Gedanken einer Ausländerin: Staat in Angst

Gedanken einer Ausländerin: Staat in Angst

Immer wieder gibt es Tage, an denen die Welt Kopf zu stehen scheint. Die von den Finanz-Eliten erschaffene Greta-Klima-Hype spielt vorerst keine große Rolle mehr, dafür hat es der sogenannte Corona-Virus auf die Titelseiten geschafft. Verstärkt wird die Angst der Menschen in Deutschland und Europa auch durch eine neue Flüchtlingskrise. Tenor der Mainstream-Medien: Erdogan hat die Grenze aufgemacht! Leider lässt die Gier nach Sensationen, dem absoluten K(l)ick, JournalistInnen zu seltsamen Mitteln greifen. Vorwiegend jenem der Desinformation. Man spricht nur über Teilwahrheiten und prangert nicht die Ursache an. Genau das wäre aber notwendig, wenn es um den türkischen Präsidenten geht.

Brandstifter

Geistige Brandstifter, die vornehmlich bei Mitgliedern des radikalen Linksblocks zu verorten sind, fordern natürlich sofort die Aufnahme aller „Flüchtlinge“ nach Deutschland und sprechen von einer humanitären Katastrophe. Aber auch auf der Gegenseite werden Brandbeschleuniger geworfen, um die eigenen Anhänger aufzurütteln. Mit Hashtags wie #niewieder2015, wird auf Twitter die „Flüchtlingskrise“ von 2015 in Erinnerung gebracht. „Linke“ wie „Rechte“ stellen sich einmal mehr als nützliche Idioten dar, die nach dem Willen der Finanz-Eliten hüpfen.

Dass es keine Wiederholung von 2015 geben darf, ist unbestritten. Angesichts der noch immer ungelösten Probleme durch Millionen von Migranten in Europa, wäre das politischer Selbstmord für die Regierungen. Die Bevölkerung einiger Staatem, würde vermutlich den Aufstand wagen. Dass auf türkischer Seite so gut wie keine Syrer nach Europa „fliehen“ können, wird von den Medien ebenfalls verschwiegen. Die Glücksritter im Jahr 2020, stammen in der Mehrheit aus Afghanistan und Pakistan.

Krieg der Bilder

Von beiden Seiten werden Bilder und Videoausschnitte verwendet, die verzeifelte oder von Fotografen in Szene gesetzte Menschen zeigen sollen. Dass schon 2015 massiv manipuliert wurde, ist mittlerweile bekannt. Die Frage ist, warum macht man das nun wieder? Von Twitter bereits gesperrte Accounts, haben ein Bild der New York-Times von 2015 verwendet, das einen Vater mit Kind an der ungarischen Grenze zeigt, der vor einem Tränengas-Einsatz flieht. Die (Fake?)Accounts stellten das als Angriff der Griechen gegen Frauen und Kinder an der griechisch-türkischen Grenze dar.

Twitter-Link: KLICK MICH 

Vor dem Hintergrund des Elends in diversen Flüchtlingslagern wird leider vergessen, wer die eigentlichen Hintermänner der Krise(n) sind: Die USA und die Türkei in Gestalt des Despoten Erdogan. Aber während die USA zur Zeit Wahlkampf spielen, hat Erdogan, dessen Truppen völkerrechtswidrig in Syrien einmarschiert sind, um gegen die ihm verhassten Kurden vorzugehen, von den mit Russland verbündeten syrischen Truppen, einen Schlag auf den sprichwörtlichen Deckel bekommen. Gut, vermutlich waren es russische Piloten, die türkische Stellungen bombardierten, was aber keine Rolle spielt. Mit Russland legt sich, außer in Planspielen verrückter US-Generäle, niemand an.

Hilfe! Hilfe?

Die EU und Angela Merkel, haben seit fast 5 Jahren auf Zeit gespielt. Mehr von diesen mittelmäßigen PolitdarstellerInnen zu erwarten, wäre vermessen. Merkel hat ohnehin bald fertig, ob der Lobbyist Merz ihr Nachfolger wird, weiß man noch nicht. Zwar positioniert er sich plötzlich als aufrechter Grenzwächter, allein es fehlt mir der Glaube ihn als Kanzler der Herzen zu sehen.

Was vermutlich nur wenige auf der Rechnung haben, auch diese Krise ist nur inszeniert. Alles läuft streng nach Plan. Die Dummen sind wieder die Europäer und natürlich die Migranten, denen man in Europa Milch und Honig versprochen hat. Aber statt „Sozialgeld“ erwarten sie Schlagstöcke und Tränengas. Europa wehrt sich gegen eine Invasion. In Kürze wird man sehen, was das wirklich zu bedeuten hat.

Schach(matt)

In Syrien wird weiterhin Schach gespielt. Allerdings bestehen die Spielfiguren aus Menschen. Erdogan, der sich schon im Besitz von Teilen Syriens sah und berechtigte Angst vor der Reaktion der türkischen Bevölkerung angesichts der toten Soldaten hat, versucht nun durch die „Flüchtlinge“ Druck auf Europa und die NATO auszuüben. Daher gibt es nun jene Bilder von der griechisch-türkischen Grenze, die Angela Merkel 2015 verhindern wollte.

Dass diese Bilder die Befürworter offener Grenzen triggern, ist selbstverständlich. Sie laufen Amok und haben quasi Schaum vorm Mund. Was wäre, liebe Mitglieder der GRÜNEN, LINKEN und der SPD, wenn jeder von euch einen Migranten zu Hause aufnimmt? Die Krise wäre schnell vorbei und ihr würdet, statt Angst zu verbreiten, einen Beitrag zur bunten Gesellschaft leisten.

Auf Kurs gebracht

Deutschland wird auf Kurs gebracht. So oder ähnlich könnte man das nennen, was momentan in der Politik passiert. Was noch passiert? Morde, Vergewaltigungen, Terrorakte, mittlerweile ein Stück deutsche Normalität. Auch die Randale in Hamburg passt in genau dieses Bild. Das war inszenierte Gewalt. Der Blick richtet sich auf Merkel. „Ach Mutti komm und rette uns nun bald!“

Deutschland hat gejubelt, die Welt hat genickt, als sich 2015 die Grenzen öffneten und Merkels Beitrag an dieser Farce begann. Längst habe ich den Überblick verloren, wie viele Menschen in diesen beiden Jahren getötet worden sind. Aber schon einer ist einer zu viel.

Natürlich ist es richtig, den wirklich Bedürftigen zu helfen. Auch einem geflohenen Mörder aus Absurdistan, dem dort eine hohe Strafe droht? „Aber Deutsche sind doch  auch kriminell!“, höre ich schon die Rufe aus der linken Ecke. Klar sind sie das, aber sie suchen nicht Schutz in einem Land ihrer Wahl, um dann dort hasserfüllt andere Menschen zu töten.

Ein Artikel im FOCUS, den ich normal nur widerwillig lese, hat es mit einem Satz auf den Punkt gebracht: „Was haben die Behörden gegen bekannte Islamisten unternommen?“, steht dort. Meine Antwort: Nichts. Punkt. War das ein Fehler oder steckt System dahinter?

NRW, Berlin, Hamburg, BaWü, sind oder waren alle von der SPD und den GRÜNEN regiert. Wohin das führt haben wir nun gesehen. Linke Richter haben die Abschiebung von Islamisten ausgesetzt. Linke Behörden ihre Inhaftierung verhindert. Das Ergebnis sind frische Gräber.

So zumindest wird es von der CDU nun der Öffentlichkeit verkauft, um die eigene Beteiligung zu verschleiern. Merkels Plan scheint langsam aufzugehen. Sie ist auf dem Weg zur absoluten Macht und einem vereinten Europa.

Da passt die Meldung gut ins Bild: „Das Bundesinnenministerium spricht sich für eine deutliche Steigerung der Abschiebehaftplätze in Deutschland aus.“ Immerhin gibt es 226.000 zur Ausreise verpflichtete Ausländer in diesem Land. Aber bisher wird so gut wie keiner abgeschoben. Ob sich das bald ändert?

Regte sich Widerstand, haben die meist linken Medien sofort die Nazikeule geschwungen, die auch lange Zeit Wirkung zeigte. Aber heimlich hat der Wind sich schon gedreht. Momentan bläst er hart den Polen und Ungarn ins Gesicht, die einfach keine „Flüchtlinge“ in ihren Ländern wollen.

Das mag verrückt klingen, da gehen Konservative gegen Konservative vor und wollen sie vom Kurs des vereinten Europa überzeugen. Inklusive Wegfall der eigenen Identität. Da wünsche ich den Brüsseler Eliten viel Spaß, das wird im Osten nicht gelingen.

Dafür vermutlich in Deutschland, mit seinen durch die Medien gesteuerten Menschen. Der Deutsche wird brav sein Kreuzchen machen und Angela zur Allmacht führen. Mutti wird dann dafür sorgen, dass es uns allen schon bald wieder besser geht. Haben alle die Ironie erkannt?

Aber Moment, da gab es doch noch die AfD! Wo sind die eigentlich geblieben? Die AfD hat ihre Rolle gut gespielt und den rechten Flügel der CDU auf Kurs gebracht. (Inszenierte) Interne Streitereien, haben dann für das quasi Aus in der Wählergunst gesorgt. So könnte es gewesen sein, so wird Politik gemacht.

Der territoriale Imperativ

Einer der größten Irrtümer der Neuzeit, ist die Gleichsetzung von Europa mit der Europäischen Union. Europa, das ist (mehr oder weniger) der Kontinent, auf dem ein großer Teil der EU-Mitgliedsstaaten liegt. Die EU ist ein politisches Gebilde, das eigene Wege geht.

Ja, es gibt durchaus Vorteile, wenn wir uns die Ziele der EU betrachten. Aber ungeschützte Grenzen und der Verzicht auf Souveränität gehört nicht dazu. Natürlich war die Idee der Reisefreiheit toll. Weniger toll, die Aufnahme von Mitgliedsstaaten, die seit Jahren finanziell am Ende sind.

Und hier zeigt sich ein Problem der EU, die der verlängerte Arm der NATO ist. Zumindest wirkt sie teilweise so. Immer mehr Staaten aus dem Osten wollten weg vom großen Bruder Russland und in die (Banken)Sicherheit der EU. Hier konnten sie die reichen Länder schröpfen, was dann salopp gesagt zum Brexit führte.

Natürlich ist die EU wesentlich komplexer, als diese wenigen Worte zeigen. Und diese EU hat ein Problem mit ihren Bürgern, die den Auswüchsen nicht mehr folgen wollen.

Im Gegensatz zu den noch jungen Vereinigten Staaten von Amerika, gibt es viel zu große Unterschiede in der alten Welt. Kultur und Sprache der Europäer, sowie gewisse Antipathien, bestimmen Politik und Miteinander immer noch.

Für die Österreicher bleiben Deutsche die „Piefkes“, den Engländer hat man herablassend „Tommy“ genannt. Die Deutschen, das sind die für die Engländer die“Hunnen“ oder für die Franzosen die „Boche.“ Auch andere Nationen haben Spitznamen, die wenig schmeichelhaft wirken. Schwelt in den Europäern etwa noch der alte Hass?

Es gibt Deutsche, die haben keine hohe Meinung von Polen oder Rumänen. Und die Kriminalstatistik gibt ihnen scheinbar recht. Angehörige beider Nationen sind führend, wenn es um Diebstahl und Einbrüche in Deutschland geht. Der Traum von einem gemeinsamen Europa darf aber kein Freibrief für Kriminelle sein.

Deutschland, Frankreich und England, haben lange als die Achse der EU gegolten. Aber leider haben sich diese drei Brüder niemals besonders gemocht. Eifersüchteleien und Angst vor dem starken Deutschland, haben viel kaputt gemacht.

Aber noch mehr Schaden hat das Europäische Parlament in Brüssel angerichtet. Dieser aufgeblähte Wasserkopf, diese Monstrosität aus Politikern und Beamten, hat zu oft und zu tief in die nationalen Interessen der einzelnen Staaten eingegriffen. Aber die Aufgabe der eigenen Souveränität ist völlig verkehrt.

Aus einem Franzosen wird niemals ein Italiener werden und ein Brite kann kein Pole sein. Vor allem, wenn sie sich nicht einmal sprachlich verstehen. Britische Interessen sind andere, als die von Italienern oder Österreichern. Und Griechenland hat sich mit falschen Zahlen in die EU geschafft.

Die „Vereinigten Staaten von Europa“, sie bleiben eine schöne Illusion. Die EU in ihrer jetzigen Form ist am Ende, das kann, wer es sehen will, fast täglich sehen. Nur die Linken träumen weiter ihren Traum. Und eine Angela Merkel, die sich vermutlich als Präsidentin von Europa sieht.

Aber dieser Traum ist ebenso geplatzt, wie der ihrer ewigen Kanzlerschaft. Und daran sind einige wenige Worte und die folgenden Taten schuld. Mit der Politik der offenen Grenzen, hat sich die Schwäche der EU offenbart.

Europa, die alte Welt, das sind Staaten und Völker, die eine einzigartige Kultur und Geschichte aufzuweisen haben. Auch geprägt von Kriegen und Kolonialherrschaft, von der Ausbeutung der Dritten Welt. Das ist falsch, darüber muss man nicht reden. Ebenso falsch ist die Handlungsweise einer Angela Merkel, die deutsche Gesetze bricht. Aber das hatten wir schon.

Aber nicht nur Merkel ist mit ihrer Politik der offenen Grenzen gescheitert, die ganze EU steht vor dem Aus. Sie sollte so schnell wie möglich wieder zu einem lockeren Verbund verschiedener Staaten werden, der Europäischen Wirtschaftsunion.

Die Macht von Brüssel muss daher ebenso beschnitten werden, wie die einer deutschen Kanzlerin. Unsägliche Rettungsschirme für marode Staatsfinanzen von Mitgliedsländern, der Bankencrash und absurde Entscheidungen, wie das Glühbirnenverbot, haben die EU zur Lachnummer gemacht. Mit leider fürchterlichen Konsequenzen.

Der Philosoph Peter Sloterdijk hat es treffend formuliert. „Die Europäer werden früher oder später eine effiziente gemeinsame Grenzpolitik entwickeln. Auf die Dauer setzt der territoriale Imperativ sich durch. Es gibt schließlich keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung.“

Sloterdijk prophezeit dem Nationalstaat ein langes Leben. „Er sei das einzige politische Großgebilde, das bis zur Stunde halbwegs funktioniere,“ hat er gesagt. „Als lockerer Bund hat die EU mehr Zukunft, als wenn sie auf Verdichtung setzt.“

Die Idee der EU braucht wieder klare Grenzen. Niemand braucht noch mehr Bürokratie. Und vielleicht wäre eine EU minus dem Einfluss der USA und plus Russland als Handelspartner eine bessere Alternative. Wohin uns die Amerikaner führten, war deutlich zu sehen.

Gutmenschen werden das anders sehen. Aber sie werden mit diesem Weltbild krachend scheitern und vor den Scherben des alten Europa stehen, das sich hoffentlich bald auf seine Grundwerte besinnt und seine kulturellen und territorialen Grenzen wieder sichert.