Chinesische Studie zeigt: Die «Impfung» reduziert die Immunkräfte

Chinesische Studie zeigt: Die «Impfung» reduziert die Immunkräfte

„Von diversen Politikern und Experten wird behauptet, dass die Impfungen gegen Covid-19 zu keinen gefährlichen Nebenwirkungen und vor allem zu keinen Langzeitschäden führen. Diese Behauptung kann nun nicht mehr aufrecht erhalten werden.“

Mit diesem Satz beginnt ein Beitrag von Dr. Hannes Strasser, den er bei corona-transition.org veröffentlicht hat. Leider habe ich keinen Hinweis gefunden ob ich den Beitrag übernehmen kann, daher verlinke ich ihn lediglich. Das Ergebnis der Studie ist erschreckend für alle, denen die experimentellen Medikamente verabreicht worden sind.

Unterdessen zeigen SPD, GRÜNE und FDP in Deutschland ihr wahres Gesicht und wollen Gesunde vom öffentlichen Leben ausschließen. Dumm nur, dass es überwiegend die „Geimpften“ sind, die nun in den Krankenhäusern liegen und das durch die nutzlosen Spritzen mutierte Virus verbreiten.

Wahlergebnis 2021: Blick zurück nach vorn

Wahlergebnis 2021: Blick zurück nach vorn

Deutschland hat gewählt, die Parteien lecken ihre Wunden. Bis auf die SPD. Dort hat der Polit-Versager Scholz die Wahl „gewonnen.“ Zumindest scheint es so. Es ist nur noch abenteuerlich zu nennen, dass ein von Skandalen geschüttelter Mann Bundeskanzler werden will. Die wirklichen „Gewinner“ der Wahl sind jedoch die linksgrünen Medien und die noch Kanzlerin Merkel. Sie hat die eigene Partei ruiniert und von der „rechten Mitte“ stramm ins linke Lager überführt. Aber dort hat die CDU nun wirklich nichts zu suchen.

Links, zwei, drei, vier

Merkel, Spahn und andere Gestalten, haben Deutschland tief gespalten. Den Rest hat die gekaufte Presse besorgt. Deutschland lebt in Angst. Vor „Corona“ und vor „bösen Rechten“, während linke Extremisten Städte in Schutt und Asche legen. Aber die dürfen das, haben sich doch die linken Parteien alle zur Antifa bekannt.

Scholz und Genossen polieren bereits Hammer und Sichel, während ein nach Macht geifernder FDP-Chef bereits Gespräche mit den grünen Neo-Marxisten führt. Leider hat es die „SED“ durch drei gewonnene Direktmandate doch noch ins Parlament geschafft. Daher möchte ich auch mit dieser Partei beginnen.

Marxisten vereinigt euch

Ich mag Sahra Wagenknecht. Daran gibt es nichts zu rütteln. Sie wäre die bessere Linken-Chefin. Ob sie das will oder wird weiß ich nicht. Die Partei sollte sich aber dringend von allen ehemaligen SED-Mitgliedern trennen. Auch von einem Gregor Gysi. Aber eigentlich ist die Partei vollkommen überflüssig.

Die Altmarxisten der SED könnten zur Marxistisch-Leninistische Partei Deutschland (MLPD) wechseln und dort ihr vom Verfassungsschutz beobachtetes Dasein fristen. Die wenigen normalen Linken, von denen keiner jemals SED-Mitglied war, wären bei der Basis besser aufgehoben.

Quo vadis SPD

Was mir noch schleierhaft ist, wie die Zukunft der SPD aussehen soll. Sie hat die Linken längst links überholt und verbreitet neben ideologischem Schwachsinn, auch die Forderung zur Abtreibung bis zur Geburt.

Vielleicht sollten sich SPD-Wähler gut anschauen, wem sie ihre Stimme gaben. Vielleicht würden sie dann entsetzt begreifen was es heißt, ein ungeborenes Kind im Mutterleib umzubringen:

Abtreibung bis zum Zeitpunkt der Geburt

And the winner is …!?

Schauen wir auf die Wahlverlierer CDU/CSU. Dort hat immerhin einer im Auftrag von BlackRock gewonnen: Friedrich Merz. Der Globalisten-Vertreter ist zurück im Bundestag und hat einen Fuß in der Tür des Parteigefüges. Vielleicht wird er wieder Fraktionsvorsitzender.

Damit wäre klar, wohin die Reise geht. Immerhin ist er kein wirklicher Freund der Grünen und ein erklärter Gegner der AfD. Das lässt ihn punkten. Hans-Georg Maaßen, das ist meine Überzeugung, wäre die bessere Wahl. Leider ist ihm der Einzug in den Bundestag misslungen.

Die (Ge)Rechten

Apropos AfD. Die Verluste der Partei sind den internen Querelen geschuldet und ihrem vielleicht bald scheidenden Bundessprecher Professor Jörg Meuthen. Meuthen mag ein guter Ökonom und Lehrer sein, als Chef einer Partei taugt er wenig.

Sein Auftritt beim letzten Parteitag, die Attacke gegen die Querdenker-Bewegung, hat mögliches Wählerpotenzial verschreckt. Ob Dummheit oder Absicht wird nur Herr Meuthen wissen. Meine Analyse: Die Stimmen „Der Basis“ haben durch die Abwanderung von Wählern zu anderen Parteien letztlich bei der AfD gefehlt. Was bleibt sind vier weitere Jahre Opposition im Bundestag.

Auf zur Basis

Die Partei „Die Basis“ selbst blieb dort wo sie vorerst bleiben wird, in der Bedeutungslosigkeit. Gleiches gilt für die Tierschutzpartei und andere Gruppierungen. Vielleicht sollten sich die größeren Parteien besinnen und deren Themen und Mitglieder wieder an sich binden.

Es ist bezeichnend, dass viele ihrer Wähler von den Grünen kommen. Deren Hype ist schon wieder Geschichte. Aber Robert und Annalena dürfen vielleicht Minister sein. Euer Gott stehe euch bei. Sie werden Teufels Werk vollenden und endlich (nicht!) das „Klima in Deutschland retten.“

Das Fähnlein im Wind

Gespannt bin ich auf die Gespräche der FDP mit den Grünen. Wo dort ein Konsens herkommen soll ist schleierhaft. Aber Lindner will unbedingt ein Amt. Vielleicht auch Kubicki. Dem stünde Wirtschaft gut. Aber das war jetzt böse. Ich wäre dafür, dass Deutschland eine SPD-Grüne-FDP Regierung bekommt. Liberaler Öko-Sozialismus wäre zwar weniger schlimm als mit den Linken, aber immer noch schlimm genug.

Die mildere Variante wäre CDU-Grüne-FDP. Aber auch die wird keinen Blumentopf gewinnen. Die zähneknirschende Wahl der bürgerlichen Vernunft wäre allerdings eine CDU-AfD-FDP Regierung. Danach wäre die AfD vielleicht entzaubert und viele ihrer Mitglieder würden mit fliegenden Fahnen wieder zur CDU überwechseln. Noch(!) wird keiner mit den „Nazis“ koalieren. Aber vielleicht kommt das noch.

Fazit

Deutschlands Probleme bleiben bestehen. Vielleicht ist Laschets Schicksal schon besiegelt und der glücklose Kandidat wird zurück nach Nordrhein-Westfalen gehen. Vielleicht beweist Merz unerwartet Rückgrat und prescht als neuer CDU-Chef voran. Oder der Söder Markus wird es richten. Mir ist das Trauerspiel egal.

„Die Deutschen selbst hatten es in der Hand für klare Verhältnisse zu sorgen“, wird vielleicht in irgendwelchen Nachrichten stehen. Wer das glaubt, hat von Politik und deutschem Wahlverhalten keine Ahnung. Es braucht nicht nur frische Politiker, die diesen Namen auch verdienen, auch bei den Wählern muss ein Umdenken erste Bürgerpflicht sein. Wer sich aber nur das staatliche TV-Programm anschaut, wird munter weiter indoktriniert und glaubt vermutlich auch die nächsten Jahre an den Weihnachtsmann.

Die Corona-Krise: Ein Jahr „Pandemie“ – Mein Zwischenfazit

Die Corona-Krise: Ein Jahr „Pandemie“ – Mein Zwischenfazit

Am 27. März 2020 habe ich den Beitrag: Die Corona-Krise: Pandemie oder Staatsstreich? geschrieben. Die meisten meiner damaligen Aussagen gelten auch heute noch. Interessant ist es, die Kommentare einiger Leser zu sehen. Trotz „Pandemie“ und „Killervirus“ lebt ihr immer noch.

The German Angst

Natürlich war es (nicht!) der Lockdown, (nicht!) das Kontaktverbot und vor allem (nicht!) die Masken, die Leben gerettet haben. Merkel, Spahn und Wieler haben (k)einen tollen Job gemacht. So sehen das die Deutschen, so wird es von den Medien ans Wahlvolk transportiert. Mit großem Erfolg, bei Umfragen zur Bundestagswahl lag die CDU im Jahr 2020 bei knapp 40%. Das ist allerdings Geschichte.

Nach einem Jahr Corona-Krise, nach einem Jahr Chaos und Angst, nach diesem Jahr werden täglich immer mehr Fehler bekannt, die von der bisher unfähigsten Bundesregierung aller Zeiten begangen worden sind. Gesteht man Merkel & Co. zu, dass sie zu Beginn einen Fehler machten, haben sie diesen in der Folgezeit schamlos ausgenutzt und aus politischem Kalkül „The German Angst“ verbreitet.

Fehler

Gesteht man der Regierung zu, dass sie falsch reagierte, auf die falschen Berater hörte, vielleicht sogar Angst ums eigene Leben und dass der Bürger hatte, wäre spätestens im Herbst 2020 Zeit für eine Entschuldigung und das Ende der Maßnahmen gewesen. Unverzeihlich ist die Tatsache, dass es einen sich quasi im Wochentakt verschärfenden zweiten Lockdown gab und immer neue Grundrechtseinschränkungen. Es existierten bereits 2020 genügend Fakten, dass SARS-CoV-2 kein Killervirus ist.

Was immer es war, dass 2020 ein Umdenken der Politik verhindert hat, es muss zwingend ans Licht der Öffentlichkeit kommen. Es reicht nicht mehr, wenn die Verantwortlichen jetzt halbherzig Fehler eingestehen. Diese Menschen gehören vor Gericht! Mit ihnen die Professoren Drosten und Wieler, diverse Journalisten und Faktenchecker, die das Corona-Narrativ befeuert und angebetet haben.“

Heilung

Deutschland ist krank, eigentlich viele vor allem westliche Nationen. Ebenso Teile Asiens. Das Krebsgeschwür des Neoliberalismus, auch Raubtierkapitalismus genannt, hat viele Länder befallen. Zerfressen von der Gier nach wirtschaftlicher Macht, nach immer mehr und neuen Profiten, ist ein System entstanden, das Reiche immer reicher und Arme immer ärmer macht.

Die „wohlgemeinten“ Ideen eines Klaus Schwab, Bill Gates und anderer Superreicher, ihre Visionen von einer (für sie!) besseren Welt, diese Ideen sollten nichts weiter als Visionen bleiben. Sie funktionieren in der Realität ebenso wenig, wie der Kommunismus von Karl Marx.

Parteien

Von (Tages)Politik halte ich wenig, für mich ist einzig Geopolitik interessant. Aber geht man davon aus, dass wir in Deutschland verschiedene Parteien haben, die unterschiedlicher Meinung sind, glaubt man an die parlamentarische Demokratie, wird das Verhalten der einzelnen Fraktionen im Bundestag verständlicher.

In der FDP wird gemunkelt, dass die AfD indirekt für einige merkwürdige Abstimmungsergebnisse verantwortlich sei. Man will bei den „Liberalen“ auf keinen Fall (zu oft!) der gleichen Meinung wie die „Schmuddelkinder“ sein. Daher enthält man sich oder stimmt dagegen. Gleiches gilt auch für die Fraktion der Partei „Die Linke“, die möglicherweise anderer Meinung als die der Sozialdemokraten ist. Statt über den eigenen Schatten zu springen, statt pro Deutschland und seine Menschen zu sein, wird zu deren Schaden taktiert.

Verschwörungstheorien

Es gibt eine Menge Wirrköpfe auf der Welt, das erlaube ich mir an dieser Stelle zu sagen. Von der Flacherde bis hin zu uns kontrollierenden Außerirdischen ist alles dabei, was die Palette der kruden Theorien zu bieten hat. Was „Corona“ betrifft, so hatten die von Politik und Medien diskreditierten Wissenschaftler recht, als sie die Gefahr als minimal ansahen. Covid-19 war und ist mit herkömmlichen Medikamenten gut behandelbar. Die sogenannte „Impfung“ macht dagegen alles noch viel schlimmer.

Dr. Claus Köhnlein, dessen Interview offensichtlich kaum jemand interessiert, der vermutlich in den Augen vieler auch nur ein Verschwörungstheoretiker ist, hat bereits vor einem Jahr das Gleiche wie heute gesagt. Aber Deutschland duckt sich noch immer voller Angst. Mein Fazit ist, dass der Lockdown für viele Tode in Deutschland verantwortlich ist. Ebenso Fehlbehandlungen Kranker durch Mediziner, die Covid-19 nicht von Influenza unterscheiden können.

Keine Evidenz

Die Masken haben ebenfalls keine Leben gerettet. Im Gegenteil sind sie Brutstätten von Bakterien, wenn man sie unsachgemäß benutzt. Hand aufs Herz, wo bewahrt ihr eure Maske auf?  Ich habe sie in Deutschland am Rückspiegel von Autos, in Hosen- und Handtaschen gesehen.

Kindern FFP2-Masken aufzuzwingen ist grob fahrlässig und sollte ebenso verboten sein, wie deren (nutzlose!) Impfung. Auch der PCR-Test zur Bestimmung einer angeblichen Infektion ist blanker Hohn, das haben Forscher bereits mehrfach festgestellt. Möchte jemand die neue Studie lesen? Aber wer weiß, auch die ist bestimmt wieder falsch und die Experten in den Schreibstuben der Medien wissen es besser.

Corona-Labortests allein ungeeignet als Entscheidungsgrundlage für Pandemie-Maßnahmen

In Schweden gab es keinen Lockdown und keine Maskenpflicht. Ebenso wenig eine Übersterblichkeit. Allerdings hat man dort zu Beginn der „Krise“ einige Fehler gemacht. Mit dem heutigen Wissen, hätte es die nicht gegeben und Schwedens Weg wäre ein noch heftigerer Schlag ins Gesicht der restlichen Welt gewesen.

Zwischenfazit

Ich gehe davon aus, dass die P(l)andemie noch eine Weile dauern wird. Die Deutschen sollten sich daher wieder mit Klopapier eindecken, das bekanntlich gegen Viren hilft. Alternativ schaut man Fußball und wundert sich, wenn der Lockdown im Herbst erneut verlängert wird. Man könnte auch von einem Eigentor sprechen.

Um beim Fußball zu bleiben, ob dann vielleicht der Videobeweis hilfreich wäre? In Ermangelung von „Schiedsrichtern“ wohl kaum. Diese Funktion hat der Bundestag im Jahr 2020 fahrlässig abgeschafft.

Demokratieverständnis Fehlanzeige – (M)Ein Kommentar zu Thüringen

Demokratieverständnis Fehlanzeige – (M)Ein Kommentar zu Thüringen

In den Gesichtern der SED-Nachfolgepartei „Die LINKE“ steht blankes Entsetzen geschrieben, als das Ergebnis des dritten Wahlgangs bekanntgegeben wird. Es wird klar, der Kommunist Ramelow hat endgültig verloren. Aber dass, nur nur Erinnerung, hat er bereits bei der Wahl im letzten Jahr. Rot-Rot-Grün hatte keine Mehrheit mehr. Aber wenn es darum geht die Macht zu erhalten, sind Linke sehr erfinderisch. Schon kurz nach der Wahl von Herrn Kemmerich zum neuen Ministerpräsidenten, sind die Sturmtruppen der Antifa aufmarschiert. Sollte mit Gewalt verhindert werden, dass eine demokratische Wahl ihre Gültigkeit behält?

Egal was die Medien nun schreiben, egal was die PolitdarstellerInnen von sich geben, Thomas Kemmerich wurde mit demokratischer Mehrheit gewählt. Warum er antrat? Um ein Zeichen gegen Links und Rechts zu setzen. Zwar braucht die FDP niemand, aber dafür erhält er als Person meinen Respekt. Den Daumen nach unten gibt es für Mike Mohring. Der Mann hat sich gründlich verzockt. Wenn es ihm wirklich darum ging einen Ministerpräsidenten Ramelow zu verhindern, hätte er mit einer eigenen Kandidatur seine Chance gehabt. Aber was wäre, wenn die AfD nun ihn gewählt hätte? Das war sein Problem.

Medien-Heuchelei

Der von mir sehr geschätzte Professor Werner Patzelt (CDU), hat zur Wahl Kemmerichs gesagt: „Sarkastisch formuliert: Der Ministerpräsident Kemmerich muss sofort zurücktreten und sich öffentlich dafür entschuldigen, überhaupt der AfD die Chance gegeben zu haben, für jemand anderen als Ramelow zu stimmen! In Japan wäre außerdem Harakiri geboten, um diesen politischen Tabubruch zu sühnen.“ Gut auf den Punkt gebracht, Herr Professor!

Patzelt spricht an, was viele in der Politik verschweigen: Mit der Abwahl Ramelows, hat man die SED-Herrschaft in Thüringen zu Fall gebracht. Stattdessen wettert Deutschlands politisch-medialer Komplex, dass Kemmerichs Wahl ein schwarzer Tag für die Demokratie gewesen sei. Ich bin keine Deutsche mehr, aber deutsche Bildung habe ich 30 Jahre lang genossen. Mein Demokratieverständnis sagt mir, dass es in Deutschland nicht sehr demokratisch zugehen kann, wenn eine demokratische Wahl nur deshalb angefochten wird, weil das Ergebnis den Altparteien nicht passt.

Wehret den Anfängen!

„Aber Mayumi!“, mögen sich nun einige LeserInnen empören, „die Faschisten von der AfD haben doch Herrn Kemmerich an die Macht gebracht! Das ist doch unverzeihlich und ein Tabubruch und …“ Nun bin ich kein Fan von Björn Höcke oder der AfD, aber Faschisten sehen anders aus. Über Höckes Schachzug musste ich lachen. Der Mann hat verstanden wie Demokratie funktioniert und die Altparteien mit den eigenen Waffen ausgehebelt und in Verlegenheit gebracht. Ihn nun mit Hitler zu vergleichen, wie der Kommunist Ramelow das tat, zeugt davon, dass er ein schlechter Verlierer ist. Im Gegenzug sollte man vielleicht die Frage stellen, wie viel SED noch in den Linken steckt. Meiner Meinung nach noch eine Menge.

Ich habe mir die Mühe gemacht und eine Menge Artikel der Links- wie auch Alternativen Presse gelesen. Während auf Tichys Einblick gute und sachliche Beiträge stehen, wird z. B. auf Spiegel Online nur gehetzt. Grundtenor der Linkspresse ist die gehorsame Gefügigkeit Merkel gegenüber, die „von einem unverzeihlichen Fehler“ spricht und „man müsse die Wahl rückgängig machen.“

Die Maske fällt

Liebe Frau Merkel oder sollte ich sie bereits Frau Staatsratsvorsitzende nennen, haben Sie eigentlich nachgedacht bevor Sie den Mund aufmachen? Wer wie Sie so wenig von Demokratie versteht, hat in einem politischen Amt nichts zu suchen. Das Wahlergebnis mag Ihnen nicht passen, als Demokratin sollten Sie es akzeptieren. Aber Merkel ist alles nur keine Demokratin. Diese Maske ist nun endgültig gefallen. Ihre Aussage ließ viel Spielraum offen. Wollte sie die Mitglieder des CDU-Landesverbandes ins Gefängnis werfen oder Herrn Kemmerich verhaften? In der DDR hätte eine Staatsratsvorsitzende genau das gemacht.

Nein, eine Angela Merkel macht sich nie selbst die Hände schmutzig, das besorgen andere für sie. „Mutti“ rief und schon trat Herr Kemmerich zurück. Also fast. Zumindest hat er die Auflösung des Landtags angekündigt. Um das zu erreichen, hat die CDU vermutlich Christian Lindner unter Druck gesetzt, den FDP-Parteivorsitzenden. Blankes Entsetzen nun bei der Thüringer CDU und deren Chef Mohring. Die CDU, das weiß der Mann genau, kann bei Neuwahlen nur verlieren und in Thüringen wird statt einer bürgerlichen Partei vielleicht erneut eine Linkspartei regieren.

Quo vadis Demokratie?

Merkel & Co, aber auch die FDP um Kemmerich und Lindner, haben Deutschland und der ohnehin nur auf dem Papier vorhandenen Demokratie, einen Bärendienst erwiesen. Wer einen politischen Gegner verhindern oder stellen will, der macht das mit Worten und nicht per Dekret. Das nennt man Diktatur. Roland Tichy hat als letzten Satz seines neuen Artikels geschrieben: „Bekanntlich ist Demokratie, wenn man wählt, bis das Ergebnis passt. Immer wieder.“ Genau darauf läuft es in Thüringen hinaus.

Die letzte Glaubwürdigkeit der Altparteien ist bei vielen WählerInnen dahin. Viele werden nun bei Neuwahlen aus Trotz keine CDU sondern für die Alternative stimmen. Und das hat Thüringen auch einer Angela Merkel und ihrer glücklosen Nachfolgerin im Amt der Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer zu verdanken. Frau Merkel, wann treten Sie endlich zurück und machen den Weg frei für echte Alternativen in den eigenen Reihen? Ohne Sie als Kanzlerin gäbe es keine AfD und keine Blamage wie in Thüringen.

 

Bild: Pixabay

Deutschland in der Krise – Ein Märchen aus 1001 Nacht

Deutschland erlebe zur Zeit die schwerste politische Krise der Nachkriegszeit, tönt es aus den Medien. Übereifrige JournalistInnen tippen sich die Finger wund und verbreiten im Stundentakt neue Meldungen, die kurz darauf schon wieder Schnee von gestern sind. Aber was ist wirklich dran an dem Szenario, das Deutschland schon in Weimarer Verhältnissen sieht?

Schlicht und ergreifend lautet die Antwort: Nichts! Der überwiegende Teil der deutschen Presse sitzt, wie der Schweizer Journalist Frank A. Meyer betont, „auf Merkels Schoß.“ Und da hat der Mann völlig recht. Wobei man präziser sagen muss, dass es die Chefredakteure sind, deren Meinung ihre Angestellten folgen.

Natürlich ist es wichtig Weimar im Blick zu haben. Und auch wenn zur Zeit die Antifa marschiert, die ich schon mehrfach als die wahren Faschisten bezeichnet habe, sind wir in Deutschland sehr weit von damaligen Verhältnissen entfernt. Aber im linken Übereifer, der kreatürlichen Angst nun die Macht zu verlieren, werden alle möglichen Geister beschworen, um weiter zu regieren.

Auch wenn man die AfD nicht mögen muss, sie hat Deutschlands Parteiensystem verändert. Dafür ist Merkel mit verantwortlich, die eine AfD erst wachsen ließ. Aus taktischen Gründen versteht sich. Dieser Plan ist zum Teil aufgegangen. Aber nun wird Merkel diese Geister nicht mehr los.

Die deutsche (Schein)Demokratie steht fest geschlossen. Merkel hat lediglich Angst davor in der Minderheit zu regieren. Diese Angst ist berechtigt, hat aber andere Gründe, als die angeblich fehlende Stabilität. Minderheitsregierungen schließen auch Verträge, die ihre Duldung sichern.

Sowohl SPD, wie auch die FDP und die Grünen, wären auf diese Weise in der Pflicht. Dummerweise auch die AfD, die dann viel Macht bekommen könnte. So unterschiedlich wie man in der CDU tut, sind die Standpunkte nicht. Schnittmengen sind durchaus vorhanden.

Merkels eigentliche Angst gilt ihrer eigenen Unfähigkeit Politik zu machen. Diese Frau hatte noch nie ein wirkliches Konzept. Ihre Sätze sind blutleer und inhaltslos und auf jede Frage antwortet sie mit einem Redebrei. In einer Minderheitsregierung reicht das aber nicht. Dort müsste sie erstmals Farbe bekennen und die Opposition überzeugen.

Lindners (kalkulierte) Absage an Jamaika zeigt, dass die deutsche (Schein)Demokratie noch funktioniert. Die FDP wollte nicht schon wieder Kanzlermacherin sein, um von dieser dann entsorgt zu werden. Aber da gibt es noch die SPD, die bereits den internen Aufstand probt. Gegen Schulz und für Ministerämter. Wann übernehmen Sie, Herr Scholz?

Was weitere vier Jahre GroKo für Deutschland bedeuten, ist noch nicht abzusehen. Die SPD, so sie diesen Rückschritt nach vorn politisch überleben will, muss dann eindeutig Farbe bekennen und sich sozialer zeigen als bisher. Die Rente mit 63 und das Ende von Hartz IV wären Bonusgeschenke, die eine politisch naive Öffentlichkeit gern sieht.

Mein Fazit: Nicht Deutschland, Merkel ist in einer Krise. Das Land funktioniert auch ohne sie. Zurücktreten wird sie aber vermutlich nicht.

 

Die Dummheit kennt keine Obergrenze

Diesen und alle meine politischen Beiträge schreibe ich unter der für die meisten Menschen geltenden Prämisse, dass wir in einer Demokratie leben, die von freien Wahlen getragen wird. 

„And the winner is …, Christian Lindner!“, schallt es zumindest durch einige Medien, die den Ausstieg der FDP aus den Koalitionsgesprächen durchaus positiv kommentieren. Nun mag ich weder die FDP noch Herrn Lindner, aber seine Strategie (Taktik) verdient Respekt. Ein Anfang. Aber das macht aus ihm noch keinen Sebastian Kurz.

Wie einig sich die vier Parteien wirklich waren, nämlich überhaupt nicht, hat Frank Plasberg in seiner Sendung „Hart aber fair“ aufgedeckt. Eine Jamaika-Koalition hatte keinen Auftrag vom Wähler, egal was linksgrüne Medien dazu geifern. Diese Konstellation ist auf Merkels Mist gewachsen, die unbedingt Kanzlerin bleiben will. Die Medienschelte, die nun auf Lindner einprasselt, wird ihn in seiner Haltung noch bestärken. „And the winner is …!“

Peterchens Mondfahrt

Und damit komme ich zu einer weitere Person, der ich eine Mondfahrt ohne Rückfahrticket spendieren würde, Simone Peter. Schon Roth und Göring-Echardt haben die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen, aber Peter toppt das noch. Was die Frau von sich gibt ist ein derart substanzloses Geschwafel, dass man es kaum noch ertragen kann.

Ginge es nach den Grünen, Deutschland wäre nicht nur seiner Industrie beraubt, es kämen vermutlich auch pro Monat 10 Millionen neue Migranten. Grüne wollen dieses Land in einer Art und Weise umbauen, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. Deutsche Werte, gar Kultur? Alles Nazi, alles schlecht!

In Plasbergs Sendung hat sich Peter zum Glück um Kopf und Kragen geredet. Das habe nicht nur ich erkannt. Obergrenze? Ja, also nein, mit dem Grünen nicht. Damit gibt sie preis, was die Medien verschweigen. Und Altkommunist Trittin ist kein Stück besser. Auch auf diesen linken Hetzer sollten sich die Blicke richten, wenn es um Schuldzuweisungen geht.

Die dummen WählerInnen

Die Frage ist nur, ob das eine Mehrheit der Grünen-WählerInnen ebenfalls so sieht. Dann nämlich und das hoffe ich wirklich, wäre diese Truppe Schnee von gestern und würde sich vielleicht außerhalb des Bundestages auf ihre eigentlichen Aufgaben besinnen, realpolitische Umweltpolitik.

Wobei „Atomkraft nein Danke!“, keine Lösung ist und Elektroautos nur ein Übergang. Japan wird Wasserstoffautos favorisieren. Ja, wir können das! Die Lösung für die Grünen kann man in Österreich sehen, die „Liste Pilz“ hat uns das vorgemacht. Kretschmann und Palmer sollten vielleicht handeln und eine eigene „grüne Liste“ gründen.

Aber Deutschlands WählerInnen sind brave Lämmer, denen meist politischer Sachverstand fehlt. Ein treffendes Beispiel habe ich in Los Angeles erlebt, als sich zwei deutsche Touristen lautstark über Politik ausgelassen haben. Oder das, was sie dafür hielten.

Belämmert

Beide Männer plapperten nach, was die Medien schon verbreitet hatten. Das meiste war falsch und hatte BILD-Niveau. Ich habe mich geflissentlich ruhig verhalten. Was hätte es genutzt zwei älteren Herren das Grundgesetz zu erklären, wenn es um die Frage der Neuwahlen geht. Einstimmiger Tenor der beiden: „Die Merkel wird jetzt Neuwahlen ansetzen.“ Das ist so dumm wie falsch.

Merkel, wie die gesamte momentane Regierung, ist nur noch geschäftsführend im Amt. Das kann sie eine ganze Weile bleiben, ein Limit gibt es nicht. Das wollen nur wieder linksgrüne Medien gesehen haben, die sich gern als politische Aktivisten sehen. So, wie Marionetta Slomka, die eine politische Barbie gibt.

Leider sieht es bei vielen WählerInnen in Deutschland kaum anders aus mit der politischen Bildung. Sie haben keine Ahnung von Grundgesetz und Machtverteilung. Ich frage mich, wie man auf diese Weise (über)leben kann. Aber wer immer nur Staatsfunk konsumiert, wird dort eiskalt abserviert und bleibt ein dummes Wählerlamm. Mäh!

Die roten Socken

Ich bin keine Politberaterin, aber verstehe etwas von Strategie. Die SPD, respektive Schulz, hat ihre Karten überreizt. Bei möglichen Neuwahlen sehe ich sie unter 20 Prozent fallen und auch die CDU wird leiden. Nur FDP und AfD könnten davon profitieren. Ist das der Plan? Aber wer hat sich den ausgedacht?

Natürlich hat Schulz recht, wenn er „keinen Wählerauftrag“ für die SPD sieht. Aber auch wieder nicht. Was der gekränkte SPD-Chef übersieht, die SPD hat von den WählerInnen durchaus ein Mandat zur Mitgestaltung erhalten. Wie sie das nutzt bleibt abzuwarten. Aber ein striktes „Nein!“, wird abgestraft.

„Aber das könnte doch alles nur Taktik sein!“, höre ich den Einwand hallen. „Ist es auch“, erwidere ich, „aber mit den falschen Protagonisten.“ Schulz hat noch nicht verstanden, woher der Wind in dieser SPD weht. Die GenossInnen werden ihn opfern, bevor alles den Bach heruntergeht.

Aber während die Nation noch diskutiert, wird weiter munter Politik gemacht. Und die geht, wie immer, an der Bevölkerung vorbei. Aber das haben die meisten wieder nicht bemerkt. Vielleicht sollten die Deutschen endlich ihre Hintern bewegen und diesen Zustand beenden. Mit Protesten pro Deutschland, gegen Hass und Zensur.

Vielleicht steht dann aus der zweiten oder dritten Reihe der Parteien jemand auf, der endlich den Mut für Veränderungen hat, der Merkels Herrschaft beendet und auch Herrn Schulz wieder zurück nach Brüssel jagt.

 

Das Kabinett der Eitelkeiten

Diesen und alle meine politischen Beiträge schreibe ich unter der für die meisten Menschen geltenden Prämisse, dass wir in einer Demokratie leben, die von freien Wahlen getragen wird. 

Während sich in Österreich eine neue liberal-konservative Regierung bildet, die das Land aus Jahren politischer Agonie befreit, wird in Deutschland ein neues Spiel gespielt. „Wir wählen uns eine neue Regierung“ soll es heißen und hat das Potenzial zur „Number One.“

Schon sehe ich Unverständnis in den Augen meiner LeserInnen. Ist die Japanerin nun völlig irre? Zum besseren Verständnis bitte ich den Blick auf FDP-Chef Lindner zu richten, der nach Aussagen seiner VerhandlungspartnerInnen, die Koalitionsgespräche platzen ließ. Kurze Pause, harter Schnitt. Hat er das wirklich?

Schaut man sich an, wer wochenlang die Sondierungen und Verhandlungen führte, so wird schnell klar, dass es niemals einen Konsens geben konnte. Zu unterschiedlich sind die Positionen der Parteien. Was wir in den letzten Wochen erlebt haben war eine Show, die einmal mehr der Steuerzahler finanzierte.

Diese Kolation war nie geplant. Nur einige Grünen haben das noch immer nicht kapiert. FDP und Grüne standen mit dem Rücken zur Wand. Beide hatten ihren WählerInnen Dinge versprochen, die sie einhalten mussten. Zumindest als Kompromiss.

Aber während sich die grüne Doppelspitze der Kanzlerin in einer Weise andiente, die einfach nur erbärmlich ist, immerhin ging es um Ministerposten und fette Diäten, blieb Lindner auf Distanz.

Sein Plan war stets, die FDP wieder in den Bundestag zu führen und dort in vier Jahren Oppostion Akzente zu setzen. Den Plan hat ihm die SPD vergeigt. Nein, nicht die gesamte SPD, es war deren beleidigter Chef, Martin Schulz.

Munition gegen eine neu aufgelegte GroKo zu finden wäre nicht sonderlich schwer. Problematischer dagegen ist die AfD, deren Positionen auch Lindner immer mehr vertritt. Ich habe schon vor Wochen angedeutet, dass man sowohl Frau Petry, die AfD und die FDP im Auge behalten soll. Auch in Österreich musste sich die FPÖ schon neu erfinden.

Natürlich geifern nun CDU/CSU und Grüne im Chor und schieben die alleinige Schuld des Scheiterns auf Lindner. Die Wahrheit sieht ganz anders aus. Natürlich hat Lindner taktiert, aber Merkel und die Grünen auch. Und die haben sich klar verzockt. Die „fast erreichte Einigkeit“ ist vorgeschoben.

Man könnte das Theater, das eigentlich eine Schmierenkomödie ist, auch mit anderen Augen sehen. Nämlich so, dass wir eine geplante Aktion erleben durften, an der (fast) alle Parteien beteiligt sind. Ich erkläre später noch warum.

Prompt kommen aus der Wirtschaft deutliche Signale, die natürlich von Enttäuschung sprechen. An dieser Stelle müssten Interessierte hellhörig werden, hat sich doch die wahre Macht im Staat zu Wort gemeldet.

Wem nutzt nun der Abbruch der Gespräche, wie kann es weitergehen? Christoph Seils, Ressortleiter „Berliner Republik“ beim CICERO, sieht die Autorität der Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzenden so nachhaltig beschädigt, dass ihre Tage an der Macht gezählt sein dürften. Das letzte Aufgebot des bestehenden etablierten Parteiensystems habe kapituliert.

Ich bin da skeptischer und warne davor Frau Merkel zu unterschätzen. Zwar hat sie nach dem Wahldebakel nun eine zweite Niederlage erlitten, aber auch ein Boxkampf geht über mehrere Runden und noch ist die Frau nicht besiegt. Ich warne ebenfalls davor, nur das Offensichtliche zu sehen. Es gibt keine Zufälle in der Politik.

Merkels Plan ist insofern aufgegangen, dass sie eine Rot-Rot-Grüne Mehrheit verhindert hat. Dafür hat sie die AfD benutzt, die bei der Wahl zu viele Stimmen bekam. Merkel wollte mit starken Grünen regieren und die wollten das auch.

Deren Linke und Altkommunisten hätte Merkel bei einer Regierungsbeteiligung ebenfalls noch links überholt und die Partei so zur Bedeutungslosigkeit degradiert, um sich in einigen Jahren, als große Retterin zu präsentieren. Bis dahin, so die Hoffnung könnte sich die AfD entweder selbst aufgerieben haben oder ist einen Schmusekurs mit konservativen Kräften in der CDU gefahren. Das Ergebnis ist vermutlich jedem klar.

Amüsiert habe ich den Auftritt der LINKEN-Chefin verfolgt, die sich „auf alle Eventualitäten“ vorbereitet. Träumt die Frau von Rot-Rot-Gelb-Grün? Ließe Lindner sich darauf ein, wäre das sein politisches Ende. Und in Deutschland blieben weiter Grenzen offen.

Nicht nur die Presse, auch das Grundgesetz sieht nun den Bundespräsidenten in der Pflicht. Aber der kommt bekanntlich aus der SPD und hat sich bisher wenig mit Ruhm bekleckert. Allerdings könnte vermutlich er, natürlich inoffiziell, die SPD erneut in die GroKo bringen. Bei einem Rücktritt von Frau Merkel?

Ideal wäre anders, aber Merkel immerhin weg. Und damit hätte man ein Ziel erreicht, das die SPD insgeheim verfolgt und Millionen von BundesbürgerInnen würden jubeln. Als Nachfolgerin wäre eine Kanzlerin von der Leyen keine gute Alternative. Oder käme dann Jens Spahn?

„Kriegen Steinmeier und Merkel die SPD noch rum?“, schreibt BILD und präsentiert sich einmal mehr als Meinungsmacher. Ich warte schon eine Weile auf den Moment, wenn dort Merkels Rücktritt gefordert wird. Dann ist „Mutti“ weg.

Steinmeiers Auftritt wirkte wenig souverän. Er war offensichtlich der einzige Nichteingeweihte dieses Spiels, in dem man nun offenbar auf Neuwahlen setzt. Aber die für seine Verhältnisse deutlichen Worte an die Adresse der SPD, sollten dort die Alarmglocken schrillen lassen.

Natürlich hat er keine Namen genannt. Aber jeder politisch Interessierte konnte klar erkennen, wen er in die Pflicht genommen hat. Aber kommen wir zurück zur „Aktion Jamaika.“ Nicht Merkel, die AfD soll nun wieder weg. Mit Neuwahlen hofft man in Berlin, dass die bösen Geister ausgetrieben werden und man zur Tages- oder besser Merkelordnung übergehen kann.

Unabhängig davon, dass eine abgewählte Regierung, die nur noch geschäftsführend ihr Amt bekleidet, nicht einfach Neuwahlen ausrufen kann, um dann vielleicht ein besseres Ergebnis zu erzielen, sehe ich in Neuwahlen ein Risiko für die SPD. Viele WählerInnen werden sich enttäuscht von „ihren Sozis“ abwenden und andere Parteien hofieren. Salopp gesagt redet Schulz sich zur Zeit um Kopf und Kragen. Ob er das nächste Bauernopfer wird? Von Schulz zu Scholz ist nur ein kleiner Schritt.

Aber auch die anderen Parteien könnten verlieren. Möglicherweise werden noch mehr CDU-WählerInnen ihre Stimme der AfD geben, um wirklich einen Wechsel zu realisieren. Tritt Merkel erneut an und verliert sie dann wieder, wird sie in die Rente geschickt.

Der FDP-Vize Kubicki hat in seiner Rede auch der SPD den Ball zugespielt, die ihn aber noch nicht fangen will. Stattdessen feiert Schulz seine SPD-MinisterInnen, die geschäftsführend auf ihren Posten sitzen. Wie widersinnig das ist, kann er offenbar nicht erkennen. Vielleicht wird der Bundespräsident ihn mahnend erinnern.

Die SPD gestaltet zur Zeit noch mit an deutscher Politik, will diese Möglichkeit aber aus den Händen geben, um schmollend in der Ecke sitzend, „der CDU in die Fresse zu hauen.“ Die WählerInnen werden sie dafür bestrafen, da bin ich mir sehr sicher.

Gestärkt werden könnten allerdings die Grünen, deren Auftritt etwas theatralisches hat. Der (fast) Staatsman Özdemir und seine Mitstreiterin Göring-Eckardt, haben „alles richtig gemacht“. Ich sehe das völlig anders. Leider ist die grüne Klientel so weit von der Realität entfernt, wie der Mond von der Erde. Ich muss mich fast schämen wenn ich heute sage „Ich habe früher die Grünen gewählt.“

Kommen Neuwahlen und Merkels Plan scheitert, gewinnt die AfD weitere Prozente, rückt sie plötzlich in den Fokus der Begehrlichkeiten. Und zur Regierung(sbeteiligung) will man dort bekanntlich hin. Wenn auch erst in vier Jahren.

Ob man in Teilen der CDU schon darüber nachgedacht hat, der AfD die Duldung einer Minderheitsregierung anzutragen, ist die spannende Frage dieser Zeit. Ich könnte darauf wetten, wir werden es aber nie erfahren.

Merkel könnte auf diese Weise auch diese Partei zersetzen, die dann halb in der Regierung wäre. In Kombination mit der FDP versteht sich. Diese Konstellation brächte hitzige Debatten ins deutsche Parlament, aber ein vorläufiges Ende von Merkels Allmachtpolitik.

Vermutlich sind meine Zeilen bereits überholt, wenn ich auf „Enter“ drücke. Aber ich musste diese Gedanken noch mit euch teilen, bevor es nächste Woche ins heimische Japan geht. Im Gegensatz zu früheren Jahren, werde ich auch aus Fukuoka bloggen. Wie oft wird man noch sehen.

Der Merkel-Plan

Diesen und alle meine politischen Beiträge schreibe ich unter der für die meisten Menschen geltenden Prämisse, dass wir in einer Demokratie leben, die von freien Wahlen getragen wird. 

„Konservativ ist das neue cool“, heißt es in den USA. Die CSU hat daraus „sexy“ gemacht. Zwar hat die Union viele Stimmen an AfD und FDP verloren, aber Merkels Plan hat trotzdem funktioniert. Rot-Rot-Grün zu verhindern war immer das klare Ziel. Und angeblich hat das wieder keiner gewusst.

Zwar hat die Union einige Fehler gemacht und die AfD nicht wirklich ernst genommen, aber dumm sein ist anders. Als klar erkennbar war, dass eine neue konservative Kraft entsteht, hat man das als Strategie genutzt und vielleicht eigene Leute eingeschleust.

Der Journalist Robin Alexander, der schon mit seinem Buch „Die Getriebenen“ für einen Paukenschlag sorgte, hat von einer Strategiekonferenz der CDU im April 2016 berichtet. Damals habe man die AfD nicht als Gefahr, sondern als Chance erkannt, um Rot-Rot-Grün zu verhindern, und dafür zu sorgen, dass ohne die Union keine Regierung gebildet werden kann.

Merkels Wunschkandidat hieß natürlich Christian Lindner. Auf den kann sie bauen, die FDP dreht gern ihr Fähnlein nach dem Wind. Zu den GRÜNEN steht sie skeptisch, so lange die Realos nicht in der Mehrzahl sind.

Merkel hat nun Seehofer wieder auf Kurs gebracht. Er, der Angst vor dem Abgang hat, will auch weiter an den Fleischtöpfen sitzen. Die Einigung um die Obergrenze mutiert zur Farce. In Wahrheit ist sie bereits im Oktober für 2017 weit überschritten.

Unterdessen schachern die GRÜNEN, die Jakob Augstein zu den liberalen Eliten zählt, bereits um mögliche Ministerposten. Augstein wörtlich: „Die Grünen, die man getrost zu den liberalen Eliten zählen darf, sind auf der falschen Seite der Geschichte gelandet: Sie sind mit ihrem Verständnis von Freiheit inzwischen Verbündete des Konzernkapitals.“

„Konservativ ist das neue cool“, heißt es in den USA. Die CSU hat daraus „sexy“ gemacht. Frau Merkels Plan ist aufgegangen. Rot-Rot-Grün zu verhindern war immer das klare Ziel. Und angeblich hat das wieder keiner gewusst.

Wer die Wahl hat – Teil 3: (M)Eine Nachbetrachtung

Wir befinden uns im Jahre 2017 n. Chr. Ganz Deutschland ist von einer fremden Macht besetzt … Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Teutonen bevölkertes Land hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Kurze Pause, harter Schnitt. Hat jeder den Witz verstanden?

Wie sieht nun die brutale Wirklichkeit für Deutschland aus, ist das Land dem Abgrund nahe? Sitzen verängstigte Mütter mit ihren Kindern im Keller, während die Väter vor dem Bundestag Schlange stehen. Bewaffnet mit Trillerpfeifen versteht sich und um laut „Widerstand!“ zu rufen. Widerstand gegen wen?

Vielleicht gegen die eigene Beschränktheit, die viele Jahre Parteien im Amt gehalten hat, deren verkrustete Strukturen deutlich bröckeln. Die Große Koalition hat dem Land mehr geschadet als genutzt. Aber das will wieder keiner sehen. Am wenigsten die Beteiligten. Ist klar, „The Show must go on!“

 Was ist wirklich geschehen an jenem 24. September? Es gab eine demokratische Wahl, an der sich Millionen von BürgerInnen beteiligten. Das Ergebnis hat dann viele (angeblich) entsetzt. Andere durften jubeln. Ich sage: Das war vorauszusehen. Vielleicht sogar gewollt.

In meiner Analyse zur AfD, die ich bereits im März 2017 schrieb, habe ich viel von dem voraus genommen, was nun in der Presse steht. Aber wer liest schon Analysen. Lieber schimpft man hinterher: „Wir haben das alles nicht gewusst …!“

Nun muss man wissen, dass der normale Deutsche meist politisch ungebildet ist. Seine beschränkte Sicht reicht vielleicht vom Stammtisch bis zur heimischen Glotze. Ein Parteiprogramm hatten die wenigsten in der Hand. Und selbst wenn, so haben sie die Texte nicht verstanden.

Trotzdem reden Deutsche gern politisch mit. Und was sie nicht alles wissen! „Diese Merkel, also die hat doch die Grenzen aufgemacht!“, ruft ein SPD-Anhänger. Prompt wird sein Nachbar, Hubertus von Mittig, sauer, ist doch die CDU genau sein Ding.

„Der Schulz, der hat sich in Brüssel auch nur bereichert!“, giftet er los und schon entspinnt sich der Streit mit Jakob dem Linken. Eigentlich sind die beiden Freunde, aber nun streiten sie sich. „Sie streiten sich, so heißt’s, um Freiheitsrechte; Genau besehn, sind’s Knechte gegen Knechte.“ (Johann Wolfgang von Goethe) Genau dieses Zitat zeigt die politische Wahrheit in Deutschland auf. Ich werde darüber noch einen gesonderten Beitrag verfassen.

Menschen wählen oft aus Angst. Oder eben nicht, wie der drastische Stimmenverlust der beiden Volksparteien deutlich zeigt. Wer ehrlich ist weiß, deren Niedergang bleibt das Resultat von Merkels Politik. Die wird sie nun ändern müssen, wenn sie Kanzlerin bleiben will. Und sie wird. Eigentlich hat sie das schon. Aber auch das hat wieder keiner bemerkt.

Ein betroffener Horst Seehofer, der seine Enttäuschung kaum verbergen konnte, will nun die „rechte Flanke schließen.“ Damit hat er das formuliert, was andere Unionspolitiker nicht zu sagen wagten. Aber Seehofer bleibt ein Papiertiger, der vielleicht bald in die erzwungene Rente gehen muss.

Martin Schulz ist schon im Wahlkampfmodus für die nächste Bundestagswahl. Ob er hofft, dass die nächste Regierung keine vier Jahre hält und seine SPD bei vorgezogenen Wahlen ein besseres Ergebnis einfährt? Halten wir fest, nach der Wahl ist vor der Wahl und GRÜNE und LINKE scharren ebenfalls mit den Hufen.

Der Wirt freut sich, als der Bierkonsum von Hubertus und Jakob steigt und streut heimlich noch einige Gerüchte, die, wie ein Schwamm, von den vernebelten Hirnen aufgenommen werden. So, um dieses Beispiel zu wählen, wird in Wahrheit Meinung sprich Politik gemacht. Und Herr Lindner singt dazu ein Loblied auf die FDP.

Zurück zur Wahl und dem Ergebnis. Wie geht man mit einer neuen Partei um, die nun den Bundestag bevölkern wird? Werden ihre Abgeordneten vielleicht erschlagen und heimlich im Spreewald entsorgt? Wohl kaum. Vielmehr wird man im Diskurs ihre Kompetenz auf Herz und Nieren prüfen müssen. Alles andere wäre undemokratisch und grundverkehrt.

Grundverkehrt war bisher die Haltung der Etablierten und der Presse. Mit Hass oder blindem Aktionismus kann man keinen Blumentopf gewinnen. Jeder Aufmarsch der Antifa, hat den Zulauf zur AfD gesteigert. Jeder negative Pressebericht, hat ihr neue WählerInnen gebracht. Mehr Sachlichkeit in der Debatte, wäre die wirkliche Alternative gewesen.

Wer oder was ist nun diese AfD, ist sie die Personifizierung des Bösen? Wir müssen zwingend verstehen, dass es „die AfD“ so wenig gibt, wie „die SPD“ oder „die CDU.“ Jeder Partei besteht aus mehreren Flügeln. Die AfD hat deren drei, die man als wirtschaftsliberal, konservativ und rechtsnational bezeichnen kann. Wahrgenommen wird meist nur letzterer, da er am lautesten ist.

„Pegida und AfD sind das Symptom unserer Zeit. Und die Politik will nun vertuschen, was sie selbst verursacht hat“, habe ich schon im Dezember 2015 geschrieben. Gelesen und verstanden haben auch das wenige. Fehlende politische Bildung, wir erinnern uns. Hubertus und Jakob werden also weiter streiten und der Wirt sich heimlich ins Fäustchen lachen.

Wir befinden uns im Jahre 2017 n. Chr. Ganz Deutschland atmet auf. Die Sonne scheint und kleine Kinder herzen ihre Mütter. Oder ihre Tanten, wie in unserem Fall. Die Teutonen werden auch die AfD überleben. Frau Merkel vermutlich nicht.