Islam, Scharia, Kopftuch – Teil 3: Im Zeichen der Burka

Vor einigen Monaten, hatte ich zwei zum Teil kontrovers diskutierte Artikel über den Islam, die Scharia und das Kopftuch geschrieben, die sich einerseits auf Studien stützen und zum Teil meine eigene Meinung sind.

Wie immer haben Gutmenschen das weitgehend ignoriert. Das macht man so, als Linke(r). Diskussionskultur Fehlanzeige. Aber das hatten wir alles schon. Wer sie noch nicht kennt und / oder erneut lesen mag:

TEIL 1

TEIL 2

An meiner damaligen Meinung hat sich nichts geändert. Sie hat sich im Gegenteil noch verschärft. Vor allem nach diversen Versuchen junger Muslimas, nun auch die Burka als offizielles Kleidungsstück im Schulunterricht durchzusetzen.

Einen kleinen Lichtblick im Meer der Absurditäten, hat es an der Stuttgarter Universität gegeben. Nachdem studierende Muslime die Bibliothek als Betraum benutzten und anderen Studenten den Zugang verweigerten, hat der Rektor klargemacht, dass die Uni kein Ort zum Beten sei.

Ein Sprecher der Universität wörtlich: „Die Universität ist ein säkularer Lernort. Möglichkeiten zum Beten bestehen in Räumen der Stille am ökumenischen Zentrum und in den campusnahen Kirchen und Moscheen.“

Die Lüge von der Selbstbestimmung

Ich stehe seit Jahren für sie Selbstbestimmung von Frauen. Und ich erwarte einfach, dass Mann das akzeptiert. Aber was hat eine Frau hinter einem Schleier mit Selbstbestimmung zu tun? Dieser Schleier wird von alten Männern gefordert, die eine überholte Ideologie verehren und ihre Frauen und Töchter unter die Knute der Burka zwingen.

Nun sehe ich schon die (G)Eiferer in die Hände spucken und heftige Worte gegen mich finden oder mich als böse Ketzerin mit dem Tod bedrohen. Wende ich mich doch gegen die Worte ihres allmächtigen Gottes. Dumm nur, dass der nicht existiert.

Dumm auch, dass der Koran niemals eine Verschleierung forderte. Die entsprechende Sure ist Auslegungssache und nach Ansicht moderner Muslime schon lange nicht mehr zeitgemäß.

„Wenn Gott gewollte hätte, dass wir (Frauen) uns völlig verschleiern, hätte er das dann nicht explizit im Koran geschrieben?“, hat eine junge Türkin gefragt und für Entsetzen bei ihrer Familie gesorgt.

„Kopftuch, Burka, Niqab sind Symbole, die aus einer altvorderen Zeit und Denkweise stammen“, hat sie weiter gesagt und dafür sowohl Applaus wie Drohungen bekommen. Sie geht in die Moschee, aber frömmelt nicht. Und sie zwingt keinem ihren Glauben auf.

Ins gleiche Horn stieß vor einigen Jahren die mittlerweile umstrittene Lamya Kaddor. In einem Artikel für das Goethe Institut stellte sie die Frage, ob die im Koran geforderte Verschleierung des Kopfes noch ihren ursprünglichen Zweck erfülle.

Der Zweck sei (damals) gewesen, die Frauen vor den Begehrlichkeiten der Männer zu schützen. Im Deutschland der Gegenwart erfülle die Verschleierung den ursprünglichen Zweck des Schutzes nicht mehr. Sie sorge sogar eher für das Gegenteil dessen, was Gott beabsichtigt habe, indem sie ihre Trägerin Nachteilen, etwa durch Diskriminierungen, aussetze.

Der Koran und die Verschleierung

Wie sehr muss es radikale Muslime und deutsche Gutmenschen getroffen haben, als Scheikh Khaled Omran von der Universität Kairo in einem Interview der ARD sagte:

„Ein Kleidungsstück darf nicht körperbetont, nicht enthüllend und nicht eng anliegend sein. Das sind die drei Kriterien. Dazu kommt jedoch, dass die Kleidung die Hände und das Gesicht nicht bedecken darf.

Zwar seien die Frauen des Propheten Mohammed laut Omran dazu verpflichtet gewesen, einen Gesichtsschleier zu tragen. Doch diese Ausnahmen würden keine Rechtfertigung für Nachahmung bieten. Vollverschleierung sei lediglich eine Tradition.“

Lamya Kaddor schreibt zur Verschleierung: „Aus Sicht einer gläubigen Frau bedeutet das, jene Bereiche des weiblichen Körpers, die hinsichtlich möglicher Sexualkontakte heutzutage elektrisierend wirken, nach wie vor ordentlich unter der heute üblichen Kleidung zu bedecken.

Was wiederum ordentlich, angemessen oder anständig ist, ist der Vernunft jeder einzelnen mündigen Bürgerin unterworfen, da es für die Gegenwart keine konkreten Vorgaben seitens der islamischen Quellen gibt.“

Und damit ist die Lüge der Vollverschleierung bereits entlarvt, die lediglich der Macht von Männern über Frauen dient. Aber jeder darf eine andere Meinung haben. Aufzwingen sollte er sie anderen aber nicht.

Leider tun das viel zu viele Muslime, bei jungen Frauen gibt es einen deutlichen Gruppenzwang. Sie werden von Freundinnen zum Kopftuch gedrängt. Weigern wird mit Ächtung bestraft, der absolute Horror für eine Frau.

Besonders hervor tun sich einmal mehr deutsche Konvertiten, die alles besser wissen und am frömmsten sind. Diese Menschen verraten ihr eigenes Land und wenden sich einer Götzenverehrung zu, die noch immer am Rand der Steinzeit lebt.

Tradition und Moderne

Niemand hat etwas gegen Traditionen. Ich weiß von türkischen Freundinnen, dass sie in der Moschee Kopftuch tragen. Sie besuchen sie aber oft nicht aus religiöser Überzeugung, sondern „weil man das eben so macht.“ Wie die Christen, die auch oft nur widerwillig in die Kirche gehen.

Ich will noch einmal Onkel Ahmed zitieren, den alten, türkischstämmigen Ladenbesitzer aus Düsseldorf, den ich schon fast mein ganzes Leben kenne. Er, der schon lange nicht mehr wirklich gläubig ist, geht trotzdem ab und zu in die Moschee.

„Ich treffe dort alte Freunde“, sagt er und lacht verschmitzt. „Und hinterher trinken wir ein Bier.“ Auf meine Bemerkung hin, dass Alkohol doch verboten sei, hat er die Augen verdreht.

„Die meisten von uns sehen das nicht so eng“, sagt er. „Bier ist gesund und die Moschee für uns nur eine Ort der Begegnung. Wir reden über alte Zeiten, Fußball und haben Spaß, weil der Iman für eine andere Mannschaft schwärmt.“

Was so einfach klingt, ist auch für Onkel Ahmed ein Reifeprozess gewesen. Ich habe ihn dazu befragt und einen Artikel darüber verfasst, den ich in den kommenden Wochen veröffentlichen werde.

Schleier über Deutschland

Über Deutschland liegt ein Schleier, der schon in den Köpfen mancher Menschen beginnt. So hat der Kulturausschuss des niedersächsischen Landtags einer 16jähringen Schülerin erlaubt, mit Niqab, der Vollverschleierung, am Unterricht teilzunehmen.

Damit hebelt der Ausschuss das Landesschulgesetz aus. Zwar betonte man, dass es sich dabei lediglich um eine einmalige Ausnahme handele, aber der Schaden für ganze Deutschland ist bereits angerichtet.

Alexander Marguier, Chefredakteur beim Magazin CICERO, hat es klar formuliert. „Natürlich sei es bereits eine Groteske, die Vollverschleierung im Unterricht mit dem Hinweis auf den Integrationsprozess zu rechtfertigen. Denn sowohl Niqab wie auch Burka seien augenfällige Symbole einer totalen Integrationsverweigerung – deren staatliche Duldung der Desintegration gewaltigen Vorschub leiste.

Sie müsse nämlich als eine Ermunterung an sämtliche in Deutschland lebenden islamischen Fundamentalisten verstanden werden, ihre Töchter ebenfalls in einem Gewand zur Schule zu schicken, das sie zu Außenseiterinnen stigmatisiere und ihnen darüber hinaus eine aktive Teilnahme am Unterricht praktisch unmöglich mache“

Dieses Mädchen hat damit einen Sieg für eine Ideologie errungen, die dem mittelalterlichen Denken alter Männer entspricht. Zwar hat sie sich scheinbar selbst verwirklicht, aber ist das wirklich so? Hat sie nicht vielmehr als williges Instrument gehandelt, das sich langsam radikalisiert?

Aber Deutschland schaut gern weg, wenn es um die Befindlichkeiten von Islamisten geht. Aydan Özoguz, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, hat sogar „Augenmaß beim Umgang mit Islamisten“ gefordert. Ist die Frau noch normal? Sieht niemand, wie sehr die deutsche Politik bereits von Muslimen unterwandert ist, die ihre kruden Thesen gezielt vertreten?

Die Herrschaft der Alten

Als Kinder lernen wir, die Eltern zu ehren. Die Eltern hießen früher „die Ältern / Aeltern.“ Das Wort stammt aus dem 8. Jahrhundert und lautete dort Eltiron / Altiron. Und vor diesen Älter(e)n haben Menschen stets Respekt. Gelten sie doch als gütig und weise.

In meinen Augen sind das viele Ältere nicht. Das mag Teil meines rebellischen Geistes sein oder ist meinem Alter geschuldet. Wie kann es weise sein Frauen in schwarze Säcke zu stecken?

In kriegerischen Zeiten, vor tausend und noch mehr Jahren, als der Trieb die Moral bestimmte und der Mann seine „Blume“ (Frau / Tochter) vor den Augen Fremder schützte, mag ein Kopftuch oder ein verhüllendes Gewand angebracht gewesen sein. Ein Sack war das nie.

Aber kein Gott hat das gefordert, das waren klar Menschen ihrer Zeit. Menschen haben Talmud, Bibel und den Koran geschrieben und dann Religion damit „gemacht.“ Das wäre alles gut, wenn diese Religion immer friedlich wäre.

Aber so wenig wie Menschen miteinander in Frieden leben können, wird es „ein rachsüchtiger Übervater“ tun. Menschen haben ihn und seine Worte erfunden und benutzt, um die Massen zu beherrschen. Der Buddha hat das nicht gemacht.

Es sind diese Alten, die eine Jugend verhetzen, die ohne Identität aufwächst. Es sind diese Alten, die junge Mädchen Zeit ihres Lebens mit einem Ziel erziehen, gläubige, gottesfürchtige (Ehe)Frauen zu sein. Natürlich dem Willen des Mannes untertan, der sie nach Lust und Laune benutzen kann.

Der Staat und die Religion

Der deutsche Staat, die Behörden, die PolitikerInnen, alles duckt sich vor dem politischen Islam. Die Entscheidung aus Niedersachsen ist Munition für die rechte Szene und weckt bei vielen Deutschen Unverständnis.

Diese Schülerin wird vielleicht ihren Abschluss machen. Was danach mit ihr passiert? Nicht mehr viel. Sie wird keine Stelle finden, niemand wird sie als Studentin akzeptieren. Es sei denn, dass ganz Deutschland langsam verblödet und zum Islam konvertiert.

Erste Schritte scheint es bereits zu geben. Das Schweinefleisch in Schulen und Kindergärten ist verpönt, christliche Lieder werden zum Teil nicht mehr gesungen, wenn Muslime in der Gruppe sind. Christliche Würdenträger nehmen die Kreuze ab, wenn sie eine Moschee betreten. Und die Polizei zieht dort bei einer Razzia die Stiefel aus.

Weigert sich aber ein deutscher Schüler eine Moschee zu betreten, wird ihm von der Schule ein Bußgeld auferlegt. Irgendetwas stimmt nicht mehr in diesem Land. Der Rechtsstaat führt sich weiter ad absurdum, wie er das bereits seit Jahren macht. Quo vadis Deutschland, wohin führt dich dein Weg?

 

 

 

 

 

 

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Am Anfang war das Wort

Freundinnen haben mich auf meinen Blog angesprochen. „Wo sind unsere Themen?“, haben sie empört gefragt. Aber was sind „unsere Themen“, was genau meinen sie damit? Meine Antwort gibt es literarisch aufgearbeitet auch als Worte für die Öffentlichkeit.

Die ursprüngliche Intention meines Blogs war klar feministisch, lesbisch. Ich wollte mit meinen Erfahrungen anderen Frauen helfen, den für sie richtigen Weg zu gehen. Feminismus und lesbische Themen sollten dabei im Vordergrund stehen.

Sehr schnell habe ich erkannt, dass ich mich damit in eine Ecke stelle. Aber Lesben haben viel zu lange ein Schattendasein gefristet und sind von der Gesellschaft verachtet worden. Das wollte ich klar anders machen. Außerdem gibt es bereits genug Seiten zum Thema. Und ich bin keine Kopie.

„Du schreibst Mainstream!“, kommt der Vorwurf und das hübsche Näschen wird gerümpft. Aber ist das wirklich so? Ich stehe mitten im Leben. Eine Japanerin in Deutschland, die beide Sprachen spricht und mit Karate und BWL gewappnet ist.

Ich gehöre in keine Nische in die mich ohnehin nur die anderen stellen. Homophobe und religiöse Fanatiker ersticken meist selbst an ihrem Hass. Aktuelle Themen, wie „Die Affäre Böhmermann“, oder Kritik an der Kanzlerin, betreffen alle Menschen. Warum also soll ich schweigen?

Einige lesbische Feministinnen verrennen sich oft in einer Art lesbischer Ideologie. Alles was nicht lesbisch ist, wird klar abgelehnt. Mit meiner scheinbaren Anpassung an die Gesellschaft, haben sie ein mittelschweres Problem. Sie wittern Verrat an unserer Sache, was blanker Unsinn ist.

„Ich finde es aber wichtig klare Positionen zu beziehen“, sagt eine Kritikerin zu mir. Aber genau das mache ich. Mein Blog spricht immer wieder reine Frauenthemen an, mit denen Männer wenig können. Und doch lesen sie tapfer mit. Auch wenn ich ihre Zähne knirschen höre. Danke Jungs. Gut gemacht!

Die frühe Lesbenbewegung hat natürlich nach einer Nische gesucht und sie zum Teil mit Büchern und wunderbaren Filmen gefunden. Aber Bücher und Filme sind nicht auf ein exklusives Publikum beschränkt. Ein Karateschüler hat mir vor einigen Jahren grinsend gestanden, dass auch er die Serie „L-Word“ kennt.

Auch heute gibt es noch Lesben, die totale Männerhasserinnen sind. Ich habe meinen Frieden mit Mann gemacht. Klar stichele ich, oder rufe gern „Chauvi!“ in die Runde. Wo ist das Problem? Männer erzählen auch Blondinenwitze. Nur wer mit dumm kommt, hat ein 1,62 Meter großes Problem.

Lesben, das sage ich ganz selbstbewusst, sind mittlerweile in der Gesellschaft angekommen. Sie sind ein Teil des Ganzen und müssen sich nicht länger verstecken. Und genau aus diesem Grund, ist dies kein rein feministisch, lesbischer Blog.

Mein Ziel, meine Vision, ist eine Welt, die keine Unterschiede kennt und in der wir alle Schwestern und Brüder sind. Eine Welt, die in Frieden miteinander lebt, mit Respekt und Toleranz für jeden. Danke fürs lesen!

Der Showdown

„Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um“, lautet ein Sprichwort, das ich so noch nie gesehen habe. Schon immer habe ich Orte besucht, die andere mieden. Angst als Frau in Deutschland? Wo bitte leben wir! Mein Selbstbewusstsein, hat mich in einige brenzlige Situationen gebracht. Aber kann ich zusehen, wie ein alter Mann verprügelt wird?

Tatort, der Hauptbahnhof von Düsseldorf vor einigen Jahren. Die Täter waren Jugendliche. Ihr Motiv vermutlich Frust. Und die Lust an Gewalt, wie das filmende Handy zeigt. Dem alten Mann habe ich an diesem Tag vermutlich das Leben gerettet. Die Täter hat man nie gefasst. Was mich zur Frage bringt, wer rettet mich?

In Deutschland und ganz Europa herrscht Frieden. Die Renten sind sicher und die Straßen auch. Bis auf Köln, Frankfurt, Nürnberg, Stuttgart und nun München. Dort sind Frauen auf der Flucht. Es ist keine Lüge und es sind keine Einzelfälle, die Zahl der Gewalttaten steigt. Die Täter verdanken wir auch einer gescheiterten Politik.

Es ist kurz nach 22 Uhr, als es zu einem Showdown kommt. Das Training ist beendet und wir steigen in den SUV. Der Parkplatz ist hell beleuchtet. Ärger gab es dort noch nie. Aber die Hand an meiner Schulter spricht eine andere Sprache. Und eine Stimme fordert Geld.

Yukis Schrei lässt mich reagieren, mein Ellbogen trifft ultrahart. Elfchen wird gleich von zwei Vermummten attackiert, die sie aus dem Auto zerren. Mein Angreifer liegt am Boden und bekommt noch einen Tritt. Dann bin ich bei Yuki, die sich befreien kann. Schon schlägt das Schicksal grausam zu und die Bösewichte leiden.

Kurze Pause, harter Schnitt. Die Regie hat ein Einsehen mit den LeserInnen. Die Angreifer sind keine bösen Männer sondern meine Freundin Linda mit ihrer Crew. Die Szene ist nur eine Demonstration für unsere Frauengruppe. Wir haben einen Ernstfall simuliert.

„Wichtig ist es keine Angst zu zeigen und sofort zu reagieren“, gebe ich den staunenden Mädels zu verstehen. „Wer euch aus einem Auto zerrt, hat wenig Gutes im Sinn. Ein Ellbogen, ein Tritt ist also legitim. Präventation ist aber ebenso wichtig. Einsame, dunkle Orte solltet ihr meiden. Parkt eure Wagen dort, wo viele Leute sind. Bleibt im Licht.“

„Wie ist das, wenn der Angreifer eine Waffe hat?“, will ein Mädchen wissen. „Kann man sich dagegen auch wehren?“ „Theoretisch schon“, sage ich und ernte überraschte Blicke. Yuki feixt, sie weiß was jetzt passiert und wie ich über Entwaffnungen denke.

„Sogenannte Experten zeigen bei Shows und youtube-Kanälen gern, wie sie Angreifer lässig entwaffnen. Dabei gehen sie immer davon aus, dass sich die Waffe in unmittelbarer Nähe befindet und der Bösewicht ein Dummkopf ist.“ Ich nicke Linda zu, die eine ungeladene Gaspistole aus der Tasche zieht. „Wir werden euch das demonstrieren.“

Linda, als ehemalige Polizistin und Inhaberin einer Security Firma, hat einen Waffenschein. Sie kann gut schießen und hat es schon gemacht. „Geld, oder Höschen!“, sagt sie frech und alles lacht. Linda ist ganz Profi und hält Abstand zu mir. Ein falscher Schritt und sie wird schießen. „KLick“ und Mayumi-chan ist tot.

„Ein Profi macht einen Schritt zurück, wenn ihr einen Schritt nach vorn geht. Er zögert kaum und Peng! Ihr müsst immer damit rechnen, dass ein Angreifer keine Hemmungen hat“, erkläre ich. „Und gegen eine Waffe, egal ob Pistole oder Messer, kann man nur immer schlecht aussehen. Und für 50 Euro will sich niemand erschießen lassen. Gebt sie und alles ist gut. Manchmal hilft schon eine kleine Lüge. Sagt vielleicht, dass ihr Kinder habt und wenig Geld.“

„Aber was mache ich, wenn er mich vergewaltigen will?“, bohrt das Mädchen weiter. „Da muss doch was gehen!“ „Natürlich“, erwidere ich. „Aber dazu muss er in deine Nähe kommen. Linda macht zwei Schritte auf mich zu und hält mir die Waffe vors Gesicht.

„Es gibt immer mehrere Möglichkeiten einer Reaktion“, erkläre ich. „Reden ist wichtig! Der Fokus des Täters muss von der Waffe weg. Ihr müsst ihn ablenken, zum nachdenken zwingen. Er wird die Waffe automatisch senken und ihr schlagt zu. So!“

Mit einer blitzschnellen Bewegung hebele ich Linda die Waffe aus der Hand und lasse nun sie in die Mündung schauen. „Das Risiko bleibt trotzdem hoch. Bei einem Messer, oder Pistole müsst ihr immer damit rechnen, auch selbst verletzt zu werden. Aber ein Stich ins Bein ist immer noch besser, als eine vollzogene Vergewaltigung.

Selbstverteidigung fängt immer im Kopf an“, gebe ich der Gruppe mit auf den Weg. Ein Leitspruch, den ich in jedem Training zitiere. „Ihr müsst zwingend den Einzelfall sehen. Zwar mag ich keine Entwaffnungen, aber wir werden sie trotzdem weiter lernen. Für den möglichen Ernstfall und damit ihr wisst, wie ihr dann reagiert.“

Das Mädchen lässt nicht locker. Sie ist neu in der Gruppe und der burschikose Typ. Kräftig, ohne wirklich dick zu sein. Lustige Augen, die nun ernsthaft blicken. „Und wenn mich jemand einfach nur verletzen will, was dann?“, will sie wissen. „Wie reagiere ich?“

„Mit Disziplin“, erwidere ich. „Aber du sorgst auch dafür, dass er das niemals wieder macht.“ Entsetzt schaut sie mich an. „Du … du meinst ich soll …“ „Ich meine, dass du dich wehren sollst“, sage ich. „Hart und konsequent! Nase, Kehlkopf, Augen, Hoden triffst du immer! Aber ein Tritt mit dem Absatz auf die Zehen wirkt auch wahre Wunder. Dann rennst du weg und suchst Hilfe.“

Sie hat verstanden und lacht. Müßig zu sagen, dass sie weiter mit Fleiß und Eifer trainiert. Sie hat Zukunft und großes Talent, das gilt es zu fördern. Als Fazit bleibt zu sagen, dass es nie eine ultimative Sicherheit gibt. Aber Frauen – und auch Männer! – müssen sich wieder zu wehren lernen.

Es geht dabei weniger um Gewalt, die Stärkung des Selbstwertgefühls steht im Vordergrund. „Frauchen und Männchen“ sind Opfer für Täter, ihr oft gebückter Gang lädt zur Straftat ein. Wer aufrecht durchs Leben geht, hat mehr davon. Nur Bücklinge schwimmen mit dem Strom.

Aber du kannst doch Karate!

„Aber du kannst doch Karate!“, ereifert sich Carola und stemmt die Arme in die Hüften. Ich schenke ihr ein Lächeln und verlegen schaut sie weg. Was schwerer wirkt, die bleierne Stille, oder jener Satz, ist schwer zu sagen. Dass er daneben ist steht für mich fest. Aber ich will erzählen, wie es dazu kam.

Carola gehört zu meinem Bekanntenkreis. Sie ist die Schwester einer Freundin, Sozialpädagogin und eine Seele von Mensch. Aber auch lustig und kämpferisch, wenn es um Frauenrechte geht. Carola ist eine Grüne und vertritt schon fast sklavisch die Politik im Ländle. Und auch Mutti Merkels Willkommenskultur.

Wir sprechen über Köln und andere Städte, über schlechte Erfahrungen mit Männern und sexuelle Gewalt gegen Frauen. Gebetsmühlenartig wiederholt Carola immer wieder, man könne nicht alle Flüchtlinge über einen Kamm scheren und Deutschland habe die moralische Verpflichtung Menschen auf der Flucht zu helfen.

Nun hat niemand in unserer Runde etwas gegen Flüchtlinge gesagt. Niemand ist gegen hilfsbedürftige Frauen und Kinder. „Aber es kann doch nicht sein, dass so viele allein reisende junge Männer sind, die definitiv nicht aus Syrien stammen!“, sagt Linda und entfacht ein Feuer damit.

„Das stimmt aber so nicht!“, widerspricht Carola sofort. „Ich selbst bin als Helferin tätig und sehe das Elend …“ „Sieht du auch die Männer?“, fragt Linda. „Und weißt du auch woher die kommen?“ „Ja, nein“, kommt es von Carola. „Also die meisten haben ja alles verloren. Und klar haben die keine Papiere mehr. Aber die kommen alle aus …“

„… Nordafrika“, vollendet Linda den Satz, „Afghanistan und dem Irak. Deren einzige Absicht ist ein angenehmes Leben in Europa zu haben, wo bekanntlich Milch und Honig fließen und angeblich jede Menge leicht zu habende Frauen sind.“ „Du klingst wie eine Rechte!“, giftet Carola. „Das hätte ich nicht von dir gedacht!“

„Wieder das typische Totschlagargument“, mische ich mich ein. „Alle sind Rechte, die die Wahrheit sagen. „Was wisst ihr denn schon?“, sprudelt es mit Macht aus Carola, „wart ihr schon in Flüchtlingsheimen und …“ „Ja“, erwidere ich eisig. „Linda und ich waren aus beruflichen Gründen dort. „Und was wir gesehen haben, war nicht sehr schön.“

„Wie jetzt, beruflich?“, fragt Carola leicht verdattert und Linda holt tief Luft. „Ich habe eine Security Firma, meine Süße, du erinnerst dich vielleicht? Man hatte mich um Hilfe gebeten, aber wir können das nicht leisten. Diese Gier, diese Blicke, haben mich erschreckt.“ Und das will bei Linda etwas heißen.

„Willst du damit sagen, dass du gegen diese Menschen bist?“, will Carola wissen und springt empört von ihrem Stuhl. „Wir Deutschen haben die moralische Pflicht zu helfen …“ „Weil?“, unterbreche ich sie. „Auf diese Begründung bin ich nun gespannt.“ Die plötzliche Stille verunsichert Carola und fünf Augenpaare richten sich auf sie.

„Ja, aber wir haben doch …, also was ich meine ist …, also der Krieg …“ „Was für ein Krieg?“, will ich wissen. „Ich wüsste nicht, dass wir uns im Krieg befinden. Oder sprichst du von den Nazis? Das meine Süße ist seit 1945 vorbei. Falls es dir entgangen ist, wir schreiben das Jahr 2016. Und Deutschland hat mehr als genug dafür bezahlt.“

Der Effekt meiner Worte kommt einer geplatzten Bombe gleich. Tief bohren sich die Splitter in Carolas Seele und böse schaut sie mich an. „Du bist doch noch nicht mal Deutsche!“, faucht sie, „was bildest du dir eigentlich ein!“ „Und deine Eltern sind in Russland geboren“, kontere ich. „Zu was macht dich das?“

Carola beißt sich auf die Lippen und schaut kurz zu Boden. „Das … das habe ich nicht so gemeint“, sagt sie verlegen. „Entschuldigung!“ Ich bin ihr nicht böse, mit solchen Attacken bin ich aufgewachsen. Sie prallen an mir ab und zeigen nur das wahre Gesicht jener Menschen, die diese Worte gegen mich benutzen.

„Könnten wir jetzt bitte wieder alle friedlich werden?“, ergreift Yuki das Wort. Gleichzeitig drückt sie meine Hand. Sei lieb bedeutet das. „Wir haben doch über die Politik gesprochen und den unkontrollierten Zustrom von Menschen, die klar falsch in Deutschland sind. Und auch du kannst mir nicht erzählen, dass Köln spurlos an dir vorbei gegangen ist.“

„Natürlich nicht“, gibt Carola zu, um sofort wieder mit der alten Leier zu beginnen. „Aber wir dürfen nicht alle über einen Kamm scheren …“ „Niemand macht das“, unterbreche ich sie erneut. „Du versteckst dich hinter solchen Sätzen wie unsere Politker, die auch kaum etwas sagen.“ Yukis Hand drückt fester zu, aber ich weiß was ich mache.

„Es gibt keinen Rechtsanspruch für diese Menschenmassen nach Deutschland einzureisen. Du kannst das gern im Gesetz nachlesen, sofern du es verstehst. Und du selbst hast doch vor einigen Tagen noch über deine Angst gesprochen, dass Dinge wie in Köln wieder und noch öfter passieren“, sage ich. „Du hast also Angst. Und selbst ich habe ein ungutes Gefühl.“

„Aber du kannst doch Karate!“, ereifert sich Carola. „Ja, ich kann Karate“, erwidere ich. „Aber hilft mir Karate, die Probleme auf der Welt zu lösen? Soll ich mich nun täglich mit Männern prügeln, die in mir die billige Hure sehen? Machst du bitte die Augen auf? Wir sind Lesben! Wir stehen an der Front und sind doppelt betroffen.“

Carola schluckt, ihre Schultern sinken nach vorn. „Ja, es stimmt, in Köln ist eine Form von sexualisierter Gewalt offensichtlich geworden, die bisher unbekannt war“, sagt sie leise. „Niemand war darauf vorbereitet und …“

„… ist nun schockiert darüber, dass die heile Welt zerbrochen ist“, unterbreche ich sie kalt. „In Köln hat sich nur offenbart, was jeden Tag in der arabischen Welt passiert und was naive Menschen nicht sehen wollen.“

„Aber die Syrer …“, wirft Carola ein und wird nun von Yuki unterbrochen. „Willst du es eigentlich nicht verstehen?“, fragt sie böse. „Deutschland hat ein massives Problem mit Asylbewerbern, die ein völlig anderes Frauenbild haben. Und niemand hat nur von Syrern gesprochen!“

„Du erinnerst dich an die Razzia im Düsseldorfer Maghreb Viertel?“, frage ich. Ich bin in Düsseldorf aufgewachsen und kenne alle Ecken dieser Stadt. Aber selbst ich gehe nicht allein in dieses Viertel!

Die Medien haben das Problem dort bisher verschwiegen und die Polizei hat auf Anweisung weggeschaut. Geändert hat sich nichts durch die Razzia, das war nur eine für die Öffentlichkeit inszenierte Show.

Düsseldorf Maghreb und Dusiburg Marxloh sind nur zwei Namen, die eine andere Seite Deutschlands zeigen. Dort herrschen Clans und Banden, die auf deutsche Gesetze spucken. Aber die Öffentlichkeit schaut weg. So, wie du.“

„Aber du kannst doch Karate!“, ist mit der dümmste Satz, den ich bisher zu Köln & Co. hörte. Er impliziert klar, dass Frauen sich mit einer veränderten Sicherheitslage auseinandersetzen müssen. Und das ist krass. Hinsehen statt wegschauen, hätte mehr gebracht.

Närrisch

Es ist beschlossen und hiermit verkündet, dass ihre Biestigkeit Mayumi I. samt Prinzessin Yuki und weiteren Hofdamen, den Kölner Karneval besuchen wird. Als Teenager war ich ein größerer Fan von solchen tollen Tagen. Heute meide ich diesen Trubel gern. Frau wird weise. Nur leise, werde ich nie.

Aber Köln hat für uns zentrale Bedeutung. Wir Frauen zeigen Präsenz und lassen uns von Grapschern nicht erschrecken. Und egal ob Minirock oder neckische Bluse, unser Körper ist allein unser Revier! Klare Ansage an diverse Narren, die in Frauen nur Huren sehen, wer uns anfasst hat ein Problem!

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig hat klare Worte gefunden. „Es ist wichtig, dass wir jetzt keine Debatte darüber anstoßen, ob Frauen ihr Verhalten ändern müssen, sondern die Männer, die übergriffig werden, müssen ihr Verhalten ändern und vor allem zur Rechenschaft gezogen werden“, hat sie gesagt.

„Die Zeiten, wo wir Frauen uns nicht frei bewegen dürfen, wo wir Frauen keine Miniröcke tragen sollen, die sind vorbei“, kam auch von ihr. Das klingt besser, als Frau Rekers Blödsinn, „Fremde auf Armlänge entfernt zu halten.“ Gut gemeint, aber naiv. Von Gewalt hat die Frau wenig Ahnung, obwohl sie schon selbst Opfer war.

Ob und wie ich mich verkleide wollt ihr wissen? Elfchen lacht frech und sagt „Als Miss Köln!“ Nun musste ich diesen Artikel wirklich unterbrechen und meiner Süßen die Leviten lesen. Also so ein bisschen, na ja fast. Weil eine Düsseldorferin bekanntlich keine Miss Köln sein kann. Das geht mal so überhaupt und niemals nicht!

In Wirklichkeit hat sie mich mit Küssen bestochen und noch Schokolade draufgelegt. Elfenglück. Liebe, die ich meine. Aber zurück zu den Kostümen. Falls wer eine Catwoman sieht, die von Batgirl begleitet wird, habt ihr eine Idee, was und wer wir sind. Und der Rest der Truppe ist auch sehr bunt.

Dieser Blog wird also bis zum Aschermittwoch Pause haben. Dann werde ich wieder berichten. Kölle wir kommen! Alaaf und Helau!

Mögen Lesben keine Männer?

„Mögen Lesben keine Männer?“, hat ein Besucher dieses Blogs gefragt und sofort meine Schreibfinger animiert. Wie ist das eigentlich, werden sich viele LeserInnen fragen, mögen Lesben wirklich keinen Mann?

Die Antwort ist nicht ganz einfach. Nein, wenn es um Partnerschaften geht. Ja, wenn es sich um Familie, oder Freunde handelt. Aber die Wirklichkeit ist noch komplexer. Hier (m)eine kurze Analyse.

Homosexualität, ist die Liebe zum gleichen Geschlecht. Daran ist nichts krankhaftes, Menschen werden so geboren. Aber sie sind noch immer Menschen und nicht etwa „falsch gepolt“, wie mir Mann einst schrieb.

Vermutlich hat der Gute das nicht mal böse gemeint und ist nur unachtsam mit seinen Worten gewesen. Kann ja mal passieren und ich werde ihn daher keinen homophoben Schwachkopf nennen. Das gehört sich für eine Mayumi nicht.

Und schon sind wir mitten beim Thema, schon sieht man(n) in mir die Männerhasserin. Was blanker Unsinn ist. Im November 2013 habe ich einen Artikel geschrieben, der mein Verhältnis zu Mann beschreibt. Wer ihn lesen mag, hier ist der Link. Der Artikel heißt: Mein Frieden mit Mann. 

Aber beim Thema Männer verhärten sich die Fronten schnell. Während (die meisten) Männer mit meinen Sprüchen können, machen ihre Frauen Front gegen mich. Offenbar hat Mann das in Zeiten der Genderkrise nötig. Ehrlich Jungs, wo ist euer Humor?

Schon mehrfach habe ich von meinem „Anti Männer Gen“ berichtet. Das ist halb Spaß, mit einen ernsten Hintergrund. So, wie Männer den „Geruch“ anderer Männer als abstoßend empfinden können, ist das auch bei mir.

Männliche Pheromone (starker Schweißgeruch) lösen meist Übelkeit und Abwehrverhalten bei mir aus. Ist das nun endlich angekommen? Wer das nicht glauben will, der sollte sich erkundigen. Es gibt Studien, die geanu das belegen.

Was ich nicht mag ist Gewalt gegen Frauen, die ich sofort bekämpfe. Ich kreide Patriarchen in gewissen Ländern ihr Verhalten gegen Frauen an. Und jedem Prügler in Deutschland, der Frauen als Objekte sieht.

Männer respektiere ich immer dann, wenn sie mir mit Respekt begegnen. Wer mich „kleine Frau“, oder „Schätzchen“ nennt, hat bei mir verloren. Und wer mir an die Wäsche will, der darf mit Konsequenzen rechnen.

Meine Erfahrungen sind keine pauschale Verurteilung der Spezies Mann. Aber so, wie sie über Frauen lästern, lästern wir Lesben über Kerle. Gleiches Recht für alle, wo ist das Problem? Mit „meinen Männern“, den Ingenieuren der Tuning-Firma, kann ich wunderbar. Ich bestimme und sie machen mit.

Unterscheiden kann ich durchaus zwischen dem Täter und einem liebenden Ehemann und Vater. Und von Dwayne Johnson (The Rock) bin ich Fan. Lesben mögen also durchaus Männer. Aber anders, als diese denken.

 

Köln und die Folgen – Teil 3: Das Kartell des (Ver)Schweigens

Ein dritter Teil von „Köln“ war nicht geplant. Aber ich muss meinem Unmut einfach Luft machen und werde nicht abwarten, oder zum Alltag übergehen.

Politiker und Medien haben immer dann Sternstunden, wenn es um das Verschweigen von Fakten geht. Wer das nach den Vorfällen in Köln noch nicht begriffen hat, dem ist kaum noch zu helfen. (Mein) NRW blamiert sich dabei ein ums andere Mal. Egal, ob in der Gestalt von Herrn Jäger, oder von Frau Kraft.

Wo die beiden leben, in welcher, der Realität fernen Welt, hat Frau Krafts peinlicher Auftritt in der Sendung „Hart aber fair“ gezeigt. „Köln“, so sagte sie, „hätte nicht passieren dürfen.“ Ein guter Satz für den sie Beifall bekam. Aber so inhaltsleer und dumm, wie das ganze rot-grüne Gefasel, das seit Jahren durch die Parlamente weht.

Das zu sagen tut mir weh. Bisher sah ich mich in dieser Ecke gut aufgehoben. Aber ich wäge meine Interessen nun gegen die aller Frauen ab. Und Frau Kraft, die Polizei in NRW, sie konnte diese Interessen nicht schützen. Ihr tut es auch weh, wie sie betroffen formuliert. Aber daher hat man ja den Polizeipräsident von Köln „rausgeschmissen.“ Das heilt das Leid der Dummen in diesem Land.

Frau Künast, von der ich einmal viel gehalten habe, hätte vielleicht einfach den Mund halten sollen. Sie hat schon die erste Frage, wem die Füße gehörten, die in Köln „getreten“ haben, nicht beantworten wollen. Um sich dann sofort in typischen, politischen Formulierungen zu verlieren und den Fokus schnell weg von den Tätern, auf die „sexuelle Gewalt in Deutschland“ zu richten. Wie arm ist das?

Liebe Frau Künast, Frau Kraft, liebe Leserinnen und Leser meines Blogs: Sexuelle Gewalt, Übergriffe gegen Frauen, sind Alltag in den arabischen Staaten. Wer das verschweigt, wer dieses Bild nicht sieht, den kann ich nur Lügner nennen. Aber Deutschlands linkes Auge, ist dafür blind. Diese jungen Männer, die gezielt gegen Frauen und ganz Deutschland agierten, haben ein anderes Bild der Welt.

„Rechte Hetze!“, höre ich schon den Ruf. Und „Das hätte ich von dir nicht erwartet!“ „Blanker Populismus, Rechtes Gedankengut!“ Diese typischen linken Totschlagargumente, sind mir seit Jahren bekannt. Alles ist sofort „Rechts“, was scheinbar gegen (Vorzeige)Moslems und den Islam aufsteht. Aber es geht nicht um Hetze gegen eine Religion, es geht um Köln, es geht um reale Gewalt. Und als Japanerin, als Migrantin, bin ich das erklärte Ziel von Rechtsextremisten.

„Aber die Hooligans von der Pegida …!“ In SWR3, ist dieses Thema heute behandelt worden. Mit Genugtuung habe ich auch von Ausschreitungen der Linken gehört, die immer bei solchen Aktionen vertreten sind. Endlich fällt die Augenklappe. Der Terror ist kein „Rechtsproblem.“ Beide Seiten wollen die Lage für eigene Interessen nutzen, um mehr Einfluss zu bekommen. Dabei hauen sie sich auch gegenseitig „die Köppe“ ein.

Frau Kraft und Frau Künasts schöne Reden können nur noch Dumme täuschen. Beide Frauen verschließen die Augen vor einer Katastrophe, die sich schon seit Jahren abgezeichnet hat. Jeder macht das, der zu Hause bequem im Sessel sitzt und Durchhalteparolen spricht. Klar, dem fasst niemand in den Schritt.

Frau Künasts einseitige Sicht der Dinge wird klar, wenn sie die Versammlung der jungen Männer von Köln sofort mit denen von „Hooligans“ kontert. Offensichtlicher kann man sich nicht mehr äußern. Es soll verschwiegen werden, was nicht mehr zu verschweigen ist. Willkommen beim Kartell des Verschweigens.

In Deutschland wird am Bürger vorbei regiert, der soll nur noch sein Kreuzchen machen. Dann wird er geschröpft und zur Kassse gebeten. Aber den wahren Preis zahlen die Mächtigen nie. Sie sitzen sicher und geschützt in Glaspalästen. Geschützt durch Verfassungsschutz und BKA.

Das Jahr 2016 wird ein Schicksalsjahr für Deutschland und Europa. Wer jetzt nur redet und nicht endlich handelt, wird das bitter erleben. Mir kann es egal sein, ich habe wieder einen japanischen Pass und kann dieses Land jederzeit verlassen. Aber mir liegt etwas an Deutschland, an seinen Menschen. Und dafür kämpfe ich mit Worten.

Köln und die Folgen – Teil 2: Extreme

Apropos Extremisten. Ich werde stets hellhörig, wenn dieses Wort erscheint. Und als Japanerin, Lesbe und Feministin bin ich ein erklärtes Ziel der Rechten, aber im Gegensatz zur Mehrheit der Bevölkerung nicht auf einem Auge blind. Linke Hetze, die ich schon seit Jahren erlebe, ist kaum besser, als Rechtsparolen. Komisch nur, dass die Presse Straftaten von Linksfaschisten gern verschweigt.

Vom „Braunen Sumpf“ wird gern geredet und von der „Islamistischen Gefahr.“ Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes leben in Deutschland 7.500 gewaltbereite Linksextremisten. Nur hat die keiner im Visier. Ich halte diese Zahl für geschönt, um die Massen zu beruhigen. Da klingt mehr als 10.000 gewaltbereite Rechtsextremisten gleich viel besser. Und um das Zahlenspiel zu vollenden, wir haben auch 1.100 gewaltbereite Islamisten. Alles in allem zu viel Gewalt.

Die Freiheit von Frauen und ihre mühsam erkämpften Rechte sind in Köln einmal mehr gezielt mit Füßen getreten worden. Wie greifst du ein Land an, das scheinbar übermächtig ist? Du verbreitest Terror und Furcht bei denen, die sich schlechter wehren können. Du schaffst ein Klima der Angst und Unsicherheit. Genau das haben diese Männer getan. In wessen Auftrag, wird noch zu klären sein.

Aber Köln & Co. war nicht nur ein gezielter Angriff auf die Freiheit von Frauen, Köln & Co. geht jeden etwas an! In dieser Nacht ist die Freiheit jedes Bundesbürgers mit Füßen getreten worden. Egal, ob Kind, Frau, oder Mann. Wir alle sind in dieser Nacht zum Opfer geworden. Auch die wirklichen Kriegsflüchtlinge aus Syrien und Afghanistan. Vor allem die. Wer schützt die eigentlich, muss man sich wirklich fragen.

Die wahren Täter dieser Nacht wird man vermutlich niemals fassen. Die paar Hansel, die nun festgenommen werden, sind nur ein schlechtes Alibi. Liberale RichterInnen werden sie milde behandeln. Kollektivstrafen sind ohnehin unbekannt. Die Angriffe gegen die Frauen waren durchdacht. Eine Frau in Panik um ihr Leben, wird sich an keinen Einzeltäter erinnern.

Köln war geplant. Schon lange. Auch der „Aufstand“ in anderen Städten. Ich habe solche Übergriffe schon vor Wochen befürchtet, aber die Größenordnung unterschätzt. Was uns die Presse nun zögerlich präsentiert, ist nur ein Teil der Wahrheit. Und diese Presse trägt eine große Schuld! Sie hat sich dem Diktat von Politik und Geld gebeugt.

Aber wer braucht schon die Wahrheit, wenn die Auflage stimmt. Klar, die Mutter mit zwei Kindern, die aus Syrien flieht, kommt immer an. Vor allem in Fernsehen, damit die Hilfsbereitschaft wächst. Dass sie auf ihrer Reise mehrfach vergewaltigt worden ist, wird verschwiegen. Vergewaltigt von menschlichen Tieren, für die alle Frauen nur Freiwild sind.

Die Täter nun einfach nur in den Reihen von Flüchtlingen zu suchen, ist so falsch wie dumm. Nicht die Soldaten, die Offiziere gilt es (symbolisch!) auszuschalten, um einer alten Kriegsweisheit zu folgen. Dabei muss man den Blick auch auf die Politiker richten. Aber die Täter in Berlin, Brüssel und Washington wird man niemals richten. Und Moskau ist sowieso stets fern.

Der entlassende Polizeipräsident von Köln, ist nur ein Bauernopfer. Die wahren Schuldigen sitzen in der Regierung von NRW. Und diese Masse der Vertuscher und Lügner zieht sich wie ein roter Faden quer durch die ganze Republik. Die gespielte Betroffenheit der wahren Verursacher von Köln, wird schnell dem Alltag weichen. Aber bald sind Landtagswahlen. Ob dann etwas passiert?

Köln war nicht der Anfang. Den Anfang hat nicht mal Frau Merkel gemacht. Aber sie trägt die Mitschuld an Köln. Sie regiert, sie befiehlt. Alle anderen folgen. Ihre lächerlichen Auftritte und Parolen sollen nur vertuschen, dass sie nichts zu sagen hat. Die Frau ist am Ende und hangelt sich von Tag zu Tag. Die Leidtragenden sind wir. Alle!

Deutschland muss ein Beispiel setzen und endlich die muffige Trägheit beenden, mit der dieses Land sich seit Jahren lähmt. Jedem, den es nach Deutschland zieht, sollte bewusst sein, dass es hier andere Gesetze und Werte gibt. Massive Aufklärung tut Not. Wer deutsche Gesetze nicht respektiert, oder dagegen verstößt, muss Deutschland verlassen. Anerkannter Flüchtling, oder nicht.

Bei vielen Straftätern mit Migrationshintergrund, ist Abschiebung kein Problem. Die meisten stammen nicht aus Kriegsgebieten. Entsprechende Gesetze sind durchaus vorhanden. Eine Verschärfung der Abschiebepraxis wäre angebracht. Vielleicht werden Gesetze jetzt endlich angewandt. Wenn nicht, werden Frauen in Zukunft vielleicht mit Pfefferspray und Schlagstock zur Arbeit gehen. Und in „Oberüberunterhausen“, werden Flüchtlingsheime brennen. Wo bitte leben wir, muss ich mich fragen. Ist das noch mein Deutschland, oder eine Bananenrepublik.

Wenn wir schon bei den Gesetzen sind, welches Gesetz schützt uns eigentlich vor Menschen wie Frau Merkel. Darüber sollten wir uns alle Gedanken machen. Aber dazu sind wir zu bequem. Angriffe gegen Frauen, gegen die Freiheit aller Menschen, das betrifft nur „die anderen.“ Im eigenen „Heim“ wird schon nichts passieren. Und die anderen, die wohnen bekanntlich immer nebenan.

Frauen, Männer, Feminismus

Feminismus ist vielen Menschen suspekt. Die Rede ist nicht nur von Männern. Auch Frauen wehren sich oft vehement gegen den „feministischen Alleinvertretungsanspruch.“ Aber ist das nicht kontraproduktiv? Es ist leider so, dass viele Köche einen Brei verderben können. Jeder köchelt nach eigenem Rezept.

Viele Menschen, viele Meinungen, dieser Spruch kommt nicht von ungefähr. Aber ehrlich, liebe Mädels, wo wäre die Welt ohne starke Frauen? Und doch lese ich immer wieder Argumente, die Frauen gegen Feministinnen Front machen lassen. Wobei man fairerweise sagen sollte, dass es „den Feminismus“ überhaupt nicht gibt.

Die Bewegung ist zutiefst zerstritten. Von radikal bis überintellektuell. Viele Frauen finden sich in keinem dieser Lager wieder und gehen auf Distanz zu ihren Schwestern. Mit Parolen wie „Lieber am Herd, als in der Chefetage“, haben sie eine neue Front geschaffen. Das geht soweit, dass Feministinnen offen abgestemeplt werden.

Frauen sind oft die größten Feindinnen anderer Frauen. Manche aus purer Eifersucht, oder Neid. Aber sie spielen damit jenen Männern in die Hände, die Frauen noch immer als „Frauchen“ sehen. Willige Dienerinnen, aber die Sklaverei ist lange abgeschafft.

Nicht alle Feministinnen sind männerfeindlich. Aber der Versuch, Mann in die Bewegung einzubinden, ging gewaltig schief. Männer vertreten eigene Positionen und dominieren noch immer gern. Und doch sind Männer wichtig, um Gleichberechtigung nicht zur Farce zu machen. Frauen wollen niemand dominieren. Wir bestimmen auf unsere Art.

Ein Mann hat einmal gesagt, dass er Feminismus brauche, weil Männer nicht stärker oder klüger seien als Frauen. Damit hat er recht. Dicke Muskeln taugen wenig, wenn Mann ein Kind auf dem Arm tragen soll. Weibliche Ausdauer ist gefragt und runde Hüften. Danke dafür an Mutter Natur.

Wir brauchen Feminismus aus vielen und ganz verschiedenen Gründen. Aber wir brauchen keinen Streit darüber, wer die besten Argumente hat. Feminismus ist letztlich ein Plus für alle Menschen. Auch Männer können davon profitieren. Und Frauen sie dafür lieben. Egal, ob Vater, Ehemann, oder Freund.

Aus dem Leben einer Alpha-Frau

Ich habe nie ein Hehl daraus gemacht, dass ich anders als andere Frauen bin. Extrovertiert, selbstbewusst, zielorientiert sind nur drei Faktoren, die mich recht gut beschreiben. Eine Alpha eben. Aber kommt da noch mehr?

Alpha-Frauen haben mehr vom Leben. Den besten Job, die besten Freunde und in der Liebe klappt es sowieso. So das Klischee, das andere bedienen sollen. Aber eine Kleinigkeit ist immer dran. Was mich als Alpha anders macht: ich denke logisch und emotional. Mein Vorteil Mann gegenüber, dessen Ratio sein Leben dominiert.

„Mit einem Beta-Mann erspart sich die Alpha-Frau viel Ärger“, hat ein Journalist geschrieben. Dumm nur, dass der Spruch kaum für Lesben gilt. Wir bevorzugen Frauen, die auf Augenhöhe sind. Wie meine Yuki. Zusammen sind wir „Alpha-Beta positiv.“

Ich höre oft, dass ich Yuki angeblich dominiere. Wer das denkt, kennt meine Elfe schlecht. Ruhige Wasser sind tief und kennen doch Tsunami. Yuki ist emotionaler und kann doch auch strikt logisch sein. Aber sie mag das nicht wirklich und überlässt mir diesen Part. Auch logisch, dass ich sie daher „Teilzeit-Alpha“ nenne. Humor auf unsere Art.

Mit meinem Hang zu Ironie, Sarkasmus und Spott stoße ich oft auf Unverständnis. Viele Menschen können dem nicht folgen. Auch mit meiner Art kritische Fragen zu stellen sind sie schnell überfordert. Nachzudenken haben sie als Talent verloren. Die breite Masse läuft nur mit. Wie Lemminge hüpfen sie dem Leithammel hinterher. Springt ihr Narren, da unten wartet mehr!

Männern bin ich entweder suspekt, oder sie akzeptieren mich nach einer Weile. Witzig, dass ich mit Wolf und seinen Ingenieuren kann. Fachlich! Klare Ansagen zu Motoren und Mann versteht. Und wenn ich als Unternehmensberaterin harte Zahlen präsentiere, ist es auch Mann der nickt.

Viele Frauen, so weiß ich, fühlen sich von mir oft überfahren. Ich passe wenig in ihr rosa Wattebildchen, das zwischen Smalltalk, Beruf und Haushalt liegt. Natürlich wissen diese Damen besser, was Sache im Leben ist. Daher suchen sie auch Rat und Schutz bei Lesben, wenn der häusliche Segen kippt.

Aber kommt das Thema auf Karate, wird sofort das feine Näschen gerümpft. Selbstverteidigung lernen? Nein, Frauen schlagen nicht! Sie lassen es lieber über sich ergehen. Und werden von irgendwelchen Helden retten, die meist weiblich sind. Ja, moderne Heldinnen leiten Frauenhäuser und das Jugendamt

Als Sensei im Karate bin ich Gehorsam gewohnt. Und das setzt sich auch im normalen Leben fort. Zwar toleriere ich jede andere Meinung, aber nicht auf meinem eigenen Terrain, der BWL. Wer mir bei einer Diskussion als Argument mit Statistiken kommt, wird meist gnadenlos abserviert.

Bei WordPress gebe ich mich toleranter, als ich es im realen Leben bin. Und doch spiegeln meine Worte oft nicht wieder, was wirklich in mir steckt. Sie erschaffen Bilder und Emotionen, die in die Irre führen.

Menschen sehen mich als gewaltbereite Lesbe, die allen Männern an den Kragen will. Das ist so dumm wie falsch. Aber selbstbewusste Frauen machen anderen Menschen Angst. Fakt ist, wer mein Werk behindert, der bekommt einen gnadenlosen Tritt. Meist verbal. Das reicht völlig und hält meine Alphaseele fit.