Klartext: Die Meinung im Wandel der Zeit

Eigentlich sollte das mein letzter Blogeintrag werden. Aber eigentlich ist ein komisches Wort. Immerhin haben es nun 600 Beiträge an die Öffentlichkeit geschafft.

Was als harmloser Spaß begann, hat sich zu einem achtbaren Projekt entwickelt. Aktuell folgen 420 LeserInnen meinem Blog. Die wenigsten kommentieren. Aber das ist durchaus normal.

In vielen Beiträgen, habe ich ganz bewusst Reaktionen provoziert. Die Rechnung ging immer auf und prompt kamen die VerfechterInnen diverser Ligen aus der Deckung.

(D)Eine Meinung zählt!

Die eigene Meinung zu vertreten ist wichtig und gut. LeserInnen dürfen gern eine andere Meinung haben und sie mit mir teilen. Ich bitte sogar darum.

Aber wer nur (subtil) attackieren kann, wer (versteckte) Beleidigungen im sprachlichen Repertoire gepachtet hat, der sollte sich in extra dafür geschaffene Foren trollen. Dort streitet man oft und auch sehr gern.

Im Lauf der Zeit, hat sich dieser Blog und meine Meinung gewandelt. Einigen ist das suspekt. Deren Ego kann wenig mit einer Japanerin anfangen, die (ihr) Deutschland und die Deutschen kritisiert. Die rosa(rote) Brille trübt oft den Blick.

Ich kommentiere wenig, aber dafür ehrlich und sehr direkt. Und ich stellte gezielte Fragen, die man angeblich nicht verstehen (leiden) kann. Eitel Sonnenschein war gestern. Bei mir wird Klartext gesprochen.

Klartext

Klartext spreche ich auch über die Wiederwahl von Angela Merkel zur Kanzler-Kandidatin. Mangels Alternative(n). Nee, ist klar meine Damen und meine Herren von der CDU. Sie haben den sicheren (Alters)Sitz im Bundestag gewählt.

Da sonnt sich nun eine Frau im Beifall der Delegierten, auch wenn sie ein schlechtes Ergebnis eingefahren hat. Wie skrupellos muss man als Mensch sein, um so zu reagieren.

Und die Rote Karte bekommt von mir die ARD, die sich, durch das Verschweigen der Festnahme des Mörders von Maria Ladenburger, erneut an die Spitze der Lügenpresse setzt. Womit wir wieder beim Staatsfunk wären und beim programmierten Mensch. Möchte noch jemand „Verschwörungstheorie“ rufen?

Mord als Lohn der Hilfe

Maria durfte kurze 19 Jahre leben. Ein Flüchtling, hat ihr Leben ausgelöscht. Die Ironie, Marias Vater ist ein hoher EU-Beamter, der für Flüchtlingsfragen zuständig ist und Maria war als Flüchtlingshelferin tätig.

Das ist so tragisch, wie die Vergewaltigung zweier chinesischer Studentinnen durch einen Iraker in Bochum. Aber Flüchtlinge und Asylbewerber nun pauschal zu verdammen, ist völlig daneben. Das machen lediglich Populisten.

Die Masse der oft illegal nach Deutschland gekommenen Menschen ist friedlich. Dass viele nicht in dieses Land gehören, dass sie kein Recht und keine Chance auf Asyl haben, das steht dann auf einem anderen Blatt. Auch darüber muss man sprechen.

Bedürftigen zu helfen, ist nie verkehrt. Aber wer die Hand beißt, die ihn füttert, den muss man hart bestrafen. Darüber sollte man nicht nur reden, man muss es endlich tun.

Täter und Opfer in der Diskussion

Was mich massiv stört, ist die unsägliche Diskussion darüber, ob Deutsche ebenso kriminell wie „Ausländer“ sind. In der Statistik liest sich das anders. Man muss das aber sehr genau differenzieren. Und das wird oft nicht gemacht.

Von Asylbewerbern begangene Diebstähle mit Armut zu entschuldigen, ist zynisch. Entschuldigt das auch die Vergewaltigung von Frauen beim Samenstau?

Nehmen wir in Deutschland lebende Türken, die klar die Drogenkriminalität beherrschen. Zum Teil haben sie deutsche Pässe. Haben wir ein deutsches oder türkisches Problem?

Aber auch hier gilt, dass die Masse der Türken friedlich ist und keinen Ärger will. Leider ist es eine kriminelle Minderheit, die die öffentliche Meinung nicht nur beherrscht sondern auch langsam vergiftet.

Den Kardinalfehler begehen dabei aber die friedlichen Migranten, die sich nicht klar gegen ihre eigenen Leute stellen. Ganz im Gegenteil wird deren Verhalten oft noch toleriert. Auch darüber muss man reden.

Und über jedes Opfer, über jede Tat, die durch wen auch immer begangen worden ist. Und wenn es ein „Flüchtling“ war, der Oma Ernas Kaffeekasse stahl, dann wird er wieder ausgewiesen. Da gibt es keine Diskussion.

Tat und Täter

Apropos Opfer! Wer die Pressekonferenz der Polizei in Bochum gesehen hat, dem sind vielleicht einige Dinge aufgefallen. Unter anderem war die Rede von einem „gefährlichen Gegenstand“, mit dem die beiden Frauen bedroht worden sind.

Der Täter, ein Iraker, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Und ich behaupte an dieser Stelle, es war nicht seine erste Tat. Die abstruse These, dass Familienväter harmlos seien, wird damit ad absurdum geführt. Aber auch das sollte man nicht pauschalisieren.

Leider ist dies kein Einzelfall. Die männlich dominierte Gesellschaft arabischer Staaten, sieht Frauen als dem Mann untertan an. Und diese Mentalität wird auch ins Gastland transportiert. Mit allen negativen Folgen.

Wer derart gezielt seine Opfer sucht, wie der Iraker und vermutlich ein Messer benutzt, hat bereits einen kriminellen Hintergrund. Aber das hat niemand überprüft. Stattdessen Hunderttausende nach Deutschland gewunken, die eben nicht alle harmlos sind.

Mit Gewalt und Waffen kenne ich mich aus. Auch damit, wie, warum und wann Täter sie benutzen. Und ich habe im Lauf der Jahre eine sehr gute Vorstellung davon bekommen, was Kriminelle bewegt.

Ich zitiere noch einmal Professor Bassam Tibi, der in Syrien geboren worden ist und dessen Worte man für all die zugereisten Terroristen, Vergewaltiger und Mörder auslegen kann, die in Deutschland Straftaten begehen.

Wörtlich hat er gesagt: „Unter den Leuten aus meiner Heimat Syrien, die nach  Deutschland flüchten, befinden sich auch manche, die zuvor ihre Nachbarn ermordet haben – nicht alle sind Engel, Ingenieure und hochgebildete Akademiker, wie deutsche Medien suggerieren.“

Und es sind genau diese deutschen Staatsmedien mit ihrer Willkommenskultur, es ist unsere Bundeskanzlerin mit der Aushebelung deutscher Gesetze und ihrem Satz „Wir schaffen das!“, die eine indirekte Mitschuld an solchen Verbrechen haben.

Deutsche Streitkultur

Dieser Blog wird vorerst nicht geschlossen. Ich werde versuchen im gewohnten Rhythmus aus den USA zu schreiben. Neun Stunden Zeitunterschied werden das zu einer Herausforderung machen. Mit Abstand zu Deutschland werden sich Themen bestimmt wandeln. Aber wer schweigt, der macht sich schuldig.

„Ich hasse, was du sagst, und ich werde Mittel und Wege finden, dich von künftigen Diskussionen auszuschließen!“, ist das verbreitete Mittel deutscher Streitkultur.

Wenn sich nun einige LeserInnen aus diversen Gründen herausgefordert fühlen und (wieder) bei mir kommentieren möchten, so sollten sie sachlich zu bleiben. Streit (im Internet) ist nur verlorene Lebenszeit.

Man kann eine andere Meinung haben und trotzdem freundschaftlich diskutieren. Ich vermute, das haben die wenigsten gelernt. Aber verbale Attacken machen auch Zwerge groß.

JapanerInnen sind Patrioten, das ist nun mal so. Wir sind stolz auf unser Land, das wird sich niemals ändern. Ich bin doppelt stolz, denn ich habe (noch) beide Pässe.

Wem das nicht passt, wer sich und seine Herkunft als Deutscher verleugnet, wer lieber alles Fremde hofiert, den fordere ich auf zu gehen. Löscht meinen Blog aus eurem Reader, ich habe kein Problem damit.

Mir ist es gleich, ob diesem Blog fünfzig oder fünfhundert LeserInnen folgen. Ich weine niemand eine Träne nach. Qualität geht mir vor Quantität und kontroverse Sachlichkeit vor Unterstellungen.