Täglich nachgedacht: Von Freunden und Feinden

Täglich nachgedacht: Von Freunden und Feinden

Ursula von der Leyen hat gejubelt, als mit Joe Biden der neue US-Präsident ins Amt geschummelt worden ist. Möglich gemacht haben das unter anderem die US-Presse und die unter Druck gesetzte US-Justiz. Hätte es massiven Gegenwind der großen US-Medien gegeben, wären die Klagen der Trump-Administration gegen den offensichtlichen Wahlbetrug angenommen worden, Trump wäre noch immer im Amt.

Chinas neuer Kommunismus

Als Bewohnerin der Region und durch geschäftliche Beziehungen zu Chinesen, habe ich einen recht guten Einblick in Chinas Außenpolitik. Dass viele Hongkong-Chinesen die Führung in Peking eher kritisch sehen, muss ich kaum beschreiben. Auch in Taiwan denkt man ähnlich, ist allerdings politisch wie militärisch chancenlos gegen den großen Bruder.

Im Westen hat die Corona-Krise dafür gesorgt, dass Chinas Neo-Kommunismus zu einer Art Erfolgsmodell stilisiert worden ist. Der vom chinesischen Staatschef erfundene und von der WHO allzu willig verbreitete Lockdown als Allheilmittel der P(l)andemie, wurde nur zu gern vom Westen übernommen.

Die EU-Regierungen schauen verzückt auf die für sie bisher ungeahnten Möglichkeiten. Die Lust auf den totalitären Staat wächst. Aber noch blendet die Maske der (Schein)Demokratie. Corona wird als Chance genutzt, um den Umbau der Wirtschaft zu forcieren und gleichzeitig mehr (absolute) Kontrolle über die Bürger zu bekommen.

Erwachet!

Apropos Erwachen! Nachdem Donald Trump nun nur noch Ex-Präsident ist, sich aber immer größerer Beliebtheit erfreut, sein seniler Nachfolger (im Auftrag) nur politischen Unsinn verzapft, wechseln immer mehr Amerikaner die Fronten. Zumindest aber sind mehr Menschen „aufgewacht“ und hinterfragen Bidens Politik kritisch. Währen heute Wahlen, Bidens Niederlage würde vernichtend sein. Das ist der Eindruck, den ich aus Gesprächen mit US-Bürgern gewonnen habe. Nur Deutschland schläft mehrheitlich noch immer.

Die No-Covid-Sekte im Kanzleramt erfindet täglich fantastische Zahlen, die als Rechtfertigung für weitere Corona-Maßnahmen dienen. Es wird getestet was das Zeug hält, um die (Zwangs)Impfung durchzudrücken. Gleichzeitig buhlen Journalisten-Darsteller um die Gunst von Angela der Ersten, um im 4. Reich mittendrin statt nur dabei zu sein. Deutschland ist auf einem gefährlichen Weg zurück in die totalitäre Vergangenheit.

Feindbildgenese

Der Trick Trump als „Feind“ und Biden als „Freund“ zu sehen, hat wunderbar funktioniert. Dumm nur, dass beides blanker Unsinn ist. US-Präsidenten folgten bisher stets einer vorgegebenen Geo-Agenda, die wenig Spielraum lässt. Der Streit hinter den Kulissen der Macht hat das geändert. Trumps Geldgeber, die sogenannten Nationalisten, haben allerdings die Schlacht vorerst verloren. Mit Biden kamen die Globalisten zurück an die Macht.

Wer nun glaubt, die US-Demokraten seien Freunde Deutschlands oder Europas, versteht sehr wenig von Geo-Politik. Eine politisch instabile, aber den USA hörige EU ist das, was die Globalisten wollen. Als Zuckerbrot gibt es daher wieder etwas Führung, damit man in der EU die Peitsche übersieht. Trump hat die übrigens auch geschwungen, als er mehr Geld für die Rüstung gefordert hat. Mit dem feinen Unterschied, dass er keinen neuen Krieg angefangen hat. Bei Biden wäre ich mir nicht so sicher.

 

Von Freund und Feind

FreundInnen fragen mich immer wieder, wie mein Verhältnis zu China und Korea ist. Diese Frage mutet vielleicht seltsam an, macht aber für Japaner durchaus Sinn. Die Geschichte der drei Völker ist von Hass und Gewalt geprägt, was ich leider nicht verstehen kann. Und damit habe ich vermutlich vorab jene Frage schon geklärt. Aber ich möchte noch mehr zu dem Thema sagen.

China ist für mich ein faszinierendes Land. Die Geschichte, die Kultur, ist einzigartig. Die Japaner haben viel von China übernommen, aber auf japanische Bedürfnisse angepasst. Ob das nun immer besser war, ist schwer zu sagen. Kanji-Zeichen funtionieren in China sehr gut. Chinesen brauchen keine zweite, oder gar dritte Schrift. Nur die Japaner hatten eigene Ideen und das Hiragana und Katakana erfunden. Und an den Kanji-Zeichen haben sie auch gebastelt, was zu einigen Verwirrungen führen kann.

Die alten Japaner waren nicht immer sehr nett zu anderen Völkern. Daran führt kein Weg vorbei. Schuldig an Kriegen fühle ich mich nicht. Warum sollte das so sein? Ich lebe im „Hier und Jetzt“ und nicht vor tausend Jahren. Irgendwann werden wir China besuchen und auf den Spuren von Kaisern und Philosophen wandeln.

Das Talent der Japaner Dinge zu übernehmen ist unbestritten. So auch geschehen mit Kung Fu. Das heißt heute in Japan Karate. Wirklich besser ist es nicht. Nun kann ich den Aufschrei in Japan förmlich hören und auch bei glühenden Karate-Verfechtern in aller Welt. Aber das ist mir egal. Ich kenne beide Welten sehr gut. Letztlich kommt es immer auf den Menschen an. Ein schlecht trainierter Karate-Schüler, wird einem Meister des Kung Fu immer unterliegen. Und umgekehrt. Das wars. Ein ultimatives System gibt es in der Kampfkunst nicht.

Von Korea weiß ich nicht sehr viel. Nur, dass dort nette Menschen leben, die tolle Filme machen. Und ich kenne Taekwon-Do. Gespanntes Verhältnis meinerseits zu Koreanern? Fehlanzeige. Sieht man von den beiden jungen Koreanern ab, die Yuki und mich im Asia-Shop angemacht haben. Aber das war ein Einzelfall und meine harten Worte eine typische Mayumi Anti-Mann-Reaktion.

Für mich gibt es keine „bösen“ Nachbarn, oder gar verhasste Völker. Mein Feindbild war lange ausschließlich Mann. Aber der hatte keine Nationalität. Heute sind es meist PolitikerInnen und JournalistInnen. Und alle homophoben Menschen. Gegen die stehe ich auf. Zur Not mit Wort und Tat.

Für mich sind Chinesen und Koreaner Freunde. Aber Franzosen und Engländer auch. Auch Polen, oder Russen. Wo ist das Problem? Gemeinsam können wir so viel mehr erreichen, als wenn wir uns bekriegen. Ich stehe lieber im friedlichen Wettstreit um die schönsten Worte, als einen Krieg mit Fäusten zu beginnen.