Corona-Horror: Wo bleibt der Aufschrei?

Corona-Horror: Wo bleibt der Aufschrei?

Vorab muss ich sagen, dass die Überschrift aus der BILD stammt. Eigentlich sind es zwei Überschriften, die ich miteinander verbunden habe. Auch wenn ich die BILD nicht mag und nie mögen werde, zumindest gibt es dort etwas Kritik an einer Kanzlerin, die sich zur Diktatorin entwickelt hat.

Schubladendenken

Ich habe, seit ich über „Corona“ berichte, mehrere Nachrichten bekommen, die mir Dummheit, einseitige Sichtweise und die Gefährdung anderer vorwerfen. Natürlich war auch das berühmte Schubladendenken dabei und ich bin in der „Rechten Ecke“ gelandet. Dumm nur, dass das bei mir nicht funktioniert. Aber maximal Verblödete können nicht anders, als überall Nazis zu sehen.

Schlimmer als diese sind allerdings die Untertanen, die zwar insgeheim unzufrieden aber auf keinen Fall aufmüpfig sind. Oder die maximal Indoktrinierten, die in den „Ungeimpften“ nun den Grund dafür sehen, dass Merkels Tyrannei nicht endet. Dass diese Frau sich von Maßnahme zu Maßnahme lügt, wollen sie nicht sehen. Die sogenannte Impfung hat keinerlei Effekt, um eine Atemwegserkrankung zu verhindern. Ganz im Gegenteil werden nun immer mehr Menschen durch genau diese Spritze krank.

Lügen

Angeblich verbreiten die Querdenker oder kritische Menschen Lügen über die Impfung und keiner wird dadurch krank. Aber die Medien unterdrücken Nebenwirkungen und Todesfälle, der Wahnsinn nimmt weiter seinen Lauf. In den USA, Island, Dänemark und Großbritannien, überall nehmen die kritischen Stimmen zu, die von der Nutzlosigkeit der Impfung sprechen. Zum Teil werden Studien und Lockerungen präsentiert, die von der deutschen Regierung nicht beachtet werden.

Corona, dessen angebliche Delta-Variante längst einer relativ normalen Atemwegserkrankung gleicht, wäre bereits seit einem Jahr Geschichte, wenn man den Weg Schwedens eingeschlagen hätte. Die im Normalfall für die meisten Menschen harmlos verlaufende Infektion, hätte die sogenannte Herdenimmunität längst hergestellt. Risikogruppen wären durch die gezielte und vorbeugende Gabe von bereits vorhandenen Medikamenten gut geschützt. Aber ein möglicher Irrtum der Polit-Darsteller, was die Gefährlichkeit des „Killervirus“ betrifft, lässt offenbar keine Umkehr zu.

Vorwärts!

Deutschland marschiert im Gleichschritt in die falsche Richtung. Die Regierung Merkel hat dafür gesorgt. Dafür missbraucht sie sogar die Regenbogenfahne, was ich als lesbische Frau nur ablehnen kann. Wäre ich noch Deutsche, Merkel würde nicht in meinem Namen sprechen!

Der US-Senator Rand Paul, erklärter Gegner und Kritiker von Dr. Fauci, dem er Lügen und Falschaussagen attestiert, hat sich in einer flammenden Rede an die Amerikaner gewandt und zum Widerstand gegen die Maßnahmen der Biden-Regierung aufgerufen. Deutschland sollte seinen Blick auf den noch immer tobenden Machtkampf in den USA werfen. Was dort geschieht, wird auch Auswirkungen auf euer Land haben.

Angst

Den Fokus in Deutschland auf Ungeimpfte, dafür aber gesund bleibende Menschen zu richten, sie auszugrenzen und zu stigmatisieren, muss zwingend mit dem gelben Stern der Juden verglichen werden, den die Nazis vorgeschrieben hatten. Aber die Deutschen lassen auch das wieder zu. Wann wird es Lager für die Ungeimpften geben? Werde ich, wird meine Familie bei der Einreise nach Deutschland verhaftet und eingesperrt? Werden wir mit Zwang „geimpft“ oder einfach erschossen?

Die Wut vieler Deutscher sollte sich gegen die Regierung Merkels richten, die sie seit mehr als einem Jahr belügt. Alle bisherigen „Corona-Wellen“ wurden herbei getestet, der PCR-Test kann keine Infektion feststellen! Aber man kann damit alles finden, wenn man das will. Eure Angst ist verständlich, jeder an einer falschen Behandlung der Atemwegserkrankung Verstorbene tut mir leid. Aber euer Leben, euch selbst aufzugeben, nun die Verweigerer eines experimentellen Medikaments als Risiko anzusehen, ist mehr als nur daneben.

Wir bleiben zu Hause

Ja, bleibt auch in diesem kommenden Herbst und Winter zu Hause in Wohnung und / oder Eigenheim. Lasst euch einsperren und weiter am Nasenring vorführen. Lasst die Polit-Darsteller schalten und walten, die Steuern erhöhen und eure ohnehin schon oft karge Rente kürzen. Das ist der brave Untertan, der brave Deutsche, der sich der Obrigkeit hörig dem Diktat Merkels beugt.

Lest auch keine Beiträge meines Blogs, ignoriert sämtliche Fakten. Als Japanerin, die weit entfernt von Deutschland lebt, habe ich nach Meinung einiger ohnehin keine Ahnung mehr. Offensichtlich verschwende ich meine kostbare Zeit damit für ein Land und seine Menschen einzustehen, die keine Hilfe wollen.

Horror, Mädchen, Todesschreie

Viele Menschen suchen den ultimativen Kick. Sie treiben Extremsportarten, oder ergeben sich einer Sucht. Andere gehen ins Kino und schauen Gruselschocker. Meine Biestigkeit macht das sehr gern. Leider sind gut gemachte Horrorfilme eine Seltenheit geworden. Meist wird nur fader Einheitsbrei serviert.

Die Zutaten sind denkbar einfach. Man(n) nehme ein Monster aus der Retorte, oder einen doofen Fluch, der dann die Menschheit überkommt. Hinzu addiere man(n) eine Schar kreischender Mädchen, die hilflos durch die Landschaft hüpfen. Leicht bekleidet versteht sich! Das Auge des Voyeurs isst immer mit.

Natürlich muss eine der Schönheiten stolpern. Die anderen Mädchen reagieren panisch und rufen verzweifelt ihren Namen. Hilfe leisten? Woher denn, die Schönen bleiben starr vor Schreck. Klar springen dann auch keine Autos an, oder Schlüssel werden im letzten Augenblick verloren.

Oft erscheint zur Rettung ein männlicher Held, der dem fiesen Unhold in die Rippen tritt. Oder per Kettensäge die Eingeweide zerstückelt. Aber manchmal kommt es andersrum. Horror eben, da gelten andere Gesetze. Und so sterben die Akteure ohne Sinn und Plan. Ach liebe Regisseure, ihr könnt mich mal!

Natürlich werden solche Szenen oft überspitzt dargestellt. Aber muss es immer die gleiche Leier sein? Meine Mädels kreischen wenig. Attackiert man(n) sie, gibt’s Tritte. In meiner Welt gibt es keine Frauchen. Die haben sich (hilflose) Männer ausgedacht. Weil starke Frauen der blanke Horror für sie sind.

Poltergeist – Wenn das Remake (nicht) erschreckt

Es gibt wenige Dinge, die mich erschrecken. Filmischer Horror gehört nicht dazu. Zu durchschaubar sind Effekte, die (für mich) mit Ansage kommen. Yuki ist da anders, sie kann herrlich kreischen. Das ist weniger Angst, als cineastischer Schock. Und den habe ich (fast) auch bekommen.

Poltergeist steht auf dem Programm, DER Klassiker vor vielen Jahren. Aber es geht weniger um das gelungene Original, vom Remake 2015 ist die Rede. Yuki geht tapfer mit. Dafür ich dann beim nächsten Mal mit in den Liebesfilm. Mag da auch wer eine (Horror)Kritik …?

Ohne große Erwartungen, aber völlig entspannt, sind wir ins Kino geeilt. Der Film beginnt, wie die Werbung für einen Ford-SUV. Ein Blick auf die Schauspieler und mir wird übel. Gutes Spiel ist anders. Das ist TV-Soap Durchschnitt. Inklusive Produzent und Regisseur.

Mit Ausnahme von Kennedi Clements, dem (heimlichen) Star des Films. Sie spielt, die von den Geistern entführte, Madison. Die unvergessene Carol Anne aus dem Original lässt grüßen. Aber was tun, wenn das Drehbuch nur Klischees abliefert? Wirklich neue Szenen? Fehlanzeige! Die Story ist anders erzählt. Chance verpasst meine Herren. Lasst mal uns Mädels ran.

Blutleeres Spiel, mäßige CGI-Effekte, die fast schon Low-Budget wirken, reißen mich kaum vom Hocker. Elfchen zuckt öfter zusammen, mir fallen fast die Augen zu. Sam Rockwell als Vater, ist für mich die absolute Fehlbesetzung. Warum der Mann immer wieder Rollen bekommt, wird ein ewiges Rätsel bleiben. Vielleicht liegt’s am Schurkengesicht. Gut aussehen ist anders.

Eine verzweifelt, die verzweifelte Mutter mimende Rosemarie DeWitt, habe ich schon besser gesehen. Aber vielleicht hat sie auch nur das Lachen über die dümmlichen Effekte verbergen müssen. Der Film „Insidious“, als positives Beispiel, liefert die bessere Story ab. Der Regisseur von Poltergeist hat sich hier deutlich angelehnt. Mit weniger Können. Schade um das Geld.

Ein kleiner Lichtblick ist Jared Harris, der leider auch unter seinen Möglichkeiten bleibt. Ebenso wie der Rest der (farblosen) Truppe, die absolut austauschbar ist. Ohne übersinnliche Kräfte zu haben erahne ich den (bösen) Geist, der die Filmemacher angetrieben haben mag. Und die Chance ist groß, dass der nicht ausgetrieben werden kann. Und wiederkommt. Ob ich die neue Exorzistin drehen soll?

Fazit: Wer (seichte) Unterhaltung mit (billigen) Gruseleffekten sucht, ist beim Poltergeist-Remake gut aufgehoben. Guter Film-Horror, ist heutzutage eher selten anzutreffen. Den Machern gehen die Ideen aus. Aber vielleicht liegt es auch an mir, der Unerschreckbaren, die den japanischen Horrorfilm jedem Hollywood-Remake vorzieht.

Mein Japan – Teil 2

In Filmen sieht man immer wieder böse japanische Yakuza. Yakuza ist der Oberbegriff für kriminelle Organisationen. Wer solche Filme sieht mag glauben, dass Japan von Kriminellen durchzogen ist. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. In Deutschland wird dreimal so oft gemordet, wie in Japan. Die Zahl der Verbrechen geht in Japan seit zehn Jahren deutlich zurück und ist auf dem tiefsten Stand seit den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrstausends angelangt.

Das heißt nun nicht, dass man sich als Ausländer in Japan allzu sicher fühlen kann. Unsicherheit wird den Fremden in Japan aber immer begleiten. Auch bei der Einladung in ein Restaurant durch einen japanischen Gastgeber. Wie man sich beim Essen und Trinken verhält habe ich bereits geschrieben. Aber wie sieht es bei der Rechnung aus? Als Regel gilt, wer einlädt, der bezahlt. Auf keinen Fall sollte man darauf bestehen, die eigene Mahlzeit zu bezahlen, oder etwa dem Personal Trinkgeld geben. Trinkgeld hat in Japan keine Tradition. Japaner erwarten immer den bestmöglichsten Service, extra honorieren werden sie ihn daher nicht.

Eine Besonderheit in Japan sind die Comics, Manga genannt. Die oft vor Gewalt und Pornografie strotzenden Hefte werden von allen Schichten der Bevölkerung gelesen. Ein Ausländer vermag kaum zu glauben, wenn er den elegant gekleideten Manager mit einem Manga sieht. Für Japaner ist das normal. Als Ausrede gilt „Es ist doch nicht echt.“ Ausgelebte Gewalt der besonderen Art. Überhaupt haben japanische Regisseure einen oft verstörenden Hang zur Brutalität. Die Hollywood Remakes japanischer Horrorfilme sind oft lächerlich im Vergleich zum Original.

Japaner mögen Geschenke. Witzig dabei, hat ein Ausländer ein Date mit einer Frau, so wird sie das Geschenk oft ablehnen. Aber das gehört zum guten Ton. Einfach erneut anbieten, dann wird es auch genommen. Als Gast sollte man bei einer privaten Einladung niemals ohne Geschenk auftauchen. Oft reicht eine hübsch verpackte Tafel Schokolade, die mit beiden Händen überreicht werden muss. Das gilt als von Herzen kommend und wird gern gesehen. Ebenso, wie Geschenke „Made in Germany.“ Deutsche genießen in Japan hohes Ansehen. Erhält man selbst ein Geschenk sollte man es auf keinen Fall vor den Augen aller öffnen. Damit wahrt der Schenkende sein Gesicht, falls das Geschenk nicht gefällt.

Europäer wundern sich oft über die Sitte im Haus die Schuhe auszuziehen. Japaner wundern sich auch: warum der Gaijin den Schmutz der Straße in sein (westliches) Haus trägt. In Japan stehen für Gäste meist Flurpantoffeln bereit. Nur mit diesen betritt man ein Haus. Alternativ betritt man ein Haus auf Socken, Schmutz gibt es in japanischen Häusern nicht. Eine Eigenart in Japan sind Toilettenpantoffeln. Betritt man das Bad, oder die Toilette, werden diese angezogen. Auf keinen Fall geht man jemals mit diesen Pantoffeln durchs Haus. Einem Gaijin wird viel verziehen, überstrapazieren sollte man Gastfreundschaft aber nicht.

Japaner sind reinliche Menschen und das bis zur Perfektion. Wer ein öffentliches Badehaus betritt, muss sich vor dem Bad duschen. Das mag merkwürdig für einen Europäer klingen, hat aber in Japan Tradition. Ein Bad dient lediglich zur Entspannung. Unter der Dusche reinigt man sich. Das gilt auch für das Bad im eigenen Haus. Ausländer, die in Japan leben und mit Japanerinnen verheiratet sind, werden dort sanft aber bestimmt umerzogen. Schmutz, Unordnung im Haus? Gibt es nicht! Da wird die sanfte Japanerin zur Furie und Mann schnell ganz klein.

Apropos sanfte, süße Japanerin. Die Unsitte von Japanerinnen kurzberockt auf jung und unschuldig zu machen, führt leider auch zu Übergriffen. Strumpfhosen gelten in Japan als nicht besonders cool. Oft sieht man daher junge Frauen im kurzen Rock und Kniestrümpfen auch im dicksten Winter. Wohin das führt ist schnell erklärt, zum höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Antibiotika auf der Welt. Und zu den wärmsten Heizungen. Japan im Winter als Frau? Zieht euch Hosen an!

Japaner sind abergläubische Menschen. Egal, ob sie Buddhisten, Christen, oder Shintoisten sind. Weiß gilt in Japan, als die Farbe des Todes und der Trauer. Ebenso, wie die Zahl Vier. Vier wird „Shi“ ausgesprochen und heißt auch Tod. Geschrieben werden die beiden Worte anders, sie klingen lediglich gleich. Gleiches gilt auch für die Zahl Neun, die „Ku“ ausgesprochen wird. Ku bedeutet auch Leiden. Also vermeidet man auch diese Zahl. Vier wird in Japan zur Sicherheit Yon und Neun Kyu ausgesprochen. Als Gaijin hält man sich besser daran und die Geister werden es danken.

Zu guter Letzt möchte ich noch über Essstäbchen sprechen und was man beim Essen vermeiden sollte. Absolut verpönt: mit einem Stäbchen auf andere Menschen zeigen, oder die Spitze abzulecken. Auf keinen Fall steckt man seine Stäbchen etwa in eine Schale mit Reis. Das ist schon fast ein Sakrileg und den Duftkerzen vor Altaren vorbehalten. Man legt sie nach dem Essen neben den Teller, oder die Schüssel. Das ist okay und tut nicht weh. Große Bissen sollte man nach Möglichkeit mit den Stäbchen zerteilen.

Vermieden werden sollte mit den Stäbchen im Essen herumzustochern, um an bestimmte Teile zu gelangen. Zu allem Überfluss haben diese Regeln sogar Namen, die sich Ausländer kaum merken können. Gute Tischmanieren sind keine Kunst. Wer seinen Gastgeber, oder Nachbarn im Auge behält, ist meist auf der sicheren Seite. Und wer absolut nicht mit Stäbchen essen kann, der fragt nach einer Gabel.

Wer sich nun fragt, ob man sich diese Regeln wirklich alle merken kann, der erwischt mich auf dem falschen Fuß. Ich kann durchaus mit Stäbchen essen und das auch richtig gut. Aber im Normalfall benutzen wir Messer und Gabel und wir schlürfen auch die Suppe beim Essen nicht. Dazu sind wir zu sehr deutsch geworden, was auch sein Gutes hat. Und wer braucht Hausschuhe, wenn man richtig dicke Socken sein eigen nennt? Außerdem rutscht es sich damit so viel besser durch die Küche, wenn ich kochen und backen darf. Aber halt, das ist dann wieder eine andere Geschichte von der ich ein anderes Mal erzählen möchte. Sayōnara!