Mein Kind – Dein Kind = Kein Kind?

Ich frage mich heute wieder einmal in welcher wir Welt wir leben. Eigentlich ist diese Welt schön. Aber nur für die Reichen, die Priviligierten und für heterosexuelle Menschen. Sobald von dieser Norm abgewichen wird, hat man gelitten. In den Köpfen vieler Menschen spukt noch immer das Gespenst der Homophobie. Vor allem konservative Politiker stemmen sich mit Macht und faden Argumenten gegen eine totale Gleichstellung Homosexueller. Mein Stichwort ist heute das gemeinsame Adoptionsrecht. Was Hetero-Paaren erlaubt ist, wird Homo-Paaren in Deutschland noch immer verwehrt.

Natürlich dürfen auch Lesben und Schwule Kinder adoptieren. Allein. Die Sukzessivadoption war bisher verboten. Dieses Verbot hat das Verfassungsgericht im Februar 2013 gekippt. Das Verbot für Schwule und Lesben, ein Adoptivkind des eingetragenen Lebenspartners zu adoptieren, sei verfassungswidrig, so die Richter. Der Gesetzgeber ist aufgefordert bis Ende Juli 2014 eine verfassungskonforme Regelung zu schaffen. Klingt toll! Aber die CDU/CSU hat leider die Bundestagswahl 2013 gewonnen. Und damit bewegt sich nun fast nichts. Zwar ist man bereit dem sukzessiven Adoptionsrecht zuzustimmen, mehr geht mit den Konservativen nicht. Das durfte die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig in der  Arbeitsgruppe Familie, Frauen und Gleichstellung erfahren. Schleswig bewies Zivilcourage und brach daraufhin die Verhandlungen ab. Sie könne den SPD-Mitgliedern unter diesen Umständen nicht empfehlen, einer Koalitionsvereinbarung zuzustimmen, sagte sie.

Sind das nun nur leere Worte? Ein taktisches Geplänkel um die Macht? Fakt ist, dass Lesben und Schwule keine schlechteren Eltern als heterosexuelle Paare sind. Leider hat die Öffentlichkeit meist ein falsches Bild von diesen Menschen. Und daran sind diese oft selber schuld. Schrillbunte Protesttage, halbnackte Männer und Frauen in Lack und Leder sind nicht mein Fall. So wenig wie der klischeehafte Kurzhaarschnitt von Frau. Abgrenzung durch Ausgrenzung, oder umgekehrt? Das ist es leider nicht. Integration, Akzeptanz durch Aufklärung und damit hin zur Normalität sollte unser Ziel sein.

Aber zurück zu den Kindern, um die es letztlich geht. Für meine Frau und mich bedeutet die momentane Situation, dass wir gemeinsam kein Kind adoptieren dürfen. Gut, das wollen wir auch nicht. Geplant war bisher eine Schwangerschaft meiner Frau. Der Samenspender: Mein schwuler Cousin Ken. Der Vorteil: Wir sind beide mit dem Kind verwandt. Ein Riesenvorteil gegenüber anderen Paaren. Mein Sorgerecht für einen hoffentlich nie eintretenden Extremfall auszuschließen dürfte äußerst schwierig für Behörden sein.

Absichtlich schreibe ich von der „bisherigen Planung.“ Momentan steht diese auf der Kippe. Yuki mag in dieser muffig-konservativen Welt keine Kinder haben. Und bei mir tickte niemals eine biologische Uhr. Hinzu kommt unser Alter. Mit 30 bin ich nicht mehr ganz jung, aber auch noch nicht alt. Yuki ist 27. Wenn wir in 2 – 3 Jahren mit dem (zweiten) Studium durch sind stehen wir vor einem weiteren Problem: Der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz und finanzieller Stabilität. Es werden also weitere Jahre vergehen, bis wir an Kinder denken können. An unserer Liebe ändert ein möglicher Verzicht auf Kinder nichts. Aber wir sind zu sehr auf Sicherheit bedacht, um uns nun Hals über Kopf in ein familiäres Abenteuer zu stürzen. Damit stehen wir vor dem gleichen Problem, wie viele heterosexuelle Frauen / Paare. Eine Lösung ist momentan nicht in Sicht. Aber auch kein Druck. Den haben die Politiker vom Verfassungsgericht zu erwarten. Und vielleicht entscheidet die alte Dame Justitia eines Tages richtig bunt, wenn sie endlich bemerkt, dass die Binde um ihre Augen farbig ist. Wie der Regenbogen.

Gebt den Kindern das Kommando – Wie Kinder mit Homosexualität umgehen

Herbert Grönemeyers Song Gebt den Kindern das Kommando tönt aus den Boxen. Yuki tanzt durchs Zimmer. Gebt den Kindern das Kommando. Sie berechnen nicht, was sie tun. Die Welt gehört in Kinderhände. Dem Trübsinn ein Ende. Wir werden in Grund und Boden gelacht. Kinder an die Macht.

Der Vater einer Freundin lacht nicht, wenn er seine lesbische Tochter sieht. Und seine Schwiegertochter ist für ihn tabu. „Ich will mit eurem kranken Leben nichts zu tun haben“, hat er ihr vor einer Weile gesagt. Meine Freundin ist schwanger, sie erwartet im Dezember ihr erstes Kind. Einen Jungen. Er sollte Ralf heißen, wie sein Großvater. Aber der will auch von dem Baby nichts wissen. Er hat ihr sogar mit dem Jugendamt gedroht. Von perversen Praktiken war die Rede und vom Schutz des Kindes. Und in seinem Stadtrat würde er schon dafür sorgen, dass diese abartigen Menschen nicht zu viele Rechte bekämen. Ja, Ralf ist Politiker. Bürgermeister. Und er ist von Gestern.

Während sich die Poliktiker in Deutschland noch zieren die Rechte Homosexueller vollständig anzuerkennen geht ein Video um die Welt und sorgt für Aufsehen. In dem Video werden die Reaktionen von Kindern im Alter von 5 – 13 Jahren auf die Hochzeit homosexueller Paare eingefangen. Die Zugriffszahlen des am 3. November 2013 eingestellten Videos zeigen das Interesse der Menschen mit dem Thema: 7,8 Mio. Klicks in nur einer Woche! Man muss kein Hellseher sein um zu begreifen, dass sich hier eine kleine Sensation anbahnt. Noch während ich schreibe und das Video erneut abspiele schnellen die Zahlen weiter nach oben. Die Menschen sind interessiert!

Die durchweg positive Resonanz der Kinder macht dieses Video so außergewöhnlich. Lediglich ein Junge fand „Gay-Marriage“ falsch. Interessant sind vor allem die emotionalen Reaktionen der Mädchen, die mich zu Tränen rühren. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, der klickt bitte HIER. Wie mit allen Dingen gehen Kinder auch mit diesem sensiblen Thema anders um, als wir Erwachsene. Natürlich wird mehr gestaunt, wenn Mann sich Mann erklärt. Aber anders habe ich das auch nicht erwartet. Durchweg tolerieren die Kinder die gleichgeschlechtliche Ehe. Sie zeigen sich zum Teil entsetzt, als sie von der Verfolgung Homosexueller in vielen Ländern der Erde hören. Wer sich liebt soll heiraten dürfen, ist die Aussage eines Kindes. Egal ob Mann – Mann oder Frau – Frau. Und auch Kinder sollen sie bekommen.

Wie einfach Gesetze sind, haben unsere niederländischen Nachbarn uns bereits vor mehr als 10 Jahren vorgemacht. Seit 2001 dürfen in den Niederlanden gleichgeschlechtliche Partnerschaften ohne Einschränkungen heiraten und Kinder adoptieren. Mit dieser Regelung waren die Niederländer weltweit Vorreiter in der Gleichberechtigung von homosexuellen Lebensgemeinschaften. Ob dort damals vielleicht auch Kinder eine Rolle spielten? Vielleicht sollten sich unsere Politiker die Reaktionen der Kinder in dem Video gut anschauen. Auch der Bürgermeister Ralf. Und vielleicht hätte es einen Lerneffekt. Ich zumindest würde es mir wünschen.

Studierende Mütter in Deutschland – Die Qual zwischen Hörsaal und Kind

Ein Kommentarchat mit einer Blog-Freundin, hat mich auf die Idee dieses Textes gebracht. Es ging dabei um (werdende) Mütter und um das Studium allgemein. Auch um das oft leidige Thema Anwesenheitspflicht bei Vorlesungen.

Vermutlich werden nun „ältere Semester“ hellhörig werden und fragend auf diese Zeilen schauen. War es nicht bisher gängige Praxis, sich in überfüllte Hörsääle zu zwängen, um dann in hinterster Reihe das ein oder andere Wort des Dozenten zu verstehen? Nun, das war einmal! In der Realität sind Hörsääle heute oft verwaist, der Dozent stellt seine „Thesen“ online zur Verfügung. Wären da nicht uneinsichtige Rektoren, die Studierende zur Teilnahme zwingen. Wie? Durch Anwesenheitslisten.

Richtig so, mag sich nun der ein oder andere Leser denken. Endlich stehen diese faulen Studenten wieder zeitig auf und lernen etwas! Dieser Denkweise kann ich nur den berühmten Vogel zeigen. Inmitten einer Unzahl an Studenten lernt der Einzelne nichts. Höchstens wie er seinen Eintrag auf der Liste manipuliert. Gelernt wird effektiv zu Hause. Die ach so tollen Hörsääle aus TV- und Kinofilmen sind oft nur Legende, der hochsympathische und -motivierte Dozent ein Witz.

Als (werdende) Mutter hat Frau ganz andere Probleme zu lösen, als sich um eine Anwesenheitsliste und -pflicht zu kümmern. Was zählt ist das Ergebnis, die Klausur. Verbocke ich die, ist es meine eigene Schuld. Daran ändert auch stundenlanges Sitzen in überfüllten Hörsäälen nicht viel.

Natürlich gibt es Missbrauch, dem diese Listen entgegen wirken sollen. Sozialschmarotzer, die dann von Kindergeld, BaFög oder Hartz IV leben und sich einige Jahre eine Partyreiche Zeit gönnen, haben die Listen scheinbar notwendig gemacht. Ich finde sie schlecht und möchte aus der Sicht von Frau aufzeigen warum das so ist.

Nehmen wir Jule B., die ich soeben erfunden habe. Jule ist 21 Jahre jung, hat ein gutes Abitur bestanden und studiert seit 4 Semestern Psychologie. Sie lebt mit Ansgar zusammen, einem angehenden Mediziner. Die beiden lieben sich, was sich dann in Svenja wiederspiegelte, ihrer vor wenigen Monaten geborenen Tochter.

Super, mag sich nun der Leser denken. Warum konnten die beiden nicht verhüten, oder mit dem Kinderwunsch warten? Nun, warum sollten sie? Warum ist es nicht möglich ein familiengerechtes und -freundliches Studium zu ermöglichen? Jule hat nun das Problem eine Kita für ihr Baby zu finden. Alternativ nimmt sie es zur Uni mit. Das kommt nicht gut an, Babies haben Hunger, müssen gewickelt werden und sind nicht immer gut gelaunt. Das stört die Vorlesung und Jule muss den Hörsaal verlassen.  Und das bevor sie sich in die Liste eintragen kann.

Wo liegt nun der Fehler? Bei Jule mit Sicherheit nicht. Unsere Gesellschaft braucht Kinder, um weiter zu bestehen. Aber dieses Land tut nichts dafür, dass Familien sie auch haben wollen. Im Gegenteil werden jungen Familien nicht nur an der Uni Steine in den Weg gelegt. Aber Jule  ist eine starke Frau und gibt nicht auf. Sie sucht nach einem Fernstudium und kann in Zukunft mehr oder weniger entspannt zu Hause lernen. Mutter und Kind tut das gut. Svenja wächst und gedeiht und Jule kann sich ihren Traum erfüllen. Aber die Regel ist das nicht.

Junge Familien in Deutschland haben mit vielen Hürden zu kämpfen. Die werden oft noch höher, wenn es sich dabei um lesbische Paare handelt. Klar, in unserer noch immer homophoben Welt, in einem konservativ geprägten Deutschland, ist das leider so. Genau das war ein Grund für Yuki und mich noch keine Kinder zu haben. Ich bin eine Kämpferin, aber nicht um jeden Preis. Damit haben meine Gegner zwar scheinbar einen ersten Punktsieg errungen, aber das Ende ist das noch nicht.

Ich habe schon ein Diplom und studiere nur erneut, um mir (m)einen Traum zu erfüllen. Und erst dann werde ich Mama. Ach Moment … Yuki sagt ich solle das relativieren. Sie würde die Kinder bekommen, ich müsse sie dann bekochen. Gibt’s da vielleicht auch einen Bachelor Studiengang? Nur so eine Idee …

Wenn Zwei sich trauen – Tagebuch eines Plans (3)

Die Vorbereitungen zur Hochzeit sind soweit abgeschlossen. Kleider und Schmuck liegen bereit, das Essen ist bestellt, Einladungen verschickt. Feiern werden wir in einem angemieteten Saal. Bis dahin wird Cousin Ken auch wieder von seiner Deutschland Tour zurück sein. Es geht ihm übrigens gut, er war bereits in München, Berlin und ist zur Zeit in Hamburg unterwegs. Er wird auch unser Fotograf sein. Das kostet weniger. Clever, oder? Außerdem wäre er sonst beleidigt gewesen. Und Ken als Fotograf ist wirklich gut!

Ich blicke gespannt nach vorn und auch ein wenig nachdenklich zurück. Werde ich jetzt (endlich) erwachsen? Bedeutet die Heirat den Abschied von meiner Jugend? Keine Angst, weder bekomme ich kalte Füße noch bin ich depressiv! Aber ich stehe wirklich vor großen Veränderungen in meinem Leben. Als Japanerin / Asiatin sehe ich immer noch sehr jugendlich aus. Und so fühle ich (mich) auch. Mein Alter ist nur eine Zahl! Bei mir zwickt und tickt nichts 😛 Und graue Haare suche ich auch vergebens. Das liegt aber bei uns in der Familie. Und wenn ich dann mal welche finde, in sagen wir 30 Jahren, dann färbe ich die weg.

Unsere Eltern sind total von der Rolle. Meine haben angekündigt endlich in unsere Nähe zu ziehen. Wird auch Zeit! Ich ahne bereits, dass mein Papa dann wieder mein (unser) Trainer wird. Soll er, dann wird ihm auch nicht langweilig. Sie haben einen Käufer für das Haus gefunden und suchen nun ein passendes Objekt im Süden. Vermutlich wieder viel zu groß mit viel zu vielen Zimmern. Aber es könnte ja Besuch kommen! Ich vermute in der stillen Hoffnung, dass wir bei ihnen einziehen. Dann wären natürlich Yukis Eltern beleidigt. Eltern, die unbekannten Wesen …

Wir wissen nun auch, wer unsere Trauzeugen sein werden. Unsere besten Freundinnen, wer auch sonst? Leider können wir nicht auf Hochzeitsreise gehen. Die hatten wir im Sommer schon. Aber vielleicht nächstes Jahr. Japan, wir kommen! Auf jeden Fall freue ich mich total auf meine Frau. Klingt doch gut, oder? 🙂

Dies wird der vorerst letzte Eintrag zur Hochzeit sein. Ob ich in den nächsten Tagen viel Zeit zum Schreiben habe weiß ich nicht. Aber „The Beast“ bleibt der Blogger Welt erhalten.  Bis dann ihr da draußen, wir lesen uns!

 

 

Ab durch die Mitte – Der lange Abschied der FDP aus dem Bundestag

Abgezeichnet hatte er sich schon lange. Und ehrlich gesagt war es auch an der Zeit. Die Wendehälse, die Kanzlermacher sind nun nicht mehr. Ich bin nicht sehr politisch, aber die FDP war mir immer schon suspekt. Sie war nie eine Partei der kleinen Leute. Hinter ihr steckte Geld, der (reiche) Mittelstand. Liberale Ideen sind so falsch nun nicht. Was fehlte waren Menschen, um sie richtig zu verkaufen. Und Menschen, um sie zu verstehen. In Deutschland gab es immer weniger davon. Und wer keine Meinung hat, der sollte diese nicht vertreten. So und nicht anders kam mir die FDP in den letzten Jahren vor. Und unter uns gesagt war die FDP schon seit geraumer Zeit nur noch Trittbrettfahrer der Union.

An den Vordenkern der FDP wird deutlich, wie überholt Politik, Parteien und Politiker in Deutschland zur Zeit sind. Wie wenig sie von den Menschen und deren Sorgen noch verstehen. Man denkt global, träumt von einem vereinten Europa, vielleicht einer vereinten Welt. Milliarden und noch mehr Milliarden werden in marode Länder gepumpt, damit das Gesamtkonstrukt nicht untergeht. An dieser Stelle einen Abgesang anzustimmen, in Schadenfreude auszubrechen liegt mir nicht. Aber Deutschland braucht parteipolitische Veränderungen. Nur sehe ich die nach dem CDU/CSU Wahlsieg zur Zeit leider nicht.

Der muffige Geruch konservativer Weltanschauung wird Deutschland kaum voran bringen. Daran werden weder die Grünen noch die SPD viel ändern. Auf eine wirklich liberale Partei mit frischen Ideen warten wir vergebens. Es sei denn der vermutliche kommende neue FDP-Chef Lindner hat nicht nur neue Haare auf sondern neue Ideen im Kopf. Zeit genug sich und seine Mannen aufzustellen hat er nun. Vielleicht auch den richtigen Friseur.

Frauenpower- Deutsche Frauen sind Europameister 2013

Ich bin stolz! Aber sowas von! Die deutschen Frauen sind zum achten Mal Fußball Euromeister geworden! (Müsste das nicht eigentlich Meisterin heißen? :P) Yuki heult vor Glück auf der Couch neben mir und ich grinse wie ein Honigkuchenpferd. Meine Emotionen müssen raus!

Ich bin nun alles, aber bestimmt kein Fußball Fan. Der Sport geht sowas an mir vorbei! Und ich schaue auch wirklich nur, wenn unsere Mädels um die EM und WM spielen. Und das haben sie dieses Jahr wieder einmal richtig gut gemacht. Nadine Angerer ist die beste Torfrau der Welt, das muss an der Stelle einmal klar gesagt werden. Ich schreibe das jetzt nicht, weil Nadine sich offen zu ihrer Bisexulaität bekennt! Und es gibt da noch die eine oder andere Spielerin, die sich noch nicht geoutet hat. Uschi Holl hat … und sogar ihre Partnerin geheiratet. Hm … ich glaube das machen Yuki und ich auch bald … Jetzt hat sie ein Kissen nach mir geworfen und ich hab’s in bester Angerer Manier gefangen *lacht*

Ich mag’s einfach, wenn Frauen im Sport tolle Leistungen bringen. Für mich war und ist Sport (m)ein Ventil, aber ich wollte nie Weltmeisterin werden. Mein Papa hat mich vor mehr als 10 Jahren einmal gefragt, ob ich mir Wettkämpfe auf internationaler Ebene vorstellen könne. Ich konnte, aber ich mochte dann doch nicht. Der Aufwand war mir zu groß, die Entbehrungen, der Stress. Daher habe ich eine riesige Hochachtung vor den Deutschen Frauen! Eigentlich vor allen Frauen, die total in ihrem Sport aufgehen und immer wieder Höchstleistungen erbringen!

Noch ein Wort zu Anja Mittag, der Torschützin zum 1:0. Ohr sie wäre das Spiel vermutlich anders ausgegangen! Super Leistung, Anja! Aber jetzt muss ich mich um meine Süße kümmern, Heiratspläne besprechen und so 😀