Gedanken einer Ausländerin: Die Welt mit anderen Augen

Schein und Wirklichkeit liegen oft weit auseinander. Vor allem in der Politik ist das so. Was uns PolitikerInnen verkaufen ist eine geschönte, ist ihre Form der Wahrheit. Ein Beispiel, das die wenigsten glauben werden, ist der amerikanische Präsident Donald Trump. Schon während seines Wahlkampfes haben ihn deutsche Medien lächerlich gemacht und ein Feindbild gegen ihn aufgebaut. Trump, der offen für den Erhalt seiner USA plädierte, verkam zur Witzfigur.

Auch heute, 1 1/2 Jahre später, hat sich wenig daran geändert. Die linksgrüne Systempresse prügelt noch immer heftigst auf den Republikaner Trump ein und lenkt so von den internen Problemen Deutschlands ab. Ich erinnere mich noch gut an entsprechende Kommentare von Deutschen, die ihr Augenmerk weg von der eigenen Haustür lenkten. Aber dort haben ja nur willkommene Flüchtlinge angeklopft. Dass die nun, nachdem bekannt ist wer wirklich ins Land gespült worden ist, immer unwillkommener sind, steht auf einem anderen Blatt.

Trump habe ich schon vor über einem Jahr analysiert. Seine Politik mag raubeinig sein, polternd. Aber egal was die Medien auch schreiben, er hat Erfolg damit. Dass er nicht alle seine Wahlversprechen halten kann war klar. Die wenigsten PolitikerInnen sind in der Lage ihr Wahlprogramm 1:1 umzusetzen. Diese Absichtserklärungen, mehr ist das nie, scheitern viel zu oft an der politischen Realität.

Trumps harte Haltung gegen Nordkorea scheint nun Erfolg zu haben, der „böse Kim“ ist eingeknickt. Gut, vorher hat er noch einige Raketen über Japan geschossen, aber das macht Mann in Asien so, um das Gesicht zu wahren. Im Westen versteht man das natürlich nicht, leben doch zumindest in Deutschland ziemlich ungehobelte Klötze, deren Auftritt bei Verhandlungen und Diskussionen oft unterirdisch ist. Den Rest besorgen die der Regierung hörigen Medien. Getreu dem Motto: „Am deutschen Wesen mag die Welt genesen.“ „Nein, danke!“, sage zumindest ich.

Trump, den man nicht mögen muss, aber zumindest als gewählten Präsident der USA respektieren sollte, schreibt sich die Annäherung der beiden koreanischen Staaten nun auf die eigene Fahne. Das ist lediglich Propaganda, die zumindest von einigen US-Medien willig aufgegriffen wird. In Wirklichkeit ist dieser Erfolg jenen zwei asiatischen (Groß)Mächten zu verdanken, die offiziell noch immer keine Freunde sind.

Was die wenigsten wissen und deutsche Medien gern verschweigen, Japan und China haben interveniert. China in Form von Gesprächen und Japan war darüber informiert. Die japanische und chinesische Regierung arbeiten durchaus zusammen, wenn es um Handel und die Sicherheit in der Region geht. Was einen bestimmten Grund hat: Die USA als Wirtschaftsmacht in die Knie zu zwingen. Das ist nun keine böse Absicht, aber es geht wie immer um Macht und sehr viel Geld.

Ich habe es schon einmal geschrieben und ich wiederhole mich gern, wenn die USA fallen, werden Japan und China zur Stelle sein. Was dann passiert, ob man sich den Kuchen friedlich teilt, ist die nächste Frage. Aber ich gehe davon aus. Das ist auch mit ein Grund warum wir in Japan geblieben sind. Die anderen Gründe erleben Deutsche täglich, wie den nun ans Licht gebrachten BAMF-Skandal. Dass der lediglich die Spitze des Eisbergs ist und vom Versagen Merkels und ihrer Regierung ablenken soll, geht an den deutschen Lämmern vorbei.

Noch immer glauben viel zu wenige daran, dass Angela Merkel deutsches Recht gebrochen hat. Bestätigt werden sie von einer Presse, die „einen Haufen Rechtsextremer“ durch Berlin hat marschieren sehen, als die AfD zur Großkundgebung aufgerufen hat. Man muss kein Freund einer Partei sein, um ihre Meinung zu respektieren. 6 Millionen AfD-Wählerinnen als Nazis zu stigmatisieren zeugt von wenig Demokratieverständnis.

Was mittlerweile auch für England gilt. Dort hat man Free Speech so gut wie abgeschafft, wie die Verhaftung des Journalisten Tommy Robinson zeigt. Auch wenn ich die Verhaftung und schnelle Verurteilung zu 13 Monaten Gefängnis für inszeniert halte, Robinson hat lediglich über den Prozess gegen muslimische Vergewaltiger berichten wollen, so zeigt das wo England steht. Aus kreatürlicher Angst vor noch mehr islamistischem Terror, hat man nun das Wohl von menschlichen Tieren über das eines politischen Aktivisten gestellt.

Dass Robinson die Verhaftung in Kauf nahm, darüber bin ich mir sicher. Er wollte und bekam diese weltweite Aufmerksamkeit, wie die spontanen Proteste in London und anderen Städten auf der Welt zeigen. Wenn dieser Beitrag erscheint, wird in Wien für Tommy demonstriert. Ich glaube nicht, dass er die 13 Monate wirklich absitzen muss. Man wollte ihm lediglich zeigen, wozu man in der Lage ist. Dass er zumindest eine Weile hinter Gittern bleiben wird steht ebenfalls fest. Man will seinen Willen brechen. Aber ich glaube kaum, dass das gelingen wird.

Über die wahren Hintergründe der Verhaftung kann man geteilter Meinung sein. Welchen Kurs verfolgt die britische Regierung? Dass England ein massives Problem mit Zuwanderern hat, steht außer Frage. Wie lange die Engländer sich das noch gefallen lassen werden wir sehen. Im Gegensatz zu den meist lammfrommen Deutschen, hat England eine andere Streitkultur. Auch politisch sieht es in England anders aus. Erstarken die Konservativen erneut? Der Trend in Europa geht in genau diese Richtung.

All das wäre völlig in Ordnung, wenn die linken Parteien noch wirkliche Sozialdemokraten wären und keine Rotarmisten. Leider haben staatlich alimentierte Antifa-AktivistInnen längst vergessen, welchen Terror der Kommunismus auf der Welt angerichtet hat, wie viele Millionen den Tod unter Stalin und Mao fanden. Nachlesen hilft, meine Damen und Herren. Europa ist dabei krachend zu scheitern. Der Gleichheitswahn von Menschen und Staaten konnte nur in die Hose gehen. Was passiert wenn bunte Vielfalt Kinder zeugt, um es bildlich auszudrücken, darf sich jeder im deutschen Bundestag ansehen.

Nein, bei all ihrer Schönheit ist die Welt kein schöner Ort. Wir Menschen haben sie zur Hölle gemacht. Alle Menschen? Nein! Nur jene, die anderen ihren Willen aufzwingen. Es wird Zeit, dass wir das ändern, dieses System mit friedlichen Mitteln aus den Angeln heben, ein neues errichten und vielleicht ebenfalls scheitern. Aber dann haben wir es wenigstens versucht.

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Virtuelle Stilblüten

Ich bin enttäuscht. Wieder einmal. Von sogenannten „Freunden“ in Second Life (SL). Was passiert ist? Nichts wirklich tragisches. Zurück aus Japan habe ich meinen Blog geschrieben und bin auch in der virtuellen Welt von SL aufgeschlagen. Klar, ich musste doch nach meiner „Nandi“ schauen 😛 Sie musste dringend zur Friseurin und ein neues Outfit gab es auch. So verändert bin ich in einen Girls Club, um den Leuten dort „Hallo“ zu sagen. Einige haben sich wirklich gefreut, dass ich wieder da bin. Es kamen aber auch dumme Kommentare. Von Neid bis Ablehnung über meinen Reisebericht, durfte ich alles erfahren. Nun biedere ich mich wirklich nicht an! Natürlich habe ich einen Link für den Blog in meinem Second Life Profil. Viele Leute machen das so! In SL bin ich aber ein wenig die Außenseiterin, da ich keine Beziehung suche. Ich brauche keine Zweitbeziehung im Internet, wenn ich im Real Life total glücklich bin. Vermutlich ist das der Grund, warum sich Einige nun so negativ geäußert haben. Nun bin ich bestimmt nicht auf den Mund gefallen, aber in SL streite ich mich nicht.

Dieses (a)soziale Verhalten hat mich nachdenklich gemacht. Yuki und ich waren schon einmal für fast zwei Jahre weg aus Second Life. In den letzten Monaten hatte es uns aber wieder ab und zu Spaß gemacht, unsere Avatare zu stylen und Dinge zu unternehmen. Wo wäre es auch einfacher mal eben so mit einem Mausklick andere Haare zu haben, sich 3D-Kunst in einer virtuellen Gallerie anzuschauen, oder sich in die Simulationen von SL-Schweden, oder SL-Schottland zu teleportieren? Und auch ins virtuelle Japan schauen wir gern. Zur Zeit habe ich eine blonde Punkfrisur, was natürlich auch wieder Neid auslöste. Viele Leute haben das Prinzip von SL nicht verstanden, oder sind nicht in der Lage sich vernünftig anzuziehen. Eine Freundin aus England war vor einer Weile tödlich beleidigt, als ich ihr den Hinweis zu einem guten und kostenlosen Outfit gab. Sie ist recht neu in SL und ihr Aussehen ist doch noch etwas altbacken. Ich hatte es wirklich nicht als Vorwurf gemeint, sondern wollte die Info mit ihr teilen. Mit der Bemerkung „Ich habe einen Designer Skin!“ ist sie mir förmlich ins Gesicht gesprungen.

Na ja … besagter Skin stammt aus dem Jahr 2008 und ist an jeder Ecke von SL für neue Benutzer frei erhältich. Das mögen nun für viele Leser unverständliche Begriffe sein, daher kurz eine Erklärung: In SL kann die Körperform (Shape), die Haare, die Augen und Skin (Haut / Aussehen) per Mauslick durch ein anderes „Modell“ ersetzt werden. Und die Kleidung natürlich auch. Da gibt es von Unterwäsche bis zum Ballkleid alles, was das (virtuelle) Herz begeht. Auch … Schuhe! 😀 Und die sehen heiß aus! 3D-Designer machen da oft einen großartigen Job! Nur ist es wie bei allen Dingen, irgendwann sind Sachen veraltet. Die Grafik in SL hat sich im Lauf der Jahre stark verbessert, daher sehen Gegenstände aus der SL-Frühzeit heute natürlich nicht mehr wirklich toll aus. Ich habe die Engländerin dann in ihrem Glauben gelassen. Bis sie einige Tage später bei anderen Mädels übelst aufgelaufen ist. Es gibt in SL die gleichen Zicken, wie auch im RL. Mittlerweile hat diese englische Freundin einen aktuellen Look und fragt mich um Rat 😀

Yuki und ich haben uns überlegt, ob wir weiter unsere kostbare Zeit in SL verbringen wollen. Bei immer weiter abnehmenden Benutzerzahlen, dem Verlust großartig gestalteter Regionen und Neulingen ohne Manieren, geht der Spaß an der virtuellen Welt schnell verloren. Hinzu kommt, dass mich die „Fakes“ immer mehr nerven. Vor unserer Reise hat mich eine Amerikanerin auf subtile Weise angebaggert und wollte mich über meine (Vor)Liebe zu Frauen aushorchen. Dass sich dahinter ein Mann verbirgt war mir schon nach wenigen Sätzen klar 😀 Ich habe das Gespräch auf LGBT-Themen und Personen gelenkt, die allgemein bekannt sind. „Sie“ kannte keine davon und musste dann plötzlich sehr schnell gehen 😛

Ich mag nun einmal meinen Blog und über meine Welt schreiben! Aber blöde Kommentare und Anfeindungen von Pseudo Lesben brauche ich nicht. Und viele der echten Mädels sind nun einmal einfach nur hetero Frauen, die in ihrer Beziehung zu Mann unglücklich sind und  „Spaß“ in SL suchen. Manche wollen auch nur provozieren. Vielleicht sollte ich mein Glück bei einer Webseite von Frauen für Frauen versuchen? Einem Portal, einem Blog … Denn die schnoddrige Art und Weise wie ich hier die Worte ins Netz werfe ist nicht mein wirklicher Stil. Das sind eher Stilblüten. Und damit mir keine neuen Feinde (er)wachsen bin ich für heute still …  😀