Wenn die Japanerin ihr Höschen zeigt – Suchbegriffe im Oktober 2017

Oktober 2017, die Tage werden kühler. Nur das Feuer der Lust brennt munter weiter. Daher drehen sich die meisten Suchanfragen um „Lesben“, „Sex“ und „Japanerin.“ Zusammengefasst scheint also das Interesse des meist deutschen Voyeurs auf Sex mit lesbischen Japanerinnen zu liegen.

1. – hausfrauen versuchen mit mann lesbisch – Erst nach einem Blick in meine Glaskugel, habe ich dieses Gestammel verstanden. Mein erstes Bild war ein Mann im kurzen Rock.

2. – zeigen japanerinnen gern ihr höschen – Auf jeden Fall! Wir laufen bekanntlich selbst im dicksten Winter im Schulmädchenlook und knappen String Tangas umher. Auf Wunsch verkaufen wir die Höschen auch an diverse Schnüffler. Dufte, oder?

3. – lesben männer – Der dümmste Spruch von Männern, wenn sie auf eine Lesbe treffen: „Ich bin auch lesbisch!“

4. – was mögen japanerinnen – Siehe Punkt 2. Und dann wären da noch all die netten Klischees, die in den Medien stehen. Noch Fragen?

5. – wen wählst du ? – Meine Elfe natürlich! Das ist alternativlos für mich.

6. – japanisches haiku liebe – Klickst du HIER

7. – japanerin kontakte – Wegen der getragenen Höschen, ja? Also: 0800-Sex-Sex-Sex

8. – lesbischer sex mit langen fingernägeln – Endet vermutlich in der Notaufnahme.

9. – wie fühlt sich scissoring an – „Du“ nimmst eine Schere und schneidest dir in den Finger. Oder habe ich das jetzt falsch verstanden?

10. – buddhismus und gewalt – Es gibt keine Gewalt im Buddhismus. Aber es gibt Buddhisten, die Gewalt ausüben, was aber nichts mit ihrem Glauben zu tun hat. Und wer nun mit dem Thema Birma / Myanmar kontert, der sollte sich besser informieren.

11. – sexdienstleistungen in japan für frauen – Gibt es bestimmt. Soll ich mich für „dich“ erkundigen?

12. – grün war meine hoffnung – Ja, das war meine auch. Bis sie in den Gräbern von Soldaten verloren ging, die Deutschlands Grenzen am Hindukusch verteidigt haben.

13. – beziehung mit japanerin – Habe ich. Wer noch?

14. – maria ladenburger – Maria ist von dem Migranten Hussein Khavari, der sich als 17jähriger Flüchtling ausgab, ermordet worden. Linksgrüne Medien versuchen bereits Einfluss auf den Prozess zu nehmen, um ein möglichst mildes Urteil zu erwirken. Vermutlich wird auch ein Psychiater zu dem Schluss kommen, dass der „arme Junge“ so traumatisiert beim Anblick von Maria war, dass er sie sofort töten musste. Er darf dann vermutlich eine Lehre als Metzger machen.

15. – lesben komplimente – Die gibt es? Wo? Was kosten die? Ich nehme dann 1 Kilo, nee 2 …

17. – verstehen japaner chinesisch – Nein. Aber wir können zum Teil die Kanji-Zeichen lesen, was eine Verständigung ansatzweise möglich macht.

18. – unterschied gesichter japaner und chinesen – Viel Glück beim raten. Europäer werden nur selten Unterschiede auf den ersten Blick erkennen und selbst ich liege ab und zu falsch. Das liegt auch am Schönheitswahn vieler Südkoreanerinnen und Chinesinnen, die sich das Gesicht verändern lassen.

19. – alle religionen haben immer terror und gewalt produziert – Von jeher haben Menschen Religionen dazu benutzt, um andere Menschen zu beherrschen. Das funktioniert besonders gut, wenn ein Gott, ein höheres Wesen vorgeschoben wird. Das Wort eines unbeweisbaren Gottes wird also benutzt und zum Teil bewusst falsch ausgelegt. Was vergessen wird: Kein Gott hat Religionen erschaffen, das waren stets Menschen ihrer Zeit.

20. – europäische frauen in tokio treffen – Gibt es in Europa keine mehr, ist Tokio das neue Berlin? Dort, so habe ich mir sagen lassen, gibt es immer weniger Deutsche.

Absolut Mayumi

Seit ich blogge, hat sich mein Leben verändert. Ich teile private Dinge mit einem wachsenden Publikum. So nebenbei verkaufe ich noch getragene Höschen, die wirklich dufte sind. Okay, das war jetzt ein Spaß unterhalb der Gürtellinie, der einen ernsten Hintergrund hat. Davon gleich noch mehr.

„Im Internet leide die Privatsphäre“, hat ein kluger Mensch gesagt. „Soziale Netzwerke seien die Pest der neuen Zeit.“ WordPress ist (m)eine Bühne, für die ich ein Drehbuch schreibe. Drei Staffeln sind schon abgedreht. Zur Zeit läuft Nummer Vier. Die vermutlich die letzte ist. Irgendwann habe selbst ich genug.

„Warum stellst du keine Bilder von dir und Yuki ein?“, hat man mich bereits gefragt. „Es wäre toll dich als Sensei im Dojo zu sehen.“ Auch fotogene Reiseberichte wünschen sich manche LeserInnen. Oder ein persönliches Treffen mit mir.

Als offener und sehr direkter Mensch nehme ich nie ein Blatt vor den Mund. Aber muss ich nun jede Faser meines Wesens mit anderen teilen? Ist mein Gesicht wirklich so interessant? Oder meine Adresse, Telefonnummer und Bankverbindung/en? Oder mag doch jemand meine Höschen kaufen?

Nun gibt es Blogger, die mit Worten ihren Lebensunterhalt verdienen. Sie haben noch einen youtube Kanal, leben von Werbeeinnahmen und möglichst vielen Klicks. So nebenbei verkaufen sie vielleicht wirklich (nicht getragene!) Unterwäsche oder einen Schnellkochtopf. Sollen sie, alles gut.

Ich allein entscheide, was andere von mir lesen dürfen. Es war bisher nur wenigen Online Bekanntschaften vergönnt, einen Blick auf mich zu werfen. Auch wenn ich den Wunsch durchaus verstehen kann, werde ich daran niemals etwas ändern. Wozu auch?

Wobei ein Treffen mit mir witzig wäre. Die Verlegenheit auf der Gegenseite regiert bestimmt. „Schönes Wetter heute“, höre ich. „Deine Hose / Bluse / etc. sieht aber wirklich toll aus …“ Echt jetzt? Ich blogge so nebenbei und unter der Woche. Arbeit ist oft am Wochenende angesagt. Oder die Familie. Punkt.

Zwar kann man mich als Unternehmensberaterin buchen, aber das nur außerhalb meines Blogs. Es fiele mir im Traum nicht ein, ihn als berufliche Werbeplattform zu missbrauchen. „Thoughts of the Beast“, ist eine Spielwiese für mich, auf der ich Gedanken teile.

Niemand muss meiner Meinung sein oder meinen Blog dauerlesen. Wer bin ich schon, um genau das zu verlangen? Vielleicht kann ich mit meinen Texten einige LeserInnen inspirieren, sie ermutigen und ihnen neue Hoffnung geben. Ein Lächeln als Danke reicht.

Eine Bloggerin, die ich seit einer Weile lese, hat ein sehr unschönes Erlebnis gehabt. Auf einer Party stellte sich der Freund eines Freundes als „Follower“ heraus und hat scheinbar alles über sie gewusst. Und damit eine staunende Zuhörerschaft beglückt.

Vermutlich spekulierte er auch auf Einblick in ihr Höschen. Seine Bemerkungen sollen zumindest in diese Richtung gegangen sein, hat sie geschrieben. Die Bloggerin hat daraufhin die Notbremse gezogen, dem Typen eine Ohrfeige verpasst und die Party verlassen. Ich finde, das hat sie gut gemacht.

Noch am gleichen Tag, hat sie allzu private Details von ihrem Blog gelöscht und ihn dann für eine Weile offline genommen. Mittlerweile hat sie ihn mit einem Passwort geschützt, das sie vorerst nur noch an ihr „bekannte Personen“ vergibt. Enttäuschung inklusive.

Seit ich blogge, hat sich mein Leben verändert. Ich teile private Dinge mit einem wachsenden Publikum. Und ich verkaufe keine getragenen Höschen, auch wenn ich wirklich dufte bin.