Wenn ein Jahr zu Ende geht

Wenn ein Jahr zu Ende geht wird gern ein Resümee gezogen. Salbungsvoll und inhaltsschwer wird sich von Experten im TV erinnert und die Highlights vorgestellt. Wie war das Jahr, was hat es der Welt gebracht. Solche Rückblicke sind mir suspekt. Mein Blick ist stets nach vorn gerichtet. Ausruhen und sich auf die Schulter klopfen? Nicht mit mir!

Und doch ist es Zeit mein Resümee zu halten. Zumindest über diesen Blog. In den letzten Monaten durfte ich interessante Menschen lesen und oft über Kommentare schmunzeln. Die Frage nach meinen Lieblingsblogs wird keine leichte Antwort finden. Alle sind gut, auf ihre eigene Weise. Zwei Seiten mag ich besonders gern, was am dichterischen Inhalt liegt.

Esthers Worte begleiten mich oft durch den Tag. Sie ist Poetin und Kriegerin wie ich. Eine Schwester unter der Fahne des Regenbogens. Momo, die Wechselhafte, die nun Zeffriretta heißt, verzaubert mich ebenfalls sehr oft. Schon oft hat sie mich zu eigenen Haiku animiert. Und das ist gut.

Ausgerechnet zwei (amerikanische) Männer stehen auf meiner Liste ganz oben, denen ich an dieser Stelle herzlichen Dank fürs Lesen sagen will. Fairerweise in Englisch, das macht mehr Sinn. Dear Jeff Schwaner and Wendell Brown. I’d like to thank both of you for (still) reading my Blog. Still, since at least a few of my lines could be easy misunderstood. But it seems google translating is a much better friend as i would have thought. Much appreciated guys. As well for your own poems. They are outstanding.

Ein wahres Highlight im Dschungel neuer Blogs ist der von „Schwester Knie“, auch Molly Logan genannt. Die dreifache Mutter und Vollzeit-Powerfrau, hat Grips und Humor. Nur am Ego müssen wir noch arbeiten. Aber das schaffe ich schon. Selbst mit einer Schriftstellerin kreuze ich oftmals die Feder. Frau Dr. Igel scheucht mich (fast) täglich. Oder ich sie. Die Frau kann was, also lest sie gefälligst auch! Aber zackig jetzt! Oder wollt ihr Ärger mit mir?

Schwester lesbomatin ist vielleicht vielen meiner LeserInnen ein Begriff. Ich kann ihre Seite nur empfehlen. Sie greift seit Jahren Themen auf, die (nicht nur) für Frauen wichtig sind. Und das ist gut. Mach weiter so! Theomix, ein echter Theologe, sorgt für geistlichen Beistand auch im Netz. Nun brauche ich den weniger. Aber ich mag die Worte. Auch seine Zweifel. Und dass er seinem Glauben immer treu geblieben ist. Das macht dich zum Krieger, zum spirituellen Samurai.

Die China-Reisende, auch Ulrike genannt, unterhält mich seit Monaten mit Reiseberichten. Immer authentisch. Danke dafür. Auch, dass ich ihr „mein Japan“ näherbringen konnte. Besucht hat sie es ja schon. Was mich zu Käthchen Knobloch bringt. Denn ohne „O“ fehlt mir was. Vor allen gewisse Verse. Du weißt schon. Mehr davon!

Schnipselchen, Perlenmama und Buchstabenmeer sind Frauen, die völlig unterschiedlich sind. Das gilt auch für die Gedanken von Emma, oder Melanie Coupar. Jede von euch ist ein besonderer Mensch und ich lese euch sehr gern. Oder kritisiere sanft. Gell Schnipselchen?

Die Frau Lila hat eine Seite, mit der ich wenig anfangen kann. Aber es macht oft Laune sie zu lesen. Kurze Pause. Trommelwirbel. Und verwirrte LeserInnen, die sich fragen: wie hat die olle Japanerin das nun wieder gemeint? Frau Lila versteht. Da bin ich mir sehr sicher. Und wenn nicht fragste nach.

Sir (Papa) Alecs Schreibe ist immer interessant. Auch seine Lebensweisheiten und Kommentare. Die lese ich immer wieder gern. Auch, die vom Stern des Waldes, der schon mehrfach auf die Humoreinlagen von Frau Dr. Landar hereingefallen ist. Ich sage doch ich bin ein Biest. Aber immer liebenswert. Und schön. Frech. Was hast du denn nun gedacht?

Rufe ich einen Artikel der „Kochpoetin“ auf, muss ich oft bei der Überschrift schmunzeln. Mit Witz und Humor sellt Eva neue Rezepte vor, die sie und ihr Mann ausprobiert haben. Auch, wenn ich kein Fan deutscher Küche bin, lese ich die Artikel immer gern. Und manchmal kocht sie auch japanisch. Ich kann das natürlich viel besser. Aber das glaubt selbst meine Frau mir nicht.

500 Wörter pro Woche reichen oft kaum aus, um mein Lesevergnügen zu beschreiben. Daher werden es oft mehr. Meist über Themen mit denen ich gut kann. All diese Blogs stelle ich nur stellvertretend für all jene vor, die ich gern und regelmäßig lese, aber unmöglich alle auflisten kann. Auch den einer gewissen Droschkenkutscherin aus dem schönen Bonn. Ey hömma, alles Diesel, oder was?

Besonderer Dank gebührt an dieser Stelle allen meinen Wählerinnen und Wählern, die mich zur Regentin … ‚tschuldige Molly, aber das musste jetzt sein. Mein Dank geht auch an die Macho-Fraktion von rechts unten links übermittig, die mir einige belustigte Tage gewährte. Nur mit meinem Wort-Aikido kamen die weniger klar. Kann ja mal passieren.

Tschüss ihr da draußen. Viele Grüße an euch von Elfchen und mir. Rutscht gut nach 2015. Wir lesen uns im Januar wieder. Und habt keine Angst vorm fallen. Das Leben fängt euch immer auf.