Warum Lesben (keinen) Sex mit Männern brauchen

Auch 2018 geht meine muntere Reihe der Suchbegriffe weiter, die in der Mehrzahl „Sex mit Japanerin“ oder „Sex mit Lesbe“ sind. Die Wortwahl der Suchbegriffe zeigt deutlich, wie wenig manche von Frauen und Homosexualität verstehen. Ich habe 20 Begriffe ausgesucht und mehr oder weniger sachlich kommentiert.

1. – lesben brauchen sex mit männern – Lesben brauchen mit Sicherheit keinen Sex mit Männern, wir kommen wunderbar ohne sie aus. Alpha-Männchen, oder die sich dafür halten, haben offenbar ein Problem, wenn sie an ihre Grenzen stoßen.

2. – als lesbe sex mit hete – Darüber hatte ich bereits mehrfach geschrieben. Es gibt Lesben, die gezielt auf die Jagd gehen, um Heten ins Bett zu bekommen.

2.a – lesben stehen auf heten – Genau dieser Suchbegriff zeigt, wie wenig über Lesben bekannt ist. Warum sollten wir auf Heten stehen? Weil wir Frauen mögen? Alle Frauen? Nein! So wenig wie eine Hete alle Männer mag, so wenig mögen wir alle Frauen. Es besteht auch keine Gefahr, dass wir Lieschen Müller im Freibad die Kleider vom Leib reißen und sie … ins Wasser stoßen.

3. – homophobie japan – Die gibt es in Form von Nichtbeachtung der Homosexualität. Yukis Großeltern weigern sich beharrlich in mir mehr als nur eine ganz normale Freundin ihrer Enkelin zu sehen. Sie ignorieren unsere Beziehung, was die Regel in Japan ist. Die jüngere Generation Japans steht dem Thema aufgeschlossener gegenüber, aber es gibt noch einige Hindernisse zu überwinden.

4. – was finden lesben an männern abstoßend –  Machogehabe, auf Sex ausgerichtete Anmache, die vielen Haare und der oft abstoßende Körpergeruch. Mir wird übel, wenn Mann zu sehr duftet bzw. es macht mich aggressiv. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, mein Vater oder Cousin Ken gehören dazu, kann ich also Männer nicht riechen, um es salopp auszudrücken. Daher vermeide ich allzu innigen Kontakt. Wer mehr darüber lesen möchte, dieser Beitrag von mir beschreibt es recht gut: Mögen Lesben keine Männer?  

5. – unterschied china japan korea / verstehen sich japaner und chinesen – Obwohl wir alle Asiaten sind, sprechen wir verschiedene Sprachen. Zwar hat Japan viel von China übernommen, wie etwa die Schriftzeichen und die Musik, aber das hat sich Verlauf der letzten 1.000 Jahre verändert. So hat Japan auch zwei eigene Schriften entwickelt, die man Hiragana und Katakana nennt.

Auch Korea hat man eine eigene Schrift eingeführt, die Kanji gerieten aus der Mode. Was das Aussehen betrifft, darüber wird heftigst gestritten. Der auf youtube veröffentlichte Test einer Gruppe AsiatInnen, die Nationalität verschiedener Männer und Frauen mittels Bildern zu bestimmen, endete mit der Erkenntnis, dass sie meist völlig daneben lagen. Was zum Teil auch daran liegt, dass China ein Vielvölkerstaat ist. Und JapanerInnen aus dem Norden und Süden unterscheiden sich ebenfalls.

Man kann sagen, dass Japaner disziplinierter und zurückhaltender sind, als die eher forsch (laut) auftretenden Chinesen. Das hat ihnen in Japan einen schlechten Ruf eingebracht. Auch die KoreanerInnen kann man als emotionaler bezeichnen. ChinesInnen und KoreanerInnen eigen, ist ihr etwas ausgeprägterer Individualismus, der so in Japan nicht existiert. Japaner handeln als Gruppe und für die Gemeinschaft, das ist der vermutlich größte Unterschied.

6. – werner patzelt – Professor Werner Patzelt zuzuhören kann ich nur empfehlen. Ich bin ein Fan dieses Wissenschaftlers, der klar Stellung bezieht und sich kritisch-neutral über die Politik äußert. Das ist genau mein Ding. Im heutigen Deutschland ist dies allerdings verpönt, man muss zwingend einer politischen Richtung angehören, vorzugsweise der linken.

Als Resultat einer rein wissenschaftlichen Studie über die PEGIDA und einem Gespräch mit der AfD, haben die Antifaschisten 2017 seinen Wagen angezündet und sich auch dazu bekannt. Getreu dem Motto: Wer keine Argumente hat, der prügelt.

7. – sage ich einer japanerin, dass ich immer an sie denke, ist sie verwirrt – Eine wirklich interessante Suchanfrage, die nun mich verwirrt. Spaß beiseite. Japanerinnen gelten als zurückhaltend. Ein solcher Satz ist also dazu prädestiniert, um sie zu verwirren. Auch wird sie nicht verstehen, warum Mann (Europäer) plötzlich sein ganzes Dasein auf sie fokussiert. Sie wird, auch bei wirklichem Interesse, ihr normales Leben weiterführen und zur richtigen Zeit an ihn denken.

Sind also japanische Frauen weniger romantisch? Schon, aber anders. Wichtig für JapanerInnen sind Loyalität, Selbstbewusstsein und Zärtlichkeit. Für sie steht die Familie stets im Vordergrund, darin sind sie (wir) sehr konservativ. Trotzdem wird sie immer auch Zeit für sich finden.

8. – lesben werden gewungen sex mit ein mann – Dieses Armutszeugnis vermutlich männlicher Fantasie nennt sich Vergewaltigung und ist strafbar.

9. – getunte audi ttrs – Der Audi TT RS ist bereits die vom Werk verbesserte Variante. Sie bietet aber durchaus noch Potenzial nach oben. Einzelheiten entnehmen Interessierte besser den einschlägigen Foren, ich fahre diese Autos nur zum Test.

10. – als deutscher in japan leben – In Japan gibt es Deutsche, die dort eine neue Heimat gefunden haben. Der Liebe wegen, habe ich mir sagen lassen. In gewisser Weise sind Yuki und ich auch Deutsche, die (zur Zeit) in Japan leben.

11. – kernspecht leung ting streit – Ob Keith Kernspecht (KK) und Leung Ting Streit miteinander haben oder noch immer dicke Freunde sind, ist mir unbekannt. Der in Hongkong lebende Leung Ting, der sich selbst als Nachfolger des  legendären Ip Man sieht und daher Großmeister des Wing Chun / Wing Tsun nennt, hat KK vor vor vielen Jahren in dieser Kampfkunst unterrichtet.

Kernspecht hat das System dann nach Deutschland und Europa gebracht und die European Wing Tsun Organisation (EWTO) gegründet. Die EWTO steht wegen ihrer Trainingsmethoden und der Kommerzialisierung des Wing Chun seit Jahren im Kreuzfeuer der Kritik.

Ich erlaube mir an dieser Stelle den Hinweis, dass Wing Chun zwar eine durchaus effektive Art der Selbstverteidigung ist, Interessierte sich aber Schulen suchen sollten, die kein Mitglied in einem Verband sind.

12. – nandalya politisch / nandalya Partei – Ich habe eine eigene Meinung zur Politik, die ich äußere und andere damit zum nachdenken anregen möchte. Dabei bleibt es nicht aus, dass ich den verschiedenen politischen Lagern (bewusst) auf die Füße trete.

Das resultiert in Attacken meist linker (anonymer) KommentatorInnen, die ihre Sicht der Dinge als die einzig richtige sehen. Leider sind die wenigsten in der Lage sachlich zu bleiben und glänzen lediglich mit Beleidigungen und /oder Hetze, was ihnen einen Ehrenplatz im Mülleimer beschert. Ebenso wie diversen Rechten, deren Parolen auf meinem Blog keinen Platz haben.

Schon mehrfach habe ich darauf hingewiesen, dass ich viele Jahre lang eine GRÜNE war. Leider hat sich die Politik der GRÜNEN weit von dem entfernt, wofür sie vor Jahren angetreten sind. Was auch für die anderen Parteien gilt.

13. – Zensurgesetz – Vermutlich ist damit das von Heiko Maas auf den Weg gebrachte Gesetz gemeint, das völlig daneben ist und schon jetzt für Löschorgien bei Facebook und youtube sorgt. Selbst harmlose Beiträge werden gesperrt. Seltsamerweise betrifft das meist Benutzer, die eine Meinung gegen die politische Ordnung haben. So ist es keine Hassrede, wenn man die Antifa(schisten) als Drahtzieher von Brandanschlägen auf Autos bezeichnet, für die sie selbst die Verantwortung übernommen haben.

14. – Kriminalstatistik – Die Kriminalstatistik der letzten beiden Jahre zeichnet ein erschütterndes Bild von explodierender Ausländerkriminalität. Und das, obwohl die meisten Zuwanderer / Asylbewerber nie straffällig werden. Es beruhigt wenig, dass es sich bei den meisten Delikten lediglich um Verstöße gegen das Ausländerrecht handelt, mehrere Morde und sexuelle Übergriffe sollten ein Warnsignal an Politik und Öffentlichkeit sein.

15. – AfD Regierung – Die AfD ist eine durch Unzufriedenheit über den EURO bzw. die Euro-Rettung entstandene Partei, die durch Angela Merkels Führungsschwäche und Fehlentscheidungen – Stichwort Flüchtlingskrise – , vor allem im Osten Deutschlands stark geworden ist. Zum Teil auch mit taktischer Zustimmung der CDU, die ein Rot-Rot-Grünes Bündnis verhindern wollte. Angela Merkel als Mutter der AfD zu bezeichnen, ist also durchaus legitim.

Aber anders als etwa der CDU, fehlt es der AfD an prominenten Köpfen, ihre Personaldecke ist relativ dünn. Das (gespielte) noch vorhandene Entsetzen der Altparteien über ihren Einzug in den Bundestag wird sich vermutlich bald legen. Ein wirkliche Alternative ist die AfD bisher nicht. Zwar ist es gut wieder eine kritische Opposition im Bundestag zu haben, dieser fehlen aber konkrete Inhalte. Gut deshalb, da auf diese Weise die Altparteien zu einer Erneuerung angeregt werden können, oder sich neue Parteien gründen können, die abseits eingefahrener Muster agieren.

16. – Wanderer ohne Ziel – So habe ich eine Kurzgeschichte genannt, die man HIER nachlesen kann.

17. – Lesben Sex Technik – Wieder einer der Klassiker vermutlich männlicher Neugier. Es ist natürlich (nicht!) so, dass wir total Penisneidisch sind und daher mit einem Umschnalldildo mindestens dreimal täglich übereinander herfallen.

18. – john wick zitat schwarzer mann – Wenn damit Laurence Fishburne gemeint ist, so gab es mehrere einprägsame Zitate. „Der Mann, der Mythos, die Legende, Jooohn Wick!“, ist mir noch in Erinnerung.

19. – wieviel kostet den staat ein tod – Der Wert eines Menschen liege bei 1,2 Millionen Euro, hat vor Jahren der Buchautor Jörn Klare errechnet. Er sprach auch von Humankapital. Wer es genauer nachlesen möchte, der sollte HIER klicken.

Vor dem Hintergrund solcher Berechnungen und Aussagen kann man vielleicht besser verstehen, wieso ein Martin Schulz Migranten „wertvoller als Gold“ bezeichnet. Sie zeigen aber auch, wie PolitikerInnen wirklich über Menschen denken.

20. – sind lesben kompliziert – Warum sollten wir kompliziert sein? Wir sind ganz normale Frauen. Aber vielleicht ist es für den Fragesteller zu kompliziert, das zu begreifen.

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Alice und die große Sause

Deutschland verkommt zum Tollhaus in diesen Tagen. Während der ZweKa (Zwergenkanal) die Dokumentation einer jungen Liebe zeigt, bei der der männliche Protagonist in Windeseile um drei Jahre altert, hat man im Klarland nun durch Handwurzel Lesungen ein anderes Bild von 35 Prozent der eingereisten Zwerge bekommen.

Des Rätsels Lösung wird durch die beiden Wissenschaftler Rawking und Dreistein erklärt. Zeitreisen sind auf der Erde möglich, endlich haben wir den Durchbruch geschafft! Man(n) muss nur vom Hindukusch nach Europa kommen und ist prompt um 15 Jahre jünger. Die Frage ist, ob das auch für Zwerginnen gilt.

Die breite Öffentlichkeit nimmt das natürlich gelassen. Sie, die schon länger hier wohnen, schauen gebannt aufs politologische Kasperletheater. Dort, so weiß man, wird es bald Korrelationsverbandlungen geben. Die „Große Sause“ kommt, Hurra!

Das muss ich natürlich genauer wissen und habe meinen Kumpel Teufelchen um Hilfe gefragt. „Wie jetzt, Frau Landar“, sagt er keck, „du willst wirklich zurück in die Zukunft reisen?“ „Kannst du das oder soll ich Gabriel McFly um Hilfe fragen?“, will ich wissen, „der ist mit seinen Red Socks schon überall hin.“

„Bist du doof?“, imitiert der Höllische meine Yuki, „das lasse ich jetzt nicht auf mir sitzen. Reich mir das eiskalte Händchen mein spätes Mädchen.“ Prompt fällt einige Lichtsekunden später mein Blick auf Alice aus dem weiten Land.

Teufelchen hat sich in eine Grinsekatze verwandelt und streicht ihr sofort um die Beine. „Hallo mein Häschen“, begrüßt mich Alice lüstern, „wieso kommst du schon vor den Iden des März?“ Leider unterbricht ihre Herzkönigin jeden weiteren Versuch mir den Bauch zu pinseln.

Merkwürdigerweise kann ich sogar als Hoppelhäschen sprechen, aber nur Teufelchen will mich verstehen. Während Alice sich mit Prinz Alexander über den Bestseller „Leben in Alternativen Universen“ unterhält, möchte ich meine Gegenwart wiedersehen. „Nee“, flüstert Teufelchen sofort, „wir sind gekommen um noch eine Weile zu bleiben.“

Notgedrungen füge ich mich und schaue einem Faktum zu, das kichernd über den doppelten Boden hüpft. „Man hat es zum Unwort des Jahres gewählt“, lässt mich Teufelchen wissen. „Nun will es bewiesen werden, aber wer macht das heute schon.“

„Silencium!“, ruft Alice plötzlich und schaltet den NoKo-Kanal der Glotze ein, „es folgt die Erika Merker Show. Heute gesteht sie dem Horstl ihre Affäre, das wird bestimmt total semantisch!“ Aber ein bärtiger Mann mit halber Glatze kündigt an, dass das Theaterstück leider ausfallen muss. „Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage.“

„Credo equidem, nec vana fides, genus esse deorum!“, murmelt Teufelchen ins wunderliche Rund. „Ja, mich dünkt, und es ist kein Wahn, er ist göttlichen Ursprungs.“ „Wie bitte passt der ins Bild?“, will ich wissen. Teufelchen grinst und sagt „Der hat doch einen Rahmenvertrag mit Axel dem Springer.“

Wie die Geschichte endet wollt ihr nun wissen? Die und das wird bitter, hat der rote Robin schon bald neu aufgedeckt, mit viel Fratzen bei Gewitter.

Und jährlich grüßt das Murmeltier

2017 ist fast vergangen, das Jahr schien gewaltfrei zu Ende zu gehen. Gut, da gab es einige unbedeutende und meist regionale Übergriffe auf deutsche Kartoffeln, die meist auf das Konto von Traumatisierten gehen. Die Tagesschau hat nicht berichtet. Aber sonst war alles gut.

Unsere Angela ist noch immer die Kanzlerin der Herzen und freut sich, dass der Horst nun bald in Rente geht. Der Siggi spielt den Linksaußenminister und das macht er wirklich gut. Vielleicht sollte er im Ausland bleiben, dort braucht man fähige Köpfe wie ihn.

Sankt Martin, sein alter Genosse aus Brüsseler Tagen, hat 2017 seine Unschuld verloren. Das bisschen Bereicherung, ist doch alles nicht so schlimm! Nur Hochprozentiges war gestern. Vielleicht ist 2018 ein Gang in den Keller angesagt.

Die AfD ist nun doch ins deutsche Parlament gekommen, was dem FDP-Chef große Sorgen macht. Was soll er seinen WählerInnen nun verkünden, was nicht schon im Parteiprogramm der Populisten steht. Vielleicht mehr Mut zum ehrlichen Gesicht. Lange Bärte waren gestern.

Ein greiser Papst spricht von der Intelligenz des Teufels. Worüber sollte sich der Mann auch sonst Gedanken machen? Vielleicht über das Alter von jugendlichen Mördern, die nur zufällig auf ihre Opfer treffen. Mit Küchenmesser versteht sich, das macht Mann in Absurdistan so.

Unterdessen boomt in Deutschland seit Jahren ein Beruf, der sich psychopathologisch gestörter Erklärer nennt. Der Erklärer, meist ein scheuer Vertreter seiner Art, kommt immer dann aus der selbst gewählten Deckung, wenn es zum Schlachtfest geht.

Populär bleibt nach wie vor das Studienfach der Jurisprudenz, das (Be)Richter in Massen produziert. Die sind, seit der Senkung des Numerus clausus Oculus, auf beiden Augen blind. Auch 2017 im Westen nichts Neues. Und jährlich grüßt das Murmeltier.

Wenn der Buddha nach Deutschland kommt

Es ist kurz nach Mitternacht in Santa Barbara, als ein Erdbeben das ganze Haus erschüttert. Während Yuki noch erschrocken schaut und Schutz in meiner Nähe sucht, öffnet sich die Zimmertür mit lautem Getöse. „Du schon wieder!“, sage ich erbost, als der dicke Buddha vor mir steht.

„Mach mal halblang, Kindchen“, nuschelt er, und stampft in den Raum, „ich bin unterwegs in göttlicher Mission.“ „Wie jetzt“, will ich sofort wissen, „was hast du mit der Eva am Hut?“ Während der Schalk in seinen Augen blitzt und er sich die Glatze reibt, nimmt er ungefragt auf dem Sofa Platz.

„Die Eva habe ich schon mehr als ein Jahrhunderttausend nicht mehr gesehen“, lässt er mich wissen. „Sie war ja meine Jugendliebe, aber dann hat sie mir dieser Adam ausgespannt. Immerhin hat sie mir ihren Jüngsten in die Lehre geschickt, aber das weißt du bestimmt.“

Mir kommt ein Verdacht, den ich mit dem Satz „Was hast du nun bitte mit Jesus zu tun?“ in Worte fasse. „Ich war sein Lehrer“, erwidert Buddha, „woher glaubst du hat der seine Ideen. Aber er ist schon ein schlaues Kerlchen, nur diese Reality Show mit der Kreuzigung war irgendwie daneben.“

„Also lebt er doch noch?“, stelle ich die alles entscheidende Frage und der Dicke nickt vergnügt. „Logisch“, erwidert er, „wir haben damals diesen Pilatus bestochen und die ganze Welt hereingelegt. Warte nur, du wirst schon sehen.“

„Hallo, Frau Landar“, höre ich plötzlich eine Stimme und aus dem Nichts materialisiert sich Teufelchen. Aber er ist nicht allein, ein bärtiger Mann mit langen Haaren ist sein Begleiter. „Jesses nee!“, entfährt es mir, was mir einen tadelnden Blick von Buddha einbringt.

„Was wollt ihr hier?“, frage ich das Trio, „diese Bleibe ist männerfreie Zone.“ Also 1. bin ich kein normaler Mann“, empört sich Teufelchen sofort und 2. tut auch dir göttlicher Beistand gut.“ „Du bist kein Gott“, erwidere ich, du bist bekanntlich der Antichrist.“

„Das wüsste ich aber, Frau Landar“, mischt sich nun Jesus ein. „Mein Bruder ist vielleicht Legion, aber er war noch nie mein Feind.“ Während Teufelchen um zwei Zentimeter wächst, serviert Yuki leckeren Tee. Aber ihre Blicke verraten, dieser Besuch ist ihr suspekt.

„Schuhe aus!“, sagt sie und sofort zieht Jesus seine Latschen aus. Buddha hat noch nie welche getragen und Teufelchen bekanntlich einen Pferdefuß.

„Wir sind wegen dem Thomas hier“, beginnt Buddha und seine Begleiter nicken im Duett. „Der hat doch diesen tollen Vorschlag mit den Feiertagen gemacht.“ „Moment mal“, unterbreche ich die Rede des Dicken, „du findest de Maizières Idee wirklich gut?“

„Wer spricht denn noch von dem?“, entgegnet Teufelchen, „er hat den anderen Thomas von den Bayern gemeint, der hat doch den Herz-Jesu-Freitag in Bagdad verlangt.“ Selbst Buddha grinst, als ich schallend zu lachen beginne und mir ein „Das ist ja mal ’n Ding!“ aus der Kehle ringe.

„Du hast auch was gegen mich“, gibt Jesus den Beleidigten, „alle Welt hackt immer auf mir rum!“ „Nee, nee“, erwidere ich sofort, „mich hat der Satz nur arg verwundert. Die Supernase als Komiker, das hat irgendwie was.“

„Wie auch immer“, ergreift Buddha wieder das Wort, „ich möchte dass du mir einen großen Gefallen tust. Bei deinen Kontakten zur großen Politik sollte es dir problemlos gelingen, einen buddhistischen Feiertag für Deutschland durchzusetzen.“

Nun gibt es wenig was mich aus der Fassung bringt, aber nach einem Blick ins Buddhas Gesicht wird klar, der Dicke meint was er sagt! „Ich habe schon alles vorbereitet“, fährt er fort und reicht mir eine Prinzenrolle. Mir fallen sofort die Kanji-Zeichen auf, seit wann kann der Kerl japanisch?

„Alles glasklar und politisch korrekt verklausuliert“, verspricht er mir, „für Angiebaby wird das wie Zuckerwatte schmecken. „Und wie bitte soll ich ihr das übergeben?“, frage ich. „Soll ich wieder die Kunoichi wie damals in Sibirien geben?“

„Ach was“, meldet sich Teufelchen grinsend zu Wort, „aber toll wäre es! Nee, Brüderchen wird dich ins Zentrum der Macht begleiten. Ihm stehen bekanntlich nicht nur die Türen sondern auch die Herzen der Menschen offen. Du weißt ja, wenn ich eingreife macht Mama wieder Stress.“

Ich bleibe misstrauisch, dem Satansbraten traue ich einfach nicht. „Und was ist für dich drin?“, will ich von Jesus wissen, „oder bringst du nur einfach das Jüngste Gericht nach Berlin?“ Jesus murmelt etwas, das wie „Ihr solltet endlich aufhören diesen alten Schinken zu essen“, klingt, vielleicht hat er aber auch lesen gesagt.

„Ich, Frau Landar, um das klarzustellen, war immer nur an der Verbreitung meiner Lehre interessiert. Aber das meiste darin stammt nun mal von Onkel Buddha, der hat also noch etwas bei mir gut. Und ohne deine Hilfe sind wir aufgeschmissen.“

„Wirke doch ein Wunder“, sage ich mit boshaftem Unterton und ahne sofort, was ich angerichtet habe. „Mama hat das verboten“, murmelt Jesus, „sie hat gesagt, dass wir das klassisch regeln müssen. Aber du kannst doch Karate, ich habe das im Höllen-TV gesehen.“

Ich verzichte an dieser Stelle auf den Bericht, wie ich mich durch ganze Heerscharen von medial verstrahlten Wachen schlich und unerkannt ins Kanzleramt kam. Leider fand ich dort kein lebendes Wesen vor. Aber an einem runden Tisch saßen ein gutes Dutzend Marionetten, deren Holzköpfe von links nach rechts zur Mitte wackelten.

Leider blieben die Puppenspieler verborgen. Die im Dunkeln, die sieht man bekanntlich nicht. Aber offenbar haben sie wenigstens einen guten Geschmack und haben schon am nächsten Morgen den Hashtag #Buddhaforever online gestellt.

Wenn die Japanerin ihr Höschen zeigt – Suchbegriffe im Oktober 2017

Oktober 2017, die Tage werden kühler. Nur das Feuer der Lust brennt munter weiter. Daher drehen sich die meisten Suchanfragen um „Lesben“, „Sex“ und „Japanerin.“ Zusammengefasst scheint also das Interesse des meist deutschen Voyeurs auf Sex mit lesbischen Japanerinnen zu liegen.

1. – hausfrauen versuchen mit mann lesbisch – Erst nach einem Blick in meine Glaskugel, habe ich dieses Gestammel verstanden. Mein erstes Bild war ein Mann im kurzen Rock.

2. – zeigen japanerinnen gern ihr höschen – Auf jeden Fall! Wir laufen bekanntlich selbst im dicksten Winter im Schulmädchenlook und knappen String Tangas umher. Auf Wunsch verkaufen wir die Höschen auch an diverse Schnüffler. Dufte, oder?

3. – lesben männer – Der dümmste Spruch von Männern, wenn sie auf eine Lesbe treffen: „Ich bin auch lesbisch!“

4. – was mögen japanerinnen – Siehe Punkt 2. Und dann wären da noch all die netten Klischees, die in den Medien stehen. Noch Fragen?

5. – wen wählst du ? – Meine Elfe natürlich! Das ist alternativlos für mich.

6. – japanisches haiku liebe – Klickst du HIER

7. – japanerin kontakte – Wegen der getragenen Höschen, ja? Also: 0800-Sex-Sex-Sex

8. – lesbischer sex mit langen fingernägeln – Endet vermutlich in der Notaufnahme.

9. – wie fühlt sich scissoring an – „Du“ nimmst eine Schere und schneidest dir in den Finger. Oder habe ich das jetzt falsch verstanden?

10. – buddhismus und gewalt – Es gibt keine Gewalt im Buddhismus. Aber es gibt Buddhisten, die Gewalt ausüben, was aber nichts mit ihrem Glauben zu tun hat. Und wer nun mit dem Thema Birma / Myanmar kontert, der sollte sich besser informieren.

11. – sexdienstleistungen in japan für frauen – Gibt es bestimmt. Soll ich mich für „dich“ erkundigen?

12. – grün war meine hoffnung – Ja, das war meine auch. Bis sie in den Gräbern von Soldaten verloren ging, die Deutschlands Grenzen am Hindukusch verteidigt haben.

13. – beziehung mit japanerin – Habe ich. Wer noch?

14. – maria ladenburger – Maria ist von dem Migranten Hussein Khavari, der sich als 17jähriger Flüchtling ausgab, ermordet worden. Linksgrüne Medien versuchen bereits Einfluss auf den Prozess zu nehmen, um ein möglichst mildes Urteil zu erwirken. Vermutlich wird auch ein Psychiater zu dem Schluss kommen, dass der „arme Junge“ so traumatisiert beim Anblick von Maria war, dass er sie sofort töten musste. Er darf dann vermutlich eine Lehre als Metzger machen.

15. – lesben komplimente – Die gibt es? Wo? Was kosten die? Ich nehme dann 1 Kilo, nee 2 …

17. – verstehen japaner chinesisch – Nein. Aber wir können zum Teil die Kanji-Zeichen lesen, was eine Verständigung ansatzweise möglich macht.

18. – unterschied gesichter japaner und chinesen – Viel Glück beim raten. Europäer werden nur selten Unterschiede auf den ersten Blick erkennen und selbst ich liege ab und zu falsch. Das liegt auch am Schönheitswahn vieler Südkoreanerinnen und Chinesinnen, die sich das Gesicht verändern lassen.

19. – alle religionen haben immer terror und gewalt produziert – Von jeher haben Menschen Religionen dazu benutzt, um andere Menschen zu beherrschen. Das funktioniert besonders gut, wenn ein Gott, ein höheres Wesen vorgeschoben wird. Das Wort eines unbeweisbaren Gottes wird also benutzt und zum Teil bewusst falsch ausgelegt. Was vergessen wird: Kein Gott hat Religionen erschaffen, das waren stets Menschen ihrer Zeit.

20. – europäische frauen in tokio treffen – Gibt es in Europa keine mehr, ist Tokio das neue Berlin? Dort, so habe ich mir sagen lassen, gibt es immer weniger Deutsche.

Kein schöner Land in dieser Zeit

Deutschland im September 2017. Kein schöner Land in dieser Zeit. Wir sind zurück aus Frankfurt, die IAA (Internationale Automobilausstellung) ist für uns Geschichte. Kurz habe ich darüber nachgedacht einen Bericht über diese bunte Glitzerwelt zu schreiben, aber der Besuch ist nur in Teilbereichen interessant.

Wolf, der Chefingenieur von Yukis Vater, hat uns begleitet. Durch seine Kontakte haben wir eine ganz andere IAA gesehen. Außerdem hat er uns einen Audi TT mitgebracht, der 370 Z ist schon in den USA. Wie immer mahnt er „Mach ihn nicht kaputt!“, was prompt meinen Mittelfinger zur Folge hat. Wann habe ich jemals einen Motor zerstört!

Während Audi gern mit dem Slogan „Vorsprung durch Technik wirbt“, versucht sich auch die Politik mit tollen Sprüchen. Alle wollen es besser machen, jede Partei hat ein eigenes Konzept. Davon zu halten ist wenig. Die meisten sind am Folgetag der Wahl vergessen.

Hand aufs Herz liebe LeserInnen, wer kennt alle Wahlprogramme? Wer hat sich die Mühe gemacht und sie miteinander verglichen? Wie wählen Deutsche überhaupt? Spielt Sympathie die entscheidende Rolle oder nur der reine Protest?

Auch ich habe mir meine Gedanken gemacht. Wen soll ich wählen und warum? Zum Glück kann Frau die Wahlprogramme lesen, aber um jeden Satz zu verstehen müsste man Juristin sein. Ich habe es trotzdem getan und werde zu SPD und CDU eigene Beiträge bringen. Mehr geht nicht, mir fehlt die Zeit.

Glücklicherweise gibt es Kurzversionen, die ich auch benutzen kann. Ähnlichkeiten in der Wortwahl und bei gewissen Themen lassen sich bei der SPD und den GRÜNEN finden. SPD und CDU haben die Polizei im Visier, bei der sie 15.000 neue Stellen schaffen wollen.

Das verwundert wenig, die CDU gibt sich unter Merkel linker als die SPD. Die Ein-Mann-Partei FDP scheint noch im Selbstfindungsprozess zu stecken. Wirkliche Akzente setzt sie kaum. Einiges wirkt wie „schon mal gesehen“ und findet sich in ähnlicher Form auch beim Rest der Blockparteien wieder.

Die AfD hat ihre Hausaufgaben gemacht und auf 74 Seiten 16.000 Worte untergebracht. Damit bleibt die junge Partei deutlich hinter den Etablierten zurück, die ihre Absichtserklärungen wesentlich ausführlicher präsentieren. Was davon zu halten ist wird man bald sehen.

Die LINKEN als Gesamtpaket bleiben mir suspekt, auch wenn ich Sahra Wagenknecht für kompetent und sympathisch halte. Ihr Wahlprogramm ist in Teilen absurd. Wer die Geheimdienste abschaffen will, öffnet Spionen Tür und Tor. Auch aus Russland, das müssen die WählerInnen wissen.

Was ich (noch) von den GRÜNEN halte, habe ich bereits mehrfach geschrieben. Ich hoffe wirklich, dass sie eine herbe Schlappe erleiden, die dann endlich personelle Konsequenzen hat. Was auch für die SPD gilt. Gabriel, Schulz & Co. haben fertig. Neue Sozis braucht das Land.

Dass die CDU/CSU die Wahl gewinnt, sollte niemand wirklich wundern. Gäbe es keine Angela Merkel, ich hätte weniger Probleme damit. Aber diese Frau ist die eigentliche Gefahr für Deutschland. Daher braucht es eine starke Opposition, die „Mutti“ auf die Finger schaut.

Auch wenn ich keine Hellseherin bin, die Fortsetzung der GroKo scheint unausweichlich zu sein. Aber Rot-Rot-GRÜN wäre die noch schlimmere Alternative. Was bleibt ist Schwarz-GRÜN oder Schwarz-Gelb. Vielleicht auch ein neues Dreigestirn.

Ein Trio in meinem Bett sorgt für Heiterkeit, Yuki hat meine Nichten als Verstärkung geholt. Die Mädchen jauchzen, wenn „Tante Yumi“ wach gekitzelt wird. Nur halb bei Verstand ist meine Cousine. Eine schwere Depression hat sie im Griff. Ob das auch für Deutschland gilt?

Der Zusammenbruch kam durch den Seitensprung ihres Mannes, schon in Japan haben wir uns um die Mädchen gekümmert. Was keine wusste, die Ehe kriselte vorher schon. Nun hat sich der Betrug offenbart. Ihr Mann hat ein Verhältnis mit seiner Sekretärin, die (s)ein Kind erwartet.

Auch in Deutschland kriselt es seit Jahren. Hier geht man mit unheilvollen Ideen schwanger. Kommt der Austausch der Bevölkerung? So zumindest tönt es von den Dächern. Die Menschen haben Angst, die Politik hat einmal mehr versagt.

Niemand stoppt mich, wenn meiner Familie Unrecht geschieht. In Japan fange ich den Seitenspringer nach der Arbeit ab und nur seine schwangere Freundin verhindert einen Eklat. Wie ein begossener Pudel steht er da, als ich ihm lautstark einige weniger nette Worte sage.

Lautstark sollten alle mündigen BürgerInnen gegen die Halbwahrheiten der Blockparteien protestieren. Gegen gesteuerte Berichterstattung der durch die Zwangsabgabe finanzierten Medien. Oder hat Deutschland wirklich schon den Herbst der Existenz erreicht und bereitet sich nun auf sein Ende vor?

Die Geliebte des Seitenspringers schämt sich, Arbeitskollegen schauen konsterniert. Der Auftritt ist Absicht. Ich weiß genau, wie Mann sein Gesicht verliert. Meiner Cousine hilft das wenig, aber ihr Mann muss sie finanziell unterstützen. Außerdem ist sein Ruf nun ruiniert.

Meiner ist natürlich ungebrochen, alle Kinder lieben mich. Aber kann man zwei kleine Mädchen so einfach von ihrem Vater trennen? Die Antwort ist einfach. Ich habe „Du willst keinen Ärger mit mir!“ zu ihm gesagt. Das hat er verstanden.

Lesbisch, jung, sucht – 30 Fragen braucht das Land

Rein und unverfälscht gibt es heute eine neue Kostprobe menschlicher Such(t)begriffe. Das Beste aus 30 Tagen. Zum Wohl, meine Damen und Herren.

1. – agresiver budismus – Die Rechtschreibung gehört offenbar nicht zur starken Seite des Besuchers. Aber auch von aggressivem Buddhismus habe ich noch nie etwas gehört. Wenn Buddhisten aggressiv sind, hat das nie etwas mit ihrem Glauben zu tun. In buddhistischen Schriften findet sich keine Stelle, die zur Gewalt aufruft.

2. – mike sehr bodybuilding – Ist das einer dieser „natural“ Bodybuilder, die mehr Testosteron intus haben, als gut für sie ist? Vor zwei Jahren habe ich einen Bodybuilder auch zu diesem Thema interviewed, der mir tieferen Einblick in die Eisenszene gab. Wer das nachlesen möchte klickt HIER.

3. – lesbisch chefin verliebt signale – Die Signale von Verliebten sind immer gleich. Problematisch wird es sie zu entschlüsseln. Vor allem für Frauen. Die stehen oft auf der längsten Leitung der Welt. Ob ich „Schubser Seminare“ anbieten soll?

4. – frauen gehören vor den herd – Unbedingt, der Meinung bin ich auch! Mann steht nämlich schon dahinter und bettelt verzweifelt um Liebe und Essen.

5. – sextreffen in japan – Nee, ist klar.

6. – wie nennt man eine lesbische frau die noch nie etwas mit einem mann hatte – Und hier haben wir das absolute Highlight, den Brüller in Breitwand, die Mutter aller Such(t)begriffe! Als klügste Lesbe der Welt kann und werde ich diese Frage natürlich gern und zur vollen Zufriedenheit beantworten. Ein solche Frau nennt man … klug! Wisst ihr jetzt warum ich so schlau bin?

7. – wie fühlt sich scissoring an – Ich habe immer noch keine Ahnung. Mag mir wer helfen?

8. – japanerin flirten – Machen sie. Und zwar richtig gut! Aber nicht mit dir, lieber unbekannter Besucher.

9. – neid gene – Sind mir unbekannt. Womit ich vermutlich zu einer Minderheit gehöre.

10. – wie sind japanische frauen – Bildhübsch, klug und liebenswert.

11. – lesbensex realität – Das würde Mann vermutlich gern wissen. Wird er aber nie erfahren und muss daher weiter gefakte Lesbenpornos schauen.

12. – lippman walter neoliberalismus – Herr Lippman hat den Neobliberalismus quasi mit erfunden. Und was war jetzt die Frage?

13. – unkorrekte lesbe – Gibt es bestimmt. Ich kenne keine.

14. – hetero frauen werden lesbisch – Endlich! Willkommen liebe „Schwestern!“

15. – lesbischsein erkennen – Das ist für Außenstehende manchmal leichter, als für die Betroffene(n) selbst. Aber wenn sich die Gedanken einer Frau stets um andere Frauen drehen, sollte das ein guter Hinweis sein.

16. – hetero frau verliebt sich in lesbe – Das halte ich für ziemlich unwahrscheinlich. Oder soll ich nun die Legende erzählen, wie man eine Hete umdreht?

17. – 10 satz geschichte – Findet sich auf meinem Blog nicht (mehr).

18. – frauen siex lesbian – Ja, ja …

19. – liebe, sex tokyo – Gibt es dort bestimmt.

20. – japanisch-porn-mutter-toschter – Muss ich das kommentieren?

21. – nandalya – Hier, hier, ich! Wobei ich mittlerweile festgestellt habe, dass mein Netzname Nachahmerinnen fand. Macht mich das nun berühmt?

22. – cindy allemann freund – Die Cindy hat eine eigene Webseite. Vielleicht einfach mal nachschauen? Das hilft! KLICK MICH

23. – sex mit japanerin – Den haben überwiegend Japaner. Noch Fragen?

24. – liebesbrief an eine frau lesbisch – Warum sollten sich Liebesbriefe an Lesben und Heten unterscheiden?

25. – frauen in tokyo finden – Augen aufmachen hilft. Dort gibt es jede Menge.

26. – warum fährt paul walker immer autos mit lenkrad auf der rechten seite? – Immer stimmt so nicht. Paul Walker hat einige Autos gefahren, die in und für Japan produziert worden sind. Und bekanntlich gibt es in meiner Heimat Linksverkehr.

27. – amazonen und männer – Hier müssen wir zwischen dem Matriarchat, dem friedlichen Zusammenleben von Frau und Mann und den (vermutlich) durch das aufkommende Patriarchat entstandenen Amazonen unterscheiden. Über letztere habe ich bereits HIER geschrieben.

28. – wie dominiere ich als lesbe – Warum sollte eine Frau eine andere dominieren wollen? Dieses klassische Missverständnis sieht man in schlechten Lesbenfilmen und wird von einigen wenigen Frauen als Klischee gepflegt, die in ihrem Verhalten sehr männlich sind. Partnerschaften zwischen Frauen sind in der Regel sehr harmonisch und von gegenseitigem Respekt und Achtung geprägt. Zumindest in meiner Welt.

29. – lesben sind keine freundlichen menschen – Dieser Suchbegriff könnte fast traurig machen. Die meisten lesbischen Frauen sind freundlich und hilfsbereit. Dass wir Mann in die Schranken weisen, wenn er uns an die Wäsche will, sollte selbstverständlich sein. Und selbst dabei bleiben wir meist freundlich.

30. – deutschland und die anderen – Welche anderen? Länder, Menschen, Marsianer? Deutschland tut sich als Vasallenstaat der USA schwer Profil zu zeigen und leidet noch immer unter (s)einer verlorenen Identität.

Deutschland geht zum Teufel

Unsanft werde ich von einem Glockenschlag geweckt. Es ist weit nach Mitternacht, aber mein Hellphone zeigt 6 Uhr 66. Kein gutes Zeichen sondern Alarmstufe Rot. „Der nun wieder!“, murmele ich, als Teufelchens Konterfei auf dem Display  erscheint. „Frau Landar, du musst mir helfen“, ruft er aufgeregt, „ich habe total den Ärger am Hals!“

Wer nun nicht weiß, was ein Hellphone ist, den kläre ich an dieser Stelle auf. Teufelchen ist Unternehmer geworden und hat die Firma VER-Äppel gegründet, die Hellphones herstellt. Bis auf die Uhrzeit App sind die Teile recht gut. Und zur Hölle fahren kann man damit auch.

„Also was ist los?“, will ich wissen, „was hast du wieder angestellt?“ „Wie jetzt?“, empört sich Teufelchen, „ich war voll lieb, aber bei dem Kim aus Mordkorea sieht das ganz anders aus.“ „Mordkorea?“, versichere ich mich, „habe ich richtig gehört?“ „Ja“, erwidert Teufelchen, „das Land heißt in der Hölle so.“

„Und was genau hat der Kim nun gemacht?“, frage ich nach und sehe drohendes Unheil kommen. „Also der Kim, der eigentlich mein Freund ist, der hat mir meine Spielfiguren weggenommen! Dabei hat mir der Don, der auch mein Freund ist, ein Mitspielrecht gegeben.“

„Wir sprechen von Kim Jong-un und Donald Trump?“, hake ich nach. „Bist du von allen guten Geistern verlassen?“ Teufelchen lacht laut und nickt. „Das hast du wirklich gut erkannt, Frau Landar. Immerhin habe ich einen gewissen Ruf zu verlieren. Aber ich fange mal von vorn an, ja?

Der olle Obama, der nie mein Freund war, hat mich nie mitspielen lassen! Der saß da nämlich immer allein im Pentagon und hat mit den Drohnen alles und jeden abgeschossen! Also habe ich Vlad kontaktiert und der hat mir dabei geholfen, den Don an die Macht zu bringen.“

„Vladimir Putin hat Donald Trump zum Präsidenten gemacht? Das kann ich mir nicht vorstellen!“, sage ich. „Das war schon ich“, gibt Teufelchen freimütig zu, „aber der Vlad hat mir gezeigt wie man das geschickt anstellt. Wenn ich das klassisch arrangiere, hätte ich dazu Pest und Cholera gewählt. Und die braucht doch heute keiner mehr.“

„Okay“, sage ich, „Don hat dir also erlaubt mit den Drohnen zu spielen, habe ich das richtig verstanden?“ Teufelchen strahlt. „Ja,“ erwidert er, „das hat auch echt Spaß gemacht. Der Kim und ich haben eine Weile World of Mordcraft gezockt. Auf der gleichen Seite versteht sich! Und jetzt rate, wer unsere Gegner waren.“

„Keine Ahnung“, sage ich wahrheitsgemäß, „die Amerikaner wohl kaum.“ „Nee, das stimmt“, sagt Teufelchen, „aber die irren Perser und den Sultan vom Bosporus habe ich da gesehen. Nur die Flinten-Uschi hat geschummelt und uns so einen altersschwachen Tornado geschickt.“

Ich brauche eine Weile, um Teufelchens Worte in die richtigen Bahnen zu lenken. Plötzlich kommt mir ein Verdacht. „Sag, hast du etwa mit den Irranern Geschäfte gemacht?“ „Das ist mein Mädchen!“, ruft Teufelchen entzückt und klatscht freudig in die Hände, „endlich habe ich dich auf meinen Diskurs gebracht.

Ja, den Irranern habe ich die Tage Kims Arschbomben verkauft, als der mir die Drohnen mopste! Ich habe einfach behauptet, dass die den neuen sozialen Fake-Sprengstoff, das „Kahanit“ enthalten und die haben das sofort geschluckt. Aber ein bisschen enttäuscht war ich dann doch, als die immer was von einem Laller riefen und auch noch Mama angezweifelt haben.

Weil die Lallers, die weiß ich in in Baden-Württemberg zu Hause. Bei denen war ich schon öfter mal zu Gast. Wonnetrunken versteht sich, was hast du nun wieder gedacht? Überhaupt bin ich gern in Deutschland unterwegs. Dort hat man mein Alter Ego „Teufel“ erfunden. Und den Erwin kenne ich ziemlich gut.“

„Oh Mann!“, entfährt es mir, um mich sofort selbst mit den Worten „Teufel auch!“, zu korrigieren. „Gibt es einen Ort auf der Welt ohne dich?“ „Ja“, erwidert er und grinst. „Ich war noch nie so wirklich in Sachsen. Weil, also na ja, die reden da glaube ich klingonisch!“

„Du willst doch nicht über die Sachsen sprechen?“, frage ich, „die sind eigentlich ganz nett. Wo liegt nun der Hase begraben, sprich!“ „Begraben weniger“, erwidert Teufelchen. „Und eigentlich ist sie ein süßes Häschen und liegt bei mir im Höllenbett. Und jetzt ist der Kim total eifersüchtig und will mir die Rübe abhacken.“

„Höllensumpf und Hexenkessel“, fluche ich ganz unjapanisch, „du willst mir weismachen, dass du Angst vor jemand hättest?“ Teufelchen schaut mich ernst an. „Ja, habe ich“, gibt er freimütig zu. „Vor dir! Deshalb rufe ich doch an, Frau Landar. Der Kim, also der hat gesagt, dass er dich angeworben hätte und du mir als Racheengel erscheinst. Ist da was dran?“

Ich erinnere mich an einen dubiosen Anruf mit unterdrückter Nummer. „Den habe ich weggedrückt“, sage ich und Teufelchen seufzt erleichtert. „Aber wenn nicht dich, wen dann? Vielleicht sollten wir Mama fragen“, denkt er laut nach. „Du kommst doch mit?“

Bevor ich etwas sagen kann finde ich mich bereits im Himmel wieder. Was angesichts meiner kurzen Pyjamahose vermutlich komisch auf die Anwesenden wirkt. „Scharfes Teil“, lästert Teufelchen und lässt dabei offen was oder wen er damit meint.

Aber er begibt sich auffällig schnell aus meiner Reichweite und strahlt seine Mama an. „Sorry für den Auftritt“, murmelt er, „hast du vielleicht mal eine Lichtminute?“ Eva, die über irgendwelchen alten Pergamenten sitzt, winkt mir freundlich zu, bevor sie sich wieder ihrem Erstgeborenen widmet, der ihr sofort sein Herz ausschüttet.

„Nein, Kim hat nicht Mayumi angeheuert“, spricht sie mich mit meinem richtigen Namen an, „im Gegenteil hat er eine andere Deutsche als Killerin ausgewählt. Die Geschichte wird sie später als Grenzfall kennen.“

„Angela?“, fragen Teufelchen und ich im Chor. „Kim will die Bundesmutti auf mich hetzen?“, will er wissen. Eva nickt und verrät uns noch, dass Frau Merkel sich nach göttlichem Beistand sehne. „Sie hat schon mehrfach um Rat nachgefragt. Aber so leid es mir auch tut, für diese Frau ist der Himmel leer.“

Teufelchens Grinsen friert ein. Er schluckt schwer. „Und was mache ich wenn die Deutschland zum Teufel schickt? Da muss es doch bitte eine Lösung geben! Die Hölle ist jetzt schon viel zu voll.“

„Vielleicht wäre ein Besuch des Don ein Signal für diese Frau“, sinniere ich und zwinkere Teufelchen zu. „Der könnte ihr einige Takte sagen. So ein kleiner Verwandlungszauber ist doch easy. Und im manipulieren bist du der ungeschlagene Meister.“

„Das habe ich nicht gehört“, lässt uns Eva wissen. „Aber einen Versuch ist es auf alle Fälle wert. Wehe, wenn du Unsinn machst. Und jetzt müsst ihr mich entschuldigen, ich habe ein Universum zu regieren.“

Zurück im heimischen Schlafzimmer schaut Elfchen konsterniert, als sie Teufelchen unvermittelt auf unserem Bett sitzen sieht. Aber sie kennt ihn schon und weiß, dass er harmlos ist.

„Ich muss euch was gestehen“, sagt Teufelchen unvermittelt. „Den Don, also Mr. President, den gibt es eigentlich nicht. Ich habe ihn schon vor Jahren durch einen Unterteufel ausgetauscht. Der echte sitzt in einer Zeitschleife fest und träumt von seinen Milliarden.“

„Und du hast die Kontrolle verloren?“, kommt mir ein Gedanke. „Ist doch so, oder?“ Teufelchens Gesicht sagt mehr, als alle Worte. „Ja, der Don macht jetzt was er will. „Aber du kannst den doch einfach wieder austauschen“, sage ich und ernte ein Kopfschütteln.

„Nee“, gesteht mir Teufelchen, „da hat der Vlad etwas dagegen. Weil der echte Don ja in Sibirien sitzt und Vlad mag ihn mir nicht mehr geben. Und was soll ich gegen Leute machen, die meine Existenz verleugnen? Ich habe doch nur Macht über jene, die an mich glauben.“

Ich tausche einen Blick mit Yuki und Elfchen nickt. „Lass uns das machen“, sage ich. „Die Superheroinen retten auch dich.“ „Wie soll das gehen?“, will Teufelchen sofort wissen. „Darf ich bitte mit?“ Er durfte. Zuschauen, was auch sonst?

Als ich einige Tage später einen Blick in den Höllenboten werfe, die Zeitung mit Feuer im Blatt, muss ich unwillkürlich lächeln. „Wintereinbruch in Sibirien“, lese ich und schaue auf das bezeichnende Titelbild.

„Der Redaktion bekannte Täter, haben einen antiken Gegenstand erfolgreich aus einem sibirischen Mausoleum entwendet und seiner wahren Bestimmung zugeführt. Wir beglückwünschen sie ausdrücklich zu diesem Coup und hoffen, auch beim nächsten Abenteuer wieder höllische Zeugen zu sein.“

Während meine Yuki-onna ihr eiskaltes Händchen auf meinen Unterarm legt und Cousin Fuyu Shogun sich lässig aufs Sofa lümmelt, sehe ich im Geist schon die nächste Schlagzeile des Höllenboten vor mir.

„Deutschland gerettet! Bundeskanzler Lu Zifers Partei, LfD = Licht für Deutschland, erzielte einen Erdrutschsieg mit 66 Prozent und wird für die nächsten Jahre mit Sicherheit regieren.“ Muss ich erwähnen, dass ich selten so laut lachte?

Launige Lesben und lustige Besucher

Nach einigen Monaten Pause gibt es heute eine neue Folge der lesbisch-lustigen Suchbegriffe und meiner launigen Antworten. Der Großteil der Suchanfragen betraf erneut „Sex mit Japanerin“, was vom Niveau der Besucher zeugt.

Angeblich ist Deutschland „Weltmeister“ in Sachen Pornos online schauen. Ob ich mich auch „entblößen“ sollte? Pro Klick bekäme ich dann bestimmt 1.000 Euro! Ach, das wäre was! Einige der Suchbegriffe, hatte ich schon mehrfach behandelt. Andere waren so dämlich, dass sie keine Beachtung fanden.

1.-  lesbischsein erkennen / frau in frau verliebt anzeichen = Viele lesbische Frauen hatten vor ihrem Coming Out Beziehungen zu Männern. Wie weiß Frau also, dass sie einen Mann liebt? Ich kann diese Frage nicht beantworten. Aber ich weiß, dass Liebe kein Geschlecht kennt. Wenn es also im Bauch kribbelt, wenn Frau kaum noch an etwas anderes, als die „tolle Frau“ denken kann, so könnte das ein Anzeichen sein. Easy, isn‘t it.

2.-  beziehung mit einer japanerin = Kann DER Volltreffer, aber auch DER Albtraum für jeden Deutschen werden. Die kulturellen Unterschiede sind gewaltig und Japanerinnen auf keinen Fall die schüchternen Mäuschen, die Mann so gern sieht.

3. – wie dominiere ich als lesbe = Warum willst „du“ dominieren? Zwar gibt es auch bei lesbischen Paaren durchaus eine Rollenverteilung, aber nicht im klassischen Sinn. Es sei denn, dass „du“ eine devote, hörige Gespielin suchst. Die gibt es bestimmt. Ich kenne keine. Und wenn „du“ nicht dominant bist, im positiven Sinn, wirst „du“ es auch niemals werden.

4. – schnappatmer psyche = Der vermutlich beste Suchbegriff seit langer Zeit. Der „gemeine Schnappatmer“, ist eine vom Aussterben bedrohte Spezies, die durch eine abgehackte Sprache und ein rotes Köpfchen auffällt. Nicht zu verwechseln mit der ordinären Schnapsdrossel, die ist viel zu vergeistigt dafür.

5. – bi frau liebt hetero frau = Was vermutlich unglücklich endet. Heten können Freundin, aber nie Partnerin für queere Frauen sein. Sie umzudrehen funktioniert meist nur begrenzt und ist dann der Neugier von Frau geschuldet.

6. – scissoring mit hetero freundin – Ich könnte mich immer wieder wegwerfen vor Lachen, wenn ich das Wort „scissoring“ lese. Das sind reine Fantasien von Männern, die mit heterosexuellen Darstellerinnen Pornos für andere Männer drehen. Beide reiben sich dann vermutlich die feuchten Hände.

7. – lesbe sex mit mann = Klassiker Nr. 1! Meine klassische Antwort: Lesben haben keinen Sex mit Mann.

8. – www frauen befriedigen sich mit besenstiel.com = Klassiker 2! Klassisch ist auch die Seite www mann hat den besenstiel im Hintern. Unbedingt anschauen und ausprobieren. Vielleicht gibt es dann weniger dämliche Suchanfragen.

9. – frauen lieben lesben = Logisch. Alle Frauen lieben mich.

10. – wing chun dauer um es zu lernen = Mit einem guten und fairen Sifu (Meister), dem nicht nur am Geld gelegen ist, sehr viel Talent und genug Zeit, ist Wing Chun in 1 – 2 Jahren vollständig erlernbar. Ich spreche dabei von der reinen Technik. Ein wirklicher Sifu ist man dann noch nicht. Mit weniger Zeit, aber doch regelmäßigem Training gehe ich  von etwa 5  Jahren aus. Wer länger braucht ist vermutlich in der EWTO oder EVTF und wird dort finanziell abgezockt.

11. – was heißt auf japanisch wohin gehst du = Doko iku no / Doko ni iku no

12. – was mögen japanerinnen beim sex = Natürlich stehen sie auf Gewalt und Peitschenhiebe, die sie dem Mann ihrer Wahl angedeihen lassen.

13. – lesbische freundin mann = Das funktioniert vermutlich wenn Mann begreift, dass sie nicht in sein Beuteschema passt und Respekt für ihn kein Fremdwort ist. Mir ist bewusst, was die Frage auch bedeuten kann. Aber das wird in einem anderen Punkt behandelt.

14. – stehen lesben auf high heels? = Ja, aber ziemlich wackelig.

15. – erotik unter frauen erfüllender = Über auch. Ja.

16. – opfer spottdrossel = Ach „du“ warst das?

17. – deutsche lesben von mann bekehrt = Träumt weiter.

18. – wer steuert die antifa = Jeder, der diese Linksfaschisten bezahlt. Zur Zeit sind das überwiegend die „linken“ Parteien. Wer die Antifa als harmlos bezeichnet, hat noch immer nicht begriffen, was das Ziel dieser Chaoten ist. Aber Deutschland bleibt auf dem linken Auge blind.

19. – ich hete in lesbe verliebt = Ich höre dieses verschämte „Ich bin zwar heterosexuell, aber habe schon mit einer Frau geschlafen“, immer wieder. Wenn „du“ eine Frau liebst, bist „du“ entweder bisexuell oder selbst lesbisch. Steh dazu und hör damit auf dir etwas vorzumachen.

20. – frauen lieben frauen was passiert = Etwas tolles, sie werden ein Paar!

Girls, Girls, Girls! – The Dinah Shore Weekend

Mayumi: „It’s 106 miles to the Dinah, we got a full tank of gas, it’s not really dark … and we’re wearing sunglasses.“

Yuki, Ally and Heather: „Hit it!“  

(Sehr frei zitiert aus dem Film Blues Brothers)

Dieses Zitat ist recht passend, da es von Los Angeles nach Palm Springs wirklich diese berühmt gewordenen 106 Meilen sind. Also fast. Wir haben nicht nur die Bikinis eingepackt, auch unsere amerikanischen Freundinnen sind mit dabei. Sie haben lange gespart, das Leben in den USA kann teuer sein. Und auch beim Dinah Shore Event regiert der Kommerz.

Wer noch nie etwas von diesem einzigartigen Festival gehört hat, dem will ich kurz auf die Sprünge helfen: The Dinah Shore Weekend in Palm Springs, ist die größte lesbische Party der Welt. Punkt. Noch Fragen? Keine? Gut, dann will ich in Verbindung mit einigen Bildern meine Eindrücke schildern. Wer die nicht lesen möchte, der klickt an genau dieser Stelle weg.

Freundinnen von Ally waren bereits dort und haben uns vor einer gewissen Zügellosigkeit gewarnt. „Da laufen auch Jägerinnen durch die Gegend“, hat uns Keira gesagt, „die suchen gezielt nach Beute und schleppen sie in die Hotels ab.“ Sie schmunzelt und gibt zu, dass sie auch ein „Opfer“ war. „Na ja, nicht wirklich“, schränkt sie ein, „ich bin ja gern mit und hatte jede Menge Spaß.“

Hände am Po, anzügliche Kommentare, aber alles im Rahmen von ungezwungener Fröhlichkeit, sind beim Dinah Shore Weekend normal. „Wer hier empfindlich ist, hat keinen Spaß“, sagt Keira und zwinkert mir zu. „So?“, fragt Yuki und haut mir auf den Hintern. „Darauf stehst du doch“, sagt sie frech und bekommt prompt einen Kuss dafür.

Das Gepäck ist im Kofferraum, natürlich haben wir viel zu viel dabei. Vier Frauen auf der Reise, da kommt einfach Freude auf. Lippenstift, Deo und Slip-Einlagen, die Frau von Welt muss immer gut gerüstet sein. Und wo ist noch der Nagellack?

Der BMW schnurrt die Meilen ab, Palm Springs erwartet uns mit 30 Grad. Sonne pur und gute Laune, das Hotelzimmer ist auch für 4 Personen groß genug. Dinah Shore wir kommen!

Wir haben uns VIP-Tickets besorgt. Die sind nur scheinbar teuer, aber gewähren ungehinderten Zugang zu allen Events. Warum ist einfach erklärt, ich habe keine Lust ewig Schlange zu stehen.

Die Bilder vermitteln nur einen Teil jener Atmosphäre, die uns fast erschlagen hat. Ausgelassenheit, Lachen und ein unbeschreibliches Lebensgefühl. Das alles und noch mehr ist „The Dinah.“ Wir treffen Frauen, die fröhlich und total aus dem Häuschen sind. Nur wenige sehen wie Models aus. Aber die richtig!

Die Eröffnungsfeier findet am 29. März ab 21 Uhr in Zelda’s Nightclub statt. Ally und Heather trinken Alkohol in Maßen, bei noch immer 25 Grad und einer aufgeheizten Stimmung, wäre alles andere ein KO-Kriterium.  Wir treffen Anke aus Hamburg, die uns mit ihren 175 Zentimetern deutlich überragt. „Ich bin extra für das Event in die USA geflogen“, erzählt sie uns, „und ich bin hin und weg!“

Wir tauchen in eine Welt, die fremd und doch so vertraut für uns ist. Musik und gute Laune pur, Normalität war gestern. Prominente gehen vermutlich im Meer der Frauen unter. Ich habe niemand erkannt. Am Ende wird es in der Presse stehen.

Gefühlte 100 Unterhaltungen später sprechen uns zwei Mexikanerinnen an. Recht schnell wird klar, dass sie mehr als nur ein Lächeln wollen. Höflich lehnen wir ab und ernten enttäuschte Blicke. Auch das ist Dinah Shore. Noch mehr Gesichter und Namen ziehen vorbei, das Stimmengewirr raubt uns die Sinne.

Ally und Heather suchen meine Nähe. Sie sind überwältigt, aber weniger selbstbewusst. Stunden später taucht Anke wieder aus der Menge auf und strahlt über das ganze Gesicht. Ihre Kurzhaarfrisur ist zerzaust und sie wirkt ziemlich ausgelaugt. „Ich kann nicht mehr“, sagt sie lachend, „ich habe die ganze Zeit nur getanzt.“

Gegen 1 Uhr verlassen wir die Party und fahren zu unserem Hotel. Anke nehmen wir mit, ihr Quartier liegt auf dem Weg. „Eigentlich wollte ich mit meiner Freundin zum Dinah“, erzählt sie uns, „aber wir haben uns gestritten. Sie lebt noch im Schrank, wenn du verstehst?“ Ich verstehe gut. „Habt ihr euch getrennt?“, frage ich nach. „Ich mich“, sagt Anke. „Wir leben im 21. Jahrhundert, da muss keine Frau mehr Angst vor ihren Eltern haben.“

Wir schlafen gut und frühstücken noch besser. Danach erkunden wir Palm Springs. Noch von Los Angeles aus habe ich ein Dojo gefunden, das wir um 15 Uhr betreten. Der Sensei freut sich ehrlich uns zu sehen. Er ist aus Puerto Rico und seit mehr als 15 Jahren im „Geschäft.“

Wir absolvieren ein leichtes Training, ohne Sport fehlt mir einfach was. Ich zeige meine Kunst und wirbele einige Schüler über die Matte. Aikijujutsu hat hier noch keiner gesehen. Und meine Kicks lösen staunende Gesichter aus.

Nach dem Abendessen holen wir Anke wieder ab, die froh ist uns zu sehen. „Mir ist voll die Decke auf den Kopf gefallen“, gibt sie zu. „Dankeschön, dass ich mit euch kommen darf!“ Wir sehen sie nicht wieder, sie reist am nächsten Morgen überraschend ab. Ihre „Ex“ habe angerufen, lässt sie uns per SMS wissen.

Die Tage verschwimmen, Pink Pussy Party, Wet – Wild Pool Party, Dinah Comedy House, Hollywood Party, Sunday Funday Party ziehen wie im Rausch an uns vorbei. Die meisten Gespräche bleiben oberflächlich. „Hallo, wie geht es euch, wo kommt ihr her?“

Jegliches Zeitgefühl geht verloren. Tanzen, schlafen und alles geht von vorne los. Irgendwann sehen wir irgendwo Mariah Hanson, die Veranstalterin des Dinah Shore. Sie rauscht vorbei und ist auch schon wieder weg. Lass diese Party nie zu Ende gehen!

Die Comedy ist super, die Mädels machen richtig gute Witze. Plötzlich steht Keira mit ihrer neuen Freundin neben uns. „Wir können nur einen Tag bleiben“, sagt sie und begrüßt uns herzlich. „Ihr habt mich doch bestimmt vermisst!“

Später werfen wir sie in den Pool, was in einer allgemeinen Wasserschlacht endet. Sonntags erreicht uns eine SMS von Anke. „Meine Freundin hatte ihr Coming Out!“ Die Worte lassen mich lächeln. Vielleicht hat sich wieder gefunden, was zusammen gehört.

„The Dinah“ zu beschreiben, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Hier wird mit der Legende aufgeräumt, dass für Frauen Partys weniger wichtig seien. Angeblich suchen Lesben viel öfter den Aufenthalt in der Natur, als schwule Männer. Das mag zutreffend sein, auch wir sind keine absoluten Party Girls.

Mit dem Dinah Shore Weekend, haben wir uns einen Traum erfüllt. Eifersüchtig sind nur die anderen. Wir schauen interessiert und es gibt wirklich viel zu sehen. Hier tummelt sich alles, vom stylischen Tomboy mit Kurzhaarfrisur, bis hin zu grell geschminkten Lipstick Lesben. Dazwischen wir. Aber das habt ihr bestimmt gewusst.

Natürlich haben wir nicht permanent Party gemacht. Selbst meine Kondition hat Grenzen. Und auch der Speicher meines Handys. Ich habe so einige neckische Bilder gemacht. Aber die werde ich auf keinen Fall mit euch teilen, ihr bekommt nur die normalen zu sehen.

Es wäre bestimmt unanständig, eine klatschnasse Mayumi im Bikini zu zeigen! Was habt ihr denn nun gedacht? „Hey Laydeeeees!“, schallt es über das Gelände, die DJane sorgt für Stimmung pur. „Das ist Wahnsinn!“, lässt mich Yuki mehrfach wissen. „Wehe du gehst mir fremd!“

Sie lacht bei diesen Worten, auch das gehört zu unserem Ritual. Wir lieben uns, da besteht keine Gefahr. Plötzlich spricht uns eine Japanerin an. Riko ist in den USA geboren, aber ihr japanisch ist perfekt. „Ich freue mich euch zu treffen“, sagt sie. Vertraute Klänge, ist das Osaka Dialekt?

Riko und ihre Freundin Madison kommen aus Kentucky. „Wir wollen nach Kalifornien ziehen“, verraten sie uns. Die beiden sind ein schönes Paar. Riko ist eindeutig der „Boss“. Kaum größer als ich, mit langen Haaren, zieht sie die blonde Madison hinter sich her.

Die lacht nur. „So macht sie das immer“, ruft sie, „wir sind gleich wieder da!“ Wenig später stehen sie wieder neben uns. Madison ist Schriftstellerin. „Na ja, ich will es werden“, schränkt sie ein. „Aber ich habe schon für einige TV-Produktionen das Drehbuch korrigiert.“

Riko schaut verliebt und ist stolz auf sie. „Ich bin leider nur Anwältin“, sagt sie lächelnd. „Und was für eine!“, protestiert Madison sofort. „Sie gewinnt jeden Fall!“ Die Chemie zwischen uns stimmt, das bestätigen später auch Ally und Heather.

„Wir ziehen im Juni um“, sagt Riko und nennt uns die Adresse. „Ich habe schon einen Job in einer kleinen Kanzlei und Madi darf dann die Hausfrau machen.“ Die schnauft gespielt empört und grinst dann doch. So einfach kann Liebe sein.

Zum Abschied tauschen wir Handynummern aus. „Danke!“, sagen beide und meinen das auch. Ich tausche einen Blick mit Yuki. Wortlose Zustimmung, wir bleiben vorerst in den USA. Aber dass, so weiß ich, wird ein Kraftakt werden.

Trotzdem habe ich auf das Armdrücken mit den beiden Mädels auf den Foto verzichtet, die sind deutlich stärker als ich. Was das Bild nicht zeigt sind die Lacher der beiden. Und wir haben mitgelacht.

Als wir uns Montags von Palm Springs verabschieden, sind wir alle ziemlich geschafft. Jetzt steht wieder Normalität auf dem Programm. Wobei Kalifornien eigentlich immer eine Art von Urlaub ist.

Mayumi: „It’s 106 miles to Los Angeles, we got a full tank of gas, it’s not really dark … and we’re wearing sunglasses.“

Yuki, Ally and Heather: „Hit it!“  

Und das habe ich gemacht.