Gedanken einer Ausländerin: Wider den Hass

Gedanken einer Ausländerin: Wider den Hass

Ich schreibe diesen Beitrag in vollem Bewusstsein, dass er provokativ ist und Emotionen auslösen kann, ja soll. Vielleicht gelingt es mir, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen und den Diskurs zwischen den Menschen wieder möglich zu machen. 

Wir leben in einer Zeit, die fatal an die 1930er Jahre erinnert. „Linke“ hassen „Rechte“ und umgekehrt. Von engstirnigen Möchtegern-Patrioten, deren Blick kaum über das marode Feld ihrer geistigen Beschränktheit hinausgeht, werden die Antifaschisten (Antifa) auch als neue SA bezeichnet. Wenn überhaupt, so kann man die Truppe gelenkte Kulturmarxisten nennen, Rotfront grüßt aus dem kalten Grab. Dass es weder „Linke“ noch „Rechte“ gibt und der Begriff lediglich der Unterscheidung verschiedener Ideologien geschuldet ist, hat offenbar noch keiner bemerkt.

Für von Kindesbeinen an indoktrinierte Klimagrüne sind alle „rechts der CDU“ sowieso nur „Nazis.“ Aber was will man von Kinderbuchautoren oder verhinderten Theologinnen anderes erwarten. Die geistige Beschränktheit dieser Leute korreliert mit der des „rechten Lagers.“ Beide Seiten sind entweder verblendete Ideologen oder einfach nur blöd. Was Dummheit und Ideologien anrichten können, hat man nun wieder in Halle gesehen, das lediglich als Sinnbild für den Hass auf Andersdenkende steht. Egal ob Neonazi oder Islamist, ein Mörder bleibt immer ein Mörder. Und genau das ist besagter Stephan Balliet.

Dass er seine Tat nicht allein ausführte ist klar. Seine Mittäter sitzen überall in der Gesellschaft, die sich von den Eliten weiter spalten lässt. Ihre Hetze, ihr Hass aufeinander, haben Menschen wie Balliet erst möglich gemacht. Aber statt nun mit geballten Fäusten aufeinander los zu gehen, sollten die verfeindeten Ideologen vielleicht den Blick auf Brüssel und Berlin und ihre (nicht) gewählten Volksvertreter richten. Dort und bei den Medien sitzen die wahren Spalter, die Hetzer der Nation. Die Frage ist warum sie das machen. So schwer ist die Antwort auf diese Frage nicht, ich habe sie schon mehrfach gegeben.

Apropos geben, in den USA und Europa geben sich Schmuddelschreiber die Klinke in die Hand, wenn es um den Verkauf von Sensationen geht. Glaubt man deutschen Medien, so droht Donald Trump die baldige Amtsenthebung, was völliger Unsinn ist. In den USA ist längst der Wahlkampf ausgebrochen, die Demokraten versuchen Trumps Wiederwahl zu verhindern. Anders ist dieses Scheingefecht nicht zu bewerten. Für Joe Biden, der selbst unter massivem Druck angesichts dubioser Geschäfte seines Sohns steht, ist das die vermutlich letzte Verzweiflungstat. Er wird das Rennen um die Kandidatur verlieren.

Zu den Verlierern gehören auch die Opfer von Halle und besagter Stephan Balliet. Ebenso wie alle ermordeten und verfolgten Menschen der verschiedenen Kriege und Krisen, die immer nur der Gier nach Macht und Geld geschuldet sind. Aber das, liebe LeserInnen, hat natürlich wieder keiner gewusst.

 

Bild: Pixabay

Gedanken einer Ausländerin: Feindbild weißer Mann

Als lesbische Frau bin ich weit davon entfernt Männer zu lieben. Aber sie so zu hassen, wie es oft linksgrüne Feministinnen tun, käme mir niemals in den Sinn. Deren Feindbild sind (alte) weiße und natürlich heterosexuelle Männer, die für alles Unheil auf der Welt verantwortlich sind. Bei solchen Aussagen schüttele ich nur den Kopf und frage mich, ob diese Mädels noch richtig ticken oder schon ein Fall für den Psychiater sind.

Patriarchat

Richtig ist, dass überwiegend Männer die Welt regieren. Falsch ist, dass es lediglich alte weiße Männer sind. Es gäbe da noch die alten schwarzen Männer, die in Afrika zu Hause sind. Vergessen haben sie auch die alten asiatischen Männer, die allerdings keine gelbe Hautfarbe haben. Aber wir tun mal so als ob. Schließlich sind linksgrüne Frauen oft kognitiv suboptimiert, was man besonders gut im Deutschen Bundestag sehen kann.

Die meisten Frauen, die dieses Narrativ benutzen und dabei vergessen, dass auch sie (alte) weiße und natürlich heterosexuelle Männer als Väter haben, sind Heten und das Opfer einer ideologischen Strömung, die sich wie schleichendes Gift tief in ihr Bewusstsein gefressen hat. Die Betroffenen sind nicht mehr in der Lage dies zu bemerken, aber das betrifft jede Ideologie.

Was diesen Hass auf weiße Männer auslöst ist schwer zu sagen. Von enttäuschter Liebe bis hin zu Rassismus kommt mir dabei alles in den Sinn. Vielleicht spielt auch die Benachteiligung von Frauen eine Rolle. Verständlich also, dass Frau sich nun endlich emanzipiert und ihre Unterdrücker mit Gebärverweigerung ausrotten will. Was das letztlich für sie selbst bedeutet, begreifen sie nicht.

Der gute und der böse Mann

„Männer sorgen für grausame Schlagzeilen. Wer dabei als Mann ein schlechtes Gewissen empfindet, ist auf dem richtigen Weg“, hat der Journalist Mark Heywinkel einst geschrieben. Ursprünglich schrieb dieser linke weiße Mann über den „weißen Mann“ und hat dafür massive Kritik geerntet. Also hat er seinen Beitrag korrigiert und „weiße“ gestrichen. Wir stellen also fest, ein linker weißer Mann ist noch einigermaßen akzeptiert, alle anderen sind schlecht.

„Ich bin Mann – und könnte offenbar keiner gefährlicheren Gruppe von Menschen angehören“, schrieb Mark Heywinkel in seinem unsäglichen Artikel. Das zeugt von Selbsthass pur. „Ich bin ein Mensch – und könnte offenbar keiner gefährlicheren Spezies angehören“, müsste die korrekte Aussage sein. Aber auch bei ihm hat die linksgrüne Ideologie gegriffen, auch ihn haben vermutlich Frauen zu solchen Aussagen gebracht.

Nach der Definition vieler linksgrüner Feministinnen sind weiße Männer grundsätzlich böse und schwarze (ausländische) Männer grundsätzlich gut. In meinen Augen ist es purer Rassismus, wenn Feministinnen solche Hass-Attacken reiten. Vor allem dann, wenn sie selbst schwarze Migrantinnen sind. Es gibt auch jene linksgrünen Feministinnen, die alle Männer verteufeln, aber Marx als Gott verehren. Natürlich sehen sie darin keinen Widerspruch. So ist das mit der linken Logik, die war schon immer etwas schräg.

Die grüne Sekte

In meinen Augen sind die GRÜNEN ideologische Brandstifter, die eine marxistische Öko-Ideologie verbreiten, gegen alles und jeden sind, aber keinerlei eigene Inhalte haben. Ihr Traum von der bunten Öko-Gesellschaft, von offenen Grenzen und Frieden auf der Welt, wird immer dann vergessen, wenn sie selbst ein Teil der Regierung sind. Der Hambacher Forst ist nur ein kleines Beispiel dafür.

„Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag‘ ich dir den Schädel ein!“, wäre als Wahlspruch der grünen Sekte passender, als die aktuellen Slogans. Mit den in hoher Zahl nach Deutschland strömenden jungen und oft schwarzen Männern, scheint das Weltbild linksgrüner Feministinnen aufzugehen. Dass ihre Ideologie durchaus ein böses Ende nehmen kann, wird offenbar in Kauf genommen. In diesem Zusammenhang dient das Totschlag-Argument „Deutsche morden doch auch!“, als moralische Schuldkeule und soll jede Diskussion im Keim ersticken.

Als Paradebeispiel linksgrüner Ideologie kann die bayerische Spitzenkandidatin der GRÜNEN, Katherina (Kathi) Schulze, bezeichnet werden. Wer auch immer diese Frau aufgestellt haben mag, der hat mit Bayern, ja ganz Deutschland, nichts Gutes im Sinn. Aber null Kompetenz, gepaart mit ideologischer Verblendung, ist in diesen Tagen ganz offensichtlich Grundvoraussetzung, um Mitglied bei den GRÜNEN zu sein.

Frauen sind besser!?

Noch vor einigen Jahren habe ich meist scherzhaft die These vertreten, dass Frauen die besseren Männer sind. Und nach wie vor setze ich mich für misshandelte und unterdrückte Frauen ein, egal aus welchen Ländern sie auch kommen. Mit dem Unterschied, dass ich die Hilfe vor Ort propagiere und niemand aus seinem gewohnten Umfeld reißen will. Deutschland kann nicht die Probleme von Afrika lösen, indem es alle Afrikaner nach Deutschland holt.

Sind Frauen wirklich besser? Wir können lediglich einige Dinge besser und sehen auch viel hübscher aus.  Aber auch Frauen morden, womit wir wieder bei den linksgrünen Feministinnen sind. Sie, das ist kaum zu leugnen, haben aus Männern nun Männchen gemacht. Derart zum Gespött geworden verwundert es kaum, wenn Männer, in Unkenntnis des täglich neu ausgehandelten Geschlechts, ihren Wohlstandsbauch für eine Schwangerschaft halten und am Kölner Hauptbahnhof Prügel beziehen.

Frauen können als gleichberechtigte Partnerin der Männer zu einer friedlicheren Welt beitragen. Dass aber nach wie vor ein Ungleichgewicht existiert, ist unbestritten. Der Blick der Feministinnen sollte sich allerdings auf Afrika und die arabischen Länder richten. Dort werden Frauen massiv unterdrückt. Aber im oft von Linken beherrschten Westen ist es einfacher, auf Männer einzuprügeln. Was wäre, wenn ihr das in Saudi-Arabien versucht?

Als lesbische Frau bin ich weit davon entfernt Männer zu lieben. Aber sie so zu hassen, wie es oft linksgrüne Feministinnen tun, käme mir niemals in den Sinn. Auch wenn ich nur eine „kleine Japanerin“ bin, habe ich genügend Selbstbewusstsein, um ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Vielleicht sollten das die angeblichen Feministinnen auch wieder tun.

Fazit: So sehr ich auch für Meinungsfreiheit plädiere, so vehement stelle ich mich gegen den zur Schau gestellten Rassismus gegen weiße Männer. Wie krank müssen Menschen sein, die ihre eigene Herkunft verleugnen und die eigene Art auslöschen wollen. Aber so ist das mit linken Ideologen, Hass und Hetze verbreiten immer nur die anderen. Mein Rat: Einfach an die eigene Nase fassen, Toleranz ist immer gut.

Gedanken einer Ausländerin: Die gespaltene Republik

Ursprünglich sollte heute ein weiterer Beitrag nur zu Chemnitz veröffentlicht werden, ich wollte mich vor „meine Ossis“ stellen und sie gegen weitere Verleumdungen verteidigen. Aber das wäre zu kurz gedacht. Chemnitz, da müssen wir alle ehrlich sein, ist lediglich das Symptom eines Problems, das nicht erst mit der Flüchtlingskrise begann. Chemnitz begann bereits 1989.

Die Spaltung Deutschlands

Deutschlands Spaltung, die Positionierung der Menschen in „Links“ und „Rechts“, sie existiert im Grunde genommen schon seit Jahrzehnten. Wobei das in früheren Zeiten, also ab 1945, eher unkritisch gewesen ist. Man hat entweder die Sozis oder die Schwarzen gewählt, irgendwo dazwischen gab es noch eine gewisse FDP. Es gab sehenswerte Streitereien im Bundestag, es gab einen Strauß und einen Wehner und lange vorher hat Papa Adenauers CDU die BRD mit Ludwig Erhard ins Wirtschaftswunder geführt.

In den 1960iger Jahren ist auch bedingt durch die Frankfurter Schule, der Grundstein zum Durchmarsch der Linken und Grünen in Deutschland erfolgt. Adorno, Horkheimer und Marcuse waren die geistigen Väter, Rudi Dutschke sozusagen das ausführende Organ ihrer Thesen. Das ist, vereinfacht ausgedrückt, ein Eckpfeiler der momentanen Probleme dieses Landes. Aber es gibt noch einige mehr.

Die Wiedervereinigung Deutschlands habe ich bewusst nicht erlebt. Ich war damals ein kleines Mädchen, das vermutlich noch mit Puppen spielte. Jene Puppenspieler, die ich gern „Eliten“ nenne und von denen die Politkaste der BRD noch nie ein maßgebender Teil gewesen ist, haben Deutschland im Schnellverfahren vereint. Angeblich damit sich Politiker „einen Traum zu erfüllen.“ Ich sage, dahinter steckte eiskaltes Machtkalkül. Die Menschen in beiden Teilen Deutschlands, waren dazu noch nicht bereit.

Der wilde Osten

Dass „Ossis“ anders als „Wessis“ sind, hat wenig mit der langen Trennung zu tun. Auch die Bayern sind anders als die Niedersachsen. In diesem Fall spielt die Trennung lediglich eine untergeordnete, die Ideologie aber eine weitaus größere Rolle. Was viele im Westen vergessen haben, die DDR war sozialistisch. Für viele DDR-BürgerInnen war der Sozialismus ein Gefängnis. Sie erhofften sich Freiheit und vielleicht einen gewissen Wohlstand. Aber der Westen, zumindest ein kleiner Teil aus Banken und Konzernen, hat sie erneut geknechtet und gnadenlos abgezockt.

Funktionierende Firmen wurden „abgewickelt“, da sie angeblich nicht rentabel gewesen sind. Davon profitiert haben oft nur jene Heuschrecken (Kapitalgesellschaften), die das weltweit und täglich tun. Der Osten versank in Arbeitslosigkeit und Depression, die Menschen murrten, aber fügten sich. Aber tief im Ostdeutschen Herzen gärte es weiter, was sich im erstarken von Links- und Rechtsextremisten äußerte. Dies, das muss auch in die Köpfe der Menschen, aber zum Teil gefördert vom Verfassungsschutz.

Wer es vergessen hat, das erste Verbotsverfahren der NPD ist daran gescheitert, dass dort V-Leute des Verfassungsschutzes eingeschleust waren. Die Molotow-Cocktails, mit denen linke Studenten nach dem Attentat auf Rudi Dutschke Lieferwagen des Springer-Verlages angriffen, hat ein Mitglied des Berliner Verfassunggschutzes besorgt.

Extremismus

Ja, es gibt in Deutschland gewaltbereite Extremisten, die aber vornehmlich im linken Spektrum zu Hause sind. Als krasses Beispiel kann man den G-20-Gipfel in Hamburg nennen, den linke Horden brandschatzend zum Chaosgipfel werden ließen. Ähnliches sucht man auf rechter Seite vergeblich. Dass es diese Seite gibt ist unbestritten, aber die Linken sind bei den Straftaten deutlich vorn.

Es wird noch einen separaten Artikel von mir über das linke Deutschland und die von ihm auch finanziell geförderte Antifa geben. Niemand braucht diese Chaoten, sie sind sind kein notwendiges Korrektiv gegen Rechts. Rechte Extremisten bekämpft man anders. Man nimmt ihnen z. B. durch gezielte Aufklärung und politische Entscheidungen, durch Investitionen in Strukturschwache Gebiete die Grundlage, aber man bekämpft sie niemals mit Gewalt.

Die AfD, ist im Gegensatz zu Falschmeldungen der Presse, keine extremistische Partei. Sie mag radikalere Ansichten haben, aber das ist so lange legitim, wie sie sich an die Gesetze hält. Das hat die Partei bisher getan. Politisch bekämpft man solche „Gegner“ ebenfalls mit sachlichen Argumenten. Hetze und Hass sind fehl am Platz. Das macht solche Parteien nur noch stärker. Leider begreifen das viele Deutsche nicht.

Das Tal der Ahnungslosen

Vor Jahren schon hat man die Sachsen als im „Tal der Ahnungslosen“ lebend denunziert, was bei mir schon damals Kopfschütteln ausgelöst hat. Was, so fragte ich, hat man gegen diese Menschen? Witzigerweise ist das Interesse an Politik im Osten weitaus mehr verbreitet, als im Kapitalismussatten Westen, dem eigentlichen „Dunkeldeutschland.“ Auch das Gespür für politische Veränderungen ist im Osten stärker ausgeprägt, ebenso der Mut zum Widerstand.

Das ist so, wenn man den Untergang des eigenen Landes erlebte und nun den scheinbaren Untergang der BRD durch Merkels Politik vor Augen hat. Dabei ist genau diese BRD schon 1989 von der Landkarte verschwunden. Die Wiedervereinigung hat keinen einheitlichen Staat aus Deutschland gemacht. Der Westen blieb weiter relativ ahnungslos, der Osten blieb rebellisch. Und damit kommen wir zu den Ereignissen von Chemnitz.

Viele mögen sich noch an 1989 erinnern, als mit dem Ruf „Wir sind das Volk!“, das Ende der DDR eingeläutet worden ist. Wenige Monate nach den ersten Demonstrationen war Honecker abgesetzt. Mit Duldung der Russen versteht sich. Auch in diesen Tagen hört man den Ruf erneut, aber die Gruppierungen sind kleiner und von einigen rechten Wirrköpfen durchsetzt. Und genau um diesen kleinen Haufen geht es in Chemnitz, der Mord an Daniel Hillig spielt plötzlich keine Rolle mehr.

Merkel, ihr Sprecher, die Medien, sie alle prügelten auf Chemnitz und ganz Sachsen ein und haben von Hetzjagden auf Ausländer gesprochen. Angebliche Beweise, auch ein Video das Böllerwürfe und Angriffe auf Polizisten zeigt, sind eindeutig der linken Szene, der Antifa zuzuschreiben. Kein Rechter ruft „Nazis raus!“

Lügen und Lücken

Vielen Medien war und ist das zum Teil egal. Gezielt, wer an ein Versehen glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann, haben die Tagesthemen falsche Bilder auf dem Schweigemarsch für Daniel Hillig gezeigt, den die AfD ins Leben gerufen hat. Dafür hat man sich dann entschuldigen müssen. Aber die Erinnerung daran bleibt, wie man an Kommentaren unter meinem Beitrag über Chemnitz nachlesen kann. Die meisten kennen lediglich die erste Version, die Entschuldigung und Richtigstellung so gut wie niemand.

Auch das Portal t-online musste zugeben, dass zumindest einer der Hitlergruß-Täter, ein RAF-Tattoo (Rote Armee Fraktion) hatte. Haben wir hier also ein Mitglied der Antifa oder sogar des Verfassungsschutzes gesehen? Merkel interessiert das so wenig, wie ihre(n) Regierungssprecher. Sie beharren trotz gegenteiliger Aussagen des sächsischen Ministerpräsidenten und des Generalstaatsanwalts auf ihrer Version und nehmen alles andere nur „zur Kenntnis.“ Auch viele Deutsche zweifeln und bleiben lieber bei der staatlich verordneten Version.

Scheinbar den Vogel abgeschossen hat nun der Präsident des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, der allerdings im Auftrag des Bundesinnenministers Horst Seehofer sagte: „Die Skepsis gegenüber den Medienberichten zu rechtsextremistischen Hetzjagden in Chemnitz werden von mir geteilt. Dem Verfassungsschutz (VS) liegen keine belastbaren Informationen darüber vor, dass sich so etwas ereignet hätte.“ Zum Video, das die Tagesschau als Beweis ausstrahlte, äußerte der Verfassungsschutzpräsident, „Dass seiner Bewertung nach gute Gründe dafür sprächen, dass es sich um eine gezielte Falschinformation handele, um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken.“

Linke Empörung

VertreterInnen aller linken Parteien jaulen auf wie getretene Hunde, als die ach so wunderbare Mär vom „rechten Mob“ nun zu Grabe getragen wird. Zwar ermittelt die Staatsanwaltschaft in Chemnitz immer noch, aber bisher gibt es keine neuen Beweise. Die will zwar die SPD-Chefin Andrea Nahles kennen und auch Thomas Oppermann hat „Bilder gesehen.“ Den Beweis bleiben beide schuldig.

Die Empörung ist deshalb so groß, da man sich auf der Seite der linken Parteien nach dem Chemnitz-Fake bereits am Ziel wähnte, die ungeliebte AfD unter die Beobachtung des VS zu stellen. Nach der Äußerung von Maaßen scheint das in weite Ferne gerückt zu sein. Verständlich, dass Rotfront nun Sturm gegen den Präsidenten läuft und seine Absetzung fordert.

Damit entlarven sich sämtliche (Pseudo)Linken einmal mehr darin, nur die eigene Meinung gelten zu lassen. Jeder der anders denkt ist ein „Rechter“ oder „Nazi.“ Das sind krankhafte Züge, die psychiatrischer Behandlung bedürfen. Ebenso wie die gezielten Versuche der Linken, das Land und seine BürgerInnen weiter zu spalten und in „Gute“ und „Böse“ aufzuteilen. „Spaltung sei ein primitiver Abwehrmechanismus“, hat der Psychotherapeut Dr. Maaz zu Chemnitz gesagt.

Hintergründe

Es geht nicht um Chemnitz, es geht auch nicht um eine Flüchtlingskrise. Wir erleben zur Zeit den Ausbruch von lange unterdrückter Wut und von Frust, die in den noch immer nicht wirklich vereinten Teilen Deutschlands seit Jahren gären. In Osten allerdings stärker, als im Westen. Deutschland war und ist kein souveräner Staat. Seit Jahrzehnten hing die BRD an der langen oder kurzen Leine der USA, die daran nach Belieben zerrten.

Seit Gründung der EWG / EU, gibt es noch eine zweite Leine. Hin und her gerissen taumelt das Land umher. Merkel, so wenig ich diese Dame mag, trägt keine alleinige Schuld an der jetzigen Misere. Allerdings hat sie sich, das müssen wir klar erkennen, ein Machtspektrum geschaffen, das fast schon diktatorische Züge zeigt. Aber davon spreche ich seit Jahren: Deutschland ist und war nie eine Demokratie. Das wird nun langsam offensichtlich. Nur politisch Naive glauben noch daran. Denen rate ich dringend: Werdet endlich wach!

Der Umbau Deutschlands, die Pläne der UN und der EU, sie überfordern die von den Altparteien im Stich gelassenen Menschen. Dass dieser Umbau schon seit Jahrzehnten im Gang ist, hat der Deutsche nur am Rand zur Kenntnis genommen. Der Pizzabäcker aus Italien, der Dönerverkäufer aus der Türkei, sie alle gehörten dazu. Auch meine Düsseldorfer Japaner. Aber eine Flut von Hundertausenden, die scheinbar von heute auf morgen an Deutschlands Grenzen standen, lapidare Sätze wie „Wir schaffen das“ und „Jetzt sind sie nun mal da“, tragen eher zu Angst und Abwehr als zu Solidarität bei.

Politikversager

Satte und im Amt fett gewordene PolitdarstellerInnen, haben schon lange den Blick für die Realität verloren. „Meine GRÜNEN“ sind nur noch ein Zerrbild dessen, was ich einst zu sehen glaubte. Heute hüpfen sie im #Wirsindmehr-Konzert in Chemnitz zu Klängen von Bands, die zum Teil auf der Liste des Verfassungsschutzes stehen. Armseliger geht es kaum.

Dort vorgetragene Texte wie „Die Bullenhelme, die sollen fliegen, eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein …“ oder „Ich mach Mousse aus deiner Fresse – boom verrecke -, wenn ich den Polenböller in deine Kapuze stecke“ und „Ich ramm‘ die Messerklinge in die Journalistenfresse,“ zeigen deutlich, wohin die Reise für Deutschland gehen soll.

Unterstützt werden diese Bands von einem pseudolinken Ideologen, der sich Bundespräsident nennt. Neutral ist anders, Herr Steinmeier. Aber im heiligen Hass gegen Andersdenkende, ist scheinbar jedes Mittel recht. Dumm nur, dass es morgen jeden Deutschen treffen kann. Linke tolerieren nur sich selbst.

Alles was bleibt

Was von Chemnitz bleibt ist die Erinnerung an eine Farce, die die eigentliche Tat, den Mord an Daniel Hillig durch kriminelle Ausländer verdrängt hat. Diese Täter sind Teil einer Minderheit, die allerdings für den sprunghaften Anstieg der Kriminalität in Deutschland verantwortlich sind. Sie bringen all die friedlichen Menschen in Misskredit, die niemandem ein Leid zugefügt haben und es auch niemals werden. Dass sie trotzdem oft illegal in Deutschland sind, dass sie kein Recht auf Asyl haben, steht dabei auf einem anderen Blatt.

Was bleiben wird ist auch die weiter um sich greifende Spaltung des Landes. Leider wird Chemnitz auch den wirklichen „Rechten“ Zulauf bringen. Die Rede ist von der NPD, ihrem Sammelbecken „Der dritte Weg“ und anderen Gruppierungen. Vor allem aber wird Chemnitz PEGIDA und der AfD nutzen, die schon in wenigen Jahren die stärkste politische Kraft hinter der CDU/CSU werden könnte. War das so gewollt, Frau Merkel?

Deutschland hat ein Problem, aber das sind weder die Flüchtlinge noch Chemnitz. Deutschland hat ein Problem mit sich selbst. Geschaffen auch durch linke Ideologen, deren Zeit langsam zu Ende geht. Wer aber nun auf die Stunde X hofft, egal ob von linker oder rechter Seite, den muss ich enttäuschen. Diese wird es nicht geben, Politik wird anders gemacht. Weder wird es bei der nächsten Wahl einen roten Bundeskanzler geben, noch eine konservative Revolution.

Ein einig Volk

Deutschland muss zwingend seine Spaltung überwinden. Dazu bedarf es eines Selbstreinigungsprozesses, dessen Anfänge wir momentan sehen. Die Bürgerproteste werden durchaus wahrgenommen, die Polizei zumindest weiß genau wer dort marschiert. Der Druck der Straße, der normalen BürgerInnen, er müsste noch wesentlich stärker werden. Aber dazu bedarf es auch der „Linken“ und die sind dazu nicht bereit.

Vermutlich, das zumindest glaube ich zu erkennen, werden die konservativen Kräfte in Deutschland wieder stärker werden und den langen Marsch durch die Institutionen antreten. Daher könnte es in einigen Jahren zu ersten Koalitionen von CDU und AfD kommen. Dann aber ohne Merkel. Wie gut oder schlecht das wird, werden wir dann sehen. Am Beispiel Österreich und Italien sieht man, dass es funktioniert.

Was mir bleibt ist meine LeserInnen darum zu bitten, in Zukunft kritischer mit Meldungen der Presse umzugehen und auch einem Regierungssprecher oder einer Bundeskanzlerin nicht alles zu glauben. Es gibt alternative Medien, die wesentlich besser und ehrlicher informieren, als etwa BILD und WELT das tun, die beide zum Springer Konzern gehören. Aber das habt ihr bestimmt gewusst. Vor allem redet wieder miteinander. Wer konservativ wählt muss kein Nazi sein und ein Linker kein militanter Antifaschist.

Europa unterm Halbmond – Ist der Islam gefährlich?

Islamkritik ist in diesen Tagen kein gern gesehenes Thema. Wer diese Ideologie kritisiert, wird sofort kriminalisiert und / oder als RassistIn dargestellt. Schon diese Wortwahl zeigt, wie unsachlich Staat und Medien reagieren und wie sehr sie Menschen beeinflussen wollen. Der Islam ist keine Rasse, folglich kann ein Islamkritiker keine rassistischen Aussagen machen, wenn er den Islam kritisiert. Rassistisch ist die Ansicht, dass Menschen einer bestimmten Rasse weniger wert sind als andere, und dass ihre politische und soziale Unterdrückung deshalb gerechtfertigt ist.

Islamkritik unerwünscht

Die unerwünschte Islamkritik, hat noch einen ganz anderen Hintergrund, den die meisten nicht auf der Rechnung haben. Ich spreche vom Neoliberalismus und den Großkonzernen, die sehr gute Geschäfte mit islamischen Ländern machen. Es ist daher verständlich, dass Kritik am Handelspartner unerwünscht bleibt, um weiter „Waffen gegen Erdöl“ zu tauschen. Wer sich die Mühe macht und über die Verflechtungen der EU und der USA mit den Golfstaaten recherchiert, wird nicht nur fündig sondern vielleicht auch wach.

Bei mir zu Hause liegen neben buddhistischen Werken auch jüdische, die Bibel und der Koran. Aus Interesse, ich weiß gern worüber andere sprechen. Als Zen-Buddhistin habe ich mich seit Jahren als tolerant anderen gegenüber gesehen. Aber Buddhas Lehre ist nicht alles, ich gehe auch (m)einen eigenen Weg. Und dieser Weg heißt Kritik an Menschen und ihren Vorschriften zu üben, wenn sie meiner Freiheit als Frau widersprechen oder für menschenverachtende Ideologien stehen.

Als in Deutschland lebende Japanerin, die mehr oder weniger westlich sozialisiert worden ist, habe ich mir eine andere Sicht der Dinge bewahrt, die vielen in Deutschland Geborenen völlig fehlt. So kann ich auch in der Bibel Textpassagen finden, die sofort meinen Widerspruch erregen. Aber im Gegensatz zum Koran, der mehr als 200 Textpassagen hat, die offen zur Gewalt aufrufen, werden diese im Westen nicht gelebt.

„Aber im Alten Testament steht doch auch Auge um Auge, Zahn um Zahn“, höre ich sofort die KritikerInnen. Max Küchler, emeritierter Professor für Neues Testament und Biblische Umwelt an der Universität Freiburg, hat dazu folgendes gesagt: „Das Zitat besage nicht, dass eine Untat immer wieder mit einer weiteren vergolten werde, sondern vielmehr, dass die Kette der Vergeltungen unterbrochen werde, sobald Genugtuung geleistet worden sei.“

In welchem christlichen Land der Erde wird die Bibel als Vorwand benutzt, um Menschen öffentlich zu enthaupten? Der Koran sei sowohl eine Botschaft des Friedens, wie des Krieges, lautet ein Zitat. Für mich ist dieses Werk noch mehr, es sind die Fantasien eines Mannes, der die Welt erobern will. Kritisiert man ihn oder seine Schriften, wird man streng bestraft. Und das ist finsterstes Mittelalter.

Die unpolitischen Deutschen

Der Deutsche, eigentlich eher unpolitisch, hat mehr als 70 Jahre in einer Filterblase gelebt und will diesen Zustand aufrecht erhalten. Gleichzeitig wählt er aber – aus Unkenntnis – Parteien, die Deutschlands Soldaten in Kriegsgebiete führen, die totalitären Regimen Waffen liefern und arabischen / afrikanischen Staaten die Entwicklungshilfe streichen.

Die Folge war (ist!) eine zum Teil gelenkte Flüchtlingswelle, die gegen Europa brandet und Millionen Menschen muslimischen Glaubens über offene Grenzen spült. Angela Merkels Entscheidung, „die Grenzen zu öffnen“, ihr Satz „Wir schaffen das!“ und der fehlende Hilfeplan der deutschen Regierung, haben für Unruhe im Land der Dichter und Denker gesorgt. Aber nicht nur das, auch die AfD, eine längst abgeschlagene Partei, hat sich im Fahrwasser aufkommenden Protestes, aus den eigenen Ruinen ins Licht katapultiert.

Wie real diese Flüchtlinge sind, um wen es sich bei den Massen oft wirklich handelt, hat der im Libanon geborene Filmemacher Imad Karim im CICERO aufgedeckt. „Von den tatsächlich aus Syrien stammenden Migranten sind fast zu 90 Prozent keine Flüchtlinge. Weder sind es Asylsuchende gemäß Artikel 16 des Grundgesetzes noch Kriegsflüchtlinge im Sinne der UN Flüchtlingskonvention.

Von Ausnahmen wie geflüchteten Atheisten, Christen oder anderen verfolgten Minderheiten wie Homo- oder Transsexuellen abgesehen, handelt es sich bei den allermeisten um Wirtschaftsmigranten: Menschen, die seit Jahren im Libanon, in Jordanien oder in der Türkei lebten, dort ihre gemieteten Wohnungen hatten und ihre Geschäfte betrieben.

Es sind auch Menschen, die seit Jahrzehnten in den Golfstaaten als Gastarbeiter lebten und jetzt die große Chance sahen, nach Deutschland zu kommen. Von den potenziell „richtigen“ Flüchtlingen in Syrien hätten nur die wenigsten überhaupt die Möglichkeit gehabt, die Schlepper und die Reisekosten zu zahlen. Darüber aber wollen aber die Pro-Asyl-Organisationen nicht sprechen.“

Warum das so ist, habe ich schon vor fast einem Jahr beschrieben. Wer es nachlesen möchte, der klickt HIER.  Der „Flüchtling“ ist längst zur Ware geworden und man verdient gut mit ihm.

Schon der in Syrien geborene Professor Bassam Tibi wies mehrfach darauf hin, um wen es sich bei den meisten nach Deutschland geflohenen Syrern wirklich handelt. „Unter den Leuten aus meiner Heimat Syrien, die nach  Deutschland flüchten, befinden sich auch manche, die zuvor ihre Nachbarn ermordet haben – nicht alle sind Engel, Ingenieure und hochgebildete Akademiker, wie deutsche Medien suggerieren.“

Was Imad Karim schreibt, wird für die Masse unsichtbar bleiben, der größte Teil der Presse verschweigt seine Worte geschickt. Meiner Meinung nach begeht er einen Rechenfehler, wenn er die in seinem Artikel angesprochenen Mitglieder von drei Facebook Gruppen einfach addiert, die dort ganz offen über Sozialmissbrauch sprechen und wie sie Deutschland islamisieren wollen.

Es ist mehr als nur wahrscheinlich, dass es sich bei den rund 560.000 Mitgliedern um Mehrfachregistrierungen handelt und die tatsächliche Zahl niedriger ist. Trotzdem existieren diese Gruppen und werden im Ausland gezielt verfolgt. Sperrung durch Facebook? Fehlanzeige!

Kritisiert aber die Journalistin Anabel Schunke die Zuwanderungspolitik, wird sie sofort (mehrfach) von Facebook mundtot gemacht. Aber vielleicht kann man dort kein arabisch lesen. Oder gibt es doch einen anderen Grund?

Keine Aufklärung im Islam

„Man darf den Islam nicht wörtlich nehmen“, lautet eine Nebelkerze, die gern von angeblich aufgeklärten Muslimen geworfen wird. Was sie verschweigen und was brutale Realität in arabischen Ländern ist, es darf keinen Zweifel am Wort Allahs geben. Jegliche Interpretation ist strikt untersagt und wird zum Teil streng bestraft. Als Beispiel führe ich die 1.000 Peitschenhiebe gegen den Saudi Raif Badawi an. Auch im Westen sind diese Strafen mittlerweile angekommen. Von der Politik (Wirtschaft) hagelt es Verbote, Justizminister Maas lässt herzlich grüßen.

Aber zurück zum Islam und zu Menschen, die, losgelöst aus ihrer alten Heimat, ihr Glück in Deutschland suchen. Jeder der in Not und Armut lebt, wird die Gründe für eine Heimatflucht anerkennen. Man denke nur an all die Pioniere, die Nordamerika erobert haben. Erobert ist in diesem Kontext wörtlich gemeint und richtet sich als Kritik gegen die Vernichtung amerikanischer Ureinwohner, fälschlich Indianer genannt.

Seit Jahrzehnten versuchen vornehmlich muslimische Migranten – bewusst wird auf die feineren Unterschiede verzichtet -, ihrem neuen Heimatland den Stempel aufzudrücken. „Deutschland müsse sich ändern“, heißt es gern und „offener für fremde Kulturen werden.“ Mit genau diesem Zitat habe ich ein massives Problem. Warum muss sich für den „Türken, Afghanen, Syrer“ Deutschland ändern, wenn es der Fremde ist, der sich zu ändern hat.

Sich zu ändern bedeutet auf keinen Fall, die eigene Herkunft oder Sprache zu vergessen. So bleibe ich immer eine Japanerin. In einem anderen Land zu leben bedeutet Anpassung an dortige Werte und Gesetze. Aber wer die Scharia über das deutsche Grundgesetz stellt, ist falsch in diesem Land. JapanerInnen etwa zwingen keinem Deutschen den buddhistischen Glauben auf oder rufen „Buddha ist groß!“ Sie lächeln freundlich und alle lächeln mit.

Die wissenschaftliche Analyse

Buddha hat Toleranz und Achtsamkeit gelehrt und war gegen Mord, Krieg und Gewalt. Und doch ist der Buddhismus keine Ideologie, der man sklavisch folgen muss. Eine Religion ist er ohnehin nicht. Der Islam lässt seinen Anhängern keine andere Chance, als „Allah“ anzubeten und in Mohammed dessen Propheten zu sehen.

Mir ist das egal, Religion ist Privatsache. Aber wer sie öffentlich macht und religiöse oder in diesem Fall ideologische Forderungen stellt, der betreibt Politik. Wenn diese Politik nun versucht Einfluss auf meine Freiheit als Frau zu nehmen oder mich abwertet und mundtot machen will, widerspreche ich vehement. Das betrifft sowohl Muslime, wie Homophobe jeglicher Coleur.

Wir haben nun schon gelernt, dass Debatten über den politischen Islam auch aus wirtschaftlichen Gründen unerwünscht sind. Muslime selbst, bzw. deren Sprachrohr in Form von Islamverbänden, betreiben zusätzlich eine subtile, aber gezielte und zentrale Blockade einer sachgerechten Islamdebatte.

Diese wird durch die von dem Sozial- und Erziehungswissenschaftler Hartmut Krauss angesprochene „Verwirrung der Islamthematik auf der klassischen Rechts-Links-Achse“ verhindert. Wörtlich hat er gesagt: „Wer den Islam aus dem Standort einer fortschrittlich-emanzipatorischen Grundposition kritisiert, läuft sofort Gefahr von rechten Kräften vereinnahmt und von angeblich linken Kräften verleugnet zu werden.“ Kommt bekannt vor, oder?

Krauss in einem Vortrag weiter: „Für das pseudolinke Spektrum, das sich hier in entlarvender Übereinstimmung mit den herrschenden politischen Kräften und Medien befindet, ist automatisch jeder ein Rechter, ein Rassist, fremdenfeindlich, der den Islam kritisiert.“ Hartmut Krauss ist Marxist. Von seinem Standpunkt hat er recht, GRÜNE, LINKE und SPD haben mit wirklichem Marxismus überhaupt nichts mehr zu tun.

Krauss: „Fortschrittlich-emanzipatorische Humanisten hingegen, fokussieren den irrationalen, reaktionären, repressiven und fundamental antiemanzipatorischen Charakter des Islam. Gleichzeitig erkennen sie, dass der Kulturrelativismus und der postmoderne Fetisch der Vielfalt und Andersheit, die neuen Leitideologien des globalen Kapitalismus sind. (Anmerkung: Hier ist der Neoliberalismus gemeint) Egal ob die Frauen ganzkörperverschleiert in Riad, nabelfrei in Saint Tropez, mit Kopftuch in Istanbul oder mit Jeans bekleidet in Hongkong einkaufen. Hauptsache der Absatz und die Profitrate stimmen.“

Die Abwehrmechanismen

Krauss spricht davon, dass die apologetische Ideologie des Islam ein ganzes Abwehrsystem in Stellung gebracht habe, um ein angemessenes Begreifen des Erkenntnisgegenstandes Islam schon im Ansatz zu verhindern. Primär sei das die Leugnung des Islam im Singular. Stichwort: Den Islam gibt es nicht! Es gäbe nur „Islame.“

Von „Islamen“ zu sprechen und sich damit von jeglicher Schuld an Gräueltaten zu befreien, ist ein gern ausgespielter Schachzug vieler Muslime, die auch den Islamismus als etwas nicht zum Islam gehörendes sehen. Auch das ist falsch. Der Islamismus ist der politisch-militärische Arm einer Ideologie, die sich die Weltherrschaft auf ihre Fahnen schrieb. Der Islamismus ist nicht erst, wie Muslime gern behaupten, in der Kolonialzeit entstanden, um sich vom Joch des Westens zu befreien, den Islamismus gibt es seit Mohammed.

Richtig ist, dass der Islamismus in seiner jetzigen Form, Stichwort Terrorismus, erst seit einigen Jahrzehnten existiert. Was ihn noch immer zum Teil des Islam und der Muslime macht. Auch die Kreuzzüge sind für immer Teil des Christentums. Das hat noch kein Christ geleugnet und von einem nicht zum Christentum gehörenden „Christianismus“ gesprochen.

Markus Lanz, dessen arrogante Selbstgefälligkeit ich nur schwer ertragen kann, hat sich in seiner Sendung vom 2. März vehement gegen „pauschale Ansichten über den Islam und Muslime“ gewehrt. So will er etwa in Afrika einen völlig anderen Muslim gesehen haben, als etwa in der Türkei. Das mag vom reinen Aussehen her richtig sein, ist aber völlig falsch, wenn es um den Glauben geht.

Hartmut Krauss: „Es gibt Unterschiede, ja, aber diese betreffen eben gerade nicht den Wesenskern und die relevanten Grundinhalte des islamischen Weltanschauungssystems. Erkenntnistheoretisch betrachtet handelt es sich hierbei um die Eliminierung des Allgemein-Wesentlichen bei gleichzeitiger Verabsolutierung des Einzelnen und Besonderen im Sinne einer völlig abwegigen erkenntnistheoretischen Desorientierungsstrategie.“

Aber nicht nur Hartmut Krauss stellt fest, dass es im Islam ein einheitlich, normatives Fundament gäbe, auf das sich alle Muslime beziehen, der promovierte Orientalist und Volkswirt Dr. H. P. Raddatz, hat ähnliche Worte zur Scharia formuliert, die natürlich zum Islam (Singular) gehört.

Raddatz: „Die Scharia umfaßt als unfehlbare Pflichtenlehre, das gesamte religiöse, politische, soziale, häusliche und individuelle Leben der Bekenner des Islam, in vollem Umfang, ohne Einschränkung.“

Hartmut Krauss spricht vom absoluten Herrschaftsanspruch des Islam, der sich auf einen nicht beweisbaren Schöpfergott stützt. Wörtlich: „Als Sonderform einer monotheistischen Weltanschauung ist der Islam nicht einfach eine „Religion“, sondern eine religiöse Ideologieform, die den Glauben an einen Schöpfergott mit einem absoluten Herrschaftsanspruch verbindet.

Im Einzelnen weist diese monotheistische Ideologieform drei konstitutionslogische Grundkomponenten auf: (a) die unbewiesene/unbeweisbare Behauptung der Existenz eines Schöpfergottes; (b) die Behauptung einer Offenbarung des Willens dieser angeblich existierenden Gottheit sowie (c) den Drang nach weltlicher (diesseitiger) Normierung der Gesellschaft und der Individuen gemäß dieser unbewiesenen/unbeweisbaren Willensoffenbarung.

D. h: Aus der unbewiesenen Gottesbehauptung wird ein absolut und universell verbindlicher Vorschriftenkatalog abgeleitet, dem sich alle Menschen unterwerfen müssen. Dabei lautet die für die islamische Herrschaftsideologie spezifische Prämisse bzw. Basisbehauptung: Allah (der „Weltenherr“) existiert, er hat die Welt erschaffen und sein Wille geschehe.“

Onkel Ahmed, der türkische (Geschäfts)Freund meines Vaters, darauf angesprochen, nickt: „Der Islam ist eine Ideologie, die zur Religion aufgewertet worden ist und den Glauben an einen Gott mit einem absoluten Herrschaftsanspruch verbindet. Wer das nicht sehen will, ist blind.“

Der österreichische Kabarettist Werner Schneyder: „Wir haben mit dem Islam eine Religion, die sich als politische Partei begreift.“ Klare Worte, über die jeder nachdenken sollte. Auch darüber, wer den Islam (in Deutschland) repräsentiert. (Zentralrat, Vereine)

Die fehlende Reform

„Im Unterschied zum Christentum habe der Islam weder eine Zeit der Reformation noch der Aufklärung erfahren, die dazu führte, dass heute die heiligen Schriften «in ihrer Geschichtlichkeit erkannt und unter Berücksichtigung des historischen Kontexts gelesen werden»“, sagt Max Küchler.

Weiter sagt er: „Was im damaligen geschichtlichen Kontext gesagt wurde, dürfe nicht einfach auf heute übertragen werden. Fundamentalistische Kreise jüdischer, muslimischer und christlicher Prägung machten es sich zu einfach, wenn sie sich auf eine so genannt wörtliche Anwendung einer heiligen Schrift festlegten.

Im Grunde bestehe nicht ein Kampf zwischen den Religionen, sondern ein Kampf zwischen den Auslegungen heiliger Schriften. Die Christen würden mit dem Neuen Testament «gut weg» kommen. Denn Jesus habe nie dazu aufgerufen, andere zu töten. Aber auch das Neue Testament enthalte brachiale Gewalt.“

Küchler verweist auf die Apokalypse des Johannes. „Dieser apokalyptische Text des Neuen Testaments werde jedoch von vielen Christen heute als Nebensache gewertet oder gar nicht wahrgenommen.“

Ich gehe noch einen Schritt weiter und sage, dass dieser „Kampf“ gesteuert ist. Wie werden Massen kontrolliert und die wahren Hintergründe verschleiert? Indem man z. B. Anhänger von Religionen gegeneinander hetzt. Beim Islam ist das viel einfacher, als beim Juden- oder Christentum. Darüber und über die gezielte Manipulation der Massen, wird es noch einen separaten Beitrag geben.

Max Küchler hat zwar recht, aber im Fall des Islam macht er es sich so einfach, wie ein Großteil der Muslime. Dazu wieder Hartmut Krauss, der von einer <<irreführenden Vertauschung bzw. Vermengung der Ebenen Islam und Muslime, verbunden mit dem Hang, den Islam vollständig im subjektivistischen Nebel aufzulösen>> spricht.

Krauss wörtlich: „Islam ist demnach das, was sich einzelne Muslime willkürlich zusammenreimen. Dahinter steckt die realitätswidrige Kontingenzbehauptung, wonach der Islam subjektiv beliebig auslegbar sei.“

Die Kopftuch Debatte(n)

Zana Ramadani, die selbst Muslimin und CDU-Mitglied ist, nimmt in ihrem Buch „Die verschleierte Gefahr“ kein Blatt vor den Mund und kritisiert das Kopftuch scharf. Paradoxerweise wird sie dabei von deutschen Feministinnen attackiert, die in dem Kopftuch ein Stück Emanzipation und Selbstverwirklichung sehen. Diese nur naiv zu nennende Sichtweise ist typisch für grün-linke Gutmenschen, deren Verstand ideologisch vernebelt ist.

Obwohl die Zahl der muslimischen IslamkritikerInnen wächst, hören deutsche PolitikerInnen ihnen kaum noch zu. Das war früher anders, heute winkt man nur noch ab. Dabei ist es mehr als nur wichtig, was Professor Bassam Tibi, Ahmad Mansour, Hamed Abdel-Samad, Zana Ramadani und Imad Karim zu sagen haben, um nur einige zu nennen.

In ihrem Buch schreibt Zana Ramadani über lachende Frauen und Männer in Manbidsch (Syrien), die von kurdischen Soldaten befreit, „Bart und Burka (Niqab)“ ablegten. „Sie alle waren offensichtlich glücklich darüber, sich nicht mehr dem mit brutaler Gewalt durchgesetzten religiösen Zwang beugen zu müssen. Gibt es einen schreienderen Gegenbeweis für die Behauptung, Frauen verhüllten sich freiwillig?“

Deutsche Feministinnen sehen das natürlich anders und faseln von der Selbstbestimmung jeder Frau. Aber wie verträgt sich das mit dem bereits angesprochenen Zwang? Zana Ramadani: „Der Zwang ist offensichtlich. Und wenn die stolzen Kopftuchträgerinnen hierzulande sich das endlich eingestehen könnten, dann müssten sie sagen: Ich nehme das Ding ab, als Feministin kann ich gar nicht anders. Und wie kann es eine Muslimin, die ihren Glauben so sehr liebt, ertragen, dass das religiöse Symbol mit Zwang durchgesetzt wird? Hat das noch etwas mit Religion zu tun?“

Auf meine entsprechende Frage, hat Onkel Ahmed folgendes gesagt: „Das Kopftuch hat Symbolcharakter. Junge muslimische Frauen und Mädchen grenzen sich zum Teil bewusst gegen Deutsche, gegen den Westen ab. Sehr her, wir sind anders, sagen sie damit. So demonstrieren sie ihre Macht über Deutsche, die in ihren Augen ungläubig und minderwertig sind. Spüren sie Widerstand, wird die Rassismuskarte gezogen und so lange als Trumpf gespielt, bis sie einen echten Widersacher finden, oder dieser klein beigibt.

Man muss das Verhalten dieser Frauen auch vor dem Hintergrund einer gescheiterten Integration in die deutsche oder westliche Gesellschaft sehen. Sie suchen nach ihrer Identität und verfallen jenem Typ von Hassprediger, vor dem ihre Eltern vielleicht nach Deutschland flohen.“

Zana Ramadani: „Hier sammelt sich ichbezogener Pseudofeminismus hinter der Fahne der Religion. Und damit decken sie die Untaten einer religiös begründeten Menschenfeindlichkeit. Diese ignoranten Kopftuchfrauen sind Teil einer Islamistenlobby, der es gelungen ist, die Solidarität nicht nur linker Feministinnen zu erschleichen.

Alle sind sie den muslimischen Fake-Feministinnen von Gümüsay bis Ulusoy auf den Leim gegangen. Der Berliner Philosoph Byung-Chul Han sagte im Interview mit ZEIT online: <<Wenn man den Zwang, dem man unbewusst unterworfen ist, als Freiheit empfindet, ist das das Ende der Freiheit.>> Wo aber die Freiheit zu Ende ist und Zwang regiert, da ist Widerstand nicht mehr möglich.“

Die schweigenden Muslime

Ich habe mich mit türkischen Freundinnen und auch Onkel Ahmed darüber unterhalten, wie Muslime weltweit ihren eigenen Glauben sehen. Übereinstimmend waren sie der Meinung, dass die wahren Scharfmacher nicht in der normalen Bevölkerung zu suchen sind, sondern bei Geistlichen und den jeweiligen Regierungen. (Eliten)

Die Mehrheit der Muslime sei friedlich. In die Moschee ginge man zwar, aber trinke trotzdem Bier und kümmere sich sonst kaum um irgendwelche Vorschriften. Alles quasi so, wie auch im modernen Christentum. Trotzdem schwiegen sie, wenn islamischer Terror die Welt überziehe. Teils aus Unkenntnis über die wahren Hintergründe, aber auch aus Angst vor den Fundamentalisten.

„Über die Frauen und nur über sie, kann ein reformierter Islam entstehen“, hat Onkel Ahmed mir gesagt. „Noch scheitert das, an der schon jungen Mädchen eingetrichterten Ideologie, aber das muss nicht so bleiben.

Als meine jüngste Enkelin einst aus der Schule kam, Freundinnen hatten sie beschimpft weil sie kein Kopftuch trägt, und sich nun auch  verhüllen wollte, haben wir ihr Bilder aus den arabischen Staaten gezeigt und wie Männer dort Frauen be- oder besser gesagt misshandeln. Sie hat sehr schnell verstanden, sich von diesen Freundinnen distanziert und ist heute erklärte Feministin, wie du sehr gut weißt.“

Islamkritik ist in diesen Tagen kein gern gesehenes Thema. Ich übe sie trotzdem und weise auf genaue jene alten Patriarchen und Eliten hin, die Hass und Intoleranz zum eigenen Vorteil lehren. Und ich kritisiere eben jene schweigende Mehrheit der Muslime, die sich nicht genau dagegen wehren und dabei helfen, die Welt endlich zu einem friedlichen Ort für alle zu machen.

Phänomen Populismus – Im Namen des Volkes

Das Wort Populismus, lateinisch von Populus = Volk, ist in aller Munde. Dem Populismus und dem Populisten scheint es also um die Belange des Volkes zu gehen. „America first!“, hat Donald Trump gesagt und „Raus aus der EU!“, eine Mehrheit der Briten.

Den herrschenden Eliten schmeckt Populismus nicht, er gefährdet ihre Macht. Sie, als willfährige Vollstrecker des Neoliberalismus, sie, die Erfinder des Meinungsmanagements, brauchen keine neue Partei am rechten Rand der Mitte.

Sprachlos

Den Populisten ist das egal. Sie sehen sich als Alternative zum System und wollen eine neue Ordnung formen. Dabei formulieren sie nebulöse Thesen, die kaum nachzuvollziehen sind und stets vage bleiben. „America first!“ und „Raus aus der EU!“, sind einfache und klare Worte. Wie das funktionieren soll, das sagen diese Worte nicht.

Der Populismus bedient Ängste und Emotionen. „Der Flüchtling nimmt mir (uns) die Arbeit weg!“ Dass es den Flüchtling nicht gibt, wir von Asylbewerbern und Migranten sprechen müssen, wird vergessen. Flüchtling für alle zu sagen ist auch populistisch.

„Wir da unten gegen die da oben!“, ist die Essenz vieler Populisten. „Wir und nur wir machen es anders!“ Nun ist anders ein tolles Wort. Aber leider inhaltsleer. Auch „die da oben“ bleibt nebulös. „Wir da unten“, soll den einfachen Bürger, also Otto Normalverbraucher skizzieren, den Fahrer von der Müllabfuhr.

Die Angst

Im noch immer vom Nachhall des Zweiten Weltkrieges gezeichneten Europa geht die Angst vor dem Rechtspopulismus um. In den letzten Jahrzehnten haben sich in Dänemark, den Niederlanden, der Schweiz, Italien, Frankreich, Österreich, den ehemaligen Staaten des Ostblocks und nun auch in Deutschland, (rechts)populistische Parteien gegründet.

Gut, die FPÖ gibt es seit 1956 und erst unter Jörg Haider hat sie sich gewandelt. Die deutsche AfD hat sich erst 2013 gegründet und knüpft nahtlos an die Erfolge anderer Populisten an. Allen Parteien zu eigen, ist das Menschenfischen am rechten Rand der Wählerschaft, das man als durchaus kritisch sehen kann.

Geradezu panisch reagieren die Eliten auf deren Erfolge. Das liegt nicht unbedingt an der neuen Konkurrenz, es liegt an der Angst vor Volkes Stimme. Ich zitiere erneut Thucydides (454 – 399 v. Chr.), der den Massen (dem Volk) eine Neigung zu Affekten und Leidenschaft auf Kosten der Vernunft attestierte.

Vor dieser vom Populismus gut bedienten Leidenschaft fürchten sich die Eliten. Vermutlich sehen sie bereits die Revolutionären Zellen durch die Straßen ziehen, die an ihre Pensionen wollen.

Parteien im Wandel

Gehen wir kurz davon aus, dass wir in einer echten Demokratie und nicht in einer Oligarchie leben und die Herrschaft „des ersten Mannes“ nur eine halluzinatorische Bewusstseinsstörung ist.

Schnell werden wir den Wandel im Verhalten, sprich den Aussagen von Politikern erkennen, die nun ihrerseits versuchen mit Populismus zu punkten. Aussagen wie „Die Rente ist sicher! oder „Wir schaffen das!“, ist nichts anderes als dem Erfolg der Populisten geschuldete Rhetorik.

Die Frage „Was macht die Rente sicher?“ und „Wie schaffen wir was?“, ist nie beantwortet worden. Nüchtern betrachtet, ist Populismus also ein durchaus interessantes und die tröge Parteienlandschaft bereicherndes Phänomen.

Ideologie oder nicht

„Strittig bleibt, ob man den Populismus überhaupt als Ideologie bezeichnen kann, ob er ideologische Eigenschaften aufweist“, hat Prof. Dr. Frank Decker gesagt. „Seine rigorose Parteinahme für das Volk und gegen die Eliten betont die individuelle Freiheit ebenso, wie die Notwendigkeit gemeinschaftlicher Einbindung.“ Der Mann ist Wissenschaftler und beschäftigt sich seit 20 Jahren mit dem Phänomen.

Wir sehen also erneut das Volk, als identitätsstiftendes Ideal. Moderne, komplexe Gesellschaften werden verneint und als gescheitertes Multikulti Experiment bezeichnet. Das ist die wissenschaftliche Sicht von Populismus, die eine Wahrheitsfindung nicht unbedingt einfacher macht.

„America first!“, Trumps Wahlspruch, hat jeder amerikanische Präsident gelebt. Der Unterschied ist nur, Trump hat es laut ausgesprochen. Dafür wird er nun gerügt. Auch von Deutschen, die davon überrascht worden sind, dass jemand seine Versprechen einhält.

Der Wille des Volkes

Populisten, egal ob links oder rechts, propagieren angeblich stets den Willen des Volkes. Sie sprechen also mit Volkes Stimme. Rechte fokussieren den nationalen Aspekt, Linke die soziale Komponente. Anders ausgedrückt stellen Rechte die Individualität des Einzelnen in den Vordergrund und wehren sich gegen eine staatliche, kollektiv verordnete Zwangssolidarität.

Gegner des (Rechts)Populismus (Eliten), führen nun sofort die „Rolle rückwärts“ ins Gefecht. Damit ist gemeint, dass der Populismus dem Wesen nach rückwärts gewandt sei und ein längst vergangenes Gesellschaftsbild konservieren wolle. Und das, liebe LeserInnen ist falsch.

Falsch deshalb, da sich auch Linkspopulisten dieser Thematik bedienen. Der Erhalt sozialer Gerechtigkeit, der Wohlfahrtsstaat, ist nur ein Beispiel dafür. Und nun kommt als eine mögliche Form des Erfolgs von Populisten, erneut der Neoliberalismus ins Spiel. Seine Regentschaft, die Hörigkeit der Politik gegenüber Lobbyisten, ist ein großes Problem unserer Zeit.

Als Fazit gibt es den rein privaten Hinweis meinerseits, wieder mehr Geld für Bildung auszugeben. Sich nach außen öffnende Volkswirtschaften (Globalisierung), die es versäumen die eigenen Bürger quasi fit für den Wettbewerb zu machen, schaffen sich am Ende ab. Oder glaubt jemand, dass Dummköpfe die Verhandlungen mit (Land der eigenen Wahl einsetzen) führen können?

Gleichzeitig gilt es auch die Altersversorgung der Menschen abzusichern. Nicht dagegen das Risiko von Banken mit Steuergeldern abzufedern, wenn die sich an der Börse verzocken. Chancengleichheit und Fairness sind längst vergessene Schlagworte, an die sich PolitikerInnen wieder erinnern sollten. Versäumen sie das, wird der Populismus siegen und (Populist der Wahl einsetzen) der neue deutsche Kanzler sein.

Friede sei mit euch – Der Islam und die Gewalt

Japanische Buddhisten haben keine Berührungsängste mit anderen Religionen. Glaubenskriege gab es in Japan noch nie. Anders als in Europa und den arabischen Staaten, hat man in Japans Kriegen nie einen Gott fürs töten Tausender bemüht. Es waren immer politische Gründe.

Deutschlands Geschichte ähnelt der Japans sehr. Mit dem (f)einen Unterschied, dass man in Deutschland im Namen eines Gottes Menschen erschlug. Verantwortlich waren die damaligen Machthaber der noch unreformierten katholischen Kirche. Mit Religion und wahrem Glauben, hatte das wenig zu tun.

Apropos Religion! Theologen hinterfragen auch die Existenz von Jesus. War er nur ein Mythos, oder doch eine historische Gestalt? Ich habe kein Problem mit seiner Existenz. Für mich war Jesus ein jüdischer Prediger, der buddhistische Thesen in leicht abgewandelter Form verbreitet hat.

Den jüdischen Priestern war das ein Dorm im Auge. Daher haben sie ihn bei den römischen Besatzern angeschwärzt und man hat ihn umgebracht. Der Rest ist bloße Legende. Auferstanden ist Jesus nie. Ketzerei? Nur meine Sicht der Dinge, die ich ohne Todesdrohung sagen darf.

Die Trennung von Staat und Kirche, war für Deutschland ein Segen. Und natürlich Martin Luther, der mit seinen Thesen kanpp dem Tod entging. Die Vorstellung lässt schaudern, was im Fall von Luthers Ermordung geschehen wäre. Wäre Deutschland dann ein Gottesstaat?

In der islamischen Welt ticken die Uhren noch immer anders. Deren Ideologie steckt im siebten Jahrhundert fest. Worte wie Scharia und Dschihad lassen selbst westlich geprägte Muslime noch verstummen. Sie ducken sich vor einem überholten System.

Aus dessen Mitte kommen jene Gotteskrieger, die mit Mord und Feuer durch die Lande ziehen. Das Problem aller friedlichen Muslime liegt in ihrem Verständnis des Islam. Als Menschen gelten demnach nur Muslime. Andere Religionen sieht man als minderwertig an. Islam, das heißt übersetzt Unterwerfung. Und nach diesem Prinzip wird seit Jahrhunderten gehandelt.

Dumm nur, dass sich im Koran viele Zitate zu biblischen Texten finden. Und die Bibel, das wissen wir, hat einen jüdischen Hintergrund. Allah heißt auch nur Gott, das vergessen Muslime gern. Und ihre Gebetsschnur entspricht dem christlichen Rosenkranz. Und die haben ihn den Buddhisten und Hinduisten abgeschaut.

Die Arroganz des einzig wahren Glaubens besaßen einst auch Katholiken. Dank Luther, ist das längst vorbei. Nicht so im unreformierten Islam. Dort gelten lange überholte Werte. Arabische Terroristen können sich daher oft problemlos unter ihresgleichen verstecken. Einen Moslembruder verrät man nicht.

Weder das Christentum noch der Islam können als friedlich und gewaltlos bezeichnet werden. Wobei im Islam alles noch viel schlimmer ist. Gläubige Muslime dürfen demnach Ungläubigen den Kopf abschneiden und handeln damit im Einklang mit Allah. Solche Taten sind Mord. Und Schriften die das tolerieren Volksverhetzung.

Die Doppelmoral vieler Muslime wird besonders deutlich, wenn der Zentralrat der Muslime Deutschlands seine Stimme erhebt. Meist in Gestalt seines Vorsitzenden versteht sich, der alle seine Glaubensbrüder nun als Sündenböcke sieht, wenn die Rede auf Köln und die Vorfälle an Silvester kommt.

Da helfen auch keine Worte wie „unislamisches Verhalten“, die er zu den Tätern sagt. Was fehlt ist die klare Abgrenzung zur allgegenwärtigen Gewalt im Islam. Stattdessen grenzen sich Muslime oft in Parallelgesellschaften aus, die Brutstätten für radikale Islamisten sind.

Aber man muss den Koran und seine Ideologie kritisch betrachten. Und genau diese Kritik lassen Fanatiker nicht zu. Schon geringste Zweifel an Mohammed werden mit dem Tod bestraft. Die Beispiele sind bestimmt bekannt.

Es ist bei Strafe verboten Mohammed in Zweifel zu ziehen, oder negativ über den Islam zu sprechen. Schließlich, so denken Muslime, ist der Koran das von Allah an den Propheten gegebene Wort, das auf keinen Fall verändert werden darf.

Mohammed war kein friedlicher Mann. Er war ein Feldherr, der seine Ideologie mit dem Schwert verbreitet hat. Der Einwand vieler Muslime, auch Christen hätten Glaubenskriege geführt ist zwar richtig, aber nach Luther haben sie damit langsam aufgehört.

Wie unterschiedlich die beiden Ideologien sind, wird am Fall einer Ehebrecherin deutlich. „Der werfe den ersten Stein, der ohne Sünde hat“, sagt Jesus. Mohammed dagegen „Steinigt sie!“ Buddha hat lediglich vor den Konsequenzen gewarnt, die durch den Ehebruch entstehen.

Aber Mohammed, das sagen mittlerweile selbst Islamwissenschaftler, hat den Koran keinesfalls allein verfasst. Wie schon bei den Evangelien der Bibel, haben andere vieles nach dem Tod von Jesus und Mohammed aufgeschrieben und dabei stets den momentanen Zeitgeist gespiegelt. Und vermutlich eigene Interessen.

Zwar gehen Wissenschaftler davon aus, dass der heutige Koran zun größten Teil mit dem Text identisch ist, den Mohammed einst verfasste, aber so ganz sicher sind sie nicht. Mehrere Versionen des Werks, verschwundene Suren, sprechen eine andere Sprache. Wer die Bibel schrieb das weiß ich nicht. Aber es war kein Gott, das waren Menschen ihrer Zeit.

Unterscheiden muss man im Islam, wie im Christentum auch, zwischen dem theologischen und volkstümlichen (Aber)Glauben. Einfache Menschen bilden Mythen um Götter und legen viele Dinge anders aus. Das ist durchaus normal. Auf keinen Fall normal ist die Verbreitung einer Ideologie mit Feuer und Schwert.

In diesem Kontext muss man auch das Handeln von Christen kritisch betrachten. Die waren auch nicht immer nett. Mit dem feinen Unterschied, dass, bewusst übertrieben ausgedrückt, in islamischen Ländern keine christlichen Fanatiker durch die Straßen ziehen, um dort ihren Glauben zu verbreiten. Im Gegenteil werden Christen dort meist als Menschen zweiter Klasse unterdrückt, wie das Beispiel der Kopten in Ägypten zeigt.

Bewusst verzichte ich beim Islam auf den Begriff Religion. Er ist eine politisch geprägte Ideologie, die den Anspruch hat die Welt zu beherrschen. Wobei das Wort Welt mit Vorsicht zu betrachten ist, wie alles in solch alten Schriften. Die Welt von Jesus und Mohammed war recht klein.

Bibel und Koran sind archaische Dokumente aus einer Zeit, die lange vergangen ist. Und mit ihr die Menschen, die diese Schriften erst verfassten. Oft waren es Fanatiker, aber mit Sicherheit hat es auch friedliche Gläubige gegeben. Nur hat man die offenbar vergessen.

Die Sprüche „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, der Bibel und „Tötet die Ungläubigen wo ihr sie findet“, aus dem Koran, müssen zwingend vor dem Hintergrund der damaligen Zeit gesehen und verstanden werden. Daraus nun „Heilige Kriege“ abzuleiten ist total daneben.

Islamischen Terroristen ist das egal. Sie ermorden im Namen Allahs Ungläubige. Was fehlt sind dann scharfe Verurteilungen dieser Taten von jenen Staaten, die den Islam als Staatsideologie haben. Und da haben wir erneut die Doppelmoral. Warum protestiert bei Terroakten nicht die friedliche islamische Welt?

Mit dem Zustrom von (Wirtschafts)Flüchtlingen nach Europa, könnte das Gewaltproblem des Islam weiter eskalieren. Wir wir mittlerweile wissen, haben sich unter ihnen Fanatiker und Terroristen versteckt. Einer der Attentäter von Paris, hat in deutschen Flüchtlingsheimen gelebt.

Es ist ein gefährlicher Irrglaube, dass immer mehr Moslems in christlichen Ländern, für Frieden und Verständnis der Kulturen sorgen. Genau das Gegenteil ist der Fall. Schuld daran sind zum größten Teil Politiker, die, übertrieben ausgedrückt, den Kniefall machen, wenn Muslime sich beleidigt fühlen und auf die Straße gehen, oder gewalttätig werden.

„Muslime sollten Rücksicht auf die Grundprinzipien der freien Welt nehmen, wenn sie darin leben wollen“, habe ich in einer Diskussion gehört. Wobei ich „sollten“ durch „müssen“ ersetze. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus.

In öffentlichen Debatten werden nur jene Menschen verdammt, die Gebrauch von ihren Freiheiten machen. Der Gewalttäter wird mit Nachsicht behandelt, stammt er doch aus einem zerbombten Land. Die Meinungsfreiheit wird geopfert und der eigene Bürger niedergemacht.

Schon jetzt warnt das BKA vor einer Radikalisierung muslimischer Migranten, die willige Rekruten für gewaltbereite Islamisten sind. Paradoxerweise die gleichen Islamisten, vor denen sie (angeblich) aus ihrer Heimat flohen. Willig deshalb, da es wenig Perspektiven für sie geben wird. Sie sind Versprechungen gefolgt, die niemand erfüllen kann und will.

Nun ist es nicht so, dass niemand Muslime in Europa haben will. Ich sehe Multikulti noch immer als Bereicherung. Aber nur bis zu einem gewissen Maß. Oder randalieren Japaner in Düsseldorfs Straßen, um ihren Zwist mit Chinesen wegen irgendwelcher Inseln auszutragen?

Was der Islam, was die Welt braucht, sind endlich Zugeständnisse islamischer Geistlicher, den Koran nicht mehr wörtlich zu nehmen. Was die islamische Welt braucht sind Veränderungen, die ehrlich und nicht nur halbherzig sind. Aber wer Menschen noch immer öffentlich enthauptet, hat wenig dazu gelernt.

Nur wenn es progressiven Kräften im Islam gelingt, die Oberhand zu erlangen, wenn die Fanatiker endlich in ihre Schranken gewiesen werden, wenn die Masse der Moslems akzeptieren kann, dass auch andere Menschen einen Glauben haben, ist der Weg zur friedlichen Koexistenz aller Religionen frei.