Täglich nachgedacht: Alle Macht den Eliten

Täglich nachgedacht: Alle Macht den Eliten

Immer wieder ist in politischen Beiträgen zu lesen, dass es einen Durchmarsch der Linken durch die Institutionen gegeben habe und diese nun fest in wichtigen Positionen verankert sind und dass der (Klassen)Kampf gegen die Kapitalisten bald entschieden sei. Diesem Unsinn verfallen meist jüngere Menschen, denen man so ziemlich alles erzählen kann. In Wahrheit sind und bleiben sie die willigen Helfer der Globalisten.

Ideologie vs Machthunger

Die globalen Finanzeliten sind keine Ideologen. Ideologien sind für Menschen geschaffen, damit man sie besser kontrollieren kann. Wie bei der Religion. Merkel ist eine Ideologin. Hinter ihrem Lächeln verbirgt sich eine marxistische Seele. Trump und Putin sind keine Ideologen. Beiden sind die Begriffe „Rechts“ und „Links“ egal, ihnen geht es um Macht und Geld. Um an der Macht zu bleiben taktieren sie allerdings geschickt mit ideologischen Begriffen. Zu den Globalisten gehören sie trotzdem nicht.

Ideologien sind ungefähr so echt, wie gezinkte Karten in einem Pokerspiel. Es mag zwar sein, dass Marx wirklich meinte was er schrieb, aber seine „Schüler“ haben die Idee des Kommunismus pervertiert und für ihre totalitären Ideen ausgenutzt. Stalin und Mao sind abschreckende Beispiele dafür. Die globalen Finanzeliten bedienen sich gern solcher Männer, solange sie selbst in Sicherheit sind. Aber sind es wirklich die Milliardäre dieser Welt, die diese mit ihren kruden Ideen „unterjochen?“

Klassenkampf!?

Ich will einen kurzen Ausflug in den Kampf der Kommunisten / Sozialisten gegen die Kapitalisten machen. Vor allem junge Menschen brennen förmlich für „linke Ideen“ und Demonstrationen, werden von ihren Eltern in dicken SUV zum „Klimahüpfen“ gefahren und rufen sie danach mit dem neuen Smartphone an, um wieder ins elterliche Eigenheim zu fahren. CO2 sparen? Fehlanzeige! Den Widerspruch erkennen diese „Kinder“ nicht. Dabei würden sie am lautesten schreien, nähme man ihnen Handy und Computer weg. Das gilt auch für fett gewordene GRÜNE, die auf dem Dach des neuen Eigenheims eine Solaranlage haben, aber mit dem Audi V8 Benziner zum Bundestag fahren.

Die Jugend der Welt ist schon immer auf den Schlachtfeldern verblutet, wenn ihre Väter uneinig waren. Sie tragen die angeblich ehrenvollen Kämpfe aus, andere profitieren und machen eine Menge Geld. Was wir seit Jahren erleben ist kein Klassenkampf. Nicht Sozialisten stehen gegen die Kapitalisten auf, das wird lediglich von indoktrinierten Journalisten so gesehen. Die wirkliche Macht auf der Welt haben die Konzerne bzw. deren Aktionäre, bei denen es sich oft um Risikokapitalgesellschaften oder börsennotierte Beteiligungsgesellschaften handelt. KKR (Kohlberg Kravis Roberts & Co), ist eine solche Beteiligungsgesellschaft. Übrigens hat von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, KKR die Mehrheit beim Axel Springer Konzern übernommen.

Geld regiert die Welt

Konservative begrüßten die Übernahme zum Teil, hatten sie doch die Hoffnung auf eine andere Berichterstattung von Welt und BILD. Inwieweit es Veränderungen geben wird ist schwer zu sagen. Wer sich aber die Lebensläufe der KKR-Eigentümer genauer anschaut, wird vielleicht staunen. Der Gründer und CEO des Private-Equity-Giganten KKR, Henry Kravis, ist auch Mitglied im Council on Foreign Relations, der einflussreichsten privaten US-amerikanischen Denkfabrik mit Fokus auf außenpolitische Themen. Dort wird über die US-Politik entschieden. Einen Unterschied zwischen Demokraten und Republikanern gibt es dort nicht.

Kravis, den ich lediglich als Beispiel nenne, spendet sowohl an die US-Demokraten, wie auch die US-Republikaner Geld. Für Letztere allerdings deutlich mehr. Diese Spenden sind reine Taktik. Menschen wie Kravis bringen ihnen genehme Abgeordnete an die Macht. Dieses Spiel ist für Normalbürger kaum durchschaubar. Sie glauben einem Donald Trump, der die MAGA-Bewegung anführt. Andere sind dem senilen Biden verfallen, der für sie die radikale US-Linke repräsentiert. Was absoluter Blödsinn ist. Auch Biden ist nur ein Kapitalist.

Wir sind das Volk!

It’s not right vs left, or socialist vs capitalism. It’s the people vs the system and the billionaire globalist elite. So oder ähnlich könnte man den momentanen Zustand der Welt bezeichnen. Immer mehr Menschen stehen gegen die herrschende Elite auf und fordern ihr Stück vom Kuchen und ihre Freiheit zurück. Mit der Agenda 2030, dem Great Reset, haben sich die Eliten einen Plan zurecht gelegt, wie sie die Welt in ihrem Sinn verändern können.

Wobei bei allem Respekt vorm Alter, Klaus Schwab nur ein Bücher schreibender Wirrkopf ist, der als Moderator der wirklich Mächtigen agiert. Dass er zufällig ein Spross der Familie Rothschild ist, bietet natürlich Nahrung für diverse Theorien, an denen ich mich nicht beteiligen will. Beteiligen werde ich mich weiter an Querdenker Demonstrationen. Selbst wenn sie vermutlich keinen Sturz der Regierung erreichen können, vielleicht findet ein wenig Umdenken statt. Den Rest müsst ihr selbst in die Hände nehmen.

 

Täglich nachgedacht: Das Corona-Alphabet

Täglich nachgedacht: Das Corona-Alphabet

Die nachfolgende Geschichte ist pure Fiktion. Ähnlichkeiten mit aktuellen Virenstämmen sind rein zufällig.

Wuhan im Herbst 2019. Ein scheues Alphatierchen ist aus einem zu Boden gefallenen Reagenzglas entkommen und tritt nach seiner Flucht blinzelnd vor die Tür. Freudig reckt es die Ärmchen an der frischen Luft. Aber was ist das? Ein gelbes Auge blickt böse vom Himmel und dem kleinen Kerlchen wird heiß.

Kurz vor dem Ende bläst ein Windstoß unseren Alpha 1 in die Nase eines vorbeieilenden Chinesen, wo er prompt eine Orgie mit dessen Körperzellen feiert. Nach 21 Tagen und ermattet von soviel Aktivität, sinkt Alpha 1 sterbend auf den Nasenboden und zerfällt in kleinste Teilchen.

Nach heftigen Niesattacken des Chinesen, werden die Teilchen von einem findigen Augenarzt entdeckt, der den Mann sofort mit allerlei medizinischen Mittelchen behandelt. Viele Nachkommen von Alpha 1 werden dadurch umgebracht. Der Niesende auch, aber das spielt in China keine große Rolle.

Nur Beta 1, die hübsche Tochter des Verstorbenen Alpha 1, überlebt. Sie hat längst die Flucht nach vorn ergriffen und gibt sich ungeniert den Körperzellen des Augenarztes hin. Lustvoll stöhnend gebiert sie mit Gamma, Delta, Epsilon und Lambda, weitere äußerst fruchtbare Töchter …

Soweit meine kleine Geschichte, kommen wir zurück zur deutschen Irrealität.

Die Posaunen des Karl L.

Deutsche Qualitätsmedien und Karl Lauterbach, der Chefposaunist der SPD, haben eine „neue“ Corona-Variante entdeckt, die in Britannien ihr Unwesen treiben soll. Natürlich ist sie noch gefährlicher, noch ansteckender, als die alten Mutanten. Ins gleiche Horn stößt auch die WHO, dort hat man aber bereits die „neue“ und nochmals gefährlichere Lambda-Mutation im Visier, die selbst Delta übertrifft. Dumm nur, dass diese Varianten längst in Deutschland sind.

ScienceFiles: SARS-Cov2 Variantenfestspiele

Was nun, Herr Lauterbach? Was nun, WHO? Wäre es vielleicht möglich, dass sich diverse Journalisten-Darsteller besser informieren und endlich wieder kritischen Journalismus machen?

Warum nun kommen solche Meldungen ausgerechnet im Sommer? Könnte es sein, dass man die Impfwilligen bei der Stange halten will und die Impfgegner in Angst und Schrecken versetzen möchte? Könnte es sein, dass die Pharmaindustrie noch mehr Geld an die gierigen Aktionäre auszahlen muss? Aber das ist bestimmt nur eine Verschwörungstheorie.

Mutanten

Viren mutieren, das lernt jeder Medizinstudent. Das ursprüngliche Wuhan-Virus liegt längst auf dem Friedhof der Geschichte. Seine Nachkommen sind es, mit denen Angst verbreitet wird. Angst die wem nützt? Deutschland, die halbe Welt beugt sich vor diversen Corona-Gesetzen. Nur die sonst eher hitzigen Afrikaner bewahren einen kühleren Kopf.

Es gab bereits vor Beginn der „Pandemie“ Medikamente, die gegen durch Viren verursachte Atemwegserkrankungen helfen. In Indien werden sie wieder, in Afrika werden sie schon seit Jahrzehnten eingesetzt. Aber Deutschland duckt ich unter der Wirtschaftsknute, die gierig das Geld aus den Menschen saugt. Waren es früher die Banken, ist nun Big Pharma der Nutznießer der Corona-Zeit.

Lambda Lambada

Lamda Lambada, als kreative Bezeichnung eines Mutanten zu erfinden, ist der Verdienst der ScienceFiles-Redaktion. Der Name ist umwerfend gut und bringt die Absurdität der „neuen“ Mutanten auf den Punkt. „Morgen“ wird es dann vielleicht der Zeta Foxtrott sein, den wir lustvoll tanzen.

Geld ist es, was Deutschland dringend braucht, wenn die Maßnahmen gegen „Corona“ weitergehen. Wollen wir wetten, dass nach der Bundestagswahl die Benzinpreise steigen? Eine CO2-Steuer kommt sowieso. Aber das spielt im besten Deutschland aller Zeiten schon lange keine Rolle mehr.

Die Welt im Spiegel

Die Welt im Spiegel

Ich mag Wortspiele. Aus diesem Grund habe ich die Überschrift genau so gewählt. Sie soll auf die allzu einseitige Berichterstattung der deutschen Medien hinweisen. Nehmen wir als Beispiel das ehemalige Sturmgeschütz der Demokratie, den SPIEGEL. Addieren wir nun DIE WELT und wir haben (k)eine wahrhaft seriöse Berichterstattung, die uns umfassend informiert. An dieser Stelle darf sich jeder einen Lacher gönnen.

Der Blick in den Spiegel

Am Beispiel meines gestrigen Haiku, bzw. dem Artikel von Boris Reitschuster und den Aussagen des Pflegers, wird allzu deutlich was ich meine. Der SPIEGEL verschweigt seinen Lesern sämtliche kritischen Äußerungen und folgt damit stramm dem politischen Kurs. Aber Spahn hatte keine Argumente, er ging krachend auf die Bretter.

Wer weiß, vielleicht wachsen den Spiegel-Redakteuren bereits kleine Oberlippen-Bärtchen oder sie lesen täglich die Schriften von Karl Marx. Irgendwoher müssen sie schließlich ihre wirren Eingebungen bekommen, die sie mit heiligem Eifer unter die Leute bringen. Vielleicht liegt es auch an den Gates-Millionen, die der ehemalige Software-Hersteller und selbsternannte Impfpapst dem Magazin gespendet hat.

Corona und kein Ende

Viren mutieren, das ist ein alter Hut. Die jetzt entwickelten vorbeugenden Medikamente, Impfstoff/e genannt, sind daher quasi nutzlos für die Bevölkerung. Selbst mir als medizinischem Laien ist klar, dass wenn überhaupt, nur ein geringer Schutz existiert, der vermutlich halbjährlich erneuert werden muss. Vielleicht auch nur jährlich und in Verbindung mit einer Impfung gegen Influenza. Die, das ist den meisten ebenfalls unbekannt, auch nur einen geringen Schutzwert bietet.

Nützlich ist die „Corona-Impfung“ allerdings für die Kassen der Pharmaindustrie, die seit Monaten heftig klingeln. So heftig, dass man Polit-Darstellern mal so eben mit netten Sümmchen „unter die Arme greifen“ kann. Das Gerede von neuen Wellen und Corona-Mutanten soll weiter Angst und Panik unter den Menschen schüren. Im Hinterzimmer wird derweil die (Welt)Wirtschaft umgebaut.

Heil(t) Corona!

Manchmal frage ich mich, ob ein Großteil der deutschen Bevölkerung (wieder) mit ausgestrecktem rechten Arm vorm „Spiegel“ steht und statt dem GröFaZ nun dem neuen Gott Corona huldigt. Vermutlich würden sie alles „schlucken“, wenn es nur wieder den ach so ersehnten Frieden bringt. Bis dahin wird Oma Lieschen denunziert, wenn sie Besuch von der eigenen Familie hat. Besucht sie die Familie, ist das kein Problem. Deutsche Beamtenlogik eben. Aber die hat auch schon 1933 funktioniert.

In Großbritannien scheint man mittlerweile umzudenken. Die Regierung will offenbar aus der Corona-Falle heraus, in die sich selbst manövriert hat. Ich verzichte an dieser Stelle auf Spekulationen warum das so ist. Aber man scheint von „der Pille gegen Corona“ auszugehen, was durchaus denkbar ist. Zwei gibt es schon, weltweit wird heftig an weiteren geforscht. Dass man unter anderem auch mit Aspirin, Vitamin D3 und Zink einer Infektion vorbeugen oder sie zum Teil abmildern kann, bleibt meist unerwähnt. Selbst handelsübliche Mundwasser oder Nasensprays können Viren „töten.“ Aber das hat bestimmt mal wieder keiner gewusst.

Corona-Leugner

Die Bezeichnung Corona-Leugner ist ein billiger Versuch, um kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Kombiniert mit Nazi, Reichsbürger oder Antisemit, wird jede skeptische Stimme damit im Keim erstickt. Wer sich also wie ich skeptisch über die Corona-Maßnahmen äußert, wird schnell in diverse Ecken manövriert.

Bevorzugt in linke oder rechte. Das macht man so, wenn man argumentativ unterlegen ist. Ich hätte diesen Denunzianten noch die antifeministische Ecke anzubieten, in der mich linkgrüne „Schwestern“ mittlerweile sehen. Mein Vergehen, ich habe Beiträge ohne Gendersternchen verfasst.

Geschäftsmodell Corona

Die Corona-Impfung ist der gelungene Versuch der Pharmaindustrie, um schnell an frisches Geld zu kommen. Vielleicht ist für den einen oder anderen meiner Leser interessant, woran die Unternehmen noch so forschen. Das kann jeder selbst in wenigen Minuten recherchieren. Alternativ habe ich am Ende des Beitrags einen Link eingestellt.

Ich für meinen Teil bin skeptisch, was die Gutherzigkeit solcher Forschungen betrifft. Wenn nämlich die „Impfung“ letztlich scheitert, werden vielleicht die dann entwickelten Medikamente eingesetzt. Bis das nächste Virus kommt und das Spiel mit der Impfung von vorn losgeht. Aber vermutlich ist das nur eine weitere Verschwörungstheorie:

Therapeutische Medikamente gegen die Coronavirusinfektion Covid-19

Die NWO – Fiktion oder Wahrheit?

Die NWO – Fiktion oder Wahrheit?

Die Antwort auf den Kommentar eines langjährigen Lesers, ist im Lauf des Tages zu diesem Beitrag gereift. Dabei geht es um die New World Order, kurz NWO genannt. Für die einen ist sie Realität, andere können herzlich darüber lachen. Nachfolgend der Versuch (m)einer Definition.

Fiktion oder Realität?

Das Schlagwort, der Begriff „NWO, wird von vielen dazu genutzt um wirre Theorien zu entwickeln. Er füllt mittlerweile ganze Bücher. Wenn man weiß, dass die Machthaber der Welt eigentlich immer kommunizieren was sie vorhaben zu tun, verliert die NWO ihren Schrecken. Dass Ziel einer „geeinten“ Welt klingt edel. Viele glauben zu wissen, dass dem nicht unbedingt so ist, da es zu viele Interessengruppen gibt, die zum Teil nur auf den eigenen Vorteil aus sind.

Für die meisten ist die NWO ein so abstrakter Begriff, dass sie bei deren Nennung sofort abblocken. Die Menschen wollen ein normales Leben in Harmonie. Krieg, Hunger, Tod stört dieses Leben. Auch „Corona.“ Daher würde sie jeden, so absurd das auch klingt, „umbringen“, der diese Wohlfühlblase stört. In Deutschland erlebt man das erneut mit Denunzianten, die andere mit heiligem Eifer an die Behörden melden.

Grün ist der bunte Genosse

Ich hatte in Deutschland mehrfach Gelegenheit mit einigen nun ehemaligen „Genossinnen“ zu diskutieren, die alle pro Europa, unbegrenzte Zuwanderung und „Buntheit“ sind. Ihrer Meinung nach hat der Nationalstaat ausgedient, auch die deutsche Sprache. Englisch sei das neue Mittel der Kommunikation. Allein das gibt schon einen Hinweis darauf, woher der Wind der angeblichen NWO weht.

Dieser absurden Behauptung, ein Mischmasch der Völker mit nur einer Sprache sei ein Gewinn für die Welt, stehe ich ablehnend gegenüber. Bunt zu sein heißt, die Welt in all ihren Facetten zu sehen. Viele Kulturen, viele Völker mit ihren wunderbaren Traditionen, machen die Welt erst lebenswert. Ich möchte nicht „Hula Hula“ als Grundlage meiner Kultur sehen, die soll japanisch bleiben. „Hula Hula“ schaue ich mir dann dort an, wo es als Brauchtum existiert.

Braucht die Welt Eliten?

Ich sage es ganz offen, die Welt ist toll! Aber diese Welt braucht keine Eliten, die sie mit ihren Milliarden zum eigenen Wohl verändern. Zieht man alle düsteren Prognosen ab, unterstellt man Leuten wie Gates, Soros und …, dass sie zwar Visionäre aber sonst harmlose „Spinner“ sind, betrachtet man alles was geschieht nüchtern und mit einer gewissen Distanz, kann man die gute Absicht durchaus sehen.

Allein die Umsetzung ist falsch. Die wird mit „Gewalt“ und von den falschen Managern dieser Visionäre gemacht. Die Manager, das sind die bezahlten, erpressbaren Politiker. Die gilt es auszutauschen und die scheinbare Allmacht der Global Player zu begrenzen. Wobei das wieder die Gefahr eines totalitären Staates (Kommunismus) in sich birgt, der wieder nur wenigen Mächtigen dient.

Wer die Macht hat

Aber das ist in groben Zügen lediglich eine Vision von mehreren. Ich denke immer einige Schritte weiter und abstrakter. An dieser Stelle endet mein für diesen Beitrag leicht geänderter Kommentar, dem ich noch einiges hinzufügen möchte. Auf die Idee brachte mich einmal mehr „der letzte ehrliche Sozialdemokrat“ Albrecht Müller. Dessen Nachdenkseiten (NDS) gehören seit Jahren zu den mich inspirierenden Quellen. Auch, da bin ich ehrlich, wenn ich die dortigen Schlussfolgerungen nicht immer teile. Aber das spielt keine Rolle für mich.

Albrecht Müller hat ein neues Buch geschrieben, das ich dann irgendwann auch lesen muss. Zusammen mit zig anderen, aber mein Tag ist zu kurz und die Stunden mit meinen beiden „mächtigen Frauen“ sehr lang. Was wunderbar ist, die beiden geben mir viel Kraft. „Die Revolution ist fällig – Aber sie ist verboten“, lautet der Titel des Buches. Beim Freitag gibt es eine Rezension, auf die ich mich beziehe. Schauen wir kurz rein, was weiß Herr Müller über die Mächtigen?

Der Blick zurück nach vorn

Auffällig oft wird in diesen Tagen Willy Brandt zitiert, den ich als Bundeskanzler nie erleben durfte. Dafür bin ich zu spät geboren. Aber sein (Lebens)Werk kann man noch sehen. Auch wenn es spätere Genossen ad absurdum führten, da stimme ich Albrecht Müller zu. Schröder, der Medienkanzler, hat große Schuld daran. Er gehört zu jenen käuflichen Genossen, die der Macht des Geldes erlegen sind. Das gilt heute für (fast!) alle Sozialdemokraten, für die GRÜNEN sowieso. Über „Die Linke“ möchte ich kein Wort verlieren, dort weht der faulige Atem der SED.

Auch als „Neu-Konservative“, so zumindest haben mich Freundinnen im Scherz genannt, hätte ich wenig Probleme mit einem Sozialdemokraten Brandt als Kanzler. Aber seine Ideen werden von Ideologen innerhalb der SPD erstickt. Die Partei kämpft ums Überleben, so scheint es. Der Basis will ich das zugestehen. Die Parteispitze spielt ein schmutziges Spiel und hat längst ihre Seele verkauft. Daher muss sie tun, was die Lobbyisten täglich präsentieren. Auch, wenn das ein zweiter Lockdown ist, der die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer macht.

Die Macht des Geldes

„Die Staatsgewalt geht vom Großen Geld aus“, heißt es bei Albrecht Müller. Damit bringt er auf den Punkt, was viele immer noch übersehen. Die Global Player sind weder Rechts noch Links. Sie glauben nur an die Farbe des Geldes. Die Macht dieser Menschen kann nicht in einer Revolution gebrochen werden. Erneut zitiere ich mich leicht abgeändert selbst:

Merkel ist lediglich ein Rad im Getriebe der Macht. Zerbricht es, werden sich andere Räder drehen. Vergessen wir Deutschland, der Blick über den Tellerrand ist wichtig. Wir befinden uns als Schachfiguren in einem globalen Spiel. Es reicht daher nicht, die „Dame“ zu entfernen. ALLE Figuren müssen weg, das Netz des weltweiten Kapitalismus muss zerschnitten werden. Dieses Signal kann von Deutschland ausgehen und auch aus Österreich und der Schweiz kommen. Aber dazu braucht es Menschen, die sich gegen die Machthaber stellen und die auch kritisch gegenüber neuen Bewegungen sind und bleiben.

Das Spiel der Spieler

Nehmen wir kurz an, dass alle Parteien ehrenhaft und ihre Repräsentanten ehrlich wären. Nehmen wir weiter an, dass es einen (unmöglichen) Wahlsieg der AfD gäbe. Was würde sich ändern? Nichts. Was die meisten Wähler von Parteien vergessen, was offenbar kaum jemand der sich mit Politik beschäftigt begreift, es gibt immer einen Plan B. Schön zu sehen ist das bei der Klima-Hysterie. Die gleichen Firmen, die früher „schmutzige Kraftwerke“ bauten, verkaufen heute „Grüne Energie.“

Die NWO ist ein Konstrukt, das als Schlagwort aus den vermischten Interessen des Großen Geldes und seiner Handlanger entstanden ist. Die Geheimdienste, allen vorn die NSA, spielen dabei eine wichtige Rolle. Bei der NSA laufen viele Fäden zusammen, die unter anderem deren Tochter CIA spinnt. Parteien, Politiker sind willige Organe. Erpressbar? Auch. Aber vornehmlich dienen sie sich dem Geld wegen finanzieller Vorteile an. Ein krasses Beispiel ist Jens Spahn, den (noch) niemand dafür zur Rechenschaft zieht. Und dann gäbe es da noch China und Russland, die eigene Interessen haben.

Fazit: Ich glaube an keinen globalen Plan, der die Welt verändern soll. Wenn überhaupt sind es viele Pläne, die oft in die gleiche Richtung gehen. Wie etwa der Versuch der Vereinigten Staaten von Europa. Oder ein Eurasischer Block. Aber die USA werden auch weiterhin die Führung der Welt behalten. „Der Neoliberalismus“ ist ohnehin der Gewinner. Er wird sich vielleicht wieder unsichtbar machen und eine Atempause gönnen. Bis dahin regiert eine „Öko-Klima-Corona-Hygiene-Demokratur.“ Zumindest so lange, wie IHR sie regieren lasst.

 

Alles Diesel oder was?

Was nur in Deutschland möglich ist, dem Land der tausend Vorschriften und Gesetze, hat das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes bestätigt, Dieselfahrverbote sind zulässig. Genau an dieser Stelle müsste jeder vernünftige Mensch den Kopf schütteln, nach Gleichgesinnten suchen und eine Klage gegen die Autohersteller anstreben. Stattdessen, auch das ist nur in Deutschland möglich, schaut man gebannt nach Berlin und in die Länderhauptstädte und wartet auf die Entscheidung der Politiker.

Schon höre ich die Fragen meiner LeserInnen und sehe deren Unverständnis: „Was bitte sollen wir denn tun?“ Eine Möglichkeit wäre dafür zu sorgen, dass die Politik endlich in die Gänge kommt und sich nicht weiter dem Diktat der Autoindustrie beugen wird. Wunschdenken, ich weiß. Es ist die Industrie, die die Vorgaben diktiert. MinisterInnen nicken diese meist nur ab. Aber die werden nun mal von euch gewählt.

Schadstoffbelastung gibt es auf der ganzen Welt. Sie wird auch durch Kühe und Kohlekraftwerke verursacht, wer hätte das gedacht! Aber es ist viel einfacher Autos an den Pranger zu stellen und die eigenen Versäumnisse zu verschleiern. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, das Gericht trifft keine Schuld. Die Diskussion um den Diesel ist nur die Verschleierung eigener Versäumnisse von Politik und Autoindustrie.

Warum nun wird der Diesel für tot erklärt, wie eine gewisse Ulrike Herrmann von der taz propagiert? Das wird an den meisten Deutschen vorbei gehen. Sie glauben blind, was die Obrigkeit erzählt. Liest man sich vielleicht doch die Wahlprogramme der alten und vermutlich neuen GroKo durch, man könnte einen Teil der Wahrheit ahnen. Aber Deutsche meckern lieber und schimpfen auf KritikerInnen wie mich.

Natürlich ist das Auto, der Verbrennungsmotor, (k)ein Meisterwerk deutscher Ingenieurskunst. Um möglichst viel Geld zu verdienen, hat die Autoindustrie jahrelang an neuer Technik gespart. Es ist schon lange möglich, die Motoren sauberer zu machen. Entsetzen auf breiter Front. „Was redest du da, Mayumi?“

Die Wahrheit, was sonst. Die möchte aber keiner hören, man zahlt lieber Steuern für Lügen. JournalistInnen, die entweder keine Ahnung haben oder willfährige Marionetten der Regierung sind, haben nun im Diesel einen neuen Bösewicht entdeckt und rufen laut nach dem Elektroauto. In Japan lächelt man und baut sie mit Wasserstoffantrieb.

Erneutes Schweigen auf breiter Front? Wo bleibt die Aussage wie gefährlich die doch sind? Japan macht es trotzdem und es wird funktionieren. Elektroautos werden dann für den Export hergestellt. Das Ende vom Lied, der deutsche Autofahrer zahlt jene Zeche, die andere verursacht haben. Auch das ist nur in Deutschland möglich. Wann werdet ihr endlich wach?

 

Damals in Japan – Teil 2: Yakuza

Die Familie freut sich uns zu sehen. Ich diskutiere angeregt mit meinem Onkel. Der Mann ist Polizist. Interessant sind für ihn Zahlen und Fakten zur deutschen Kriminalität. Und die ist um Welten höher, als in meinem Heimatland.

Kriminalität wird in Japan klein geschrieben. Angeblich ist sie kaum noch existent. Die Wahrheit sieht anders aus, auch in Japan gibt es Gewalt und Morde. Aber gemessen an der Zahl von 126 Millionen Japanern eher wenig. In Deutschland werden mehr Menschen umgebracht.

Dumm nur, dass die Strafverfolger in Osaka einräumen mussten, in den Jahren 2008 bis 2012 insgesamt 81.000 Verbrechen nicht in die nationale Kriminalitätsdatenbank eingetragen zu haben. Osaka ist keine sichere Stadt.

Schuld daran sind die Yakuza, auch japanische Mafia genannt. Sie beherrschen alle illegalen Geschäfte von Drogen bis zur Prostitution. Und sie sind seit Jahrhunderten Teil der japanischen Gesellschaft und oft bis in höchste Kreise mit ihr verflochten.

Genau das macht(e) es so schwer sie zu zerschlagen. Wobei sich Ausländer nicht vor ihnen fürchten müssen. Yakuza sind meist mit sich selbst beschäftigt. Aber manchmal sieht das anders aus, wie die folgende Geschichte zeigt, die einige Tage nach unserer Ankunft passierte.

Wir sind mit Ken und seinem neuen Freund Jiro im Nachtleben von Fukuoka unterwegs. Jiro ist Arzt, super nett und total verliebt. Auch Ken strahlt mit der Sonne um die Wette. Ich freue mich, mein Cousin hat das Glück verdient.

Als wir noch überlegen, ob wir lieber tanzen oder in eine Karaoke Bar gehen, gibt es in einer Seitenstraße plötzlich einen Tumult. Zwei Gaijin, die ich für Europäer halte, laufen in Panik auf uns zu. Der eine blutet aus der Nase, sein Begleiter hält sich den Bauch. „Aiuto!“, höre ich, was italienisch für Hilfe ist.

Ich wechsele einen Blick mit Ken, wir verstehen uns wie immer blind. Mein Cousin stellt sich neben mich. An dem kommt so schnell keiner vorbei. „Stop!“, rufe ich den Männern zu. „Do you speak any English?“ Sie nicken. „Yes we do …!“

Mehr Zeit bleibt uns nicht, drei Japaner laufen auf uns zu. „Yakuza!“, zischt Ken, „ich kenne die!“ Die Männer sind noch jung, vielleicht Anfang Zwanzig. Legere Kleidung, deutlich sichtbare Tattoos.

„Was wollt ihr von den Gaijin?“, frage ich. „Gibt es einen Grund sie zu verfolgen?“ Der Anführer mustert mich kalt, dann sieht er Ken. Er zögert, das ist ein halber Sieg. Ken ist bekannt bei den Yakuza. Sie wissen auch, dass er gut kicken kann.

„Die haben nicht bezahlt“, höre ich. „Sie schulden uns Geld.“ „Die Männer sagen, dass ihr die Rechnung nicht bezahlt habt, stimmt das?“, frage ich die  Italiener auf Englisch. Beide verneinen und erzählen eine andere Version.

Ein Taxifahrer habe sie in einen neuen Nachtclub gefahren. Sie hatten einige Getränke und den Striptease einer Frau. Dafür wollte man ihnen dann umgerechnet 1.000 US Dollar abziehen. Eher unüblich, aber es ist leider passiert.

„Das ist keine Werbung für Japan“, packe ich die Männer bei ihrer Ehre. „Gut, sie haben getrunken, das müssen sie auch zahlen. Da bin ich ganz bei euch. Die Frau möchte bestimmt auch Geld für ihren Tanz. Auch das ist in Ordnung. Aber vielleicht hat sich jemand bei der Summe verrechnet?“

Der Yakuza mustert mich finster. Eine Frau als Wortführerin geht über seinen Verstand. „Vielleicht willst du die Rechnung übernehmen?“, fragt er lauernd. Seine Kumpane lachen und ich mache einen Schritt auf den Sprecher zu. „Gern, wenn du meine Währung akzeptierst“, erwidere ich kalt.

Vielleicht werden mir nun einige LeserInnen Leichtsinn vorwerfen oder entsetzt die Luft anhalten. Aber wovor sollte ich mich fürchten? Die drei Witzfiguren sind keine Gegner für mich. Und vor Männern habe ich sowieso keine Angst.

„Baka!“, schimpft der Yakuza und schlägt nach mir, was ihm einen Tritt zwischen die Beine beschert. Hart geht er zu Boden und bekommt noch einen Tritt. Das mag hart und unfair klingen, aber hier geht es darum sich Respekt zu verschaffen.

Die anderen Yakuza weichen zurück. Plötzlich ein lauter Pfiff, ein Unterboss taucht auf. Ken kennt ihn gut. Er habe Bilder von den Yakuza gemacht, erzählt er später. Ein halbes Dutzend weitere Yakuza umzingeln uns, die alle ein anderes Kaliber als die drei Schläger sind.

Der martialische Auftritt ist reines Imponiergehabe. Es besteht keine Gefahr, wenn wir die Spielregeln beachten. Auch Yakuza sind nicht dumm. Der Mann nickt Ken zu. „Verschwindet ihr Affen“, sagt er zu den drei Schlägern. „Wir sprechen uns später noch.“

„Wer bist du?“, fragt er mich. „Guter Kick, hat mir gefallen.“ Er imitiert ihn und lacht, aber seine Augen bleiben dunkel. Wie meine. Eisige Schwärze übernimmt.

„Offenbar gab es ein Missverständnis mit diesen beiden Gajin“, erwidere ich. „Sie wollen bezahlen. Aber nur, was sie auch verzehrten. Und natürlich auch für den Tanz der Frau. Wie hoch war die Summe?“

„Das ist meine Cousine“, höre ich Ken sagen. „Sie hat mir viel beigebracht.“ „Ich verstehe“, erwidert der Unterboss. Sein Tonfall ändert sich, die Schultern sinken. Der Mann ist verunsichert. „Wir wollen natürlich keinen Ärger“, sagt er. „Aber die beiden müssen bezahlen!“

„Wie viel Geld habt ihr dabei?“, frage ich die Italiener. Die verängstigten Männer kramen etwa 20.000 Yen hervor, was mehr oder weniger 200 Euro sind. Ich nehme sie ihnen ab und reiche sie dem Unterboss.

„Mehr ist von den beiden nicht zu haben“, sage ich. „Von mir schon.“ „Genau die Summe, die sie uns schuldeten“, höre ich nach einem Moment bleierner Stille. Der Unterboss lächelt. „Vielleicht haben sie unsere Sprache nicht richtig verstanden.“

„Zum Glück verstehen wir uns gut“, erwidere ich. „Das ist sehr wichtig, wie ich finde. Das hilft eventuelle Missverständnisse zu vermeiden.“ Er zuckt unmerklich zusammen, hat sich aber sofort wieder im Griff und noch eine Überraschung für mich.

Er reicht mir eine VIP-Karte. „Damit habt ihr freien Eintritt in unseren Club“, sagt er und deutet eine Verbeugung an. „Wir wollen keinen Ärger. Danke, dass ihr geholfen habt.“ Die Yakuza ziehen ab. Keiner hat sein Gesicht verloren. Das war wichtig in dieser Situation.

Auf eine Konfrontation mit den Yakuza habe ich bewusst verzichtet. Jiro kann kein Karate. Yuki schon. Aber ich scheue mich davor, Elfchen einer Gefahr auszusetzen.

„Du bist unmöglich!“, sagt Yuki prompt und nimmt mich in den Arm. „Das hätte schief gehen können.“ „Für die“, erwidere ich. „Ich war doch richtig nett.“

Den Italienern gebe ich den guten Rat mit auf den Weg, sich von gewissen Etablissements fernzuhalten. „Seht es als Lehre an. Das Geld könnt ihr bestimmt verkraften.“

Wir sind zwei Tage später wirklich in den Club gegangen und hatten eine Menge Spaß, als die Polizei dort eine Razzia machte und die Yakuza dingfest machte. So ist das eben, wenn man einen Polizeibeamten als Onkel hat, der, wie ich auch, keine Yakuza mag.

Die kommerzialisierte Gewalt

Freudenhaus Europa im Jahr 2016. Die Säulen wanken, die Erde bebt. Auslöser sind keine Naturkatastrophen, die Erschütterungen haben einen politischen Hintergrund. Angezettelte Kriege, verschleierte Waffenlieferungen in Krisengebiete und die Schlacht ums Öl.

Gewalt wohin das Auge blickt. Selbst Kinder bleiben davon nicht (mehr) verschont. Dabei geht es weniger um Missbrauch, der leider auch vorhanden ist. Die Rede ist von Computerspielen, der Seuche unserer neuen Zeit.

Beim normalen Erwachsenen äußert sich Gewalt anders. Gebannt stiert Mann auf seine Helden, die sich im Boxring die Köpfe blutig schlagen. Diese zunehmende Verrohung im Sport sollte nachdenklich stimmen.

Staaten(lenkerInnen) gehen wieder anders mit Gewalt um. Sie transportieren sie in Krisengebiete, die sie oft selbst erschaffen haben. Man denke dabei nur an die USA, deren Masterplan für fast alle Kriege der Neuzeit steht. Und auch der (islamistische) Terror, ist auf deren Mist gewachsen.

Wobei die Ideologie des Islam sowieso ein williges Werkzeug der Mächtigen ist. Dieses Steinzeitdenken braucht nur minimale Gründe, um zu explodieren. Aber auch die frühe christliche Kirche in Form von Päpsten und Pfaffen, hat früher Gewalt gepredigt.

Im Namen eines toten Gottes sind Soldaten nach Jerusalem marschiert. Um die Seelen der Gläubigen vor den Muslimen zu retten. In Wirklichkeit ging es, wie bei den meisten Kriegen, meist nur um politische Macht.

Die Verfechter der politisch geprägten Ideologie des Islam hielten natürlich dagegen und schon man hat sich gegenseitig massakriert. Die Gewinner waren jene Herrscher, die behütet in ihren Gemächern saßen. Wer hätte das gedacht.

Im angeblich so kriegerischen Japan gab es niemals Glaubenskriege. Auseinandersetzungen hat man im frühen Mittelalter völlig anders gelöst. In meist rituellen Kämpfen trafen die beiden besten Samurai der verfeindeten Parteien aufeinander. Und nicht immer ging ein Kampf gleich bis zum Tod.

Das Schlachten begann erst später, als mongolische Invasoren den massenhaften Tod nach Japan brachten. Und dann haben auch Japaner, die kommerzialisierte Gewalt für sich entdeckt. Und perfektioniert. Das ist japanische Art.

Die buddhistische Lehre ist friedlich, wenn auch nicht völlig frei von Gewalt. Aber (kommerzialisierte) heilige Kriege mit allein-seelig-machendem Anspruch gegenüber Un- oder Andersgläubigen waren und sind dem Buddhismus fremd.

„Eine besondere Herausforderung bestehe in der Kommerzialisierung von Gewalt“, hat der buddhistische Professor Samdhong Rinpoche gesagt. Der Mann hat recht. Es ist mehr als offensichtlich, dass sich um Gewalt ein eigener Markt gebildet hat.

Nennen wir diesen Markt beim Namen, es ist die globale Rüstungsindustrie. Mit Waffen ließen sich schon immer gute Geschäfte machen. Die Faszination am Schlachten, an (falschen) Helden wird schamlos ausgenutzt.

Kommerzialisierte Gewalt heute findet kein Ende mehr. Ist ein Konflikt gelöst, wird von den Mächtigen ein neuer geschaffen. Das Ziel ist Kontrolle, Macht und Geld. Und vielleicht rottet man so nebenbei noch einen Teil der Menschheit aus. Damit die Eliten weiter in Sicherheit und Wohlstand leben können.