Gedanken einer Ausländerin: Deutschland im Faktencheck

Gedanken einer Ausländerin: Deutschland im Faktencheck

Dummheit und Arroganz sind oft schwer zu trennen. Werden beide noch mit Vorsatz gepaart, entsteht ein tödliches Gift. Schon vor der Corona-P(l)andemie, haben sich (staatlich) bezahlte Faktenchecker auf diese Weise produziert. Ihre sogenannten Erkenntnisse sind auf fruchtbaren Boden gefallen. Der Mensch glaubt bekanntlich nur das, was er glauben will.

Indoktriniert

Jeder hat (s)eine Meinung, die er sich angeblich aus Fakten gebildet hat. Egal ob Flüchtlings-, Klima- oder Coronakrise, was lebenslange Indoktrination aus Menschen in Deutschland macht, hat man die letzten Jahre gesehen. Auf Stammtischniveau wird also über Themen diskutiert, von denen die meisten keinen blassen Schimmer haben. Als Hilfsargument dienen Faktenchecks, Tweets und Studien, die man sich gegenseitig um die Ohren haut.

Die Verursacher solcher Diskussionen lehnen sich derweil zurück und planen bereits die nächste Großaktion. Aktuell wird neben der Corona-Berichterstattung auch kräftig Wahlkampf gemacht. Aber nur wenige bemerken das, die Angst vor dem Virus lähmt das Denkvermögen. Niemand scheint zu bemerken, dass in Deutschland seit Jahrzehnten mit der Verbreitung von Angst regiert worden ist.

Wenn die Angst regiert

Angst vor den Nazis, vor den Kommunisten, vor dem Klimawandel oder dem durch göttlichen Zorn verursachten Ende der Welt, all das sind gern genommene Themen, um Ziele durchzusetzen. Wobei letzteres nur als Beispiel dienen soll. Wie sehr sich die Meinung in Deutschlands bezüglich des Klimas in den letzten Jahren gewandelt hat, zeigt ein Artikel aus der Welt, der 2011 geschrieben worden ist. Damals gab es offensichtlich andere Interessen.

In der Coronakrise sieht das kaum anders aus. Die Impfung wird als Maß aller Dinge propagiert, Alternativen einfach nicht zur Kenntnis genommen. In den USA findet zur Zeit ein Umdenken statt. In den meisten Bundesstaaten sind die Masken schon gefallen, in Texas wurde deren Verordnung sogar unter Strafe gestellt.

Alternativen

Plötzlich ist auch die Gabe von Hydroxychloroquin und Ivermectin gegen Covid-19 wieder ein Thema. Nachdem in Indien die Todeszahlen nach der Impfung stiegen, hat man dort nun wieder mit Erfolg Ivermectin eingesetzt. In der richtigen Dosierung versteht sich. Gibt man die zehnfache Dosis ist es kein Wunder, wenn ein bereits geschwächter Patient an einer Vergiftung stirbt.

Warum das RKI, die WHO und auch die amerikanische Seuchenbehörde CDC den Einsatz der beiden Wirkstoffe ablehnen, wird vorerst deren Geheimnis bleiben. Spekulationen, dass mit diesen seit Jahrzehnten auf dem Markt befindlichen Medikamenten kein Geld (mehr) zu verdienen ist, sind natürlich aus der Luft gegriffen.

Meinung vs. Meinung

Deutschlands Medienlandschaft ist für den Einzelnen unüberschaubar. Die (über)regionalen Tageszeitungen sind so wenig unabhängig, wie SPIEGEL oder Die Welt. Dahinter stecken wahre Imperien, die Deutschlands Meinung kontrollieren. Als erstes Beispiel kann man die Funke-Mediengruppe nennen. Interessant ist auch die Medienmacht der SPD. Wem nach der Lektüre der Wikipedia-Artikel erste Zweifel an ausgewogener Berichterstattung kommen, ist auf einem guten Weg.

Alternative Medien wie Rubikon, KenFM, Tichys Einblick oder Die Achse des Guten, stehen dagegen im Dauerfeuer der Kritik. Da man bei Henryk M. Broder aus diversen Gründen vorsichtiger ist und vor allem CORRECTIV sich bei Roland Tichy nur eine blutige Nase holt, hat der Staat nun den Verfassungsschutz auf Ken Jebsen angesetzt. Angeblich verbreitet dessen immer erfolgreicheres Format KenFM reine Verschwörungstheorien.

Verschwörungen und Theorien

Wer den wankenden Hegemon USA kritisiert, hat schlechte Karten. Im Fall von KenFM wird dann über die Atlantik-Brücke Druck auf die deutsche Regierung aufgebaut. Dort hat man wie erwartet reagiert. Ken Jebsen wird das wenig interessieren, sein Format wird weiter existieren.

China- und Russland-Bashing steht zur Zeit hoch im Kurs. Nachdem bereits Donald Trump behauptet hatte, dass SARS-CoV-2 aus dem Wuhan-Labor stamme und dafür massive Kritik geerntet hatte, stößt nun sein Nachfolger Joe Biden ins gleiche Horn. Es ist die Flucht nach vorn, nachdem die finanziellen Verflechtungen des Labors mit der CDC bekannt geworden sind. Die Vermutung, das Virus sei künstlich, wird nun wieder offen diskutiert. So ändern sich die Zeiten.

Der Check der Faktenchecker

Schaut man sich CORRECTIV genauer an, wird die Verbindung zur Brost-Stiftung (WAZ-Gruppe / Funke-Mediengruppe) schnell klar. Unabhängigkeit sieht anders aus. Aber drei Millionen Euro gespendetes Gründungskapital sind bestimmt kein Grund, um Fakten zu Gunsten anderer zu verbiegen.

Gleiches gilt für den SPIEGEL und anderen „Checkern“, die die wahren Fakten gern ignorieren. Aber jeder darf (s)eine Meinung im besten Deutschland aller Zeiten haben, sofern er sich vor dem herrschenden Narrativ verbeugt. Der Rest ist Schweigen, der Rest wird wegzensiert.