Wenn Götter streiten – Die Islam-Debatte

Die Erde ist natürlich eine Scheibe und CSU-Chef Horst Seehofer der Retter der Nation. Wer den Fehler findet, der darf gern drei Kreuze in der Kommentarspalte machen oder alternativ zum Buddhismus übertreten. Der, im Gegensatz zu Christentum und Islam, hat wenigstens kein unbeweisbares Schöpferwesen als Gott.

Buddha war ein Mensch, wenn auch sehr weise. Horst Seehofer ist kein Buddha. Er ist Bayer und das mit Leib und Seele. Beim christlichen bin ich mir nicht wirklich sicher. Immerhin und das erachte ich für wichtig, hat er die Islam-Debatte neu aufgelegt. Gegen Merkel, die in dieser Ideologie offenbar etwas Gutes sieht.

Christoph Schwennicke, der Chefredakteur des CICERO, vergleicht Seehofers „Nein“ und Merkels „Ja“, mit dem Gehabe zweier Kleinkinder im Kindergarten. Genau das sehe ich anders. Was wir erleben ist Seehofer im Wahlkampfmodus, Seehofer gibt die AfD.

Gibt es nun Entsetzen pur über meine Worte? Bin ich nun völlig durchgeknallt? Schaut man sich die CSU genauer an, wird man kaum Unterschiede zur AfD feststellen. Man gibt sich lediglich moderater und hat sich der ungeliebten Schwester CDU zwecks Machterhalt angepasst.

Die CSU besteht aus den gleichen „bösen Rechten“ (Konservativen), die Linke sonst nur in der AfD verorten. Ich könnte darauf wetten, dass Franz-Josef Strauß sie 2015, spätestens aber 2016, bundesweit und gegen Merkel ins Feld geführt hätte und die AfD in der Bedeutungslosigkeit verschwunden wäre. Wettet jemand mit?

Der Unterschied beider Parteien liegt im Personal. Während die AfD davon nur wenig hat, das aber immer mehr an Profil gewinnt, verfügt die CSU, als alteingessene Partei, über mehr alte Haudegen, die so gut wie jedes Fachgebiet abdecken könnten. Die Frage, ob sie das auch mit Bravour hinbekämen, soll heute kein Thema sein.

Gehört nun der Islam zu Deutschland oder bleibt er eim Fremdkörper in diesem Land? Mir als Buddhistin könnte die Antwort darauf herzlich egal sein. Als lesbische Frau habe ich jedoch mit Religionen oder Ideologien ein Problem, wenn sie meine sexuelle Orientierung oder meine Freiheit als Frau unterdrücken.

Die meisten Deutschen sehen das im Bezug auf den Islam ähnlich. Egal was PolitikerInnen von sich geben, Deutschland ist christlich, der Islam gehört nicht zu diesem Land. Damit wäre die Diskussion bereits beendet. Wenn, ja wenn da nicht jene Kanzlerin wäre, die niemand will und keiner braucht.

Vielleicht legt Seehofer es darauf an die Koalition platzen zu lassen, vielleicht erleben wir nur wieder ein abgekartetes Spiel. Auch wenn ich Strategien mag, bei diesem Spiel geht es um das Leben von Menschen. Tausende ertrinken im Mittelmeer, andere werden aus Eifersucht ermordet.

Als reiches Land sind wir in der Lage Hungernden vor Ort zu helfen. Und zwar mit einem Bruchteil der jetzt eingesetzten Mittel. Die, das muss man klar erkennen, wären als dringend notwendige Investitionen im Inland nötig gewesen.

Die Deutschen sollten mit Neid und auch mit ein wenig Stolz auf ihre Vettern in Österreich schauen. 100 Tage Kurz haben bereis erste Wirkungen gezeigt. In Deutschland sucht man diesen Typus (noch) vergeblich. Hier gibt es nur Parteisoldaten.

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Gedanken einer Ausländerin: Der instrumentalisierte Protest

Politische Systeme sind gekennzeichnet durch eine ständige konflikthafte Interaktion zwischen Herrschern und Beherrschten. Man könnte auch sagen „Politik wird auf der Straße gemacht.“ Wie das in totalitären Staaten endet ist bekannt. Dort wird Protest oft mit dem Tod bestraft.

Für Demokratien ist die Austragung dieser Interaktion zwischen gesellschaftlichen Gruppen und politischen Eliten kennzeichnend. Sie reicht von Streiks, Demonstrationen bis hin zu zivilem Ungehorsam und Gewalt. Und dann gäbe es noch das Bürgerforum in dem Abgeordnete mit ihren WählerInnen sachlich diskutieren.

Protest!

Deutschland im Jahr 1968. Ein junger Mann steht im Mittelpunkt des Protestes gegen das Establishment. Sein Name: Rudi Dutschke. Ohne ihn geht nichts beim Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS), sein Gesicht ziert die Boulevardblätter, die BILD hat ihn zum Staatsfeind erklärt.

Der Protest von Dutschke und seinen GesinnungsgenossInnen richtet sich gegen Vietnamkrieg, Hochschulpolitik, die Notstandsgesetzgebung und letztendlich gegen den, nach Auffassung der SDS, autoritären Staat. Für Dutschke ist die Bundesrepublik ein kapitalistisches System mit faschistischen Tendenzen.

Am 11. April 1968 schießt der junge Hilfsarbeiter Josef Bachmann vor dem SDS-Büro am West-Berliner Kurfürstendamm dreimal auf Rudi Dutschke und verletzt ihn schwer. Dutschke überlebt, muss mühsam wieder sprechen lernen und stirbt 1979 an den Spätfolgen des Attentats. Bachmann hat sich schon am 24. Februar 1970 in seiner Zelle umgebracht.

Der tiefe Staat

1968 wird Bachmann der Öffentlichkeit als durch rechtsextremes Gedankengut motivierter Einzeltäter präsentiert. Erst 2009 wird das korrigiert. Aus Unterlagen der DDR-Staatssicherheit geht nun hervor, dass Bachmann bereits seit 1961 Kontakt zur rechtsextremen Szene hatte. Vor dem Hintergrund der folgenden Entwicklung, lasse ich diese Aussage unbewertet.

Nach dem Attentat explodiert nicht nur der Protest gegen die Springerpresse, die Studenten als maßgeblich verantwortlich für die Tat ansehen, es fliegen auch Molotowcocktails, mit denen die Lieferwagen des Verlages in Brand gesteckt werden. Beschafft und verteilt vom V-Mann des Berliner Verfassungsschutzes Peter Urbach.

Genau an dieser Stelle sollte bei vielen LeserInnen der Groschen fallen. Der sogenannte „tiefe Staat“ (Staat im Staat) hat schon immer existiert. Was war das Ziel? Nach Dutschke kam die Rote Armee Fraktion (RAF) und Anti-Terror-Gesetze.

Man könnte nun die provokative Frage stellen, ob Dutschke, ob die RAF instrumentalisiert worden sind. Bei Dutschke als Einzelperson kann man das verneinen, bei der RAF bin ich mir sicher. Der Westberliner Verfassungsschutz hat hier ein schmutziges Spiel gespielt.

Die Verschwörung

Die damaligen Ereignisse liefern den Stoff für Verschwörungstheorien, dem Totschlagargument von Politik und Medien. Wiederholt man das lange genug, die Medien lügen bekanntlich nicht, wird das von den meisten Menschen auch geglaubt. Selbst nachdenken? Fehlanzeige!

Was damals wirklich geschehen ist, wer vielleicht aus dem Ruder lief oder wer möglicherweise einen Auftrag gab, spielt für diesen Beitrag keine Rolle. Eine Rolle spielt aber die lange Reihe dubioser Machenschaften des Verfassungsschutzes. Stichwort: Infiltrierung der NPD und der NSU. Böse Zungen könnten nun sagen, der Verfassungsschutz habe Morde erst möglich gemacht. Auch einen Josef Bachmann?

Schlägt man nun einen Bogen zu den Protesten gegen die Regierung Merkel, wird man zumindest Ähnlichkeiten mit 1968 sehen. Zwar gibt es heute keinen Rudi Dutschke, dessen Rolle hat eine politische Partei übernommen. Prompt prügelt die Presse gnadenlos auf die AfD ein und macht sie zu „Rassisten“ und „Nazis.“

Sex sells

Man kann davon ausgehen, dass es zumindest einige JournalistInnen besser wissen. Aber „Sex“ und „Gewalt“ verkaufen sich im Zeitalter schrumpfender Ausgaben bei Printmedien noch immer gut. Und es liest sich toll, wenn „Nazis in den Bundestag einziehen“, oder ein Cem Özdemir geifernd vor Wut „Rassisten!“ ruft.

Das schmutzige Geschäft mit den „Nazis“ blüht. Willkommen bei der Strategie von Verlagen. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Eine bestehende Ordnung, eine Regierung, will natürlich ihre Macht erhalten. Also bedient man sich gewisser Tricks und Mittel, um genau das zu tun.

Besorgte PolitikerInnen der Altparteien werfen der AfD vor, sie instrumentalisiere den Tod von Mia Valentin, die im Dezember von einem angeblich minderjährigen Afghanen erstochen worden ist. Nüchtern betrachtet versucht die AfD das auch. Was daran nun verwerflich ist bleibt unklar. Aber Moment, die AfD, das sind doch (keine) Nazis!

Leider wird das Wort „Nazi“ in Deutschland gern inflationär gebraucht und verliert dadurch Wirkung und Schrecken. Die es benutzen haben offensichtlich keine Ahnung, was ein wirklicher Nazi ist und welchen Schrecken diese einst über Deutschland brachten. Vielleicht sollten sie es lernen und die Meinung anderer (wieder) tolerieren. Auch wenn sie jenseits linker Ideen ist.

Der instrumentalisierte Protest

Der Protest gegen Merkel, die, und das muss ich an dieser Stelle deutlich sagen, NICHT die Hauptschuldige der Flüchtlingskrise ist, geht oft von normalen BürgerInnen aus, die dann sehr schnell von oppositionellen Kräften unterstützt werden. Und an geanu dieser Stelle beginnt das eigentliche Problem.

Die AfD, zu der ich bereits eine Analyse schrieb, kokettiert viel zu oft mit Gruppen, die der NPD und ihrer Splittergruppierung „Der dritte Weg“ nahestehen. Die beiden letztgenannten dürften aber in absehbarer Zukunft Geschichte sein, wenn man der NPD die Parteienfinanzierung entzieht.

Kein einzelner Bürger kann einen Protest längere Zeit allein aufbauen oder leiten. Dazu bedarf es vieler Helfer. Wird bekannt, das auch nur einer ein Parteibuch hat, wird sofort die ganze Bewegung zur „Partei-Demonstration“ gemacht. Auch das ist Lückenpresse. Ist nun der Protest bereits instrumentalisiert? Wenn ja, was bedeutet das?

Die momentane Situation in Deutschland ist kompliziert. Keiner traut dem anderen, keiner will Fehler machen. Es gibt Eifersüchteleien und verschiede Meinungen. Einig ist man sich nur über „Merkel muss weg!“ Das ist zu kurz gedacht.

Zur Zeit laufen Bestrebungen den Protest zu spalten und zentrale Personen auszuschließen. Man kann und darf auch davon ausgehen, dass es unter den Demonstranten V-Männer (Frauen) gibt, die den Protest zersetzen und beobachten sollen. Dass die CDU eine erstarkende AfD durchaus wohlwollend betrachtet hat, um Rot-Rot-Grün im Bund zu verhindern, sollte mittlerweile bekannt geworden sein.

Die Puppenspieler

Den Protest gegen eine Person zu richten ist legitim, nachvollziehbar und doch falsch. Nicht Merkel ist an der Flüchtlingskrise schuld, auch die SPD in Form ihrer MinisterInnen, hat eine ganze Menge Dreck am Stecken. Ebenso GRÜNE und LINKE, die zumindest über die Bundesländer im Bundesrat mitbestimmen können. Von den USA ganz zu schweigen.

Das Establishment wird über die Medien versuchen den Protest zu ersticken. Gelingt das nicht, könnte man ihn durch V-Männer in „andere Bahnen“ lenken (befeuern), um sich nach eventuellen (provozierten) Ausschreitungen, in einem Handstreich der gesamten Opposition zu entledigen. Stichwort „Ausnahmezustand.“ So könnte man auch endlich die Fakten dafür schaffen, um die Bundeswehr im Innern einzusetzen.

Diese und andere Szenarien werden bereits bei verschiedenen Behörden durchgespielt. Es existiert auch schon lange ein Notfallplan, falls es zu Aufständen und Terroranschlägen kommt. Das ist normal und legitim in einem Staat. Den normalen Deutschen interessiert das weniger, er wartet bereits auf die nächste Weltmeisterschaft.

(M)Eine Sicht der Dinge

Der Diskurs in Demokratien ist wichtig. Leider findet der nicht mehr wirklich statt. Stattdessen wird von allen Seiten bewusst Hass verbreitet. Der Islam, dessen politische Ideologie sich dafür wunderbar eignet, ist zum Hauptfeind auserkoren. Und während sich Christen und Muslime die Köpfe einschlagen, hat der Staat schon längst gesiegt und bastelt munter weiter an kruden Ideen.

Auch die sogenannten Flüchtlinge sind Opfer. Viele sind einfache Menschen, Analphabeten mir geringer Bildung. Sie aufzustacheln, sie anzulügen ist einfach. Genau das wird von Schleppern und Schleusern getan. Wem nutzt es, wenn täglich Menschen aus dem Nahen Osten und Afrika nach Deutschland kommen? Es geht um Geld, darum geht es immer. Und mit der Armut von Migranten wird viel Geld in Deutschland verdient.

Der sogenannte „Große Austausch“, die „Umvolkung“, sind dabei Schlagworte der rechten Szene, die das eigentliche Problem nur verschleiern. Migration ist gewollt von den Eliten (Wirtschaft), um weiterhin finanziell gut dazustehen. Kann man bei wirklichem Interesse alles nachlesen, sie sprechen seit Jahren offen darüber.

Die bisherige Umsetzung lief mehr als holprig an. Hat man wirklich an das Märchen der Fachkräfte geglaubt? Ganz offensichtlich habe einige arabische und afrikanische Staaten die Gefängnisse geöffnet und Straftäter nach Deutschland abgeschoben. Wer hier (s)ein Messer zieht, der hat das schon in seiner alten Heimat getan. Genau dagegen muss man sich wehren.

Instrumentalisiert oder nicht, die Frauenproteste sind für Deutschland wichtig! Bei Gewalt gegen Menschen, egal ob Frauen oder Männer, verstehe ich überhaupt keinen Spaß. Und so sollten das alle sehen.

Wo bleibt der gemeinsame Aufschrei von Christen und Muslimen, warum werden keine „Friedensmärsche“ organisiert? Wo bleibt die deutliche Aussage der Imame, um sich von der Gewalt durch ihre Glaubensbrüder zu distanzieren? Einfache Menschen, die Angst um ihre Kinder haben, als „Rechtsextreme“ und „Nazis“ zu beschimpfen, zeugt von wenig Respekt für die Opfer. Was wäre, wenn es die eigenen Kinder träfe?

„I have a dream!“, hat Martin Luther King gesagt. Den habe auch ich. Ich habe den Traum, dass Deutschland wieder vernünftig wird und den Marsch in den Abgrund der Geschichte beendet. Bis dahin hoffe, ja fordere ich, dass es weitere Proteste gibt, die das momentane System scharf, aber sachlich und vor allem friedlich kritisieren.

Ich hoffe auf Menschen wie Boris Palmer und Sahra Wagenknecht, die leider noch nicht den Mut dazu aufbringen, um vielleicht gemeinsam einer abgehalfterten SPD, versponnenen LINKEN, realitätsfernen GRÜNEN und einer vermerkelten CDU die Stirn zu bieten. Die FDP braucht ohnehin keiner mehr.

Ich hoffe darauf, dass die „schon länger hier lebenden“ und Deutsche mit Migrationshintergrund bald mit Stolz und ohne Angst sagen können: „Deutschland, das bin auch ich!“ Für mich als geborene Japanerin mit deutscher Staatsbürgerschaft gilt das schon lange. Oder will mir jemand dieses Recht aberkennen?

Gedanken einer Ausländerin: Deutschlands neuer Antisemitismus

Aus aktuellem Anlass habe ich mich dazu entschlossen nun doch den zweiten Teil des bereits 2016 geführten Interviews mit Onkel Ahmed zu bringen. Dieser Anlass ist der von Muslimen nach Deutschland und Europa gebrachte Antisemitismus, der in der Verbrennung israelischer Fahnen in Berlin gipfelte. Wer „Juden ins Gas!“, skandiert, den muss zwingend die ganze Härte der Gesetze treffen. Diese Menschen haben ihr Recht auf Aufenthalt in Deutschland verwirkt.

Da hilft es wenig, wenn ein hilfloser Bundesinnenminister sich nun für einen Antisemitismusbeauftragten ausspricht. Für wie blöd hält uns der Mann? Antisemitismus in Form von Millionen arbabischer Migranten nach Deutschland zu importieren und dann scheinheilig den Finger zu haben, aber keine Strafen auszusprechen, ist die Kapitulation vor dem politischen Islam.

Die Gesichter und mit Sicherheit auch die Namen der Männer sind bekannt, warum folgen keine Strafen? Heute brennen israelische Fahnen und morgen vielleicht die erste christliche Kirche. Weil „Allah“, jenes Fantasiewesen arabischer Mythologie, das so befohlen hat? Oder doch nur wegen der Hasspredigten von Imamen, die in anderen Menschen nur Ungläubige sehen.

„Der Koran ist so eine Art Supermarkt“, hat der ägyptische Autor und Islamwissenschaftler Hamed Abdel-Samad gesagt. „Man kann alle möglichen Produkte darin finden, Liebe und Toleranz und Vergebung, aber auch Hass, Ausgrenzung und Aufruf zum Krieg, weil der Koran über einen längeren Zeitraum entstanden ist.“

Tod den Kritikern, nieder mit der Aufklärung?

„230 Jahre nach Voltaire und Kant und 180 Jahre nach Feuerbach darf es so etwas in Europa nicht mehr geben, dass man dafür dass man sagt wie ich in meinem neuen Buch, dass der Koran menschengemacht ist, dass ich mir dafür einen großen Hass zuziehe und dass ich um mein Leben fürchten muss, das darf nicht sein!“ Originalzitat Hamed Abdel-Samad

Hamed, den ich als wirklich aufgeklärten Menschen wahrnehme, drückt damit das aus, was viele Deutsche verschweigen und selbst die Kirchenoberen zum Teil leugnen. Hat die Aufklärung nun zahnlose Tiger aus den ehemals stolzen Deutschen gemacht?

„Warum setzt du dich eigentlich so sehr für andere Religionen ein?“, bin ich noch in den USA gefragt worden. „Weil sie es nicht selbst tun oder nicht mehr können!“, war meine ehrliche Antwort. „Das moderne Christentum hat längst vor dem Islam kapituliert.“

Türkische Weisheiten

Onkel Ahmed antwortete 2016 auf meine Frage, ob Mohammed alle Ungläubigen hasste: „Mohammeds Welt war recht klein. Es ist kaum anzunehmen, dass er über tiefergehende Kenntnisse anderer Länder und Völker verfügte. Wie konnte er also alle Menschen die keine Moslems waren hassen?

Diese Passagen werden aber von Fanatikern umgedeutet, sie bedienen sich ihrer einfach, da es sich bei dem Koran angeblich um das Wort Gottes handelt, das nicht in Frage gestellt werden darf. Und genau das ist der schon fast genial zu nennende Trick dieser Weltanschauung!

Als Mohammed noch in Mekka wirkte, warb er für Friedfertigkeit und Verständigung. Warum ist einfach zu erklären. Seine Gemeinde war noch klein, relativ schutzlos und auf die Toleranz der anderen angewiesen. Vermutlich war er damals mit seinem Leben zufrieden, was sich auf seine Schriften auswirkte.

Mit der Zeit wuchs die Zahl seiner Anhänger und seine Ansichten und auch sein Verhalten änderte sich. Das mag am Widerstand der Nachbarvölker gelegen haben und an der Ablehnung seiner Lehren durch die Juden. Vielleicht ging ihm auch nur das Geld aus. Es gibt viele Gründe warum sich Menschen ändern.

Als er nach Medina ging konnte er bereits eine Armee gründen, die Feldzüge unternahm und von der Kriegsbeute lebte. Die Sprache des Koran, also Mohammeds Wort, änderte sich. Er präsentierte Allah nun als starken Krieger und strengen Gott, der seine Anhänger aufforderte, ihr Leben für den Djihad zu opfern.“

„Du klingst wie ein moderner Islamwissenschaftler“, necke ich ihn. „Woher weißt du das alles?“ „Der Islam ist Teil meiner Kultur“, sagt Onkel Ahmed. „Sich nicht damit zu beschäftigen wäre grundverkehrt. Ihn richtig zu verstehen ist leider das Hauptproblem, an dem die meisten Muslime scheitern.“

„Also war Mohammed nicht der Prophet, als den ihn Muslime sehen?“, stelle ich die vermutlich provokanteste Frage. „Wie Jesus und Buddha war er ein Mensch mit Visionen“, erwidert Onkel Ahmed. „Er hatte Träume, Wünsche, Hoffnungen, wie alle Menschen. Ich sehe Mohammed als eine Figur der Geschichte an, in deren Namen viel Leid über die Welt gebracht wird.

In gewisser Weise ist er ein Schriftsteller und Visionär, der seinen Bestseller immer mehr erweiterte und ihn dadurch verschlechterte, was diesem Werk massiv schadete. Der Weg zur Reformation des Islam muss mit einem Lächeln enden, wenn man die alten Texte liest und zur Seite legt, um ein modernes Leben zu führen.“

Hass, Hass, Hass

„Was hältst du von den Aussagen junger Ausländer, die Deutschland und die Deutschen hassen?“, frage ich. Onkel Ahmed holt tief Luft und stößt sie hörbar wieder aus. „Dieser Hass hat viele Gründe“, sagt er. „Viele Neuankömmlinge hat man mit falschen Versprechen ins Land gelockt.

Die Mehrheit der Asylanten sind einfache Menschen. Bauern zum Teil oder Ungelernte. Diese Menschen haben einfache Bedürfnisse. Sie glauben, ohne nachzudenken, was ihnen eine deutsche Kanzlerin erzählt. Was weiß ein arabischer Bauer von Sozialsystemen? Das klingt vielleicht überheblich, aber ist leider so. Sie glauben aber auch ihren Imamen, die leider viel zu oft Hass und Intoleranz predigen. Gründe dürften politische Ziele sein.

Für viele Asylbewerber aus Afrika und den arabischen Staaten, ist Deutschland das absolute Paradies. Einerseits können sie hier frei und in Frieden leben, andererseits überhäuft sie unser Wohlfahrtsstaat mit Geld. Sie verstehen dann nicht warum sich das wieder ändert und warum man sie wieder abschieben will. Also fangen sie zum Teil an alles Deutsche zu hassen.

Geld regiert die Welt

Nehmen wir den Fall einer arabischen Familie, die in ihrer Heimat mit 50 Euro pro Monat locker leben konnte. In Deutschland bekommen sie nun 1.500. Das ist mehr, als mancher Rentner „verdient“, der sein Leben lang arbeitete. Jetzt rechne nach, wie viele Familien du in arabischen Ländern mit 1.500 Euro versorgen könntest.“

„Aber was, wenn sie politisch verfolgt werden?“, frage ich. „In Tunesien, Algerien, Marokko?“, fragt Onkel Ahmed zurück. „Dort gibt es keinen Krieg, aber eine explodierende Bevölkerung, die keine großen Perspektiven hat. Die wollen auch gut leben, also kommen sie hierher.

Und glaub mir eins, wir stehen erst am Anfang einer Völkerwanderung, auf die die Europäer nicht vorbereitet sind. Diese Flucht in die europäischen Sozialsysteme kann mittelfristig nur in einer Katastrophe enden. Wirklichen Flüchtlingen gilt es natürlich zu helfen. Wirtschaftsflüchtlinge sollte man ab- bzw. wieder ausweisen und lieber Entwicklungshilfe vor Ort leisten.“

„So einfach ist die Abschiebung leider nicht“, werfe ich ein. „Viele haben das Talent sie zu verhindern. Und linke Anwälte helfen ihnen noch dabei.“ Onkel Ahmeds Mine verfinstert sich. „Viele Maghreb Asylanten haben nur ein Talent, zu stehlen und Drogen zu verkaufen. Und Frauen zu belästigen, die sie zu Hause nicht einmal anschauen dürften.

Die meisten werden keine Perspektive in Deutschland finden und fangen daher an das Land zu hassen. Die hier bereits Geborenen suchen ihre Identität und Wurzeln. Nimm wieder die Türken. In ihrer eigentlichen Heimat sind sie oft die Deutschen und hier die Türken. Das ist ein großes Problem.

Es geht auch um die Sozialisation dieser Menschen. Deutsche erwarten, dass sich Fremde integrieren. Aber wie soll das vor sich gehen, wenn ein Bauer aus Somalia dort schon sozial geprägt worden ist? Er bringt seine Werte, seine Kultur mit in ein Land, das völlig andere Werte hat. Vielleicht ist er noch jung genug um zu verstehen, wo die Unterschiede liegen. Die meisten Neuankömmlinge lehnen das aber ab. Wie also vermittelst du deutsche Werte an Millionen?

Hinzu kommt, dass Frau Merkel Menschen die Grenzen geöffnet hat, die oft aus einer frauenfeindlichen und verrohten Kultur stammen. Das klingt vielleicht wie ein Vorurteil, auch Türken sind keine Engel, aber einige Asylsuchende waren schon vor ihrer Einreise kriminell. Die Zukunft wird das noch zeigen. Die Silvesternacht war nur ein Vorgeschmack.“

Wenn der Terror kommt

„Siehst du die Gefahr terroristischer Anschläge?“, frage ich. „Und wo muss man die erwarten?“ „Ja, die Gefahr dieser Anschläge wächst und du ahnst bestimmt warum“, erwidert Onkel Ahmed.

„Terroristen geht es darum ein Zeichen zu setzen. Veranstaltungen, Konzerte, aber auch eine belebte Fußgängerzone könnten mögliche Ziele sein. Vielleicht auch ein Weihnachtsmarkt oder eine voll besetzte Kirche. Auch Silvester könnte sich wiederholen. Man verabredet sich per Handy um „Randale“ zu machen.“

„Denkst du Köln war gesteuert, steckt ein politischer Kopf dahinter?“, will ich wissen. „Natürlich ist das gesteuert“, erwidert Onkel Ahmed nach eine kurzen Pause. „Du darfst dir das aber nicht wie in einem Film vorstellen. Über Propaganda, die mehr eine Gehirnwäsche ist, werden die Täter radikalisiert.

Internet und Handys waren die Hauptwerkzeuge für Köln. Ein zentrales Signal und schon startet die Lawine. Ich hoffe nur, dass die Polizei dieses Jahr richtig reagiert. Was nun die negative Kreativität von Terroristen betrifft, die kennt kaum Grenzen.

Leider auch die passive Unterstützung durch sogenannte Glaubensbrüder. Passiv deshalb, da wegschauen auch eine Form der Hilfe ist. Ich weiß, dass bei einem Anschlag zum Teil sogar gejubelt wird. Kein Moslem sollte das machen! Sie provozieren damit einen Vergeltungsschlag.“

(Anmerkung zur Erinnerung: Diese Aussagen stammen alle aus dem Oktober 2016!)

Die Syrien Lüge

„Sprechen wir kurz über Syrien“, sage ich. „Der sogenannte Islamische Staat ist dort ein riesiges Problem.“ Onkel Ahmed runzelt die Stirn und schüttelt dann vehement den Kopf. „Wer erzählt nur immer solche Märchen? Der sogenannte IS ist Syriens kleinstes Problem.

In Syrien tobt ein Krieg um die Vormachtstellung in der Region und um Ressourcen. Assad, von dem ich nun wirklich kein Anhänger bin, ist Alawit und repräsentiert damit nur die Minderheit in diesem Staat. Diese Minderheit hat aber die absolute Macht in Syrien.

Der zugegeben wirklich brutale IS spielt dabei die kleinste Rolle. Das verkauft man nur im Westen, um uns für den Krieg in Syrien zu begeistern. Und was würde bei Assads Niederlage passieren? Syrien wäre so unregierbar wie Libyen. Dort herrscht noch immer Chaos.

Assads Verbündete, allen voran Kämpfer aus dem Iran, wollen nicht ihn an der Macht halten, sondern ihre Interessen schützen. Russland (Putin) ebenso. Assad ist austauschbar, die Machtverhältnisse in Syrien aber nicht.

Die Saudis mischen natürlich kräftig mit. Sie führen in Syrien einen Stellvertreterkrieg mit dem Iran. Der Rest dieser sogenannten Rebellen sind vom Westen bezahlte und ausgebildete Söldner, die wirtschaftliche und politische Interessen Europas und der USA durchsetzen sollen.“

„Aber ist Assad nicht ein Mörder, ein Schlächter, der das eigene Volk bombardiert?“, frage ich. „Ist er das?“, sagt Onkel Ahmed. „Woran machst du das fest? An westlichen Berichten?“

Alles nur Propaganda?

Er macht eine kurze Pause und trinkt einen Schluck Tee. „Ich weiß, wie du es meintest“, fährt er fort „und dass du ziemlich gut informiert bist. Aber du weißt nicht alles. Nehmen wir Aleppo. Angeblich werden dort seit Monaten gezielt Krankenhäuser beschossen.

Aber jeder ausgehandelte Frieden wird immer wieder von sogenannten Rebellen gebrochen, die die syrische Armee beschießen. Rebellen, die zum Teil vom Westen bezahlt und ausgebildet werden.

Jetzt denk bitte an die Fernsehbilder, der hungernden Bevölkerung in Aleppo. Angeblich blockiert die syrische Armee die Straßen, so dass keine Nahrung in die Stadt kommt. Woher haben die Rebellen dann die Waffen und die Munition? Hat Gott die geschickt?“

„Ja, das ist seltsam“, stimme ich zu, „das ist mir auch schon aufgefallen.“ „Ich habe mit Syrern gesprochen“, fährt Onkel Ahmed fort. „Unabhängig voneinander haben mir mehrere erzählt, dass vor Jahren bewaffnete Fremde in ihre Dörfer kamen und Christen ermordet (gevierteilt) haben.

Diese Fremden hätten zwar die gleiche Sprache, aber einen anderen Dialekt gesprochen. Ein Mann will einen Saudi erkannt haben, andere sprachen von Libyern oder Tschetschenen.

Als dieser Terror um sich griff, haben die Menschen protestiert. Assad, den sie zwar nicht unbedingt mögen, der ihnen aber Frieden und Sicherheit gab, habe Soldaten geschickt, die dann in einen Hinterhalt gerieten.

So soll, vereinfacht ausgedrückt, der Krieg in Syrien begonnen gaben. Das ist natürlich auch wieder nur ein regional begrenzter Teilsaspekt, zeigt aber deutlich die Handschrift Dritter. Und dann ging es noch um die Gas-Pipeline.

Natürlich muss man aufpassen, wen man fragt und was die Leute erzählen. Aber was in Syrien geschieht und was uns Fernsehbilder zeigen, hat wenig mit der Wirklichkeit zu tun. Das wollte ich damit sagen.“

Die IS-Lüge

„Es gibt Stimmen, die die CIA als Gründer des IS benennen“, sage ich. „Ist das völlig verkehrt?“ „Dazu müssen wir begreifen, was der IS eigentlich ist“, erwidert Onkel Ahmed, „woher er stammt und aus welcher Zeit.

Diese radikale, islamistische Bewegung, nennen wir sie Moslem-Brüder, existiert seit den 1920er Jahren. Sämtliche der heutigen Terrormilizen leiten sich von dieser Bewegung ab.

Die Amerikaner haben versucht, diese Bewegung zu instrumentalisieren. Das funktioniert aber nur so lange, wie es den Interessen dieser Leute dient. Und hier sind wir dann auch wieder beim Islamismus, den es schon immer gibt und der für den Islam die Weltherrschaft sucht.

Diese verbohrten Gehirne kennen nur die radikale, die gewalttätige Leseart des Korans. Wie ich bereits sagte, man muss ihn als das Wort von Menschen ansehen, die Kinder ihrer Zeit gewesen sind. Mohammed hat nur die Grundlage geliefert und andere haben das übernommen.

Und genau diese Leserart, eines von Menschen geschriebenene Werkes, wird vermieden! Wusstest du, dass es im Koran mehr als 200 Passagen gibt, die Krieg und Gewalt verherrlichen? Da ist es kein Wunder, dass Fehlgeleitete und Fanatiker sich genau darauf beziehen.“

Wieder macht er eine Pause, denkt nach und nickt. „Ich glaube es sind 25 sogenannte Tötungsbefehle im Koran, die sich gegen die schon erwähnten Ungläubigen richten. Was uns wieder nach Syrien und zum IS bringt und dem dortigen Stellvertreterkrieg.

Wir können noch nicht einmal von einem Missbrauch des Koran sprechen. Anders als bei der Lehre Jesu, die von den Kreuzrittern, also der Kirche missbraucht worden ist, berufen sich Islamisten einfach auf die Passagen im Islam und fangen an zu morden.“

„Ich glaube die Wahrheit über Syrien erfahren wir nicht“, stimme ich zu. „Aber danke für die Infos über den Islamismus! „Sie ist auf keinen Fall in den westlichen Medien zu finden“, gibt mir Onkel Ahmed noch mit. Dann wechsele ich das Thema.

Gewalt ist (k)eine Lösung

„Mich wundert deine strikte Haltung gegen Asylbewerber“, setze ich nach. „Sind Philosophen nicht eigentlich neutral und bewerten die Dinge aus einer anderen Perspektive?“ „Primär bin ich ein normaler Bürger Deutschlands“, erwidert er. „Philosophie ist gut, aber sie löst keine Probleme.

Wir, die Medien, die Politiker, führen eine falsche Diskussion. Es gibt Kriegsflüchtlinge, die unsere Hilfe brauchen. Aber die meisten der nach Europa strömenden Menschen sind keine politisch Verfolgten. Sie fliehen aber zum Teil vor der Armut oder folgen falschen Versprechungen.

Wir müssen klar unterscheiden und genau selektieren, wer zu uns kommen darf und wer eben nicht. Deutschlands Liberalität, die christlichen Werte und die zum Teil sehr linkslastige Mentalität vieler Medien, ist eine Einladung zum Missbrauch.“

„Wusstest du, dass sich mehr als 70 % aller Journalisten als Linke oder GRÜNE sehen?“, frage ich. „Das war mir neu“, erwidert er. „Es passt aber ins Bild. Ich bin auch für die SPD. Wobei ich mit deren Politik immer weniger anfangen kann. So unsozial habe ich diese Partei noch nie gesehen. Trotzdem kann und werde ich keine Frau Merkel wählen!“

Der Islam gehört (nicht!) zu Deutschland

„Merkel muss weg!“, skandiere ich und wir lachen. „Ja“, sagt Onkel Ahmed, „da gebe ich dir recht. Der Merkel-Altruismus bezieht sich nicht auf das eigene Volk. Wir sind ihr herzlich egal und nur Schachfiguren, die sie als Bauernopfer für ihre Ziele sieht.“

„Gehört der Islam zu Deutschland und siehst du in ihm eine Bedrohung?“, frage ich. „Oder wird das von bestimmten Kreisen nur falsch vermittelt?“ „Nein, der Islam gehört nicht zu Deutschland. Sollte er sich in seiner jetzigen Form hier weiter ausbreiten, sehe ich eine düstere Zukunft für dieses Land und auch für ganz Europa.

Der gemäßigte Islam der Vergangenheit war wesentlich toleranter, als es die neuen Gläubigen sind. Wobei gemäßigt immer Ansichtssache ist und von bestimmten Personen geprägt wird. Aber diese Personen sind tot. Hassprediger haben ihre Rolle übernommen und versuchen, leider mit Erfolg, den Entwurzelten eine neue, geistige Heimat zu geben.

Einige Ditib-Imame sind mit Vorsicht zu genießen. Die arbeiten klar für Erdogan und verbreiten seine Politik. Stell dir das in einer buddhistischen Pagode oder einer christlichen Kirche vor. Der Aufschrei wäre grenzenlos.

Die Probleme gehen aber eher von den arabischen Staaten, als von der Türkei aus. Aber das erwähnte ich schon. Deutschland lässt leider zu, dass sich radikale Prediger ausbreiten und schiebt dem keinen Riegel vor. Die Behörden sind zu nachsichtig mit Muslimen. Wie ich schon mehrfach sagte, prügelt sie windelweich und sie verstehen.“

Radikal

„Das ist eine sehr radikale Einstellung“, sage ich. „Meinst du das wirklich so?“ „Ja und nein“, erwidert er und lacht verschmitzt. „Aber das muss ich auch erklären. Prügel bedeutet in diesem Fall hartes Durchgreifen des Staates, also die konsequente Durchsetzung deutscher Gesetze.

Aber Polizisten dürfen sich auf keinen Fall scheuen, auch körperliche Gewalt anzuwenden, um Straftaten zu vereiteln. Vergessen wir kurz die Toleranz und die Philosophie. Die islamische Welt basiert auf Stärke. Gewalt ist Stärke für diese Menschen.

Wie vermittelst du einem jungen Muslim rechtliche Werte, wenn du ihn nicht für den Ladendiebstahl bestrafst? Wie kann es sein, dass die Öffentliche Verwaltung Falschparker bestraft, Mahngebühren auferlegt, wenn der Strafzettel nicht schnell genug bezahlt wird, aber andererseits Asylbetrüger, die nachgewiesen falsche Pässe hatten, einfach laufen lässt? Weil sie Muslime sind?“

Ich muss an eine Szene vor einigen Jahren denken. Ein Nordafrikaner hatte Onkel Ahmed bestohlen und wollte aus dem Laden fliehen. Zufällig war ich bei seiner Enkelin auf der anderen Straßenseite und hatte einen exklusiven Blick. Der junge Mann lief los und Onkel Ahmed stellte ihm ein Bein.

Das folgende Handgemenge entschied er durch einen rechten Haken, der den Dieb zu Boden schickte. Da lag der Kerl nun und blutete aus der Nase. Onkel Ahmed packte ihn in Genick und hielt ihn wie ein Kaninchen.

Was er sagte hörte ich nicht, aber die Worte zeigten Wirkung. Der Täter bekam noch einen Tritt in den Hintern mit, dann durfte er gehen. Was der Dieb nicht wusste, Onkel Ahmed boxt seit frühester Jugend.

„Aber zurück zu deiner Frage“, fährt er fort. „Ich denke man muss Muslimen klar machen, dass Religionsfreiheit nicht bedeutet, dass sie hier dominieren können. Und dass sie eine Bringschuld haben, wenn sie in Deutschland leben wollen. Es gibt tolle Beispiele von voll integrierten Ausländern, die für dieses Land sterben würden.

Aber so lange die Politik Migranten, Flüchtlinge und Asylanten nicht unterscheidet und alle mit Samthandschuhen anfasst, so lange werden sie in einer Parallelgesellschaft leben. Sie haben die gleichen Rechte, aber auch die gleichen Pflichten. Begreifen sie das nicht, dann werft sie raus.“

Hetze oder Wahrheit?

Zum Ende des Interviews möchte ich noch einige persönliche Anmerkungen machen, aber vorher noch Christoph Schwennecke, den Chefredakteur des CICERO zitieren.

„Und doch scheint quantitativ die Aufregung jetzt größer als seinerzeit nach Köln und Freiburg und Bonn. Offenkundig bricht die aktuelle Schmähung und Verhetzung Israels eher das Eis der, sagen wir: ideologisch Gefestigten. Das Dilemma zwischen der eigenen fürchterlichen Bürde gegenüber dem jüdischen Volk und dem aktuellen Geschehen ist offenbar schwerer auszuhalten als jenes zwischen Feminismus und islamischem Frauenbild, über das Alice Schwarzer so trefflich sprechen kann.“

Auch Karl Lagerfeld, der schon vor Wochen vor dem Antisemitismus warnte, möchte ich meinen LeserInnen ins Gedächtnis rufen. Und Frank A. Meyer, den Schweizer Kolumnisten, der ein beeindruckendes Interview gegeben hat:

 

(M)Ein Schlusswort

Liebe Deutsche, liebe MitbürgerInnen, verschließt nicht länger die Augen vor dem, was durch die Fehlentscheidung einer Kanzlerin und was auch durch rotgrüne PolitikerInnen in Deutschland enstanden ist. Noch sind diese Parallelgesellschaften klein, aber sie werden von Jahr zu Jahr größer. Und zum Teil bestimmen sie jetzt schon das Leben in diesem Land.

Wehrt euch mit eurer Stimme, aber verzichtet auf körperliche Gewalt! Werdet aktiv, informiert euch in alternativen Medien und / oder Blogs. Vor allem aber, schaltet den Staatsfunk aus! Lest keine BILD, keine einseitig berichtenden Hetzblätter mehr und scheut euch nicht davor, wieder stolz auf euch und eure Heimat zu sein. Antisemitismus passiv zu dulden, ist der erste Schritt in den eigenen Untergang.

Allen in Deutschland angekommenen Muslimen, die dieses Land, seine Werte und das Grundgesetz achten, rufe ich ebenfalls „Wehrt euch!“ zu. Klärt eure Familie, Nachbarn und Freunde darüber auf, dass Hass nur wieder in neuem Hass endet. Erklärt ihnen den Koran, aber erhebt ihn nicht länger zum Wort eines fiktiven Gottes. Das war dieses Werk von Menschenhand noch nie.

„Man muss den Koran kritisieren, auch den Propheten kritisieren, Religionskritik gehört zum Humanismus und ich gehe davon aus, dass Islamkritik gerade in dieser Zeit, wo sehr viel Unheil im Namen des Islam geschieht, dass Islamkritik nicht nur ein Menschenrecht ist, sondern eine Menschenpflicht.“ Originalzitat Hamed Abdel-Samad.

Europa unterm Halbmond – Ist der Islam gefährlich?

Islamkritik ist in diesen Tagen kein gern gesehenes Thema. Wer diese Ideologie kritisiert, wird sofort kriminalisiert und / oder als RassistIn dargestellt. Schon diese Wortwahl zeigt, wie unsachlich Staat und Medien reagieren und wie sehr sie Menschen beeinflussen wollen. Der Islam ist keine Rasse, folglich kann ein Islamkritiker keine rassistischen Aussagen machen, wenn er den Islam kritisiert. Rassistisch ist die Ansicht, dass Menschen einer bestimmten Rasse weniger wert sind als andere, und dass ihre politische und soziale Unterdrückung deshalb gerechtfertigt ist.

Islamkritik unerwünscht

Die unerwünschte Islamkritik, hat noch einen ganz anderen Hintergrund, den die meisten nicht auf der Rechnung haben. Ich spreche vom Neoliberalismus und den Großkonzernen, die sehr gute Geschäfte mit islamischen Ländern machen. Es ist daher verständlich, dass Kritik am Handelspartner unerwünscht bleibt, um weiter „Waffen gegen Erdöl“ zu tauschen. Wer sich die Mühe macht und über die Verflechtungen der EU und der USA mit den Golfstaaten recherchiert, wird nicht nur fündig sondern vielleicht auch wach.

Bei mir zu Hause liegen neben buddhistischen Werken auch jüdische, die Bibel und der Koran. Aus Interesse, ich weiß gern worüber andere sprechen. Als Zen-Buddhistin habe ich mich seit Jahren als tolerant anderen gegenüber gesehen. Aber Buddhas Lehre ist nicht alles, ich gehe auch (m)einen eigenen Weg. Und dieser Weg heißt Kritik an Menschen und ihren Vorschriften zu üben, wenn sie meiner Freiheit als Frau widersprechen oder für menschenverachtende Ideologien stehen.

Als in Deutschland lebende Japanerin, die mehr oder weniger westlich sozialisiert worden ist, habe ich mir eine andere Sicht der Dinge bewahrt, die vielen in Deutschland Geborenen völlig fehlt. So kann ich auch in der Bibel Textpassagen finden, die sofort meinen Widerspruch erregen. Aber im Gegensatz zum Koran, der mehr als 200 Textpassagen hat, die offen zur Gewalt aufrufen, werden diese im Westen nicht gelebt.

„Aber im Alten Testament steht doch auch Auge um Auge, Zahn um Zahn“, höre ich sofort die KritikerInnen. Max Küchler, emeritierter Professor für Neues Testament und Biblische Umwelt an der Universität Freiburg, hat dazu folgendes gesagt: „Das Zitat besage nicht, dass eine Untat immer wieder mit einer weiteren vergolten werde, sondern vielmehr, dass die Kette der Vergeltungen unterbrochen werde, sobald Genugtuung geleistet worden sei.“

In welchem christlichen Land der Erde wird die Bibel als Vorwand benutzt, um Menschen öffentlich zu enthaupten? Der Koran sei sowohl eine Botschaft des Friedens, wie des Krieges, lautet ein Zitat. Für mich ist dieses Werk noch mehr, es sind die Fantasien eines Mannes, der die Welt erobern will. Kritisiert man ihn oder seine Schriften, wird man streng bestraft. Und das ist finsterstes Mittelalter.

Die unpolitischen Deutschen

Der Deutsche, eigentlich eher unpolitisch, hat mehr als 70 Jahre in einer Filterblase gelebt und will diesen Zustand aufrecht erhalten. Gleichzeitig wählt er aber – aus Unkenntnis – Parteien, die Deutschlands Soldaten in Kriegsgebiete führen, die totalitären Regimen Waffen liefern und arabischen / afrikanischen Staaten die Entwicklungshilfe streichen.

Die Folge war (ist!) eine zum Teil gelenkte Flüchtlingswelle, die gegen Europa brandet und Millionen Menschen muslimischen Glaubens über offene Grenzen spült. Angela Merkels Entscheidung, „die Grenzen zu öffnen“, ihr Satz „Wir schaffen das!“ und der fehlende Hilfeplan der deutschen Regierung, haben für Unruhe im Land der Dichter und Denker gesorgt. Aber nicht nur das, auch die AfD, eine längst abgeschlagene Partei, hat sich im Fahrwasser aufkommenden Protestes, aus den eigenen Ruinen ins Licht katapultiert.

Wie real diese Flüchtlinge sind, um wen es sich bei den Massen oft wirklich handelt, hat der im Libanon geborene Filmemacher Imad Karim im CICERO aufgedeckt. „Von den tatsächlich aus Syrien stammenden Migranten sind fast zu 90 Prozent keine Flüchtlinge. Weder sind es Asylsuchende gemäß Artikel 16 des Grundgesetzes noch Kriegsflüchtlinge im Sinne der UN Flüchtlingskonvention.

Von Ausnahmen wie geflüchteten Atheisten, Christen oder anderen verfolgten Minderheiten wie Homo- oder Transsexuellen abgesehen, handelt es sich bei den allermeisten um Wirtschaftsmigranten: Menschen, die seit Jahren im Libanon, in Jordanien oder in der Türkei lebten, dort ihre gemieteten Wohnungen hatten und ihre Geschäfte betrieben.

Es sind auch Menschen, die seit Jahrzehnten in den Golfstaaten als Gastarbeiter lebten und jetzt die große Chance sahen, nach Deutschland zu kommen. Von den potenziell „richtigen“ Flüchtlingen in Syrien hätten nur die wenigsten überhaupt die Möglichkeit gehabt, die Schlepper und die Reisekosten zu zahlen. Darüber aber wollen aber die Pro-Asyl-Organisationen nicht sprechen.“

Warum das so ist, habe ich schon vor fast einem Jahr beschrieben. Wer es nachlesen möchte, der klickt HIER.  Der „Flüchtling“ ist längst zur Ware geworden und man verdient gut mit ihm.

Schon der in Syrien geborene Professor Bassam Tibi wies mehrfach darauf hin, um wen es sich bei den meisten nach Deutschland geflohenen Syrern wirklich handelt. „Unter den Leuten aus meiner Heimat Syrien, die nach  Deutschland flüchten, befinden sich auch manche, die zuvor ihre Nachbarn ermordet haben – nicht alle sind Engel, Ingenieure und hochgebildete Akademiker, wie deutsche Medien suggerieren.“

Was Imad Karim schreibt, wird für die Masse unsichtbar bleiben, der größte Teil der Presse verschweigt seine Worte geschickt. Meiner Meinung nach begeht er einen Rechenfehler, wenn er die in seinem Artikel angesprochenen Mitglieder von drei Facebook Gruppen einfach addiert, die dort ganz offen über Sozialmissbrauch sprechen und wie sie Deutschland islamisieren wollen.

Es ist mehr als nur wahrscheinlich, dass es sich bei den rund 560.000 Mitgliedern um Mehrfachregistrierungen handelt und die tatsächliche Zahl niedriger ist. Trotzdem existieren diese Gruppen und werden im Ausland gezielt verfolgt. Sperrung durch Facebook? Fehlanzeige!

Kritisiert aber die Journalistin Anabel Schunke die Zuwanderungspolitik, wird sie sofort (mehrfach) von Facebook mundtot gemacht. Aber vielleicht kann man dort kein arabisch lesen. Oder gibt es doch einen anderen Grund?

Keine Aufklärung im Islam

„Man darf den Islam nicht wörtlich nehmen“, lautet eine Nebelkerze, die gern von angeblich aufgeklärten Muslimen geworfen wird. Was sie verschweigen und was brutale Realität in arabischen Ländern ist, es darf keinen Zweifel am Wort Allahs geben. Jegliche Interpretation ist strikt untersagt und wird zum Teil streng bestraft. Als Beispiel führe ich die 1.000 Peitschenhiebe gegen den Saudi Raif Badawi an. Auch im Westen sind diese Strafen mittlerweile angekommen. Von der Politik (Wirtschaft) hagelt es Verbote, Justizminister Maas lässt herzlich grüßen.

Aber zurück zum Islam und zu Menschen, die, losgelöst aus ihrer alten Heimat, ihr Glück in Deutschland suchen. Jeder der in Not und Armut lebt, wird die Gründe für eine Heimatflucht anerkennen. Man denke nur an all die Pioniere, die Nordamerika erobert haben. Erobert ist in diesem Kontext wörtlich gemeint und richtet sich als Kritik gegen die Vernichtung amerikanischer Ureinwohner, fälschlich Indianer genannt.

Seit Jahrzehnten versuchen vornehmlich muslimische Migranten – bewusst wird auf die feineren Unterschiede verzichtet -, ihrem neuen Heimatland den Stempel aufzudrücken. „Deutschland müsse sich ändern“, heißt es gern und „offener für fremde Kulturen werden.“ Mit genau diesem Zitat habe ich ein massives Problem. Warum muss sich für den „Türken, Afghanen, Syrer“ Deutschland ändern, wenn es der Fremde ist, der sich zu ändern hat.

Sich zu ändern bedeutet auf keinen Fall, die eigene Herkunft oder Sprache zu vergessen. So bleibe ich immer eine Japanerin. In einem anderen Land zu leben bedeutet Anpassung an dortige Werte und Gesetze. Aber wer die Scharia über das deutsche Grundgesetz stellt, ist falsch in diesem Land. JapanerInnen etwa zwingen keinem Deutschen den buddhistischen Glauben auf oder rufen „Buddha ist groß!“ Sie lächeln freundlich und alle lächeln mit.

Die wissenschaftliche Analyse

Buddha hat Toleranz und Achtsamkeit gelehrt und war gegen Mord, Krieg und Gewalt. Und doch ist der Buddhismus keine Ideologie, der man sklavisch folgen muss. Eine Religion ist er ohnehin nicht. Der Islam lässt seinen Anhängern keine andere Chance, als „Allah“ anzubeten und in Mohammed dessen Propheten zu sehen.

Mir ist das egal, Religion ist Privatsache. Aber wer sie öffentlich macht und religiöse oder in diesem Fall ideologische Forderungen stellt, der betreibt Politik. Wenn diese Politik nun versucht Einfluss auf meine Freiheit als Frau zu nehmen oder mich abwertet und mundtot machen will, widerspreche ich vehement. Das betrifft sowohl Muslime, wie Homophobe jeglicher Coleur.

Wir haben nun schon gelernt, dass Debatten über den politischen Islam auch aus wirtschaftlichen Gründen unerwünscht sind. Muslime selbst, bzw. deren Sprachrohr in Form von Islamverbänden, betreiben zusätzlich eine subtile, aber gezielte und zentrale Blockade einer sachgerechten Islamdebatte.

Diese wird durch die von dem Sozial- und Erziehungswissenschaftler Hartmut Krauss angesprochene „Verwirrung der Islamthematik auf der klassischen Rechts-Links-Achse“ verhindert. Wörtlich hat er gesagt: „Wer den Islam aus dem Standort einer fortschrittlich-emanzipatorischen Grundposition kritisiert, läuft sofort Gefahr von rechten Kräften vereinnahmt und von angeblich linken Kräften verleugnet zu werden.“ Kommt bekannt vor, oder?

Krauss in einem Vortrag weiter: „Für das pseudolinke Spektrum, das sich hier in entlarvender Übereinstimmung mit den herrschenden politischen Kräften und Medien befindet, ist automatisch jeder ein Rechter, ein Rassist, fremdenfeindlich, der den Islam kritisiert.“ Hartmut Krauss ist Marxist. Von seinem Standpunkt hat er recht, GRÜNE, LINKE und SPD haben mit wirklichem Marxismus überhaupt nichts mehr zu tun.

Krauss: „Fortschrittlich-emanzipatorische Humanisten hingegen, fokussieren den irrationalen, reaktionären, repressiven und fundamental antiemanzipatorischen Charakter des Islam. Gleichzeitig erkennen sie, dass der Kulturrelativismus und der postmoderne Fetisch der Vielfalt und Andersheit, die neuen Leitideologien des globalen Kapitalismus sind. (Anmerkung: Hier ist der Neoliberalismus gemeint) Egal ob die Frauen ganzkörperverschleiert in Riad, nabelfrei in Saint Tropez, mit Kopftuch in Istanbul oder mit Jeans bekleidet in Hongkong einkaufen. Hauptsache der Absatz und die Profitrate stimmen.“

Die Abwehrmechanismen

Krauss spricht davon, dass die apologetische Ideologie des Islam ein ganzes Abwehrsystem in Stellung gebracht habe, um ein angemessenes Begreifen des Erkenntnisgegenstandes Islam schon im Ansatz zu verhindern. Primär sei das die Leugnung des Islam im Singular. Stichwort: Den Islam gibt es nicht! Es gäbe nur „Islame.“

Von „Islamen“ zu sprechen und sich damit von jeglicher Schuld an Gräueltaten zu befreien, ist ein gern ausgespielter Schachzug vieler Muslime, die auch den Islamismus als etwas nicht zum Islam gehörendes sehen. Auch das ist falsch. Der Islamismus ist der politisch-militärische Arm einer Ideologie, die sich die Weltherrschaft auf ihre Fahnen schrieb. Der Islamismus ist nicht erst, wie Muslime gern behaupten, in der Kolonialzeit entstanden, um sich vom Joch des Westens zu befreien, den Islamismus gibt es seit Mohammed.

Richtig ist, dass der Islamismus in seiner jetzigen Form, Stichwort Terrorismus, erst seit einigen Jahrzehnten existiert. Was ihn noch immer zum Teil des Islam und der Muslime macht. Auch die Kreuzzüge sind für immer Teil des Christentums. Das hat noch kein Christ geleugnet und von einem nicht zum Christentum gehörenden „Christianismus“ gesprochen.

Markus Lanz, dessen arrogante Selbstgefälligkeit ich nur schwer ertragen kann, hat sich in seiner Sendung vom 2. März vehement gegen „pauschale Ansichten über den Islam und Muslime“ gewehrt. So will er etwa in Afrika einen völlig anderen Muslim gesehen haben, als etwa in der Türkei. Das mag vom reinen Aussehen her richtig sein, ist aber völlig falsch, wenn es um den Glauben geht.

Hartmut Krauss: „Es gibt Unterschiede, ja, aber diese betreffen eben gerade nicht den Wesenskern und die relevanten Grundinhalte des islamischen Weltanschauungssystems. Erkenntnistheoretisch betrachtet handelt es sich hierbei um die Eliminierung des Allgemein-Wesentlichen bei gleichzeitiger Verabsolutierung des Einzelnen und Besonderen im Sinne einer völlig abwegigen erkenntnistheoretischen Desorientierungsstrategie.“

Aber nicht nur Hartmut Krauss stellt fest, dass es im Islam ein einheitlich, normatives Fundament gäbe, auf das sich alle Muslime beziehen, der promovierte Orientalist und Volkswirt Dr. H. P. Raddatz, hat ähnliche Worte zur Scharia formuliert, die natürlich zum Islam (Singular) gehört.

Raddatz: „Die Scharia umfaßt als unfehlbare Pflichtenlehre, das gesamte religiöse, politische, soziale, häusliche und individuelle Leben der Bekenner des Islam, in vollem Umfang, ohne Einschränkung.“

Hartmut Krauss spricht vom absoluten Herrschaftsanspruch des Islam, der sich auf einen nicht beweisbaren Schöpfergott stützt. Wörtlich: „Als Sonderform einer monotheistischen Weltanschauung ist der Islam nicht einfach eine „Religion“, sondern eine religiöse Ideologieform, die den Glauben an einen Schöpfergott mit einem absoluten Herrschaftsanspruch verbindet.

Im Einzelnen weist diese monotheistische Ideologieform drei konstitutionslogische Grundkomponenten auf: (a) die unbewiesene/unbeweisbare Behauptung der Existenz eines Schöpfergottes; (b) die Behauptung einer Offenbarung des Willens dieser angeblich existierenden Gottheit sowie (c) den Drang nach weltlicher (diesseitiger) Normierung der Gesellschaft und der Individuen gemäß dieser unbewiesenen/unbeweisbaren Willensoffenbarung.

D. h: Aus der unbewiesenen Gottesbehauptung wird ein absolut und universell verbindlicher Vorschriftenkatalog abgeleitet, dem sich alle Menschen unterwerfen müssen. Dabei lautet die für die islamische Herrschaftsideologie spezifische Prämisse bzw. Basisbehauptung: Allah (der „Weltenherr“) existiert, er hat die Welt erschaffen und sein Wille geschehe.“

Onkel Ahmed, der türkische (Geschäfts)Freund meines Vaters, darauf angesprochen, nickt: „Der Islam ist eine Ideologie, die zur Religion aufgewertet worden ist und den Glauben an einen Gott mit einem absoluten Herrschaftsanspruch verbindet. Wer das nicht sehen will, ist blind.“

Der österreichische Kabarettist Werner Schneyder: „Wir haben mit dem Islam eine Religion, die sich als politische Partei begreift.“ Klare Worte, über die jeder nachdenken sollte. Auch darüber, wer den Islam (in Deutschland) repräsentiert. (Zentralrat, Vereine)

Die fehlende Reform

„Im Unterschied zum Christentum habe der Islam weder eine Zeit der Reformation noch der Aufklärung erfahren, die dazu führte, dass heute die heiligen Schriften «in ihrer Geschichtlichkeit erkannt und unter Berücksichtigung des historischen Kontexts gelesen werden»“, sagt Max Küchler.

Weiter sagt er: „Was im damaligen geschichtlichen Kontext gesagt wurde, dürfe nicht einfach auf heute übertragen werden. Fundamentalistische Kreise jüdischer, muslimischer und christlicher Prägung machten es sich zu einfach, wenn sie sich auf eine so genannt wörtliche Anwendung einer heiligen Schrift festlegten.

Im Grunde bestehe nicht ein Kampf zwischen den Religionen, sondern ein Kampf zwischen den Auslegungen heiliger Schriften. Die Christen würden mit dem Neuen Testament «gut weg» kommen. Denn Jesus habe nie dazu aufgerufen, andere zu töten. Aber auch das Neue Testament enthalte brachiale Gewalt.“

Küchler verweist auf die Apokalypse des Johannes. „Dieser apokalyptische Text des Neuen Testaments werde jedoch von vielen Christen heute als Nebensache gewertet oder gar nicht wahrgenommen.“

Ich gehe noch einen Schritt weiter und sage, dass dieser „Kampf“ gesteuert ist. Wie werden Massen kontrolliert und die wahren Hintergründe verschleiert? Indem man z. B. Anhänger von Religionen gegeneinander hetzt. Beim Islam ist das viel einfacher, als beim Juden- oder Christentum. Darüber und über die gezielte Manipulation der Massen, wird es noch einen separaten Beitrag geben.

Max Küchler hat zwar recht, aber im Fall des Islam macht er es sich so einfach, wie ein Großteil der Muslime. Dazu wieder Hartmut Krauss, der von einer <<irreführenden Vertauschung bzw. Vermengung der Ebenen Islam und Muslime, verbunden mit dem Hang, den Islam vollständig im subjektivistischen Nebel aufzulösen>> spricht.

Krauss wörtlich: „Islam ist demnach das, was sich einzelne Muslime willkürlich zusammenreimen. Dahinter steckt die realitätswidrige Kontingenzbehauptung, wonach der Islam subjektiv beliebig auslegbar sei.“

Die Kopftuch Debatte(n)

Zana Ramadani, die selbst Muslimin und CDU-Mitglied ist, nimmt in ihrem Buch „Die verschleierte Gefahr“ kein Blatt vor den Mund und kritisiert das Kopftuch scharf. Paradoxerweise wird sie dabei von deutschen Feministinnen attackiert, die in dem Kopftuch ein Stück Emanzipation und Selbstverwirklichung sehen. Diese nur naiv zu nennende Sichtweise ist typisch für grün-linke Gutmenschen, deren Verstand ideologisch vernebelt ist.

Obwohl die Zahl der muslimischen IslamkritikerInnen wächst, hören deutsche PolitikerInnen ihnen kaum noch zu. Das war früher anders, heute winkt man nur noch ab. Dabei ist es mehr als nur wichtig, was Professor Bassam Tibi, Ahmad Mansour, Hamed Abdel-Samad, Zana Ramadani und Imad Karim zu sagen haben, um nur einige zu nennen.

In ihrem Buch schreibt Zana Ramadani über lachende Frauen und Männer in Manbidsch (Syrien), die von kurdischen Soldaten befreit, „Bart und Burka (Niqab)“ ablegten. „Sie alle waren offensichtlich glücklich darüber, sich nicht mehr dem mit brutaler Gewalt durchgesetzten religiösen Zwang beugen zu müssen. Gibt es einen schreienderen Gegenbeweis für die Behauptung, Frauen verhüllten sich freiwillig?“

Deutsche Feministinnen sehen das natürlich anders und faseln von der Selbstbestimmung jeder Frau. Aber wie verträgt sich das mit dem bereits angesprochenen Zwang? Zana Ramadani: „Der Zwang ist offensichtlich. Und wenn die stolzen Kopftuchträgerinnen hierzulande sich das endlich eingestehen könnten, dann müssten sie sagen: Ich nehme das Ding ab, als Feministin kann ich gar nicht anders. Und wie kann es eine Muslimin, die ihren Glauben so sehr liebt, ertragen, dass das religiöse Symbol mit Zwang durchgesetzt wird? Hat das noch etwas mit Religion zu tun?“

Auf meine entsprechende Frage, hat Onkel Ahmed folgendes gesagt: „Das Kopftuch hat Symbolcharakter. Junge muslimische Frauen und Mädchen grenzen sich zum Teil bewusst gegen Deutsche, gegen den Westen ab. Sehr her, wir sind anders, sagen sie damit. So demonstrieren sie ihre Macht über Deutsche, die in ihren Augen ungläubig und minderwertig sind. Spüren sie Widerstand, wird die Rassismuskarte gezogen und so lange als Trumpf gespielt, bis sie einen echten Widersacher finden, oder dieser klein beigibt.

Man muss das Verhalten dieser Frauen auch vor dem Hintergrund einer gescheiterten Integration in die deutsche oder westliche Gesellschaft sehen. Sie suchen nach ihrer Identität und verfallen jenem Typ von Hassprediger, vor dem ihre Eltern vielleicht nach Deutschland flohen.“

Zana Ramadani: „Hier sammelt sich ichbezogener Pseudofeminismus hinter der Fahne der Religion. Und damit decken sie die Untaten einer religiös begründeten Menschenfeindlichkeit. Diese ignoranten Kopftuchfrauen sind Teil einer Islamistenlobby, der es gelungen ist, die Solidarität nicht nur linker Feministinnen zu erschleichen.

Alle sind sie den muslimischen Fake-Feministinnen von Gümüsay bis Ulusoy auf den Leim gegangen. Der Berliner Philosoph Byung-Chul Han sagte im Interview mit ZEIT online: <<Wenn man den Zwang, dem man unbewusst unterworfen ist, als Freiheit empfindet, ist das das Ende der Freiheit.>> Wo aber die Freiheit zu Ende ist und Zwang regiert, da ist Widerstand nicht mehr möglich.“

Die schweigenden Muslime

Ich habe mich mit türkischen Freundinnen und auch Onkel Ahmed darüber unterhalten, wie Muslime weltweit ihren eigenen Glauben sehen. Übereinstimmend waren sie der Meinung, dass die wahren Scharfmacher nicht in der normalen Bevölkerung zu suchen sind, sondern bei Geistlichen und den jeweiligen Regierungen. (Eliten)

Die Mehrheit der Muslime sei friedlich. In die Moschee ginge man zwar, aber trinke trotzdem Bier und kümmere sich sonst kaum um irgendwelche Vorschriften. Alles quasi so, wie auch im modernen Christentum. Trotzdem schwiegen sie, wenn islamischer Terror die Welt überziehe. Teils aus Unkenntnis über die wahren Hintergründe, aber auch aus Angst vor den Fundamentalisten.

„Über die Frauen und nur über sie, kann ein reformierter Islam entstehen“, hat Onkel Ahmed mir gesagt. „Noch scheitert das, an der schon jungen Mädchen eingetrichterten Ideologie, aber das muss nicht so bleiben.

Als meine jüngste Enkelin einst aus der Schule kam, Freundinnen hatten sie beschimpft weil sie kein Kopftuch trägt, und sich nun auch  verhüllen wollte, haben wir ihr Bilder aus den arabischen Staaten gezeigt und wie Männer dort Frauen be- oder besser gesagt misshandeln. Sie hat sehr schnell verstanden, sich von diesen Freundinnen distanziert und ist heute erklärte Feministin, wie du sehr gut weißt.“

Islamkritik ist in diesen Tagen kein gern gesehenes Thema. Ich übe sie trotzdem und weise auf genaue jene alten Patriarchen und Eliten hin, die Hass und Intoleranz zum eigenen Vorteil lehren. Und ich kritisiere eben jene schweigende Mehrheit der Muslime, die sich nicht genau dagegen wehren und dabei helfen, die Welt endlich zu einem friedlichen Ort für alle zu machen.

Grenzenlos

Grenzenlos bedeutet unendlich oder uneingeschränkt und steht als Wortspiel für offene Grenzen. Grenzenlos steht auch für die Naivität vieler Deutscher, die selbst nach den Morden in Freiburg und Berlin noch immer nicht aufgewacht sind.

Aber das muss man verstehen, so ein bisschen heile Welt ist wichtiger, als die Opfer. Abgestumpft von medialer Gewaltpräsenz und voll mit Gänsebraten, hat nur George Michaels Tod entsetzt. Der Sänger war bekanntlich eine Ikone, wen interessieren die Namenlosen aus Berlin.

Apropos Berlin! Direkt nach dem Fest muss eine neue Umfrage her, die nun die CDU im Aufwind sieht. Das sind doch wirklich tolle Neuigkeiten, 2017 wird die Bundesmutti erneut gewählt. Wer die Mörder ins Land ließ, hat der träge Normalo bis dahin längst vergessen.

Mutti, als Hüterin jener, die schon länger im Land der Bombenstimmung leben, hat dann schnell vom Thomas postulieren lassen, dass wir mit dem Terror leben müssen. Der Thomas, das ist nämlich ein guter Mensch, dem bald der kollaterale Terrororden am Lederstrumpf verliehen wird.

Wir wissen nun auch vom BKA, dass es Vergewaltiger schon vor der Flüchtlingswelle gab und diese netten jungen Männer nicht krimineller als (Bio)Deutsche sind. Sollten sie doch über die Stränge schlagen, wird das sofort entschuldigt. Das macht man(n) halt so in der Kultur von Asylistan!

Die deutsche Frau muss bereit sein ihr Opfer fürs Jungvolk zu bringen. Augen zu und ab dafür, der nächste Grapscher steht schon vor der Tür. 2017 werden Burka und Kopftuch auch für deutsche Frauen Pflicht. Und mit dem Schweinebraten ist auch bald Schicht.

Die Hauptmahlzeit wird 2017 Hammel sein. (Ab)Geschlachtet nach steinzeitlicher Sitte, wie es nur ein neuer Deutscher darf. Diese neuen Deutschen, das sind so richtig tolle Menschen! Ihrer Religion des Friedens huldigt gar die Antifa. Ist klar, die sind sich zu fein um Bomben zu werfen. Das machen dann die Männer ohne Nerven.

Noch 2016 hat es ein neuer Sport in die Medien geschafft. Live und in Farbe werden bevorzugt Frauen attackiert, die sich lustvoll jauchzend von Rolltreppen stürzen. Bricht dabei der Arm sind 100 Punkte fällig. Abzüge gibt’s für unverletzt.

Zum Jahresausklang noch eine wirkliche gute Rede, die so leider von keinem Politiker kam.

Islam, Scharia, Kopftuch – Teil 3: Im Zeichen der Burka

Vor einigen Monaten, hatte ich zwei zum Teil kontrovers diskutierte Artikel über den Islam, die Scharia und das Kopftuch geschrieben, die sich einerseits auf Studien stützen und zum Teil meine eigene Meinung sind.

Wie immer haben Gutmenschen das weitgehend ignoriert. Das macht man so, als Linke(r). Diskussionskultur Fehlanzeige. Aber das hatten wir alles schon. Wer sie noch nicht kennt und / oder erneut lesen mag:

TEIL 1

TEIL 2

An meiner damaligen Meinung hat sich nichts geändert. Sie hat sich im Gegenteil noch verschärft. Vor allem nach diversen Versuchen junger Muslimas, nun auch die Burka als offizielles Kleidungsstück im Schulunterricht durchzusetzen.

Einen kleinen Lichtblick im Meer der Absurditäten, hat es an der Stuttgarter Universität gegeben. Nachdem studierende Muslime die Bibliothek als Betraum benutzten und anderen Studenten den Zugang verweigerten, hat der Rektor klargemacht, dass die Uni kein Ort zum Beten sei.

Ein Sprecher der Universität wörtlich: „Die Universität ist ein säkularer Lernort. Möglichkeiten zum Beten bestehen in Räumen der Stille am ökumenischen Zentrum und in den campusnahen Kirchen und Moscheen.“

Die Lüge von der Selbstbestimmung

Ich stehe seit Jahren für sie Selbstbestimmung von Frauen. Und ich erwarte einfach, dass Mann das akzeptiert. Aber was hat eine Frau hinter einem Schleier mit Selbstbestimmung zu tun? Dieser Schleier wird von alten Männern gefordert, die eine überholte Ideologie verehren und ihre Frauen und Töchter unter die Knute der Burka zwingen.

Nun sehe ich schon die (G)Eiferer in die Hände spucken und heftige Worte gegen mich finden oder mich als böse Ketzerin mit dem Tod bedrohen. Wende ich mich doch gegen die Worte ihres allmächtigen Gottes. Dumm nur, dass der nicht existiert.

Dumm auch, dass der Koran niemals eine Verschleierung forderte. Die entsprechende Sure ist Auslegungssache und nach Ansicht moderner Muslime schon lange nicht mehr zeitgemäß.

„Wenn Gott gewollte hätte, dass wir (Frauen) uns völlig verschleiern, hätte er das dann nicht explizit im Koran geschrieben?“, hat eine junge Türkin gefragt und für Entsetzen bei ihrer Familie gesorgt.

„Kopftuch, Burka, Niqab sind Symbole, die aus einer altvorderen Zeit und Denkweise stammen“, hat sie weiter gesagt und dafür sowohl Applaus wie Drohungen bekommen. Sie geht in die Moschee, aber frömmelt nicht. Und sie zwingt keinem ihren Glauben auf.

Ins gleiche Horn stieß vor einigen Jahren die mittlerweile umstrittene Lamya Kaddor. In einem Artikel für das Goethe Institut stellte sie die Frage, ob die im Koran geforderte Verschleierung des Kopfes noch ihren ursprünglichen Zweck erfülle.

Der Zweck sei (damals) gewesen, die Frauen vor den Begehrlichkeiten der Männer zu schützen. Im Deutschland der Gegenwart erfülle die Verschleierung den ursprünglichen Zweck des Schutzes nicht mehr. Sie sorge sogar eher für das Gegenteil dessen, was Gott beabsichtigt habe, indem sie ihre Trägerin Nachteilen, etwa durch Diskriminierungen, aussetze.

Der Koran und die Verschleierung

Wie sehr muss es radikale Muslime und deutsche Gutmenschen getroffen haben, als Scheikh Khaled Omran von der Universität Kairo in einem Interview der ARD sagte:

„Ein Kleidungsstück darf nicht körperbetont, nicht enthüllend und nicht eng anliegend sein. Das sind die drei Kriterien. Dazu kommt jedoch, dass die Kleidung die Hände und das Gesicht nicht bedecken darf.

Zwar seien die Frauen des Propheten Mohammed laut Omran dazu verpflichtet gewesen, einen Gesichtsschleier zu tragen. Doch diese Ausnahmen würden keine Rechtfertigung für Nachahmung bieten. Vollverschleierung sei lediglich eine Tradition.“

Lamya Kaddor schreibt zur Verschleierung: „Aus Sicht einer gläubigen Frau bedeutet das, jene Bereiche des weiblichen Körpers, die hinsichtlich möglicher Sexualkontakte heutzutage elektrisierend wirken, nach wie vor ordentlich unter der heute üblichen Kleidung zu bedecken.

Was wiederum ordentlich, angemessen oder anständig ist, ist der Vernunft jeder einzelnen mündigen Bürgerin unterworfen, da es für die Gegenwart keine konkreten Vorgaben seitens der islamischen Quellen gibt.“

Und damit ist die Lüge der Vollverschleierung bereits entlarvt, die lediglich der Macht von Männern über Frauen dient. Aber jeder darf eine andere Meinung haben. Aufzwingen sollte er sie anderen aber nicht.

Leider tun das viel zu viele Muslime, bei jungen Frauen gibt es einen deutlichen Gruppenzwang. Sie werden von Freundinnen zum Kopftuch gedrängt. Weigern wird mit Ächtung bestraft, der absolute Horror für eine Frau.

Besonders hervor tun sich einmal mehr deutsche Konvertiten, die alles besser wissen und am frömmsten sind. Diese Menschen verraten ihr eigenes Land und wenden sich einer Götzenverehrung zu, die noch immer am Rand der Steinzeit lebt.

Tradition und Moderne

Niemand hat etwas gegen Traditionen. Ich weiß von türkischen Freundinnen, dass sie in der Moschee Kopftuch tragen. Sie besuchen sie aber oft nicht aus religiöser Überzeugung, sondern „weil man das eben so macht.“ Wie die Christen, die auch oft nur widerwillig in die Kirche gehen.

Ich will noch einmal Onkel Ahmed zitieren, den alten, türkischstämmigen Ladenbesitzer aus Düsseldorf, den ich schon fast mein ganzes Leben kenne. Er, der schon lange nicht mehr wirklich gläubig ist, geht trotzdem ab und zu in die Moschee.

„Ich treffe dort alte Freunde“, sagt er und lacht verschmitzt. „Und hinterher trinken wir ein Bier.“ Auf meine Bemerkung hin, dass Alkohol doch verboten sei, hat er die Augen verdreht.

„Die meisten von uns sehen das nicht so eng“, sagt er. „Bier ist gesund und die Moschee für uns nur eine Ort der Begegnung. Wir reden über alte Zeiten, Fußball und haben Spaß, weil der Iman für eine andere Mannschaft schwärmt.“

Was so einfach klingt, ist auch für Onkel Ahmed ein Reifeprozess gewesen. Ich habe ihn dazu befragt und einen Artikel darüber verfasst, den ich in den kommenden Wochen veröffentlichen werde.

Schleier über Deutschland

Über Deutschland liegt ein Schleier, der schon in den Köpfen mancher Menschen beginnt. So hat der Kulturausschuss des niedersächsischen Landtags einer 16jähringen Schülerin erlaubt, mit Niqab, der Vollverschleierung, am Unterricht teilzunehmen.

Damit hebelt der Ausschuss das Landesschulgesetz aus. Zwar betonte man, dass es sich dabei lediglich um eine einmalige Ausnahme handele, aber der Schaden für ganze Deutschland ist bereits angerichtet.

Alexander Marguier, Chefredakteur beim Magazin CICERO, hat es klar formuliert. „Natürlich sei es bereits eine Groteske, die Vollverschleierung im Unterricht mit dem Hinweis auf den Integrationsprozess zu rechtfertigen. Denn sowohl Niqab wie auch Burka seien augenfällige Symbole einer totalen Integrationsverweigerung – deren staatliche Duldung der Desintegration gewaltigen Vorschub leiste.

Sie müsse nämlich als eine Ermunterung an sämtliche in Deutschland lebenden islamischen Fundamentalisten verstanden werden, ihre Töchter ebenfalls in einem Gewand zur Schule zu schicken, das sie zu Außenseiterinnen stigmatisiere und ihnen darüber hinaus eine aktive Teilnahme am Unterricht praktisch unmöglich mache“

Dieses Mädchen hat damit einen Sieg für eine Ideologie errungen, die dem mittelalterlichen Denken alter Männer entspricht. Zwar hat sie sich scheinbar selbst verwirklicht, aber ist das wirklich so? Hat sie nicht vielmehr als williges Instrument gehandelt, das sich langsam radikalisiert?

Aber Deutschland schaut gern weg, wenn es um die Befindlichkeiten von Islamisten geht. Aydan Özoguz, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, hat sogar „Augenmaß beim Umgang mit Islamisten“ gefordert. Ist die Frau noch normal? Sieht niemand, wie sehr die deutsche Politik bereits von Muslimen unterwandert ist, die ihre kruden Thesen gezielt vertreten?

Die Herrschaft der Alten

Als Kinder lernen wir, die Eltern zu ehren. Die Eltern hießen früher „die Ältern / Aeltern.“ Das Wort stammt aus dem 8. Jahrhundert und lautete dort Eltiron / Altiron. Und vor diesen Älter(e)n haben Menschen stets Respekt. Gelten sie doch als gütig und weise.

In meinen Augen sind das viele Ältere nicht. Das mag Teil meines rebellischen Geistes sein oder ist meinem Alter geschuldet. Wie kann es weise sein Frauen in schwarze Säcke zu stecken?

In kriegerischen Zeiten, vor tausend und noch mehr Jahren, als der Trieb die Moral bestimmte und der Mann seine „Blume“ (Frau / Tochter) vor den Augen Fremder schützte, mag ein Kopftuch oder ein verhüllendes Gewand angebracht gewesen sein. Ein Sack war das nie.

Aber kein Gott hat das gefordert, das waren klar Menschen ihrer Zeit. Menschen haben Talmud, Bibel und den Koran geschrieben und dann Religion damit „gemacht.“ Das wäre alles gut, wenn diese Religion immer friedlich wäre.

Aber so wenig wie Menschen miteinander in Frieden leben können, wird es „ein rachsüchtiger Übervater“ tun. Menschen haben ihn und seine Worte erfunden und benutzt, um die Massen zu beherrschen. Der Buddha hat das nicht gemacht.

Es sind diese Alten, die eine Jugend verhetzen, die ohne Identität aufwächst. Es sind diese Alten, die junge Mädchen Zeit ihres Lebens mit einem Ziel erziehen, gläubige, gottesfürchtige (Ehe)Frauen zu sein. Natürlich dem Willen des Mannes untertan, der sie nach Lust und Laune benutzen kann.

Der Staat und die Religion

Der deutsche Staat, die Behörden, die PolitikerInnen, alles duckt sich vor dem politischen Islam. Die Entscheidung aus Niedersachsen ist Munition für die rechte Szene und weckt bei vielen Deutschen Unverständnis.

Diese Schülerin wird vielleicht ihren Abschluss machen. Was danach mit ihr passiert? Nicht mehr viel. Sie wird keine Stelle finden, niemand wird sie als Studentin akzeptieren. Es sei denn, dass ganz Deutschland langsam verblödet und zum Islam konvertiert.

Erste Schritte scheint es bereits zu geben. Das Schweinefleisch in Schulen und Kindergärten ist verpönt, christliche Lieder werden zum Teil nicht mehr gesungen, wenn Muslime in der Gruppe sind. Christliche Würdenträger nehmen die Kreuze ab, wenn sie eine Moschee betreten. Und die Polizei zieht dort bei einer Razzia die Stiefel aus.

Weigert sich aber ein deutscher Schüler eine Moschee zu betreten, wird ihm von der Schule ein Bußgeld auferlegt. Irgendetwas stimmt nicht mehr in diesem Land. Der Rechtsstaat führt sich weiter ad absurdum, wie er das bereits seit Jahren macht. Quo vadis Deutschland, wohin führt dich dein Weg?

 

 

 

 

 

 

Warum Amerikaner gut und Russen immer böse sind

Russland gilt seit vielen Jahren als „Reich des Bösen.“ Militärische Konflikte und Diktatoren, haben viel zu diesem Bild beigetragen. Und heute „Zar Putin.“ Aber ist der russische Präsident wirklich so böse, wie ihn uns die USA und die Presse verkaufen?

Schaut man sich das Bild vom Russen aus den letzten paar Jahrzehnten an, wird sich schnell das Klischee vom mit dem Säbel rasselnden Bolschewiken durchsetzen, der die ganze Welt erobern will. Für Mütterchen Russland und den Kommunismus versteht sich. Vorwärts, die Rote Front marschiert!

Der Amerikaner, ein Patriot und Freiheitskämpfer, hat sich bekanntlich von England abgesetzt und mit ein wenig (viel!) preußischer Hilfe gegen dessen Militärmacht durchgesetzt. Ein paar Indianer, die den Weg nach Westen versperrten, hat er so nebenbei zur Seite geräumt. Das macht man dort so und heute irgendwie immer noch.

Der „Ami“, wie ihn Europäer liebevoll nennen, hat gleich zweimal die Deutschen verhauen. Und die Japaner gleich mit. Nur weg mit den Achsenmächten! So wirklich klar verständlich ist dieses Handeln aber nicht, sollten die Deutschen doch „das Bollwerk gegen den Kommunismus“ sein.

Den „Ami“, den kennen wir auch aus den Western und dort meist in Gestalt von John Wayne. Der war zwar ein Rassist, aber seine Filme waren schön. Sagt Mann zumindest und der muss es ja wissen. Der „Russe“ hat unterdessen eine Mauer in Berlin gebaut und einen „Eisernen Vorhang“ im Osten gewebt.

Gut, das ist alles schon eine Weile her und selbst den KGB hat das Ende der UdSSR kalt erwischt. Dessen Ex-Agenten sind heute entweder reiche Oligarchen, noch reichere Verbrecher oder sogar russischer Präsident. Womit wir schon beim „bösen Zaren Putin“ wären, der die Welt das Fürchten lehrt.

Und schon habe ich ein gewaltiges Problem, der letzte Satz ist nämlich eine glatte Lüge. Genau diese Lüge, aus Misstrauen, Hass und hörigem, staatlich finanziertem und gelenktem Journalismus entsprungen, verfolgt uns seit geraumer Zeit. Und sie überdeckt jede Berichterstattung, die aus dem neuen Reich des Bösen kommt.

Nein, ich bin keine Linke und werde niemals eine sein. Aber ich stamme aus einem Land, das noch östlicher als Russland liegt. Vielleicht hat mir das eine andere Sichtweise beschert, die nicht aus dem guten Ami und dem bösen Russen besteht. Beide Begriffe sind so dumm wie falsch.

Die USA verfolgen seit Jahrzehnten ihre eigene Politik, die sie zur absoluten Supermacht und Weltpolizei machte. Ihrem Verständnis von Demokratie mussten alle anderen folgen. Taten sie das nicht, wurden sie eiskalt abserviert. Die USA als Chef der NATO steht nun Gewehr bei Fuß vor Russlands Tür. Die Frage ist warum machen die das?

Wenn wir auf Putins 1. und 2. Amtszeit blicken, werden wir unzählige Signale in Richtung Westen sehen. Seine Rede im Bundestag ist legendär. Gebracht hat sie Deutschland und Russland leider nichts. Die Dummheit deutscher PolitikerInnen, der Druck der USA, hat eine deutsch-russische Wirtschaftsunion verhindert.

Die Gefahr einer russischen Dominanz, eine pro-russische Diktatur in diesem Land, ist so total aus der Luft gegriffen, dass man schreien möchte. Russland (Putin) hat zwar durchaus Interesse an Europa, sprich hier seinen Einfluss auszuweiten, aber das muss nicht mit jenen negativen Konsequenzen verbunden sein, die uns Presse und Amerika gern erzählen.

Die guten USA, das wissen wir, hören bekanntlich nur die Kanzlerin ab, spioniert(en) ungehindert bei deutschen Unternehmen, operieren von Ramstein aus mit Drohnen, die in „Arabien“ Menschen töten und stationieren nun sogar wieder Atomwaffen in Deutschland. Oder waren die immer noch da?

Die guten USA und die noch besseren Europäer, sind auch so ein bisschen in Syrien einmarschiert. Also so quasi, irgendwie, mit Bombern und dafür ausgebildeten Kurden, die sogar gegen den (von den USA und den Saudis unterstützten) IS kämpfen.

Den bösen Russen ist dann irgendwann der Kragen geplatzt und sie haben Teile von Syrien in die Steinzeit gebombt. Klar, da Putin und Assad doch dicke Freunde sind. An der Stelle sollte weltweit ein riesiger Lacher folgen, denn Putin und den meisten Russen, ist Assad ziemlich egal.

Aber die Russen wissen im Gegensatz zum größten Teil der (freien) Welt, was Instabilität bedeutet, wenn eine Union, ein Staat zerfällt. Und sie haben Interessen an der Region, um sie vor noch mehr Terror zu schützen, der dann auch in Richtung Russland marschiert.

Also haben sie eingegriffen und versuchen zu stoppen, was eigentlich nur ein mittelalterlicher Glaubenskrieg zwischen den verschiedenen Strömungen des noch immer nicht reformierten Islam ist. Eine Lösung ist nicht in Sicht und Gewalt (gegen Zivilisten) ist sowieso falsch.

Aber statt Tagesschau und Heute-Journal zu verfolgen und deren gelenkte Lügen anzusehen, sollten sich die BürgerInnen Deutschlands lieber fragen, wer von diesem Krieg wirklich profitiert. Und wer die Fernsehbilder liefert, die immer dann erscheinen, wenn es um (russische) Bomben gegen gute Syrer geht.

Auch wenn ich Assad nicht besonders traue, welcher Politiker ist schon ehrlich, seine Gegenfrage während eines Interviews, wieso die syrische Armee denn bitte den Eingeschlossenen von Aleppo die Nahrung verweigere, die Waffenlieferungen dort aber ungehindert ankämen, sollte jeden kritischen Bürger nachdenklich machen.

Russland, Putin ist so wenig böse, wie die USA die Guten sind. Vielleicht hätte es bei mehr Freundschaft mit Russland, die aktuellen Probleme nie gegeben. Vielleicht hieße dann das Reich des Bösen Amerika.

 

Mit Maas und ohne Ziel

Schon mehrfach habe ich über die Rolle der Frau im politisch motivierten Islam geschrieben und dass sie dort wenig Rechte hat. Gutmenschen reagierten empört. Kopftuch und Burka, so der Tenor, sind doch das Zeichen der Befreiung aller Frauen.

Gern wird dann auf Oma Lieschen verwiesen, die auch Kopftuch bei der Gartenarbeit trägt oder Filmsternchen Klara Zylinder, die so durch Cannes Sonne spaziert (ist).

Und es ist klar, dass auch christliche Nonnen ins  Spiel gebracht werden. Mit dem Unterschied, dass islamische Ehefrauen keine Nonnen sind. Vor allem dann nicht, wenn es sich dabei um Kinder handelt.

Ja, liebe LeserInnen, Kinderehen sind im Islam legal. Einige Zahlen gefällig, um die verkleisterten Augen zu öffnen?

1.475 verheiratete Jugendliche sind vom Ausländerzentralregister im Juli 2016 nach Angaben des Bundesinnenministeriums verzeichnet worden. 361 davon waren jünger als 14 Jahre, 120 waren 14 oder 15 Jahre alt. Und das ist nach deutschem Gesetz klarer Kindesmissbrauch.

Werden solche „Ehen“ bekannt, ist das Paar sofort zu trennen und der Obhut des Jugendamtes anzuvertrauen. Die Scharia gilt in Deutschland (noch!) nicht.

Es wird Gutmenschen wurmen, dass die meisten Fälle aus Syrien stammen. Mit 664 Kinderehen liegt das Land unangefochten an der Spitze vor Afghanistan, das lediglich 157 Fälle aufzuweisen hat. Gefolgt vom Irak und Bulgarien mit 100 bzw. 65 Kinderehen.

Das Wort „lediglich“ klingt dabei schon fast zynisch und das ist so gewollt. Jedem sollte klar sein. dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist, die tatsächliche Zahl aller Kinderehen liegt mit Sicherheit noch höher.

Aber deutsche PolitikerInnen wollen diese  Realität so wenig sehen, wie die Hasspredigten eines Pierre Vogel. Allen voran unser Bundesjustizminister, der sich gern mit allerlei Aussagen und Gesetzesvorlagen profiliert.

Sein neuester Streich, die Kinderehen nur per Gerichtsbeschluss aufzulösen, scheint zumindest außen vor zu sein. Wie sollte auch ein 14 Jahre altes syrisches Mädchen ohne deutsche Sprachkenntnisse wissen, an wen sie sich wenden soll. Wenn sie es täte. Vermutlich beugt sie sich seit ihrer Geburt, der Diktatur des Patriarchats.

Heiko Maas gehört für mich zu der Sorte Mann, mit denen ich niemals warm werde und auch nicht kann. Aber er gesellt sich damit in die Riege weltfremder PolitikerInnen, die Deutschland kaputt regieren.

Das Ziel aller vernünftigen BürgerInnen kann daher nur sein, ihn und die Groko aus dem Amt zu fegen. Und wenn ein Herr Seehofer weniger Papiertiger wäre und bundesweit seine Ideale verträte, wäre auch eine AfD schnell Geschichte.

Was das für mich als Lesbe bedeutet ist klar, die Stagnation von LGBT. Aber die nähme die Community zum Wohl aller vermutlich zähneknirschend hin.

Kinder des Zorns

Nach Würzburg und München hat sich Deutschland erneut verändert. Der Terror ist endgültig in unserer Heimat angekommen. Medien(vertreterInnen) überschlagen sich, um einem breiten Publikum alles live zu präsentieren. Fast hat man das Gefühl, der Reporter warte nur auf einen Anruf des Bösewichts, um exklusiv den nächsten Mord zu präsentieren.

Was wir in Würzburg gesehen haben, war ein klares Versagen offizieller Stellen. Noch immer ist das Alter des Täters ungeklärt, ob er nun aus Afghanistan oder Pakistan eingereist ist und mit welchem Ziel. Es ist kaum möglich sich innerhalb weniger Tage zu radikalisieren. Dieser Prozess dauert wesentlich länger. Was auch für den (präsentierten) Täter von Nizza gilt, um kurz nach Frankreich abzuschweifen.

Aber nun war München. Und noch während die Polizei nach dem Motiv des psychisch kranken Täters forscht, scheinbar unwissende Eltern befragt und dann doch einen mutmaßlichen Komplizen findet, wird die Stadt Ansbach von einem islamistischen Attentat erschüttert. Auch dieser Täter soll „psychisch labil“ gewesen sein. Und wäre es nicht Bayern, die meist klarere Worte finden, man hätte es der Presse genau so verkauft.

Deutschland im Krieg

Sehen wir der Tatsache ins Auge, dass sich Deutschland im Krieg befindet. Was in Deutschland im späten Mittelalter und nach blutigen Glaubenskriegen, als Reformation seinen Ursprung fand, ist in der muslimischen Kultur niemals angekommen. Dort werden Kritiker noch immer umgebracht.

Der IS und eigentlich dürfte man nicht als Staat von diesen Mördern sprechen, hat allen Ungläubigen den Krieg erklärt. Militärisch mehr oder weniger geschlagen, schicken sie ihre Selbstmordattentäter in die ganze Welt. Zumindest aber ihr ideologisches Gift, das bei jungen Muslimen auf einen dankbaren Nährboden trifft.

Die zunehmende Radikalisierung, das frömmeln junger Muslime, die ihre eigene Identität hinterfragen, sollte nachdenklich machen. Es hilft nichts, wenn der Verfassungsschutz salafistische Hassprediger nur beobachtet, ihre Moscheen aber offen lässt. Als klare Maßnahme müssen solche Orte sofort geschlossen werden, was auch aufgeklärte Muslime fordern.

Dr. Abdel-Hakim Ourghi, der Leiter des Fachbereichs Islamische Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, dazu wörtlich: „Moscheen, in denen ein erzkonservativer Islam durch verfassungsfeindliche Predigten zur Radikalisierung beiträgt, müssen durch Gerichte geschlossen werden.“

Der Islam in der Kritik

Liberale und aufgeklärte Muslime, wie Dr. Bassam Tibi und Dr. Abdel-Hakim Ourghi, sind leider noch in der Minderheit. Sie, die klar vor Radikalisierung und Terror warnen, können das so nur im Westen tun.

So winkt Dr. Ourghi nur ab, wenn er Sätze wie „Der Islam gehört zu Deutschland gehört. Ja, sagt er, dass sei Balsam für die in Deutschland lebenden Muslime, um sofort seine Kritik zu formulieren. Dr. Ourghi wörtlich: „Ein Islam ohne Islamkritik gehört nicht zu Deutschland, und ein Islam als Ideologie der Macht ist in Europa zum Scheitern verurteilt.“

Deutschland, Europa, aber vor allem die arabische Welt braucht Menschen, die endlich für Reformen sorgen. Religionsfreiheit hin oder her, wer nur Hass predigen kann, hat in Europa nichts zu suchen.

Dr. Ourghi warnt in diesem Zusammenhang auch vor den konservativen muslimischen Dachverbänden in Deutschland. Diese seien noch meilenweit von einem aufgeklärten Islam entfernt. Vor allem aber repräsentieren sie nicht die wirklich friedlichen Muslime sondern nur eine absolute Minderheit.

Die Kultur der Wut

Was waren die Motive des jungen Münchners, wie werden sie uns präsentiert? Ein psychisch Kranker, der Ballerspiele mochte und nun völlig ausgerastet ist? Oder doch ein Kind des Zorns, ein junger Mensch, der nie ganz in Deutschland angekommen ist. Und davon gibt es leider zu viele.

Eine wirkliche Integration von meist muslimischen Ausländern findet nicht statt, was besonders bei türkischstämmigen zu sehen ist. Das liegt mit am Unterschied der Kulturen, die nicht wirklich kompatibel sind.

Der dänische Psychologe Nicolai Sennels hat sich durch seine Arbeit mit Muslimen ein gutes Bild von deren Kultur gemacht. „Wut, Zorn wird dort als Stärke gesehen“, schreibt er. „Westliche Kulturen sehen Zorn als Schwäche und Wut auszudrücken ist ein Weg, sozialen Status zu verlieren.“

Nicolai Sennels weiter: „Innerhalb der westlichen Kultur wird es allgemein als ein Zeichen von Ehre und Selbstvertrauen angesehen, wenn wir in der Lage sind, Kritik entweder mit einem Achselzucken (wenn wir nicht einverstanden sind) oder mit einem „Ich glaube, Sie haben Recht – Danke, dass Sie mir geholfen haben, mich zu verbessern“ zu behandeln. In der muslimischen Kultur ist es ehrenwert, sich gegen Kritik mit Aggression zu verteidigen und Mut zu zeigen, körperliche Konfrontation zu riskieren – egal ob die Kritik wahr ist oder nicht.“

Kinder des Zorns

Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass die muslimische Kultur ein Gewaltproblem hat. Eigentlich schon immer hatte, was bereits zur Zeit Mohammeds offensichtlich geworden ist. Vielleicht sollte man die drei Attentäter auch vor diesem Hintergrund sehen. Sie haben ihren Zorn, ihre Wut, auf die einzige Weise ausgedrückt, die sie kannten. Mit eben jener zornigen Gewalt, die stets in Mord und Terror endet.

Es fällt schwer zu glauben, dass psychisch Kranke dertart unauffällig sind und niemand etwas von ihren Plänen gemerkt haben soll. Zumindest Eltern oder Geschwister sollten etwas mitbekommen haben. Und was ist mit den Psychiatern? Aber das sind Fragen, die nur die Zeit beantworten kann. Sofern man das gestattet und nicht wieder die Hälfte verschweigt.

Nicolai Sennels findet klare Worte, wenn es um die Unterschiede der Kulturen geht. „Islam kann nicht verteidigen, Islam kann nur angreifen. Aus diesem Grund hören wir nur sehr selten Muslime ihre Religion durch Logik oder Vernunft verteidigen, jedoch fast immer mit Einschüchterung und Gewalt: Es spielt keine Rolle, wer Recht hat, es kommt darauf an, wer der Stärkste ist. Aus der Perspektive der traditionellen muslimischen Kultur ist das westliche Konzept der Ehre unehrenhaft. Es macht, dass wir erbärmlich und ängstlich aussehen, und für eine Religion, die im Grunde imperialistisch und aggressiv ist, ist es eine Einladung zum Angriff.“

Der Terror ist nebenan

Es mutet fast zynisch an, wenn Vertreter aus Politik und Regierung sagen, dass sich Deutschland an den Terror gewöhnen müsse. Die „Welcome Kultur“ wird nun bestraft. Aber vermutlich wird auch das nur wieder schöngeredet. Die Berliner Riege schafft auch das.

Der Täter aus Anbach war Syrer. Sein Asylantrag war abgelehnt, aber er durfte natürlich trotzdem in Deutschland bleiben. Natürlich gibt es Gründe für eine Duldung. Jemanden in ein Kriegsgebiet abzuschieben wäre Mord.

Aber es gibt auch andere arabische Staaten, die im Frieden leben. Nur ist das deutsche Sozialsystem natürlich viel attraktiver, als ein Leben in Nordafrika. Fast könnte man ebenfalls zynisch sagen, dass Deutschland für den Terror bezahlt.

Egal ob nun der Terror politisch motiviert, religiöser Natur oder lediglich die Tat von geistig verwirrten Menschen war, übereifrige PolitikerInnen werden nach den Anschlägen sofort die Messer wetzen und nach mehr Staat und Überwachung plärren.

Mit Sicherheit wird man auch die Waffenbesitzer ins Visier nehmen. Dumm nur, dass die meisten Mordwaffen noch immer Haushaltsgegenstände sind und die wahren Schuldigen in der Regierung sitzen. Aber das hat irgendwie noch keiner so richtig bemerkt.

Die Gewalt im Buddhismus

Schon die Überschrift wirkt provokant. Gewalt im Buddhismus, wie soll das gehen? Ist der Buddhismus nicht absolut friedlich und ruft zu Güte und Achtsamkeit auf? Die Antwort liegt auch hier nicht an der Oberfläche sondern ist wie bei vielen Dingen im Detail versteckt.

Um die Frage wirklich zu beantworten muss man sich zwingend auch mit den beiden großen, monotheistischen Religionen beschäftigen, die ihren Herrschaftsanspruch mit dem Glauben an einen „einzig wahren Gott“ begründen. Wobei Herrschaft durchaus wörtlich zu nehmen ist.

Konflikte zwischen Christentum und dem Islam waren also vorprogrammiert. Im Namen ihres Gottes schlagen sich beide Parteien seit vielen Jahren die Köpfe ein. Darauf angesprochen kommen Verfechter beider Lager gern aus der Deckung und zeigen mit dem Finger auf Japan und das alte China. Haben dort Buddhisten nicht auch Menschen umgebracht?

Ja, das haben sie. Auf grausamste Art und Weise. Aber niemals im Namen Buddhas. Es ging stets um politische und wirtschaftliche Interessen. Vielleicht auch um Antipathie. Die verfeindeten Brüder Japan und China haben sich nie wirklich gemocht.

In der Bibel und dem Koran gibt es zahlreiche Stellen, die explizit zur Gewalt aufrufen. Gegen Verbrecher oder Andersgläubige, die Grenzen bleiben fließend. Der Buddhismus dagegen verbreitet keine Gewalt in seinen Schriften. Wenn Buddhisten töten, hat das meist einen weltlichen Hintergrund.

Und schon wird nahezu hämisch der Finger gehoben und auf Birma – Myanmar gezeigt. Die Presse hat mehrfach darüber berichtet. So ist unter anderen auf ZEIT Online ein Artikel mit der reißerischen Überschrift „Der Zorn der Mönche“ erschienen Wer ihn lesen mag klickt HIER.

Nun muss man wissen, dass Myanmar stets eine Sonderstellung in der buddhistischen Welt hatte. Vor Jahrhunderten bildete sich innerhalb der buddhistischen Gemeinde Birmas allmählich eine strikte Hierarchie heraus, die kaum der von Buddha festgelegten Gleichberechtigung aller Mitglieder entsprach.

Es gab dort einen „Wächter der Religion“, was starke Ähnlichkeit mit dem islamischen Glauben hat. Dieser Wächter, der von bis zu zwölf weiteren, älteren Mönchen unterstützt wurde, befand sich in direktem Austausch mit dem König. Aber die Mönche waren mehr, als nur reine Befehlsempfänger. Sie haben auch den König kontrolliert.

Dabei ging es nicht immer um die Einhaltung des Glaubens, die Mönche traten auch als Sittenwächter auf. Vom König wurden sie als Diplomaten eingesetzt, sie kontrollierten Steuerzahlungen und die Einhaltung der Gesetze. Auch das Schulwesen lag in ihrer Hand.

Jeder männliche Einwohner Birmas inklusive des Königs, musste einen Teil seiner Jugend im Kloster verbringen. Dort brachten die Mönche den Kindern Schreiben bei und unterrichteten sie in religiösen Themen. Diese gegenüber anderen Ländern großen Unterschiede hoben die Grenzen zwischen den Menschen auf. Der Bauer wurde zum Teilzeit-Mönch. Ein Effekt, der im Islam noch immer vorherrscht.

Dieser enorme Einfluss der Mönche hat sich nie ganz abgeschwächt. Selbst heute spielen sie noch eine entscheidende Rolle, wenn es um die politische Entwicklung des Landes geht. Die Motive der mordenden Mönche sind eher politisch, vielleicht sogar persönlich-rassistisch. Der Buddhismus wird dabei nur vorgeschoben.

Gleiches gilt für die christlichen Kreuzzüge und späteren Glaubenskriege des Islam. Da spielte die Gier nach Macht keine unwesentliche Rolle. Natürlich ist es nicht entschuldbar, wenn Menschen getötet werden. Aber in dem Artikel wird nicht zwischen Glauben und den (wahren Motiven) Menschen unterschieden.

Der Artikel auf ZEIT Online ist auch lediglich ein Auszug aus einem Buch, das sich viel tiefgehender mit der Problematik beschäftigt hat. Auch mit den vielen Minderheiten des Landes, die stets Probleme miteinander hatten. Wer Fragen zu dem Konflikt hat, wer mehr über die Hintergünde und Motive erfahren möchte, darf sich gern an die Regierung von Myanmar wenden oder vielleicht den Dalai Lama kontaktieren. Zu geistlichen Fragen wird anderswo auch ein Priester befragt.

Wirklich interessant und aufschlussreich ist die Verbreitungsgeschichte der Religionen. Während Christentum und Islam sich auf dem Wege von Kolonisation und Zwangsmissionierung weltweit verbreitet haben, hat der Buddhismus neue Länder meist gewaltlos für sich gewonnen.

Meist deshalb, da Herrscher ihn durchaus „gewaltsam“ durchgesetzt haben. Aber hier ist von einer Doktrin die Rede und nicht von echter Gewalt. Den Buddhismus dann anzunehmen war stets ein freiwilliger Akt. Und kein Mensch hat sich dabei jemals wehgetan.

Nun gibt es die These, dass vom Buddhismus stark geprägte Gesellschaften deutlich weniger zu Gewalt und Kriegen neigen. Als Beispiele werden die Mongolei und Tibet angeführt, die beide vor Annahme des Buddhismus höchst expansive Mächte waren.

Japan bildet, wie so oft, die Ausnahme, was an der besonderen Sicht- und Denkweise der JapanerInnen liegt. Der Buddhismus in Japan ist staatlichen Interessen untergeordnet worden und war nie wirklich prägend für die Gläubigen.

Man hat ihn angenommen und trotzdem den Shintoismus weiter gepflegt. Und wenn die Fürsten Krieg befahlen, hat man sich gegenseitig umgebracht. In nur wenigen Fällen ging es dabei um innerreligiöse Gründe. Auf keinen Fall sind sie mit den verheerenden früheren Religionskriegen des Abendlandes zu vergleichen.

Vergeblich wird man daher nach Quellen suchen, die dem Buddhismus Gewalt attestieren. Vergleicht man seine Geschichte mit den monotheistischen Religionen bis hin zur Neuzeit, wird der Unterschied noch deutlicher. Selbst heute noch wird im Namen des „einen Gottes“ gefochten.

Die Sicht vieler Gläubiger war und ist dabei erschreckend. Allein die Vorstellung, dass ein Gott eines Blutopfers bedarf, um Sünde vergeben zu können, zeugt von einem perversen, in jedem Fall aber infantilen Gottesbild. Buddha hat Tieropfer stets abgelehnt. Für ihn war das reiner Aberglaube.

Es ist daher auch heute kaum vorstellbar, dass Buddhisten mit Feuer und Schwert ihren Glauben verbreiten. Buddha eignet sich dafür einfach nicht. Seine Lehren sind friedlich. DIE Gewalt im Buddhismus gibt es also nicht. Sie geht immer von Menschen aus, die eigene Motive verfolgen. Würden das die Anhänger von Christentum und Islam auch endlich erkennen, die Welt wäre ein friedlicherer Ort.