Filmkritik: 47 Ronin – Die Ritter von der traurigen Gestalt

Es gibt Legenden, die überdauern Zeit und Raum. Die der 47 Ronin gehört dazu. Jedes Kind in Japan kennt ihre Geschichte, die viel vom Geist des alten Japan zeigt. Nun ist es oft Sitte alte Legenden auf Zelluloid zu bannen, oder besser als digitale Kopie. So auch mit dieser alten Legende geschehen. Und davon mag ich nun erzählen.

Bekanntlich bin ich ein großer Fan solcher Filme, ich habe bestimmt hunderte gesehen. Wirklich gut waren nur wenige. Ein schlechtes Drehbuch, magere Kulissen, fehlendes Budget ist oft der Tod von großen Filmen. Und das hätte 47 Ronin werden können. Aber die allzu wirre Story hat das verhindert. Auch Keanu Reeves hat einmal mehr versagt. Mit ausdrucksloser Mine kämpft er sich durch den mit allerlei CGI-Effekten gespickten Film.

In dem werden munter alle Legenden bedient. Müde Kulissen, denen man das Studio ansah, falsch dargestellte Tengu, eine Kitsunehexe, schräge Monster und die üblichen magischen Schwerter. Alle sind sie da. Den Zuschauer lassen sie allein. Dem Film gelingt es nie in Fahrt zu kommen und irgendwelche Symppathie zu wecken. Chemie zwischen Keanu Reaves (dem Halb-Japaner Kai) und Kô Shibasaki (als Fürstentochter Miko)? Keine Spur. Fast hatte man das Gefühl, das Gegenteil sei der Fall.

Reeves war einmal mehr die absoluter Fehlbesetzung eines Films. Seit Matrix, Constantine und Haus am See, habe ich kaum brauchbares von dem Mann ohne Mimik gesehen. Mit dem Regiedebut „Man of Tai Chi“, lag er ebenfalls daneben. Wobei der dank des Hauptdarstellers Chen Lin-Hu zumindest in den Kampfszenen um Welten besser war. Das Swordplay in 47 Ronin ist lächerlich. Große Kampfkunst? Fehlanzeige! Den Fight Choreographen hätte ich sofort gefeuert.

Stimmung kommt bei der mageren Handlung niemals auf, die nie die Richtung beibehält. Sie schlingert zwischen Fantasy, flachem Humor und Drama. Dazwischen beschwört sie händeringend eine fast vergessene Welt. Ehre, um die soll es in dem Streifen gehen. Aber allenfalls Langeweile wird darin vermittelt. Wir haben den Film in Original gesehen, was nicht minder schrecklich ist. Viele der japanischen Darsteller sprechen ein furchtbares Englisch und sind schwer zu verstehen. Auch Hiroyuki Sanada kann da wenig retten. Was soll der Mann auch machen, wenn Drehbuch und Regisseur versagen?

Woher der Film die guten Kritiken bekommt ist mir nicht klar. Sehen Männer mit anderen Augen? Oder hat der Kritik-Verstand bereits rituellen Selbstmord begangen, wie so mancher Samurai im Film? Im Abspann wird noch einmal die alte Legende beschworen und wie unvergessen die 47 Ronin auch heute noch sind. Für mich sind diese 47 Ronin nur Ritter von der traurigen Gestalt und ich empfehle den Film sofort wieder aus dem Gedächtnis zu streichen, oder ihn sich niemals anzusehen. Allenfalls für absolute Fans mag er taugen. Dazu gehöre ich nicht. Ich warte dann lieber auf Filme mit Donnie Yen (Ip Man) aus China, der das alles tausendmal besser kann. Oder vielleicht auf weitere starke Frauen, die in solchen Filmen meist Mangelware sind.

Mein Frieden mit Mann

Einige meiner Beiträge scheinen auf den ersten Blick männerfeindlich zu sein. So ganz stimmt das aber nicht. Zu meinem Verhältnis Mann gegenüber muss ich weiter ausholen. Fakt ist ich hatte nie eins. Meinem Papa vertraue ich blind, anderen männlichen Wesen stand ich meist skeptisch gegenüber. Das lag an deren Verhalten. Sie wollten etwas von mir. Was das war, habe ich als Kind nie verstanden. Immer suchten sie Nähe. Die konnte ich nicht geben. In meiner Gedankenwelt war lange kein Platz für Mann. Für mich waren das ungehobelte Klötze mit merkwürdigem Benehmen, die dazu noch schlecht rochen. Den Jugendfreund oder Spielkamerad hatte ich nie. Bei mir waren das immer andere Mädchen. Jungs empfand ich nur als lästig.

Ja, ich habe Jungs geschlagen. Aber die Gewalt ging nie von meiner Seite aus. Diese Angriffe haben mein Männerbild lange Zeit geprägt, sind aber mit Sicherheit nicht der Grund warum ich lesbisch bin. Das war ich immer schon. Als Teenager wollte ich es genauer wissen. Mehr von und über Mann. Aus Neugier. Dank Internet konnte ich mir nackte Männer anschauen. Aber empfunden habe ich nichts außer Ekel. Es soll Lesben geben, die sich schwule Pornofilme anschauen. Ich kenne keine. Meine Mädels machen das nicht. Ich schaue mir nicht einmal (angeblich) lesbische Pornos an, sonst bekomme ich Schreikrämpfe vor Lachen.

Klar hat Mann versucht mich von seinen Qualitäten zu überzeugen. Ein Date mit Mann hatte ich aber nie. Es blieb bei Wortgefechten, die mir den Spitznamen „Biest“ einbrachten. Und gegenüber Mann kann ich das noch immer sein. Was empfinde ich heute für Mann? Immer noch nicht wirklich viel. Ich habe akzeptiert, dass Mann in meinem Leben eine gewisse Rolle spielt. Als Dozent, Komilitone, Kollege. Männliche Freunde habe ich nicht. Eine Ausnahme ist mein schwuler Cousin Ken. Mit ihm kann ich reden. Aber er ist nicht der typische Mann. Immerhin konnte er mir gewisse Einblicke in die Gefühlswelt von Männern geben. Wie sie ticken, warum sie so sind. Ken ist nicht so.

Bei meiner Aufzählung habe ich bewusst das Wort „Chef“ vergessen. Mit Mann als Chef kann ich nicht. In den letzten 3 Jahren hatte ich das große Glück eine Frau als Vorgesetzte zu haben. Auch in Zukunft möchte ich lieber mit Frau arbeiten. Für mich ist das angenehmer. Ich ticke auch anders als die typische Frau. Meine Welt ist von Frauen geprägt. Mann hat dort keinen Platz. Aber wie bin ich, was bin ich? Wer die Japanischen Azumi Filme kennt mag eine ungefähre Idee davon haben, wie ich mich als Teenager gesehen habe. Weniger als Killerin, aber als Kriegerin des Lichts. Auch wenn ich mich als Deutsche fühle, ein Teil von mir wird immer Japanerin sein. Und Japaner haben eine andere Tradition zu Kampf und Gewalt. Sie war Teil unserer Kultur und Geschichte. Nun will und wollte ich nie anderen Menschen töten. Aber der Kampf bestimmt mein Leben. Ich muss immer gegen etwas sein, für etwas kämpfen. Nicht unbedingt mit meinen Fäusten. Worte erfüllen den gleichen Zweck. Daher steckt noch immer viel Azumi in mir. Und Aya Ueto, die Darstellerin der Azumi, könnte glatt meine jüngere Schwester sein.

Ich bin sehr forsch und selbstbewusst. Das kommt bei vielen Männern nicht gut an. Vielleicht lagen meine Schwierigkeiten mit Mann an einer oft ähnlichen Denkweise. Ich kann sehr spöttisch sein und richtig gut provozieren. Zwei junge Koreaner durften das vor einer Weile im Asia-Shop erleben. Sie machten Yuki und mich an. Die beiden hatten Glück, dass der Besitzer sie vor die Tür setzte. Aber einige Nettigkeiten bin ich noch losgeworden. Die trafen schlimmer, als Hiebe. Das Verhältnis Japan – Korea ist in etwa mit dem zwischen Deutschen und Engländern zu vergleichen. Entsprechend nette Schimpfworte sind über die Jahrhunderte entstanden. Mit älteren Männern – Vatertypen – hatte ich wenig Probleme. Das lag an deren oft schon recht abgeklärter Sichtweise der Dinge. Sie konnte ich als Lehrer akzeptieren.

Yuki und ich schauen uns gern Filme an. Fantasy, Liebe, Drama. Nicht nur Frau – Frau! Das ist auf Dauer öde. Für mich faszinierend sind (normale) asiatische Liebesfilme. Wobei das Wort normal da eine andere Qualität hat. In Asien ist nichts wirklich normal. Diese Filme und ein über die Jahre notwendiger Kontakt mit Mann, haben mein Männerbild nun leicht verändert. Auch mein Blog trägt weiter dazu bei. Mittlerweile finde ich es interessant mit Mann zu diskutieren. Und solange keine Totschlagargumente kommen macht das auch Spaß. Keinen Spaß verstehe ich bei männlicher Gewalt gegen Frau, oder einer entwürdigenden Behandlung. Da werde ich zur Radikalfeministin.

Vermutlich wird Mann nie eine zentrale Rolle in meinem Leben spielen. Und doch habe ich meinen Frieden mit ihm gemacht. Der Bösewicht früherer Jahre ist einer Figur gewichen, mit der ich gut leben kann. Nur nicht in meiner Nähe.

About (lez) Movies

Today i want to talk about lez Movies. Movies i like of course! lol I am a huge fan of Web Series and Indie Movies. And not necessarily of the ones made my women 😛 Surprised? lol I don’t even like to watch lez Movies all the time. Don’t get me wrong, i’ve seen a lot of them. But the Stereotypes they show make me kinda sick! I am some romantic soul and yes, i do like a happy End! And to many lez Movies don’t have that. It’s like: One of the Lovers has to die. Often by a Car Accident *yawns*, or Drug abuse. I often asked myself why?

Annie and Maggie is a very good example for such crap. It was a low Budget Movie and even the acting wasn’t very good. Though i did like the Story somehow. But when Maggie had to die by this Car Accident, i was close to throw something to the wall! Damn it! Such a Stereotype, such a stupid ending! I think they made it like that, since a lesbian Love has to have such tragedy. Gay People are still not fully accepted by the Society. And to destroy the „holy Family“ for a Gay Love is still something unacceptable.

Lip Service: I really liked Season One! Ok, i am not really into (Hardcore) Sex Scenes. The Love between Cat and Frankie made the Shows worth to watch. But the Producer/s messed it up! Harriet Brown (HB) did create amazing Characters, an amazing Show. But letting Cat die was just lame! I don’t beleive that the Actors had other Engagements, actually there is no proof for it. The poor excuse of HB that she had to act quick is as lame. I am a Writer myself. And even i can think of half a dozend better scenarios. Even now after the death of Cat! Everything was done to let Cat move away. But die? NO! Yuki, my Girlfriend was shocked when Cat had to die. I could see the tears in her eyes, how hard she has been hit emotionally. And i felt the same. I was so much hurted, i was so upset, that i turned off the TV. It took us a while – some days – until we watched the rest of Season Two. We both liked Tess a lot. She is cute, she is nice. But we will never know what happens to her, since the stupid BBC cancelled the Show in January 2012. FU BBC! lol

Nightwatch, Fingersmith and Tipping the Velvet are Movies based on the Novels of Sarah Waters. I liked Fingersmith best! Thumbs up BBC! lol

Lez Web Series: Easy Abby http://easyabby.com/ is a Web Series created by Wendy Jo Carlton. I like Abby which is played by Lisa Cordileone.

Girl/Girl Scene: http://www.girlgirlscene.net/ Wow!!! Tuckie Williams has the nicest smile i’ve ever seen … ok ok my GF has a nicer one *laughs* GGS is a bit to much about Sex. But still worth to watch.

LESlieVille: http://www.leslievilleseries.com/ Cute acting, believable Actors! Romance … 🙂

Some days ago i was reading this: http://www.afterellen.com/2013/05/rip-lesbians-tv-2013

And i have to agree. It seems the days of good lesbian (TV) Movies are over for now. It was all new, it was exciting. But i guess it wasn’t the great success most producers expected. So is the Trend over? I don’t hope so! I really would like to see strong lesbian Characters in Movies again. Such like me *coughs*

That’s it for today, i am running out of words. Actually i think about rewriting and continuing this Blog in Japanese or German. English is just to hard for me.