dass hinter der Vertreibung von Syrern aus ihrer Heimat bewusstes Kalkül jener Gruppen stehe, die vom Krieg direkt profitieren – also die US-Neocons und ihre Netzwerke in der Rüstungsindustrie, die Söldner-Firmen und die Geheimdienste. Assange sagte, dass die US-Regierung seit 2006 am Sturz von Präsident Baschar al-Assad arbeite.

Die Entvölkerung Syriens sei Teil des Konzepts zum Sturz Assads, weil durch den Krieg vor allem die Mittelklasse weggeht, sprich Ärzte, Beamte, Anwälte, Ingenieure – also genau jene Berufsgruppen, die man braucht, um ein Land überhaupt funktionsfähig zu halten. Die Vertreibung dieser Gruppen führe zu einer massiven Schwächung von Assad. Assange hatte recht, von Assads 300.000 Mann starker Armee, sind 2018 noch 80.000 vorhanden. Ohne russische Hilfe, wäre das Land verloren.

Wo sind die Soldaten hin …

Liest man Assange stellt man verwundert fest, dass sich offenbar doch hochqualifizierte Syrer unter den Flüchtlingen befinden. Niemand hat das jemals bezweifelt, diese sind nur nie in Deutschland angekommen. Klar sagen muss man aber, dass es sich bei vielen Syrern um finanziell besser gestellte Personen handelte. Wer über genügend Geld verfügte, der konnte sich problemlos auf die Reise zu machen.

Syrien zu entvölkern, um eigene Interessen mit Bomben durchzusetzen, ist den USA fast gelungen. Wenn, ja wenn da nicht der russische Präsident Putin wäre, der ihnen einen Strich durch die Rechnung machte. Die Amerikaner schäumten vor Wut, als die Russen in den Konflikt eingriffen. Offiziell wurden aber höchstens Protestnoten ausgetauscht.

Aber man hatte auch die Rechnung ohne den Iran gemacht, der seine Milizen nach Syrien schickte. Dass nun die Saudis vor Wut fast explodierten, schnell die USA um Hilfe anriefen, die CIA dann 2017 die Bevölkerung Irans aufzuhetzen versuchte, geht ebenso unter, wie der Protest iranischer Frauen, die gegen das Kopftuch demonstrieren. Aber bekanntlich sind deutsche Feministinnen der Meinung, das Kopftuch sei die Befreiung der Frau.

Teile und herrsche

Nichts in der Politik geschieht zufällig, ist ein bekannter Satz. Dem stimme ich zu mit der Ergänzung, dass die Politiker nur wenige Befugnisse haben. Immerhin ist es dieser Clique gelungen, Deutschland, ja ganz Europa in verschiedene Lager zu spalten. Der Trick ist so einfach wie genial, man hetzt, wie schon im Mittelalter, die Angehörigen verschiedener Glaubensgemeinschaften aufeinander und vernachlässigt die Armen in der eigenen Bevölkerung.

Ob die Gründung einer Protestpartei geplant war, immerhin stammen viele ihrer Mitglieder aus der CDU/CSU, kann jeder für sich selbst entscheiden. Die AfD ist alles andere als eine Alternative, sie ist lediglich Teil eines perfiden Plans. Die Frage ist nur, ob das ihren Mitgliedern auch bewusst ist, die wirklich an deren Ziele glauben. Die PolitdarstellerInnen sind sich dabei immer einig in ihrem Spiel der Macht. Momentan heißt das, die SPD in Richtung 10 Prozent zu drücken.

An ihre Stelle soll nun die AfD treten, die vermutlich schon längst von Maulwürfen unterwandert ist und auf diese Weise kontrolliert werden soll. Selbst wenn sie in einigen Jahren mit der CDU koaliert, vielleicht hat sie zuvor noch mit der FDP fusioniert, wird sich nur wenig ändern. Ändern wird sich nur etwas, wenn sich noch mehr BürgerInnen gegen die Herrschaft des Unrechts erheben und endlich den Klammergriff der Amerikaner um Deutschland lösen. Überparteiliche Märsche wären vielleicht ein Mittel.

Die Antifa, Merkels Strumtruppen, haben das Spiel noch nicht geblickt. Diese quietschbunten Schreihälse werden lediglich ausgenutzt und auf ihre scheinbaren GegnerInnen gehetzt. Haben sie ihre Schuldigkeit getan, was sich bereits abzuzeichnen beginnt, werden sie als abgehängte VerliererInnen enden.

Ausblicke

Syrien, die Pläne liegen bereits auf dem Tisch, wird möglicherweise zu einem geteilten Land. Putin, sofern er keinen anderen Ausweg findet, wird keine Wahl haben als zuzustimmen, wenn er nicht weitere Sanktionen fürchten will. Steht dann die Pipeline aus Katar endlich, wird es eine weitere Phase der Konsolidierung geben und Europa im nächsten Jahrzehnt zu einem Nationalstaat zusammengefasst. Kleinere Unruhen werden im Kern erstickt, Österreich und Osteuropa rückt vermutlich in den Schutz Russlands.

China und Japan werden in Asien einmal mehr um die Vorherrschaft ringen, sich aber einigen und mit Russland und dem Rest von Europa, die wirtschaftlich ruinierten USA quasi in Rente schicken. Das Stichwort dafür lautet „Seidenstraße.“ Noch wäre für die Europäer genügend Zeit, um sich zu diesem Projekt zu bekennen. Der Feind sitzt nämlich nicht im Osten.

Ein Teil dieser Ausblicke ist Wahrheit, anderes vielleicht nur Fiktion. Aber zumindest die Sache mit den Flüchtlingen und dem Konflikt in Syrien ist so passiert. Auch, und an dieser Stelle leite ich zum Titel des Beitrags über, der Putsch von Frau Merkel. Genau den hat sie nämlich 2015 mit der Grenzöffnung begangen und keiner im Bundestag hat es bemerkt. Wirklich keiner?

Lesbische Fragezeichen – Suchbegriffe unzensiert

Ich habe wieder getan, was ich auf keinen Fall mehr machen wollte und einige Suchbegriffe aus den letzten 30 Tage kommentiert. Männlichen Lesern mit zartem Gemüt empfehle ich, dass sie diesen Beitrag meiden. Der ist sprachlich ziemlich unkorrekt.

Wie immer lag der Fokus auf „lesbischem Sex“ und „Sex mit Japanerin.“ Die Natur hat das Kleinhirn vieler Männer offenbar nur zur eigenen Triebbefriedigung erschaffen. Eine Alternative wäre vielleicht meinen Blog auf „Privat“ zu setzen, um solche Besucher außen vor zu lassen.

1. – was mögen lesben, was männer tun sollten – Was wäre, wenn Mann uns einfach als Frauen respektiert, die kein Interesse an (s)einem Penis haben? Oder habt ihr Sex mit eurer Schwester?

2. – regelschmerzen lesbisch – Warum sollten Lesben keine Regelschmerzen haben? Wir sind keine Mutantinnen und biologisch so normal wie jede Hete, haben also die gleichen Probleme.

3. – wo-ran-erkent-man-ob-seine-ehe-frau-lesbe-ist – Es gibt durchaus Hinweise, die aber von den meisten (Ehe)Männern kaum zu deuten sind. Ich könnte nun schreiben, dass mangelndes Interesse an Sex ein Hinweis ist. Oder ein allzu passives Verhalten. Aber das wäre ein Klischee. Auch Heten können ihren Mann / Partner aus verschiedenen Gründen ablehnen.

Einfühlsame Männer dürften aber bemerken, dass Frau vielleicht psychisch und physisch leidet, wenn ihre wahre Sexualität erwacht. Eventuell deutet es auch ihr Verhalten anderen Frauen gegenüber an. Wobei das oft lediglich ein Hinweis auf Bisexualität ist, oder völlig harmlose Hintergründe hat. (M)Ein Tipp wäre, eine erfahrene Lesbe mit funktionierendem „Gaydar“ zu fragen. Dumm wäre dann nur, wenn diese sich in genau diese (Ehe)Frau verliebt. Dann hat Mann schlechte Karten.

4. – lesbe verliebt sich in schwangere frau – Das kann passieren. Auch Lesben lieben Kinder. Ich habe darüber schon geschrieben. Die beiden sind immer noch ein Paar.

5. – ich wünschte ich wäre nicht lesbisch – Diesen Wunsch hatte ich noch nie. Aber mir ist auch klar, dass Teile der Gesellschaft noch immer homophob sind und gleichgeschlechtliche Beziehungen ablehnen. Ich rate lesbischen Frauen Mut zu haben und weiter aufrecht durchs Leben zu gehen. Die eigene Sexualität zu verbergen ist ein noch viel größerer Leidensdruck, als Anfeindungen der Gesellschaft.

6. – wenn männer lesbische frauen lieben – … dann wird das eine einseitige Liebe sein und bleiben. Oder „du“ bist ihr Vater / Bruder. Dann lieben wir „dich“ auch. Alles andere ist pure Fantasie triebgesteuerter Männer, die sich für unwiderstehlich halten.

7. – wie sehen lesbische frauen männer – Mit den Augen? Als Männer? Auf keinen Fall als Partner, falls das die Frage ist. Mann kann auch keine Lesbe von seinen Qualitäten überzeugen, Bisexuelle in einzelnen Fällen schon. Wobei zumindest ich Qualität anders definiere.

8. – lesbe fragt hete nach kaffeetrinken – Und? Falls die Frage ein mögliches und über eine harmlose Freundschaft hinausgehendes Interesse der Lesbe an der Hete impliziert, so sehe ich immer noch kein Problem darin das Angebot anzunehmen. Vielleicht wäre es aber besser höflich und bestimmt zu signalisieren, dass die Hete kein Interesse an einer lesbischen Beziehung hat. Manche Lesben haben nämlich kein gutes Gaydar. In vielen Fällen kann daraus aber eine Freundschaft entstehen. Wir sind in der Regel keine Womanizer.

9. – Intelligenz Unterschiede Rassen – Ein schwieriges Thema bei dem ich kurz nachgedacht habe, ob ich darauf eingehen soll. Warum? Eine Antwort darauf führt oft zu Missverständnissen. Aber egal. Die Mainstream-Medien versuchen uns einzureden, dass es, basierend auf der schon längst wiederlegten These von Lewontin, keine verschiedenen Rassen gäbe und alle Menschen gleich seien. Was so ziemlich das dümmste seit der flachen Erde Theorie ist, wovon ich jemals gehört habe.

Ohne in die Tiefe zu gehen kann man sagen, bei aller Verwandtschaft sind Menschen niemals gleich. Die genetische Vielfalt innerhalb der Spezies Mensch ist nahezu unendlich. Der Gleicheitsgedanke entsteht gern in den Köpfen von Kommunisten und grünen PolitikerInnen, denen es an Intelligenz und Bildung mangelt. Man hat sich allerdings darauf geeinigt, das Wort „Rasse“ zu vermeiden, um Rassismus vorzubeugen. Aber Unterschiede gibt es.

Was das nun mit Intelligenz zu tun hat? Bei der Intelligenz gibt es weltweit große Unterschiede. Europa und Asien sind mit einem IQ-Mittelwert von 99 – 108 führend, weit abgeschlagen liegt Afrika. Um Missverständnissen vorzubeugen, die folgende Tabelle stellt keine Wertung dar. Wissenschaftler sehen Dinge nüchtern: https://www.targetmap.com/viewer.aspx?reportId=2812

Intelligenz ist einerseits vererbbar, basiert aber auch auf Umwelteinflüssen. Intelligenz und Bildung sind dann wieder zwei verschiedene Dinge. Ein in Harmonie mit seiner Umwelt lebender Naturmensch muss daher keine Differentialgleichung lösen können, aber er versteht vermutlich mehr von Ackerbau, als der promovierte Mathematiker. Dass der einen höheren IQ hat ist unbestritten, wird ihm aber nicht immer zum Vorteil gereichen. Außer bei der Geschwindigkeit etwas zu lernen. Als Fazit kann man also sagen, dass es bei den verschiedenen Ethnien durchaus Unterschiede bei der Intelligenz gibt, die aber keine Aussagekraft außerhalb einer Statistik haben.

10. – ist eure frau gefügig? – Der vermutlich kognitiv suboptimierte Fragesteller dürfte einen IQ von unter 80 haben und ein Sklave seiner eigenen Triebe sein.

11 – Hannah Arendt – Hannah Arendt ist eine jüdische Philosophin, die durch ihr Buch über den Eichmann Prozess „Die Banalität des Bösen“ internationale Aufmerksamkeit erlangte. Ich mag diese Frau und ihre Sichtweise der Dinge sehr. Leider hat man sie (bewusst) missverstanden oder falsch interpretiert.

12. – Haikus Gedichte – Es heißt Haiku, die japanische Sprache kennt keinen Plural.

13. – BWL Studium sinnvoll – Über den Sinn oder Unsinn von BWL kann man Bücher füllen. Ich habe aus taktischen Gründen BWL und VWL studiert. Taktisch deshalb, um meinen Vater bei seinen Geschäften zu unterstützen und um das neoliberale System quasi von innen anzugreifen. Was naiv klingen mag, hat auf kleinem Level durchaus Früchte getragen.

14. – Japaner Mentalität – Die japanische Mentalität ist völlig anders, als die eines Deutschen oder Europäers und nur sehr schwer zu erklären. Wer meinem Blog länger folgt wird vielleicht eine Art von Humor feststellen, der sehr eigenwillig ist. Japaner lachen über Dinge, die andere nicht verstehen. Auch stehen wir Religion und Tod anders gegenüber und wir sind Patrioten. Japan, die Nation ist uns wichtiger, als der einzelne Mensch. Das ist sehr grob erklärt, wo die größten Unterschiede liegen. Wer als EuropäerIn längere Zeit in Japan gelebt hat, wird das besser verstehen.

15. – Karate machen – Kann ich nur empfehlen. Aber dann bitte klassisches Karate und keine in Europa verwässerte Form. Das stellt keine Abwertung eines Stils oder Meisters dar, aber in Japan gibt es einen Trend zum klassischen Karate, das lange Zeit ein Schattendasein fristete. Dort gibt es Hebel, Haltegriffe und Würfe, die man sonst nur aus anderen Sportarten kennt.

16. – Nissan 370Z – Mein geliebter Nissan steht leider noch immer in Los Angeles und wird bald wieder zurück nach Deutschland verschifft. Ihn nach Japan zu holen macht keinen Sinn. Vermutlich wird der Wagen verkauft oder von Wolfs Ingenieuren weiter als Testfahrzeug genutzt. Ob ich in Japan einen neuen bekomme? Wir werden sehen.

17. – Wing Chun unschlagbar – Niemand ist unschlagbar. Damit könnte man diesen Suchbegriff abhaken. Aber einige Worte sollte man noch darüber verlieren. Chinesische Kampfkünste, zu denen auch Wing Chun gehört, sind durchaus effektiv, wenn es um reine Selbstverteidigung geht. Sie sind leider vollkommen untauglich für Erstangriffe oder Wettkämpfe.

Ich weiß sehr gut, dass nun vor allem Mann gern zig Argumente bringt, um das Gegenteil zu beweisen. Einfach lassen, es macht keinen Sinn. In einem sportlichen Wettkampf, der natürlich feste Regeln kennt, wird vermutlich der darin erfahrene (Kick)Boxer jeden schlagen, der über keine Erfahrung im Ring verfügt. Man muss sich einfach anschauen, wie ein Boxkampf aussieht und welche Treffer die Sportler einstecken können. Der darin Ungeübte fällt nach dem ersten Schlag ans Kinn einfach um.

Bei einem Straßenkampf gibt es keine Regeln und nur in den seltensten Fällen wird ein (Kick)Boxer der Aggressor sein. Dort stehen sich nun also ein erfahrener Kampfkünstler und ein vielleicht angetrunkener Normalbürger gegenüber. Den außer Gefecht zu setzen ist denkbar einfach.

18. – nandalya Grünin – Da bin ich aber nun wirklich überrascht, dass jemand den von den GRÜNEN verwendeten Begriff „Grünin“ kennt. Ja, ich war eine GRÜNE und habe dieser Partei aus diversen Gründen den Rücken gekehrt. Wer Deutschland als mieses Stück Scheiße bezeichnet oder davon faselt, dass ein Volk nicht existiert, ist unwählbar für mich.

19. – Deutschland muss weg! – Die Suchanfrage eines linken Antideutschen. Für JapanerInnen kommt das einem Verrat an der Heimat gleich.

20. – Lesben Penis – Wie verblödet müssen Menschen sein, die solche Fragen stellen?

21. – Deutschland DDR 2.0 – Deutschland, oder besser gesagt die BRD, entwickelt sich zunehmend in einen totalitären Staat. Geschuldet ist das mehreren Faktoren, von denen Angela Merkels falsche Politik nur einer ist. Vielleicht ist die Frau auch „Honneckers Rache“, wie böse Zungen behauptet haben.

22. – Antifa klatschen – Gewalt gegen andere auszuüben ist falsch. Bei aller Abneigung gegenüber der Antifa käme ich nie auf diese Idee.

23. – Patriotisch radikal – Patrioten sind normalerweise friedliche Menschen, die ihre Heimat und andere Länder lieben. Nationalisten haben eine andere Qualität, aber das wird absichtlich übersehen. Leider sehe ich eine zunehmende und vermutlich gewollte Radikalisierung der patriotischen Szene. Wobei man klar sagen muss, dass sich dort auch einige Ultrarechte tummeln. Die oft fehlende Abgrenzung von diesen Personen macht patriotische Bewegungen stark angreifbar.

Mit dem NetzDG, der DSVGO, Hausdurchsuchungen und der Kündigung von Bankkonten, dem Verlust des Arbeitsplatzes, werden Patrioten in Deutschland, Österreich und England drangsaliert. Ich gehe davon aus, dass staatliche Stellen diese Radikalisierung gezielt fördern, um die einzelnen Gruppierungen und / oder Parteien zerschlagen zu können.

Gedanken einer Ausländerin: Die Welt mit anderen Augen

Schein und Wirklichkeit liegen oft weit auseinander. Vor allem in der Politik ist das so. Was uns PolitikerInnen verkaufen ist eine geschönte, ist ihre Form der Wahrheit. Ein Beispiel, das die wenigsten glauben werden, ist der amerikanische Präsident Donald Trump. Schon während seines Wahlkampfes haben ihn deutsche Medien lächerlich gemacht und ein Feindbild gegen ihn aufgebaut. Trump, der offen für den Erhalt seiner USA plädierte, verkam zur Witzfigur.

Auch heute, 1 1/2 Jahre später, hat sich wenig daran geändert. Die linksgrüne Systempresse prügelt noch immer heftigst auf den Republikaner Trump ein und lenkt so von den internen Problemen Deutschlands ab. Ich erinnere mich noch gut an entsprechende Kommentare von Deutschen, die ihr Augenmerk weg von der eigenen Haustür lenkten. Aber dort haben ja nur willkommene Flüchtlinge angeklopft. Dass die nun, nachdem bekannt ist wer wirklich ins Land gespült worden ist, immer unwillkommener sind, steht auf einem anderen Blatt.

Trump habe ich schon vor über einem Jahr analysiert. Seine Politik mag raubeinig sein, polternd. Aber egal was die Medien auch schreiben, er hat Erfolg damit. Dass er nicht alle seine Wahlversprechen halten kann war klar. Die wenigsten PolitikerInnen sind in der Lage ihr Wahlprogramm 1:1 umzusetzen. Diese Absichtserklärungen, mehr ist das nie, scheitern viel zu oft an der politischen Realität.

Trumps harte Haltung gegen Nordkorea scheint nun Erfolg zu haben, der „böse Kim“ ist eingeknickt. Gut, vorher hat er noch einige Raketen über Japan geschossen, aber das macht Mann in Asien so, um das Gesicht zu wahren. Im Westen versteht man das natürlich nicht, leben doch zumindest in Deutschland ziemlich ungehobelte Klötze, deren Auftritt bei Verhandlungen und Diskussionen oft unterirdisch ist. Den Rest besorgen die der Regierung hörigen Medien. Getreu dem Motto: „Am deutschen Wesen mag die Welt genesen.“ „Nein, danke!“, sage zumindest ich.

Trump, den man nicht mögen muss, aber zumindest als gewählten Präsident der USA respektieren sollte, schreibt sich die Annäherung der beiden koreanischen Staaten nun auf die eigene Fahne. Das ist lediglich Propaganda, die zumindest von einigen US-Medien willig aufgegriffen wird. In Wirklichkeit ist dieser Erfolg jenen zwei asiatischen (Groß)Mächten zu verdanken, die offiziell noch immer keine Freunde sind.

Was die wenigsten wissen und deutsche Medien gern verschweigen, Japan und China haben interveniert. China in Form von Gesprächen und Japan war darüber informiert. Die japanische und chinesische Regierung arbeiten durchaus zusammen, wenn es um Handel und die Sicherheit in der Region geht. Was einen bestimmten Grund hat: Die USA als Wirtschaftsmacht in die Knie zu zwingen. Das ist nun keine böse Absicht, aber es geht wie immer um Macht und sehr viel Geld.

Ich habe es schon einmal geschrieben und ich wiederhole mich gern, wenn die USA fallen, werden Japan und China zur Stelle sein. Was dann passiert, ob man sich den Kuchen friedlich teilt, ist die nächste Frage. Aber ich gehe davon aus. Das ist auch mit ein Grund warum wir in Japan geblieben sind. Die anderen Gründe erleben Deutsche täglich, wie den nun ans Licht gebrachten BAMF-Skandal. Dass der lediglich die Spitze des Eisbergs ist und vom Versagen Merkels und ihrer Regierung ablenken soll, geht an den deutschen Lämmern vorbei.

Noch immer glauben viel zu wenige daran, dass Angela Merkel deutsches Recht gebrochen hat. Bestätigt werden sie von einer Presse, die „einen Haufen Rechtsextremer“ durch Berlin hat marschieren sehen, als die AfD zur Großkundgebung aufgerufen hat. Man muss kein Freund einer Partei sein, um ihre Meinung zu respektieren. 6 Millionen AfD-Wählerinnen als Nazis zu stigmatisieren zeugt von wenig Demokratieverständnis.

Was mittlerweile auch für England gilt. Dort hat man Free Speech so gut wie abgeschafft, wie die Verhaftung des Journalisten Tommy Robinson zeigt. Auch wenn ich die Verhaftung und schnelle Verurteilung zu 13 Monaten Gefängnis für inszeniert halte, Robinson hat lediglich über den Prozess gegen muslimische Vergewaltiger berichten wollen, so zeigt das wo England steht. Aus kreatürlicher Angst vor noch mehr islamistischem Terror, hat man nun das Wohl von menschlichen Tieren über das eines politischen Aktivisten gestellt.

Dass Robinson die Verhaftung in Kauf nahm, darüber bin ich mir sicher. Er wollte und bekam diese weltweite Aufmerksamkeit, wie die spontanen Proteste in London und anderen Städten auf der Welt zeigen. Wenn dieser Beitrag erscheint, wird in Wien für Tommy demonstriert. Ich glaube nicht, dass er die 13 Monate wirklich absitzen muss. Man wollte ihm lediglich zeigen, wozu man in der Lage ist. Dass er zumindest eine Weile hinter Gittern bleiben wird steht ebenfalls fest. Man will seinen Willen brechen. Aber ich glaube kaum, dass das gelingen wird.

Über die wahren Hintergründe der Verhaftung kann man geteilter Meinung sein. Welchen Kurs verfolgt die britische Regierung? Dass England ein massives Problem mit Zuwanderern hat, steht außer Frage. Wie lange die Engländer sich das noch gefallen lassen werden wir sehen. Im Gegensatz zu den meist lammfrommen Deutschen, hat England eine andere Streitkultur. Auch politisch sieht es in England anders aus. Erstarken die Konservativen erneut? Der Trend in Europa geht in genau diese Richtung.

All das wäre völlig in Ordnung, wenn die linken Parteien noch wirkliche Sozialdemokraten wären und keine Rotarmisten. Leider haben staatlich alimentierte Antifa-AktivistInnen längst vergessen, welchen Terror der Kommunismus auf der Welt angerichtet hat, wie viele Millionen den Tod unter Stalin und Mao fanden. Nachlesen hilft, meine Damen und Herren. Europa ist dabei krachend zu scheitern. Der Gleichheitswahn von Menschen und Staaten konnte nur in die Hose gehen. Was passiert wenn bunte Vielfalt Kinder zeugt, um es bildlich auszudrücken, darf sich jeder im deutschen Bundestag ansehen.

Nein, bei all ihrer Schönheit ist die Welt kein schöner Ort. Wir Menschen haben sie zur Hölle gemacht. Alle Menschen? Nein! Nur jene, die anderen ihren Willen aufzwingen. Es wird Zeit, dass wir das ändern, dieses System mit friedlichen Mitteln aus den Angeln heben, ein neues errichten und vielleicht ebenfalls scheitern. Aber dann haben wir es wenigstens versucht.

Im Netz ist der Teufel los

Japan gilt als Teufelfreie Zone, das hat mein höllischer Freund schon vor vielen Jahren erfahren. Im Land des Lächelns, das wissen doch alle, regiert der dicke Buddha völlig ungeniert. Meist in unserem Wohnzimmer, der Kerl hat mich irgendwie ins Herz geschlossen. Väterlich versteht sich, was habt ihr denn nun gedacht.

„Kindchen“, meldet er sich zu Wort, „mein Glas ist schon wieder leer. Ob du vielleicht einen köstlichen Reiswein für mich hättest?“ „Tee gibt es und sonst nix“, entgegnet Yuki. „Und überhaupt, was willst du schon wieder hier?“ „Auf euch aufpassen natürlich“, kontert der Dicke. „Sonst stellt deine Frau wieder lauter üble Dinge an.“

„Hömma Alder“, sage ich, „dir zeige ich gleich wie Mann einen Abflug macht!“ „Gewalt ist keine Lösung“, nuschelt er. „Eva ist irgendwie viel netter als ihr. Mit der bin ich übrigens verabredet, also macht mal keine Welle.“

„Macho!“, kontere ich. „Deine Sprüche waren früher sehr viel besser!“ „Mann muss mit der Zeit gehen“, sagt der Dicke und bestellt sich per Zenphone einen Döner. Dann lächelt er Eva zu, die auf dem Sofa neben ihm erscheint. „Kinder, Kinder!“, seufzt sie leise, „immer diese Kinder!“

Ich ahne fürchterliches und schaue entgeistert, als sie mir vom neuesten Streich ihres Erstgeborenen berichtet. „Teufelchen“, so sagt sie fassungslos, „hat sich der Evangelischen Kirche angedient und betreibt dort als Netzteufel den Exorzismus.“ „Ja sind die denn von allen guten Geistern verlassen“, seufzt Buddha, „soll ich denen mal erscheinen?“

Eva winkt ab und lässt vor unseren Augen ein Internet-Hologramm entstehen, das den bunten Webauftritt der Kirche zeigt. „HateSpeech und fakeNews sind Schlüsselbegriffe für den gesellschaftlichen Rechtsruck“, lese ich und fange an zu lachen. „Wer bitte hat sich diesen Blödsinnn ausgedacht?“

„Mein Sohn natürlich“, murmelt Eva, „er hat es diesen EKDlern ins Ohr geflüstert. „Wie jetzt“, sage ich, „und du weißt mal wieder nichts davon? Bist du jetzt eine Göttin oder was?“ „Mit Protestanten habe ich wenig am Hut“, kommt ihre prompte Antwort. „Diese Legende kannst du schnell vergessen.“

„Der Teufel startet eine Initiative gegen sich selbst?“, frage ich, ohne auf ihre Bemerkung einzugehen. „Darauf muss man erst mal kommen!“ „So isser“, erwidert Eva. „Das hat er klar von seinem Vater geerbt.“ „Das sind die rebellischen Gene moderner Götter“, feixt Buddha. „Zu meiner Zeit pflegte man noch die Tradition.“ 

„Ich mag es eben antiautoritär“, erwidert Eva. „Klar“, sage ich trocken, „deshalb hast du der Welt auch die Sintflut geschickt.“ „Von wegen Sintflut“, erwidert Eva, „ich habe damals nur meine Babies gebadet. Gut, vielleicht lief mir dabei die Wanne über, das kann Frau bei all der Hektik schon passieren.“

„Zum Glück habe ich die Geschichten aus der Bibel nie geglaubt“, werfe ich ein. „Trotzdem klingen die ganz nett. Sag, wer die wohl geschrieben hat?“ „Vader Abraham natürlich“, erwidert Eva, „an wen hast du denn sonst gedacht.“ „An Papa Schlumpf“, erwidere ich lächelnd. „Im Gegensatz zum alten Vader, ist der nämlich immer blau.“

Eva schießt einen giftigen Blick in meine Richtung, der ein Erdbeben der Stärke 3,9 im Pazifikgraben auslöst. „Wenn du den Godzilla aufweckst kündige ich den himmlischen Beratervertrag mit dir“, sage ich. „Ich wusste immer schon, dass ihr Götter ständig übertreiben müsst.“ 

„Nix weißt du“, murmelt Eva. „Ich hätte mich gern vor diesem Job gedrückt! Aber als Papa in die Ewigkeit auswanderte musste ihn irgendwer machen.“ Buddha feixt schon wieder, als er meine Frage „Du bis also nicht die Schöpferin aller Dinge?“ hört.

„Doch schon“, erwidert Eva. „Aber Papa hat das Universum geschaffen, das sich nun selbst regiert.“ „Und wer bitte ist dein Papa?“, will ich wissen und ahne die Antwort schon. „Na was glaubst du“, antwortet Eva, „das ist natürlich der Große Geist.“

„Und was willst du nun von mir?“, frage ich lauernd. „Soll ich etwa erneut die Kunoichi geben?“ „Das wäre ein Spaß!“, höre ich eine altbekannte Stimme, bei der es sich nur um Teufelchen handeln kann. Und wirklich steht der Höllische nun im Raum. Zumindest als gedankliches Experiment von Buddhas Gnaden. An dem Dicken kommt auch kein Höllenfürst vorbei.

„Hallo Mama, huhu Frau Landar und Onkel Buddha“, ruft er. „Bitte nicht böse auf mich sein, die Netzteufelseite war doch nur ein Heidenspaß.“ „Spaß?“, fragt Eva. „Sofort nimmst du die wieder raus!“ „Unmöglich“, murmelt der Kleine, „die hat sich leider zum Selbstläufer entwickelt. Eigentlich bin ich es der eure Hilfe braucht, die Schwarzkittel sind mir mit allerlei Trollen auf der Spur.“

„Ja sach ma“, melde ich mich zu Wort. „Du bist doch der Teufel zum Teufel noch mal!“ „Ja schon“, höre ich, „aber was bitte mache ich gegen Hetze?“ „Was du immer machst“, erwidere ich, „du hetzt sie gegen- bzw. aufeinander.“ „Was wäre, wenn genau das meine Absicht war?“, will er wissen. „Ich gewinne bekanntlich immer.“

Ich erspare meinen werten LeserInnen, wie ich den Höllischen nach dieser Frechheit an den Ohren aus dem Netz nach Japan zog und Eva ihn mit der himmlischen Version des NetzDG konfrontierte. Dank mir von Buddha verliehener Magie, ist das auch problemlos gelungen. „Menno“, meint er hinterher zerknirscht, „davon habe ich noch nie gehört! Sag Mama, hast du dieses Gesetz vielleicht eben erst erfunden?“

„Das war dein Vetter Schreiko Haas vor einem Jahr“, erwidert Eva. „Aber das solltest du eigentlich wissen, der ist doch himmlischer Oberstaatssekretär.“ Wir überlegen eine Weile hin und her, als es plötzlich an der Haustür klingelt. „Tschuldigung, ist das hier bei Landar?“, fragt ein dicklicher Asiate in breitem Schweizerdeutsch.

Nun habe ich schon viele Prominente in meinem Leben gesehen, aber auf Kim aus Mordkorea war ich nicht gefasst. „Wie kommst du nach Japan“, will ich wissen, „oder ist das alles nur ein böser Traum.“ „Mein Freund Teufelchen hat um Hilfe gebeten“, erwidert Kim, „ist das etwa schlimm? Ich sei, gewährt mir die Bitte, In eurem Bunde der Dritte!“  

Ich mustere den Kerl. Sieht so ein Diktator aus? Krampfhaft versucht er einige Sushi-Röllchen zu verstecken, die offenbar der wahre Grund seiner Reise sind. „Erwischt“, gesteht er, „ich esse für mein Leben gern japanisch.“

„Du bist also überhaupt kein Bösewicht?“, frage ich und nicke wissend, als Kim mir die Wahrheit gesteht. „Eigentlich bin ich Schauspieler“, sagt er leise und winkt fröhlich in die illustre Runde. „Aber das muss bitte keiner wissen. Die Chinesen suchten einen Darsteller für den Showdown mit den USA und ich habe mich darum beworben. Der Rest ist Schweigen, okay?“

Geschwiegen hat er dann doch nicht und uns die die zündende Idee präsentiert. „Wisst ihr“, sagt er, „wir lassen diese Netzteufelseite vom Han zum Affen machen!“ „Dem Bömelmann?“, frage ich nach, „das ist nicht dein Ernst, Herr Präsident!“ „Wenn ich so überlege finde ich das gut“, sagt nun auch Teufelchen. „Der Böhmi war schon immer reichlich anders.“

„Dürfte ich einen Einwand machen?“, erklingt eine neue Stimme, die zu Teufelchens Bruder Jesus gehört. „Als Vorsitzender der Initiative Zombies in Sandalen, habe ich vielleicht eine Idee.“ „Nun ist es aber genug!“, empöre ich mich. „Was wollt ihr Kerle alle hier?“ Buddha gibt sich schuldbewusst. „Das war jetzt meine Idee,“ gesteht er mir. „Hör meinem Neffen doch bitte einmal zu.“

Was Jesus  zu sagen hat fand ich dann ganz manierlich. Kein Wunder, dass der so viele AnhängerInnen hat. Nach einigem hin und her haben wir die Initiative „Flunker“ gegründet und Maik Flanders, eine extra dafür geschaffene Sprechpuppe, als Denunzianten eingesetzt.

Mit Evas Hilfe als oberste Instanz, haben Maik und Han genug Sendezeit bekommen, um ihre geflunkerten Weisheiten unters Volk zu bringen. Die schiere Zahl ihrer Gläubigen war im Gegensatz zu denen der EKD dann riesengroß und prompt war im Netz der Teufel los.